Sonntag, 9. August 2026

Wunschgewicht: KW 32 - 2026

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Samstag war mal wieder nichts mit lange schlafen. Ich war um kurz nach 7 Uhr bereits wieder hellwach und gleichzeitig hundemüde. Hört das irgendwann auf?
 
Bisher konnte ich noch keine Wirkung dieses Melatonin-Präparats feststellen. Aber ich hab gelesen, dass man dass eine Weile regelmäßig nehmen muss, bis sich eine fühlbare Wirkung einstellt. Mal sehen, was passiert. War ja jetzt erst der dritte Abend.
 
Immerhin macht ja der Supermarkt um 7 Uhr schon auf und ich hab das ungewollte Wachsein genutzt, den WG-Einkauf abzuhaken. Bei 25 Grad am frühen Morgen hab ich gedacht, das wäre gut machbar. Allerdings war ich rappelfertig, als ich wieder Zuhause ankam. Denn es war zwar nur 25 Grad warm aber unerträglich schwül. Ich war pitschnass geschwitzt, als ich mit den Lebensmitteln im zweiten Stock ankam. Während ich die eine Fuhre Einkauf schon verräumt habe, hab ich den MBW runter geschickt, den Rest zu holen.  
 
Dann wollte ich eigentlich meinen Blog hochladen, den zweiten Car Coaster häkeln und ein bisschen lesen. Am Ende bin ich aber am Handy daddelnd auf der Couch versumpft. Meine Konzentrationsfähigkeit lies nämlich ab Mittag sehr zu wünschen übrig.
Ernsthaft?!
Als am späten Nachmittag der Hunger kam, habe ich eines der fünf neuen Sommer-Rezepte ausprobiert. Es gab Linsensalat mit Aprikosen. 
Das war super schnell zubereitet, der Herd war max. 10 Minuten an. Und geschmeckt hat es Bombe! Das Rezept landet definitiv in meinem Ordner.
Zum Dessert gab es Obst und ich hab mit dem Apfel-Kerngehäuse die selbstgebaute Obstfliegenfalle frisch bestückt. Inzwischen habe ich zwei davon in der Küche stehen. Und die "ältere" von den beiden lockt mit dem inzwischen gut gammeligen Kerngehäuse massig Obstfliegen an. Das Ding ist wirklich deutlich günstiger und effektiver als die teure gekaufte Falle. 
Bild vom Smartphone
Trotz dass ich so müde war, war ich erst recht spät im Bett. Erst nach 23 Uhr. Das Buch war so spannend, dass ich es nicht aus der Hand legen konnte. Dafür hab ich dann aber auch noch den Fast-Vollmond gesehen, der ins Badezimmer hinein schien. 
Bild von der "richtigen" Kamera
Sonntag hab ich das erste Mal seit fast zwei Monaten wieder bis nach 9 Uhr geschlafen. Und ich hätte sicher noch länger gepennt, wenn mich nicht ein dringendes Bedürfnis aus dem Bett getrieben hätte. 
 
Im Flur traf ich den MBW, der schon dabei war Frühstück zusammen zu suchen. Nach dem Frühstück hab ich dann endlich meinen Blog hochgeladen und etwas ferngesehen. 
 
Weil es mir draußen viel zu warm war, war ich auch am Sonntag nicht wirklich draußen. Die Wetteraussichten für meinen Urlaub im Sauerland sehen hingegen (aktuell!) absolut spitzenklasse aus. Wenn ich ankomme zwar noch knapp unter 30 Grad für die ersten ca. 3 Tage, aber danach nur noch 22-25 Grad. Ideal, um im Urlaub auch mal richtig aktiv zu sein. Ich hoffe, das bleibt auch so!
 
Ich hab am Sonntag meinen Blog hochgeladen, etwas fern gesehen und auch noch den zweiten Car Coaster gehäkelt. Alles, was ich am Samstag nicht gemacht habe :-)
Am Nachmittag habe ich mich zuerst um das Abendessen für Montag gekümmert. Da es am Montag nochmal richtig heiß werden sollte (bis 36 Grad im Schatten), wollte ich die Gazpacho machen. Die hab ich natürlich am Sonntag schon püriert und dann bis Montag im Kühlschrank geparkt.
 
