Sonntag, 29. Juni 2025

Wunschgewicht: KW 26 - 2025

[Dieser Beitrag kann indirekt Werbung ohne Auftrag enthalten, durch Markennennung, Ortsnennung oder Verlinkung]

 
 
 
Samstag wollte ich ausschlafen. Naja, wir wollten um 8 Uhr aufstehen, um vor der großen Hitze unsere "Draußen-Pflichten" abzuhaken. Ich unseren Wocheneinkauf und er den Einkauf mit seiner Mutter.
 
Da unsere Nachbarn aber irgendwie um 7 Uhr schon hyperaktiv waren und dabei auch noch rumgelärmt haben wie sonst was, war ich schon eine Stunde vor dem Wecker wach. Blöhöööd! Immerhin hatte ich so Zeit genug, die frühen Morgenstunden zu nutzen, um mein Grünzeug ordentlich zu wässern. Pflanzen nehmen das Wasser morgens deutlich besser auf - sagen zumindest die Gartenexperten. Und den Balkon bewässern kann ich eh nur vormittags, wenn die Sonne dort noch nicht alles in einen Glutofen verwandelt hat. Und wie ich feststellen konnte, blühen 3 Tomatensorten sogar schon. 
Nach dem Frühstück haben wir uns dann fertig gemacht. Ich habe den Mann bei seiner Mutter abgesetzt und bin dann selbst einkaufen gefahren.
 
Danach hab ich (meine) Wäsche gewaschen, die nicht spülmaschinentauglichen Teile abgewaschen und etwas aufgeräumt. Ich hab eine längere Nachricht an meine Bekannte in Brighton (England) geschrieben. Ihr Leben hat sich immer noch nicht wieder in geordnete Bahnen begeben und nun kommen mir alle meine eigenen Baustellen wieder vor wie Jammern auf hohem Niveau :-/ Sicher, jeder hat sein Päckchen zu tragen. Aber ihres ist kein Päckchen, es ist ein riesiger Betonklotz :-( Wie oft hab ich schon gedacht: Einfach Sachen packen, Flug buchen und ein paar Tage rüber fliegen, um ein bisschen was zu helfen. Dank Brexit kann ich aber nicht "mal eben schnell". Denn inzwischen braucht man ja für die Insel einen Reisepass - den ich gar nicht besitze, weil ich Europa noch nie verlassen habe/musste. Und mal eben um die Ecke ist sie ja leider auch nicht und Flüge für solche spontanen Aktionen - zumindest für mich - zu teuer :-(
 
Der Mann trudelte - auch völlig platt - um kurz nach Mittag wieder ein. Und am späten Nachmittag hab ich uns dann Abendessen gemacht.
 
Ich hab beim Ausmisten ein Kochbuch wiedergefunden. Von Johann Lafer "Gut kochen. Preiswert und schnell." Schnell ist für mich nicht, wenn ein Essen 40-60 Minuten im Durchschnitt dauert. Und preiswert ist für mich scheinbar auch eine andere Definition als für einen Sternekoch. Denn die teilweise schon etwas "etepetete Zutaten" sind nicht (mehr?) unbedingt günstig.
Weil ich dieses Rezept (Putengeschnetzeltes) abgewandelt habe und statt Kartoffelrösti einfach Basmatireis dazu gekocht habe, ging es dann doch recht zügig. Aber grundsätzlich weiß ich jetzt auch wieder, wieso ich dieses Kochbuch seit Jahren nicht mehr in den Händen hatte. Ich werde die 3-4 Rezepte, die wirklich schnell gehen und nicht zu teuer sind, wohl einfach demnächst abschreiben und dann das Buch in den Bücher-Tauschschrank stellen. 
Bei meiner spontanen USA-Bestellung von Anfang Juni gab es auch endlich ein Update. Mein Päckchen ist auch nach satten 3 Wochen noch immer in den Vereinigten Staaten. Es hat inzwischen eine USA-Reise von Houston, Texas nach Chicago, Illinois hingelegt und den großen Teich noch immer nicht überquert. Houston hat einen internationalen Flughafen. Wieso sie es nicht einfach nach Europa ausgeflogen haben und es jetzt oben in Chicago ist, erschließt sich mir nicht wirklich. Immerhin habe ich inzwischen die Kreditkartenabrechnung bekommen und der Warenwert ist doch nicht sooo hoch wie gedacht. Der Wechselkurs ist gerade recht günstig :-D
 
Weil ich morgens schon so früh wach war, war ich abends entsprechend zeitig wieder müde. Gegessen haben wir außer Obst abends nichts mehr - obwohl ich direkt nach dem Essen am Nachmittag noch tierisch Hunger gehabt habe. Das kam mir seltsam vor und ein Blick in die Gesundheits-App (mit der ich meinen Zyklus tracke) bestätigte meine Befürchtung: PMS! Also, kein "echter" Hunger sondern nur hormonbedingte Fresslust :-/ Ich hab sie versucht so gut es ging zu ignorieren und bin dann tatsächlich auch ins Bett. Wer schläft, isst nicht! 
 
Sonntag hab ich es geschafft, bis 8 Uhr zu schlafen. Bei 25 Grad im Zimmer schlafe ich aber schon seit Wochen nicht mehr richtig gut. Was machen Menschen in einer Dachwohnung? Ich würde sterben!
 
Samstag war Sommersonnenwende und das bedeutet, dass die Tage ab jetzt schon wieder kürzer werden. Mit anderen Worten: Ab jetzt steuern wir auf den Winter zu. Als nicht sommertauglicher Mensch freut mich diese Tatsache ungemein. Ich komme mit den anderen drei Jahreszeiten so viel besser zurecht und Kälte macht mir nichts aus. Bei Kälte kann man sich Schicht um Schicht Klamotten überziehen. Bei Hitze kann man sich nicht mehr als ausziehen. Und ganz ehrlich: Letzteres will eh keiner sehen :-D Und wenn es selbst dann noch zu heiß ist, wird es halt ätzend.
 
Von daher hab ich auch am Sonntag nicht viel getan, außer mich in der einigermaßen kühlen Wohnung zu verkriechen. Ich hab den Blog hochgeladen, Musik gehört und ein paar Fotos sortiert.
 
Zum Abendessen habe ich ein neues Rezept ausprobiert: Parmesanschnitzel. Dazu gab es einfach nur einen bunten Salat - der Mann hat freiwillig beim Schnippeln geholfen!
Vielleicht hätte ich zum Braten weniger Fett nehmen sollen (da war ich wohl vom klassischen Schnitzel vorgeschädigt). Parmesan und Ei sind halt nicht mit Paniermehl zu vergleichen. Hätte Frau ja wissen können. Grundsätzlich hat es echt gut geschmeckt. Aber die klassische Panade gefällt mir doch einen Ticken besser ;-)

Wir haben nochmal die aktuelle Wohn- bzw. Lebenssituation diskutiert. Aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass wir auf der Stelle treten, da er immer noch nicht versteht oder verstehen will, wieso es gerade so arg schief läuft. Das ist wirklich mehr als frustrierend.
 
Montag meinte er dann, als wir auf dem Weg zur Haltestelle waren, dass wir da am nächsten Wochenende nochmal in Ruhe drüber reden sollten. Von mir aus. Aber alles wieder und wieder zu sagen, ohne das auch nur irgendwas bei ihm ankommt, das ist dann auch ein fruchtloses Unterfangen. Ich bin also gespannt, was dabei rauskommt und wie es mit uns weitergeht. Grundsätzlich hoffe ich immer noch, dass wir das irgendwie geregelt bekommen und zumindest freundschaftlich erstmal zusammen wohnen bleiben können. Dazu müsste er aber auch an sich arbeiten. Denn auch von einem "Mitbewohner" erwarte ich beim Haushalt "Einsatz".

Wettertechnisch war der Montag mehr als ätzend. Zuhause waren es um 6:45 Uhr schon 23 Grad im Schatten. In der Stadtmitte 28 Grad im Schatten um kurz nach 7 Uhr. Und dazu eine extrem hohe Luftfeuchtigkeit. Mit anderen Worten: Tropisch! 

