Samstag, 26. September 2026

Wunschgewicht: KW 39 - 2026

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Samstag hatte ich echt gut geschlafen. Und wenn mich um 8:30 Uhr nicht ein dringendes Bedürfnis aus dem Bett getrieben hätte, hätte ich es defintiv noch länger ausgehalten.
 
Nach dem Frühstück habe ich Zuhause noch etwas klar Schiff gemacht und die Adventskalender-Listen für die Nichten fertig gemacht. Ergebnis: der Kalender für die Große ist bereits vollständig! Für die Kleine muss ich noch die Packung Regenbogenstifte und eine Kleinigkeit für Türchen Nr. 10 besorgen. Dann ist der Kalender auch vollständig :-D Das freut mich ungemein. Aber mit so "Nebenbei-Einkäufen" muss ich nach der Werkstattrechnung bis nächsten Monat warten.
Gegen Mittag bin ich dann zum Baumarkt und hab alles bekommen, was ich dort wollte. Wieder Zuhause habe ich die eine Ecke im Bad mit dem Schimmelzeugs behandelt und war erfreut, dass das so gut funktioniert hat. Jetzt muss nur noch der Vermieter die Dichtungen in den Fenstern erneuern und alles ist Paletti :-)
 
Die letzten paar Tage gab es bei mir auch keine neuen Mückenstiche. Ob die Duftbarriere doch funktioniert oder es nur daran liegt, dass die Viecher gerade nicht so dolle fliegen, weiß ich allerdings nicht.
 
Den Nachmittag alleine - der MBW war bei seiner Mutter - habe ich total genossen und auch ein bisschen Körperpflege betrieben. Total entspannt :-)
 
Zum Abendessen gab es Bratkartoffeln mit Wurstsalat. Denn die alten Kartoffeln mussten weg. 
Und als ich mich dann zum lesen ins Bett verkriechen wollte, bekam ich den Schreck meines Lebens. Ich machte in meinem Zimmer das Licht an und an der Wand hockte eine gigantische Nosferatuspinne. Die Viecher können verdammt groß werden. Ähnlich wie unsere Hauswinkelspinnen, aber irgendwie noch massiver. Bisher habe ich in meinem Leben erst zwei von denen zu Gesicht bekommen (inkl. der Begegnung am Samstag). Und diese hier war etwa doppelt so groß wie meine letzte Begegnung. Ich vermute, der Erstkontakt war ein Männchen, der aktuelle ein Weibchen.
 
Während ich meine Höhenangst inzwischen deutlich besser im Griff habe als früher, bekomme ich bei großen Spinnen (die nicht sicher hinter Glas sind) immer noch leichte Panikattacken. Das Tier war zu groß, um es zu klatschen und mit vor Panik zitterndem Körper wollte ich ein Fangen nicht riskieren. Zu groß die Gefahr, dass sie entkommt und in meinem Zimmer "verschwindet". Ich hätte da nicht schlafen können. Also musste der Staubsauger her.
 
Und selbst da, musste ich das Rohr bestimmt 4-5 Sekunden an das Mistvieh halten, bis es endlich weg war. Die hat sich extrem an der Wand festgehalten und sich gegen den Sog gestemmt. Sowas hab ich noch nie gesehen!
 
Ich schwöre, wenn ich schon alleine wohnen würde, hätte ich eine Fliegenklatsche aus Stahl und immer ein Pöttchen Farbe parat, um die Flecken an der Wand zu überstreichen :-D So musste um kurz nach 21 Uhr der MBW noch den Staubsauger leer machen und den Restmüll runter bringen, um die (hoffentlich) Leiche zu entsorgen. Zu irgendwas muss die WG ja gut sein. Während dessen habe ich mit Herzrasen, Angstschweiß und Adrenalin auf der Couch gesessen, und versucht runter zu kommen. Der Staubsauger blieb über Nacht auf dem Balkon. In Quarantäne.
 
Dummerweise saß der große Eindringling direkt neben dem kleineren, achtbeinigen Zimmergenossen, der bei der Aktion leider auch im Staubsauger landete. Die kleinen Exemplare machen mir tatsächlich (nichts) mehr aus. Außerdem fangen sie Trauermücken und Obstfliegen. Panik lösen nur die großen aus - und das auch nur, wenn ich sie ohne Barriere zwischen uns antreffe. Solange die in Terrarien sitzen, kann ich sie tatsächlich mit einem mulmigen Gefühl ansehen. Aber in Panik gerate ich nicht. 
 
Sonntag habe ich bis etwa 9:00 Uhr geschlafen. Direkt nach dem Aufstehen habe ich die Suchmaschine bemüht. Insekten und Spinnen überleben den Staubsauger in der Regel nicht. Denn sie werden (bei voller Saugleistung) mit 100-140 kmh eingesaugt und prallen mit dieser Geschwindigkeit gegen Schlauch und Wände des Geräts. Selbst wenn sie das überleben, ersticken sie an den feinen Staubpartikeln im Beutel. Nur extrem robuste Exemplare könnten unter Umständen und vielleicht die Begegnung mit einem Staubsauger überleben. Das war erstmal beruhigend.
 
Ich habe auch erfahren, wieso das Vieh so penetrant an der Wand klebte und nicht so leicht aufgab. Die Tiere (Nosferatuspinnen) haben ganz besondere Füße/Haltehaare und können - im Gegensatz zu unseren heimischen Spinnen, tatsächlich auch Senkrecht an Glas hochlaufen. Absolut irre! Ist für die Einwanderer absolut kein Problem und für mich total gruselig und verrückt. Meine Tapete war da wohl wie eine praktische Kletterwand mit besonders vielen Haltepunkten. Daher dauerte es so lange, bis sie sich von der Wand endlich löste!
 
Immerhin weben die Biester keine Netze. Sie latschen ihrer Beute hinterher und schlagen dann blitzschnell zu. Trotzdem will ich so ein gigantisches Tier nicht in meinem Zimmer oder meiner Wohnung, wo es womöglich das warme Bett aufsucht oder sich zwischen meinen Klamotten verkriecht und mich dann - wegen Missverständnissen - beißt. Nein, danke! Denn der Biss so einer Spinne soll ähnlich schmerzhaft sein wie der Stich einer Wespe und kann sich - wenn es blöd läuft - böse entzünden. Muss ich alles nicht haben. Mit den Stechmücken habe ich schon genug Probleme - und die sind vergleichsweise winzig!
 
In der Nacht habe ich das erste Mal nach langer Zeit wieder sehr lebhaft geträumt. Leider konnte ich mich schon direkt nach dem Aufstehen nicht mehr an Details erinnern. Nur noch, dass ich im Traum geheult hatte. Passend dazu waren meine Nebenhöhlen so dicht, als hätte ich tatsächlich Rotz und Wasser geheult. Verrückt. Hattet ihr sowas auch schonmal?
 
Nach dem Frühstück hab ich mich dann mit der am Donnerstag gelieferten Wolle auf die Couch verzogen und an dem Terminprojekt weitergehäkelt. Da bin ich echt weit gekommen. Eigentlich bin ich fast fertig geworden. Dummerweise hatte ich "den Fuckelkram" an dem Projekt die letzten Male übersprungen, weil ich da am wenigsten Bock drauf hatte. Am Ende war dann natrürlich nur noch der Kleinkram übrig. Das letzte Einzelteil ist aber jetzt gehäkelt. Weil mir von der Feinarbeit allerdings die Finger weh taten, muss das Zusammennähen und Verzieren bis nächstes Wochenende warten. Aber dann ist es vollbracht :-D
 
Nachmittags gab es den Rest von diesem TK Tiramisu Dingens, was der MBW mal angeschleppt hatte und zum Abendessen einfach nur Reibekuchen mit Räucherlachs und dem Becher Sour Cream, der seit Wochen im Kühlschrank auf Verwendung wartete. 
Zwischendrin hatte der MBW sein Smartphone "zerschossen", weil er entweder was falsch gedrückt hat, nicht richig gelesen hat oder zu ungeduldig war - oder eine wilde Kombination aller drei Möglichkeiten. Jedenfalls hatte es sich mitten in einem Software-Update komplett aufgehängt und ließ sich auch nicht mehr ausschalten. 
 
Und, wie er das so gewohnheitsmäßig halt immer macht, stapfte er wutschnaubend immer um mich herum und vor mir her, schimpfte vor sich hin (auf Reaktion heischend) und ich.... reagierte mal so gar nicht auf seinen Scheiß :-D Wir sind ja nicht mehr zusammen. Wenn er was will, muss er fragen ;-) Hätte er eigentlich früher schon müssen, aber Frau ist ja bekanntlich manchmal etwas doof. Zumindest ich...ganz offensichtlich.
Dass ich nicht direkt sprang (wie früher), führte dann zur ersten direkten Ansprache meiner Person. Erster Akt (Vorwurf): "Du hast dich total zum Negativen verändert, seit wir nicht mehr zusammen sind!" Aha. Er kriegt seinen Willen und meine ungeteilte Aufmerksamkeit nicht mehr und ich hab mich negativ verändert. Alles klar ;-) Kann ich mit leben.

