Samstag, 29. Oktober 2022

Wunschgewicht: KW 43 - 2022

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Samstag haben wir ausgeschlafen. Als ich aufstand merkte ich, dass die Erdbeerwoche angefangen hatte. Pünktlich wie immer. Nach einem kleinen Frühstück hab ich mir etwas Zeit für mich genommen und ein paar Folgen meiner Sendung geschaut. Schatz machte ein paar Anrufe.
Mittags gab es ein Nudelgericht von WW und zum Dessert haben wir uns das letzte Stück Käsekuchen geteilt, was vom Geburtstag übrig geblieben war. Denn der Mann hatte - obwohl ich extra gebacken hatte - noch einen Käsekuchen gekauft. Sowas passiert, wenn sein Magen beim Einkaufen mitentscheiden darf :-D

Nachmittags, als es endlich zu regnen aufgehört hatte, machten wir einen kleinen Spaziergang. Den restlichen Tag verbrachten wir gemütlich daheim.

Ich hatte den ganzen Tag immer mal wieder mit dem Kreislauf Probleme und Kopfschmerzen, die einfach nicht richtig verschwinden wollten. Daher ging es zeitig wieder ins Bett.
 
Sonntag wieder ausgeschlafen. Den Vormittag haben wir entspannt Zuhause verbracht. Eigentlich wollten wir wandern gehen. Das Wetter war auch wunderbar. Allerdings ging es mir durch die Erdbeerwoche noch immer recht mies. Daher blieben wir bei einem Spaziergang.
Ich war schon ewig nicht mehr im Botanischen Garten. Also spazierten wir dort hin und statteten dem Botanischen Garten einen Besuch ab. Das war richtig toll - sogar im Herbst. Es war nicht viel los und es blühten noch unglaublich viele Pflanzen. Eine Libelle flog um uns herum, als wir bei den Teichen waren und sogar Frösche haben wir gesehen. Über eine Stunde streiften wir über das Freigelände. Leider hatten die Schauhäuser erst ab 14 Uhr geöffnet. So lange wollten wir dann doch nicht warten. Und Tropenklima wollte ich mir zusätzlich zu dem Hormonchaos nun auch nicht wirklich antun.
Wieder daheim gab es Mittagessen. Von WW die Cheeseburger-Gnocchi. Ich liebe sie einfach. Als Dessert das letzte Stück Schokokuchen vom Geburtstag. Jetzt ist aber wirklich der ganze Kuchen aufgefuttert :-)
Den Abend haben wir wieder auf der Couch gesessen und es uns einfach gut gehen lassen. Leider war ja ab Montag wieder Alltag angesagt. Auch für den Liebsten, der die Woche Urlaub schon wieder rum hatte.

Montag begann mit einem heftigen Gewitter. Und Platzregen. Himmel, was hab ich beim Umsteigen in der Stadtmitte den Allerwertesten nass bekommen - trotz Regenjacke und Schirm! So einen heftigen Regen gab es hier schon ewig nicht mehr. Allerdings war er auch sehr kurz und hörte so schnell wieder auf, wie er angefangen hatte.

Den Vormittag verbrachte ich damit, den freien Freitag aufzuarbeiten. Viel war wohl nicht los gewesen, denn die Arbeit ging zügig. Am Montag hielt sich die eingehende Arbeit auch in Grenzen, so dass ich recht entspannt arbeiten konnte. Das war auch gut so, denn ab ca. 14 Uhr plagten mich erneut fiese Kopfschmerzen :-( Ich nehme an, das ist dem Wetter-Hin-und-Her der letzten Tage und der Erdbeerwoche geschuldet. Zumindest letztere war ja zum Glück schon wieder fast überstanden.

In der Pause musste ich leider im Büro bleiben. Denn der Regen hörte erst am Nachmittag auf. Der Abend war schon wieder richtig sonnig.

Weil es mir nicht so gut ging, fuhr ich nach der Arbeit direkt heim. Und las dann in der Bahn, dass nächste Woche schon wieder SEV-Bus auf meiner Linie angesagt ist. Denn an der einen Haltestelle müssen gleich zwei Weichen getauscht werden und in einer Straße - etwas weiter auf der Strecke - wird auch "repariert". Die Umleitung mit dem Bus ist daher ziemlich abenteuerlich und wird mich morgens ziemlich viel Zeit kosten. 

Da wir am Montag allerdings nochmal Brückentag machen werden - das verkündete Chefe am Mittag - betrifft mich der Käse nur an 3 Tagen. Da werde ich einfach eine Straßenbahn früher losfahren und vom Hauptbahnhof die S-Bahn zur Arbeit nehmen. Wie ich das mit dem Rückweg dann mache - denn da müsste ich "mal eben" 30 Minuten auf die nächste S-Bahn warten - weiß ich noch nicht. Mal sehen... falls das Wetter trocken ist, nehme ich zurück wahrscheinlich eher das Fahrrad an den 3 Tagen. 

Woher bei mir auf einmal "genug Urlaub" kommt, um nochmal einen Brückentag zu machen, weiß ich auch nicht so genau. Denn eigentlich hatte SIE mir ja vor ein paar Wochen noch vorgerechnet, dass ich mir die Woche Urlaub im Oktober abschminken könnte, weil ich ja sonst für die Betriebsferien an Weihnachten nicht mehr genug Urlaub hätte. Daher nahm ich ja nur den Freitag letzte Woche frei...und das - so dachte ich - wäre schon quasi ein verlorener Tag im nächsten Jahr. Naja, wir werden sehen.

Beim Abendessen hatte ich etwas gepatzt und am Vortag vergessen, das kürzlich eingefrorene Rindfleisch aufzutauen. Daher gab es TK Geschnetzeltes mit Gemüse und dazu Nudeln.
Das Montagstelefonat mit Papa ergab, dass mein Bruder die erhoffte Wohnung im Heimatkaff leider nicht bekommt. Er zieht jetzt erstmal provisorisch bei seiner Freundin ein, denn das Geld, das er aktuell für seine Miete ausgibt, wird demnächst dringend für das Baby gebraucht. Die Wohnung seiner Freundin ist auf Dauer aber deutlich zu klein und er hat dort keinen Raum, den er als Büro nutzen kann und wenn nachmittags die Kleine von der Schule zurück ist, ist für ihn das Arbeiten im Homeoffice ziemlich anstrengend. Und das plärrende Baby ist ja noch gar nicht da ;-)

Dienstag war es morgens echt frisch und noch nass vom nächtlichen Regen. Aber der Tag wurde sonnig und mild.

Im Büro war recht wenig zu tun, weshalb ich Frau J gerne zusagte, als sie mich fragte, ob ich wieder etwas stupide Fleißarbeit für sie übernehmen würde, um ihr bei einem großen Auftrag zu helfen. So ging die Zeit bis zum Feierabend zumindest recht schnell über die Bühne. Fertig geworden, war ich allerdings nicht.
 
In der Pause konnte ich in den Park, auch wenn die Bänke noch ziemlich nass waren, habe ich es die halbe Stunde über gut dort ausgehalten :-)

Zum Abendessen gab es dann die (inzwischen aufgetauten) Rumpsteaks. Dazu Buttergemüse und Petersilienkartoffeln.
Als der Liebste von der Arbeit kam, meinte er nur: "Was riecht denn hier so gut?". Er hatte die Steaks gewittert :-D Raubtierfütterung...

Hmmmm....falls das Liebesleben irgendwann mal leiden sollte, sollte ich mir wohl ein "Eau de Steak" auftragen :-D

Mittwoch begann grau und noch nass von der Nacht. Ich konnte ein paar Minuten länger schlafen, denn zur Arbeit fuhr ich ausnahmsweise mit dem Auto. Also, ich fand's stressig. Morgens im Dunkeln im Berufsverkehr auf die anderen Idioten aufpassen zu müssen, die nicht rechtzeitig losgefahren waren und es daher eilig hatten. Nicht mein Ding.

Klar, mit der Straßenbahn brauche ich ein paar Minuten länger. Aber ich kann entspannt vor mich hin träumen oder ein Buch lesen.

Im Büro angekommen merkte ich schnell, dass am Abend zuvor noch die Heinzelmännchen am Werke waren. Denn bei der am Vortag begonnenen stupiden Fleißarbeit hatte sich ein bisschen was getan. Das kam mir gerade recht, denn ich wollte das gerne vorne weg haben, bevor SIE aufkreuzte und dann womöglich wieder blöde Kommentare abgäbe.