Wenn man dann bereits ab 10 Uhr mit Kopfschmerzen zu kämpfen hat, wird der Arbeitstag wirklich lang. Dabei waren die Herren der Schöpfung alle vier nur sporadisch in der Firma anzutreffen. Immerhin konnen sie so nicht nerven ;-)

Ich hab - mal wieder - dem Elektriker hinterher telefoniert. Dieses Mal hab ich direkt in der Firma angerufen. Die Dame wollte mein Anliegen direkt weiterleiten und versprach, der Monteur würde sich telefonisch bei mir melden und einen Termin absprechen. Ich war mehr als gespannt, ob und wann der Anruf käme. Denn Termine hatten wir ja inzwischen schon etwa 4 Stück. Nur hängen tut die verfluchte Lampe noch immer nicht. Und natürlich kam am Montag mal wieder so gar keine Reaktion :-(

Von unserem Regal im Wohnzimmer haben wir auch noch nichts gehört. Aber die ca. 2 Wochen sind auch noch nicht rum. Glaub ich. So langsam verliere ich den Überblick über das viele Baustellen-Kleinvieh :-/

Endlich Zuhause traf ich tatsächlich den ollen Bauleiter, der bei uns vorm Haus herumlungerte. Als er mich erkannte, quatschte er mich natürlich gleich an und fragte, ob bei uns nun alles erledigt sei. Äähhh...NEIN! Ja, Regal: läuft. Lampe: nervt. Kellerabteil: Wurde zwar inzwischen geräumt, darf aber immer noch nicht wieder eingeräumt werden, weil die immer noch nicht in unserem Keller fertig sind und gemeldet haben sich die Leute auch noch nicht bzgl. Kostenersatz für 2 Monate "Strom-Klau". Und der Maler, der noch Ausbesserungen und Nacharbeiten vornehmen sollte? Von dem hört man auch nichts. Jetzt soll der Mann am Dienstag nachmittag mal eben runter kommen, wenn die dort Baubesprechnung machen, damit man sich die "Verantwortlichen" gemeinsam vorknöpfen könne. Ich bin gespannt. Bisher war ja außer viel heißer Luft nichts von Seiten der Bauleitung zu erwarten.
 
Wieder oben, hab ich mich für eine schnelle Katzenwäsche unter die Dusche geworfen. Ich war so "klebrig". Bäh! Zum Abendessen gab es das zweite "schnelle und günstige" Lafer-Kochbuch-Abendessen: Knöpfle alla Johann.
Schnell allerdings nur, wenn man die ollen Knöpfle fertig aus'm Kühlregal shoppt ;-) Definitiv schmecken die besser, wenn man sie selbst macht. Aber dann geht das Essen halt nicht mehr schnell - und schnell ist von Montag bis Freitag einfach das A und O ;-)
 
Dienstag war die Schwüle zum Glück verschwunden und es war nur "normal heiß" :-) Im Büro hab ich mich darüber gewundert, dass Chefe schon so früh am Schreibtisch saß. 

Der Arbeitstag verging erstaunlich geruhsam. Ich hatte sogar zwischendurch (leider) Zeit, um etwas Ablage wegzuschaffen.
Warten auf die S-Bahn
Zum Abendessen hab ich ein neues Rezept ausprobiert. Spaghetti mit Cocktailtomaten und Burrata.
Die Soße besteht eigentlich nur aus Olivenöl, Nudelwasser, dem Saft der aus den Tomaten austritt und Gewürzen. Und es war absolut köstlich! Das gibt es definitiv wieder.

Mittwoch war der bisher heißeste Tag der Woche. Und weil die Hitze alleine ja nicht ausreicht, um mich völlig fertig zu machen, hatte mein Körper beschlossen, dass ich ab 3 Uhr hellwach war und ums verrecken nicht mehr einschlafen konnte.

Der Tag war entsprechend anstrengend mit gelegentlich auftretenden Kopfschmerzen - zum Glück nicht durchgehend. 

In der Mittagspause habe ich mich kurz auf Instagram rumgetrieben - weil ich einen Link zu einem lustigen Video von einer Freundin bekommen hatte. Und dann sehe ich die neue Story von meiner Tätowiererin (der ich ja seit 3 Wochen folge). Ich dachte, es wäre wie üblich eines ihrer tollen Werke und dann steht da im Bild - winzig klein - "Habt ihr nicht Lust? Ich hab die Woche noch einige Termine frei". 

Weil der nette Holger mich beim letzten Beratungsgespräch im Mai schon so komisch angesehen hat, als er hörte "Tattoo und Sommerurlaub", hab ich Julia einfach angeschrieben und gesagt, ich würde ja wirklich sehr gerne, obwohl ich vor 3 Wochen erst da war, aber das würde mit meinen Urlaubsplänen kollidieren.
Und so ging es ne Weile hin und her - inkl. etwas Gefrotzel gegen Holger, weil er bezüglich Sonne wohl etwas übertrieben hatte (zumindest bei meinem "kleinen Design-Wunsch", was Flächiges wäre wohl tatsächlich ungünstig) - und irgendwie hatte ich nach rund 15 Minuten einen Termin für mein Patenkind-Tattoo für den nächsten Tag nach der Arbeit :-D 

Aber "das Große"... das dritte (und letzte?) gewünschte... werde ich mir definitiv für den Winter aufheben. Ich schwöre! Dafür muss ich eh ein bisschen sparen (die zwei kleinen waren jetzt tatsächlich sponsored by Finanzamt, durch die beiden Steuererstattungen). Denn ich will ja noch ein Regal kaufen, das Mädelswochenende steht in Kürze an - ich freu mich schon so sehr drauf, nach dem ganzen Baustellen- und Beziehungs-Chaos. Das wird übrigens das erste Mal sein, dass ich Koblenz ohne Hochwasser erlebe :-D Sieht bestimmt ganz anders aus.

Kurz vor Feierabend hat Chefe noch eine "Belegschaftsversammlung" einberufen. Es ging um die Betriebsferien im August. Da der Sommer ja bisher eher schleppend lief - was Chefe leider bereits erwartet hatte, nach den starken Corona-Jahren, wo wir tatsächlich mehr Umsatz hatten, weil es sich die Leute daheim gemütlich gemacht haben (es durfte ja keiner weg) - haben wir uns bei einem gigantischen Auftrag auf Landesebene beworben und die Chancen stehen zumindest mal relativ gut, dass wir den Zuschlag bekommen könnten. Und FALLS wir den Auftrag tatsächlich bekommen, könnten wir quasi schon gestern loslegen - was allerdings dann auch die Betriebsferien nach hinten verschiebt oder sogar komplett streicht, so dass wir alle nacheinander Urlaub machen müssen und immer jemand da ist. Das entscheidet sich allerdings erst in den nächsten 2-4 Wochen, wenn die Vergabe durch ist. Da wir ja eh keinen Urlaub gebucht hatten, bin ich da flexibel. Ob ich den Mann mit zu meiner Familie nehmen wollte, war ja eh noch offen nach dem ganzen Theater der letzten Wochen. Von daher passt das dieses Jahr für mich ohne große Bauchschmerzen. Bei den Herren war es ziemlich ähnlich, wobei zwei von Ihnen etwas auf die Schulferien angewiesen sind. Aber das kriegen wir alle irgendwie geregelt - wobei ich auch gerne vor Ende August hochfahren würde, solange die Große noch Sommerferien hat ;-)

Zuhause war ich - mal wieder - ziemlich klebrig und verschwitzt. Ab unter die Dusche. Als ich dann frisch geduscht die Küche betrat, konnte ich meinen Augen kaum glauben. Die verfluchte Küchenlampe hängt!
Und es hat nur 1 Monat, 4 nicht eingehaltene Montagetermine, 3 Telefonate und 3 E-Mails gedauert! Endlich richtiges Licht :-D Denn die Küche hat die Vormittagssonne und abends, wenn ich für gewöhnlich koche, ist es da - auch durch die Bäume vorm Fenster - doch recht schummrig (selbst im Sommer). Ich hätte vor Freude heulen können - OK, vielleicht war das auch die PMS :-D
 
Gekocht hab ich - weil es schnell ging - eine TK Gemüsepfanne, dazu Pü und ein Entrecôte-Steak. Lecker.
Vom Essen war ich dann direkt schon wieder verschwitzt. Ja, ich hasse den Sommer! Frühling, Herbst und Winter? Immer her damit :-D
 
Donnerstag hatte ich etwas besser geschlafen. Ja, mein Körper hat wieder etwas rumgemuckt in der Nacht, so dass ich zwischen 2 und 4 Uhr mal ne ganze Weile wach war. Aber immerhin bin ich dann nochmal eingeschlafen :-)

In der Nacht zog weitläufig ein Gewitter an uns vorbei. Es gab ein leises Gemurmel am Himmel und dann einen kurzen, aber sehr heftigen Platzregen. Entsprechend schwül war es dann am Vormittag :-/ Aber der recht kräftige Wind war angenehm. 

Im Büro war mal wieder eher tote Hose. Und unser bisher zuverlässigster Lieferant verkackt gerade gefühlt jede einzelne Lieferung. Seit der Umstellung auf SAP zum Jahreswechsel geht bei denen gar nichts mehr. Man erreicht nichmal mehr die Sachbearbeiter gescheit und hängt ewig in der Warteschleife. Elektronische Rückrufbitten - wenn man kein Bock auf die olle Warteschleifenmelodie hat - werden auch nicht immer oder sehr spät erfüllt.

Das Schutzdach für Kunde A? Kam erst nach satten 4 Monaten und dann fehlte die Hälfte - was aus der Auftragsbestätigung aber nicht (mehr) ersichtlich war. Lieferung der fehlenden Teile wurde telefonisch für Montag per Express angekündigt. Als dann die AB kam, stand da zwar Express, aber erst in 3 (!) Wochen.

