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Samstag war ich leider schon gegen 7 Uhr wach. Bei meinem neuen Lesespaß bin ich gerade bei Band 5 von 8 und hab noch bis 8:30 Uhr gelesen. Es geht um einen umgedrehten Werwolf. Absolut witzig und spannend geschrieben. Ich bin gespannt, wie die Geschichte ausgeht :-) Daher klare Leseempfehlung für alle Fantasy-Krimi-Fans, die auch was zum Schmunzeln wollen: "Kane" von Dick Wybrow.Nach dem Frühstück hab ich fix den Blog hochgeladen und dann direkt mein Häkelzeug bemüht. Ich will und muss fertig werden. Viel Zeit bleibt nicht mehr. Zum Ende hin werden die Reihen ja immer länger. Aktuell bin ich bei ca. 25 Minuten (ohne Ablenkungen) pro Reihe. Und noch 37 Reihen zu häkeln. Macht, wenn ich mit 30 Minuten pro Reihe überschlage, noch ca. 18-19 Stunden, bis der Schal für die Große fertig ist. Das wird sportlich, denn ich hab nur noch 3 Wochen(enden) Zeit, bis das Geschenk abgeschickt werden muss.
Der MBW machte sich gegen Mittag auf den Weg und ich hatte herrliche Ruhe und maximale Konzentration zum Arbeiten.Abends gab es Kartoffeln mit Lachsfilet und Sour Cream zu essen. Noch etwas fernsehen, danach noch etwas lesen und der Samstag war gelaufen.
Sonntag konnte ich etwas länger schlafen, bis ich von alleine wach geworden bin. Nach dem Frühstück hab ich mich direkt wieder zum häkeln auf der Couch niedergelassen.
Mit Unterbrechungen zum Essen machen, Wäsche waschen und aufhängen und duschen, habe ich immerhin 8 Reihen geschafft. Es wird, aber wegen der Länge der Reihen, leider nur noch langsam. Wahrscheinlich muss ich auch mal unter der Woche abends 1-2 Reihen machen - auch wenn es da mit der Konzentration auf's Muster wieder etwas schwieriger wird.Nachmittags hab ich mir eine Apfeltasche gegönnt. Und zum Abendessen gab es nur einen großen Chefsalat (mit Radieschen, Tunfisch, Mais und Ei) und dazu etwas Fladenbrot.Schon war das Wochenende schon wieder Geschichte. Ein Tag mehr Wochenende wäre manchmal echt nett.
Montag klingelte der Wecker wieder um kurz nach 6 Uhr. Und vorm Fenster im Baum sang Herr Amsel sein schönes Lied. Dieser Amsel-Herr wirkt besonders talentiert, denn jede "dritte Strophe" endete mit einem besonders schönen Trillern. Das hab ich beim Amselgesang so ausgeprägt noch nie bewusst wahrgenommen. Ich hoffe, er findet damit seine Angebetete :-) Ich jedenfalls finde es schön und würde mich freuen, wenn er jeden Morgen im Baum singt. Klingt auf jeden Fall deutlich schöner als das olle Gekrächze der Saatkrähen, die seit 2-3 Tagen auch wieder in Massen einfallen und die Nester vom letzten Jahr reparieren :-/Der Tag begann verdammt frostig, wurde bis zum späten Nachmittag aber wieder frühsommerlich warm mit knapp 18 Grad. Der Himmel blieb wolkenfrei und die Sonne wurde nicht blockiert.
Im Büro war gut zu tun, auch wenn der eine Kunde direkt morgens den Termin schon wieder verschieben musste, weil ein anderer Handwerker nicht, wie versprochen, mit seinem Teil der Arbeit fertig wurde. Ohne den können wir aber nicht loslegen. Blöhöööd!
