Samstag, 30. Juli 2022

Wunschgewicht: KW 30 - 2022

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Samstag haben wir ausgeschlafen. Und da ich alles übliche, was bei mir für gewöhnlich morgens los ist (kurz wach werden, WC, Wecker des Nachbarn etc), total verpennt habe und erst um 8 Uhr das erste Mal wach geworden bin, habe ich es wohl auch bitternötig gehabt. Es war zwar Einkaufssamstag, aber der Urlaubs-Countdown läuft. Für nächsten Samstag ist eine Kochbox bestellt, so dass ich nur für die kommende Woche einkaufen musste.
 
Da wir nicht viel hatten, haben wir alles im neuen Supermarkt gekauft - ein Fehler, wie sich im Nachhinein herausstellte. Wenn wir den Großteil im Discounter geholt hätten, wären wir sicherlich günstiger weggekommen. Dafür haben wir uns Fahrerei erspart. Kann man jetzt sehen, wie man will.

Es war heiß und zusätzlich auch noch schwül. Ich hatte Kopfschmerzen, mir war generell irgendwie gar nicht gut (Kreislaufprobleme), und da ich unter der Handgelenschiene dermaßen geschwitzt habe, ließ ich sie fast den ganzen Tag ab. Das war Käse, weil es noch viel zu früh dafür war. Am Abend war die Sehnenscheidenentzündung wieder etwas schlimmer geworden. Dafür konnte ich die Schiene nach 3 Tagen reinschwitzen mal mitwaschen. Ich denke, ich brauche eine zweite, die ich dann tragen kann, wenn die andere in der Wäsche ist.

SchwieMu haben wir auf Grund des schwülen Wetters und allgemeinem Unwohlseins mit dem Auto aufgesucht. Wir waren mit ihr schnell vor Ort einkaufen. Genug, damit wir am Samstag bevor wir fahren nicht mehr zu ihr kommen müssen - was für mich eine totale Erleichterung ist. Immerhin hat man ja 2 Tage vor Abfahrt daheim genug zu tun. Wir haben uns am Samstag auch gar nicht lange aufgehalten und machten uns bald wieder auf den Heimweg. 

Ich war heilfroh, als wir wieder daheim waren. In Freiburg war die Hölle los. Denn die Toten Hosen gaben ein Live Konzert an der Messe. Es wurden 50.000 Besucher erwartet und wir mussten auf dem Weg zu und von SchwieMu dort vorbei. Der Verkehr war die Hölle!
Zum Abendessen gab es "Rumtopf". Alles was noch "rum lag" kam auf den Teller. So gesellten sich zum TK Gemüsemix mit einem Rest Kräuterbutter noch ein mariniertes Steak, Kartoffelecken und ein Grillkäse.

Während wir den Abend auf der Couch ausklingen ließen, liefen der Fernseher und der Ventilator. Dennoch hab ich geschwitzt wie ein Schwein.

"Ganz unter uns:
Mir würden Sommertage mit
25 °C vollkommen genügen.
Für mich müsste sich der 
Sommer nicht so aufspielen."
 
 
Sonntag sind wir nach dem Aufstehen (also, so gegen 9:30 Uhr) direkt zu einem kleinen Spaziergang aufgebrochen. Als wir nach 45 Minuten wieder daheim waren, fing es draußen auch an, unangenehm zu werden.
Sonnenanbeter am Morgen an einer Hauswand
Wir haben auf dem Balkon gefrühstückt. Dort konnte man es noch einigermaßen aushalten. Zumindest eine Weile. Dann wurde es auch dort im Schatten schon wieder zu warm.
Ich hab nochmal Wäsche gewaschen und raus gehängt. Der einzige Vorteil an der Hitze: Die Klamotten sind super schnell wieder trocken :-) Leider riechen sie manchmal auch nach Zigarettenqualm. Zum Glück nicht immer und dieses Mal nicht.

In der nicht mehr ganz so kühlen Wohnung (in jedem Raum 27-28 Grad) haben wir den Rest des Tages verbracht. Ich hab gebloggt und Bilder für den Garten-Post bearbeitet.

Irgendwann hörten wir komische Geräusche. In der Wohnung des Urinators wurde ja die letzten Wochen kräftig saniert und renoviert. Am Sonntag waren wohl das erste Mal die neuen Mieter zur Besichtung bzw. zum Ausmessen da. Ich bin ja echt mal gespannt, wer da unten einzieht und ob wir den Zigarettenmief jetzt auch wieder von unten abbekommen. Denn Frühstück auf dem Balkon war am Sonntag schon wieder grenzwertig, da wir von der Schrillen nebenan ordentlich zugequalmt wurden. Beim Essen muss ich das echt nicht haben. Und eigentlich auch sonst nicht.
Unser spätes Mittagessen bestand aus der Cremigen Reis-Hack-Pfanne von WW. Als Dessert gab es noch eine echt leckere Mohn-Schnecke mit Streuseln. Hmmmmm.....
Abends gab es etwas Brot mit Belag und den letzten Yoda haben wir auch vernascht ;-) Und dann war schon wieder fast Schlafenszeit. Am Montag mussten wir wieder zur Arbeit.
Terminator-Yoda :-D
Montag war, wie so ein typischer Montag halt so ist. Total besch...eiden! Das Telefon klingelte von 7:45 Uhr (da haben wir noch gar nicht auf, ich war gerade erst zur Tür rein!) bis ca. 11 Uhr ununterbrochen. Obwohl SIE sich dieses Mal wirklich bemühte, mir auch das Telefon etwas abzunehmen, landeten trotzdem noch zig Anrufe auf dem Anrufbeantworter. Es war die Telefon-Hölle! Und meine Familie wundert sich, wieso ich nie anrufe. Irgendwann kann man das scheiß Telefon halt einfach nicht mehr sehen und hören.

Während ich mit einem Kunden telefonierte, SIE die andere Leitung bediente und der AB sein Geräusch von sich gab, das wieder jemand draufgesabbelt hatte, klingelte mein Handy: Chefe! Aaaaahhhhhh!!!!

Ich hab es nicht geschafft, ranzugehen, bevor er wieder auflegte und als ich gerade zurückrufen wollte, sah ich, das er 5 Minuten vorher auch ne WhatsApp geschrieben hatte:

Er: Hallo und guten Morgen! Mir gehts gerade nicht so dolle. Können Sie mir meine Termine heute absagen, danke 😊

Ich: 👍 mach ich. (bezogen auf seinen Anruf) Sorry, hier ist gerade wieder "Telefonterror". Gute Besserung.

Er: Alles gut. Ich wollte nur, dass Sie die Nachricht lesen. Danke.

Stöhn...Naja, hat ja geklappt. In der Pause war ich nicht am See. Ich konnte mich einfach nicht aufraffen. Am liebsten wäre ich nach Hause gefahren, um mich ins Bett zu legen. Ich war total platt - die immernoch anhaltende Hitze tat ihr übriges.

Und so stressig, wie es am Vormittag war, so totenstill war es am Nachmittag. Ich konnte alle auf dem AB gelandeten Leute zurückrufen, zwei Aufträge fertig bearbeiten, ein paar Angebote vorbereiten und Preise anfragen. Dann war endlich Feierabend. Und der eine Typ hat sich endlich auf meine Anfrage gemeldet und, juhuu, die Ersatzteile für das uralte Garagentor des einen Kunden gibt es noch. 

Am Nachmittag wurde es zusehends windiger und der Himmel zog sich mehr und mehr zu. Das am Vormittag noch angekündigte Gewitter war in der Zwischenzeit allerdings wieder im Nirvana verschwunden.

