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Samstag war die Nacht gegen 8:30 Uhr vorbei. Eigentlich wollte ich nach dem Frühstück ja meine 4 Kartons mit Kommoden-Einzelteilen aus der Garage in mein Zimmer bugsieren. Aber natürlich hatte ich den Wetterbericht nicht im Blick gehabt und es war den ganzen Tag am schütten :-(
Erstens hatte ich bei dem starken Dauerregen mal so gar keine Lust, vor die Tür zu gehen und zweitens hätte es auch die Wellpappe total aufgeweicht und kaputt gemacht, wenn ich das schwere Zeug in labbriger Pappe durch die Sintflut geschlörrt hätte. Und ich wollte die Teile gerne trocken und heile nach oben bekommen. Also, kein Möbelgeschleppe am Samstag.
Ich habe also Hausarbeit nachgeholt, die die Woche über liegen blieb und wollte mich dann auf der Couch schnell um den Blog Post kümmern und danach noch Staubwischen, aufräumen und waschen. Immerhin war für Sonntag ja Besuch angekündigt. Allerdings bin ich dann stolze 2 Stunden am Telefon versackt - was mir erst bewusst wurde, als plötzlich der MBW von seiner Mutter zurück war. Daher wurde nur der Blog fertig gemacht und danach ging es ab in die Küche, denn der Hunger nagte inzwischen in mir.Zum Abendessen gab es meinen liebsten Kartoffel-Möhren-Mettenden-Eintopf.
Sonntag musste ich dann zwischen Frühstück und Dusche noch den Rest Haushalt erledigen, den ich am Samstag wegen Telefon nicht mehr geschafft hatte. Außerdem wurde noch eine Maschine Wäsche angestellt. Denn am Sonntag kam um 13:00 Uhr schon Besuch. Und außnahmsweise sogar überpünktlich. Wenn man mal auf die übliche Verspätung hofft...
Nach Ewigkeiten hat sich S mal wieder blicken lassen. Und ich persönlich finde sie jedes Mal wenn sie kommt, anstrengender. Wir haben uns zwar echt nett unterhalten und hatten Spaß, aber sie hat auch jedes Mal den MBW unterbrochen, wenn er was sagen wollte und sich dann beschwert, er würde zu lange brauchen, um was fertig zu erzählen. Als er sie dann anfuhr, sie möge ihn dann doch auch mal ausreden lassen, damit er nicht ständig von vorne anfangen müsse, meinte S nur, gut, dann würde sie ihn jetzt ausreden lassen, nur um keine 20 Sekunden später wieder zu unterbrechen. Es war soooo anstrengend. Irgendwie fehlt mir für sowas inzwischen die Geduld.
Ganz ehrlich? Ich wäre lieber lesen gegangen. Aber bei dem Geräuschpegel war das dann auch nicht möglich. Und wir sind ja auch beide mit ihr befreundet. Wobei ich von meiner Seite aus nicht mehr so wirklich sicher bin, ob ich das noch Freundschaft nennen mag, weil wir uns so selten sehen und auch anderweitig kaum noch Kontakt haben. Ich merke an mir selbst, dass ich den Kontakt zu S nicht mehr suche, weil ich auf das ganze Drama einfach keine Lust mehr habe. Meine anderen Freundinnen sehe ich auch selten - aber öfters als S und wir haben auch so fast täglich anderweitig Kontakt. Und es gibt auch absolut kein Drama dort.
Außerdem bin ich jedes Mal, wenn wir (S und ich) uns nach Ewigkeiten wieder sehen, so froh, wenn sie wieder geht. Ich habe S ja auch durch den Ex kennengelernt. Und früher hab ich mich echt gern mit ihr getroffen. Inzwischen raubt mir jedes Treffen mehr Energie, als es mir zurück gibt. Und ich kann gerade gar nicht sagen, ob ich mich so arg verändert habe oder sie oder wir beide einfach völlig in entgegengesetzte Richtungen gedriftet sind. Oder ob ich früher einfach toleranter gegenüber dem Blödsinn war.
| Nervennahrung - war aber nicht meins |
| An diesem Tag vor 3 Jahren war ich in Paris |
Ursprünglich war geplant, dass wir Essen bestellen. Dummerweise ist S aber völlig unorganisiert und stur wie ein Maulesel. Sie hatte ihr komplettes Restgeld für neue Matrazen ausgegeben, das Konto ins Minus rutschen lassen und würde erst Ende des Monats wieder Gehalt bekommen. Daher hatte sie kein Geld für den Lieferdienst. Sie wollte sich auch partout nicht einladen lassen. Auch nicht auf einen doofen 7 EUR Döner. Stattdessen brachte sie von Zuhause Brotaustriche mit und wir haben abends belegte Brötchen gegessen, die ich morgens um 8 Uhr noch schnell beim Bäcker organisiert hatte - sonst hätte das Brot nicht gereicht (keine Bilder von diesem Tag).