Die Beschattung vom Glasdach für Kunde B? Liegt schon seit Wochen im Lager und konnte (zum Glück) noch nicht montiert werden, weil ein anderer Handwerker vorher noch Dichtungen am Dach erneuern musste. Anfang dieser Woche wurden - unangekündigt - noch fehlende Teile nachgeliefert (wir waren davon ausgegangen, die Lieferung kam komplett!). Hätten wir früher montieren können, hätten die auch gefehlt. Auf der Baustelle konnte dann aber am Donnerstag trotzdem nicht fertig montiert werden, denn die Wandhalter (rund) passten nicht zum gelieferten Modell (eckig). 

Es ist eine Katastrophe mit denen zur Zeit und ich kann verstehen, wenn die Kunden genervt sind. Wir sind es auch. So kann man doch nicht gescheit arbeiten :-/

Nach der Arbeit fuhr ich also zum spontanen Tattoo-Termin :-D Natürlich hat mich der einzige Regenschauer dieser Woche, der nicht in der Nacht, sondern tagsüber kam, beim Umsteigen voll erwischt. Und weil ich bis zum Termin noch etwas Zeit hatte, hab ich mir ein Eis gegönnt. Die Sorten Kaffee und Karamellcreme. Beide absolut lecker :-)
Im Tattoostudio hat mir Julia kurz ihre drei Entwürfe gezeigt. Ich fand sie alle schön. Aber das was ich mit dem Tattoo ausdrücken wollte, war dann halt doch nur der, der nahe in meine Vorlage herankam. Allerdings war ihre Version davon etwas "weicher" und "zarter". Perfekt!
 
Dieses Mal waren wir beide nicht so gesprächig. Aber die Sitzung in kontemplativem Schweigen zu verbringen, war auch absolut okay. Als sie ungefähr halb durch war, fragte sie kurz, ob es von den Schmerzen her ginge und ich kam mir irgendwie etwas doof vor denn: Es hat (wieder) absolut nicht weh getan! Und natürlich hab ich vorher weder so eine blöde Betäubungscreme noch sonst irgendwelche Schmerzmittel verwendet! Das soll man ja auch gar nicht. Ja, ich hab etwas mehr gespürt als beim ersten. Ein leichtes Ziepen, besonders wenn sie Richtung Ellenbeuge unterwegs war. Aber das würde ich (persönlich) niemals in die Kategorie Schmerz einordnen. Meine Regelschmerzen, die ich gelegentlich habe, sind deutlich schlimmer! Ich habe mich selbst immer als jemanden mit einer recht niedrigen Schmerztoleranz wahrgenommen. Entweder hab ich mich selbst total falsch eingeschätzt oder ich bin einfach nur komisch :-D
Nebenan auf der Liege wurde gerade ein Gandalf auf einem männlichen Unterarm verewigt. Ich bin auch Herr der Ringe Fan und war neugierig. Als es fertig war, durfte ich gucken und es war der absolute Hammer! An mir hätte ich es nicht haben wollen. Aber so zum ansehen bei jemand anderem? Absolut! Aber über 6 Stunden (wie ich mitbekommen habe). Puh! Ich hätte mich wahrscheinlich zu Tode gelangweilt. Und der junge Mann tat mir irgendwie leid. Denn es war sein erstes Tattoo, dann gleich sowas. Und als er ein Glas Wasser bekam, zitterten seine Hände ziemlich stark.

Meines war dann wieder nach gut einer Stunde fertig. Danke nochmals! Ich bin mal wieder mega begeistert vom Ergebnis. ABER: Kein Tattoo mehr im Hochsommer für mich. Draußen war es nämlich immer noch sehr schwül und wenn man dann unter der Folie nach 3 Schritten schon schwitzt wie Sau, fühlt sich das extrem unangenehm an. Ich hatte zwischenzeitlich sogar Sorge, ob die Folie unter diesen Umständen die empfohlenen drei Tage auf dem Arm durchhalten würde :-/
Zuhause war ich erst gegen 19 Uhr. Kochen? Nö. Also wurde der Döner-Mann überfallen. Schon praktisch, dass der sein Etablissement direkt neben der StraBa Haltestelle hat :-D
 
Freitag hatte ich geschlafen wir ein Stein. Und die Folie hatte sich über Nacht auch wieder besser "zurück auf den Arm geklebt" :-D
 
Als ich aus dem Haus ging, kam die Nachbarin gerade von der Nachtschicht. Und ja, ich war ein bisschen neidisch, dass sie jetzt schon Wochenende hatte und ich mich bei morgendlichen 23 Grad und fast 70 % Luftfeuchtigkeit zur Arbeit quälen musste.

Immerhin bin ich mit dem Auto gefahren. Denn nach der Arbeit stand ja der Wocheneinkauf noch an. Ich hab den letzten Parkplatz am Straßenrand ergattert. Und gehofft, dass der Wagen dann zum Feierabend im Schatten stehen würde. Denn alle anderen Parkplätze in der Straße liegen abends definitiv in der Sonne. Blöderweise habe ich die letzten Tage nie drauf geachtet, ob der Seitenstreifen auch (noch) Sonne hat abends. Das schiebe ich jetzt einfach mal auf den Schlafmangel und die Hirnschmelze. Aber mehr wie in der Sonne stehen, kann ich dort ja auch nicht. Von daher hieß es einfach den Tag abzuwarten und zu hoffen, dass ich abends in unserem Methusalem keinen Hitzschlag erleide.

Im Büro war es ruhig. Glücklicherweise hatte ich die "schweißtreibende" Arbeit (Kisten schleppen und Prospekte sortieren) schon am Donnerstag erledigt. So konnte ich das frische Tattoo am besten schonen :-)
 
Ich musste ein paar Anschreiben an Kunden fertig machen und habe zwischdendurch Rechnungen geschrieben. Dem Drucker war scheinbar auch so heiß, dass er lieber Fächer produziert hat, als Anschreiben auszudrucken :-D
Nach der Arbeit fix zum Einkaufen. Und wieder konnte ich nicht wirklich feststellen, ob der Parplatz auf dem Seitenstreifen abends in der Sonne liegt oder im Schatten. Denn der Himmel war stark bewölkt :-/ Das war er schon fast den ganzen Tag. So war es dann immerhin im Auto trotzdem recht aushaltbar - vor allem, als dann die Fenster offen waren.
 
Zuhause war ich dann über ein Päckchen überrascht. Es war das aus den USA, was Anfang der Woche noch in Chicago herumgedümpelt war. Plötzlich ist es dann super schnell gegangen und hier ist es nun:
Ich hab ehrlich versucht, diese oder eine ähnliche Tasse in Europa zu finden. Aber das ist mir nicht geglückt. Daher hab ich direkt beim Shop in Texas bestellt. Schade, dass wir hier nicht auch so coole Sprüche-Tassen hinbekommen.
Anschließend ab an den Herd. Es gab die Bratkartoffeln, die ich eigentlich am Donnerstag schon hätte machen wollen. Dazu Wurstsalat und fertig. Und weil die blöden Kartoffeln alle so winzig klein waren, hab ich mir nicht die Finger blutig geschält sondern sie einfach mit Schale in die Pfanne geworfen. Hat trotzdem geschmeckt :-D
 
Die Waage zeigte 300 g mehr an als letzte Woche. So kurz vor der Erdbeerwoche kann ich damit leben. Aktuell also 104,3 kg. 
 
Und am Wochenende? Bilder aufhängen, Regale kaufen und eine neue Schreibtischlampe brauche ich auch. Die alte hat die Baustelle leider nicht überlebt :-/ Als ich sie aus dem Umzugskarton befreit hatte, war sie hinüber. 
 
 

Die KW 26 in kurz:
Samstag: 2.904/1.800 kcal, 4.152 Schritte
Sonntag: 3.467/1.800 kcal, 1.923 Schritte
Montag: 2.240/1.800 kcal, 7.152 Schritte
Dienstag: 2.265/1.800 kcal, 6.761 Schritte
Mittwoch: 2.142/1.800 kcal, 5.700 Schritte
Donnerstag: 2.973/1.800 kcal, 6.552 Schritte
Freitag: 2.790/1.800 kcal, 4.493 Schritte

Zunahme: +300 g

Sonntag, 22. Juni 2025

Wunschgewicht: KW 25 - 2025

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Samstag wollte ich ausschlafen. Leider war es so heiß, dass ich über Nacht die Fenster sperrangelweit offen gelassen hatte und pünktlich um 7:30 Uhr lärmte es draußen - der Maler war da, um die Nachbarn zu behelligen. Als unsere Seite dran war, kam nie jemand am Samstag - obwohl wir es uns gewünscht hätten, damit sie pünktlich fertig werden. Und auf der gegenüberliegenden Seite - jetzt, wo wir ausschlafen könnten - kommen sie Samstags in aller Herrgottsfrühe und machen Krach :-/ 
 
Jedenfalls konnte ich nicht wieder einschlafen, hab noch 2 Kapitel gelesen und bin dann los, um Brötchen zu kaufen. Um 9:30 Uhr hatten wir schon 25 Grad und mir reichte der kurze Spaziergang bereits. Um 11 Uhr zeigte das Thermometer bereits 30 Grad im Schatten - also alle Schotten dicht. Ich war nur - bevor die Sonne rum kam - noch kurz auf dem Balkon, die Tomaten gießen. 
Das "Unkraut", das ich fälschlicherweise für die Lupine gehalten hatte, ist inzwischen eine gigantische Staude. Ich bin froh, dass ich sie habe stehen lassen, denn sie lockt fleißig die Blattläuse an, die lieber auf dieses Gewächs gehen, als an meine Kräuter :-) Ich habe aber immer noch keine Ahnung, was es ist, was da so lustig wächst.
Meine 4 Umzugskartons mit Büchern habe ich endlich wieder eingeräumt. Mein neues Thermometer und meine neue (nicht tickende!) Funkuhr angebracht.
Mein bedrucktes Seidentuch habe ich (als Platzhalter, und weil ich die kahle Wand ätzend fand) über meinem Bett aufgehängt. 
Links neben die Uhr soll ja das Regal montiert werden, das ich eigentlich am Samstag kaufen und aufhängen wollte. Aber da das Auto muckt, ging das ja leider nicht. Die Ecke bleibt also noch 1-2 Wochen (hoffentlich) kahl. Für die kahle Stelle rechts neben der Uhr, habe ich einen Fotorahmen (Collage) bestellt, der in ein paar Tagen geliefert werden soll. Und links neben das Tuch will ich noch ein Bild hängen. Allerdings konnte ich mich noch nicht für ein Motiv entscheiden.  
 
