Mittwoch, 5. August 2026

Gruselig und/oder Genial? #78

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Vielleicht ist es euch aufgefallen, dass Gruselig und/oder Genial? eine kleine Sommerpause eingelegt hat. Jetzt sind wir, Heidi und ich, aber wieder zurück mit neuen Fundstücken. Denn heute ist der erste Mittwoch im August.

Mein Fundstück habe ich in der Freiburger Stadtmitte an einer Säule in der Nähe einer Straßenbahnhaltestelle entdeckt:
Könntet ihr euch ein Leben ohne Smartphone noch/wieder vorstellen?
 
Also, ich persönlich bin ja ein Millennial (Generation Y). Zwischen 1980 und 1995 geboren, habe ich die analoge Welt noch kennengelernt, aber auch die Anfänge der digitalen Welt bewusst mitbekommen. Die ersten Heimcomputer, Videospiele, Handys, Social Media und Co. 
 
Und obwohl mich die Technik inzwischen weit abgehängt hat und ich manchmal bei neuen Geräten wie ein Ochs vorm Berg stehe und es mich tierisch nervt, dass ich gefühlt für jedes Ding eine eigene App brauche und ein kilometerlanges Passwort und/oder ein Kundenkonto, könnte und wollte ich auf mein Smartphone echt nicht (mehr) verzichten.
 
Ich weiß noch, als die ersten Smartphones rauskamen, dass ich so ein teures Kinkerlitzchen überhaupt nicht haben wollte. Als ich dann 2014 mein erstes Smartphone (gebraucht und abgelegt von Bruderherz) bekam, habe ich doch schnell Gefallen an dessen Vorzügen gefunden. 
 
Heute könnte ich nicht mehr wirklich ohne. Meine 10er Karte für's Schwimmbad ist auf dem Handy. Mein Deutschland-Ticket auch. Der Termin samt QR-Code für das Bürgerservicezentrum war auf dem Smartphone. Als ich den Paris-Trip vorbereitet hab, konnte ich von Zuhause aus die Eintrittskarte für Versailles auf's Smartphone laden und vor Ort direkt reingehen.
 
Meine Chat-Gruppen mit den Mädels und der Familie. Wo man eine Frage, die alle Betrifft, nicht telefonisch bei jedem einzelnen wiederholen muss (gerade wenn man weiter weg wohnt) und man bei Unstimmigkeiten nicht ewig hin und her telefonieren und umorganisieren muss, weil direkt jeder sieht, wie gerade der aktuelle Stand ist und seinen Senf sofort dazu geben kann.
 
Mal schnell ein Foto machen, wenn man unterwegs was Schönes, Bizarres oder Ungewöhnliches und Interessantes entdeckt, abends auf der Couch nochmal schnell eine Bestellung raushauen für ein Teil, was es in der Stadt nicht zu kaufen gibt. Für mich inzwischen ein echter Lebensretter: Terminerinnerungen und der digitale Einkaufszettel!
 
Die Nachbarschaftsgruppe, die mit Rat, Tat und Informationen aufwartet, wenn man nicht weiter weiß. 
 
Auf der Arbeit, wenn der Kollege dir nicht stundenlang am Telefon erklären muss, was er beim Kunden für ein defektes Teil vorgefunden hat, sondern dir einfach ein Foto schickt, dass du direkt für ne Anfrage an den passenden Hersteller weiterleiten kannst oder wenn Chefe dir schon vorab seine Skizze direkt vom Kunden aus zuschickt, damit du mit dem Angebot schon anfangen kannst und es quasi fertig ist, wenn er zurück im Büro ist. So ist es super schnell beim Kunden, der dann auch schnell entscheiden kann und schneller an seine Ware kommt. 
 
Meine Musik kommt zu 80 % auch nur noch vom Musikstreaming über das Smartphone. 
 
Ich lese inzwischen 8 von 10 Büchern auf dem Kindle auf Englisch. Parallel mit der Übersetzungsapp ein Wort nachschlagen, falls ich doch mal wieder über eines stolpere, was ich noch nicht kenne - oder mir die korrekte Aussprache eines eigentlich bekannten Wortes nochmal anhören. Ich lieb's! 
 
So schön digital Detox und Social Media in Maßen auch sein mag. Komplett verzichten auf mein Smartphone könnte ich nicht mehr. Und ich wollte das auch gar nicht. 
 
Wie sieht es bei euch aus? Würdet ihr bei so einem Projekt mitmachen? Gibt es welche unter euch die, wie mein Papa, absolute Smartphone-Verweigerer sind?
 
Ich bin gespannt, was Heidi für ein Fundstück hat. Wie üblich habe ich keine Ahnung. Daher gehe ich jetzt mal schnell bei ihr gucken. Kommt doch mit! ⇒KLICK 

Sonntag, 2. August 2026

Wunschgewicht: KW 31 - 2026

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Samstag hatte ich eine gar grausame Nacht hinter mir. Denn ich konnte mal wieder nicht schlafen. Schuld waren aber dieses Mal nicht Hitze und/oder Hormone. Nein! Eine hysterische Alte aus dem Nachbarhaus hat meinen dringend benötigten Schlaf gestört. Die Frau hat nämlich mitten in der Nacht Dinge durch die Gegend geschmissen, gebrüllt und gekreischt, als würde sie abgestochen - nur um am Ende (gegen 2:30 Uhr) von der Polizei abgeholt zu werden (die waren mit 6 Mann da!).
 
Ich konnte nicht genau herausfinden, welche Sprache da gebrüllt wurde. Aber die Sprachmelodie war definitv Ost-Europäisch. Russisch, Polnisch, Rumänisch...irgendwas in die Richtung. Bei dem schrillen Gekreische ließ sich das für mich nicht eindeutig identifizieren. Dabei bin ich sonst echt gut im Sprachen erkennen. Einer der Polizisten sprach wohl die gleiche Sprache, denn er versuchte in der Landessprache auf die Verrückte einzuwirken. Nur war er dann dabei so ruhig und leise, dass ich da auch nicht raushören konnte, in welcher Sprache genau da kommuniziert wurde. 
 
Jedenfalls war ich durch den Tumult dermaßen wach, dass ich ewig nicht wieder einschlafen konnte. Ich hab sogar noch ne gute Stunde gelesen. Und als ich dann endlich wieder eingeschlafen bin, war es fast 4 Uhr morgens.
 
Aus dem Schlaf gerissen wurde ich dann um kurz vor 9 Uhr von der Türklingel. Mein Körper legte quasi einen Kickstart hin, dem mein völlig vernebeltes Hirn (immer noch im Halbschlaf) nicht so recht folgen konnte. Denn mein erster Gedanke war tatsächlich: Du hast die Abstellgenehmigung der Kochbox vergessen! Nicht, dass ich überhaupt so eine bestellt hätte 🙈
 
Ich hab am Türöffner nicht auf Anhieb das richtige Knöpfchen zum Tür öffnen gefunden und versehentlich erst das Licht an- und dann die Türklingel (Ton) ausgemacht, bevor ich den lezten - und richtigen- Knopf erwischt habe. Außerdem habe ich - direkt aus dem Bett, total zerknautscht und zerzaust UND OBEN OHNE!!!! (zu heiß, um in Klamotten zu schlafen) - die verdammte Tür aufgemacht. Wisst ihr, wie peinlich das hätte werden können?! Denn ich habe Nachbarn direkt gegenüber, die auch immer früh wach sind und wäre es der "motivierte" Paketmann gewesen, wäre der in 5 Sekunden oben gewesen!
 
Während dieses ganzen Prozesses hat mein Hirn dann auch ENDLICH (!) den Betrieb aufgenommen und sich erinnert, dass ich KEINE Kochbox geordert hatte, dass aber ein anderes kleines Päckchen kommen sollte (UND das ich fast nackt war!). Von unten flötete dann passend die Postbotin, dass sie was für mich hätte. Ich hab dann nur runter gerufen, sie solle es einfach unten abstellen. Antwort: "Ich brauche aber für ein Einschreiben noch eine Unterschrift!" MIST!!! Ich also zurück in mein Zimmer gerannt und schnell ne kurze Hose und ein T-Shirt (ohne BH) übergeworfen und wieder zur Tür. An dem zerknautschten Gesicht und dem Mopp auf dem Kopf ließ sich in den 30 Sekunden leider nichts ändern. 
 
Ich hab also mein Päckchen und einen Umschlag der Versicherung (für die Kfz-Versicherung) entgegen genommen und dann das verfluchte Einschreiben für den immer noch pennenden MBW entgegen genommen :-/ Was für ein Start in den Tag nach einer so bescheidenen Nacht. Brauche ich so schnell nicht wieder. Der MBW hingegen lukte natürlich erst dann aus seiner Tür, als der ganze Spuk bereits längst vorbei war.
 
Am Freitag bekam ich die erwartete Post vom Hauptzollamt Singen. Die sind hier bei uns für die Kfz-Steuer verantwortlich. Und für das neue Auto ist die Steuer nur ein Drittel so hoch, wie für das alte :-D Sehr erfreulich. Die neue Versicherung ist etwa 150 EUR teurer als die alte. Dafür aber Voll- und nicht mehr nur Teilkasko (wie beim alten Auto). Also eigentlich auch günstiger. Und da das neue ein Hybrid ist, ist die Versicherung wegen der ganzen Akkus und Elektronik auch ganz anders aufgebaut als bei dem Methusalem, der eigentlich nichts konnte, außer fahren. Ich bin erstmal zufrieden. 
 
Nach dem Frühstück hab ich den Kram für die Versicherung unterschrieben und direkt wieder in den Umschlag gepackt, damit das am Montag zurück gehen konnte.
 
