Samstag, 26. November 2022

Wunschgewicht: KW 47 - 2022

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Samstag sah ich morgens als erstes Schnee! Zum Glück nicht beim Blick aus dem Fenster, sondern im WhatsApp Status meines Onkels :-D 
Bei lauschigen 11 Grad ist in Freiburg noch lange kein Schnee in Sicht. Und so ließen wir den Morgen gemütlich verklingen und nach dem Frühstück machte ich mich an die Decke. 
Eine tolle Sache! Oben häkeln und unten ist's schön warm. Gerade bei den Periodenschmerzen, die ich am Samstag hatte, war das genauso gut wie Wärmflasche - nur produktiver :-D 
 
Tante Rosa schlug nämlich - fast 4 Tage verspätet - mit aller Härte zu. So elend hab ich mich schon lange nicht mehr gefühlt.
Da wir erst spät gefrühstückt hatten, fiel das Mittagessen aus. Nachmittags gab's ein Stück Linzertorte und abends kochte ich uns Boeuff Stroganoff mit Spätzle. Noch etwas TV und Zweisamkeit auf der Couch und der Samstag war schon wieder vorüber.
Der typische Beginn einer Unterhaltung mit Bruderherz :-D
Mit meinem Bruder hatte ich den ganzen Tag immer mal wieder gewhatsappt. Er verschenkt ein selbstgebackenes Brot zu Weihnachten. Was ich voll süß finde :-) Und er wollte wissen, was wir gerne für eins hätten. Also orderten wir Vollkornbrot mit extra Kernen drin. Ich freu mich jetzt schon drauf! Außerdem rückte er - auf nochmaliges Nachfragen - endlich mit einer Geschenk-Idee für die Kurze raus. Mademoiselle wünscht sich ein Spiel für die Nintendo Switch. Soll sie bekommen. Bruderherz schickte auch promt einen Link zum Spiel - was im vereinbarten Budget lag - und ich wollte direkt bestellen.

Zum Glück war ich neugierig und hab mich mal schlau gelesen (Produktbeschreibung), was das genau für ein Spiel ist, und stolperte dann über die Spracheinstellungen: Englisch und Französisch. Hä? Bevor ich auf "Jetzt kostenpflichtig bestellen" klickte, nochmal Nachfrage beim Bruder: "Sie kann schon Englisch?" ... "Nee, wieso?" ... "Das Spiel läuft auf Englisch und Französisch!" ... "Ups! Momentchen..." ... und dann kam ein neuer Link :-D Das wär's noch gewesen. Richtiges Spiel, Kind (6 Jahre alt) freut sich. Kind probiert aus. Kind heult, weil es nicht versteht was es machen muss. Tolle Wurst. Ein hoch auf die verrückte Tante to be :-D An seinen Papa-Qualitäten muss der Mann wohl noch arbeiten 😂

Sonntag lief eigentlich genauso ab wie Samstag. Ein entspannter Vormittag mit häkeln und Ausfall des Mittagessen.
Bei der Decke fehlten nun nur noch zwei Reihen, und die schmale Breite wäre geschafft. Danach geht's dann nur noch in die Höhe und am Ende habe ich dann eine hübsche rechteckige Decke. Und sie wird riesig. Da kann man das frischgeschlüpfte Kindlein dreimal drin einwickeln. Aber dann hat es wenigstens (hoffentlich) auch lange was davon :-D
Weil ich dem Manne am Freitag vergessen hatte, fehlende Zutaten auf den Einkaufszettel zu schreiben, gab es am Sonntagabend halt - mal wieder - Spaghetti mit Tomatensoße. Wenn nichts im Haus ist und man keine Lust hat zu kochen, dann gehen die irgendwie immer :-)

Schatz' Husten wurde auch endlich besser. Nachts kommt er inzwischen gänzlich ohne Hustenstiller aus. Und auch tagsüber ist es deutlich weniger geworden. Auch seine Stimme klingt wieder "normal". Ich hoffe, er hat es jetzt endlich auch überstanden.

Montag begann früh, denn der Liebste stand schon vor mir auf. Er hatte um 8 Uhr einen Termin beim Kardiologen ausgemacht - und fragte sich, wieso er den Termin so sch... früh vereinbart hatte. Das wusste ich aber auch nicht. 

Völlig untypisch schlich er sich tatsächlich leise aus dem Schlafzimmer, um mir noch 45 Minuten wohlverdienten Schlafes zu gönnen, bevor auch mein Wecker loslärmte. Als ich in die Küche torkelte, hatte er mir schon eine Tasse Tee gekocht. Also, an diesen Service könnte ich mich glatt gewöhnen :-)

Im Büro war es ruhig. Chefe hatte vormittags Termine, kam erst kurz vor knapp reingeschneit - vermutlich, damit er nicht mit IHR reden musste - und ward dann kaum noch gesehen.

SIE ludt nochmal zum "Leichenschmaus" am Mittwoch ein. Aber, ich bin weiterhin auf dem Stand, dass ich das dankend ablehnen werde. So eng bin ich mit denen nicht. Und mich zu so einem Anlass auf "Kosten anderer" durchzufuttern - nein, danke! Sowas mache ich nicht. Mit trauernden Menschen bin ich grundsätzlich eh überfordert. Alles was man sagt klingt irgendwie nach hohlen Floskeln und wirklich helfen könnte ich auch nicht - ich kenne die Leute ja auch gar nicht. Also, Beerdigung und dann ab nach Hause.
Geschenk von einer Kundin
Nach der Arbeit fuhr ich in den Supermarkt. Einen Salat, Mozzarella und etwas Obst später wurde ich dann ENDLICH bei meinem Hausarzt vorstellig, um mir die Grippe-Impfung abzuholen. Die wollte ich vor 4 Wochen schon machen, aber erst war der Doc im Urlaub und danach war ich krank.
Endlich mal wieder die Wolle entwirrt!
Daheim angekommen wunderte ich mich, dass die Wohnungstür nicht abgeschlossen war. Dann ging mir auf, dass Schatz ja bis einschließlich Montag krankgeschrieben war. Also kein Wunder. Der Mann war Zuhause.
Zum Abendessen gab es ein Pfannengericht mit Lachs, Reis und Gemüse (TK) und dazu einen leckeren Tomatensalat (komplett selbstgemacht).

Dienstag war ein ruhiger Tag. Das Wetter war besser als angekündigt und die Herren Monteure hatten gut zu tun. Im Büro war eher tote Hose und Frau J zeigte mir eine Kiste mit ausgemisteter Wolle, wo ich mich nach Herzenslust bedienen dürfe. Das lasse ich mir nicht zweimal sagen :-D
In der Pause kann ich inzwischen nicht mehr an den See. Es ist zu nass und zu kalt geworden.

Als ich Feierabend machte, wollte Chefe nochmal wissen, ob für Mittwoch alles klar wäre. Ja, war es. Ich hab ihm gesagt, dass ich von der Haltestelle bei der Firma aus zum Friedhof fahren würde. Er meinte dann nur, er könne mich ja dann auch gerne mitnehmen. 
Daheim gab es zum Abendessen ein Rezept aus einem alten WW Kochbuch. Nennt sich Tatar-Päckchen. Ich hab normales Rinderhack genommen und es in Filoteig eingeschlagen. Dazu einen Salat. Fertig. Und geschmeckt hat es auch richtig gut :-)

Der Mann kam zeitig von der Arbeit. Es war nicht viel los. Er war kaputt. Nach 2 Wochen krank sind die ersten Arbeitstage halt immer anstrengend.

Mittwoch konnte ich ausschlafen. Wir hatten einen Tag Sonderurlaub bekommen, weil an diesem Tag die Beerdigung des Senior-Chefs war.

Da der Liebste ja auch nur Spätschicht macht, haben wir zusammen ausgeschlafen. Wir haben gemeinsam gefrühstückt, was unter der Woche sonst nie möglich ist. Danach hab ich noch zwei Reihen an der Decke gehäkelt und schon wurde es Zeit, dass ich mich fertig mache. Schwarze Klamotten hatte ich tatsächlich noch passende im Schrank. Bei den Schuhen wurde es da schon schwieriger.

Aber auch da fand ich was passendes. So trug ich das erste Mal seit 5 Jahren wieder Schuhe mit Absätzen. Die ersten Schritte lief ich wie auf Eiern. Dabei waren es breite Absätze und nichtmal besonders hoch. 

Mittags fuhr ich mit der Straßenbahn zu SchwieMu. Schaute ein letztes mal nach Post und goss die Blumen. Am Sonntag käme SchwieMu nämlich schon wieder nach Hause. Drei Wochen Reha schon wieder vorbei. 

Vom Timing her lief alles perfekt, denn ein kleiner Spaziergang brachte mich direkt zum S-Bahnhof in der Nähe vom Büro. Dort wartete ich nur knapp 10 Minuten auf Frau J, die sich dort mit mir treffen wollte.

Ich spielte etwas am Handy, als ich merkte, dass sich ein Mann plötzlich ziemlich nah neben mich stellte. Als ich aufschaute, sah ich Chefes schiefes Grinsen. Ob ich ihm sagen könnte, wie er jetzt am schnellsten nen Ticket aus dem Automaten bekäme und wie die Haltestelle heißt, wo wir hin müssten. Frau J käme auch gleich.

