Samstag, 30. November 2024

Wuschgewicht: KW 48 - 2024

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Samstag haben wir ausgeschlafen. Nach dem Frühstück haben wir schnell die Lampe in der Küche demontiert. Dann habe ich angefangen die Löcher in die Rigipsdecke zu bohren und die Hohlwanddübel einzusetzten. Die zwei Löcher zum Fenster hin waren perfekt. Die zwei Löcher zur Tür hin haben mich fast zum Heulen gebracht. 

Denn bei beiden stieß ich auf Metall! Kein Durchkommen. So eine KACKE! Die Lampe groß versetzen können wir aber auch nicht, denn die Anschlussleitungen sind zu kurz. Jetzt haben wir Löcher in der Decke, alles sieht hässlich aus und wir haben kein Deckenlicht. 

Hilferuf beim Schwager brachte zwar nützliche Tipps und eine Verlängerung für die Stromkabel, aber keine fertige Montage. Denn der Schwager hatte leider auch kein Metall-Ortungsgerät und somit auch nur die Möglichkeit, auf gut Glück zu bohren. Das wollte ich aber nicht. Denn wenn es richtig blöd läuft - und das wird es bei unserem Glück - sieht die Decke am Ende aus wie ein schweizer Käse und die Lampe hängt immer noch nicht.

Zwischenzeitlich war es früher Nachmittag und ich mit den Nerven mal wieder am Ende. Kann nicht einfach mal was einfach sein?! Immerhin hocken wir in der Küche jetzt nich komplett im Dunkeln. Die Entscheidung der Unterbau-Beleuchtung an den Schränken erweist sich jetzt als super Investition. Ist zwar nicht optimal aber deutlich besser als nichts.

Beim Baumarkt haben wir ein Metall-Ortungsgerät via Click and Collect reserviert, denn die glorreiche Idee, die Kollegen nach so einem Teil zu fragen und es vom Geschäft auszuleihen, wurde auf Nachfrage beim Kollegen direkt mal wieder zerstört. Sowas haben wir auch nicht. Hätte ich mir fast denken können, so oft wie die Jungs meckernd und motzend von Montagen zurückkommen, die ewig gedauert haben, weil sie mal wieder auf Stahl gestoßen sind.
Gegen 15:00 Uhr ging es ab zu SchwieMu. Wir waren mit ihr einkaufen, danach noch in einem Café und haben uns auf den neuesten Stand gebracht. Danach waren wir noch kurz bei ihr. Aber dann mussten wir los. Zwischenzeitlich erhielt ich eine Mail vom Baumarkt, dass wir das Gerät abholen könnten und Schatz hatte per TooGoodToGo App beim Bäcker ein Stück die Straße runter eine Überraschungstüte gerettet, die er auch um kurz nach 19 Uhr abholen musste.

Im Baumarkt dann Ernüchterung. Das tolle Gerät für 80 EUR mit den top Bewertungen im Internet wurde mir zwar per Mail bestätigt, aber als wir dort ankamen, lag ein anderes auf der Theke. Das was ich reserviert hatte, gab es in Wirklichkeit nämlich gar nicht mehr (obwohl online was anderes angegeben wurde!) und das Nachfolgemodell kostet mal eben 60 EUR mehr. Mann! Gekauft haben wir es am Ende trotzdem zähneknirschend. Denn ich will endlich mal die verfluchte Küchen-Baustelle fertig haben!

Zuhause waren wie gegen 18:00 Uhr. Kurz auf die Couch, bevor Schatz nochmal losmarschierte, um die Bäcker-Tüte abzuholen. Während er weg war, hab ich Abendessen gemacht. Da es schnell gehen sollte, wurde nur eine TK-Pfanne aufgetaut. 
Als das Essen fertig war, kam Schatz auch gerade wieder zur Tür rein. Er hatte auf Brötchen zum Frühstück für Sonntag gehofft. Bekommen haben wir für 4 EUR ein ganzes Brot und zwei ganze Hefezöpfe.
Das Brot ist - wie toll! - mein aktuelles Lieblingsbrot und kostet im regulären Verkauf schon 3,80 EUR! Wir sind mit der Ausbeute also mehr als zufrieden. Den einen Hefezopf wollen wir am Sonntag verputzen. Der andere wurde eingefroren :-) Und Brot hätte ich eh spätestens am Montag kaufen müssen. Von daher alles perfekt.

Den Abend verbrachten wir gemütlich auf der Couch und dann war der Samstag schon wieder gelaufen.
 
Sonntag haben wir lange geschlafen. Wir haben uns bei trübem aber warmen Wetter einen gemütlichen Tag Zuhause gemacht. Zum Frühstück gab es Hefezopf mit Marmelade. Wirklich lecker! Und noch sooo frisch.

Anschließend haben wir die neuen, schraubbaren Filzgleiter an den neuen Küchenstühlen angebracht. Jetzt können wir die Stühle hin und her bewegen, ohne das sie viel Krach machen :-)

Das die Küchenlampe immer noch nicht hängt, nervt mich total. Aber ich habe trotzdem eine Runde im Bloggerland gedreht habe und meinen Wochenblog endlich mal hochgeladen. Danach war dann aber wieder irgendwie die Luft raus.

Den restlichen Tag habe ich gelesen und als am späten Nachmittag der Hunger zurück kam, habe ich ein neues Rezept ausprobiert: Kürbis-Flammkuchen. Im Online-Rezept steht Ziegenfrischkäse. Auf meinem Rezept-Kärtchen allerdings normaler Frischkäse. Außerdem habe ich einen fertigen Dinkel-Flammkuchenteig verwendet, statt ihn selbst zu machen ;-)
Es hat mega gut geschmeckt. Obwohl ich denke, dass es mit Ziegenfrischkäse sicher noch besser gewesen wäre. Vielleicht wurde das Rezept daher etwas geändert.

Montag war es trübe und Grau und immer noch sehr mild. Dieses Wetter hin und her bescherte mir wieder Kopfschmerzen. Zum Glück nur leichte. Nervig, aber aushaltbar.

Im Büro blieb es ruhig. Herr G meldete sich krank...was ich fast schon befürchtet hatte. Denn er klang am Donnerstag und Freitag schon nicht sooo gut.

Die eine Autowerkstatt, auf die ich meine Hoffnungen gesetzt hatte, hat sich leider auch noch nicht gemeldet :-( Ich weiß ja vom Kollegen, dass die gerade umkommen vor Aufträgen. Daher gebe ich ihnen noch ein paar Tage Zeit, bevor ich nachhake. Ich will ja nicht einer dieser nervigen Kunden sein, die mir im Büro auch immer auf den Keks gehen ;-)

Den Unmut vom Wochenende (Stichwort: Lampe) hatte ich inzwischen auch überwunden. Mittwoch bis Freitag braucht der Liebste meine Fahrkarte (ab Dezember hat er dann seine eigene), daher werde ich mit dem Auto unterwegs sein und hoffentlich abends so daheim, dass ich noch etwas mit diesem Detektor spielen und die neuen Bohrlöcher anzeichnen kann.

Morgens beim Zähneputzen hatte ich dann auch noch die Idee, mit dem kleinsten Bohrer den ich habe, dann an den besagten Stellen eine Probebohrung zu machen. Wenn der Detektor nicht so genau sein sollte oder sonst was, hab ich nur minimal kleine Löcher in der Decke und keine großen. Wenn alles passt kann man sie ja immer noch vergrößern :-) Frau lernt mit jedem Fehlschlag. 