Nachmittags bekam ich die Meldung, was man der Großen noch zum Geburtstag schenken könnte. Da hatte ich extra nachgefragt, denn sie soll ja nicht nur den Schal (als Überraschung) bekommen, sondern auch ein Teil, was sie sich wirklich gewünscht hat. Das wird ein Notenständer! Denn zusätzlich zu DLRG, Taekwondo und Tennis, macht C seit neuestem auch Musik. Ich bin gespannt, wie lange sie das durchzieht. Bei mir waren es damals fast 15 Jahre, bevor mir zum Proben (wegen Schule und Ausbildung) einfach die Zeit fehlte. Und, wie ich damals, lernt die Große jetzt Klarinette - sogar im gleichen Orchester! :-) Von denen kenne ich ja nur noch die "alten Hasen", die mit mir schon da waren und im Ort geblieben sind. Sind nicht mehr viele.Zum Abendessen gab es griechischen Kichererbsensalat mit griechisch gefüllten Hackröllchen. Letztere TK.
Dienstag war es morgens wieder knapp über 0 Grad und nachmittags etwa 15 Grad. Wieder diese Zeit, wo man nicht weiß, was man anziehen soll. Trotz Tabletten brennen die Augen und die Nase läuft. Hach! Frühling.Auch der Amsel-Kerl trällerte wieder fröhlich vor sich hin, dieses Mal begleitet von einer echt lauten Meise. Passte nicht ganz zusammen, aber immer noch besser als die Krähen.
Der Arbeitstag verging wie im Fluge, denn im Büro war viel zu tun. Chefe hatte reichlich Termine, die hoffentlich auch zu reichlich Aufträgen werden und die Herren waren ebenfalls gut beschäftigt. So mag ich das.
Nach der Arbeit war ich fix im Supermarkt, denn mir waren die Bananen ausgegangen. Ich esse ja jeden Abend Obst und eine Banane ist immer dabei :-)
Zuhause hab ich vegetarisches Essen aus dem alten WW-Kochbuch zusammengeworfen. Asia-Gemüse mit Reis in Erdnusssoße. Sehr lecker und schnell gemacht. Die Reste aus dem alten, offenen Glas Erdnussbutter sind nun auch weg.Auf dem Wohnungsmarkt tut sich immer noch nicht viel in meine Richtung. Entweder zu groß für mich alleine - ich brauche nicht über 70 m² und kann die auch nicht bezahlen - oder ein überteuerter Schuhkarton (20-30 m² für um die 800 EUR oder mehr). Die überteuerten Schuhkartons werden teilweise auch ausschließlich an Anzubis und Studenten vergeben. Ich nehme an, weil da staatliche Förderungen wie BaFög und Co. super abgegrast werden können. Denn wie soll sich denn sonst ein Azubi eine 23 m² Wohnung von 800-900 EUR warm leisten können? Das einzig passende die letzten Wochen war eine schöne, bezahlbare Wohnung. Aber die lag wieder mitten im Nirgendwo im Schwarzwald :-( Die Suche geht weiter. Irgendwann muss es doch mal klappen.
Was machen die ganzen "reichen" Leute, wenn die 0-8-15 arbeitende Bevölkerung nicht mehr in der Stadt wohnen kann, um die "Drecksarbeit" zu erledigen? Denn ganz ehrlich, weiter weg ziehen und dann jeden Tag 2 Stunden pendeln würde ich auch nicht wollen. Aber sich dann wundern, wenn die ganzen kleinen Betriebe keine Mitarbeiter mehr finden. Irgendwas läuft da echt schief.
Mittwoch begann sonnig und frostig. Es sollte aber wieder warm werden. Leider musste ich wieder Montagetermine absagen, weil sich gleich zwei Drittel der Herren Kollegen per WhatsApp krank meldeten, während ich noch auf dem Weg zum Büro war. Beide mit starkem Husten. Super... Der letzte Mohikaner versuchte alleine, so viel vom Kleinkram zu erledigen, wie möglich. Chefe konnte auch nicht helfen, da der anderweitig auf Kundenterminen unterwegs war. Tja, blöd gelaufen. Da half der dumme Kommentar: "Aber, Karneval ist doch schon vorbei!" vom Architekten, dem ich absagen musste, auch nichts. Ich kann keine Man Power aus dem Ärmel schütteln, wo keine ist.
