Samstag, 28. Februar 2026

Wunschgewicht: KW 9 - 2026

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Samstag bin ich um 8 Uhr aufgestanden, denn um 9:30 Uhr sollte ich abgeholt werden, um nach Willingen ins Lagunenbad zu fahren.

Trotz aller Befürchtungen (wegen K und Putzwahn) waren die vier tatsächlich um 9:40 Uhr da und gegen 10 Uhr waren wir im Schwimmbad.
Nachdem sich die Kleine ans Wasser gewöhnt hatte - das dauerte ca. 15-20 Minuten - wollte sie von Mama und Papa nichts mehr wissen, denn: "Tante Nicooohooole...!" Wie mit einem Klammeräffchen watete ich durch das Innen- und Außenbecken. Es wurde gespritzt, geplatscht und alle hatten einen Heidenspaß. Und während K noch meinte, L würde sich nicht trauen, den Kopf tiefer ins oder unter Wasser zu stecken, egal wie sehr C ihre kleine Schwester animierte, dauerte es keine 5 Minuten und ich hatte mein Patenkind soweit, dass sie das Gesicht halb ins Wasser tauchte um immerhin ins Wasser zu pusten. Chaka! Super-Tanten-Kräfte :-D Wahrscheinlich hat die Kleine aber bloß gemerkt, dass ich - im Gegensatz zu ihrer Mama - im Wasser keine Angst habe.

Wir Großen (alle bis auf K) haben sämtliche Wasserrutschen ausprobiert, für die Kleine gab es einen extra Kleinkindbereich mit Mini-Rutsche und Wellenbad. Sie hatte Spaß für zehn, auch wenn die Mama selbst im Kinderbecken immer über ihr schwebte, damit sie mit ihren Schwimmflügeln im 10 cm hohen Wasser am Beckenrand nicht untergeht. Das fand ich persönlich echt furchtbar und anstrengend. Mein Bruder scheinbar auch. Denn er hat ein paar blöde Kommentare diesbezüglich losgelassen, als seine Frau nicht in der Nähe war. Ja, man muss bei den Kleinen auch im flachen Wasser aufpassen. Aber ständig über ihnen zu lauern, finde ich unmöglich. Und mein Patenkind hat nicht ein einziges Mal den Eindruck gemacht, als wäre sie im flachen Wasser nicht kompetent genug, um den Kopf über Wasser zu halten.

Um 14 Uhr mussten wir wieder draußen sein. Da war die bezahlte Zeit abgelaufen. Eine Stunde später gab es Kaffee und Kuchen bei meinen Eltern und die Kleine durfte noch (mehr) Geschenke auspacken. Am meisten gefreut hat sie sich über den "Fütter-Stuhl" vom Opa für ihre Puppe. Der musste sofort ausgepackt werden und mein Bruder wurde mit Schmollmund und Rehaugen dazu genötigt, noch schnell "das Baby" (die Puppe) von Zuhause zu holen :-D
Und als L raus hatte, wie man die Puppe füttert - ja, der Stuhl machte Geräusche! - kam sie mit dem Teil zu mir und ich hatte den Rest des Nachmittags den Stuhl samt Baby auf dem Schoß und fütterte Spiegelei, Brokkoli und Gurken an das Baby, sehr zur Freude des Patenkindes, was grinsend daneben stand und diktierte, was als nächstes gefüttert werden muss :-D

Gegen 18 Uhr lösten wir die Gesellschaft dann auf. Denn mein Bruder musste noch einkaufen und Essen für den nächsten Tag vorbereiten. Da kämen seine Schwiegereltern zu Besuch.

Es war ein absolut gelungener und schöner Tag. Jetzt freuen wir uns alle auf den Sommer, wenn wir uns wieder sehen. Denn Ostern sind die vier wieder mit dem Wohnmobil oben an den Küsten unterwegs.
 
Sonntag habe ich ausgeschlafen und nach dem Mittagessen fuhr mich das Papa-Taxi wieder zum Bahnhof.
Die Rückfahrt klappte auch super. Bis Fulda hatte ich einen Soldaten neben mir sitzen. Der tauschte den Platz mit einem anderen jungen Mann. Da auch auf der Rückfahrt die Züge total voll waren, ging mein Plan - der so oft funktioniert - doch irgendwie solo zu sitzen, leider wieder nicht auf. Der zweite Herr hat sich nach nur 20 Minuten so wohl gefühlt, dass er sich richtig breit gemacht hat und so im Sitz fletzte, dass er mir beim Tippen am Laptop ständig den Ellbogen in die Seite buffte.
Mein eigentlicher Sitznachbar hätte von Hanau bis Mannheim neben mir sitzen sollen, danach wäre der Sitz frei gewesen/geblieben. Leider kreuzte der oder die nicht auf und der Ellbogen-Mensch fuhr mit bis Basel :-/
Vom Zug aus hatte ich schon Essen bestellt. Der Lieferant klingelte kaum 15 Minuten nachdem ich zur Tür rein bin. Perfekt! Es gab gegrillten Tintenfisch mit Pommes und Salat. Super lecker. Aber bis ich mit Essen fertig war, war es auch schon 20:30 Uhr. Bis ich im Bett war, schon 22:30 Uhr. Ich war platt.
 
Montag klingelte der Wecker gnadenlos um kurz nach 6 Uhr. Ich hätte den Tag auch noch frei nehmen sollen :-/ Aber Chefe war nicht da. Also musste ich ran.
Frühstück für Champions
Zum Frühstück gab es die übliche Tasse Tee und mein kunterbuntes "Tabletten-Sammelsurium". Wobei davon eigentlich nur 2 wirklich wichtig sind. Der Blutdrucksenker (orange) und das Vitamin D (gelb). Grün ist Mönchspfeffer (soll angeblich bei weiblichen Hormonbeschwerden helfen) und das rosa "Gummibärchen" ist Magnesium.

Im Büro angekommen hab ich erstmal den Anrufbeantworter abgehört. Chefe hätte mich ja vertreten sollen, schien aber wieder nicht ein einziges Mal ans Telefon gegangen zu sein :-/ Die letzte Nachricht war vom Spediteur, der sich beschwerte, dass um 11:20 Uhr das Büro schon geschlossen gewesen wäre und er die Ware da und da einfach abgelegt hätte. Hä?

Interview mit den Kollegen ergab: Hat am Freitag keiner gearbeitet. G und ich hatten Urlaub, W war krank und weil Chefe gerne zum Skifahren wollte, hat er P wohl auch "krank" nach Hause geschickt und ist dann im Laufe des Vormittags schon los. Männer...

Immerhin waren die beiden "gelben Scheine" am Montag beide wieder da. Die beiden Urlauber natürlich nicht. Und ich war den ganzen Tag alleine im Büro.
Zuhause gab es Bratkartoffeln mit roter Bete und Spiegelei. Dazu den letzten Rest vom offenen Krautsalat von neulich. 
 
Dienstag war Chefe dann auch wieder da. Aber wir hatten wieder zwei Urlauber und einen längeren Arzttermin bei den Kollegen. So dass am Ende bei den Herren nicht wirklich was gearbeitet wurde.

Dafür war im Büro reichlich zu tun und der Tag ging schnell rum. Zum Feierabend war es zwar wolkig aber gute 14 Grad draußen. Bis Ende der Woche soll es hier bis 20 Grad warm werden. Sommer! 

In der Straßenbahn rannte ein leicht bekloppter Mann die ganze Zeit von vorne nach hinten und von hinten nach vorne und beschwerte sich lautstark bei gefühlt jedem einzelnen Passagier, dass Freitag und Samstag die VAG (Freiburger Verkehrsbetriebe) wieder streiken würde! Das wäre gerade auf der VAG-Homepage aufgeploppt. Da ich in der Bahn so eng saß, konnte ich nicht nachsehen, weil ich nicht ans Handy in der Hosentasche kam. Denn die Dame neben mir war deutlich breiter als ich und das soll schon was heißen.

