Sonntag, 30. Januar 2022

Wunschgewicht: KW 4 - 2022

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Samstag hat der Wecker um 6:30 Uhr geklingelt...und ich wollte nicht aufstehen. Ich war noch soooo müde. Bis kurz nach 7 Uhr bin ich dann noch liegen geblieben. Aber es nützt ja alles nichts. Wäre ich noch später los, hätte ich mich wieder über die vielen Leute im Supermarkt geärgert. Keine wirkliche Alternative.

Trotz, dass ich am Ende fast ne Stunde später unterwegs gewesen bin als sonst, ging es noch ganz gut in den Läden. Es war noch nicht zu voll. Allerdings hatte ich im Supermarkt das erste Mal seit längerem wieder einen älteren Herrn hinter mir in der Schlange, von dem ich dachte, er wolle mir auf den Rücken klettern, so nah rückte er heran. Das mochte ich vor Corona schon nicht leiden!

Großeinkauf mit der FFP2 Maske war nervig, aber überlebbar. Ich hab mich etwas langsamer bewegt als sonst, trotzdem war es so anstrengend, dass ich ordentlich ins Schwitzen kam. Gerade am Kinn war die Haut am Ende doch schon wieder leicht gereizt und entzündlich - den Rest der Woche plagte ich mich dort mit Pickeln herum. Gut, dass mir das nur alle 14 Tage bevor steht. Und hoffentlich ist das bis zum Sommer wieder aufgehoben.

Daheim gab's lecker Frühstück und Nachmittags ging's zu SchwieMu. Schatz hatte vorher noch Kuchen besorgt. Der war richtig lecker. Kalorienbudget natürlich maßlos überschritten.
Abends gab es Hähnchenschenkel mit Pommes. Kein Grünzeug.
Papa meldete sich kurz, dass es der neue Hund meiner Mutter nicht der kleine Nils wird. Der ist leider schon vergeben. Sie hat sich jetzt für einen anderen Hund beworben - Luzi.
Auch echt goldig. Mal schauen, ob sie dieses Mal Glück hat.

Sonntag haben wir bis ca. 8:30 Uhr geschlafen...sind aber erst nach 10 Uhr dem Bett entstiegen. Bis wir geduscht hatten und fertig waren, war es 11 Uhr, bis es Frühstück gab.

Mittags sind wir dann zu einem schönen Spaziergang aufgebrochen. Da Schatz am Nachmittag noch ein paar Mails beantworten wollte, waren wir nicht wandern.
Während er am Rechner hockte, hab ich uns Gulasch mit Nudeln gekocht. Das war dann pünktlich zum Abendessen fertig und richtig lecker.

Montag war dann wieder Alltag angesagt. Der Wecker klingelte um kurz nach 6 Uhr, das Haus verlassen musste ich um kurz vor 7 Uhr und 45 Minuten später schloss ich schon das Büro auf.

Dort war Herr L tatsächlich wieder unter den Lebenden. Er hat mir dann auch erklärt, wie er sich versehentlich in die Hand bohren konnte. Der Typ ist ein totaler Idiot! Als Handwerker sollte er wissen, dass man sowas nicht macht. Selbst ich weiß, das man sowas nicht macht! Sechs Mal sei es ja gut gegangen, beim siebten Mal ist was verrutscht und seine Hand lag halt drunter, als er das Aluminium-Teil samt unterlegtem Holz "durchbohrte", was er in der Hand hielt, statt es auf die Werkbank zu legen. Selten dämlich! Hoffentlich war es ihm eine Lehre. Wie gesagt, um auch noch bei den Männern die Babysitterin zu spielen, werde ich nicht gut genug bezahlt ;-)

Für Chefe durfte ich allerdings mal wieder den Weckdienst spielen, damit er pünktlich zu seinem Termin kam. Zum Glück ist er kein typischer Morgenmuffel - sonst hätte ich es wahrscheinlich schwerer.

Als dann alle weg waren, hatte ich nur noch SIE an der Backe. Immerhin war sie weiterhin friedlich und ich fing an mich zu fragen, wie lange dieser Zustand wohl dieses Mal anhalten wird. Für gewöhnlich ist das ja nicht von Dauer.
 
Mittags hatte ich einen Kunden am Telefon, der sich ziemlich arschig benommen hat. Er hätte einen kaputten Rollladen, säße nun im Dunkeln, und ob ich nicht direkt und sofort, die Kollegen zwecks Reparatur vorbeischicken könnte. NEIN! Erstens hatte ich ja immer noch einen Kollegen im Krankenstand, weshalb zweitens der Montag für die verbliebenen schon komplett ausgebucht war mit Terminen. Und dann kam mir der Kerl auf die "aber, wir sind doch sehr gute Bekannte des Senior-Chefs und seine Tochter kennen wir auch!"-Tour. Mir doch egal! Und wenn er der persönliche Stiefellecker von Putin wäre, ich kann die Jungs ja nicht halbieren. Und er ist nicht unser einziger Kunde - was ich ihm auch gesagt habe. Völliges Unverständnis seinerseits. Ich hab ihm einen Termin für Mittwoch früh angeboten. Das ist echt sehr schnell! Den wollte er nicht. Er säße im Dunkeln und diesen Zustand 1,5 Tage lang auszuhalten "geht gar nicht!". Der Typ hat sich so aufgeregt. Das er mir keine unlauteren Geschäftspraktiken an den Kopf geworfen hat, ist auch schon alles. So ein Arsch! Er legte dann auf mit den Worten, dann würde er sich halt an die Konkurrenz wenden. Von mir aus... ;-)

Nach der Arbeit musste ich noch ein Geburtstagsgeschenk kaufen. Das wollte ich eigentlich schon in der letzten Woche gemacht haben. Aber dank der Coronainfektion des einen und der angebohrten Hand des anderen Kollegen, war ich irgendwie im Kopf so voll mit anderen Dingen, dass ich das Geschenke-Shopping total verpennt hatte. Immerhin wurde ich zügig fündig - kommt das Geschenk halt einen Tag später in Stuttgart an ;-)

Zuhause gab's dann eine leckere Gyros-Pfanne. Das Rezept ist ursprünglich von WW und als Auflauf vorgesehen. Aus Zeit- und Dreckgründen, mache ich es aber immer als Pfannengericht. Tut dem Geschmack jedenfalls keinen Abbruch :-)
Das Montagstelefonat ergab nicht viel Neues. Außer, dass mein Vater gerade extrem genervt von meiner Mutter ist und inzwischen tatsächlich froh ist, dass die zwei getrennt wohnen. Die Frau braucht dringend wieder einen Hund, damit sie Beschäftigung hat. Was sie hat und nicht braucht, ist mal wieder ein Wasserschaden. Schon der dritte in 2 Jahren. Ihr Vermieter ist ein Fan von "günstigen" Lösungen.

Dienstag war es wieder sonnig. Aber es wird wieder kälter. Der Winter ist halt doch noch nicht vorbei :-) Im Büro blieb es ruhig. Chefe tauchte erst kurz vor seinem Termin auf, SIE kommt ja Dienstags eh nicht und die Putzfee bemerkt man fast gar nicht, wenn sie im Büro rumwuselt.

Die Jungs waren nochmal auf der einen Baustelle von der Vorwoche, wo Chefe und Herr W zu zweit ja nicht fertig geworden waren. Und Herr G rief an, dass sein neuerlicher Coronatest negativ ausgefallen ist und er daher am Donnerstag auch wieder arbeiten kommen dürfe. Er klang zwar noch leicht nasal, aber deutlich besser als vor einer Woche :-)
 
Der arschige Kunde war am späten Vormittag wieder am Telefon. Etwas kleinlaut. Wie ich erwartet hatte, hatte wohl auch keiner unserer Konkurrenten mal eben Zeit und Bock, dem Imperator die Füße zu küssen ;-) Entschuldigt hat sich der Mann allerdings auch nicht. Er stellte nur fest, dass er ja nun immer noch im Dunkeln hocken würde und wie es nun mit dem Termin SPÄTESTENS am Mittwoch aussähe. Klar doch. Halb 9 am Morgen, dann können die Jungs danach noch wo anders arbeiten - ich wusste ja (noch) nicht, ob sie die Großbaustelle fertig bekämen. Wollte er nicht! Er sei 95 Jahre alt und würde erst morgens um 5 Uhr einschlafen....ich musste mich echt zusammenreißen! Fachkräfte-/Handwerkermangel und Omikron...das Leben ist halt kein Wunschkonzert. Auch nicht mit stolzen 95 Jahren auf dem Buckel! Aber ich bin ja nicht so ;-) Wir hatten dann einen Termin für Donnerstag Nachmittag ausgemacht - ich wusste ja, das Herr G dann wieder da ist und ich die Jungs anders würde aufteilen können. 