Für Sonntagabend habe ich das neue Rezept Nr. 2 von 5 getestet. Eine grüne Salat Bowl mit Kichererbsen, Spinat und Avocado. 
Auch die war mega lecker und hat mehr als gut satt gemacht. Wieder vegetarisch. Allerdings etwas aufwendiger in der Zubereitung als der Linsensalat. Für's Wochenende top, für unter der Woche nichts für mich. Da würde diese Bowl einfach zu lange dauern.
 
Montag sollte es (erstmal) den letzten richtig heißen Tag geben. Danach nur noch um die 30 Grad pendeln (also wieder "normaler" Sommer). Wobei an diesem Sommer nichts mehr normal wird, auch wenn sich die Temperaturen wieder "normalisieren". Seen und Flüsse sind trocken, Bäume werfen bereits seit Wochen ihre Blätter ab um Wasser zu sparen und Wiesen sind Steppenlandschaften. 

Ein Meteorologe meinte kürzlich, wir bräuchten jetzt 4-6 Wochen nonstop einen mittelkräftigen Landregen, um das wieder einigermaßen auszugleichen. Aber (zumindest hier im Süd-Westen) es ist absolut kein Regen ins Sicht. Der oft angekündigte Regen oder die zu erwartenden Gewitter lassen sich nicht blicken. Zumindest nicht in Freiburg. Denn wenn mal was kommt, bleibt es im Schwarzwald oder an den Grenzen zur Schweiz und zu Frankreich.
 
Der Rhein hat so wenig Wasser wie nie. In Ungarn wurde ein AKW abgeschaltet, weil die Donau nicht genug Wasser hat (zur Kühlung). Und vom hessischen Edersee wird nur noch das absolute Minium an Wasser abgelassen und für die Weser-Schifffahrt bereitgestellt, weil auch der Edersee viel zu leer ist, für diese Jahreszeit. Das Sonntags-Fahrverbot für LKW ist teilweise ausgesetzt bis September, damit Güter, die normalerweise per Schiff transportiert werden, jetzt auf LKW transportiert werden können, weil ja die Schiffe nur noch eingeschränkt oder sogar gar nicht mehr fahren können. Es ist wirklich erschreckend.
 
Ich fuhr mit dem Auto zur Arbeit und war im Büro mehr als froh, dass ich bei dem kranken Kollegen irgendwie letzte Woche schon den richtigen Riecher hatte. Der meldete sich nämlich am Morgen und meinte, er wäre noch die komplette Woche krank geschrieben. Zum Glück musste ich nur einen Termin verschieben und hatte sonst auf 3-Mann-Planung verzichtet - weil ich so ein komisches Bauchgefühl hatte.

Als ich aus dem Büro kam, stand der MBW neben dem Auto und wartete. Ich war verwirrt. Zur Erklärung brachte er dann an, er hätte seine Mutter - die inzwischen aus dem Krankenhaus in die Kurzzeitpflege gewechselt ist - besucht und dachte sich, wenn ich eh mit dem Auto da wäre, könnte ich ihn ja auch mit nach Hause nehmen. Soso... Die Ex-SchwieMu hat sehr stark abgebaut, und befindet sich die nächsten 4 Wochen in Kurzzeitpflege in einer Einrichtung nicht weit von ihrer Wohnung. Wie es danach weiter geht, ist aktuell noch unklar. Sicher ist nur: In ihre Wohnung zurück, wird sie wohl nicht mehr können. Sie wird nächstes Jahr auch schon 90.

Unterwegs war das Benzin mit ganz knapp über 2 EUR recht bezahlbar, weshalb ich den Tank direkt wieder voll knallte. Für 19 EUR. Viel hatte ich ja nicht verfahren. Aber ich hätte den Tank gerne randvoll, wenn ich am Montag auf die Autobahn fahre und bis dahin wird das Auto ja nur noch einmal kurz bewegt. Günstiger wird das Benzin ja jetzt nicht mehr. Denn je weniger Schiffe auf den großen Flüssen fahren können, desto teurer wird das Benzin (weil die Schiffe ja weniger laden können und öfters fahren müssen).
 
