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Samstag hab ich bis etwa 8 Uhr geschlafen. Als ich aufwachte, waren die Kopfschmerzen vom Vorabend zum Glück wieder weg.
Nach dem Frühstück hab ich etwas gelesen und die Küche aufgeräumt. Als der MBW dann endlich zu seiner Mutter aufbrach, hatte ich herrliche Ruhe und Zeit für mich alleine. Ich saß ein bisschen doomscrollend auf dem Sofa und habe überlegt, was ich mit dem Tag anfangen soll. Denn für große Aktivitäten war es (für mich persönlich) leider wieder viel zu heiß.
Als die Spülmaschine fertig war und der Nörgelkopp von der Uhrzeit her keinen Grund mehr zu Beschwerde hatte (wegen Krach), bin ich spontan auf den Balkon gehuscht und hab die Balkonmöbel vom Winterdreck und Blütenstaub befreit.Den Boden habe ich - zumindest das meiste davon - auch geputzt. Die Ränder hab ich ausgespart. Das muss ich mal nachholen, wenn der MBW da ist. Das geht zu zweit tatsächlich einfacher/schneller mit dem hin und her rücken der schweren Kübel und dem Regal.Eigentlich wollte ich auf dem Balkon ja gar nichts mehr machen. Aber da sich die Wohnungssuche leider immer noch hin zieht, vom letzten Jahr noch Blumenerde übrig war und ich ein paar Tütchen gratis Blumensamen beim Einkauf dazu bekommen habe, hab ich mich jetzt doch entschieden, wenigstens ein kleines Bisschen was zu machen. Denn so wie es aktuell aussieht, wird das WG-Leben noch ein kleines Weilchen weitergehen (müssen).Weil ich bereits letztes Jahr - außer der Tomatenaktion mit Heidi - nichts auf dem Balkon gemacht habe, hatte sich da ordentlich Dreck angesammelt. Dazu die Masse an Blütenstaub von diesem Frühjahr. Zigarettenasche (die ja auf Nachfrage bei den Nachbarn von niemandem kommt und sich einfach aus der Luft materialisiert) und in der einen Ecke ein gewaltiger Haufen Vogelkacke. Nest? Fehlanzeige. Keine Ahnung, wie das da alles gelandet ist. Ob die kleinen Federbälle da heimlich eine Konferenz abgehalten haben?
Und trotz aufgespannter Schirme hatte ich im Schatten auf dem Balkon am Ende knapp 30 Grad und ich war nach der Putz- und Pflanzaktion fertig wie ein Turnschuh. Inklusive neuerlicher Kreislaufprobleme. Absolut uncool! Aber die lauwarme Dusche anschließend war eine Wohltat.
Und trotz aufgespannter Schirme hatte ich im Schatten auf dem Balkon am Ende knapp 30 Grad und ich war nach der Putz- und Pflanzaktion fertig wie ein Turnschuh. Inklusive neuerlicher Kreislaufprobleme. Absolut uncool! Aber die lauwarme Dusche anschließend war eine Wohltat.
Dafür hab ich jetzt 3 von 5 Kästen mit schmetterlings- und bienenfreundlichem Saatgut versehen, die vorhandenen Pflanzen gesäubert und gedüngt und alles soweit sauber, dass man doch auch mal wieder draußen sitzen kann. Und ein ganzer Sack Erde ist auch noch übrig. Wahrscheinlich fahre ich nächstes Wochenende nochmal ins Gartencenter und schau, ob ich für die übrigen 2 Kästen auch noch ein bisschen was finde. Töpfe und Kübel will ich aber reduzieren. Da ich ja nie so genau weiß, wie lange es hier noch geht, will ich nicht zu viel investieren, nur damit es der MBW am Ende kaputt gehen lässt. Nach getaner Arbeit war ich echt stolz auf mich und hab mir einen halben Mini-Rhabarber-Käsekuchen gegönnt. Immer noch der beste Käsekuchen Freiburgs :-DAls der MBW abends wieder da war, war er tierisch genervt von seiner Mutter und ich war einmal mehr froh, dass ich nicht mehr mit dahin muss, wenn ich nicht will :-D Trotzdem wollte er sich noch ums Abendessen kümmern. Zutaten hatte ich ihm alle schon hingestellt und das Rezept auf's Handy geschickt. Wie üblich hat er doppelt so lange gebraucht, aber ich konnte faul auf der Couch sitzen und noch ein Kapitel lesen :-) Geschmeckt hat es tatsächlich auch sehr gut.
