Samstag, 24. Oktober 2026

Wunschgewicht: KW 43 - 2026

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Samstag war die Nacht gegen 8:30 Uhr vorbei. Eigentlich wollte ich nach dem Frühstück ja meine 4 Kartons mit Kommoden-Einzelteilen aus der Garage in mein Zimmer bugsieren. Aber natürlich hatte ich den Wetterbericht nicht im Blick gehabt und es war den ganzen Tag am schütten :-( 

Erstens hatte ich bei dem starken Dauerregen mal so gar keine Lust, vor die Tür zu gehen und zweitens hätte es auch die Wellpappe total aufgeweicht und kaputt gemacht, wenn ich das schwere Zeug in labbriger Pappe durch die Sintflut geschlörrt hätte. Und ich wollte die Teile gerne trocken und heile nach oben bekommen. Also, kein Möbelgeschleppe am Samstag.

Ich habe also Hausarbeit nachgeholt, die die Woche über liegen blieb und wollte mich dann auf der Couch schnell um den Blog Post kümmern und danach noch Staubwischen, aufräumen und waschen. Immerhin war für Sonntag ja Besuch angekündigt. Allerdings bin ich dann stolze 2 Stunden am Telefon versackt - was mir erst bewusst wurde, als plötzlich der MBW von seiner Mutter zurück war. Daher wurde nur der Blog fertig gemacht und danach ging es ab in die Küche, denn der Hunger nagte inzwischen in mir.
Zum Abendessen gab es meinen liebsten Kartoffel-Möhren-Mettenden-Eintopf.
 
Sonntag musste ich dann zwischen Frühstück und Dusche noch den Rest Haushalt erledigen, den ich am Samstag wegen Telefon nicht mehr geschafft hatte. Außerdem wurde noch eine Maschine Wäsche angestellt. Denn am Sonntag kam um 13:00 Uhr schon Besuch. Und außnahmsweise sogar überpünktlich. Wenn man mal auf die übliche Verspätung hofft...

Nach Ewigkeiten hat sich S mal wieder blicken lassen. Und ich persönlich finde sie jedes Mal wenn sie kommt, anstrengender. Wir haben uns zwar echt nett unterhalten und hatten Spaß, aber sie hat auch jedes Mal den MBW unterbrochen, wenn er was sagen wollte und sich dann beschwert, er würde zu lange brauchen, um was fertig zu erzählen. Als er sie dann anfuhr, sie möge ihn dann doch auch mal ausreden lassen, damit er nicht ständig von vorne anfangen müsse, meinte S nur, gut, dann würde sie ihn jetzt ausreden lassen, nur um keine 20 Sekunden später wieder zu unterbrechen. Es war soooo anstrengend. Irgendwie fehlt mir für sowas inzwischen die Geduld.
Nervennahrung - war aber nicht meins
Ganz ehrlich? Ich wäre lieber lesen gegangen. Aber bei dem Geräuschpegel war das dann auch nicht möglich. Und wir sind ja auch beide mit ihr befreundet. Wobei ich von meiner Seite aus nicht mehr so wirklich sicher bin, ob ich das noch Freundschaft nennen mag, weil wir uns so selten sehen und auch anderweitig kaum noch Kontakt haben. Ich merke an mir selbst, dass ich den Kontakt zu S nicht mehr suche, weil ich auf das ganze Drama einfach keine Lust mehr habe. Meine anderen Freundinnen sehe ich auch selten - aber öfters als S und wir haben auch so fast täglich anderweitig Kontakt. Und es gibt auch absolut kein Drama dort.
An diesem Tag vor 3 Jahren war ich in Paris
Außerdem bin ich jedes Mal, wenn wir (S und ich) uns nach Ewigkeiten wieder sehen, so froh, wenn sie wieder geht. Ich habe S ja auch durch den Ex kennengelernt. Und früher hab ich mich echt gern mit ihr getroffen. Inzwischen raubt mir jedes Treffen mehr Energie, als es mir zurück gibt. Und ich kann gerade gar nicht sagen, ob ich mich so arg verändert habe oder sie oder wir beide einfach völlig in entgegengesetzte Richtungen gedriftet sind. Oder ob ich früher einfach toleranter gegenüber dem Blödsinn war. 

Ursprünglich war geplant, dass wir Essen bestellen. Dummerweise ist S aber völlig unorganisiert und stur wie ein Maulesel. Sie hatte ihr komplettes Restgeld für neue Matrazen ausgegeben, das Konto ins Minus rutschen lassen und würde erst Ende des Monats wieder Gehalt bekommen. Daher hatte sie kein Geld für den Lieferdienst. Sie wollte sich auch partout nicht einladen lassen. Auch nicht auf einen doofen 7 EUR Döner. Stattdessen brachte sie von Zuhause Brotaustriche mit und wir haben abends belegte Brötchen gegessen, die ich morgens um 8 Uhr noch schnell beim Bäcker organisiert hatte - sonst hätte das Brot nicht gereicht (keine Bilder von diesem Tag).

Als sie gegen 18 Uhr endlich ging, war ich total erleichtert. Endlich Ruhe. Und der MBW hat sie dann noch zu seinem Geburtstag die Tage eingeladen. Ich hätte ihn umbringen können! Er hat die Woche ja Urlaub (wie immer um seinen Geburtstag rum). Ich hab nicht mehr genug freie Tage. Und S an einem Arbeitstag ausgesetzt zu sein, wo ich den ganzen Tag Stress hatte und am nächsten Tag wieder früh raus muss, habe ich bisher all die Jahre gekonnt vermieden. Zum Glück war von S's Seite aus gar nicht klar, ob sie es überhaupt schafft, denn ihre Mutter liegt aktuell im Krankenhaus. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
 
Montag war ein langer und anstrengender Tag und irgendwie war es den ganzen Tag etwas neblig. Als der Arbeitstag vorbei war, war ich heilfroh. 
Und weil das Wetter nass und unbeständig bleiben soll, hab ich den MBW dazu verdonnert mir am Montagabend mit meinen beiden Kommoden vom Möbelschweden zu helfen. Die passten super - hätten aber nicht größer sein dürfen! - in den kleinen Flitzer und konnten von der Garage zur Haustür gefahren werden. So klein, und doch so schwer. Wir waren beide total hinüber, als wir die vier Kartons oben hatten. Immerhin stehen sie jetzt in meinem Zimmer und ich kann sie einfach aufbauen, wenn mir danach ist... und ich Zeit habe. An der fehlt es mir aber gerade etwas, weil sich sämtliche To Dos auf Ende Oktober knubbeln und mir nur immer die 2 Tage an den Wochenenden bleiben.

Zum Abendessen gab es Maccheroni-Hack-Auflauf (Rezept von Social Media, Link zu Facebook). Mega lecker! Wird definitiv noch öfters gemacht.
Und als ich abends gemütlich auf der Couch hockte und mit Papa telefonierte, klingelte das Telefon, weil noch jemand anrief. S... wegen Geburtstag. Weil sie es nicht gebacken bekam, ans Handy zu gehen, als der MBW sie dort zurück rief, musste er warten, bis ich fertig telefoniert hatte. Sie ging auch direkt dran (am Festnetz) und dann ging eine über 30-minütige Diskussion zwischen den beiden los. Das ganze Gezicke und Hin und Her und Gekeife hätte man auch in zwei Sätze bekommen:

- "Ich möchte zu deinem Geburtstag kommen, weiß aber nicht ob ich es schaffe." (weil ihre Mutter ja im Krankenhaus liegt und da noch Termine anstanden, wo sie dabei sein muss und will.

- "Ich gebe dir an dem Tag Bescheid, ob und wann ich komme oder eben nicht."

Da! Zwei Sätze. Aber nee, dafür muss man über eine halbe Stunde Power-Diskutieren. Ich hab mich bereits nach 5 Minuten in mein Zimmer verkrochen und gelesen. So ein Kasperle-Theater! Und als ich ins Bett ging, hoffte ich einfach nur, dass sie keine Zeit hätte und weg bleiben würde. Irgendwie war es mir grad einfach zu viel.
 
Dienstag war auch wieder ein anstrengender Tag im Büro und das Wetter ähnlich trübe wie am Montag - allerdings eher durch dichte Wolken als durch Nebel. Erst später am Nachmittag ließ sich die Sonne mal kurzzeitig blicken.