Außerdem wissen wir ja auch, dass der Rohölpreis IMMER pünktlich zu den deutschen Sommerferien steigt (totaler Zufall) und daher das Benzin auch (ohne Niedrigwasser) in den Ferien immer teurer wird (hüstel). 
 
Zuhause kam das Auto erstmal wieder in die Garage. Bis Freitag... da will ich nach der Arbeit noch ein bisschen einkaufen (Snacks und Wasser für die Fahrt und Obst für die ersten Tage bei Papa, denn der hat NIE welches da). Danach heißt es zum ersten Mal: Sommerurlaubs-Gepäck ins neue Auto puzzeln :-D Ich bin gespannt. Kleineres Auto mit kleinerem Kofferraum heißt jetzt definitiv auch, das meine Familie mich nicht mehr mit "hier-kannst-du-mit-nach-Hause-nehmen-Zeug" ausstatten kann :-D Mein Papa macht das gerne Mal - statt wegwerfen.
 
Passend zur Hitze gab es am Montag das perfekte Essen. Kühlschrank auf, Gazpacho raus, auffüllen, losfuttern.  
Die am Nachmittag noch für den Abend und die Nacht angekündigten Gewitter blieben mal wieder aus. Und ich konnte "schon" um 2 Uhr Nachts die Fenster öffnen, weil wir drinnen wie draußen 27 Grad hatten - Uff!

Dienstag hatte ich geschlafen wie ein Stein. Allerdings auch nur, weil der Ventilator die ganze Nacht lief :-/ Als ich morgens um kurz nach 6 Uhr auf's Thermometer linste, waren es draußen immer noch 24 Grad. Also, keine nennenswerte Abkühlung in der Nacht.

Und, dass am Montag der erstmal letzte heiße Tag gewesen sein sollte, war über Nacht auch schon wieder vom Tisch. Am Dienstag hieß es nämlich, dass es nochmal schweineheiß werden sollte. 
Papa erzählte am Montag, dass es im Heimatkaff mit knapp über 30 Grad auch sehr warm war. Von nur knapp über 30 Grad würde ich hier ja träumen. UND! Dort oben kühlt es nachts immerhin auch wieder ab. Und zwar deutlich unter 20 Grad. Im Gegensatz zu Freiburg. Ich freue mich daher tierisch auf meinen (teilweise) "Hitzefrei-Urlaub" ab nächster Woche.

Die einzige Sorge, die ich aktuell habe ist, dass der MBW (wieder) das Lüftungsmanagement der WG verkackt und noch mehr warm reinlässt, als wir eh schon haben, wenn er die 10 Tage alleine haust. Ich erinnere mich da ungern an letztes Jahr :-/ Zumindest wird er dieses Jahr keinen Dreck in der Küche hinterlassen. Denn im Gegensatz zum letzten Jahr, verzichtet er dieses Jahr (aus Faulheit) auf's kochen. Ich freu mich definitiv auf Zeit alleine und mit Familie und Freunden.

Der Arbeitstag war dank der Hitze auch mega anstrengend. Wenn man morgens schon schwitzend und mit leichtem Kopfweh am Schreibtisch hockt, ist der Tag grundlegend schon Murks.

Nach der Arbeit fuhr ich mit der Bahn in die Stadt. Es ist Monatsanfang und ich war unterwegs in Sachen Schuldentilgung. Anfang September noch einmal und der Rest läuft dann über den bereits eingerichteten Dauerauftrag. Außerdem fuhr ich mit der extrem stauanfälligen Linie nach Hause. Die kommt nämlich am Discounter vorbei.
 
Dort habe ich das sonst so teure Spülmaschinen-Zeugs (Salz und Tabs) günstig besorgt. Spontan sind auch noch Bananen und Fleisch in den Einkaufskorb gewandert. Denn nachdem ich jetzt tatsächlich 3 Tage ausschließlich vegetarisch gegessen hatte und auch die kommenden Tage (bis auf Freitag) vegetarisch werden, hatte ich richtig Lust auf etwas Fleisch zwischendurch.
 
