Posts mit dem Label DIY Challenge werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label DIY Challenge werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 19. November 2025

Balkon & Garten Challenge 2025 #3

 

[Dieser Beitrag kann indirekt Werbung ohne Auftrag enthalten, durch Markennennung, Ortsnennung oder Verlinkung]

 
 
Hallo Gartenfreunde!
 
Ein letztes Update zur diesjährigen Balkon & Garten Challenge von Heidi und mir gibt es noch. Denn das Gartenjahr ist schon wieder vorbei.
 
Hier gibt's Teil 1 zum Nachlesen und dort Teil 2. 
 
Dieses Jahr lag der Fokus auf ungewöhnlichen Tomatensorten. Teilweise wuchsen sie gut, teilweise nicht. Gekeimt haben sie entweder super oder schlecht bis gar nicht. Wirklich empfehlen kann ich das Saatgut daher leider nicht wirklich.
 
Seit dem letzten Post im Juli hat sich arbeitstechnisch nicht mehr viel getan. Außer regelmäßig gießen und düngen passierte bei mir tatsächlich nicht mehr viel auf dem Balkon. 
02.08.2025
Was mir aufgefallen ist: Ich hatte dieses Jahr kaum Probleme mit Mehltau, Fäule oder Schädlingen! Erst Ende Oktober haben sich an einer Pflanze ein paar wenige Spinnmilben breit gemacht. Aber sonst war es ein sehr störungsfreies Gartenjahr bei mir. Das hat mir natürlich super gefallen.
 
Was mir nicht gefallen hat war, dass ich trotz der vielen Tomatenpflanzen nicht wirklich viel ernten konnte. Einige Sorten haben super getragen. Andere hingegen waren beim ausbilden von Früchten wirklich sehr sparsam.
26.07.2025
Geschmeckt haben alle Sorten - auch wenn ich tatsächlich geschmacklich kaum einen Unterschied zwischen den verschiedenen Sorten feststellen konnte. Leider war der Spaß getrübt durch etliche unfreife Früchte. Gerade bei den bunten Sorten war es unglaublich schwer, die reifen von den unfreifen Früchten zu unterscheiden. Ich tendiere daher dann doch künftig lieber zu den roten Sorten ;-)
Erste Ernte am 12.09.2025
Die erste Ernte fand erst Mitte September statt. Recht spät, wie ich fand. Am besten bekam ich tatsächlich von der "Ursorte" Swaljawa.
12.09.2025
Und dann tat sich lange gar nichts. Lediglich einzelne reife Früchte zum zwischendurch schnabulieren konnte ich abmachen. Die letzte richtige Ernte war dann tatsächlich erst wieder Anfang November. Wobei die November-Ernte deutlich üppiger ausfiel, als die im September :-) 
09.11.2025

Im August war ich für 10 Tage bei meiner Familie im Sommerurlaub. Blöderweise habe ich meine Tomaten in dieser Zeit nicht der Nachbarin anvertraut - wie sonst - sondern dem Mitbewohner. Denn der blieb ja dieses Jahr Zuhause.
 
Vor dem Urlaub sah noch alles ziemlich gut aus. Bilder vom 14. August 2025 (vor meinem Urlaub):






Leider hat der Mitbewohner trotz Anweisungen und Erinnerungen eher schlecht gearbeitet. Zum Glück waren meine Tomaten recht hart im Nehmen und alle Sorten haben überlebt. Viele sind in den 10 Tagen sogar reif bzw. etwas reifer geworden. Leider hat die Banana Legs das zu wenige Wasser während der Hitze mit faulen Früchten bestraft :-( Hier die Bilder vom 24.08.2025 (nach meinem Urlaub):






Überrascht hat mich in diesem Jahr tatsächlich meine Paprika. Die ist noch vom letzten Jahr und hat die Überwinterung im Schlafzimmer bestens überstanden. Ich konnte Ende Juli tatsächlich bereits die erste kleine rote Schote ernten. Das allererste Mal, dass es mir überhaupt gelungen war, eine Schote rot zu bekommen!
01.07.2025
Und dann gab es tatsächlich im Sommer nochmal einen Schwung neuer Blüten...
26.07.2025
...die Richtung Herbst tatsächlich nochmal zu kleinen Früchten wurden. Und - ihr werdet es nicht glauben! - ich habe bei der Ernte am 9. November tatsächlich eine zweite kleine rote Paprika abschneiden können (siehe Bild Nr. 5 ganz oben im Topf)! Ob die anderen beiden noch rot werden, wage ich allerdings zu bezweifeln.
24.08.2025
Am 09.11.2025 habe ich nach der letzten Ernte das vertrocknete und von Spinnmilben befallene Tomatenlaub abgeschnitten und das Gartenjahr offiziell für beendet erklärt.
09.11.2025, Vorher-Nachher