Der MBW hatte Geburtstag und bis kurz vor Feierabend kam keine Meldung und ich fing an mich zu freuen, dass S es doch nicht schaffen würde. Leider währte die Freude nicht allzu lange. Denn dann kam doch die Nachricht: "Sie ist auf dem Weg!". :-/ 

Passend zu meinen seit ca. 15 Uhr immer schlimmer werdenden Kopfschmerzen, auch noch S mit ihrem lauten Organ Zuhause hocken zu haben, trug nicht gerade zu guter Feierabend-Laune bei.
 
Daher bin ich erstmal zur Post gefahren, um die ganzen Rechnungen einzuwerfen, die ich Dienstag geschrieben hatte und danach zum Supermarkt, um Müsli (Geschenk für den MBW) und Bananen zu besorgen. Im Anschluss war ich noch in der Apotheke, um meine Medis abzuholen - das hatte ich am Montag verpennt. Und das brauchte halt alles seine Zeit ;-) Daher war ich deutlich später Zuhause, als ich hätte sein können. Upps!

Oben angekommen habe ich mich erstmal der Jacke und des Rucksacks entledigt und ein "Hallo" ins Wohnzimmer gerufen. Ich hab schnell die Einkäufe verräumt und meinen Tee gekocht, bevor ich auch ins Wohnzimmer bin. Während ich das bisschen Kram erledigt habe (keine 10 Minuten), hörte ich von drüben SCHON WIEDER Diskussionen und Gekeife - weil S meinte, sie müsse gehen, wenn ich komme. Sie meinte, das wäre so mit dem MBW besprochen worden. Er meinte, das hätten sie gar nicht so besprochen. Ich hab's ja nicht mitbekommen und es war mir eigentlich auch egal. Also, ganz ehrlich? Von mir aus hätte sie gerne gehen können ;-) Zumindest so unter der Woche hätte ich mich echt drüber gefreut. Zumal ich dieses fruchtlose Diskutieren und das Keifen mit Kopf nach langem Arbeitstag ja auch nicht wirklich brauche. Einfach nur Kindergarten, wenn ihr mich fragt.

Sie ist dann doch geblieben (nach langem Zureden des MBW), nur um mir direkt vorzuwerfen, ich würde ja nichtmal Hallo sagen, wenn ich reinkomme. Da war ich kurz sprachlos. Denn, dass sie mich vor lauter Diskussionen nicht hört, kann ja wohl nicht mein Problem sein. Er hatte mich gehört und auch Hallo gerufen und selbst das hat sie scheinbar nicht mitbekommen, vor lauter unnötiger Diskutiererei. 

Sie war am Sonntag schon so komisch und beschwerte sich, dass ich nicht mehr so "gastfreundlich" sei wie früher. Weil keine Deko auf dem Tisch war und die Brötchen direkt aus der Bäcker-Tüte kamen, statt aus einem schicken Brotkorb. Das machte mich am Sonntag auch kurz sprachlos, denn das FRÜHER, auf das sie sich bezog, waren "richtige" Geburtstagsfeiern mit mehreren Gästen und einer Art kaltem Buffet. Ja, schick hergerichtet und mit Deko. Weil: Feier! Und nicht nur "S kommt alleine einfach nur so am Wochenende zu Besuch".

Ganz ehrlich, ich hab im Moment wichtigeres im Kopf als für einen ständig nörgelnden und negativen Gast auch noch alles "hotelmäßig aufzubrezeln". Zumal ich die Einladung gar nicht ausgesprochen habe (weder Sonntag noch Dienstag), sondern der MBW. Wenn es ihr nicht passt, soll sie doch einfach Zuhause bleiben und es sich in ihrer unordentlichen (Messie) Bude "hübsch und gemütlich" machen, statt woanders als Gast zu meckern. Wobei sie sich selbst ja nicht als Messie sieht (was Teil des Problems ist), da sie ja kein Ungeziefer und verrottende Essensreste in der Wohnung hat. In ihrer Welt ist man kein Messie, egal wie vollgerümpelt die Bude ist und wie schmal die Laufgänge sind, solange es nicht stinkt und keine Lebensmittel vergammeln.

Da zeigt sich mal wieder, was passiert, wenn die Trennung sowohl beim Gastgeber als auch beim Gast auch nach fast 2 Jahren noch immer nur in Teilen angekommen ist. Kein Paar, kein Paket, kein Wir. Ich kümmer mich nicht mehr automatisch um alles - wie früher. Wenn er einlädt, muss er sich kümmern. Wenn ihr das als Gast nicht passt, dass er andere Standards hat als ich, dann ist das auch nicht meine Baustelle. Ich hab lediglich meine Zeit und mein Nervenkostüm zur Verfügung gestellt - am Dienstag sogar nach einem langen Arbeitstag. Und nach allem, was jetzt gelaufen ist, weiß ich nicht, ob ich das so noch einmal möchte. Es ist einfach nur auslaugend.

Immerhin hatte der MBW zu SEINEM Geburtstag MEINEN Lieblingskuchen organisiert. Das fand ich zwar nett, machte die Situation als Ganzes aber auch nicht besser. Gegen 18 Uhr habe ich sie quasi rausgeworfen mit den Worten: "Der Tag war ja sicher auch für dich stressig, wenn du heute vormittag schon mit und für deine Mutter unterwegs warst.". Und wisst ihr, was sie geantwortet hat?! Sie wäre gar nicht in Sachen Krankenhausaufenthalt und Besprechungen bei ihrer Mutter gewesen. Sie hätte bis Mittags geschlafen und sich dann langsam fertig gemacht und wäre direkt zum MBW gefahren.
Zum Abendessen (als S weg war) gab es Hähnchen-Cordon Bleu (TK) mit Möhren-Kartoffel-Gemüse. Denn ich hatte von letzter Woche noch Kartotten übrig, die weg sollten :-)
 
Mittwoch war ich gar nicht gut drauf. Wahrscheinlich zu viel "Besucher-Stress". Die Erdbeerwoche war auch grad erst beendet und sogar mein rechtes Augenlied zuckte den halben Tag wie blöd. Ich bin nicht zum Schwimmen gefahren.
Der Arbeitstag war auch wieder eher anstrengend und ich war froh, als ich abends nach Hause konnte. Wetter gab es auch passend zur Stimmung: schwerer Dauerregen - fast ununterbrochen.
Zum Abendessen gab es auch was ganz schnelles. Nämlich diesen japanischen Thunfisch-Mayo-Reis, den ich im Sommer schonmal gemacht hatte. Damals war ne Packung gerösteter Nori übrig geblieben, die jetzt auch endlich verbraucht ist. Allerdings war ich dieses Mal zu faul, Sushi-Reis zu kaufen. Schmeckt auch mit Basmati, isst sich nur nicht so gut, da Basmati natürlich nicht so klebt.
 
Donnerstag begann echt gut, wurde zum Nachmittag aber wieder blöd, weil sich ab ca. 14 Uhr schon wieder Kopfschmerzen breit machten. Das war echt ärgerlich, denn es war vom Wetter her der schönste und sonnigste Tag der Woche.

Richtig ausnutzen konnte ich den Tag leider auch nicht, denn im Büro war die Hölle los. Völlig untypisch für diese Jahreszeit.

Zuhause gab es erstmal Koffein gegen Kopfweh und danach Kartoffeln mit Sahne-Hering zum Abendessen.
Der MBW erzählte später, dass er sich am Vormittag mit einer neuen Bekannten getroffen hätte. Irgendwie musste ich vor mich hin grinsen, denn es war wahrscheinlich das allererste Mal bei einem "Date" (in den letzten Jahren), dass er mich als Mitbewohnerin vorstellen konnte, ohne zu lügen (wie sonst). Das Ganze soll platonisch bleiben - behauptet er -, denn sie sei in festen Händen. Ich bin gespannt was daraus wird. Vielleicht kriege ich bei Gelegenheit ja mal ein Update. Eigentlich hoffe ich, dass das klappt. Denn dann hat er jemanden, mit dem er was unternehmen kann und versucht es nicht immer ständig bei mir.
 
Andererseits habe ich ihm auch gesagt, er möge mir RECHTZEITIG Bescheid sagen, falls er mal wieder was in Richtung Beziehung anstrebt. Denn wenn er sich jemanden neues anlacht und ich aus der WG raus müsste, dann würde ich definitiv meine Zelte in Freiburg abbrechen. Hier gibt es eh keinen bezahlbaren Wohnraum für mich alleine und dann würde ich eher irgendwo ganz neu starten - wo es vielleicht eher was bezahlbares gibt. Noch ist es nicht soweit. Aber ich habe meine Karten auf den Tisch gelegt. Das ist nur fair. Ich hoffe, er hält es dann ebenso.
 
