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Samstag haben wir ausgeschlafen. Nach dem Frühstück haben wir schnell die Lampe in der Küche demontiert. Dann habe ich angefangen die Löcher in die Rigipsdecke zu bohren und die Hohlwanddübel einzusetzten. Die zwei Löcher zum Fenster hin waren perfekt. Die zwei Löcher zur Tür hin haben mich fast zum Heulen gebracht.
Denn bei beiden stieß ich auf Metall! Kein Durchkommen. So eine KACKE! Die Lampe groß versetzen können wir aber auch nicht, denn die Anschlussleitungen sind zu kurz. Jetzt haben wir Löcher in der Decke, alles sieht hässlich aus und wir haben kein Deckenlicht.
Hilferuf beim Schwager brachte zwar nützliche Tipps und eine Verlängerung für die Stromkabel, aber keine fertige Montage. Denn der Schwager hatte leider auch kein Metall-Ortungsgerät und somit auch nur die Möglichkeit, auf gut Glück zu bohren. Das wollte ich aber nicht. Denn wenn es richtig blöd läuft - und das wird es bei unserem Glück - sieht die Decke am Ende aus wie ein schweizer Käse und die Lampe hängt immer noch nicht.
Zwischenzeitlich war es früher Nachmittag und ich mit den Nerven mal wieder am Ende. Kann nicht einfach mal was einfach sein?! Immerhin hocken wir in der Küche jetzt nich komplett im Dunkeln. Die Entscheidung der Unterbau-Beleuchtung an den Schränken erweist sich jetzt als super Investition. Ist zwar nicht optimal aber deutlich besser als nichts.
Beim Baumarkt haben wir ein Metall-Ortungsgerät via Click and Collect reserviert, denn die glorreiche Idee, die Kollegen nach so einem Teil zu fragen und es vom Geschäft auszuleihen, wurde auf Nachfrage beim Kollegen direkt mal wieder zerstört. Sowas haben wir auch nicht. Hätte ich mir fast denken können, so oft wie die Jungs meckernd und motzend von Montagen zurückkommen, die ewig gedauert haben, weil sie mal wieder auf Stahl gestoßen sind.Gegen 15:00 Uhr ging es ab zu SchwieMu. Wir waren mit ihr einkaufen, danach noch in einem Café und haben uns auf den neuesten Stand gebracht. Danach waren wir noch kurz bei ihr. Aber dann mussten wir los. Zwischenzeitlich erhielt ich eine Mail vom Baumarkt, dass wir das Gerät abholen könnten und Schatz hatte per TooGoodToGo App beim Bäcker ein Stück die Straße runter eine Überraschungstüte gerettet, die er auch um kurz nach 19 Uhr abholen musste.
Im Baumarkt dann Ernüchterung. Das tolle Gerät für 80 EUR mit den top Bewertungen im Internet wurde mir zwar per Mail bestätigt, aber als wir dort ankamen, lag ein anderes auf der Theke. Das was ich reserviert hatte, gab es in Wirklichkeit nämlich gar nicht mehr (obwohl online was anderes angegeben wurde!) und das Nachfolgemodell kostet mal eben 60 EUR mehr. Mann! Gekauft haben wir es am Ende trotzdem zähneknirschend. Denn ich will endlich mal die verfluchte Küchen-Baustelle fertig haben!
Zuhause waren wie gegen 18:00 Uhr. Kurz auf die Couch, bevor Schatz nochmal losmarschierte, um die Bäcker-Tüte abzuholen. Während er weg war, hab ich Abendessen gemacht. Da es schnell gehen sollte, wurde nur eine TK-Pfanne aufgetaut. Als das Essen fertig war, kam Schatz auch gerade wieder zur Tür rein. Er hatte auf Brötchen zum Frühstück für Sonntag gehofft. Bekommen haben wir für 4 EUR ein ganzes Brot und zwei ganze Hefezöpfe.Das Brot ist - wie toll! - mein aktuelles Lieblingsbrot und kostet im regulären Verkauf schon 3,80 EUR! Wir sind mit der Ausbeute also mehr als zufrieden. Den einen Hefezopf wollen wir am Sonntag verputzen. Der andere wurde eingefroren :-) Und Brot hätte ich eh spätestens am Montag kaufen müssen. Von daher alles perfekt.
Den Abend verbrachten wir gemütlich auf der Couch und dann war der Samstag schon wieder gelaufen.
Sonntag haben wir lange geschlafen. Wir haben uns bei trübem aber warmen Wetter einen gemütlichen Tag Zuhause gemacht. Zum Frühstück gab es Hefezopf mit Marmelade. Wirklich lecker! Und noch sooo frisch.