09.11.2025, Vorher-Nachher
Alles was jetzt noch auf dem Balkon steht, sind ein paar wenige Kräuter, zwei noch grüne Paprika und ein paar sehr wenige, noch grüne Tomaten.
09.11.2025
Ob die alle noch reif werden, werden wir sehen. Und die Swaljawa hat tatsächlich im November nochmal Blüten bekommen. Der letzte Rest wird jetzt einfach für die Insekten stehen gelassen. Und auch die Spatzen toben bei schlechtem Wetter sehr gerne durch das übrige Grünzeug. 
 
Im Großen und Ganzen bin ich mit dem Tomaten-Experiment echt zufrieden gewesen. Es gab Anlaufschwierigkeiten und die Ernte war nicht so üppig wie erhofft und erwartet. Aber grundsätzlich ist es doch ganz gut gelungen.
 
Im kommenden Jahr wird es keine Balkon und Garten Challenge geben. Aus dem ganz einfachen Grund, weil ich nicht absehen kann, wie es wohntechnisch bei mir weiter geht. Ich hoffe immer noch, eine bezahlbare Bleibe zu finden. Ob die einen Balkon haben wird - und wenn ja, wie groß - ist absolut offen. Und ich mag nicht hier in ein Projekt Zeit und Geld investieren, was ich vielleicht gar nicht zu Ende bringen kann. Das wäre echt schade. 
 
Wie es bei Heidi in den letzten Wochen so aussah, könnt ihr HIER nachlesen. Ich gehe direkt mal gucken, denn ich weiß nicht, wie es bei ihr weiter ging und wie viel sie ernten konnte. Sie hatte dieses Jahr genauso viel Stress wie ich und ich bin auch sehr gespannt, wie ihr Fazit zum Tomaten-Experiment ausfällt.

Mittwoch, 17. April 2024

Balkon & Garten Challenge 2024 #1

[Dieser Beitrag kann indirekt Werbung ohne Auftrag enthalten, durch Markennennung, Ortsnennung oder Verlinkung]

 
 
Hallo Gartenfreunde!

Bereits im letzten und vorletzten Jahr haben Heidi und ich eine DIY Challenge zum Thema Balkon und Garten gemacht. Das hat uns so gut gefallen, dass wir in eine dritte Saison starten wollen. Einfach um zu gucken, wo die Unterschiede so liegen, welche Möglichkeiten es gibt und mit welchen Herausforderungen die jeweils andere zu kämpfen hat.
Dieses Jahr liegt der Schwerpunkt auf Schwammgurken - auch als Luffa bekannt. Luffaschwämme habt ihr sicher schon in der Drogerie etc. gesehen. Ja, die kann man selber anbauen ;-) Eigentlich sind es Gurken! Früh geerntet kann man sie essen. Spät geerntet werden sie getrocknet zu Naturschwämmen. Genial, oder?
Grundsätzlich war ich dieses Jahr echt mega spät dran mit allem. Normalerweise habe ich um Ostern herum immer noch meinen Balkon wieder zum Leben erweckt. Dieses Jahr hatte ich noch nichts, was sich dort hätte einpflanzen lassen. Ich hab nämlich erst am 14. März mit der Aussaat auf der Fensterbank begonnen.
Nur 6 Tage später hatte ich die ersten Pflänzchen. Die Kornblumen machten das Rennen und zeigten als erste ihr zartes Grün.
Es folgten Tomaten, Petersilie und Schnittlauch. Zu meiner großen Freude zeigten sich auch bald beim Fingerhut ein paar winzige grüne Spitzen. Alles andere... NIX!
Auf meiner Kontroll-Runde am 23. März hab ich auch ein paar Überlebende aus dem letzten Jahr gefunden. Zu meiner großen Freude hat es die Funkie geschafft.
Die Minze ist auch wieder ausgetrieben und die Mini-Osterglocken haben auch Grün gebildet...aber leider nicht geblüht.
Beim Bärlauch kam ein einziges mickriges Blatt an die Oberfläche und die Hyazinthe wusste auch noch nicht so recht, ob sie was werden sollte oder nicht.
Durch den holperigen und emotional belastenden Start in dieses Jahr, habe ich lange keinen Kopf gehabt, mir überhaupt über den Balkon Gedanken zu machen. Von daher wird es dieses Jahr wahrscheinlich etwas weniger geben - auch abhängig davon, was sich auf der Fensterbank noch so alles tut. Die Erdbeersamen, die ich im Adventskalender hatte, werden bis nächstes Jahr warten müssen. Oder ich säe sie später direkt in den Kasten. Mal sehen.
Am 10. April kam ich abends von der Arbeit und ließ meinen Blick - wie jeden Abend - über meinen Pflanzen-Kindergarten schweifen. Und siehe da: Es gab zwei Neuankömmlinge! Die beiden Paprikas haben sich im Laufe des Tages aus der Erde gekämpft.
 