Freitag war ich einfach nur noch müde. Die Woche hatte es in sich. Meine soziale Batterie war leer und außerdem hatte ich mal wieder mies geschlafen. Ich lag seit ca. 3:30 Uhr wach, konnte ums verrecken nicht wieder einschlafen, nur um dann - kurz bevor der Wecker klingelte - doch nochmal richtig wegzupennen. Aufstehen zu müssen klang an diesem Morgen wie ein schlechter Scherz.

Auf dem Weg zur Arbeit hatte ich eine doofe Begegnung mit einem nagelneuen "Bulli". Laut Bildern im Internet, war es wahrscheinlich nicht der "Original Bulli in der drölfzigsten Version" (von VW). Aber was Ähnliches. Ich kenne mich mit Autos nicht aus und konnte im Dunkeln und im Rückspiegel auf die Schnelle keine Marke erkennen. Aber dieses Vehikel fuhr direkt hinter mir und hatte einen durchgehenden Lichtstreifen quer über den "Kühlergrill". Sowas sehe ich die letzten Monate immer öfters. Scheint ein neuer Trend zu sein, diese "Deko-Beleuchtung". Hab ich auch schon an diversen Sattelschleppern gesehen. Die Leuchten vorne wie ein verdammter Weihnachtsbaum.
 
Dank dieser neuartigen "Festbeleuchtung" am "Bulli" (oder was auch immer es war), hat mein deutlich kleinerer Flitzer allerdings einen massiven Schatten nach vorne geworfen, so dass ich - trotz meiner eigenen Scheinwerfer - direkt vor mir kaum was erkennen konnte. Jetzt im Herbst/Winter, wenn es morgens stockdunkel ist, ist das wirklich großer Mist. Wie sowas legal sein und durch den TÜV kommen kann, ist mir unverständlich. Stellt euch vor, da hätte irgendwas auf der Fahrbahn gelegen, was ich zu spät erkannt hätte weil es einfach "zu dunkel" war. 

Der Freitag im Büro war eher ruhig. Da ich aber so furchtbar müde war, fand ich ihn trotzdem voll anstrengend. Und irgendwie zog sich der Tag auch wie Kaugummi. Immerhin das Wetter war besser als angekündigt. Stürmisch, ja. Aber deutlich mehr Sonne und weniger Regen als ich erwartet hatte, nachdem ich morgens den Wetterbericht sah.

Nach der Arbeit noch in den Supermarkt. Wohl vorläufig das letzte Mal in "meinem" Supermarkt. Denn die Umleitungsschilder stehen seit Donnerstag. Ab Montag sollte die Straße wohl für die Baustelle dicht gemacht werden (hatte ich zumindest gelesen). Stellt euch meine Überraschung vor, als am Freitag schon alles dicht war. Und ich fahre nicht zu "meinem" Supermarkt nur um dann ewig zurück und zusätzlich Umleitung fahren zu müssen. Dann kaufe ich lieber direkt in der Nähe vom Büro ein und fahre von dort ohne Hin und Her direkt in die Umleitung. Zumindest hoffe ich aktuell noch, das mir das etwas Zeit spart. Aber wirklich wissen, werde ich es erst in einer Woche.
Zum Abendessen gab es lediglich irgendso ein TK Thai Essen mit Reis. Und als Vorspeise etwas Sushi. Für mehr hätte meine Hirnleistung auch nicht ausgereicht. 

Immerhin auf die Waage habe ich es vorher noch geschafft. Viel erwartet habe ich nicht. Zu viel Brot/Brötchen, Kuchen an zwei Tagen und Pasta in Kombination mit Erdbeerwoche und zu wenig Bewegung schrien nach einer Zunahme. Von daher war die Freude groß, als die Waage 300g weniger anzeigte. Aktuell also 107,4 kg.

Und am Wochenende? Fernseh-Marathon :-D Ich muss/will ja meine Festplatte leer gucken. Viel ist es zum Glück nicht mehr. Aber da das Gerät ja wieder zurück muss, will ich die paar Folgen, die ich noch aufgenommen hatte, natürlich vorher angeschaut haben. Danach Telefon, TV und Internet vom alten auf das neue System umstöpseln und hoffen, dass ich (ohne mitgelieferte Anleitung) schnell rausfinde, wie das nun alles funktioniert. Und wenn mein Hirn dann noch Leistung bringt, steht die verfluchte Steuererklärung ja noch an und der Sperrmüll muss auch wieder vor an die Straße, damit der dieses Mal auch wirklich (hoffentlich) abgeholt wird. Also, viel zu tun und wenig Zeit und eigentlich hätte ich nach dieser eher blöden Woche lieber ein Wochenende ohne To Dos :-/ Aber das Leben ist kein Wunschkonzert. Zumindest ist das Wetter passend zu meinen To Dos angekündigt: Sturm und Regen.
 
 

Die KW 43 in kurz:
Samstag: 3.305/1.800 kcal, 2.395 Schritte
Sonntag: 3.462/1.800 kcal, 1.914 Schritte
Montag: 2.444/1.800 kcal, 2.598 Schritte
Dienstag: 2.720/1.800 kcal, 2.797 Schritte
Mittwoch: 2.917/1.800 kcal, 1.790 Schritte
Donnerstag: 2.030/1.800 kcal, 2.936 Schritte
Freitag: 2.771/1.800 kcal, 1.785 Schritte

Abnahme: -300 g

Samstag, 17. Oktober 2026

Wunschgewicht: KW 42 - 2026

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Samstag hatte ich echt gut geschlafen (ohne Helferlein), war aber trotzdem schon um ca. 6:30 Uhr wieder wach. Ich hab noch 2 Stunden gelesen, bevor ich aufgestanden bin.
 
Gegen Mittag bin ich in die Stadt - da hatte der Regen grad kurzzeitig aufgehört. Ich hab zwei Festplatten erstanden - eine für den Fernseher, eine für meine Fotos. Außerdem noch ein paar Kleinigkeiten aus einem anderen Laden. Mal wieder einfach zu bummeln war echt nett. Allerdings war es trotz "Sauwetter" überall voll.
 
Wieder Zuhause fing es direkt wieder an zu regnen. Also, alles richtig gemacht :-) Ich hab die Bilder vom Handy gezogen und den Blog hochgeladen. Anschließend habe ich mit dem MBW zusammen (alleine wäre das zu mühselig gewesen) die Palme endlich mal umgetopft, die vor Wochen mal umgekippt war und seither ihr Dasein in einem zu kleinen und angeknacksten Topf fristen musste. Außerdem habe ich noch etwas gelesen.
Zum Abendessen habe ich das erste neue Rezept (von vieren) ausprobiert: Feta-Hähnchen-Pasta-Auflauf (Link zu Instagram).
 
Sonntag war ich gegen 7:30 Uhr wach und hab noch etwas gelesen, bevor ich mich in die Senkrechte bequemt habe. Ich hab Wäsche angestellt und abgewaschen und nach dem Frühstück habe ich angefangen, mein Foto-Archiv upzudaten (schreibt man das so?).
Jedenfalls wurde zu beginn der Digitalfotographie gesagt, man solle die Bilder auf CDs und DVDs sichern. Habe ich gemacht. Dann hieß es irgendwann, dass die Discs aber nach ca. 20 Jahren (deutlich kürzer oder länger, je nach Qualität und Lagerung) quasi "kaputt" gehen. Datenverlust. Will ich nicht. Daher habe ich am Sonntag angefangen, meine alten digitalen Bilder von den Discs wieder runter zu ziehen - auf die neu erworbene Festplatte. Dabei habe ich gleich auch noch vorhandenen Datenmüll (kein Plan wo der herkommt) und doppelt und dreifache Fotos gelöscht. Nach 3,5 Stunden hatte ich ca. 4 Jahre geschafft. Da hab ich also noch einiges vor mir.
Zwischendrin habe ich kurz Pause gemacht, um die Wäsche aufzuhängen und meine alte Kommode zu demontieren. Die musste ja am Montag runter an die Straße. Sperrmüll.
Zum Abendessen gab es Fischstäbchen mit Spinat (auch TK) und Spiegeleiern. Als ich dann kurz vorm Bett nochmal nachschauen wollte, ob ich für Montag was auftauen muss, fiel mir auf, dass ich total verpennt hatte, Kartoffeln für Montag vorzukochen :-/ Schön blöd!
 
