Samstag, 12. September 2026

Wunschgewicht: KW 37 - 2026

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Samstag habe ich bis 9 Uhr und recht gut geschlafen. Den Vormittag habe ich für's Blog hochladen und etwas aufräumen genutzt. Gegen 13 Uhr musste ich mich dann aber schon wieder fertig machen, weil ich ja für 14 Uhr zum Geburtstag der Ex-SchwieMu eingeladen war. 
Wie lange ich das noch wahrnehme, weiß ich nicht. Denn irgendwie fühlt es sich komisch an, dort immer noch eingeladen zu werden, obwohl wir getrennt sind und nur noch (zwangsweise) zusammen wohnen. Denn der Ex hat mit meiner Familie gar nichts mehr zu tun. Während ich bei seiner Familie immer noch "vermisst" und eingeladen werde, ist meine Familie froh, dass sie mit ihm nichts mehr zu tun haben müssen. Was das jetzt über uns aussagt, könnt ihr euch selbst ausmalen.
 
Obwohl schon 1,5 Jahre Single, könnte ich mir aktuell nicht vorstellen, mir wieder einen Mann ans Bein zu binden. Der müsste schon was ganz besonderes sein. Aber ich genieße meine Freiheit und meinen Freiraum. Selbst wenn ich wieder jemanden kennenlernen würde, würde ich glaube ich nicht mehr eine gemeinsame Wohnung beziehen wollen. Vielleicht ändert sich meine Meinung wieder. Aber im Moment kann ich es mir nicht vorstellen. Während der MBW schon wieder die Fühler ausstreckt. Hoffen wir mal, dass es nicht (schon wieder!) eine Scammerin ist.
 
Die nächsten 2 Jahre muss ich jetzt erstmal sparsam bleiben und die Auto-Schulden abbezahlen. Danach muss ich neues Umzugs- und Reisebudget ansparen. Denn ich entwickle immer mehr Fernweh, seit ich Single bin. Aber zum Reisen braucht es halt auch Kohle. Die habe ich aktuell noch nicht. 
Der Nachmittag bei der Ex-SchwieMu war... okay. Die erste Zeit mit Eiscafé und Spaziergang war richtig toll. Der Schluss - als es um die weitere Versorgung ihres immer noch roten und geschwollenen Beines ging, war ätzend und anstrengend. So bockig und unleidlich habe ich die Ex-SchwieMu noch nie erlebt. Und nach allem, was ich so herausgehört habe, ist das scheinbar das neue "Normal".
 
Was bin ich froh, dass ich mich damit nicht mehr abgeben muss. Ich würde durchdrehen. Und nach allem was die Ex-SchwieMu so erzählt hat und durchblicken lassen hat, verstehe ich tatsächlich nicht, wie sie immer noch darauf beharren kann, dass sie alleine in der Wohnung bleiben kann. Alterstarrsinn? Und vom Arzt angeratene und notwendige Maßnahmen (Stützstrümpfe, wo jeden Morgen und jeden Abend der Pflegedienst kommen muss, um beim An- und Ausziehen zu helfen - wie damals bei meiner Oma) lehnt sie einfach ab, weil sie da keine Lust drauf hat. Sicher ist das nervig und blöd. Aber wenn es einem die Probleme erleichtert und der Gesundheit dient, dann ist "kein Bock" halt auch keine Antwort.

Es wurde am Ende sogar richtig laut zwischen der Ex-SchwieMu und ihren Kindern - während T und ich nur kopfschüttelnd und Augen verdrehend daneben saßen. Am Ende gab B dann einfach mit den Worten auf: "Ich habe jetzt genug Zeugen, ich habe versucht mich zu kümmern und Verantwortung zu zeigen." ... der Rest geht dann auf die Kappe der beratungsresistenten alten Dame. Und wenn ich es richtig verstanden habe, hat der Ex-Schwager T ihr vor einigen Wochen, als sie ins Krankenhaus kam, sogar das Leben gerettet, denn die Ex-SchwieMu hat das wohl alles als gar nicht so schlimm empfunden und dargestellt, wie es eigentlich war und wiegte damit auch B in falscher Sicherheit. 

Jetzt bin ich gespannt, wie es dort weiter gehen wird und gleichzeitig froh, dass es nicht mehr meine Baustelle ist. Aber das ganze erinnert mich stark an meine eigene Mutter, die genauso ist und dabei noch gute 25 Jahre jünger. Die Parallelen waren erschreckend.
Als wir wieder Zuhause waren, hatte keiner von uns Lust auf kochen. Das hatte ich schon vorausgesehen und daher TK Pizza gebunkert. Eine neue Sorte "Raclette" musste getestet werden, weil "neu" drauf stand. Da bin ich ja immer ein großes Opfer. Sie war ganz okay. Käsepizza halt. Vom Hocker gerissen hat sie mich allerdings nicht. Die zweite Pizza, die wir auch geteilt haben, war eine "normale" Speciale.
 
Sonntag habe ich auch nochmal ausgeschlafen. Nach dem Frühstück aus Müsli und Toast habe ich abgewaschen und Staub gewischt und danach an meinem Terminprojekt weitergehäkelt.

Nach dem letzten Farbwechsel war ich mehr am Fluchen als am Häklen, denn die weiße Wolle ist ein einziger Aufreger. Die dröselt sich auf, verknotet und verhakt sich im Häkelwerk und lässt sich daher nur sehr mühselig verarbeiten oder wieder aufribbeln. Es sind alles nur Reste - und ich bin jetzt schon froh, wenn ich sie los bin :-D Zumindest das Ergebnis kann sich bisher sehen lassen.
Zum Abendessen gab es Tortilla-Burger (die hatte ich vor Monaten schonmal gemacht) und dazu einen Gurken-Feta-Salat. Zum Dessert ein Stückchen Tiramisu (TK).
Post von Instagram "Katti gegen Nazis"
Tja, und dann kamen über die Medien nach und nach die Wahlergebnisse aus Sachsen-Anhalt durch... ganz ehrlich: Mir macht das Angst. Die AfD ist KEINE Alternative. Das was sie propagiert und behauptet (um die potentiellen Wähler anzulocken) entspricht nicht dem, was in ihrem Wahlprogramm steht und entweder will es keiner sehen oder deren Wähler sind zu dumm und/oder zu ignorant, um es zu kapieren. Sie schüren Hass und Hetze und Ausländerfeindlichkeit teilweise mit gefälschten und/oder aus dem Zusammenhang gerissenen Videos! So wurde ein Video vom Pride Day in Budapest mit einer anderen Tonspur unterlegt und das versucht als "mega erfolgreiche" AfD Veranstaltung in Köln zu verkaufen. Und deren Anhänger waren einfach zu dumm, um zu erkennen, dass es wohl eher keine Regenbogenflaggen auf einer AfDer Veranstaltung gibt und das die Elisabethbrücke in Budapest eben nicht die Hohenzollernbrücke in Köln ist.
 
Sie sind in weiten Teilen rechtsradikal und laut dem unabhängigen Gutachten der Gesellschaft für Freiheitsrechte auch nachweislich verfassungsfeindlich. Das hatten wir alles in den 1930er Jahren schonmal. Was aus "Lass' sie doch einfach mal machen und guck was passiert" geworden ist, können wir in den Geschichtsbüchern nachlesen. Die AfDer erzählen offen in ihren Reden, dass sie nichts gegen Rüstungsgüter und -produktion haben, weil sie die ja für die geplante Ausweisung der nicht gewollten Menschen brauchen. Kriegswaffen und Remigration (Deportation)? Klingt vertraut. Hatten wir schonmal. Und scheinbar haben einige aus der Vergangenheit noch immer absolut nichts gelernt.  Es ist beschämend und peinlich. Die Zeitzeugen verschwinden und die Geschichte wiederholt sich (hoffentlich nicht).
 
Montag war das Wochenende leider schon wieder vorbei. Am Büro angekommen wunderte ich mich, dass Chefe schon wieder zurück war. Denn der hatte sich ja am Freitag mit den Worten: "Wahrscheinlich bin ich am Mittwoch wieder da" ins verlängerte Wochenende verabschiedet.

Als ich dann später aus seiner Wohnung Niesen und Husten hörte, wusste ich was los war :-/ Hoffentlich behält er seine Bazillen für sich.