Zu dritt fuhren wir also zum Friedhof. Am Bahnhof trafen wir dann noch auf Herrn L, der ebenfalls in diesem Zug war. Während die beiden Männer schnellen Schrittes einen riesigen Abstand zu uns aufbauten, meinte Frau J plötzlich: "Ich muss dir unbedingt was sagen! Warte, ich zeig's dir..." Und dann zückte sie ihr Handy und zeigte mir ein Bild von einem positiven Schwangerschaftstest :-D Sie und ihr Mann versuchen es erst seit Kurzem und hatten quasi direkt Erfolg. Da sie nicht damit gerechnet hatte, dass es SO schnell klappen würde, war sie in einer Mischung aus Freude und Schock. Und das an so einem Tag.

Auf dem Friedhof waren schon etliche Leute versammelt. Natürlich kannte ich nur eine Hand voll von Ihnen. Ich fühlte mich unwohl. Daher war ich froh, dass ich Frau J und Herrn L an meiner Seite hatte - denen es genauso ging wie mir.

Die Trauerfeier war schön - auch wenn ich mit den ganzen religiösen Aspekten als Atheist so gar nichts anfangen konnte. Es wurde aus seinem Leben erzählt, seine liebste Musik gespielt und drei Leute aus den jeweiligen Vereinen, in denen der Senior-Chef Mitglied war, hielten einen Nachruf. Rumgebetet wurde natürlich auch. Alles schonmal irgendwie gehört...vor Ewigkeiten...und nein, es spricht mich noch immer nicht an. Ich wusste schon sehr früh, dass Religion nicht meins ist. Schwierig, in einer katholischen Familie und weil man erst mit 14 selbst entscheiden darf. Da ist bei den Katholiken das "große Brimborium" - die Kommunion (mit 9 Jahren) - (quasi unter Zwang) ja bereits gelaufen :-/

Im Anschluss ging's an die Grabstelle. Die war am anderen Ende vom Friedhof. Meine Füße taten mir in den Schuhen bei dem langsamen Gezockel auf Kieswegen sehr schnell ziemlich weh.

Am Grab wurden dann auch nochmal ein paar Worte gesprochen. Davon hab ich aber nichts verstanden. Denn erstens, standen wir ziemlich weit hinten und zweitens unterhielten sich zwei ältere Damen ziemlich laut hinter uns - die hatten wohl auch nicht mitbekommen, dass vorne noch "Programm" war. Irgendwie fand ich das unhöflich - aber ich hab mich auch nicht getraut, was zu sagen. Wie gesagt, ich kenne die ja nicht. 

Dann reihten wir uns ein, um dem Verstorbenen quasi die letzte Ehre zu erweisen. Die Senior-Chefin - in Tränen aufgelöst - war gerade in ein Gespräch mit einer (schätze ich) Verwandten vertieft. So wie alle anderen Familienmitglieder, die ich kannte, auch. Daher machte ich mich von dannen und stellte mich ein Stück weiter hinten zu den anderen Kollegen.

Wir warteten noch ein paar Minuten und gingen dann gemeinsam. Keiner von uns wollte zu diesem "Leichenschmaus". Diesbezüglich waren unsere Gedanken tatsächlich fast identisch. Herr W wäre wohl gegangen, wenn er nicht "Kinder-Dienst" gehabt hätte. Seine Frau ist ja noch immer mit Corona zugange.

Herr L rannte plötzlich los, um seine S-Bahn noch zu bekommen. Frau J fuhr mit Herrn W zurück und Herr G war schon längst über alle Berge. Also machte ich mich auf, um den Friedhof einmal halb zu umrunden, um mit dem blöden SEV-Bus zurück nach Hause zu fahren. Das klappte ganz gut, denn als ich die Haltestelle endlich fand, dauerte es nur noch 5 Minuten, bis der Bus kam.

Ich besorgte noch ein Brot, bevor ich nach Hause lief und schaffte es gerade so zur Haustür, als es richtig heftig anfing zu schiffen. Da hatten wir auf der Trauerfeier richtig Glück, denn der heftige Regen war bereits für den Nachmittag angekündigt gewesen.

Da die ganze Beerdigung etwas über 2 Stunden ging, war ich nicht früher daheim, als hätte ich gearbeitet. Also ging ich erstmal unter die Dusche und fing dann an, das Abendessen zu kochen. Es gab Spaghetti-Omlett. Das hatten wir schon so lange nicht mehr.
Irgendwie war ich an dem Abend plötzlich total platt. Ich war müde, mir taten die Füße weh und ich hatte rasende Kopfschmerzen. Als Schatz von der Arbeit kam, ging ich direkt ins Bett.

Donnerstag war ich wie gerädert. In der Nacht hatte ich mit Wadenkrämpfen und Rückenschmerzen zu kämpfen. Ich nehme an, vom langen Rumgestehe in den ungewohnten Schuhen auf dem Friedhof. Gegen 3 Uhr schmiss ich daher Schmerzmittel ein. Bis die Tablette wirkte, verging fast eine Stunde. Zwei Stunden später klingelte schon mein Wecker.

Zum Glück war es im Büro ruhig. Chefe war nicht da, SIE war nicht da und die Kollegen hatten zu tun. Ich war sooo müde.

Ausgerechnet an dem Tag, an dem ich nach der Arbeit nur nach Hause wollte, hatte ich meinen alljährlichen Kontrolltermin bei der Gynäkologin. Also, auf in die Stadtmitte und ab zur Gyn.
Da "meine" Ärztin in diesem Jahr so spät keine Termine mehr frei hatte, durfte ich zum ersten Mal zur neuen Ärztin in der Gemeinschaftspraxis. Die ist voll nett, hat alles super gut erklärt, was sie da macht - obwohl ich das ja schon alles kenne ;-) Und alles ist bestens in Ordnung. Sogar mein Blutdruck war perfekt. Normalerweise ist er bei diversen Ärzten immer etwas höher als sonst daheim. Mädchen-TÜV bestanden, Plakette für ein Jahr erhalten und nächstes Jahr dann auch wieder mit Krebs-Abstrich. Ick freu mir :-/
Daheim stand mir noch der Abwasch bevor. Als der auch endlich geschafft war, konnte ich mich um's Abendessen kümmern. Es gab wieder was von WW. Und zwar Asia-Gemüse in Erdnusssoße mit Reis.
Mein Plan, diese Woche jeden Abend zumindest eine Reihe an der Decke zu schaffen, hatte bisher auch super funktioniert. Und so konnte man am Donnerstag schon gut die zweite von vier Ecken erkennen, die ich endlich erreicht hatte :-) Allerdings hab ich im Moment Sorge, dass die braune Wolle nicht reicht. Ich hab nur noch sehr wenig davon und noch viel "Bärchen" übrig :-/ Und ein viertes Mal nachzuordern will ich tunlichst vermeiden.

Freitag war es auch ruhig auf der Arbeit. Chefe kam erst spät ins Büro. Und SIE nervte statt mich eher Chefe.
 
Weil sich das alles so hin zog, blockierte sie meinen PC dann auch, während ich in der Pause war und nicht schon vorher.

Der Tag ging entspannt über die Bühne. Allerdings mit einigem Bangen. Denn obwohl der Wetterdienst für Freitag keinen Regen vorausgesagt hatte, regnete es immer mal wieder und teilweise sogar ziemlich heftig. Geklappt hat dennoch alles.

Auf dem Heimweg hab ich für Schatz noch seine Medikamente in der Apotheke geholt. Außerdem wollte der Neurologe wissen, was die Medis kosten würden, wenn Schatz sie komplett selbst bezahlen würde. Denn die Ärzte wollen wohl keine "Kreuzchen" mehr auf Rezepten machen, weil sich das finanziell für sie negativ auswirkt - oder so. Da gab es wohl auch Neuerungen und so ganz hab ich das noch nicht verstanden. Jedenfalls soll es wohl darauf hinaus laufen, dass der Liebste die lebenswichtigen Medikamente wohl demnächst komplett aus eigener Tasche finanzieren soll. Das wird uns rund 200 EUR im Jahr kosten. Wozu zahlen wir denn Krankenkassenbeiträge, wenn man bei sowas dann doch wieder im Regen steht?! 

Schatz muss das beim nächsten Termin nun mit dem Doc besprechen. Ich hoffe, er hat "Erbarmen". Wenn wir jetzt zusätzlich zu all den Teuerungen auch noch diese 200 EUR berappen müssten, wäre das echt ein goßer Mist.
Zum Abendessen gab es Spaghetti Bolognese. Schon wieder Pasta! Die gab es diese Woche reichlich. Und ja, die Wassereinlagerungen die ich deswegen habe, sind nicht ohne. Blöd geplant. Aber lecker war's dennoch :-)
Gehäkelt hab ich sogar noch zwei Reihen. Eine vor und eine nach dem Freitagstelefonat mit Papa. Die kürzliche Entwirrung der Wolle ist schon wieder dahin. Es ist zum heulen! Aber Faulheit siegt weiterhin. Denn dieser scheiß Knoten ist immer noch besser, als 500 lose Fäden vernähen zu müsen.