Ich bekam den Kram auch gerade noch so fertig, brachte schnell alles zu Frau J rüber und räumte bei mir im Büro wieder alles so hin, wie es gehört. Und dann...kam SIE gar nicht :-/ Keine Ahnung was schon wieder war. Aber ist mir ja auch irgendwie egal. Es war daher ein recht relaxter Tag :-)

Um kurz nach halb elf - Chefe war inzwischen auch von den Toten erwacht - machte ich mich wieder von dannen. Um die Mittagszeit war der Verkehr nur ganz geringfügig besser als am Morgen. Das Auto parkte ich wieder auf unserem Stellplatz und huschte rüber zum Doc. Dort bekam ich die 4. Impfung gegen Corona. Den angepassten Omicron-Impfstoff. Das war vorher mit dem Hausarzt besprochen. Ich bin nicht einfach so hingegangen. Eigentlich hatte ich sogar erwartet, dass er die 4. Impfung bei mir ablehnen würde (zu jung, zu gesund). Da er das aber nicht tat, machte ich einen Termin.

Weil ich noch unter 60 bin, musste ich unterschreiben, dass ich mit der Impfung einverstanden bin. Pieks. Zehn Minuten im Wartezimmer hocken und mit der Straßenbahn zurück zur Arbeit. Unterwegs hab ich schon die Post vom Morgen eingeworfen. So hab ich die 10 Minuten Wartezeit beim Umsteigen auch noch sinnvoll genutzt.

In einem TV-Bericht sah ich neulich, dass aktuell wohl hauptsächlich die Ü60 Fraktion (egal ob geimpft oder umgeimpft) auf der ITS landet. Daher bin ich dankbar, dass sowohl Schatz als auch ich noch einen 4. Pieks bekommen haben, denn seine Mama ist ja pflegebedürftig und Rollstuhlfahrerin (Ü80) und zu Weihnachten sehen wir ja auch meine Großeltern (eine Oma Mitte 80, Oma und Opa beide Ü90). Die Chance, dass wir das Virus dort verbreiten, ist nun wieder um ein vielfaches kleiner.

Um kurz vor 12 Uhr kam ich wieder im Büro an. Ich machte noch 2 Telefonate und quatschte kurz mit Chefe, dann ging's in die Mittagspause :-) Ungewohnt, aber cool. Obwohl es zwischenzeitlich richtig sonnig und warm geworden war, blieb ich in der Pause im Büro. Von den letzten 3 Coronaimpfungen hatte ich schon so eine Ahnung, was mich erwarten würde. Daher verzichtete ich sicherheitshalber auf die Spazierrunde um den See.

Gegen 14 Uhr setzten dann tatsächlich die leichten Kopfschmerzen ein und ich wurde zusehends müder. Beides hatte ich ca. 3 Stunden nach der Impfung genau so erwartet. So war es bisher immer. Zum Glück blieb der Nachmittag sehr ruhig und ich war froh, als Feierabend war. Denn ab ca. 15 Uhr hätte ich bereits im Stehen einschlafen können. Ich war tatsächlich dankbar, nicht noch Auto fahren zu müssen. 

Als ich endlich daheim war huschte ich fix unter die Dusche und kochte uns anschließend was leckeres. Ein Gericht, dass ich vor einigen Wochen mal in der Kochbox hatte, habe ich einfach so nochmal nachgekocht. Grünkohl mit Schupfnudeln und Pilzen. Sehr lecker! Auch mit "eigenen" Zutaten :-)
Nach dem Essen wollte ich noch den Abwasch erledigen. Aber ich war zu müde. Wäsche waschen? Nöhöööö... Einkaufszettel schreiben? Och, nee! Ich sah noch etwas fern, bis Schatz kam und ging dann direkt ins Bett - eine Stunde früher als üblich. 

Donnerstag. Ich hatte geschlafen wie ein Stein. Das merkte ich auch daran, dass mir am Morgen der geimpfte Arm ziemlich weh tat. Logo, hatte ich doch fast die ganze Nacht da drauf gelegen (Seitenschläferproblematik!) :-) Ansonsten war ich topfit. Kopfschmerzen, Schwindel und Müdigkeit Ade :-) 

Naja, okay. Müde war ich schon. Aber das bin ich um die Uhrzeit unter der Woche auch ohne besondere Umstände ;-)

Im Büro war ich fast den ganzen Tag alleine. Chefe hatte mordsviele Termine. Die meisten hatte er sich selbst in den Kalender gestopft, daher war er an seinem Stress selbst schuld. 
Fingerabdrücke! - Den Tresen hatte ich 10 Minuten vorher erst saubergemacht!
Ich konnte in Ruhe meiner Arbeit nachgehen und das Telefon klingelte auch kaum. Bei dem einen Angebot musste ich ordentlich Technikunterlagen wälzen...und am Ende doch noch Chefe fragen, ob das das Teil sei, was er meinte. Manchmal drückt er sich nämlich echt kryptisch aus. Ich hatte aber das richtige aufgestöbert und konnte so eine Anfrage an den Lieferanten raushauen.
Kontrolle der Rattenfalle im Gullyschacht!
In der Pause war ich auch wieder am See. Es war sonnig und total warm. Und das Ende Oktober. T-Shirt Wetter...zumindest am Nachmittag. Morgens reichte aber eine Strickjacke über dem Shirt. 

Als es später darum ging, schweres Zeugs von A nach B zu schleppen, merkte ich die Impfung dann auch wieder ein bisschen. Mir fehlte ein bisschen die Kraft. Statt die vier schweren Kisten auf zweimal zu tragen (wie sonst), musste ich sie einzeln nehmen. Wenn's aber weiter nichts ist. Das legt sich ja auch wieder.

Den Heimweg trat ich mal wieder direkt an. In der Straßenbahn hab ich mich halb zu Tode erschreckt, als mir plötzlich jemand von hinten auf den Arm klopfte und meinte: "Mensch, du bist ja auch noch hitzig unterwegs!" Äh, ja. T-Shirt. Wir hatten fast 25 Grad ;-) Unsere Nachbarin (aus dem Nachbarhaus) Frau N. Früher war sie Schatz' Nachbarin auf dem gleichen Flur. Nun wohnt sie ein Haus nebendran. Wir haben uns nett unterhalten und über dies und jenes gequatscht. Und festgestellt, das wir beide schonmal im Stress versehentlich den Haustürschlüssel samt der Einkäufe in den Kühlschrank gelegt haben und ihn dann ewig lange suchten :-D Naja, bei ihr war es der Kühlschrank. Bei mir das Gefrierfach. Aber das Ergebnis war das gleiche: Wir dachten, wir sind total bescheuert :-D
Zum Abendessen gab es eine schnelle Suppe vom TK-Kost-Anbieter. Fertig in 15 Minuten, sättigend und lecker. So konnte ich noch in Ruhe den Abwasch erledigen und den Einkaufszettel schreiben - was ich am Vortag ja nicht mehr schaffte. Um die Wäsche hatte sich der Lieblingsmann schon gekümmert.

Freitag startete etwas trübe, aber sehr mild. Im Büro war ich etwas früher als gewöhnlich, obwohl ich bei meinen Bahnverbindungen alles so machte wie sonst auch.

Der Arbeitstag war eher gemächlich. Der letzte 8 Stunden Tag für die nächsten 5 Monate :-)

Mit dem Kollegen konnte ich noch meine quietschende Rollladenkurbel besprechen. Die bei uns im Wohnzimmer quietscht nämlich wie die Sau und nervt zunehmend. Ich hab das Problem geschildert und gefragt, was ich am besten wo rein sprühe. Der Kollege grinst mich an, wusste sofort was ich meine, drückte mir eine Dose Silikonspray in die Hand: "Hier, bring die einfach nach dem Wochenende wieder mit. Ein bisschen in die Griffe, paar Mal drehen, Problem gelöst." Blöd nur, dass ich die Dose im Büro vergessen habe, und das Problem erst nächste Woche werde lösen können.

Dann durfte ich noch ein Telefonat mit unseren Lieferanten aus Niedersachsen führen. Ich rufe da so gerne an, weil 90 % der Mitarbeiter dort diesen wunderherrlichen norddeutschen Sprech haben, den ich so gerne höre :-D Meine Fragen wurden auch gänzlich beantwortet. Was für ein schöner Freitag.
 