Den Heimweg trat ich direkt an. Seit Donnerstag ist Weihnachtsmarkt in Freiburg. Aber ich war noch nicht dort. Obwohl ich die Tage mal vorbei müsste, um unsere Seifenfrau zu überfallen ;-) Damit hatte ich extra bis jetzt gewartet, damit ich nur in die Stadtmitte und nicht bis zur Wiehre (Stadtteil in Freiburg) fahren muss.
Zum Abendessen gab es ein Rezept, was ich ewig nicht mehr gekocht habe. Aber es war perfekt, um den angefangenen Kürbis vom Sonntag aufzubrauchen :-)

Dienstag war es trübe und grau, aber trocken. Und immer noch recht mild. Ich bin schon froh, dass der Nebel weg ist. Hoffentlich kommt er auch so schnell nicht wieder. Beim Umsteigen bemerkte ich, dass die Rathaus-Baustelle in Grün beleuchtet wird. War schon irgendwie speziell :-D
Im Büro war reichlich zu tun. Chefe hätte ich am liebsten den Hals umgedreht, weil er mich anmaulte, weil ich ihn auf eine eingegangene Mail von vor 2-3 Wochen nicht hingewiesen hatte. Ja, was denn? Lesen kann er doch wohl auch selbst, oder nicht? Ich habe jetzt schon meinen ganzen beruflichen so wie privaten Kram im Kopf, zusätzlich noch Kram Schatz, Deckenlampe und Autoreparatur betreffend, der nicht vergessen werden darf. Und jetzt soll ich auch noch Chefes ganzen Kram zusätzlich im Auge behalten?! Ich glaub es reicht langsam :-/
Ich war mehr als froh, als ich endlich nach Hause konnte. Zum Abendessen gab es Nudeln mit Gemüse und Schweinlendchen in einer Weißwein-Käse-Soße. Das Rezept ist schon uralt und als ich daheim ausgezogen bin, habe ich es - wie viele andere - bei meiner Mutter "stibitzt" :-D

Mittwoch musste ich dann wieder mit dem Auto zur Arbeit. Denn Schatz hatte einen weiteren Kontrolltermin beim Neurologen. Inzwischen ist er auch beim Epilepsiezentrum angemeldet. Die melden sich wegen eines Termins. Voraussichtlich aber erst im Januar.

Während es bei meinen Eltern noch immer ziemlich kalt und nass war, hatten wir jetzt den ziemlich verspäteten goldenen Oktober Ende November :-D Es war mild und sonnig den ganzen Tag. Leider konnte ich der Sonne mal wieder nur dabei zusehen, wie sie über den Parkplatz wanderte. 
Ein Grund für mich, am Samstag nicht in die Stadt zu fahren - viel zu voll!
Im Büro passierte nichts außergewöhnliches und der Tag ging recht schnell über die Bühne. Auf dem Heimweg fuhr ich noch fix im Baumarkt vorbei. Eine neue Tube Fertig-Spachtel kaufen. Damit wollte ich die nicht zu gebrauchenden Bohrlöcher in der Küchendecke wieder schließen. 

Allerdings war nach Baumarkt, duschen und kochen die Luft dermaßen raus, dass ich das auf ein anderes Mal verschoben habe.
Gegessen haben wir alles vom Backblech: Kartoffelecken, Honig-Möhrchen und Hühnchen im Speckmantel.

Donnerstag war es morgens absolut ätzend. Ich bin wieder mit dem Auto zur Arbeit. Und es hat am frühen Morgen gegossen wie aus Kübeln. So lange wie am Donnerstag habe ich noch nie zur Arbeit gebraucht. Der morgendliche Verkehr war eine Katastrophe. Können die Leute nicht früh genug los fahren?! Irgendwas kann doch immer sein. 

Ich kam gerade bis kurz vor den Kreisverkehr, als das erste Mal nichts ging. Denn dort wollte ein riesiger LKW ausparken - dazu musste er kurzzeitig quer über die Straße. Der Mann in Warnweste, der mitten auf der Straße stand, um den fließenden Verkehr im Auge zu behalten, einzuweisen und ggf. auch den Verkehr kurz anzuhalten, tat mir mehr als leid. Er stand im strömenden Regen und wäre von einem ganz eiligen Autofahrer sogar fast überfahren worden. Geht's noch? Kann man nicht mal 5 Minuten warten?

Der nächste Schreck dann nur ein paar Meter weiter im Kreisverkehr. Im strömenden Regen und im Dunkeln, dunkle Klamotten, kein Licht und nur einen Reflektor am Vorderrad, hätte ich beinahe einen aus dem toten Winkel kommenden Radler umgenietet. Er tauchte wie aus dem Nichts auf. 

Im Dunkeln bei Regen fahren habe ich noch nie gerne gemacht. Mit dem modernen grellen LED Licht vom Gegenverkehr konnte ich die Fahrbahnmarkierung so gut wie nicht mehr erkennen. Hat die früher nicht mal auch reflektiert? Ich fühlte mich wie beim Fahrspur-Raten. Absolut nicht lustig. Auf der Landstraße ging es dann auch nur im Schneckentempo voran, weil wir einen gedrosselten Motorroller nicht überholen konnten - zu viel Gegenverkehr. 

Ich war noch nie so froh, endlich am Büro angekommen zu sein. Immerhin der Arbeitstag verlief problemlos und ab Mittag war es sogar wieder sonnig und mild. Als wäre nie was gewesen.

Auf der Heimfahrt machte ich einen Schlenker zur vom Kollegen empfohlenen Werkstatt. Die hatten sich noch immer nicht zurück gemeldet. Persönlich vorbei schneien wäre also nicht verkehrt. Parken ist da nicht so toll. Aber die Leute? Mega! Nett, freundlich, kompetenter Eindruck. Ich musste nur kurz warten, hab das Problem erklärt und der Meister kam direkt mit raus zum Auto und hat sich das mal angesehen. 

Ende vom Lied: Entweder war der Mechaniker unserer alten Werkstatt stinkend faul oder völlig verblödet oder die alte Werkstatt hat uns verarscht. Von wegen Blinkerfassung im Arsch und keine Ersatzteile zu bekommen. Es musste lediglich die Birne getauscht werden! Der Meister der neuen Werkstatt hat das mal eben am Straßenrand gemacht. Keine 5 Minuten Arbeit. Und bezhalt hab ich keinen Cent! Er hat mir nur die Hand gegeben, gegrinst und meinte, er würde sich freuen, wenn ich zur nächsten Inspektion auch zu ihnen käme. Aber sowas von! Wir haben ab sofort eine neue Werkstatt.

Im Gespräch kam heraus, dass das wohl inzwsichen (leider) gängige Praxis ist bei Werkstätten, die auch Fahrzeuge verkaufen (egal ob Neu- oder Gebrauchtwagen). Nicht bei allen. Aber es häuft sich - so deren Eindruck. Statt die alten Karren ordentlich zu reparieren, versuchen sie alles, um lieber was Neues/Neu-Gebrauchtes zu verkaufen. Wenn man dann vom Thema - so wie wir - keine Ahnung hat, wird man wohl schnell mal über den Tisch gezogen, wenn man an die schwarzen Schafe gerät. Wie leider überall im Leben.

Unsere Inspektion und der TÜV sind im Januar fällig. Ich werde ich zwei Wochen mal dort anrufen, und einen Termin vereinbaren :-)
Zuhause habe ich dann eben die unnützen Bohrlöcher wieder zugespachtelt, während die Kartoffeln kochten. Denn zum Abendessen gab es Brathering (aus der Konserve) mit Kartoffeln und Senfsoße. So lecker!