Anschließend habe ich den Blog hochgeladen und meine Finanzen auf den aktuellen Stand gebracht. Fazit: Das Auto kann ich mir sehr gut leisten. Trotz Schuldentilgung die nächsten 2 Jahre kann ich sogar doch noch einen kleinen Betrag jeden Monat auf die Seite legen, wenn ich sonst nicht viel ausgebe. Nicht wirklich viel, aber besser als gar nichts (wie ursprünglich gedacht) :-) Und der MBW bekommt gute 20 EUR weniger im Monat, weil ich ihm nicht mehr die anteiligen Kosten für das gemeinsame Auto abtreten muss. Alles in allem also ein sehr erfolgreicher Samstag - auch wenn er sehr seltsam begonnen hat.
Zum Abendessen habe ich ein neues Rezept ausprobiert. Von einer Deutschen, die lange in Japan gelebt hat. Nennt sich Thunfisch-Mayo-Reis (Link zu Instagram) und ist zwar nichts traditionell japanisches, aber dort ein beliebtes, schnelles, einfaches und günstiges Alltagsessen (laut Silke). Genau das, was ich ja selbst auch sehr gerne mache :-D Von daher musste das ausprobiert werden.
Und mit nur 5 Zutaten, die ich auch noch alle mag, konnte da ja eigentlich auch nichts schief gehen. Zum Glück hab ich vorher die Kommentare gelesen. Denn ich war natürlich auch viel zu geizig, um für ein einziges Essen, diese sauteure japanische Mayo zu kaufen. Aber standard Deutschland Mayo mit einem Klecks Senf sollte es auch tun, hieß es dort. Das hab ich dann so gemacht und ich muss sagen: Mir hat es sehr gut geschmeckt. Würde ich so wieder machen.
 
Aber! Nicht zu oft. Denn der europäische Körper ist nicht an das viele Jod aus den Noriblättern gewöhnt und eine zu große Menge der Algenblätter kann zu Problemen mit der Schilddrüse führen. Auf der Packung wird sogar empfohlen, dass man nicht mehr als 2 Stück pro Tag essen sollte.
 
Sonntag konnte ich etwas besser und ohne nächtlichen Radau schlafen. Zum Glück geht mein Fenster vorne zur Straße raus. Denn das ewige Gewummere der Bässe vom Seefest schallte den ganzen Tag zu mir rüber und man hörte es in den Zimmern zur Hofseite sogar durch die geschlossenen Fenster.

Gerne hätte ich mir an einem der beiden Abende diese Lichtshow für das 40-jährige Jubiläum des Seeparks angesehen. Aber beim "normalen" Fest ist immer schon viel zu viel los, wenn Feuerwerk ist (was dieses Jahr zum Glück ausfiel, Stichwort: Trockenheit), und bei dieser Lichtshow (ich hatte schon ein kurzes Video von den Proben auf Social Media gesehen) wäre garantiert noch viel mehr los als sonst. Und mit so einer Menschenmasse und der lauten Musik kann ich grad wirklich nicht gut umgehen. Also blieb ich Zuhause.

Ich hab nach dem Frühstück noch die WG-Einkäufe der letzten paar Wochen gegengerechnet. Dazu habe ich mich tatsächlich in die Küche gesetzt, um den Bässen zu entgehen. Immerhin hielten sich die WG-Finanzen das erste Mal seit Ewigkeiten die Waage, weil der werte Herr Mitbewohner auch mal etwas mehr eingekauft hat als üblich. Immerhin war er ja 2 Wochen krank geschrieben, ohne bettlägerig zu sein.

Es war den ganzen Tag eher bewölkt und sehr windig. Das hieß aber nicht, dass es kühl war. Trotz allem hatten wir am Sonntag noch 33 Grad.
 
Und solange der Sommer noch "normal" daher kommt, habe ich mich hingesetzt, um Gerichte für die nächste angekündigte Hitzewelle (Mittwoch bis Mittwoch) zu planen. Bevor die Hirnschmelze wieder einsetzt, wollte ich das erledigt haben :-) An 5 von 7 Tagen werde ich neue Sommer-Rezepte ausprobieren. Ich hatte da beim letzten Einkauf so ein gratis Rezept-Heftchen im Supermarkt mitgenommen. Einen Tag gibt es Convenience und einen Tag eine bereits oft zubereitete Gazpacho. Ich bin gespannt auf die 5 neuen Rezepte.
Zum Abendessen habe ich Zwetschgenknödel gemacht. Die sind - wie sollte es auch anders sein - fast alle verunfallt und aufgeplatzt. Sie ließen sich daher nur mäßig in den buttrigen Bröseln wenden. Das Auge hat zwar nicht wirklich mitgegessen in diesem Fall, aber geschmacklich habe ich sie schon lange nicht mehr so gut hinbekommen :-) Ich verbuche das Ganze also trotzdem als Erfolg.

Aus den restlichen erworbenen Zwetschgen wollte ich Marmelade machen. Dummerweise hatte ich beim Einkaufen den Gelierzucker vergessen. Also nix Marmelade :-/
 
Montag begann die vorletzte Arbeitswoche. Ich bin das erste Mal mit dem neuen Auto durch den Regen gefahren. Denn für Dienstag früh hatte ich einen Termin in der Werkstatt zum Urlaubs-Check.
Den hatte ich vor Monaten schon für das alte Auto gebucht - bevor ich wusste, dass wir uns trennen müssen. Am Ende habe ich mich entschieden, den Termin trotzdem zu behalten. Dann kann ich das neue Auto beim Lieblingsmechaniker schonmal "vorstellen" ;-) Und der Check kostet nicht viel. Ich werde reichlich Kilometer fahren. Und lieber einmal zu viel drüber geguckt, als einmal zu wenig. Denn ich kenne mich ja absolut nicht aus mit Autos. Und will das auch nicht (lernen). Frau muss schließlich nicht alles können.

Ich habe auch den MBW netterweise bei seiner Arbeit abgesetzt. Ich glaube, das mache ich nicht mehr. Denn ich hab den Schock meines Lebens bekommen, als das Auto plötzlich sämtliche Alarmgeräusche und orange blinkende Warndreiecke im Display von sich gab. Warum? Der Idiot hatte sich vorzeitig abgeschnallt - da war ich aber noch mit über 50 kmh unterwegs (kurz vorm Ortsschild...Abladeort ist kurz nach dem Ortsschild)! Das hat das Auto natürlich gemerkt. Und das nervige Geklingel und Geblinke hörte tatsächlich auch erst auf, als er seinen Arsch vom Beifahrersitz gehieft hatte. Die "Ruhe" ist bisher tatsächlich das einzige, was ich vom Methusalem vermisse :-D

Denn auch beim zweispurigen Linksabbiegen klingelt mich der neue Flitzer regelmäßig an, wenn ich langsam auf der rechten Linksabbiegerspur auf die Ampel zurolle, weil sich auf der linken Spur ebenfalls ein Fahrzeug nähert und das Auto scheinbar denkt, ich müsste deswegen fix gewarnt werden, dass ich die Spur nicht wechsle und in das andere Auto ditsche. Nicht, dass ich überhaupt auf die andere Spur will...
 
Der Arbeitstag startete passend dazu auch wieder mit einem "Notfall" - der am Ende keiner war. Der Kunde hatte an seinem Windsensor eine neue Batterie eingesetzt und trotzdem fuhr seine Markise alle paar Minuten aus Sicherheitsgründen wieder rein. Das Problem haben wir tatsächlich sehr häufig - gerade bei den älteren Kunden. Die horten Batterien. Davon kann man ja scheinbar nie genug haben. Teilweise liegen die seit Jahrzehnten im Schrank und liegen sich dort quasi leer. Und selbst wenn man die Batterie dann frisch aus der Packung holt, hat sie halt keine Energie mehr. Sie ist dann halt nicht mehr "neu" auch wenn sie "neu" ist. Ich weiß nicht, wie oft ich diese Disskussion schon geführt habe in den letzten Jahren.
Die "Wiese" am See, seit fast 2 Monaten eher eine Steppe
Ansonsten war es ein recht guter und relativ wenig stressiger Arbeitstag. Und trocken. Der morgendliche Regen war nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Wortwörtlich. Wahrscheinlich aber auch einer der letzten "normalen" Sommertage. Denn ab Mittwoch war die nächste Hitzewelle angekündigt - wieder mit knapp 40 Grad (offiziell...und wahrscheinlich mehr in der Realität). Hoffen wir, dass sie nicht so heftig wird, wie die letzte.
 
Die Abgabe des Autos klappte am Abend wie immer ohne Probleme. Und sogar dem Lieblingsmechaniker gefällt die Farbe vom neuen Flitzer sehr gut :-D Zurück ging es mit dem Bus. Wobei ich da wirklich hin und her überlegt habe, in welche Richtung ich fahre. Oben zur StraBa Haltestelle, wo der SEV Bus bis fast vor die Haustür fährt. Oder hinten ins Industriegebiet, von wo ich 15 Minuten laufen müsste - aber ohne durch Stau verspäteten SEV Bus. Am Ende entschied die Uhr. Denn der Bus zum SEV Bus kam 20 Minuten vor dem Bus ins Industriegebiet. Unterwegssein mit Klimaanlage schlägt 20 Minuten warten in der prallen Sonne.
Weil ich erst recht spät Zuhause war, habe ich etwas TK Fleisch (das hatte ich am Abend vorher schon zum Auftauen in den Kühlschrank gepackt) in die Pfanne gehauen und dazu Salate aus dem Kühlregal. Parallel habe ich den Rest vom Sushi-Reis gekocht. Ich habe nämlich für Dienstag wieder ein neues Rezept (von Instagram) machen wollen. Sushi-Salat. Eine Art Reis-Salat. 

Den wollte ich natürlich schon am Abend vorher zubereiten und über Nacht im Kühlschrank parken. Denn wenn ich am Dienstag nach der Arbeit das Auto abholen muss, würde es ja auch wieder recht spät, bis ich Zuhause wäre. Und wenn man sein Essen dann nur aus dem Kühlschrank holen muss und direkt losfuttern kann, ist das einfach mega.

Dienstag hatte ich recht gut geschlafen, denn die Nacht war erstaunlich kühl gewesen. Am liebsten wäre ich liegen geblieben, als um kurz nach 6 Uhr der Wecker loslärmte.