Nach Hause ging es ohne Umwege. Es liegen 4 Tage Wochenende vor mir. Wobei...Samstag wird eher wieder stressig. Einkaufen, SchwieMu und wir müssen dringend unseren neuen Router installieren, bevor man uns am Montag das Internetz kappt :-/ Das wird nämlich mit dem alten Router dann nicht mehr funktionieren, weil irgendwas umgestellt wird. Wenn's nur ums Internet ginge, wäre das ja noch egal. Aber Telefon und Fernseher sind ja auch betroffen.
Zum Abendessen gab es Spaghetti mit Tomatensoße. Irgendwie war ich die letzten Tage eher kochfaul. Der Essensplan, den ich am Vortag erstellt habe, sieht aber wieder deutlich mehr "echtes" Essen vor :-)

Die Waage war gnädig. Das Kuchenlastige Wochenende, wenig Bewegung, viele Wassereinlagerungen durch "falsches" Essen... mit dem Stillstand bei 108,4 kg bin ich wirklich zufrieden.

Und am Wochenende? Nun, Samstag ist wie gesagt eigentlich schon vollgepackt. Sonntag? Mal sehen. Definitiv ausschlafen. Montag können wir nicht viel machen, weil nur ich frei habe, der Liebste aber nicht und den Feiertag (Dienstag) werden wir auch spontan belegen.




Die KW 43 in kurz:
Samstag: 3.014/1.800 kcal, 5.779 Schritte
Sonntag: 4.002/1.800 kcal, 8.399 Schritte
Montag: 1.905/1.800 kcal, 5.585 Schritte
Dienstag: 2.351/1.800 kcal, 8.469 Schritte
Mittwoch: 2.505/1.800 kcal, 6.229 Schritte
Donnerstag: 2.284/1.800 kcal, 8.566 Schritte
Freitag: nichts aufgeschrieben/1.800 kcal, 8.217 Schritte

Abnahme: 0 kg

Samstag, 22. Oktober 2022

Wunschgewicht: KW 42 - 2022

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Samstag hat mich der Wecker um 6:30 Uhr aus dem Schlaf gerissen. Ich hätte dringend noch Schlaf gebraucht. Aber der Tag war ziemlich vollgepackt. Also, aufstehen, fertig machen und ab zum Einkaufen.

Knapp 2 Stunden später war ich zurück und die Einkäufe verräumt. Nun gab es endlich Frühstück. Danach hab ich noch etwas Zuhause gewerkelt. Ich hab die alte Mikrowelle weggeräumt - die würde Schatz die Tage noch zum Recyclinghof bringen - und dann die Stelle gründlich sauber gemacht. So brauchten wie die neue nur noch wieder hinstellen :-)

Gegen Mittag fuhren wir dann ans andere Ende der Stadt zum Elektronikfachmarkt. Dort gab es jede Menge Mikrowellen - aber nur zwei Exemplare, die auf den vorgesehenen Platz passen würden. Alle anderen waren zu hoch, zu breit oder zu tief - oder alles zusammen! Da wir uns nicht "verschlechtern" wollten, wählten wir das Modell, das das gleiche konnte wie das alte. Ich wusste zwar direkt, dass ich spätestens in einer Woche die Krätze bekommen würde, da die verspiegelte Tür dann total siffig und voller Fingerabdrücke sein würde, aber mangels Alternative müsste ich das wohl aushalten lernen. Oder den Mann anweisen, nur noch mit Handschuhen die Küche zu betreten :-D So eine verspiegelte Oberfläche mag zwar todschick aussehen, ist im Küchenalltag aber eher suboptimal. Finde ich zumindest ;-)

105 EUR ärmer, aber mit einer neuen Mikrowelle im Kofferraum, ging es den halben Weg wieder zurück und ab zu SchwieMu. Eine Stunde früher als üblich, da es im Elektronikmarkt doch schneller ging als erwartet - es war wenig los und wir mussten nicht lange anstehen.
 
SchwieMu versucht seit 1,5 Monaten einen Platz für eine Reha (früher hieß es Kur) zu bekommen. Aber jede Klinik, die den Antrag von der Krankenkasse erhält und die letzten Arztberichte ließt, weigert sich, SchwieMu aufzunehmen (viel zu pflegebedürftig - die Arbeit und die Verantwortung will sich wohl keiner "aufhalsen"). Offiziell heißt es, das Personal hat nicht die Zeit, sich um so eine schwerst pflegebedürftige Person zusätzlich zum normalen Arbeitspensum zu kümmern.
 
Bei der letzten Absage, hat SchwieMu sich ein Herz gefasst, und selbst nochmal in der Klinik angerufen. Das ist eigentlich völlig untypisch für sie, denn für gewöhnlich leidet sie einfach still und leise vor sich hin, statt einmal um Hilfe zu bitten. Und wenn, dann eher so von hinten herum und durch die Blume. Einfach sagen, was sie möchte und was sie braucht, das tut sie so gut wie nie.
 
Nun hat sie der zuständigen Dame von der Klinik erzählt, was sie alles noch selbst kann. Das, wenn alles barrierefrei ist, sie alleine auf's Klo kann, sich alleine waschen und anziehen kann, sich selbstständig - mit genügend Zeit - von einer Anwendung zur nächsten bewegen kann usw. Lediglich beim Duschen braucht sie Hilfe. Kurze Zeit später bekam sie die Rückmeldung, dass man das Thema mit der Pflegedienstleitung der Klinik besprochen hätte und gab ihr - zumindest schonmal mündlich - die Zusage, dass man sie unter diesen Umständen doch aufnehmen könne. Jetzt wartet SchwieMu auf einen offiziellen Schrieb. Als Beginn wäre dann Anfang November angepeilt. Wir sind gespannt. 
Gegen 16 Uhr fuhren wir wieder nach Hause. Dort hatten wir Glück, denn der Nachbar war gerade nicht da. So konnten wir für ein paar Minuten seinen Parkplatz direkt vor der Haustür okkupieren und mussten die Winterräder vom Keller nur einmal kurz über den kleinen Weg zum Kofferraum schleppen. Nach 15 Minuten war alles fertig und wir konnten das Auto wieder auf unserem Stellplatz parken :-)
 
Zum Abendessen gab es Hähnchen-Gyros mit Krautsalat und Zaziki. Denn auf "echtes kochen" hatte ich sowas von keine Lust mehr.
Gegen 21 Uhr war ich so müde, dass ich auf der Couch fast eingepennt wäre, weshalb ich mich 45 Minuten später ins Bett verabschiedet habe.
 
Sonntag haben wir ausgeschlafen. Bis das Wasser der Dusche endlich warm wurde, dauerte es mal wieder ewig. Schön blöd, wenn der Warmwasserzähler schon lustig läuft und dennoch nur "kalt" aus der Leitung kommt :-(

Nach dem Frühstück hab ich abgewaschen. Zwischenzeitlich war die am Morgen angestellte Waschmaschine auch schon fertig, so dass ich direkt auch noch die Wäsche aufhängen konnte. Danach hab ich mich eine Weile im Bloggerland herumgetrieben. 
Am Nachmittag gab es ein kleines Stück Käsekuchen mit Kirschen. Ich hab einen Mini-Käsekuchen ergattert, als ich am Samstag einkaufen war. Im Ganzen hat er schnuckelige 260 Gramm :-) Perfekt für ein Stück Kuchen am Nachmittag. Wir haben ihn uns natürlich geteilt!
Danach wollte ich mir eigentlich die Küchenuhr vornehmen, deren Zeiger sich scheinbar irgendwie gegenseitig blockieren und sie daher schon nach kurzer Zeit die falsche Uhrzeit anzeigt. Aber da Schatz auch schon wieder da war, hab ich das gelassen. Dazu brauche ich Ruhe. Die hab ich nicht, wenn der Mann die ganze Zeit um mich herum turnt. Meist gibt er (gut gemeinte aber) blöde Kommentare ab. Früher mag das ja hilfreich gewesen sein, aber da er inzwischen ohne Lesebrille blind wie ein Maulwurf ist, kann er sich jegliche Kommentare zu so einem Fuckelkram eigentlich sparen ;-)

Mich mit der Funktion der neuen Mikrowelle zu beschäftigen, dazu fehlte mir dann auch die Lust. Da der Liebste ja - gemeinerweise - die Woche Urlaub hat, wird er sie ja auch am Abend noch nicht brauchen. Von daher würde es reichen, wenn wir uns zum Ende der Woche mit dem Thema auseinander setzen würden. Bis dahin wäre wohl auch die Verlängerung eingetroffen. Denn das Stromkabel der neuen Mikrowelle ist tatsächlich unverschämt kurz. Ohne Verlängerung ist es viel zu straff gespannt bis zur nächsten Steckdose und einen frühzeitigen Kabelbruch wollen wir gerne vermeiden.
Zum Abendessen gab es Hähnchenschenkel mit Kartoffelecken und Tomatensalat.
 
