[Dieser Beitrag kann indirekt Werbung ohne Auftrag enthalten, durch Markennennung, Ortsnennung oder Verlinkung]
Samstag war mal wieder nichts mit lange schlafen. Ich war um kurz nach 7 Uhr bereits wieder hellwach und gleichzeitig hundemüde. Hört das irgendwann auf?
Bisher konnte ich noch keine Wirkung dieses Melatonin-Präparats feststellen. Aber ich hab gelesen, dass man dass eine Weile regelmäßig nehmen muss, bis sich eine fühlbare Wirkung einstellt. Mal sehen, was passiert. War ja jetzt erst der dritte Abend.
Immerhin macht ja der Supermarkt um 7 Uhr schon auf und ich hab das ungewollte Wachsein genutzt, den WG-Einkauf abzuhaken. Bei 25 Grad am frühen Morgen hab ich gedacht, das wäre gut machbar. Allerdings war ich rappelfertig, als ich wieder Zuhause ankam. Denn es war zwar nur 25 Grad warm aber unerträglich schwül. Ich war pitschnass geschwitzt, als ich mit den Lebensmitteln im zweiten Stock ankam. Während ich die eine Fuhre Einkauf schon verräumt habe, hab ich den MBW runter geschickt, den Rest zu holen.
Dann wollte ich eigentlich meinen Blog hochladen, den zweiten Car Coaster häkeln und ein bisschen lesen. Am Ende bin ich aber am Handy daddelnd auf der Couch versumpft. Meine Konzentrationsfähigkeit lies nämlich ab Mittag sehr zu wünschen übrig.
Als am späten Nachmittag der Hunger kam, habe ich eines der fünf neuen Sommer-Rezepte ausprobiert. Es gab Linsensalat mit Aprikosen. Das war super schnell zubereitet, der Herd war max. 10 Minuten an. Und geschmeckt hat es Bombe! Das Rezept landet definitiv in meinem Ordner.Zum Dessert gab es Obst und ich hab mit dem Apfel-Kerngehäuse die selbstgebaute Obstfliegenfalle frisch bestückt. Inzwischen habe ich zwei davon in der Küche stehen. Und die "ältere" von den beiden lockt mit dem inzwischen gut gammeligen Kerngehäuse massig Obstfliegen an. Das Ding ist wirklich deutlich günstiger und effektiver als die teure gekaufte Falle.
Trotz dass ich so müde war, war ich erst recht spät im Bett. Erst nach 23 Uhr. Das Buch war so spannend, dass ich es nicht aus der Hand legen konnte. Dafür hab ich dann aber auch noch den Fast-Vollmond gesehen, der ins Badezimmer hinein schien.
Sonntag hab ich das erste Mal seit fast zwei Monaten wieder bis nach 9 Uhr geschlafen. Und ich hätte sicher noch länger gepennt, wenn mich nicht ein dringendes Bedürfnis aus dem Bett getrieben hätte.
| Ernsthaft?! |
| Bild vom Smartphone |
| Bild von der "richtigen" Kamera |
Im Flur traf ich den MBW, der schon dabei war Frühstück zusammen zu suchen. Nach dem Frühstück hab ich dann endlich meinen Blog hochgeladen und etwas ferngesehen.
Weil es mir draußen viel zu warm war, war ich auch am Sonntag nicht wirklich draußen. Die Wetteraussichten für meinen Urlaub im Sauerland sehen hingegen (aktuell!) absolut spitzenklasse aus. Wenn ich ankomme zwar noch knapp unter 30 Grad für die ersten ca. 3 Tage, aber danach nur noch 22-25 Grad. Ideal, um im Urlaub auch mal richtig aktiv zu sein. Ich hoffe, das bleibt auch so!
Ich hab am Sonntag meinen Blog hochgeladen, etwas fern gesehen und auch noch den zweiten Car Coaster gehäkelt. Alles, was ich am Samstag nicht gemacht habe :-) Am Nachmittag habe ich mich zuerst um das Abendessen für Montag gekümmert. Da es am Montag nochmal richtig heiß werden sollte (bis 36 Grad im Schatten), wollte ich die Gazpacho machen. Die hab ich natürlich am Sonntag schon püriert und dann bis Montag im Kühlschrank geparkt.