Weil einen Tag vor den Sommerferien bereits extrem wenige Schüler unterwegs waren - verglichen zu sonst - war die Bahn mega pünktlich und ich etwas zu früh auf Arbeit. Perfekt zum Lüften/Kühlen.
Ein Rest Grün im Dauerschatten
Die Pause am See war dann leider schon wieder sehr gut warm. Im Schatten ließ es sich noch aushalten. Ich war gespannt, wie sich das die Tage entwickeln würde.
Am Freiburger ZOB
Nach der Arbeit fuhr ich mit dem Bus zur Werkstatt. Etwas Öl wurde nachgefüllt. Ansonsten alles bereit für die Fahrt in den Urlaub :-)
Jetzt muss ich mir nur noch einen Schlachtplan für die nächste Woche überlegen. Denn bei der Hitze werde ich mehr/öfters waschen müssen, damit ich am nächsten Wochenende genug saubere Klamotten für den Koffer habe.
 
Der Lieblingsmechaniker hat gesagt, ich hätte da ein tolles Auto gekauft. Sogar der Fachmann ist zufrieden. Ich hoffe, der neue Flitzer und ich bleiben lange Freunde :-)
Zum Abendessen musste ich dann lediglich den vorbereiteten Sushi-Salat (Link zu TicToc) aus dem Kühlschrank holen. Für den hatte ich "mildes" Kimchi ergattert. Und obwohl er zu 90 % nur aus Reis, Fisch und Gemüse bestand, war er nicht besonders kalorienfreundlich :-/

Aber der Salat war echt lecker. Für meinen Geschmack fehlte aber etwas Bumms. Ich glaub, wenn ich ihn nochmal mache, nehme ich das scharfe Kimchi :-)
Vor dem Essen habe ich noch fix die Zwetschgen klein gemacht und während des Essens mit Gelierzucker durchziehen lassen. Nach dem Abendessen wurde dann endlich die Marmelade gekocht, die ich am Wochenende schon machen wollte. Ich war in der Mittagspause extra im Einkaufszentrum, um den vergessenen Gelierzucker zu besorgen :-)
 
Mittwoch war die Nacht noch angenehm kühl gewesen. Morgens herrliche 17 Grad. Aber dann wurde es warm. Und zwar sehr schnell. 
 
Außerdem ging mein neuestes Häkel-Projektchen am Mittwoch online.
 
Während ein Kollege wieder fehlte (weil Kind krank) und die restlichen Herren den ganzen Tag in der prallen Sonne auf der Baustelle schufteten (Chefe war ja mit, um den fehlenden Kollegen zu ersetzen), hatte ich im Büro herrliche Ruhe. 
 
So viel Ruhe, dass ich mit meiner Arbeit super schnell fertig war und dann tatsächlich etwas Leerlauf hatte. Den hab ich zum Putzen genutzt. Wenn von den Kerlen keiner da ist, um direkt wieder durch zu latschen, muss das ja ausgenutzt werden :-) Danach war mein Gesicht so nass wie der Putzlappen. Merke: In einer Hitzewelle nicht nach 10 Uhr putzen. Viel zu anstrengend!
 
In der Pause bin ich - weil es den Tag vorher noch gut ging - an den See. Großer Fehler. Selbst mit dem recht kräftigen Wind und im Baumschatten, war es viel zu heiß (für mich) draußen. Donnerstag würde ich definitiv im Büro bleiben.
 
Und auch den Wocheneinkauf werde ich nicht - wie geplant - am Freitag nach der Arbeit machen, sondern am Samstagmorgen. Ich werd die letzten Wochen eh immer mordsfrüh wach. Da kann ich die relativ kühlen (21 Grad um kurz nach 6 Uhr!) Temperaturen am Morgen auch ausnutzen.

Der restliche Arbeitstag verging auch sehr unspektakulär und ich war froh, als ich Feierabend hatte. Die Heimfahrt klappte super - bis kurz vor der provisorischen Endhaltestelle. Von der Haltestelle vorher sah es vom Verkehr her gut aus, weshalb ich entschied, das letzte Stückchen auch noch mitzufahren. Aber das stellte sich am Ende als Trugschluss heraus.

Wir standen mit dem unklimatisierten, total aufgeheizten Fahrzeug im Rückstau der Baustelle :-( Und zwar ziemlich lange. Ich glaube, außerhalb der Blechdose, wäre es angenehmer gewesen, und wenn ich von der vorletzten Haltestelle gelaufen wäre, wäre ich auch deutlich schneller Zuhause gewesen. Wie man es macht, ist es falsch. Wäre ich jetzt ausgestiegen und durch die Hitze gelaufen, wäre die Bahn an der Kreuzung gut durchgeflutscht. Alles schon da gewesen :-/ Wenn die Baustelle beendet ist, werde ich einen Freudentanz aufführen.
 
Und hier kann ich (bisher noch) sehr froh sein. Denn die Baustelle auf der B31 fängt jetzt gerade wieder von vorne an. Irgendwer hat wohl nicht bedacht, das Asphalt in Hitzewelle nicht gut aushärtet und die neue Straße ist nach ein paar Tagen schon wieder hinüber. Hätten die Straßenbauer sowas nicht wissen müssen und die Straße noch nicht freigeben dürfen oder mit dem Asphaltieren warten müssen?! Ich meine, die machen das doch jeden Tag... wer hat sowas entschieden und wieder lustig Steuergelder verbrannt?
Völlig fertig wieder Zuhause, habe ich überlegt, ob ich gleich duschen gehe oder erst nach dem Kochen/Essen. Die Wahl fiel auf später. Ich habe wieder ein neues Rezept ausprobiert. Es gab herzhafte Pfannkuchen aus dem Backofen (Link zu TicToc). Eine sehr saubere und vor allem fettarme Sache. Meine kürzlich erworbenen Silikon-Backmatten mit Rand waren dafür auch perfekt geeignet. 
Geschmeckt haben sie mir auch sehr gut. Und am Ende hatte ich nur eine Schüssel, ein Brett, ein Messer, die Quirle vom Handrührgerät und die Backmatten dreckig. Alles ab in die Spülmaschine. Küche sauber :-D
Regenbogen vom Wasserglas
Nach dem Essen fix unter die kühle Dusche. Und später ab ins Bett. Leider konnte ich zu dem Zeitpunkt noch keine Fenster öffnen. Erst um ca. 1 Uhr nachts war es drinnen und draußen mit 25 Grad gleich warm.

Donnerstag hatte ich ganz gut geschlafen. Aufstehen wollte ich morgens trotzdem nicht. Aber nützt ja alles nichts. Der Countdown zum Urlaub läuft.

Natürlich meldete sich der eine Kollege krank. Dafür war der andere wieder da. Trotzdem ein Mann zu wenig für die schwere Anlage, die in den 3. Stock zur Kundin rauf musste. Also musste Chefe leider zwischen seinen Beratungsterminen nochmal kurz mit auf die Baustelle: schleppen helfen.

Im Büro war ich daher wieder fast den ganzen Tag alleine und konnte ungestört vor mich hin arbeiten. In der Pause habe ich mich trotz Hitze doch nochmal raus gewagt. Aber da die Sommerferien angefangen haben, ist jetzt natürlich schon Mittags im Park die Hölle los. Keine freien Bänke im Schatten! Zum Glück liegt um die Uhrzeit der Spielplatz in der Sonne und war völlig verwaist. Dort am Rand unter einem Baum fand ich noch ein schattiges Plätzchen.

Nach der Arbeit ging es daher direkt nach Hause. Auf dem Heimweg fielen sogar ein paar Tropfen Regen. Am Anfang so wenig, das man hätte zwischendurch laufen können. Als ich Zuhause war, etwas kräftiger. Aber nichtmal für 10 Minuten. Also, auch wieder kein Gewinn für die ausgedörrte Natur. Und wirklich Abkühlung brachte der Regen auch nicht.
Ein paar Tropfen Nass
Dort hatte ich - weil mein Hirn ja letzte Woche noch funktionstüchtig war - passend zur Hitze einen kühlen Tomaten-Thunfisch-Salat eingeplant.
Weil der immer so massig leckere Soße abwirft, gab es dazu etwas Fladenbrot (zum Soße tunken) :-)
 
Freitag. Endlich! Die Nacht war okay. Morgens aufstehen fühlte sich dennoch wie eine Bestrafung an. Ich hoffe, das Wochende wird schlaftechnisch besser als das letzte. Ich habe mir inzwischen ein freiverkäufliches Melatonin-Präparat besorgt und hoffe, es hilft ein bisschen. Wir werden sehen.

Der Arbeitstag war unspektakulär. Denn ich war alleine. Chefe hatte einen Termin oben im Schwarzwald mit 2 Stunden Anfahrt. Und die anderen beiden Herren waren auch gut ausgelastet.

In der Pause bin ich dieses Mal wirklich drinnen geblieben und war nicht im Park. Ich glaube, das war auch ganz gut so.

Der Heimweg war nämlich richtig ätzend. Die Brühe lief aus allen Poren. Als ich Zuhause ankam, dröhnte der Kopf. Ich weiß schon, wieso ich immer von meinem Tee einen kleinen Rest für die Heimfahrt verwahre.

