Samstag, 30. Mai 2026

Wunschgewicht: KW 22 - 2026

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Samstag hab ich bis etwa 8 Uhr geschlafen. Als ich aufwachte, waren die Kopfschmerzen vom Vorabend zum Glück wieder weg.
 
Nach dem Frühstück hab ich etwas gelesen und die Küche aufgeräumt. Als der MBW dann endlich zu seiner Mutter aufbrach, hatte ich herrliche Ruhe und Zeit für mich alleine. Ich saß ein bisschen doomscrollend auf dem Sofa und habe überlegt, was ich mit dem Tag anfangen soll. Denn für große Aktivitäten war es (für mich persönlich) leider wieder viel zu heiß.
 
Als die Spülmaschine fertig war und der Nörgelkopp von der Uhrzeit her keinen Grund mehr zu Beschwerde hatte (wegen Krach), bin ich spontan auf den Balkon gehuscht und hab die Balkonmöbel vom Winterdreck und Blütenstaub befreit.
Den Boden habe ich - zumindest das meiste davon - auch geputzt. Die Ränder hab ich ausgespart. Das muss ich mal nachholen, wenn der MBW da ist. Das geht zu zweit tatsächlich einfacher/schneller mit dem hin und her rücken der schweren Kübel und dem Regal.
Eigentlich wollte ich auf dem Balkon ja gar nichts mehr machen. Aber da sich die Wohnungssuche leider immer noch hin zieht, vom letzten Jahr noch Blumenerde übrig war und ich ein paar Tütchen gratis Blumensamen beim Einkauf dazu bekommen habe, hab ich mich jetzt doch entschieden, wenigstens ein kleines Bisschen was zu machen. Denn so wie es aktuell aussieht, wird das WG-Leben noch ein kleines Weilchen weitergehen (müssen).
Weil ich bereits letztes Jahr - außer der Tomatenaktion mit Heidi - nichts auf dem Balkon gemacht habe, hatte sich da ordentlich Dreck angesammelt. Dazu die Masse an Blütenstaub von diesem Frühjahr. Zigarettenasche (die ja auf Nachfrage bei den Nachbarn von niemandem kommt und sich einfach aus der Luft materialisiert) und in der einen Ecke ein gewaltiger Haufen Vogelkacke. Nest? Fehlanzeige. Keine Ahnung, wie das da alles gelandet ist. Ob die kleinen Federbälle da heimlich eine Konferenz abgehalten haben?
Und trotz aufgespannter Schirme hatte ich im Schatten auf dem Balkon am Ende knapp 30 Grad und ich war nach der Putz- und Pflanzaktion fertig wie ein Turnschuh. Inklusive neuerlicher Kreislaufprobleme. Absolut uncool! Aber die lauwarme Dusche anschließend war eine Wohltat.
 
Dafür hab ich jetzt 3 von 5 Kästen mit schmetterlings- und bienenfreundlichem Saatgut versehen, die vorhandenen Pflanzen gesäubert und gedüngt und alles soweit sauber, dass man doch auch mal wieder draußen sitzen kann. Und ein ganzer Sack Erde ist auch noch übrig. Wahrscheinlich fahre ich nächstes Wochenende nochmal ins Gartencenter und schau, ob ich für die übrigen 2 Kästen auch noch ein bisschen was finde. Töpfe und Kübel will ich aber reduzieren. Da ich ja nie so genau weiß, wie lange es hier noch geht, will ich nicht zu viel investieren, nur damit es der MBW am Ende kaputt gehen lässt. 
Nach getaner Arbeit war ich echt stolz auf mich und hab mir einen halben Mini-Rhabarber-Käsekuchen gegönnt. Immer noch der beste Käsekuchen Freiburgs :-D
Als der MBW abends wieder da war, war er tierisch genervt von seiner Mutter und ich war einmal mehr froh, dass ich nicht mehr mit dahin muss, wenn ich nicht will :-D Trotzdem wollte er sich noch ums Abendessen kümmern. Zutaten hatte ich ihm alle schon hingestellt und das Rezept auf's Handy geschickt. 
Wie üblich hat er doppelt so lange gebraucht, aber ich konnte faul auf der Couch sitzen und noch ein Kapitel lesen :-) Geschmeckt hat es tatsächlich auch sehr gut.
 
Sonntag hab ich zum Frühstück einfach Reste in meine Müslischale geworfen und mit ein paar frischen Beeren getoppt. Ein Rest Schokomüsli, aufgefüllt mit einem Rest Haferflocken, darüber ein Rest Mandelmus und der Rest aus der offenen Milchpackung. Lecker war's auch :-D
Und während ich meinen Blog endlich mal hochgeladen habe, meldete sich die terminscheue Dame wegen der roten Kiste, ob sie spontan zwischen 14 und 15 Uhr zur Abholung kommen könne. Da ich für Sonntag eh einen faulen Tag Zuhause angedacht hatte, kam mir das sehr gelegen. Gekommen ist sie tatsächlich... um kurz vor 16 Uhr :-/ Gut, dass ich nicht weg wollte. Sowas nervt mich ja total. Aber ich bin froh, dass ich meine zwei Teile losgeworden bin. Es kann langsam weiter gehen.
Nachmittags hab ich noch ein wenig gehäkelt und gelesen. Und ich habe mir online eine 10er Karte für's Schwimmbad gekauft. Preislich kann ich also einmal gratis schwimmen gehen. Und das Ticket hab ich jetzt schön auf dem Handy in der Wallet App und kann quasi einfach durch gehen :-) Nur muss ich mal gucken, wie es ab Dienstag mit der Hin- und Heimfahrt wird. Wegen der neuen Baustelle (bis Oktober!) ändert sich ja hier auch mal wieder die komplette Verkehrsführung und so wie es (von den schon stehenden Schildern) aktuell aussieht, kann ich nicht mehr von Norden kommend meine Straße erreichen. Was ich irgendwie seltsam finde, denn der SEV Bus muss da ja (zumindest teilweise) auch lang. Ich hoffe, ich hab da irgendwas falsch gesehen. Das wäre nämlich echt ätzend und würde zu massiven Umwegen führen :-/
Wenn alles weiterhin mit dem schwimmen so gut klappt, überlege ich tatsächlich, die Dauerkarte zu kaufen. Die hätte ich preislich nach 37 Mal wieder raus. Alles was ich in den 12 Monaten mehr gehen würde, wäre dann quasi gratis. Aber jetzt erstmal die 10er Karte.
 Zum Abendessen gab es nochmal Spargel mit Hollandaise. Dieses Mal mit Lachsfilet. Zum Dessert eine rote Grütze (Heidelbeere mit Holunder), die ich in der Grabbelkiste günstiger erstanden hatte. Dazu Vanillesoße. Also, die Grütze war echt mega lecker. Falls ich die nochmal finde, würde ich sie definitiv wieder mitnehmen.
 
Montag war Pfingstmontag und somit Feiertag und ich konnte nochmal ausschlafen. Und das hat mir quasi auch den Tag einigermaßen gerettet. Denn die Nacht war die Hölle. Zu warm, mein A.loch von Körper wollte Wasser loswerden und ich bin daher erst gegen 3 Uhr eingeschlafen. Wenn nicht Feiertag gewesen wäre, hätte ich bei der Hitze mit nur 3 Stunden Schlaf den ganzen Tag am Schreibtisch gesessen. Von daher kam der Pfingstmontag gerade recht.

Mit länger schlafen kam ich immerhin auf ca. 6 Stunden Schlaf. Aber trotzdem hatte ich den halben Tag mit wackeligem Kreislauf und miesen Kopfschmerzen zu kämpfen. Eigentlich hätte ich nach dem Frühstück mal zum Messplatz gewollt, um vor der größten Hitze mal über die Kirmes zu laufen (war ja der letzte Tag). Aber mit den Spirenzchen, die mein Körper schon in der relativ kühlen Wohnung veranstaltete, waren 2 Stunden in der prallen Sonne eher zu vermeiden. Das die PMS auch parallel zur Wärme gerade rumnervt, kommt erschwerend hinzu.
Ich hab meine Emotional Support Möhre fertig gehäkelt und sie ist echt mega süß geworden. Fand sogar mein Bruder, der mir das Teil ja ins "Osterkörbchen" gesteckt hatte :-D Ansonsten habe ich mir den Tag mit lesen und fernsehen sehr kurzweilig gestaltet.

Wenn ich nicht jedes Mal, wenn ich mich gebückt habe, Schwindel und leichte Übelkeit bekommen hätte, hätte ich gerne die eine Kommode und den kleinen Schrank ausgeräumt, damit es in meinem Zimmer weiter voran geht. Aber unter diesen Bedingungen zu Arbeiten, war mehr als unschön.
Zum Abendessen gab es Backfisch (TK) mit Gurken-Feta-Salat und Pommes (ebenfalls TK). Das schmeckte richtig gut. Aber die Fritten waren nix. Die Sorte, die ich normalerweise kaufe, hatten sie leider nicht und das Ersatzprodukt war - obwohl backofentauglich! - total matschig am Ende.
Und nur 2 Tage nach der Aussaat zeigten sich bereits die ersten grünen Spitzen in meinen Bienen-Wiesen-Kästen :-)
 
Dienstag war der neue Montag. Mit allem was dazu gehört. Leider. Der Vormittag lässt sich mit einem einzigen Wort zusammenfassen: Telefon! Ich hab gefühlt pausenlos telefoniert und zwischendrin den Anrufbeantworter abgehört, wenn einer draufgequatscht hat, weil ich ja am telefonieren war. Bis ich mich am Nachmittag durch sämtliche Zettelchen und Notizen gearbeitet hatte, war schon fast wieder Feierabend.

In der Pause war ich am See. Da konnte ich es allerdings nur im Schatten aushalten. Dieses Mal zum Glück eine Bank erwischt, die nicht mit Quasselstrippen belegt war.

Der Weg zur Arbeit ist seit Dienstag auch etwas beschwerlich. Sie haben ja am Morgen die Baustelle eröffnet. Als ich mit dem SEV Bus durch fuhr, wurden gerade Barken und Zäune abgeladen und aufgebaut. Unser Busfahrer (ausgeliehen aus Karlsruhe) hat auch direkt, weil er sich noch nicht auskannte, an zwei Haltestellen vergessen anzuhalten. Die Baustellenampeln, die sie an der einen Kreuzung aufgebaut (aber noch abgedeckt) hatten, waren beim vorbeilaufen eher verwirrend. Es sah so aus, als ob ein Teil des Verkehrs über die Gleise geleitet werden würde. Aber die sollen doch erneuert werden. Und das geht ja nicht, wenn da Autos drüber fahren. Es bleibt spannend. Die Fahrt in die Stadt hat zumindest größtenteils Problemlos geklappt und ich war pünktlich im Büro.

Ich war den ganzen Tag gespannt, wie die Sache am Abend aussehen würde, wenn alles fertig aufgebaut war. Denn im Internet fand man - entgegen der Ankündigung der Stadt - absolut keine einzige hilfreiche Info zur neuen Verkehrsführung. Und am Mittwoch müsste ich ja da irgendwie durch ohne zu großen Zeitverlust...wenn möglich.
 