Freitag war es eisig kalt und ich hab morgens fleißig das Auto frei gekratzt. Dafür schien aber auch wieder den ganzen Tag die Sonne. 

Auf Arbeit hatten wir den Klempner da - schon wieder. Dieses Mal ein Problem beim Wasseranschluss in der Werkstatt. Ansonsten verlief der Tag recht geruhsam.

In der Mittagspause habe ich es endlich mal geschafft, mir die Gebrauchsanweisung für unseren neuen Detektor durchzulesen. Das wollte ich vor Tagen schon getan haben und war abends einfach zu kaputt, um mir noch Infos dieser Art ins Hirn zu prügeln.

Auf dem Heimweg kurzer Stop am Supermarkt. Frisches Obst und Gemüse nachkaufen. Beim Einkauf gab es ein Buch geschenkt. Die Nichte freut sich jetzt schon, wenn ich es ihr in 3 Wochen mitbringe :-D Danach nichts wie ab nach Hause :-)
Zum Abendessen gab es Mexico Wraps. Gefüllt mit Salat, Mais, Bohnen, Hack und Avocado ein echter Leckerbissen und recht schnell zubereitet :-)
Auf der Waage war ich natürlich auch noch. Am Donnerstag hab ich das erste Mal seit einer Ewigkeit wieder die 102 kg aufblitzen sehen und war daher mehr als gespannt auf das offizielle Ergebnis. Ob ich die wilde Achterbahnfahrt zwischen 103 und 104 kg nun endlich beendet habe? Die Hoffnung stirbt zuletzt :-D Offizielles Ergebnis am Wiege-Freitag waren dann tatsächlich nochmal 100 g weniger als am Donnerstag und ich freue mich offiziell über eine Abnahme von 700 g und einem Stand von 102,6 kg.

Und am Wochenende? Ausschlafen. Pause. Und: Lampe endlich wieder aufhängen! Nach einer Woche Funzellicht beim Kochen bin ich es schon leid. Also, Metall aufspüren, neue Löcher anzeichnen, Bohren, dübeln und alles festschrauben, bevor wir sie wieder anklemmen. 

Mein Kollege meinte schon, wenn seine Freunde und Familie ihn fragen, ob er "mal eben" eine Lampe  aufzuhängen könnte, dann sagt er inzwischen gerne Nein. Denn irgendwie gäbe es da immer Probleme und "mal eben" hätte er noch nie ne Lampe aufgehängt bekommen. Ich glaube, ich weiß nun genau, was er meint :-D

Samstag in einer Woche geht's mit den Mädels zum Weihnachtsmarkt. Ich freu mich schon total. Wenigstens ein Tag Pause vom Alltags-Wahnsinn. Leider jetzt, wo Schatz nicht fahren darf, mit etwas Stress im Vorfeld verbunden. Denn ich muss unseren großen Wocheneinkauf auf Donnerstag- oder Freitagabend vorverlegen - nach der Arbeit.




Die KW 48 in kurz:
Samstag: 3.364/1.800 kcal, 4.970 Schritte
Sonntag: 2.730/1.800 kcal, 1.977 Schritte
Montag: 2.886/1.800 kcal, 6.350 Schritte
Dienstag: 3.276/1.800 kcal, 6.352 Schritte
Mittwoch: 2.378/1.800 kcal, 5.941 Schritte
Donnerstag: 2.154/1.800 kcal, 4.827 Schritte
Freitag: 2.781/1.800 kcal, 5.529 Schritte

Abnahme: -700 g

Sonntag, 24. November 2024

Wunschgewicht: KW 47 - 2024

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Samstag wurde ich um 7:30 Uhr wach. Eigentlich wollte ich ausschlafen. Aber um die Uhrzeit hat mein Körper beschlossen, dass an einschlafen nicht mehr zu denken ist. Ich hab also noch ne Stunde gelesen, bevor ich mich aus dem Bett geqäult habe.

Es gab Brötchen zum Frühstück. Als wir damit fertig waren, war die Spülmaschine auch fertig. Ich liebe diese Timer-Funktion :-D Ein paar Teile wurden noch fix mit der Hand abgespült und dann habe ich mich ein bisschen im Bloggerland herumgetrieben.

Die versprochene Sonne kam natürlich NICHT! Dichter Nebel...wäre ja auch zu schön gewesen :-/ Allerdings verriet ein Blick auf die Webcam am Schauinsland, dass über unserer Nebelglocke strahlend blauer Himmel war.

Wir sind also Spontan am frühen Nachmittag ins Auto gestiegen und 40 Minuten auf den Gipfel des Schauinslands gefahren. Dort bekamen wir einen der letzten Parkplätze und spazierten reichlich 2 Stunden durch die strahlende Sonne.
Dabei war es kalt und super windig. Aber nachdem wir gute 4 Wochen nicht einen Fitzel Sonne gesehen hatten, war uns das herzlich egal. Auf dem Heimweg merkten wir bereits, dass wir uns deutlich besser fühlten. Wir sind wohl doch keine Nachtschattengewächse :-D

Zuhause angekommen habe ich mich direkt in die Küche begeben, denn wir hatten Hunger. Inzwischen war es nach 17 Uhr und das Frühstück schon sehr lange her.
Eigentlich wollte ich Eintopf kochen. Aber ich Schlaumeier hatte vergessen, das Hühnchen aufzutauen. Daher gab es Bratkartoffeln mit Wurstsalat.
 
Sonntag haben wir wieder ausgeschlafen. Dieses Mal hab ich tatsächlich mal bis um 8:00 Uhr gepennt. Nach einem kleinen Frühstück haben wir den Himmel beobachtet. Kein Nebel! Aber fette Wolken, die nur gelegentlich mal die Sonne durchließen.

Ein Blick auf diverse Webcams im Schwarzwald zeigte das gleiche Problem. Fazit: Wenn überall kaum Sonne ist, müssen wir auch nicht stundenlang durch die Gegend fahren. Wir haben also eine Wolkenlücke abgewartet, uns schnell angezogen und sind eine halbe Stunde spazieren gegangen. Dabei haben wir zumindest ein bisschen Sonnenschein tanken können.

Als wir wieder daheim waren, war die Sonne auch schon wieder hinter dichten, dunklen Wolken verschwunden :-(

Ich hab noch etwas gelesen und später gab es den Eintopf, den ich schon am Samstag kochen wollte ;-) Curry-Wirsing mit Hähnchen.
Einen kleinen Schreckmoment gab es auch noch. Denn eine Schraube unserer neuen Deckenlampe hatte es aus der Decke gerissen. Ich wusste ja, das die Decken abgehängt sind und habe die Lampe daher nur mit Schrauben direkt in die Decke montiert. Ich dachte, das wäre eine Holzplatte. Leider mussten wir am Sonntag feststellen, dass es eine Rigipsplatte ist und die Schrauben darin ohne Hilfe wohl nicht dauerhaft halten werden. Wir haben die eine Ecke der Lampe provisorisch also wieder angeschraubt, damit uns nicht die komplette Lampe ausreißt. 

Kurzes Googeln und Rücksprache mit dem Schwager ergab: Hohlwanddübel! Dafür muss die komplette Lampe aber erst wieder demontiert werden. Blöhööööd!

Montag bin ich mit dem Auto zur Arbeit gefahren. Denn Schatz brauchte meine Fahrkarte für den Termin zum MRT.

Ich bin zeitig los und habe am Büro tatsächlich noch einen Parkplatz bekommen. Der Arbeitstag war eher gemächlich, denn es war nicht viel los und Chefe weilte ja immer noch bei seiner Perle in Österreich.