Als sie gegen 18 Uhr endlich ging, war ich total erleichtert. Endlich Ruhe. Und der MBW hat sie dann noch zu seinem Geburtstag die Tage eingeladen. Ich hätte ihn umbringen können! Er hat die Woche ja Urlaub (wie immer um seinen Geburtstag rum). Ich hab nicht mehr genug freie Tage. Und S an einem Arbeitstag ausgesetzt zu sein, wo ich den ganzen Tag Stress hatte und am nächsten Tag wieder früh raus muss, habe ich bisher all die Jahre gekonnt vermieden. Zum Glück war von S's Seite aus gar nicht klar, ob sie es überhaupt schafft, denn ihre Mutter liegt aktuell im Krankenhaus. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
Montag war ein langer und anstrengender Tag und irgendwie war es den ganzen Tag etwas neblig. Als der Arbeitstag vorbei war, war ich heilfroh. Und weil das Wetter nass und unbeständig bleiben soll, hab ich den MBW dazu verdonnert mir am Montagabend mit meinen beiden Kommoden vom Möbelschweden zu helfen. Die passten super - hätten aber nicht größer sein dürfen! - in den kleinen Flitzer und konnten von der Garage zur Haustür gefahren werden. So klein, und doch so schwer. Wir waren beide total hinüber, als wir die vier Kartons oben hatten. Immerhin stehen sie jetzt in meinem Zimmer und ich kann sie einfach aufbauen, wenn mir danach ist... und ich Zeit habe. An der fehlt es mir aber gerade etwas, weil sich sämtliche To Dos auf Ende Oktober knubbeln und mir nur immer die 2 Tage an den Wochenenden bleiben.
Zum Abendessen gab es Maccheroni-Hack-Auflauf (Rezept von Social Media, Link zu Facebook). Mega lecker! Wird definitiv noch öfters gemacht.Und als ich abends gemütlich auf der Couch hockte und mit Papa telefonierte, klingelte das Telefon, weil noch jemand anrief. S... wegen Geburtstag. Weil sie es nicht gebacken bekam, ans Handy zu gehen, als der MBW sie dort zurück rief, musste er warten, bis ich fertig telefoniert hatte. Sie ging auch direkt dran (am Festnetz) und dann ging eine über 30-minütige Diskussion zwischen den beiden los. Das ganze Gezicke und Hin und Her und Gekeife hätte man auch in zwei Sätze bekommen:
- "Ich möchte zu deinem Geburtstag kommen, weiß aber nicht ob ich es schaffe." (weil ihre Mutter ja im Krankenhaus liegt und da noch Termine anstanden, wo sie dabei sein muss und will.
- "Ich gebe dir an dem Tag Bescheid, ob und wann ich komme oder eben nicht."
Da! Zwei Sätze. Aber nee, dafür muss man über eine halbe Stunde Power-Diskutieren. Ich hab mich bereits nach 5 Minuten in mein Zimmer verkrochen und gelesen. So ein Kasperle-Theater! Und als ich ins Bett ging, hoffte ich einfach nur, dass sie keine Zeit hätte und weg bleiben würde. Irgendwie war es mir grad einfach zu viel.
Dienstag war auch wieder ein anstrengender Tag im Büro und das Wetter ähnlich trübe wie am Montag - allerdings eher durch dichte Wolken als durch Nebel. Erst später am Nachmittag ließ sich die Sonne mal kurzzeitig blicken.
Der MBW hatte Geburtstag und bis kurz vor Feierabend kam keine Meldung und ich fing an mich zu freuen, dass S es doch nicht schaffen würde. Leider währte die Freude nicht allzu lange. Denn dann kam doch die Nachricht: "Sie ist auf dem Weg!". :-/
Passend zu meinen seit ca. 15 Uhr immer schlimmer werdenden Kopfschmerzen, auch noch S mit ihrem lauten Organ Zuhause hocken zu haben, trug nicht gerade zu guter Feierabend-Laune bei.