Die Heimfahrt war gelinde gesagt eine einzige Katastrophe. Wenn ich die 3-4 km von der Stadt aus gelaufen wäre, wäre ich deutlich schneller Zuhause gewesen. Wer hätte es ahnen können. Der Rückstau von der Baustelle ging bis fast in die Stadtmitte. Natürlich steckten die Busse da fest. Der ganze Weg dauert normalerweise ca. 20 Minuten (mit dem Bus). Nach 30 Minuten hatten wir nichtmal die Hälfte der Strecke zurück gelegt. 
 
Es war so warm. Die Klimaanlage im Bus lief auch nicht gescheit. An der einen Haltestelle habe ich vor lauter Hirnschmelze verpennt auszusteigen. Und eigentlich hatte ich bei der Hitze auch keine Lust zu laufen. Aber im noch wärmeren Bus eine weitere Ewigkeit hocken? Auch keine Option. Natürlich brauchten wir für die ca. 500 m zur nächsten Haltestelle nochmal ca. 10 Minuten. Dort bin ich dann raus. Denn wenn es in diesem Tempo weiter gegangen wäre (und das ist es am Ende auch), hätte ich wahrscheinlich nochmal ne halbe/dreiviertel Stunde bis nach Hause gebraucht. Das wären dann über 60 Minuten für 3-4 km mit dem Bus gewesen! Also bin ich, trotz Hitze, die restliche Strecke gelaufen... und hab dabei noch die 3 Busse, die vor meinem abgefahren waren, überholt.
Dummerweise hab ich nicht ganz so weit voraus gedacht und hatte für so eine Aktion die falschen Schuhe (Sandalen) an. Daher hab ich mir lustig die gerade erst verheilten Blasen von neulich wieder neu gelaufen. Aua. Statt wie üblich um 16:45 war ich erst um 17:20 Uhr Zuhause und fertig mit der Welt. Aber die Dusche tat echt gut.
Zum Abendessen gab es, passend zum Wetter, einen Wassermelonen-Rucola-Feta-Salat. Dazu ein bisschen Schwein aus der Bratpfanne. Das ging zum Glück auch alles recht schnell und ich stand nicht noch ewig in der Küche.
 
Mittwoch ging es mit dem Auto zur Arbeit. Schwimmtasche im Kofferraum. Und ich hab tatsächlich am See geparkt, weil es in der Straße am Büro nicht einen einzigen Parkplatz gibt, der im Schatten liegt. Und mein altes Autochen hat ja keine Klimaanlage. Am Parkplatz am See gibt es zumindest ein paar Bäume im hinteren Teil. Außerdem habe ich gesehen, dass sie die Baustelle dort auch neu aufgebaut haben und man inzwischen weder als Fußgänger noch als Autofahrer gescheit vorbei kommt. Da war das Parken im Schatten gleich doppelt gut.
 
Meinen Füßen ging es über Nacht dann zum Glück auch etwas besser. Die Fußsohlen brannten immer noch etwas. Aber mit anderen Schuhen konnte man es gut aushalten.

Wenn im Büro mal Streckenweise etwas Leerlauf herrschte, habe ich mir überlegt, wie ich am gescheitesten durch sämtliche Baustellen, Umleitungen und den nervigen Feierabendverkehr-Stau zum Schwimmbad komme. Ich hab am Ende eine Strecke ausgetüftelt, die wahrscheinlich von den Kilometern her einen Ticken länger ist, aber auf Grund von (hoffentlich) weniger Verkehr doch schneller gehen könnte. Ob der Plan aufginge, müsste bis Feierabend natürlich abgewartet werden.

Der Arbeitstag war zum Glück nicht ganz so stressig wie am Dienstag. Aber es gab trotzdem mehr als reichlich zu tun.

Mein super toll ausgedachter Weg zum Schwimmbad war tatsächlich richtig gut. Nach rund 20 Minuten war ich am Hallenbad, hab einen Parkplatz im Schatten ergattert und konnte mit dem digitalen Ticket direkt rein. Und leider war es brechend voll an diesem Mittwoch. Klar. Pfingstferien. Blöd. Um gescheit Bahnen zu ziehen, waren viel zu viele Menschen im Becken unterwegs. Ständig musste man auf Lücken warten. Mit meinem Schwimm-Spezi hab ich dann auch noch reichlich 10 Minuten verquatscht, so dass am Ende von meiner Stunde im Wasser maximal 45 Minuten schwimmen bei raus kamen. Und daher hab ich auch dieses Mal nur 32 Bahnen geschafft. Besser als nichts. Aber trotzdem etwas enttäsuchend. Hoffentlich ist es nächste Woche wieder besser, wenn die Ferien vorbei sind.

Haare föhnen konnte ich mir dieses Mal sparen. Bei 35 Grad und offenen Fenstern reichten die 15 Minuten Fahrt bis nach Hause locker, um das Haupthaar trocken zu bekommen :-D
Zum Abendessen gab es wieder nur eine schnelle TK Pfanne. Die haben sich nach dem Schwimmen echt bewährt. Und gegen 21:30 Uhr bin ich todmüde ins Bett gekippt.
 
Donnerstag fuhr ich nochmal mit dem Auto zur Arbeit. Von Zuhause aus kann ich "die heimische Baustelle" gut umfahren. Aber "die Arbeitsbaustelle" wartete mit einer weiteren Neuerung auf: Sie haben eine Spur "geklaut". Am Mittwoch gab es noch zwei Spuren. Eine für gerade aus, die andere für Rechtsabbieger. Die Geradeausspur ist aber nun der Gegenverkehr. Und irgendjemand hat das wohl im Halbschlaf nicht richtig kapiert und parkte nun vor der roten Ampel quasi im Gegenverkehr. Natürlich setzte direkt der Herdentrieb ein und es reihten sich noch 4-5 Autos dahinter. Da ich ja eh nach rechts wollte, stand ich zum Glück automatisch richtig. Ich hatte aber auch gesehen, dass die gelben Linien und Baustellenschilder sich geändert hatten.

Und dann kam, was kommen musste. Die Ampel für den Gegenverkehr wurde grün und die kamen ja jetzt nicht durch, weil die Herde Deppen die Spur blockierten. Da ja die "richtige" Spurt auch mit vielen Autos blockiert war und man wegen der Baustelle nicht wirklich woanders hin ausweichen konnte, dauerte es fast 15 Minuten, bis sich alle irgendwie so hinsortiert hatten, dass der Verkehr wieder fließen konnte. 

Im Büro war reichlich zu tun und der Tag ging schnell über die Bühne. Die Pause am See war richtig angenehm, da wir im Donnerstag nur 29 Grad hatten und der doch recht kräftige Wind die ganze Wärme deutlich angenehmer machte.

Auf dem Heimweg war ich noch schnell einkaufen, so dass ich das am Freitag nicht noch machen musste. Den ganzen Kram bei der Hitze von der Garage zur Wohnung zu schleppen, war allerdings mehr als anstrengend. Da half dann auch der Wind nicht mehr viel.

Die leichte Sehnenscheidenentzündung vom Balkonwerkeln am Wochenende ist durch die Schlepperei leider auch etwas schlimmer geworden. Ich hab abends direkt Voltaren draufgesschmiert und die Schiene angelegt. Hoffentlich bin ich es so schnell wieder los, wie das letzte Mal nach dem Reifenwechsel.
Zum Abendessen hatte ich nach langer Zeit mal wieder richtig Lust auf Milchreis. Daher hab ich Milchreis gekocht, Zimt-Zucker drüber und weil noch ein paar Heidelbeeren vom Wochenende übrig waren, durften die auch noch mit dazu. Schmeckte richtig lecker :-)
 
Freitag ging es mit dem SEV Bus in die Stadt und von dort zur Arbeit. Die neue "Stadtrundfahrt" führt vorbei an Sehenswürdigkeiten wie einer Gebäude-Baustelle, dem Finanzamt und der Justizvollzugsanstalt. Hach. Immerhin ist (aktuell) morgens alles super und pünktlich. Wie das nächste Woche aussieht, wenn die Ferien vorbei sind, wird sich zeigen. Aber ich würde auf gar keinen Fall auf dem Rückweg auch wieder den Bus nehmen. Die Erfahrung vom Dienstag hat mir gereicht.
In der KaJo sind morgens um 7 die Bürgersteige noch hochgeklappt
Im Büro war ich so ziemlich den ganzen Tag alleine. Chefe war nämlich mit den Herren auf der Baustelle. Und da er mich - nachdem ich einen Termin für Montag für ihn eingetragen hatte - darum gebeten hat, den Tag für ihn freizuhalten, gehe ich davon aus, dass er langes Wochenende macht. Hätte er ja auch mal rechtzeitig sagen können, dann hätte ich den Termin nicht direkt wieder verschieben müssen.
 
Sonst war es ein eher entspannter Freitag. Trotz viel Arbeit. Und der Feierabend kam schnell. Und wie erwartet verabschiedete sich Chefe mit "wahrscheinlich bin ich dann Dienstag wieder da" ins Wochenende.

Die Heimfahrt mit der Bahn "hinten rum", um den SEV Bus zu vermeiden, war leider auch eher unglücklich am Freitagabend. Umstieg klappte zwar prima, aber die Bahn war brechend voll (weil die Idee wohl noch andere hatten). Und nach nur 2 Haltestellen kam die unfreundliche Durchsage einer genervten StraBa-Fahrerin, dass sie uns jetzt alle rausschmeißt. Sie hätte massiv Verspätung, das Fahrzeug wäre auch defekt und sie würde jetzt ins Depot zurückfahren. "Sie müssen hier jetzt alle raus. Bitte alle aussteigen!". Auf das folgende Fahrzeug warten war blöd, denn die Haltestelle lag in der prallen Sonne. Die Bahn die dann kam war ebenfalls rappelvoll und wir sollten da nun noch alle rein. Wie kuschelig bei über 30 Grad :-/ 
 
Weil für den letzten Kilometer kein Bus weit und breit in Sicht war, bin ich das letzte Stück nach Hause gelaufen. Zum Glück lag der Gehweg im Schatten. Und ich war tatsächlich kurz vor 17 Uhr Zuhause - trotz defekter Bahn und doppelt umsteigen. Das versuche ich jetzt immer so. Sind ja nur noch 5 Monate :-/
Zuhause kurz den Schwitz abgeduscht und dann direkt in die Küche. Es gab Bratkartoffeln und Wurstsalat.  

Auf der Waage war ich auch. Die Woche lief dank PMS nicht sooo optimal und dazu kommen auch noch hitzebedingte Wassereinlagerungen, die ich nicht so recht loswerden kann. Von daher hatte ich mit einer fetten Zunahme gerechnet. Stellt euch meine Überraschung vor, als die Waage 200 g weniger anzeigte! Also wieder 107,9 kg. Nehm ich. Ob das Schwimmen sich wohl inzwischen auszahlt oder ich einfach nur Glück hatte?