Sonntag hab ich zum Frühstück einfach Reste in meine Müslischale geworfen und mit ein paar frischen Beeren getoppt. Ein Rest Schokomüsli, aufgefüllt mit einem Rest Haferflocken, darüber ein Rest Mandelmus und der Rest aus der offenen Milchpackung. Lecker war's auch :-DUnd während ich meinen Blog endlich mal hochgeladen habe, meldete sich die terminscheue Dame wegen der roten Kiste, ob sie spontan zwischen 14 und 15 Uhr zur Abholung kommen könne. Da ich für Sonntag eh einen faulen Tag Zuhause angedacht hatte, kam mir das sehr gelegen. Gekommen ist sie tatsächlich... um kurz vor 16 Uhr :-/ Gut, dass ich nicht weg wollte. Sowas nervt mich ja total. Aber ich bin froh, dass ich meine zwei Teile losgeworden bin. Es kann langsam weiter gehen.Nachmittags hab ich noch ein wenig gehäkelt und gelesen. Und ich habe mir online eine 10er Karte für's Schwimmbad gekauft. Preislich kann ich also einmal gratis schwimmen gehen. Und das Ticket hab ich jetzt schön auf dem Handy in der Wallet App und kann quasi einfach durch gehen :-) Nur muss ich mal gucken, wie es ab Dienstag mit der Hin- und Heimfahrt wird. Wegen der neuen Baustelle (bis Oktober!) ändert sich ja hier auch mal wieder die komplette Verkehrsführung und so wie es (von den schon stehenden Schildern) aktuell aussieht, kann ich nicht mehr von Norden kommend meine Straße erreichen. Was ich irgendwie seltsam finde, denn der SEV Bus muss da ja (zumindest teilweise) auch lang. Ich hoffe, ich hab da irgendwas falsch gesehen. Das wäre nämlich echt ätzend und würde zu massiven Umwegen führen :-/Wenn alles weiterhin mit dem schwimmen so gut klappt, überlege ich tatsächlich, die Dauerkarte zu kaufen. Die hätte ich preislich nach 37 Mal wieder raus. Alles was ich in den 12 Monaten mehr gehen würde, wäre dann quasi gratis. Aber jetzt erstmal die 10er Karte. Zum Abendessen gab es nochmal Spargel mit Hollandaise. Dieses Mal mit Lachsfilet. Zum Dessert eine rote Grütze (Heidelbeere mit Holunder), die ich in der Grabbelkiste günstiger erstanden hatte. Dazu Vanillesoße. Also, die Grütze war echt mega lecker. Falls ich die nochmal finde, würde ich sie definitiv wieder mitnehmen.
Montag war Pfingstmontag und somit Feiertag und ich konnte nochmal ausschlafen. Und das hat mir quasi auch den Tag einigermaßen gerettet. Denn die Nacht war die Hölle. Zu warm, mein A.loch von Körper wollte Wasser loswerden und ich bin daher erst gegen 3 Uhr eingeschlafen. Wenn nicht Feiertag gewesen wäre, hätte ich bei der Hitze mit nur 3 Stunden Schlaf den ganzen Tag am Schreibtisch gesessen. Von daher kam der Pfingstmontag gerade recht.