So bekam ich auf dem Heimweg immerhin nicht den Allerwertesten durchnässt (obwohl die Natur einen ausgiebigen Landregen mehr als nötigi hätte!) :-) Daheim gab es zum Abendessen eine Gemüse-Schnitzel-Pfanne. Ebenfalls ein Rezept von WW. Schnell gemacht und lecker. Allerdings bereitete es mir immer noch Schwierigkeiten, die große Pfanne zu handhaben - die Schatz vergessen hatte abzuwaschen :-/
Die letzten Tage war ich immer wieder erstaunt, wie viel ich als Rechtshänderin doch mit der Linken mache. Das hatte ich so echt nicht erwartet. Aber immer wenn ich was mit links machte, tat es halt weh. Und es tat ziemlich oft weh.

Mein Bruder kam am Nachmittag gesund und munter und gut erholt aus seinem Ägypten-Familien-Urlaub zurück. Und das Montagstelefonat mit Papa war recht kurz - zum Glück.

Dienstag war der erste angenehme Tag seit Wochen. Im Büro war es für Sommer und kurz vor dem Urlaub schon fast ruhig und auch von den Temperaturen her, mit knapp unter 30 Grad war es mehr als angenehm :-)

Langweilig wurde mir im Büro aber trotzdem nicht. Es ist noch reichlich zu tun, bevor die Betriebsferien anstehen.

In der Pause war ich am See - und es war herrlich! Allerdings sieht der Park inzwischen sehr traurig aus. Es ist nämlich deutlich zu trocken für die anhaltende Hitze. Die Bäume schmeißen ihre Blätter ab, als sei schon Oktober und die Wiesen sind gelb und verbrannt.
Eigentlich ist hier eine schöne grüne Wiese
Beim Waldbrandgefahr-Index befindet sich Freiburg aktuell auf Stufe 4 (von 5)! Und trotzdem sehe ich immer noch einen Haufen Leute, die ihre glimmenden Kippen einfach in die trockene Pampa schnippen. Unverantwortlich!

Der Heimweg klappe 1 A mit Sternchen. Ich war das erste Mal seit einer Ewigkeit bereits um 17:50 Uhr Zuhause :-D Ja, Frau freut sich auch über die kleinen Dinge. Es sollte das einzige Mal in dieser Woche gewesen sein, dass die Heimfahrt so gut lief.

Zum Abendessen gab es Spare Ribs (TK) mit Mais (Dose) und Kartoffelpü (Tüte). Es sollte schnell gehen und ich hatte keine große Lust auf's kochen. Beim Kartoffelpüree hab ich dann noch eine neue Geschmacksrichtung kreiert. Wie? Na, ich war einfach nur kaputt vom Tage!
Ich stellte die Herdplatte auf sehr kleine Flamme, um ganz langsam schon den Mais warm zu machen, während der Ofen vorheizte und die Rippchen buken und legte dann die Tüte mit dem Pü-Pulver auf die andere Herdplatte - quasi neben den Topf, in den es später wandern sollte. Blöderweise stellte ich die falsche Herdplatte an. Nicht die für den Mais, sondern die, auf der das Pulver samt Tüte lag. Es vergingen etwa 10 Minuten, da stellte ich einen ungewohnten Duft aus der Küche fest.
 
Das Pü-Pulver war in der Tüte leicht angeröstet worden. Wegschmeißen? Keines Falls! Es wird schon viel zu viel weggewofen. Und wie gesagt, es roch ja auch gar nicht soooo schlecht. Also, ab ins heiße Wasser mit dem Zeug. Die Farbe war ungewohnt gold-gelb. Und geschmacklich war das leicht geröstete Pulver am Ende als Püree auch gar nicht so übel. Sogar Schatz fand es gut :-D
 
Kurz bevor Schatz eintrudelte, huschte ich noch auf den Balkon um zu gießen. Dabei entsorgte ich den verbrannten Salat und platzierte stattdessen eine Erdbeerranke auf der Erde im Kasten. Ich wischte einen ziemlichen Haufen Zigarettenasche vom Tisch - der im Marmeladen-Sammelglas (zum zeigen für die Nachbarin) landete.
Nur das, was wir vom Tisch gesammelt haben!
Dabei waren meine Hände leicht feucht vom verkleckerten Gießwasser. Nicht gut! Später stanken meine ganzen Hände nach Nikotin :-( Wenn man das Zeug trocken wegwischt, stinkt es nicht so dolle. Dabei erspähte ich leider dann auch den Aschenbecher der Leute, die unter uns einziehen. Noch keine Möbel drin, aber ein Aschenbecher auf der Fensterbank. Tolle Wurst :-( Das heißt, in kurzer Zeit werden wir von oben mit Asche berieselt und von seitlich und unten mit blauem Dunst zugenebelt. Es nervt irgendwie nur noch :-( Dabei bin ich eigentlich kein so ein militanter Nichtraucher. Aber wenn man es von allen Seiten und ohne Rücksicht auf Verluste abbekommt, wird es auch dem geduldigsten Menschen irgendwann zu viel :-(

Den Abend verbrachten wir gemütlich auf der Couch. Das ich bereits um kurz nach 19 Uhr die Fenster zum Lüften aufreißen konnte, weil wir drinnen und draußen 26 Grad hatten, ist seit bestimmt 2-3 Wochen nicht mehr vorgekommen :-)

Mittwoch war es morgens mit 17 Grad schon fast kalt :-D Von mir aus hätte es den ganzen Tag so bleiben können. Bis etwa 15 Uhr blieb es sehr angenehm draußen, aber dann wurde es leider doch noch zu warm (für mich) und irgendwie drückend :-(
 
Außerdem kam ich am Mittwoch fast zu spät zur Arbeit. Der SEV Bus stand vor der defekten Baustellenschranke - die gar nicht nötig wäre, wenn sich alle anderen Verkehrsteilnehmer an die Straßenverkehrsordnung halten würden. Dadurch verpasste ich die Straßenbahn und die, die ich bekam, hatte keine direkten Anschluss an die zweite, die mich zum Büro bringt.

Am Mittwoch klingelte das Telefon kaum. Chefe war zwar viel im Büro, aber das Arbeiten war eher gemächlich und stressfrei. SIE stresste hauptsächlich ihn und ließ mich in Ruhe.

In der Pause war ich am See, denn dort konnte man es ja noch super aushalten. Den Nachmittag verbrachten wir (Chefe und ich) dann mit Überlegungen:
 
Was passt noch wo hin, wieviel Zeit brauchen wir für dieses und jenes, wann kommt dies und das noch und kriegen wir das in den letzten Tagen auch noch unter?
 
Fazit: Alles bekommen wir nicht unter. Ich kann die Männer ja nicht vierteilen. Allgemeiner Handwerkermangel und anhaltende Lieferprobleme tun ihr übriges. Ist halt so, kann ich nicht ändern. Wenn ich meinem Vermieter sage, dass was kaputt ist, muss ich auch 2-3 Wochen warten, bis jemand kommt (solange es kein Notfall ist). Hier ist das Internet wirklich ein riesiger Übeltäter, denke ich. Die Leute scheinen es inzwischen gewohnt zu sein, dass man ALLES IMMER SOFORT bekommen kann. Aber Menschen halt nicht! Die wollen auch mal Feierabend haben. Oder Urlaub. Oder sind mal krank.
 