Daher bin ich erstmal zur Post gefahren, um die ganzen Rechnungen einzuwerfen, die ich Dienstag geschrieben hatte und danach zum Supermarkt, um Müsli (Geschenk für den MBW) und Bananen zu besorgen. Im Anschluss war ich noch in der Apotheke, um meine Medis abzuholen - das hatte ich am Montag verpennt. Und das brauchte halt alles seine Zeit ;-) Daher war ich deutlich später Zuhause, als ich hätte sein können. Upps!
Oben angekommen habe ich mich erstmal der Jacke und des Rucksacks entledigt und ein "Hallo" ins Wohnzimmer gerufen. Ich hab schnell die Einkäufe verräumt und meinen Tee gekocht, bevor ich auch ins Wohnzimmer bin. Während ich das bisschen Kram erledigt habe (keine 10 Minuten), hörte ich von drüben SCHON WIEDER Diskussionen und Gekeife - weil S meinte, sie müsse gehen, wenn ich komme. Sie meinte, das wäre so mit dem MBW besprochen worden. Er meinte, das hätten sie gar nicht so besprochen. Ich hab's ja nicht mitbekommen und es war mir eigentlich auch egal. Also, ganz ehrlich? Von mir aus hätte sie gerne gehen können ;-) Zumindest so unter der Woche hätte ich mich echt drüber gefreut. Zumal ich dieses fruchtlose Diskutieren und das Keifen mit Kopf nach langem Arbeitstag ja auch nicht wirklich brauche. Einfach nur Kindergarten, wenn ihr mich fragt.
Sie ist dann doch geblieben (nach langem Zureden des MBW), nur um mir direkt vorzuwerfen, ich würde ja nichtmal Hallo sagen, wenn ich reinkomme. Da war ich kurz sprachlos. Denn, dass sie mich vor lauter Diskussionen nicht hört, kann ja wohl nicht mein Problem sein. Er hatte mich gehört und auch Hallo gerufen und selbst das hat sie scheinbar nicht mitbekommen, vor lauter unnötiger Diskutiererei.
Sie war am Sonntag schon so komisch und beschwerte sich, dass ich nicht mehr so "gastfreundlich" sei wie früher. Weil keine Deko auf dem Tisch war und die Brötchen direkt aus der Bäcker-Tüte kamen, statt aus einem schicken Brotkorb. Das machte mich am Sonntag auch kurz sprachlos, denn das FRÜHER, auf das sie sich bezog, waren "richtige" Geburtstagsfeiern mit mehreren Gästen und einer Art kaltem Buffet. Ja, schick hergerichtet und mit Deko. Weil: Feier! Und nicht nur "S kommt alleine einfach nur so am Wochenende zu Besuch".
Ganz ehrlich, ich hab im Moment wichtigeres im Kopf als für einen ständig nörgelnden und negativen Gast auch noch alles "hotelmäßig aufzubrezeln". Zumal ich die Einladung gar nicht ausgesprochen habe (weder Sonntag noch Dienstag), sondern der MBW. Wenn es ihr nicht passt, soll sie doch einfach Zuhause bleiben und es sich in ihrer unordentlichen (Messie) Bude "hübsch und gemütlich" machen, statt woanders als Gast zu meckern. Wobei sie sich selbst ja nicht als Messie sieht (was Teil des Problems ist), da sie ja kein Ungeziefer und verrottende Essensreste in der Wohnung hat. In ihrer Welt ist man kein Messie, egal wie vollgerümpelt die Bude ist und wie schmal die Laufgänge sind, solange es nicht stinkt und keine Lebensmittel vergammeln.
Da zeigt sich mal wieder, was passiert, wenn die Trennung sowohl beim Gastgeber als auch beim Gast auch nach fast 2 Jahren noch immer nur in Teilen angekommen ist. Kein Paar, kein Paket, kein Wir. Ich kümmer mich nicht mehr automatisch um alles - wie früher. Wenn er einlädt, muss er sich kümmern. Wenn ihr das als Gast nicht passt, dass er andere Standards hat als ich, dann ist das auch nicht meine Baustelle. Ich hab lediglich meine Zeit und mein Nervenkostüm zur Verfügung gestellt - am Dienstag sogar nach einem langen Arbeitstag. Und nach allem, was jetzt gelaufen ist, weiß ich nicht, ob ich das so noch einmal möchte. Es ist einfach nur auslaugend.