Mit länger schlafen kam ich immerhin auf ca. 6 Stunden Schlaf. Aber trotzdem hatte ich den halben Tag mit wackeligem Kreislauf und miesen Kopfschmerzen zu kämpfen. Eigentlich hätte ich nach dem Frühstück mal zum Messplatz gewollt, um vor der größten Hitze mal über die Kirmes zu laufen (war ja der letzte Tag). Aber mit den Spirenzchen, die mein Körper schon in der relativ kühlen Wohnung veranstaltete, waren 2 Stunden in der prallen Sonne eher zu vermeiden. Das die PMS auch parallel zur Wärme gerade rumnervt, kommt erschwerend hinzu.Ich hab meine Emotional Support Möhre fertig gehäkelt und sie ist echt mega süß geworden. Fand sogar mein Bruder, der mir das Teil ja ins "Osterkörbchen" gesteckt hatte :-D Ansonsten habe ich mir den Tag mit lesen und fernsehen sehr kurzweilig gestaltet.
Wenn ich nicht jedes Mal, wenn ich mich gebückt habe, Schwindel und leichte Übelkeit bekommen hätte, hätte ich gerne die eine Kommode und den kleinen Schrank ausgeräumt, damit es in meinem Zimmer weiter voran geht. Aber unter diesen Bedingungen zu Arbeiten, war mehr als unschön.Zum Abendessen gab es Backfisch (TK) mit Gurken-Feta-Salat und Pommes (ebenfalls TK). Das schmeckte richtig gut. Aber die Fritten waren nix. Die Sorte, die ich normalerweise kaufe, hatten sie leider nicht und das Ersatzprodukt war - obwohl backofentauglich! - total matschig am Ende.Und nur 2 Tage nach der Aussaat zeigten sich bereits die ersten grünen Spitzen in meinen Bienen-Wiesen-Kästen :-)
Dienstag war der neue Montag. Mit allem was dazu gehört. Leider. Der Vormittag lässt sich mit einem einzigen Wort zusammenfassen: Telefon! Ich hab gefühlt pausenlos telefoniert und zwischendrin den Anrufbeantworter abgehört, wenn einer draufgequatscht hat, weil ich ja am telefonieren war. Bis ich mich am Nachmittag durch sämtliche Zettelchen und Notizen gearbeitet hatte, war schon fast wieder Feierabend.
In der Pause war ich am See. Da konnte ich es allerdings nur im Schatten aushalten. Dieses Mal zum Glück eine Bank erwischt, die nicht mit Quasselstrippen belegt war.
Der Weg zur Arbeit ist seit Dienstag auch etwas beschwerlich. Sie haben ja am Morgen die Baustelle eröffnet. Als ich mit dem SEV Bus durch fuhr, wurden gerade Barken und Zäune abgeladen und aufgebaut. Unser Busfahrer (ausgeliehen aus Karlsruhe) hat auch direkt, weil er sich noch nicht auskannte, an zwei Haltestellen vergessen anzuhalten. Die Baustellenampeln, die sie an der einen Kreuzung aufgebaut (aber noch abgedeckt) hatten, waren beim vorbeilaufen eher verwirrend. Es sah so aus, als ob ein Teil des Verkehrs über die Gleise geleitet werden würde. Aber die sollen doch erneuert werden. Und das geht ja nicht, wenn da Autos drüber fahren. Es bleibt spannend. Die Fahrt in die Stadt hat zumindest größtenteils Problemlos geklappt und ich war pünktlich im Büro.
Ich war den ganzen Tag gespannt, wie die Sache am Abend aussehen würde, wenn alles fertig aufgebaut war. Denn im Internet fand man - entgegen der Ankündigung der Stadt - absolut keine einzige hilfreiche Info zur neuen Verkehrsführung. Und am Mittwoch müsste ich ja da irgendwie durch ohne zu großen Zeitverlust...wenn möglich.
Die Heimfahrt war gelinde gesagt eine einzige Katastrophe. Wenn ich die 3-4 km von der Stadt aus gelaufen wäre, wäre ich deutlich schneller Zuhause gewesen. Wer hätte es ahnen können. Der Rückstau von der Baustelle ging bis fast in die Stadtmitte. Natürlich steckten die Busse da fest. Der ganze Weg dauert normalerweise ca. 20 Minuten (mit dem Bus). Nach 30 Minuten hatten wir nichtmal die Hälfte der Strecke zurück gelegt.