Da ich eh keine Ahnung hatte, WIE er sein Telefon "geschrottet" hat (ich war ja nicht dabei) und ich so ein Problem noch nie hatte, konnte ich ihm ja nun auch nicht direkt helfen (selbst, wenn ich gewollt hätte). Erfahrungswerte fehlten. Und ich bin nicht das verdammte Internet, das auf alles eine Antwort parat hat. Mal abgesehen davon, dass er bis zu diesem Zeitpunkt nicht einmal nach Hilfe gefragt hatte. Ich selbst hätte auch erstmal die Suchmaschine befragen müssen. Und DAS kann er ja auch selbst - finde ich. Daher hab ich mich (leicht gereizt) erdreistet zu fragen, wie ich ihm denn hätte helfen sollen?

Zweiter Akt (Forderung): "Du kannst ja mal googeln. Dein Handy geht ja schließlich noch!" DAS war natürlich eine Forderung und noch immer keine Bitte um Hilfe. Ich kenne das Spiel. Schon lange. Und während ich früher, um des lieben Frieden willen, nachgegeben hätte, mache ich das jetzt nicht mehr. Böse, ich weiß! Daher setzte er direkt nach: "Mir ist schon klar, dass ich von dir keine Hilfe mehr zu erwarten habe!". 

Natürlich hab ich auf die FORDERUNG und den erneuten VORWURF direkt mal reagiert: "Googeln kannst du auch selbst. Du hast ja noch einen Computer. Oder hast du den auch schon kaputt gekriegt?!" Der verwirrte Gesichtsausdruck der folgte, war einfach göttlich :-D Getreu dem Motto: Wie? Mich selbst um eigens verursachte Probleme kümmern?! Mittlerweile habe ich ja richtig Spaß an sowas.

Ende vom Lied war, dass er in seinem "Sicherheitswahn" eben nicht die Suchmaschine am PC bedienen konnte, weil die von ihm selbst eingerichtete Zwei-Faktor-Authentifizierung (bei ALLEM!) einen Code ans Handy schicken würde, mit dem er sich einloggen hätte müssen und das Handy ging ja nicht. 

Nachdem er dann endlich mal auf den Trichter kam tatsächlich zu fragen, ob ich ihm helfen würde, habe ich gegoogelt und hatte innerhalb von Sekunden die Tastenkombination raus, die es brauchte um sein Handy zu hart reseten. Keine 5 Minuten später lief das Ding auch wieder. Hätte er direkt mal einfach gefragt statt sein übliches Theater aufzuführen, hätte dieser Mist nicht den halben Abend gehen und mich unnötig Nerven kosten müssen. Aber seine besch... Art lasse ich mir auch nicht mehr bieten. Das ging schon viel zu lange so.
 
Der dritte Akt war dann lediglich die "erzwunge Selbstreflektion" und eine halbherzige Entschuldigung. Auch nichts Neues. Alles bekannt. Denn er geht mit seinen Mitmenschen genau so um, wie er es hasst, wenn man so mit ihm umspringt. Aber, das ist ein anderes Thema.
 
Montag wollte ich mal so gar nicht aufstehen. Aber was muss, das muss. Der Arbeitstag war eher ruhig und es passierte nichts Aufregendes.
Passend zur Mittagspause kam die Sonne raus und ich hab am See noch etwas Vitamin D getankt. Trotz allem hatte ich den halben Tag rasende Kopfschmerzen.
 
Weil ich wusste, dass das Brot ausging, habe ich den MBW von unterwegs angerufen. Ich wollte wissen, ob er zufällig schon eins gekauft hätte...immerhin hatte er ja Urlaub. "Diese Nummer ist vorübergehend nicht zu erreichen!". Hä? Dann halt nicht. Zur Sicherheit habe ich einfach ein kleines Brot gekauft. Zur Not würde ich das einfach einfrieren.
Zuhause gab es gefüllte Paprika aus dem Backofen zum Abendessen. Und es stellte sich heraus, dass der werte Herr Mitbewohner es geschafft hatte, mit seinen selbstverursachten Handy-Problemen am Sonntag, auch seine SIM Karte zu sperren. Weil er aber seither nicht telefoniert hat oder angerufen wurde und Zuhause nur im W-Lan unterwegs war, war ihm das gar nicht aufgefallen. Wie gut, dass es in der Zeit keinen Notfall mit seiner Mutter gab.
Außerdem bekam ich am Montag einen Betrugsversuch per Mail. Angeblich vom Kundencenter meines Mailanbieters. Das sah verdammt real aus. Trotzdem wurde ich stutzig. Denn in all den Jahren, in denen ich dort meine E-Mail Adresse habe, habe ich von denen noch nie eine  Mail bekommen. Ich habe also alles auf den Rechner runtergeladen. Und als ich dann mit der Maus über der Absenderadresse schwebte, wurde mir da eine ganz andere E-Mail Adresse angezeigt, als vom "Kundencenter". Nämlich admin@irgendwas.pl - also aus Polen! Als ob... Auch die in der Mail erwähnte neue EU Richtlinie gibt es tatsächlich. Schon seit 2025. ABER... die betrifft nur sicherheitsrelevante Großunternehmen. Das bin ich nicht. Und ich bin auch nicht der Inhaber dieses E-Mail Anbieters. Auch mein Bruder bestätigte später, dass es sich um eine Betrugsmasche handelt. Man darf echt nichts mehr glauben!
 
Dienstag war es am Morgen nur 9 Grad warm. Herrlich! Es wird wirklich Herbst :-) Denn in der Mittagspause saß ich im T-Shirt am See in der Sonne.

Der Arbeitstag war vollgepackt und schon fast stressig, denn es war Chefes erster richtiger Arbeitstag nach 14 Tagen Krankenlager. Immerhin bin ich meine OPOS Liste endlich losgeworden und habe in meiner Ablage endlich wieder Platz. Da hatte er einiges zum nachprüfen. 

Nach der Arbeit traf ich den MBW am Hauptbahnhof. Denn unser Kabelanbieter (Telefon, TV, Internet) hatte uns ja auf Ende Oktober einfach so gekündigt. Den neuen hatte ich ja am Wochenende schon auserkoren und weil ich zu doof war, deren ganzen Fragenkatalog online zu beantworten, ging es nun direkt in die Geschäftsstelle. Der MBW musste mit wegen Unterschrift - da er ja Hauptmieter der Wohnung ist, wird der ganze Bums wieder auf seinen Namen laufen.

Wenn jetzt alles so läuft wie mit dem nervig-fröhlichen Mitarbeiter besprochen, geht alles nahtlos ineinander über, die Festnetznummer wird mit übernommen und wir sparen am Ende sogar 20 EUR monatlich. Dafür verliere ich einen Sender, den ich eigentlich regelmäßig sehe und über eine neue Speichermöglichkeit muss ich mir noch Gedanken machen. Denn die Animes die ich tatsächlich gerne sehe, laufen nie wenn ich Zuhause oder wach bin. Und leider kann man nicht alles davon streamen.
Zum Abendessen habe ich ein neues Rezept ausprobiert. Riesling-Huhn. Dazu gab es Nudeln.
 
Mittwoch war es morgens kalt und nachmittags warm. Wie schon die letzten Tage ging es mir irgendwie gar nicht gut. 

Ob das mit dem allmonatlichen Hintergrundupdate zu tun hatte, das seit Montag lief oder mein Körper einfach nur mal wieder ein Arschloch war, konnte ich nicht sagen. Die Muskeln im linken Oberschenkel fühlten sich an, als hätte ich sie gezerrt oder Muskelkater. Laufen war mitunter schmerzhaft. Kreislaufprobleme, Schwindel und rasende Kopfschmerzen wechselten sich die letzten paar Tage immer schön ab. Und obwohl ich jede Nacht lange und gut genug geschlafen hatte - was schon fast ein Wunder ist! - war ich andauernd einfach nur hundemüde.

Entsprechend anstrengend waren die Arbeitstage. So auch am Mittwoch. Ich war heilfroh, als ich abends nach Hause kam.
Zum Abendessen habe ich eine Quiche Lorainne selbst gemacht. Naja, nicht 100 %. Der Teig (Variante mit Dinkel) war gekauft. Erstens geht das dann etwas schneller, zweitens passt er perfekt in meine Quiche-Form und drittens krieg ich selbstgemachten Teig - egal wie sehr ich mich bemühe - nie gleichmäßig dünn und passend ausgerollt. Dazu gab es einen Wildkräutersalat. Sehr lecker war's :-)
 
Donnerstag fiel das Aufstehen auch wieder schwer. Aber die Kopfschmerzen waren weg. Dieses Mal half der Kaffee, der am Montag nicht gereicht hatte. Denn Anfang der Woche musste ich tatsächlich noch Schmerzmittel hinterher nehmen. So schlimm war es ewig nicht mehr. 