Außerdem meldete sich endlich der Außendienstler eines Lieferanten mit guten Nachrichten! Die fehlenden Elektrobauteile von der im letzten Sommer bestellten und schon lange montierten Markise unseres Gastronomen-Kunden, werden voraussichtlich auf Anfang März geliefert. Wenn der Kram dann wirklich kommt, können wir auch endlich die Beleuchtung in Betrieb nehmen, bevor für den Kunden die Saison richtig losgeht. Solche Nachrichten gebe ich doch gerne weiter :-D

Nach der Arbeit bin ich wieder ein paar Haltestellen gelaufen. Mein Hirn hat sich dabei zu sehr entspannt, denn ich hab vergessen, dass ich Brot holen wollte. Das ist mir allerdings erst sehr spät aufgefallen - da war ich schon längst daheim. Schatz hat's dann nach der Arbeit gerichtet :-)
Zum Abendessen gab es Bratkartoffeln mit Wurstsalat und Spiegelei. Da hatte ich mal wieder richtig Lust drauf.

Mittwoch war es nebelig und saukalt. Zumindest im Büro war es warm und die Jungs taten mir ein bisschen Leid, weil sie ein letztes Mal zur Großbaustelle raus mussten.

Frau J kam am Dienstag schon rüber und verkündete, dass sie den Rest der Woche Homeoffice machen würde (weil bei ihr total tote Hose war) und bat mich, gelegentlich mal einen Blick auf ihre Tür zu werfen, falls doch noch einer ihrer Kunden vorbei schneien würde. Kein Problem. Vom Schreibtisch aus hab ich ja alles im Blick ;-)
Dieser Hund ist ein Fußfetischist! :-D
Wer am Mittwoch auch nicht aufkreuzte war SIE. Angemeldet hatte sie das - zumindest bei mir - nicht. Ob Chefe bescheid wusste, weiß ich nicht. Aber der ist ja meistens auch besser gelaunt, wenn sie ihn nicht nervt :-D Als sie um 9 Uhr noch nicht da war, hab ich mich leise angefangen zu freuen. Als es 9:30 Uhr wurde, wurde auch die Freude größer. Für gewöhnlich kommt sie dann nämlich gar nicht mehr - und so war es auch am Mittwoch :-D

So war es ein wirklich entspannter Bürotag. Ich hatte zwar nicht viel, aber doch etwas zu tun und bekam die Zeit bis zum Feierabend gut rum.
 
Bei meinem Friseur hatte ich auch endlich mal angerufen - das hatte ich ja schon ewig vor. Überrascht war ich, dass ich direkt für den nächsten Abend einen Termin bekommen habe. Ich freu mich. Schatz war weniger begeistert. Wenn's nach ihm ginge, könnten meine Haare bis zum Hintern und noch länger wachsen - sehr unpraktisch!

Nach der Arbeit musste ich mich wegen das nasskalten Wetters echt dazu zwingen, noch ein paar Schritte extra zu machen. Daheim war ich so durchgefroren, dass ich mich erstmal unter die warme Dusche geschmissen hatte. Das tat echt gut.
Zum Abendessen gab es Pelmeni mit Schmand. Die hab ich vor Jahrzehnten durch eine russische Freundin kennengelernt. Ihre Mama machte die besten Pelmeni. Da ich zu faul bin, die Teile selbst herzustellen, kaufe ich die immer TK und koche sie dann einfach in Brühe :-) Nicht so gut, wie von der Mama meiner damaligen Freundin, aber durchaus lecker. Und vor allem schnell fertig - was für mich an Arbeitstagen auch immer ein wichtiges Kriterium ist ;-)

Donnerstag war es bewölkt und zum Glück nicht ganz so eisig wie am Mittwoch. Herr G stand, befreit aus 10 Tagen Isolation, als erster auf der Matte und ging den anderen Herren mit seinem Aktionismus wohl ziemlich auf die Nerven. Aber der Mann kann einfach nicht lange zuhause bleiben und nichts tun. Das macht ihn scheinbar wahnsinnig :-D Immerhin geht es ihm gut.
 
Er hatte das Omikron Krönchen. Nase dicht, Halsweh, etwas Husten, etwas Fieber und richtig fiese Kopfschmerzen. Er meint es war auszuhalten, und er ist froh, dass er wieder raus darf. Da ihn die Infektion kurz vor seinem Booster Termin erwischt hatte, gilt die Genesung jetzt als Ersatz für die Boosterimpfung. Er hat alle Bescheinigungen vorgelegt...sogar ein Knöllchen für's zu schnell fahren :-D Keine Ahnung, wie das dazwischen geraten war. Aber 46 in der 30 Zone kostet inzwischen 50 EUR!🙈

Frau J im Homeoffice, die Jungs auf Montage und Chefe terminlos bis fast Mittag im Bett...es war super ruhig im Büro :-)
 
Gegen 10 Uhr schneite eine Kundin rein mit Zetteln in der Hand. Ich dachte, die wollte eine Beratung oder so. Aber, nein. Wir hatten ja letztes Jahr diese Baum-Aktion laufen. Pro verkaufter Markise hat Chefe 25 EUR an Plant for the Planet gespendet. Da hatten wir kurz vor Weihnachten noch ein spontanes Mailing an alle Kunden gemacht, die letztes Jahr eine Markise gekauft hatten und damit den Spendenbetrag ermöglichten. Als Dankeschön gab's für jeden eine Kopie der Baumspenden-Urkunde. Die Kundin - älteren Semesters - hat sich total über diese Urkunde gefreut und wollte sich persönlich dafür bedanken. Sie hat erzählt, dass sie das erste Weihnachten ohne ihren Mann feiern musste und das nette Anschreiben und die Urkunde haben sie daher besonders gefreut. Ist doch schön, wenn man seinen Mitmenschen so ungeahnt eine kleine Freude machen kann.

Nach der Arbeit bin ich dann nicht gelaufen, denn ich hatte ja nach gut 1,5 Jahren endlich meinen Termin beim Friseur. Normalerweise gehe ich bei meiner Haarlänge 1-2 Mal pro Jahr - Spitzen nachschneiden. Aber da das letzte Jahr dank Corona furchtbar stressig war und wir auf Arbeit fast durchgängig auf Hochtouren arbeiten mussten, hatte ich nie die Nerven, mich nach der Arbeit noch auf einen Friseurstuhl zu hocken. Ich war froh, wenn ich Zuhause war. Es wurde daher aller höchste Zeit :-)
Manu hat mal wieder ganze Arbeit geleistet. Ich fühlte mich 5 kg leichter, als ich raus kam :-D Wahrscheinlich waren es nichtmal 100 g Haare, die ich gelassen habe. Und sie hat ne ganze Stunde gebraucht, um die Corona-Matte zu entfernen.
Daheim hatte ich keine große Lust auf kochen. Die hab ich schon ein paar Tage nicht mehr und ich hoffe, das schleicht sich nicht wieder ein. Daher gab es nur Jägerspätzle mit extra vielen Pilzen :-)
Freitag immer noch bewölkt, aber wieder über Null Grad. Morgens ein völlig seltsames Gefühl, wenn die Haare beim Kämmen plötzlich "zu Ende" sind und man sich nicht alles hochstecken muss, um sich keine Zahnpasta in den Zopf zu spucken :-D Ich werde ich in 1-2 Tagen wohl dran gewöhnt haben.
 
