Samstag, 23. Juli 2022

Wunschgewicht: KW 29 - 2022

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Samstag haben wir bis 9 Uhr im Bett verbracht. Denn ich bin am Freitagabend erst spät eingeschlafen, obwohl ich recht früh im Bett war. Der Wind stand ungünstig, so dass man das 160 BPM Wummern des Sea You Festivals sehr laut bis in unser Schlafzimmer gehört hat. Diese Musik ist echt nicht meins und wenn man dann nur diese schnelle Gewummere hört, verursacht das, zumindest bei mir, innerlich irgendwie Nervosität, Unruhe und Herzrasen. Nicht günstig, wenn man zur Ruhe kommen und pennen will.
Wir haben uns fertig gemacht und sind eine Runde spazieren gegangen. Unterwegs haben wir Frühstück mitgebracht und dann tatsächlich erst um 11 Uhr auf dem Balkon gefrühstückt :-D
Den restlichen Tag verbrachten wir in der kühlen Wohnung. Ich hab gebloggt, Schatz hat aufgeräumt - ich glaube, er wird NIE fertig :-D Außerdem habe ich auf dem Balkon hier und da ein paar Gelbfallen verteilt. Mal gucken, ob es was hilft.
Die Heidelbeere und die Gurke haben ihren Platz getauscht, weil ich gelesen hatte, dass Gurken viel Sonne mögen. Außerdem hab ich der Gurke eine Rankhilfe verpasst - auch nach online Balkon-Gärtner-Tips. Mal sehen, ob das noch was hilft und ob sie sich erholt. Am Samstag sah sie nämlich eher so aus, als würde sie eingehen - wie die Kartoffeln auch :-/
Dafür sieht die Paprika bombig aus - und blüht wie verrückt. Meine Erdbeeren ranken wie blöd und wollen sich vermehren. Der Salat ist verbrannt :-/

Da wir erst so spät gefrühstückt hatten, haben wir erst am Abend wieder was gegessen. Da gab es die vom Salat letzte Woche übriggelbliebenen Burger Brötchen - als Burger natürlich - mit Kartoffelecken und Gurkensalat.
Zum Dessert ein (für den Liebsten laktosefreies) Eis vom TK-Kost-Anbieter des Vertrauens. Das war himmlisch lecker!
 
Sonntag haben wir auch lange geschlafen. Und ich hatte besser geschlafen. Der Wind stand gut, so dass man das Festival in der Nacht kaum hörte.
Wir sind morgens wieder eine kleine Runde gelaufen und haben Frühstück mitgebracht. Wir haben draußen gegessen, während die Waschmaschine lief. Bei angekündigten 33 Grad haben wir die Gelegenheit genutzt, um die Bettwäsche zu waschen - inkl. des etwas dickeren Matratzenschoners (der braucht immer ewig zum trocknen). Der Plan ging auf. Am Abend konnten wir alles sonnengetrocknet direkt wieder draufziehen :-)

Während der größten Hitze des Tages hab ich es endlich geschafft, meine Handstulpen fertig zu häkeln und mich anschließend mit der Restwolle an das Erlernen einer neuen Häkeltechnik gemacht. Das ging, nach wenigen anfänglichen Schwierigkeiten, dann doch leichter als erwartet. Zumindest mit nur einer einzigen Farbe :-D
Ich war so motiviert, dass ich direkt noch einen zweiten Testlappen angefangen habe - dieses Mal mit einem Farbwechsel. Das war schon etwas schwieriger, da ich am Ende - der Faulheit wegen - mit 3 Knäulen gleichzeitig gearbeitet habe (so erspare ich mir aber am Ende das vernähen allzuvieler Fäden). Bei der geplanten Decke hab ich 11 verschiedene Farben! Das soll mir was geben... Aber ich kann ja doch ziemlich ehrgeizig sein, wenn ich will. Und bis zur Geburt des neuen Erdenbürgers sind ja auch noch locker 7 Monate Zeit :-D Für die, die es noch nicht mitbekommen haben: NEIN! Ich bin nicht schwanger :-D Ich werde allerdings Tante.
Ansonsten war es ein richtig schöner, fauler Sonntag. Zum Abendessen gab es griechischen Kichererbsensalat mit Grillido-Würstchen.
Die gab's günstig im Discounter und ich hatte davon mal eine Probepackung (gratis) in einer meiner Kochboxen. Da wir die ganz lecker fanden, hab ich nochmal welche im Discounter erstanden, als ich letzte Woche dort war.