Sobald das Regal hängt, kann ich auch endlich die restlichen Kisten auspacken. Dann kommen die da auch endlich weg :-) 
Zum Abendessen haben wir Tiefkühlpizza in den Ofen geschoben. Denn keiner von uns hatte Lust zu kochen und der Mann ist seit Wochen eh wieder ein absolutes Faultier und das regt mich total auf.
 
Wenn er in seinem eigenen Dreck hausen will, kann er das gerne tun. In SEINEM Zimmer. Alles was wir zusammen nutzen, hätte ich gerne sauber. Haushaltsaufgaben tauschen, will er aber auch nicht. Keine Ahnung, was ich noch machen soll. Tauschen will er nichts, die Sachen, die er sich selbst ausgesucht hat, macht er aber auch nicht. Manchmal wünschte ich mir wirklich wieder eine eigene Wohnung. Aber so lange wir zusammen wohnen, sehe ich auch nicht ein, dass ich doppelt solange arbeite wir er und dann noch den kompletten Hauhalt alleine schmeiße, während er wie ein fauler Macho-Arsch auf der Couch oder vor dem PC rumhängt.
 
Er hatte vor einiger Zeit von sich aus angeboten, Kleinigkeiten einzukaufen (was so in den Rucksack passt, bis er wieder fahren darf). Wir teilen dafür sogar einen digitalen Einkaufszettel über das Smartphone. Seiner wird immer länger, während die Vorratsregale leerer werden, da er seit mind. 2 Wochen nichts mehr eingekauft hat. Er wollte Altglas wegbringen. Das stapelt sich seit über einer Woche mittlerweile sogar rund um den übervollen Behälter. Bad putzen (wollte er freiwillig übernehmen!)... hat er seit inzwischen 3 Wochen nicht mehr gemacht. Er wollte an den Wochenenden kochen? Hat er zweimal gemacht, danach nichts mehr. 
 
Das funktioniert so nicht! Alle Versprechungen, die er im April gemacht hat, sind schon wieder im Sande verlaufen - wie immer. Ich hab es gewusst. Ich muss mich echt mal hinsetzen und sowas wie einen WG-Putzplan aufstellen. Rotierendes System, so das jeder Mal alles macht. Oder er soll mich bezahlen, wenn ich alles alleine mache. Das hat bei meinem Bruder schon funktioniert, als wir noch bei meinen Eltern gewohnt haben :-D Wenn ich seine Aufgaben mit übernommen habe, weil er keinen Bock hatte, hat er mich von seinem Taschengeld dafür bezahlt. Denn aktuell sind wir schon wieder auf dem besten Weg dahin, wo ich eigentlich nicht mehr hin wollte - das ich alles mache und er gar nichts. Das muss aufhören! Wir leben nicht mehr in den verfluchten 50ern :-/ 
 
Sonntag bin ich um 9 Uhr aufgestanden und nachdem wir uns im Bad fertig gemacht hatten, haben wir das Auto an der Werkstatt abgestellt. Motorlampe leuchtete auch nach 1,5 Tagen Ruhe noch. Allerdings hörte sich der Motor "normal" an und auch die Probleme beim Anfahren traten auf der kurzen Strecke nicht auf. Ich habe einen ganz leisen Hoffnungsschimmer, dass es vielleicht doch nicht sooooo schlimm ist und wir das Auto wenigstens noch die nächsten 1,5 Jahre fahren können, bis der aktuelle TÜV ausläuft.
Hoffentlich sehen wir uns wieder!
Zurück sind wir dann die halbe Stunde spaziert. Anfangs dachte ich noch, es wäre recht angenehm draußen. Aber nach gut 200 Metern fing ich an zu schwitzen wie verrückt. Es war unglaublich schwül. Gegen Mittag dann wieder 31 Grad im Schatten. Wirklich ätzend. Vor allem in der Kombination mit der hohen Luftfeuchtigkeit. 

Zuhause habe ich viel auf der Couch rumgehangen, den Blog hochgeladen, Bilder für den neuen Bilderrahmen für mein Schlafzimmer ausgesucht - die muss ich ja noch drucken lassen - und ich habe versucht, etwas zu häkeln. Da musste ich aber nach nur 4 Reihen wieder aufhören. Die Wolle wurde mir zu warm um die Hände und die Konzentration war auch nicht wirklich da. Lag vielleicht auch an den immer stärker werdenden Kopfschmerzen.
Immerhin hat der Mann - nachdem wir wieder elends lange rumdiskutiert haben - dann doch endlich mal das Bad geputzt. Widerwillig und mit Gemeckere. Aber immerhin.

Ich hab noch nach Ideen für mein Patenkind-Tattoo gesucht und bin über etwas gestolpert, was ich so noch nicht auf dem Schirm hatte. Das muss ich mir nun nochmal genauer durch den Kopf gehen lassen. Zum Glück wollte ich das ja erst Richtung Herbst/Winter realisieren. Da ist noch Zeit genug :-) Die Idee für den anderen Arm hingegen ist so ziemlich komplett zu Ende gedacht. Die wollte ich eigentlich als letztes verwirklichen. Wenn ich bei dem Patenkind-Tattoo so entscheidungsfreudig bleibe *Hust*, mache ich vielleicht das andere doch zuerst um die Bedenktzeit für das andere zu verlängern :-D
 
Außerdem habe ich eine Mail an die Elektro-Firma geschrieben. Denn das angebliche auf die Füße treten seitens der Bauleitung hat - so es denn überhaupt passiert ist - auch nicht gefruchtet und unsere olle Küchenlampe hängt immer noch nicht. Bin gespannt, ob die sich nun mit dem gewünschten VERBINDLICHEN Termin zurückmelden. Zumal ich angeboten hatte, dass sie die Arbeiten auch gerne in Rechnung stellen können - hauptsache es wird erledigt!
Abends gab es Putengeschnetzeltes auf Asia-Art mit Glasnudeln. So lecker das auch immer ist, diese Glasnudeln treiben mich beim Essen in den Wahnsinn. Sowas von flutschig :-D

Tja, und war es schnell schon wieder Zeit für's Bett, denn am Montag stand arbeiten auf dem Plan.
 
Montag wollte ich gar nicht aufstehen. Mein Körper hatte beschlossen, in der Nacht das gebunkerte Nudel- und Hitzewasser loszuwerden und ich rannte viel zu oft ins Bad, um gescheit schlafen zu können.
 
Immerhin hatte es sich über Nacht - auch ohne Gewitter, aber mit viel Regen - super abgekühlt und wir hatten nur noch um die 20 Grad.

Etwas gerädert fuhr ich zur Arbeit. Diese Woche waren noch Pfingstferien und alles lief wie am Schnürchen. Im Büro angekommen hab ich gewartet bis die Werkstatt aufmacht und dann dort auch direkt angerufen und mein Leid geklagt. Sie wollten später den Computer auslesen und gucken, was das Problem ist und sich dann melden. Ich hoffte die ganze Zeit, das an unserem armen, alten Auto noch was zu retten ist und es nur einen Schluckauf hat.

Wir haben am Wochenende auch online nach neuen Gebrauchten geschaut... der Mann - 100 % Gewohnheitstier - will unbedingt wieder einen Mazda. Ich bin da sehr offen und flexibel - hauptsache nicht zu alt, nicht zu viele Kilometer und innerhalb des aktuell extrem begrenzen Budgets. 
 
Denn im Moment haben wir - nach der Küchenrenovierung im Herbst - noch nicht wieder die nötigen Rücklagen, um mal eben 12.000 - 15.000 EUR für ein gebrauchtes Auto auszugeben. Im Großraum Freiburg haben wir lediglich zwei Fahrzeuge gefunden, die zumindest einigermaßen passend wären (keines davon der von ihm gewünschte Mazda). Wobei das bessere Vehikel unsere restliche vorhande Notfallreserve so ziemlich komplett aufbrauchen würde. Das würde ich nur mit großen Bauchschmerzen machen.