Der Tag begann trübe, grau und mit Regen. Leider wurde es später aber wieder sonnig und sommerlich warm mit über 30 Grad. Ich hätte jetzt wirklich nichts gegen Herbst einzuwenden ;-)
Im Büro war genug zu tun, so dass der Tag schnell vorbei ging. Stressig wurde es zum Glück nicht.
Nach der Arbeit fuhr ich durch die Stadt nach Hause. Das habe ich die letzten Monate wegen der Baustelle so gut es geht vermieden. Aber ich hatte noch was zu erledigen und wollte das endlich von der Backe haben. Wenn alles gut läuft, ist zumindest die eine große Baustelle in spätestens vier Wochen endlich Geschichte und der Heimweg wird wieder etwas besser (zumindest mit dem ÖPNV - mit dem Auto wird es die nächsten 2 Jahre eine Katastrophe).
Weil es so aber etwas später wurde, bis ich wieder Zuhause war, habe ich nur eine TK-Pfanne aufgetaut. Irgendwas mit Hackbällchen.
 
Dienstag war es auch nochmal ordentlich warm mit knapp über 30 Grad. Das war gerade am Dienstag aber auch überaus praktisch, denn ich hatte nach der Mittagspause meinen Rucksack zum Trocknen in die Sonne hängen müssen.

Während der Arbeitstag unspektakulär und fast langweilig war, war die Mittagspause sehr aufregend.  Ich war nämlich im Park und während ich lesend auf der Bank saß und mein Pausenbrot mümmelte, kam ein nicht angeleinter Hund angesprungen und wollte besagtes Brot haben. Nö! In dem ganzen Gewimmel ist dann natürlich mein Rucksack von der Bank gefallen und meine Glasflasche (noch ca. halb voll mit Tee) zerbrochen :-( Mein Rucksack wurde geflutet. Aber mein Brot konnte ich vor der Fellnase retten.

Schade um den Tee. Vor allem, weil das Leitungswasser im Büro ungenießbar ist und ich jetzt am erstmal letzten sehr warmen Tag ohne Flüssigkeit den restlichen Arbeitstag überstehen musste. Gut war, dass ich wegen Allergien immer viele Tempos im Rucksack habe und die viel Tee aufsaugten - von dem, was nicht direkt wieder rausfloss. Und weil es so warm war, konnte der Rucksack in der Sonne gut trocknen. Ebenfalls gut war, dass meine selbstgehäkelte Schutzhülle die Scherben festhielt. So hatte ich keine Scherben im Rucksack. Die Hülle konnte ich dann über der Mülltonne am Büro direkt ausschütteln. Nachteil: sie ist zu dick und trocknete bis Feierabend nicht.

Nach der Arbeit habe ich den frisch renovierten und neu eröffneten Supermarkt besucht. Ein paar Kleinigkeiten wurden gekauft und dann ging es ab nach Hause.
Zum Abendessen gab es Süßkartoffel-Pü mit Hähnchenbrust und Preiselbeeren.
 
Mittwoch bin ich erst spät eingeschlafen. Denn wir hatten ein Gewitter. Eigentlich ein richtiges Unwetter. Mit heftigen Sturmböen und viel Regen! Leider kam der Wind aus der falschen Richtung, so dass tatsächlich kein Sturm in meinem Zimmer ankam :-( Und als der Spuk vorbei war, musste ich noch knapp 2 Stunden warten, bevor es auch in meinem Zimmer endlich etwas abkühlte.

Zur Arbeit ging es mit dem Auto. Denn ich brauchte ja eine neue Flasche für meinen Tee! Ich hoffte, ich bekomme die in dem einen Laden, wo ich die alte auch her hatte. Den erreiche ich aber aktuell nur mit dem Auto gescheit (weil immernoch Baustelle).
Im Büro war massig zu tun und die Zeit ging schnell rum. Ich hatte ein paar Kleinigkeiten beim Online-Versand-Riesen bestellt und bekam am Mittwoch die Meldung, dass mein Lamborghini versandt wurde :-D Natürlich kann man keine echten Luxus-Autos beim Amazonas bestellen. Aber als ich im Sommer mit meiner Nichte unterwegs war, sponn sie rum, dass sie sich zu Weihnachten einen Lamborghini und eine Luxus-Villa mit Pool wünscht. Bei der Villa kann ich leider nicht helfen. Aber den Lambo packe ich ihr (als Modell-Auto) in den Adventskalender :-D
 
In der Pause konnte ich leider nicht an den See, weil draußen noch alles nass war vom nächtlichen Sturm - außerdem war der Park gesperrt, wegen umgestürzter Bäume und Astbruch.

Mission: Glasflasche wurde nach Feierabend auch erfolgreich beendet. Ich habe das gleiche Modell wieder erstanden. So passen auch die gehäkelten Hüllen wieder drum herum :-)
Zum Abendessen sollte es Gulasch geben. Mit Erbsen und Nudeln in einer sahnigen Tomatensoße. Rezept aus dem Internetz. Hatte ich schon mal gemacht. Dummerweise war im Supermarkt noch Grillsaison und kein Gulasch zu bekommen :-/ Daher habe ich zum Abendessen einfach eine andere Nudel-Pfanne (mit ähnlichen Zutaten) zusammengepfuscht. Denn außer Fleisch hatte ich ja schon alles da. Ging schneller als mit Gulasch, geschmeckt hat es auch. Aber halt nicht so gut wie das "Original".
 
Donnerstag fuhr ich wieder mit der Bahn zur Arbeit. Tagsüber wird es immer noch schön warm (20-25 Grad) und nachts kühlt es herrlich ab. Perfekt!

Nicht perfekt war, dass meine Bahn zum Büro mal wieder nicht fuhr - dabei wurde weder in der App noch an der Haltestelle eine Betriebsstörung vermeldet. Nachdem die Anzeige 10 Minuten lang anzeigte, dass die Bahn in 5 Minuten käme, habe ich versucht, noch schnell zum Hauptbahnhof zu kommen, um die S-Bahn zu erwischen. Die ist aber ausnahmsweise richtig pünktlich abgefahren und fuhr mir somit vor der Nase weg. Hier hätten mir 2-3 Minuten Verspätung tatsächlich besser geholfen :-D
Sturmschäden im Park
Also wieder hoch zur Straßenbahn und erstmal so weit wie es geht fahren. Den Rest zur Not (in Teilen) laufen. 
Sturmschäden im Park
Als dann endlich wieder Bahnen kamen, kamen direkt 3 auf einmal. Die erste brechend voll. Und weil ich als geübter ÖPNV Mensch weiß, dass die erste Bahn garantiert NICHT bis zum Ende fahren wird, bin ich in die folgende Bahn gestiegen - die fast leer war. Und am Ende war das tatsächlich richtig. Denn die erste, überfüllte Bahn fuhr nur bis zur nächsten Wendemöglichkeit. Alle die weiter wollten, mussten in "meine" Bahn umsteigen. Da hatte ich zum Glück schon einen Sitzplatz :-D
Sturmschäden im Park
Der Arbeitstag war vormittags eher Richtung langweilig. Nachmittags dafür umso vollgepackter und stressiger. Etwas mehr Verteilung wäre mal wieder wünschenswert gewesen. In der Pause war ich im wieder freigegebenen Park... ein trauriger Anblick.
Den immer noch kränkelnden Chef habe ich am Donnerstag auch das erste Mal diese Woche zu Gesicht bekommen. Gut hörte er sich aber immer noch nicht an. Von daher war ich froh, dass die Begenung mit ihm und seinen Keimen bei einem kurzen Hallo mit Abstand blieb :-)
Außerdem war ja bundesweiter Warntag am Donnerstag. Und ich habe mich das erste Mal nicht erschrocken, weil die Handys von den Kollegen und Nachbarn ein Mü vor meinem losgeplärrt haben :-D
Auf dem Heimweg bin ich durch die Freiburger Stadtmitte gefahren. Denn ich hatte am Wochenende einen Post bei Social Media gesehen, dass es bis Ende des Monats eine Kunstinstallation im Freiburger Münster geben soll. Hunderte Meter Baumwollfaden gesponnen wie Licht-/Sonnenstrahlen. Das sah auf dem Bild echt nett aus und ich wollte mir das definitiv mal live ansehen.

Meine Ex-Schwägerin hatte sich die Kunst am Mittwoch schon angesehen. Da war es aber nach der Sturmnacht noch den ganzen Tag bewölkt und sie schrieb, dass es auf ihren Bildern viel schöner wirkte als es in Wirklichkeit war.

Und als ich dann mein Erlebnis (bei strahlendem Sonnenschein) mit meinen dort gemachten Bildern verglich, musste ich leider feststellen: Es sieht auch bei Sonnenschein auf den Bildern irgendwie schöner aus als real. 
Genau das Gegenteil habe ich oft bei Sonnenauf- und untergängen. Die sehen so oft in Wirklichkeit so viel schöner aus als auf den Bildern, die ich davon mache. Trotzdem bereue ich den Abstecher ins Münster nicht. Da war ich schon ewig nicht mehr drin. 