Die beiden Kollegen waren die letzten Wochen echt verdammt oft krank. Naja, die haben auch beide kleine Kinder und rauchen wie die Schlote. Wir, die "ständig gesund" sind, haben keine Kinder (mehr) und rauchen auch nicht. Andererseites geht gerade wieder (oder immer noch) irgendwas rum. Denn in der Bahn ist auch nur ein einziges Gerotze und Gehuste :-/ Nur wenig davon klingt wie Allergie.
Wir haben den Arbeitstag also irgendwie über die Bühne gebracht und ich hoffte, die beiden Kollegen würden nicht wieder längerfristig im Krankenlager verbringen müssen. Aber das würde sich noch rausstellen.
Auf dem Heimweg bin ich in einem von den drei Musikläden in Freiburg vorbei gegangen. Der, der am einfachsten auf dem Weg nach Hause zu erreichen war. Mission: Notenständer. Ich wurde sofort von einer eifrigen Verkäuferin angefallen, die mir eine recht große Auswahl an Notenständern präsentierte. Und da ich genau wusste, was ich wollte und was die Nichte brauchte, ließ ich meinen Blick nur einmal schweifen und zeigte auf das gewünschte Objekt. Die Dame verschwand im Lager und kam kurz drauf mit dem Teil wieder. Bezahlen. Fertig. Um es mit den Worten des großen Philosophen Colonel John "Hannibal" Smith zu sagen: Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert :-DMein Notenständer damals in den 90er Jahren hat um die 20 DM gekostet. Ich hatte preislich also mit ca. 30 EUR gerechnet. Geworden sind es am Ende knapp 41 EUR - das sind 82 DM!!! Puh...
Und ich hab ihn in der Variante matt-schwarz erworben. Der silber blanke wäre ein paar Euronen günstiger gewesen. Aber ich kann mich erinnern, dass mein innerer Monk damals immer sehr getobt hat, wenn man auf dem blanken Metall die ganzen Fingertapsen vom Auf- und Abbau sehen konnte. Das wird bei dem schwarzen nicht der Fall sein ;-) Außerdem weiß ich aus Erfahrung, dass wenn sie weiter macht und irgendwann auch mal Frühschoppen-Konzerte spielen muss (die finden meist draußen statt), der matt-schwarze Ständer nicht blenden wird, wenn die Sonne in einem blöden Winkel auf das Metall trifft. Das war wirklich ein Ärgernis für mich damals. Denn wenn auf einer Ecke die Sonne blendet, sieht man die Noten nicht mehr (richtig).
Zuhause angekommen gab es wieder was aus dem alten WW-Kochbuch. Dieses Mal aber nicht Veggie. Schnitzel-Spätzle-Pfanne mit grünen Bohnen. Beim Gemüse hätte ich gerne die Patenmaus dabei gehabt. Denn Bruderherz schickte die Tage ein Video von der Kurzen, wie sie fleißig half, bei den grünen Bohnen die Enden abzuschneiden (mit einem normalen und nicht wirklich scharfen "Butter-Brot-Alltagsmesser", wie auch immer die richtig heißen). Das macht sie mit ihren 3 Jahren schon sehr professionell :-) Allerdings wurde der schöne und erfolgreiche Tag auch wieder getrübt, denn ich bekam die Meldung, dass meine Mutter am Abend auf dem Weg ins Krankenhaus war :-( Sie war (schon wieder) gefallen. Und ich hoffte noch, dass sie sich nicht was gebrochen hat.
Sie hatte ja seit vor Weihnachten mit einem entzündeten Ischiasnerv zu tun und hat den nie richtig wegbehandeln lassen. Sie war damit nur ein einziges Mal beim Hausarzt und behauptete danach, der könne eh nicht weiter helfen. Und er wolle, dass sie operiert wird. Laut Google - und meiner Freundin KK, die Ärztin ist - kann man einen entzündeten Ischias aber nicht operieren. Also wunderten wir uns weiter, mit den spärlich vorliegenden Informationen. Meine Mutter ist ja ganz groß im Geheimhalten und wird garstig, wenn man ihr zu viele persönliche Fragen stellt.