Ab heute gilt hier in BW auch FFP2 Maskenpflicht im ÖPNV. Die meisten trugen die dort vorher schon freiwillig - zumindest zu den Zeiten, zu denen ich immer unterwegs bin. Und die wenigen, die noch mit OP-Maske unterwegs waren, waren das auch noch am Freitag. Kontrolliert hier ja eh keiner ;-)
 
Die Jungs hatten gut zu tun und als ich noch einen kurzfristigen Termin in die Werkstatt brachte, meinte Herr W nur: "Du weißt schon, was passiert, wenn du uns in dieses Haus schickst?" Jahaaaa....einer dieser Kunden, bei denen man nicht wieder weg kommt. Melden ein kaputtes Teil an und wenn die Monteure dann vor Ort sind, gibt es plötzlich noch weitere Anlagen zu begutachten :-/

SIE glänzte wieder durch Abwesenheit. Keine Ahnung ob krank oder Urlaub. Ist mir ja auch eigentlich egal ;-)

Chefe tauchte auch erst spät auf, so dass ich am Vormittag in Ruhe vor mich hin arbeiten konnte :-) Irgendwie hatten am Freitag alle gute Laune. Kurz vor Mittag kam Herr W von seiner Tour zurück und ich bin direkt runter, um ihm noch Arbeit für den Nachmittag aufzuhalsen. Chefe kam direkt hinterher gedackelt, um auch noch was mit W zu besprechen. Ich wollte die Herren alleine reden lassen und gerade als ich mich umdrehte, um zurück ins Büro zu latschen, packte mich Chefe am Ärmel und meinte nur "Hiergeblieben!". Ich hab mir also angehört, was die zwei besprochen haben und schnell ging mir auf, was ich nun zu tun hatte. Während die beiden Männer sich weiter im Spaß anzickten (ich hab vor Lachen fast auf dem Boden gelegen), bin ich dann hoch und hab die eine Kundin angerufen, ob sie kurz daheim wäre.

Nachmittags im Büro ging der Spaß dann weiter, als Chefe mir ständig lustige Bildchen und Videos am Handy zeigte und dazu blöde Kommentare abließ. Es war ein mega guter Freitag. Wieso sind die nicht immer so?

Nach der Arbeit bin ich bis in die Stadt gefahren. Direkt an der Haltestelle ist eine Bäckerei, wo ich noch ein Brot für's Wochenende erstand und dann von dort aus zu Fuß nach Hause lief. Bewegung: Check!

Zuhause dann direkt ab auf die Waage. Immerhin ist ja Freitag :-) Das Ergebnis war sehr zufriedenstellend: ein schönes Minus von 500 g und somit aktuell 112,5 kg :-) Läuft, würde ich sagen.
Zum Abendessen gab es ein Gericht, dass ich neulich mal in der Kochbox hatte. Von meinem Grünkohl-Risotto war noch TK Grünkohl übrig. Nicht genug, um damit ein komplettes klassisches Grünkohlgericht zu zaubern. Da hab ich mich an die Grünkohl-Schupfnudel-Pfanne aus der Kochbox erinnert. Das Rezept hatte ich ja brav abgeheftet.
Meine Mutter rief noch an, als ich am kochen war. Sie bekommt die Luzi! Ende Februar ist es wohl soweit und ich bin nun offiziell "Transportaufsicht". Mit der Dame vom Tierschutz habe ich bereits via WhatsApp Kontakt aufgenommen. Wenn es soweit ist, werde ich dort in eine Gruppe eingeladen und über den aktuellen Standort des Transporters regelmäßig informiert, damit ich meinen Eltern bescheid geben kann, wann sie nach Bredelar fahren müssen, um dort die kleine Luzi in Empfang zu nehmen. Ich werde den Hund ja dann erst im Sommer kennenlernen.

Das Freitagstelefonat mit Papa ging auch nur um den neuen Hund. Meine Eltern sind beide total aufgeregt deswegen. Meine Ma findet den Namen Luzi blöd und wird den Hund daher Lucy nennen - denn Luzi erinnert wohl zu sehr an die verschrobene Nachbarin meiner Oma :-D

Und am Wochenende? Nichts besonderes. Samstag steht endlich Trekkingschuhe shoppen auf dem Plan - trotz neuerlicher Großdemo in der City. Und Sonntag...lassen wir mal auf uns zukommen.




Die KW 4 in kurz:
Samstag: 3.920/1.800 kcal, 5.866 Schritte
Sonntag: 2.200/1.800 kcal, 10.703 Schritte
Montag: 2.721/1.800 kcal, 6.096 Schritte
Dienstag: 2.864/1.800 kcal, 6.694 Schritte
Mittwoch: 2.778/1.800 kcal, 6.473 Schritte
Donnerstag: 2.467/1.800 kcal, 4.909 Schritte
Freitag: 2.112/1.800 kcal, 8.386 Schritte

Abnahme: -500 g

Samstag, 22. Januar 2022

Wunschgewicht: KW 3 - 2022

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Samstag haben wir lange geschlafen. Schatz ging es am Vormittag gar nicht gut. Er hatte Kopf. Draußen war alles, wie mit Puderzucker bestäubt. Es sah nicht aus wie richtiger Schnee. Und da unser Hausberg komplett ausradiert war, ging ich davon aus, das der "Puderzucker" gefrorener Nebel war, der hinabgerieselt ist.
Draußen weiß - Frühstück heiß :-D Ich hab mir Karotten-Dattel-Porridge gekocht. Super lecker. Im Discounter hab ich Mandelmilch aus gerösteten Mandeln erstanden, die mir deutlich besser schmeckt, als "normale" Mandelmilch.

Den Vormittag verbrachten wir gemütlich daheim. Gegen Mittag sind wir dann losgestiefelt, um eine kleine Runde spazieren zu gehen. Das nasskalte Wetter hat uns nicht sonderlich zugesagt und der Rheintal-Hochnebel war so dicht, dass wir auch die Sonne nicht zu Gesicht bekamen. Ein paar Mal sah es zwar so aus, als würde es die Sonne schaffen, aber das war nur falscher Alarm :-/
Unsere Runde führte uns am Supermarkt vorbei, wo wir noch den Gaszylinder für unseren Wassersprudler austauschten.

Wieder daheim, hab ich Brioche Brötchen gebacken. Sonntag wollte ich Burger machen und dazu hab ich das erste Mal in meinem Leben auch die Burger Buns selbst gebacken :-)
Während der Teig ruhte, hab ich mich dann um unser Mittagessen gekümmert.
Es gab Wildgulasch (aus dem Sauerländer Hofladen, geschossen und verarbeitet von einem bekannten Jäger) mit Spätzle und dazu einen Salat.
Und nach dem Essen war irgendwie die Luft raus. Couch Time...

Sonntag gab es nochmal Porridge zum Frühstück. Dieses Mal mit Apfel, Rosinen und Zimt. Eigentlich bin ich kein Fan von Rosinen, aber ich hab da noch ein paar übrig gehabt von irgendwas und wegwerfen kommt halt auch nicht in die Tüte.
Nach dem Frühstück hab ich den Backofen gereinigt. Mir war entgangen, das bei der Quiche vom Freitag etwas "Gemüsesaft" ausgelaufen war. Als ich am Samstag die Burger Brötchen gebacken hab, roch es ziemlich angebrannt in der Küche. Das wurde direkt beseitigt. 

Während der Backofenreiniger einwirkte, hab ich den Abwasch gemacht und eine Maschine Wäsche laufen lassen. 

Als der Haushalt soweit erledigt war, sind wir eine große Runde spazieren gewesen - für eine Wanderung war es nun schon zu spät. Wir waren im Mooswald unterwegs. Da gibt es um die Jahreszeit nicht wirklich viel zu sehen, welshalb ich mich sehr über ein paar Eisgebilde im Bach und einen Buntspecht gefreut habe :-)
Zuhause dann noch eine Maschine Wäsche und die Burger. Die waren echt gut. Mit Apfel-Rotkohl, Rinderhack-Pattie, Appenzeller Käse und nem Spiegelei. Mega lecker - aber schwer zu essen, da Maulsperre :-D
Zwei Dinge von meiner To Do Liste hab ich nicht geschafft. 1. Den Weihnachtsbaum einmotten (da kam ja letzte Woche endlich die neue Schutzhülle) und 2. den digitalen Bilderrahmen in Betrieb nehmen.

Da der Baum ja nicht nadelt, bleibt er halt noch ein paar Tage stehen. Ich werde ihn dann in der Woche nach und nach wieder entschmücken und verpacken. Wir sind ja unter uns und haben keine Kinder und dank Corona auch nur selten Besuch. Es gibt Schlimmeres.

Montag war es morgens mal nicht total vereist. Es blieb den ganzen Tag knapp über Null Grad, aber die Sonne ließ sich leider auch nicht blicken.
 