Zuhause habe ich mich gefreut, dass die Wohnungstür abgeschlossen war. Ein untrügliches Zeichen auf sturmfreie Bude :-D Leider waren es nur 15 Minuten, bis der MBW wieder da war. Aber die habe ich definitiv genossen.
 
Zum Abendessen gab es eine Gyros-Reis-Pfanne. Und weil ich beim Gyros das gleiche Problem hatte, wie beim Gulasch - nicht zu bekommen - habe ich mir aus Hähnchengeschnetzeltem einfach Gyros selbst gemacht.
Das zog seit Mittwochabend schon im Kühlschrank durch und schmeckte in der Pfanne durchaus lecker. Kommt allerdings nicht an die "Gewürzmischung" vom Metzger heran. Die schmeckt mir noch einen Ticken besser.
 
Freitag ging es wieder mit dem Auto zur Arbeit. Denn zum Feierabend stand der Wocheneinkauf auf dem Programm.

Im Büro war es eher ruhig, was mir ganz gut in den Kram passte. Ein schöner Einstieg ins Wochenende. Allerdings muss ich sagen, dass am Ende meiner dritten Arbeitswoche nach dem Urlaub, die Erholung schon wieder irgendwie futsch ist. Ich könnte schon wieder urlauben - aber ich habe erst wieder zu Weihnachten Urlaub. Das liegt dieses Jahr so ungünstig, dass ich zwischendurch nicht mehr frei machen kann :-(
In der Pause am See kann man jetzt auch endlich wieder in der Sonne sitzen, ohne zu verglühen. Die Sturmschäden dort sind massiv. Da waren in der Nacht auf Mittwoch ganze Bäume umgefallen. Aber zumindest die Wege sind seit Donnerstag wieder frei und der Park wieder passierbar.

Der Einkauf war auch schnell erledigt. Aber am Kreisel liegen schon die Umleitungsschilder. Ich vermute stark, dass die Straße ab Montag dann voll gesperrt wird und mir die nächsten 2 Jahre das Autofahrer-Leben verleidet.
 
Zuhause habe ich nochmal TK Rippchen in den Ofen geschoben. Dazu der übliche Mais - einfach meine liebste Kombi.
Auf der Waage war ich auch. Trotz einer massiven Fresskalation am Donnerstagabend und ein paar Wassereinlagerungen wegen Nudeln und PMS, kann ich nette 200 g weniger vermelden und wiege aktuell 107,7 kg.
Meine Mottenfalle in der Küche habe ich ausgetauscht. Ich hatte in meinem Leben ein einziges Mal Lebensmittelmottenbefall. Ist schon Jahre her. Danach habe ich alles, was die Biester anlockt oder wo sie raus schlüpfen könnten, in luftdichten Boxen verpackt. Danach war eigentlich Ruhe. Bis jetzt.
 
Ich habe mehrfach die ganze Küche (und Wohnung!) abgesucht und keinen "Herd" entdecken können. Trotzdem hatte ich diesen Sommer massiv Motten in der Bude. Ich vermute stark, dass ein Nachbar einen Befall hat und ich die Mistviecher einfach nur "reingelüftet" habe. Anders kann ich mir das Ganze nämlich nicht erklären. Die Falle war jedenfalls gut voll und zur Sicherheit habe ich direkt eine neue aufgehängt. 

Und am Wochenende? Muss ich mir einen neuen Kabelanbieter suchen für Telefon, TV und Internet. Der aktuelle hat von sich aus gekündigt, weil unser vom Vermieter bereitgestellte Kabelanschluss gekündigt und/oder von wem anders übernommen wurde. Die Aussagen vom Vermieter und dem Kabelanbieter widersprechen sich - je nachdem wen man fragt. Denn die Nachbarn haben das gleiche Problem. Der alte Kabelanbieter behandelt das jetzt so, als hätten wir keinen Anschluss - nur komisch, dass ja bis zur Kündigung alles noch läuft. Außerdem wollen die den 20 Jahre alten Vertrag nicht mehr weiterführen. Weil ich auf den ganzen Hickhack sowas von keinen Nerv habe, wird zur Konkurrenz gewechselt. Die bieten das gleiche an - ohne großes Theater. Rausfinden muss ich nur noch, ob die vielleicht sogar günstiger sind. Die ersten 2 Jahre ganz bestimmt. Da kann ich dann die "Neukunden Vorteile" abgreifen ;-)
Außerdem will ich meinen Blog hochladen und mein Bett frisch beziehen. Die gewaschene Wäsche ist trocken und kann abgehängt werden und dann mal sehen, worauf ich so Lust habe. Das Termin-Häkelprojekt ist ja auch noch nicht fertig. Eigentlich würde ich gerne mal wieder wandern gehen. Aber mit dem ganzen Kram, den ich noch in der Warteschleife habe und um den ich mich zeitnah kümmern muss, wird das wohl noch etwas dauern :-(
 
 

Die KW 37 in kurz:
Samstag: 3.772/1.800 kcal, 8.828 Schritte
Sonntag: 3.524/1.800 kcal, 925 Schritte
Montag: 2.268/1.800 kcal, 5.005 Schritte
Dienstag: 2.535/1.800 kcal, 4.440 Schritte
Mittwoch: 2.379/1.800 kcal, 1.712 Schritte
Donnerstag: 2.901/1.800 kcal, 5.333 Schritte
Freitag: 2.645/1.800 kcal, 2.378 Schritte

Abnahme: -200 g

Montag, 7. September 2026

Sauerland-Urlaub 2026 - Tag 9 & 10 - Omas 90. Geburtstag & Abreise

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Am vorletzten Urlaubstag hat es endlich auch in Medebach mal richtig geregnet. Ausgerechnet am 90. Geburtstag meiner Oma.
Von Omas Geburtstag habe ich einen Haufen Fotos. Aber ich werde hier bewusst keine davon veröffentlichen. Denn meine Familie weiß auch nach 10 Jahren nichts von meinem Blog. Und ich persönlich finde das auch gut so. Denn so kann ich frei heraus meine Meinung kund tun, ohne das irgendwer beleidigt reagiert ;-)
 
Der Geburstag sollte um 11 Uhr losgehen und wir wollten uns um 10:45 Uhr bei Oma treffen. Als ich um 10:41 Uhr dort eintraf, war mein Vater schon wieder gestresst und knütterig und versuchte mich zu hetzen, weil ich "die letzte war" und alle auf mich warten würden. Hallo?! Dann sollen sie doch sagen, dass wir uns schon um 10:30 Uhr treffen! Ich war verdammt nochmal pünktlich zum angegebenen Zeitpunkt dort. Herrgott nochmal! Ist ja nicht so, dass wir nicht alle ein verdammtes Telefon in der Tasche haben. Dann müssen die "Planer" halt mal das Maul auf machen, wenn sich die Uhrzeit spontan ändert. Ich hab von Papas Wohnung keine 5 Minuten Fußweg zu Oma. Ein Anruf hätte genügt!
 
Wir "durften" Oma dann auch noch ein Geburstagsständchen singen. Und danch wurde gratuliert und ihr Geschenk - der gewünschte Mini-Tiefkühlschrank für das Esszimmer - ausgepackt. Jetzt kann sie auch oben in der Wohnung Reste einfrieren und muss nicht mehr für jede Kleinigkeit die steile Kellertreppe runter.
 
Direkt danach gab es Schnittchen und Nudelsalat, Käseröllchen und Spießchen. Anschließend wurde Suppe aufgefahren. Meine Oma ist da sehr traditionell. Geburtstag feiern über Mittag geht nicht ohne eine heiße Suppe! 
 
Als die ersten wieder gingen, half ich meinen Tanten M und I noch beim aufräumen und abwaschen.  Am frühen Nachmittag gingen tatsächlich auch die restlichen Familienmitglieder wieder nach Hause, um Oma eine kleine Pause zu gönnen. Scheinbar ist die Sippe doch noch lernfähig. Bei Opa lief das nämlich leider noch anders.
 
Um 15:30 Uhr (nach ca. 90 Minuten Pause) versammelten wir uns dann wieder alle zu Kaffee und Kuchen. Der Kaffee war, wie üblich, viel zu stark und meine Tante brachte (wie immer) ihre Yoghurette-Erdbeer-Torte mit. Eine andere Tante machte Mandarinen-Schmand-Kuchen. Danach wurden salzige Knabberein (Chips, Salzstangen und Erdnussflips) aufgefahren. Und zum Abendessen gab es die Reste vom Vormittag.
 