Weil zumindest der Kopf wieder besser war, fuhr ich mit dem Auto zur Arbeit. Dann wäre ich abends schneller wieder zurück. Ich hatte nämlich keine Ahnung, wie sich der Tag noch entwickeln würde. Diese Woche war irgendwie alles möglich :-(

Der Arbeitstag war lang und anstrengend, weil ich immernoch hundemüde war - trotz ausreichend Schlaf. Aber die Pause am See in der Sonne tat gut. Auch wenn ich sie dort jetzt nur noch etwa 20 Minuten genießen kann, bevor die Schatten komplett auf die Bank gewandert sind.
Zuhause habe ich Paprikatopf mit Kartoffelpü gemacht. Nicht auf's Bild geschafft haben es die Kartoffeln und das Tomatenmark, dass ich beinahe komplett vergessen hätte. Das Essen ist auch nichts, was ich im heißen Sommer freiwillig gegessen hätte und ich hatte mal wieder richtig Lust drauf.
 
Freitag das gleiche Spiel wie die ganze Woche. Ausreichend Schlaf, trotzdem müde. Nach der Arbeit stand der Einkauf mit leichten Kopfschmerzen auf dem Plan. 

Aber den Arbeitstag musste ich erstmal über die Bühne bekommen. Zum Glück war es im Büro am Freitag eher ruhig und im Supermarkt nicht ganz so viel los.

Zuhause habe ich wieder ein neues Rezept ausprobiert. Das hatte eine Freundin weiter empfohlen. Schimpft sich One Pot Curryreis und war richtig, richtig lecker und schnell gemacht.
Auf der Waage war ich auch. Da die Erdbeerwoche am Freitag ihr Ende fand, war ich sehr gespannt auf das Ergebnis. Vor allem, weil es mir die Woche über die meiste Zeit überhaupt nicht gut ging. Kontraproduktiv war natürlich, dass ich vorm Supermarkt noch schnell den Rest aus meiner halbvollen Wasserflasche geext hatte. Vielleicht wäre ohne diese Aktion die Abnahme etwas größer ausgefallen. Man kann ja schließlich kein Kilo weniger auf der Waage haben, wenn man ne halbe Stunde vorher noch ein halbes Kilo Wasser trinkt ;-) Aber immerhin zeigte die Waage weniger an. Auch wenn es nur 200 g waren. Aktuell also 108,2 kg.

Und am Wochenende? Schlafen! Ich bin immer noch total müde und weiß nicht so genau warum. Denn so gut geschlafen wie die letzten Nächte, habe ich lange icht mehr - und das sogar ohne Hilfsmittelchen! Ich will mein Häkelprojekt zusammennähen und damit endlich beenden. Außerdem soll es hier am Wochenende wieder knapp 30 Grad warm werden. Daher habe ich sonst erstmal nichts geplant und entscheide spontan und je nach befinden.
 
 

Die KW 39 in kurz:
Samstag: 3.614/1.800 kcal, 1.994 Schritte
Sonntag: 3.376/1.800 kcal, 644 Schritte
Montag: 2.576/1.800 kcal, 2.608 Schritte
Dienstag: 2.379/1.800 kcal, 6.004 Schritte
Mittwoch: 2.507/1.800 kcal, 3.922 Schritte
Donnerstag: 2.557/1.800 kcal, 2.566 Schritte
Freitag: 2.274/1.800 kcal, 2.651 Schritte

Abnahme: -200 g

Samstag, 19. September 2026

Wunschgewicht: KW 38 - 2026

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Samstag habe ich bis ca. 9 Uhr geschlafen. Seit die Hitze weg ist, sind meine Schlafprobleme auch wieder deutlich weniger/besser geworden. Aber nicht weg.
 
Ich hab den Vormittag für's Blog hochladen genutzt und bin später nochmal los, ein paar Kleinigkeiten einkaufen. Für die Adventskalender und für mich - einfach so. Muss auch mal sein. Habe ich auch ewig nicht mehr gemacht. 

Süßkram für die Adventskalender der Nichten war der teuerste Posten. Unglaublich, was inzwischen für ein bisschen Schokolade und Co. verlangt wird. Und die Zuckersteuer kommt ja erst noch. Aber ein mit LED beleuchteter Glaskürbis durfte auch mit nach Hause. Den fand ich echt hübsch, er macht den Abend mit etwas Licht gemütlich und ist auch so ziemlich das einzige Herbst-Deko-Teil, was ich in der Wohnung habe. Denn es gibt noch zu viele andere, wichtigere offene Baustellen, um die ich mich aktuell kümmern muss. Da steht Wohnung dekorieren nicht sehr weit oben auf meiner Prioritätenliste.
Gekocht habe ich russischen Hackfleischtopf mit Nudeln. Eigentlich wollte ich den später in der Woche machen, aber ich hatte keine Lust, das Hack einzufrieren. Daher hab ich das Gericht einfach vorgezogen. Das Bild dazu ist leider verloren gegangen, weil mein Handy mal wieder nicht mit dem Notebook kommunizieren wollte :-/ Die Probleme häufen sich. Aber ich brauch in Kürze eh ein neues Notebook. Das alte läuft nämlich noch mit Windows 10 und ist nicht Upgrade fähig :-(
 
Nachmittags hatte ich dann eine regelrechte Mückenplage. Und von Optik und Größe her, waren es Tigermücken. Die wurden in den 90er Jahren aus dem tropischen süd-ost Asien eingeschleppt und breiten sich seither auch in Europa aus. Dank des Klimawandels inzwischen auch in Deutschland. Seit 2015 haben wir die Biester in Freiburg. Sie sind deutlich aggressiver als die heimischen Mückenarten und im Gegensatz zu den "Einheimischen" auch tagaktiv. Sie können Viren und Krankheiten übertragen, z. B. das Dengue Fieber. Bisher gibt es aber keine Bestätigten Fälle aus Deutschland. Allerdings einige in Südfrankreich.
Gleich vier von den Biestern sind durchs Fenster in die Wohnung gekommen. Im Gegensatz zu den heimischen Arten, haben die sogar versucht sich auf dem MBW niederzulassen. Die einheimischen Stechmücken wollen von dem Kerl nämlich nichts wissen - zumindest nicht, solange ich in der Nähe bin. Und obwohl ich den halben Nachmittag auf der Jagd war und alle erwischt habe, haben sie mich auch erwischt. Bis zum Abend war leider nur nicht klar: Wie oft? Denn Schwellungen und Juckreiz manifestieren sich bei mir erst viele Stunden später :-/

Ansonsten wurde am Samstag nur noch etwas gelesen und ferngesehen.
 
Sonntag habe ich auch bis etwa 9 Uhr geschlafen. Und wenn sich der neurotische Nachbarshund und die Elstern beim Lärm machen nicht gegenseitig aufgestachelt hätten, dann hätte ich vielleicht sogar etwas länger geschlafen. Aber nur vielleicht.
Denn der Juckreiz an den Beinen wurde immer unerträglicher. Die verfluchten Tigermücken haben mich am Samstagnachmittag mehrfach erwischt. Morgens waren 5 verflucht große Quaddeln zu sehen. Und im Laufe des Vormittags entdeckte ich noch drei weitere kleinere, wo sie wahrscheinlich nur kurz gesessen und dann wieder weggeflogen sind, weil ich mich bewegt hatte. Die kleineren haben zum Glück nicht gejuckt und sind auch nicht so extrem groß geworden. Nur ein bisschen rot und geschwollen. 

Zum Frühstück gab es Quark mit Obst und oben drauf noch ein Löffel Dark Chocolate Granola. Die hatte ich ja vom Mädelwochenende in Stuttgart mitgebracht. Super lecker war's. 
Ich hab dann noch etwas an meinem Terminprojekt gehäkelt...bis mir die verfluchte weiße Restwolle ausgegangen ist. Leider war ich da noch lange nicht fertig. Also hab ich passendes weiß nachbestellt. Denn diese nervige Sorte hier aus dem Laden kaufe ich garantiert nicht wieder.

Die Suchmaschine wurde befragt, was gute Hausmittel gegen Mücken sind. Fliegengitter. Klar. Aber die kann ich erst (wieder) dran machen, wenn der Vermieter die Gummidichtungen an den Fenstern getauscht hat. Vorher hat das keinen Wert und das kann leider noch dauern. Zweitbeste Antwort waren Pflanzen mit bestimmten ätherischen Ölen. An erster Stelle steht dort der Zitronen-Eukalyptus. Das ist aber eine Kübelpflanze und kann somit nicht auf meine Fensterbank. Lavendel, Katzenminze, Basilikum, Zitronengras und Rosmarin stehen auch auf der Liste. Weil ich nicht weiß, was ich hier alles auf die Schnelle bekommen kann und was Fensterbank tauglich ist, versuche ich es mit fertigen Duftölen und einem Duftstein auf Fensterbank und Nachttisch. Und ins offene Fenster will ich einen Topf mit Basilikum stellen. Der soll ja auch helfen und Basilikum bekomme ich in jedem Supermarkt :-) Falls das Grünzeug nichts bringen sollte, gibt's halt Pasta mit Pesto :-D

Und sobald der Vermieter mal in die Gänge kommt, mache ich auch wieder neue Fliegengitter dran :-) Dann haben hoffentlich auch die blöden Lebensmittelmotten ein Ende. Denn sie kommen definitiv von draußen rein (Befall bei einem Nachbarn?). Ich habe auch nach Wochen in meiner Wohnung keinen Befall feststellen können und weder Raupen noch Gespinste entdeckt. Ich habe ja aus dem einen einzigen Befall vor Jahren gelernt habe. Ich habe nichts offen, was die Biester anlockt. Und wenn sie aus was gekauftem schlüpfen, bleiben sie auch in der luftdichten Box gefangen. Eine frische Falle habe ich ebenfalls in die Küche gehängt.