Nur 4 Tage später, kämpften sich auch die beiden Melonen aus der Erde (Foto vergessen!) :-)
 
Was aus den anderen, noch leeren Töpfchen wird, weiß ich nicht. Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt :-)

Den Balkon aus dem Winterschlaf zu wecken, ist dieses Jahr tatsächlich erst für Ende April/Anfang Mai geplant. Vorher werde ich es zeitlich nicht schaffen. 

Und was Heidi in ihrem Garten bisher alles so gewerkelt hat und wie es bei ihr aussieht, könnt ihr HIER erfahren.

Mittwoch, 27. September 2023

Balkon & Garten Challenge 2023 #4

[Dieser Beitrag kann indirekt Werbung ohne Auftrag enthalten, durch Markennennung, Ortsnennung oder Verlinkung]

 
 
 
 
Ein letztes Mal "Hallo", liebe Gartenfreunde!

Heidi und ich laden euch heute ein letztes Mal (für dieses Jahr) zu unserer Balkon und Garten Challenge ein.

Was bisher bei mir geschah, könnt ihr hier nochmal nachlesen:
 
Der Fokus lag dieses Jahr auf Paprika, Gurken und Sonnenblumen. Und Ende September neigt sich das Gartenjahr nun dem Ende entgegen.
Es war ein aufregendes Jahr. Denn ich musste mich viel aufregen :-D Balkongärtnern ist in Freiburg wirklich eine Herausforderung. Vor allem in den heißen Sommermonaten.

Wenn wir die Schirme zu lassen, haben wir zwar gute Durchlüftung auf dem Balkon, aber wir bekommen auch locker 50 Grad. Kaum eine meiner Pflanzen, macht das lange mit. So verbrannte unter anderem der Salat und ein Teil der Bienenweide (denn auf der Fensterbank wird es mega heiß!).
Machen wir die Schirme auf, haben wir zwar Schatten, aber auch dann wird es bis zu 38 Grad warm - und zusätzlich fehlt die Durchlüftung. Das wiederum finden Spinnmilben mega gut, weshalb ich in diesem Jahr mit 4 großen Spinnmilbenausbrüchen (und noch mehr kleineren) zu kämpfen hatte. Die Biester sind so klein, man sieht sie quasi erst, wenn es schon fast zu spät ist. 