Für Sonntagabend habe ich das neue Rezept Nr. 2 von 5 getestet. Eine grüne Salat Bowl mit Kichererbsen, Spinat und Avocado. Auch die war mega lecker und hat mehr als gut satt gemacht. Wieder vegetarisch. Allerdings etwas aufwendiger in der Zubereitung als der Linsensalat. Für's Wochenende top, für unter der Woche nichts für mich. Da würde diese Bowl einfach zu lange dauern.
Montag sollte es (erstmal) den letzten richtig heißen Tag geben. Danach nur noch um die 30 Grad pendeln (also wieder "normaler" Sommer). Wobei an diesem Sommer nichts mehr normal wird, auch wenn sich die Temperaturen wieder "normalisieren". Seen und Flüsse sind trocken, Bäume werfen bereits seit Wochen ihre Blätter ab um Wasser zu sparen und Wiesen sind Steppenlandschaften.
Ein Meteorologe meinte kürzlich, wir bräuchten jetzt 4-6 Wochen nonstop einen mittelkräftigen Landregen, um das wieder einigermaßen auszugleichen. Aber (zumindest hier im Süd-Westen) es ist absolut kein Regen ins Sicht. Der oft angekündigte Regen oder die zu erwartenden Gewitter lassen sich nicht blicken. Zumindest nicht in Freiburg. Denn wenn mal was kommt, bleibt es im Schwarzwald oder an den Grenzen zur Schweiz und zu Frankreich.
Der Rhein hat so wenig Wasser wie nie. In Ungarn wurde ein AKW abgeschaltet, weil die Donau nicht genug Wasser hat (zur Kühlung). Und vom hessischen Edersee wird nur noch das absolute Minium an Wasser abgelassen und für die Weser-Schifffahrt bereitgestellt, weil auch der Edersee viel zu leer ist, für diese Jahreszeit. Das Sonntags-Fahrverbot für LKW ist teilweise ausgesetzt bis September, damit Güter, die normalerweise per Schiff transportiert werden, jetzt auf LKW transportiert werden können, weil ja die Schiffe nur noch eingeschränkt oder sogar gar nicht mehr fahren können. Es ist wirklich erschreckend.
Ich fuhr mit dem Auto zur Arbeit und war im Büro mehr als froh, dass ich bei dem kranken Kollegen irgendwie letzte Woche schon den richtigen Riecher hatte. Der meldete sich nämlich am Morgen und meinte, er wäre noch die komplette Woche krank geschrieben. Zum Glück musste ich nur einen Termin verschieben und hatte sonst auf 3-Mann-Planung verzichtet - weil ich so ein komisches Bauchgefühl hatte.
Als ich aus dem Büro kam, stand der MBW neben dem Auto und wartete. Ich war verwirrt. Zur Erklärung brachte er dann an, er hätte seine Mutter - die inzwischen aus dem Krankenhaus in die Kurzzeitpflege gewechselt ist - besucht und dachte sich, wenn ich eh mit dem Auto da wäre, könnte ich ihn ja auch mit nach Hause nehmen. Soso... Die Ex-SchwieMu hat sehr stark abgebaut, und befindet sich die nächsten 4 Wochen in Kurzzeitpflege in einer Einrichtung nicht weit von ihrer Wohnung. Wie es danach weiter geht, ist aktuell noch unklar. Sicher ist nur: In ihre Wohnung zurück, wird sie wohl nicht mehr können. Sie wird nächstes Jahr auch schon 90.
Unterwegs war das Benzin mit ganz knapp über 2 EUR recht bezahlbar, weshalb ich den Tank direkt wieder voll knallte. Für 19 EUR. Viel hatte ich ja nicht verfahren. Aber ich hätte den Tank gerne randvoll, wenn ich am Montag auf die Autobahn fahre und bis dahin wird das Auto ja nur noch einmal kurz bewegt. Günstiger wird das Benzin ja jetzt nicht mehr. Denn je weniger Schiffe
auf den großen Flüssen fahren können, desto teurer wird das Benzin (weil
die Schiffe ja weniger laden können und öfters fahren müssen).