Anschließend haben wir die neuen, schraubbaren Filzgleiter an den neuen Küchenstühlen angebracht. Jetzt können wir die Stühle hin und her bewegen, ohne das sie viel Krach machen :-)
Das die Küchenlampe immer noch nicht hängt, nervt mich total. Aber ich habe trotzdem eine Runde im Bloggerland gedreht habe und meinen Wochenblog endlich mal hochgeladen. Danach war dann aber wieder irgendwie die Luft raus.
Den restlichen Tag habe ich gelesen und als am späten Nachmittag der Hunger zurück kam, habe ich ein neues Rezept ausprobiert: Kürbis-Flammkuchen. Im Online-Rezept steht Ziegenfrischkäse. Auf meinem Rezept-Kärtchen allerdings normaler Frischkäse. Außerdem habe ich einen fertigen Dinkel-Flammkuchenteig verwendet, statt ihn selbst zu machen ;-)Es hat mega gut geschmeckt. Obwohl ich denke, dass es mit Ziegenfrischkäse sicher noch besser gewesen wäre. Vielleicht wurde das Rezept daher etwas geändert.
Montag war es trübe und Grau und immer noch sehr mild. Dieses Wetter hin und her bescherte mir wieder Kopfschmerzen. Zum Glück nur leichte. Nervig, aber aushaltbar.
Im Büro blieb es ruhig. Herr G meldete sich krank...was ich fast schon befürchtet hatte. Denn er klang am Donnerstag und Freitag schon nicht sooo gut.
Die eine Autowerkstatt, auf die ich meine Hoffnungen gesetzt hatte, hat sich leider auch noch nicht gemeldet :-( Ich weiß ja vom Kollegen, dass die gerade umkommen vor Aufträgen. Daher gebe ich ihnen noch ein paar Tage Zeit, bevor ich nachhake. Ich will ja nicht einer dieser nervigen Kunden sein, die mir im Büro auch immer auf den Keks gehen ;-)
Den Unmut vom Wochenende (Stichwort: Lampe) hatte ich inzwischen auch überwunden. Mittwoch bis Freitag braucht der Liebste meine Fahrkarte (ab Dezember hat er dann seine eigene), daher werde ich mit dem Auto unterwegs sein und hoffentlich abends so daheim, dass ich noch etwas mit diesem Detektor spielen und die neuen Bohrlöcher anzeichnen kann.
Morgens beim Zähneputzen hatte ich dann auch noch die Idee, mit dem kleinsten Bohrer den ich habe, dann an den besagten Stellen eine Probebohrung zu machen. Wenn der Detektor nicht so genau sein sollte oder sonst was, hab ich nur minimal kleine Löcher in der Decke und keine großen. Wenn alles passt kann man sie ja immer noch vergrößern :-) Frau lernt mit jedem Fehlschlag.
Den Heimweg trat ich direkt an. Seit Donnerstag ist Weihnachtsmarkt in Freiburg. Aber ich war noch nicht dort. Obwohl ich die Tage mal vorbei müsste, um unsere Seifenfrau zu überfallen ;-) Damit hatte ich extra bis jetzt gewartet, damit ich nur in die Stadtmitte und nicht bis zur Wiehre (Stadtteil in Freiburg) fahren muss.Zum Abendessen gab es ein Rezept, was ich ewig nicht mehr gekocht habe. Aber es war perfekt, um den angefangenen Kürbis vom Sonntag aufzubrauchen :-)
Dienstag war es trübe und grau, aber trocken. Und immer noch recht mild. Ich bin schon froh, dass der Nebel weg ist. Hoffentlich kommt er auch so schnell nicht wieder. Beim Umsteigen bemerkte ich, dass die Rathaus-Baustelle in Grün beleuchtet wird. War schon irgendwie speziell :-DIm Büro war reichlich zu tun. Chefe hätte ich am liebsten den Hals umgedreht, weil er mich anmaulte, weil ich ihn auf eine eingegangene Mail von vor 2-3 Wochen nicht hingewiesen hatte. Ja, was denn? Lesen kann er doch wohl auch selbst, oder nicht? Ich habe jetzt schon meinen ganzen beruflichen so wie privaten Kram im Kopf, zusätzlich noch Kram Schatz, Deckenlampe und Autoreparatur betreffend, der nicht vergessen werden darf. Und jetzt soll ich auch noch Chefes ganzen Kram zusätzlich im Auge behalten?! Ich glaub es reicht langsam :-/Ich war mehr als froh, als ich endlich nach Hause konnte. Zum Abendessen gab es Nudeln mit Gemüse und Schweinlendchen in einer Weißwein-Käse-Soße. Das Rezept ist schon uralt und als ich daheim ausgezogen bin, habe ich es - wie viele andere - bei meiner Mutter "stibitzt" :-D
Mittwoch musste ich dann wieder mit dem Auto zur Arbeit. Denn Schatz hatte einen weiteren Kontrolltermin beim Neurologen. Inzwischen ist er auch beim Epilepsiezentrum angemeldet. Die melden sich wegen eines Termins. Voraussichtlich aber erst im Januar.