Montag begann noch recht angenehm mit 18 Grad. Allerdings war es gegen 10 Uhr schon dermaßen warm, dass ich es draußen kaum ausgehalten habe. Die Mittagspause habe ich daher im schattigen Büro verbracht, statt am See. Allein der Weg dort hin....nee...

Der Arbeitstag war stressig. Das wird die nächsten 3 Wochen auch nicht besser. Ich kenne dieses Phänomen schon aus den Vorjahren. Die "Zu-spät-Besteller" werden dann plötzlich ungeduldig und wollen die Montage noch vor den Betriebsferien. Mit denen diskutieren zu müssen zehrt ganz schön am Nervenkostüm. Aber, das kommt ja erst noch. Aktuell geht es eher darum, alles was schon da ist, möglichst direkt zu montieren und bei allem was neu reinkommt, die Kunden etwas zu vertrösten.
 
Ausgerechnet jetzt kommen nämlich zusätzlich noch ein Haufen Reparaturen rein, die am besten auch schon gestern gemacht werden sollen. Wo waren die denn im Frühjahr und Winter, als wir die dringender gebraucht hätten als jetzt? Die meisten Dinge kündigen ihr Ableben doch recht frühzeitig an. Auch da dann wieder Diskussionen ohne Ende. Reparaturen werden halt die nächsten 3 Wochen nur gemacht, wenn zwischendurch Luft ist. Termine sind daher eher spontan. Das Argument "Ist doch nur eine Kleinigkeit" zieht da auch nicht. Denn wenn die Jungs für diese "Kleinigkeit" 'ne gute dreiviertel Stunde im Auto hocken müssen, weil der Ort des Geschehens am A. der Welt ist, dann funktioniert das eben nicht. Und schon gar nicht "mal eben". 

"In einigen Jahren sitzen
überall in Deutschland
studierte Menschen rum,
die 3 Monate auf einen 
70-jährigen Handwerker warten."

Besonders unbeliebt: die Kunden, die wegen einer "Kleinigkeit" anrufen, damit sie möglichst schnell einen Termin zwischendrin bekommen und vor Ort den Jungs dieses "Ach, wenn Sie eh grad da sind, ich hätte da noch dieses und jenes..." um die Ohren hauen. Die beschweren sich dann auch gerne, wenn die Kollegen quasi unverrichteter Dinge wieder abfahren, weil sie noch 3 Anschlusstermine und daher keine Zeit haben.
Immerhin hab ich dran gedacht, von meinen Gelbstickern welche mit ins Büro zu nehmen. Da haben wir aktuell eine regelrechte Trauermücken-Plage. SIE hatte dermaßen günstige Blumenerde bei der heimlichen Umtopfaktion vor ein paar Monaten benutzt, dass die ganze Erde nun wimmelt von den geflügelten Nervensägen. Und es werden mehr statt weniger. Etliche waren zwar übers Wochenende tatsächlich verreckt, aber es waren noch genug übrig. Zwei Fallen hab ich aufgestellt und beide waren am Ende des Tages schon ordentlich "beklebt" :-)