In der Straßenbahn ist was seltsames passiert. Ein Typ hat sich mir gegenüber hingesetzt - nein, dass ist noch nicht das Seltsame :-D Ich saß in Fahrtrichtung, er kam die Tür hinter mir rein. Während er sich hinsetzte (während gleichzeitig die Bahn anfuhr), kamen sich unsere Köpfe ziemlich nahe (er hat beim Anfahren der Bahn wohl das Gleichgewicht verloren) und er hat mir dabei total intensiv in die Augen geschaut. Das war ein komisches Gefühl irgendwie. Außer Schatz hat mich ewig kein Kerl mehr so angesehen. Ich kannte den Mann nicht. Zumindest hab ich unter der Maske kein bekanntes Gesicht erahnen können. Er hat dann Musik gehört, ich die digitale Zeitung weiter gelesen. That's it. Aber dieser Blick hat mich den halben Tag irgendwie nicht losgelassen...echt strange. Vielleicht weil er die gleiche Augenfarbe hatte wie Schatz. Gleiche Farbe - und trotzdem die "falschen Augen" ;-)

Im Büro war es ruhig. Herr G hatte sich direkt am Morgen krank gemeldet, Chefe hatte nen Haufen Termine und SIE blieb die meiste Zeit in ihrem Kabuff.

Nach der Arbeit ging es dann wieder mit der Bahn heim. Zum Glück ohne merkwürdige Vorkommnisse. Ich bin wieder ein paar Haltestellen früher ausgestiegen und den Rest gelaufen. 

Tante Rosa gesellte sich dann am Abend auch noch dazu.

Meine Mutter schickte mir vormittags ein Bild von einem Hund. Auf den hatte sie sich am Sonntag noch (mit Hilfe der Tierärztin) beworben. Der kleine Nils - ein Terrier-Dackel-Mischling. Total putzig - und erschreckend jung. Wir hatten gehofft, man würde ihr was älteres vermitteln, wo sie die Erziehung nicht wieder komplett verhunzen kann. Naja, noch ist nicht sicher, ob es der Nils wird. Insgesamt standen 7 passende Hunde zur Auswahl. Also, abwarten...
Zum Abendessen gab es Resteverwertung. Nudeln und Tomatensoße, verfeinert mit dem Rest Sojasahne und dem Rest Käse von der Quiche.
Das Telefonat mit Papa ergab noch ein paar Details zu Nils. WENN alles klappt, wird er voraussichtlich Mitte/Ende Februar von Ungarn nach Deutschland gebracht. Solange hat Mama dann noch Zeit, sich vorzubereiten und den nötigen Papierkram zu erledigen. Da beide Eltern kein Smartphone besitzen, werde ich möglicherweise noch als "Transportaufsicht" zum Zuge kommen - falls das nicht auch die Tierärztin übernehmen sollte. Die Mitteilung, wo der Transport gerade ist und wann er wo ankommt, wird in einer WhatsApp Gruppe kommuniziert. Diese Daten müsste ich dann ggf. im Auge behalten und regelmäßig an meine Eltern kommunizieren. Aber, soweit ist es noch nicht.

Dienstag begann mega nervig. Wenn man beim Frühstücks-Tee schon eine Sprachnachricht vom Kollegen bekommt, kann eigentlich nicht Gutes bei raus kommen.

Herr L meldete sich für den Tag ab. Er hätte sich am Montag kurz vor Feierabend die Hand angebohrt und könnte mittlerweile nichtmal mehr seine Hose zumachen - (lalala) ZU VIEL INFO!!!! Ich hab die "guten Neuigkeiten" direkt an Chefe weitergeschickt - der natürlich um diese Uhrzeit noch gar nicht wach war.

Chefe musste aber entscheiden, ob er nun mit dem letzten verbliebenen Monteur auf die Baustelle fahren würde, oder ob ich den Termin zum 5. Mal verschieben sollte. Der Kunde wartet seit Monaten auf die Montage. Eingeplant waren ca. 2 Tage mit allen verfügbaren Kräften. Ausgerechnet jetzt fielen 2 Mann aus!
 
Die Frage, wieso L sich nicht schon gleich am Montagabend wegen der verletzten Hand gemeldet hat, sondern ohne ein Wort einfach nach Hause gefahren ist, kreiste die ganze Fahrt zur Arbeit in meinem Kopf. Ist doch dann ein Arbeitsunfall. Und wie zur Hölle bohrt man sich bitte versehentlich in die Hand?
 
Mein Onkel hat sich mal mit der Kettensäge fast einen Finger abgesägt, weil er mit der Säge abgeruscht ist. Aber wenn dich das Blatt einer Kettensäge streift, ist das ein ganz anderes Kaliber, als ein wenn dich ein Bohrer streift. Um IN die Hand zu bohren, reicht es doch nicht, wenn man einfach nur "abrutscht". Man müsste doch direkt ansetzen - oder nicht?! Oh Mann... um auch noch den Babysitter für die Kerle zu spielen, werd ich echt nicht gut genug bezahlt :-D

Chefe stand um kurz vor 8 Uhr auf der Matte und fuhr, nach kurzer Beratung mit W, mit zur Montage. Das Wetter war zu gut, um den Termin einfach verstreichen zu lassen. Glücklich war er damit aber nicht.

So hockte ich quasi den ganzen Tag alleine im Büro. L Meldete sich gegen 10 Uhr telefonisch. Er fällt die ganze Woche aus. Er hat wohl ein ziemlich großes Blutgefäß getroffen (weshalb die Hand nun angeschwollen und unbeweglich war) und angeblich hätte er auch einen Knochen angekratzt. Äh, jetzt mal im Ernst? Fährt man ehrlich mit sowas einfach nach Hause, schläft eine Nacht drüber, um am nächsten Morgen erst zum Arzt zu gehen? Wenn es wirklich so ist, tut dass dann nicht höllisch weh?! Das kam mir doch etwas spanisch vor, wenn ich ehrlich bin. Immerhin schickte er dieses Mal direkt die Krankmeldung via WhatsApp.

Chefe tauchte nur kurz in der Mittagspause auf. Wollte wissen, ob ich alleine im Büro klar käme (als würde ich dort das erste Mal alleine die Stellung halten) und ob noch was wäre, bevor er wieder abhauen würde. Ich hab ihm nur kurz die Rückmeldung von Herrn L weitergegeben - er fand die Story auch ziemlich suspekt. 

Ansonsten lief der Tag eher geruhsam. Es war nicht viel Telefon und schon bald kam der Feierabend. Kurz vor Feierabend rief dann Herr G noch an. Der hatte sich ja am Montag schon wegen Schnupfen abgemeldet und sein Hausarzt hat routinemäßig einen Corona-Test angeordnet. Der kam am Dienstag tatsächlich positiv zurück. Somit haben wir nach 2 Jahren Pandemie nun auch den ersten Coronafall im Betrieb. Zum Glück sind (bis auf Chefe) alle geimpft. Herr G hat bisher - dank Impfung - auch nur "eine fette Erkältung". Das er in Quarantäne muss, ist natürlich ungünstig, da jetzt zwei Monteure längerfristig ausfallen werden. Zum Glück ist noch die ruhigere Wintersaison.

Chefe hab ich direkt informiert. Er nahm die schlechten Nachrichten mit stoischer Gelassenheit zur Kenntnis und informierten Herrn W, während ich Herrn L benachrichtigte, dass er sich doch bitte auch in den nächsten Tagen mal zur Sicherheit testen lassen solle. Für mich selbst buchte ich direkt für den Abend noch einen Termin im Testzentrum.

Nach der Arbeit bin ich also bis zum Stadttheater gefahren, habe dort die Post eingeworfen und bin dann rüber zum Europaplatz spaziert, wo ich pünktlich zum vereinbarten Termin ankam. Die Zettelwirtschaft hatte ich vorab schon online in der Straßenbahn ausgefüllt (Smartphones sind eine tolle Erfindung).
 
Der Test an sich ging schnell und wurde auf jeden Fall gut gemacht (kein Gepfusche). Ich durfte direkt wieder gehen und bin von dort aus wieder meine 30 Minuten spazieren gegangen. Ich muss zugeben, ich bin ein bisschen Stolz, dass ich das bisher - bis auf einen Tag - voll durchgezogen habe :-)
 
Die restlichen Stationen bin ich mit der Bahn gefahren. Als ich an der Haltestelle ankam, hatte ich das Testergebnis per E-Mail bereits vorliegen: Negativ! Ich hatte ja auch Null Symptome. Ich werde das jetzt weiter im Auge behalten und zur Sicherheit für Freitag nochmal einen Termin im Testzentrum buchen. Das letzte Mal Kontakt zu G hatte ich letzte Woche am Donnerstag früh, bei der Terminverteilung - und da auch nur kurz und mit Abstand. Wird schon schief gehen :-)
 
Ich hab auch direkt Chefe vom Ergebnis unterrichtet und ihm gesagt, dass ich keine 75 EUR für einen privaten PCR Test ausgeben werde, solange ich nichtmal Symptome habe. Und dann wird er ja eh vom Hausarzt gemacht. 