Zum Abendessen habe ich einfach eine TK Pizza in den Ofen geschoben. Mehr war mit Kopfschmerzen auch gar nicht drin.
Auf die Waage habe ich es auch noch geschafft. Die Erdbeerwoche, die bereits am Dienstag hätte anfangen sollen, ließ mal wieder auf sich warten und fing tatsächlich erst irgendwann am Freitag an. Dazu die Hitze und massive Wassereinlagerungen. Ihr ahnt es... es gab ein Plus. Zum Glück nur ein kleines von 200g und somit aktuell 107,2 kg.
Meine Sonnenfinsternis-Brille wurde am Freitag auch geliefert. Denn am 12. August findet eine Sonnenfinsternis statt (Link zu Wikipedia). Da bin ich schon im Urlaub und muss mir überlegen, wo ich im Sauerland dafür am besten hin fahre. Denn im deutschsprachigen Raum bekommen wir die erst sehr spät (ca. zwischen 19 und 20 Uhr) zu sehen und im "Land der tausend Berge" zum Sonnenuntergang eine passende Location mit freier Sicht zu finden, könnte etwas schwierig sein. Bleibt natürlich ebenfalls zu hoffen, dass der Himmel klar bleibt an dem Abend. Auch etwas blöd: Ausgerechnet diese Sonnenfinsternis soll im Südwesten Deutschlands (also in Freiburg) am stärksten ausfallen. Und ausgerechnet dann bin ich weiter nördlich :-/ Egal. Ich bin jedenfalls vorbereitet und mache das Beste drauß :-)
 
Und am Wochenende? Schlafen. So gut es geht natürlich. Samstagmorgen - bevor es zu heiß wird - schnell den Einkauf erledigen. Und ansonsten die Hitze irgendwie in der inzwischen auch nicht mehr ganz kühlen Wohnung (wieder fast 27 Grad innen) aussitzen. Obwohl den ganzen Tag alles dicht ist, hat es sich schon wieder gut aufgeheizt :-(
 
 

Die KW 31 in kurz:
Samstag: 3.224/1.800 kcal, 970 Schritte
Sonntag: 3.355/1.800 kcal, 1.185 Schritte
Montag: 2.720/1.800 kcal, 5.074 Schritte
Dienstag: 3.166/1.800 kcal, 5.668 Schritte
Mittwoch: 2.312/1.800 kcal, 5.154 Schritte
Donnerstag: 2.834/1.800 kcal, 4.868 Schritte
Freitag: 2.738/1.800 kcal, 4.164 Schritte

Zunahme:+200 g

Samstag, 25. Juli 2026

Wunschgewicht: KW 30 - 2026

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Samstag habe ich tatsächlich bis fast 8:00 Uhr geschlafen. Ich verbuche das als kleines Wunder. Denn das ist mir seit Wochen nicht mehr am Wochenende gelungen. Trotzdem bin ich immer noch mehr als nur müde.
 
Ich hab direkt nach dem Aufstehen eine Maschine Wäsche angestellt. Denn in den letzten Tagen hatte ich wieder so viel geschwitzt, dass ich meine beiden Kissenbezüge (der normale und der, der als "Schutzhülle" beim Kissen dabei war) unbedingt mitwaschen wollte. Natürlich hoffte ich, die wären bis zum Abend wieder trocken.
 
Nach dem Frühstück habe ich meinen Wochenblog hochgeladen und dem Geburtstags-Post den letzten Schliff gegeben. Denn am Donnerstag feierte mein Blog bereits seinen 10. Geburtstag! Ist das zu fassen?
 
Den Häkelblog in der Warteschleife habe ich auch noch fix fertig gemacht und dann die Kiste mit dem aus dem alten Auto ausgemisteten Kram durchgesehen. Ich hab aber am Ende quasi nur noch Mülltrennung betrieben. Das Einzige, was ich behalten habe, waren die drei Chips für die Einkaufswägen, etwas Kleingeld und natürlich meine Godsmack CD (das alte Auto hatte noch einen CD-Player). Das Fläschchen Desinfektionsspray (für nach dem Rastplatz-Klo) darf wieder ins neue Auto. Der Rest flog rigoros weg. Was soll ich damit? Und wieso hatte der MBW es unbedingt im alten Auto mit rumfahren müssen? Egal... 
 
Was ich noch ausdrucken muss, ist die neue Parkberechtigung für die P+R Parkplätze hier in Freiburg. Neues Auto, neues Kennzeichen, neue Parkberechtigung benötigt. Aber das hat noch Zeit und ist jetzt nicht sehr weit oben auf meiner Prioritätenliste. 
 
Nach der ganzen Aktion war schon wieder später Nachmittag und ich hatte Hunger. Der MBW war zu faul zum abwaschen. Ohne saubere Pfanne aber keine Bratkartoffeln. Ich war zu faul zum Dönermann zu gehen. Also habe ich einfach einen Rest Milchreis gekocht. Töpfe waren ja schließlich sauber ;-) 
Der MBW hatte am Samstag mal wieder eine seiner Launen. Früher hätte ich darauf ja irgendwie reagiert. Inzwischen reagiere ich nicht, ich ignoriere. Und zwar den gesamten Menschen. Wenn er anfängt negative Stimmung zu verbreiten, kann ich das inzwischen total ignorieren. Das ist mega! Soll er meckern und brüten und alles um sich selbst zentrieren. Es geht mir total am Allerwertesten vorbei. Rein in mein Zimmer. Tür zu. Musik an. Herrliche Ruhe. Nicht mein Problem!

Und meine Kissenbezüge - und alles andere auch! - waren am Abend tatsächlich wieder trocken. 

Meine Ex-SchwieMu landete am Samstag im Krankenhaus. Sie hatte einen entzündeten Fuß und der strahlte so stark ins Bein, dass sie wegen der Schmerzen alleine nicht aus dem Bett und auf's WC kam. Erinnerte mich irgendwie an meine Mutter (letztes Jahr), die wegen was ähnlichem fast an einer Blutvergiftung gestorben ist. Wegen des Fußes hätte Ex-SchwieMu am Montagnachmittag einen Termin beim Arzt gehabt. Aber weil halt am Samstag schon gar nichts mehr ging, musste sie in die Klinik. B hat deswegen den halben Sonntag bei ihrer Mutter verbracht und war völlig fertig. Sie kann die ganze Pflege, die inzwischen nötig ist, gar nicht mehr alleine leisten. Das kann sie eigentlich schon länger nicht mehr. Und die Ex-SchwieMu, die nie jemandem zur Last fallen wollte, scheint weiterhin bockig, wenn's um's Thema Pflegeheim geht. Ich bin wirklich gespannt, wie es dort weiter geht. Noch kriege ich es ja mit. Aber die Aussage der Ärzte war, dass sie künftig nicht mehr alleine Zuhause sein kann.
 
Sonntag hab ich mich gewundert, dass der nervige Herpes an der Lippe schon wieder da war. Ein Blick in den Kalender ergab: Macht Sinn. Schon wieder PMS. Das Mistding bricht um diese Zeit des Monats ja leider regelmäßig aus :-( Irgendwie hatte ich gedacht, ich hätte noch ne Woche bis dahin :-/ Naja, immerhin ist so die Erdbeerwoche bis zum Urlaub rum :-) Das erklärte dann auch den Heißhunger, der seit Samstag schon zur Plage wurde.

Nach dem Frühstück habe ich meine neue, frisch gewaschene Decke im Auto drapiert. Macht sich gut und passt perfekt. Passt farblich auch super zur Lackierung. Auch wenn sie auf dem Foto irgendwie "neon" rüber kommt, was sie in Wirklichkeit gar nicht ist. 
Für den Fußraum hinter dem Fahrersitz wurde noch ein kleines Filzkörbchen bestellt. Das kann ich mit Klett unten festmachen. Und rein sollen ein paar Kleinigkeiten wie Glasreiniger, der Scheibenentfroster und Eiskratzer im Winter und so Kleinkram (Desinfektionsspray), den man gerne Mal dabei hat und der nicht einfach irgendwo rumfliegen soll. Da ja hinten eh nie wirklich einer Mitfährt, kann man den Fußraum hinterm Fahrersitz ja auch als Stauraum nutzen.

Nachmittags habe ich am Handy gedaddelt und bin bei YouTube über "Auto-Untersetzer" gestolpert. Die zählen zur Innenraum-Dekoration und können unten in die Becherhalter reingelegt werden - wie Tassen- oder Glasuntersetzer. Das fand ich witzig. Schnell gemacht sind sie auch. Farblich habe ich erstmal einen passend zum Lizard gemacht. Allerdings war ich danach nicht motiviert genug, nochmal runter zu latschen, um zu gucken, ob er von der Größe her auch passt.
Weil der MBW inzwischen den Abwasch erledigt hatte, gab es zum Abendessen die Reste-Verwertungs-Bratkartoffeln, die es am Samstag schon hätte geben sollen.
Rein kamen die alten Kartoffeln, die weg mussten, und eine Stange Porree, die von letzter Woche übrig geblieben war. Das halbe Glas gehäckselte Gurken, die vom Kartoffelsalat neulich auch noch im Kühlschrank standen, landeten im Wurstsalat. Alle Reste weg und geschmeckt hat es auch.
Zum Dessert einen Kokos-Mango-Eisriegel. Der war auch richtig gut.
 
Montag waren es morgens draußen herrliche 16 Grad und ich habe es über's Wochenende geschafft, mein Zimmer auf 22 Grad runter zu lüften. Endlich wieder schlafen. Naja, zumindest ein bisschen besser. Denn aktuell stört der Hormon-Mist wieder den Schlaf - unabhängig von den Temparaturen :-/ Eine Pause von Hitze und/oder Hormonen wäre echt nett. Ich gehe gerade wirklich auf dem Zahnfleisch.

Ich bin mit dem Auto zur Arbeit und hab direkt mal geschaut, ob der gehäkelte Car Coaster in den Getränkehalter passt. Leider ist er einen Ticken zu klein. Das kann an der Wolle liegen. Er hätte mit dieser Wolle eine Runde mehr vertragen können. Aber er macht sich gut. Vielleicht habe ich im Fundus noch eine etwas dickere Wolle. Dann sollte es hinhauen. Am Büro angekommen hab ich, obwohl ich viel zu früh war, mal wieder den allerletzten Parkplatz ergattert. Was bin ich froh, wenn diese ganzen Baustellen vorbei sind. 