Und am Wochenende? Erst hieß es, es solle bis Mitte nächster Woche so heiß bleiben. Samstag hatte sich das schon wieder geändert und es sollte bereits ab Montag kühler werden - und regnen. Der Hochsommer im Mai bleibt uns aber übers Wochenende noch erhalten. Ob ich da an meinen zwei freien Tagen in der Lage und Willens bin, viel zu unternehmen ist fraglich. Mal sehen. Ich freue mich jetzt erstmal auf's ausschlafen und den Rest entscheide ich spontan. Denn die Hitze macht mich einfach fertig, auch wenn ich nicht wirklich viel mache.
 
 

Die KW 22 in kurz:
Samstag: 3.998/1.800 kcal, 3.794 Schritte
Sonntag: 3.190/1.800 kcal, 2.157 Schritte
Montag: 3.964/1.800 kcal, 3.088 Schritte
Dienstag: 2.809/1.800 kcal, 8.240 Schritte
Mittwoch: 2.289/1.800 kcal, 6.351 Schritte + 45 Minuten schwimmen (32 Bahnen)
Donnerstag: 2.555/1.800 kcal, 7.518 Schritte
Freitag: 2.994/1.800 kcal, 8.174 Schritte

Abnahme: -200 g

Sonntag, 24. Mai 2026

Wunschgewicht: KW 21 - 2026

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Samstag hab ich ausgeschlafen. Heißt, ich war gegen 8:30 Uhr wach. Der Tag begann nass und es regnete den ganzen Tag immer mal wieder.
 
Ich hab mir also wieder einen schönen Tag Zuhause gemacht. Etwas gehäkelt, etwas gelesen, etwas ferngesehen.
 
Aktuell (bis nächstes Jahr noch) kann man die verfilmte Biographie von Olivia Jones "Olivia" in der ZDF Mediathek ansehen. Ich fand den Film nicht schlecht. Erschreckend, mit was sich homosexuelle Menschen damals und ja leider auch heute noch rumplagen müssen. Man sollte meinen, 2026 wären wir da schon weiter. Aber scheinbar ist das nur Wunschdenken :-(
 
Solch verachtendes und diskriminierendes Verhalten kann ich wirklich nicht nachvollziehen. Es erinnerte mich an Bärchen, der sich auch anfangs nicht traute, (mir/uns) offen zu erzählen, dass er auf Männer steht. Weil er halt selbst auch negative Erfahrungen gemacht hat. Sowas finde ich einfach schrecklich. Man sucht sich nicht aus, wen man liebt und es tut auch keinem anderen weh. Solange man selbst glücklich ist, soll man doch lieben (können) wen man will. Das geht keinen anderen was an.
Zum Abendessen gab es Spargel mit Hollandaise und dazu ein Rumpsteak. Zum Dessert nochmal Erdbeeren mit Sahne. Die blöde Sprühsahne ist jetzt auch endlich leer :-) 
 
Sonntag hab ich bis kurz nach 9 Uhr geschlafen und bin wohl auch nur wach geworden, weil die Natur rief. Als ich aus meinem Zimmer torkelte, stand der MBW tatsächlich schon komplett fertig in der Küche und räumte die Spülmaschine aus. Hoffentlich finde ich jetzt auch alles wieder :-/ Er neigt dazu, alles irgendwie einzuräumen, wie halt gerade Platz ist, statt die Sachen da hin zu packen, "wo sie hin gehören". Kennt ihr das Problem?
 
Aus dem gleichen Grund darf ich die Spülmaschine bei meinem Papa nicht einräumen, wenn ich zu Besuch bin. Ich mache das nämlich da auch immer falsch :-D Ausräumen ist bei Papa hingegen kein Problem. Da hat sich seit Kindheitstagen nichts verändert und ich weiß, wo alles hin kommt. Der werte Herr Vater hat beim Ausräumen nichts zu meckern. Aber wehe ich räume das Geschirr in die Maschine :-D
 
Am Sonntag habe ich meinen alten Rollcontainer und eine alte Plastikkiste ausgeräumt, sauber gemacht und bei Kleinanzeigen zum Verschenken reingestellt. Kleinanzeigen ist wirklich lästig geworden, seitdem die KI die Anzeigen prüft, ob sie regelkonform sind. 
 
Während mein Rollcontainer innerhalb von kaum 5 Minuten online war, wurde das Inserat der Plastikkiste über 3 Stunden "geprüft". Wieso und weshalb? Keine Info. Ich habe lediglich versucht eine uralte, rote Plastik-Kiste zu verschenken, denn zum Entsorgen war sie zu schade. Von Privat, kein Geldfluss, kein Handel. Keine Dienstleistung, nichts illegales, keine Hehlerware. Und trotzdem ging nichts voran.

Sicherheitshalber habe ich beide Teile auch noch in die Nachbarschaftsgruppe gesetzt. Der MBW hat parallel versucht, seinen alten Nachttisch bei Kleinanzeigen (ebenfalls von Privat und zu verschenken) einzustellen. Er bekam ne automatische Mail, dass die Anzeige nicht regelkonform war und daher automatisch gelöscht wurde. Ernsthaft? Ein alter Nachttisch aus Holz? Zum Verschenken an Selbstabholer? Nicht regelkonform? Ich glaub es hackt!
 
Er hat's auch nicht kapiert und ne Mail zurück geschrieben und um Begründung gebeten. Die stand in der automatischen Mail nämlich nicht drin. Nur, dass die KI seine Anzeige rausgefiltert hätte und ein echter Mensch nochmal drüber geguckt hätte, um die Entscheidung der KI zu bestätigen. Kann ich in diesem Fall tatsächlich nicht glauben. Was kann bitte am verschenken wollen eines alten Möbelstücks nicht regelkonform sein? Sachen gibt's. Bin gespannt, ob und was er für ne Antwort bekommt. Kann nämlich "auf Grund der vielen Anfragen" etwas Dauern. Ob die vielen Anfragen wohl daher kommen, dass die KI nicht richtig funktioniert?
 
Das war auch so ziemlich das einzige Mal, dass ich den MBW am Sonntag zu Gesicht bekommen habe. Den restlichen Tag hat er in seinem Zimmer gehockt.
 
Am Sonntag war es tatsächlich etwas trockener. Aber so richtig sonnig wollte es bis zum Abend nicht werden. Draußen war ich am Ende dann auch nicht mehr. Dafür habe ich Papierkram erledigt und nochmal an die eine Baugenossenschaft geschrieben. Meine letzte Hoffnung eigentlich. Denn auch die Heimbau hat inzwischen kompletten Aufnahmestopp für Neumitglieder. Wie schon die Familienheim seit fast einem Jahrzehnt. Ich bin gespannt, wie es weiter geht. Denn von meiner Anfrage bei der Stadtbau habe ich seither nichts weiter gehört. Aber die wollten sich ja auch nur melden, wenn sie was passendes frei haben. Scheint nicht der Fall zu sein. Ätzend.
Zum Abendessen gab es Mini-Grillhaxen (TK und aus dem Backofen) und dazu etwas Krautsalat. Leider war das 4-tägige Wochenende nun auch schon wieder vorbei. Jetzt heißt es 5 Tage arbeiten und dann wieder 3 Tage frei. Denn nächstes Wochenende ist ja schon wieder Pfingsten und der Pfingstmontag ist Feiertag :-)
 
Mein Bruder hat auch bald Geburtstag. Ich muss bis Dienstag noch ein Geschenk besorgen, damit ich am Mittwoch das Paket abschicken kann. 
 
Montag fuhr ich mit dem Auto zur Arbeit, weil der MBW um Fahrdienst gebeten hatte. Liegt ja eh auf dem Weg und tut nicht weh. Es hat geschüttet wie aus Kübeln hörte aber etwas später zum Glück wieder auf.
Denn am Montag fand dann endlich der Termin bei der verrückten Terror-Kundin statt. Der Termin war ausgemacht für 8:30 Uhr. Um 8:32 Uhr klingelte das Telefon: "Wir hatten doch einen Termin ausgemacht. Kommen Ihre Handwerker noch?!" Was zum...? Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie froh ich sein werde, wenn ich für diesen Vorgang die Rechnung schreiben und nach Zahlung alles ins Archiv packen darf. 
 
Weil es bis Mittag nicht mehr regnete, konnte ich tatsächlich in der Pause in den Park. Mit Jacke konnte man es dort gut aushalten.

Ansonsten lief der Tag recht unspektakulär ab und dadurch das ich mit dem Auto war, war ich auch recht zügig wieder Zuhause.
Zum Abendessen gab es Brathering (aus dem Glas) mit Kartoffeln und Senfsoße. Danach verschwanden leider noch 3 Scheiben Käse in meinem Wanst :-/ Das war so unnötig. Aber lecker.
 
Dienstag war es den ganzen Tag trocken. Sonne und Wolken wechselten sich lustig ab.
Pumpkin Chai mit einem Schlückchen Saft, erstaunlich lecker!
In der Pause war ich wieder im Park. Die Runde um den See tat echt gut, denn im Büro war die Hölle los. Telefon ohne Ende, so dass ich kaum dazu gekommen bin, den Stapel auf dem Schreibtisch abzuarbeiten.

Nach der Arbeit hab ich noch ein paar Kleinigkeiten besorgt, die ich dem Bruder zum Geburtstag schicken will. Das Paket muss dringend am Mittwoch auf die Reise, denn ab Samstag sind die vier über das lange Pfingswochenende nicht Zuhause.
Zum Abendessen gab es Chili con Carne Wraps. Die hatte ich schon ewig nicht mehr. Ich bin allerdings eine absolute Niete im Wraps rollen und daher ließen sie sich - wie immer - schwer essen. Aber sie waren saulecker :-)
 
Statt Dessert wurde das Geburtstags-Päckle gepackt, damit ich es am Mittwoch mitnehmen könnte. Da bin ich ja wegen Schwimmen eh wieder mit dem Auto unterwegs und kann es vor der Arbeit schon beim Briefzentrum aufgeben :-) Hoffentlich kommt es dann auch vor Samstag im Sauerland an. 

Während ich lustig das Paket fertig gemacht habe, ist mir bewusst geworden, dass mein kleiner Bruder auch schon 40 Jahre alt wird. Kurzzeitig kam ich mir jetzt doch richtig alt vor.
 
Mittwoch war das Wetter nicht so dolle wie erhofft. Es war den ganzen Tag trübe und grau und wirklich sehr windig. 

Auf dem Weg zur Arbeit lief sogar kurzzeitig der Scheibenwischer. Aber mein Paket bin ich noch vor der Arbeit los geworden und einen Parkplatz gab es auch noch. 