Während es bei meinen Eltern noch immer ziemlich kalt und nass war, hatten wir jetzt den ziemlich verspäteten goldenen Oktober Ende November
:-D Es war mild und sonnig den ganzen Tag. Leider konnte ich der Sonne mal wieder nur dabei zusehen, wie sie über den Parkplatz wanderte.
Im Büro passierte nichts außergewöhnliches und der Tag ging recht schnell über die Bühne. Auf dem Heimweg fuhr ich noch fix im Baumarkt vorbei. Eine neue Tube Fertig-Spachtel kaufen. Damit wollte ich die nicht zu gebrauchenden Bohrlöcher in der Küchendecke wieder schließen.
| Ein Grund für mich, am Samstag nicht in die Stadt zu fahren - viel zu voll! |
Allerdings war nach Baumarkt, duschen und kochen die Luft dermaßen raus, dass ich das auf ein anderes Mal verschoben habe.Gegessen haben wir alles vom Backblech: Kartoffelecken, Honig-Möhrchen und Hühnchen im Speckmantel.
Donnerstag war es morgens absolut ätzend. Ich bin wieder mit dem Auto zur Arbeit. Und es hat am frühen Morgen gegossen wie aus Kübeln. So lange wie am Donnerstag habe ich noch nie zur Arbeit gebraucht. Der morgendliche Verkehr war eine Katastrophe. Können die Leute nicht früh genug los fahren?! Irgendwas kann doch immer sein.
Ich kam gerade bis kurz vor den Kreisverkehr, als das erste Mal nichts ging. Denn dort wollte ein riesiger LKW ausparken - dazu musste er kurzzeitig quer über die Straße. Der Mann in Warnweste, der mitten auf der Straße stand, um den fließenden Verkehr im Auge zu behalten, einzuweisen und ggf. auch den Verkehr kurz anzuhalten, tat mir mehr als leid. Er stand im strömenden Regen und wäre von einem ganz eiligen Autofahrer sogar fast überfahren worden. Geht's noch? Kann man nicht mal 5 Minuten warten?
Der nächste Schreck dann nur ein paar Meter weiter im Kreisverkehr. Im strömenden Regen und im Dunkeln, dunkle Klamotten, kein Licht und nur einen Reflektor am Vorderrad, hätte ich beinahe einen aus dem toten Winkel kommenden Radler umgenietet. Er tauchte wie aus dem Nichts auf.
Im Dunkeln bei Regen fahren habe ich noch nie gerne gemacht. Mit dem modernen grellen LED Licht vom Gegenverkehr konnte ich die Fahrbahnmarkierung so gut wie nicht mehr erkennen. Hat die früher nicht mal auch reflektiert? Ich fühlte mich wie beim Fahrspur-Raten. Absolut nicht lustig. Auf der Landstraße ging es dann auch nur im Schneckentempo voran, weil wir einen gedrosselten Motorroller nicht überholen konnten - zu viel Gegenverkehr.
Ich war noch nie so froh, endlich am Büro angekommen zu sein. Immerhin der Arbeitstag verlief problemlos und ab Mittag war es sogar wieder sonnig und mild. Als wäre nie was gewesen.
Auf der Heimfahrt machte ich einen Schlenker zur vom Kollegen empfohlenen Werkstatt. Die hatten sich noch immer nicht zurück gemeldet. Persönlich vorbei schneien wäre also nicht verkehrt. Parken ist da nicht so toll. Aber die Leute? Mega! Nett, freundlich, kompetenter Eindruck. Ich musste nur kurz warten, hab das Problem erklärt und der Meister kam direkt mit raus zum Auto und hat sich das mal angesehen.
Ende vom Lied: Entweder war der Mechaniker unserer alten Werkstatt stinkend faul oder völlig verblödet oder die alte Werkstatt hat uns verarscht. Von wegen Blinkerfassung im Arsch und keine Ersatzteile zu bekommen. Es musste lediglich die Birne getauscht werden! Der Meister der neuen Werkstatt hat das mal eben am Straßenrand gemacht. Keine 5 Minuten Arbeit. Und bezhalt hab ich keinen Cent! Er hat mir nur die Hand gegeben, gegrinst und meinte, er würde sich freuen, wenn ich zur nächsten Inspektion auch zu ihnen käme. Aber sowas von! Wir haben ab sofort eine neue Werkstatt.