Außerdem wissen wir ja auch, dass der Rohölpreis IMMER pünktlich zu den
deutschen Sommerferien steigt (totaler Zufall) und daher das Benzin auch (ohne
Niedrigwasser) in den Ferien immer teurer wird (hüstel).
Zuhause kam das Auto erstmal wieder in die Garage. Bis Freitag... da will ich nach der Arbeit noch ein bisschen einkaufen (Snacks und Wasser für die Fahrt und Obst für die ersten Tage bei Papa, denn der hat NIE welches da). Danach heißt es zum ersten Mal: Sommerurlaubs-Gepäck ins neue Auto puzzeln :-D Ich bin gespannt. Kleineres Auto mit kleinerem Kofferraum heißt jetzt definitiv auch, das meine Familie mich nicht mehr mit "hier-kannst-du-mit-nach-Hause-nehmen-Zeug" ausstatten kann :-D Mein Papa macht das gerne Mal - statt wegwerfen.
Passend zur Hitze gab es am Montag das perfekte Essen. Kühlschrank auf, Gazpacho raus, auffüllen, losfuttern. Die am Nachmittag noch für den Abend und die Nacht angekündigten Gewitter blieben mal wieder aus. Und ich konnte "schon" um 2 Uhr Nachts die Fenster öffnen, weil wir drinnen wie draußen 27 Grad hatten - Uff!
Dienstag hatte ich geschlafen wie ein Stein. Allerdings auch nur, weil der Ventilator die ganze Nacht lief :-/ Als ich morgens um kurz nach 6 Uhr auf's Thermometer linste, waren es draußen immer noch 24 Grad. Also, keine nennenswerte Abkühlung in der Nacht.
Und, dass am Montag der erstmal letzte heiße Tag gewesen sein sollte, war über Nacht auch schon wieder vom Tisch. Am Dienstag hieß es nämlich, dass es nochmal schweineheiß werden sollte. Papa erzählte am Montag, dass es im Heimatkaff mit knapp über 30 Grad auch sehr warm war. Von nur knapp über 30 Grad würde ich hier ja träumen. UND! Dort oben kühlt es nachts immerhin auch wieder ab. Und zwar deutlich unter 20 Grad. Im Gegensatz zu Freiburg. Ich freue mich daher tierisch auf meinen (teilweise) "Hitzefrei-Urlaub" ab nächster Woche.
Die einzige Sorge, die ich aktuell habe ist, dass der MBW (wieder) das Lüftungsmanagement der WG verkackt und noch mehr warm reinlässt, als wir eh schon haben, wenn er die 10 Tage alleine haust. Ich erinnere mich da ungern an letztes Jahr :-/ Zumindest wird er dieses Jahr keinen Dreck in der Küche hinterlassen. Denn im Gegensatz zum letzten Jahr, verzichtet er dieses Jahr (aus Faulheit) auf's kochen. Ich freu mich definitiv auf Zeit alleine und mit Familie und Freunden.
Der Arbeitstag war dank der Hitze auch mega anstrengend. Wenn man morgens schon schwitzend und mit leichtem Kopfweh am Schreibtisch hockt, ist der Tag grundlegend schon Murks.
Nach der Arbeit fuhr ich mit der Bahn in die Stadt. Es ist Monatsanfang und ich war unterwegs in Sachen Schuldentilgung. Anfang September noch einmal und der Rest läuft dann über den bereits eingerichteten Dauerauftrag. Außerdem fuhr ich mit der extrem stauanfälligen Linie nach Hause. Die kommt nämlich am Discounter vorbei.
Dort habe ich das sonst so teure Spülmaschinen-Zeugs (Salz und Tabs) günstig besorgt. Spontan sind auch noch Bananen und Fleisch in den Einkaufskorb gewandert. Denn nachdem ich jetzt tatsächlich 3 Tage ausschließlich vegetarisch gegessen hatte und auch die kommenden Tage (bis auf Freitag) vegetarisch werden, hatte ich richtig Lust auf etwas Fleisch zwischendurch.