Es war so warm. Die Klimaanlage im Bus lief auch nicht gescheit. An der einen Haltestelle habe ich vor lauter Hirnschmelze verpennt auszusteigen. Und eigentlich hatte ich bei der Hitze auch keine Lust zu laufen. Aber im noch wärmeren Bus eine weitere Ewigkeit hocken? Auch keine Option. Natürlich brauchten wir für die ca. 500 m zur nächsten Haltestelle nochmal ca. 10 Minuten. Dort bin ich dann raus. Denn wenn es in diesem Tempo weiter gegangen wäre (und das ist es am Ende auch), hätte ich wahrscheinlich nochmal ne halbe/dreiviertel Stunde bis nach Hause gebraucht. Das wären dann über 60 Minuten für 3-4 km mit dem Bus gewesen! Also bin ich, trotz Hitze, die restliche Strecke gelaufen... und hab dabei noch die 3 Busse, die vor meinem abgefahren waren, überholt.Dummerweise hab ich nicht ganz so weit voraus gedacht und hatte für so eine Aktion die falschen Schuhe (Sandalen) an. Daher hab ich mir lustig die gerade erst verheilten Blasen von neulich wieder neu gelaufen. Aua. Statt wie üblich um 16:45 war ich erst um 17:20 Uhr Zuhause und fertig mit der Welt. Aber die Dusche tat echt gut.Zum Abendessen gab es, passend zum Wetter, einen Wassermelonen-Rucola-Feta-Salat. Dazu ein bisschen Schwein aus der Bratpfanne. Das ging zum Glück auch alles recht schnell und ich stand nicht noch ewig in der Küche.
Mittwoch ging es mit dem Auto zur Arbeit. Schwimmtasche im Kofferraum. Und ich hab tatsächlich am See geparkt, weil es in der Straße am Büro nicht einen einzigen Parkplatz gibt, der im Schatten liegt. Und mein altes Autochen hat ja keine Klimaanlage. Am Parkplatz am See gibt es zumindest ein paar Bäume im hinteren Teil. Außerdem habe ich gesehen, dass sie die Baustelle dort auch neu aufgebaut haben und man inzwischen weder als Fußgänger noch als Autofahrer gescheit vorbei kommt. Da war das Parken im Schatten gleich doppelt gut.
Meinen Füßen ging es über Nacht dann zum Glück auch etwas besser. Die Fußsohlen brannten immer noch etwas. Aber mit anderen Schuhen konnte man es gut aushalten.
Wenn im Büro mal Streckenweise etwas Leerlauf herrschte, habe ich mir überlegt, wie ich am gescheitesten durch sämtliche Baustellen, Umleitungen und den nervigen Feierabendverkehr-Stau zum Schwimmbad komme. Ich hab am Ende eine Strecke ausgetüftelt, die wahrscheinlich von den Kilometern her einen Ticken länger ist, aber auf Grund von (hoffentlich) weniger Verkehr doch schneller gehen könnte. Ob der Plan aufginge, müsste bis Feierabend natürlich abgewartet werden.
Der Arbeitstag war zum Glück nicht ganz so stressig wie am Dienstag. Aber es gab trotzdem mehr als reichlich zu tun.
Mein super toll ausgedachter Weg zum Schwimmbad war tatsächlich richtig gut. Nach rund 20 Minuten war ich am Hallenbad, hab einen Parkplatz im Schatten ergattert und konnte mit dem digitalen Ticket direkt rein. Und leider war es brechend voll an diesem Mittwoch. Klar. Pfingstferien. Blöd. Um gescheit Bahnen zu ziehen, waren viel zu viele Menschen im Becken unterwegs. Ständig musste man auf Lücken warten. Mit meinem Schwimm-Spezi hab ich dann auch noch reichlich 10 Minuten verquatscht, so dass am Ende von meiner Stunde im Wasser maximal 45 Minuten schwimmen bei raus kamen. Und daher hab ich auch dieses Mal nur 32 Bahnen geschafft. Besser als nichts. Aber trotzdem etwas enttäsuchend. Hoffentlich ist es nächste Woche wieder besser, wenn die Ferien vorbei sind.