Der Arbeitstag war vollgepackt und ging daher echt zügig über die Bühne. Mit einer lieben Bekannten hab ich geschrieben. Die hat gerade massiv Probleme mit einem Mieter und kann es kaum erwarten, bis der Typ zu Ende Juli ausgezogen ist. Miete zahlen tut er wohl seit Monaten schon nicht mehr. Echt schade, dass sie so weit weg ist. Sie hätte absolut kein Problem damit, mir ihre frei werdende Wohnung zu vermieten. Aber die Gute lebt bei Kassel :-/

Die Pause habe ich im Büro verbracht. Denn draußen war es echt ungemütlich. Vom Büro aus ging es direkt ins Schwimmbad. Da war es deutlich leerer als sonst. Wegen des Fußballspiels? Ich hab keine Ahnung und es war mir auch egal. Einfach ohne große Behinderungen meine Bahnen ziehen war total klasse. Lediglich die üblichen "Mittwoch-Abend-Spezis" waren unterwegs. Wie üblich mehr quatschend als schwimmend :-D Ich hab einfach mein Ding durchgezogen und habe dieses Mal in meinen 60 Minuten das Ziel von letzter Woche ohne Knieprobleme erreicht und sogar noch 2 Bahnen oben drauf packen können. 

Ich bin echt stolz auf mich, dass ich meine Leistung doch so arg in so kurzer Zeit steigern konnte. Das war jetzt erst das dritte Mal und ich konnte mich bereits von 30 auf 52 Bahnen steigern :-)

Die eine nervige Baustelle ist auch inzwischen weg. Passend dazu wird ja am Dienstag die neue Baustelle (quasi vor der Haustür) eröffnet. Der Weg zur Arbeit und zum Schwimmbad wird also auch den Rest des Jahres nicht leichter :-/ Denn die neue Baustelle ist bis Oktober geplant.
Zuhause hatte ich, wie immer nach dem Schwimmen, keine Lust auf großes Kochen. Daher landete eine TK-Pfanne auf dem Teller. Weil danach noch immer Hunger herrschte, gab es noch Vollkorntoast mit Putenbrust.
 
Donnerstag war es sonnig und warm. Es sollte bis 26 Grad werden und weil ich es hasse, unnötig Klamotten mitzuschleppen, bin ich morgens bei nur 10 Grad ohne Jacke direkt im T-Shirt los. Es war beim Umsteigen kurz etwas kühl. Aber nachmittags war ich froh, dass ich nicht noch extra Gepäck dabei hatte :-)

Der Arbeitstag war eher ruhig. Der eine Kollege fiel (mal wieder) aus. Dieses Mal aber nicht, weil er selbst krank war, sondern weil seine Tochter krank war. Die arme kleine Maus.

In der Pause war ich wieder am See und hab die Sonne genossen. Auch für das kommende lange Wochenende sah es aktuell gut aus: Sonnig und fast 30 Grad (was mir persönlich ja schon wieder fast zu warm ist).
 
Der Bruder meldete am Nachmittag, dass sein Paket schon angekommen war. Sehr gut! So muss das sein. Aufmachen will er es aber erst am Geburtstag. 

Zuhause hatte ich mal wieder Bock auf Pelmeni. Die hab ich ehrlich gesagt noch nie selbst gemacht. Daher landete die TK-Variante in der Brühe. Dazu gab es einen Klecks Schmand.
Und um kurz nach 20 Uhr kam ein netter junger Mann vorbei, der meinen Rollcontainer abgeholt hat. Die rote Kiste ist quasi auch weg. Aber mit der Dame war es bisher unmöglich einen Abholtermin zu vereinbaren. Sowas hasse ich ja echt. Mal sehen, ob es noch klappt.
 
Freitag war ich fast den ganzen Tag alleine im Büro. Die Herren waren alle Aushäusig unterwegs. Das Wetter war gut warm und sonnig. Mit meiner Jeanshose war es mir am Nachmittag sogar schon zu warm.
 
In der Pause war ich am See und habe nach meiner Runde die letzte Bank im Schatten ergattert. Ich saß da kaum 5 Minuten und wollte einfach nur in Ruhe mein Brot verputzen und lesen, da setzten sich zwei ältere Weiber daneben. Grundsätzlich habe ich nichts gegen andere Leute auf der Bank. Das kommt öfters vor. Aber bisher war niemand so "unhöflich", wie die beiden. 
 
Sie machten sich (gefühlt absichtlich) breit, und quatschten ohne Punkt und Komma in einer Lautstärke, dass mir fast die Ohren abfielen. Ich hab mein Brot aufgegessen und versucht weiter zu lesen. Aber bei der Lautstärke musste ich den einen Satz 5-6 Mal lesen und konnte mich einfach nicht konzentrieren. Also hab ich frustriert das Weite gesucht. Leider gab es nur noch Bänke in der prallen Sonne und ich hab die letzten 20 Minuten meiner Pause ordentlich vor mich hin gebruzzelt. Immerhin konnte ich mich aber wieder auf's lesen konzentrieren. 
 
Nach der Arbeit noch schnell zum einkaufen. Der Supermarkt war ungewöhnlich leer und ich war schnell wieder draußen.
 
Zum Abendessen gab es Paprikatopf mit Püree. Das hatte ich jetzt auch schon länger nicht mehr.
Auf der Waage sah es nicht gut aus. Die 4 Tage Wochenende mit Mistwetter und zu viel Futter waren für den Hüftspeck eher kontraproduktiv. Bereuen tue ich nichts, aber blöd ist es dennoch. Mal wieder 600 g mehr und 108,1 kg. Und die PMS nervt seit Donnerstag auch schon wieder etwas. 
 
Das 3-tägige Wochenende soll sommerlich werden mit Sonne satt und um die 30 Grad. Am Freitag ging es mir kreislauftechnisch gar nicht gut und ich lag um 21 Uhr mit Kopfschmerzen im Bett. Egal wie alt ich werde, mein Körper kommt mit über 25 Grad einfach nicht gut zurecht. Kälte macht mir überhaupt nichts. Vielleicht sollte ich eher Richtung Polarkreis auswandern :-D Denn auch nach fast 20 Jahren im sonnig-heißen Freiburg fand hier keine "Gewöhnung" statt.
 
Was ich am Wochenende machen werde, weiß ich noch nicht. Bei der plötzlichen Hitze muss ich gucken, wie mein Kreislauf weiter mitmacht. Wandern auf keinen Fall. Vor allem, wo ich ja jetzt alleine unterwegs sein werde. Da muss ich noch besser aufpassen, dass unterwegs nichts passiert.  
 
 

Die KW 21 in kurz:
Samstag: 3.764/1.800 kcal, 1.466 Schritte
Sonntag: 3.425/1.800 kcal, 2.300 Schritte
Montag: 2.606/1.800 kcal, 4.572 Schritte
Dienstag: 2.738/1.800 kcal, 9.009 Schritte
Mittwoch: 2.042/1.800 kcal, 3.617 Schritte + 1 Stunde schwimmen (52 Bahnen)
Donnerstag: 3.063/1.800 kcal, 7.372 Schritte
Freitag: 2.409/1.800 kcal, 6.589 Schritte

Zunahme: +600 g

Sonntag, 17. Mai 2026

Wunschgewicht: KW 20 - 2026

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Samstag bin ich um ca. 8:30 Uhr aus dem Halbschlaf hochgeschreckt. Meine Menstasse ist überglaufen! Das ist mir in all den Jahren bisher nur ein einziges Mal passiert.
 
Generell ging es mir am Samstag eher gar nicht gut. Denn meine Periode hatte sich für den Berserker-Modus entschieden (was sie eigentlich nie tut) und ich kam mir vor, wie mein persönlicher Splatter-Film :-( Wenn man alle 2-3 Stunden dringend wo hin muss, ist wandern nicht wirklich eine Option. Dabei hatte ich mir schon eine Strecke ausgesucht am Freitagabend. Blöd!
Immerhin war ich ne gute Stunde spazieren. Wenigstens etwas, wenn schon nicht wandern. Und wie jedes Jahr habe ich mir das erste Mal in Sandalen wieder ne fette Blase gelaufen :-/
Auf dem Heimweg habe ich mir ein Stückchen Erdbeerkuchen mitgenommen. Wenn mein Körper schon meine Pläne durchkreuzt, kann ich wengistens was für die Seele tun ;-) 
 
Den restlichen Tag habe ich dann völlig nutzlos auf der Couch rumgegammelt, mir einen Actionfilm in der Originalsprache reingezogen - einfach, weil ich es kann. Oder am Handy gedaddelt. Viel Konzentration konnte ich leider nicht dauerhaft aufbringen. Daher war häklen keine Option. 
 
Der MBW hat es mit seiner Schwester auch verdammt lange ausgehalten. Eigentlich wollte ich Spargel machen. Aber der ist blöd, wenn man ihn warm machen muss. Daher hab ich spontan was anderes gekocht. Denn ICH hatte plötzlich echt Kohldampf. 
Also hab ich TK-Reste (Kartoffel-Sticks und Hacksteaks) in den Ofen gekloppt und einen grünen Salat dazu gemacht. Fertig.  
Die am Freitag bestellten Blumen wurden auch wie gewünscht am Samstag bei meiner Mutter abgeliefert. Zum Muttertag. Sie hat sich sehr gefreut und der Strauß sah auch schön aus, obwohl die meisten Blumen sogar noch gar nicht aufgegangen waren. Wenn erstmal alles richtig aufblüht, muss er noch schöner aussehen. Ich klopfe mir jetzt einfach mal selbst auf die Schulter ;-) 
 
Sonntag war Muttertag. Da ich meinen Teil ja schon erledigt hatte, konnte ich den Tag eher entspannt angehen. Da mein Körper ja am Samstag schon ordentlich "aufgeräumt" hatte, lief der Sonntag wieder "normal". Leider war das Wetter nicht so dolle.
 
Während ich vormittags noch meinen Blog hochgeladen habe und mich über die Bilder gefreut habe, die mein Bruder schickte - der war mit Familie am Samstag zum 50-jährigen Kindergarten-Jubiläum gewesen - machte sich der MBW auf, um seine Mutter zu besuchen. So Tage für mich alleine genieße ich ja total. Von daher freue ich mich schon auf das nächste 4-Tage-Wochenende :-D
 
Überrascht war ich, dass da auch ein Bild von mir dabei war. Also, nicht direkt von mir. Von meiner Kindergarten-Gruppe von vor 38 Jahren! Das hing da einfach so rum. Denn mein Patenkind geht tatsächlich in den gleichen Kindergarten, in dem ich (und Bruderherz) damals auch schon war(en). Also, war ich an dem Tag irgendwie auch mit dabei :-D Mein Bruder hat den Feuerwehrschlauch bei der Kinderbelustigung mit "Holzhaus zum Löschen" beaufsichtigt und die Große hat mit ihrer Gruppe einen Tanz aufgeführt. Die hatten echt Spaß. Wenn ich näher dran wäre, wäre ich glatt mitgegangen. Aber über die Bilder und das Tanzvideo hab ich mich auch voll gefreut. 
 
Nachmittags hat es geregnet wie aus Kübeln. Ich hab angefangen, meine alten Möbel, die weg sollen, auszuräumen. Ich hab nach Monaten mal wieder mit meiner Freundin aus England gechattet. Der geht's immer noch nicht gut, der Ärmsten.
 