Vom Discounter bin ich nach Hause gelaufen. Denn auf im Stau stehen in der überhitzten Bahn hatte ich gar keine Lust. Mit dem schweren Rucksack durch die Hitze laufen, war allerdings auch nicht besonders toll. Immerhin war ich so früher zu Hause, als mit dem ÖPNV durch die Baustelle zu schleichen.
Zum Abendessen gab es Tomaten-Brot-Salat und dazu das Puten-Spießchen und etwas Grillkäse, was ich spontan gekauft hatte. Und geschmacklich hätte ich auf die Pute dann am Ende doch verzichten können, denn der Grillkäse war der Knaller!
Abends vorm Fernseher hab ich noch fix ein "Deckchen" gehäkelt. Denn im Auto war in der Mittelkonsole noch eine "Schale" frei.

Mittwoch hatte es Nachts wieder nicht abgekühlt. Langsam nähert sich die Temperatur in meinem Zimmer wieder der 30 Grad Marke. Ohne Ventilator wäre an Schlaf gar nicht zu denken. So schaffe ich wenigstens ein paar Stunden pro Nacht. Fenster öffnen ging nämlich auch erst wieder gegen 2 Uhr morgens, als es drinnen und draußen 28 Grad hatte.

Der Arbeitstag war vollgepackt und anstrengend und ich konnte den Feirabend am Freitag kaum noch erwarten und hoffte, die letzten 2 Tagen würden nicht ganz so ätzend. 
"Meine" Bahn im Baustellen-Rückstau
Auf dem Heimweg hatte ich von der vorletzten Haltestelle den Rückstau der Baustelle gut im Blick, weil ich dieses Mal etwas besser positioniert in der Bahn stand. Daher bin ich ausgestiegen und am Stau vorbei gelaufen, während die Bahn mal wieder stand. Auch den SEV-Bus hab ich ignoriert, der laut Anzeige in 2 Minuten abfahren sollte. Und auch das war die richtige Entscheidung. Zwei Kilometer später war ich Zuhause. Ob es die Bahn inzwischen zur Haltestelle geschafft hatte, weiß ich nicht. Aber der Bus, der mich längst hätte überholen sollen, war weit und breit nicht zu sehen. Leider würde ich am Donnerstag den Bus nehmen müssen, weil ich nach der Arbeit kurz zum Doc rein musste. Rezept abholen. Sonst komme ich über meinen und deren Urlaub mit meinen Medis nicht aus.

Zuhause erstmal unter die kalte Dusche - wie jeden Abend diese Woche. Danach gab es Baked Feta. Das Rezept hat sich beim genaueren Durchlesen als Air Fryer Rezept entpuppt. So ein Ding hab ich ja nicht, weswegen ich ein Pfannengericht draus gemacht habe. Und es hat echt super geschmeckt :-D
Parallel kochte ein Topf mit Gabelspaghetti vor sich hin. Denn ich wollte einen 3-Zutaten-Nudelsalat für Donnerstag vorbereiten (den hatte ich online entdeckt). Wenn es da wegen Bus und Doc spät würde, muss ich wieder nur das fertige Futter aus dem Kühlschrank holen :-)
 
Donnerstag hatte ich recht gut geschlafen und der Ventilator lief mal nicht bis zum Morgen durch. Es hatte sich tatsächlich auf "nur" 21 Grad abgekühlt in der Nacht. Im Zimmer hatte ich morgens 26 statt 28 Grad. Das wäre leider wieder anders, wenn ich abends heim käme. Aber man muss sich ja auch mal über kleine Erfolge freuen. Das Wochenende soll leider wieder gegen 36 Grad werden :-( Und an meinen beiden letzten Tagen Zuhause (Samstag und Sonntag) habe ich absolut keinen Bock auf Kochen bei der wieder angekündigten Hitze. Daher werde ich am Freitag nach der Arbeit für die zwei Tage irgendeinen Convenience Kram besorgen, der schnell geht.

Die Fahrt zum Büro war so angenehm kühl wie schon lange nicht mehr. Im Büro konnte ich auch gut lüften. Ansonsten war der Tag, wie die letzte Zeit immer, gefühlt zu lang und deutlich zu stressig.
 