Es war schön, alle mal wieder zu sehen. Onkel J hat immer noch nicht mit mir geredet, auch wenn wir uns gegenüber saßen. Angesprochen hat er nur die anderen. Ich betrachte es als kleines Wunder, dass sein Smartphone auch an mich weitergereicht wurde, als er stolz wie Bolle das Video vom Orgel-Cousin (der nicht zugegen war) auf voller Lautstärke abspielte. Sogar der Rest der Sippe war davon leicht genervt. Scheinbar bringt Onkel J diese Aktion bei jeder sich bietenden Gelegenheit und alle sind es schon leid :-D Und wieder einmal war ich froh, dass ich sowas für gewöhnlich ja gar nicht mitbekomme, weil ich 500 km weit weg bin. 
 
Am härtesten fand ich aber Tante R (Onkel J's Frau). Als ich vormittags noch nicht da war, sagte mein Bruder ihr, dass sie noch kurz auf mich warten, bevor sie anfangen können. Und meine Tante R hat meinen Bruder doch allen ernstes gefragt, wär ich wäre. Denn sie dachte, er hätte ja nur 2 Töchter. Hat er ja auch. Aber seine Schwester ist wohl schon aus ihrem Gedächtnis gelöscht. Immerhin weiß ich jetzt Bescheid, dass ich für die beiden wirklich nicht mehr existiere und damit kann ich leben :-D Aber als M mir davon erzählte, fiel mir trotzdem erstmal die Kinnlade runter.
 
Als ich an dem Abend im Bett lag, war ich mehr als froh. Der Tag war schön, aber auch lang und irgendwie anstrengend. 
 
Und am nächsten Morgen habe ich ausgeschlafen, gefrühstückt und habe um kurz nach 10 Uhr bereits die Rückfahrt nach Freiburg angetreten.
 
Alles lief wie am Schnürchen und in Freiburg konnte ich sogar für 2,09 EUR/Liter den Tank wieder vollknallen, während das E10 zur gleichen Zeit im Heimatkaff satte 2,30 EUR pro Liter kostete.
 
Ich habe an dem Nachmittag und Abend nur noch meine Koffer und Taschen hochgeschleppt und ausgepackt und einen Salat mit Rinderfiletstreifen und einen Ziegenkäse Wrap beim Lieferdienst bestellt. Gegen 22 Uhr lag ich im Bett.
 
Der große Karton mit meinem Adventskalender (den Heidi mir in Willingen spontan überreichte) musste noch eine Nacht im Auto auf der Rückbank verweilen. Denn am Mittwochnachmittag war es in Freiburg viel zu warm, um ein drittes mal "Zeug" vom Auto in den zweiten Stock zu schleppen.
 
Ich war morgens mit 16 Grad und Regen im Sauerland aufgebrochen. Der Regen begleitete mich fast durchgehend bis ca. Darmstadt. Bis Karlsruhe war es dann nur noch wolkig und danach war wieder Sommer. Freiburg empfing mich gegen 15:30 Uhr mit einem wolkenlosen Himmel und 34 Grad :-/ 
 
Und erfreulicherweise hatte der MBW das Lüftungs-Management dieses Jahr nicht vergeigt. Ich hatte erträgliche 26 Grad in meinem Zimmer.
 
Vier Tage hatte ich noch Zuhause frei. Zeit in Ruhe zu waschen, einzukaufen und noch etwas zu faulenzen, bevor es am Montag wieder ab ins Büro ging. 

Samstag, 5. September 2026

Wunschgewicht: KW 36 - 2026

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Samstag hatte ich das erste Mal seit Wochen wieder richtig gut geschlafen. Und lange! Bis 9:30 Uhr. Ich nehme an, der Körper hat es einfach gebraucht. 
 
Zum Frühstück gab es Brötchen und gegen Mittag sind der MBW und ich dann los, den WG-Einkauf erledigen. Er hatte angefragt, ob ich ihn mitnehme, weil er seinen Krempel wegen des vielen Regens am Freitag nicht besorgen konnte.
 
Außerdem hatte ich ihn vorher kurz bei seiner Mutter vorbei gebracht, weil er ja den Transponder (Schlüssel) für die Kurzzeitpflege wieder bei ihr abgeben musste. Denn die Ex-SchwieMu würde am Montag aus der Kurzzeitpflege wieder in ihre eigenen 4 Wände entlassen. Während er oben war, hab ich im Auto gewartet und die Zeit genutzt, einen Termin in der Werkstatt zu buchen. Denn der neue Flitzer meldete, dass er gerne einen Ölwechsel haben wollte :-/ Hätte er damit nicht noch bis Dezember warten können? Da wäre die jährliche Inspektion doch eh fällig.
 
Der MBW war tatäschlich nicht lange weg und kam wutschnaubend wieder zum Auto. Er und die Ex-SchwieMu käsen sich in letzter Zeit regelmäßig an. Beide stur und bockig wie kleine Kinder (wie war das mit dem Apfel und dem Stamm?) und ich bin jedes Mal froh, dass ich nicht mehr zwischen den Stühlen sitze :-D Danach ging es zum Supermarkt.
 
Wieder Zuhause habe ich festgestellt, dass die Baustelle in der Nachbarstraße in der ersten Woche schon deutlich näher an den Kreuzungsbereich gewandert war, der für die Zufahrt zur Garage benötigt wird. Daher habe ich das Auto erstmal auf dem Stellplatz belassen und werde die nächsten Tage die weiteren Bewegungen der Baustelle beobachten. Denn drauf vertrauen, dass ich/wir (bin ja nicht die einzige Garagennutzerin dort hinten) rechtzeitig benachrichtigt werden, dass die Kreuzung auch gesperrt würde, tue ich definitiv nicht. 
 
Nachmittags habe ich den Wochenblog hochgeladen und mir einen Finanzplan für die nächsten Wochen überlegt. Denn Anfang September bucht die Kfz-Versicherung erstmalig ab. Vom Urlaubsgeld ist zwar noch was übrig, aber der September wird trotzdem verflucht eng - zumal ja jetzt noch die unerwarteten Werkstattkosten wieder dazu kommen :-/
Zum Abendessen gab es eine mediterrane Reispfanne mit Hack und Gemüse. Lecker war's. Aber die habe ich auch schon oft gemacht.
 
Sonntag hatte ich wieder eine erstaunlich gute Nacht hinter mir. Ich weiß, es wird nicht so bleiben. Zum Frühstück gab es Brot mit Frischkäse und Tomaten drauf.

Nachdem der Abwasch erledigt war, habe ich tatsächlich das erste Mal seit Monaten wieder gehäkelt. Und ich bin recht weit gekommen mit meinem Termin-Projekt. Aber 3-4 Wochenenden werde ich noch reinstecken müssen.

Und während ich da so saß und vor mich hin zählte, fing ich immer mehr an zu schwitzen. Draußen war es mit knapp unter 30 Grad recht warm geworden. Aber dieses massive Schwitzen in der relativ kühlen Wohnung war definitiv eine Hitzewallung. Absolut uncool! Ein Glück war ich morgens zu faul zum duschen und wollte das eh erst am Abend machen. Da lohnte es sich nun richtig.

Als ich später unter die Dusche hüpfte, konnte ich die total verschwitzen Klamotten direkt mit in die Waschmaschine stecken und im Anschluss ging es ab in die Küche.
Zum Abendessen gab es ein Essen, das ich im Frühjahr in der Kochbox hatte. Hühnchen mit Kartoffelecken, gebackenen Tomaten und einer Spinat-Sahne-Soße. Super lecker.
 
Montag wollte ich nicht aufstehen. Die Nacht war ätzend! Ich wusste doch, dass der gute Schlaf nicht dauerhaft bleibt. Ich habe auch in der Nacht geschwitzt wie ein Schwein und hatte zwischenzeitlich sogar den Ventilator laufen, weil ich es kaum aushielt. Wenn das das neue "Normal" ist/wird, dann hab ich jetzt schon die Schnauze voll von Perimenopause und Wechseljahren :-(
Und als wäre das nicht schon genug, hat mein Körper lustig beschlossen, dass mal wieder mitten in der Nacht der günstigste Zeitpunkt wäre, einen großen Teil der Wassereinlagerungen wieder loszuwerden. Danke für nichts, Karlheinz!