Wenn das lange Wochenende wettertechnisch passt, will ich wieder einen Tag wegfahren. Ob an den Bodensee oder in die Schweiz, weiß ich noch nicht. Das entscheide ich wieder spontan.
Zum Abendessen gab es dann den Spargel mit Hollandaise und Schinken. Und der MBW hatte Linzertorte zum Dessert mitgebracht.
Meine Sporttasche ist für Mittwoch auch wieder gepackt. Ich freu mich schon auf das nächste Schwimmen. 
 
Montag schaffte ich es gerade so trocken ins Büro, bevor der Himmel seine Schleusen öffnete. Angekündigt wurde die ganze Woche kühl mit Regen. Ich war froh, dass ich nur drei Tage arbeiten musste.

Der Arbeitstag war eher ruhig ob des usseligen Wetters. Einer der größten Hersteller Deutschlands rief an, um sich zu erkundigen, wie bei uns die aktuelle Verkaufaktion von denen laufen würde. Bei denen ist nämlich gerade total tote Hose. Die Pause musste ich wegen des Regens auch im Büro verbringen.

Widererwarten war der "Rücken-Kollege" am Montag auch wieder am Start. Damit hatte ich ja nicht wirklich gerechnet. Dafür meldete sich der MBW kurz vor Mittag - er sei den Rest der Woche krankgeschrieben. Die Arthrose im Fuß. Anscheinend konnte er kaum laufen/stehen und hat daher nach gut 2 Stunden die Arbeit schon wieder verlassen und war beim Doc.

Der MBW war am Samstag mit seiner Schwester mehere Stunden spazierend unterwegs und am Sonntag mit seiner Mutter. Und 2 Tage langsames Gehen und immer wieder sitzen sorgten dafür, dass er Montag nicht laufen konnte. Trotzdem mault er immer noch rum, er würde ja so gerne mal wieder (mit mir) wandern gehen. Ernsthaft? Aktuell würde jede Wanderung zu Krankschreibung führen. Im Leben nicht!

Derweil hoffe ich, dass am kommenden 4-tägigen Wochenende das Wetter mitspielt, damit ich (alleine!) wandern gehen kann und/oder nochmal einen Tagesausflug machen kann :-)

Zum Abendessen gab es die Hähnchenbrust, die ich vor ein paar Wochen mal zu diesem Asia-Nudelsalat dazu machen wollte, wo aber dann der Salat soooo viel war, dass ich den Vogel eingefroren habe. Dazu habe ich einfach Reis gekocht, etwas Sauerrahm und TK-Kräutermischung dran. Fertig war mein Hühnchen mit Kräuter-Reis :-)
Zum Desssert gab es Erdbeeren mit Sahne. Denn diese blöde Sprühsahne, die S uns im Februar schenkte, sollte endlich mal weg. Angefangen hatte ich sie ja schon vor einigen Tagen.
 Mein allmonatliches Hintergrund-Update ist auch gelaufen. Nach 3,5 Tagen war alles vorbei. Wobei der Samstag echt mega heftig und ätzend-anstrengend gewesen ist. Jetzt ist erstmal wieder Ruhe und für's Schwimmen am Mittwoch muss ich mir auch keinen Kopf machen - außer über die bestmögliche Anfahrt mit Vermeidung sämtlicher Baustellen. Denn beim Spaziergang am Samstag hatte ich ja auch auf der alternativen Strecke eine weitere kleine Baustelle entdeckt, die es zu umgehen gilt.
 
Dienstag war es zum Glück schon wieder trocken. Aber kühl und vor allem sehr windig.

Der Arbeitstag lief absolut unspektakulär. Keine verrückten oder mauligen Kunden, genug zu tun und in der Pause konnte ich an den See. Auch wenn es im Wind, trotz Jacke, jedes mal recht frisch wurde, wenn sich wieder eine fette Wolke vor die Sonne mogelte.
Immerhin schneit es in Freiburg nicht. Meine Familie im Sauerland hat es nämlich schon wieder weiß seit Dienstag. Nicht viel, aber immerhin war von 3-4 cm Schnee die Rede. Dazu ein schneidend kalter Wind. Da freute ich mich doch über Freiburgs muckelige 13 Grad :-D
Nach der Arbeit hab ich Pilze und Brot erworben und Zuhause gab es Boeuf Stroganoff mit Spätzle.
 
Mittwoch war es noch windiger und wolkiger als am Dienstag. Der Arbeitstag - der letzte diese Woche, da wir ja am Brückentag die Firma zu lassen - ging leider recht zäh über die Bühne.

Vorm Fenster sah es aus, als würde es - wie bei meiner Familie im Sauerland - schneien. Nur war es hier in Freiburg der nervige Pappel-Flaum, der durch die Gegend wehte. An manchen Ecken türmt sich das fluffige weiße Gedöns mehrere Zentimeter hoch.

Ich hab den "Knie-Kollegen" angerufen, um zu fragen, wie lange genau seine Krankmeldung noch läuft, damit ich die kommende Woche etwas gescheiter planen konnte. Nicht, dass er sich mal von selbst gemeldet hätte :-/ Scheinbar ist er ab Dienstag wieder da. Ich freu mich :-) Nicht nur wegen der Arbeit. Auch weil ich den Kollegen echt mag und ihn jetzt 3 Wochen nicht gesehen habe.
 
Die Pause habe ich im Büro verbracht. Die 12 Grad fühlten sich mit dem starken Wind nicht wirklich nach draußen sitzen an. Und Bewegung hätte ich am Abend ja eh noch genug.

Den AB hatte ich vor Feierabend auch mit einem neuen Sprüchlein versehen, dass am Freitag keiner da ist. Zettelchen an die Tür und Feierabend.
 
Laut Google sollte die alternative Route zum Schwimmbad ca. 15 Minuten dauern. Ich war gespannt, ob ich wirklich so durchkommen würde. Dann wäre ich nämlich schon gegen 16:30 Uhr im Wasser, statt wie vor einer Woche erst gegen 17:00 Uhr. Ich hab zwar am Ende etwas länger bebraucht, weil ich gefühlt an jeder Ampel rot hatte, aber ich war trotzdem um 16:30 Uhr im Wasser :-)
 
Eine Stunde und 46 Bahnen später war ich mit mir mehr als zufrieden, gut ausgepowert und bereit für's Abendessen. Dass ich am nächsten Tag würde ausschlafen können, war nochmal ein Bonus :-D Eigentlich hatte ich so viel Spaß, dass ich noch etwas länger bleiben und die 4 Bahnen bis zur 50 noch voll machen wollte. Aber bei Bahn Nr. 46 fing mein Knie leicht an zu zicken und bevor es zu schlimm würde, hab ich dann doch lieber meinen Hintern in die Umkleide bewegt.
 
Zwischendrin war es mal für gute 15 Minuten echt voll im Becken, so dass ich länger Pause machen musste, bis die Lücken zwischen den anderen Schwimmern groß genug waren, um meine Bahn in Ruhe durchziehen zu können. Dabei wurde dann am Beckenrand etwas gequatscht, denn dem einen älteren Herrn war tatsächlich aufgefallen, dass ich letzten Mittwoch auch schon da war :-D Er verließ das Becken ca. 15 Minuten vor mir und verabschiedete sich mit den Worten: "Übertreiben Sie's nicht, Sie haben schon ganz rote Bäckle!" Fand ich voll nett und irgendwie lustig. Denn er selbst hat in der Zeit tatsächlich mehr am Beckenrand mit den anderen Schwimmern gequasselt, als zu schwimmen.
Zum Abendessen gab es Tortellini-Auflauf alla Hawaii. Da muss man nicht wirklich was vorbereiten und das ganze Gelumpe nur 30 Minuten in den Backofen schieben. Perfekt nach dem Schwimmen :-)
 
Leider sieht das lange Wochenende wettertechnisch mal so gar nicht rosig aus. Lediglich am Sonntag sollte es (Stand Mittwochabend) trocken sein. Die anderen drei Tage sollen nass werden. Nix wandern oder Ausflug :-( Ich hoffe, die Wettergötter lassen kurzfristig doch noch Gnade walten. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
 
Donnerstag war Feiertag und ich wollte ausschlafen. Leider fand mein Körper, dass wir um 7 Uhr schon wach sein sollten - der olle Verräter. Bis kurz nach 8 Uhr hab ich noch gelesen.
 
Das Wetter war am Donnerstag tatsächlich ziemlich mies. Kalt, Wind und Regen sprachen für einen Tag Zuhause. Da ich etwas unmotiviert war, habe ich gelesen und mich anschließend tatsächlich im "Handy daddeln" verloren. Irgendwann meldete sich der Hunger und ich hab eine Bratwurst-Gemüse-Pfanne gekocht.
Etwas Haushalt hab ich noch erledigt und später ging es wieder mit Buch ins Bett. Was soll man bei so usseligem Wetter auch sonst machen?
 
Freitag hab ich tatsächlich bis um ca. 8 Uhr geschlafen. Und ich hätte wahrscheinlich noch länger, wenn die Natur nicht Alarm geschlagen hätte.
 
Während des Frühstücks hat es ordentlich geschüttet. Ein nettes, lustiges Telefonat später, war es endlich mal trocken und ich bin einkaufen gefahren. Kaum 30 Minuten wieder Zuhause, öffnete der Himmel erneut die Schleusen. So ging es den ganzen Tag.
 
Nachmittags habe ich eine weitere Regenpause genutzt, um meine Medikamente in der Apotheke zu holen und ein vormittags vergessenes Teil noch einzukaufen. Wieder fing es kurz nach meiner Rückkehr wieder an zu schütten :-/
 
Mein Brillenetui für die Schwimmtasche wurde geliefert. Am Mittwoch erhielt ich noch eine Mail, dass sich die Lieferung verzögern würde und man mir daher die Versandkosten erstatten würde und dann klingelte am Freitagabend doch der Zusteller.
Jedenfalls muss ich jetzt nicht mehr mit der Brille in der Umkleide und im Spint jonglieren. Denn beim Schwimmen mag ich sie nicht aufsetzen. So blind bin ich dann zum Glück auch nicht. Die Uhr im Hallenbad ist groß genug, um sie auch ohne Brille erkennen zu können ;-) Und ab jetzt kann ich meine Brille sicher verpacken, während ich meine Bahnen ziehe.
Zum Abendessen habe ich die restlichen Kartoffeln in den Backofen geworfen. Die mussten dringend weg. Dazu gab es Lachsfilet und Sour Cream. Zum Dessert hatte ich Mini-Donuts aufgetaut. Die hatte ich vor einiger Zeit mal im Angebot erworben und die Tage im Gefrierfach wieder entdeckt. 
Natürlich war ich am Freitag auch auf der Waage. Dieses Mal habe ich tatsächlich direkt dran gedacht. Und obwohl die Woche kalorientechnisch wieder eher suboptimal lief, habe ich nette 500 g abgenommen :-) Aktuell also 107,5 kg. Ich hoffe, das Schwimmen macht sich hier schon bezhalt ;-) Wir werden sehen. 
 