Zuhause habe ich dann die Suchmaschine bemüht, denn entgegen aller Behauptungen war auf der VAG-Homepage absolut gar nichts zu finden. Und ja, die VAG streikt. Aber nicht die in Freiburg sondern die in Nürnberg! Also hat der gute Mann erstmal lustig Fake News verteilt. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Und während bereits klar war, dass in Bayern in mehreren Städten die Öffis bestreikt werden, hörte man aus Baden-Württemberg noch gar nichts. Ich hoffte, das würde auch so bleiben.
Zum Abendessen gab es Rösti-Sticks (TK) und echt lecker mit Apfel-Rotkohl (auch TK) und Nackenkotelett. Das ging schnell und hat gut geschmeckt.
 
Mittwoch hatte sich BW noch immer nicht entschieden, ob hier auch gestreikt werden soll. Nichts genaues wusste man nicht. Wie gut, dass ich am Freitag eh geplant hatte, mit dem Auto zu fahren (Einkauf) und Samstag nirgendwo hin muss. Nur, falls sich doch noch was ändern sollte.

Auf Arbeit waren, bis auf den einen Urlauber, tatsächlich wieder alle am Start. Leider war auch bis um 9 Uhr der Nebel zurück. Ob es die Sonne noch schaffen würde? Denn angeblich sollte es ja am Nachmittag bis 17 Grad warm werden. Das würde aber nur ohne den Nebel funktionieren.
 
Der Arbeitstag ging fix vorbei und auf dem Heimweg gab es tatsächlich ein paar Sonnenstrahlen, bevor zum Abend hin der Nebel wieder anrückte :-/
Zum Abendessen gab es Spitzkohl in Salzbutter (nach Herrn Hensler) mit Hähnchenbrustfilet und Kokos-Sriracha.
 
Donnerstag war ich erstaunt, dass ich morgens einen klaren Himmel erblickte. Kein Nebel mehr und sobald die Sonne über den Berg war, hatten wir einen richtig schönen Tag. 

Die Herren verließen gegen 8:30 Uhr alle das Gelände und ließen mich alleine mit meinen Rechnungen und den Dachdeckern zurück. Immerhin war ich gut beschäftigt und die Zeit bis zum Feierabend verging wie im Fluge.
Zum Abendessen gab es Gulasch (vom Schwein) mit Bandnudeln und Erbsen. Das hab ich schon ewig  nicht mehr gemacht. Dabei schmeckt es so lecker. Leider dauert Gulasch nunmal auch gefühlt ewig, bis es gar ist und ich hatte Hunger, was zu Snacks vor dem Abendessen führte. Trotz aller Bemühungen bin ich mental eingeknickt, was absolut nicht gut für mein Kalorienbudget war. Grundsätzlich lief die Woche aber schon deutlich besser als die letzten 6-8 Wochen.

Dummerweise wird sich das Gulasch negativ auf die Waage am Freitag auswirken. Weil: Pasta! Davon lagere ich Wasser ein und das hatte ich die ganze Woche schon mehr als genug :-( Die Wassereinlagerungen sind dieses Mal echt hartnäckig.

Außerdem war am Donnerstag klar: Die Freiburger VAG würde NICHT streiken :-) Man darf also nicht alles glauben, was man so hört ;-) Was die nächste Woche ist, bleibt aber noch offen. Kommt auf den Ausgang der Verhandlungen an. Also, Daumen drücken, dass man sich hier schon einigt.
 
Freitag bin ich wie geplant mit dem Auto zur Arbeit. Denn nach Feierabend wollte ich ja einkaufen fahren. Am Donnerstag hat nach über 4 Wochen Sanierung/Renovierung endlich der heimische Supermarkt wieder neu eröffnet. Ich freu mich schon, jetzt wieder dort einkaufen zu können. Zumindest hoffte ich, das Sortiment bliebe auch nach der Renovierung so schön vielfältig wie davor. 

Der Arbeitstag verging wie im Fluge. Und hab ich mich am Donnerstag noch über die hartnäckigen Wassereinlagerungen beschwert, rannte ich am Freitag gefühlt jede Stunde auf die Toilette - so viel hatte ich gar nicht getrunken. Ob das auf der Waage am Abend was ausmachen würde? Ich war echt gespannt.

Der Einkauf im "neuen" Supermarkt war echt nett. Ist wirklich schön geworden. Das Sortiment so super wie vorher. ABER! Bis ich mich da jetzt wieder richtig zurecht finde, wird es dauern. Sieht komplett anders aus als vorher. Die Regale stehen viel verwinkelter als früher. Und auf meine Frage, wo ich jetzt den Thunfisch finde, bekam ich "Oh je, wir haben seit gestern erst wieder auf. Ich hab keine Ahnung!" als Antwort. Danke für's Gespräch :-/
Zum Abendessen gab es ganz schnell einen TK Hühner-Nudel-Eintopf. Der schmeckt mir tatsächlich sehr gut. Die diversen Varianten, die es davon aus der Dose gibt, finde ich alle recht widerlich. Zum Dessert wurde ein Berliner inhaliert.
Und weil das Essen schnell fertig war, konnte ich pünktlich das freitägliche Telefonat mit Papa führen. Meine Elterntiere gehen wir gerade beide recht stark auf den Keks. Meine Ma, weil sie ihre Gesundheit auf die viel zu leichte Schulter nimmt und sich selbst therapiert, statt mal zum Arzt zu gehen und daher kaum noch richtig laufen kann, weil sie - statt zu heilen - ständig neu auf die Nase fällt und der Prozess immer wieder von vorne anfängt. 
 
Und Papa, weil er immer noch nicht sehen will, dass seine "schwachen Beine" nicht vom Alter her kommen, sondern weil er stinkend faul den ganzen Tag nur in seinem Sessel sitzt und sich nicht bewegt. Statt also das Problem zu beheben, werden lieber Hilfsmittelchen angeschafft. Jetzt will er sich - weil er nichtmal mehr die zwei Stufen vom Gehweg ins Erdgeschoss schafft! - einen Handlauf montieren, damit er sich die Stufen besser hochziehen kann. 
 
Seine neue Brille bekommt er auch nicht einfach so vom Optiker, weil das eine Auge viel schlechter ist als das andere. Der Optiker meinte, er müsste mal zum Augenarzt. Eine kleine OP (Laserbehandlung) könnte da sehr gut und schnell Abhilfe schaffen. Wäre heutzutage ein Routineeingriff. Weil Papa dafür aber in die Augenklinik nach Kassel müsste, schiebt er die notwendigen Maßnahmen aber wieder lustig vor sich her und faselt was "vom Sommer". Denn, wie soll er denn nach Kassel kommen? Gibt ja nicht genug Familie, die man mal fragen könnte und zur Not halt mit Bus und Bahn und Taxi. Hallo? Wenn ich nicht mehr sehe, dann mach ich doch was, statt mich halb blind ins Auto zu setzen, oder nicht? Aaaargh! Vor allem, wo er sich bei Opa immer tierisch drüber aufgeregt hat, als der halb blind noch gefahren ist. Und jetzt macht er den Mist selbst. Wenn Eltern zu Kindern werden... 

Auf der Waage war ich natürlich auch. Und widererwarten kann ich eine kleine Abnahme von 300 g vermelden bei 107,6 kg. 

Und am Wochenende? Es soll wieder kühler werden, bevor der Frühsommer nächste Woche wieder zurück kehrt. Aber mir gehen die Wochenenden aus und der Schal für die Große ist noch immer nicht ganz fertig. Also: Häkeln :-) Auf den Häkel-Samstag freue ich mich schon besonders, denn der MBW ist den halben Samstag nicht da.
 