Der Arbeitstag lief recht geruhsam. Chefe hatte das mit dem Auto mitbekommen und sich erkundigt, was da los wäre. Als ich ihm das Problem geschildert hatte, meinte er nur, er hätte mal was ähnliches an seinem Wagen gehabt und es sei nur ne kaputte Zündkerze gewesen. Diese Aussage hat das klitztekleine Glimmen von Hoffnung ein bisschen weiter angefacht. Ich hoffe, es ist nur so eine "Lapalie" und wir können das Auto noch ein Weilchen nutzen.
Vom schweizer Chocolatier :-) Mit Haselnüssen im Vollmilch-Teil
Auf dem Heimweg bin ich mit der S-Bahn zum Hauptbahnhof gefahren. Denn ich musste noch ein Geschenk für Muttern besorgen und das am Freitag vergessene Spülmittel nachkaufen. War ziemlich blöd, als ich am Sonntag die gebrauchte Pfanne auswaschen wollte und feststellen musste, dass wir kein Spüli mehr hatten :-/ Und nein, dass war tatsächlich keines der Dinge, die ER auf seinem Zettel stehen gehabt hätte. Das hab ich selbst verpennt.
Endlich Zuhause war es also mal wieder recht spät und ich daher sehr froh, dass das Abendessen innerhalb von 20 Minuten fertig war. Reis-Eintopf mit Paprika und Hack. Lecker - wie immer.
 
Dienstag war von der kleinen, kurzen Abkühlung schon nichts mehr zu spüren. Es war morgens schon fast zu warm für mich und der Nachmittag in Bus und Bahn war wie eine Sauna. Ich hasse Sauna!
 
Der Arbeitstag war stressig, denn wir haben einen größeren Auftrag bekommen und mussten dafür allerhand vorbereiten und Formulare ausfüllen. Das ging sogar so weit, dass Chefe mich auf dem Heimweg (in der StraBa) noch anrief, und fragte, ob ich nicht zufällig irgendwo eine Kopie von dem Formular rumliegen hätte, wo er die Daten einfach von abschreiben könnte. Äh...keine Ahnung! Wahrscheinlich...aber frag nicht wo :-D
Zu meiner Spontan-Bestellung aus den USA gibt es seit knapp 2 Wochen kein einziges Update mehr. Ich kann mir kaum vorstellen, dass das Päckchen immer noch in Houston ist. Und auch die KI von DHL International konnte mir nicht helfen. Denn so schlau war ich selbst schon. 
Zum Abendessen gab es Schlemmerfisch mit Pfannengemüse und Kartoffeln. Und kurz darauf ging es dann auch schon wieder ins Bett.
 
Mittwoch war es noch wärmer als am Dienstag. Morgens um 7 Uhr schon 20 Grad. Das ist echt nicht mein Wetter.
 
Früh morgens, auf dem Weg zur Haltestelle, habe ich ein Buch in einem Schaufenster gesehen und hab einen ausgewachsenen Lachanfall bekommen. Der Titel des Buches: Die Kackwurstfabrik! *Kreisch*. In der Bahn sitzend hab ich dann nach dem Buch gegoogelt und tatsächlich: Es ist ein Sachbuch für Kinder ab 7 Jahre, in dem einfach und lustig der Verdauungstrakt des Menschen erklärt wird. Absolut zum Piepen und irgendwie cool :-D 
 
Der Arbeitstag war etwas entspannter als der Dienstag. Leider haben mich "meine Männer" dieses Mal bei der Brückentags-Abstimmung überstimmt und wir werden am Freitag alle arbeiten. Denn im Gegensatz zu mir, haben die Herren scheinbar schon nicht mehr genug Urlaubstage übrig, um noch einen Brückentag hinzulegen. Dumm gelaufen!Da sich die Werkstatt nicht, wie versprochen gemeldet hatte, habe ich die auch noch angerufen, als ich auf die S-Bahn gewartet habe. Und wir haben unglaubliches Glück gehabt - und Chefe hatte recht! Es ist wirklich "nur" eine kaputte Zündspule. Leider musste der Lieblingsmechaniker diese bestellen. Kommen soll sie am Freitag. Er will sie dann auch direkt einbauen, so dass ich das Auto abends wieder abholen kann :-D
Schon erste Anzeichen von "Silberhaut". Die Heilung verläuft super!
Nicht gemeldet hat sich die Elektrofirma auf unsere Mail. Das ist echt unter aller Kanone! Da die am Freitag auch Brückentag machen werden, kann ich denen erst am Montag hinterher telefonieren. Langsam bin ich es sooo leid!
Zum Abendessen gab es Spaghetti mit Lachs. Das war tatsächlich das allererste Mal für mich, dass ich eine Soße aus Eigelb, Butter, Zitrone und Wein hergestellt habe. Bisher hatte ich vor dieser Art von Soßen immer einen Heidenrespekt, denn zu kalt gerührt, verbinden sich die Zutaten nicht richtig. Zu heiß, bekommt man eher Rührei als eine Soße. Aber es hat - wie durch ein Wunder - auf Anhieb geklappt und das Essen war sowas von Lecker.  
Außerdem ist mein Bilderrahmen gekommen. Tatsächlich mit echtem Glas, statt Plexiglas. Leider ist eine von 10 Scheiben beim Transport gebrochen. Aber der Rahmen macht sich an der dafür vorgesehenen Stelle mega gut :-) 
 
Sobald ich jetzt dann wieder richtig mobil bin (mit Auto), kann ich auch endlich ein neues Regal kaufen und dann das Chaos rund um den Schreibtisch endlich beseitigen :-) Darauf freue ich mich jetzt schon. Nicht auf das Aufräumen selbst. Aber auf das Ergebnis.
 
Bevor es ins Bett ging, habe ich noch eine Mail wegen der gebrochenen Glasscheibe an den Händler geschickt. Denn dem Paket lag ein Zettel bei, dass die bei Bruch gerne Ersatz schicken. 

Donnerstag war leider erstmal der letzte Feiertag bis Oktober. Aber ich hab ausgeschlafen, bin nach dem Aufstehen direkt duschen gegangen und zum Frühstück gab es Brötchen.
 
Nach dem Frühstück habe ich abgewaschen - was vor zwei Tagen eigentlich der Mann machen wollte! - und den Kartoffelsalat für's Abendessen schon zubereitet. Pellkartoffeln hatte ich schlauerweise schon am Mittwochabend gemacht. 
 
Ich hab noch Steuerbescheid-Daten abgerufen und währenddessen eine Mail von den Rahmen-Leuten erhalten. Die Ersatz-Glasscheibe ist so gut wie versendet! Ich vergesse immer, dass nicht in jedem Bundesland Fronleichnam ein Feiertag ist. Mega cool! Das nenne ich mal Service. Da könnte sich der Elektriker ne fette Scheibe von abschneiden, pah! 
 
Den Einkaufszettel hab ich noch fix geschrieben. Aber da ich das Auto erst Freitagabend holen kann, werde ich erst am Samstag einkaufen fahren. Sonst wird mir das alles zu stressig. 
 
Im Bloggerland habe ich mich auch noch herumgetrieben und etwas gelesen. Gerne hätte ich am Freitag Brückentag gehabt. Aber leider musste ich ja auch wieder arbeiten - blöde Kerle! Also ging es später zeitig ins Bett.
Aber vorher gab es ja noch Abendessen :-) Kredenzt habe ich den - inzwischen gut durchgezogenen - Kartoffelsalat mit Bratwürstchen. 
 
Freitag war es nochmal so richtig heiß. Und leider war kein Brückentag. "Meine Männer" hatten ja entschieden, dass sie arbeiten wollten. Und jetzt ratet mal, wer direkt morgens bei mir rumgemeckert hat, dass wir keinen Brückentag hatten... ich hätte sie alle umbringen können!
 
Ansonsten lief der Arbeitstag recht geruhsam. Allerdings habe ich auch - mit nervigen Unterbrechungen - fast den ganzen Tag Rechnungen geschrieben.
 
Nach Feierabend hab ich in der Werkstatt angerufen und gefragt, ob Lieferung und Einbau des Ersatzteils denn geklappt hätten - nicht das ich den Umweg bei der Hitze umsonst mache! Ich hatte einen André am Telefon und er meinte, ich könnte so um 17:30 Uhr kommen, um das Auto abzuholen. Tschakka! Aber 17:30 Uhr passt nicht zu meiner Busverbindung, daher hab ich mich direkt vom Büro auf den Weg gemacht. Laut App sollte der (frühere) Bus um 16:24 Uhr kommen. Perfekt. Denn mit dem hätte ich 15 Minuten Zeit zum Umsteigen, anstatt nur 1 Minute mit dem nächsten. 
 
Und so stand ich da, im Schatten eines Baumes, und wartete. Es kamen noch weitere Leute, die sich zu mir in den Schatten gesellten. Was nicht kam, war der verdammte Bus! Eine der Damen fragte dann, ob da nicht um 24 ein Bus kommen sollte? Joah...eigentlich schon.
 