Ich habe mich am Sonntag auch endlich um die Abholung des Sperrmülls gekümmert/kümmern können. Dazu brauchte ich die Kundennummer des MBW beim Abfallentsorger. Glaubt mal ja nicht, dass er mir die (trotz mehrfacher Nachfrage) rausgesucht hätte. Also hab ich sie selbst rausgesucht. Sonst werden wir damit ja nie fertig. Und wieder das leidige Thema "auf ihn warten müssen". Ich bin es so leid. Immerhin habe ich jetzt einen Termin. Leider erst Mitte Oktober. Aber immerhin. Und bis dahin wird es definitiv nicht mehr so warm sein, dass man beim Schleppen der Teile zerfließt.
 
Mein Bett habe ich frisch bezogen und die normale Bettdecke wieder reaktiviert. Jetzt, wo es nachts schon einige Male um die 10 Grad war, kann ich die mega dünnen Sommerdecken wieder einmotten. Gewaschen wurde auch gleich.

Ebenfalls gekümmert habe ich mich um einen neuen Anbieter für TV, Internetz und Telefon. Naja, ich hab zumindest mal Preise verglichen und mich für einen Anbieter entschieden. Direkt online buchen war mir aber nicht möglich. Denn ich habe von dem ganzen Kram absolut keine Ahnung. Ich weiß nicht, was ich wirklich alles brauche und was nicht. Mit manchen Begriffen konnte ich wirklich nichts anfangen. Oder was zu viel des Guten wäre. Ich will ja nichts bezahlen, was mir nichts nützt oder was ich nicht brauche. Daher werde ich dort wohl mal nach der Arbeit in der Filiale vorbeischneien müssen, um mir von einem echten Menschen erklären lassen, was was ist und was es bedeutet. Denn online fand ich auch nichts von Rufnummernmitnahme...oder ich kam gar nicht bis dahin, weil ich vorausgehenden Fragen schon nicht gescheit beantworten konnte. Es muss ja am Ende alles wieder nur so funktionieren wie bisher. Das war völlig ausreichend :-)
Nach einer schnellen Dusche hab ich dann Essen gemacht. Es gab Schupfnudeln mit Schweinefleisch und viel Gemüse. Noch schnell Brote schmieren und Tee kochen für die Arbeit. Ein bisschen fernsehen und 2 Kapitel lesen und zack, war das Wochenende auch schon wieder vorbei.
 
Montag wollte ich so gar nicht aufstehen. Kurz nach sechs Uhr ist einfach nicht meine Zeit. Wird es auch nie werden. Mit der Bahn ging es zur Arbeit. Und zum ersten Schultag in BW wurden die Haltestellen in der Straßenbahn mit aufgenommenen Kinderstimmen durchgesagt. Eine nette Idee, aber wenn ich nicht gewusst hätte, wo wir gerade sind, hätte ich manche Durchsagen nicht verstanden. Die Touristen und ausländische Studenten taten mir schon etwas leid.

Ab nächster Woche werde ich dann auch wieder wöchentlich schwimmen gehen. Die Hitze ist vorbei, die Schulferien auch und ich habe wieder einen fahrbaren Untersatz. Der muss nur diesen Mittwoch zum Ölwechsel, weshalb der Schwimmstart um eine Woche verschoben wird. Acht Mal Schwimmbad hab ich noch auf meiner Karte, dann muss ich eine neue kaufen.

Chefe schien auch immer noch kränkelnd zu sein, denn er ließ sich auch am Montag nicht blicken. Im Büro streikte mal wieder der digitale Anrufbeantworter. Der ist mehr kaputt als funktionstüchtig. Keine Ahnung, was der Telefonanbieter uns da für einen Müll bereitgestellt hat. Aber so hat es echt wenig Sinn.

Ebenfalls nicht abgeholt wurde das Paket vom nicht mehr hier operierenden Laden, obwohl der Eigentümer mir schon vor 1,5 Wochen zugesichert hatte, es abzuholen. Das nächste was falsch hier ankommt, lasse ich wieder zurückgehen. 
In der Pause war ich am See... und mit dem neuen Wissen um die TAGAKTIVE Tigermücke denke, ich, dass ich in den Pausen in den letzten Wochen auch von denen so stark zerstochen wurde :-( Dort kommen in letzter Zeit auch immer öfters Enten angelatscht und scharwänzeln mir um die Füße. So auch am Montag.
 
Ich hab vermutet, dass die dort regelmäßig gefüttert werden und direkt ankommen, wenn jemand auf der Bank sitzt. Und wie um meinen Verdacht zu bestätigen, kam kurz vor Ende meiner Pause ein Herr mit Hackenporsche angelatscht, kramte eine Papiertüte aus seinem Trolley und schmiss den Enten GANZE BRÖTCHEN hin - und ins Wasser! Und verschwand dann direkt wieder. Das die Viecher davon krank werden und sterben können, es zu verstärktem Algenwachstum und schlechter Wasserqualität (ist ja schließlich ein Badesee!) führen kann, steht an den Parkeingängen auf extra angebrachten Schildern - und wurde hier gekonnt ignoriert. 

Nach der Arbeit fuhr ich direkt zur Drogerie und in den Supermarkt. Einen Topf Basilikum und Zitronengras- und Lavendelöl kaufen. Hoffentlich hilft es tatsächlich. Denn die online Bewertungen für Mückenstecker und Co waren eher bescheiden. Ich will keine stinkende Chemiekeule im Zimmer, wenn sie am Ende eh nichts bringt.
Ich hatte mich auch (online) nach so einem Aroma Diffuser erkundigt. Aber die kosten teilweise echt ein Schweinegeld und bei vielen Bewertungen stand dann was von: nach kurzer Zeit defekt, Wasser läuft raus/Wasserflecken, Vernebelung funktioniert nicht richtig, billiger China-Schrott für teuer Geld. Das will ich natürlich auch nicht. Also teste ich erstmal die "günstigen" Varianten und hoffe, das der Vermieter schnell jemanden mit frischen Fensterdichtungen schickt, damit ich neue Fliegengitter anbringen kann :-)

Zum Abendessen gab es Maultaschen-Auflauf. Endlich wieder Aufläufe und Eintöpfe! Ich liebe den Herbst :-D
Unbeliebt hingegen war die abendliche Fresskalation in der Hochphase der PMS. Das hätte echt nicht sein müssen. Mir ist bewusst, dass es kein "echter" Hunger war. Aber am Ende bin ich trotzdem eingeknickt. Da die Heißhungerattacken dieses Mal so heftig sind, bin ich gespannt auf die Erdbeeerwoche. Bisher traf es zu 90 % zu, dass: Je heftiger die PMS, desto schwächer die Erdbeerwoche. Und umgekehrt.
 
Dienstag hatte ich recht gut geschlafen. Bei immer noch offenen Fenstern habe ich von meinen "Düften" nicht wirklich viel mitbekommen. Das Basilikum macht sich ganz nett auf der Fensterbank neben den Orchideen. Den Zitronengras-Dufti hab ich auch ans Fenster gestellt und der mit Lavendel (soll ja beruhigend wirken) steht auf dem Nachttisch. 

Jetzt bin ich nur gespannt, ob es auch hilft. Am Dienstag konnte ich dazu noch keine fundierte Aussage treffen, denn es wurde nochmal knapp 30 Grad warm in Freiburg und die Fenster blieben daher tagsüber zu. Selbst die aggressivste Tigermücke kommt nicht durch ein geschlossenes Fenster. Die Wirksamkeit der "Duftbarriere" würde sich also erst ab Mittwoch richtig herauskristallisieren.

Zwischenzeitlich habe ich auch bei den Verkehrsbetrieben gesehen, dass die Durchsage mit Kinderstimmen nicht für den Schulanfang war, wie ich dachte, sondern für den Weltkindertag (am 20.09.2026). Und auch nur auf der einen Linie. Das war mir vorher gar nicht aufgefallen, dass es in den anderen Linien nicht war - da hatte ich nämlich Kopfhörer drin.