"Wir bieten drei Arten von Service:
GUT - BILLIG - SCHNELL
Wählen Sie aus folgenden Kombinationen aus:
GUT und BILLIG ist nicht SCHNELL
GUT und SCHNELL ist nicht BILLIG
SCHNELL und BILLIG ist nicht GUT
GUT, SCHNELL und BILLIG
ist NICHT MÖGLICH!"

Der Heimweg klappte wieder gar nicht gut. Ich war froh, als ich um 18:15 Uhr endlich daheim war. Schnell Pausenbrote schmieren für den nächsten Tag, Tee kochen und ab unter die Dusche.
Zum Abendessen gab es Bratkartoffeln mit Farmersalat (Kühlregal) und den letzten dieser Grillido Würstchen. Ich war kaum 10 Minuten mit dem Essen fertig, da meldete Schatz, dass er auf dem Heimweg wäre. Hä? Tatsächlich...schon wieder 20:20 Uhr :-/
Baby-Paprika :-D
Donnerstag begann herrlich kühl. Und schon wieder mit Verspätung. Ein riesiger LKW blockierte diese blöde Baustellenschranke, wo der SEV Bus durch musste. Da die Kreuzung zwischenzeitlich von allen 3 befahrbaren Seiten komplett mit wütenden und hupenden PKW-Fahrern zugestellt war, gab es für den Laster keine Wendemöglichkeit mehr. Also erbarmte sich der Busfahrer und öffnete dem Brummifahrer die Schranke. Bis der Bus dann auch durch das Chaos war, hat's halt gedauert. Was bin ich froh, wenn der ganze Mist in 1,5 Monaten endlich vorbei ist. Zumindest gab es neulich ein Update, dass die Bauarbeiten bisher perfekt nach Plan verliefen. Das heißt hoffentlich, dass sie auch pünktlich fertig werden.

Im Büro war es ruhig. Der eine Lieferant lieferte endlich die vor 7 Monaten bestellten Teile. Hoffentlich erinnert sich die Kundin (eine ältere Dame) noch dran, dass sie noch eine Nachlieferung von uns bekommt :-D
 
Der einen Kundin, die am Montag nach einer Reparatur fragte, und wo ich ihr noch nicht sagen konnte, ob es vor den Betriebsferien noch klappt oder nicht, konnte ich am Donnerstag dann einen Termin für Freitag früh anbieten, weil sich da was verschoben hatte. Und da sagt die Olle doch glatt zu mir, sie hätte sich bereits jemand anderes gesucht, der die Arbeiten erledigt, denn ich sei am Montag so unfreundlich gewesen. Hallo?! Ich hab mich sogar entschuldigt, dass ich ihr nicht direkt helfen konnte und ihr gesagt, ich melde mich, sobald sich eine Lücke auftäte, aber dass ich ihr halt leider nicht garantieren könnte, dass es noch in den nächsten 2 Wochen klappt mit dem Termin. Das ist unfreundlich? Wenn man nicht gleich seinen Willen bekommt, wenn man pfeift? Bitte, dann bin ich eben unfreundlich. Der andere Kunde hat sich über den kurzfristigen Termin jedenfalls ziemlich gefreut :-D Wird Zeit, dass die Hitze aufhört. Die Leute werden immer garstiger. Oder ist diese Entwicklung wetterunabhängig?

In der Pause war ich wieder am See. Im Schatten ging's noch. In der Sonne war es echt heiß. Und die kommende Woche soll ebenfalls mit täglich zwischen 30 und 38 Grad ablaufen. Was freu ich mich gerade auf den Herbst. Ich bin wirklich kein Sommer-Mensch :-D
Auf dem Heimweg musste ich noch in der Apotheke vorbei. Schatz hatte ein paar Rezepte zum einlösen und ich auch eines. Für den Feierabendstau hatte ich mir morgens vorsorglich die "Laufschuhe" angezogen. Das war sehr weise vorausgedacht, wie sich am Abend zeigen sollte. Der Stau war fast bis in die Stadtmitte und so steuerte ich gar nicht erst die Haltestelle an, sondern spazierte direkt am Stau vorbei die knapp 2,5 km bis nach Hause, wo ich gegen 18:30 Uhr dann endlich eintraf.
Blechlawine blockiert die Tram-Gleise
Da ich erst extrem spät daheim war, gab es ein TK-Fischgericht, dass echt gut geschmeckt hat.
Freitag war es vom Wetter her richtig toll. Vor allem hielten die Wolken die Sonne ziemlich gut ab und ein leichter, aber stetiger Wind machte es draußen richtig angenehm :-)

Leider hatte ich davon nicht sonderlich viel. Ich war zwar in der Pause am See, aber ansonsten an den Schreibtisch gefesselt.
Und der letzte Tag der Woche war mega stressig. Der Vormittag verging daher wie im Fluge und auch der Nachmittag zog sich nicht wie Kaugummi hin. Ich hab viel geschafft - und den Schreibtisch trotzdem noch voll.

Als Chefe gegen 16 Uhr zu seinem letzten Termin aufbrach "befahl" er, ihm "den Plissee-Katalog, die B92-Kollektion, die angefertigten Skizzen für den Kunden und eine große Tüte Lust" bereitzustellen. Woher soll ich bitte für ihn Lust bekommen, wenn ich selber gerade sowas von keinen Bock mehr habe?! Männer... :-D
 
Ich bin sehr reif
für mein Alter.
Zwar nur urlaubsreif,
aber immerhin.

Am meisten nervt mich auf Arbeit gerade echt unser infernalisches Duo (Herr L und Herr G). Gefühlt jede zweite Reparatur läuft irgendwie schief und die beiden müssen ein zweites oder sogar drittes Mal zum gleichen Kunden. Als wenn wir für so einen Mist aktuell Zeit hätten. Meist liegt es an Unaufmerksamkeit und zu schnellem arbeiten. Keine gute Kombination. Es wäre sinnvoller, sie würden sich genügend Zeit nehmen und dafür dann auch wirklich fertig sein, wenn sie beim Kunden vom Hof rollen. Das würde dem Kunden die miese Laune ersparen, mir meine Nerven und der Firma Zeit und Geld.

Ich war echt glücklich, als endlich Feierabend war und ich heim konnte. WOCHENENDE!!!! Und keine Termine :-D
Zum Abendessen gab es Hähnchenschenkel mit selbstgemachter Harrissa-Marinade, dazu Kartoffelecken und Salat.

Die Waage meinte, ich hätte 700 g zugenommen. Ich hoffe, das meiste davon sind Wassereinlagerungen. Denn meine Sandalen musste ich am Freitag wieder halb vom Fuß schälen :-/ Gewicht aktuell bei 109,6 kg. Scheinbar schaukel ich mich nach unten :-D Rauf, runter, rauf, runter, rauf, runter.... aber tendenziell geht es dabei abwärts, wie man an meiner Kurve ganz gut sehen kann. Von daher mache ich mir über diese Zunahem aktuell eher weniger einen Kopf.
Die letzten 6 Monate (Diagramm aus der FDDB App)
Und am Wochenende? NICHTS! Schatz muss (noch vor seinem Haupturlaub in 2022) den Jahresurlaub für 2023 fertig machen und einreichen. Das wollen wir am Wochenende zusammen machen. Und für unseren eigentlichen Urlaub, wollen wir auch noch ein paar weitere Pläne schmieden. Außer Treffen mit Familie und Freunden, wollen wir ja auch noch ein paar Wanderungen machen. Dazu will ich mal gucken, wie sich das ggf. mit dem ÖPNV auf dem Lande einrichten lässt. Denn immerhin haben wir ja auch noch das 9 EUR Ticket für August zur Verfügung :-) Außerdem sind für das Wochenende weiter über 30 Grad angekündigt. Langsam bin ich es echt leid...