Der Bus kam dann tatsächlich um 37, blieb noch ein paar Minuten stehen und fuhr dann (pünktlich) als der nachfolgende Bus wieder ab. So, dass der frühere Bus quasi unangekündigt einfach ausgefallen ist. Ganz großes Kino! Und jetzt hatte ich genau das, was ich mit dem früheren Bus eigentlich vermeiden wollte: Nur eine Minute Zeit zum Umsteigen. An einer Hauptstraße mit viel Feierabendverkehr und ohne gescheiten Fußgängerüberweg. Was heißt, bei viel Verkehr dauert es ewig, um auf die andere Straßenseite zu kommen :-/
 
Zum Glück war Brückenfreitag und nicht so viel los wie üblich. Ich hab es gerade über die Straße geschafft, als der Anschluss-Bus bereits vorfuhr. Nichts wie rein.
 
Bei der Werkstatt angekommen fand ich unser Auto mit offener Motorhaube im Hof stehend. Gut, war erst kurz nach 17 Uhr. Als der Lieblingsmechaniker den Kopf aus der Tür streckte, wurde ich direkt freudig begrüßt und ich sag noch zu ihm: "Wie es aussieht, arbeitet ihr noch dran?!". Meint er: "Nö! Ich hab die Haube extra aufgelassen, um dir zu zeigen, was wir gemacht haben." Aha. Ich hab Null Ahnung von Autos. Und als er mir besagtes Teil zeigen wollte, hab ich außer Metallteilen, Drähten, Schläuchen, Plastikabdeckungen und seinen Fingern mal so gar nichts gesehen. Aber hey, Hauptsache das Auto läuft wieder :-D 
 
Bester Service: Er hat die Fenster offen gelassen! Da unser Methusalem ja keine Klimaanlage hat, bin ich nicht komplett geschmolzen, als ich - 200 EUR ärmer - vom Hof gefahren bin :-D
 
Und unser Alterchen schnurrt wieder wie ein Kätzchen. Ich freu mich total. Denn 200 EUR für ein Ersatzteil sind (aktuell) definitiv besser, als für 13.000 EUR einen neuen Gebrauchten kaufen zu müssen. Zumal unser ja vor ein paar Monaten erst den TÜV bestanden hatte.
 
Da ich für's Abendessen noch Pilze brauchte, ging es von der Werkstatt direkt zum Supermarkt. Auf dem Parkplatz kurz Panik - das Beifahrerfenster wollte nicht wieder hochgehen. Das muckt allerdings öfters mal rum, nachdem der Computer ausgelesen wurde (genauso, wie man danach immer das Radio wieder neu einstellen muss). Also Motor aus. Nochmal neu gestartet und nochmal probiert. Ein paar Flüche später ging es dann endlich zu :-)
Zuhause angekommen war es nun wieder recht spät geworden. Zum Glück hatte ich nochmal was asiatisch angehauchtes auf dem Plan und das ging ziemlich schnell. Schweinefilet mit Gemüse und Reis. Lecker war's. Fragt mich nicht, wieso ich das seit Jahren nicht mehr gekocht habe. 
 
Auf der Waage war ich auch. Bei der Hitze lagert mein Körper Wasser ein. Das kenne ich schon aus den letzten Sommern und von daher war die kleine Abnahme von 100 g eine echte Überraschung (aktuell 104 kg).
 
Den Anruf bei Papa musste ich dann über's Handy laufen lassen. Denn da der Mann schon wieder eine Internetstörung hatte, war er über Festnetz mal wieder nicht erreichbar. Seit sie im Kaff angefangen haben, Glasfaserkabel zu verlegen, hat Papa nur noch Probleme mit den regulären Internetanschluss. Als hätten die da beim Buddeln was beschädigt, was jetzt wie eine Art Wackelkontakt ist.
 
Und am Wochenende? Es soll weiterhin heiß werden. Mein Kreislauf findet das nur so semi. Außerdem macht mich diese Hitze ziemlich müde und träge. Samstag steht der Wocheneinkauf auf dem Plan. Den hätte ich eigentlich am Freitag machen wollen, aber nach dem Abholen des Autos hatte ich da in der Hitze und so spät dann auch keine Lust mehr.
 
Ansonsten steht Haushalt an. Und entspannen. Mein Grünzeug muss gedüngt werden - das darf ich nicht vergessen. Denn ich will ja reichlich Ernte einfahren ;-) 
 
 

Die KW 25 in kurz:
Samstag: 2.747/1.800 kcal, 4.448 Schritte
Sonntag: 3.070/1.800 kcal, 5.436 Schritte
Montag: 2.159/1.800 kcal, 6.068 Schritte
Dienstag: 2.504/1.800 kcal, 6.102 Schritte
Mittwoch: 2.174/1.800 kcal, 7.060 Schritte
Donnerstag: 3.805/1.800 kcal, 1.616 Schritte
Freitag: 3.157/1.800 kcal, 5.811 Schritte

Abnahme: -100 g

Samstag, 14. Juni 2025

Wunschgewicht: KW 24 - 2025

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Samstag haben wir ausgeschlafen. Und das tat soooo gut. Ich hab nach dem Frühstück angefangen, die Wohnung gründlichst zu putzen. Der Baustaub hatte sich auch in den hintersten Ecken breit gemacht. Furchtbar!
 
Zwischendrin huschte der Mann zu seiner Mutter, um mit ihr einzukaufen. So rannte er mir wengistens nicht ständig durch die frisch geputzten Räume ;-) Und obwohl letzte Woche Samstag der Reinigungstrupp da war, habe ich ungelogen für jedes Zimmer zwei kleine Eimer Wasser benötigt. Und am Ende hatte ich trotzdem noch einen leichten grauen Film unter den Fußsohlen. 
Als der Mann wieder da war, haben wir noch ein paar Möbel wieder hingestellt, wo sie hin sollten und die Schränke ausgewischt. 
 
Irgendwann gegen 17 Uhr war ich dann aber mehr als fertig, nach 6 Stunden Dauerputzen und Möbelrücken. Ab in die Küche. Es gab Spinat-Käse-Bratwurst und dazu einen Rucola-Melonen-Feta-Salat.
Vom Tattoo durfte ich am Samstag endlich den Folienverband abmachen :-)  Die nächsten Tage ist also waschen mit PH-neutralem Duschgel angesagt und die Stelle immer schön mit Wundsalbe einzucremen.
Als ich später ins Bett fiel, war ich total K.O. Das Buch war so witzig und spannend, aber ich konnte nach einem Kapitel kaum noch die Augen aufhalten.
 
Sonntag haben wir auch ausgeschlafen. Zum Frühstück gab es Müsli und Toast und danach ging es direkt weiter im Programm.
Nochmal Böden wischen. Den Aufnehmer hatte ich am Abend zuvor eine Runde in der letzten Maschine Handtücher drehen lassen, damit er auch wieder sauber wird. Dieses Mal hat es dann endlich gereicht, damit wir am Ende keine dreckigen Füße mehr bekamen :-) Wir haben nochmal 4 Maschinen Wäsche gewaschen und die restlichen Möbel wieder an ihren Platz gestellt.  
 
In meinem Schlafzimmer haben wir zusätzlich die Möbel fast komplett umgestellt. Ich wollte die Aufteilung etwas anders haben. Das war jetzt die Gelegenheit. Und das perfekte Programm für den komplett verregneten Tag :-)
Mit dem (provisorischen) Ergebnis bin ich mega zufrieden. Die nächsten Wochen gibt es noch etwas Feintuning mit neuer Deko und einem neuen Regal (bereits passend für die geplante Renovierung). Aber bis ich dann mal irgendwann im nächsten Jahr Bock auf die endgültige Renovierung meines Schlafzimmers habe, muss das jetzt einfach mal so reichen. Denn in diesem Moment habe ich die Nase gestrichen voll von Baustelle, Dreck und renovieren. 
Zum Abendessen gab es Nudelsalat und Schweinebauch. Eigentlich wollte der Mann kochen. Am Ende stand dann doch wieder ich in der Küche. 
 