Irgendwann war der Arbeitstag dann endlich geschafft. Ein Glück. Denn seit dem frühen Nachmittag plagten mich Kopfschmerzen. Raus in die Hitze zu müssen gefiel mir gar nicht. Zumal ich auch einen Umweg machen musste, um einen defekten Motor zur Post zu bringen, der zurück an den Hersteller musste. IHR blöder Kommentar, dass sie bei der noch schlimmer angekündigten Hitze am Dienstag sich im Haus verstecken würde, da sie ja nicht arbeiten müsse, kam da gerade recht. Herzlichen Dank!
Da auf der staufreien Linie eine Betriebsstörung war, musste ich mit der Stau-Linie fahren. Und erlebte ein kleines Wunder: Kein Stau an einem Montagabend. Das kam die letzten Monate eigentlich nie vor. Der Bus kam trotzdem fast 10 Minuten zu spät.
Zum Abendessen hatte ich keine Lust zum Kochen. Daher gab es Toast Hawaii, um ein paar Reste zu verwerten. Lecker war's. Und so was "lauwarmes" gerade passend bei den Temperaturen.
Nach dem Essen hab ich dann das Abendessen für Dienstag vorbereitet. Es sollte der heißeste Tag der Woche werden mit fast 40 Grad. Da wollte ich die Gazpacho machen. Die muss aber mindestens eine Stunde in den Kühlschrank. Das wird mir abends aber zu lang. Daher hab ich sie bereits vorbereitet und sie über Nacht kalt gestellt :-)

Dienstag hatten wir morgens um 6 Uhr schon fast 20 Grad. Die Nacht war kurz, da erstens für mich viel zu warm und zweitens wegen eines seltsamen allergischen Anfalls mit Schlafproblemen da Luftnot. Ist halt Mist, wenn das eine Nasenloch plötzlich dermaßen zuschwillt, als hätte man sich ne Murmel reingestopft :-/ Keine Ahnung was das war. Aber gegen 3 Uhr morgens war alles wieder frei - einfach so. Da konnte ich immerhin noch 3 Stunden schlafen.

Der Arbeitstag zog sich daher auch ziemlich in die Länge. Ich war müde, es war heiß. Keine gute Kombination. Die leichten Kopfschmerzen waren auch gegen Mittag wieder zurück. Zumindest war es nicht so stressig am Dienstag. Die Jungs waren gut beschäftigt und Chefe hatte auch ein paar Termine.

Frau J verkündete die tollen Neuigkeiten, dass sie endlich wieder negativ ist. Eingefangen hatte sie sich das Virus zu 90 % auf dem Freiburger Weinfest. Sonst war sie wohl nirgendwo - nichtmal einkaufen. Meine Tests blieben ja auch alle negativ. Was auch immer mich um den Schlaf gebracht hat, war kein Corona. Nervig war es trotzdem.

In der Pause bin ich wieder im Büro geblieben. Bereits um 9 Uhr musste ich alles dicht machen, um die Hitze auszusperren.

Nach der Arbeit ging es direkt nach Hause. Und die Heimfahrt war furchtbar. Es war heiß, die Klimaanlagen in den Bahnen funktionierten nicht, dafür die im Bus zu gut. Bei der einen Straßenbahn gab es dann noch eine Vollbremsung, weil mal wieder ein dämlicher Smombie vor die Bahn gelatscht ist. Zum Glück ist keinem was passiert. Aber da ich schon stand - ich wollte ja umsteigen - wurde ich ziemlich heftig gegen die Haltestange gepresst. Mein armes Handgelenk :-( Aua.
Daheim auf dem Balkon satte 40 Grad im Schatten. Ich hab gedacht, ich brech zusammen. Innen drin hatte es sich auf 28 Grad aufgeheizt - trotz geschlossener Fenster und Rollläden. So toll die dicke Isolierung im Winter ist. Im Sommer ist sie kacke. Wenn die Wand einmal warm ist, bleibt sie warm :-/
Zum Abendessen musste ich quasi nur den Kühlschrank öffnen. Das war echt klasse. Zur Gazpacho gab es noch ein Laugen-Kräuterbutter-Baguette dazu und fertig. Perfekt bei der Hitze!

Mittwoch hatte ich besser geschlafen, trotz der tropischen Nacht. Die Erholung währte nur kurz, denn der Arbeitstag war mega stressig.

Die Ware für das Großprojekt wurde geliefert. Zehn Seiten Lieferschein waren zu kontrollieren und den entsprechenden Mietern zuzuordnen, Arbeitsaufträge für drei Duzend Mieter zu schreiben und den Jungs möglichst genaue Anweisungen zu formulieren. Das hat mich den halben Tag gekostet - und das auch nur, weil ich irgendwann angefangen habe, alle eingehenden Anrufe auf den AB zu schicken. 