Apropros Tomaten: Die schon totgeglaubten Tomaten auf dem Balkon blühen mitte Oktober wie verrückt und haben tatsächlich nochmal Früchte gebildet.
Ob die Sonne allerdings ausreichen wird, um diese nochmal reifen zu lassen, wage ich zu bezweifeln. Aber schick sieht es schon aus :-) Dann hab ich vergessen die Radieschen zu ernten. Die sind mittlerweile fast so groß wie ein Tennisball. Ob die noch schmecken?
Montag stand der Liebste um kurz nach 6 Uhr mit mir auf. Das kommt selten vor. Denn für gewöhnlich macht er ja nur Spätschicht. Außerdem hat er ja die Woche Urlaub. Aber er meinte, er hätte um kurz vor 8 Uhr einen Termin zum Reifenwechseln. Als ich in die Küche latschte, stand da kurz nach 9 Uhr im Kalender. Da hat er sich wohl ziemlich verguckt :-D

Das Wetter war warm - fast 25 Grad - und sonnig. In der Pause konnte ich also wieder an den See :-) Ansonsten lief der Bürotag recht locker. Chefe hatte reichlich Termine und SIE tauchte auch nicht auf.
 
Auch die Straßenbahn fuhr wieder durch. Die Schäden vom Unfall am Donnerstagabend sind zum größten Teil behoben. Aber scheinbar noch nicht vollständig. Denn es waren am Montagmorgen immer noch Techniker dort zugange.

Kurz vor der Mittagspause rief ich eine Kundin an. Die legte mich prompt "in die Warteschleife", weil sie meinte, sie müsse jetzt erst noch schnell ihren Zwetschgenkuchen aus dem Ofen holen. Wisst ihr, wie gemein das war? Ich hab den Ofen gehört, wie die Tür aufging und wie sie sagte: "Oh ja! Der sieht richtig gut aus!". Boah, wie fies!!! Jetzt hatte ich voll Bock auf Zwetschgenkuchen und nur mein olles Pausenbrot dabei :-/
Den Heimweg trat ich direkt an. Daheim angekommen hab ich Tee gekocht und Brote geschmiert für den nächsten Arbeitstag. Ich hab den Staubbehälter des Staubsaugers gereinigt und dann angefangen zu kochen. Viel war da ja nicht zu tun ;-)
Das Abendessen bestand aus Paprikagulasch (aus der Dose) und kurzen Bandnudeln. Das Dosengulasch war vom gleichen Hersteller, von dem wir vor einigen Wochen schon das Hirschragout hatten und das hatte uns ja super gut geschmeckt. Daher waren wir auf das Gulasch schon sehr gespannt.
Und ich muss sagen, dass es uns wieder sehr gut geschmeckt hat. Eine gute Alternative, wenn es mal schnell gehen muss und man nicht unbedingt auf den klassischen "Fertigfraß" ausweichen will.
Das das Essen in 15 Minuten fertig war, passte auch sehr gut, denn das Montagstelefonat mit Papa stand auf dem Plan.
 
Der hatte neulich irgend so eine Werbung für Tabletten im Internet gesehen. Normalerweise interessiert ihn online Werbung nicht, denn für gewöhnlich handelt es sich dabei um (Zitat) "Nepp oder Kokolores oder überteuerten Scheiß den kein Schwein wirklich braucht". Aber diese Anzeige ließ ihn scheinbar nicht los und er fing an zu googeln und fand sogar einen Bericht der Stiftung Warentest, die das Produkt als gut auszeichnete. Was genau das jetzt für Tabletten sind, weiß ich nicht. Irgendwas wegen seines Reizdarms. Er hat für ziemlich viel Kohle jetzt für 14 Tage Tabletten bestellt und meint, nach nur 4 Tagen schon eine Verbesserung zu bemerken. Hoffen wir, dass die von den Tabletten kommt und nicht nur einfach eine seiner "guten Phasen" ist - oder der Placeboeffekt.

Dann fing er wieder damit an, dass Muttern sich über seinen Colakonsum aufgeregt hätte und meinte, er würde viel zu viel davon trinken, dabei wären es ja nur 0,33 Liter am Tag. Aber als Diabetiker mit Reizdarm und nem überstandenen Herzinfarkt ist dieses koffeinhaltige Zuckerzeugs wahrscheinlich auch in dieser dosierung TÄGLICH einfach zu viel.
 
Als ich dann anmerkte, dass er, während wir im Sommer die 10 Tage oben waren, täglich mindestens einen Liter von dem Zeug gesoffen hätte, meinte er nur, da wäre es ja auch heiß gewesen. Hallo?! Dann kann man trotzdem was anderes trinken! Wasser, kalte Tees, Schorle - wenn's unbedingt etwas süß sein soll. Aber täglich ein Liter Cola kann einfach nicht gesund sein. Wie gesagt: leicht beratungsresistent der Mann. Und wenn er sich nicht bewusst ist, wieviel er tatsächlich von dem Zeugs trinkt, macht mir das ehrlich gesagt auch ziemlich Sorgen. Denn, dass er jetzt, wo es nicht mehr so heiß ist, wirklich nur noch 1 Dose am Tag trinkt....ich hab da so meine Zweifel. Weihnachten werde ich da nochmal ein Auge drauf haben. Da kann er sich zumindest mit Hitze nicht rausreden ;-)

Dienstag hatte ich irgendwie schlecht geschlafen. Zumindest war ich am Morgen noch ziemlich müde. In der Nacht war ich so gegen 3 Uhr nochmal zu Besuch im gekachtelten Raum - ich sollte vor dem Schafengehen echt weniger trinken ;-) - da hörte ich so ein leises Huh...huh...huh... Ich bin mir nicht 100 % sicher, aber ich glaube, ich habe tatsächlich mitten in der Stadt und zum ersten Mal in den 15 Jahren hier unten, einen kleinen Waldkauz gehört :-D
 
Wir hatten morgens um 7 Uhr schon 20 Grad, der Himmel war wolkenverhangen und es ging ein leichter, aber stetiger Wind. Ich hatte es noch nicht ganz ins Büro geschafft, als mich der Kollege L anrief. Er steckte 2 Orte weiter am Bahnhof fest und wollte wissen, ob Herr G ihn abholen könnte. Scheinbar gab es einen "Personenschaden im Gleisbett" - und wir wissen ja alle, was das bedeutet :-(

Der Ex-Mann meiner Bekannten hat sowas vier- oder fünfmal erleben müssen (als Zugführer) und war danach psychisch so kaputt (trotz der Traumabetreuung, die die Bahn wohl anbietet), dass er am Ende mit Ende 40 arbeitsunfähig war. Und die Ehe ist daran auch zerbrochen. Sowas mitzuerleben muss furchtbar sein. Ich kann mir nicht vorstellen, was passieren muss, damit ein anderer Mensch nicht mehr leben will. Das ist mindestens genauso furchtbar. Aber kann man sein Ableben dann nicht so gestalten, dass man nicht auch noch Unbeteiligte mit ins Unglück reißt?

So, genug davon.
Der Bürotag lief ganz gut. Es ist wirklich ruhig geworden. Und nur noch diese und nächste Woche sind zu überstehen, bevor wir auf 35 Stunden runter gehen. Freitag habe ich einen Tag frei. Wir bekommen Besuch, um Schatz' Geburtstag nachzufeiern. Drei Tage Wochenende!

Pünktlich zur Mittagspause hatten sich die Wolken auch verzogen und ich verbrachte eine herrlich sonnige Stunde im Park am See :-)
Schatz wünschte einen Geburtstagskuchen. Schoko-Nuss. Ausgerechnet! Denn besagter Besuch hat eine starke Nussallergie :-( Da sich der Liebste aber nichts anderes überlegen wollte, und ich keine Lust hatte, nach 8 Stunden Arbeit noch stundenlang Kuchen zu backen oder deshalb an meinem freien Freitag früher aufzustehen, einigten wir uns auf eine nussfreie Backmischung :-D Die sind ruckzuck zusammengeschustert und schmecken meist auch echt gut. Denn als ich meinte, er hätte ja Zeit, er könnte ja auch selbst Kuchen backen, guckte er mich nur an, als hätte ich nicht mehr alle Tassen im Schrank :-D
Daher ging es nach der Arbeit in den Supermarkt. Mein Einkaufszettel enthielt nur Produkte mit B :-D Ich kam mir vor wie jemand mit Zangsneurosen :-D Bacon, Bananen, Backmischung, Butter, Brot... 