Im Sauerland gibt es nicht viel Neues. Außer, dass Hundi krank ist. Er hat (Zwinger-) Husten. Laut Tierärztin ist das in der Gegend gerade eine echte Plage und weit verbreitet. Wahrscheinlich hat Lucy sich beim Spielen mit dem Nachbarshund angesteckt. Jetzt hat sie eine Spritze mit Antibiotika bekommen, muss ein paar Tabletten schlucken und soll sich 2-3 Wochen schonen. Heißt: kein Toben, keine langen Spaziergänge. Mama kapiert nicht, das 10 km KEIN kurzer Spaziergang sind und der Hund hat von Ausruhen auch keine Ahnung. Sie wird grantig, wenn man nicht mit ihr spielt wie gewohnt. Das wird bestimmt noch lustig die nächsten Wochen.

Auf der Waage war ich natürlich auch. Dank des vielen "Nudel-Wassers" freue ich mich über einen Stillstand bei 109 kg. Fies, denn ich hatte die Tage auch schonmal die 107,9 wieder gesehen. Aber egal. Dann halt nächste Woche :-)

Und am Wochenende? Es soll trocken und recht mild werden. Samstag ist der große Einkauf auf dem Plan. Danach werde ich mich mal um die Weihnachtsdeko kümmern und hoffen, dass sich dadurch etwas Weihnachtsstimmung bei mir breit macht. Denn aktuell stecke ich vom Kopf her noch mitten im Herbst. Liegt vielleicht auch daran, dass hier in Freiburg noch so unglaublich viel Laub an den Bäumen hängt und es so mild ist (um die 10 Grad). Das ist definitiv noch Herbst statt Adventszeit!

Der Weihnachtsmarkt läuft hier unten schon über eine Woche und ich hatte noch gar nicht das Bedürfnis, dort hin zu gehen - was eher untypisch ist. Wie gesagt, mein Kopf hängt dieses Jahr total hinterher. Das merke ich auch daran, dass ich völlig verpeilt habe, rechtzeitig ein Geschenk für Aussie-Girl zu besorgen. Wahrscheinlich kriegt sie ihr Weihnachtsgeschenk jetzt wieder pünktlich zum Geburtstag im Februar :-/ Tolle Wurst.

Sonntag wollen wir versuchen, ob wir schon wieder fit genug sind zum Wandern. Wir haben uns eine kleine 10 km Runde ausgesucht mit nur mäßig Steigung ausgesucht.




Die KW 47 in kurz:
Samstag: 3.818/1.800 kcal, 2.251 Schritte
Sonntag: 2.791/1.800 kcal, 3.259 Schritte
Montag: 2.125/1.800 kcal, 5.860 Schritte
Dienstag: 2.592/1.800 kcal, 5.978 Schritte
Mittwoch: 3.246/1.800 kcal, 9.723 Schritte
Donnerstag: 2.936/1.800 kcal, 5.903 Schritte
Freitag: 2.029/1.800 kcal, 6.670 Schritte

Abnahme: 0 kg

Sonntag, 20. November 2022

Wunschgewicht: KW 46 - 2022

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Samstag haben wir zwar ausgeschlafen, aber viel geschlafen habe ich dennoch nicht. Der Liebste hatte zwar nicht mehr so viel Husten, dafür aber extrem viel Schmodder in den Nebenhöhlen, weshalb er mit offenem Mund schlief. Und zwar ziemlich laut :-/

Es war den ganzen Tag dunkel, da mega nebelig. Ich war nach dem Frühstück nur mal ganz kurz draußen, um ein Päckchen zur Post zu bringen. Papa hätte bald Geburtstag. Die paar Minuten hin und her waren echt anstrengend. Denn tatsächlich war die blöde Erkältung noch immer nicht 100 % weg und durch die feucht-kalte Luft hatte ich wirklich Schwierigkeiten beim Atmen :-(

Ansonsten verbrachte ich den Tag mit ein bisschen Haushalt, häkeln und TV. Zum Mittagessen gab es meine innig geliebten Jägerspätzle.
Abends ein paar belegte Brote. Tag gelaufen. SchwieMu haben wir nicht besuchen können, weil der Liebste noch immer richtig krank ist. Außerdem sind Besuche nicht gestattet - wie wir auf Nachfrage erfuhren. Wir dürfen mit ihr nur in den Kurpark. Von Gastronomie soll sie sich - wegen möglicher Ansteckungsgefahr - auch eher fern halten. Richtig blöd, jetzt wo das Wetter so kalt und regnerisch wird.
 
Sonntag haben wir auch ausgeschlafen. Und ich hatte gut geschlafen. Der Mann war leise :-)

Da das Wetter genauso usselig war wie am Samstag, war ich am Sonntag gar nicht draußen und Schatz nur kurz, um den Biomüll zu entsorgen.

Der Abwasch wurde erledigt und eine Maschine Wäsche gewaschen. Ansonsten hab ich noch ein paar Stunden an der Häkeldecke gearbeitet. Ich hab zwar nur 3 Reihen geschafft, aber dafür wieder ordentlich lose Fäden vernäht :-)
Mittags gab es Apfel-Rotkohl (TK) mit Kartoffelpü und Leberkäse. Das ging schnell, war lecker und Rotkohl hatten wir ewig nicht mehr :-)
Der Tag war sehr entspannt, aber leider war das Wochenende damit auch schon wieder vorbei :-( Mein Bruder verkündete noch freudige Nachrichten: 

Er hatte sich am Samstagabend im Heimatkaff eine Wohnung angesehen. Und weil er die demnächst ausziehenden Mieter kennt, die halbe Nachbarschaft und den Vermieter, hat er direkt den Zuschlag für die Wohnung bekommen - trotz 12 weiterer Interessenten. Zum 1. März zieht mein Burder mit Familie also wieder zurück ins Heimatkaff. Bedeutet auch, dass man heutzutage wohl auch in so einem kleinen Nest viel Vitamin B braucht, um schnell eine passende Wohnung zu finden und auch zu bekommen. Ziemlich erschreckend. 

Die Schwägers waren am Sonntag dann bei SchwieMu in Bad Bellingen. Sie waren mir ihr im Kurpark und saßen dann - da kalt - im Foyer der Therme und beobachteten die Badegäste durch die Scheibe. Ganz ehrlich? Hinfahrt 45 Minuten, Rückfahrt 45 Minuten und dann sowas? Ich weiß ja nicht. Aber egal. FALLS Schatz bis zum nächsten Wochenende wieder fit sein sollte, fahren wir wohl mal hin. Aber bei ihm ist die ganze Sache genauso hartnäckig wie bei mir.

Montag hatten wir den dritten trüben Tag in Folge. Der Nebel löste sich zwar recht zügig wieder auf, brachte aber eine sehr dunkle Wolkendecke zum Vorschein, aus der es auch immer wieder mal regnete.

Mein Husten, der inzwischen komplett trocken war, wollte einfach nicht ganz verschwinden. Das war so nervig. Ansonsten fühlte ich mich nämlich schon wieder ganz gut. Außer halt, dass mir nach 14 Tagen krank inzwischen sämtliche Bewegung schwer fiel, da ich scheinbar reichlich Kondition eingebüßt hatte.

Im Büro war es ruhig. Bei dem Sauwetter auch nicht anders zu erwarten. Nur SIE gab wieder ein paar seltsame Kommentare ab. Es ging um die Beerdigung des Senior-Chefs. Es klang so, als hätte sie das Krematorium beschuldigt, dass die mit der Einäscherung ABSICHTLICH so lange brauchen (2,5 Wochen), nur um IHR das Leben schwer zu machen. Weil die Beerdigung genau an dem Tag ist, wo SIE die Lohnabrechnung machen muss. Keine Ahnung, ob sie das wirklich genau an dem Tag machen muss, oder ob es auch 1-2 Tage früher oder später gehen würde. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das in Ausnahmefällen wie diesem irgendwie ein Problem sein sollte. Aber sie tut so, als würde das alles absichtlich so passieren. Und wir (Arbeitnehmer) sind ja sowieso schuld, weil wir für unsere Arbeit Geld wollen. Wie dreist ist das denn bitte?! (Sarkasmus aus) Da kann man echt nur den Kopf schütteln.

Nach der Arbeit ging es direkt nach Hause. Es gab ein ganz schnelles Abendessen aus dem TK (ohne Foto) und so konnte ich noch eine Reihe häkeln, bevor ich bei Papa anrief. Das Essen war ehrlich gesagt nicht so lecker wie ich gedacht hätte. Das kaufe ich definitiv nicht nochmal.