Für Samstag ist auch wieder viel Regen angekündigt. Sonntag soll es trocken werden. So wirklich was planen kann man da nicht. Aber langweilig wird mir definitiv auch nicht. 
 
 

Die KW 20 in kurz:
Samstag: 3.685/1.800 kcal, 7.646 Schritte
Sonntag: 2.487/1.800 kcal, 2.688 Schritte
Montag: 2.474/1.800 kcal, 5.098 Schritte
Dienstag: 2.431/1.800 kcal, 7.131 Schritte
Mittwoch: 2.768/1.800 kcal, 4.182 Schritte + 1 Stunde schwimmen (46 Bahnen)
Donnerstag: 3.104/1.800 kcal, 1.855 Schritte
Freitag: 3.563/1.800 kcal, 4.435 Schritte

Abnahme: -500 g

Sonntag, 10. Mai 2026

Wuschgewicht: KW 19 - 2026

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Samstag hab ich etwas länger geschlafen. Während Freitag tagsüber (nach der Putzaktion gegen den Blütenstaub) alles paletti war, war die Nacht auf Samstag wieder etwas beschwerlich. Ich nehme an, ich hab die Pollen auch im Bett. Aber frisch beziehen wollte ich erst am Sonntag. 
 
Außerdem waren am Morgen auch Fensterbank und Regal wieder leicht mit Blütenstaub eingepudert. Es ist zum Kotzen. Denn es gibt aktuell 3 Möglichkeiten: 1. Damit leben, 2. Täglich feucht putzen oder 3. Tag und Nacht für die nächsten Wochen die Fenster ständig geschlossen halten. Keines davon ist wirklich prickelnd :-( Außerdem hab ich das Gefühl, dass es dieses Jahr besonders schlimm ist. Die letzten Jahre war es nicht so extrem. Merkt ihr das auch, oder bilde ich mir das nur ein?
Zum Frühstück gab es Brötchen mit light Frischkäse und Tomaten. In den Frischkäse hatte ich ein bisschen italienisches Stullen-Gewürz eingearbeitet. Das schmeckte zusammen richtig lecker.
Gegen Mittag sind der MBW und ich zum Möbelschweden gefahren. Das hatte ich ihm versprochen. Dafür, dass ich das Auto behalten kann, hatte ich ja als Gegenleistung Fahrdienst angeboten, falls benötigt. Er wollte einen neuen Nachttisch kaufen. Ich hab mich erkundigt, wie lange Vorlauf ich für meine eigene Bestellung benötige, wenn ich mit dem Ausräumen meines Zimmers soweit bin.
 
Es war heiß am Samstag. Zum Glück sind beim Möbelschweden die Parkplätze vor der Tür irgendwie IMMER komplett belegt und im Parkhaus ist es schön schattig. Wobei die Plätze vor dem Geschäft ja inzwischen auch schattig sind, da riesige Solar-Dächer darüber gebaut wurden. Während der MBW (mal wieder) technische Probleme hatte UND extrem schlecht vorbereitet war, wusste er natürlich nicht mehr, welchen Nachttisch er wollte. Tolle Wurst. Sowas passiert, wenn man sich zu abhängig von der Technik (App) macht und vorher Null überlegt. 

Nachdem ich leicht genervt (ich hasse Samstage bei Ikea) ein paar blöde Kommentare zu seinem wie üblich nicht vorbereitet sein abgelassen habe, kam der altbekannte Spruch: Bei dir ist ja immer alles meine Schuld. Als wären wir noch zusammen. Hach, was geht es mir am Allerwertesten vorbei. Und mal ganz abgesehen davon, ist es absolut nicht meine Schuld, wenn er was kaufen will und nicht mehr weiß was ;-) Ich war ja nur der Fahrer.

Während er am Ende dann doch noch irgendwie das gewünschte Kommödchen ausfindig gemacht hat, war ich zwischenzeitlich ein paar Schritte weiter und in einem erbaulichen Gespräch mit einer Mitarbeiterin. Kurz gesagt: Die Lieferzeiten sind DEUTLICH kürzer, als ich vermutet habe. Die ganze Aktion sollte ruckzuck über die Bühne gehen, sobald ich einen Termin für den Sperrmüll bekommen habe :-) Die Rede ist von ein paar Tagen, statt der erwarteten Wochen. Absolut toll!

Ich hab den MBW dann auch brav alleine sein Kommödchen aufbauen lassen und lediglich mein Werkzeug beigesteuert. Nach etwas über 2 Stunden war er fertig, mein Gummihammer kaputt und ich hatte das Essen auch parat.
Zum Abendessen gab es Hühnchen-Hawaii (TK) mit Kartoffelecken und Salat. Zusätzlich zu der kleinen Dose Mais hab ich noch ein Tütchen Walnuss-Croutons in den Salat geworfen. Das war echt gut.
Zum Dessert habe ich das Glas Löffel-Eierlikör aufgemacht, dass im Überraschungspaket meines Bruders mit drin war. Ein viertel Glas (50 Gramm) hab ich geschafft, bevor mir der Geschmack zu viel war. Egal wie alt ich werde: Sobald es nach Alkohol schmeckt, find ich es scheiße. Mein Bruder weiß das eigentlich inzwischen. Von daher gehe ich davon aus, dass die Idee von meiner Schwägerin kam. Dieser Löffel-Likör ist absolut nicht meins. Im Gegensatz zu der Erdbeer-Brause. Die war ja echt gut :-D Bevor ich mich an die nächsten 50 g wage, muss ich einen Tag dazwischen lassen. 
 
Sonntag war ich gegen 8 Uhr wach. Ich hab das Bett abgezogen, die Waschmaschine angestellt und bin duschen gegangen. Eine Stunde später saß ich beim Frühstück.

Bevor ich das Bett frisch bezogen habe, wurde nochmal feucht gewischt (Oberflächen und Böden). Aktuell müsste ich das tatsächlich 2-mal täglich machen - oder Fenster zu lassen. Das ich als Kind im Dreck und im hohen Gras gespielt habe und dennoch seit meinem 20. Lebensjahr mit einer fiesen Gräserallergie zu tun habe, ist schon fast eine Frechheit. Hasel, Erle und Birke kamen erst später dazu. Als wenn Gräser alleine nicht schon nervig genug wären.

Ich befürchte, ich hatte am Sonntag sowas wie Hitzewallungen. Das ist für mich absolutes Neuland und ich fand es Sch... Denn draußen war es bewölkt und um die 20 Grad warm. Im Zimmer hatte ich 22 Grad. Das ist nicht warm genug, um das massive Schwitzen zu erklären. Gegen 15 Uhr fühlte ich mich, als könnte ich direkt wieder duschen. Zwei Stunden später war es, als hätte jemand einfach den Aus-Knopf gedrückt. Als wäre nie was gewesen. Daher war der Sonntag auch eher ziemlich Faul (bis auf kochen, Wäsche und putzen).
Zum Abendessen habe ich ein neues Rezept ausprobiert. Nennt sich Tortilla-Burger. Weil ich aber irgendwie nicht weiter gedacht habe, hatte ich nichts dazu. Darum hab ich den fertigen Salat aus dem Kühlregal aufgemacht, den es eigentlich erst am Mittwoch nach dem Schwimmen geben sollte. Für Mittwoch musste ich dann die Tage noch was Neues besorgen. 
Die "Burger" sollten laut Rezept in den Kontaktgrill. Sowas besitze ich nicht. Nach 20 Minuten bei 180 Grad Ober-/Unterhitze im Backofen, waren sie aber auch durch :-) Und echt verdammt lecker! Schnell und unkompliziert gemacht waren sie auch. Die werd ich bestimmt nochmal machen :-)
 
Montag sollte es regnen. Aber es blieb fast den ganzen Tag trocken. Ich konnte die Pause sogar wieder am See machen :-)
Allerdings saßen wir - der Kollege W und ich - am Montagmorgen lustig da und warteten. Auf den Kollegen P...der nicht aufkreuzte. Der hatte sich ja letzte Woche Donnerstag krankgemeldet und ich war - weil nichts weiter kam - natürlich davon ausgegangen, dass er nach 4 Tagen "Erholung" dann am Montag wieder aufschlagen würde. Aber nö. Keine Nachricht, kein Anruf, kein Auftauchen des Kollegen.

Erst auf Nachfrage erfuhr ich, dass der Gutste die komplette Woche krankgeschrieben ist. Prima! Sowas muss man doch mal kommunizieren! Natürlich musste ich, jetzt wo ich die ganze Woche mit nur einem Mann planen konnte, ein paar Termine verschieben. Leider auch schon zum zweiten Mal diese eine, etwas schwierige Kundin. Der hatte ich den Termin letzte Woche - aus dem gleichen Grund - schon auf diese Woche verschoben. Jetzt musste ich sie wieder anrufen. Natürlich war sie sauer (kann ich verstehen). Aber am Ende hatten wir einen Termin für nächste Woche. Jetzt hoffe ich nur, dass Herr P nicht noch weiter krankgeschrieben wird. Aber das liegt nunmal nicht in meinen Händen. Herr G fällt ja wegen Knie auch noch mind. 2 weitere Wochen aus.

Ansonsten lief der Tag eher geruhsam. Der olle Plastikbehälter für den Drucker wurde immer noch nicht geliefert und somit kann ich noch immer nicht drucken. Selbst scannen ist total nervig, weil man alle 5 Sekunden die Fehlermeldung für den fehlenden Alttoner-Behälter wegdrücken muss. Moderne Technik, die man einfach lieben muss. Nicht.

Chefe hatte dann gegen Nachmittag die Schnauze voll, auf den Paketdienst zu hoffen, ließ mich alles auf einen USB Stick schieben und latschte dann mit einem Stapel Papier zum Nachbarn rüber, um dort zu drucken. Ja, Nachbarschaftshilfe wird in der Straße noch groß geschrieben :-)

Zumindest ging mal was vorwärts. Ich hoffe, der dämliche Plastikeimer für den Drucker kommt bald. Den alten leeren und wieder einsetzen hat leider nicht funktioniert. Denn das schlaue Gerät hat gemerkt, dass es kein neuer Behälter ist, hat aber nicht gecheckt, dass der alte jetzt wieder leer ist und es ja wieder funktionieren könnte.
Nach der Arbeit war ich in der Drogerie, weil ich noch ein paar Kleinigkeiten brauchte. Und die Regale waren teilweise echt leer. Gibt es gerade wieder irgendwelche Engpässe bei Seife und Deo, die ich nicht mitbekommen habe? 
Zum Abendessen habe ich ein Steak und Bratkartoffeln in die Pfanne(n) gehauen. Die Kartoffeln haben es irgendwie nicht mit auf's Zutaten-Bild geschafft (außer als Emoji). Dafür habe ich noch zwei von den Gewürzgurken, die von den Burgern übrig waren, mit dazu geworfen. Schmeckte echt lecker. Dazu gab es noch Gurken-Feta-Salat.
 