Montag war Pfingstmontag und wir konnten nochmal gepflegt ausschlafen. Und ich habe tatsächlich bis 10 Uhr gepennt.
Weil das Frühstück schon fast ein Brunch war, gab es Strammer Max 2.0. Der klassische Stramme Max ist ja Brot mit rohem Schinken und Spiegelei (so kenne ich es zumindest). Ich hab mein Brot knusprig angeröstet, darauf schön gekochter Schinken. Darauf Krautsalat und dann das Spieglei oben drauf. Mega lecker. Hab ich so das erste Mal gegessen, als wir in Meck-Pomm urlaubten. Seitdem mach ich das immer mal wieder gerne so. Schmeckt wir tatsächlich noch besser als der Klassiker ;-)  

Am Montag haben wir es - nach zwei Tagen Plackerei - etwas ruhiger angehen lassen. Ich habe lediglich Betten frisch bezogen und nochmal zwei Maschinen Wäsche gewaschen. Zum Glück ist es aktuell so warm, dass die Wäsche vom Samstag und Sonntag größenteils schon wieder trocken war :-)
 
Ich hab den Wochenblog hochgeladen und wir haben die Umzugskartons wieder reingeholt - aber noch nicht ausgepackt. Der Abwasch wurde erledigt und der Mann bekam endlich (mit baustellenbedingter Verzögerung) den Wuschel vom Kopf geschoren. Jetzt sieht er wieder gescheit aus. Wahrscheinlich sitzt seine Mama nun heulend in der Ecke, hatte sie sich doch bei seinem Besuch am Samstag so über den Wildwuchs gefreut ;-)
 
Als es wieder Zeit für's Abendessen wurde, habe ich festgestellt, dass ich den gewünschten Nudelauflauf nicht machen konnte. Im ganzen Gewusel am Sonntag hatte ich glatt vergessen das Hack zum Auftauen in den Kühlschrank umzulagern :-( Blöd. Alternativ gab es nun also Reibekuchen mit Räucherlachs und Sourcream.
Und später ging es zeitig ins Bett. Denn Dienstag ist der neue Montag und die Arbeit rief schon wieder. Ich war gespannt, wie die Fahrt ins Büro ab Dienstag klappen würde. Denn die mega Baustelle ist gewandert und der SEV-Bus fährt nun für einige Wochen von wo anders ab. Die Strecke, die ich mit dem Bus zurücklegen muss, hat sich quasi verdoppelt :-/ Dadurch wird sie noch stau- und verspätungsanfälliger als sie eh schon ist.
 
Dienstag bin ich aus einem Traum über meinen Cousin aufgewacht. Nein, nicht M, der jetzt in Taiwan ist. Sondern C, den ich zuletzt vor über einem Jahr auf Omas Beerdigung gesehen habe. Von allen meinen 5 Cousins war ich mit C immer am Engsten. Allerdings haben wir - im Gegensatz zu früher - heute kaum noch Kontakt. Ich hab nichtmal seine Handynummer und bei Social Media ist er auch nicht zu finden. Von daher fand ich es etwas verwirrend, dass er mich plötzlich in meinen Träumen heimsuchte. Was genau ich geträumt habe, wusste ich direkt nach dem Aufwachen schon nicht mehr. Nur das C da war, auf einem Stuhl saß und wir uns über irgendwas unterhalten haben.
 
Zur Arbeit bin ich gefahren wie immer in den letzten (Baustellen-) Monaten. Ich konnte mit meiner Bahn von Zuhause bis zur (neuen) Haltestelle des SEV Busses fahren. Die Bahn und der Bus waren leer - Pfingstferien. Wie das wird, wenn die Schule wieder losgeht, werden wir sehen. Aber am Dienstag klappte alles perfekt.

Für den Heimweg werde ich mich allerdings für die S-Bahn entscheiden. Denn die SEV Busse müssen durch die Straße - hab ich am Morgen gesehen - in der in den letzten 2 Wochen in der abendlichen Rush Hour immer ein mega Stau war. Wenn morgens noch alles läuft, wird es das wahrscheinlich gegen Abend nicht mehr. Ich denke, da verschwende ich mit den 20 Minuten Wartezeit auf die S-Bahn am wenigsten Zeit auf dem Heimweg.

Das Wetter war warm und wurde ab Mittag sogar schön sonnig. Die geplanten Arbeiten klappten hervorragend und der Arbeitstag ging schnell vorbei.

Jetzt wo die Sintflut der letzten Woche vorbei war, traute sich auch der Maler wieder aus seinem Loch und setzte die Arbeiten am Firmengebäude fort :-) Dank Baugerüst hatte ich einen netten Ausblick auf stramme Waden :-D Nur die olle Techno-Musik, die aus seinem Handy dröhnte, ging mir nach nur 5 Minuten tierisch auf den Keks.

Der Elektriker (bei uns Zuhause) hatte uns versprochen, am Dienstag ENDLICH unsere Küchenlampe aufzuhängen. Und zwischen 15 und 16 Uhr hatten sich Leute für die abschließende Bauabnahme angekündigt. Da musste der Mann aber nun mal alleine durch. Ich hab alles, was so aufgefallen war, auf einen Zettel geschrieben. Da muss ich nicht dabei sein, auch wenn er es gerne so hätte.

Ich hab schon so viel frei machen müssen für den ganzen Käse, da kann ich jetzt nicht schon wieder 90 Minuten früher abhauen, nur um den Leuten dann 10 Minuten zu sagen, was blöd gelaufen ist. Denn wirklich interessieren tut es die ja eh nicht. Wenn ich jetzt wüsste, die kämen um X Uhr, wäre das was anderes. Aber einen Zeitraum von 60 Minuten anzugeben, fand ich jetzt schon ziemlich vage.

Irgendwer muss ja arbeiten gehen, um die über uns schwebende Mieterhöhung (immerhin haben wir ja jetzt ne schicke neue Heizungsanlage, die wir wahrscheinlich so gut wie nie benutzen werden!) bezahlen zu können. Denn die Mieterhöhung wird 100 % kommen. Wenn nicht noch dieses Jahr, dann spätestens nächstes Jahr.

Im Zuge des "Mecker-Zettels" war ich am Montag sogar extra nochmal mit Zollstock im Treppenhaus. Da haben sie natürlich NICHT die alten Fensterbänke gegen neue ausgetauscht. Und was soll ich sagen? Die alten Fensterbänke waren 19,5 cm tief. Die neuen sind nur noch 16 cm tief. Uns fehlen satte 3,5 cm Fensterbank in jedem Zimmer. Kein Wunder also, dass ich die größeren Blumentöpfe nicht mehr drauf bekomme :-(

Es gibt also zwei Möglichkeiten: 1.) Pflanzen, die ich Jahre lang gehegt und gepflegt habe, einfach entsorgen oder 2.) für viel Geld neue (kleinere) Töpfe und mehr Erde kaufen (wer zahlt uns das?), und hoffentlich wenigstens versuchen, den ein oder anderen Ableger zu vereinzeln :-/ Meine grüne Schale, wo ich die Anzucht-Pellets jedes Frühjahr mit auf die Fensterbank stelle, passt gerade noch so drauf, steht aber auch ziemlich über. Man muss also schon aufpassen, dass sie nicht nach vorne überkippt und alles auf dem Boden landet. So wird natürlich auch das Balkon-Gärtnern unnötig erschwert nächste Saison.
 
Und wie der Mann am Abend erzählte, hätte ich völlig umsonst zeitig Feierabend gemacht. Denn die Leute von der Abnahme kamen - mal wieder - zu spät.
 
Die Fensterbänke sind angeblich extra schmaler geworden, damit sich die Wärme besser im Raum verteilen kann. Ob da 3,5 cm weniger jetzt SOOOO viel ausmachen, wage ich zu bezweifeln. Mal ganz abgesehen davon, dass es in Freiburg so gut wie nie richtig kalt wird, das Haus mega gut gedämmt ist und wir die Heizungen daher eh nur alle Jubeljahre mal stundenweise einschalten müssen. Vor diesem Hintergrund hätte ich daher tatsächlich lieber die breiteren und besser nutzbaren Fensterbänke behalten :-/

Der Maler kommt angeblich nochmal für Nacharbeiten im Schlafzimmer des Mannes (wo Reste der Staubschutzwand einfach überstrichen wurden ohne sie vorher zu entfernen) und im Wohnzimmer (Stichwort: Vermurkste Steckdosen-Stilllegung). Dem Elektriker - der uns SCHON WIEDER versetzt hat - will man auf die Füße treten - angeblich. Irgendwas war noch mit der Wohnungstür. Die war gar nicht Gegenstand der ganzen Arbeiten und der Spalt zwischen Türrahmen und Wand war schon so, seit wir eingezogen sind. Da man es nicht wirklich sieht, hat uns das nie gestört. Die hässliche Aufputz-Steckdose hinter der Tür fällt mehr auf - wird aber, wie die Fensterbänke auch, einfach so bleiben. Auch die Heizungsrohre, die vorher weiß gestrichen waren, werden silber/blank bleiben - auch wenn das optisch kacke aussieht. Und wann wir unser beschädigtes Wohnzimmerregal zurück bekommen, ist auch noch offen. Der Schreiner hat das Glas bestellt, schätzt aber, dass es 1-2 Wochen dauern wird.

So ganz fertig ist die Baustelle also immer noch nicht. Ohne das fehlende Regal, können wir noch nicht alle Kisten wieder auspacken.
 