 

Die KW 9 in kurz:
Samstag: 3.113/1.800 kcal, 2.313 Schritte + 3 Stunden im Spaßbad
Sonntag: 1.829/1.800 kcal, 3.806 Schritte
Montag: 2.283/1.800 kcal, 4.008 Schritte
Dienstag: 2.265/1.800 kcal, 4.487 Schritte
Mittwoch: 2.206/1.800 kcal, 4.653 Schritte
Donnerstag: 2.897/1.800 kcal, 4.339 Schritte
Freitag: 2.104/1.800 kcal, 4.840 Schritte

Abnahme: -300 g

Sonntag, 22. Februar 2026

Wunschgewicht: KW 8 - 2026

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Samstag habe ich ausgeschlafen. Das Wetter war trübe, grau und verdammt nass. Eine Woche auf dem neuen Kopfkissen und so langsam hab ich mich dran gewöhnt. Bisher bin ich damit super zufrieden. Obwohl ich überlege, ein paar von den Schaum-Schreddern rauszunehmen. Mal sehen.
 
Nach dem Frühstück hab ich fix den Blog hochgeladen und am frühen Nachmittag hab ich den MBW zu seiner Mutter gefahren. Vorher kurzer Zwischenstopp beim Möbelhaus um einen Snack-Coupon einzulösen. 
Wieder Zuhause hab ich das Auto in die Garage gestellt und mir dann einen schönen Nachmittag alleine Zuhause gemacht. Gesichtsmaske, häkeln, und TV im Hintergrund. Wäsche gewaschen, die ersten Teile und Geschenke in den Koffer gepackt hab ich ebenfalls. Etwas gelesen hab ich auch noch und später gab es dann Abendessen: Vegetarische Pita mit Tofu.
Das Wetter war am Samstag echt mehr als bescheiden. Sturm und Regen mit nur kurzen Regenpausen. Und so sollte es das ganze Wochenende werden.
 
Sonntag war ich daher echt erstaunt, als der Wetterbericht den ganzen Tag plötzlich trocken ankündigte. Ich war gegen 8 Uhr schon wach und mein Kreislauf machte Probleme.

Zum Frühstück hab ich Reste verwertet. Von den Lachs-Flammkuchen hatte ich ja noch Pesto übrig. Daher hab ich mir mein Vollkornbrot in den Toaster geschmissen, Pesto mit Mozzarella und Tomate drauf. Lecker.
Ich hab gehäkelt, um etwas vorzuarbeiten. Denn nächstes Wochenende werde ich ja keine Zeit haben zum häkeln und ich habe jetzt tatsächlich nur noch 4 Wochenenden übrig, bevor das Geschenk für die Große losgeschickt werden muss :-/

Nachmittags gab es einen Holunder-Berliner. Die hab ich tatschlich sonst noch nirgendwo gesehen und der war echt lecker.
Tja, und irgendwann später wollte ich Abendessen machen. Und weil ich so total unorganisiert bin, hab ich natürlich das Rezept nicht gescheit gelesen und übersehen, dass das Hühnchen über Nacht marninieren sollte :-( Ganz toll! Also fix das Huhn geschnippelt und in Öl, Knobi und Gyrosgewürz wieder im Kühlschrank geparkt. Was nun?
 
Eine TK Reispfanne hat am Ende dran glauben müssen. Dazu gab es Quark, in den ich die übriggeliebenen Preiselbeeren von den Steaks neulich reingerührt hatte. War auch sehr lecker.
Auf Empfehlung meines Vaters hatte ich in der Arte Mediathek anfangen wollen, eine Serie aus den 90er Jahren zu sehen. Papa fand sie super, sie hat damals auch viele Preise abgeräumt. Ich fand die Pilotfolge schon so langweilig, dass ich nicht weiterschauen wollte.
 
Dafür habe ich eine andere Serie dort entdeckt, die lustig klang. Heißt "The Danish Woman" und spielt in Island. Die Mini-Serie hat leider nur 6 Folgen. Aber die ersten zwei waren schon richtig gut. Spannend, lustig, aber auch ernst. Es geht um Alkoholismus, prügelnde Partner, Teenagerschwangerschaft und PTBS. Um nachbarschaftliches Miteinander und Probleme sowie deren unorthodoxe Lösungen seitens Ditte. Und man fragt sich immer, was die Protagonistin Ditte wohl als nächstes wieder anstellt :-D Also, von mir eine klare Empfehlung.
 
Montag konnte ich nochmal ausschlafen, denn am Rosenmontag hatte der Betrieb geschlossen :-) Das Wetter war mal wieder zum Weglaufen. Sturm und Regen. Beim Rosenmontagsumzug sind sie wohl auch etwas nass geworden. Hab ich gehört. Selbst dort war ich nicht.

Zum Frühstück gab es den letzten Rest Pesto mit Tomate und Mozzarella auf getoastetem Vollkornbrot. Ist das jetzt auch endlich weg.
 
Nach dem Frühstück hab ich bereits Kartoffeln gekocht. Denn ich will am Dienstag einen Kartoffelsalat machen. Außerdem bekam ich eine Mail vom Online Versandriesen, dass mein Steckdosenwürfel (der aus dem Rückruf) samt Versandkosten jetzt erstattet wurde. Läuft. Dennoch brauche ich dafür noch einen Ersatz. Zumindest, wenn mein Schreibtisch mal wieder benutzbar ist. Der fungiert aktuell lediglich als Sammelplatz für alles und sieht entsprechend furchtbar aus.

Nachmittags wieder einen Berliner. Dieses Mal mit Schokofüllung. Und ordentlich weitergehäkelt hab ich auch noch.
Abends gab es dann tatsächlich die Low Carb Hähnchen-Kebab-Rolle, die es am Sonntag schon geben sollte. Und ja, das lange marinieren hat sich wirklich gelohnt. Geschmeckt hat es erste Sahne, auch wenn die Füllung eigentlich schon wieder viel zu viel (laut Rezept) war, um das Ganze gescheit aufzurollen.
Außerdem gab es abends das erste Gewitter des Jahres. Es war wie ein kleiner Weltuntergang. Da hatten die Karnevalisten echt Glück, dass das "Draußen-Programm" (Umzug) da schon gelaufen war. Ich hab zwar mit Karneval so gar nichts am Hut, aber so ein Sauwetter wünsch ich ihnen trotzdem nicht.
 
Den Kartoffelsalat hab ich noch fix zusammengebaut, damit der bis Dienstag schön durchziehen konnte. Abendessen geht dann am nächsten Tag schnell, weil ich nur noch die Würstchen warm machen muss :-)

Dienstag war der faule Lenz dann wieder vorbei. Der Wecker klingelte um kurz nach 6 Uhr, die Straßenbahn hatte wieder Betriebsstörung und es war echt kühl geworden nach dem Gewitter am Montagabend.

Die Herren von der Stadtreinigung mühten sich früh morgens in der Stadtmitte mit dem festgeregneten Konfetti und dem ganzen Müll vom Rosenmontag ab, während ich auf die Anschlussbahn wartete. 

Dafür dass es auch am Dienstag sehr viel regnen sollte, blieb es erstaunlich lange trocken. Aber als es dann anfing, fing es richtig an.
Aktuelle Nervennahrung im Büro
Der Arbeitstag war eher gemütlich. Viel passiert ist nicht. Gefühlt schlief wohl die halbe Stadt noch ihren Rausch aus ;-)
Nach der Arbeit ging es direkt nach Hause und dort musste ich ja nur noch die "dicken Sauerländer" kurz warm machen und schon konnte ich losschnabulieren.
 