Aber Papa freute sich tierisch über die paar Kleinigkeiten, die ich zum Geburtstag geschickt hatte. Dem Opa geht's soweit wieder ganz gut. Dank des immer aktuell gehaltenen Impfstatus, hat er die Coronaerkrankung wohl ganz gut weggesteckt. Nur sein Ego hat ziemlich gelitten, da er doch tatsächlich eine Woche lang Windeln tragen musste. Ich hoffe, er kann das verschmerzen ;-) Sehr cool war die Info, dass sich die Oma scheinbar nicht angesteckt hat. Und auch sonst scheint es sich nicht groß in der Familie verbreitet zu haben. Dafür bin ich wirklich dankbar.
Außerdem hab ich am Montag noch die Zugtickets für unseren Mädels-Weihnachtsmarkt-Tag in der Pfalz gekauft. Am 3. Dezember treffen wir uns wieder für ein paar gesellige Stunden in Deidesheim :-) Leider nur vier von sechs. Zwei von uns mussten leider absagen. Aber wir werden uns dennoch einen tollen Tag machen :-)

Dienstag sollte es eigentlich trocken bleiben. Der Tag begann mit einem herrlichen Sonnenaufgang samt Regenbogen und wurde nur eine Stunde später wieder trübe und nass....denn es regnete! 
Chefe hatte einen einzigen Termin gegen Mittag. Zum Glück war er aber nicht viel am Schreibtisch. Denn auch er ist immer noch ziemlich erkältet und verbringt daher viel Zeit im "Homeoffice" :-D

In der Mittagspause hab ich nochmal Zugtickets geshoppt. Dieses Mal für Weihnachten. Die Hinfahrt an Heiligabend kostet uns 70 EUR pro Nase und die Rückfahrt kriegen wir für 26 EUR pro Person dafür fast geschenkt! Bei einem durchnittlichen Benzinpreis von ca. 2 EUR und zwei benötigten Tankfüllungen kommen wir mit der Bahn tatsächlich günstiger weg. Zumal hier Verschleiß, Versicherung und Steuern für's Auto noch gar nicht berücksichtigt wären. Jetzt muss nur noch die Bahn mitspielen, für eine entspannte Fahrt :-D
 
Um 16 Uhr hab ich dann die Schotten in der Firma dicht gemacht. Nicht, ohne mir vorher noch eine Dose Silikonspray zu leihen. Denn unsere Rollladenkurbel daheim quietscht immer noch furchtbar. Als ich das Anti-Quietsch mitnehmen wollte, war ich ja krank und in der letzten Woche hab ich es immer vergessen.
Daheim ging es ohne Umschweife ab an den Herd. Es gab Bratkartoffeln mit Wurstsalat. Lecker!
Nach dem Essen habe ich dann die Kurbel geschmiert. Und siehe da: sie quietschte auf Anhieb deutlich weniger. Aber 100 % quietschfrei war sie noch nicht.

Dieses Silikonspray ist echt ein super Schmiermittel. Denn als der Liebste von der Arbeit kam, hat er sich dort in der Ecke fast auf die Nase gelegt, da der feine Sprühnebel wohl eine Gleitschicht auf unserem Boden hinterlassen hatte. Das müsste ich unbedingt noch wegputzen :-D

Schatz kam schon um 18 Uhr von der Arbeit. Er hat nach einer Woche krank daheim am Montag auch wieder versucht, arbeiten zu gehen. Da ging es noch einigermaßen. Am Dienstag hat er nach 2 Stunden bereits die Segel gestrichen und würde am Mittwoch nochmal zum Arzt gehen. Und nein, auch ich hab die letzten Rest auch in Woche 3 noch immer nicht 100 % weg. Zumindest ist der olle Husten deutlich besser geworden.

Das der Liebste jetzt allerdings eine weitere Woche krank daheim verbringen wird, bringt meinen Tagesablauf wieder völlig durcheinander. Denn wenn er Abends daheim hockt, krieg ich wirklich nichts getan :-( Eigentlich hatte ich nach dem Essen vorgehabt, zu häkeln bis er Feierabend hat. Das hat natürlich wieder nicht geklappt.

Mittwoch war sämtliches Quietschen aus der Kurbel verschwunden. Das Spray muss über Nacht auch in sämtliche Ritzen gekrochen sein :-) Herrlich. Ich beschloss, das Wunderzeugs auch noch (vorsorglich) in sämtliche andere Kurbeln zu sprühen. Danach würde ich dann Putzen - damit wir uns nicht lang legen! - und die Dose am Donnerstag wieder mit zur Arbeit nehmen.

Als Tauschgeschäft für die paar Tropfen Anti-Qietsch brachte ich nochmal ein paar Gelbsticker von Zuhause mit ins Büro, denn diese ollen Trauermücken sind schon wieder eine echte Plage. Nach den Sommerferien hatten wir jetzt gut 3 Monate unsere Ruhe. Jetzt sind wieder Schwärme unterwegs :-(

Da der Mann noch immer kränkelt und wohl bis zum Wochenende auch noch nicht fit ist, fällt unser Besuch bei SchwieMu wohl auch wieder aus. Ganz ehrlich finde ich es auch nicht sonderlich schade (wie ich weiter oben schonmal geschrieben habe). Ich mag SchwieMu wirklich. Aber 90 Minuten Fahrt (insgesamt) für einen 30-minütigen Besuch (wenn's blöd läuft und das Wetter mies ist), stehen für mich einfach in keinem Verhältnis. Wenn sie jetzt todkrank wäre, wäre das was anderes. Aber es ist ja "nur" eine Kur.

In der Mittagspause war ich bei SchwieMu nochmal Blumen gießen, lüften und nach der Post gucken. So musste ich das nach Feierabend nicht machen.

Daher konnte ich abends direkt heim, duschen, abwaschen und das Abendessen machen. Zumindest letzteres ging schnell, denn es gab Asia-Bratnudeln (aus dem TK).
Tante Rosa kündigte sich an. Ich hatte keine Lust zu gar nichts und wollte nur ins Bett. Lag vielleicht auch daran, dass ich in der Nacht mal wieder kaum geschlafen hatte, weil der Liebste so viel hustete und ich wegen der Erdbeerwoche - die eigentlich am Dienstag schon hätte beginnen sollen! - eh an Schlafstörungen litt. Es kommt mal wieder alles zusammen :-/

Donnerstag war ein verregneter Tag. Immerhin war im Büro nicht viel los. Der Tag ging entspannt über die Bühne und ich freute mich auf den Feierabend.

Auf dem Heimweg hab ich noch die Post vom Geschäft eingeworfen und daheim gab es lecker Abendessen. Tortellini-Auflauf Hawaii. Ich mag's gerne.
Obwohl die Woche arbeitstechnisch recht entspannt lief, war ich dennoch froh, dass bald wieder Wochenende wäre.
 
Freitag war das Wetter besser als angekündigt, aber dennoch nicht wirklich gut. Typisch Herbst.

Im Büro wurde am Freitag dann auch offiziell verkündet, dass wir für die Beerdigung des Senior-Chefs einen Tag bezahlten Sonderurlaub bekommen werden. Chefe meinte, er würde sich freuen, wenn wir alle zur Beerdigung kämen, aber es sei kein Muss.

Natürlich werden wir alle gehen. Das hatten wir schon untereinander abgesprochen. Aber für diesen komischen "Leichenschmaus", werden wir nicht bleiben. Das ist eher war für Familie, Freunde, Nachbarn und Co. Sooooo gut kannten wir den Mann ja nun auch nicht.

SIE war am Freitag auch recht friedlich und der letzte Arbeitstag der Woche ging fix vorüber. Den Heimweg trat ich direkt an. Zum Abendessen gab es Gulasch mit Reis.

Mein Bruder hat bereits seinen Mietvertrag bekommen. Ansonsten war das Telefonat mit Papa nicht sehr ergiebig. Wir freuen uns alle schon auf Weihnachten. Wobei ich dieses Jahr noch viel weniger in Weihnachtsstimmung komme als sonst schon. Dabei hat am Mittwoch sogar schon der Weihnachtsmarkt in Freiburg begonnen! Verrückt. Draußen ist es noch wie Herbst. Um die 10 Grad, Nebel, Regen und noch voll viel Laub an den Bäumen. Verrückt...

Und am Wochenende? Nichts. Der Liebste ist noch immer krank. Bei mir scheint endlich alles weg zu sein. Nach DREI (!) Wochen... Wie erwartet fällt der Besuch bei SchwieMu ins Wasser. Ich werde mich weiter mit der Decke vergnügen, während der Mann weiter kuriert :-)

Ach, und mit "nur" 4 Tagen Verspätung hat sich auch endlich Tante Rosa am Freitagabend blicken lassen. Ich hatte, ehrlich gesagt, schon angefangen mir diesbezüglich Sorgen zu machen und war froh, dass ich beim Termin bei der Gyn nächste Woche, nicht auch noch nen Schwangerschaftstest machen muss :-D



Die KW 46 in kurz:
Samstag: 3.772/1.800 kcal, 4.149 Schritte
Sonntag: 3.032/1.800 kcal, 2.399 Schritte
Montag: 3.140/1.800 kcal, 6.385 Schritte
Dienstag: 2.819/1.800 kcal, 5.644 Schritte
Mittwoch: 2.137/1.800 kcal, 8.180 Schritte
Donnerstag: 3.033/1.800 kcal, 5.276 Schritte
Freitag: 2.760/1.800 kcal, 5.916 Schritte

Zunahme: +500 g

Sonntag, 13. November 2022

Wunschgewicht: KW 45 - 2022

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Samstag ging es mir schon etwas besser. Aber auch am Samstag war ich noch nicht richtig gesund. Ich hab also wieder viel geschlafen, alles ruhig angehen lassen, gehäkelt, und ferngesehen.
Der Liebste hat Husten :-/ So ein Mist. Aber immerhin ging es ihm nicht so schlecht wir mir die letzten Tage. Ich hoffte, er hätte es nicht ganz so schlimm.
 