Als ich alles bezahlt und im Rucksack verstaut hatte, fuhr ich direkt heim. Dort sollte es Grünkohl zum Abendessen geben (dafür war der Speck, den hatte ich nämlich am Samstag vergessen). Während der Kohl seine gut 45 Minuten vor sich hin garte, habe ich noch den Abwasch erledigt. 
Zum Kohl gab es Schlachtplatte. Diese Kombination hatten wir noch nie und eigentlich entstand sie auch nur aus der Not heraus. So entspannt das frühe Einkaufen auch ist. Hier unten in Freiburg gibt es einige Geschäfte, die sind dann noch nicht mit einräumen fertig und am Samstag war mal wieder so ein Tag, wo ich für den Grünkohl Schweinebauch suchte, aber dieser einfach noch nicht eingeräumt war. Zu warten hatte ich auch keine Lust. Also nahm ich als Alternative halt die Schlachtplatte mit. Kann ja nicht verkehrt sein.

Und es war geschmacklich erste Sahne. Sollte ich sowas nochmal bekommen, mache ich es sicherlich wieder. Danach waren wir allerdings pappsatt.

Schatz war tagsüber beim Recyclinghof gewesen und hat direkt die verstorbene Mikrowelle dort entsorgt. Und noch ein paar andere Kleinteile. Wie schön war es zu sehen, dass die Ecke im "Rumpelzimmer" endlich wieder frei war :-) Das Altglas hat er auch noch zum Container gebracht. 

Mit meiner Auswahl des Geburtstagskuchens war der Mann auch völlig zufrieden. Es wird den Klassiker unter den Backmischungen geben. Diesen Kasten-Rührkuchen mit kleinen Schokostückchen drin...den kennt sicher jeder :-D Und der schmeckt auch eigentlich immer. Gebacken wird er Donnerstag nach der Arbeit. Und Freitag nach dem Frühstück kommt eben noch die Glasur drüber. Fertig. Stressfrei. Perfekt.

Mittwoch war Waschküche! So ein dichter Nebel, dass man nicht einmal die Häuser auf der anderen Straßenseite gescheit erkennen konnte. Und der Nebel hielt sich - wie ich es erwartet hatte - den ganzen Tag über.

Chefe wollte am Mittwoch einen Bürotag machen. Durch die eine Woche wo er krank war, türmte sich die Arbeit auf seinem Schreibtisch. Allerdings war er gar nicht da, als ich morgens ankam. Aufgetaucht ist er dann erst so gegen 10 Uhr und im Büro hat er sich - wenn's hoch kommt - etwa 15 Minuten aufgehalten. Sonst war er draußen und hat dem Nachbarn geholfen, Metallschrott vom Lagerplatz zum Container zu bringen. Soviel also zum Bürotag :-D

SIE tauchte dann tatsächlich auch gegen 9 Uhr auf. Naja, immerhin musste ich sie diese Woche nur dieses eine Mal ertragen ;-) Und am Mittwoch nervte sie auch nur ein bisschen.
Denn dieser eine Kunde, bei dem ich es Ende September verkackt hatte, und ihn ohne Geld zu kassieren mit der Ware von dannen ziehen lies, hatte angeblich noch immer nicht bezahlt. Schöner Mist! Ausgerechnet... ich hatte schon ein schlechtes Gewissen und musste mir - zusätzlich zu Chefes strengem Blick (angemotzt hatte er mich ja schon vor 3 Wochen) auch noch ihr Gemoser anhören.

Als sie dann mit dem Buchen der Zahlungseingänge fertig war, ging der Stress gerade weiter. Denn plötzlich war die Rechnung von besagtem Kunden "weg". Sie wollte von mir wissen, wieso das so wäre. Woher zum Geier soll ich das wissen?! Ich kenne mich mit dem Buchhaltungsprogramm doch überhaupt gar nicht aus! Also fragte sie Chefe das gleiche - der sich aber auch nicht auskennt.
 
Sie meinte dann nur, dass der Kunde ja auch gar nicht zahlen kann, wenn er keine Rechnung bekomme hätte. Chefe meinte dann nur, das müsse sie mit mir klären, denn ich würde Rechnungen schreiben und sie würde Buchhaltung machen. Ich hab - weil ich mich vor 3 Wochen deswegen schon mies gefühlt habe - dem Kunden die Rechnung wie gewünscht am gleichen Tag per Mail geschickt. Und - nur um auf Nummer sicher zu gehen (von wegen "Die Mail kam leider nie an!") - auch noch als Original mit der Post.

Ich war schon wieder nervlich irgendwie durch. Und kurz vor der Mittagspause zitierte sie mich dann gleich nochmal in ihr Büro. Entwarnung. Die Rechnung ist (schon lange) bezahlt. Daher tauchte sie in den offenen Posten natürlich nicht mehr auf. Allerdings hatte SIE das total verpeilt, weil der Kontoinhaber/Zahler einen anderen Namen hatte, als der Rechnungsempfänger. Halleluja! Ich bin aus dem Schneider und es war mir eine Lehre. Ehrlich!
Außer diesem Käse lief der Arbeitstag eher geruhsam. Ich schrieb ein paar Rechnungen, machte ein paar Termine, schrieb ein paar Angebote, erledigte einen Teil der Ablage und sagte dann einem Kunden, dass Chefe auf ihn keinen Bock hätte. Naja, nicht ganz so deutlich. Aber der verlangt immer vorab Angebote, was Chefe meist einen 2-3 Stunden Termin zur Begutachtung abnötigt und am Ende bekommen wir den Auftrag dann doch nicht. Das er auf sowas keine Lust mehr hat, kann ich nachvollziehen. 

Als ich abends abschloss, bemerkte ich, dass Chefe mal wieder seinen Wohnungsschlüssel hatte stecken lassen. Wenn ich ging, käme er nicht mehr rein. Also rief ich ihn an. Wir machten einen Ort aus, wo ich den Schlüssel deponieren sollte, er wäre aber auch schon auf dem Rückweg. So ein Chaot!

Nach der Arbeit ging es direkt heim. Ab unter die Dusche und dann in die Küche. Nachdem es am Vortag so viel und so deftiges Essen gegeben hatte, gab es zum Ausgleich am Mittwoch eher was leichtes und vor allem vegetarisches :-) Auberginen Tarte Tatin alla Tim Mälzer. Schon oft gemacht und immer wieder gut.
Während die Tarte im Ofen war, hab ich für Schatz einen kleinen Einkaufszettel geschrieben und Staub gewischt. Danach hatte ich dann auch mal "Feierabend". 

Donnerstag begann grau und wurde später aber noch sonnig. Zumindest teilweise. Chefe stand schon früh auf der Matte, weil er mit dem Kollegen zur Baustelle musste.

Der Arbeitstag war echt entspannt. Ich kriegte meinen Schreibtisch gut frei und konnte schon ein paar Sachen für die kommende Woche vorbereiten. Denn immerhin war ja für diese Woche mein letzter Arbeitstag :-)

In der Pause konnte ich noch einmal an den See. Über mir im Baum turnte ein Eichhörnchen herum. Mit der Handykamera konnte ich es aber nicht gescheit ablichten. Dafür ist die Bildqualität dann doch zu mies.
Chefe machte sich eine Stunde vor Feierabend auf zu einem letzten Termin und knallte mir noch massig Arbeit auf den Schreibtisch. "Und wegen der Rechnung für XY morgen, da haben wir noch diesen einen Schalter verbaut, den müssen Sie mit abrechnen!"..."Die Rechnung schreib ich aber erst am Montag. Ich bin doch morgen gar nicht da." - "Ach, war das morgen? Schön, dass wir nochmal drüber gesprochen haben. Mist, ich hab da den Termin zum Reifenwechseln noch eingetragen. Ach, egal...Schönes Wochenende!" 
 