Mittwoch hatten wir plötzlich nur noch um die Null Grad. Fühlte sich bitterkalt an, nachdem es die letzten Wochen eher mild war. Immerhin blieb es den größten Teil des Tages trocken. Was zwischendurch vom Himmel fiel war tatsächlich Schnee! Den sieht man hier in Freiburg ja nur sehr selten. Leider - oder zum Glück - schneite es nicht lange und liegen blieb auch nichts.

Einer der Kollegen meldete sich (schon wieder) krank. Gut, dass ich ihn und seine Bazillen am Dienstag nicht gesehen hatte. Die Fahrt steht ja kurz bevor. Ansonsten war es ein sehr produktiver aber ruhiger Bürotag.
Nach der Arbeit ging es zügig nach Hause. Da bin ich mal wieder ordentlich nass geworden. Kurzer Abstecher zur Drogerie, weil ich noch Zahnpasta brauchte. Da durften dann auch Spongebob Süßigkeiten mit. Als Kind der 90er Jahre musste das einfach sein. Aber ganz ehrlich: Diese Nuss-Dinger waren nicht gut :-(
Zum Abendessen habe ich TK-Asia-Gemüse, Hähnchenbrust und so asiatische Teigtaschen (ebenfalls TK) in die Pfannen gehauen. War lecker.
 
Donnerstag hatte ich mal wieder eine Nacht mit nur 3-4 Stunden Schlaf hinter mir. Der Arbeitstag war entsprechend mühselig. Vor allem weil ich mit meinem Hirnnebel noch weniger in der Lage war, Chefes teils irren Gedankensprüngen (in nur 4 Sätzen) zu folgen.

Eigentlich hätte ich Rechnungen schreiben müssen. Aber weil mir da beim letzten Mal in diesem Zustand zu viele Fehler (Kleinigkeiten, dennoch nervig) unterlaufen sind, habe ich das auf kommende Woche verschoben. Viel passiert gerade eh nicht, da kommt es auf 1-2 Tage mehr auch nicht an. 

Stattdessen habe ich mich langweiliger, hirnloser Fleißarbeit gewidmet und die neuen Prospekte sortiert und verräumt, die Anfang der Woche per Paketdienst kamen. Da sind wir jetzt auch wieder auf dem aktuellen Stand. Die Saison kann losgehen :-)

Nach der Arbeit hab ich meine letzten Hirnreserven nochmal bemüht, um den Einkaufszettel abzuarbeiten. Viel brauchte ich nicht - zum Glück. Wenn was fehlt, muss der MBW halt die nächsten Tage nochmal los. Kann ich auch nicht ändern.

Nachdem am Mittwoch im Radio von einem Cyberangriff auf die Deutsche Bahn die Rede war, mit Ausfällen auf der Homepage und Absturz der App, habe ich fix meine ganzen Reisepläne und Ticket Codes gescreenshottet. Denn es hieß der Angriff verliefe in Wellen. Aktuell liefe zwar alles, es könne aber sein, dass kurzfristig wieder alles abstürzt. Weil am Donnerstag dieses Thema mit keinem Wort mehr erwähnt wurde, bin ich gespannt, wie die Fart am Freitag klappt.

Zuhause wollte ich eigentlich nur noch ins Bett. Blöd, wenn der Magen knurrt. Diese PMS-bedingten Fresskalationen, die ich die letzten anderthalb Wochen fast täglich hatte, waren anstrengend und nervig. Zum Glück sollte am Wochenende damit Schluss sein. Hatte ich vor 2 Wochen noch gedacht, ich hätte wieder auf den richtigen Weg gefunden, waren die letzten Tage essenstechnisch eine einzige Katastrophe. 

Zum Abendessen gab es daher nur den schnellen Tortellini-Hawaii-Auflauf. Während der im Ofen war, hab ich noch den Willen aufgebracht, mich unter die Dusche zu werfen, damit ich Freitag 45 Minuten länger pennen kann. Falls wieder eine schlaflose Nacht droht, retten mir die paar Minuten mehr vielleicht am Freitag den Allerwertesten.
Die Wettervorhersage für das Wochenende ist auch mehr als bescheiden. Wenn ich Freitag ankomme soll es 0 Grad haben und schneien. Samstag und Sonntag sind 10-12 Grad mit Sturm und Regen angekündigt. Tja...was nimmt Frau da für ne Jacke mit, wenn sie mit leichtem Gepäck reisen will? Ich bin ja nicht so beknackt wie andere Damen, die für 2 Nächte den halben Kleiderschrank mitnehmen. Immerhin hab ich ja schon Schwimmzeug und ein Kilo Sand im Koffer!

Aktuell lese ich wieder mehr Fantasy als Liebesschnulzen jeglicher Coleur :-D Daher eine Buchempfehlung aus dem Fantasy-Genre: Beware The Boogerman (eine Horror-Komödie) von D. Glenn Casey. Allerdings weiß ich nicht, ob die deutsche Übersetzung gelungen ist, denn ich hab das Buch im englischen Original gelesen ;-)
 
Freitag musste ich auch zeitig aufstehen, obwohl ich eigentlich frei hatte. Immerhin konnte ich etwas über eine Stunde länger liegen bleiben. Während ich am Donnerstag noch hoffte, dass ich morgens meine Ruhe hätte, weil ja der MBW schon auf der Arbeit wäre, kam es dann doch anders. Denn der MBW war am Freitag krankgeschrieben :-/
Ich musste um kurz nach 9 Uhr am Hauptbahnhof sein. Das Wochenende werde ich, Geburtstag feiernd, mit meiner Familie im Sauerland verbringen. Essengehen, Schwimmen, Kuchen und Kinderbespaßung. Freitag hin. Sonntag zurück. So der Plan.
Ungewöhnlicher Brotaufstrich vom Büro-Weihnachts-Wichteln
Aber auf der Waage war ich morgens auch noch. Wie erwartet haben sich die beinahe täglichen Fresskalationen negativ ausgewirkt. Etwas Wasser war sicherlich auch dabei. Aber nicht nur. Verdient ist verdient und die Waage hat nichts beschönigt. Plus 900 g und 107,9 kg :-( Es kann nur wieder besser werden.
Die Zugfahrt ins Sauerland klappte vorbildlich. Die Züge waren proppenvoll, aber ich hatte in meinem Waggon im ICE eine Gruppe junger Männer, die übernächtigt und verkatert zum Glück sehr ruhig waren :-) Lediglich die Ausdünstungen vom Restalkohol waberten durch die Gänge. Aber herrliche Stille.
Das Papa-Taxi stand auch schon parat, als ich in Nordhessen ankam. Nachmittags kam meine Mutter noch vorbei und wir haben zu Dritt Waffeln gegessen und Kaffee getrunken.
Abends war ja geplant, dass ich mit Bruderherz und Familie Essen gehe. Erst hieß es Italiener oder Chinese. Darauf freute ich mich schon total, denn in beiden Restaurants war ich ja ewig nicht mehr. Blöderweise war die Kurze seit 5 Uhr wach und man befürchtete, sie würde pünktlich zum Abendessen einpennen. Daher schrieb mir mein Bruder, als ich gerade in Kassel war, dass es eine Planänderung gäbe. Falls Mademoiselle noch wach ist, ginge es nun in einen Dönerladen. Falls sie schliefe würde er Zuhause was für uns alle kochen. 

Blöhöööd! Wenn man sich so sehr auf eines von zwei guten Sachen freut und dann sowas... als die Meldung kam, hatte ich total Kohldampf, weil ich ja mit Pizza, Pasta oder gebratenem Reis gerechnet hatte. Ein ein Festmahl vorbereitend hatte ich ja wenig gefrühstückt und unterwegs auch nichts gegessen - gab ja noch die Waffeln bei den Eltern. Ich war echt genervt!