Kunden die ihre Meinung ändern wie Unterwäsche. Welche die bei 41 Grad plötzlich feststellen das Sommer ist und am besten gestern Schatten wollen und sich dann über 6 Wochen Lieferzeit aufregen. Kunden die den Handwerkern sagen, sie sollen den defekten Schattenspender ausbauen, denn lüften sei wichtiger und sich einen Tag später aufregen, weil sie jetzt keinen Schattenspender mehr haben und der neue erst in 3 Wochen kommt. Kunden denen wir freundlicherweise ihr selbstgekauftes Zeugs versucht haben anzuschließen, und die jetzt nicht die Rechnung zahlen wollen, weil der billige Mist aus dem Internet von vornherein kaputt war und jetzt nicht funktioniert (was haben wir damit zu tun?). Kunden, die über eine anstehende Preiserhöhung lange im Voraus bescheid wussten, zwei Tage zu spät bestellen und dann trotzdem noch den alten Preis haben wollen. Irgendwann hatte ich die Nase voll. Der AB war ein netter Kollege ;-)
 
Chefe nimmt schon gar nicht mehr ab, wenn er mal am Schreibtisch sitzt. Generell war er allerdings in letzter Zeit eher weniger im Büro anwesend und mehr mit den Jungs auf den Baustellen unterwegs.

SIE glänzte durch unangemeldete Abwesenheit. Vielleicht war es Madame zu heiß? Ich hatte auch wieder ziemlich Kopfschmerzen.
 
Zwei skurrile Vorfälle mit Chefe gab es auch noch. Der erste ereignete sich in der Mittagspause. Da schrieben wir per WhatsApp (er hatte Fragen, ich hab geantwortet). Als meine Pause vorbei war, hatte ich gerade noch eine Antwort verschickt und ließ das Handy in die Hosentasche gleiten. Dabei war es wohl noch nicht ganz im Standby-Modus, denn ein paar Sekunden später sprach es aus meiner Buchse! "Hallo? Huhu? Hallooohoooo? Frau B?! Halloooooo?...." Ein "Hosentaschen-Anruf" ist mir seit Urzeiten nicht mehr passiert. Daher war ich anfangs ziemlich verwirrt, wo die Geräusche und die Stimme herkamen :-D Und dann war's auch noch ein Video-Call!!! Hoffentlich war die Innenseite meiner Hosentasche jetzt nicht zu langweilig :-D Ich hab ihm dann nur gesagt, dass meine Hosentasche ihn wohl angerufen hat und ich nichts weiter von ihm wollte. Wir haben gelacht und dann war gut. 

Später hatte ich dann allerdings doch noch eine Frage und schickte ihm zwei Bilder zur leichteren Erklärung meiner Frage. Da wusste ich natürlich nicht, dass er und der Kollege schon wieder auf dem Rückweg von der Baustelle waren - sonst hätte ich persönlich gefragt. Etwa 5 Minuten nachdem ich die Frage verschickt hatte, trudelte Chefe nämlich wieder ein - und rannte direkt auf's WC. Und während ich es durch den Flur "plätschern" hörte, kam die Antwort auf meine Frage via WhatsApp...KREISCH!!! Die Chaos-WG lässt grüßen :-D Ich hab da kommentarlos drüber geschwiegen. Es war zu heiß. Die Hirnschmelze hatte wohl bereits eingesetzt :-D

Ich war ziemlich hinüber, als es endlich Feierabend war. Draußen war ich in der Pause nicht, denn es hat tatsächlich geregnet. Sehr heftig. Aber nur sehr kurz.