Haare föhnen konnte ich mir dieses Mal sparen. Bei 35 Grad und offenen Fenstern reichten die 15 Minuten Fahrt bis nach Hause locker, um das Haupthaar trocken zu bekommen :-DZum Abendessen gab es wieder nur eine schnelle TK Pfanne. Die haben sich nach dem Schwimmen echt bewährt. Und gegen 21:30 Uhr bin ich todmüde ins Bett gekippt.
Donnerstag fuhr ich nochmal mit dem Auto zur Arbeit. Von Zuhause aus kann ich "die heimische Baustelle" gut umfahren. Aber "die Arbeitsbaustelle" wartete mit einer weiteren Neuerung auf: Sie haben eine Spur "geklaut". Am Mittwoch gab es noch zwei Spuren. Eine für gerade aus, die andere für Rechtsabbieger. Die Geradeausspur ist aber nun der Gegenverkehr. Und irgendjemand hat das wohl im Halbschlaf nicht richtig kapiert und parkte nun vor der roten Ampel quasi im Gegenverkehr. Natürlich setzte direkt der Herdentrieb ein und es reihten sich noch 4-5 Autos dahinter. Da ich ja eh nach rechts wollte, stand ich zum Glück automatisch richtig. Ich hatte aber auch gesehen, dass die gelben Linien und Baustellenschilder sich geändert hatten.
Und dann kam, was kommen musste. Die Ampel für den Gegenverkehr wurde grün und die kamen ja jetzt nicht durch, weil die Herde Deppen die Spur blockierten. Da ja die "richtige" Spurt auch mit vielen Autos blockiert war und man wegen der Baustelle nicht wirklich woanders hin ausweichen konnte, dauerte es fast 15 Minuten, bis sich alle irgendwie so hinsortiert hatten, dass der Verkehr wieder fließen konnte.
Im Büro war reichlich zu tun und der Tag ging schnell über die Bühne. Die Pause am See war richtig angenehm, da wir im Donnerstag nur 29 Grad hatten und der doch recht kräftige Wind die ganze Wärme deutlich angenehmer machte.
Auf dem Heimweg war ich noch schnell einkaufen, so dass ich das am Freitag nicht noch machen musste. Den ganzen Kram bei der Hitze von der Garage zur Wohnung zu schleppen, war allerdings mehr als anstrengend. Da half dann auch der Wind nicht mehr viel.
Die leichte Sehnenscheidenentzündung vom Balkonwerkeln am Wochenende ist durch die Schlepperei leider auch etwas schlimmer geworden. Ich hab abends direkt Voltaren draufgesschmiert und die Schiene angelegt. Hoffentlich bin ich es so schnell wieder los, wie das letzte Mal nach dem Reifenwechsel.Zum Abendessen hatte ich nach langer Zeit mal wieder richtig Lust auf Milchreis. Daher hab ich Milchreis gekocht, Zimt-Zucker drüber und weil noch ein paar Heidelbeeren vom Wochenende übrig waren, durften die auch noch mit dazu. Schmeckte richtig lecker :-)
Freitag ging es mit dem SEV Bus in die Stadt und von dort zur Arbeit. Die neue "Stadtrundfahrt" führt vorbei an Sehenswürdigkeiten wie einer Gebäude-Baustelle, dem Finanzamt und der Justizvollzugsanstalt. Hach. Immerhin ist (aktuell) morgens alles super und pünktlich. Wie das nächste Woche aussieht, wenn die Ferien vorbei sind, wird sich zeigen. Aber ich würde auf gar keinen Fall auf dem Rückweg auch wieder den Bus nehmen. Die Erfahrung vom Dienstag hat mir gereicht.