Nach der Arbeit war ich bei der Autowerkstatt, weil die sich natürlich bis Samstag nicht gemeldet hatten. Fazit: NÖ! Können wir nicht. Fragen Sie doch mal beim Stahlgruber gegenüber. Jahaaa! Die könnten das Teil sicherlich beschaffen. Aber dann hab ich ja immer noch keinen, der das blöde Ding einbaut! Darum geht es doch. Wenn es nur ums Beschaffen des Ersatzteils ginge, hätte ich inzwischen schon 20 Stück im Kofferraum. Aber ich kann es nicht einbauen. Verdammt nochmal. 

Nach diesem ernüchternden Gespräch weiter zum Baumarkt. Hohlwanddübel kaufen, um die Küchenlampe richtig zu montieren, ohne dass wir Angst haben müssen, dass sie runter kommt. Eigentlich hätte ich die Dübel Zuhause auch gerne direkt in der Decke versenkt. Leider ist ja nun Winter. Ich muss für die Arbeiten den Strom abstellen. Zum Arbeiten ist es dann aber um die Uhrzeit und vor allem mit der dichten Bewölkung, viel zu dunkel :-/ Also müssen wir den Spaß wohl auf das Wochenende verschieben. Hoffentlich hält das Provisorium so lange durch :-/
Gekocht habe ich uns eine Kürbis-Apfel-Suppe. Das Rezept habe ich von Frau K aus dem Saarland, einer ehemaligen Bloggerin. Natürlich habe ich es auf unseren Geschmack etwas modifiziert ;-)

Dienstag wieder mit dem Auto zur Arbeit und wieder zeitig los, um einen der letzten Parkplätze in der Straße zu ergattern.

Chefe trudelte - nach Rückfrage - am frühen Nachmittag auch wieder ein. Bei Frau J war schon wieder die Hölle los und ich war gefühlt mehr bei ihr im Büro als an meinem Schreibtisch. Immerhin ging der Tag so schnell über die Bühne.

Ich habe zwischendrin mein Leid bzgl. der Autowerkstatt bei mehreren Leuten geklagt und mir wurde eine Werkstatt, unabhängig voneinander, gleich zweimal empfohlen. Mit dem Hinweis, die würden auch selbst besorgte Teile einbauen. Sollte uns das Glück doch noch hold sein?! Ich habe direkt mal eine Anfrage rausgehauen und hoffe, dass ich eine positive Rückmeldung erhalte :-) Dann war endlich Feierabend und ich fuhr nach Hause.
 
Kurz vor dem Ziel hätte ich fast noch eine Radfahrerin umgenietet, die auf der falschen Straßenseite, mit dunklen Klamotten und ohne Licht im fließenden Verkehr lustig kreuz und quer durch die Gegend radelte, im Versuch, auf die andere Straßenseite zu gelangen. Leider darf man solche Leute ja nicht wirklich über den Haufen fahren. Verdient hätte sie es! Als ich nur mit dem Kopfschüttelte, grinste sie mich blöd an. Ich hoffe, Karma regelt das. Blöde Kuh! Als ich abgebogen und sie außer Sicht war, hörte ich wildes Hupen. Wahrscheinlich war der Dumpfbacke noch ein weiterer Autofahrer begegnet ;-)

Zuhause habe ich das Auto erstmal in die Garage gefahren. Denn Mittwoch und Donnerstag werde ich mit der Bahn zur Arbeit fahren. Schatz hat keine Termine. Freitag nehme ich es aber wieder und ziehe unseren Wocheneinkauf auf Freitagabend vor (statt Samstagmorgen).

Von der Garage aus latschte ich noch zur Post, die Rechnungen vom Geschäft einwerfen und zur Bank, um die neue Abdeckung unserer Küchenlampe per Vorkasse zu bezahlen. Denn ja, bei der Schreck-Aktion am Wochenende, haben wir die leider etwas beschädigt. Immerhin gibt es hier ohne Probleme Ersatzteile. Kostet auch nur 35 EUR inkl. Versand. Puh!
Zum Abendessen gab es Semmelknödel und Minuten-Steaks (natur) mit Jägersoße und Apfelrotkohl. Da hatte ich mal wieder richtig Lust drauf und beim Ausräumen der Küchenschränke fiel mir diese einzelne Packung Jägersoße ins Auge, die dringend weg musste :-)

Mittwoch hatte der Sturm endlich nachgelassen und es war saukalt geworden. Geschneit hat es aber nicht. Zumindest nicht hier unten in Freiburg. Dafür war es mit 4 Grad dann wohl doch noch etwas zu warm.

Dennoch habe ich mir die dickere Jacke aus dem Schrank gekramt, bevor ich mich zur Haltestelle begeben habe :-) Und ja, ich fahre tatsächlich grundsätzlich gerne mit den Öffentlichen.

Im Büro war gut zu tun. Leider hatte Chefe etwas komische Laune. Zum Glück war er fast den ganzen Tag mit außer-Haus-Terminen beschäftigt und ich bekam davon nicht das meiste mit.
 
Den ganzen Tag schien die Sonne aus einem leicht bewölkten Himmel. Es war echt zu schade, dass ich die ganze Zeit am Schreibtisch festsaß und dem Licht nur dabei zusehen konnte, wie es über den Parkplatz wanderte :-(
Zum Abendessen gab es Jäger-Käse-Spätzle. Von den Bratkartoffeln war noch etwas Speck übrig geblieben. Da bot sich das wirklich an ;-)

Donnerstag war es echt kalt geworden und der Wetterbericht sagte ab Mittag starken Schneefall voraus. Dicht bewölkt war es den ganzen Tag. Aber der Schnee ließ sich tatsächlich erst zum Feierabend blicken. Richtig dicke, schwere, nasse Flocken. Eine Seltenheit in Freiburg. Aber es sah so aus, als würde er nicht liegenbleiben.
 
Der Arbeitstag war okay. Nicht stressig, aber auch nicht langweilig. Chefe immer noch mit komischer Laune und leider keinem einzigen Termin. Es war daher dennoch etwas anstrengend. Er maulte mich an, weil ich seit seiner USA-Reise die Arbeitsaufträge immer nur kopiert hatte. Dabei hatte ich ihm vor seinem Abflug noch gesagt, dass ich kaum noch welche habe.
 
Ich hab mich aber auch nicht weiter drum gekümmert, seit er davon anfing, dass er eh überlegt, von Papier auf Digital umzusteigen. Hätte ja auch sein können, dass er absichtlich keine mehr bestellt hat, weil wir die nicht mehr lange "analog" benutzen. Scheinbar hatte er allderings die Bestellung vor seine Urlaub an Frau J weitergegeben und die hat es vergessen. War wohl falsch von mir überlegt. Dumm gelaufen.

Dann hat er mich angemault, weil ich ein paar alte Kundennummern zum löschen bzw. überschreiben notiert hatte. Das war auch nicht (mehr) richtig. Weil wir demnächst ein neues Programm bekommen sollen/werden/müssen (Stichwort: E-Rechnung). Aber WANN genau demnächst ist, steht noch lange nicht fest und bis wir das neue Programm haben, muss ich ja trotzdem irgendwie mit dem alten Programm weiter arbeiten. Irgendwie stieß das aber auf Unverständnis. Ich hab immerhin eine Handvoll Nummern rausgeschrieben bevor er losmeckerte. Wenn ich nochmal welche brauche, bis wir das neue Programm tatsächlich brauchen, werde ich mit dem Raussuchen wohl abwarten, bis er auf einem Termin ist. Es könnte ja auch einfach sein :-/
Als ich endlich den Heimweg antreten konnte, war alles schon leicht weißlich. Aber es sah noch immer nicht so aus, als würde der Schnee liegenbleiben.
Zum Kochen hatte ich keine große Lust. Daher war es ungemein praktisch, dass ich noch Haxen im TK-Fach hatte und einen Beutel Sauerkraut im Vorratsschrank. Und hier macht sich der neue Backofen, der jetzt auch endlich Umluft kann, mehr als bezahlt. Die Haxen sind im alten Backofen - der nur Ober-/Unterhitze konnte - nie knusprig geworden. Das ist jetzt anders . Ein Gedicht!