Vom Discounter bin ich nach Hause gelaufen. Denn auf im Stau stehen in der überhitzten Bahn hatte ich gar keine Lust. Mit dem schweren Rucksack durch die Hitze laufen, war allerdings auch nicht besonders toll. Immerhin war ich so früher zu Hause, als mit dem ÖPNV durch die Baustelle zu schleichen.Zum Abendessen gab es Tomaten-Brot-Salat und dazu das Puten-Spießchen und etwas Grillkäse, was ich spontan gekauft hatte. Und geschmacklich hätte ich auf die Pute dann am Ende doch verzichten können, denn der Grillkäse war der Knaller!Abends vorm Fernseher hab ich noch fix ein "Deckchen" gehäkelt. Denn im Auto war in der Mittelkonsole noch eine "Schale" frei.
Mittwoch hatte es Nachts wieder nicht abgekühlt. Langsam nähert sich die Temperatur in meinem Zimmer wieder der 30 Grad Marke. Ohne Ventilator wäre an Schlaf gar nicht zu denken. So schaffe ich wenigstens ein paar Stunden pro Nacht. Fenster öffnen ging nämlich auch erst wieder gegen 2 Uhr morgens, als es drinnen und draußen 28 Grad hatte.
Der Arbeitstag war vollgepackt und anstrengend und ich konnte den Feirabend am Freitag kaum noch erwarten und hoffte, die letzten 2 Tagen würden nicht ganz so ätzend.
Auf dem Heimweg hatte ich von der vorletzten Haltestelle den Rückstau der Baustelle gut im Blick, weil ich dieses Mal etwas besser positioniert in der Bahn stand. Daher bin ich ausgestiegen und am Stau vorbei gelaufen, während die Bahn mal wieder stand. Auch den SEV-Bus hab ich ignoriert, der laut Anzeige in 2 Minuten abfahren sollte. Und auch das war die richtige Entscheidung. Zwei Kilometer später war ich Zuhause. Ob es die Bahn inzwischen zur Haltestelle geschafft hatte, weiß ich nicht. Aber der Bus, der mich längst hätte überholen sollen, war weit und breit nicht zu sehen. Leider würde ich am Donnerstag den Bus nehmen müssen, weil ich nach der Arbeit kurz zum Doc rein musste. Rezept abholen. Sonst komme ich über meinen und deren Urlaub mit meinen Medis nicht aus.
| "Meine" Bahn im Baustellen-Rückstau |
Zuhause erstmal unter die kalte Dusche - wie jeden Abend diese Woche. Danach gab es Baked Feta. Das Rezept hat sich beim genaueren Durchlesen als Air Fryer Rezept entpuppt. So ein Ding hab ich ja nicht, weswegen ich ein Pfannengericht draus gemacht habe. Und es hat echt super geschmeckt :-DParallel kochte ein Topf mit Gabelspaghetti vor sich hin. Denn ich wollte einen 3-Zutaten-Nudelsalat für Donnerstag vorbereiten (den hatte ich online entdeckt). Wenn es da wegen Bus und Doc spät würde, muss ich wieder nur das fertige Futter aus dem Kühlschrank holen :-)
Donnerstag hatte ich recht gut geschlafen und der Ventilator lief mal nicht bis zum Morgen durch. Es hatte sich tatsächlich auf "nur" 21 Grad abgekühlt in der Nacht. Im Zimmer hatte ich morgens 26 statt 28 Grad. Das wäre leider wieder anders, wenn ich abends heim käme. Aber man muss sich ja auch mal über kleine Erfolge freuen. Das Wochenende soll leider wieder gegen 36 Grad werden :-( Und an meinen beiden letzten Tagen Zuhause (Samstag und Sonntag) habe ich absolut keinen Bock auf Kochen bei der wieder angekündigten Hitze. Daher werde ich am Freitag nach der Arbeit für die zwei Tage irgendeinen Convenience Kram besorgen, der schnell geht.
Die Fahrt zum Büro war so angenehm kühl wie schon lange nicht mehr. Im Büro konnte ich auch gut lüften. Ansonsten war der Tag, wie die letzte Zeit immer, gefühlt zu lang und deutlich zu stressig.