Passend dazu hab ich bei Social Media gesehen, dass beim Heimatkaff (pünktlich zu meinem Urlaub) auch Baustellen eröffnet werden. Ausgerechnet auf der Strecke zum Lagunenbad, wo ich ja mit der Familie hin möchte :-/ Die offizielle Umleitung ist ewig lang. Ich muss mal gucken, ob ich da irgendwas über Schleichwege finde, was weniger nervig wird :-D

Im Büro war gut zu tun. Der kranke Kollege sollte - hoffentlich - nächste Woche wieder da sein. Bei den Herren auf der Baustelle lief leider nicht alles glatt. Da fehlte eine passende Halterung :-/

Als endlich Feierabend war fuhr ich nach Hause und weil mir mal so gar nicht nach kochen war, bin ich einfach beim Dönermann eingefallen und habe mir einen Dönerteller mitgenommen.
Wieder in der Wohnung hörte ich den MBW sabbeln. Ich dachte erst, er hätte Besuch. Aber am Ende war er nur am Telefon. Mit seiner Schwester. Wegen Ex-SchwieMu. Sie bleibt die Woche definitiv im Krankenhaus und bekommt Antibiotika. Der Fuß ist böse entzündet (bis ins Bein hinauf) und sie sehr geschwächt.

Und dann hab ich nur mitbekommen, dass er sich mehrfach bei seiner Schwester entschuldigt hat. Ja, ich bin neugierig und hab gefragt, was er nun schon wieder angestellt hat. Und als Antwort kam: "Das, was du auch schon oft bemängelt hast. Ich war egoistisch." Tschakka! Endlich kriegt es seine Familie auch mal mit, was ich 18 Jahre "ertragen" habe. Dass der Mann nur in seiner eigenen Bubble lebt, nur an sich und seine Probleme denkt und überhaupt nicht registriert, was andere um ihn herum machen, tun und leisten. Und! Dass er allen anderen das Gefühl gibt, es wäre ihm zusätzlich auch noch herzlich egal, wenn es ihn nicht selbst betrifft. Das seine Schwester dieses Mal die Empfängerin war, hat mich irgendwie diebisch gefreut :-D

Ich hab trotzdem beschlossen, am Donnerstag nach der Arbeit die Ex-SchwieMu im Krankenhaus zu besuchen. Sie hat die Jahre über so viel für mich getan (bevor sie so anstrengend und leicht nervig wurde), dass ich einen kurzen Besuch für angemessen halte. Sie kann ja (nicht nur) was dafür, dass ihr Sohn so ein A... sein kann. Zumal der Weg zur Klinik ja eh halb auf dem Heimweg liegt. Danach kann ich dann direkt einkaufen fahren und muss das am Freitag nicht machen :-) Ich denke da ja auch praktisch.

Einen zweiten Car Coaster (mit dickerer Wolle) habe ich an dem Abend ebenfalls noch fix gehäkelt. Die Wolle war nur nicht so gut geeignet, weil sie sich sehr arg "aufdröselt". Gerade bei den Popcorn-Maschen war das extrem nervig und frustrierend. Aber am Ende hat's dann doch irgendwie geklappt.
 
Dienstag hatte ich morgens herrliche 20 Grad in meinem Zimmer und draußen waren es nur 14. Ich lieb's! Die letzten Tage der Woche nochmal richtig genießen, denn ab dem Wochenende soll es schon wieder 30 Grad und drüber geben :-(
 
Als ich gerade meinen PC auf Arbeit hochfuhr, sah ich draußen vorm Fenster Bewegung. Es war wie ein seltenes Naturschauspiel. Der "neongelbe Radler" baut...kein Nest. Aber eine Rampe :-D Was hat er die kleinen Holzbrettchen schön hin und her drapiert und dann noch im Weg hängende Zweige abgerupft. Wie ein Tierchen beim Nestbau. Ich hab echt lachen müssen!
 Im Büro war seltsam wenig zu tun. Vielleicht, weil die letzte Woche so stressig war. Da hab ich unglaublich viel weggeschafft. Aber an und für sich, zähle ich nur noch die Tage bis zum Urlaub. 

In der Pause am See war es wunderbar. Und während ich da saß, kam eine Gruppe Enten-Damen auf mich zu und linste immer in Richtung meines Pausenbrotes. Natürlich füttere ich die Wasservögel nicht. Die können davon krankwerden oder im schlimmsten Fall sogar sterben. Das merkten die Damen auch schnell und zockelten zurück ins Wasser.
Nach der Arbeit hab ich kurz im einzigen, mit dem ÖPNV während der Baustelle einigermaßen erreichbaren Supermarkt angehalten. Denn der andere kleine Supermarkt, der am besten von Zuhause aus ohne große Umwege erreichbar ist, hat gerade geschlossen. Wegen Renovierung. Dabei ist das noch gar nicht soooo lange her, dass die zuletzt renoviert haben. Und die machen auch erst Ende August wieder auf. Voll blöd.
 
Die beiden Discounter liegen aktuell auf der "falschen" Linie. Die, die immer im Auto-Rückstau der Baustelle festhängt. Und ein dritter Supermarkt ist am besten mit Auto erreichbar. Bleibt ein einziger Supermarkt übrig. Von dem aus es sich dann aber nicht lohnt, auf die nächste Bahn nach Hause zu warten. Da geht es für gewöhnlich am schnellsten, wenn man die 2 km direkt läuft. Auch mit der schweren Tasche. Zum Glück ist es jetzt gerade nicht so heiß und das klappte deutlich besser als das letzte Mal, als ich dort hin musste.
 
Etwas frustriert war ich dennoch, denn ich bekam in diesem Supermarkt nicht einen einzigen Mozzarella! Weder die Hausmarke, noch die hauseigene Discount-Variante, keine der beiden großen Marken und sogar der teure Bio-Mozzarella war komplett leer gefegt. Was ist denn da bitte los? Stattdessen habe ich bereits einen Teil vom Einkaufszettel mitgenommen. Ein bisschen Asia-Zeugs wie gerösteten Nori, Sushireis und Reisessig. Ich werde nämlich nächste Woche ein paar neue Rezepte ausprobieren und bin schon sehr gespannt :-)
Zum Abendessen sollte es schnell gehen. Daher hab ich die letztes Mal vermissten TK Rippchen (inzwischen hatte ich welche nachbestellt) in den Ofen geschoben und dazu Mais warm gemacht. Während das vor sich hin garte, habe ich bereits den Salat für den nächsten Abend vorbereitet. Den brauchte ich dann am Mittwoch nur aus dem Kühlschrank holen :-D
Der bestellte Ordner für zukünftige und bereits vorhandene "Auto-Unterlagen" kam auch an und wurde bestückt. 
 
Mittwoch war es weiterhin sonnig und warm, ohne gleich wieder zu warm zu sein. Dass sollte sich aber bald ändern.

Als ich am Büro ankam, roch es sehr stark nach Rauch (wie bei/nach einem Brand). Ich hab den Kollegen was von Löschfahrzeug reden hören, konnte aber nicht genau nachhaken, weil er ja dann zur Baustelle los ist.
 
Später hab ich dann durch diverse Nachrichtendienste erfahren, dass hier in Freiburg ein Lagergebäude in der Nähe komplett abgebrannt war. Zum Glück kamen keine Menschen zu Schaden. Allerdings war blaulichtmäßig kurz vor Mittag schon wieder die Hölle los und der Brandgeruch wurde wieder stärker. Sogar der Bevölkerungsschutz fuhr vorbei. Gefühlt war die ganze Freiburger Feuerwehr unterwegs. Aber zum dem zweiten Ereignis ließ sich absolut nichts online finden. Ich habe also keine Ahnung, was da los war. Trotz riesen Aufgebot scheinbar keine Meldung wert. Sehr komisch. 

Ich war mal wieder froh, als der Arbeitstag geschafft war und fuhr direkt nach Hause. Denn im Gegensatz zum Dienstag, war es am Mittwoch wieder mega stressig im Büro. Natürlich stand ich promt mit der eher zuverlässigen Linie mal wieder im Baustellen-Rückstau (weil sich PKW und Bahn eine Fahrspur teilen müssen).
In der Wohnung angekommen, hab ich mich schnell unter die Dusche geworfen und brauchte danach ja nur noch meinen bereits vorbereiteten griechischen Nudelsalat aus dem Kühlschrank holen und das Steak dazu in die Pfanne kloppen. Herrlich, wenn es so schnell geht abends :-D
Im Häkelblog ist ein neuer Post online gegangen. Der andere folgt dann in einer Woche. Und dann muss ich erstmal wieder ein Projekt fertigstellen :-)

Auf der Waage war ich fast 1,5 kg leichter als letzten Freitag. Ein paar Tage mit "normalen" Temperaturen und mein Gewicht ist wieder deutlich stabiler, einfach, weil die Wassereinlagerungen ausbleiben. Ich war gespannt, wie am Freitag das offizielle Ergebnis aussehen würde.

Mein Bruder war am Mittwoch mit der Familie auf Fehmarn. Für einen Tagesausflug. Und es hat ihnen nicht gefallen dort. Sie verstehen nicht, wieso die Insel so "gehypt" wird. Das sie das angeblich wird, wusste ich gar nicht. Ich selbst war dort noch nie. Und als ich nachfragte, wieso es ihnen genau nicht dort gefallen hat, kam als Antwort: "Viel zu voll, zu viele Menschen, Strandkorb an Strandkorb." Ähm...echt jetzt? Eine eher kleine Insel in der Ostsee, mitten in den Sommerferien, ist zu voll?! Gibt's doch nicht - Sarkasmus Ende. Ich habe keine Ahnung, was die erwartet haben. Aber das eine relativ kleine Insel, bei diesem herrlichen Sommerwetter und mitten in den Sommerferien nicht leer und idyllisch daher kommt, sollte doch eigentlich klar sein, oder?
 
Donnerstag fuhr ich dann wieder mit dem Auto zur Arbeit. Denn im Anschluss wollte ich ja noch die Ex-SchwieMu in der Klinik besuchen und einkaufen fahren.
 