Abends auf dem Heimweg war es entsprechend schwül. Aber auch das zum Glück nur kurz, denn später gab es noch ordentlich Gewitter und es kühlte auf 23 Grad ab. Das war so herrlich!
Daheim hab ich das Abendessen vorbereitet. Gratin Hawaii (mit Tortellini). Scheinbar bin ich gerade auf dem Ananas-Trip :-D Während der Auflauf im Ofen war, hab ich schnell geduscht. Danach Schmerzgel auf das Handgelenk. Denn das leichte Ziehen, was ich seit der Notbremsung der Straßenbahn hatte, entwickelte sich über den Tag zu einer fetten Sehnenscheidenentzündung :-( Als die Salbe eingezogen war, noch fix die Schiene angezogen, um das Handgelenk zu versteifen. Mist aber auch :-( Handgelenkschiene bei der Wärme...es gibt echt was schöneres.
Müdigkeit, Schmerzen und Stress...am Abend hab ich mir noch einen Stremellachs und 100g Studentenfutter reingepfiffen. Nicht gut. Budget total überzogen. Ich kann's nicht ändern. Hoffentlich hat's die Waage nicht gesehen ;-)

Donnerstag war es draußen - verglichen mit den Tagen vorher - schon fast kühl :-D Aber das hielt leider nicht sehr lange an. Am Ende des Tages hatten wir trotzdem wieder 33 Grad. Naja, besser als 40 :-D
 
Chefe erkundigte sich nach diesen "komischen gelben Dingern" in den Blumen. Fand er klasse, dass er jetzt nicht mehr die ganze Zeit Mücken klatschen muss, wenn er am Schreibtisch hockt :-D Seit ich die Gelbsticker am Montag aufgestellt hatte, sind echt unglaublich viele Viecher dran kleben geblieben. Es waren ja übers Wochenende etliche verreckt. Aber, dass dennoch dermaßen viele übrig geblieben waren, ist echt erschreckend. Naja, wer festklebt nervt nicht mehr.

Im Büro war es die ersten 2 Stunden noch stressig. Als dann aber endlich das Telefon ruhiger wurde und die Herren der Schöpfung alle das Haus verlassen hatten, wurde es noch ein recht entspannter Arbeitstag. Ich hab das ganze liegengebliebene Zeugs von Mittwochnachmittag aufgeholt, ein paar Kunden - die ja auf dem AB gelandet waren - zurückgerufen. Und war zum Feierabend mit meinem Tagwerk zufrieden...aber nicht mit allem fertig geworden.

In der Pause war ich wieder nicht am See, auch wenn die Temperaturen es zugelassen hätten. Irgendwie hatte ich einfach keine Lust.

Am späteren Nachmittag fing ich dann auch unter der Handgelenkschiene ordentlich an zu schwitzen. Nicht schön. Echt nicht. Aber wenn ich die Entzündung schnell los werden will, muss ich da jetzt durch.

Zum Feierabend bin ich direkt heim. Nur ein Brot hab ich unterwegs noch geholt. Bei einem Bäcker, bei dem ich sonst nie einkaufe. Aber der lag halt grad auf dem Weg und ich hatte keine Nerven für einen Umweg.
Gekocht hab ich uns zum Abendessen Reis. Dazu gab es fertiges TK Hühnerfrikassee. That's it. Ich bin gerade total urlaubsreif.

Freitag war es wieder sehr warm. Morgens schon. Chefe hatte Bürotag und war bereits gegen 9:00 Uhr am Schreibtisch. Sein Schreibtisch war voll, weil er ja fast die ganze Woche mit den Handwerkern unterwegs waren.

Der Arbeitstag war extrem stressig. Er hat mir Zeugs rübergeworfen. Ich hab es soweit bearbeitet wie ich konnte und es dann wieder zurückgegeben. Am Ende waren zwar unsere Schreibtische gut leer, aber dennoch hatte ich nicht das Gefühl, viel geschafft zu haben. Denn das, was ich eigentlich machen wollte, habe ich nichtmal mit der Fingerspitze berührt.

In der Pause war ich das erste Mal diese Woche am See. Obwohl es mir eigentlich viel zu warm war. Aber SIE war leicht nervig und ich hatte sowas von keinen Bock, die Pause im Büro zu verbringen.

Als es endlich Feierabend läutete, war ich mal wieder die letzte im Büro. Chefe hatte sich vorzeitig ins Wochenende verabschiedet, nicht ohne mir noch ordentlich "mal eben schnell noch" Krempel hinzuwerfen. So musste ich am Freitag noch ein paar Minuten länger machen. 