Natürlich hab ich nicht alles fertig bekommen, was er mir noch hingeschmissen hat. Aber einen großen Teil. Dann hab ich zumindest am Montag genug zu tun :-)

Auf dem Heimweg wollte ich mir eigentlich noch die Grippeimpfung abholen. An der Praxistür fand ich aber lediglich einen Zettel, dass Donnerstag und Freitag wegen einer Fortbildung die Praxis geschlossen hätte. Blöhööööd!
Zum Abendessen gab es nur ganz schnell den von der Schlachtplatte übriggebliebenen Schweinebauch. Dazu Gemüse und Püree. Fertig. Nach dem Abendessen ging es zurück in die Küche. Kuchen backen.
Das ging so schnell wie erwartet und den Abwasch vom Backzeugs vertagte ich auf den freien Freitag. Denn der Kuchen wollte ja auch noch mit Schokoglasur überzogen werden. Zweimal abwaschen wollte ich mir da sparen :-)

Freitag hatte ich Urlaub. Ich konnte bis um 8 Uhr schlafen und das war herrlich. Wir haben gefrühstückt, danach fuhr Schatz noch ein paar Kleinigkeiten einkaufen und ich machte derweil den Kuchen hübsch und anschließend die Küche sauber.
Danach noch Wäsche abhängen und verräumen, ein paar Kleinigkeiten aufräumen und mittags ging es nochmal in die Küche zum Kochen. Weil ich nichts aufwendiges machen wollte, gab es nur eine TK Kartoffelpfanne, dazu frischen Salat und ein Ei. Fertig.
Unser Besuch hatte schon angkündigt, dass es Verspätung geben würde. Denn bei S wurde am Vortag kurzfristig ein Meeting anberaumt. Es gab in dem Altenpflegeheim, wo sie arbeitet wohl einen sexuellen Übergriff, der aufgeflogen ist. Anwesenheitspflicht für alle Mitarbeiter. Ob es zwischen Pfleger und Bewohner, zwischen zwei Pflegern oder zwei Bewohnern zu diesem Vorfall kam, ist nicht klar. Aber erschreckend ist das dennoch :-(
Bis sie kam, hab ich die Zeit genutzt und noch zwei Reihen an der Decke gehäkelt. Als S kam, hatten wir einen richtig schönen Nachmittag. Dabei fühlte ich mich irgendwie "beobachtet", denn Schatz hatte einen Puma auf dem Shirt. Da der Liebste mir, wie ein Schluck Wasser in der Kurve, gegenüber saß, schielte mich der Puma an, als sei er auf Drogen :-D
Auf der Waage war ich am Freitag natürlich auch. Leider ein Plus von 900 g und somit wieder 108,4 kg. Aber die Erdbeerwoche steht in den Startlöchern. In den nächsten 1-2 Tagen geht's los. Also, mache ich mir wegen der Zunahme absolut keine Gedanken. Ich kenne das Phänomen ja bereits zu Genüge ;-)

Draußen war ich am Freitag gar nicht. Aber es hat auch so ziemlich den ganzen Tag über durch geschifft. Samstag soll es ähnlich aussehen. Sonntag soll es trocken werden. Die große 20 km Wanderung fällt also mal wieder ins Wasser, aber wir wollen uns für Sonntag eine kleine Alternative suchen. Und nach dem ganzen Regen und den milden Temperaturen hoffe ich auf weitere interessante Pilz-Funde :-D






Die KW 42 in kurz:
Samstag: 3.685/1.800 kcal, 5.444 Schritte
Sonntag: 3.104/1.800 kcal, 2.912 Schritte
Montag: 2.083/1.800 kcal, 6.759 Schritte
Dienstag: 3.312/1.800 kcal, 8.279 Schritte
Mittwoch: 2.562/1.800 kcal, 8.275 Schritte
Donnerstag: 2.264/1.800 kcal, 8.598 Schritte
Freitag: 4.512/1.800 kcal, 1.702 Schritte

Zunahme: +0,9 kg

Sonntag, 16. Oktober 2022

Wunschgewicht: KW 41 - 2022

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Samstag haben wir ausgeschlafen. Nach dem Frühstück hab ich etwas Haushalt erledigt. Danach wollten wir eigentlich zu einer Wanderung aufbrechen. Ich sagte dem Liebsten Bescheid, dass wir in ca. 15 Minuten los könnten, wenn er denn auch soweit wäre. Ja ja...hallte es zurück. Und dann passierte 90 Minuten lang gar nichts. Was ich in der Zeit noch alles hätte erledigen können - statt auf die liebste Trantüte zu warten :-/

Irgendwann kam er dann angeschlunzt, ließ sich auf die Couch fallen, zückte das Handy und fing an zu daddeln. Echt jetzt? Für die besprochene Wanderung war es inzwischen viel zu spät geworden :-( Auf meinen Vorschlag, stattdessen eine größere Runde durch den nahegelegenen Stadtwald zu drehen, bekam ich keine Antwort.

Ich bin wirklich ein sehr geduldiger Mensch. Aber nach knapp 2 Stunden hatte ich die Nase voll vom Mann. Ich trank mein Glas leer, zog mir die Schuhe an und ging alleine los. 

Meinem eigenen Vorschlag entsprechend, spazierte ich Richtung Stadtwald. Ich war bis zur anderen Straßenseite gekommen, als mein Handy klingelte. Ich konnte den Liebsten allerdings kaum verstehen. Samstags ist halt noch mordsviel Verkehr. Also fand ich eine ganz pragmatische Lösung. Ich schickte dem Mann meinen Live Standort via WhatsApp. Der Kerl läuft eh deutlich schneller als ich. Wenn er wirklich in den Quark käme, könnte er mich ja locker einholen. Wo ich war, konnte er ja nun am Handy checken :-D
Knapp 2 km kam ich, als er mich tatsächlich einholte. Natürlich machte er mal wieder auf beleidigte Leberwurst, weil ich es gewagt hatte, einfach ohne ihn los zu marschieren. Aber wisst ihr was? Das war mir sowas von egal. ER wollte unbedingt wandern, dann kam ER nicht in den Quark und zu meinem alternativen Vorschlag gab ER keine Antwort. Selbst meine Geduld ist halt irgendwann mal zu Ende. Pech gehabt. Ich bin schon groß. Ich kann auch alleine laufen, wenn ich das möchte ;-)
Nach etwa 2 Stunden waren wir wieder Zuhause. Gekocht habe ich uns meine innig geliebten Jäger-Spätzle. Mit doppelt Pilzen, denn die waren gerade im Angebot :-)

Den Abend ließen wir gemütlich auf der Couch ausklingen.
 
Sonntag haben wir nochmal ausgeschlafen. Vor dem Frühstück hab ich noch schnell einen Berg Zwiebeln geschnitten. Dann gab's Frühstück und danach hab ich die Zwiebeln samt etwas Speck angebraten.

Kurz vor Mittag machten wir uns auf, um eine kleine Wanderung zu machen. Die vom Vortag geplante war leider nicht drin - das hätte zu lange gedauert. Aber 14 km wurden es am Ende doch noch. Und "Aliens" fanden wir unterwegs auch noch im Wald! Sowas hatten wir noch nie gesehen und wussten nicht, ob es Pflanze oder Tier war. Es sah aus wie ein kleiner roter Tintenfisch, dessen Popo in einem gammeligen Stück Ingwer steckte. Sehr seltsam. Irgendwie gruselig und unheimlich und doch so faszinierend. Jaaaaa, ich geb's zu. Ich hab mit den Fingern "geschaut". Natürlich hab ich es angefasst. Ich bin neugierig! Es war weich - und kalt. Also, eher kein Tier.
Später ergab die Bildersuche, dass es sich um einen Pilz handelt, der tatsächlich Tintenfischpilz heißt :-D Sachen gibt's. Verwandt ist er mit der Stinkmorchel. Ursprünglich ist dieses ungewöhnliche Exemplar wohl in Neuseeland, Malaysia und Australien beheimatet, wurde aber um 1900 rum nach Europa eingeschleppt und zählt hier nicht als invasive Art - zumindest aktuell.

Wieder daheim ging es ab unter die Dusche, während der Backofen vorheizte. Sauber und trocken musste ich dann nur noch die am Morgen vorbereiteten Zwiebeln mit Ei, Saurer Sahne und Gewürzen mischen, alles auf einen fertigen Hefeteig kippen und ab damit in den Ofen.
Während der Zwiebelkuchen garte, hab ich Schatz die Haare geschnitten. Zum Glück ist er da sehr praktisch veranlagt. Alle 6-8 Wochen einmal alles runter auf 9 mm - fertig. Das krieg sogar ich hin :-D

Montag sollte es sonnig, trocken und warm werden. Daher war ich ziemlich überrascht, als ich auf dem Weg zur Arbeit nass wurde. Bis die Kollegen allerdings das Auto von der Werkstatt geholt hatten, war der Regen schon wieder vorbei und es wurde tatsächlich sonnig und warm.