Gurke, Melone, Sonnenblume, Dahlie, Kartoffel, Kräuter...nichts war vor ihnen sicher! Ich habe immer großzügig die befallenen Blätter abgeschnitten und entsorgt. Den Rest mit einer Öko-Lauge behandelt. Bei der Dahlie versuchte ich es mit einer "Schwitzhütte". Das klappte zwar auch super, aber die Dahlie war danach trotzdem hinüber.
Den letzten Befall mit Spinnmilben, den ich Anfang September hatte, haben die Gurken dann nicht mehr verkraftet. Ich konnte noch eine letzte kleine Gurke ernten, bevor ich die Pflanzen abgeräumt habe.
Es hätte keinen Zweck mehr gehabt. Ohne die Spinnmilben, hätte ich deutlich mehr Gurken ernten können, aber durch ihre Aktivität, vertrockneten die Baby-Gurken schon direkt nach der Blüte. Insgesamt habe ich nur 3 Gurken ernten können, dabei hatte ich duzende Gurken-Babys an den Pflanzen.
Bei der Melone ist es das gleiche Problem. Der Mai war zu kalt, zu dunkel und zu nass. Die Melone brauchte ewig, um in Wallung zu kommen.
Und als es endlich soweit war: Spinnmilben! Die Melonen-Babys hinüber, bevor sie überhaupt richtig anfangen konnten zu wachsen. Ob ich überhaupt was ernten könnte, wenn es jetzt wieder kühler und dunkler wird, sollte sich noch zeigen. In Freiburg haben wir ja oft Glück, dass es bis in den November hinein noch recht warm bleibt. Aber wie ich am letzten Wochenende sehen konnte, ist der Rest der Melone noch immer von Spinnmilben befallen. Und das wird dieses Jahr wohl nichts mehr. Es wird dunkel und kühl. Die Melone braucht Sonne und Wärme. Schade!
Die vier Paprikapflanzen sehen - nicht gut - aber besser aus. Scheinbar mögen Spinnmilben keine Paprika :-) Jedenfalls hatte ich da nicht einen einzigen Befall. Bei den Paprika hatte ich ein anderes Problem: Raupen!
Während Heidi in ihrem Garten mit Schnecken auf Kriegsfuß steht, hatte ich in diesem Jahr mit unzähligen grünen Raupen des Kohlweißlings zu kämpfen.
Die gefräßigen Biester machten sich über alles her, was nicht von den Spinnmilben befallen war: Bienenweide, Gazinie, Paprika und Tomaten. Auch an den nicht verwebten Blättern von Gurke und Melone fand ich Raupen.
Es war zum Mäuse melken. In einem Garten fallen die "Verluste" vielleicht nicht ganz so arg ins Gewicht. Aber wenn ich nicht regelmäßig gegen die Milben vorgegangen wäre und die Raupen mühselig aufgestöbert und abgesammelt hätte, hätte ich wohl schon Ende Juli keine einzige Pflanze mehr auf dem Balkon übrig gehabt!
Das ist wirklich alles mega ärgerlich. Da steckt man Zeit und auch Geld in den Balkon und die "Fressfeinde" machen einem das Gärtnervergnügen ruckzuck zu nichte. Es zeigt mir allerdings auch, dass ich es scheinbar sehr gut geschafft habe, auf meinem kleinen Balkon, mitten in der Großstadt im 2. Stockwerk, ökologischen Landbau zu betreiben. Sonst hätten sich die Viecher wohl nicht so wohl bei mir gefühlt. Ich bin mir also noch nicht ganz schlüssig, ob ich mich über meine Widersacher nun wirklich ärgern soll oder mich lieber freue, weil ich irgendwie doch alles richtig gemacht habe und ein wenig "heile Natur" in die Großstadt gebracht habe?

Die Paprika wachsen jedenfalls echt gut. Ich habe mehrere kleine Früchte, die stetig größer werden. Ich hoffe, wenigstens hier kann ich in diesem Jahr nochmal was ernten. Denn durch den düsteren Mai sind auch die Paprikapflanzen gute 6 Wochen hinter der Zeit.
Bisher sind die Früchte noch nicht erntereif. Sogar die gerettete Paprika, macht sich ganz gut. Sie trägt zwar keine Früchte, sieht aber immerhin dekorativ aus, wo doch so viel anderes einfach verbrannt ist. Das sie überhaupt was wird, in ihrem viel zu kleinen Topf mit der falschen Erde, hätte ich zu Beginn wirklich nicht gedacht :-)
Meine Paprika am 24.09.23
Von meinen 6 gepflanzten Sonnenblumen kamen 5 Pflanzen und es haben tatsächlich nur zwei überlebt. Aber! Diese blühen seit Anfang September in ihren wunderschönen, zweifarbigen Blüten. Ich hatte allerdings gedacht, die Blüten wären etwas größer. Aber sie sind nur etwa Handtellergroß. Macht nichts. Sie sehen trotzdem sehr schön aus und ich freue mich, dass es wenigstens zwei bis zur Blüte geschafft haben :-)
In den leeren Erdbeerkästen haben die "Platzhalter-Stauden" tatsächlich bisher den Sommer überlebt. Naja, zumindest zwei von vieren ;-) Diese rot blühende Pflanze, die sich als Konkardenblume entpuppt hat - die jetzt noch immer wieder neue Blüten produziert - und das Löwenmäulchen - das zwischenzeitlich verblüht ist.
Die Konkardenblume ist winterhart. Ich werde sie in den nächsten 1-2 Wochen komplett zurückschneiden (so stand es im Internet) und hoffen, dass sie den Winter auch überlebt. Bei den Löwenmäulchen habe ich keine Ahnung, ob ich eine einjährige oder mehrjährige Pflanze erwischt habe. Aber auch dieses werde ich - auf gut Glück - mal stutzen und versuchen, es zu überwintern :-)
Die Kartoffel hat Anfang September dann auch ihr letztes Grün abgeworfen. Nach dem Spinnmilbenbefall hatte sie sich gut erholt. Und nochmal ordentlich neues Grün gebildet. Das ist jetzt weg. Ich werde die Erde abtrocknen lassen und dann mal gucken, ob ich dieses Jahr Kartoffeln ernten kann :-)
Zumindest eine Kartoffel, war schon an der Oberfläche zu sehen. Wieviele der Kübel dann tatsächlich hergibt, werden wir aber erst noch abwarten müssen :-)
 