Am Ende hat meine Schwägerin dann noch einen mittelschweren Zickenanfall gehabt und mein Bruder kam mit der Großen zur "Krisensitzung" 30 Minuten bevor wir uns eigentlich alle treffen wollten. Denn natürlich war die Kurze pünktlich zum Abendessen weggeknackt. K fand es Zuhause zu unordentlich, um Besuch (wenn auch nur die völlig pflegeleichte Tante) zu empfangen. Daher kein Abendessen bei denen Zuhause. Essengehen mit allen zusammen aber auch nicht möglich, weil das Kind nicht wieder geweckt werden sollte. 

So landeten mein Bruder, die Große und ich dann im heimischen Imbiss bei Burger, Pommes und Currywurst. Ganz ehrlich? Fand ich gut. Wir hatten Spaß, das Essen von Winnie war wie immer mega lecker. Hat mir besser gefallen, als der vorab erwähnte Dönerladen, den M eigentlich ansteuern wollte. Mit K's komischer Laune war ich allerdings sehr gespannt, wie der Samstag verlaufen würde. Denn da wollten wir ja alle zusammen vormittags ins Schwimmbad/Spaßbad.



 
 

Die KW 8 in kurz:
Samstag: 3.374/1.800 kcal, 3.862 Schritte
Sonntag: 3.711/1.800 kcal, 1.820 Schritte
Montag: 3.722/1.800 kcal, 2.410 Schritte
Dienstag: 2.775/1.800 kcal, 4.370 Schritte
Mittwoch: 2.901/1.800 kcal, 5.049 Schritte
Donnerstag: 2.713/1.800 kcal, 5.411 Schritte
Freitag: 3.423/1.800 kcal, 5.630 Schritte

Zunahme: +900 g

Mittwoch, 18. Februar 2026

Man muss auch mal stolz auf sich sein...

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Stolz (von mittelniederdeutsch stolt „prächtig“, „stattlich“) ist das Gefühl einer großen Zufriedenheit mit sich selbst oder anderen, einer Hochachtung seiner selbst – sei es der eigenen Person, sei es in ihrem Zusammenhang mit einem hoch geachteten bzw. verehrten „Ganzen“. Eine zweite Bedeutung des Wortes Stolz, welche in der Alltagssprache mittlerweile eine untergeordnete Rolle spielt, ist ein von Selbstüberschätzung geprägtes Denken oder Verhalten (Hochmut).
(Quelle: Wikipedia) 
 
 
Als Heidi Anfang Januar mit der Idee um die Ecke kam, mal einen Post zu machen, auf was wir alles stolz sind, war ich spontan von dem Gedanken angetan. Vor allem weil mir auf Anhieb drei Dinge eingefallen sind, auf die ich echt stolz bin. Aber dann... hab ich sonst nichts, auf das ich stolz bin? Dann ging die Grübelei los. 
 
Von Hochmut bin ich weit entfernt. Ich bin ein sehr selbstreflektierter Mensch und weiß, wo meine Fehler und Schwächen liegen. Außerdem bin ich viel zu tollpatschig und verpeilt, um hochmütig zu sein :-D Aber ich bin manchmal echt stolz auf mich. Und jeder sollte auch (mal) stolz auf sich sein. Wobei es mir tatsächlich eher schwer fällt, auf mich selbst stolz zu sein. Auf andere bin ich ständig stolz...aber auf mich? Da musste ich echt gründlich nachdenken.
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Ich bin stolz, ...
 
...dass ich es nach 18 Jahren, in einer zuletzt sehr bedrückenden Beziehung, geschafft habe, mich zu trennen.
 
...dass ich trotz mehrfacher Versuche und Süßholzraspelei seinerseits, bei meinem Ex dieses Mal nicht wieder eingeknickt bin (wie die schon mehrfach zuvor). 
 
...dass ich es ohne aktives diäten geschafft habe, seit 2022 knapp 8 kg abzunehmen, ohne mich dabei einzuschränken und das (kulinarische) Leben trotzdem zu genießen.
 
...dass mein Bruder und meine Schwägerin, mich 2023 als Patentante für meine Nichte ausgewählt haben. Ich bin eine stolze (Paten-)Tante :-)
 
...dass ich mir im letzten Jahr einen jahrzehntealten Traum erfüllt habe, und mein erstes Tattoo habe machen lassen - und dann spontan noch zwei weitere. Ich hoffe, ich kann mir einen weiteren Traum erfüllen, sobald ich meine eigene Wohnung gefunden und eingerichtet habe. Bis dahin will ich mein Geld aber noch zusammenhalten.
 
...dass ich in den letzten gut 10 Jahren einen Freundeskreis aufgebaut habe, der mich mit all meinen Macken so akzeptiert wie ich bin. Auch wenn wir uns nicht regelmäßig sehen, haben wir doch alle täglich Kontakt zueinander.
 
...dass ich mich beim letzten Weihnachtsfest von anstrengenden Familienmitgliedern aktiv ferngehalten habe und eines der schönsten und entspanntesten Weihnachtsfeste überhaupt verbringen konnte. 
 
...dass ich nach der Trennung so schnell zu mir selbst zurück gefunden habe und endlich wieder mehr auf mich und meine Bedürfnisse achte.
 
...dass ich in den letzten Jahren immer mehr gelernt habe (und noch immer lerne), einfach ich selbst zu sein - egal was andere denken. Wenn das bedeutet, dass ich nie den passenden Deckel zu meinem Topf finde, dann sei es so. Aber ich will mich nicht mehr für andere verbiegen. 
 
...dass ich vor gut 19 Jahren den Schritt in die Fremde gewagt habe - weg von der Familie. Auch wenn ich anfangs viel Heimweh hatte und meine Leute manchmal immernoch sehr vermisse, bin ich doch die meiste Zeit froh über einen gewissen räumlichen Abstand zu all dem "Drama". Ich liebe meine Familie - kann sie aber nur in kleinen Dosen ertragen ;-)
 
...dass ich vor knapp 7 Jahren selbst erkannt habe, dass ich unter Depressionen litt und mich eigenständig auf den schwierigen und anstrengenden Weg zu einer Lösung begeben und schlussendlich die Pille abgesetzt habe. Denn die Pille war die Ursache für eine Hand voll Probleme, von denen ich lange nicht wusste, dass ich sie habe.
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Auf was seid ihr stolz? Fällt es euch leicht, stolz auf euch selbst zu sein? Ich bin ehrlich, bis ich diese paar Punkte zusammengetragen hatte, waren fast 6 Wochen intensiven nachdenkens vergangen. 
 
Ich bin sehr gespannt, auf was Heidi stolz ist. Zwei-drei Sachen bin ich mir sicher, die ich in ihrer Liste bereits kennen werde. Zumindest wäre ich an ihrer Stelle sehr stolz auf diese Dinge ;-) Und weil ich jetzt natürlich neugierig bin, gehe ich direkt mal bei ihr gucken. Kommt doch mit ⇒KLICK

Samstag, 14. Februar 2026

Wunschgewicht: KW 7 - 2026

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Samstag war ich leider schon um kurz nach 6 Uhr wach. Grund? Dieses Ziehen im unteren Bauch, dass mich den kompletten Freitag (und die Nacht auf Samstag) begleitete, löste sich früh morgens zu einem kurzen, aber heftigen flotten Otto auf :-/
 
Verdächtigen tue ich zu 99 % den Rucola vom Donnerstagabend. Da hab ich wohl nicht sorgfältig genug geputzt. Die eine Ecke vom Flammkuchen schmeckte etwas komisch. Wahrscheinlich war die schlecht und ich hab es zu spät gemerkt. Mit jedem Gang ins Kachelzimmer ging es mir schon deutlich besser. Aber der Schlafmangel hat mich den ganzen Tag etwas unleidlich gemacht.
 
Natürlich voll passend, dass die Nach-Geburtstags-Überraschung vom MBW stattfinden sollte - von der ich zwischenzeitlich herausgefunden hatte, dass Besuch käme. Ausgerechnet, wenn es mir nicht gut geht...ich lieb's (nicht).
 