Montag hatte ich eher mies geschlafen, trotzdem war ich morgens erstaunlich wach. Weil der MBW und ich abends ja noch Sperrmüll zu schleppen hatten, fuhr ich mit dem Auto zur Arbeit, um früher Zuhause sein zu können und den ganzen Kram damit "schneller" erledigt zu haben.

Der Arbeitstag hätte super sein können, wenn das dämliche Buchhaltungsprogramm nicht kurz vor Beendigung der Arbeit einfach abgeschmiert wäre. Also bin ich schon wieder nicht komplett fertig geworden. Das Programm ist langsam ähnlich nervig wie der ständig defekte Anrufbeantworter.

In der Pause konnte ich wieder an den See. Es war herrlich sonnig am Montag, aber um die Mittagszeit nur ca. 14 Grad warm. Im Schatten etwas kühl, aber in der Sonne angenehm warm. Ich hab sogar die Jacke wieder ausgezogen :-)
Vormittags wurde noch der Container aufgestellt, den ich für Chefe ordern sollte. Als der LKW vorfuhr, habe ich erstmal geschluckt: Ganz schön groß :-/ Der Fahrer hat sich mit mir zusammen dann angesehen, wo der Container eigentlich hin sollte, grinst und meint: "Kein Problem. Das krieg ich hin". Keine 10 Minuten später stand das gigantische Metall-Ungetüm und der Fahrer fuhr winkend davon.

Ich hab bei Kubik leider das gleiche Problem wie bei Bilschirmdiagonale in Zoll: Absolut keine Vorstellung von den Abmessungen und der Größe. Da Chefe mit den Kollegen den ganzen Tag auf der Baustelle sein würde, habe ich ein Bild von dem Giganten geschickt. Aber entgegen meiner Befürchtungen, war Chefe seelig mit dem Ungetüm. Puh!

Mein Social Media war am Montag erstaunlich ruhig und irgendwie "anders". Erst später las ich, dass das wohl daran lag, das die Ukraine mehrere russische KI Zentren / Bot-Farmen zerstört hatte, die scheinbar rechtspopulistische Beiträge und Hasskommentare pushen. Und es war wohl nicht nur bei uns plötzlich "leiser" von rechts, sondern auch in anderen Ländern.

Endlich Zuhause wurde dann Sperrmüll geschleppt. Zuerst die große Matratze vom MBW und danach der alte Teppich. Zum Schluss die Einzelteile meiner alten Kommode und das bisschen unhandlichen Kleinkram aus den Ecken. Es sieht schon ganz anders aus :-) Das nächste große Geschleppe findet dann am Samstag statt, wenn die vier Kartons für meine zwei neuen Kommoden von der Garage in mein Zimmer müssen. Hauptsache erstmal oben. Aufbauen kann ich sie dann immer noch. Denn Sonntag kommt Besuch.

Im Briefkasten lag eine Mahnung vom Finanzamt. Steuererklärung vergessen. Huppsi! Ich hab bis November Zeit zum nachreichen. Das muss ich also auch noch zwischenrein schieben. Wie passend das mein Zimmer grade aussieht wie nach einem Erdbeben, weil ja die eine Kommode fehlt.
Zum Abendessen wollte ich ja eigentlich ein weiteres neues Rezept ausprobieren, hatte aber am Sonntag verpennt, Kartoffeln vorzukochen. Daher gab es als Alternative einfach nur Reis mit TK Hühnerfrikassee. Kartoffeln wurden parallel gekocht - für Dienstag!
 
Dienstag war es nicht so sonnig wie angekündigt. Und der Wind war echt unangenehm. In der Pause blieb ich daher im Büro.

Der Arbeitstag war völlig ereignislos und der am Montag aufgestellte riesige Contaier war schon mehr als halb voll, weshalb ich für Donnerstag bereits die Abholung organisieren konnte. Und der eine Kollege hat dieses Jahr schon mehr Urlaub genommen, als ihm zusteht. Er hat im Frühjahr oftmals mal hier und mal dort einen Tag frei gehabt. Das hat sich scheinbar so zusammengeläppert, dass es jetzt für den Weihnachtsurlaub fehlt. Zum Glück ist das nicht mein Problem. Ich hab für die Winter-Betriebsferien genug Urlaub angesammelt, um locker drüber zu kommen.

Und weil Chefe verkündet hat, wir würden vor Weihnachten nur noch Montag und Dienstag arbeiten, hätte ich sogar noch 2 freie Tage übrig. Die werde ich dann im November nehmen und ein langes Wochenende machen - wenn Bärchen zu Besuch kommt :-)

Als der MBW von der Arbeit kam, meldete er, dass der Sperrmüll noch nicht geholt worden wäre. Eigentlich ist der Freiburger Abfallentsorger da sehr zuverlässig, weil die Stadt da auch extrem pingelig ist. Natürlich war telefonisch niemand dort zu erreichen. Jetzt muss ich abwarten, ob mal jemand auf meine Mail antwortet. Jedenfalls schleppe ich den ganzen Kram garantiert nicht wieder hoch (30 Minuten), nur um ihn dann - wer weiß wann - wieder runter zu schleppen (wieder 30 Minuten). Dann bleibt er halt die nächsten Tage (oder Wochen?) einfach da stehen. 

Als ich nach Hause kam, stand der Sperrmüll auch immer noch an der Ecke. Ob die grad Personalmangel haben? Oder uns einfach vergessen haben? Menno... 
Zum Abendessen gab es dann diesen Lachs-Kartoffel-Auflauf (Link zu Instagram), den ich am Montag schon hätte machen wollen. Der ging - dank vorgekochter Kartoffeln - super schnell und hat richtig, richtig lecker geschmeckt. Das Rezept wandert definitiv in meinen Ordner :-)
 
Mittwoch - keine "magische Sperrmüllabholung" vor 7 Uhr. Also ab zur Arbeit. Meine Schwimmtasche kam auch direkt mit.

Morgens war es ungewohnt warm und hat leicht genieselt. Richtig sonnig wurde es den ganzen Tag nicht. Im Büro war es echt ruhig.
 
Am Mittwoch ging es mir irgendwie gar nicht gut. Ich hab sogar kurzzeitig überlegt, ob ich das Schwimmen nicht doch ausfallen lasse. Aber am Ende bin ich dann doch gefahren und habe es einfach etwas ruhiger angehen lassen als sonst. Weniger Bahnen und langsamer. Aber immerhin doch die geplante Stunde. 

Nach dem Schwimmen habe ich den Döner-Mann überfallen. Weil ich der eine vom Schwimmbad aus direkt auf dem Weg lag, habe ich den erstmalig ausprobiert, statt zu meinem üblichen Dönerladen zu gehen.
Zuhause konnte ich dann direkt losfuttern, was richtig toll war. Der Salat war bei diesem besser als beim Stamm-Döner. Aber der Stamm-Döner macht definitiv bessere Pommes :-D Bis zum Abend gab es allerdings noch keine Rückmeldung zum Sperrmüll-Problem.
 
Donnerstag war es auch wieder relativ warm, aber hauptsächlich bewölkt. Und Chefe ward nicht gesehen - scheinbar langes Wochenende. Danke für die Info. 
 
Auch der große Container, der am Donnerstag abgeholt werden sollte, war bereits weg. Der Arbeitstag war stressig, da unerwartet viel Telefon und ich war froh, als der Tag rum war. 
 
Das Sperrmüll-Problem konnte auch im Laufe des Tages geklärt werden. Der kleine Stapel wurde wohl einfach im Dunkeln übersehen. Neuer Termin in 14 Tagen. Ich schleppe den Kram aber jetzt nicht wieder 30 Minuten rauf, nur um ihn in ein paar Tagen wieder 30 Minuten runter zu schleppen. So lange bleibt er jetzt halt einfach unten stehen - aber hinterm Fahrradhäuschen werde ich es wohl noch verstecken, damit es sich nicht "auf magische Weise vermehrt". 
Zum Abendessen gab es Cheesy Chicken Pesto Bake (auch auf Instagram entdeckt). Das ging schnell und einfach und war echt richtig lecker :-)
 
Freitag war ich wieder alleine im Büro. Zum Glück war der Tag nicht sooo stressig. Trotzdem war ich froh, als ich wieder nach Hause konnte.
 