Und natürlich durfte ich, als ich nach Hause kam, erstmal direkt wieder putzen - weil ich das ja am Wochenende nicht bereits bis zum Erbrechen getan hatte. Die Herren haben nämlich schön sämtlichen Dreck vom Treppenhaus wieder in die Bude geschleppt - inkl. gut sichtbarer weißer Schuhabdrücke im Flur :-(

Gott bewahre, dass der Mann mal von alleine auf die Idee kommt, den Wischer zu schwingen. Andererseits hat er das dann getan, als ich da war. Ich sollte ja sehen, dass er was hilf. Danach musste ich trotzdem nochmal putzen - da hätte ich es auch gleich selber machen können. Denn putzen bedeutet - zumindest für mich - den Dreck NICHT einfach nur von einer Ecke in die andere zu schieben (wie er es so gekonnt gemacht hat). Sowas passiert, wenn Jungs Zuhause nie mithelfen mussten und keine Ahnung haben, wie man einen Haushalt gescheit führt. Dafür könnte ich seine Mutter heute noch verhauen.
Zum Abendessen gab es den für Montag schon gewollten Nudelauflauf. Dieses Mal hatte ich dran gedacht, das Hack zum Auftauen in den Kühlschrank zu legen :-) Und weil alles so mega spät geworden war, hätte ich lieber was anderes (schnelleres) gekocht. Aber das aufgetaute Hack musste nunmal weg.
 
Mittwoch hatte ich geschlafen wie ein Stein. Im Büro war es für das schöne Wetter und die Jahreszeit erschreckend ruhig. Aber das geht aktuell wohl vielen in der Branche so, wie man hört. 

Immerhin hatte ich genug zu tun, um den Tag rum zu bekommen und als es endlich Feierabend läutete, machte ich mich ohne Umschweife vom Acker.
 
Mein Tattoo ist heute genau eine Woche alt und ich bin erstaunt, wie schön sich die Farbe jetzt schon gesetzt und verändert hat. Bis das endgültige Ergebnis zu sehen ist, dauert es aber noch ca. 5 Wochen. Es heilt auch gut. Es hat sich kaum Kruste gebildet und der Juckreiz hält sich - zum Glück - auch sehr in Grenzen. 
Die Bäume sehen schon etwas voller aus und nun kann mein Vater nicht mehr behaupten, der Borkenkäfer sei dran gewesen :-D
 
Weil gerade zufällig der SEV Bus kam, bin ich spontan mit dem Bus zur Straßenbahn und dann nach Hause gefahren. WENN alles perfekt läuft, bin ich mit dem SEV Bus genauso schnell Zuhause, wie mit der S-Bahn. Wobei auf der langen Strecke durch die Baustelle, der Bus natürlich (besonders wenn die Ferien wieder vorbei sind!) sehr stau- und verspätungsanfällig ist. Daher werde ich sicherheitshalber weiter die S-Bahn nehmen. Denn ob ich den 6 nach Bus immer erwische ist fraglich und wenn er mir keinen Zeitvorteil verschafft, kann ich auch auf die Bahn warten. 
Zum Abendessen gab es meine heißgeliebten Jäger-Spätzle. Und nach einer Weile auf der Couch vor dem Fernseher, ging es schon wieder ab ins Bett.
 
Donnerstag war es heiß. Morgens schon sehr warm. Abends auf dem Heimweg bin ich fast geschmolzen. Und es sollte bis zum Wochenende noch heißer werden. 
 
Der Maler am Firmengebäude hatte dieses Mal Verstärkung dabei und zum Glück hatte die Dame, die rund um mein Fenster zugange war, einen deutlich besseren Musikgeschmack als der Herr mit den strammen Waden vom Vortag :-D So ging der Arbeitstag wirklich gut rum. 
 
Stressig war's. Chefe versucht gerade auf Biegen und Brechen sämtliche vor sich her geschobene Arbeit am besten gestern zu erledigen. Zwischendrin wollte ich dann noch Rechnungen schreiben was echt nervig ist, wenn man von gegenüber ständig durch Zufrufe, gemurmelte Selbstgespräche und "kannste mal eben was nachgucken..." unterbrochen und abgelenkt wird :-/ 
Den Heimweg trat ich wieder mit der S-Bahn an. Zum Glück sind kommende Woche auch noch Pfingstferien. Erst danach wird es wieder voll auf dem Bahnsteig. Schattenplätze sind dann rar. Immerhin kann ich mir die Wartezeit mit Musik auf den Ohren vertreiben. Die kabellosen Kopfhörer anzuschaffen, war eine wirklich gute Sache.
Zum Abendessen gab es ganz schnell Reis und dazu ein TK Hühnerfrikassee. Denn vorher musste eine kühle Dusche sein. Als ich daheim ankam, zeigte das Thermometer immer noch 29 Grad im Schatten an :-/  
 
Freitag bin ich mit dem Auto zur Arbeit gefahren, denn nach der Arbeit wollte/musste ich noch einkaufen und den Kühlschrank für die kommende Woche wieder auffüllen.
 
Meine bekloppte Spontan-Bestellung hatte sich auch seit Samstag nicht mehr bewegt. Ich bin gespannt, ob und wann sie bei mir ankommt und ob sie dann auch heile ist :-D Aber das war so ein "Ich-hab's-gesehen-und-muss-es-haben" Online-Einkauf.
Der Arbeitstag war wieder ziemlich stressig. Ich war froh, als er vorbei war. Chefe hat es bis fast Feierabend ausgehalten, bevor er seine Sachen gepackt und zu seiner Perle gefahren ist.
 
Als ich dann auch endlich abhauen konnte, hätte ich mit dem Auto fast die Pimpanellen bekommen. Die Motorleuchte hat geblinkt! Wir hatten doch grad im Januar erst TÜV bekommen. Muss das jetzt sein?! Hätte die Möhre nicht wenigstens noch 1,5 - 2 Jahre durchhalten können? An der nächsten roten Ampel hab ich den Motor kurz ausgestellt. Nach dem Starten hat die Motorleuchte dann nicht mehr geblinkt... sie hat dauerhaft geleuchtet. Aaaahhhhh!!!
 
Ich hab es bis zum Supermarkt geschafft. Die Karre brav im Schatten geparkt und bin dann erstmal einkaufen gegangen. Nützt ja alles nix. Vom Supermarkt dann - mit immer noch leuchtender Motorwarnlampe - die 2 Minuten bis nach Hause und das Auto auf dem Stellplatz abgestellt. Sonntag will ich es zur Werkstatt fahren und denen den Schlüssel in den Briefkasten werfen und Montagmorgen direkt anrufen. 
 
Das könnte jetzt alles Mögliche sein. Ein verstopfter Filter, ein kaputtes Steuergerät oder ein kompletter Motorschaden. Wir müssen abwarten, wann der Mechaniker mal einen Blick drauf werfen kann und hoffen auf das Beste. Allerdings müssen wir uns auch mit dem Gedanken anfreunden, dass wir evtl. schon früher als in 2-4 Jahren ein neues Auto brauchen. Falls unsere alte Möhre jetzt schon in die ewigen Auto-Jagdgründe einfährt, dann wird der Besuch bei meinen Eltern im Sommer auch nur mit der Bahn oder einem Mietwagen möglich sein. Denn eigentlich haben wir nach der Küchenrenovierung (letzten Herbst) noch nicht wieder genug Budget für ein neues gebrauchtes Auto ansparen können. Kann nicht EINMAL irgendwas klappen?! Hatten wir jetzt nicht schon genug am Hals?
 
Zum Abendessen gab es Schwarzwald-Bolo. Mit handgeklöppelten Nudeln aus Buchholz und Bolognese aus dem Glottertal :-D Zum Dessert gab es TK Pfannkuchen mit Nutella-Füllung. Lecker war's und vor allem schnell gemacht. 
Auf der Waage war ich auch. Da es diese Woche wieder viel Pasta gab und mein Körper auf Nudeln mit extremen Wassereinlagerungen reagiert, hatte ich mit einer kleinen Zunahme gerechnet. Und die kam dann auch promt. Aktuell ein kleines Plus von 600 g (104,1 kg). 
 
Und am Wochenende? Tja, eigentlich wollten wir zum Baumarkt, um neue Regale zu kaufen. Ohne Auto geht das jetzt aber schlecht. Also werden wir das an Kisten auspacken und einräumen, was auch ohne Regale geht und so noch etwas aufräumen. Eine Mail an den Elektriker wird rausgehen - denn das "auf die Füße treten" der Bauleitung hat offensichtlich gar nichts gebracht. Etwas Deko will ich Samstag noch aufhängen - was ohne Regal aber auch nicht so voranschreiten kann, wie gehofft. Und Sonntag fahren wir das Auto zur Werkstatt und machen dann einen kurzen Spaziergang nach Hause.
 
Viel rausgehen können wir nicht. Es soll am Wochenende über 30 Grad geben und das vertrage ich absolut nicht gut. Mein Tattoo sollte auch noch keine pralle Sonne abbekommen und der Mann hat mal wieder Probleme mit dem Fuß und kann auch nicht sonderlich viel laufen. Also, perfekt zum Kisten auspacken und Co. 
 
 
 
 

Die KW 24 in kurz:
Samstag: 3.763/1.800 kcal, 5.280 Schritte
Sonntag: 4.068/1.800 kcal, 4.369 Schritte
Montag: 2.652/1.800 kcal, 4.121 Schritte
Dienstag: 3.188/1.800 kcal, 6.909 Schritte
Mittwoch: 2.312/1.800 kcal, 4.139 Schritte
Donnerstag: 1.959/1.800 kcal, 4.209 Schritte
Freitag: 2.482/1.800 kcal, 4.616 Schritte

Zunahme: +600 g