Im Gespräch kam heraus, dass das wohl inzwsichen (leider) gängige Praxis ist bei Werkstätten, die auch Fahrzeuge verkaufen (egal ob Neu- oder Gebrauchtwagen). Nicht bei allen. Aber es häuft sich - so deren Eindruck. Statt die alten Karren ordentlich zu reparieren, versuchen sie alles, um lieber was Neues/Neu-Gebrauchtes zu verkaufen. Wenn man dann vom Thema - so wie wir - keine Ahnung hat, wird man wohl schnell mal über den Tisch gezogen, wenn man an die schwarzen Schafe gerät. Wie leider überall im Leben.
Unsere Inspektion und der TÜV sind im Januar fällig. Ich werde ich zwei Wochen mal dort anrufen, und einen Termin vereinbaren :-)Zuhause habe ich dann eben die unnützen Bohrlöcher wieder zugespachtelt, während die Kartoffeln kochten. Denn zum Abendessen gab es Brathering (aus der Konserve) mit Kartoffeln und Senfsoße. So lecker!
Freitag war es eisig kalt und ich hab morgens fleißig das Auto frei gekratzt. Dafür schien aber auch wieder den ganzen Tag die Sonne.
Auf Arbeit hatten wir den Klempner da - schon wieder. Dieses Mal ein Problem beim Wasseranschluss in der Werkstatt. Ansonsten verlief der Tag recht geruhsam.
In der Mittagspause habe ich es endlich mal geschafft, mir die Gebrauchsanweisung für unseren neuen Detektor durchzulesen. Das wollte ich vor Tagen schon getan haben und war abends einfach zu kaputt, um mir noch Infos dieser Art ins Hirn zu prügeln.
Auf dem Heimweg kurzer Stop am Supermarkt. Frisches Obst und Gemüse nachkaufen. Beim Einkauf gab es ein Buch geschenkt. Die Nichte freut sich jetzt schon, wenn ich es ihr in 3 Wochen mitbringe :-D Danach nichts wie ab nach Hause :-)Zum Abendessen gab es Mexico Wraps. Gefüllt mit Salat, Mais, Bohnen, Hack und Avocado ein echter Leckerbissen und recht schnell zubereitet :-)
Auf der Waage war ich natürlich auch noch. Am Donnerstag hab ich das erste Mal seit einer Ewigkeit wieder die 102 kg aufblitzen sehen und war daher mehr als gespannt auf das offizielle Ergebnis. Ob ich die wilde Achterbahnfahrt zwischen 103 und 104 kg nun endlich beendet habe? Die Hoffnung stirbt zuletzt :-D Offizielles Ergebnis am Wiege-Freitag waren dann tatsächlich nochmal 100 g weniger als am Donnerstag und ich freue mich offiziell über eine Abnahme von 700 g und einem Stand von 102,6 kg.
Und am Wochenende? Ausschlafen. Pause. Und: Lampe endlich wieder aufhängen! Nach einer Woche Funzellicht beim Kochen bin ich es schon leid. Also, Metall aufspüren, neue Löcher anzeichnen, Bohren, dübeln und alles festschrauben, bevor wir sie wieder anklemmen.
Mein Kollege meinte schon, wenn seine Freunde und Familie ihn fragen, ob er "mal eben" eine Lampe aufzuhängen könnte, dann sagt er inzwischen gerne Nein. Denn irgendwie gäbe es da immer Probleme und "mal eben" hätte er noch nie ne Lampe aufgehängt bekommen. Ich glaube, ich weiß nun genau, was er meint :-D
Samstag in einer Woche geht's mit den Mädels zum Weihnachtsmarkt. Ich freu mich schon total. Wenigstens ein Tag Pause vom Alltags-Wahnsinn. Leider jetzt, wo Schatz nicht fahren darf, mit etwas Stress im Vorfeld verbunden. Denn ich muss unseren großen Wocheneinkauf auf Donnerstag- oder Freitagabend vorverlegen - nach der Arbeit.
Die KW 48 in kurz:
Samstag: 3.364/1.800 kcal, 4.970 Schritte
Sonntag: 2.730/1.800 kcal, 1.977 Schritte
Montag: 2.886/1.800 kcal, 6.350 Schritte
Dienstag: 3.276/1.800 kcal, 6.352 Schritte
Mittwoch: 2.378/1.800 kcal, 5.941 Schritte
Donnerstag: 2.154/1.800 kcal, 4.827 Schritte
Freitag: 2.781/1.800 kcal, 5.529 Schritte.jpg)
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