Immerhin hatte der MBW zu SEINEM Geburtstag MEINEN Lieblingskuchen organisiert. Das fand ich zwar nett, machte die Situation als Ganzes aber auch nicht besser. Gegen 18 Uhr habe ich sie quasi rausgeworfen mit den Worten: "Der Tag war ja sicher auch für dich stressig, wenn du heute vormittag schon mit und für deine Mutter unterwegs warst.". Und wisst ihr, was sie geantwortet hat?! Sie wäre gar nicht in Sachen Krankenhausaufenthalt und Besprechungen bei ihrer Mutter gewesen. Sie hätte bis Mittags geschlafen und sich dann langsam fertig gemacht und wäre direkt zum MBW gefahren.Zum Abendessen (als S weg war) gab es Hähnchen-Cordon Bleu (TK) mit Möhren-Kartoffel-Gemüse. Denn ich hatte von letzter Woche noch Kartotten übrig, die weg sollten :-)
Mittwoch war ich gar nicht gut drauf. Wahrscheinlich zu viel "Besucher-Stress". Die Erdbeerwoche war auch grad erst beendet und sogar mein rechtes Augenlied zuckte den halben Tag wie blöd. Ich bin nicht zum Schwimmen gefahren.Der Arbeitstag war auch wieder eher anstrengend und ich war froh, als ich abends nach Hause konnte. Wetter gab es auch passend zur Stimmung: schwerer Dauerregen - fast ununterbrochen.Zum Abendessen gab es auch was ganz schnelles. Nämlich diesen japanischen Thunfisch-Mayo-Reis, den ich im Sommer schonmal gemacht hatte. Damals war ne Packung gerösteter Nori übrig geblieben, die jetzt auch endlich verbraucht ist. Allerdings war ich dieses Mal zu faul, Sushi-Reis zu kaufen. Schmeckt auch mit Basmati, isst sich nur nicht so gut, da Basmati natürlich nicht so klebt.
Donnerstag begann echt gut, wurde zum Nachmittag aber wieder blöd, weil sich ab ca. 14 Uhr schon wieder Kopfschmerzen breit machten. Das war echt ärgerlich, denn es war vom Wetter her der schönste und sonnigste Tag der Woche.
Richtig ausnutzen konnte ich den Tag leider auch nicht, denn im Büro war die Hölle los. Völlig untypisch für diese Jahreszeit.
Zuhause gab es erstmal Koffein gegen Kopfweh und danach Kartoffeln mit Sahne-Hering zum Abendessen.Der MBW erzählte später, dass er sich am Vormittag mit einer neuen Bekannten getroffen hätte. Irgendwie musste ich vor mich hin grinsen, denn es war wahrscheinlich das allererste Mal bei einem "Date" (in den letzten Jahren), dass er mich als Mitbewohnerin vorstellen konnte, ohne zu lügen (wie sonst). Das Ganze soll platonisch bleiben - behauptet er -, denn sie sei in festen Händen. Ich bin gespannt was daraus wird. Vielleicht kriege ich bei Gelegenheit ja mal ein Update. Eigentlich hoffe ich, dass das klappt. Denn dann hat er jemanden, mit dem er was unternehmen kann und versucht es nicht immer ständig bei mir.
Andererseits habe ich ihm auch gesagt, er möge mir RECHTZEITIG Bescheid sagen, falls er mal wieder was in Richtung Beziehung anstrebt. Denn wenn er sich jemanden neues anlacht und ich aus der WG raus müsste, dann würde ich definitiv meine Zelte in Freiburg abbrechen. Hier gibt es eh keinen bezahlbaren Wohnraum für mich alleine und dann würde ich eher irgendwo ganz neu starten - wo es vielleicht eher was bezahlbares gibt. Noch ist es nicht soweit. Aber ich habe meine Karten auf den Tisch gelegt. Das ist nur fair. Ich hoffe, er hält es dann ebenso.
Freitag war ich einfach nur noch müde. Die Woche hatte es in sich. Meine soziale Batterie war leer und außerdem hatte ich mal wieder mies geschlafen. Ich lag seit ca. 3:30 Uhr wach, konnte ums verrecken nicht wieder einschlafen, nur um dann - kurz bevor der Wecker klingelte - doch nochmal richtig wegzupennen. Aufstehen zu müssen klang an diesem Morgen wie ein schlechter Scherz.
Auf dem Weg zur Arbeit hatte ich eine doofe Begegnung mit einem nagelneuen "Bulli". Laut Bildern im Internet, war es wahrscheinlich nicht der "Original Bulli in der drölfzigsten Version" (von VW). Aber was Ähnliches. Ich kenne mich mit Autos nicht aus und konnte im Dunkeln und im Rückspiegel auf die Schnelle keine Marke erkennen. Aber dieses Vehikel fuhr direkt hinter mir und hatte einen durchgehenden Lichtstreifen quer über den "Kühlergrill". Sowas sehe ich die letzten Monate immer öfters. Scheint ein neuer Trend zu sein, diese "Deko-Beleuchtung". Hab ich auch schon an diversen Sattelschleppern gesehen. Die Leuchten vorne wie ein verdammter Weihnachtsbaum.