Nach der Arbeit war ich noch schnell einkaufen und zum Abendessen gab es das letzte der 4 neuen Rezepte für diese Woche. "Cannelloni-Feierabend-Auflauf" (Link zu Instagram). 
Ich hab die Variante mit dem Hähnchengeschnetzelten gemacht und in die Mozzarella-Röhrchen habe ich noch den Rest von den getrockneten Tomaten reingemacht, die von neulich übrig waren. Absolut lecker! Den gibt es definitiv öfters!
Auf der Waage war ich natürlich auch noch. Und die Woche war ja vom Gewicht wieder eine absolute Achterbahnfahrt. Von 105,9 bis 108,5 kg war so ziemlich alles dabei. Am Ende landete ich bei einer Zunahme von 500g bei 107,7 kg :-/
Am Freitag vor 3 Jahren bin ich in Paris angekommen. Unglaublich, dass das auch schon wieder so lange her ist.
 
Und am Wochenende? Ich will den Sperrmüll hinterm Fahrradhäuschen verstecken, bis er abgeholt wird und die Kommoden aus der Garage nach oben befördern. Außerdem will ich noch Wäsche abnehmen, Adventskalender für die Kinder fertig machen und Staubwischen - dafür habe ich am Sonntag keine Zeit, weil Besuch kommt.


 
 

Die KW 42 in kurz:
Samstag: 3.404/1.800 kcal, 4.278 Schritte
Sonntag: 3.236/1.800 kcal, 976 Schritte
Montag: 2.176/1.800 kcal, 5.503 Schritte
Dienstag: 2.557/1.800 kcal, 2.268 Schritte
Mittwoch: 2.899/1.800 kcal, 2.442 Schritte + 1 Std. schwimmen (50 Bahnen)
Donnerstag: 2.688/1.800 kcal, 3.190 Schritte
Freitag: 2.362/1.800 kcal, 1.968 Schritte

Zunahme: +500 g

Samstag, 10. Oktober 2026

Wunschgewicht: KW 41 - 2026

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Samstag hab ich bis ca. 7:30 Uhr gepennt und dann noch bis kurz vor 9 Uhr vor mich hin gedöst, aber nicht mehr richtig geschlafen. Irgendwie war ich noch müde und konnte aber nicht mehr richtig pennen.
 
Den Tag habe ich daher echt ruhig angehen lassen. Nach dem Frühstück habe ich die Bilder vom Handy gezogen. Dieses Mal sogar ohne Verluste! Und den Blog hochgeladen. Gegen Mittag bin ich dann raus. Ich wollte etwas laufen.
Am Ende wurde es eine spontane 10 km Wanderung mit viel Schweiß und absoluter Überschätzung meiner Rest-Kondition und großen Zweifeln an meiner geistigen Zurechnungsfähigkeit. Spontanität in Reinform! Dazu gibt es aber einen extra Post im Wander-Blog ;-)
 
Nach 3 Stunden war ich völlig fertig und mit schmerzenden Beinen wieder Zuhause. Es ging direkt ab unter die Dusche. Denn ich war - ungelogen - bis auf die Unterbuchse durchgeschwitzt. Das kommt davon, wenn man eine Wanderung spontan begeht und die falschen Klamotten (dicke Jeanshose bei knapp über 20 °C) an hat.
Und weil ich keine große Lust auf Kochen hatte, wurde das geplante Essen einfach durch was anderes getauscht, was schnell ging. Daher gab es Gnocchi in Tomatenpesto mit Mozzarella zum Abendessen. 
 
Als ich ins Bett ging, tat mir alles dermaßen weh, dass ich davon ausging, mich am Sonntag überhaupt nicht mehr rühren zu können. 
 
Sonntag konnte ich wieder nicht so lange schlafen wie ich gewollt hätte. Aber immerhin hielt sich der vorhandene Muskelkater am Ende doch ziemlich in Grenzen. Ja, laufen tat weh. Aber ich war nicht völlig bewegungsunfähig und es war alles nicht so schlimm, wie ich am Samstag noch vermutet hatte. Puh!
 
Nach dem Frühstück habe ich mich dennoch auf die Couch verzogen und die Bilder vom Handy gezogen und den Post von der Wanderung geschrieben. Zwischendrin noch fix die fertig gewaschene Wäsche aufgehängt, aber das war's dann auch mit "Arbeit".
 
Danach hab ich etwas gelesen und die schweren Beine hochgelegt. Ob es daran liegt, dass ich seit dem Frühjahr jede Woche (bis auf in der Sommerpause) schwimmen gehe, dass der Muskelkater nicht so schlimm war wie befürchtet? Denn richtig wandern (mit Höhenmetern!) war ich ja schon ganze 2 Jahre nicht mehr! Alles was danach kam, war ja eher kurz oder im "Flachland". Also schon fast lange Spaziergänge ohne große Anstrengung.
Zum Abendessen gab es das, was ich eigentlich am Samstagabend schon hätte kochen wollen. Eier-Gemüse-Ragout mit Garnelen. Leider war das Wochenende schon wieder vorbei. 
 
Montag hatte ich mal wieder nur ca. 4 Stunden Schlaf abgegriffen. Ich hatte am Freitag das letzte von diesen Melatonin-Gummibärchen genommen. Weil die nicht soooo gut bzw. nicht jedes Mal halfen (ich hab die ja nur bei Bedarf genommen), hatte ich zwischenzeitlich ein anderes Helferlein besorgt, was mir von einer lieben Freundin empfohlen wurde. Am Samstag habe ich gar nichts genommen (ich war ja fertig vom wandern). Erst am Sonntagabend wieder, in der Hoffnung, ausgeruht in die neue Woche zu starten.

Also, der erste Versuch damit war ganz offensichtlich ein absoluter Reinfall. Ich bin zwar mega schnell eingeschlafen und habe auch die ersten 4 Stunden echt gut geschlafen. Aber als ich um 1:30 Uhr wach wurde, weil ich dringend wo hin musste, war ich halt wach. Und konnte ums Verrecken nicht wieder einschlafen. Ich hab sogar zwischendrin noch zwei Stunden gelesen, weil mir - wach im Bett liegend - irgendwann langweilig wurde! Erst gegen 4 Uhr bin ich wieder etwas weggedämmert... aber richtig geschlafen habe ich nicht mehr, bis der Wecker um kurz nach 6 Uhr klingelte.

Ich bin gespannt, ob sich das ändert, wenn ich die länger nehme oder ob mein Körper nur einfach das Memo nicht bekommen hat :-/
 
Parallel arbeite ich seit einiger Zeit an einer besseren Schlafhygiene. Das soll ja auch helfen. Unter der Woche klappt es mit der Regelmäßigkeit von zu Bett gehen und Aufstehen ja quasi schon zwangsweise sehr gut. Aber am Wochenende halt nicht (immer). Jeden Abend vorm Schlafen gehen lesen ist auch eine Routine, die ich seit längerem pflege. Das Handy soll aber früher als sonst schon "verbannt" werden. Das ist eine neue Regel - aber sie klappt auch noch nicht immer. Umgewöhnung dauert leider. Aber das wird. Da die meisten Schlafstörungen aktuell hauptsächlich während der PMS Phase auftreten und eher seltener außerhalb, hoffe ich, noch irgendwas passend für mich zu finden, um in dieser Zeit besser zu schlafen.

Entsprechend anstrengend war allerdings der erste Arbeitstag der Woche. Ich war mehr als froh, dass der nebelige Tag im Büro eher für Ruhe sorgte. Die Pause am See war nur mit Sitzkissen (feuchte Bänke) und Jacke möglich. Denn die Sonne hatte sich erst während der Pause durch den Nebel gebrannt.
Nach Feierabend wollte ich eigentlich noch in die Stadt. Ein paar Kleinigkeiten besorgen für die Nichten und für mich. Ich war müde! Gegangen bin ich dennoch. Empfehlung einer anderen Freundin: Ablenkung und bloß nicht Zuhause auf der Couch wegnicken, bevor wieder Schlafenszeit ist. Das hilft nicht, um ein- und durchzuschlafen.

In einem Laden hab ich ein paar nette Kleinigkeiten für den Adventskalender der Kurzen und als "Lückenfüller" für ein Geschenk ergattert. Obwohl die ganze nette und günstige Kleinigkeiten dort hatten, muss ich da so schnell nicht wieder hin. Es war zu voll (und hier meine ich nicht die Kundschaft), die Gänge vollgerümpelt und man kam teilweise gar nicht richtig durch. Da macht einkaufen echt keinen Spaß. Immerhin habe ich einen Rucksack voller Nettigkeiten für nur 16 EUR erstanden.
Da ich mich Zuhause aber nicht mehr zum richtig kochen aufraffen konnte, gab es nur eine indisch angehauchte TK Pfanne: "Butter Chicken".
 