Ich hab den zweiten, mit dickerer Wolle gehäkelten, Car Coaster mit runter genommen und siehe da: Die Wolle macht den Unterschied. Die Größe ist perfekt.
Der Arbeitstag ging schnell vorüber, denn es war massig zu tun. Die letzten zwei Wochen vor den Betriebsferien wird es nicht anders werden. Anstrengend sind aktuell die Kunden, die schon länger merken, dass was nicht rund läuft. Denn jetzt ist es plötzlich ganz kaputt. Wir haben aber tatsächlich erst nach den Betriebsferien wieder Termine frei. Also in ca. 4 Wochen. Und zack ist plötzlich alles ein "Notfall". Die eine Kundin war besonders nervig. Denn sie veranstaltete seit Mittwoch bereits halben Telefonterror. Als wenn es plötzlich schneller geht, wenn sie zig mal am Tag anruft und ihren "Notfall" vorträgt, als hätte sie das noch nicht zwei Duzend Mal getan.

Nach der Arbeit habe ich die Ex-SchwieMu in der Klinik besucht. Und sie sah gar nicht aus. Aktuell testen sie zig Antibiotika an ihr, denn bisher schlug keines an. Sie hat nämlich eine schwere bakterielle Entzündung im Fuß und davon ausgehend auch im Bein. Alles ist knallrot, heiß und geschwollen und sieht nicht gut aus. Sie war natürlich auch leicht neben der Spur und hat nicht wirklich viel mitbekommen. Sie erzählte, dass sie nach der Klinik einen Platz in einer betreuten Wohneinrichtung bekommen würde, direkt gegenüber ihrer aktuellen Wohnung. Erst später Zuhause erfuhr ich, dass dieser Platz noch gar nicht so sicher ist. Aktuell ist dort in der Einrichtung erstmal für 4 Wochen Kurzzeitpflege im Gespräch. Wie es danach weiter geht, ist allerdings noch offen.
 
Wenn es also blöd läuft, passiert jetzt genau das, was sie eigentlich nicht wollte: Sie kommt IRGENDWO hin, wo gerade Platz frei ist/wird. Im schlimmsten Fall auch in einer anderen Stadt. Nur, weil sie so stur war und zu lange mit der Entscheidung gewartet hat und meinte, sie kann ja noch super alleine. Aber wenn man halt alleine nicht mehr vom Bett in den Rollstuhl und zum WC kommt, ist alleine wohnen halt nicht mehr möglich. Die Frau wird immerhin auch nächstes Jahr schon 90 und ist körperlich stark eingeschränkt (seit Jahrzehnten). Nach etwa 30 Minuten bin ich dann auch wieder gegangen, weil sie ständig wegdöste. 
 
Von der Klinik direkt in den Supermarkt: Wocheneinkauf. Während ich die Tage in gleich 2 Läden den Mozzarella-Notstand vorfand, gab es im "Stamm-Supermarkt" reichlich kugeligen Käse :-D Als ich aus dem Laden wieder raus und wieder ans Auto kam, hatte sich ein blinder Passagier versucht einzuschleichen.
Zum Abendessen gab es Gnocchi mit Tomatenpesto und Mozzarella. Sehr lecker und wirklich schnell und unaufwendig gemacht.
Genau das Richtige, nach dem langen, anstrengenden Tag.

Freitag war endlich der letzte Arbeitstag der Woche. Und weil am Donnerstag meine bestellte Tasche für den Auto-Kleinkram ankam, habe ich die am Morgen direkt mit runter genommen. Passt perfekt und Reinigungszeugs und Co. fliegen nicht mehr lose herum.
Der Arbeitstag war höllisch. Viel Telefon, viel Kundenbetrieb, lauter Notfälle die keine sind, E-Mail-Infos über Lieferverzögerungen, die die enge Planung der kommenden Wochen durcheinander werfen werden und zwischendrin mit Brain Fog noch Rechnungen schreiben. Ich lieb's ja...nicht.
Die Pause am See tat gut und war mal wieder viel zu schnell vorbei. Zum Glück war der Nachmittag nicht ganz so schlimm wie der Vormittag. Und weil ich ja mit dem Auto war und Chefe uns alle 30 Minuten früher nach Hause geschickt hat, war ich schon um kurz nach 16 Uhr Zuhause. 
 
Zum Abendessen gab es wieder ganz schnelle TK Frühlingsrollen aus dem Backofen. Dazu Gurken-Feta-Salat. 
Auf der Waage war ich natürlich auch. Und tatsächlich wurde mir auch am Freitag noch eine Abnahme von 1,5 kg bescheinigt. Aktuell genau 107 kg. Was etwas frustrierend war: Die Waage schwankte zwischen 106,9 und 107 kg und blieb am Ende doch bei der 107 stehen :-/

Irre, was knapp eine Woche "normale Sommertemperaturen" ausmachen. Denn die riesige Abnahme kam TROTZ PMS und Heißhunger zu Stande! Einfach mal kaum Wassereinlagerungen. Könnte echt so bleiben ;-) 
 
Im Moment leide ich etwas mit meiner Freundin CJ aus England mit. Sie hat vor fast genau 2 Wochen ihre Mutter verloren. Und ausgerechnet am Freitag zusätzlich noch ihren Verlobten - der auch zwei Söhne (noch Teenager) als Vollwaisen hinterlässt. Das Leben kann echt grausam sein und sie kommt halt grad mal gar nicht klar. Verständlicherweise. Über die Entfernung kann ich ihr halt leider nicht helfen. Und alles was ich sage, hört sich nach hohlen Phrasen an, denn eigenltich kann ich nichtmal versuchen zu verstehen, was gerade in ihr vorgeht. Außerdem trauert jeder anders. Das ist ein sehr individueller und persönlicher Prozess. Ich hoffe, sie sucht sich dort irgendwie hilfe. Trauerbegleitung oder sowas. Müsste es in England ja auch geben. Denn ein soziales Netzwerk im echten Leben, dass sie auffangen könnte, hat sie dort schon lange nicht mehr und ihr 14-jähriger Sohn braucht sie ja auch. Es ist wirklich schrecklich :-( 
 
Das Telefonat mit Papa war recht kurz, denn passiert ist nicht viel. Außerdem fiel sein Internet mal wieder aus, so dass das Telefon auch nicht funktionierte. Größter Aufreger war, wie üblich, meine Mutter. Der hatte er vor Wochen gesagt, sie solle ihm nicht immer Kuchen und Kekse mitbringen, wenn sie sich selbst bei ihm zum Kaffee einlädt. Das hat sie jetzt tatsächlich eine Weile gemacht und er hat dadurch satte 5 kg abgenommen und sein Zucker war dauerhaft im grünen Bereich. Meine Mutter, ebenfalls Diabetikerin, behauptet hingegen, sie könne ohne ein Stück Kuchen zum Kaffee nicht leben. Das müsse einfach sein. Wie sie das (täglich!) mit ihrem eigenen Diabetes vereinbart, bleibt wohl ein Rätsel. Allerdings fängt sie wohl seit ein paar Tagen an, Papa wieder Kuchen mitzubringen, was er natürlich absolut nicht toll findet.
 
Und am Wochende? Definitiv ausschlafen! Ich bin immer noch kaputt und müde. Meine Finanzen (Einnahmen-Ausgaben) muss ich auf den aktuellen Stand bringen. Denn jetzt wo das alte (gemeinsame) Auto weg ist, was auf seinen Namen lief, muss ich ihm ja weniger bezhalen (Miete, Nebenkosten, Auto und Co.). Den Dauerauftrag will ich direkt am Montag anpassen. 
 
Die Ausgaben für die WG-Einkäufe muss ich auch noch für die letzten 2-3 Wochen zusammenrechnen, damit ich weiß, was ich noch von ihm kriege. Und sonst? Mal sehen. Aktuell bin ich eher unmotiviert und faul. Einfach weil ich auch total kaputt und urlaubsreif bin. 
 
 
 
 

Die KW 30 in kurz:
Samstag: 3.690/1.800 kcal, 1.076 Schritte
Sonntag: 4.051/1.800 kcal, 1.594 Schritte
Montag: 2.472/1.800 kcal, 4.093 Schritte
Dienstag: 2.390/1.800 kcal, 5.141 Schritte
Mittwoch: 2.602/1.800 kcal, 7.046 Schritte
Donnerstag: 2.585/1.800 kcal, 7.086 Schritte
Freitag: 2.720/1.800 kcal, 3.342 Schritte

Abnahme: -1,5 kg

Donnerstag, 23. Juli 2026

Blog-Geburtstag: 10 Jahre Nicky's Welt!

[Dieser Beitrag kann indirekt Werbung ohne Auftrag enthalten, durch Markennennung, Ortsnennung oder Verlinkung]


 
Ich konnte es kaum glauben, aber mein Blog hat heute tatsächlich Geburtstag! Vor genau 10 Jahren (!) hab ich hier den ersten Post hochgeladen :-D

Gebloggt habe ich davor schon ca. 3 Jahre, aber lediglich bei WeightWatchers. Bis die ihren Dienst eingestellt hatten und alles nur noch über die App lief. Das fand ich damals wirklich sehr schade, vor allem weil alle Posts einfach verloren gegangen sind. Aber ich habe mich hier echt schnell zurecht gefunden. Obwohl es ne Weile gedauert hat, bis ich meine eigene "Struktur" gefunden hatte. Das kann man sehr klar an den alten Beiträgen erkennen. Die waren noch ein wildes Durcheinander und sehr unstrukturiert :-D

In den 10 Jahren wurde mein Blog über eine viertel Millionen Mal angeschaut, es gibt fast 900 Posts (nur hier auf dem Haupt-Blog) und unglaubliche 3.350 Kommentare!

Zehn Jahre Nicky's Welt. Was hat sich in dieser Zeit alles getan? Was hab ich erlebt? Für diesen Post mein online Tagebuch nochmal durchzustöbern, war absolut spannend. Manche Sachen hatte ich tatsächlich nicht mehr auf dem Schirm. Und getan hat sich einiges.