Freitag war ich überrascht, denn der morgendliche Blick aus dem Fenster bescherte uns Winter-Wonderland Freiburg-Style.
Heißt: Alles weiß, aber nur auf Bäumen, Dächern, Autos und Grünflächen. Straßen entweder frei oder dick vereist. Als ich das Fenster öffnete, hörte ich direkt mehrere Nachbarn kräftig die Autos frei kratzen und freute mich wie Bolle, dass unser Auto in der Garage stand :-D

Denn am Freitag wollte ich ja den Wocheneinkauf vorziehen und fuhr mit dem Auto zur Arbeit. Ich hab einen Parkplatz in der Nähe vom Büro bekommen. Im trüben Morgenlicht war das Auto vor dem verschneiten Buschwerk ziemlich gut getarnt :-D
Weil für den Nachmittag nochmal Schneefall angekündigt war, hab ich sicherheitshalber die Frontscheibe abgedeckt. Spart etwas Zeit beim Freikratzen. Aber am Ende hab ich die Folie dann doch nicht mehr gebraucht. Es war deutlich wärmer geworden und zum Feierabend hin war der Schnee und das Eis schon wieder komplett geschmolzen.

Im Büro hab ich mich weiter der Ablage gewidmet und Chefe fleißig zugearbeitet. Der Tag verging zum Glück schnell und unspektakulär.

Auf dem Heimweg noch kurzer Stopp im Baumarkt, einen passenden Bohrer für die Dübel kaufen. Danach in den Supermarkt und zum Discounter. Gegen 18:00 Uhr war ich endlich Zuhause. Freitagsabends einkaufen ist Käse. Im Vergleich zu Samstagsmorgens waren Obst und Gemüse mehr gammelig als alles andere und drei Teile habe ich erst gar nicht bekommen. Dafür kann ich jetzt am Samstag ausschlafen und wir können uns nach dem Frühstück - bei Tageslicht - der Küchenlampe widmen.
Während ich die Einkäufe verräumt habe, habe ich Dicke Sauerländer Würstchen heiß gemacht und Tortellini gekocht. Denn zum Abendessen gab es Tortellini-Salat (das Rezept von einer ehem. WW-Mitstreiterin) und Würstchen.

Die fehlenden Teile, die ich beim Einkaufen nicht bekommen hatte, wurden auf einen neuen Zettel geschrieben und ich finde sie hoffentlich in einem anderen Supermarkt. Denn immerhin müssen wir am Samstagnachmittag ja auch nochmal mit SchwieMu einkaufen.

Auf der Waage war ich natürlich auch noch. Die Gewichts-Achterbahn geht lustig weiter. Dieses Mal wieder talwärts mit -700 g (103,3 kg). Ich bin gespannt, wie lange das noch so weitergeht. Aber beschweren werde ich mich auch nicht, denn immerhin geht es auf Dauer auch nicht nur nach oben und hält sich die Waage :-) Gerade in der (Vor-)Weihnachtszeit eine ziemlich gute Sache.

Und am Wochenende? Samstag die Lampe wieder aufhängen und mit SchwieMu einkaufen. Die neuen schraubbaren Filzgleiter sollen noch unter die Stühle, damit sie beim hin und her rutschen nicht mehr so einen Krach machen. Ansonsten ist eher ein gemütliches Wochenende geplant. Außerdem soll es am Sonntag wieder bis 16 Grad warm werden. Vom Schnee in den Frühling in 48 Stunden. Verrückt!




Die KW 47 in kurz:
Samstag: 3.536/1.800 kcal, 7.266 Schritte
Sonntag: 2.811/1.800 kcal, 5.962 Schritte
Montag: 1.950/1.800 kcal, 4.729 Schritte
Dienstag: 2.032/1.800 kcal, 5.515 Schritte
Mittwoch: 2.937/1.800 kcal, 6.050 Schritte
Donnerstag: 2.046/1.800 kcal, 6.297 Schritte
Freitag: 2.989/1.800 kcal, 6.945 Schritte

Abnahme: -700 g

Mittwoch, 20. November 2024

Balkon & Garten Challenge 2024 # 4

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Hallo Gartenfreunde!
 
Herzlich Willkommen zum vierten und letzten Teil der diesjährigen Balkon & Garten Challenge von Heidi und mir.
 
Teil 1 findet ihr HIER. 
Teil 2 ist HIER zu finden.
Teil 3 gibt's HIER zum nachlesen. 

Der Sommer ist rum und der Oktober war - zumindest in Freiburg - nicht so golden, wie er hätte sein können :-/

Die Arbeit auf dem Balkon wurde zuletzt auch arg vernachlässigt, da wir mit der Küchenrenovierung mehr als ausgelastet waren.

Aber ein bisschen hat sich dann doch noch getan. Meine reifen Chilis wurden geerntet und direkt frisch vom Strauch verarbeitet.
Die Gurke hatte ja unseren Urlaub schon nicht überlebt. Dafür aber die Melonen. Während diese Mitte bis Ende September noch absolut umwerfend aussahen und die Baby-Melonen langsam größer wurden...
... hatten sich im Oktober - abgelenkt durch die Renovierung - nochmal Spinnmilben breit gemacht und die Pflanzen komplett zerstört :-( So ein Mist!

Unsere Blumenmischung hatte hingegen bis Ende Oktober zwar wenige, aber dafür richtig große und schöne Blüten. Wir konnten hier viele Wildbienen und Hummeln fliegen sehen.
am 12. September

am 28. September

am 27. Oktober
Fazit zu Monets Sommerblumen: Sie blühen sehr schön, aber nicht so üppig wie gehofft. Und leider hat das Tütchen ja nicht für den kompletten Kasten gereicht.
 
Die Lupine ist komplett eingegangen. Ob das für diese Pflanze normal ist und ob sie im kommenden Jahr wieder ausschlägt, weiß ich gar nicht.
 
Der Lavendel hat leider kein zweites Mal geblüht. Aber komplett eingegangen ist er auch nicht. Das ist immerhin ein Teilerfolg :-D Ich hoffe, ich bekomme ihn über den Winter.
 