Nach der Arbeit habe ich versucht, auf dem direktesten Weg zum Hausarzt zu kommen. Einfach anrufen und das Rezept auf der Karte haben, funktioniert seit der Baustelle kaum noch, weil ich dort kaum noch ohne großen Zeitverlust vorbei komme, um mal eben am Anfang des Quartals die Karte einlesen zu lassen. Also musste ich leider nun persönlich rein. Immerhin war nichts los und es ging ratzfatz. 
 
Endlich Zuhuase war ich froh, dass ich schon den fertigen 3-Zutaten-Nudelsalat im Kühlschrank hatte und direkt losfuttern konnte :-D 
Geschmeckt hat er gut. Er war nur etwas fade. Da hätte deutlich mehr Salz und Pfeffer ran gekonnt. Vielleicht auch noch ein paar andere Kräuter und/oder Gewürze. Definitiv Luft nach oben. Aber schnell gemacht und grundsätzlich eher Richtung gut.
 
Freitag war dann endlich mein letzter Arbeitstag. Zwecks Rest-Einkauf für's Wochenende habe ich das Auto bemüht. Es zeigte herrliche 17 Grad an, als ich Zuhause los fuhr :-) In meinem Zimmer konnte ich über Nacht auch von 27 auf 24 Grad runter lüften. Die große Sorge, dass der MBW ab Montag das Lüfungsmanagement verkackt ist immer noch da.
Mein neuer Flitzer ist jetzt "wohnlich"
Im Büro war überraschend wenig zu tun. Dafür hatte ich aber auch die letzten paar Tage ziemlich rotiert. Natürlich wieder die üblichen Verdächtigen: Macht schon länger Mucken und PLÖTZLICH (!) ist es ganz kaputt. Ein paar werden geduldig bis nach den Betriebsferien warten, ein paar wollen gucken, ob die Konkurrenz früher kann. Ist halt so. Das Problem haben wir jedes Jahr um diese Jahreszeit.

Da die Herren (Monteure und Chefe) den ganzen Tag auf der Baustelle waren, hatte ich im Büro meine Ruhe und habe in Ruhe die Ablage gemacht, noch einen Auftrag angenommen, Mails gecheckt, Telefondienst gemacht, Staub gewischt, gesaugt und geputzt. Dafür hab ich Chefe die dreckigen Handtücher und Putzlappen zum Waschen hingeschmissen. Da wir immer noch keine neue Putzfee auftreiben konnten, darf er sich gerne auch an der Arbeit beteiligen :-D Ich hab den letzten Müll entsorgt, die teuren Werkzeuge und Messtechniken weggeschlossen und den AB mit dem Betriebferien-Spruch bequatscht. Was so alles am letzten Tag anfällt.
In der Pause war die kleine, gestreifte Nervensäge wieder da. Und die alte Frau, sie sich neben mir auf der Bank niedergelassen hatte, hat doch glatt versucht, den Streifi zu erschlagen. Dabei war die Wespe echt friedlich. Und ich teile meinen Apfel ja schon seit Wochen mit ihr, wenn sie ankommt. Die Frau konnte absolut nicht verstehen, wie ich bei "Wepsen-Angriff" so ruhig bleiben konnte. Und ich konnte die Frau nicht verstehen. Der einzige Grund, so panisch zu werden wäre in meinen Augen, eine Allergie gegen Insektengift. Ob sie allergisch ist, hab ich aber nicht gefragt. Zumal die Wespe ja immer direkt zu mir kam und die Dame in Ruhe ließ. Es gab also gar keinen Grund zur Panik. Die Frau hatte ja auch kein Leckerli. Aber so eine friedliche Wespe habe ich lange nicht erlebt. Vielleicht sind die "Sächsischen" wirklich entspannter als die "Gemeinen" :-)

Kurz vor Feierabend wollte Chefe noch wissen, ob sein Zug in die Schweiz pünktlich wäre. Er hat nämlich den DB Navigator nicht auf dem Handy und meint, als "ÖPNV-Fee" hätte ich da eh mehr Durchblick als er. 

Der Mann, der eignetlich NIE Zug fährt, wollte nämlich mit dem Zug zum Züricher Flughafen, wo gegen 23 Uhr sein Flieger in den Urlaub starten würde. Und an dem einen einzigen Tag, wo er dann doch mal die Bahn bemühen wollte, ging tatsächlich bei der DB wieder gar nichts. Wegen Idioten auf den Gleisen war der gesamte Fernverkehr 'gen Süden ca. 60 Minuten verspätet. 
 