Daheim angekommen erhielt ich eine WhatsApp von Schwager T, der wissen wollte, ob ich vorher auf der XY Straße gelaufen bin. Ja, war ich. Er hat mich wohl mit dem Fahrrad überholt, war aber so schnell, weil er noch über die Ampel wollte, dass er sich nicht sicher war, ob ich das war. Naja, er ist mir ja auch nicht aufgefallen :-D
Zum Abendessen gab es Eintopf mit Möhren, Kartoffeln, Zwiebeln und Mettwurst. Das war recht schnell gemacht und ist einfach einer meiner liebsten Eintöpfe überhaupt.

Mittwoch war es nochmal sonnig, aber nicht mehr ganz so mild. Gegen Nachmittag wurde es auch zunehmend windiger.

Im Büro kam ich mir mal wieder vor wie in einer chaotischen Studenten-WG (das Gefühl hab ich öfters, seit Chefe den alten Besprechungsraum zu (s)einem 1-Zimmer Appartment umgebaut hat). Jedenfalls schlich er mal wieder barfuß aus seiner Bude und die Tür zum WC machte er nicht hinter sich zu (stöhn). Zum Glück ist da noch der Flur dazwischen, damit ich das Elend nicht auch noch sehen musste :-D Das wäre echt peinlich gewesen! Himmel hilf...da macht Frau was mit.
 
Vielleicht ist es da wirklich vorteilhaft, dass ich als einziges Mädchen zwischen Jungs groß geworden bin - ich bin da so einiges gewohnt. Im Büro angekommen dann die üblichen Fragen: "Wo ist denn meine Mütze?" oder "Haben Sie meinen Autoschlüssel irgendwo gesehen?". Wie oft hab ich dem Mann schon Musterkataloge, Projektmappen, seinen Hausschlüssel und sein Smartphone (wo sein Kalender samt Kundenadressen drauf ist!) hinterher getragen, weil er ohne sie zum Kundentermin wollte? :-D Chaos WG! Ich sag's euch.

Herr W und Chefe fuhren nochmal zum Kunden - natürlich war der Autoschlüssel mal wieder in der falschen Jackentasche - und waren den ganzen Tag nicht da. SIE verbarrikadierte sich wieder in ihrem Büro und ließ sich nur zweimal kurz blicken. Es war ein guter Mittwoch :-)

Auf dem Heimweg hab ich wieder meine 30 Minuten Bewegung gemeistert und ein frisches Brot gekauft. 

Zum Abendessen gab es ein Erbsen-Kokos-Risotto mit Grünkohl. Eine wilde Kombination, die ich von mir auch niemals so in einen Topf geworfen hätte. Geschmacklich eine echte Überraschung. Ich fand's richtig lecker :-)
Als Schatz von der Arbeit kam, war er ziemlich kaputt. Er hatte am Mittag seine Booster-Impfung bekommen. Nun hat er so ziemlich alles intus, was auf dem Markt ist :-D 1. Impfung mit AstraZeneca, die 2. Spritze mit Biontech und der Booster mit Moderna. Wenn das nichts hilft, weiß ich auch nicht.

Donnerstag war es wieder Mal trübe und grau. Immerhin blieb es bis Mittags trocken. Chefe und W fuhren nochmal zusammen auf die Baustelle. Da sie nur zu zweit sind, kamen sie bei weitem nicht so zügig voran wie sie gehofft hatten. Immerhin steht inzwischen ein großer Teil der beiden Anlagen. Aber es wird noch mindestens ein weiterer Tag in der kommenden Woche eingeplant werden müssen.

Herr G meldete sich auch schon sehr früh. Er muss bis nächsten Mittwoch in Quarantäne bzw. Isolation bleiben. Am Montag wird ein erneuter Test gemacht. Wenn der negativ ausfällt, darf er am Donnerstag wieder arbeiten. Ist der Test noch positiv, wird die Isolation verlängert. Also, Daumen drücken :-) Ansonsten geht es ihm ganz gut. Er fühlt sich, wie mit einer schweren Erkältung. Aber das war's zum Glück auch schon. Auch da drücke ich ihm die Daumen, dass es so bleibt.

Im Büro hab ich ein paar Aufträge angenommen und Bestellungen vorbereitet, ich hab technische Details bei einem Hersteller abgefragt und einem Kunden mitgeteilt, das die von ihm bestellten Handwerker bei seiner Fassadensanierung Mist gebaut haben, so dass seine Mietern jetzt den Rollladen nicht mehr runter bekommt. Er war not amused.

Da es zum Feierabend immer noch graupelte, hab ich den Heimweg direkt angetreten. Ich bin nicht gelaufen, war dafür aber noch bei meinem Hausarzt, um ein Rezept abzuholen und im Supermarkt, um Bananen zu kaufen. Außerdem war der neue Kassierer so flirty drauf, dass er mir gleich zwei Rollen gelbe Säcke gegeben hat. Sonst sind sie da mit der Ausgabe (eine Rolle pro Haushalt!) immer mords pingelig.

Zum Abendessen gab es nur Spaghetti mit Tomatensoße (ohne Foto) und nach dem Essen hab ich Pellkartoffeln produziert, da Schatz meinte, er durfte schon lange keinen Kartoffelsalat mehr schnabulieren. Der Mann ist absolut kein Kartoffel-Fan. Aber in Kartoffelsalat könnte er sich reinsetzen :-D

Danach war ich irgendwie hundemüde. Vielleicht weil es den ganzen Tag nicht richtig hell geworden war? Wer weiß. Ich war froh, als ich im Bett lag.

Freitag war Tante Rosa immer noch nicht wieder von dannen gezogen. Naja, die letzten drei Male war die Periode super kurz. Vielleicht ist das jetzt der Ausgleich. Das Wetter war trübe und kalt. Immerhin der Wind hatte wieder nachgelassen und es blieb trocken.

Im Büro nervte Sie schon direkt als sie reinkam und verbannte mich 30 Minuten später für ne gute Stunde von meinem Platz. Zum Glück hatte ich genug Ablage angesammelt, um mich sinnvoll zu beschäftigen.

Nachdem Chefe jetzt 3 Tage volle Power auf der Baustelle gegeben hatte, war er zwar ziemlich ausgeglichen und gut drauf (obwohl Sie ihn wieder tierisch nervte), aber tauchte am Freitag erst spät auf, weil der Kollege am Vormittag die Termine alleine wuppen konnte.

Nach der Arbeit hab ich nochmal einen Corona-Schnelltest durchführen lassen. Sicher ist sicher. Auch die Kollegen wurden zwischenzeitlich alle getestet und offenbar hat Herr G im Betrieb sonst niemanden mit dem Virus angesteckt. Glück gehabt :-)
Vom Testzentrum ging es wieder ein Stückchen per Pedes nach Hause. Dort hieß es dann: ab auf die Waage :-) Die Woche lief echt ganz gut. Nicht perfekt, aber auch nicht völlig aus dem Ruder. Von daher war ich mit einer Abnahme von 600 g sehr zufrieden. Vielleicht wäre es noch etwas mehr gewesen, wenn es gestern nicht Pasta gegeben hätte ;-) Damit aktuelles Gewicht: 113 kg.

Zum Abendessen gab es Kartoffelsalat. Da die Pellkartoffeln und Eier am Vortag schon gekocht wurden, musste ich nur noch alles kleinschnibbeln und vermengen. Während der Salat durchzog, hab ich den Abwasch erledigt.
Schatz hat den Booster ganz gut weggesteckt. Er war zwar etwas schlapp und müde, aber er konnte trotzdem arbeiten gehen. Den Abend verbrachten wir gemütlich auf der Couch. Alt geworden sind wir dort aber nicht, denn Samstag ist mal wieder der Großeinkauf fällig. Das erste Mal mit FFP2 Maske. Ich bin gespannt wie's wird.

Was wir Sonntag machen, wissen wir noch nicht.