Zum Glück konnte ich in der Straßenbahn vor mich hin träumen und musste nicht auf den Verkehr achten. Im Büro war es relativ ruhig für einen Montag. Noch sind Sommerferien und Urlaubszeit.
Endlich wieder Zuhause hatte ich Hunger, aber keine Lust zu kochen. Daher habe ich lediglich ein paar Kartoffeln in den Topf bugsiert und 20 Minuten später eine Packung Sahne-Hering geöffnet. Fertig. Zum Dessert gab es noch ein bisschen übrig gebliebene Wassermelone.
 
Dienstag war die Nacht deutlich besser gewesen. Ich brauchte nichtmal so ein "Einschlaf-Gummibärchen". Dafür hatte ich morgens aber schon leichte Kopfschmerzen. Positives am Dienstag: Seit dem Wochenende keine neuen Mückenstiche mehr :-)
Im Büro war gut zu tun und der Tag ging schnell rum. In der Pause war ich am See und der positive Gedanke zum Dienstag war schon wieder Geschichte. Zwei neue Stiche kassiert :-(
Die neue Generation Marienkäfer ist fast fertig
Auf dem Heimweg lief auch wieder alles glatt und Zuhause freute ich mich auf ein schönes Steak. Dazu gab es den Rest TK Blumenkohl und ein paar Kartoffeln. Das WD40 der Soßen drüber und fertig war das Abendessen.
Die letzten paar Tage ging es mir relativ gut. Seit die Hitze weg ist. Ich freu mich total auf die kommenden drei Jahreszeiten und hoffe, der Sommer 2027 wird nicht so ne Katastrophe wie dieses Jahr.
Etwas ernüchternd hingegen war die Prognose für das Wochenende, wo hier in Freiburg wieder über 30 Grad erwartet werden. Will ich echt nicht mehr! Es reicht.
 
Mittwoch hatte ich mal richtig gut geschlafen. Das war ja die letzten Monate eher eine Seltenheit und schien sich erst die letzten Tage wieder etwas zu bessern. Ich wünschte, es würde so bleiben.
Im Büro war es relativ ruhig. Natürlich kam, was kommen musste: Personalausfall. Kollege G war am Dienstagnachmittag noch beim Arzt und meldete am Mittwochmorgen, dass er direkt mal 3 Wochen krankgeschrieben wurde :-( Also, mal wieder Termine umlegen. Die nächsten 3 Wochen werden dann auch recht haarig, mit der ganzen Ware, die inzwischen geliefert wurde und zwei fehlenden Händen für die Montage. Aber was nicht geht, geht halt nicht. 
Der Paketmann brachte wieder ein Päckchen für die seit fast 1 Jahr nicht mehr im Gebäude befindliche Firma. Ich hab den Inhaber direkt angerufen und er wollte die Tage vorbei kommen, das Päckchen abholen. Er versteht auch nicht, wieso seine Kunden so doof sind, denn er meinte, er hätte der Dame extra die neue Adresse durchgegeben.
Zuhause hatte ich keine Lust auf kochen und hätte am liebsten Essen bestellt. Leider wird das auf Dauer zu teuer und so musste eine TK Hühnersuppe dran glauben.
 
Donnerstag. Auch wieder super geschlafen. Langsam wird es verdächtig. Aber solange es läuft, werde ich mich keineswegs beschweren. Die letzten Monate mit Hitze und Schlafmangel waren ätzend genug.
Auf Arbeit war es recht stressig, was abgemildert wurde, weil Chefe scheinbar einen Clown gefrühstückt hatte. Der Tag ging mit viel Arbeit und viel Grinsen über die Bühne.

Pause konnte ich leider nicht am See machen, weil ich die Heizungsleute im Auge behalten musste. Immerhin haben wir nun endlich wieder warmes Wasser im Firmengebäude.
Zuhause gab es Hähnchenschenkel mit Pommes zum Abendessen und zwei Telefonate mit den Nachbarinnen. Die eine rief mich nämlich an, um mir die Telefonnummer der anderen zu geben, die ich dann anrufen sollte. Es geht um unsere Parkplätze.

Weil wir ja mit der Straßenbahn-Baustelle und der neuen Baustelle in der Nachbarstraße nicht schon genug am Hals haben, bekommen wir im Herbst noch eine Baustelle direkt am Haus. Denn unser Vermieter will die Müllentsorgung modernisieren und unterirdisch verlegen. Generell nicht schlecht. ABER! Dafür werden sowohl mein als auch der Parkplatz der Nachbarin geopfert.

Frau F war ziemlich aufgeregt (sie ist schon älter) und hat die Sachbearbeiterin am Telefon auch nicht so recht verstanden. Angeblich bekommen wir Ersatz-Parkplätze "auf dem Gelände". Das Gelände ist allerdings recht groß und mir wären die letzten Monate keine freien Stellplätze irgendwo aufgefallen, die wir übernehmen könnten. Und irgendeinen Platz untervermietet bekommen, will ich definitiv nicht. Und sie auch nicht. Die anderen Nachbarn hatten damit schon Probleme, als die Person, die untervermietet hat plötzlich weggezogen ist und die neuen Mieter den Platz dann für sich brauchten.

Ich liebe meinen Stellplatz. Denn er ist weit genug weg von diesen unsäglichen Lindenbäumen, die fast ganzjährig dort ihren Honig/Tau durch die Gegend tropfen. Das Zeug greift den Autolack an! Und nah genug, damit ich meine Einkäufe nicht einmal um den Block schleppen muss. Wenn also der neue freie Stellplatz "auf dem Gelände" hinten bei den Garagen wäre, dann bräuchte ich den verfluchten Stellplatz auch nicht. Denn ich habe den da vorne ja nur, damit ich meine Einkäufe nicht so weit schleppen muss! Hinten an den Garagen ist das dann quasi sinnfrei. Dann kann ich auch direkt in die Garage fahren. Auf die 3-4 Meter mehr Geschleppe kommt es ja dann auch nicht mehr an :-/ Mal eben an der Straße parken ist auch nicht, da ist nämlich nie was frei und ohne Anwohner-Parkausweis krieg ich bei meinem Glück wahrscheinlich jedes Mal ein Knöllchen :-/ Was für ein Käse...
 
Freitag hatte ich nicht so gut geschlafen wie die Tage zuvor. Aber trotzdem besser als während der Hitze.

Vormittags hatte ich versucht, die Sachbearbeiterin beim Vermieter zwecks Parkplatz zu erreichen. Aber erst nahm niemand ab (trotz Bürozeit), danach war ständig besetzt und die lezten 2 Stunden ging dann nur noch der AB dran :-/ Also schrieb ich eine Mail. Mal gucken, ob und was ich für eine Antwort bekomme. Ich habe direkt gefragt, ob sie mir die Nummer vom angedachten Ersatz-Parkplatz geben kann (die sind hier nämlich alle nummeriert), damit ich mal gucken kann, wo der ist. Jetzt bin ich gespannt, ob da was kommt. Denn das sollten sie ja eigentlich jetzt schon wissen, wenn es nächsten Monat mit den Bauarbeiten losgehen soll.
Gesellschaft in der Mittagspause
Ansonsten war es im Büro etwas ruhiger als die letzten Tage. Chefe war auch nur bis Mittag da und verschwand dann ins verlängerte Wochenende mit den Worten: "Wahrscheinlich bin ich dann ab Mittwoch wieder da..." Wahrscheinlich?! Mal ganz ehrlich, gefühlt habe ich im Jahr 3 Tage Urlaub, während alle anderen ständig weg sind. Das nervt!
 
Der kranke Kollege war am Vormittag auch kurz da, um Bericht zu erstatten. Sein Miniskus ist komplett hinüber. Er muss operiert werden. Der Gesprächstermin mit dem Chirurgen ist aber erst in 1,5 Wochen. Danach auf OP Termin warten, danach in die Reha. Wir gehen nicht davon aus, dass er vor Weihnachten wieder arbeiten kann. Und ob er danach nochmal kommt, ist auch fraglich. Je nachdem wie OP und Reha laufen und es ihm danach geht... Immerhin ist der Mann ja nur noch ca. 3 Jahre von der Rente entfernt. 
 
Außerdem gab es ganz offensichtlich einen Personenunfall mit der S-Bahn. Denn in der nähe vom Bahnhof beim Büro war ein riesiges Polizei- und Rettungskräfteaufgebot und meherere Stunden kein S-Bahn-Verkehr. Das dort mal was passiert, habe ich schon länger erwartet. Denn die Gleise verlaufen dort ungesichert direkt zwischen einem beliebten Spazierweg und einem Wohngebiet. Und der gemeine Homosapiens ist lauffaul und kürzt gerne über den direkten Weg (also über die Gleise) ab, statt 100 m weiter zum Bahnübergang zu laufen. Wie man allerdings dort einen Zug übersehen kann, ist mir schleiherhaft. Denn die Strecke ist an der Stelle schnurgerade und man kann in beide Richtungen mehrere hundert Meter weit sehen. In den Medien konnte ich nichts dazu finden. Auch am Abend nicht. Ich hoffe, der Mensch hat es irgendwie überlebt.  
 