Die KW 30 in kurz:
Samstag: 2.965/1.800 kcal, 6.974 Schritte
Sonntag: 3.584/1.800 kcal, 7.890 Schritte
Montag: 1.897/1.800 kcal, 7.558 Schritte
Dienstag: 2.416/1.800 kcal, 10.477 Schritte
Mittwoch: 2.387/1.800 kcal, 9.297 Schritte
Donnerstag: 2.337/1.800 kcal, 11.996 Schritte
Freitag: 2.426/1.800 kcal, 8.907 Schritte

Zunahme: +700 g

Mittwoch, 27. Juli 2022

DIY Challenge #6 - Garten-Spezial - Balkon & Garten (Teil 4)

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Hallo ihr Hobby-Gärtner und Gartenfreunde! Heute gibt es schon ein viertes Update zu unserer Garten-Spezial Do It Yourself Challenge. Heidi und ich waren die letzten Wochen fleißig am werkeln und es gibt wieder ein paar News vom Balkon und Garten.

Im ersten Teil habe ich euch meinen Balkon und seine Bewohner vorgestellt. 
Im zweiten Teil gab es ein erstes Update, wie sich in den paar Wochen alles entwickelt hatte. 
Im dritten Teil habe ich euch meine Pflanzen und Besucher gezeigt, und wie alles richtig gut gewachsen ist.


Unser Balkon

Der Balkon ist zu einer grünen Oase geworden. Links das Kräuterregal und rechts die riesigen Tomatenpflanzen machen optisch echt was her :-) Wir lieben es, dort im Sommer zu frühstücken. Abends sitzen wir auch gerne draußen - außer wenn es zu heiß ist. Das ist dieses Jahr leider viel zu oft vorgekommen ist. Aber bei 35-39 Grad im Schatten kriegen mich keine 10 Pferde nach draußen!
Die rauchende Nachbarin von oben ist immer noch nervig. Wir saugen weiter regelmäßig alles ab - auch wegen der vielen Katzenhaare, auf die Schatz ja hoch allergisch reagiert. Außerdem hab ich angefangen, ihre "Hinterlassenschaften" in einem alten Marmeladenglas zu sammeln (nur das, was bei uns auf dem Tisch landet!). Der Plan ist, ihr dieses Glas mit einem netten Brief vor die Tür zu stellen. Ich hab die Erfahrung gemacht, das der Mensch ein visuelles Tier ist. Manche Leute begreifen eher, was sie machen, wenn man es ihnen vor die Nase halten kann. Die Bitte, sich einen "geschlossenen" Aschenbecher zuzulegen werde ich mit bei schreiben. Dann weht der Wind (zumindest ist das aktuell meine Vermutung) nicht immer alles zu uns runter. Falls sie es direkt zu uns runter aschen sollte, dann sollte man ihr das Gesicht mal ordentlich gegen die Wand knallen. Aber eigentlich macht sie einen vernünftigen Eindruck ;-)
Die Spatzen besuchen uns immer noch regelmäßig. Die eine Dame kommt sogar ziemlich nah an die Balkontür. Wir müssen aufpassen, dass sie sich nicht mal versehentlich ins Wohnzimmer verirrt :-D Auf dem Fensterbrett am Schlafzimmer haben sie auch schon gesessen und neugierig zu uns reingespäht - diese Spanner! Wir haben aber auch schon Hummeln und Bienen gesichtet und irgendein geflügelter Freund hat uns ein aufgebrochenes, leer gefuttertes Schneckenhäuschen da gelassen.


Verbrauch an Erde

Von den gekauften 120 Litern ist nur noch ein klitzekleiner Rest übrig, nachdem ich die Kartoffeln fertig angehäufelt hatte (zweimal ging das, bis der Kübel voll war). 
Waldmeister am neuen Standort

Dünger

Die nächste Runde mit Dünger ist für Ende des Monats vorgesehen - kurz bevor wir in Urlaub fahren. Dann werde ich auch nochmal die Erdbeeren säubern und von den trockenen Blättern befreien.

 

Wasserverbrauch

Beim Thema Wasserverbrauch hat sich nichts geändert. Die Wasserspeicherkästen sind ein Segen und ich kann sie uneingeschränkt weiterempfehlen. Lediglich diese Röhrchen, die den Pegel anzeigen, muss man alle paar Jahre mal austauschen. Die scheinen nicht sonderlich UV-beständig zu sein :-/
 

Dauerbewohner auf dem Balkon

Die Erdbeeren haben gut Früchte getragen. Aber sie haben statt nacheinander (wie es eigentlich vorgesehen war), alle gleichzeitig geblüht. So hatten wir zwar eine gute Ernte, aber während andere noch ernten konnten, war bei uns schon alles vorbei. Inzwischen bilden die Pflanzen lange Ranken mit Ablegern und wollen sich vermehren. Vielleicht behalte ich 1-2 junge Pflanzen und setze sie später in separate Töpfe. Dabei hat es sich als sinnvoll erwiesen, die jungen Pflanzen direkt in den vorgesehenen Topf ranken zu lassen, um dort Wurzeln zu schlagen. Ich hab auch schonmal probiert, sie abzuschneiden und im Wasserglas Wurzeln zu ziehen. Das hat fast nie geklappt. Besser direkt in den vorgesehenen Topf wurzeln lassen und die Ranke zur Mutterpflanze erst kappen, wenn der Ableger kräftig genug ist.
Der Fingerhut ist inzwischen auch verblüht. Ich ließ ihn stehen, bis sich die Samenkapseln voll ausgebildet hatten. Ich habe die Samen geerntet und für nächstes Jahr beiseite gelegt. Ich hab ja gelesen, die Pflanzen seien nur zweijährig. Falls er also nächstes Jahr nicht wieder kommt, kann ich ihn mit den gewonnenen Samen neu einpflanzen :-)
Vom Blütenmeer der Blaubeere habe ich euch letztes Mal berichtet. Meine Hoffnung auf viele viele Blaubeeren haben sich nicht erfüllt. Die meisten Blütenstände sind einfach vertrocknet, ohne dass sich Beeren gebildet haben. Und aktuell habe ich noch immer keine Ahnung, was ich falsch gemacht habe :-( Lediglich 2-3 kleine Blaubeeren konnte ich ernten. Wegen der vertrockneten Blüten und inzwischen auch Blätter werde ich noch etwas Recherche betreiben müssen. Immerhin weiß ich inzwischen, dass es keine normale Heidelbeere ist, sondern eine Hybride. Eine Mischung aus Kulturheidelbeere und Buchsbaum. Vielleicht taugt das nichts (für den Balkon).
Die letzten Blätter vom Bärlauch sind auch gelb geworden und verdorrt. Die Pflanze hat sich quasi in die Erde zurück gezogen. Ich gieße den Topf gelegentlich mit, mache aber sonst nichts mehr daran. Hoffentlich kommt er im nächsten Frühjahr noch üppiger wieder :-)
Meine Buschtomaten sind zu einer grünen Wand mutiert. Sie haben ordentlich geblüht und tragen inzwischen reichlich Früchte. Damit sie kein Übergewicht bekommen und abknicken, habe ich sie zeitig mit Paketschnur an der Sichtschutzmatte angebunden, weil die Bambusstäbe nicht mehr lang genug waren :-)
Die zweite Fuhre Radieschen habe ich etwas zu lange wachsen lassen. Geerntet habe ich sie erst Anfang Juli - da war aus einem Mini-Rettich ein ziemlicher Ball geworden :-D Super geschmeckt haben sie trotzdem. Nach der Ernte habe ich die Erde wieder schön gelockert und gesäubert und die dritte Runde der roten Leckereien eingesät. Vielleicht klappt die nächste Ernte noch vor dem Urlaub. Ansonsten freut sich unsere Nachbarin :-)
Die Schmetterlingswiese ist in großen Teilen verdorrt. Ob sie zu viel oder zu wenig Sonne abbekommen hat? Zu viel oder zu wenig Wasser? Oder zu viel Zigarettenasche von oben reingerieselt ist? Ich hab absolut keine Ahnung. Vielleicht sind es aber auch nur diese Schädlinge, von denen ich nicht weiß, was genau sie sind. Ich habe im Internet gesucht, aber keine der dort gefundenen Viecher passt wirkich zu denen, die meine Wiese befallen haben.
Die viel zu spät ausgebrachten Kartoffeln im großen Kübel wurden zweimal angehäufelt und haben - dafür dass ich nur 4 Knollen eingegraben hatte - ziemlich saftiges Grün entwickelt.
Das Grün ist allerdings auch extrem schnell wieder verwelkt und geblüht haben meine Kartoffeln gar nicht. Ob das der Hitze oder der späten Aussaht geschuldet ist, weiß ich leider nicht. Ich bin gespannt, ob ich später überhaupt was aus dem Kübel ernten kann.