Die KW 3 in kurz:
Samstag: 2.956/1.800 kcal, 6.361 Schritte
Sonntag: 4.088/1.800 kcal, 13.308 Schritte
Montag: 2.282/1.800 kcal, 6.608 Schritte
Dienstag: 2.020/1.800 kcal, 8.076 Schritte
Mittwoch: 2.267/1.800 kcal, 7.837 Schritte
Donnerstag: 2.546/1.800 kcal, 5.515 Schritte
Freitag: 3.387/1.800 kcal, 10.357 Schritte

Abnahme: -600 g

Samstag, 15. Januar 2022

Wunschgewicht: KW 2 - 2022

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Samstag haben wir ausgeschlafen. Zwischen 8 und 9 Uhr aufzustehen ist einfach meine persönliche Zeit. Dann bin ich genug ausgeruht und voller Tatendrang :-)

Vormittags hab ich nach dem Frühstück noch ein paar Handgriffe im Haushalt erledigt - immer wieder abgelenkt von den schönen Tulpen, die über Nacht ihre Köpfe deutlich geöffnet hatten und dessen Farben man daher nun noch viel besser sehen konnte als am Freitag, als ich sie gekauft hatte :-)
Das Mittagessen fiel aus und am Nachmittag sind wir zu SchwieMu gefahren, um ihr die Einkäufe zu bringen. Unten an der Haustür empfing uns direkt ein Zettel, dass die Sprechanlage im ganzen Haus defekt sei, die Klingel würde aber funktionieren und eine externe Firma sei bereits mit der Reparatur beauftragt.

SchwieMu hatte uns am Donnerstag (Feiertag in BW) schon vorgewarnt, dass da irgendwas nicht richtig funktionieren würde. Sie kann die Haustür (EG) nur noch direkt von der Wohnung (5. OG) aus öffnen, kann aber nicht mehr fragen, wer unten ist. Da sie natürlich als alte Dame, im Rollstuhl, keinem Fremden die Tür öffnen will (sie hat mega Angst, von zwielichtigen Gestalten überfallen zu werden), war das für sie natürlich ein riesiges Problem. Wir hatten uns zum Glück ja angemeldet und haben auch einen Schlüssel. Daher sind wir direkt hoch.

SchwieMu ging es am Samstag nicht so gut. Der angedachte Spaziergang fiel daher aus. Wir waren gut 90 Minuten bei ihr und sind dann auch wieder gefahren, damit sie sich wieder hinlegen konnte. Krank war sie nicht wirklich - wahrscheinlich hat sie der Wetterumschwung deutlich schlimmer erwischt als mich.
Abends daheim gab es eine kleine Lachs-Spinat-Quiche (TK) mit Gurken-Feta-Salat und Herrencreme.

Sonntag konnte ich ein letztes Mal ausschlafen. Und ich hab es sehr genossen. So sehr, dass mir glatt entgangen war, wie Schatz sich aus dem Bett und aus dem Haus schlich, um Brötchen und Schoko-Croissants zum Frühstück zu kaufen :-D Die Freude war groß - und das Kalorienbudget mit dem Frühstück schon zu 80 % aufgebraucht.
 
Nach einem gemütlichen Vormittag sind wir noch eine kleine Runde spazieren gewesen. Der für den Nachmittag angekündigte Regen blieb allerdings dann doch aus.

Ich bin nach 30 Minuten wieder daheim gewesen. Schatz wollte die Runde noch ein kleines bisschen verlängern. Kaum daheim angekommen, wurde mir schwindelig. Kreislauf. Wie so oft in den letzten Wochen, wo das Wetter nicht weiß, ob Winter ist oder Frühling.

Ich hab mich erstmal kurz hingesetzt und ein Glas Wasser getrunken. Das hilft meist recht gut. Als ich wieder wackelfrei stehen konnte, hab ich uns Mittagessen gekocht.
Es gab Spätzle mit Walnusssoße. Die Soße hatte ich eingefroren, weil ich am 4. Advent so viel davon vom Schmorbraten übrig hatte und die zu Schade fand, um sie wegzukippen. Die Menge reichte perfekt für die Spätzle und passte auch geschmacklich super. Dazu gab es Schweinenackensteaks. Gemüse? Fehlanzeige. Aber das würden wir am Montag wieder aufholen, wenn ich mich an der Veggie Moussaka versuchen würde :-D Zum Dessert schnabulierten wir die zweite Portion Herrencreme und waren satt und zufrieden.
Nachmittags hab ich noch ein bisschen an meinem Videospiel gezockt. Als ich das eine Level fast durch hatte, hat sich das Spiel aufgehängt, der Gegner hat mich abgemurkst ohne das ich irgendwas tun konnte. Game Over! So eine verfluchte Sch.... Ich war so genervt, dass ich dann komplett das Handtuch geworfen habe. Ich probiere es die Tage nochmal.
Den Abend verbrachten wir ganz gemütlich. Abends gab es belegte Brote. Und ich fühlte mich von Stunde zu Stunde seltsamer. Am Ende fühlte sich mein Bauch an, als hätte man mich auf ein All You Can Eat Buffet losgelassen. Ich fühlte mich überfressen, obwohl ich gar nicht viel gegessen hatte. Aufgebläht. Als hätte ich Steine im Bauch. Fehlten nur noch die sieben Geißlein, die kichernd in irgendeiner Ecke hocken.
 
"Wer auch immer die Voodoo-Puppe
von mir hat.
Bitte hören Sie auf, sie
ständig zu füttern!"
 
Ich hab mich zeitig ins Bett begeben und überlegt, was das wohl wieder sein könnte. Mir fiel nur PMS ein. Das ließ mir keine Ruhe und ich bin nochmal aufgestanden, um einen Blick ins Handy zu werfen. Vorher hatte ich die Tage im Kopf grob überschlagen und der Zykluskalender am Smartphone bestätigte den Verdacht. PMS! Supi... :-/ Gedanklich hatte ich die eine gescheite Zahl auf der Waage am Freitag bereits abgehakt.

Montag war dann der erste Arbeitstag nach 2,5 Wochen Urlaub. Dem Bauch ging es deutlich besser als am Sonntagabend. Die "Steine" hatten sich zu einem leichten Ziehen abgeschwächt. Immerhin etwas. Denn wieder um kurz nach 6 Uhr aufstehen zu müssen, hat nicht zur allgemeinen Erheiterung beigetragen.

Im Büro hab ich erstmal den moströsen Poststapel durchgeackert. Ungewöhnlich viel für diese Jahreszeit - und ätzend viel Werbung. Danach hab ich die Monteure losgeschickt und den Anrufbeantworter abgehört und neu bequatscht.

Als SIE dann aufkreuzte hab ich mir die neuen Rechnungsnummern für 2022 geben lassen, damit ich Rechnungen schreiben konnte. Sie hat da so ein recht krudes System, um die neue Nummernfolge anhand der letzten Rechnungsnummer aus dem alten Jahr zu berechnen - fragt nicht. Ich hab keine Ahnung, wie sie das macht. Und ich glaub, ich möchte auch nicht tief genug in diese Gedankenwelt eindringen, um es zu verstehen ;-)
 
Immerhin war sie echt gut gelaunt und maulte nur rum, weil Chefe sich nicht blicken ließ, um die zu zahlenden Rechnungen gegenzuzeichnen, damit sie die überweisen konnte. Nicht mein Problem ;-)

Der Tag ging recht ruhig über die Bühne. Frau J und Freddy kamen auch noch rüber, um ein frohes neues Jahr zu wünschen.
Nach der Arbeit bin ich von der Stadtmitte aus ein Stückchen gelaufen. Von guten Vorsätzen für's neue Jahr halte ich nichts. Aber ich will wieder mehr Bewegung in meinen Alltag bringen und versuche jetzt, möglichst jeden Tag mind. 30 Minuten Spazierengehen einzubauen. Mal gucken, wie oft es klappt und wie es sich auf die Abnahme auswirkt :-) Der innere Schweinehund muss wieder an die Kette! Ich bin mir auch im Klaren, dass das nicht von jetzt auf gleich wirklich jeden Tag klappen wird. Aber aufgeben is' nich'!