Auf dem Heimweg (ich war ja mit Auto) habe ich noch den Einkauf gewuppt. Als ich gerade auf dem Weg zur Kasse war, kam der MBW um die Ecke - und hat den Einkauf bezahlt. Dafür hat er Zuhause wieder keinen Finger gerührt was den Putzplan betrifft :-/
 
Außerdem machten sich drei neue juckende Quaddeln bemerkbar, die ich in der Mittagspause kassiert haben muss :-( Dieses Jahr ist es echt schlimm - oder meine ich das nur? 
Zum Abendessen habe ich nur noch Nudeln gekocht und dazu eine TK Soße (Lachs mit Zitrone) aufgetaut. Beides zusammengeschmissen und direkt losfuttern. Zum Dessert ein Eis am Stiel, welches ich echt weiterempfehlen kann. Das war richtig lecker!

Auf der Waage war ich natürlich auch. Immerhin 600 g weniger, obwohl immer noch reichlich Wasser im Körper ist. Das belegen die allabendlichen Abdrücke von Socken, Schuhen und Hose. Aktuell also 107,9 kg. Zumindest habe ich mein Gewicht über's Jahr hinweg so ziemlich gehalten. Naja, ein paar Monate sind ja noch. Vielleicht schaff ich ja doch noch eine kleine Abnahme bis zum Jahreswechsel. Hauptsache es wird nicht wieder mehr.
 
Und am Wochenende? Wurde ich mit der Einladung zu Ex-SchwieMus Geburtstag überrumpelt. Also gehen wir am Samstag Eis oder Kuchen essen. Etwas Hauhalt muss ich auch noch nachholen und an dem einen Projekt noch ein bisschen weiterhäkeln würde ich auch gerne, damit es bald fertig wird. Um die Abholung des Sperrmülls muss ich mich nun kümmern, wo die Temperaturen wieder so sind, dass man beim runterschleppen der schweren Teile, nicht direkt kollabiert. Sobald die weg sind, kann ich die in der Garage lagernden Kommoden endlich aufbauen. Damit in der Wohnung und meinem Zimmer endlich mal wieder was voran geht, was die letzten Monate wegen Hitze auch liegen geblieben ist.
 
 

Die KW 36 in kurz:
Samstag: 2.999/1.800 kcal, 1.642 Schritte
Sonntag: 2.327/1.800 kcal, 1.099 Schritte
Montag: 2.543/1.800 kcal, 4.453 Schritte
Dienstag: 2.438/1.800 kcal, 5.188 Schritte
Mittwoch: 2.199/1.800 kcal, 5.087 Schritte
Donnerstag: 2.639/1.800 kcal, 4.089 Schritte
Freitag: 2.542/1.800 kcal, 3.407 Schritte

Abnahme: -600 g

Freitag, 4. September 2026

Sauerland-Urlaub 2026 - Tag 8 - Treffen mit Heidi

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Am Montag (17. August) stand das Treffen mit Heidi auf dem Programm. Da hab ich mich schon lange drauf gefreut.
 
Sie kam mittags nach Medebach und wir haben uns bei Winnie getroffen, um dort zu essen. Es gab Currywurst mit Pommes und danach noch einen Kaffee. Und weswegen auch immer hab ich von der besten Currywurst der Gegend gar kein Bild gemacht :-/ 
 
Ein Dessert musste auch noch her, daher sind wir spontan noch in der Eisdiele gelandet. Die hatten ein furchtbar leckeres Waldmeister-Eis. Sowas hatte ich schon ewig nicht mehr. Aber auch Minze (After-Eight) und Yoghurette-Eis waren super lecker. 
Und weil ja meine Familie das Lagunenbad in Willingen abgesagt hatte, haben wir den usseligen halb verregneten Tag halt zu zweit dort im Schwimmbad verbracht :-) Und es war mega! In Hessen waren nämlich keine Ferien mehr und es war Montag nachmittag. Es war kaum was los und wir hatten reichlich Platz. Und während Heidi das Dampfbad genoss - was ich nach einem kurzen Testlauf leider so gar nicht vertragen habe - konnte ich tatsächlich ein paar Bahnen ziehen. Das wäre bei meinem letzten Besuch im Februar nicht möglich gewesen. Nicht nur, weil die Kinder dabei waren, sondern auch weil das Bad aus allen Nähten platzte.
 
Wir haben uns kurz vor Schluss noch einen Kaffee bzw. einen heißen Kakao (beides recht überteuert) gegönnt, bevor wir wieder raus sind. Fotos von dort gibt es natürlich keine, weil man sein Handy nicht mit reinnehmen darf. Aber wir waren beide begeistert vom Lagunenbad in Willigen.
 
Und zum Abendessen ging es ins Willinger Brauhaus. Wir haben tatsächlich beide das gleiche bestellt. Johannisbeer-Schorle, das Bierkutscher-Rösti mit Schinken, Rahm-Champignons und Salat und zum Dessert noch die gebackenen Apfelringe in Vanillesoße.
Alles super lecker, nicht zu teuer und satt geworden sind wir auch. Wir haben viel gequatscht und viel gelacht - wie immer. Und, wie immer, ging die Zeit viel zu schnell vorbei.
Falls Weihnachten nicht wieder eine von uns krank das Bett hüten muss, wollen wir uns nochmal treffen. Hoffen wir mal, dass es dieses Mal klappt. Aber bis dahin ist ja noch ein bisschen Zeit. 
 
Unseren Tag aus Heidis Sicht könnt ihr euch HIER ansehen. 

Mittwoch, 2. September 2026

Gruselig und/oder Genial? #79

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Könnt ihr glauben, dass schon wieder Anfang September ist?! Ich tue mich gerade schwer. Aber! Es ist der erste Mittwoch im Monat und damit Zeit für die neueste Ausgabe von Gruselig und/oder Genial? von Heidi und mir.
 
Ich bin quasi frisch erholt aus dem Sommerurlaub zurück. Und vom dort habe ich auch mein aktuelles Fundstück mitgebracht :-D 
Ich habe ja schon oft einen Audi TT mit TT im mittleren Bereich des Kennzeichens gesehen. Tatsächlich hatte der Ex-Schwager auch hinter dem Stadt-Kürzel ein TT an seinem Audi TT (bevor er ihn verkauft hat). Aber in Kombination mit der Stadt Mettmann, ist das ganze irgendwie witzig - finde ich. Vielleicht ist der oder die Fahrer/in auch nur ein sehr großer Mett-Fan :-D
Free Image by congerdesign from Pixabay
Ich finde es tatsächlich irgendwie genial und daher ist es als neuestes Fundstück in diesem Post gelandet. Was meint ihr? Würdet ihr so ein Kennzeichen an euer Auto machen?
 
Nun gehe ich aber noch schnell bei Heidi gucken, was sie dieses Mal gefunden hat. Ihr wollte mit? Kein Problem: ⇒KLICK 

Samstag, 29. August 2026

Wunschgewicht: KW 35 - 2026

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Samstag konnte ich ausschlafen. Zumindest habe ich es versucht. Nach über 2 Wochen kann ich sagen, dass diese Melatonin-Gummidrops aus der Drogerie nur bedingt helfen. Und irgendwie auch nicht immer. Wenn ich sie vorm schlafengehen nehme, werde ich trotzdem häufig gegen 3 Uhr wieder wach und kann dann nicht mehr einschlafen. Wenn ich sie erst nehme, wenn ich gegen 3 Uhr wach werde, schlafe ich zwar super schnell wieder ein, bin aber dafür morgens noch total müde, wenn der Wecker klingelt. Beides nicht toll.

Zum Frühstück gab es getoastetes Körnerbrot mit einem Rest Meersalzbutter die weg musste. Obendrauf Gurken- und Tomatenscheiben. So super lecker!

Und gegen Mittag bin ich dann in den Supermarkt aufgebrochen, um den WG-Einkauf zu machen. Denn der Kühlschrank war ziemlich leer. Der MBW kam irgendwie nicht auf die Idee, die leer gefutterten Teile selbstständig zu ersetzen.
 