Selbstverständlich hab ich, statt eines gemütlichen Vormittags, Zuhause erstmal etwas mehr aufgeräumt. Vom Befinden her hätte ich das eher gelassen oder auf Sonntag verschoben. Das blieb die letzten Wochen wegen Häkelei ja eher auf der Strecke. Aber wenn jemand kommt, konnte ich es unmöglich so lassen, wie es war. Es war zwar kein mega Chaos (das hab ich nie), aber doch zu viel um für mich (persönlich) besuchstauglich zu sein. Also wurden ein paar Kleinigkeiten aufgeräumt und mein Häkelkram etwas weggepackt. Kissen gerichtet, die Decke auf der Couch ausgetauscht usw.
 
Dem MBW war das natürlich total schnuppe. Er hat auch nicht drüber nachgedacht mir zu sagen, dass wir dann wohl abends eher Essen bestellen (oder ich mehr einkaufen hätte müssen wegen Besuch), so dass ich jetzt gucken musste, wie ich den Essensplan so umschmeiße, dass vom frischen Gemüse möglichst nichts schlecht wird (zumal der letzte Wirsing, den ich Freitag ergattert hatte, auch schon im Laden etwas "traurig" aussah) :-/ Wiederholung vom Rucola-Desaster gilt es nämlich zu vermeiden! Und für Vorräte, um spontan noch mehr Personen versorgen zu können, habe ich weder Geld noch Platz.
 
Und genau deswegen hasse ich Überraschungen. Mich stresst sowas. Für andere mag das kein Problem und nicht wichtig sein. Aber so ist das eben. Und eigentlich sollte er das wissen. Wir waren immerhin lange genug zusammen.
 
Kurz bevor der Besuch kommen sollte, hab ich aber noch fix meinen Blog hochgeladen und mein neues Wolken-Kissen "in Betrieb" genommen :-) Mann, ist das fluffig. Ich freu mich schon auf die erste Nacht darauf. 
 
Angekündigt war ja, dass ich mir ab 14 Uhr für "das Event" freihalten sollte. Und ich saß da. Und wartete. Und wartete. Der MBW die ganze Zeit am Handy (in Kontatk mit dem Besuch). Wenn ich jetzt wirklich keine Ahnung gehabt hätte, wäre ich echt genervt gewesen ob der "vergeudeten" Wartezeit. Ohne die Info, dass Besuch käme, hätte ich gedacht, wir gehen irgendwo hin oder so. Und wenn man dann wartet und es passiert 90 Minuten so gar nichts - ohne Info... das ist echt nervig. Denn der Besuch - unsere etwas verpeilte Freundin S - kam erst gegen 15:30 Uhr!
 
Der MBW meinte, der Besuch brächte Kuchen mit. Da das Frühstück ob des frühen Wachseins ja nun auch schon eine ganze Weile her war, hatte ich inzwischen echt Kohldampf und freute mich wie Bolle auf Kuchen (ohne den Überraschungs-Wahnsinn hätte ich längst am Herd gestanden!). Was S dann allerdings hinstellte war... naja. Bunt. Klebrig. Für meinen vorhandenen Hunger echt wenig (war ja für 3 Leute). Und definitiv KEIN Kuchen. Werden sollten es "Dessert Wollknäule". Witzige Idee :-)
Die Geschichte zur Dessert-Katastrophe geht wie folgt: Sie wollte zeitig los, um die Zutaten einzukaufen, dann zu ihrer Mutter fahren zum backen. Der langjährige Leser wird sich vielleicht erinnern, dass S ein Messieproblem hat und bei sich Zuhause daher keine Lebensmittel verarbeiten kann (es ist einfach keine freie Stelle übrig in ihrer Küche und von Hygiene fange ich erst gar nicht an). 
 
Tja, aus zeitig wurde - wie so oft bei ihr - viel zu spät. Denn im Fernsehen lief eine alte Zeichentrickserie und S setzt halt - irgendwie - ihre Prioriäten. Weil nun alles viel zu spät wurde, hat sie sich nicht an das Rezept gehalten, was sie bei YouTube gefunden und nie vorher getestet hatte. Statt also den dazugehörigen Biscuitteig (für sowas ähnliches wie Cake Pops) zu backen, hat sie diesen schnell durch eine Packung Butterkekse ersetzt und so die zäh-klebrige Masse produziert, die am Ende auf dem Teller landete. 

Und trotz des optischen Debakels mit der merkwürdigen Textur, war das Ergebnis durchaus lecker, muss ich zugeben. Aber 2 von diesen Pseudo-Wollknäul-Desserts haben tatsächlich nichts am Hungergefühl verbessert. Daher haben wir 2-3 Stunden später dann doch noch Essen bestellt. Es gab Burger mit Pommes und Salat. Absolut lecker. Und danach war ich dann auch endlich satt.
Wenn die beiden das ganze nicht als Überraschung hätten laufen lassen und ich die 90 Minuten noch hätte sinnvoll nutzen können und vielleicht mehr gefrühstückt hätte (denn aus Erfahrung weiß Frau ja: S ist NIE pünktlich), dann hätte ich das ganze deutlich angenehmer empfungen. Nichtsdestotrotz hatten wir einen netten Nachmittag und Abend. Obwohl die Gespräche teilweise etwas anstrengend waren. Denn wenn ich dachte, der MBW ist oft in seiner eigenen Bubble, dann ist das noch harmlos, verglichen mit S. Sie hat in all den Stunden höchstens 2 Gläser Wasser getrunken und die ganze Zeit am MBW rumgenörgelt, er würde viel zu wenig trinken. 

Sie hat sich über Bärchen aufgeregt, weil der sie einfach so per WhatsApp angeschrieben hatte (Skandal!), ohne seinen Namen zu nennen. Der wurde ihr nämlich nicht angezeigt, weil sie verpennt hatte, seine Nummer im Handy einzuspeichern. War natürlich seine Schuld. Dass sie versucht hat Bär per Ferndiagnose von Depressionen zu heilen, wurde natürlich mit keinem Wort erwähnt.

Sie erzählte auch von ihrer Odyssee durch's Industriegebiet Haid, um dort ein Beerdiungsinstitut zu finden, damit sie am Tage der Trauerfeier nicht ewig suchen musste, wo sie hin muss. Natürlich kam sie als Smartphone-Besitzerin nicht ein einziges Mal auf die Idee, das Internet zu bemühen, wo sie aussteigen muss oder ab der (falschen) Haltestelle Google Maps zu bemühen, um ihr den kürzesten Weg zu zeigen.

Ich bin selbst auch keiner dieser Digital Natives und hab von Technik, zugegeben, auch nicht die allermeiste Ahnung. Aber selbst ich weiß die Vorteile eines so "schlauen" Gerätes im Alltag praktisch zu nutzen.

Völlig übermüdet bin ich gegen Mitternacht endlich ins Bett gefallen.
 
Sonntag hab ich gepennt bis der MBW gegen 10:30 Uhr den Kopf durch meine Tür schob, um zu fragen ob ich mit frühstücken oder lieber liegen bleiben wollte. Als mein Hirn neu gestartet war, kam prompt die Meldung: Blase ist voll! Also bin ich aufgestanden.
 