Zum Abendessen gab es Veggie Moussaka. Die Pellkartoffeln hatte ich am Sonntagabend schon vorbereitet. Das sparte mir am Montag immerhin eine halbe Stunde. Außerdem finde ich, dass Pellkartoffeln besser schmecken, wenn sie eine Nacht gestanden haben :-)
Zusätzlich kamen noch Knoblauch, Auberginen, Zwiebeln, rote Linsen und gehackte Tomaten in den Auflauf. Um etwas Fett einzusparen, hab ich die Auberginen dann auch nicht in der Pfanne gebraten sondern ölfrei im Backofen gegart :-)
Das Rezept stand in einem Prospekt, das Papa mir nach Weihnachten mitgegeben hatte. Ihr findet es aber auch online --> KLICK. Geschmacklich war es Bombe! Ich hab schonmal eine vegetarische Moussaka gemacht, die hatte mich aber geschmacklich nicht überzeugt. Diese hier wird es definitiv nochmal geben :-)
Einziger Wermutstropfen beim vertilgen dieses köstlichen Essens: Sodbrennen! Das hatte am frühen Nachmittag bereits angefangen und ist auch Teil von der PMS (das weiß ich aus Beobachtungen). Zum Glück ein eher seltenes Phänomen und meist recht schwach ausgeprägt. So ein fieses Sodbrennen wie am Montag, hab ich bestimmt 2 Jahre nicht mehr gehabt.

Dienstag war das frühe Aufstehen noch schlimmer als am Montag. Schatz ist nicht als Schnarcher bekannt, aber in der Nacht auf Dienstag hat er den halben Stadtwald abgeholzt. Ich bin eigentlich von uns eher diejenige, die mal vor sich hin sägt. Meist im Halbschalf. Wenn er mich anstupst und ich dann vom WC komme, bin ich zu 90 % wieder leise :-D Bei ihm funktionierte dieser Trick Null :-/ Ich hoffe, das wird jetzt kein Dauerzustand.

Im Büro war es ruhig. Und warm! Draußen war es dunkel. Freiburg erinnerte mal wieder mehr an die Kulisse eines Horrorfilms: grau, dichter Nebel, winterlich kahle Bäume und kalt. Ich hab, da wenig zu tun war, immer mal wieder versucht, mich irgendwie zu motivieren, um nach der Arbeit meine 30 Minuten Bewegung zu schaffen. Am Ende wurden es immerhin 20 Minuten - aber glücklich war ich nicht. Dafür total durchgeforen :-/ Klirrende Kälte und strahlend blauer Himmel sind toll. Um die Null Grad und dichter Nebel sind Käse.

Zumindest führte mich der Spaziergang am Supermarkt vorbei, in dem ich noch Pilze für's Abendessen und frisches Obst kaufte. In einem Anfall geistiger Umnachtung hab ich auch noch eine Tüte Macadamia-Nüsse mitgenommen. Ein Brot durfte auch noch mit in die Tasche und dann nichts wie ab nach Hause.

Endlich in der warmen Wohnung hab ich mich dran gemacht, das Abendessen zu kochen. Es gab Nudeln mit Ofengemüse und selbstgemachtem Pesto. Während das Gemüse garte, hab ich Nudeln gekocht und das Pesto hergestellt.
Das ist auch wieder ein Rezept, das ich noch nie vorher gekocht habe und aus dem Rezeptheftchen von Papa stammt. Natürlich hab ich keine Vollkornnudeln gekauft, denn ich wollte den Rest der "Pipi Langstrumpf-Nudeln" aus Mutterns Weihnachtspaket loswerden :-D

Geschmacklich war es richtig lecker. Nicht so mega, wie die Moussaka, aber dennoch sehr gut. 

Eigentlich wollte ich noch den Abwasch erledigen. Aber weil ich so hundemüde war, hab ich mich auf die Couch gepflanzt...und dann die ganze Tüte Nüsse (125 g) inhaliert! Das waren mal locker 950 Kalorien (die nicht sättigten)!

Als Schatz von der Arbeit kam, wedelte er mit einem großen Pappumschlag herum. Ich hab letzte Woche ja doch noch einiges beim Online-Riesen bestellt. Angekommen waren nun lustigerweise die Teile, die ich zuletzt geordert hatte. Ich hab endlich ein neues Schlüsselband! Der "günstige" Krabiner vom alten war mittlerweile ziemlich abgenudelt und öffnete sich gelegentlich, was dazu führte, dass mir Schlüssen runterfielen. Nicht sehr gut. Vor allem, wenn man auch den Büroschlüssel mit dran hat! Das neue Schlüsselband hat einen Sicherheitskarabiner :-) 
Für Schatz waren noch Clips mit Auszieh-Leine für seine Schlüsselkarte mit drin. Er hatte sie jetzt schon ein paar Mal zur Arbeit vergessen und musste immer seinen Schichtführer anhauen, um rein zu kommen. Wenn er sich die Schlüsselkarte jetzt wieder an die Jacke clipsen kann, wird er sie hoffentlich nicht mehr vergessen :-)

Mittwoch hatte ich ein witziges Meme in meinen WhatsApp-Status hochgeladen, als ich meinen Tee getrunken habe. Ich fand es gut, denn manchmal hat man ja echt solche Tage:

Es heißt ja nur
"Guten Morgen",
weil
"Halt die Fresse!"
gesellschaftlich nicht
so akzeptiert ist.

Am Mittwoch war zwar nicht SO ein Morgen, aber ich fand es lustig. Im Büro angekommen hatte ich den Status schon fast wieder vergessen und irgendwie auch nicht auf dem Schirm, dass Chefe an dem Tag früh auftauchen würde, um dann mit dem Kollegen bei Eiseskälte auf die Baustelle rauszufahren. Ich war daher etwas überrascht, als er auf mein "Guten Morgen" mit "Ach, halt die Klappe!" antwortete :-D Das breite Grinsen sprach Bände. Man versteht sich ;-)

Ansonsten war der Arbeitstag recht geruhsam. Draußen war es richtig kalt, aber sonnig. Ich wäre daher lieber spazieren gegangen, als am Schreibtisch zu hocken.

Meine 30 Minuten nach Feierabend hab ich dennoch nicht geschafft. Dank einer massiven Betriebsstörung bei der Freiburger Straßenbahn, hab ich mal wieder gute 45 Minuten an Lebenszeit in der Kälte stehend verloren. Als ich daheim ankam war mir kalt und ich hab mich erstmal unter die warme Dusche geworfen.

Immerhin hab ich den Heimweg gewählt, der mich an keinem Geschäft vorbei führte. Mit PMS sollte ich Lebensmittelläden jeglicher Art einfach weitestgehend meiden (siehe Dienstag). Klappt leider nicht immer. Aber Frau bemüht sich.

Nachdem es jetzt 2 Tage hintereinander leckeres Veggie Essen gab, durfte am Mittwoch wieder tierisches auf den Teller. Es gab Entrecôte, Kartoffeln mit Trüffelbutter und Salat aus Wachsbohnen. Nicht, dass der Mann wieder knütterig wird ;-)
Apropros Mann. Schatz hatte diesen Schnarchanfall tatsächlich nur die eine Nacht. Was ein Glück! Ursache unbekannt - vielleicht hat er ungünstig gelegen.

Nach dem Essen hab ich dann noch ein paar Kleinigkeiten erledigt, die Tulpen nachgeschnitten und in frisches Wasser gestellt, die gelieferten Pakete ausgepackt und ein letztes angenommen. Bis ich mit allem soweit durch war, war es schon wieder 20 Uhr. Natürlich fiel mir genau dann ein, dass der Abwasch ja immer noch wartete. Aber irgendwann ist auch mal gut.

Vorm Fernseher hab ich dann noch die letzten 6 Weihnachtsplätzchen (von den selbstgebackenen) vernichtet, 5 Schokobons und einen Fruchtquark mit Schokostreuseln. Wenn das nicht gewesen wäre, hätte ich tatsächlich super im Plan gelegen. Und trotz dieses "Versagens" bin ich auch froh, dass es nicht noch schlimmer gekommen ist. Gefühlt stand ich alle 10 Minuten vor dem offenen Kühlschrank und dachte dann: "Was zur Hölle machst du hier?".

Donnerstag war es wieder saukalt, aber sonnig. Die Jungs waren gut beschäftigt und ich hatte auch ein bisschen was zu tun.
 