Dienstag war es wolkig. Vormittags nieselte es immer wieder leicht. Als ich gegen 7:30 Uhr am Büro ankam, saß da eine Frau auf der Treppe.
Die machte den Eindruck, dort schon länger zu sitzen. Fahrrad, viele Taschen und Jacken. Ich hab mir nichts weiter gedacht. Da sitzen öfters Mal Leute einfach so rum. Oder Kunden, die schon Ersatzteile wollen. Alles schon gehabt. Als sie fragte, wann wir auf machen hab ich mir deshalb auch noch nichts gedacht. Ich hab die Stimme nicht erkannt in dem sehr kurzen Gespräch!
Im Büro hab ich meinen Tag wie immer gestartet: Lüften, PC hochfahren, Werkstatt aufschließen und dem Kollegen seine Arbeitsaufträge hinlegen, AB abhören. Und auf dem AB war so einiges drauf. Zig verpasste Anrufe. Alle zwischen Mitternacht und 1:30 Uhr (als wenn da in einem Handwerksbetrieb jemand abnehmen würde!). Alle von der gleichen Nummer. Zwei Nachrichten auf dem AB. Die erste, wo kein Wort gesagt wird und man über 2 Minuten nur irgendwelche Hintergrundgeräusche hörte. Die zweite ein wildes Gemotze und Gemeckere von der einen Kundin, der ich am Montag leider zum zweiten Mal den Termin verschieben musste, weil sich der Kollege ja krank gemeldet hatte (dabei hatten wir doch für kommenden Montag schon was neues ausgemacht!). Sie schloss ihre Schimpftriade mit den Worten: "Sonst komme ich vorbei!" Na, ganz klasse. 

Und dann kam, was kommen musste. Der eine verbliebene und arbeitsfähige Kollge kam rein, die Dame, die wie eine Wegelagerin schon lange auf der Treppe hockte im Schlepptau. Und als sie im Flur dann länger (mit ihm) sprach (total freundlich) "Darf ich schon rein? Ich habe nur eine kleine Frage.", wusste ich wer sie war: Die Telefonterror-Mecker-Kundin vom Anrufbeantworter.

Und dann gingen, ohne Vorwarnung, die Beschimpfungen und Diskussionen los. Ich hab wirklich versucht, sachlich zu bleiben. Aber irgendwann hab ich es nicht mehr geschafft. Denn die Frau hat einfach nicht zugehört. Oder konnte/wollte das Problem nicht verstehen. Ich weiß, dass es scheiße ist, wenn man sich extra Zeit nimmt, eigene Termine verschiebt und dann ne Absage bekommt. Das kennen wir doch alle. So ging es mir selbst vor einem Jahr 6 Wochen lang, als ich auf den Elektriker warten musste! Aber an der Situation ändert es halt nichts. Menschen sind keine Roboter und können nunmal krank werden. Für ihre Reparatur brauche ich zwei Handwerker, im Moment habe ich aber nur einen zur Verfügung. Sie bestand drauf, dass der Termin am Montag 100% stattfindet. Das kann ich ihr doch nicht versprechen! Was, wenn der Kollege weiter krankgeschrieben wird? Oder der wieder da ist und sich dafür der andere krank meldet (alles schon passiert)? Ich kann doch nicht in die Zukunft sehen. Hat sie nicht verstanden oder verstehen wollen.
 
Ich hab sie tatsächlich gefragt, ob ich den Kollegen vom Krankenlager zerren soll, falls er am Montag immer noch krankgeschrieben ist? "Nein, natürlich nicht!" - "Was soll ich denn dann Ihrer Meinung nach machen?" - "Ja, den Termin am Montag definitiv einhalten! Das ist doch sonst ein absolutes Unding" Das WIE konnte sie mir natürlich nicht sinnig erklären. Ich hab auch gefragt, ob sie mir einen fähigen Handwerker zur Hilfe für den Kollegen irgendwie herbeizaubern kann? Da meinte die kleine, zierliche und etwas ältere Frau, sie könnte dem Kollegen ja helfen. Äh...eher nicht. Ich hab keine Ahnung, wie das versicherungstechnisch geregelt ist, sollte da was passieren. Und den Kollegen mit der Furie zusammenarbeiten lassen, wäre wohl gegen die Menschenrechte. Letzterer hatte sich ihr Gemotze übrigens kaum 30 Sekunden angehört, bevor er sich einfach verdrückt hat. Verräter!

Da ich unter den aktuellen Umständen ja den Termin am Montag nicht garantieren kann (eigentlich nie einen Termin garantieren kann!), hab ich vorgeschlagen, den Termin zu stornieren und sie anzurufen, sobald die Herren alle wieder da sind und erst dann einen neuen Termin auszumachen. Wollte sie natürlich auch nicht. Sie war total auf den kommenden Montag fixiert. Ich könnte doch keine Termine auf "Hoffung" ausmachen, dass der Kollege dann wieder da wäre. Aber den Termin stornieren und auf "Sicherheit" statt auf Hoffnung setzen, ging ihrer Meinung nach auch nicht. Ich war kurz sprachlos, ob dieser Widersprüche. Mit Leuten diskutieren und Lösungen finden, die selbst keine Ahnung haben, was sie eigentlich wollen, ist wirklich eine Nervenprobe.

Ich habe sie am Schluss noch gefragt, was ich denn ihrer Meinung nach stattdessen machen soll? "Sie können Ihren alten Chef anrufen!" (DAS Wundermittel, was gerade die Älteren gerne in den Raum werfen, als ob der Senior-Chef die Herren durch Handauflegen wieder arbeitsfähig machen könnte) - "Das kann ich eben nicht. Der ist vor ein paar Jahren verstorben." DA war sie dann endlich ruhig und ist mit einem extrem freundlichen Abschiedsgruß von dannen gezogen. Als wären die Minuten vorher nie passiert. Total verrückt.
 
Ich hab mich die gesamte Diskusion über sehr schwer zusammengerissen. Denn ich war echt sauer über so viel Unverständnis, Empathilosigkeit, Widersprüchlichkeit und Dreistigkeit, über nicht verstehen können/wollen, nicht richtig zuhören können/wollen, über alle Vorschläge scheiße finden aber keine besseren vorlegen können. Gelogen hat sich dann irgendwie auch noch, denn sie behauptete, sie hätte nur ein einziges Mal angerufen - was die Dokumentation der Telefonanlage allerdings deutlich widerlegt. Und wer mich kennt weiß, dass ich anfange zu heulen, wenn ich richtig sauer bin. Und das ist mega peinlich und vermittelt natürlich auch immer die falschen Signale. Zum Glück brach die wackelige Stimme und das brennen in den Augen erst durch, als sie gerade wieder raus ging.

Als sie gerade ihr Fahrrad bestieg und davon radelte, kam natürlich Chefe reingestürmt. Der hatte den Tumult gehört, war aber nicht schnell genug vorzeigbar gewesen und sah mich nun da sitzen, mit den dummen und völlig unnötigen Tränen kämpfend - wie gesagt, falsche Signale. Und entschuldigte sich noch bei mir, dass er nicht rechtzeitig da war, um einzugreifen. Wer hätte sowas auch ahnen können?! Ich hab ja in all den Jahren schon einiges erlebt mit unleidlichen Kunden. Aber sowas noch nie! Hut ab für alle Menschen, die sowas täglich im Einzelhandel oder der Pflege mitmachen müssen. Ich würde irre werden.

Drei Gespräche mit super netten Kunden und ich hatte mich schnell wieder im Griff. Aber so einen verkorksten Start in den Tag, wünsche ich meinem schlimmsten Feind nicht! Ich glaub, ich war am Ende nur froh, dass mein "Gegner" eine kleine Mittfünfzigerin war und kein großer Mann. Das hätte ich wohl in der Situation als eher bedrohlich empfunden. Im Nachhinein fiel mir auch mein Kardinalsfehler auf: Sie stand am Tresen und ich saß. Man soll stehen! Ich weiß das eigentlich. Aber so früh am Tag und völlig überrumpelt hat mein Hirn da nicht ganz geschaltet.

Chefe meinte, die Frau sei offenbar mit einem rund 90-jährigen Mann zusammen, der ein Pflegefall ist (er war ja zur Schadensaufnahme dort). Und, dass sie wahrscheinlich selbst nen Haufen Probleme hätte. Möglich. Wahrscheinlich sogar. Aber das ist KEIN Grund für so eine Aktion und so ein Verhalten.

Bis Mittag rief die Verrückte noch zig mal an. Erst, um mir ihre Handy Nummer durchzugeben, dann um den Termin für Montag nochmal zu bestätigen. Dann ein Stunde drauf schon wieder, um den Termin nun doch zu stornieren, weil ich ihr nunmal noch immer nicht garantieren konnte, dass der Kollege am Montag wieder fit ist. Sie wollte dann stattdessen am Montag kommen, die Ware abholen und direkt bar bezahlen. Aber keine Montage. Von mir aus gerne. Ich hab ihr den Betrag durchgegeben und dachte, es wäre erledigt.
 
Und die absolut unnötige Frage zum Schluss: "Wieso stellen Sie denn dann nicht einfach neue und gesunde Mitarbeiter ein?" Ernsthaft? Was versuchen wir denn schon seit Jahren? Ist ja jetzt nicht so, dass massenweise gescheite Handwerker einfach im Laden im Regal liegen und man sich nur einen aussuchen muss. Und Menschen sind keine Roboter. Die können auch mal krank werden. Auch wenn sie vorher immer gesund sind.

Etwa 20 Minuten später klingelte sie wieder an. Ich hatte grad echt keinen Nerv mehr und ließ auch die folgenden drei Versuche einfach auf den AB laufen. Irgendwann musste ich dann aber doch mal wieder ran gehen. "Ich hoffe, ich nerve Sie nicht." NEIN, ABSOLUT NICHT! Ich liebe Menschen wie Sie... leider darf man sowas ja nicht wirklich laut sagen, wenn man noch Geld will ;-)
 
Ich sollte ihr doch sagen, was das Material kostet. Hatte ich doch eigentlich schon. Also sagte ich es ihr nochmal. Wie sich das zusammensetzt? Hab ich ihr erklärt. Danach war sie verwirrt wegen Brutto und Netto. "Aber die Montage zahle ich auf keinen Fall!" - "Nein, die war da ja auch nicht mit berücksichtigt. Nur der Warenwert! Können Sie anhand der Auftragsbestätigung auch selbst ausrechnen." 
 
Und dann wollte sie noch wissen, ob sie jetzt gleich kommen könnte, um das Zeug abzuholen. Da hab ich Nein gesagt. Erstens muss ich ja ne Rechnung fertig machen. Auf Grund des bockigen Druckers geht das gerade auch nicht "mal eben". Und die Frau an dem Tag nochmal im Büro haben - wo Chefe ja den ganzen Tag auf der Baustelle sein würde und ihr selbst auch noch ein paar Takte sagen wollte (den hatte ich ja bzgl. Storno und Montag schon informiert), wollte ich auf gar keinen Fall. Die Warenübergabe kann er also brav selbst erledigen.

Immerhin war danach dann tatsächlich den Rest des Tages Ruhe. Und ich war mehr als heilfroh, als ich endlich nach Hause konnte.
 