Nach der Arbeit habe ich versucht, auf dem direktesten Weg zum Hausarzt zu kommen. Einfach anrufen und das Rezept auf der Karte haben, funktioniert seit der Baustelle kaum noch, weil ich dort kaum noch ohne großen Zeitverlust vorbei komme, um mal eben am Anfang des Quartals die Karte einlesen zu lassen. Also musste ich leider nun persönlich rein. Immerhin war nichts los und es ging ratzfatz.
Endlich Zuhuase war ich froh, dass ich schon den fertigen 3-Zutaten-Nudelsalat im Kühlschrank hatte und direkt losfuttern konnte :-D Geschmeckt hat er gut. Er war nur etwas fade. Da hätte deutlich mehr Salz und Pfeffer ran gekonnt. Vielleicht auch noch ein paar andere Kräuter und/oder Gewürze. Definitiv Luft nach oben. Aber schnell gemacht und grundsätzlich eher Richtung gut.
Freitag war dann endlich mein letzter Arbeitstag. Zwecks Rest-Einkauf für's Wochenende habe ich das Auto bemüht. Es zeigte herrliche 17 Grad an, als ich Zuhause los fuhr :-) In meinem Zimmer konnte ich über Nacht auch von 27 auf 24 Grad runter lüften. Die große Sorge, dass der MBW ab Montag das Lüfungsmanagement verkackt ist immer noch da.
Im Büro war überraschend wenig zu tun. Dafür hatte ich aber auch die letzten paar Tage ziemlich rotiert. Natürlich wieder die üblichen Verdächtigen: Macht schon länger Mucken und PLÖTZLICH (!) ist es ganz kaputt. Ein paar werden geduldig bis nach den Betriebsferien warten, ein paar wollen gucken, ob die Konkurrenz früher kann. Ist halt so. Das Problem haben wir jedes Jahr um diese Jahreszeit.
| Mein neuer Flitzer ist jetzt "wohnlich" |
Da die Herren (Monteure und Chefe) den ganzen Tag auf der Baustelle waren, hatte ich im Büro meine Ruhe und habe in Ruhe die Ablage gemacht, noch einen Auftrag angenommen, Mails gecheckt, Telefondienst gemacht, Staub gewischt, gesaugt und geputzt. Dafür hab ich Chefe die dreckigen Handtücher und Putzlappen zum Waschen hingeschmissen. Da wir immer noch keine neue Putzfee auftreiben konnten, darf er sich gerne auch an der Arbeit beteiligen :-D Ich hab den letzten Müll entsorgt, die teuren Werkzeuge und Messtechniken weggeschlossen und den AB mit dem Betriebferien-Spruch bequatscht. Was so alles am letzten Tag anfällt.In der Pause war die kleine, gestreifte Nervensäge wieder da. Und die alte Frau, sie sich neben mir auf der Bank niedergelassen hatte, hat doch glatt versucht, den Streifi zu erschlagen. Dabei war die Wespe echt friedlich. Und ich teile meinen Apfel ja schon seit Wochen mit ihr, wenn sie ankommt. Die Frau konnte absolut nicht verstehen, wie ich bei "Wepsen-Angriff" so ruhig bleiben konnte. Und ich konnte die Frau nicht verstehen. Der einzige Grund, so panisch zu werden wäre in meinen Augen, eine Allergie gegen Insektengift. Ob sie allergisch ist, hab ich aber nicht gefragt. Zumal die Wespe ja immer direkt zu mir kam und die Dame in Ruhe ließ. Es gab also gar keinen Grund zur Panik. Die Frau hatte ja auch kein Leckerli. Aber so eine friedliche Wespe habe ich lange nicht erlebt. Vielleicht sind die "Sächsischen" wirklich entspannter als die "Gemeinen" :-)
Kurz vor Feierabend wollte Chefe noch wissen, ob sein Zug in die Schweiz pünktlich wäre. Er hat nämlich den DB Navigator nicht auf dem Handy und meint, als "ÖPNV-Fee" hätte ich da eh mehr Durchblick als er.