Begeistert war ich, wie bisher in jedem Jahr, von meinen Tomaten! Die Samen stammten aus Heidis Adventskalender. Diese Sorte Balkontomaten wurde nicht dunkelrot, sondern blieb eher dunkel rosa.

am 13. September

Geschmacklich waren sie super und getragen haben die Pflanzen reichlich. Zwei große und Ernten von insgesamt fast 1 kg konnte ich einfahren.

am 28. September

Und Ende Oktober gab es immer noch einzelne rote Tomaten an den inzwischen braunen Sträuchern. Die Früchte brauchten aber noch etwas Sonne, bevor ich sie dann auch Anfang November noch ernten konnte :-D

am 27. Oktober

Unser Bananenbaum ist im Sommer gut gewachsen, bekommt aber jetzt die ersten braunen Blätter und bereitet sich wohl auf den kommenden Winter vor. Ich werde ihn noch stuzen müssen, bevor ich ihn zum Überwintern herein hole.
am 27. Oktober
Zumindest hab ich das so im Internet gelesen. Aktuell ist es hier in Freiburg aber noch warm genug, dass er draußen bleiben kann :-)

Weil das Frühjahr so dunkel, kalt und nass war, hat meine Paprika erst mega spät angefangen zu blühen. Die ersten zarten Knospen bildeten sich ja erst nach unserem Sommerurlaub Ende August. Und die ersten Ansätze der Baby-Paprika sah ich erst Ende September.
am 28. September
Leider war der Herbst in Freiburg nicht so warm und sonnig. Es war mild, ja, aber oft Bewölkt und/oder sehr neblig. Die Sonne hätte hier sicher noch einiges ausgerichtet. Aber am Ende reifte nur eine einzige Paprikaschote und diese ist immer noch winzig und grün.
am 27. Oktober
Anfangs begeistert vom vorgezogenen Salat in den Blumenkästen, kam dann mit der ersten Hitze schnell die Ernüchterung. Nur ein einziges Mal konnten wir frischen Salat vom Balkon essen. Denn nach dem Urlaub war der Salat wegen der Hitze zu Stauden in die Höhe geschossen und bildete bereits Blüten. 
am 12. September und 27. Oktober
Weil das dennoch ganz nett aussah und kleine Bienen anlockte, durften die Salatstauden stehen bleiben. Mitte September blühten sie mit hübschen, kleinen, gelben Blüten und inzwischen vertrocknen sie und es haben sich Pusteblumen gebildet.

Bei unserer Buntnessel hatte ich nach dem Sommerurlaub die vertrockneten Blüten abgeschnitten. Inzwischen ist die Pflanze nicht mehr ganz so buschig und hat unten herum doch einige Blätter gelassen. ABER: Sie hat nochmal Blütenstauden gebildet und blüht schon seit einer ganzen Weile bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr :-)
oben L: 12.09. / oben R: 28.09. / unten: 27.10.
Wenn es in Kürze auch Nachts zu kalt wird, muss die Buntnessel ebenfalls etwas gestutzt und zum Überwintern reingeholt werden.

Die Minze hatte zwischenzeitlich ausgeblüht und ist vertrocknet. Ich hoffe jetzt also, dass sie auch im kommenden Frühjahr - zum dritten Mal - wieder austreibt :-)

Die Funkie hat sehr lange, sehr schön geblüht. Das erste Mal überhaupt. Ihr scheint es dort vor dem Balkongeländer wohl sehr gut zu gefallen :-)
Inzwischen ist sie verblüht und bekommt immer mehr gelbe Blätter. Das kenne ich bereits. Sie bereitet sich auf den Winterschlaf vor. Ich hoffe auch hier, dass sie im kommenden Jahr, zum zweiten Mal wieder austreibt.

Die Physalis gibt mir weiterhin Rätsel auf. Sie ist deutlich gewachsen. Scheint das allerdings nur im Schneckentempo zu tun. 
Eingegangen ist sie bisher auch nicht. Ich werde also versuchen, die Pflanze zu überwintern und hoffen, dass es nächstes Jahr was wird mit uns beiden :-D

Alles in allem war dieses Balkon-Garten-Jahr so ganz anders, als alle vorherigen. Tatsächlich haben wir dieses Jahr unseren Balkon gar nicht wirklich flott gemacht und auch kein einziges Mal draußen gesessen. Das erste Mal überhaupt! Denn das Frühjahr war bis fast Juni zu dunkel, nass und kalt. Dann wurde es warm, wir hatten aber wenig Zeit. Als wir Zeit hatten, war es zum draußen sitzen schon wieder viel zu heiß. Schon war der Sommerurlaub da und wir waren weg. Danach war es wieder zu heiß oder zu nass - immer im Wechsel. Und nun ist die Saison ja eh vorbei. Ich hoffe wirklich, das nächste Jahr wird wieder etwas weniger trübe. Es muss ja nicht gleich wieder so mega hitzig werden. Aber ein etwas sonnigeres Jahr wäre echt wünschenswert ;-)

Ihr seht, seit August hat sich zumindest noch ein bisschen was bei mir getan. Aber viel war es wirklich nicht mehr. Was bei Heidi seit dem Sommmer so passiert ist, könnt ihr HIER sehen ;-) Schaut gerne auch bei ihr vorbei.

Samstag, 16. November 2024

Wunschgewicht: KW 46 - 2024

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Samstag hat mich der Wecker um 6:30 Uhr aus dem Bett geschmissen. Um kurz nach 7:00 Uhr stand ich bereits im Discounter. So ein Chaos wie am Samstag hab ich in all den Jahren dort noch nie gesehen. Es war kaum ein Durchkommen. Alleine nur schwer, mit Einkaufswagen an manchen Ecken gar nicht. Überall Standen Paletten mitten in den Gängen :-/
Als ich endlich wieder daheim war, gab es erstmal Frühstück. Danach hab ich Toffifee-Haselnuss-Muffins gebacken, die Spülmaschine und die Waschmaschine angestellt und die restlichen Teile per Hand abgewaschen.
Anschließend kurze Pause im Bloggerland. Eine Mail an die Autowerkstatt wurde noch verfasst und die Weihnachtsgeschenke für die Mädchen bestellt. Meine To Do Liste für den Samstag war recht lang. Aber alles was ich Samstag schaffen würde, müsste ich Sonntag nicht machen und Sonntag wollte ich nach WOCHEN endlich mal gepflegt mit Nichtstun verschwenden ;-)
Als ich am PC fertig war, war auch die Waschmaschine fertig. Also fix Wäsche aufhängen, die Muffins verzieren und ab ans Päckchen packen.
Schatz fuhr zwischenzeitlich zu seiner Mutter, um mit ihr auch noch einzukaufen. So konnte ich in Ruhe vor mich hin werkeln.
Als der Liebste wieder da war, habe ich ein altes WW Rezept zum Abendessen gekocht. Nennt sich Cremige Reis-Tatar-Pfanne. Natürlich kaufe ich kein teures Tatar sondern benutze normales Rinderhackfleisch ;-)
 
Sonntag haben wir ausgeschlafen und ich habe tatsächlich den ganzen Tag mal nichts getan. Okay, wir haben noch die beiden Bilder in der Küche aufgehängt.
Die kahle Ecke über dem Esstisch ist nun auch endlich Geschichte und wir können die kleine Leiter an SchwieMu zurück geben.
Und das Helferlein an der Spüle haben wir auch noch fertig aufgehängt.
Zum Abendessen gab es Schupfnudeln mit Schweinefleisch. Natürlich hab ich mich mal wieder nicht 100 % an's Rezept gehalten und ein paar klitzekleine Veränderungen nach unserem Geschmack vorgenommen ;-)
Zum Dessert gab es nochmal die Toffifee-Muffins. Die haben übrigens mega gut geschmeckt und sind daher eine klare Empfehlung ;-)
Leider war das Wochenende wieder viel zu schnell vorbei und es ging daher am Sonntag wieder zeitig ins Bett.

Montag hatten wir immer noch Inversionswetter. Hieß: Dichter Nebel in Freiburg, Sonne auf den Bergen. Das geht jetzt schon die vierte Woche am Stück so und ich bin es soooo leid.
Die neuen Platz-Sets
Unter der Woche können wir nicht rauf fahren, denn bis wir oben sind, ist die Sonne untergegangen. Und am Wochenende pilgern alle in die Höhen und man teilt sich alles mit hunderten anderer Menschen. Wirklich nervig.