 

Wechselnde Bewohner auf dem Balkon

Der Kopfsalat wuchs super - sah aber nicht so aus, wie auf der Samentüte oder wie man ihn aus dem Supermarkt kennt. Ernten konnte ich ihn leider nicht. Er war fast erntereif, da kam die erste große Hitzewelle mit 40 Grad im Schatten auf dem Balkon. Er ist komplett verbrannt :-( Ich werde ihn im kommenden Jahr nochmal aussähen und dann den Kasten unten ins Kräuterregal stellen. Da bekommt er etwas weniger direkte Sonneneinstrahlung ab. Vielleicht gefällt es ihm dort dann besser während der heißesten Tage.

Die eine Pineberry-Pflanze ist auch schon gut gewachsen. Allerdings wird sie wirklich nur im Schneckentempo größer. Ob sie den Winter übersteht und im nächsten Jahr Blüten bekommt, wird sich zeigen müssen.
Die Gurken, die ich Ende Mai direkt in den Kübel gepflanzt hatte - weil die Anzucht auf der Fensterbank misslang - sind richtig groß geworden. Und wisst ihr was? Der dritte von drei Gurkensamen ist (mit etwas Verspätung) auch noch aufgegangen und ich hatte tatsächlich 3 Gukenpflanzen im Kübel :-D
Ja, hatte. Denn irgendwas ist passiert und alle drei Pflanzen sind eingegangen. Ich weiß nicht, ob sie zuerst einging und sich dann die Spinnmilben breitmachten oder ob die Spinnmildben die Übeltäter waren. Jedenfalls ist alles hinüber :-( Keine meiner Rettungsversuche und Gegenmaßnahmen hat geholfen.
Inzwischen weiß ich, dass Gurken richtige Sonnenanbeter sind und im Kübel auf dem Balkon eine Rankhilfe benötigen. Daher werde ich das Experiment "Gurke" im kommenden Jahr mit dem erworbenen Wissen definitiv wiederholen :-) Trial and Error war schon immer das, was ich auf dem Balkon gemacht habe, um zu lernen ;-)

Die Paprikas machen sich hingegen prächtig. Die eine, im kleinen Topf, musste ich zwischenzeitlich umsiedeln. Sie wuchs so hoch, dass es ihr im Kräuterregal zu eng wurde. Nun ist sie zum verdorrten Kopfsalat auf den Tisch bei den Tomaten umgezogen und entwickelt sich prächtig.
Die Pflanze im größeren Topf stand lange vor dem Geländer auf dem Boden. Sie wurde etwas "windschief", daher habe ich ihr einen Stützstab verpasst. Außerdem hat sie mit dem Waldmeister die Plätze getauscht. Denn ganz offensichtlich spielt die Größe des Topfes weniger eine Rolle als die Sonneneinstrahlung. Seit die Pflanze im größeren Topf mehr Sonne abbekommt, wächst sie auch deutlich besser als im Dauerschatten vor dem Geländer. Der Waldmeister findet es schattiger wohl auch besser, denn er ist immer noch üppig grün (siehe Bild ganz oben) :-)
Während die Kapringelblume immer wieder neu anfängt zu blühen, ist die Schlüsselblume total hinüber. Sobald ich was passendes für die Halterung am Geländer finde, wird der leere Platz wieder "aufgehübscht" :-)
 

Schädlinge & Schädlingsbekämpfung

Ich habe ein paar wenige Blattläuse an den Erdbeeren entdeckt - und fast gleichzeitig 2-3 Marienkäfer. Daher habe ich nichts unternommen und den Gepunkteten die Arbeit überlassen :-)

Die Wespen in der Führungsschiene des Schlafzimmer-Rollladens konnten wir auch erfolgreich vergraulen. Es waren wirklich noch nicht viele und sie hatten gerade erst mit dem Nestbau begonnen. Es hat zwar 4 Wochen Geduld gebraucht und diverse Tricks (Lavendelduft und zerschnittene Putzschwämme), aber wir sind sie los. Sie haben sich hoffentlich ein geeigneteres Domizil gesucht. Die Streifis besuchen uns dennoch regelmäßig, denn sie klauen sich Baumaterial bei uns, indem sie an der Sichtschutzmatte nagen. Und das ziemlich geräuschvoll :-D 

Grundsätzlich habe ich in diesem Jahr aber so viele "Schädlinge" wie nie zuvor. Spinnmilben, Blattläuse und diesen mir immer noch unbekannter geflügelter Sauger, der sich über meine Schmetterlingswiese hermacht und nicht so gut auf die Gelbfalle reagiert, wie ich gehofft hatte. Als ich früher nur Deko-Grünzeug hatte, konnte ich so eine Art Tabletten in die Erde stecken. Die Pflanzen nahmen das für sie unschädliche Gift auf und sobald sich ein Schädling an ihnen zu schaffen machte, hat er sich vergiftet. Mit meinen Nutzpflanzen kann ich diese bequeme Art der Schädlingsbekämpfung natürlich nicht durchziehen. Seifenlauge und Gelbfallen helfen nur bedingt in diesem Jahr. Ich musste daher bei einigen Pflanzen leider in den sauren Apfel beißen und sie den Invasoren überlassen.


Aktuell auf dem Balkon

- Minze (1 Topf im Regal)
- Rosmarin (1 Topf im Regal)
- Schoko-Minze (1 Topf im Regal)
- Paprika (2 Pflanzen, 1 im Regal, 1 am Boden)
- Melisse (1 Topf im Regal)
- Petersilie (1 Topf im Regal)
- Radieschen (ca. 16-18 Stück, 1 Kasten)
- Erdbeeren (6 Pflanzen, 2 Kästen)
- 1 Zierblume (1 Topf am Geländer)
- Krokusse (1 Kasten)
- Schmetterlingswiese (1 Kasten)
- Buschtomaten (6 Pflanzen, 2 Kästen)
- Bärlauch (1 Topf)
- Waldmeister (1 Topf)
- gelber Fingerhut (1 Topf)
- Lavendel (1 Topf)
- Heidelbeere (1 Topf)
- Kartoffeln (4 gekeimte Kartoffeln in 1 Kübel)
- Pineberry (1 Pflanze in 1 Topf)
 
 

Mein Experiment für dieses Jahr

Das Experiment mit dem "Flaschen-Salat" auf der Fensterbank ist gescheitert. Dazu könnt ihr in den vorangegangenen drei Teilen lesen.