Weil sie wegen des entzündeten Ischias (das war ja unsere Info) nicht richtig laufen konnte, ist sie im Januar das erste Mal gestürzt. Kurz drauf ein weiteres Mal, weil sie den Hund nicht halten konnte. Und ein drittes Mal, kurz bevor ich zum Geburtstag der Patenmaus im Sauerland war. Und jetzt am Mittwoch das vierte Mal in nur 2 Monaten! Sie ist in der Nähe ihrer Wohnung gefallen (draußen) - während mein Papa gerade unterwegs war, den (mal wieder) entlaufenen Hund einzufangen. Die Schrauber-Nachbarn haben sie gefunden und in einen Gartenstuhl gesetzt, bis mein Vater mit Hundi zurückkehrte.
Weil im Heimatkaff um die Zeit keine Ärzte mehr auf hatten und meine Mutter nicht mehr alleine in ihre Wohnung kam und sich auch sonst noch seltsamer als sonst benommen hat, hat Papa sie kurzerhand ins Auto verfrachtet und ins nächstgelegene Krankenhaus gefahren. Um sie ins Auto zu bekommen, musste mein Bruder anrücken, um zu helfen. Der war dann auch oben in der Wohnung und hat den immer parat stehenden Krankenhauskoffer, Geldbeutel und Versichertenkarte geholt.
Im Krankenhaus mussten zwei Schwestern sie vom Auto in einen Rollstuhl bugsieren, was gar nicht so einfach war, weil der Hund hinten drin hockte und sie sich quasi an den Hund klammerte und nicht wirklich aussteigen wollte. Dabei hat sie auch nur wirr vor sich hin gemurmelt. Endlich an der Anmeldung ging es auch nicht weiter, weil sie behauptete, sie hätte keine Versichertenkarte dabei - die mein Bruder ihr kaum 30 Minuten vorher ja noch übergeben hatte. Alles sehr merkwürdig. Als man mir die Story erzählte, hatte ich schon wieder Angst, es wäre der nächste Schlaganfall. Da war sie ja auch so bockig und verwirrt.
Am Ende war es aber das gleiche Problem wie letzten Sommer. Sie wird einfach nicht schlauer. Wie letztes Jahr wurde ihr Diabetikerfuß wieder schlimmer. Eigentlich geht sie damit regelmäßig zur medizinischen Fußpflege. Den letzten Termin hat sie aber - aus irgendwelchen fadenscheinigen Gründen - abgesagt und der nächste wäre erst in der kommenden Woche. Das ganze hat sich dann im laufe der Monate (!) richtig übel entzündet, so dass sie kaum noch laufen konnte. Zum Arzt ist sie aber auch nicht (der drohte ja mit OP). Im Krankenhaus haben sie festgestellt, dass der Fuß stark vereitert war, ihr Sturz an dem Tag war ein Schwächeanfall, denn eine Sepsis hat sich auch schon wieder entwickelt. Ganz genau so wie letzten Sommer, nur war dieses Mal die Sepsis noch nicht ganz so schlimm wie letztes Jahr. Damals ist sie nachts in ihrer Wohnung gefallen, lag 12 Stunden hilflos am Boden und wäre fast hops gegangen! Von daher hatten wir wohl dieses Mal Glück, dass sie tagsüber zusammengeklappt ist und Leute in der Nähe waren.
Keiner versteht, wie sie so mit ihrer Gesundheit spielen kann. Wieso sie so störrisch und unbelehrbar in dieser Hinsicht ist. Wieso sie nicht zum Arzt gegangen ist. Denn sie muss höllische Schmerzen gehabt haben. Und das über Monate! Das ist alles so unnötig. Ich kann mir nichtmal vorstellen, so zu leben und mit einem vereiterten Fuß mit dem Hund gehen zu müssen.