Ungewöhnlich war, dass ich mich im November tatsächlich noch um meinen Balkon kümmern muss. Das ist ein absolutes Novum!
Ich konnte noch eine Snack-Paprika ernten, eine kleine grüne hängt noch dran. Meine Tomaten blühen immer noch, es haben sich noch ein paar grüne Früchte gebildet und ich bin gespannt, ob die noch rot werden. Und die Radieschen, die ich vergessen hatte zu ernten, haben tatsächlich auch noch super geschmeckt, obwohl sie so gigantisch groß geworden sind. Ich hatte gedacht, dass sie vielleicht holzig wären, waren sie aber nicht :-)
Zum Mittagessen gab es Pizza (aus dem TK). Die hatten wir eine Ewigkeit nicht mehr und mal wieder Lust drauf.
Ansonsten ist am Samstag absolut gar nichts passiert.
 
Sonntag ging es mir nochmal ein bisschen besser. Obwohl sich kein Schmodder mehr von den Bronchien löste, war der Hustenreiz noch immer da und wenn er erstmal angefangen hatte, dann war er auch sehr hartnäckig. Das nervte tierisch!

Wir haben es wieder ruhig angehen lassen. Ich hab gehäkelt, ferngesehen und zum Mittagessen Steaks gebraten. Dazu gab es Mais und Kräuter-Kartoffeln.
Am Nachmittag klingelte mein Handy. Papa. Mein Opa hat sich Corona eingefangen! Mit 90 und nach fast 3 Jahren Pandemie das erste Mal. Sowas von unnötig. Weitergereicht hat es wahrscheinlich meine Tante, die es davor mal irgendwie hatte. Und weil die Situation so war, dass alle dachten, er hätte nur sowas wie einen Schwächeanfall und man ihn vom Sessel - aus dem er alleine nicht mehr raus kam - ins Bett schaffen wollte, waren noch zig Leute zum helfen dort - und meine Oma mittendrin! - bevor der Arzt den positiven Test in der Hand hatte. Mal gucken, wie sehr sich der Mist nun familienintern weiterverbreitet :-/ Ich hoffe, Opa steckt das alles gut weg und kommt schnell wieder auf die Beine. Er war ja zuletzt doch etwas angeschlagen und in dem Alter ist auch ein blöder Schnupfen nicht ohne.

Montag war ich wieder zurück im Büro. Dort erfuhr ich, dass wohl fast alle die letzte Woche über krank waren. Sowohl Chefe als auch Herr L und ich. Drei von Fünf! SIE zähl ich mal nicht mit ;-) Bei uns allen ging es ohne Vorwarnung letzte Woche am Sonntag los. Bei allen die gleichen Symptome und wir alle klangen am Montag noch gleich (Rotz, belegte Stimme und etwas Rest-Husten). Total irre! Scheinbar haben wir uns alle zur gleichen Zeit bei der gleichen Quelle infiziert. Wo und bei wem ist allerdings unklar. Schätzungsweise aber Herr W. Denn der hatte sowas in der Art ja vor 2 Wochen.

Als SIE reinkam, zitierte sie alle zu sich ins Büro. Wir hatten schon Angst, dass nun wieder irgendein Blödsinn von ihr beschlossen werden würde. Aber leider gab es nur eine traurige Mitteilung. Der Seniorchef war am Wochenende verstorben. In der Woche davor hatte er noch Geburtstag gefeiert.

Emotional betrifft mich das zum Glück nicht wirklich. Es ist zwar traurig, aber ich hatte mit dem Mann nie viel zu tun. Die letzten Jahre war er ja gar nicht mehr in der Firma und am Anfang, als die Senior-Chefs noch jeden Freitag kurz vorbei schneiten, da blieb er meist immer im Auto sitzen und kam nicht ins Büro. Wenn die Senior-Chefin eines Tages mal geht, dann wird das - glaub ich - schwieriger. Denn mit ihr hatte ich immer viel Kontakt - Zuletzt noch vor ein paar Wochen.

In der Pause blieb ich im Büro. Es war zwar angenehm mild draußen, aber ich fühlte ich nicht danach, eine Runde durch den Park zu spazieren.

Der Arbeitstag verging ziemlich ruhig und in eher gedrückter Stimmung. Ich hatte reichlich zu tun, denn es galt eine Woche Arbeit aufzuarbeiten.

Nach der Arbeit fuhr ich in die Stadt. Dort wollte ich unseren alten Router im Shop des Internetanbieters abgeben, weil die uns ja keinen Retourenschein beigelegt hatten. Sollten die das Ding doch zurück schicken.

Im Shop direkt ein "NEIN! Machen wir nicht!" Danke für das Gespräch. Ich hab denen erklärt, dass in dem Schreiben stand, das wir ihn kostenlos zurückschicken sollten, dass aber kein Retourenaufkleber dabei war. "Den bekommen Sie über den QR-Code im Anschreiben." Nein, denn das hatten wir bereits versucht. Dort wird man lediglich auf eine Infoseite weitergeleitet, auf der steht, dass der Retourenschein dem neuen Router beiliegen würde - was er ja nicht tat.

"Das kann nicht sein!" Ach?! Frau ist ja nicht blöd. Ich hatte besagtes Anschreiben samt QR Code dabei. Die blöde Kuh testete es selbst. Ihr anfängliches fieses Grinsen (wahrscheinlich wollte sie mir beweisen, dass ich nur zu dämlich bin) wurde schnell zu einem Ausdruck der Verwirrung. "Das gibt's doch nicht!" Doch, gibt es!

Wie kann man so eine Ziege nur in den Kundenservice lassen? Und selbst die Frau, die sich den ganzen Tag mit sowas beschäftigt, brauchte am Ende fast 15 Minuten, um mir ein Rücksendelabel zu verschaffen! Und da soll dann ein Endverbraucher "mal eben" durchsteigen? Also, bitte. Wahrscheinlich haben die gehofft, das viele einfach aufgeben und den Rotz auf eigene Kosten zurück schicken oder auf eigene Kosten selbst entsorgen. 

Jetzt hatte ich den alten Router bereits von daheim quer durch die Stadt zum Büro geschleppt. Vom Büro zum Shop und nun durfte ich ihn wieder mit zurück nehmen. Daheim bin ich fix zur Post. Dort war es brechend voll um die Uhrzeit. Aber ich wurde mein Päckchen endlich los. Kurz den vom Internetanbieter gemailten QR Code am Handy vorzeigen und der nette Herr von der Post druckte mir das Retourenlabel aus und ich konnte gehen.

Daheim war ich erst ziemlich spät wegen dieses ganzen Käses. Dabei hatte ich doch meinen ersten Tag mit kürzerer Arbeitszeit. Daher gab es zum Abendessen Spätzle mit Hirschgulasch (letzteres aus der Dose). Ging schnell, war super lecker und machte satt.
Das Telefonat mit Papa war kurz. Viel Neues gab es nicht. Mein Bruder schaut sich am Wochenende eine Wohnung im Heimatkaff an. Wenn alles gut geht, könnte er mit seiner Familie zum 1. März dort einziehen. Umzug mit frisch geschlüpftem Baby. Sicherlich gibt es schöneres. Aber Daumen werden trotzdem gedrückt. Die Wohnung wäre quasi in direkter Nachbarschaft zu meinen Großeltern - auf der anderen Straßenseite im Eckhaus. Zur Schule hätte es die kleine CB auch sehr nah - keine 5 Minuten zu Fuß. Zu meinem Vater auch nur etwa 5-10 Minuten zu Fuß. Ideale Lage ;-) Ich hoffe für die drei (bald vier), dass es klappt.

Kurz vorm Schlafengehen hatte ich hoch online einen Termin im Bürgeramt ergattert. Direkt für den nächsten Tag nach der Arbeit. Denn als ich krank war, erreichte mich ein Schreiben von der Stadt. Mein Perso war abgelaufen. Im Sommer schon! Ich hab's total verpennt. Irgendwie hatte ich immer nächstes Jahr im Sommer im Kopf. Dumm gelaufen. Jetzt muss ein neuer her.

Dienstag begann kühl und trübe. Im Büro war es ruhig. Mein Rest-Husten war zum Glück auch nur noch sporadisch da und nervte. Es ging aufwärts.

Mit der Schwägerin hab ich noch das Blumengießen bei SchwieMu koordiniert. Sie guckt am Wochenende nach dem Rechten. Daher werde ich Mittwochs nach der Arbeit gehen. Ursprünglich hatten Schatz und ich einen Besuch bei SchwieMu am Wochenende geplant. Ob das aber klappt, wussten wir am Dienstag noch nicht. Denn mit DEM Husten, würde Schatz nicht in eine Reha-Klinik marschieren.

In der Pause blieb ich nochmal im Büro. Draußen war es echt nicht schön genug, um ne halbe Stunde im Park zu hocken.

Nach der Arbeit dann ab zum neuen Rathaus. Da war ich tatsächlich zum ersten Mal drin. Als ich ankam, hatte ich noch 25 Minuten bis zum Termin. Ich hoffte, damit auch Zeit genug, ein neues biometrisches Bild in dieser komischen Fotobox zu erstellen. Denn dass sollte ich ja zum Termin mitbringen. 