Meine zwei Kästen mit der Bienenweide standen auf der Fensterbank. Das ist aber - auf Grund der Hitzeentwicklung - kein guter Standort. Denn mir ist fast alles verbrannt. Und der klägliche Rest wurde von den Kohlweißling-Raupen vernichtet.
Nur ein paar grüne Stängel waren immer zu sehen. Ich glaube nur 2-3 Blüten haben es überhaupt geschafft. Und was Hitze und Raupen nicht kaputt machten, darüber machten sich die Tripse her :-( Generell hat sich aber die großzügige Verteilung von Gelbfallen auf dem Balkon mehr als bewährt. Das werde ich für die kommende Saison definitiv wieder machen!
 
Aber für die Fensterbank muss ich mir was neues überlegen. Da braucht es was, das Hitze deutlich besser aushält. Vielleicht irgendwas mediterranes. Darüber werde ich mir im Winter mal so meine Gedanken machen.
Die Radieschen haben mich in diesem Jahr sehr enttäuscht. Aber hier gehe ich einfach davon aus, dass mein Saatgut inzwischen einfach zu alt geworden ist. Ich werde die Reste also entsorgen und mir für die kommende Saison neue Samen besorgen.
Die Tomaten sind so gut gewachsen wie immer. Insgesamt habe ich fast 2 kg Tomaten von den 8 Pflanzen ernten können! Und das trotz Raupen, Milben und Rost :-)
Ob die noch rot werden? (am 24.09.23)

Die letzten roten Tomaten am 24.09.23
Mein Blaukissen sieht super aus. Ich hoffe, ich bekomme es über den Winter und es schlägt im kommenden Jahr wieder aus, um Bienen und Hummeln anzulocken. Im Frühjahr werde ich sowohl die Stauden, als auch das Blaukissen, in passendere Töpfe umsetzen - sofern sie die dunkle Jahreszeit überstehen.
Bezüglich der Töpfe gab es den Tipp, Tontöpfe zu nehmen, weil die Feuchtigkeit besser speichern. Ja, das tun sie. Sie sind aber auch bedeutend schwerer als Plastiktöpfe und bei all meinen Pflanzen, habe ich ehrlich gesagt Angst, dass das Gewicht auf dem Balkon vielleicht zu viel wird, wenn ich so viele große Tongefäße, mit Erde und Bewuchs dort stehen habe. Denn da kommt ja einiges an Gewicht zusammen! Und sie müssten ja auch erstmal alle in den zweiten Stock hochgeschleppt werden.
Der Fingerhut hat es leider auch nicht geschafft. Woran es lag, weiß ich leider nicht. Aber mehr als ein paar Blättchen kamen leider nicht aus der Erde. Und selbst die waren nach unserem Sommerurlaub vertrocknet :-(

Und mein Lavendel macht mir auch Sorgen. Denn er hat sich nach dem Starkregen im Frühsommer leider nicht so gut erholt.
Ob er im kommenden Jahr wieder ausschlägt, muss ich abwarten.
Es war ein spannendes Gartenjahr mit Höhen und Tiefen. Am Wetter und am Standort kann ich leider nichts ändern. Da sind mir die Hände gebunden.
Spinnmilben an der Melone (24.09.23)
Ich bin gespannt, wie das nächste Jahr wird. Wir haben neue Pläne und Ideen, Heidi und ich. Aber jetzt gehe ich ein letztes Mal (für dieses Jahr) gucken, wie die letzten Wochen bei ihr so abgelaufen sind und was sich seit unserem Besuch im August so in ihrem Garten getan hat. Ihr wollt mit? Bitte... HIER ENTLANG!