Auf Arbeit wird es langsam wieder ruhiger. So konnte ich zumindest die in den letzten Tagen noch aufgehäufte Arbeit in Ruhe abarbeiten. Zumindest am Vormittag. Denn nach der Pause saß Chefe - immer noch stark hustend - am Schreibtisch. Hoffentlich ist er nicht mehr ansteckend :-/ Das brauch ich nämlich nicht auch noch. Der Kollege beschwerte sich später auch, dass Chefe in seiner Nähe rumgehustet hat und meinte ganz trocken: "Meine Kurze kränkelt auch etwas. Ich hab Zuhause meine eigenen Keime. Zusätzliche brauche ich nicht."

Gute 2 Stunden hat er das Gröbste aufgelaufene Zeug weggearbeitet und ich war froh, als er wieder ins Krankenlager verschwand. Danach hab ich - weil ich keine Lust auf Schmierinfektion habe - etwas desinfiziert und ordentlich gelüftet. Wenn die Pandemie für etwas gut war... :-D Aber seine paar Termine Donnerstag und Freitag musste ich absagen. Das hat keinen Sinn. So fit war er noch nicht.

Seit dem Morgen fing es unter meinem rechten kleinen Zeh an zu jucken. Es wurde im Laufe des Tages immer schlimmer. Und kratzen ging ja nicht (Schuhe). In der Pause habe ich sogar den Schuh ausgezogen und geguckt, ob das was ist (Mückenstich oder sonst was). NICHTS! Es juckte einfach nur wie verrückt, wurde immer schlimmer, ohne das dort was war. Es hat mich wahnsinnig gemacht! Vor ein paar Jahren hatte ich sowas mal mitten auf der Fußsohle. Das war ähnlich ätzend.

Wieder Zuhause habe ich geschwitzt wie ein Schwein. Es war wieder gute 30 Grad warm geworden und mein Körper hat zusätzlich auch noch von innen geheitz. Absolut unnötig!
Zum Abendessen gab es Steaks mit Karotten und Kartoffelecken. Um zu viel Luftfeuchtigkeit in der Küche zu vermeiden - mir war ja eh schon warm genug - hab ich das Gemüse komplett im Ofen gegart.
 
Mittwoch hatte ich schlecht geschlafen, denn der juckende kleine Zeh hat mich auch die halbe Nacht irre gemacht. Irgendwann bin ich dann doch eingepennt und als der Wecker klingelte, war alles weg. Als wäre nie was gewesen. Unnötiger Mist! 

Zur Arbeit ging es mit dem Auto, denn das musste ich ja am Abend schon in der Werkstatt abliefern: Ölwechsel.

Gegen 10:30 Uhr fing es dann endlich mal wieder an zu regnen. Seit dem Sturm vor fast genau einer Woche, hatte es nämlich nur einmal ganz kurz abends mal geregnet. Sonst blieb es warm und viel zu trocken.

Leider war somit die Pause am See gestrichen. Es war zu nass. Aber man kann nicht alles haben.

Der Arbeitstag ging schnell über die Bühne, weil genug zu tun war. Leider konnte die eine geplante Montage nicht stattfinden, weil der Hersteller bei der Lieferung ein wichtiges Teil vergessen hatte. Es stand zwar auf dem Lieferschein, wurde aber nirgendwo gefunden :-/ Weil es bei denen aber vom "Verpacker" unterschrieben wurde, dass es mit eingepackt wurde, steht nun Aussage gegen Aussage. Daher lasse ich die Herren hier nochmal alles absuchen. So einen großen, recht schweren Beutel kann man doch eigentlich nicht übersehen. Andererseit hat "Mann" hier auch schon größere Packstücke im Lager "nicht gefunden", obwohl sie direkt vor deren Nase waren. Bevor ich also kostenpflichtig neu produzieren lasse, dürfen die Herren nochmal alles absuchen - auch den Papier-Container! Wobei ich nicht hoffe, das sie das große Ding versehentlich mit weggeworfen haben. Das wär's noch...
 
Autoabgabe in der Werkstatt lief wie immer wie am Schnürchen. Von dort ging es mit dem Bus zum SEV-Bus. Zum Glück hatte ich meine Kopfhörer dabei. In der Bahn lesen ist kein Problem. Im Bus - bei dem Gewackel über schlechte Straßen und durch Baustellen - wird mir leider schlecht wenn ich lese.
Zuhause ging es fix unter die Dusche und weil es inzwischen so spät war, gab es nur Reis (der war in 15 Minuten fertig) und eine TK Soße.
 
Donnerstag hatte ich nicht so gut geschlafen. Trotz Melatonin-Gummibärchen wieder wach gegen 3 Uhr morgens. 

Außerdem scheint meine neu installierte "Duft-Barriere" nicht so 100 % zu funktionieren. Zwar riecht es in meinem Zimmer jetzt echt angenehm. Trotzdem hab ich nachts zwei neue Stiche kassiert. Immerhin sind nachts nur die einheimischen Biester unterwegs. Die sind zwar nicht so aggressiv, aber trotzdem nervig genug. Scheinbar haben sie auch nicht gelesen, dass sie Zitronengras, Lavendel und Basilikum eklig finden und sich fern halten sollen. Und meine zwei achtbeinigen Mitbewohner sind diesbezüglich auch völlig nutzlos. Die weben nur alles voll, fangen aber nichts (Netze schlecht platziert). Wenn sie sich ihr "Wohnrecht" nicht bald mal verdienen, dann müssen sie wieder weg :-/

Morgens Zuhause habe ich mich kurz gewundert, wo mein Autoschlüssel ist. Kurz vor Panik dann die Erleuchtung: Der ist doch beim Lieblingsmechaniker! Autsch. Lasst mich einfach zurück.

Der Bürotag war anstrengend - weil müde. Ich war froh, als ich Feierabend hatte. Mit dem Bus direkt zur Werkstatt und den Flitzer abholen. So zumindest der Plan. Den hatte ich allerdings ohne den Busfahrer gemacht. Ins Industriegebiet Nr. 1 ging es völlig problemlos. Da stand ich dann 30 Minuten doof rum, bevor der andere Bus kam, der ins Industriegebiet Nr. 2 fuhr.
 
Bis 3 Haltestellen vor meinem Ziel, lief alles glatt. Dann hätte der Guteste aber links abbiegen müssen, fuhr stattdessen aber einfach - ohne Ankündigung - geradaus weiter und hat seine Tour kackfrech abgekürzt. Dabei war er nichmal zu spät dran und hätte "Zeit reinholen" als Grund angeben können. Und einfach davon ausgehen, dass eh alle drei Passagiere (mehr waren wir nicht) zur Endhaltestelle wollen, wenn man sich ja eigentlich an eine feste Route halten muss, geht meiner Meinung nach auch nicht. Da hätte er ja wenigstens vorher mal reinrufen können, ob wer noch woanders hin muss. Das hatte ich tatsächlich auch schonmal.
Ich hab dann einfach mitten auf der Strecke die Stoptaste gedrückt und er hielt an der nächsten Haltestelle - die gar nicht auf seinem eigentlichen Fahrplan stand! - an und ließ mich raus. Von dort musste ich dann einen 2 km Power Walk zurück machen. Denn die Werkstatt hatte zu diesem Zeitpunkt nur noch 20 Minuten geöffnet. Wäre er gefahren, wie vorgesehen, wäre ich um 17 Uhr an der Werkstatt gewesen. Zeit genug. Aber so kam ich völlig fertig und verschwitzt, kurz vor Ladenschluss dort an, um das Auto in Empfang zu nehmen.
 
Kurz vor Zuhause stand ich dann auch nochmal ewig in der einen Straße. Da wurde ja beidseitiges Parkverbot eingerichtet und die Einbahnstraßenregelung aufgehoben, weil die Parallelstraße aktuell wegen Baustelle gesperrt ist. An das Parkverbot wurde sich die erste Woche gehalten. Dann wurde festgestellt: Kontrolliert ja eh keiner! Jetzt wird wieder überall beidseitig geparkt. Problem: Wenn dann Autos aus beiden Richtungen kommen, kommen sie nicht mehr aneinander vorbei. Und wenn es dann zwei Fahrzeuge pro Richtung sind, wie am Donnerstag, dann wird es richtig knifflig, weil dann nämlich die hinteren beiden Fahrzeuge jeweils erst wieder zurücksetzen müssen, um die Lücken zum vorbei fahren groß genug zu bekommen. Es war wie ein PKW-Geduldsspiel zum Feierabend. Einfach nur nervig und absolut unnötig. 
Zum Abendessen gab es das erste Mal nach langer Zeit endlich wieder einen Eintopf. Die liebe ich ja! Wirsing. Mit Nudeln und Tomaten und ein paar Cocktailwürstchen.

Eine Beschwerde an die Verkehrsbetriebe ging am Abend noch raus. Ob ich je eine Antwort erhalte, wage ich aktuell zu bezweifeln. Denn die automatische Antwort sprach was von "dauert aktuell sehr lange, wegen erhöhter Nachfrage" oder so ähnlich.
 