Sehr stylisch von innen, dass muss ich zugeben. Aber an der Fotobox bin ich dreimal vorbei gelaufen, weil die so versteckt in einer Ecke steht. Es gibt sogar zwei Boxen. Beide waren belegt. Also, erstmal warten. Als ich endlich dran kam, war das Foto schnell gemacht. Die Kamera stellt sich automatisch auf deine Körpergröße ein und der Bildschirm erklärt dir, was du tun musst. Drei Fotos wurden gemacht. Eines grausiger als das andere (gibt es irgendjemanden, der auf biometrischen Fotos nicht wie ein Verbrecher aussieht?!). Ich durfte mir eines aussuchen. Dann wurden noch die Fingerabdrücke eingescannt (auch dort in der Box) und eine Unterschrift später, waren die Daten gespeichert. Zeitlich hat alles gerade so hingehauen. Es hätte aber wirklich nicht länger dauern dürfen.

Mit dem am Vorabend erhaltenen QR Code konnte ich mich dann im Wartebereich registrieren und dann musste ich warten, bis meine Nummer aufgerufen wurde. Der Rest ging dann schnell. Meine Fingerabdrücke wurden nochmal von der Dame am Schalter eingelesen - nur zur Sicherheit - und dann durfte ich direkt löhnen. Perso und Fotogebühr machten zusammen über 40 EUR. Puh...ganz schön teuer, dafür, dass ich den Perso so gut wie nie irgendwo vorzeigen muss.

Ich bekomme nun in den nächsten 3-6 Wochen einen Brief mit nem PIN von irgendeiner Behörde und eine Mail von der Stadt. Sobald beides vorliegt, darf ich dann einen Termin zur Abholung machen. Hoffentlich hab ich da auch wieder so ein Glück wie am Dienstag :-)
Von dort aus fuhr ich direkt nach Hause. Tag 2 mit kürzerer Arbeitszeit - und wieder mordsspät daheim :-/ Zum Abendessen gab es Sauerkraut aus dem Römertopf. Den Pott hatte der Liebste schon gewässert, weshalb ich direkt loskochen konnte. Aber Römertopf dauert halt doch immer länger und daher konnten wir erst gegen 20 Uhr futtern.

Mittwoch hat es geschifft wie aus Kübeln, wurde dann aber noch trockener als erwartet. Aber der Tag war eh total durcheinander geraten, auch ohne das Wetter, denn die Jungs konnten nicht gescheit arbeiten. 

Als ich morgens ins Büro kam, musste ich mich an einem Großaufgebot von Feuerwehr und Polizei vorbeidrücken. Die hatten die ganze Straße samt der nächsten Kreuzung blockiert und waren fleißig am Arbeiten.
Da die Herren Feuerlöscher allerdings teilweise sehr entspannt wirkten, war der anstrengende Teil der Arbeit wohl schon erledigt. Und weil die Polizei mich auch nicht aufhielt, marschierte ich vorsichtig, und ohne im Weg zu stehen, am Geschehen vorbei. Der Gestank nach verschmortem Kunststoff war ekelhaft! Kein Wunder, das auch die Jungs vom ABC-Team vor Ort waren.

Mein Kollege Herr W stand auch da rum und sagte, die wären schon seit ner Stunde dort zugange und wohl auch noch lange nicht fertig. Na toll.

Ich hab also, als ich im Büro aufschlug, direkt mal die Kundin angerufen, um ihr zu sagen, dass die Kollegen kommen, ich aber keine Ahnung hätte, wann das wäre, da wir erst das Abrücken der Feuerwehr abwarten müssten. Und die Autowerkstatt informierte ich auch, dass der Firmenwagen erst später gebracht werden könnte.

Erst um kurz nach 9 Uhr, waren genug Feuerwehrautos wieder weggefahren, dass man einigermaßen vorbei kam. Die letzten Einsatzkräfte verschwanden allerdings erst weit nach 10 Uhr. Die ganze Aktion hatte also reichlich 4 Stunden gedauert :-/

Ansonsten lief der Arbeitstag eher gemächlich. Chefe hatte allerdings Stress. Es standen "Vor-Beerdigungs-Organisations-Gespräche" an und gleichzeitig hätte er ein Online-Seminar gehabt, das er keinesfalls verpassen wollte. Beides ging aber nicht. 

Kurzum wurde ich gebeten, das Seminar für ihn "zu besuchen", damit er den anderen Termin wahrnehmen konnte.

Das Seminar war auf 15 Uhr angesetzt und sollte eine Stunde gehen. Perfekt für den Feierabend. Aber ich wusste auch, dass es manchmal länger dauern kann. Daher fuhr ich in der Mittagspause schon zu SchwieMu, um bei ihr nach dem Rechten zu sehen und die Blumen zu gießen. 

Während ich weg war, richtete Chefe mir die benötigten Programme am Mac ein und zeigte mir später noch, wie ich das Webinar aufzeichnen konnte, damit er es sich später ansehen konnte. So könnte er zwar keine Fragen stellen, aber immerhin würde er ja doch was davon mitbekommen. Problem: Die Aufnahme klappte (im Test) hervorragend, aber leider ohne Audio. 

Wir überlegten hin und her. Sein Termin rückte immer näher und irgendwann meinte er dann nur resigniert, ich sollte das Beste draus machen, würde schon schief gehen.

Als es gegen 15 Uhr wurde, startete ich das Programm, loggte mich ein und nahm das Webinar auf. Weil ich nicht sicher war, ob es mit dem Ton nun klappen würde, machte ich kurzerhand noch ein Handyvideo von dem Ganzen.

Verstanden hab ich (da ohne Vorkenntnisse) nämlich absolut gar nichts. Klar war es interessant zu sehen, wie man irgendwelche Funkempfänger über das neue Tool einlernt und programmiert und wie man auch größere Objekte so recht schnell ans laufen bekommt, aber in der Praxis werde ich das nie brauchen. 

Zwischendurch wurde ich leider dreimal unterbrochen. Weshalb auch mein Handyvideo ziemlich gestückelt ist. Aber immerhin hab ich gut 70 Minuten  - von über 90 Minuten! - aufgezeichnet (und definitiv mit Ton) :-D Dann kann Chefe sich aussuchen, welche Variante er sich dann ansehen möchte.

Da das Online Seminar auch um 16:30 Uhr noch nicht zu Ende war, hab ich mich dann einfach vom Acker gemacht. Unterwegs hab ich Chefe noch getroffen, der überrascht war, dass ich so spät noch da war. Was tut man nicht alles. Der Mann hat ja im Moment auch andere Sorgen. 

Zum Glück musste ich nicht noch zu SchwieMu. Aber ich brauchte noch etwas Obst, ich musste noch in die Apotheke und zur Drogerie. Als ich endlich daheim war, war es auch wieder 18 Uhr. Tag 3 mit kürzerer Arbeitszeit - und ich hatte schon wieder gar nichts davon :-(
Zumindest das Abendessen ging schnell. Es gab als Vorspeise Tomate-Mozzarella und dann Kartoffeln mit Sahne-Hering. Grinsen ließ mich dann die eine Kartoffel, die mich vom Teller aus regelrecht anlächelte.
Gegessen hab ich sie trotzdem. Sie schmeckte sehr sympathisch :-D

Donnerstag war die Welt wieder in Ordnung. Ich hatte gut geschlafen und nachdem sich der Nebel verzogen hatte, wurde es ein sonniger Tag. Richtig warm wurde es zwar nicht, aber Sonne war trotzdem nett :-)

Der Arbeitstag war sehr entspannt. Die Kollegen hatten gut zu tun, es gab keinen Stress mit Kunden und der Tag plätscherte einfach so dahin.

In der Pause blieb ich im Büro, dass draußen noch immer alles nass war. Und bei 12 Grad auf einer nassen Bank im Park sitzen, macht wirklich keinen Spaß. 

Der Rest meiner fetten Erkältung war auch noch immer nicht so ganz weg. Da brauch ich nicht noch zusätzlich eine Blasenentzündung.

Nach der Arbeit latschte ich nochmal in der Apotheke vorbei. Denn die gewünschten Tabletten hatten sie am Vorabend nicht da gehabt. Danach ging es aber direkt nach Hause.

Endlich mal etwas früher daheim! Dort wartete dann der Abwasch auf mich. Und den Einkaufszettel musste ich auch noch schreiben. Da der Liebste ja immer noch total krank ist, wollte ich am Freitag mit dem Auto zur Arbeit fahren und später von dort aus direkt zum Einkaufen. Dann könnte ich am Samstag ausschlafen.

Das wir am Samstag, wie ursprünglich geplant, nach Bad Bellingen fahren, um SchwieMu zu besuchen, konnten wir wohl knicken. Der Mann war noch viel zu krank. Und laut Homepage der Klinik (Stand 2021) werden Besuche nur in Ausnahmefällen genehmigt. Verschnupft hätte der Liebste also eh keine Chance und alleine fahre ich da bestimmt nicht hin. Ich mag meine Schwiegermutter. Aber sie ist nicht meine Mutter. Da bin ich dann auch egoistisch. 
Zum Abendessen gab es nochmal Grünkohl. Dieses Mal mit Würstchen. Sehr lecker. Aber bis ich endlich mit allem fertig war und mich endlich auf die Couch pflanzen konnte, war es wieder schon fast 20:30 Uhr :-/

Freitag konnte ich ein paar wenige Minuten länger schlafen, weil ich mit dem Auto zur Arbeit fuhr :-) Morgens im Berufsverkehr unterwegs zu sein und selbst aufpassen zu müssen, find ich immer noch blöd.