Chefe meldete sich am Morgen krank, war nur zwischen 11 und 12 mal kurz im Büro, um Mails zu checken und verschwand dann wieder.

SIE tauchte auch wieder nicht auf. Entweder war Madame krank oder im Urlaub. Aber sowas wird ja von ihr grundsätzlich nicht mitgeteilt. Da ich also am Montag quasi alleine war, war es ein super entspannter Start in die neue Arbeitswoche :-)

In der Pause konnte ich wieder an den See. Während dort im Sommer die Hölle los ist mit Badenden und Sonnenanbetern, ist um diese Jahreszeit absolut tote Hose dort. Das ist herrlich, denn man sieht dann so viel. Gänse, die sich trompetend übers Wasser scheuchen, ein Eichelhäher im Baum über mir und Libellen, die scheinbar ein letztes Schäferstündchen in der Sonne genießen :-D Hier ein Schmetterling, dort ein Käfer, Vogelgesang und gelegentlich mal ein Hunde-Mensch auf Gassi-Runde.
 
Nachmittags rief ich noch bei meinem Hausarzt an. Ich wollte wissen, ob für mich eine 4. Corona-Impfung in Frage käme oder ob das Thema bei mir vom Tisch ist - zu jung, zu gesund, zu was-auch-immer? Ich bekam nur die Dame von der Zentrale dran und die meinte, die gleiche Frage hätte ihr an dem Tag schonmal "so ein junges Menschenwesen" gestellt. Sie hätte aber keine Ahnung, würde sich schlau machen und zurückrufen.
 
Zurückgerufen wurde ich pünktlich zum Feierabend. Der Doc persönlich. Wir haben kurz gequatscht, er hat nochmal einen Blick auf meine Daten geworfen und meinte dann: "Doch, das können wir schon machen. Ich würde sie auf jeden Fall nochmal impfen.". Ich bin dann erstmal heim gefahren und hab von dort aus nochmal in der Praxis angerufen, um einen Termin zu machen. Am Wunschtermin war leider nichts mehr frei. Aber in der Woche drauf. Daher werde ich nun in 2 Wochen zum 4. Mal gegen Corona geimpft. Passend, denn Weihnachten verbringen wir mit meiner Familie, den sehr betagten Großeltern und der bis dahin hochschwangeren KB :-) Da wollen wir das Risiko so gering wie möglich halten. Schatz hat seine 4. Spritze bereits vor 4 Wochen bekommen. Meine 3. Impfung ist inzwischen auch 10 Monate her.
 
Bleibt nun nur noch die Überlegung: Anreise an Weihnachten per Zug oder PKW? Das können wir aber erst im November entscheiden, wenn der Fahrplanwechsel bei der DB durch ist. "Sicherer" wäre natürlich das Auto, da wir nur zu zweit wären. Aber "bequemer" wäre tatsächlich die Bahn. Fahrzeit ist bei beidem fast gleich, aber je nach Wetter und Verkehr ist Bahn fahren doch deutlich entspannter auf der Strecke. Zumindest, wenn die Bahn pünktlich ist. Damit hat sie in den letzten Monten ja nicht unbedingt geglänzt. Also, mal sehen, wie die Ticketpreise so werden. Ich denke, die werden am Ende den Ausschlage geben.

Kurz vor Feierabend rief SIE dann auch noch an. Ich hab sie fast gar nicht erkannt, weil ihre Stimme so komisch klang. Die Frau ist total krank - also, wirklich jetzt. Mindestens ne richtig fette Erkältung. Von Urlaub hatte sie aber auch (irgendwann mal) was gesagt. Vielleicht muss ich sie im Oktober dann gar nicht viel sehen, wenn sie jetzt bis zum Urlaub krank ist :-D

Auf dem Heimweg habe ich noch ein Brot gekauft. Zum Abendessen gab es Bratkartoffeln mit Roter Bete und Spiegeleiern.
Der montägliche Anruf bei Papa ergab eigentlich nur gute Neuigkeiten. Er war beim Cardiologen und dort ist alles in bester Ordnung. Dieser hat dem Herrn Vater allerdings dringend nahegelegt, sich beim Gastroenterologen (schweres Wort!) vorzustellen, wegen des vermuteten Reizdarms. Ich bin ja mal gespannt. Das geht ja schon seit Jahren so und mein Vater geht auch kaum noch irgendwo hin, weil er Angst hat, nicht rechtzeitig auf die Schüssel zu kommen. Längere Autofahrten werden Wochen im Voraus geplant. Richtige Reisen seit Jahren gar nicht mehr unternommen. Selbst wenn er meine Mutter auf der Hunderunde begleitet, werden die Strecken inzwischen nach vorhandenem Buschwerk für den Notfall ausgesucht. Das ist doch kein Leben! Ich hoffe, er macht da wirklich bald einen Termin. Aber Papa ist ja auch ziemlich oft sehr beratungsresistent und stur. Wir werden also sehen.

Dienstag war es trübe und grau, mit 16 Grad aber noch ganz angenehm. Im Büro weiter nicht viel los. Die Monteure waren zwar gut beschäftigt, im Büro hatte ich aber schon fast ein bisschen Langeweile. 

Chefe blieb vormittags noch Zuhause, nahm aber am Nachmittag einen kleineren Termin wahr.

In der Pause war ich am See, trotz des eher trüben Wetters. Die Bewegung tat einfach gut. Noch gut 2 Wochen, und wir stellen auf "Winter-Saison" um. Das heißt, dass ich dann nur noch 35 Stunden pro Woche arbeiten werde, bis zum nächsten Frühjahr.
Den Heimweg trat ich direkt an und zum Abendessen kochte ich uns eine leckere Kürbis-Apfel-Suppe. Den Kürbis hatte ich am Abend vorher schon für 15 Minuten bei 100 Grad im Backofen. So wird er weicher, lässt sich besser schneiden und braucht später nicht mehr so lange zum garen :-) So war die Suppe ruckzuck fertig und wie immer sehr lecker.
Dann hab ich noch etwas Haushalt erledigt und irgendwie war es plötzlich schon wieder 20:30 Uhr. In 90 Minuten wäre es für mich schon wieder Zeit für's Bett. Aktuell hat der Tag irgendwie nicht genug Stunden. Ich sehnte mich nach ein paar freien Tagen, aber die habe ich tatsächlich erst wieder an Weihnachten.

Mein Bruder hat endlich einen Termin bei seinem Hausarzt bekommen und etwas Blut gelassen. Bei seiner Entlassung aus der Klinik waren einige Werte eher auffällig, weshalb das beim Hausarzt ja nochmal überprüft werden sollte. Das Ergebnis bekäme er wohl am Mittwoch Mittag. Aber so wie es aussieht, hat Bruderherz das Diabetes-Los gezogen. Familien-Krankheit Nr. 1 in unserer Familie. Meine Werte waren beim letzten Mal noch top in Ordnung. Nächstes Jahr bin ich dann wieder zur Kontrolle dran. Mal sehen, ob das dann immer noch so ist - was ich ja hoffe :-)

Mittwoch begann wieder trübe und grau. Nebel. Herbst. Nichts ungewöhnliches. Aber die Wetter-Leute hatten Sonne ab Mittag vorausgesagt, weshalb ich mich auf die Pause am See schon freute, bevor ich morgens das Haus verließ :-) Leider wurde es am Ende dann doch nicht so sonnig. Aber warm war es trotzdem.
"Meine" Straßenbahn hab ich verpasst. Sie fuhr 3 Minuten zu früh ab, so schnell kam ich nicht über die Ampel. Also musste ich die nächste nehmen, die deutlich voller war. Echt blöd. Im Büro war ich dennoch pünktlich.
SIE war immer noch krank und Chefe hatte auch keine Termine, weshalb er wieder erst spät und nur kurz auftauchte. Allein war ich am Mittwoch allerdings nicht, denn ich hatte nach längerem mal wieder Besuch vom Bürohund Freddy :-)
Nach der Arbeit ging es direkt nach Hause. Duschen, kochen, Einkaufszettel schreiben und eine Bestellung aufgeben. Zwischendurch noch ein (eher ungeplantes) Telefonat mit meiner Tante, die ihren 60. feierte. Als Schatz um 20:45 Uhr von der Arbeit kam, war ich immer noch nicht mit allem fertig. Dabei hab ich es wieder nicht geschafft, die Waschmaschine laufen zu lassen und Abwasch und Staub wischen würde ich auch auf den nächsten Tag legen müssen. Ich könnte echt Urlaub gebrauchen. Aktuell fehlt mir vor allem etwas Zeit für mich. Wo ich nichts machen muss, aber alles machen kann wonach mir der Sinn steht.
Zum Abendessen hab ich nach langer Zeit mal wieder alla WW gekocht. Hackbällchen in Paprika-Zwiebel-Soße. Dazu gab es Reis.