Und so kam es, das ich auch nach Feierabend noch die Reiseleiterin für den liebsten Chef miemte
 
Als der Tag schließlich geschafft war, machte ich echt drei Kreuze. Jetzt sind dann erstmal 2 Wochen Urlaub angesagt :-)
 
Ich hoffe auch, dass der Sommer nach meinem Urlaub auch hier in Freiburg wieder so erträglich ist, dass ich Mittwochs wieder regelmäßig schwimmen gehen kann. Das hat mir die letzten 2 Monate echt etwas gefehlt.

Während des Einkaufens, Kochens und später auf der Couch behielt ich brav Chefes Zug im Blick. Nervös wurde er erst, als ich ihm das Update übermittelte, dass sein ICE wegen der Verspätung nicht mehr bis nach Zürich sondern nur noch bis nach Basel fahren würde. Die Schweiz ist so eng und perfekt getaktet, dass die verspäteten Deutschen dann wohl nicht mehr bis ans Ziel dürfen. Während in Deutschland 2 Stunden und mehr Verspätung immer noch irgendwie ankommt, ist in der Schweiz dann schon Ende Gelände.
 
Irgendwann schrieb er dann nur noch ein fettes Danke, er sei zumindest inzwischen in der Schweiz angekommen und ab da hätte alles total reibungslos geklappt - sogar mit funktionierender Klimaanlage und er würde seinen Flug definitiv noch bekommen. Ich war am Ende nur froh, dass alles für ihn gut gegangen ist und ich nicht diejenige war, die sich nach dem anstrengenden Arbeitstag noch mit der unzuverlässigen Bahn rumplagen musste um einen Flug zu erwischen :-D

Auf der Waage war ich natürlich auch noch schnell. Die hat mal wieder rumgezickt und ich kam mir vor wie bei der Kindersendung "1, 2 oder 3". Bei mir ging nach vielem hin und her (die Waage konnte sich anfangs nicht für ein Gewicht entscheiden) das falsche Licht an. Ich hab die 106,8 kg aufblinken sehen, stehengeblieben ist sie am Ende dann doch wieder bei 107 kg. So gemein! Aber immerhin trotzdem 200 g weniger.
 
Zum Abendessen gab es nochmal Pasta. Dieses Mal mit Tomatensoße und spontan gekauftem "Beiwerk" (gefüllte Oliven und Mini-Burrata). Fertig in 15 Minuten, kein Aufwand und immer gut.
Und am Wochenende? Koffer packen! Ich muss am Wochenende nochmal ein paar Teile waschen bevor ich den Koffer packen kann. Ich hab allerdings noch so gar keinen Plan, was ich alles einpacke. Denn die Vorhersage ändert sich ständig von 20-25 Grad auf 28-33 Grad. Außerdem brauche ich noch ein Outfit für Omas 90. Geburtstag. Meine Schwimmtasche ist das einzige, was bereits gepackt ist. Ansonsten: Entspannen. Pläne für den Urlaub machen (für die Zeit, wo ich noch nichts vor habe) und den letzten Blog-Post vor der Sommerpause hochladen. Dazu habe ich am Samstag super Zeit, denn der MBW ist wieder bei seiner Mutter.
 
 

Die KW 32 in kurz:
Samstag: 2.701/1.800 kcal, 1.878 Schritte
Sonntag: 3.404/1.800 kcal, 935 Schritte
Montag: 1.898/1.800 kcal, 2.971 Schritte
Dienstag: 2.880/1.800 kcal, 6.519 Schritte
Mittwoch: 2.012/1.800 kcal, 6.026 Schritte
Donnerstag: 2.248/1.800 kcal, 4.873 Schritte
Freitag: 2.592/1.800 kcal, 5.105 Schritte

Abnahme: -200 g

Mittwoch, 5. August 2026

Gruselig und/oder Genial? #78

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Vielleicht ist es euch aufgefallen, dass Gruselig und/oder Genial? eine kleine Sommerpause eingelegt hat. Jetzt sind wir, Heidi und ich, aber wieder zurück mit neuen Fundstücken. Denn heute ist der erste Mittwoch im August.