Donnerstag hatte ich eine eher schlaflose Nacht hinter mir. Ich hab gegrübelt. Wegen meiner Mutter. Ob sie die Fußpflege wohl abgesagt hat, weil sie bemerkt hat, dass der Fuß sich entzündet? Wenn man ihr gut gemeinte Ratschläge gibt, wird sie gleich ösig. Sie fasst alles negativ auf, nach dem Motto: alle wollen mir was/alle sind gegen mich. Deswegen hat sie auch die erste Hundeschule (mit dem ersten Hund) damals abgebrochen. Der Trainer hat sie zu oft korrigiert, weil sie die Kommandos nicht richtig gegeben hat. Darauf hin hat sie behauptet, der Trainer wäre ein Arsch und hätte keine Ahnung und ist nicht mehr hingegangen. Ob sie solche gut gemeinten Ratschläge zur Behandlung von der Podologin vermeiden wollte? Zuzutrauen wäre es ihr. Denn außer ihr hat ja eh keiner Ahnung von irgendwas.
Ob ihr Hausarzt den Fuß wohl doch gesehen hat? Denn ich weiß, dass sie einmal eine Infusion dort bekommen hat. Angeblich wegen des entzündeten Ischias. Ob das stimmt? Ob es nicht vielleicht doch eher den Fuß betraf? Denn wenn der schon entzündet war und sich das verschlimmern würde, könnte da der Kommentar des Arztes mit der OP eher zutreffen als beim Ischias. Und so wie sie drauf ist, ist sie dann nicht mehr hin gegangen, weil sie keinen Bock auf OP hatte? Aber gerade wenn doch schon eine OP "angedroht" wird, dann geht ein gescheiter Mensch doch erst recht wieder zum Arzt, um sich behandeln zu lassen, damit eben nicht alles so schlimm wird, dass operiert werden muss... oder denk ich da falsch?
Menno... es ist echt frustrierend. Meine Mutter ist seit ihren Schlaganfällen vor über einem Jahrzehnt, ein Buch mit sieben Siegeln. Sie meint, keiner außer ihr hat Ahnung und gibt nichts persönliches (mehr) preis. Das war früher ganz anders. Mit fehlenden Infos und Halbwahrheiten kann man ihr aber auch nicht richtig helfen. Man steht eigentlich nur da und sieht zu, wie sie sich sowas antut. Aus Scham? Falschem Stolz? Hirnschädigungen nach Schlaganfällen und über 30 Jahren Diabetes? Die Antwort werden wir wohl nie erfahren.
Der Arbeitstag war auch anstrengend. Die beiden Husten-Kollegen fallen den Rest der Woche aus und im Büro war auch super viel zu tun. Zwischendrin immer wieder Telefon. Der erste stressige Tag 2026 und das mit zu wenig Schlaf. Ich war froh, als ich heim konnte.
Zum Abendessen gab es nur ganz schnell Nudeln mit Bolognese. Ja, mit einem Tütchen. Ich hatte keinen Kopf zum gescheit kochen.Nachfrage bei Bruderherz ergab auch nicht viel neues aus dem Krankenhaus. Er konnte nur mit Muttern sprechen. Nicht mit einem Arzt. Aktuell wissen wir also nur, was sie uns sagt. Und ob das alles (und wahr) ist, steht in den Sternen. Und viel war es auch nicht. Ob sie nicht mehr wusste, ihr Wissen nicht weitergeben konnte oder ob sie einfach lieber ihr Wissen (wie so oft) geheimhalten wollte...wir wissen es nicht. Wir wissen nur: Sie hat jetzt ne Bandage am Fuß und wird vor Mittwoch nicht raus kommen. Allerdings berichtete M, dass sie geistig und verbal schon wieder deutlich klarer war als am Mittwoch. Die Antibiotika schlagen also gut an. Letzten Sommer hat sie sich nach der "Pflichtwoche" selbst entlassen, obwohl die Klinik sie gerne noch ein paar Tage behalten hätte. Das soll in der heutigen Zeit schon was heißen, wo man ja gefühlt bei erster Gelegenheit wieder "rausgeworfen" wird. Ich hoffe, das läuft dieses Mal nicht wieder so, falls sie es nochmal anbieten.