Auf dem Heimweg habe ich die ersten Baustellenschilder in den beiden Nachbarstraßen gesichtet. So richtig aussagekräftig waren sie aber (noch) nicht. Ich hatte am ersten Urlaubstag auf Social-Media einen Beitrag der Stadt gesehen, dass es in der Nähe eine weitere Baustelle bis Herbst 2027 geben wird. Und im Zuge der Arbeiten dort, sollten schon ab meinem ersten Arbeitstag abschnittweise Vollsperrungen in den Nachbarstraßen erfolgen. Wann und wo genau, war dort aber nirgendwo zu lesen. 
 
Problem: Besagte Straßen muss ich nutzen, um zur Garage und/oder zum Stellplatz zu kommen. Je nachdem wo gerade voll gesperrt wird (und ob die Kreuzungen mit betroffen sind), könnte es also sein, dass entweder Stellplatz oder Garage eine Zeit lang nicht so richtig zugänglich sind. Nachfrage beim Vermieter ergab, dass die überhaupt keine Infos zu der Baustelle bekommen haben. Hoffen wir also, dass alles irgendwie einigermaßen befahrbar bleibt. Das die Arbeiten parallel zur Straßenbahnbaustelle laufen sollen und ein gigantischer Umweg zur Arbeit und zum Einkaufen für die nächsten 12 Monate notwendig wird, ist wirklich mehr als nervig. Ich hatte echt gehofft, es würde irgendwann mal wieder ruhiger in der Nachbarschaft. Aber jetzt gehenen Baulärm, Verkehrschaos und Umleitungen direkt nochmal ein ganzes Jahr nahtlos weiter.

Samstagnachmittag habe ich am Handy daddelnd vertan. Dabei konnte ich den ganzen Tag die Fenster offen lassen. Denn draußen war es angenehm kühl. Als ich aus dem Sauerland zurück kam, hatte ich 26 Grad in meinem Zimmer. Inzwischen war die Temperatur innen auf 23 Grad gesunken. Ich hoffte, die noch etwas weiter runter zu bekommen, bevor es in der ersten Arbeitswoche nach dem Urlaub wieder sehr warm werden sollte.
 
Zum Abendessen habe ich ein neues Rezept ausprobiert. Nennt sich Hähnchen Pilaw. Das Rezept ist eigentlich für den Thermomix und ich bekam es von einer Freundin, die so ein Gerät besitzt.
Aber wer auch nur einen kleinen Funken Ahnung vom Kochen hat, bekommt das leckere Essen auch ohne die Höllenmaschine hin. Es ging sogar recht schnell und geschmeckt hat es super lecker.

Sonntag war ich dann wieder gegen 8:30 Uhr wach. Zum Frühstück gab es Brötchen. Vormittags habe ich gelesen. Nachmittags etwas fern gesehen.

Es war ein richtig fauler Sonntag, bevor am Montag der Arbeitsalltag wieder Einzug hielt.
Zum Abendessen gab es ein Rezept, was ich vor Monaten auf Instagram entdeckt und schonmal gekocht hatte. Lachs in Frischkäse-Soße mit Spinat, Tomaten und Nudeln. Sehr lecker. Und die halbe Packung Dinkel-Hörnchen bin ich nun auch los. Die stand nämlich inzwischen auch schon eine Weile offen im Vorratsschrank.
 
Montag war der erste Arbeitstag nach dem Urlaub. Der Anrufbeantworter war voll, das E-Mail-Postfach ebenfalls. Die Paketdienste gaben sich quasi die Klinke in die Hand und parallel klingelte das Telefon ununterbrochen. Und wenn ich auf einer Leitung telefonierte, landere eine Sprachnachricht auf der anderen. Also wieder abhöhren, während auf Leitung 1 auch wieder Sprachnachriten landen. Es war echt anstrengend. Zumal ich alleine war. Und manche Leute nennen nichtmal ihren Namen und ihre Telefonnummmer. Soooo nervig! Zumal der Nummernspeicher nur eine Woche speichert. Die Nummern aus der ersten Woche konnte ich teilweise gar nicht mehr nachvollziehen. Chefe war früh da, fuhr aber quasi direkt weg und ward den halben Tag nicht mehr gesehen. Dabei hatte er gar keine Termine im Kalender stehen :-/
 
Und ja, der eine Kollege hatte tatsächlich noch die ganze Woche zusätzlich Urlaub (was ich vorher gar nicht wusste!), weshalb ich noch 2 Termine verschieben musste.

Natürlich hatten die verbliebenen Herren beim Kunden auch Probleme und wurden nicht in der angedachten Zeit fertig. So musste auch ein dritter Termin umgelegt werden. Ich lieb's ja. Nicht.

Der trockene Rest-Husten, den ich aus dem Urlaub mitgebracht hatte (sowohl mein Bruder als auch meine Mutter waren erkältet), machte das viele Sprechen/Telefonieren auch mega anstrengend. Und als dann kurz vor Mittag plötzlich alle gleichzeitig anriefen, musste ich kurzzeitig sämtliche Anrufe abwimmeln, weil ich vor lauter Hustenreiz nicht mehr gescheit sprechen konnte. Solange ich die Klappe hielt, musste ich auch nicht husten.

Als der erste Arbeitstag endlich vorbei war, war ich heilfroh. Mit dem Auto ging es direkt wieder nach Hause. Und inzwischen waren auch die neuen Baustellen eingerichtet. Am oberen Ende wurde beidseitiges Parkverbot eingerichtet - was scheinbar immer noch ein paar Leute nicht verstanden hatten - und gleichzeitig die Einbahnstraßenregelung aufgehoben (daher wohl auch das Parkverbot). Am Unteren Ende ist die halbe Straße voll gesperrt. Zugang zu Stellplatz und Garage zum Glück aktuell noch gegeben. Ich bin gespannt, wie es sich die nächsten Wochen und Monate entwickelt.

Zum Abendessen habe ich ein neues Rezept ausprobiert. Passend zur angekündigten - und dann doch nicht erschienenen - Hitze gab es einen "Sattmacher-Salat".
Der hat seinen Namen tatsächlich verdient :-) Eigentlich hatte ich dazu noch eine Ecke Fladenbrot in den Ofen schieben wollen. Das habe ich mir am Ende aber gespart. 
 
Dienstag begann mit Regen und herrlich kühl. Angeblich sollte es am Nachmittag aber wieder über 30 Grad geben. Ich war echt gespannt. Denn am Montag kam die angekündigte Wärme ja auch nicht. Versteht mich nicht falsch. Ich beschwere mich nicht. Denn die Hitze bin ich tatsächlich nach fast 3 Monaten mehr als leid.

Im Büro war reichlich zu tun, Chefe hatte reichlich Termine und die Kollegen Monteure waren auch gut beschäftigt. Ich hatte schon befürchtet, Mittags nicht an den See zu können. Aber mit Sitzkissen zwischen Hintern und noch feuchter Bank ging es am Ende doch ganz gut.

Endlich wieder Zuhause gab es meinen liebsten Melonen-Salat und dazu Mini-Würstchen.
Ich war auch total verschwitzt, als ich Zuhause ankam. Das lag allerdings eher an der feucht-warmen Luft, die durch die Straßenbahnen geblasen wurde. Denn draußen war es nicht heiß geworden. Nur 26 Grad. Aber durch den vormittäglichen Regen war es ziemlich schwül geworden am Nachmittag.
 
Mittwoch hat es morgens stark geherbstelt (starker Nebel bis kurz vor Mittag). Es war dabei allerdings nicht kalt, sondern eher feucht-warm. Bäh!
Außderdem war ich vor der Arbeit noch Blumengießen beim Kollegen. Der hatte mich in meinem Urlaub angehauen, ob ich nicht, wenn ich wieder arbeiten würde, bei ihm nach Post und Grünzeug gucken könne, denn er hätte ja noch ne Woche länger. Da der Kollege ganz in der Nähe vom Büro wohnt, war das kein Thema.
Auf seinem Balkon begrüßte mich eine Gottesanbeterin an der Gießkanne :-) So viele dieser tollen Tierchen wie in diesem Jahr, habe ich noch nie hier gesehen. Da sie die Hitze lieben, sind sie eher im Kaiserstuhl anzutreffen. Ich denke, die große Hitze dieses Sommers hat sie sich weiter verbreiten lassen.
Im Büro war massig zu tun, weil sich die Spediteure die Klinke in die Hand gaben. Zum Glück brauchte keiner von denen Hilfe beim Abladen der Ware. Als der Tag geschafft war, war ich auch geschafft.

Zwischenzeitlich hatte es ja mal gut geregnet und es ist nicht mehr ganz so heiß wie noch vor 1-2 Wochen. Die Natur erholt sich langsam wieder. Die verdorrten Flächen werden wieder etwas grüner. ABER! Jetzt sind auch wieder deutlich mehr Stechmücken unterwegs als noch vor 1-2 Wochen. Von den Pausen am See zähtle ich von Montag bis Mittwoch satte 8 Mückenstiche! Den ganzen Hitze-Sommer hatte ich höchsten 2 Mal Last mit einzelnen juckenden Quaddeln und jetzt 8 Stück in 3 Tagen.
 