Freitag ging es mit dem Auto zur Arbeit. Und in der einen Straße wieder das gleiche Spiel wie schon am Donnerstagabend. 
 
Zumindest im Büro lief alles wie am Schnürchen. Die Kollgen und ich hatten inzwischen auch zusammen (6 Augen sehen mehr als 2) sämtliche Lagerräume, Regale, Fahrzeuge und das Büro nach dem fehlenden Teil abgesucht. Der eine Kollege ist sogar in den Papiercontainer geklettert und hat diesen durchsucht. NICHTS!
 
Chefe ließ sich am Nachmittag nochmal kurzzeitig blicken: "Habt ihr das Teil inzwischen gefunden?" Nö! Dann bestell es neu. Und weil Aussage gegen Aussage stand, hat der Hersteller von sich aus angeboten, uns 50 % Rabatt einzuräumen. Und das Ding soll schon kommende Woche kommen. Bin gespannt. Künftig wollen sie die kleineren Teile auch immer separat per Paketdienst verschicken, statt sie dem großen Karton (Spedition) beizupacken. Bin gespannt. Denn das gleiche Problem hatten wir vor einigen Monaten schonmal. Da ist das Teil aber tatsächlich bei denen irgendwo liegengeblieben und gefunden worden. 
Die Ente war in der Pause auch wieder da. Dieses Mal aber alleine, ohne ihre Kumpelinen. Nachdem ich gesehen habe, dass sie das innere von diesen Eicheln - oder was immer das für Nüsse sind - futtert, hab ich ihr davon ein paar geknackt und hingeworfen. Fand sie wohl gut :-D
 
Nach der Arbeit ging es direkt zum Einkaufen. Ich hab dieses Mal alles bekommen was ich brauchte. Es wurde nichts eingekauft, was nicht auf dem Zettel stand. Und trotzdem war der Wagen am Ende voll und ich rund 130 EUR los.
 
Zuhause ging es auf die Waage. Und die ganzen Fesskalationen - bei der einen ist es ja leider nicht geblieben - haben sich deutlich bemerkbar gemacht. Ein verdientes Plus von 700 g und somit aktuell 108,4 kg :-/ Ich bin echt froh, wenn der PMS Mist in ein paar Tagen wieder vorbei ist und die Erdbeerwoche losgeht.
Gekocht habe ich nochmal einen Eintopf. Dieses Mal mit Erbsen. Lecker war's. Und weil ich so einen Hunger hatte, habe ich mir direkt mit dem ersten Löffel ordentlich die Schnute verbrannt. Ganz großes Kino :-/
 
Und am Wochenende? Will ich mal eine Liste machen, damit ich weiß, was für die Adventskalender noch alles fehlt. Da hab ich schon einiges zusammen, aber ob ich für jedes Türchen was habe, weiß ich gerade nicht. Da am Donnerstag meine Wolle gekommen ist, kann ich endlich weiter häkeln und hoffentlich das Terminprojekt weiter Richtung Finale bringen. Außerdem muss ich in den Baumarkt. Denn die Tage ist die Palme "Ottfried" in meinem Wohnzimmer mal eben umgefallen. Topf zu leicht/zu klein für den großen Püschel oben :-( Außerdem ist der Topf jetzt auch noch gesprungen - durch den Sturz. Ich brauche also einen neuen, größeren/schwereren Topf. Und ein bisschen Schimmel-Ex für die eine Ecke in der Dusche. Durch das nicht mehr ganz dichte Fenster (spröde Fensterdichtungen), vermute ich, fängt es da leicht an zu schimmeln :-( 
  
 

Die KW 38 in kurz:
Samstag: 2.848/1.800 kcal, 3.089 Schritte
Sonntag: 3.153/1.800 kcal, 1.483 Schritte
Montag: 3.101/1.800 kcal, 4.255 Schritte
Dienstag: 2.579/1.800 kcal, 4.401 Schritte
Mittwoch: 2.330/1.800 kcal, 2.494 Schritte
Donnerstag: 2.315/1.800 kcal, 5.683 Schritte
Freitag: 2.783/1.800 kcal, 2.795 Schritte

Zunahme: +700 g

Samstag, 12. September 2026

Wunschgewicht: KW 37 - 2026

[Dieser Beitrag kann indirekt Werbung ohne Auftrag enthalten, durch Markennennung, Ortsnennung oder Verlinkung]


 
 
Samstag habe ich bis 9 Uhr und recht gut geschlafen. Den Vormittag habe ich für's Blog hochladen und etwas aufräumen genutzt. Gegen 13 Uhr musste ich mich dann aber schon wieder fertig machen, weil ich ja für 14 Uhr zum Geburtstag der Ex-SchwieMu eingeladen war. 
Wie lange ich das noch wahrnehme, weiß ich nicht. Denn irgendwie fühlt es sich komisch an, dort immer noch eingeladen zu werden, obwohl wir getrennt sind und nur noch (zwangsweise) zusammen wohnen. Denn der Ex hat mit meiner Familie gar nichts mehr zu tun. Während ich bei seiner Familie immer noch "vermisst" und eingeladen werde, ist meine Familie froh, dass sie mit ihm nichts mehr zu tun haben müssen. Was das jetzt über uns aussagt, könnt ihr euch selbst ausmalen.
 
Obwohl schon 1,5 Jahre Single, könnte ich mir aktuell nicht vorstellen, mir wieder einen Mann ans Bein zu binden. Der müsste schon was ganz besonderes sein. Aber ich genieße meine Freiheit und meinen Freiraum. Selbst wenn ich wieder jemanden kennenlernen würde, würde ich glaube ich nicht mehr eine gemeinsame Wohnung beziehen wollen. Vielleicht ändert sich meine Meinung wieder. Aber im Moment kann ich es mir nicht vorstellen. Während der MBW schon wieder die Fühler ausstreckt. Hoffen wir mal, dass es nicht (schon wieder!) eine Scammerin ist.
 
Die nächsten 2 Jahre muss ich jetzt erstmal sparsam bleiben und die Auto-Schulden abbezahlen. Danach muss ich neues Umzugs- und Reisebudget ansparen. Denn ich entwickle immer mehr Fernweh, seit ich Single bin. Aber zum Reisen braucht es halt auch Kohle. Die habe ich aktuell noch nicht. 
Der Nachmittag bei der Ex-SchwieMu war... okay. Die erste Zeit mit Eiscafé und Spaziergang war richtig toll. Der Schluss - als es um die weitere Versorgung ihres immer noch roten und geschwollenen Beines ging, war ätzend und anstrengend. So bockig und unleidlich habe ich die Ex-SchwieMu noch nie erlebt. Und nach allem, was ich so herausgehört habe, ist das scheinbar das neue "Normal".
 
Was bin ich froh, dass ich mich damit nicht mehr abgeben muss. Ich würde durchdrehen. Und nach allem was die Ex-SchwieMu so erzählt hat und durchblicken lassen hat, verstehe ich tatsächlich nicht, wie sie immer noch darauf beharren kann, dass sie alleine in der Wohnung bleiben kann. Alterstarrsinn? Und vom Arzt angeratene und notwendige Maßnahmen (Stützstrümpfe, wo jeden Morgen und jeden Abend der Pflegedienst kommen muss, um beim An- und Ausziehen zu helfen - wie damals bei meiner Oma) lehnt sie einfach ab, weil sie da keine Lust drauf hat. Sicher ist das nervig und blöd. Aber wenn es einem die Probleme erleichtert und der Gesundheit dient, dann ist "kein Bock" halt auch keine Antwort.

Es wurde am Ende sogar richtig laut zwischen der Ex-SchwieMu und ihren Kindern - während T und ich nur kopfschüttelnd und Augen verdrehend daneben saßen. Am Ende gab B dann einfach mit den Worten auf: "Ich habe jetzt genug Zeugen, ich habe versucht mich zu kümmern und Verantwortung zu zeigen." ... der Rest geht dann auf die Kappe der beratungsresistenten alten Dame. Und wenn ich es richtig verstanden habe, hat der Ex-Schwager T ihr vor einigen Wochen, als sie ins Krankenhaus kam, sogar das Leben gerettet, denn die Ex-SchwieMu hat das wohl alles als gar nicht so schlimm empfunden und dargestellt, wie es eigentlich war und wiegte damit auch B in falscher Sicherheit. 

Jetzt bin ich gespannt, wie es dort weiter gehen wird und gleichzeitig froh, dass es nicht mehr meine Baustelle ist. Aber das ganze erinnert mich stark an meine eigene Mutter, die genauso ist und dabei noch gute 25 Jahre jünger. Die Parallelen waren erschreckend.
Als wir wieder Zuhause waren, hatte keiner von uns Lust auf kochen. Das hatte ich schon vorausgesehen und daher TK Pizza gebunkert. Eine neue Sorte "Raclette" musste getestet werden, weil "neu" drauf stand. Da bin ich ja immer ein großes Opfer. Sie war ganz okay. Käsepizza halt. Vom Hocker gerissen hat sie mich allerdings nicht. Die zweite Pizza, die wir auch geteilt haben, war eine "normale" Speciale.
 