Im Büro kam das einzige Licht von meiner Bürolampe und der Tag plätscherte gemächlich vor sich hin. Es ist ruhig geworden, seit es so trübe und der Großauftrag von Frau J endlich über die Bühne ist.

Chefe bekommt die Woche seine Platten vom Handgelenksbruch im letzten Jahr raus operiert und ist dann mindestens eine Woche krankgeschrieben. Es wird also auch in den kommenden Tagen nicht wirklich viel passieren.
Als der Tag zu Ende ging, fuhr ich nach Hause und es gab Kartoffelpü, Gemüse und Schollenröllchen mit Lachs zum Abendessen. Letztere waren TK - wie der meiste Fisch, den ich kaufe. Ich mag sowohl Scholle als auch Lachs sehr gerne. An den Dingern stand "Neu" dran. Und ja, ich bin ein totales Opfer und hab es nur aus diesem einen Grund gekauft. Und obwohl ich beide Fischsorten sehr gerne esse, haben mich diese Röllchen sowas von gar nicht überzeugt. Die werde ich nicht nochmal kaufen.

Dienstag...der drölfzigste Tag mit dichtem Nebel. Der Herbstblues ist bei mir in vollem Gange. Ich bin müde und gereizt, antriebslos und platt. 

Im Büro passierte nichts außergewöhnliches. Chefe hatte eine komische Laune. Klar, einen Tag vor der OP. Ich wäre wohl auch nervös gewesen.
Pressefoto aus der Westfalenpost
Mein Bruder schickte nen Link und Bilder von einem Einsatz, den sie in der Nacht auf Dienstag hatten. Nur eine Straße weiter vom Wohnhaus meiner Mutter ist ein Wohnungsbrand ausgebrochen. Eine ältere Dame starb dabei. Mein Bruder war mit oben in der Wohnung.
Bild vom Bruder
Es muss gewaltig gewesen sein, denn es wurden noch die Feuerwehren der Nachbarorte und aus Rettungskräfte aus Hessen nachbestellt. Einige der Wohnungen sind nun nicht mehr bewohnbar. Der Horror. Ich hoffe, alle Leute sind irgendwo gut untergekommen. Ich mag es mir gar nicht vorstellen.

Zum Abendessen hab ich uns einen Maultaschenauflauf mit Schinken zubereitet. Soulfood bei dem trüben Wetter und den furchtbaren Nachrichten.
Während ich kochte, kam ich nicht schnell genug ans Handy, als die Werkstatt endlich anrief. Der sofortige Rückruf war leider auch fruchtlos, denn der Herr den ich dran bekam hatte keine Ahnung, wer mich wohl angerufen hätte und würde es klären, ich bekäme gleich einen Rückruf... nix war! Menno.
Zum ersten Mal entdeckt: Sticker aus der Brustkrebs-Kampagne
Mittwoch hatte sich der dichte Dauernebel endlich verzogen. Dafür war es nun dicht bewölkt. Also nicht wirklich eine Verbesserung, was die Vitamin D Produktion des Körpers anbelangt. Ich hab die Veränderung von Nebel zu Wolken tatsächlich auch erst auf dem Heimweg bemerkt. Denn an den Lichtverhältnissen hatte sich den ganzen Tag so gar nichts getan.

Chefe hatte am Mittwoch seine OP und schneite mittags wieder ins Büro. Alles gut gelaufen. Dafür hatte ich im morgendlichen Stress total verpennt, dass er mich zu einem 30-minütigen Online Seminar angemeldet hatte. Im Nachhinein gar nicht schlimm, denn genau in dem Zeitraum hatte ich einen etwas "schwerfälligen" Kunden da und hätte eh die Hälfte des Kurses verpasst.

Schatz hatte seinen routine Termin beim Neurologen und kam zurück mit der Meldung, er sei bis Ende des Monats krankgeschrieben, das nächste Jahr dürfe er kein Auto mehr fahren und am Donnerstag hätten wir nochmal einen gemeinsamen Termin beim Doc. Ich hätte am liebsten geschrien.
Zum Abendessen gab es nur ne TK-Pfanne. Irgendwas asiatisches mit viel Ingwer. War echt okay.

Donnerstag schneite Chefe erst um kurz nach 10 Uhr ins Büro und zwei Stunden später fuhr er weg. "Wenn was ist, anrufen. Vielleicht bin ich Dienstag wieder da." Hallo? Was ist denn das für ne Aussage? Sicher, er ist krankgeschrieben. Aber mal eben kurz vor Abreise sagen, dass er mal wieder ein paar Tage nicht wirklich greifbar ist und mich mit halbfertigen Arbeiten allein lassen ist echt mies. Ich bin geneigt, es auf seine frisch verliebten Hormone zu schieben. Aber toll finde ich es trotzdem nicht.

Natürlich hatten die Kunden von gleich zwei offenen Projekten direkt mal spezifische Nachfragen, die ich jetzt "mal eben" versuchen kann zu klären. Mann!

Immerhin war ich am Donnerstag mit dem Auto zur Arbeit. Schatz war ja krankgeschrieben und da wir um 17:00 Uhr beim Neurologen sein sollten, hätte ich den Termin niemals mit den Öffentlichen pünktlich erreicht, da ich ja erst um 16:00 Uhr Schluss habe.

Ich hab ihn also angerufen, als ich losgefahren bin, hab ich daheim fix eingesammelt (er stand tatsächlich schon an der Straße) und dann ging es in den Supermarkt. Mir war eine der gekauften Paprikas im Kühlschrank leider vergammelt und für's Abendessen brauchte ich noch eine. Ich hab auch direkt Tee und Gas für unseren Wassersprudler gekauft. Langes Anstehen an der Kasse und um zehn vor fünf trafen wir in der Praxis ein.
Dort warteten wir. Und warteten. Ich hab mich ne Weile mit Schatz unterhalten, hab 2-3 Kapitel auf meinem Kindl gelesen, lustige Videos auf Insta geschaut. Und wir warteten weiter. Um 18:30 Uhr wurden wir endlich reingerufen. Das Gespräch war gut, informativ und leider auch sehr ernüchternd.

Der regelmäßige Leser erinnert sich vielleicht daran, dass Schatz vor ca. 3 Wochen (während seines Urlaubs in unserer Renovierungsphase) zwei seltsame Tage hatte. Tja, DAS war ein epileptischer Anfall. Es gibt zig verschiedene Varianten. Nicht bei jeder liegt man zuckend am Boden. Obwohl ich das (inzwischen) eigentlich weiß hab ich den Anfall in dem Moment nicht als solchen erkannt - dafür war der Mann die letzten Jahre zu gut eingestellt. Und einen Anfall in dieser Form hatte er jetzt auch zum ersten Mal. Vielleicht war ich auch selbst zu sehr im Stress, um daran zu denken.

Die EEGs waren schon länger auffällig, aber nicht zu besorgniserregend. Der Anfall jetzt ändert das allerdings alles. Er hat einen Termin zum CT bekommen (am Montag), einen Termin in einer speziellen Praxis (im Januar), die seine Atmung im Schlaf untersucht (Verdacht auf Schlafapnoe) und er soll sich im Epilepsie-Zentrum der Uniklinik vorstellen zwecks genauerer Diagnostik. Dieser Termin ist noch nicht festgelegt.

Alles schön und gut. Finde ich richtig und wichtig, auch wenn ich weiß, dass es ihn mega stressen wird zu so vielen verschiedenen fremden Ärzten in so kurzer Zeit zu müssen (das ist eine Auswirkung seines Autismus). Mit Veräderungen und "Neuem" außer der Reihe kann Schatz nicht gut umgehen.
 