Wie es in den letzten Wochen bei Heidi gelaufen ist, weiß ich auch noch nicht. Aber ich geh jetzt mal direkt bei ihr gucken. Ihr wollt auch sehen, was sich bei Heidi alles getan hat? Na, dann kommt doch einfach mit --> KLICK!

Samstag, 23. Juli 2022

Wunschgewicht: KW 29 - 2022

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Samstag haben wir bis 9 Uhr im Bett verbracht. Denn ich bin am Freitagabend erst spät eingeschlafen, obwohl ich recht früh im Bett war. Der Wind stand ungünstig, so dass man das 160 BPM Wummern des Sea You Festivals sehr laut bis in unser Schlafzimmer gehört hat. Diese Musik ist echt nicht meins und wenn man dann nur diese schnelle Gewummere hört, verursacht das, zumindest bei mir, innerlich irgendwie Nervosität, Unruhe und Herzrasen. Nicht günstig, wenn man zur Ruhe kommen und pennen will.
Wir haben uns fertig gemacht und sind eine Runde spazieren gegangen. Unterwegs haben wir Frühstück mitgebracht und dann tatsächlich erst um 11 Uhr auf dem Balkon gefrühstückt :-D
Den restlichen Tag verbrachten wir in der kühlen Wohnung. Ich hab gebloggt, Schatz hat aufgeräumt - ich glaube, er wird NIE fertig :-D Außerdem habe ich auf dem Balkon hier und da ein paar Gelbfallen verteilt. Mal gucken, ob es was hilft.
Die Heidelbeere und die Gurke haben ihren Platz getauscht, weil ich gelesen hatte, dass Gurken viel Sonne mögen. Außerdem hab ich der Gurke eine Rankhilfe verpasst - auch nach online Balkon-Gärtner-Tips. Mal sehen, ob das noch was hilft und ob sie sich erholt. Am Samstag sah sie nämlich eher so aus, als würde sie eingehen - wie die Kartoffeln auch :-/
Dafür sieht die Paprika bombig aus - und blüht wie verrückt. Meine Erdbeeren ranken wie blöd und wollen sich vermehren. Der Salat ist verbrannt :-/

Da wir erst so spät gefrühstückt hatten, haben wir erst am Abend wieder was gegessen. Da gab es die vom Salat letzte Woche übriggelbliebenen Burger Brötchen - als Burger natürlich - mit Kartoffelecken und Gurkensalat.
Zum Dessert ein (für den Liebsten laktosefreies) Eis vom TK-Kost-Anbieter des Vertrauens. Das war himmlisch lecker!
 
Sonntag haben wir auch lange geschlafen. Und ich hatte besser geschlafen. Der Wind stand gut, so dass man das Festival in der Nacht kaum hörte.
Wir sind morgens wieder eine kleine Runde gelaufen und haben Frühstück mitgebracht. Wir haben draußen gegessen, während die Waschmaschine lief. Bei angekündigten 33 Grad haben wir die Gelegenheit genutzt, um die Bettwäsche zu waschen - inkl. des etwas dickeren Matratzenschoners (der braucht immer ewig zum trocknen). Der Plan ging auf. Am Abend konnten wir alles sonnengetrocknet direkt wieder draufziehen :-)

Während der größten Hitze des Tages hab ich es endlich geschafft, meine Handstulpen fertig zu häkeln und mich anschließend mit der Restwolle an das Erlernen einer neuen Häkeltechnik gemacht. Das ging, nach wenigen anfänglichen Schwierigkeiten, dann doch leichter als erwartet. Zumindest mit nur einer einzigen Farbe :-D
Ich war so motiviert, dass ich direkt noch einen zweiten Testlappen angefangen habe - dieses Mal mit einem Farbwechsel. Das war schon etwas schwieriger, da ich am Ende - der Faulheit wegen - mit 3 Knäulen gleichzeitig gearbeitet habe (so erspare ich mir aber am Ende das vernähen allzuvieler Fäden). Bei der geplanten Decke hab ich 11 verschiedene Farben! Das soll mir was geben... Aber ich kann ja doch ziemlich ehrgeizig sein, wenn ich will. Und bis zur Geburt des neuen Erdenbürgers sind ja auch noch locker 7 Monate Zeit :-D Für die, die es noch nicht mitbekommen haben: NEIN! Ich bin nicht schwanger :-D Ich werde allerdings Tante.
Ansonsten war es ein richtig schöner, fauler Sonntag. Zum Abendessen gab es griechischen Kichererbsensalat mit Grillido-Würstchen.
Die gab's günstig im Discounter und ich hatte davon mal eine Probepackung (gratis) in einer meiner Kochboxen. Da wir die ganz lecker fanden, hab ich nochmal welche im Discounter erstanden, als ich letzte Woche dort war.

Montag begann noch recht angenehm mit 18 Grad. Allerdings war es gegen 10 Uhr schon dermaßen warm, dass ich es draußen kaum ausgehalten habe. Die Mittagspause habe ich daher im schattigen Büro verbracht, statt am See. Allein der Weg dort hin....nee...

Der Arbeitstag war stressig. Das wird die nächsten 3 Wochen auch nicht besser. Ich kenne dieses Phänomen schon aus den Vorjahren. Die "Zu-spät-Besteller" werden dann plötzlich ungeduldig und wollen die Montage noch vor den Betriebsferien. Mit denen diskutieren zu müssen zehrt ganz schön am Nervenkostüm. Aber, das kommt ja erst noch. Aktuell geht es eher darum, alles was schon da ist, möglichst direkt zu montieren und bei allem was neu reinkommt, die Kunden etwas zu vertrösten.
 
Ausgerechnet jetzt kommen nämlich zusätzlich noch ein Haufen Reparaturen rein, die am besten auch schon gestern gemacht werden sollen. Wo waren die denn im Frühjahr und Winter, als wir die dringender gebraucht hätten als jetzt? Die meisten Dinge kündigen ihr Ableben doch recht frühzeitig an. Auch da dann wieder Diskussionen ohne Ende. Reparaturen werden halt die nächsten 3 Wochen nur gemacht, wenn zwischendurch Luft ist. Termine sind daher eher spontan. Das Argument "Ist doch nur eine Kleinigkeit" zieht da auch nicht. Denn wenn die Jungs für diese "Kleinigkeit" 'ne gute dreiviertel Stunde im Auto hocken müssen, weil der Ort des Geschehens am A. der Welt ist, dann funktioniert das eben nicht. Und schon gar nicht "mal eben". 

"In einigen Jahren sitzen
überall in Deutschland
studierte Menschen rum,
die 3 Monate auf einen 
70-jährigen Handwerker warten."