Donnerstag begann wieder trübe und grau mit etwas Nebel. Und es war deutlich kühler geworden. Ab Mittag war sogar Regen angekündigt. Allerdings blieb es trocken, weshalb ich mich noch einmal in der Pause nach draußen in den Park traute.
Im Büro blieb es recht ruhig. Was das angeht, freue ich mich schon, dass ich ab November wieder jeden Tag eine Stunde weniger arbeiten muss.
Bester Lieferant! Bringt immer Nervennahrung mit :-D
Durch das trübe Wetter war ich den ganzen Tag irgendwie leicht müde. Von daher war es vielleicht sogar gut, dass im Büro nur "Kleinkram" anstand und ich mich nicht auf irgendwas richtig wichtiges konzentrieren musste.

Nach der Arbeit ging es sofort nach Hause. Dort fand ich schon zwei Maschinen Wäsche gewaschen und aufgehängt vor. Ich schmiss direkt eine weitere an. Während die lief, erledigte ich den Abwasch und machte dann Abendessen.
Von AM kam etwas verspätete Urlaubspost an :-)
Zum Abendessen gab es Futter aus dem Backofen. Da am Vortag unsere Mikrowelle verreckt war, kam uns das ganz gelegen. Denn wenn der Mann von der Arbeit kommt, macht er sich das Abendessen ja immer in der Mikrowelle warm - was ja nun nicht ging. So konnte ich es ihm im Backofen warm halten :-)
Heißt allerdings auch: Der Samstag wird wieder vollgepackt! Denn wir haben für so ein Gerät nur einen bestimmten Platz zur Verfügung und online bestellen funktioniert nicht, da ich nirgendwo die Abmessungen für die Geräte finden konnte. Überall stehen Angaben über Volumen und den Durchmesser des Drehtellers, aber nicht, wie die Außenmaße des Gerätes an sich sind. Irgendwas bestellen, was dann womöglich nicht da hin passt, wo es hin muss, kommt also nicht in Frage.
 
Also nach dem Wocheneinkauf und vor der Fahrt zu SchwieMu müssen wir jetzt noch einmal quer durch die Stadt gurken, um hoffentlich im Mediamarkt eine neue Mikrowelle zu finden, die in unsere "Lücke" passt. Und sobald wir wieder von SchwieMu zurück sind, heißt es, die Winterräder ins Auto zu wuchten, denn am Montag haben wir gleich früh morgens einen Termin zum Reifenwechsel :-/ Was freu ich mich auf Samstag - NICHT!

Ich war um 20:30 Uhr endlich mit allem soweit durch - nur Staub gewischt hatte ich schon wieder nicht - und wollte gerade mal die Füße hoch legen und den Fernseher anschalten, da klingelte das Telefon. Mama! Sie hätte gerade Zeit und wollte sich mal wieder melden. Wir quatschten fast 40 Minuten. Als sie merkte, dass zwischenzeitlich Schatz nach Hause gekommen war, legten wir auf.

Freitag war es dann tatsächlich nass. Den ganzen Vormittag hatten wir so einen furchtbaren Nieselregen. Nichts Halbes und nichts Ganzes und trotzdem genug um alles pitschnass zu machen.
 
Zu allem Überfluss gab es auch noch eine Betriebsstörung. Ein schwerer Verkehrsunfall kurz vor dem Büro. Die Straßenbahn, die noch im Gleis stand, hatte zwei abgeklebte Fenster. Ich nehme an, die waren bei dem Unfall zu Bruch gegangen. Das Fahrzeug, was in die Bahn gekracht war, war bereits abgeschleppt worden - denn wie ich später las, ereignete sich der Unfall bereits am Abend vorher, eine Stunde, nachdem ich Feierabend hatte.
 
Aber so ein Mast von der Oberleitung lag - ziemlich zerbeult - auch noch im Gleisbereich. Das sah ich vom SEV-Bus aus, der zwischenzeitlich eingerichtet wurde. Später kam die Meldung, dass die Reparaturen noch MINDESTENS den ganzen Samstag dauern werden. Zumindest bleibt uns am vollgepackten Samstag so ein "Ausflug" mit SchwieMu erspart ;-) Da war wohl ein LKW Donnerstagabend bei Rot rechts abgebogen und voll in die ankommende Straßenbahn gekracht :-/

Im Büro blieb es weiterhin ruhig. Chefe schien nicht da zu sein, obwohl beide Autos im Hof standen. Gegen 11 Uhr schneite er dann doch rein. SIE blieb auch weiter Zuhause - obwohl die Männer sie am Vortag (bei einer Montage) in der Stadt gesehen hatten - und die Herren Monteure waren einigermaßen beschäftigt bei dem Sauwetter.

Auf Grund der Nässe konnte ich nicht an den See. 

Da in der Meldung der Verkehrsbetriebe stand, das der SEV Bus keinen gesicherten und regelmäßigen Takt fahren kann, sondern sich nach verfügbaren Fahrzeugen und Fahrern richtet (beides ist wohl aktuell Mangelware), war mir das für den Heimweg zu ungenau. Daher nahm ich die S-Bahn bis zum Hauptbahnhof und stieg dort in die Straßenbahn um. Ich wunderte mich noch, wieso die S-Bahn an einem Freitagabend so mega voll war. Aber nur eine Station weiter, wurde sie schlagartig leer. Völkerwanderung zum Messegelände. Das am Freitag die Herbst-Kirmes begonnen hatte, hatte ich schon wieder verdrängt :-D

Daheim angekommen zauberte ich eine Quiche mit Auberginen, Tomaten und Ziegenfrischkäse. Die konnte ich dem Liebsten wieder gut im Ofen warm halten.
Die Waage hat endlich die seit Wochen immer mal wieder aufblitzende 107 bestätigt. Mit einem Minus von satten 1,2 kg kann ich diese Woche endlich ein Kampfgewicht von 107,5 kg verkünden :-D Ich freu mich wie Bolle! Heißt, ich hab in diesem Jahr nun schon gute 6 kg abgenommen und ich habe nicht das Gefühl, dass ich irgendwas anders mache als sonst :-) Ich esse weiterhin normal, zwischendurch sind auch mal ein paar Eskalationen mit Kuchen und Croissants dabei und abends gibt es oft noch ein kleines Bisschen Schokolade. Ich habe nicht das Gefühl, mir etwas zu verbieten oder mich einzuschränken. Ich hoffe, das klappt auch weiterhin so. Denn, seien wir mal ehrlich: Die Weihnachtszeit kommt ja jetzt erst und die habe ich noch NIE gut überstanden.

Das ich direkt nach dem Abendessen eine Fresskalation hatte, war da eher suboptimal. Erklären konnte ich mir das zuerst nicht. Aber ein kurzer Blick in den Zykluskalender offenbarte das Dilemma: die PMS hat sich mit Pauken und Trompeten angemeldet. Ist es echt schon wieder so weit? Seufz...

Und am Wochenende? Naja, der Samstag wird wahrscheinlich total ätzend (siehe weiter oben). Sonntag hätte ich daher gerne einfach meine Ruhe.




Die KW 41 in kurz:
Samstag: 3.623/1.800 kcal, 12.318 Schritte
Sonntag: 3.393/1.800 kcal, 23.258 Schritte
Montag: 2.904/1.800 kcal, 6.782 Schritte
Dienstag: 2.254/1.800 kcal, 9.772 Schritte
Mittwoch: 2.131/1.800 kcal, 7.116 Schritte
Donnerstag: 2.278/1.800 kcal, 7.820 Schritte
Freitag: 4.045/1.800 kcal, 5.569 Schritte

Abnahme: -1,2 kg