Die schlimmste und gleichzeitig beste Neuigkeit war allerdings, dass sie jetzt seine Medikamente umstellen/anpassen wollen/müssen. Bei dem Carbamazepin ist er mit der Dosierung bereits am oberen Limit und die einzige - aber nervtötende - Nebenwirkung ist die Müdigkeit. Der Mann ist nur müde. Egal wie lange oder gut er geschlafen hat. Kurz nach dem Aufstehen, ist er schon wieder müde. Mit der neuen Medikation soll sich das (so hoffen wir) bald verbessern. Blöderweise ist das Umstellen der Medis bei einem Epileptiker mit einem einjährigen Fahrverbot verbunden. Falls die neuen Tabletten nicht vertragen werden oder einen weiteren Anfall auslösen. Aus Sicherheitsgründen. Den Wisch dafür, hat er auch schon unterschrieben. Also, alles zurück auf Anfang. Wenn er 1 Jahr lang anfallsfrei ist und das EEG okay, darf er wieder fahren. Hatten wir (leider) alles schonmal.

Sobald wir die Tabletten aus der Apotheke haben, müssen wir unseren Alltag komplett umstrukturieren. Denn bisher hat ER ja kleinere Besorgungen unter der Woche gemacht und sich um Termine rund ums Auto gekümmert, weil er ja eh nachmittags daheim war und fahren konnte. Jetzt darf er aber mind. 1 Jahr lang nicht mehr Auto fahren! Er muss jetzt Bus und Bahn nehmen und ich bekomme das Auto. Meine Termine liegen allerdings meistens so, dass ich sie gut nach der Arbeit mit den Öffis erreichen kann. Denn bisher war ich ja bei uns die ÖPNV-Person. Das wird mords nervig werden :-/ Zumal ich ehrlich gesagt auch gar keinen Bock habe, jeden Tag mit dem Auto im Berufsverkehr unterwegs sein zu müssen. Ich habe die Bahnfahrten zum und vom Büro gerne genutzt. Ich-Zeit. Wo ich lesen oder einfach nur aus dem Fenster starren konnte. Wenn ich selbst fahren muss, fällt die auch weg.

Die nächsten Wochen ist er daher auch krankgeschrieben. Mindestens bis Ende November. Auch zur Sicherheit, falls mit den neuen Medis was nicht klappt. Die Arbeit ist nicht begeistert. Aber besser so, als wenn sie ihm wieder nen Krankenwagen rufen müssen - wie beim letzten Mal.

Auf dem Heimweg konnten wir noch meinen Adventskalender abholen, der nach Absprache zur Tankstelle geliefert wurde. Wir waren erst um 19:30 Uhr Zuhause. Kochen? Ja, ich hab extra ne neue Paprika gekauft. Aber ich hatte echt sowas von keinen Bock mehr. Auch nicht, ein TK Gericht aufzutauen. Daher dackelte der Liebste eben rüber und überfiel den Dönermann :-D
Um 21:00 Uhr lag ich im Bett...irgendwie kriegen wir das alles schon wieder hin. Muss ja. Aber leicht wird es nicht.

Freitag war es immer noch stark bewölkt, trübe und grau. Im Büro war es ruhig und gegen Nachmittag hab ich tatsächlich nach Wochen mal ganz kurz die Sonne gesehen, bevor sich der Himmel wieder zuzog.

Meine Erdbeerwoche neigt sich dem Ende. Während sie sich beim letzten Mal wie ein außer Kontrolle geratener Güterzug aufführte, war sie dieses Mal eher ein tröpfelndes Rinnsal im Hochsommer. Aber immerhin pünktlich. 

Wie ich im kommenden Jahr meine ganzen ärztlichen Vorsorgetermine koordiniere, wo ich nicht mehr mal eben mit der Bahn nach der Arbeit eh an den diversen Praxen vorbei komme, muss ich mir echt gut überlegen. Parken in der City wird ein Thema werden. Ich hasse es jetzt schon. Denn parken in der Freiburger City ist ne mittlere Katastrophe. Kein Einheimischer macht das, wenn er nicht unbedingt muss.

Im Büro war es unheimlich ruhig. Ich hab einiges wegarbeiten können ohne gestört zu werden.
 
Weil ich immer noch nicht den versprochen Rückruf von der Autowerkstatt bekommen hatte, habe ich  nochmal dort angerufen. Auch dieses Gespräch war eher ernüchternd. Aber ich habe es mir schon fast gedacht. Bei uns auf Arbeit ist es ja das Gleiche. Wenn sie das Ersatzteil nicht von Mazda selbst oder von einem ihrer eigenen Lieferanten bekommen können, haben wir die Arschkarte. Einfach was im Netz bestellen machen sie nicht und von uns gekaufte Teile einbauen auch nicht - aus versicherungstechnischen Gründen und weil sie für den ganzen Mist ja auch die Gewährleistung übernehmen müssen. Hab ich verstanden. Kenne ich aus dem Büro auch so (machen wir auch nicht). Ist trotzdem scheiße. Ich soll bis Samstag einen Anruf bekommen, ob sie das Teil bei einem ihrer Hersteller bekommen können. Also, Daumen drücken!

Und nur so nebenbei: Es geht um ein unter 20 EUR teures Plastikteil! Wenn uns das keiner besorgen und einbauen kann, entspricht unser Auto nicht mehr den Bestimmungen und kommt im Januar nicht durch den TÜV. Wenn es also richtig blöd läuft, brauchen wir ein scheiß neues Auto, wegen eines beschissenen, billigen Ersatzteils. Das kann's doch wohl bitte nicht sein, oder?! 

Oder wir müssen jemanden finden, der ein vertrauenswürdiger Autoschrauber ist und uns den (selbst besorgten) Heiligen Gral der Plastikteile unter der Hand im Hinterhof einbaut.

Am Freitag war ich auch nochmal mit der Bahn unterwegs. Denn es war Schatz' letzter Tag "in Freiheit". Ich habe nach der Arbeit die neuen Medis aus der Apotheke geholt, die er vormittags bestellt hatte.
Zusätzlich zu dem "Unaussprechlichen" gibt es noch ein Vitamin B Präparat
Und ab jetzt darf er nicht mehr Auto fahren. Immerhin ein paar Kleinigkeiten hat er noch eingekauft. Das wird ab sofort dann auch an mir hängen bleiben.
Zum Abendessen gab es die saftige Gyros-Reis-Pfanne, die es am Donnerstag schon geben sollte.

Auf der Waage war ich natürlich auch wieder. Nach dem ganzen Stress in der Erdbeerwoche, den Muffins am Wochenende und dem fetten Dönerteller vor dem Wiegetag, war ich überrascht, als die Waage nur 200 g mehr anzeigte :-D Aktuell also 104 kg.

Und am Wochenende? Ausschlafen. Es soll sonnig werden. Glauben tu ich das aber erst, wenn ich es sehe. Nachdem wir jetzt fast 4 Wochen im Dauernebel vor uns hingedümpelt sind, wäre das fast zu schön, um wahr zu sein.




Die KW 46 in kurz:
Samstag: 4.320/1.800 kcal, 5.541 Schritte
Sonntag: 4.894/1.800 kcal, 2.448 Schritte
Montag: 1.987/1.800 kcal, 5.122 Schritte
Dienstag: 2.812/1.800 kcal, 4.626 Schritte
Mittwoch: 2.535/1.800 kcal, 4.998 Schritte
Donnerstag: 3.505/1.800 kcal, 3.853 Schritte
Freitag: 2.546/1.800 kcal, 4.629 Schritte

Zunahme: +200 g