Den Heimweg hab ich so direkt wie möglich angetreten. Das hieß, ich musste die letzten 2 km laufen. Zum kochen hatte ich wieder keine Lust. Daher: Spaghetti mit Tomatensoße.
Zum Dessert gab es Eis. Und ja, ich war wieder ein absolutes Opfer. Aber ich bin nunmal ein großer Fan von Star Wars und daher...naja...
Der süße kleine Yoda war schnell vernascht ;-) Schoko-Vanille-Eis. Nichts besonderes eigentlich. Aber es war ein Yoda! :-D
Die Waage war endlich gnädig und gewährte mir die Abnahme, die sich schon seit gut 2 Wochen anbahnte und sich einfach nicht einstellen wollte. Die ganze Woche hatte sich schon die 109,X gezeigt und am Freitag hatte ich die dann plötzlich sogar einfach übersprungen! Ich hab gedacht ich guck nicht richtig und hab mich mega gefreut. Satte 1,2 kg weniger und somit 108,9 kg :-D

Und am Wochenende? Es soll heiß werden. Wir haben eigentlich nichts geplant und entscheiden spontan. Außerdem ist am Samstag wieder Großeinkauf für uns und SchwieMu angesagt.






Die KW 29 in kurz:
Samstag: 3.305/1.800 kcal, 6.526 Schritte
Sonntag: 2.614/1.800 kcal, 5.966 Schritte
Montag: 1.805/1.800 kcal, 6.261 Schritte
Dienstag: 3.034/1.800 kcal, 7.462 Schritte
Mittwoch: 2.508/1.800 kcal, 6.093 Schritte
Donnerstag: 2.265/1.800 kcal, 8.776 Schritte
Freitag: 2.518/1.800 kcal, 10.960 Schritte

Abnahme: -1,2 kg

3 Kommentare:

  1. Hallo Nicky,
    ich glaube du würdest es bei uns hier besser aushalten. Nachdem es endlich mal von Samstag bis Mittwochabend herrlich Sommerlich mit Temperaturen von ca. 35 Grad und ein laues Lüftchen wehte, regnete es ab Mittwochabends und am Donnerstag. Gestern morgen hatten wir 16 Grad und es war richtig herbstlich, zum Glück wurde es aber wieder wärmer bis ca. 25 Grad. Abends braucht man eine leichte Jacke und heute Mittag habe ich ein älteres Pärchen gesehen die wahrhaftig Steppjacken anhatten.
    Nun ja ihr in Freiburg seit ja wirklich einer der wärmeren Städte in Deutschland.
    Einen schönen Sonntag
    Gruß
    Hannelore

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  2. Wir haben hier auch ungewöhnlich heiße Tage. Man schaut, dass man sie so ruhig wie möglich erträgt. Ein bisschen Abwechslung hatte ich gestern, als ich mich in der Stadt mit der Mädelsgruppe getroffen habe. Ansonsten halte ich mich in der Freizeit meistens im Garten auf oder bei Extremhitze auch drinnen im kühleren Haus.
    Dass die Pflanzen auf deinem Balkon schwächeln ist bei dieser Hitze kein Wunder. Die kleinen Töpfe sind schnell ausgetrocknet, da kann man wenig machen.
    Ich wünsche dir einen schönen Sonntag.
    Liebe Grüße von Ingrid, der Pfälzerin

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  3. Hier war es ähnlich warm und unangenehm. Selbst Regen konnte kaum etwas abkühlen. Ich bin froh wenn es wieder Richtung Herbst geht. Diese extreme Hitze mag ich gar nicht.

    Ich kenne das auch von ganz vielen ...erst wird gewartet ob sich das Problem von alleine löst und wenn nicht sollen es andere am besten Gestern schon erledigt haben. Fürchterlich. Ersatzteile braucht man dafür ? Echt jetzt ?....*gg

    Ich wünsche Dir eine nicht zu heiße neue Woche
    LG heidi

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