Der Juckreiz war kaum zum aushalten. Und alles, was ich versuchte, half nicht wirklich. Ich war es so leid, dass ich mir nach Feierabend in der Drogerie für 22 EUR so ein Anti-Juck-Hitze-Dingens gekauft habe. Glücklicherweise war das auch sofort einsatzbereit.
Acht Stiche aufgeheizt (und es wird echt schweineheiß!) und 2 Stunden später nochmal 3 Stück nachgeglüht. Und der schlimme Juckreiz war bei manchen komplett weg und bei den schlimmsten deutlich aushaltbarer. 

Der MBW hat abgewaschen. Und ich hab keine Ahnung, was bei der einen Pfanne schief gelaufen ist. Aber da klebte außen am Rand und am Boden noch überall ein ekliger Fettfilm. Als ich was gesagt habe (ich weiß, ganz böse!) kam natürlich wieder dieses "Bei dir ist es ja eh nie gut genug!". Also, ganz ehrlich: Nein, ist es nicht! Ich koche nicht in Töpfen und Pfannen wo noch tagealtes Fett von was weiß ich was dran klebt und womöglich ranzig geworden ist. Wenn es nach dem spülen so aussieht wie vorher, ist es NICHT gespült. Punkt. Natürlich ist das nicht gut genug. Aber so ein bisschen "gaslighting" hat er ja schon immer betrieben.

Wenn es ihm also so gut genug ist, kriegt er halt seine eigene Pfanne und kann künftig selbst kochen. Wenn er dann Magen-Darm-Probleme bekommt, weil er aus siffigen Töpfen und Pfannen frisst, ist das nicht mein Problem. Mir reicht es nämlich langsam. Nie was gescheit machen, mich aber als "die nie Zufriedene" und sich selbst als das "arme Opfer" darstellen.... NÖ! Das hatte ich die letzten Jahre der Beziehung genug. Auch einer der Gründe, wieso ich mich getrennt habe. Wenn er den Scheiß als Mitbewohner weiter durchzuziehen versucht, wird er sich noch schwer umgucken :-D
Nach der Dusche brauchte ich dann auch nur noch den Kühlschrank aufmachen. Dort parkte schon die am Dienstag vorbereitete Gazpacho. 

Auch am Mittwoch war es nicht so heiß wie angekündigt, aber unerträglich schwül am Nachmittag und Abend.
 
Donnerstag sollte der erstmal letzte "heiße" Tag werden. Ich war gespannt, denn die letzten Tage kam nie die angekündigte "Hitze". Vormittags war es auch wieder eher bewölkt und einmal hatte es sogar kurz geregnet.

Von meinen acht Mückenstichen juckte am Morgen tatsächlich nur noch einer. Den hab ich nochmal gegrillt, bevor ich zur Arbeit bin. Danach war dann länger Ruhe - bis der fett entzündete wieder etwas zu jucken anfing. Der hatte mich am Mittwoch echt irre gemacht und ich hatte ihn fast blutig gekratzt (unbewusst). Es war allerdings deutlich aushaltbarer als am Tag zuvor. Alle anderen juckten nicht mehr. Von daher bin ich aktuell von diesem neuen Mückenstich-Gadget schwer begeistert. 

Der Arbeitstag war etwas stressig. Der ganz normale Wahnsinn. Und in der Mittagspause habe ich mir nochmal 4 neue Mückenstiche am Ellbogen eingefangen. Die Biester sind so lästig. Ich war froh, als Feierabend war. Und es wurde tatsächlich heiß am Donnerstag. Denn als ich Zuhause ankam, zeigte mein Thermometer 34 Grad im Schatten an.

Zuhause habe ich als erstes die 4 neuen, juckenden Quaddeln gegrillt. Das die Stechviecher wenig bis gar nicht unterwegs waren, war das einzig gute an der unerträglichen Hitze. Der Juckreiz ließ dann zum Glück schnell nach.
Zum Abendessen gab es nochmal diesen Linsen-Aprikosen-Salat von vor ein paar Wochen und dazu das Fladenbrot, was es eigentlich zum Sattmacher-Salat am Montag hätte geben sollen.
 
Freitag hatte ich mal wieder eine sehr bescheidene Nacht hinter mir. Ein nächtlicher Hustenanfall (zwischen 2 und 3 Uhr) hielt mich längere Zeit wach. Es ist so nervig. Diesen trockenen Reizhusten werde ich einfach nicht los. Ein wirklich doofes Urlaubs-Souvenier :-(
Gesichtet auf dem Weg zur Arbeit
Der Vormittag war im Büro recht ruhig. Lag wahrscheinlich an den ganzen Gewittern und dem vielen Regen, die endlich über die Stadt zogen. Nur leider konnten die Herren die geplanten Termine so nicht durchführen. Bei Gewitter und Dauerregen auf's Dach ist halt nicht drin. Es war sogar kurzzeitig eine richtige Weltuntergangsstimmung draußen. Wobei der eine Termin auch bei perfektem Wetter nicht geklappt hätte, da die Herren keinen Hubwagen hatten und der Nachbar den Zugang zum Dach über seine Wohnung verweigerte.

In der Pause war der See natürlich auch gestrichen. Es war zu nass. Und auf den 13. Mückenstich hatte ich auch so gar keine Lust :-/
 
Ich hatte meine Regenjacke und einen Schirm dabei und hab sie am Ende gar nicht gebraucht. Glück gehabt. Hätte ich sie aber nicht dabei gehabt... ist ja immer so.

Endlich Zuhause war es mal nicht heiß. Und ich hatte nach den Wochen und Monaten mit leichter Kost und Salaten so Lust auf was herzhaftes, dass ich abends meine Jäger-Käse-Spätzle gemacht habe.
Dafür habe ich extra noch den Umweg zum Supermarkt gemacht, um frische Champignons zu kaufen. Herrlich! Ich freue mich total auf den Herbst und auf Aufläufe und Eintöpfe.
 
Auf der Waage war ich dann auch wieder. Als ich aus dem Urlaub kam hatte ich "nur" 500 g mehr auf der Waage und die hatte ich in der ersten Woche auf ein deutlich kleineres Plus reduziert. Dachte ich. Denn am offiziellen Wiegetag sagte die Waage 108,5 kg! Das ist 1 kg mehr, als den Rest der Woche und zum letzten offziellen Wiegen vor dem Urlaub sind es sogar 1,3 kg mehr :-( Ich hoffe jetzt einfach, das da viel Wasser von dem einen wirklich heißen Tag (Donnerstag) dabei sind und weil die Erdbeerwoche noch nicht ganz rum ist und es nächste Woche wieder besser aussieht. Denn die restlichen Tage (Montag bis Donnerstag) sah das Gewicht deutlich besser aus :-/
 
Als ich im Bett lag, fand ich, dass es so komisch hell in meinem Zimmer war. Als hätte ich ein Nachtlicht an - dabei besitze ich sowas gar nicht. Ein kurzer Blick aus dem Fenster ließ es in meinem halb-wachen Hirn dann Klick machen. Der Vollmond schien mir - durch die schon recht kahlen Bäume - mitten ins Gesicht!
Und am Wochenende? Samstag muss ich erstmal einkaufen. Nach der schlimmen Nacht, hab ich mich nicht gut genug gefühlt, um am Freitag mit dem Auto unterwegs zu sein. Daher muss ich den Einkauf am Samstag nachholen. Und etwas in der Hitze liegengebliebene Hausarbeit wartet auch auf Erledigung. Was ich Sonntag mache, weiß ich noch nicht. Ich müsste mal wieder etwas häklen. Für das eine Projekt hab ich eigentlich einen festen Termin und der rückt näher. Die letzten 3 Monate war es viel zu heiß zum Handarbeiten.


 
 

Die KW 35 in kurz:
Samstag: 3.306/1.800 kcal, 2.851 Schritte
Sonntag: 3.780/1.800 kcal, 785 Schritte
Montag: 2.695/1.800 kcal, 3.602 Schritte
Dienstag: 3.041/1.800 kcal, 5.232 Schritte
Mittwoch: 2.007/1.800 kcal, 5.654 Schritte
Donnerstag: 2.708/1.800 kcal, 4.930 Schritte
Freitag: 2.329/1.800 kcal, 3.471 Schritte

Zunahme: +0,8 kg