Dienstag hatte ich deutlich besser geschlafen und war morgens trotzdem noch hundemüde. Aufstehen war das Letzte was ich wollte. Aber es nützt ja alles nichts.

Natürlich war der Arbeitstag zusätzlich auch noch recht stressig. In der Pause konnte ich wieder an den See - aber auch wieder nur mit Jacke drüber. Im Schatten war es doch etwas frisch für nur so zum rumsitzen und die - um diese Jahrezeit eher spärlichen - Plätze in der Sonne, waren bereits alle belegt.
Nach der Arbeit war ich noch in der Drogerie, den leckeren Billig-Tee kaufen :-) Die nächsten 5 Wochen bin ich für die Mittagspause versorgt. Zwei Packungen mit "besonderem" Tee durften aber auch noch mit, sowie Deo und Handcreme. Der Rucksack voller Kleinigkeiten war hier allerdings nicht so günstig wie der aus dem Rumpel-Laden am Montag.
Zuhause habe ich Steaks in die Pfanne gehauen. Dazu gab es Kartoffeln und Möhren mit Petersilie. Und zum Dessert gab es nochmal ein Eis.
Mittwoch hatte ich mal richtig gut geschlafen. In dieser Zeit des Monats ein echter Glücksfall. Das Wetter war auch wieder herrlich. Goldener Oktober. Allerdings sollte es am Abend anfangen zu regnen.

Der Arbeitstag war vollgepackt und ging daher ziemlich schnell vorüber. In der Pause habe ich auf dem Weg in den Park so komische Flecken auf dem Gehweg entdeckt.
Bei näherer Betrachtung entpuppten sich die Flecken als eine Ansammlung toter und halb-toter/sterbender Bienen :-( Man sah sogar kleine gelbe Pollen-Flecken rund um die Tierchen. Bisher habe ich tote oder sterbende Bienen immer nur mal vereinzelt irgendwo gesehen. Aber noch nie so viele auf einem Haufen.
Nach der Arbeit ging es direkt ins Schwimmbad. Die ersten 10 Minuten waren der Hammer. Wir waren nur zu dritt im Becken. Ungestörtes Bahnen ziehen. Danach waren wir kurzzeitig nur zu zweit, was noch viel besser war. Dann kamen aber noch drei Damen hinzu. Während der Herr ganz am Rand weiter vor sich hin kraulte, machten wir vier Damen uns mit Blickkontakt und Rücksichtnahme das Leben leicht und jede von uns konnte trotzdem weiter ihre Bahnen ziehen, ohne die anderen zu stören - obwohl es recht "eng" war. Richtig nett.
 
Und dann kam der andere Typ. Schätzungsweise um die 60 und mit der Lebenseinstellung: Hoppla, jetzt komme ich. Schon beim Einstieg ins Becken, ist er der einen Dame mitten in die Bahn geraten (sie wäre fast in ihn rein geschwommen) und dann schaffte er es nicht, brav geradeaus zu schwimmen. Seine Bahnen glichen eher Schlangenlinien. Irgendwie war er immer im Weg. Die letzten 20 Minuten waren daher wirklich anstrengend und wir Weiber haben uns, wenn wir uns entgegenkamen und dem Idioten mal wieder ausweichen mussten, mit Augenverdrehen gut "unterhalten". Und so schaffte es ein einziger Mann, den Frieden von vier Frauen zu stören. 
 Mein Bruder schickte am Vormittag ein Bild von seiner Umschulung und als ich nach dem Schwimmen meine Tasche wieder ins Auto packte, fiel mir da etwas auf... wir halt doch miteinander verwandt :-D
Wieder Zuhause habe ich eine TK Reis-Pfanne aufgewärmt, noch etwas ferngesehen und dann ging es ab ins Bettchen.
 
Donnerstag war in einem Wort zu beschreiben: Nass. Es hat quasi den ganzen Tag geregnet. Mit nur kurzen Pausen dazwischen.

Im Büro war es entsprechend ruhig. Den Termin am Vormittag musste ich verschieben und konnte auch auf die Schnelle keinen Ersatz auftreiben, weil keiner der anderen Kunden kurzfristig Zeit hatte. Manchmal klappt das mit spontanen Änderungen super. Am Donnerstag halt nicht. Pech gehabt. Da konnte auch Chefes miese Laune nichts dran ändern.

Ich war extra wieder mit dem Auto zur Arbeit. Nicht nur wegen des Regens. Der macht mir ja eigentlich nichts aus. Aber ich musste noch ein Paket aus einem Paketshop abholen. Das sollte dort eigentlich gar nicht hin, weil der Shop etwas abseits meiner "bequemen" Routen liegt und nur mit Umweg erreichbar ist. Scheinbar gab es aber bei der Vorbereitung des Versands technische Probleme und der gewünschte Shop wurde gar nicht angezeigt :-/ Umweg mit Straßenbahn bedeutet in diesem Fall aber ca. 70-90 Minuten Heimweg statt 40-60 Minuten. Und an diesem regnerischen Tag musste das echt nicht sein. Mit dem Auto war der Umweg nämlich nur 10 Minuten. 

In dem Laden, in dem der Paketshop ist, habe ich tatsächlich auch noch 2-3 Kleinigkeiten spontan mitgenommen. Aber dann ging es direkt nach Hause.
Zum Abendessen gab es nochmal Reis. Dieses Mal mit Asia-Gemüse und Erdnusssoße (das Rezept aus dem alten WW Kochbuch). Den Einkaufszettel hab ich auch noch schnell fertig gemacht. Nächste Woche will ich wieder 4 neue Rezepte ausprobieren, die ich alle bei Instagram gesehen hatte. Ich bin gespannt, ob die so gut werden, wie sie aussahen :-D
 
Freitag war es das erste Mal seit Ewigkeiten morgens nur im einstelligen Bereich warm. Mittags konnte man es aber in der ab und an mal durch die Wolken blitzenden Sonne gut aushalten. 

Während der Vormittag eher nebelig daher kam, war der Nachmittag nur noch wolkig. Im Büro war es am Freitag auch eher ruhig und ich hab noch ein paar liegengebliebene Sachen aufarbeiten können.

Nach der Arbeit ging es zum Supermarkt, wo ich alles bekommen habe was ich wollte - sogar die Sriracha-Mayo.

Zuhause hatte ich dann aber nur noch Muse für Spaghetti mit Tomatensoße. 
Auf der Waage war ich natürlich auch. Die Erdbeerwoche steht kurz bevor. Die Fresskalationen hielten sich dieses Mal in überraschenden Grenzen. Dafür hatte ich mehr Schlafprobleme als beim letzten Mal. Ich weiß jetzt echt nicht, was davon ich besser finden soll. Richtig toll ist nämlich beides nicht. Immerhin konnte ich diese Woche trotz allem eine tolle Abnahme von 700 g einfahren. Gewicht aktuell bei 107,2 kg.

Und am Wochenende? Samstag will ich zum Elektronik Fachmarkt, um eine Festplatte für den Fernseher zu kaufen. Da ja Ende des Monats der Anbieterwechsel stattfindet und ich den Festplatten-Receiver - obwohl schon mehr als uralt - zurückschicken muss, brauche ich da Ersatz. Wenn ich dann eh in der Stadt bin, mache ich vielleicht noch ein paar Abstecher in andere Läden. Auch wenn es samstags immer brechend voll ist überall. Außerdem muss ich noch meine leere alte Kommode zerlegen. Denn am Montag nach der Arbeit kann endlich der Sperrmüll runter. Der wird Dienstag früh am Morgen schon abgeholt :-)
 
Ansonsten ist nichts geplant. Vielleicht gehe ich am Sonntag nochmal wandern. Angeblich soll es nur am Samstag regnen. Wenn ich gehe, dann gehe ich dieses Mal aber geplant und eine Strecke, die zu meiner derzeitigen Kondition besser passt als die letzte :-D
 
 

Die KW 41 in kurz:
Samstag: 3.113/1.800 kcal, 15.372 Schritte
Sonntag: 3.263/1.800 kcal, 546 Schritte
Montag: 2.357/1.800 kcal, 4.431 Schritte
Dienstag: 2.211/1.800 kcal, 3.962 Schritte
Mittwoch: 2.272/1.800 kcal, 2.738 Schritte + 1 Std. schwimmen (54 Bahnen)
Donnerstag: 2.489/1.800 kcal, 2.316 Schritte
Freitag: 3.261/1.800 kcal, 3.195 Schritte

Abnahme: -700 g

Mittwoch, 7. Oktober 2026

Gruselig und/oder Genial? #80

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Es ist der erste Mittwoch im Oktober und somit schon wieder Zeit für das neueste Gruselig und/oder Genial? von Heidi und mir.
 