Sonntag habe ich auch nochmal ausgeschlafen. Nach dem Frühstück aus Müsli und Toast habe ich abgewaschen und Staub gewischt und danach an meinem Terminprojekt weitergehäkelt.

Nach dem letzten Farbwechsel war ich mehr am Fluchen als am Häklen, denn die weiße Wolle ist ein einziger Aufreger. Die dröselt sich auf, verknotet und verhakt sich im Häkelwerk und lässt sich daher nur sehr mühselig verarbeiten oder wieder aufribbeln. Es sind alles nur Reste - und ich bin jetzt schon froh, wenn ich sie los bin :-D Zumindest das Ergebnis kann sich bisher sehen lassen.
Zum Abendessen gab es Tortilla-Burger (die hatte ich vor Monaten schonmal gemacht) und dazu einen Gurken-Feta-Salat. Zum Dessert ein Stückchen Tiramisu (TK).
Post von Instagram "Katti gegen Nazis"
Tja, und dann kamen über die Medien nach und nach die Wahlergebnisse aus Sachsen-Anhalt durch... ganz ehrlich: Mir macht das Angst. Die AfD ist KEINE Alternative. Das was sie propagiert und behauptet (um die potentiellen Wähler anzulocken) entspricht nicht dem, was in ihrem Wahlprogramm steht und entweder will es keiner sehen oder deren Wähler sind zu dumm und/oder zu ignorant, um es zu kapieren. Sie schüren Hass und Hetze und Ausländerfeindlichkeit teilweise mit gefälschten und/oder aus dem Zusammenhang gerissenen Videos! So wurde ein Video vom Pride Day in Budapest mit einer anderen Tonspur unterlegt und das versucht als "mega erfolgreiche" AfD Veranstaltung in Köln zu verkaufen. Und deren Anhänger waren einfach zu dumm, um zu erkennen, dass es wohl eher keine Regenbogenflaggen auf einer AfDer Veranstaltung gibt und das die Elisabethbrücke in Budapest eben nicht die Hohenzollernbrücke in Köln ist.
 
Sie sind in weiten Teilen rechtsradikal und laut dem unabhängigen Gutachten der Gesellschaft für Freiheitsrechte auch nachweislich verfassungsfeindlich. Das hatten wir alles in den 1930er Jahren schonmal. Was aus "Lass' sie doch einfach mal machen und guck was passiert" geworden ist, können wir in den Geschichtsbüchern nachlesen. Die AfDer erzählen offen in ihren Reden, dass sie nichts gegen Rüstungsgüter und -produktion haben, weil sie die ja für die geplante Ausweisung der nicht gewollten Menschen brauchen. Kriegswaffen und Remigration (Deportation)? Klingt vertraut. Hatten wir schonmal. Und scheinbar haben einige aus der Vergangenheit noch immer absolut nichts gelernt.  Es ist beschämend und peinlich. Die Zeitzeugen verschwinden und die Geschichte wiederholt sich (hoffentlich nicht).
 
Montag war das Wochenende leider schon wieder vorbei. Am Büro angekommen wunderte ich mich, dass Chefe schon wieder zurück war. Denn der hatte sich ja am Freitag mit den Worten: "Wahrscheinlich bin ich am Mittwoch wieder da" ins verlängerte Wochenende verabschiedet.

Als ich dann später aus seiner Wohnung Niesen und Husten hörte, wusste ich was los war :-/ Hoffentlich behält er seine Bazillen für sich.

Der Tag begann trübe, grau und mit Regen. Leider wurde es später aber wieder sonnig und sommerlich warm mit über 30 Grad. Ich hätte jetzt wirklich nichts gegen Herbst einzuwenden ;-)
Im Büro war genug zu tun, so dass der Tag schnell vorbei ging. Stressig wurde es zum Glück nicht.
Nach der Arbeit fuhr ich durch die Stadt nach Hause. Das habe ich die letzten Monate wegen der Baustelle so gut es geht vermieden. Aber ich hatte noch was zu erledigen und wollte das endlich von der Backe haben. Wenn alles gut läuft, ist zumindest die eine große Baustelle in spätestens vier Wochen endlich Geschichte und der Heimweg wird wieder etwas besser (zumindest mit dem ÖPNV - mit dem Auto wird es die nächsten 2 Jahre eine Katastrophe).
Weil es so aber etwas später wurde, bis ich wieder Zuhause war, habe ich nur eine TK-Pfanne aufgetaut. Irgendwas mit Hackbällchen.
 
Dienstag war es auch nochmal ordentlich warm mit knapp über 30 Grad. Das war gerade am Dienstag aber auch überaus praktisch, denn ich hatte nach der Mittagspause meinen Rucksack zum Trocknen in die Sonne hängen müssen.

Während der Arbeitstag unspektakulär und fast langweilig war, war die Mittagspause sehr aufregend.  Ich war nämlich im Park und während ich lesend auf der Bank saß und mein Pausenbrot mümmelte, kam ein nicht angeleinter Hund angesprungen und wollte besagtes Brot haben. Nö! In dem ganzen Gewimmel ist dann natürlich mein Rucksack von der Bank gefallen und meine Glasflasche (noch ca. halb voll mit Tee) zerbrochen :-( Mein Rucksack wurde geflutet. Aber mein Brot konnte ich vor der Fellnase retten.

Schade um den Tee. Vor allem, weil das Leitungswasser im Büro ungenießbar ist und ich jetzt am erstmal letzten sehr warmen Tag ohne Flüssigkeit den restlichen Arbeitstag überstehen musste. Gut war, dass ich wegen Allergien immer viele Tempos im Rucksack habe und die viel Tee aufsaugten - von dem, was nicht direkt wieder rausfloss. Und weil es so warm war, konnte der Rucksack in der Sonne gut trocknen. Ebenfalls gut war, dass meine selbstgehäkelte Schutzhülle die Scherben festhielt. So hatte ich keine Scherben im Rucksack. Die Hülle konnte ich dann über der Mülltonne am Büro direkt ausschütteln. Nachteil: sie ist zu dick und trocknete bis Feierabend nicht.

Nach der Arbeit habe ich den frisch renovierten und neu eröffneten Supermarkt besucht. Ein paar Kleinigkeiten wurden gekauft und dann ging es ab nach Hause.
Zum Abendessen gab es Süßkartoffel-Pü mit Hähnchenbrust und Preiselbeeren.
 
Mittwoch bin ich erst spät eingeschlafen. Denn wir hatten ein Gewitter. Eigentlich ein richtiges Unwetter. Mit heftigen Sturmböen und viel Regen! Leider kam der Wind aus der falschen Richtung, so dass tatsächlich kein Sturm in meinem Zimmer ankam :-( Und als der Spuk vorbei war, musste ich noch knapp 2 Stunden warten, bevor es auch in meinem Zimmer endlich etwas abkühlte.

Zur Arbeit ging es mit dem Auto. Denn ich brauchte ja eine neue Flasche für meinen Tee! Ich hoffte, ich bekomme die in dem einen Laden, wo ich die alte auch her hatte. Den erreiche ich aber aktuell nur mit dem Auto gescheit (weil immernoch Baustelle).
Im Büro war massig zu tun und die Zeit ging schnell rum. Ich hatte ein paar Kleinigkeiten beim Online-Versand-Riesen bestellt und bekam am Mittwoch die Meldung, dass mein Lamborghini versandt wurde :-D Natürlich kann man keine echten Luxus-Autos beim Amazonas bestellen. Aber als ich im Sommer mit meiner Nichte unterwegs war, sponn sie rum, dass sie sich zu Weihnachten einen Lamborghini und eine Luxus-Villa mit Pool wünscht. Bei der Villa kann ich leider nicht helfen. Aber den Lambo packe ich ihr (als Modell-Auto) in den Adventskalender :-D
 
In der Pause konnte ich leider nicht an den See, weil draußen noch alles nass war vom nächtlichen Sturm - außerdem war der Park gesperrt, wegen umgestürzter Bäume und Astbruch.

Mission: Glasflasche wurde nach Feierabend auch erfolgreich beendet. Ich habe das gleiche Modell wieder erstanden. So passen auch die gehäkelten Hüllen wieder drum herum :-)
Zum Abendessen sollte es Gulasch geben. Mit Erbsen und Nudeln in einer sahnigen Tomatensoße. Rezept aus dem Internetz. Hatte ich schon mal gemacht. Dummerweise war im Supermarkt noch Grillsaison und kein Gulasch zu bekommen :-/ Daher habe ich zum Abendessen einfach eine andere Nudel-Pfanne (mit ähnlichen Zutaten) zusammengepfuscht. Denn außer Fleisch hatte ich ja schon alles da. Ging schneller als mit Gulasch, geschmeckt hat es auch. Aber halt nicht so gut wie das "Original".
 
Donnerstag fuhr ich wieder mit der Bahn zur Arbeit. Tagsüber wird es immer noch schön warm (20-25 Grad) und nachts kühlt es herrlich ab. Perfekt!