Besonders unbeliebt: die Kunden, die wegen einer "Kleinigkeit" anrufen, damit sie möglichst schnell einen Termin zwischendrin bekommen und vor Ort den Jungs dieses "Ach, wenn Sie eh grad da sind, ich hätte da noch dieses und jenes..." um die Ohren hauen. Die beschweren sich dann auch gerne, wenn die Kollegen quasi unverrichteter Dinge wieder abfahren, weil sie noch 3 Anschlusstermine und daher keine Zeit haben.
Immerhin hab ich dran gedacht, von meinen Gelbstickern welche mit ins Büro zu nehmen. Da haben wir aktuell eine regelrechte Trauermücken-Plage. SIE hatte dermaßen günstige Blumenerde bei der heimlichen Umtopfaktion vor ein paar Monaten benutzt, dass die ganze Erde nun wimmelt von den geflügelten Nervensägen. Und es werden mehr statt weniger. Etliche waren zwar übers Wochenende tatsächlich verreckt, aber es waren noch genug übrig. Zwei Fallen hab ich aufgestellt und beide waren am Ende des Tages schon ordentlich "beklebt" :-)

Irgendwann war der Arbeitstag dann endlich geschafft. Ein Glück. Denn seit dem frühen Nachmittag plagten mich Kopfschmerzen. Raus in die Hitze zu müssen gefiel mir gar nicht. Zumal ich auch einen Umweg machen musste, um einen defekten Motor zur Post zu bringen, der zurück an den Hersteller musste. IHR blöder Kommentar, dass sie bei der noch schlimmer angekündigten Hitze am Dienstag sich im Haus verstecken würde, da sie ja nicht arbeiten müsse, kam da gerade recht. Herzlichen Dank!
Da auf der staufreien Linie eine Betriebsstörung war, musste ich mit der Stau-Linie fahren. Und erlebte ein kleines Wunder: Kein Stau an einem Montagabend. Das kam die letzten Monate eigentlich nie vor. Der Bus kam trotzdem fast 10 Minuten zu spät.
Zum Abendessen hatte ich keine Lust zum Kochen. Daher gab es Toast Hawaii, um ein paar Reste zu verwerten. Lecker war's. Und so was "lauwarmes" gerade passend bei den Temperaturen.
Nach dem Essen hab ich dann das Abendessen für Dienstag vorbereitet. Es sollte der heißeste Tag der Woche werden mit fast 40 Grad. Da wollte ich die Gazpacho machen. Die muss aber mindestens eine Stunde in den Kühlschrank. Das wird mir abends aber zu lang. Daher hab ich sie bereits vorbereitet und sie über Nacht kalt gestellt :-)

Dienstag hatten wir morgens um 6 Uhr schon fast 20 Grad. Die Nacht war kurz, da erstens für mich viel zu warm und zweitens wegen eines seltsamen allergischen Anfalls mit Schlafproblemen da Luftnot. Ist halt Mist, wenn das eine Nasenloch plötzlich dermaßen zuschwillt, als hätte man sich ne Murmel reingestopft :-/ Keine Ahnung was das war. Aber gegen 3 Uhr morgens war alles wieder frei - einfach so. Da konnte ich immerhin noch 3 Stunden schlafen.

Der Arbeitstag zog sich daher auch ziemlich in die Länge. Ich war müde, es war heiß. Keine gute Kombination. Die leichten Kopfschmerzen waren auch gegen Mittag wieder zurück. Zumindest war es nicht so stressig am Dienstag. Die Jungs waren gut beschäftigt und Chefe hatte auch ein paar Termine.

Frau J verkündete die tollen Neuigkeiten, dass sie endlich wieder negativ ist. Eingefangen hatte sie sich das Virus zu 90 % auf dem Freiburger Weinfest. Sonst war sie wohl nirgendwo - nichtmal einkaufen. Meine Tests blieben ja auch alle negativ. Was auch immer mich um den Schlaf gebracht hat, war kein Corona. Nervig war es trotzdem.

In der Pause bin ich wieder im Büro geblieben. Bereits um 9 Uhr musste ich alles dicht machen, um die Hitze auszusperren.

Nach der Arbeit ging es direkt nach Hause. Und die Heimfahrt war furchtbar. Es war heiß, die Klimaanlagen in den Bahnen funktionierten nicht, dafür die im Bus zu gut. Bei der einen Straßenbahn gab es dann noch eine Vollbremsung, weil mal wieder ein dämlicher Smombie vor die Bahn gelatscht ist. Zum Glück ist keinem was passiert. Aber da ich schon stand - ich wollte ja umsteigen - wurde ich ziemlich heftig gegen die Haltestange gepresst. Mein armes Handgelenk :-( Aua.
Daheim auf dem Balkon satte 40 Grad im Schatten. Ich hab gedacht, ich brech zusammen. Innen drin hatte es sich auf 28 Grad aufgeheizt - trotz geschlossener Fenster und Rollläden. So toll die dicke Isolierung im Winter ist. Im Sommer ist sie kacke. Wenn die Wand einmal warm ist, bleibt sie warm :-/
Zum Abendessen musste ich quasi nur den Kühlschrank öffnen. Das war echt klasse. Zur Gazpacho gab es noch ein Laugen-Kräuterbutter-Baguette dazu und fertig. Perfekt bei der Hitze!

Mittwoch hatte ich besser geschlafen, trotz der tropischen Nacht. Die Erholung währte nur kurz, denn der Arbeitstag war mega stressig.

Die Ware für das Großprojekt wurde geliefert. Zehn Seiten Lieferschein waren zu kontrollieren und den entsprechenden Mietern zuzuordnen, Arbeitsaufträge für drei Duzend Mieter zu schreiben und den Jungs möglichst genaue Anweisungen zu formulieren. Das hat mich den halben Tag gekostet - und das auch nur, weil ich irgendwann angefangen habe, alle eingehenden Anrufe auf den AB zu schicken. 

Kunden die ihre Meinung ändern wie Unterwäsche. Welche die bei 41 Grad plötzlich feststellen das Sommer ist und am besten gestern Schatten wollen und sich dann über 6 Wochen Lieferzeit aufregen. Kunden die den Handwerkern sagen, sie sollen den defekten Schattenspender ausbauen, denn lüften sei wichtiger und sich einen Tag später aufregen, weil sie jetzt keinen Schattenspender mehr haben und der neue erst in 3 Wochen kommt. Kunden denen wir freundlicherweise ihr selbstgekauftes Zeugs versucht haben anzuschließen, und die jetzt nicht die Rechnung zahlen wollen, weil der billige Mist aus dem Internet von vornherein kaputt war und jetzt nicht funktioniert (was haben wir damit zu tun?). Kunden, die über eine anstehende Preiserhöhung lange im Voraus bescheid wussten, zwei Tage zu spät bestellen und dann trotzdem noch den alten Preis haben wollen. Irgendwann hatte ich die Nase voll. Der AB war ein netter Kollege ;-)
 
Chefe nimmt schon gar nicht mehr ab, wenn er mal am Schreibtisch sitzt. Generell war er allerdings in letzter Zeit eher weniger im Büro anwesend und mehr mit den Jungs auf den Baustellen unterwegs.

SIE glänzte durch unangemeldete Abwesenheit. Vielleicht war es Madame zu heiß? Ich hatte auch wieder ziemlich Kopfschmerzen.
 
Zwei skurrile Vorfälle mit Chefe gab es auch noch. Der erste ereignete sich in der Mittagspause. Da schrieben wir per WhatsApp (er hatte Fragen, ich hab geantwortet). Als meine Pause vorbei war, hatte ich gerade noch eine Antwort verschickt und ließ das Handy in die Hosentasche gleiten. Dabei war es wohl noch nicht ganz im Standby-Modus, denn ein paar Sekunden später sprach es aus meiner Buchse! "Hallo? Huhu? Hallooohoooo? Frau B?! Halloooooo?...." Ein "Hosentaschen-Anruf" ist mir seit Urzeiten nicht mehr passiert. Daher war ich anfangs ziemlich verwirrt, wo die Geräusche und die Stimme herkamen :-D Und dann war's auch noch ein Video-Call!!! Hoffentlich war die Innenseite meiner Hosentasche jetzt nicht zu langweilig :-D Ich hab ihm dann nur gesagt, dass meine Hosentasche ihn wohl angerufen hat und ich nichts weiter von ihm wollte. Wir haben gelacht und dann war gut. 