Chefe meldete sich früh via WhatsApp, um ein paar letzte Anweisungen für die Monteure zu geben, die ich den Jungs noch vor Abfahrt weiter geben sollte. Weil er so früh wach war, hatte ich schon die Befürchtung, er würde dann auch schon früh am Schreibtisch sitzen. Immerhin hatte er den ganzen Vormittag keine Termine (das ist dann immer etwas anstrengend). Am Ende entschied er sich aber scheinbar für's Homeoffice. Zumindest ließ er sich bis kurz vor Mittag nicht blicken :-)

Auf der Heimfahrt klappte dann alles wieder reibungslos, so dass ich noch die letzten Sonnenstrahlen abgreifen konnte, als ich die letzten 4 Haltestellen (30 Minuten) nach Hause spazierte. Wieder habe ich mich um alle möglichen Fress-Fallen drum herum bewegt. Freitag würde es schwieriger werden, denn ich brauche noch Salat für's Wochenende.
Daheim angekommen hab ich mich als allererstes um den Abwasch gekümmert. Danach ab an den Herd. Das Abendessen ging schnell, weil ich am Donnerstag echt koch-faul war. Reis und dazu eine TK Fleischklößchen Soße mit Migrationshintergrund. Zigeunersoße darf man ja nicht mehr sagen ;-) Geschmeckt hat's ganz okay. Kann man mal machen, wenn's schnell gehen soll.
Außerdem kam noch der Rest meiner Bestellung. Der Paketmann kam mords spät und weil die Nachbarin von über uns nach unten stürmte, hab ich gedacht, für uns wäre nichts dabei. Sie brachte mir dann meinen Karton auch noch mit hoch :-) Jetzt haben wir für den Weihnachtsbaum endlich eine passende Schutzhülle, damit er auf dem Dachboden nicht eindreckt bis zum nächsten Mal. Außerdem kam das Fieberthermometer, was SchwieMu haben wollte und unser digitaler Bilderrahmen. 
Mit dem Abbau des Weihnachtsbaums und dem Bilderrahmen werde ich mich dann mal am Wochenende auseinandersetzen :-)

Freitag immer noch sonnig bei Minusgraden. Die Radio-Nachrichten am Morgen haben unseren Plan für Samstag zu Nichte gemacht.
Es werden rund 10.000 Demonstranten erwartet, da eine Demo von Coronamaßnahmen-Gegnern und eine Gegendemo angemeldet sind. Deshalb wird auch der stadteinwärts führende Tunnel der B31 gesperrt und man rechnet mit Behinderungen im ÖPNV zwischen 14 und 18 Uhr. Ganz ehrlich? Das tun wir uns nicht an.
 
Ursprünglich hatten wir vor, uns am Samstag in der Stadt neue Trekkingschuhe zu kaufen, damit wir im Frühling den Rheinauenweg fortsetzen können. Noch ist ja zum Glück Zeit. Aber in diesen Menschenauflauf wollen wir keines Falls hineingeraten.

Natürlich dürfen die Leute demonstrieren - aber es nervt trotzdem, wenn es einen persönlich in der Freizeitplanung einschränkt. Die aktuellen/neuen Regeln kann ich auch nicht so ganz nachvollziehen. Wieso FFP2 in den Läden, aber nicht im ÖPNV - wo es doch gerade bei Letzterem deutlich "kuscheliger" zugeht, als in Supermärkten und Co.? Und überhaupt. FFP2 Masken bringen nur was, wenn sie richtig sitzen und getragen werden. Sonst sind sie nutzlos! Bärtige Männer, dürre Menschen (wo die Maske am Kinn oft "übersteht"), Leute die den Metallbügel oben nicht richtig andrücken oder diejenigen, die auch die FFP2 lieber am Kinn tragen, könnten dann auch ohne bzw. mit OP-Maske losgehen. Im Beruf gibt es sehr strenge Regeln zum Tragen einer FFP2 Maske (Arbeitsschutz). Aber als Privatperson soll ich die dann - je nachdem - stundenlang tragen dürfen? Finde den Fehler.
 
Ich trage das Teil im ÖPNV schon lange. Freiwillig. Im Durchschnitt 2 Mal 40 Minuten am Tag. Das war's. Ich bin jedes Mal froh, wenn ich aussteige und wieder "lüften" kann. Ich bekomme von dieser Maske nach etwa 15 Minuten einen fiesen Hustenreiz. Ursache unbekannt. Dennoch käme ich nie auf die Idee, sie deshalb einfach wegzulassen oder absichtlich falsch zu tragen. Und gerade in Bus und Bahn sind viel zu viele "Falschträger" auf engem Raum unterwegs. Für den Wocheneinkauf werde ich wohl nun etwas mehr Zeit einplanen. Das wird mit der dickeren Maske anstrengender werden.

Und wieso jetzt überhaupt die FFP2 vorgeschrieben wird, wo es doch überall heißt, Omikron sei zwar deutlich ansteckender als Delta, führe aber nur sehr selten zu einem schweren Verlauf, verstehe ich auch nicht. Neulich lief ein Bericht aus Südafrika im Fernsehen. Die haben die Omikron-Welle wohl recht gut überstanden. Die kam sehr schnell und heftig. Verschwand aber auch genauso schnell wieder. Wenn man dem Bericht glauben darf, haben die meisten Leute dort unten die Infektion nichtmal bemerkt! Das sie das Virus hatten, wurde oft erst im Nachgang festgestellt. Wenn das wirklich alles so stimmt, wieso macht man dann hier so einen Ambach?

Sicherlich werde ich mich auch wieder an diese neuen Regeln halten, auch wenn mir teilweise das Verständnis der Sinnhaftigkeit fehlt. Irgendwelche Leute, die schlauer sind als ich, haben sich da ja (hoffentlich) was bei gedacht. Jedenfalls bin ich froh, dass ich noch einen Schwung FFP2 Masken geordert hatte, bevor die neue Verordnung kam. Wenn jetzt alle rennen und welche wollen, werden sie sicherlich auch wieder etwas teurer und schwerer zu bekommen sein :-/

Im Büro lief es tiefenentspannt. Ich hatte schon die leise Hoffnung, dass SIE nicht auftauchen würde. Aber leider kam sie nur später :-/ Naja, immerhin musste ich sie so ne Stunde weniger ertragen ;-)

Nach der Arbeit bin ich in die Stadt gefahren und von dort aus bis zum Discounter spaziert. Dreißig Minuten spazieren gehen geschafft! Im Discounter hab ich dann den Salat für's Wochenende gekauft, noch eine Tomatensoße - um heute angefallene Reste in einem Nudelgericht zu verwerten - und ein paar Wochenangebote durften auch noch mit. Dank der Regalumstellung im letzten Herbst, kam ich nicht automatisch durch die Süßkram-Gänge. Das war eine Erleichterung. 

Vom Discounter ging's dann mit der Straßenbahn nach Hause und direkt in die Küche. Zum Abendessen gab es endlich mal wieder eine Quiche. Ich liebe ja Quiches aller Art. Das Rezept ist auch aus einem von Papas Heftchen. Lediglich beim Teig hab ich auf einen fertigen Quicheteig zurückgegriffen. Den gibt's im Kühlregal und es geht einfach schneller. Unter der Woche muss es einfach fix gehen in der Küche und bei diesem Rezept war die Schnibbelei schon etwas aufwendiger. Noch schlimmer war der Zusammenbau des "Wirbels". Hölle! Ich hab nach 15 Minuten völlig entnervt aufgegeben. So ein Frickelkram liegt mir einfach nicht. 
Am Ende sah sie zwar nicht so hübsch aus, wie auf dem Rezeptfoto, aber Geschmacklich war sie prima :-) Nächstes Mal werde ich einfach alles klein würfeln und bunt zusammenmischen. Das geht deutlich schneller.

Auch in 2022 ist der Freitag Tag der Wahrheit. Wiegetag! Die Woche lief ganz okay dafür, dass ich mich mit PMS-bedingter Fresslust rumgeplagt habe. Bis auf einen Tag hat es auch mit den zusätzlichen Schritten geklappt. Auf der Waage hatte ich fest mit einer Zunahme gerechnet und war daher positiv überrascht, dass ich mit einem Stillstand (113,6 kg) davongekommen bin :-)

Und am Wochenende? Da das Schuhe kaufen ja nun verschoben ist, werden wir uns schon was anderes überlegen. Spazieren gehen oder eine kleine Wanderung - je nach Temperatur und Laune. Es soll zumindest mal trocken bleiben am Wochenende. Das ist ja schon die halbe Miete :-)




Die KW 2 in kurz:
Samstag: 3.426/1.800 kcal, 3.312 Schritte
Sonntag: 4.506/1.800 kcal, 5.316 Schritte
Montag: 2.334/1.800 kcal, 7.934 Schritte
Dienstag: 3.640/1.800 kcal, 6.730 Schritte
Mittwoch: 2.676/1.800 kcal, 5.686 Schritte
Donnerstag: 2.586/1.800 kcal, 6.808 Schritte
Freitag: 2.855/1.800 kcal, 7.742 Schritte

Abnahme: 0 kg