Freitag hatte ich deutlich besser geschlafen. An der Situation ändern kann ich ja eh nichts. Antworten auf die vielen Fragen werde ich wohl auch keine erhalten.
Temperaturmäßig war der Tag wie die ganze Woche - von Winter bis Frühsommer. Allerdings war es sehr trübe dabei. Die ersten Wolken vom angekündigten Saharastaub?
Ich bin mit dem Auto zur Arbeit und war später noch einkaufen. Der Arbeitstag war eher gemächlich. Mit Chefe hatte ich eigentlich gar nicht gerechnet, denn der hatte sich für Montag wieder frei eingetragen. Ich ging von langem Wochenende aus. Aber vormittags saß er tatsächlich noch am Schreibtisch. Nachmittags machte er sich aber tatsächlich auf dem Weg mit den Worten: "Ich bin wahrscheinlich Dienstag wieder da." Aha. Wahrscheinlich?
Dem einen arbeitenden Kollegen zeigte ich morgens ein Video vom Kunden. Ich hab da nicht wirklich was drauf erkannt, außer, dass der Rollladen sich nicht öffnen lassen wollte. Er wusste gleich, was Sache ist. Kleinigkeit! Gekonnt ist halt gekonnt :-D
Mittags die Meldung von Bruderherz: Entgegen aller vorherigen Behauptungen, würde Mama schon am Nachmittag entlassen. Sie hatte ihm lediglich ne WhatsApp geschickt, dass irgendwer kommen und sie abholen müsse. Keine weiteren Infos was jetzt war, wie es ihr geht und ob sie Zuhause noch irgendwas (pflegetechnisch) beachten muss. Wie gut, dass ich eh abends bei Papa anrufen wollte.
Im renovierten Supermarkt bin ich wieder etwas durch die Gänge geirrt. Ich hoffe noch 2-3 Mal und dann weiß ich wieder wo alles steht. Und ich hoffe, sie räumen dann nicht direkt wieder um.
Wegen des angekündigten Saharastaubs hab ich das Auto direkt wieder in der Garage deponiert. Aktuell ist der Tank noch halb voll. Ich hoffe, der hält noch ne Weile. Denn die Benzinpreise sind gerade wirklich zum davonlaufen :-/ Und wenn ich dann Politiker höre die sagen, dann soll man sich halt nen E-Auto kaufen... absolut realitätsfern. Wenn ich mir nichtmal die nächste Tankfüllung leisten kann, hab ich natürlich 40.000 EUR für ein neues E-Auto übrig. Ist klar! Sonntag ist Landtagswahl in BW. Ich hab keine Ahnung, wo ich mein Kreuzchen machen soll. Am liebsten würde ich gar nicht gehen. Aber das ist ja auch keine Lösung!
Zum Abendessen gab es Dreierlei aus der Tiefkühltruhe. Ich war irgendwie durch. Kochen? Nee. Buttergemüse mit Cordon Bleu und Rösti-Pfanne. Auf der Waage war ich auch. Die Woche lief relativ okay. Nicht so gut wie die letzte. Nicht so schlecht wie die 6 Wochen davor. Wegen des Mama-Chaos hatte ich seit Dienstag nicht mehr auf der Waage gestanden und musste mich überraschen lassen. Dazu die Pasta kurz vorm Wiegetag. Die Chancen standen nicht sooo gut. Und tatsächlich wurde ein kleines Plus von 200 g angezeigt. Aktuell 107,8 kg.
Als ich gegen 19 Uhr Papa anrief, nahm niemand ab. Ich hab dann überlegt, ob er wohl noch immer unterwegs ist und versuchte es auf dem Handy. Da ging er dann ran, völlig gestresst. Er war tatsächlich noch immer in Sachen "Mama vom Krankenhaus abholen" unterwegs. Von wegen, sie wird am Nachmittag entlassen. Er wollte zurückrufen, wenn er wieder Zuhause wäre.