Später hatte ich dann allerdings doch noch eine Frage und schickte ihm zwei Bilder zur leichteren Erklärung meiner Frage. Da wusste ich natürlich nicht, dass er und der Kollege schon wieder auf dem Rückweg von der Baustelle waren - sonst hätte ich persönlich gefragt. Etwa 5 Minuten nachdem ich die Frage verschickt hatte, trudelte Chefe nämlich wieder ein - und rannte direkt auf's WC. Und während ich es durch den Flur "plätschern" hörte, kam die Antwort auf meine Frage via WhatsApp...KREISCH!!! Die Chaos-WG lässt grüßen :-D Ich hab da kommentarlos drüber geschwiegen. Es war zu heiß. Die Hirnschmelze hatte wohl bereits eingesetzt :-D

Ich war ziemlich hinüber, als es endlich Feierabend war. Draußen war ich in der Pause nicht, denn es hat tatsächlich geregnet. Sehr heftig. Aber nur sehr kurz.

Abends auf dem Heimweg war es entsprechend schwül. Aber auch das zum Glück nur kurz, denn später gab es noch ordentlich Gewitter und es kühlte auf 23 Grad ab. Das war so herrlich!
Daheim hab ich das Abendessen vorbereitet. Gratin Hawaii (mit Tortellini). Scheinbar bin ich gerade auf dem Ananas-Trip :-D Während der Auflauf im Ofen war, hab ich schnell geduscht. Danach Schmerzgel auf das Handgelenk. Denn das leichte Ziehen, was ich seit der Notbremsung der Straßenbahn hatte, entwickelte sich über den Tag zu einer fetten Sehnenscheidenentzündung :-( Als die Salbe eingezogen war, noch fix die Schiene angezogen, um das Handgelenk zu versteifen. Mist aber auch :-( Handgelenkschiene bei der Wärme...es gibt echt was schöneres.
Müdigkeit, Schmerzen und Stress...am Abend hab ich mir noch einen Stremellachs und 100g Studentenfutter reingepfiffen. Nicht gut. Budget total überzogen. Ich kann's nicht ändern. Hoffentlich hat's die Waage nicht gesehen ;-)

Donnerstag war es draußen - verglichen mit den Tagen vorher - schon fast kühl :-D Aber das hielt leider nicht sehr lange an. Am Ende des Tages hatten wir trotzdem wieder 33 Grad. Naja, besser als 40 :-D
 
Chefe erkundigte sich nach diesen "komischen gelben Dingern" in den Blumen. Fand er klasse, dass er jetzt nicht mehr die ganze Zeit Mücken klatschen muss, wenn er am Schreibtisch hockt :-D Seit ich die Gelbsticker am Montag aufgestellt hatte, sind echt unglaublich viele Viecher dran kleben geblieben. Es waren ja übers Wochenende etliche verreckt. Aber, dass dennoch dermaßen viele übrig geblieben waren, ist echt erschreckend. Naja, wer festklebt nervt nicht mehr.

Im Büro war es die ersten 2 Stunden noch stressig. Als dann aber endlich das Telefon ruhiger wurde und die Herren der Schöpfung alle das Haus verlassen hatten, wurde es noch ein recht entspannter Arbeitstag. Ich hab das ganze liegengebliebene Zeugs von Mittwochnachmittag aufgeholt, ein paar Kunden - die ja auf dem AB gelandet waren - zurückgerufen. Und war zum Feierabend mit meinem Tagwerk zufrieden...aber nicht mit allem fertig geworden.

In der Pause war ich wieder nicht am See, auch wenn die Temperaturen es zugelassen hätten. Irgendwie hatte ich einfach keine Lust.

Am späteren Nachmittag fing ich dann auch unter der Handgelenkschiene ordentlich an zu schwitzen. Nicht schön. Echt nicht. Aber wenn ich die Entzündung schnell los werden will, muss ich da jetzt durch.

Zum Feierabend bin ich direkt heim. Nur ein Brot hab ich unterwegs noch geholt. Bei einem Bäcker, bei dem ich sonst nie einkaufe. Aber der lag halt grad auf dem Weg und ich hatte keine Nerven für einen Umweg.
Gekocht hab ich uns zum Abendessen Reis. Dazu gab es fertiges TK Hühnerfrikassee. That's it. Ich bin gerade total urlaubsreif.

Freitag war es wieder sehr warm. Morgens schon. Chefe hatte Bürotag und war bereits gegen 9:00 Uhr am Schreibtisch. Sein Schreibtisch war voll, weil er ja fast die ganze Woche mit den Handwerkern unterwegs waren.

Der Arbeitstag war extrem stressig. Er hat mir Zeugs rübergeworfen. Ich hab es soweit bearbeitet wie ich konnte und es dann wieder zurückgegeben. Am Ende waren zwar unsere Schreibtische gut leer, aber dennoch hatte ich nicht das Gefühl, viel geschafft zu haben. Denn das, was ich eigentlich machen wollte, habe ich nichtmal mit der Fingerspitze berührt.

In der Pause war ich das erste Mal diese Woche am See. Obwohl es mir eigentlich viel zu warm war. Aber SIE war leicht nervig und ich hatte sowas von keinen Bock, die Pause im Büro zu verbringen.

Als es endlich Feierabend läutete, war ich mal wieder die letzte im Büro. Chefe hatte sich vorzeitig ins Wochenende verabschiedet, nicht ohne mir noch ordentlich "mal eben schnell noch" Krempel hinzuwerfen. So musste ich am Freitag noch ein paar Minuten länger machen. 

Den Heimweg hab ich so direkt wie möglich angetreten. Das hieß, ich musste die letzten 2 km laufen. Zum kochen hatte ich wieder keine Lust. Daher: Spaghetti mit Tomatensoße.
Zum Dessert gab es Eis. Und ja, ich war wieder ein absolutes Opfer. Aber ich bin nunmal ein großer Fan von Star Wars und daher...naja...
Der süße kleine Yoda war schnell vernascht ;-) Schoko-Vanille-Eis. Nichts besonderes eigentlich. Aber es war ein Yoda! :-D
Die Waage war endlich gnädig und gewährte mir die Abnahme, die sich schon seit gut 2 Wochen anbahnte und sich einfach nicht einstellen wollte. Die ganze Woche hatte sich schon die 109,X gezeigt und am Freitag hatte ich die dann plötzlich sogar einfach übersprungen! Ich hab gedacht ich guck nicht richtig und hab mich mega gefreut. Satte 1,2 kg weniger und somit 108,9 kg :-D

Und am Wochenende? Es soll heiß werden. Wir haben eigentlich nichts geplant und entscheiden spontan. Außerdem ist am Samstag wieder Großeinkauf für uns und SchwieMu angesagt.






Die KW 29 in kurz:
Samstag: 3.305/1.800 kcal, 6.526 Schritte
Sonntag: 2.614/1.800 kcal, 5.966 Schritte
Montag: 1.805/1.800 kcal, 6.261 Schritte
Dienstag: 3.034/1.800 kcal, 7.462 Schritte
Mittwoch: 2.508/1.800 kcal, 6.093 Schritte
Donnerstag: 2.265/1.800 kcal, 8.776 Schritte
Freitag: 2.518/1.800 kcal, 10.960 Schritte

Abnahme: -1,2 kg