Nicht perfekt war, dass meine Bahn zum Büro mal wieder nicht fuhr - dabei wurde weder in der App noch an der Haltestelle eine Betriebsstörung vermeldet. Nachdem die Anzeige 10 Minuten lang anzeigte, dass die Bahn in 5 Minuten käme, habe ich versucht, noch schnell zum Hauptbahnhof zu kommen, um die S-Bahn zu erwischen. Die ist aber ausnahmsweise richtig pünktlich abgefahren und fuhr mir somit vor der Nase weg. Hier hätten mir 2-3 Minuten Verspätung tatsächlich besser geholfen :-D
Sturmschäden im Park
Also wieder hoch zur Straßenbahn und erstmal so weit wie es geht fahren. Den Rest zur Not (in Teilen) laufen. 
Sturmschäden im Park
Als dann endlich wieder Bahnen kamen, kamen direkt 3 auf einmal. Die erste brechend voll. Und weil ich als geübter ÖPNV Mensch weiß, dass die erste Bahn garantiert NICHT bis zum Ende fahren wird, bin ich in die folgende Bahn gestiegen - die fast leer war. Und am Ende war das tatsächlich richtig. Denn die erste, überfüllte Bahn fuhr nur bis zur nächsten Wendemöglichkeit. Alle die weiter wollten, mussten in "meine" Bahn umsteigen. Da hatte ich zum Glück schon einen Sitzplatz :-D
Sturmschäden im Park
Der Arbeitstag war vormittags eher Richtung langweilig. Nachmittags dafür umso vollgepackter und stressiger. Etwas mehr Verteilung wäre mal wieder wünschenswert gewesen. In der Pause war ich im wieder freigegebenen Park... ein trauriger Anblick.
Den immer noch kränkelnden Chef habe ich am Donnerstag auch das erste Mal diese Woche zu Gesicht bekommen. Gut hörte er sich aber immer noch nicht an. Von daher war ich froh, dass die Begenung mit ihm und seinen Keimen bei einem kurzen Hallo mit Abstand blieb :-)
Außerdem war ja bundesweiter Warntag am Donnerstag. Und ich habe mich das erste Mal nicht erschrocken, weil die Handys von den Kollegen und Nachbarn ein Mü vor meinem losgeplärrt haben :-D
Auf dem Heimweg bin ich durch die Freiburger Stadtmitte gefahren. Denn ich hatte am Wochenende einen Post bei Social Media gesehen, dass es bis Ende des Monats eine Kunstinstallation im Freiburger Münster geben soll. Hunderte Meter Baumwollfaden gesponnen wie Licht-/Sonnenstrahlen. Das sah auf dem Bild echt nett aus und ich wollte mir das definitiv mal live ansehen.

Meine Ex-Schwägerin hatte sich die Kunst am Mittwoch schon angesehen. Da war es aber nach der Sturmnacht noch den ganzen Tag bewölkt und sie schrieb, dass es auf ihren Bildern viel schöner wirkte als es in Wirklichkeit war.

Und als ich dann mein Erlebnis (bei strahlendem Sonnenschein) mit meinen dort gemachten Bildern verglich, musste ich leider feststellen: Es sieht auch bei Sonnenschein auf den Bildern irgendwie schöner aus als real. 
Genau das Gegenteil habe ich oft bei Sonnenauf- und untergängen. Die sehen so oft in Wirklichkeit so viel schöner aus als auf den Bildern, die ich davon mache. Trotzdem bereue ich den Abstecher ins Münster nicht. Da war ich schon ewig nicht mehr drin. 

Zuhause habe ich mich gefreut, dass die Wohnungstür abgeschlossen war. Ein untrügliches Zeichen auf sturmfreie Bude :-D Leider waren es nur 15 Minuten, bis der MBW wieder da war. Aber die habe ich definitiv genossen.
 
Zum Abendessen gab es eine Gyros-Reis-Pfanne. Und weil ich beim Gyros das gleiche Problem hatte, wie beim Gulasch - nicht zu bekommen - habe ich mir aus Hähnchengeschnetzeltem einfach Gyros selbst gemacht.
Das zog seit Mittwochabend schon im Kühlschrank durch und schmeckte in der Pfanne durchaus lecker. Kommt allerdings nicht an die "Gewürzmischung" vom Metzger heran. Die schmeckt mir noch einen Ticken besser.
 
Freitag ging es wieder mit dem Auto zur Arbeit. Denn zum Feierabend stand der Wocheneinkauf auf dem Programm.

Im Büro war es eher ruhig, was mir ganz gut in den Kram passte. Ein schöner Einstieg ins Wochenende. Allerdings muss ich sagen, dass am Ende meiner dritten Arbeitswoche nach dem Urlaub, die Erholung schon wieder irgendwie futsch ist. Ich könnte schon wieder urlauben - aber ich habe erst wieder zu Weihnachten Urlaub. Das liegt dieses Jahr so ungünstig, dass ich zwischendurch nicht mehr frei machen kann :-(
In der Pause am See kann man jetzt auch endlich wieder in der Sonne sitzen, ohne zu verglühen. Die Sturmschäden dort sind massiv. Da waren in der Nacht auf Mittwoch ganze Bäume umgefallen. Aber zumindest die Wege sind seit Donnerstag wieder frei und der Park wieder passierbar.

Der Einkauf war auch schnell erledigt. Aber am Kreisel liegen schon die Umleitungsschilder. Ich vermute stark, dass die Straße ab Montag dann voll gesperrt wird und mir die nächsten 2 Jahre das Autofahrer-Leben verleidet.
 
Zuhause habe ich nochmal TK Rippchen in den Ofen geschoben. Dazu der übliche Mais - einfach meine liebste Kombi.
Auf der Waage war ich auch. Trotz einer massiven Fresskalation am Donnerstagabend und ein paar Wassereinlagerungen wegen Nudeln und PMS, kann ich nette 200 g weniger vermelden und wiege aktuell 107,7 kg.
Meine Mottenfalle in der Küche habe ich ausgetauscht. Ich hatte in meinem Leben ein einziges Mal Lebensmittelmottenbefall. Ist schon Jahre her. Danach habe ich alles, was die Biester anlockt oder wo sie raus schlüpfen könnten, in luftdichten Boxen verpackt. Danach war eigentlich Ruhe. Bis jetzt.
 
Ich habe mehrfach die ganze Küche (und Wohnung!) abgesucht und keinen "Herd" entdecken können. Trotzdem hatte ich diesen Sommer massiv Motten in der Bude. Ich vermute stark, dass ein Nachbar einen Befall hat und ich die Mistviecher einfach nur "reingelüftet" habe. Anders kann ich mir das Ganze nämlich nicht erklären. Die Falle war jedenfalls gut voll und zur Sicherheit habe ich direkt eine neue aufgehängt. 

Und am Wochenende? Muss ich mir einen neuen Kabelanbieter suchen für Telefon, TV und Internet. Der aktuelle hat von sich aus gekündigt, weil unser vom Vermieter bereitgestellte Kabelanschluss gekündigt und/oder von wem anders übernommen wurde. Die Aussagen vom Vermieter und dem Kabelanbieter widersprechen sich - je nachdem wen man fragt. Denn die Nachbarn haben das gleiche Problem. Der alte Kabelanbieter behandelt das jetzt so, als hätten wir keinen Anschluss - nur komisch, dass ja bis zur Kündigung alles noch läuft. Außerdem wollen die den 20 Jahre alten Vertrag nicht mehr weiterführen. Weil ich auf den ganzen Hickhack sowas von keinen Nerv habe, wird zur Konkurrenz gewechselt. Die bieten das gleiche an - ohne großes Theater. Rausfinden muss ich nur noch, ob die vielleicht sogar günstiger sind. Die ersten 2 Jahre ganz bestimmt. Da kann ich dann die "Neukunden Vorteile" abgreifen ;-)
Außerdem will ich meinen Blog hochladen und mein Bett frisch beziehen. Die gewaschene Wäsche ist trocken und kann abgehängt werden und dann mal sehen, worauf ich so Lust habe. Das Termin-Häkelprojekt ist ja auch noch nicht fertig. Eigentlich würde ich gerne mal wieder wandern gehen. Aber mit dem ganzen Kram, den ich noch in der Warteschleife habe und um den ich mich zeitnah kümmern muss, wird das wohl noch etwas dauern :-(
 
 

Die KW 37 in kurz:
Samstag: 3.772/1.800 kcal, 8.828 Schritte
Sonntag: 3.524/1.800 kcal, 925 Schritte
Montag: 2.268/1.800 kcal, 5.005 Schritte
Dienstag: 2.535/1.800 kcal, 4.440 Schritte
Mittwoch: 2.379/1.800 kcal, 1.712 Schritte
Donnerstag: 2.901/1.800 kcal, 5.333 Schritte
Freitag: 2.645/1.800 kcal, 2.378 Schritte

Abnahme: -200 g