Das war denn gegen 20 Uhr. Und er war komplett durch und fertig mit den Nerven. Meine Mutter stresste ja alle (Papa und Bruderherz) seit Mittag, dass sie nachmittags raus käme und abgeholt werden müsse. Keine weiteren Infos. Nachmittags ist eine recht lange Zeit und Papa hatte ja noch den Hund da, der raus musste und nicht ewig im Auto auf dem Krankenhausparkplatz warten sollte - darauf hatte mein Vater verständlicherweise auch keinen Bock. Von daher fragte er regelmäßig telefonisch an, ob er denn bald los fahren könne oder ob es eine genauere Zeit gäbe, wann sie gehen dürfe. Meine Mutter reagierte auf die völlig legitime Nachfragerei absolut garstig und ungehalten. Sie warte immer noch auf die Entlassungspapiere, war alles was es an Infos gab.
Als Papa dann endlich gegen 19:30 Uhr los fahren konnte (von wegen Nachmittag), hatte er quasi den halben Tag auf Abruf bereit gestanden und sich gleichzeitig um Mamas Hund gekümmert. Im Krankenhaus dann die Info, dass sie kurz vor der Entlassung noch ne Infusion bekommen hat. Daher die Verzögerung. Hätte sie das mal vorher gesagt, hätte man sich ja drauf einstellen können. Infusionen dauern ja eine gewisse Zeit. Aber nö. Sie hat die ganze Zeit nur rumgekeift und nicht ein einziges Wort darüber verloren, was jetzt genau Sache war, ob sie Zuhause noch irgendwas beachten muss oder nochmal zu irgendeinem Arzt muss. NICHTS! Und die ganze Fahrt vom Krankenhaus nach Hause hat sie kein einziges Wort zu meinem Vater gesagt. Er kümmert sich und macht und tut und bekommt dafür nichtmal ein Danke. Sowas undankbares! In der Klinik sagte eine Schwester noch zu ihr, sie hätte ja Glück, dass sie jemanden hätte, der sich kümmern würde. Darauf hin hat sie (im Beisein meines Vaters) nur völlig genervt: "Jaja..." gemurmelt. Ganz ehrlich? Wir sollten sie einfach mal links liegen lassen. Scheinbar will sie ja keine Hilfe :-/
Mein Bruder kam dann noch kurz, hat sie und ihre Plüdden in die Wohnung gebracht und versucht, die Infos von ihr zu bekommen, die meinem Vater verwährt wurden. M musste sie regelrecht verhöhren. Was zu ihrem üblichen dicht machen führte. Am Ende hatte er die Schnauze voll und als sie abgelenkt war, klaute er ihren Entlassungsbrief und las ihn. Da stand im wesentlichen drin, dass ihr Diabetes wohl völlig neben der Spur ist und man den Besuch bei einem Facharzt empfehle. Ach was? Mein Vater fährt alle drei Monate zu einem Diabetologen, um seinen eigenen Diabetes kontrollieren zu lassen. Er versucht seit Jahren, sie dazu zu bringen, mal einen Termin gemeinsam bzw. hintereinander zu machen, damit er sie dahin mitnehmen kann, wenn er eh hinfährt. Aber sie weigert sich. Denn sie könne das ja alles alleine! Ja... scheinbar ja nicht :-/ Ich bin echt gespannt, wie es hier demnächst noch weitergehen wird. Das Ende der Fahnenstange ist sicher noch lange nicht erreicht.
Und am Wochenende? Häkelmarathon! Der Schal für die Große muss fertig werden. Und am Sonntag gehe ich natürlich wählen. Auch wenn ich immer noch keine Ahnung habe, wen.
Die KW 10 in kurz:
Samstag: 3.804/1.800 kcal, 1.783 Schritte
Sonntag: 2.725/1.800 kcal, 2.282 Schritte
Montag: 2.512/1.800 kcal, 5.685 Schritte
Dienstag: 3.016/1.800 kcal, 5.447 Schritte
Mittwoch: 2.614/1.800 kcal, 5.146 Schritte
Donnerstag: 2.692/1.800 kcal, 4.450 Schritte
Freitag: 2.447/1.800 kcal, 4.948 Schritte.jpeg)
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