Die erste Nacht auf meinem neuen Kopfkissen war gut. Gewöhnungsbedürftig, aber gut. Ich bin gespannt, wie lange es so gut bleibt und wann ich mich an das neue Gefühl unter meinem Kopf gewöhnt habe.
Der Tag war trübe und grau und ich hab nach dem sehr späten Frühstück erstmal Geschenke verpackt. Erst für die Patenmaus, dann für eine Freundin. Bei letzterer fehlen aber noch so 2-3 Kleinigkeiten. Wenn ich schon ein Paket mache, dann soll es auch optimal gefüllt sein.
Danach hab ich angefangen Essen vorzubereiten. Ich hab vor Wochen nämlich mal ein Rezept von meinem Onkel bekommen, was ich ewig nachkochen wollte und dann immer wieder vergessen hatte. Jetzt war es endlich soweit. Das ganze schimpft sich Herbstpfännchen und passte perfekt zu 4 Grad und Nebel im Februar :-D Man produziert knusprigen Speck, backt Kürbis und brät etwas Wirsind und Spätzle im Bacon-Fett an.
Später wurde aus einer Mehlschwitze, Brühe, Sahne und etwas Kürbispüree eine Soße. Am Ende nur alles zusammen in eine Auflaufform packen, Käse drüber und ab in den Ofen. Etwas aufweniger in der Herstellung, aber soooo lecker! 
Zwischen der Vorbereitung des Essens und des tatsächlichen Überbackens hab ich mich mit Häkelzeugs auf die Couch verzogen. Es war ein echt gemütlicher Sonntag. Wenn auch kurz, da ich so lange gepannt hatte.
 
Montag war der Nebel schon wieder Geschichte. Es war kühl, aber die meiste Zeit sonnig. Laut Wettervorhersage sollte es der schönste Tag dieser Woche werden. 
Im Büro war gut zu tun. In der Mittagspause bin ich wieder gewetzt, um den Kollegen hinterher zu laufen. Denn die hatten die Autos blöd im Hof geparkt und ausgerechnet dann kam der Abfallentsorger, um den großen Container zu leeren :-/ Also mussten die Autos weg, damit Platz zum rangieren für den LKW war. Angekündigt war die (von mir bestellte) Leerung erst für Dienstag. Aber man ist ja flexibel ;-)
Nach der Arbeit war ich noch die fehlenden Kleinigkeiten für das eine Geburtstagspaket besorgen und in der Drogerie war ich auch noch, um eine Tube Shampoo in Reisegröße zu erstehen. Das ist in zwei Wochen im bzw. nach dem Spaßbad deutlich praktischer, als mein festes Zeug. Duschgel hatte ich ja praktischerweise zum Geburtstag bekommen. Das wird mich die nächsten Monate dann immer unterwegs begleiten. Zuhause nutze ich das ja nicht.
Weil ich recht spät Zuhause war, hab ich nicht das gekocht, was ich eigentlich kochen wollte (Reste vom Wirsing). Stattdessen wurde ein TK Nudelgericht mit Lachs in die Pfanne gehauen. Danach gab es ein italienisches Dessert. So was ähnliches wie ein langer Windbeutel. Fragt nicht wie es heißt. Ich konnte den Namen nicht aussprechen und mir daher auch nicht merken.
 
Dienstag war die Sonne leider schon wieder weg. Nebel war aber auch keiner da. Denn aus dem stark bewölkten Himmel fiel den halben Tag Regen.
Im Büro war es ruhig. Für Chefe kamen ein paar Termine rein - hoffentlich arten die auch in Aufträge aus. Ein ganz normaler, langweiliger Arbeitstag. Bis kurz vor Feierabend. Da wollte Chefe mal eben schnell... und der Computer zickte. Am Ende war ich 15 Minuten länger da, hab dann die (verspätete) S-Bahn genommen.

Nach der Arbeit war ich nochmal einkaufen. Denn ich brauchte noch etwas frisches Obst und für's Abendessen hab ich noch ein Fladenbrot als Beilage besorgt. Da mich den ganzen Tag so ein nerviger Hunger plagte - kann das schon wieder PMS sein?! Etwas früh... - musste zum geplanten Abendessen noch was dazu. 
Wieder Zuhause gab es dieses Mal aber wirklich den übriggebliebenen Wirsing mit Hähnchen in einer Curry-Sahne-Soße. Schmeckt absolut lecker - auch wenn die Kombi etwas merkwürdig klingt. Außerdem war mir das Samal Oelek ausgegangen und ich hab einfach grüne Chili-Paste benutzt. Ich glaub, das mach ich jetzt immer. War super lecker :-)
 
Mittwoch sollte es den ganzen Tag regnen, daher hatte ich für die Herren keine "Draußen-Arbeit" eingeplant. Natürlich blieb es bis kurz vor Mittag einigermaßen trocken. Aber als dann der Himmel seine Schleusen öffnete, kam ordentlich was runter.

Im Büro hab ich nen Haufen Anfragen an Lieferanten rausgehauen und mit Chefe kurz den "Karneval" bequatscht - denn Donnerstag kämen ja wieder die Häs-Träger um für den Kinder-Karneval zu sammeln. Rosenmontag ist wie üblich zu. Ich hab auch nochmal an meinen Urlaub am Freitag in einer Woche erinnernt und mich dann gefreut, dass ich nächste Woche nur 3 Tage arbeiten muss :-D

Nach der Arbeit wollte ich ohne Umwege nach Hause. Tja, denkste... Weil sowas irgendwie nie richtig kommuniziert wird (oder ich bin auf den falschen Kanälen unterwegs), hatte ich keine Ahnung von der riesigen Demo gegen Rechts. Und natürlich wurde auch in der Bahn nicht rechtzeitig durchgesagt, dass sie gar nicht bis ans Ziel fährt. An der Haltestelle lief lediglich ein Band durch (Standard), dass es "zu Behinderungen kommen KANN". Da ich bei Demos schon oft noch rechtzeitig durchgekommen bin, hab ich mir dabei nicht viel gedacht.
 
Tja, und dann stand ich am Stadttheater. Laut Straßenbahnfahrer musste(n) ich/wir, um nach Norden zu kommen, am Europaplatz wieder einsteigen. Gut, dass war nicht weit - nur 2 Haltestellen weiter. Aber bei dem Sauwetter?! Denn natürlich hat es pünktlich zum Feierabend wieder angefangen zu regnen. Das passiert so häufig und ist total blöd!

Ich hab nichts gegen Demos. Demos gegen Rechts sind richtig und wichtig. Aber so mitten am Tag, wo die arbeitende Bevölkerung nicht teilnehmen könnte, selbst wenn sie wollte? Und dann den Heimweg blockieren? Muss das sein?

Selbstverständlich hab ich direkt gesehen, als ich beim Europaplatz auflief, dass da KEINE Bahn fahren würde. Denn der Pulk der Demonstranten stand MITTEN AUF DER HALTESTELLE! Rundherum ein Haufen Polizei. Also nochmal weiter laufen :-( An der nächsten tatsächlich bedienten Haltestelle ist mir natürlich die Bahn vor der Nase weggefahren. Wieso sollte ich auch mal Glück haben? :-/
 
Dank des schicken gelben Regenmantels blieb ich weitestgehend trocken. Gummi-Stiefeletten besitze ich noch immer keine und daher hatte ich mal wieder total nasse Füße. Mit denen nochmal knapp 10 Minuten auf die nächste Bahn warten war sehr ungemütlich.
 
Während der Fahrt 'gen Heimat fiel mir auf, dass sämtliche Zufahrten zur Bundesstraße auch von Polizisten "bewacht" wurden und alle Autofahrer zum Wenden aufgefordert wurden. Das konnte nur bedeuten, dass der Demo-Zug die Bundesstraße hoch wollte. Gut, dass ich weg war, bevor sie los marschiert sind. Sonst hätte ich wahrscheinlich komplett im Regen nach Hause laufen müssen. Hätte ich das alles vorher gewusst - Infos über Radio, Social Media oder rechtzeitige Durchsage in der Bahn - hätte ich anders heim fahren können und dem Ganzen entgehen.