Im Büro war es ruhig. Zur Beerdigung des Senior-Chefs bekommen wir einen Tag Sonderurlaub. Die Beerdigung ist dann am frühen Nachmittag. Zum Glück hab ich noch passende Klamotten. Früher hab ich ja fast nur schwarz getragen. Heutzutage sieht es da tatsächlich schon etwas schwieriger aus.

Nach der Arbeit fuhr ich direkt zum Discounter und danach in den Supermarkt und erledigte unseren Wocheneinkauf. So könnte ich am Samstag dann auch ausschlafen :-)
Zum Abendessen gab es Gulasch und Reis. Und zum Dessert gönnte ich mir etwas Käse und Weintrauben. Ich glaube, das hat die PMS ausgesucht, die mich seit ein paar Tagen schon wieder plagte.
Die Waage war gnädig. Nach einer Woche komplett krank, einer Woche noch rest-krank die gleichzeitig noch PMS bestimmt war, hatte ich mit einer weiteren Zunahme gerechnet. Aber ich konnte eine kleine Abnahme verbuchen. Niedliche 300 g weniger macht aktuell 108,5 kg :-)
Und am Wochenende? Nichts. Schatz ist noch immer krank :-( Und ich hab den letzten Rest auch noch nicht zu 100 % los. Diese Erkältung ist wirklich mega hartnäckig.




Die KW 45 in kurz:
Samstag: 3.529/1.800 kcal, 3.229 Schritte
Sonntag: 3.446/1.800 kcal, 2.854 Schritte
Montag: 1.915/1.800 kcal, 6.244 Schritte
Dienstag: 2.293/1.800 kcal, 6.092 Schritte
Mittwoch: 2.412/1.800 kcal, 7.846 Schritte
Donnerstag: 2.817/1.800 kcal, 5.965 Schritte
Freitag: 2.806/1.800 kcal, 5.250 Schritte

Abnahme: -300 g

Sonntag, 6. November 2022

Wunschgewicht: KW 44 - 2022

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Samstag hätte ich gerne ausgeschlafen, denn die Nacht war kurz und brachte nur 5 Stunden erholsamen Schlaf. Aber es nützt ja alles nichts. Auf zum Einkaufen. Gegen 9 Uhr war ich wieder Zuhause und es gab Frühstück. Nach Ewigkeiten mal wieder was "Ausgefallenes". Hüttenkäse mit Sprossen drauf. Sehr lecker und furchtbar gesund.
Im Anschluss haben wir dann endlich unseren neuen Router installiert. Der wurde am letzten Wochenende zugestellt, wir konnten ihn aber erst am Sonntag aus der Packstation auslösen. Unter der Woche hatte ich keinen Nerv, mich mit dem Mist zu beschäftigen. Also: heute. Denn am Montag würde uns auf dem alten Router das Internetz abgeschaltet werden. Schön blöd, wo doch nicht nur WLAN für PCs und Handys benötigt wird, sondern auch Fernseher und Telefon am Internet hängen.

Versprochen wurde, dass die Inbetriebnahme nur 20 Minuten dauern sollte. Von wegen! Über eine Stunde haben wir mit dem Mist rumgemacht, bis endlich alles lief. Und dann sollten wir das alte Gerät ja "kostenlos zurückschicken". Blöd nur, wenn der versprochene Retourenschein vergessen wurde beizufügen. Schatz probierte mehrmals bei der ollen Hotline durchzukommen. Ohne Erfolg. Also werde ich das alte Gerät an meinem freien Tag in die Stadt bringen und den Mitarbeitern im Shop auf den Tisch werfen. Sollen die sich doch um den Mist kümmern :-)

Inzwischen war Nachmittag. Also ging es mit dem Auto zu SchwieMu. Mit ihr waren wir direkt vor Ort einkaufen. Viel brauchte sie zum Glück nicht, denn in ein paar Tagen käme sie ja in die Reha. Nach Bad Bellingen. Unser Besuch dort wird quasi auch schon vorausgesetzt. Bad Bellingen ist 45 Minuten über die Autobahn. Liegt deutlich näher an der Schweiz als an Freiburg. Außerhalb unserer Tarifzone auch nicht "gratis" (mit meiner Monatskarte) mit der Bahn erreichbar. Mal sehen, wie wir das so machen. Aber wohl am ehesten mit dem Auto.
Da wünschte man fast, sie hätte den Mumm, mit der Klinik zu sprechen, schon bei der ersten Klinik gehabt. Die wäre deutlich näher dran gewesen und viel günstiger und schneller erreichbar für uns.
Daheim gab es Shepherd's Pie mit grünem Salat. Den Abend ließen wir gemütlich ausklingen. Und ich machte ein paar Pläne. Denn wenn ich an meinem freien Montag eh in die Stadt müsste, würde ich auch direkt noch nach ein paar anderen Kleinigkeiten gucken.
 
Sonntag hatten sich besagte Pläne für Montag schon wieder in Wohlgefallen aufgelöst. Denn in der Nacht machten sich fiese Halsschmerzen breit. Ging es mir am Samstag noch blendend (ich hab echt absolut keine Anzeichen gespürt), konnte ich am Sonntag kaum schlucken und sprechen. Blöder Mist!
Noch vor dem Frühstück machte ich einen Coronatest zuhause. Negativ. Wenigstens etwas. Aber ich informierte auch SchwieMu. Denn die darf nächste Woche ihre Kur/Reha nur antreten, wenn sie absolut gesund und coronanegativ ist. Ich hoffte daher sehr, dass ich sie nicht versehentlich angesteckt hatte. Aber da wir seit der Pandemie größtenteils von Umarmungen abgekommen sind, bin ich ihr am Samstag hoffentlich nicht nah genug gekommen, um meine Bazillen bei ihr zu verteilen.

Im Laufe des Tages ging es mir immer schlechter. Zusätzlich zum Hals kamen auch noch ein fieser Husten und eine furchtbare Rotznase hinzu. Die geplante Wanderung bei herrlichem Wetter war damit auch vom Tisch :-(

Gekocht hab ich uns - weil es mir nicht gut und das Gericht schnell ging - Brathering (aus dem Glas) mit Kartoffeln und Senfsoße.
Den restlichen Tag verbrachte ich auf der Couch und damit, einen beachtlichen Haufen Taschentücher vollzurotzen :-/

Montag ging es mir dermaßen mies, dass ich beschloss, zum Arzt zu gehen. Eigentlich hatte ich ja Urlaub an diesem Tag. Aber hey, in diesem Zustand wäre ich auch nicht arbeiten gegangen. Ich wäre ja schön blöd, den Urlaubstag "zu verschenken". Zumal ich in diesem Jahr ja eh kaum selbst bestimmen konnte, wann ich Urlaub machen möchte, da wir (die Mitarbeiter) ja genötigt wurden, ziemlich viele Urlaubstage für sämtliche Brückentage zu opfern.

Als ich um 9 Uhr aus dem Bett fiel, rief ich nur fix bei meinem Arzt an, um zu erfahren, welcher Arzt für ihn Vertretung machen würde. Denn das mein Hausarzt diese Woche Urlaub hatte, wusste ich ja bereits. Ich bin so selten krank, aber wenn, dann richtig und eigentlich immer nur, wenn mein Doc nicht da ist. Es gab zwei Ärzte die Vertretung machen sollten. Ich wählte den, der näher an Zuhause dran ist. Denn ich fühlte mich wirklich schlapp.

Als ich beim zweiten Versuch durchkam, sagte man mir, ich könne direkt vorbei kommen, sollte aber zum Hintereingang kommen. Als ich 15 Minuten später dort ankam, standen da schon ein Haufen Leute herum. Draußen. Na toll! Zum Glück hatten wir 14 Grad und es war trocken. Sitzmöglichkeiten gab es gar nicht. Und ich stand am Ende 90 Minuten dort herum. Zwischendurch sackte mir fast der Kreislauf weg - ich kenne die Anzeichen. Also hockte ich mich etwa 15 Minuten hin und gegen ein Geländer. Danach ging es wieder besser. Und je mehr Leute wieder verschwanden, desto mehr Platz gab es. Ich begann, langsam auf und ab zu gehen. Das ließ den Schwindel dann auch bald ganz verschwinden. Aber wenn man eh schon schlecht Luft bekommt, sind 90 Minuten mit einer FFP2 Maske wirklich eine Tortur.