Mein Fundstück habe ich in einem Flur entdeckt. In einer Pflegeeinrichtung auf der Kurzzeitpflege-Station. Und so recht weiß ich nicht, was ich davon halten soll.
 
Es ist ein leerer Bilderrahmen. In einer Pflegeeinrichtung sollen sich die Leute doch wohl fühlen. Und das gleiche doch auch in der Kurzzeitpflege. Wenn man "zwangsweise" von Zuhause weg muss - egal ob kurz- oder langfristig - dann will man sich doch genauso bzw. wenigstens ähnlich wohlfühlen, wie in den eigenen 4 Wänden. Oder nicht? Und wenn das ganze Drumherum schon eher wie ein Krankenhaus wirkt, dann kann man doch die Flure auch irgendwie mit Bildern optisch etwas aufwerten.
 
Aber in dieser Einrichtungen hingen leere Rahmen wie dieser hier: 
"Place Art Inside - Share your style with us" steht dort. Zu Deutsch: "Hier Kunst hinzufügen - Teile deinen Style mit uns".
 
Im Trakt für die "Dauer-Bewohner" dieser Einrichtung bin ich nicht gewesen. Das da von Bewohnern gestaltete Kunst in den Rahmen hängen könnte, fände ich total genial und schön. Ob es tatsächlich so ist oder ob die sich auch diese leeren Rahmen jeden Tag ansehen müssen, weiß ich nicht.
 
Aber das hier war die Kurzzeitpflege-Station. Die Leute sind dort für gewöhnlich nur, weil es ihnen kurzfristig nicht gut genug geht, um nach Hause zu können. Oder weil pflegende Angehörige Urlaub brauchen. Die sind nicht lange genug da oder es geht ihnen nicht gut genug, um dort passende Kunst zu produzieren, die man dort aufhängen könnte. Und die ganzen leeren Rahmen in den Fluren fand ich persönlich sehr deprimierend. Und ich war nur einmal kurz zu Besuch dort! 
 
Grundsätzlich finde ich die Idee (für eine Pflegeeinrichtung mit langfristigen Bewohnern) echt genial und schön. Aber hier in der Kurzzeitpflege fand ich das eher gruselig und depmirmierend. Hätte man da nicht einfach ein paar schöne Kunstdrucke oder Poster hinhängen können, um die krankenhausartigen Flure etwas einladender zu gestalten? 
 
Was meint ihr? Gruselig und/oder genial?
 
Jetzt gehe ich aber mal fix rüber zu Heidi. Denn was sie für uns diesen Monat gefunden hat, weiß ich selbst auch nicht. Kommt doch schnell mit: ⇒KLICK 

Samstag, 3. Oktober 2026

Wunschgewicht: KW 40 - 2026

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Samstag konnte ich bis 8 Uhr schlafen. Denn da hat mein Körper entschieden, dass wir jetzt wach sind. Zum Frühstück gab es Brötchen und so ein tiefgefrorenes Nutella-Croissant zum selbst backen. Das war okay. Die Schoko-Croissants vom Bäcker sind allerdings besser ;-)
 
Nach dem Frühstück habe ich die Fotos vom Handy gezogen, und dabei schon wieder zwei verloren. Anfang November werde ich einen neuen Rechner kaufen müssen (vorher habe ich das Geld nicht). Der alte macht immer mehr Zicken und wie ich die Tage feststellen musste, ist auch das Ladekabel defekt und funktioniert nicht mehr zuverlässig. Meine Windows 10 Verlängerung läuft Mitte/Ende Oktober auch aus. Von daher wird es wirklich Zeit. Ich hab mich online schon nach Ersatz erkundigt, will mir die Teile aber direkt auch mal im Laden ansehen. Denn unter den angegebenen Zoll Bildschirmgröße kann ich mir nie was vorstellen. Das muss ich selbst sehen, um zu entscheiden ob das zu klein oder zu groß für meine Zwecke ist. 
 
Ich habe im Anschluss meinen Blog hochgeladen und mich dann daran gemacht, mein Häkelprojekt zusammen zu nähen. Das ist für mich immer das Schlimmste - mal abgesehen von irgendwelchen Kleinteilen. Jedenfalls habe ich es fertig bekommen. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden. Und ich freue mich auf ein neues Projekt - aber dieses Mal ganz ohne Zeitdruck und nur für mich :-)
Zum Abendessen habe ich Käse-Lauch-Suppe gekocht. Die hatte ich ewig nicht mehr. Meine verstorbene Oma hat die früher oft für uns Enkelkinder gekocht. Da kommen jedes Mal schöne Erinnerungen hoch. 
 
Sonntag wollte ich eigentlich raus gehen. Aber ich konnte nach Ewigkeiten mal richtig lange schlafen und bin erst gegen 9:30 Uhr wach geworden. Bis ich dann in den Quark kam und gefrühstückt hatte, war es schon fast Mittag.
Und irgendwie hatte ich total verpennt, dass es ja wieder richtig warm werden sollte. Als ich dann auf's Thermometer linste, zeigte dieses schon wieder 30 Grad im Schatten an. Nee, muss ich nicht haben. Also bin ich erstmal gepflegt unter die Dusche gehüpft. 

Den restlichen Nachmittag wurde dann gelesen, telefoniert, ein Nusshörnchen verdrückt und einfach nur faul auf der Couch gesessen. Eine weitere Tigermücke wurde erlegt, die durch's offene Badezimmerfenster reingeflogen kam. Und ich habe mir noch eine kurze Hose für Zuhause zum rumlungern bestellt.
Zum Abendessen habe ich Hühnchen süß-sauer mit Reis gemacht, nebenher noch Brote für die Mittagspause am Montag geschmiert und Tee gekocht und schon war das Wochenende wieder vorbei. So ein Tag zwischen Samstag und Sonntag wäre echt wünschenswert. Zumal ich mit meiner 5-Tage-Woche von den nächsten beiden Feiertagen (Tag der deutschen Einheit auf einem Samstag und Allerheiligen auf einem Sonntag) auch nichts habe :-(
 
Montag war es morgens schon recht warm - aber noch stockfinster, als ich raus musste. Tagsüber wurde es wieder fast 30 Grad warm. Von daher ließ ich die dünne Strickjacke direkt Zuhause. An der Haltestelle gefroren habe ich tatsächlich nicht.

Im Büro war es relativ ruhig. Und der Tag zog sich daher leider ein bisschen in die Länge. Immerhin ging es mir deutlich besser als in der letzten Woche, die mit rasenden Kopfschmerzen, Kreislauf, Schwindel und wechselnden Schmerzen in den Extremitäten daher kam. Zumindest dachte ich das, bis kurz vor Feierabend die Kopfschmerzen wieder da waren :-/ Total unnötig.

Auf dem Heimweg wollte ich eigentlich in die Stadt, noch ein paar Kleinigkeiten besorgen. Aber es war mir zu warm. Gemütlichen Herbstkram kaufen macht keinen Spaß, wenn man bei knapp 30 Grad vor sich hin schwitzt. Und mit Kopf macht bummeln natürlich erst recht keinen Spaß. Also, direkt nach Hause.
Zuhause gab es Frikadellen (TK, aus dem Backofen) mit Möhren zum Abendessen. Die Karotten hatte ich noch von irgendwas übrig und einfach nur mal Möhrengemüse habe ich schon sehr lange nicht mehr gemacht.
 
Dienstag war das Wetter fast wie am Montag - nur mit ein paar mehr Wolken. In der Pause habe ich also nichtmal die 20 Minuten Sonne abbekommen. Dafür jede Menge Zigarettenqualm und Bierduft, von dem alten Knacker, der sich auf die benachbarte Bank gepflanzt hatte und da sein "Bier und Kippe Mittagessen" verdrückte. Ich denke, wer in 30 Minuten 3 Pullen Pils verdrücken kann, hat definitiv Übung.