Im Büro war ich so ziemlich den ganzen Tag alleine. Chefe war nämlich mit den Herren auf der Baustelle. Und da er mich - nachdem ich einen Termin für Montag für ihn eingetragen hatte - darum gebeten hat, den Tag für ihn freizuhalten, gehe ich davon aus, dass er langes Wochenende macht. Hätte er ja auch mal rechtzeitig sagen können, dann hätte ich den Termin nicht direkt wieder verschieben müssen.
| In der KaJo sind morgens um 7 die Bürgersteige noch hochgeklappt |
Sonst war es ein eher entspannter Freitag. Trotz viel Arbeit. Und der Feierabend kam schnell. Und wie erwartet verabschiedete sich Chefe mit "wahrscheinlich bin ich dann Dienstag wieder da" ins Wochenende.
Die Heimfahrt mit der Bahn "hinten rum", um den SEV Bus zu vermeiden, war leider auch eher unglücklich am Freitagabend. Umstieg klappte zwar prima, aber die Bahn war brechend voll (weil die Idee wohl noch andere hatten). Und nach nur 2 Haltestellen kam die unfreundliche Durchsage einer genervten StraBa-Fahrerin, dass sie uns jetzt alle rausschmeißt. Sie hätte massiv Verspätung, das Fahrzeug wäre auch defekt und sie würde jetzt ins Depot zurückfahren. "Sie müssen hier jetzt alle raus. Bitte alle aussteigen!". Auf das folgende Fahrzeug warten war blöd, denn die Haltestelle lag in der prallen Sonne. Die Bahn die dann kam war ebenfalls rappelvoll und wir sollten da nun noch alle rein. Wie kuschelig bei über 30 Grad :-/
Weil für den letzten Kilometer kein Bus weit und breit in Sicht war, bin ich das letzte Stück nach Hause gelaufen. Zum Glück lag der Gehweg im Schatten. Und ich war tatsächlich kurz vor 17 Uhr Zuhause - trotz defekter Bahn und doppelt umsteigen. Das versuche ich jetzt immer so. Sind ja nur noch 5 Monate :-/Zuhause kurz den Schwitz abgeduscht und dann direkt in die Küche. Es gab Bratkartoffeln und Wurstsalat.
Auf der Waage war ich auch. Die Woche lief dank PMS nicht sooo optimal und dazu kommen auch noch hitzebedingte Wassereinlagerungen, die ich nicht so recht loswerden kann. Von daher hatte ich mit einer fetten Zunahme gerechnet. Stellt euch meine Überraschung vor, als die Waage 200 g weniger anzeigte! Also wieder 107,9 kg. Nehm ich. Ob das Schwimmen sich wohl inzwischen auszahlt oder ich einfach nur Glück hatte?
Und am Wochenende? Erst hieß es, es solle bis Mitte nächster Woche so heiß bleiben. Samstag hatte sich das schon wieder geändert und es sollte bereits ab Montag kühler werden - und regnen. Der Hochsommer im Mai bleibt uns aber übers Wochenende noch erhalten. Ob ich da an meinen zwei freien Tagen in der Lage und Willens bin, viel zu unternehmen ist fraglich. Mal sehen. Ich freue mich jetzt erstmal auf's ausschlafen und den Rest entscheide ich spontan. Denn die Hitze macht mich einfach fertig, auch wenn ich nicht wirklich viel mache.
Die KW 22 in kurz:
Samstag: 3.998/1.800 kcal, 3.794 Schritte
Sonntag: 3.190/1.800 kcal, 2.157 Schritte
Montag: 3.964/1.800 kcal, 3.088 Schritte
Dienstag: 2.809/1.800 kcal, 8.240 Schritte
Mittwoch: 2.289/1.800 kcal, 6.351 Schritte + 45 Minuten schwimmen (32 Bahnen)
Donnerstag: 2.555/1.800 kcal, 7.518 Schritte
Freitag: 2.994/1.800 kcal, 8.174 Schritte.jpg)
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