Zum Abendessen gab es meinen Lieblings-Eintopf mit Kartoffeln, Möhren und Mettenden. Etwas Soul Food nach dem nassen Heimweg mit kalten und nassen Füßen.
Tatsächlich hat man gegen 19 Uhr dann auch das Gegröle der Demonstranten bei mir Zuhause gehört, wenn man das Fenster aufmachte. Und scheinbar haben sie auch noch Party gemacht. Denn bis nach 21 Uhr wummerten von dort (Demo-Ende) noch die Bässe, die ich auch mit geschlossenem Fenster noch hörte. Natürlich musste die Polizei auch so lange noch "babysitten" und die taten mir bei dem Mistwetter echt leid, dass sie "doof an der Straße" stehen mussten. Als hätten die nichs besseres zu tun.
 
Donnerstag bin ich mit dem Auto zur Arbeit gefahren. Ich musste noch ein Paket aufgeben, was ich schon vor der Arbeit direkt im Briefzentrum gemacht habe und nach der Arbeit bin ich spontan direkt zum Supermarkt, um den Wochen-WG-Einkauf zu wuppen. Der MBW hatte zwischenzeitlich auch sein Einkaufskonto bei mir ausgeglichen. Das klappt zumindest bisher sehr zuverlässig.

Der Arbeitstag war wechselhaft. Stress wechselte sich mich langweiligen Phasen ab. Eine bessere Arbeitsverteilung wäre schön gewesen. Aber ich kann halt nicht bestimmen, wann die Leute anrufen oder aufkreuzen. Die Karnevalisten waren da. Und ob des bescheidenen Wetters (Regen und Sturm) kamen sie das erste Mal, seit ich dort arbeite, mit dem Auto vorgefahren! Ein Bild für die Götter :-D

Das Auto war nämlich recht klein. Drin saßen 4 voll kostümierte Häs-Träger und es erinnerte so ein bisschen an ein "Clown Auto", als sie sich aus dem Vehikel wieder entfalten mussten. Denn so ein Häs trägt ziemlich auf :-D

Der Wocheneinkauf war schnell erledigt und Zuhause stand der MBW parat, um beim hochschleppen zu helfen. Der Mann ist gerade etwas neben der Spur. Seine Medikamente (Epilepsie) werden - schon wieder - umgestellt. Denn eines der Medis (von der älteren Generation) kann zu Schalganfällen führen. Das soll über die nächsten Wochen ausgeschlichen werden. Leider hat der Doc von der Uniklinik, der das angeordnet hat, Mist gebaut und auch ein zweites Medikament zum ausschleichen auf die Liste gesetzt, was aber wie gewohnt weiter genommen werden sollte. Zum Glück hat's der Haus-Neurologe noch rechtzeitig bemerkt. Die Konsequenzen von diesem Fehler hätte der MBW mit nem Anfall getragen - und wenn er den Zuhause gehabt hätte, ich natürlich auch :-(
Zum Abendessen hab ich was aus dem alten WW Kochbuch gezaubert. Camembert-Steaks. Mit Preiselbeeren und Buttergemüse. Lecker war's :-)
 
Freitag bin ich wieder mit dem Auto zur Arbeit. Weil's nämlich Donnerstagabend wieder geregnet hat wie Sau, als die Einkäufe in der Wohnung waren, war ich zu faul, das Auto in die (etwas entfernte) Garage zu fahren - und dabei wieder nass zu werden.

Ich bin jetzt schon froh, wenn der ganze Karnevals-Spuk vorbei ist. Am Donnerstag lief morgens im Radio Helene Fischer. So eine Folter muss ich direkt nach dem Aufstehen echt nicht haben. Daher wurde das Radio sofort ausgeschaltet. Furchtbar. Freitag war es nicht besser. Denn wenn "das rote Pferd" durch die Küche schallt, während man gerade, halb verschlafen, seinen Teebeutel im Müll entsorgen will, dann ist das auch nicht unbedingt meine Vorstellung von einem guten Start in den Tag :-/ Der Einkauf am Donnerstagabend war auch Folter für meine Gehörgänge. Denn Karnevalsmusik, Schlager und typische Ballermann-Songs liefen durchgehend im Supermarkt. Wie halten das die Mitarbeiter stundenlang aus? Das werden sicher nicht alle gut finden. Ich war jedenfalls froh, dass ich nach 45 Minuten wieder raus war.

Der Arbeitstag verging recht gemächlich. Aber Chefe niest und rotzt seit Dienstag Nachmittag wieder fröhlich vor sich hin. Kollege W ist auch krank mit Kopf- und Halsschmerzen und der Herr P klingt auch recht verschleimt, wenn er spricht. Echt jetzt? Die Jungs unten muss ich ja nicht so oft sehen, wenn ich nicht will. Aber Chefe sitzt mir nunmal direkt gegenüber. Und ich will in einer Woche ins Sauerland zum Geburtstag der Patenmaus. Ansteckung kann ich gerade wirklich nicht gebrauchen. Menno...

Zum Abendessen gab es vegetarisch. Mit Pilzen und roten Bohnen gefüllte Süßkartoffeln. Das Rezept ist neu und ich hab es passend zu den Kidneybohnen ausgesucht, die schon seit Monaten im Schrank stehen und auf Verwertung warten :-)
Da ich nicht einkaufen musste und mit dem Auto unterwegs war, war ich zeitig genug Zuhause, um das zu kochen. Eigentlich sollte es das erst Samstag geben. Aber durch den spontanen Einkauf am Donnerstag, sollten die Pilze schnell weg :-) Geschmeckt hat es auch super lecker. ABER! Die Garzeit der Süßkartoffeln kommt mal so gar nicht hin. Die waren innendrin noch total hart. Entweder muss man die Vorkochen, länger oder auf höherer Temperatur backen oder vor dem backen schon halbieren. Aber so wie es im Rezept steht, hat es nicht gepasst. Zum Glück hat das am Geschmack nichts geändert :-)

Auf der Waage war ich auch. Und ich hatte felsenfest mit einer Zunahme gerechnet. Dieser komische Dauer-Hunger, der mich fast die ganze Woche begleitete, führte zu viel zu vielen Snacks. Ich vermute stark, dass es PMS Heißhunger war. Obwohl der echt sehr selten schon 2 Wochen vor der nächsten Erdbeerwoche anfängt - und die soll erst am Geburstagswochenende im Sauerland wieder anfangen. Normalerweise kommt der Heißhunger nur ein paar Tage. Maximal ne Woche. Egal was es war. Die Woche lief nicht gut und daher hatte ich mit der Zunahme gerechnet. Stellt euch meine Überraschung vor, als die Waage 300 g weniger und 107 kg anzeigte! Nehm ich natürlich auch. Das war tatsächlich mal eine gute Überraschung :-D
 
Und am Wochenende? Naja, keine Ahnung. Ich hab ja nun 3 Tage frei. Das Wetter soll eher bescheiden werden mit noch mehr Sturm und Regen. Ich entscheide spontan. Am blauen Schal hab ich noch etliche Reihen zu häkeln und ein neues Spaßprojekt schwebt auch im Hintergrund. Denn wenn Frau innerhalb von 2-3 Tagen lustiges Häkelwerk von gleich zwei verschiedenen Menschen (und unabhängig von einander) über Insta weitergeleitet bekommt, dann ist das wohl ein deutliches Zeichen der Häkel-Göttin :-D
 
 

Die KW 7 in kurz:
Samstag: 3.657/1.800 kcal, 3.587 Schritte
Sonntag: 3.222/1.800 kcal, 2.882 Schritte
Montag: 2.675/1.800 kcal, 5.532 Schritte
Dienstag: 2.905/1.800 kcal, 5.001 Schritte
Mittwoch: 2.445/1.800 kcal, 7.369 Schritte
Donnerstag: 2.960/1.800 kcal, 3.906 Schritte
Freitag: 2.563/1.800 kcal, 2.382 Schritte

Abnahme: -300g