Der Mann, der eignetlich NIE Zug fährt, wollte nämlich mit dem Zug zum Züricher Flughafen, wo gegen 23 Uhr sein Flieger in den Urlaub starten würde. Und an dem einen einzigen Tag, wo er dann doch mal die Bahn bemühen wollte, ging tatsächlich bei der DB wieder gar nichts. Wegen Idioten auf den Gleisen war der gesamte Fernverkehr 'gen Süden ca. 60 Minuten verspätet.
Und so kam es, das ich auch nach Feierabend noch die Reiseleiterin für den liebsten Chef miemte
Als der Tag schließlich geschafft war, machte ich echt drei Kreuze. Jetzt sind dann erstmal 2 Wochen Urlaub angesagt :-)
Ich hoffe auch, dass der Sommer nach meinem Urlaub auch hier in Freiburg wieder so erträglich ist, dass ich Mittwochs wieder regelmäßig schwimmen gehen kann. Das hat mir die letzten 2 Monate echt etwas gefehlt.
Während des Einkaufens, Kochens und später auf der Couch behielt ich brav Chefes Zug im Blick. Nervös wurde er erst, als ich ihm das Update übermittelte, dass sein ICE wegen der Verspätung nicht mehr bis nach Zürich sondern nur noch bis nach Basel fahren würde. Die Schweiz ist so eng und perfekt getaktet, dass die verspäteten Deutschen dann wohl nicht mehr bis ans Ziel dürfen. Während in Deutschland 2 Stunden und mehr Verspätung immer noch irgendwie ankommt, ist in der Schweiz dann schon Ende Gelände.
Irgendwann schrieb er dann nur noch ein fettes Danke, er sei zumindest inzwischen in der Schweiz angekommen und ab da hätte alles total reibungslos geklappt - sogar mit funktionierender Klimaanlage und er würde seinen Flug definitiv noch bekommen. Ich war am Ende nur froh, dass alles für ihn gut gegangen ist und ich nicht diejenige war, die sich nach dem anstrengenden Arbeitstag noch mit der unzuverlässigen Bahn rumplagen musste um einen Flug zu erwischen :-D
Auf der Waage war ich natürlich auch noch schnell. Die hat mal wieder rumgezickt und ich kam mir vor wie bei der Kindersendung "1, 2 oder 3". Bei mir ging nach vielem hin und her (die Waage konnte sich anfangs nicht für ein Gewicht entscheiden) das falsche Licht an. Ich hab die 106,8 kg aufblinken sehen, stehengeblieben ist sie am Ende dann doch wieder bei 107 kg. So gemein! Aber immerhin trotzdem 200 g weniger.
Zum Abendessen gab es nochmal Pasta. Dieses Mal mit Tomatensoße und spontan gekauftem "Beiwerk" (gefüllte Oliven und Mini-Burrata). Fertig in 15 Minuten, kein Aufwand und immer gut.Und am Wochenende? Koffer packen! Ich muss am Wochenende nochmal ein paar Teile waschen bevor ich den
Koffer packen kann. Ich hab allerdings noch
so gar keinen Plan, was ich alles einpacke. Denn die Vorhersage ändert
sich ständig von 20-25 Grad auf 28-33 Grad. Außerdem brauche ich noch
ein Outfit für Omas 90. Geburtstag. Meine Schwimmtasche ist das einzige, was bereits gepackt ist. Ansonsten: Entspannen. Pläne für den Urlaub machen (für die Zeit, wo ich noch nichts vor habe) und den letzten Blog-Post vor der Sommerpause hochladen. Dazu habe ich am Samstag super Zeit, denn der MBW ist wieder bei seiner Mutter.
Die KW 32 in kurz:
Samstag: 2.701/1.800 kcal, 1.878 Schritte
Sonntag: 3.404/1.800 kcal, 935 Schritte
Montag: 1.898/1.800 kcal, 2.971 Schritte
Dienstag: 2.880/1.800 kcal, 6.519 Schritte
Mittwoch: 2.012/1.800 kcal, 6.026 Schritte
Donnerstag: 2.248/1.800 kcal, 4.873 Schritte
Freitag: 2.592/1.800 kcal, 5.105 Schritte