Der Arbeitstag so ganz allgemein war ziemlich stressig und ich war froh, als ich heim konnte. Natürlich hatte ich abends auch wieder leichte Kopfschmerzen. Langsam wird es echt lästig.

Zum Abendessen gab es Tortellini-Auflauf alla Hawaii. Einfach weil der schnell ging und eh lecker schmeckt. 
Nachdem es mir letzte Woche ja so gar nicht gut ging, hatte ich auch das erste Mal schwimmen nach dem Sommer ausfallen lassen. Dienstagabend habe ich aber meine Tasche gepackt und hoffte einfach, dass ich am Mittwoch nicht den dritten Tag in Folge mit Kopf aus dem Büro kommen würde.
 
Als ich kurz vorm Bett in der Küche stand um meine Allergietablette zu nehmen, sah ich im Augenwinkel was vorbei huschen. Blick nach links offenbarte eine mittelgroße Spinne die sich gerade daran machte, ihr Netz zwischen Stuhllehne und quer über den Tisch zum Fenster zu spinnen. Die hat wohl den Knall nicht gehört! Geht gar nicht! Also wurde sie rausgeworfen.
 
Mittwoch ging es mit Auto und Schwimmtasche zur Arbeit. Motivation war da, obwohl die Nacht mal wieder eher suboptimal lief.

Angeblich sollte am Mittwoch erstmal wieder der letzte Sommertag sein und ab Donnerstag sollte der Herbst zurück kommen. Das fänd ich tatsächlich sehr schön :-)

Der Tag im Büro war anstrengend, ging dafür aber auch schnell vorbei. Weil Kopfschmerzen wieder da, aber nur minimal waren, fuhr ich tatsächlich nach der Arbeit zum Schwimmbad.
Sommerpause erfolgreich beendet
Erst war es recht leer, dann wurde es recht voll. Trotzdem hab ich eine Stunde geschafft, dabei aber nicht so viele Bahnen wie vor der Sommerpause. Trotzdem bin ich zufrieden. Und es hat echt gut getan. Das habe ich wirklich vermisst! Es tut mir nicht nur körperlich gut und macht mir Spaß. Es ist auch Me-Time :-) Allerdings war das Umziehen nach dem Sport mit immer noch 27 Grad draußen eher blöd und ich hoffe wirklich, dass es nicht nochmal so warm wird.

Natürlich setzte dann auf dem Heimweg prompt der Juckreiz von 2 weiteren Mückenstichen ein, die ich mir in der Pause am See geholt haben musste. Noch ein Grund mehr, sich auf den Winter zu freuen! Diese Tigermücken habe ich noch nie so schlimm hier erlebt wie in diesem Jahr.
Und zum Abendessen gab es, weil ich ja nun recht spät und gleichzeitig total hungrig war, einfach nur eine TK Hühnersuppe aus der Mikrowelle. Zum Dessert gab es ein Eis.
Und selbst ohne Sport wäre ich am Mittwoch - nach Ewigkeiten - mal wieder im Kalorienbudget gewesen.
 
Donnerstag begann etwas nass, denn auf dem Weg zur Arbeit regnete es ganz leicht. Allerdings war kurze Zeit später der Spuk schon wieder vorbei und es blieb den restlichen Tag trocken. Ich konnte die Pause sogar wieder am See machen.
Der Arbeitstag war ganz okay. Am Nachmittag kamen die ollen Kopfschmerzen zurück. Kein Plan, was da los ist. So oft Kopfweh am Stück, wie die letzten 2 Wochen, hatte ich schon Jahre lange nicht mehr.
 
Nach der Arbeit fuhr ich direkt einkaufen. Denn da am Samstag ja Feiertag ist und alle Läden zu haben, wollte ich nicht erst am Freitag gehen, wenn alle gehen. Mein Plan ging auch ganz gut auf, denn im Supermarkt war nicht allzuviel los und ich war schnell wieder draußen.
Zum Abendessen gab es eine Spätzle-Pfanne aus einem alten WW Kochbuch.
 
Freitag war es morgens herbstlich nebelig und kühl. Aber schon am späteren Vormittag hatte sich die Sonne durchgesetzt und schien von einem fast wolkenfreien Himmel.
 
Jetzt im Herbst und Winter muss ich bei meinem neuen Flitzer unbedingt die Licht-Automatik ausstellen. Denn ich habe die letzten Tage festgestellt, dass auch innerorts oft das Fernlicht angeht und ich dann Fußgänger und Radfahrer blende, die nicht oder nicht rechtzeitig erkannt werden. Das geht so nicht. 
 
Das Telefon im Büro wäre fast totenstill geblieben, wenn Chefe nicht alle Nase lang von der Baustelle aus angerufen hätte. Die Nummer von der zuständigen Dame vor Ort hätte er auch gehabt und wäre sicher schneller ans Ziel gekommen, wenn er sie direkt angerufen hätte. Aber so spielte ich wieder Vermittlung.
Das kenne ich schon von Zuhause, wenn mein Vater nicht mit meinem Bruder redet und umgekehrt und alles über mich läuft. Wobei, das ist in letzter Zeit ja auch besser geworden. Bis kurz vor Weihnachten. Dann muss ich wieder fragen, was die Kinder vom Opa zu Weihnachten wollen... ich lieb's ja. Nicht. 

Bruderherz hatte übrigens am Donnerstag seinen ersten Tag von der 3-jährigen Umschulung. Die nächsten 6-7 Wochen ist reine Theorie. Bedeutet, der Mann drückt nach 22 Jahren Pause wieder die Schulbank. Er fand es seltsam, wieder zur Schule gehen zu müssen, fand die Klasse aber cool und viel Input gab es auch. Er hatte am Abend sogar Kopfschmerzen, von so vielen neuen Infos, die er irgendwo "abspeichern" musste.
 
Ich bin gespannt, ob er die Motivation bis zum Ende der 3 Jahre beibehalten kann und wie es läuft. Auch finanziell. Denn sowohl mein Bruder als auch meine Schwägerin träumen und planen finanziell oft groß.
 
Natürlich drücke ich ihm ganz fest die Daumen. Aber ich kennen meinen Bruder halt auch. Schule war NIE seins und bei manchen Ideen und Projekten war nach kurzer Zeit schon oft die Luft raus. Da er aber eigentlich schon ewig in diesen Bereich rein will und weg vom Homeoffice/Büro-Job hoffe ich, dass er bis zum Ende durchpowert. Immerhin hat der Betrieb, bei dem die Umschulung läuft, schon zugesichert, ihn zu behalten, wenn er alles besteht. 

Nach der Arbeit habe ich spontan noch Brötchen für's Abendessen besorgt und mir dabei auf die Schulter geklopft. Denn der Parkplatz am Supermarkt war brechend voll und ich musste zwei Runden drehen, bevor ich einen Platz ergattert habe. Zum Glück musste ich nur kurz zum Bäcker rein und nicht den kompletten Einkauf machen.
Zum Abendessen gab es Curry-Wirsing mit Hühnchen und dazu ein Brötchen.

Auf der Waage war ich natürlich auch. Ich hatte mir mehr erhofft als die 300 g weniger (107,9 kg), weil es die Tage zuvor auch schon deutlich weniger angezeit hatte. Aber ich bin zufrieden. 

Und am Wochenende? Weiß ich noch nicht. Mein Häkelprojekt ist abgeschlossen. Bummeln am Samstag muss ja ausfallen wegen Feiertag. Mein Ausflug nach Basel muss auch noch etwas geschoben werden, weil die Strecke mit der Bahn gerade eine Zumutung ist. Falls es trocken bleibt, gehe ich vielleicht endlich mal wieder wandern. Das habe ich auch schon ewig nicht mehr gemacht und im Sommerurlaub ging es ja wegen Hitze auch nicht. Wie üblich entscheide ich nach Lust, Laune und Befinden :-)


 
 

Die KW 40 in kurz:
Samstag: 2.691/1.800 kcal, 809 Schritte
Sonntag: 3.675/1.800 kcal, 841 Schritte
Montag: 2.419/1.800 kcal, 4.455 Schritte
Dienstag: 2.622/1.800 kcal, 4.699 Schritte
Mittwoch: 1.895/1.800 kcal, 2.947 Schritte + 1 Stunde schwimmen (50 Bahnen)
Donnerstag: 2.220/1.800 kcal, 3.121 Schritte
Freitag: 2.921/1.800 kcal, 2.842 Schritte

Abnahme: -300 g