In der Pause blieb es zum Glück trocken genug, um die Pause am See zu machen. Nach dem Horror-Vormittag tat die Bewegung mehr als gut. Und mit Regenjacke unter einem Baum sitzend, störten mich die wenigen Tropfen Regen auch nicht wirklich.
Da ich Zuhause zum Kochen wirklich keinen Nerv mehr hatte, hab ich TK Fleisch in den Ofen und TK Gemüse in die Pfanne gegeben. Etwas Kartoffelpü (aus der Tüte) dazu und fertig.
 
Mittwoch bin ich mit dem Auto zur Arbeit gefahren. Denn abends wollte ich mit meiner neuen, schon längst gepackten Schwimmtasche ins Hallenbad :-) Das hat nämlich endlich wieder auf. Ich würde gerne regelmäßig Mittwochs gehen. Von daher war ich sehr gespannt, wie die Frequentierung an dem Tag um die Uhrzeit sein würde.
Im Büro hatte ich soweit alles geklärt und vorbereitet und bat Chefe, mir, bevor er zur Baustelle abhauen würde, kurz das Buchhaltungsprogramm freizugeben. Ich wollte der Verrückten natürlich direkt ihre Scheißrechnung über den Warenwert fertig machen, sie anrufen, das Zeug abholen lassen und den Fall endlich ad acta legen.

Tja...und während ich gerade die Maske offen hatte und ihre Kundennummer eintragen wollte, klingelt das Telefon. Die Verrückte! Stöhn... Ich hab abgenommen, Begrüßung ihrerseits als hätten wir uns noch nie gesprochen - total seltsam.
 
Dann: "Ich wollte nochmal fragen, ob der Termin jetzt am Montag wirklich klappt oder nicht." Äh, Hallo?! Geht's noch?! "Sie haben den Termin am Montag gerade gestern erst telefonisch storniert und wollten die Ersatzteile gegen Rechnung abholen. Ich sitze gerade an Ihrer Rechnung und der Termin ist natürlich inzwischen anderweitig vergeben." - "Was? Das ist doch Unsinn! Ich kann mit den Ersatzteilen doch alleine gar nichts anfangen. Wie soll ich die denn montieren?" 
 
Ganz ehrlich? An diesem Punkt hätte ich zu gerne gesagt, dass das nicht mein Problem ist. So einen wankelmütigen Menschen kannte ich bisher auch noch nicht. Die ändert ihre Meinung ja quasi stündlich. Ich hab dreimal gefragt, ob sie jetzt doch und wirklich wirklich die Montage möchte? Ja, will sie. Also haben wir einen neuen Montagetermin für in ca. 14 Tagen ausgemacht. Sicher hätte ich sie nächste Woche auch noch irgendwie rein bekommen. Aber ganz ehrlich? Nö! Bezüglich des nun doch recht späten Termins meinte sie nur zuckersüß: "Das macht nichts, wir haben doch Zeit." Ach was? Wieso dann das ganze Theater vom Dienstag mit dem Bestehen auf Reparatur am Montag?! Leute, ich bin einfach nur froh, wenn ich diese bekloppte Person vom Tisch habe. Die ist wirklich nicht ganz knusper. Immerhin war das der einzige Anruf, den sie am Mittwoch tätigte.

In der Pause wäre ich gerne nochmal an den See gegangen. Aber der Himmel drohte an diesem Tag zu arg mit Regen. Natürlich blieb es am Ende dann doch trocken. Hätte ich am Ende doch gehen können :-/

Nach der Arbeit ging es ohne Umwege, und im nun strömenden Regen, zum Hallenbad. Dachte ich. Ich steckte zuerst ewig im Berufsverkehr und denk noch: Nächstes Mal fährst du besser hinten rum, auch wenn die ewige 30er Zone nervt. Nur um dann vor einer gigantischen Baustelle rauszukommen. Nee, oder? Hier auch?! Die offizielle Umleitung ist eine einzige Katastrophe. Und statt 20 habe ich satte 40 Minuten zum Schwimmbad gebraucht. Absoluter Käse.

Dort endlich angekommen musste ich mich erstmal wieder orientieren. Ich war tatsächlich seit 10 Jahren nicht mehr richtig schwimmen und zwischenzeitlich haben sie das ganze Bad renoviert und saniert und es sieht jetzt im Eingangsbereich ganz anders aus. 
Gegen 17 Uhr war ich dann endlich im Wasser :-) Geplant war ja, dass ich ne Stunde bleibe. Aber wegen der unglücklichen Anfahrt war ich nicht mehr ganz im geplanten Zeitrahmen. Denn der stellte sich als PERFEKT heraus. Nicht zu voll und man konnte schön und ohne große Störung seine Bahnen ziehen. Als es zwischen 17:30 und 18:00 Uhr richtig voll wurde im Becken und die ganzen Muttis mit Kindern raus wollten und sämtliche Duschen blockierten, wäre ich ja normalerweise schon fast weg gewesen, wenn die Anfahrt besser gelaufen wäre.

Ich hab in den 45 Minuten (mit Pausen) immerhin 30 Bahnen a 25 m geschafft. Nach 10 Jahren Pause bin ich mit dem Ergebnis echt zufrieden. Duschen, umziehen, Haare föhnen und dann nichts wie weg.

Zurück hab ich den anderen Weg genommen. Den muss ich dann nächste Woche auf der Hinfahrt auch besser nehmen. Denn der Weg in der 30er Zone ist immer noch besser als Stau und danach 6 km Umleitung ebenfalls durch eine 30er Zone. 
Auf dem Heimweg hab ich kurz am Hähnchenwagen angehalten, und einen halben Vogel erworben. Den gab es Zuhause mit etwas Kartoffel- und Farmersalat. Fertig. Lecker. Satt.
 
Donnerstag hatte ich Muskelkater erwartet. Denn mein Körper fühlte sich am Abend vorher sehr verdächtig an. Aber, nein. Ich merke definitiv, dass ich was gemacht habe. Meine Muskeln fühlten sich "müde" an. Aber Muskelkater hatte ich tatsächlich keinen.

Weil das Auto noch draußen stand, fuhr ich wieder damit zur Arbeit. So konnte ich nach Feierabend direkt schon einkaufen fahren. Musste ich das am Freitag nicht noch machen.

Der Arbeitstag begann mit einem kleinen Schrecken. Der Anrufbeantworter blinkte. Bitte nicht die Verrückte schon wieder. Zum Glück war es die nette Kundin mit dem Ossi-Dialekt. Das ist ne ganz Süße und die hat quasi schon einen halben Auftrag erteilt. Jetzt musste ich nur Chefe bei ihr vorbei schicken.

Herr P rief an, weil er sich nicht sicher ist, ob er nächste Woche wieder da sein kann. Er hat sich im unteren Rücken einen Nerv eingeklemmt und konnte die letzten Tage kaum laufen. Echt fies sowas. Laufen geht inzwischen wohl wieder ganz gut. Aber bücken und heben noch nicht. Und ob das bis Montag wieder wird, wollte er lieber nicht versprechen. Denn er konnte weder Massage- noch Physio- noch Akupunktur-Termine kurzfristig bekommen. Gut zu wissen.

Herr W beantragte für den Brückentag nächste Woche direkt Urlaub. Er hat ne Hütte irgendwo gemietet um mit seiner Familie Kurzurlaub zu machen. Die Chance, dass wir am Brückentag dir Firma zu lassen, ist somit ziemlich groß geworden. Es keimt leise Hoffnung auf ein 4-Tage-Wochenende nächste Woche :-)

Ansonsten war es endlich mal ein recht ruhiger Arbeitstag. Ich konnte den ganzen liegengebliebenen Papierkram nacharbeiten, denn der Paketmann brachte endlich die ersehnte Box für den Drucker. Und die Verrückte rief auch nicht an :-)
Nach der Arbeit ging es in den Supermarkt. Der WG-Einkauf war recht schnell erledigt und Zuhause gab es One Pot Pasta mit Brokkoli und Lachs zum Abendessen.
 
Freitag bin ich wieder mit dem Auto los. Und zwar zeitig, denn ich war - da die Preise gerade wieder eher Richtung bezahlbar liegen - vor der Arbeit noch tanken. Für 2,03 EUR hab ich den Tank vollgehauen. Wer weiß, wie sich die Preise entwickeln, jetzt, wo die Pfingstferien kurz bevorstehen. Siebzig Euro und einen U-Turn später, war ich auf dem Weg zur Arbeit. 
Am Freitag war es herbstlich neblig am frühen Morgen. Und es waren so viele ohne Licht unterwegs, das war echt gruselig. Man sah sie erst kurz vor knapp aus dem Nebel auftauchen.

Im Büro war es ruhig. Lediglich der Kollege beschwerte sich, weil Chefe ihm in den eh schon vollen Tag, noch einen weiteren Auftrag reingequetscht hatte. Ausgerechnet der Techniker vom Hersteller hatte am Dienstag bei der Verkabelung der Gebäudesteuerung eine Leitung falsch angeschlossen. Peinlich. Weil die aber extra aus Bayern angerückt waren, musste der Kollege den Fehler nun "mal eben" beheben. 
Tagsüber blieb es trocken. Ganz so kühl war es auch nicht mehr. Aber so richtig blicken lassen, wollte sich die Sonne zuerst auch nicht. Mittags war es aber wieder richtig schön und ich in der Pause im Park. 

Zum Abendessen gab es Spare Ribs mit Mais und den letzten Gewürzgurken. Sind die nun auch endlich alle.
Auf der Waage war ich selbstverständlich auch. Die eher stressige Woche in Kombination mit der PMS Fresslust war absolut nicht gut. Essenstechnisch lief es überhaupt nicht. Ich bin fast froh, dass die Waage lediglich 200 g mehr anzeigte. Aktuell leider 108 kg. Aber die Erdbeerwoche hat am Freitag angefangen - etwas früher als gedacht. Es kann also die kommenden 2-3 Wochen nur wieder besser werden ;-)

Und am Wochenende? Habe ich beide Tage sturmfreie Bude :-D Denn am Samstag ist der MBW mit seiner Schwester verabredet und Sonntag ist Muttertag. Da ist er bei seiner Mama. Samstag soll der schönere Tag werden. Ich denke, ich werde wandern gehen. Sonntag werde ich meinen Schreibtisch und die kleine Kommode ausräumen und bei Kleinanzeigen reinstellen, damit es in meinem Zimmer mal voran geht.
 
 

Die KW 19 in kurz:
Samstag: 3.259/1.800 kcal, 4.639 Schritte
Sonntag: 4.348/1.800 kcal, 3.158 Schritte
Montag: 3.046/1.800 kcal, 7.267 Schritte
Dienstag: 2.738/1.800 kcal, 6.952 Schritte
Mittwoch: 2.508/1.800 kcal, 4.931 Schritte + 45 Minuten schwimmen (30 Bahnen)
Donnerstag: 2.322/1.800 kcal, 4.009 Schritte
Freitag: 2.763/1.800 kcal,  6.921Schritte

Zunahme: +200 g