Ich habe mich vor inzwischen fast 1,5 Jahren von meinem Partner getrennt. Einige von euch haben nur durch's Blog lesen schon gemerkt, das ich nicht mehr glücklich war. Teilweise sogar noch bevor ich es mir selbst eingestanden habe. Seither bin ich glücklicher Single - auch wenn wir zwangsweise noch immer zusammen wohnen. Aber das WG-Leben hat sich glücklicherweise auch zu "ganz gut" entwickelt (freundschaftlich). Aber es war ein echt langer und teilweise anstrengender Prozess. Aber ich muss nach über einem Jahr WG mit dem Ex gestehen: Wir funktionieren als Freunde tatsächlich um einiges besser als als Paar. Hätte ich am Anfang ehrlich nicht gedacht. Jeder macht inzwischen sein eigenes Ding. Aber wenn einer Mal Hilfe braucht, ist der andere da.

Obwohl ich immer noch gerne meine eigenen vier Wände hätte, hat das WG Leben mit den geteilten Arbeiten und Kosten doch auch ein paar Vorteile. Und bis ich wieder flüssig bin, ist ein Umzug finanziell im Moment eh nicht drin. Denn...

...ich habe mir vor 3 Wochen mein erstes eigenes Auto gekauft :-D Das alte (Baujahr 2004) hatte so viele Defekte, dass sich eine Reparatur nicht lohnte. Ich hätte nochmal rund 1.500 EUR reinstecken müssen und keine Garantie, dass er nochmal TÜV bekommt und die nächsten 2 Jahre nicht wieder was kaputt geht. Und dann war eine "zur rechten Zeit am rechten Ort" Situation mit einem Angebot, was ich nicht ablehnen konnte. Und so hatte ich innerhalb von 2-3 Wochen einen fast nagelneuen fahrbaren Untersatz. In den letzten Wochen haben wir uns kennen und lieben gelernt. Das der Tankdeckel "auf der falschen Seite ist" bringt mich beim Tanken noch immer zum "stolpern". Und lange habe ich beim Abstellen des Autos versucht, den nicht mehr vorhandenen Schlüssel abzuziehen :-D Ich freue mich auf die Fahrt ins Sauerland (das erste Mal mit Klimaanlage!). Denn meine Familie weiß noch nichts. Das wird eine Überraschung.

Mein Gewicht war und ist eine wilde Achterbahnfahrt. Während ich hier im ersten Blog-Jahr fast 10 kg zugenommen hatte und es danach immer wieder nach oben und unten gependelt ist (Höchstgewicht waren, seit ich hier blogge, 113 kg!), bin ich inzwischen (ohne aktives diäten) noch rund 9 kg vom Blog-Startgewicht von 2016 und dem UHU (unter Hundert) entfernt :-) Gleichzeitig bin ich aber auch etwa 5 kg vom Höchstgewicht (hier auf dem Blog) entfernt. Das höchste Gewicht, dass ich in meinem Leben jemals hatte waren 115 kg und die liegen nun rund 7 kg hinter mir. Darauf bin ich mächtig stolz - aber zufrieden bin ich damit noch nicht. Es soll noch weniger werden - aber ohne Jojo-Falle und ohne zu große Einschränkungen. Das Leben ist zum genießen da.
Image by Rilson S. Avelar from Pixabay
Über WW habe ich 2014 auch meine Freundinnen kennengelernt. Und ich hätte niemals gedacht, dass aus einer Online-Gruppe, so eine schöne Freundschaft entstehen könnte. Was haben wir seither alles erlebt? All unsere Mädelswochenenden, auf die ich mich jedes Jahr wieder sehr freue:

25. bis 27. November 2016 in Frankfurt
31. März bis 2. April 2017 in Karlsruhe
13. bis 15. Oktober 2017 in Landstuhl und Kaiserslautern
16. Dezember 2017 auf dem Weihnachtsmarkt in Deidesheim
23. bis 25. März 2018 in Mannheim
20. Mai 2018 haben wir mit AA, die damals noch bei Karlsruhe wohnte, zusammen Geburtstag gefeiert
7. bis 9. Dezember 2018 in Würzburg
3. bis 5. Mai 2019 in Mainz
7. Dezember 2019 auf dem Weihnachtsmarkt in Deidesheim mit Frühstück bei AM 
2020 ging mal so gar nichts, wegen der Pandemie!
17. bis 19. Juli 2021 in Ludwigshafen - immer noch unter Corona-Auflagen!
4. bis 6. März 2022 in Heidelberg
3. Dezember 2022 wieder auf dem Weihnachtsmarkt in Deidesheim
17. bis 19. März 2023 in Trier
8. bis 10. März 2024 in Mainz
7. Dezember 2024 auf dem Weihnachtsmarkt in Deidesheim
11. bis 13. Juli 2025 in Koblenz
13. Dezember 2025 auf dem Weihnachtsmarkt in Mainz und jetzt gerade Anfang des Monats 
3. bis 5. Juli 2026 in Stuttgart 
Vor 2016 waren wir noch in Speyer, Straßburg und Freiburg. Und ich freue mich auf alles, was noch kommt. Geplant ist nämlich auch schon wieder der Weihnachtsmarkt in Deidesheim Ende November. Das ist nach all den Jahren ja schon fast sowas wie eine kleine Tradition :-D Und einen Termin für nächsten Sommer (Düsseldorf) haben wir auch schon :-)
 
Täglich haben wir in all den Jahren über unsere WhatsApp Gruppe Kontakt. Und wenn es an manchen Tagen "nur" ein Guten Morgen ist. Aber wir hatten im Frühjahr 2023 auch einen Verlust zu beklagen, als unsere Freundin AF für immer Lebwohl gesagt hat. Wir waren alle zusammen auf ihrer Trauerfeier in Darmstadt. 

Verluste gab es auch innerhalb meiner Familie. So verstarben innerhalb von nur wenigen Wochen zwischen Dezember 2023 und Januar 2024 sowohl meine Oma (väterlicherseits) als auch mein Opa (mütterlicherseits). Innerhalb von etwas über einem halben Jahr gleich drei geliebte Menschen zu verlieren, hatte mich ganz schön aus der Bahn geworfen :-(

Aber es gab in den letzten 10 Jahren auch neue Menschen in meinem Leben. So lernte mein Bruder 2019 seine jetzige Frau kennen und meine Schwägerin K brachte meine Nichte C mit in die Familie. Und im Februar 2023 wurde ich Patentante von der kleinen L :-D Geheiratet wurde letztes Jahr im April (standesamtlich).
Mit der großen Nichte im 4D-Kino
Ein weiterer neuer Mensch in meinem Leben ist Heidi, die ich durch reinen Zufall hier über Blogger kennengelernt habe und mit der ich inzwischen auch so gut wie täglich Kontakt über WhatsApp habe. Die ersten Kommentare müssen wir so Mitte/Ende 2018 oder Anfang 2019 gegenseitig hinterlassen haben. Und das erste Mal persönlich getroffen haben wir uns im August 2019 auf Kaffee und Kuchen (ganz neutral in einem Café). Und irgendwie hat es bei uns beiden sofort geklickt. Seither treffen wir uns jeden Sommer, wenn ich bei meiner Familie bin. Letztes Jahr sogar vom 15. bis 16. Februar zu einem Geburtstags-Wochenende in Fulda. Das wir uns diesen Sommer auch schon 7 Jahre (persönlich) kennen, will mir immer noch nicht ganz in den Kopf. Die Zeit rast und scheint doch manchmal still zu stehen.

Wir haben im November 2019 Gruselig und/oder Genial ins Leben gerufen, haben ein paar DIY Projekte zusammen gemacht und auf Distanz gemeinsame Gartenprojekte gemacht und dann die Ergebnisse verglichen. Wir haben gegenseitige, personalisierte Adventskalender etabliert, auf die ich mich jedes Jahr auf's neue freue.

Auch Bär und Bärchen sind neu in mein Leben getreten. Ich sehe die beiden nicht so häufig, aber wir haben regelmäßig Kontakt. Auch nach der Trennung, was ich super finde. Denn kennengelernt habe ich die beiden über meinen Ex.
Mit Bärchen in Ludwigsburg
Ich habe in den letzten 10 Jahren - nachdem mir endlich klar geworden war, dass ich unter Depressionen litt - die Pille abgesetzt und merkte schnell, dass es mir langsam wieder besser ging. Im Zuge der Umstellung habe ich die Signale meines Körpers wieder neu/besser kennengelernt und den Schritt bis heute nie bereut.

Das ständige "diäten" habe ich in dieser Zeit aktiv aufgehört. Mein letzter Versuch mit WW war 2019. Ja, ich zähle weiter meine Kalorien, um nicht wieder komplett zu entgleisen. Aber mir Dinge verbieten, besonders "mager" zu kochen, Verzicht... das alles mache ich nicht mehr. Und trotzdem geht das Gewicht gaaaaaanz langsam in die richtige Richtung: nach unten. Ich habe mir das Übergewicht über Jahrzehnte angefressen und erwarte nicht mehr, dass ich es wie durch Zauberhand innerhalb von ein paar Wochen wieder los werde. Es ist ein Prozess - mit Rückschlägen. Aber die grundsätzliche Richtung stimmt. Und für mich passt es soweit.
 