Dank dieser neuartigen "Festbeleuchtung" am "Bulli" (oder was auch immer es war), hat mein deutlich kleinerer Flitzer allerdings einen massiven Schatten nach vorne geworfen, so dass ich - trotz meiner eigenen Scheinwerfer - direkt vor mir kaum was erkennen konnte. Jetzt im Herbst/Winter, wenn es morgens stockdunkel ist, ist das wirklich großer Mist. Wie sowas legal sein und durch den TÜV kommen kann, ist mir unverständlich. Stellt euch vor, da hätte irgendwas auf der Fahrbahn gelegen, was ich zu spät erkannt hätte weil es einfach "zu dunkel" war.
Der Freitag im Büro war eher ruhig. Da ich aber so furchtbar müde war, fand ich ihn trotzdem voll anstrengend. Und irgendwie zog sich der Tag auch wie Kaugummi. Immerhin das Wetter war besser als angekündigt. Stürmisch, ja. Aber deutlich mehr Sonne und weniger Regen als ich erwartet hatte, nachdem ich morgens den Wetterbericht sah.
Nach der Arbeit noch in den Supermarkt. Wohl vorläufig das letzte Mal in "meinem" Supermarkt. Denn die Umleitungsschilder stehen seit Donnerstag. Ab Montag sollte die Straße wohl für die Baustelle dicht gemacht werden (hatte ich zumindest gelesen). Stellt euch meine Überraschung vor, als am Freitag schon alles dicht war. Und ich fahre nicht zu "meinem" Supermarkt nur um dann ewig zurück und zusätzlich Umleitung fahren zu müssen. Dann kaufe ich lieber direkt in der Nähe vom Büro ein und fahre von dort ohne Hin und Her direkt in die Umleitung. Zumindest hoffe ich aktuell noch, das mir das etwas Zeit spart. Aber wirklich wissen, werde ich es erst in einer Woche.Zum Abendessen gab es lediglich irgendso ein TK Thai Essen mit Reis. Und als Vorspeise etwas Sushi. Für mehr hätte meine Hirnleistung auch nicht ausgereicht.
Immerhin auf die Waage habe ich es vorher noch geschafft. Viel erwartet habe ich nicht. Zu viel Brot/Brötchen, Kuchen an zwei Tagen und Pasta in Kombination mit Erdbeerwoche und zu wenig Bewegung schrien nach einer Zunahme. Von daher war die Freude groß, als die Waage 300g weniger anzeigte. Aktuell also 107,4 kg.
Und am Wochenende? Fernseh-Marathon :-D Ich muss/will ja meine Festplatte leer gucken. Viel ist es zum Glück nicht mehr. Aber da das Gerät ja wieder zurück muss, will ich die paar Folgen, die ich noch aufgenommen hatte, natürlich vorher angeschaut haben. Danach Telefon, TV und Internet vom alten auf das neue System umstöpseln und hoffen, dass ich (ohne mitgelieferte Anleitung) schnell rausfinde, wie das nun alles funktioniert. Und wenn mein Hirn dann noch Leistung bringt, steht die verfluchte Steuererklärung ja noch an und der Sperrmüll muss auch wieder vor an die Straße, damit der dieses Mal auch wirklich (hoffentlich) abgeholt wird. Also, viel zu tun und wenig Zeit und eigentlich hätte ich nach dieser eher blöden Woche lieber ein Wochenende ohne To Dos :-/ Aber das Leben ist kein Wunschkonzert. Zumindest ist das Wetter passend zu meinen To Dos angekündigt: Sturm und Regen.
Die KW 43 in kurz:
Samstag: 3.305/1.800 kcal, 2.395 Schritte
Sonntag: 3.462/1.800 kcal, 1.914 Schritte
Montag: 2.444/1.800 kcal, 2.598 Schritte
Dienstag: 2.720/1.800 kcal, 2.797 Schritte
Mittwoch: 2.917/1.800 kcal, 1.790 Schritte
Donnerstag: 2.030/1.800 kcal, 2.936 Schritte
Freitag: 2.771/1.800 kcal, 1.785 Schritte.jpg)