Der Doc entschuldigte sich noch, dass es so lange gedauert hatte. Aber es war Montag (da ist grundsätzlich immer viel los), Brückentag und er musste noch für zwei Praxen Vertretung machen. Kein Wunder also, dass dort die Hölle los war. Ich wurde unter freiem Himmel zu meinen Symptomen befragt und ob ich einen Coronatest gemacht hätte. Natürlich! Am Sonntag und bevor ich zur Praxis kam direkt nochmal einen. Beide negativ. "Machen Sie das, was sie bei einem grippalen Infekt immer machen. Viel schlafen, viel warmen Tee trinken, keine körperlich anstrengenden Sachen. Brauchen Sie noch ein Rezept für irgendwelche Medikamente?" - "Nein, aber die AU bräuchte ich noch." - "Bringe ich Ihnen gleich raus." Zack, das war's. Das ganze Procedere dauerte keine 5 Minuten. Dafür stand ich 1,5 Stunden herum. Egal. Ich hatte meine Krankmeldung und marschierte direkt in den Drogeriemarkt, um mich mit neuen FFP2 Masken sowie Salbei- und Hustentee einzudecken. Außerdem ersetzte ich die beiden verbrauchten Selbsttests. Und dann ging's nach Hause.

Ich schrieb Chefe ne WhatsApp samt Bild von meiner Krankmeldung. So ist er vorgewarnt und hoffentlich am Mittwoch pünktlich im Büro, um die Jungs reinzulassen. Denn ich war den Rest der Woche krankgeschrieben.
So viel freie Zeit und dann kann man sie nicht nutzen, weil jeder Schritt sich anfühlt, als hätte man einen Marathon gelaufen.

Das ist übrigens das erste Mal, seit Ausbruch der Pandemie, dass ich tatsächlich krank bin. Das letzte Mal weiß ich noch genau, dass ich Ostern 2020 krank war und wir nicht wussten, ob wir wirklich nur eine Bronchitis hatten oder doch das neue Virus. Damals wurden wir nämlich nicht getestet, weil wir die damals nötigen Kriterien nicht erfüllten. Seither hatte ich nichtmal mehr nen Schnupfen!

Weil ich erst gegen 11 Uhr gefrühstückt hatte, fiel das Mittagessen quasi aus. Schatz schmierte sich ein paar Brote und machte sich dann am Nachmittag auf zur Arbeit.
Ich saß auf der Couch und startete einen The Walking Dead Serienmarathon :-) Am späten Nachmittag begab ich mich in die Küche und bereitete die Ramen für den nächsten Tag vor. Das ganze Geschnibbel von Fleisch und Gemüse war so kräftezehrend, dass ich mich, während die Suppe 2 Stunden vor sich hin simmern musste, ins Bett packte und versuchte zu schlafen.
Richtig geklappt hat das leider nicht. Mehr als Dösen war nicht drin. Denn es war laut im Haus. Der Nachbarsjunge hatte Geburtstag und schmiss eine Halloween-Party und der Köter von unten war mal wieder alleine und kläffte und heulte in einem durch. Der Timer für die Suppe war gleichzeitig mein Wecker ;-) Immerhin das klappte und als ich dem Bett entstieg, duftete es herrlich aus der Küche.

Inzwischen war es nach 19 Uhr. Ich hatte nun doch Hunger. Das Dösen hatte etwas geholfen. Ich fühlte mich nicht mehr ganz so platt. Aber mein Kopf fühlte sich an, als würde er bald platzen. Schnell gemacht war da Sauerkraut mit Kasseler. Ich hab es gefuttert, gewartet bis Schatz von der Arbeit kam und bin dann direkt wieder ins Bett.
Dienstag hatte ich die fiesen Kopfschmerzen weggepennt. Wenigstens etwas. Rotznase und Schmodder auf den Bronchien blieben allerdings weiter erhalten. Vom Husten tat mir alles weh und ich traute mich kaum, tief einzuatmen. Mein Kopf fühlte sich weiter an, als sei er in Watte gepackt.

Daher blieb ich den Tag über auch weiter brav auf der Couch, trank Tee und vergrößerte den Berg an Tempos im Mülleimer :-D Welcher Blödmann kam eigentlich auf die Idee, nur 10 Taschentücher in eine Packung zu stecken? Damit kommt man doch nicht über den Tag!
Mittags ging das Kochen super schnell. Denn die Ramen musste ich nur noch einmal erhitzen, Pak Choi kleinschneiden und mit den frischen Sprossen kurz warm machen. Nudeln dazu. Fertig und lecker in nur 15 Minuten. Gut, dass ich den Großteil der Kocherei schon am Vortag irgendwie geschafft hatte.
 
Die Suppe war dermaßen schweißtreibend, dass ich beim Essen förmlich zerflossen bin. Sehr kurios. Nach dem Essen musste ich mir tatsächlich ein neues Oberteil anziehen, weil das alte pitschnass war.

Ansonsten verging der Tag total ereignislos. Ich hab viel ferngesehen. Zwischendurch nochmal ne Runde geknackt und das war's auch schon.

Da wir ja auch an diesem Feiertag nicht wandern konnten, machte Schatz sich am Nachmittag alleine auf, um eine Runde zu drehen. Mir war das noch deutlich zu anstrengend. Viel Essen und Null Bewegung. Der Wiegetag würde eine Katastrophe werden :-/

Mittwoch...kaum eine Änderung an der Schnupfenfront. Aus der Nase floss es immer noch. Der Schmodder auf den Bronchien wanderte in der Nacht allerdings etwas höher, so dass das Husten nicht mehr ganz so anstrengend war. Wenigstens etwas. Diese nervige Erkältung wurde echt nur in Minischritten besser. 

Daher verging der Mittwoch genauso wie der Dienstag. Viel TV, zu viel Essen, Null Bewegung und zwischendurch ein Nickerchen.
Zum Abendessen gab es nur ganz schnell Reis mit einer fertigen TK-Soße.

Donnerstag...the same procedure as every day. Ich hab lange geschlafen, den Haushalt ignoriert, gegessen, ferngesehen und geschlafen. 

Gekocht hab ich uns einen schnellen Wirsingeintopf. Der war nach 30 Minuten fertig und super lecker. Außerdem ist Wirsing ja sehr gesund :-)
Außerdem fühlte ich mich am Donnerstag erstmals wieder fit genug, endlich mal an der Babydecke weiter zu häkeln. Ich hab eine Reihe gemacht und dann beschlossen, lieber erstmal noch ein paar lose Fäden zu vernähen.
Das hat mich beides zusammen gut 2 Stunden gekostet. Danach ging es wieder ab auf die Couch.


Freitag. Der Schnupfen stagnierte. Er wurde nicht besser, aber auch nicht schlimmer. Der Husten nervt noch immer am Meisten. Viel trinken und gelegentlich ein Ricola helfen hier tatsächlich am besten.

Ich hab wieder lange geschlafen, Zeit mit dem Mann auf der Couch verbracht - den ich hoffentlich nicht angesteckt habe - und zwischendurch auch noch ein bisschen an der Babydecke weiter gemacht. Wolle entwirren war das große Thema :-D
Der Liebste hörte sich am Donnerstag früh ziemlich verschnupft an. So eine "rauchige Stimme" hat er sonst nämlich nicht. Nach dem Frühstück ging's dann wieder. Etwas Kratzen im Hals meldete er auch. Aber sonst ging es ihm gut. Am Freitagmorgen war davon schon wieder nichts mehr zu merken. Von daher: Daumen drücken. Denn es wäre echt blöd, wenn er sich - trotz all unserer Bemühungen - nun doch bei mir angesteckt hätte.

Nachfrage bei SchwieMu ergab, dass sie immer noch fit ist. Da scheinen wir also Glück gehabt zu haben. Allerdings muss sie am Sonntag ins Krankenhaus, da sie in der Reha/Kur nur mit einem offiziellen negativen Coronatest aufgenommen wird, der nicht älter ist als 24 Stunden.

Freitag hab ich nicht ganz so viel ferngesehen. Dafür vor dem Schläfchen mehr gehäkelt :-) Ich hab inzwischen bei der Decke die halbe Höhe erreicht und bereits mehr als die halbe Breite fertig.
Zum Abendessen gab es Eintopf mit Möhren, Kartoffeln, Zwiebeln und Mettenden. Einer unserer Lieblingseintöpfe.

Auf der Waage war ich trotz Schnupfen natürlich auch. Die Woche war extrem bewegungsarm und - weil ich immer fresse wenn ich krank bin - sehr kalorienlastig :-/ Gerechnet hatte ich also mit einer fetten Zunahme von 1-2 kg. Bekommen habe ich eine kleine Zunahme von nur 400 g und bin total überrascht und echt happy damit :-D Gewicht aktuell 108,8 kg. Ich hoffe, dass ich nächste Woche wieder richtig fit bin und das dann schnell wieder los werde.

Und am Wochenende? NIX!!!! Wirklich. Ich will mich die zwei Tage noch bestmöglich auskurieren und der Liebste will vorsorglich kurieren, in der Hoffnung, dass bei ihm dann doch nichts ausbricht. Denn der Mann knappst schon am Temperatureinbruch der letzten Tage. Der Kreislauf spielt ihm etwas verrückt.




Die KW 44 in kurz:
Samstag: 3.688/1.800 kcal, 6.697 Schritte
Sonntag: 3.181/1.800 kcal, 2.331 Schritte
Montag: 2.668/1.800 kcal, 4.439 Schritte
Dienstag: 3.796/1.800 kcal, 3.174 Schritte
Mittwoch: 3.018/1.800 kcal, 2.952 Schritte
Donnerstag: 3.817/1.800 kcal, 2.676 Schritte
Freitag: 2.765/1.800 kcal, 2.621 Schritte

Zunahme: +400 g