Ich habe im Mai wieder angefangen, regelmäßig schwimmen zu gehen und ich liebe es! Auch wenn ich jetzt bei der großen Hitze leider pausieren muss, weil es mir nach dem Schwimmen beim umziehen schon den Kreislauf umgehauen hat. Die feucht-warme Luft im Gebäude ist im Sommer nichts für mich :-(

Das russisch-schweizerische Hochzeitspaar
Auf einer sibirisch-schweizerischen Hochzeit war ich im Frühjahr 2017. Das war spannend und schön, aber ich hatte noch nie so einen Hunger nach einer Hochzeitsfeier :-D

Ich habe von den Schlaganfällen meiner Mutter erzählt und welche Folgen sie hatten. Und nachdem ich diesen Post nochmal gelesen habe muss ich sagen: Auch jetzt, 14 Jahre nach den Schlaganfällen (es waren über mehrere Monate 6 Stück!...und auch das kam erst später heraus), hat sich an meiner "neuen" Mutter nichts geändert. Es wird inzwischen eher noch schlimmer. Sie ist beratungsrestistent, bockig wie ein kleines Kind und weiß wirklich alles besser - was ihr im letzten Sommer und in diesem Frühjahr tatsächlich sogar Krankenhausaufenthalte bescherte. Bei dem Vorfall im letzten Sommer, wäre sie fast gestorben. Ich habe mich mit ihrer neuen Persönlichkeit inzwischen arrangiert. Aber mögen tue ich "meine neue Mutter" noch immer nicht wirklich. Auch ihren Enkelkindern gegenüber ist sie distanziert und eher kalt. Während sie ständig um den Opa herum tollen, halten sie sich instiktiv eher von der Oma fern. Sie strahlt einfach keine "einladenden Vibes" aus.
Meine Mutter und ich, Dezember 2025
Den Bruch in der Familie gibt es auch immer noch. Zu Onkel J und Tante R habe ich noch immer keinen Kontakt. Und wenn Onkel J (so passiert an diversen Weihnachts-Familientreffen) den Raum betritt, sagt er nichtmal Hallo zu uns. Daher war er auch nicht zur Hochzeit meines Bruders eingeladen. Das einzige Positive, was dieser ganze Mist tatsächlich am Ende gebracht hat ist, dass sowohl mein Bruder als auch ich heute ein ganz anderes Verhältnis zu unserem Vater haben. Er hat die ganze Geschichte irgendwann auch mal aus seiner Sicht erzählt und ich kann wirklich nur sagen, dass meine Mutter uns Kinder von klein auf irgendwie "indoktriniert" hat, um uns glauben zu lassen, unser Vater wolle uns eingentlich gar nicht. Und ihn hat sie so hin manipuliert, dass er nie was machen brauchte/sollte (klare alte Rollenverteilung), so dass wir gegenseitig nie auch nur in Versuchung gekommen sind, die ganze Situation zu hinterfragen und sie am Ende dann behaupten konnte, ihr Mann hätte ja nie was gemacht. Natürlich nicht, wenn er ständig gesagt bekommt, er soll doch die Füße hoch legen. Auch alles Tatsachen, die erst im Laufe der Jahre ans Tageslicht gekommen sind. Ein seltsames Gefühl, wenn man als Erwachsene herausfindet, dass man die gesamte Kindheit über irgendwie negativ beeinflusst und manipuliert wurde, ohne es zu merken. Aber wir sind so groß geworden. Wir kannten es nicht anders und haben daher auch nie was hinterfragt. Obwohl ich mich als Teenager mehr als einmal gefragt habe, wieso meine Eltern immer noch verheiratet und nicht längst geschieden waren.
 
Und ja, ich weiß ganz genau, wieso ich eine gewisse räumliche Distanz zu meiner Familie geschaffen habe. Diese ganzen negativen Schwingungen brauche ich nicht ständig in meinem Leben. Ich freue mich über meine Besuche und wenn ich die wichtigsten Leute sehe und bin auch wieder froh, wenn die knapp 500 km dazwischen sind :-)
Landesgartenschau Lahr
Im Sommer 2018 war ich in Lahr auf der LaGa. Himmel, war es an diesem Tag heiß! Aber sooo schön. Und nur ein paar Tage später, konnten wir eine totale Mondfinsternis bestaunen. Die nächste LaGa in der Nähe war dann erst wieder 2022 in Neuenburg.
Mondfinsternis & Landesgartenschau Neuenburg
Wir sind - als wir noch zusammen waren und mein Ex noch keine Arthrose im Fuß hatte - unglaublich viel gewandert. Ich habe einen extra Wander-Blog kreiert, der aber seit der Arthrose Diagnose leider brach lag und immer noch liegt. Aktuell ist meine Kondition total am Allerwertesten und aktuell in Freiburg viel zu heiß zum wandern. Aber ich möchte das auch wieder ändern. Wieder mehr wandern gehen - auch alleine. Denn ich habe im letzten Sommerurlaub gemerkt, dass es mir auch alleine Spaß macht. Und es ist ganz anders, wenn man alles in seinem eigenen Tempo ohne Rücksicht auf Mitwanderer machen kann. Mehr Ruhe, mehr Kontemplation, mehr sehen, mehr genießen. Dann wird es auf dem Wander-Blog auch wieder etwas belebter :-)
Mein dritter Blog ist mein Häkel-Blog :-) Denn nachdem mir meine Mutter 2017 eines ihre völlig unüberlegten Geschenke zum Geburtstag machte (ein Häkel-Anleitungsbuch), habe ich tatsächlich angefangen zu häklen.
Das sind nächsten Februar auch schon 10 Jahre! Was ich in all den Jahren schon gehäkelt habe ist der Wahnsinn!
Pointe du Raz & Paris 1997
Im Frühjahr 2018 habe ich mich an meinen Schüleraustausch 1997 in der Bretagne erinnert und an unseren Zwischenstopp (leider nur für einen Tag) in Paris. Es hat danach ganze 26 Jahre gedauert, bis ich es ein weiteres Mal (dieses Mal für ein langes Wochenende) nach Paris geschafft habe. 
Paris 2023
Immer mal wieder ist von unserer gemeinsamen Freundin S die Rede. Sie ist lieb und nett und manchmal etwas verrückt. Das schlimmste Erlebnis mit ihr war die Woche Urlaub im Allgäu 2013, die sich der Ex zum Geburtstag wünschte.
Allgäu 2013
Das war auch Anlass unserer Paris-Reise (ein Geschenk für ihn zum Geburtstag). Und nein, ich habe nie etwas vergleichbares zurück bekommen.
Im Jahre 2020 ist Freiburg 900 Jahre alt geworden. Das sollte das ganze Jahr über groß gefeiert werden mit vielen Aktionen und Veranstaltungen. Ich kann mich erinnern, dass ich in dem Jahr zum Jubiläums-Fasnet-Umzug am Rosenmontag in der Stadt war. Und zwar schon mit einem leicht mulmigen Gefühl, denn das Corona-Virus hatte es inzwischen bis zu uns nach Deutschland geschafft.
 
Tja, und statt der 900-Jahr-Feierlichkeiten hatten wir plötzlich eine Pandemie und Lockdown! Das fühlt sich schon wieder so weit weg und unwirklich an...dabei ist es noch gar nicht soooo lange her. Es gab, wie überall, auch in Freiburg Hamsterkäufe und leere Regale, leere Straßen und Busse. Und am 22. März 2020 gab es dann den ersten bundesweiten Lockdown. Anfang April die ersten selbstgenähten Masken - weil "die Gescheiten" ja nirgendwo zu bekommen waren. Ich kann mich noch so gut an das ganze Chaos erinnern...und trotzdem fühlt es sich so surreal an. Erst im April 2023 wurde die Pandemie offiziell für beendet erklärt. Das ist grad mal 3 Jahre her.
Villingen-Schwenningen mit dem 9 EUR Ticket
Im Jahre 2022 wurde das 9-EUR-Ticket eingeführt. Inzwischen heißt es Deutschland-Ticket und kostet stolze 63 EUR im Monat. Mit dem Schnäppchen-Ticket habe ich damals einen Ausflug nach Villingen-Schwenningen gemacht :-) Und auch durchs Sauerland ging's für 9 EUR.
Sauerland und Nordhessen mit dem 9 EUR Ticket
Seit ich Single bin, habe ich mich langsam ans alleine Reisen gewöhnt. 2025 war ich im Sommer das erste Mal seit Ewigkeiten wieder alleine im Urlaub - wenn auch nur wieder bei der Familie.
Erster Solo-Urlaub 2025
Ich mache Spaziergänge alleine (wie früh morgens im Seepark) oder ein Tagesausflug ins Elsass nach Colmar.
Seepark Freiburg

im französischen Colmar
Kleinere Wanderungen hab ich auch schon alleine gemacht. Ich fühle mich mit jedem Mal wohler und habe bereits im letzten Sommer gemerkt, dass mir das alleine Reisen sehr gut getan hat, weil mir nie bewusst war, wie stressig selbst Urlaub gewesen ist, weil ich ständig Rücksicht auf den Ex nehmen musste.
 
Ich treffe mich mehr mit alten Freunden und Kollegen, jetzt, wo ich mir nicht mehr überlegen muss, wo ich den Ex solange parken kann. Eine Freiheit, von der mir die ganzen Jahre nie bewusst war, wie sehr sie mir fehlte. Denn der Ex hat - jetzt im Nachhinein betrachtet - doch extrem geklammert. Und das kann ich eigentlich überhaupt gar nicht ab. 
Solo-Wanderung
So viel ist passiert. Gutes und Schlechtes. Langweiliges und Aufregendes. Und auch nach 10 Jahren blogge ich immer noch total gerne. Wanderungen werden hoffentlich künftig wieder mehr, Häkelprojekte brauchen Zeit und Lust (und weniger schwitzige Hände). Aber immer wenn was fertig ist, werden sie auch veröffentlicht. Mein online Tagebuch wird es auch weiterhin wöchentlich geben. Ich bin gespannt, was die Zukunft bringt und ob ich hier nochmal 10 Jahre schaffe :-D 
Image by Gerd Altmann from Pixabay
Ein fettes DANKE an euch alle. Die aktiven Kommentierer und die stillen Mitleser. Viele Blogger sind gekommen und gegangen. Andere - wie ich - haben auch schon Jubliäen gefeiert mit ihren Blogs. Schön, dass ihr auch noch alle da seid und Freude an diesem tollen Hobby habt :-) Bei den meisten von euch, bin ich tatsächlich auch stille Mitleserin (meistens) :-) Wir lesen uns also auch in Zukunft wieder.