Mein Fundstück habe ich in der Freiburger Stadtmitte an einer Säule in der Nähe einer Straßenbahnhaltestelle entdeckt:
Könntet ihr euch ein Leben ohne Smartphone noch/wieder vorstellen?
 
Also, ich persönlich bin ja ein Millennial (Generation Y). Zwischen 1980 und 1995 geboren, habe ich die analoge Welt noch kennengelernt, aber auch die Anfänge der digitalen Welt bewusst mitbekommen. Die ersten Heimcomputer, Videospiele, Handys, Social Media und Co. 
 
Und obwohl mich die Technik inzwischen weit abgehängt hat und ich manchmal bei neuen Geräten wie ein Ochs vorm Berg stehe und es mich tierisch nervt, dass ich gefühlt für jedes Ding eine eigene App brauche und ein kilometerlanges Passwort und/oder ein Kundenkonto, könnte und wollte ich auf mein Smartphone echt nicht (mehr) verzichten.
 
Ich weiß noch, als die ersten Smartphones rauskamen, dass ich so ein teures Kinkerlitzchen überhaupt nicht haben wollte. Als ich dann 2014 mein erstes Smartphone (gebraucht und abgelegt von Bruderherz) bekam, habe ich doch schnell Gefallen an dessen Vorzügen gefunden. 
 
Heute könnte ich nicht mehr wirklich ohne. Meine 10er Karte für's Schwimmbad ist auf dem Handy. Mein Deutschland-Ticket auch. Der Termin samt QR-Code für das Bürgerservicezentrum war auf dem Smartphone. Als ich den Paris-Trip vorbereitet hab, konnte ich von Zuhause aus die Eintrittskarte für Versailles auf's Smartphone laden und vor Ort direkt reingehen.
 
Meine Chat-Gruppen mit den Mädels und der Familie. Wo man eine Frage, die alle Betrifft, nicht telefonisch bei jedem einzelnen wiederholen muss (gerade wenn man weiter weg wohnt) und man bei Unstimmigkeiten nicht ewig hin und her telefonieren und umorganisieren muss, weil direkt jeder sieht, wie gerade der aktuelle Stand ist und seinen Senf sofort dazu geben kann.
 
Mal schnell ein Foto machen, wenn man unterwegs was Schönes, Bizarres oder Ungewöhnliches und Interessantes entdeckt, abends auf der Couch nochmal schnell eine Bestellung raushauen für ein Teil, was es in der Stadt nicht zu kaufen gibt. Für mich inzwischen ein echter Lebensretter: Terminerinnerungen und der digitale Einkaufszettel!
 
Die Nachbarschaftsgruppe, die mit Rat, Tat und Informationen aufwartet, wenn man nicht weiter weiß. 
 
Auf der Arbeit, wenn der Kollege dir nicht stundenlang am Telefon erklären muss, was er beim Kunden für ein defektes Teil vorgefunden hat, sondern dir einfach ein Foto schickt, dass du direkt für ne Anfrage an den passenden Hersteller weiterleiten kannst oder wenn Chefe dir schon vorab seine Skizze direkt vom Kunden aus zuschickt, damit du mit dem Angebot schon anfangen kannst und es quasi fertig ist, wenn er zurück im Büro ist. So ist es super schnell beim Kunden, der dann auch schnell entscheiden kann und schneller an seine Ware kommt. 
 
Meine Musik kommt zu 80 % auch nur noch vom Musikstreaming über das Smartphone. 
 
Ich lese inzwischen 8 von 10 Büchern auf dem Kindle auf Englisch. Parallel mit der Übersetzungsapp ein Wort nachschlagen, falls ich doch mal wieder über eines stolpere, was ich noch nicht kenne - oder mir die korrekte Aussprache eines eigentlich bekannten Wortes nochmal anhören. Ich lieb's! 
 
So schön digital Detox und Social Media in Maßen auch sein mag. Komplett verzichten auf mein Smartphone könnte ich nicht mehr. Und ich wollte das auch gar nicht. 
 
Wie sieht es bei euch aus? Würdet ihr bei so einem Projekt mitmachen? Gibt es welche unter euch die, wie mein Papa, absolute Smartphone-Verweigerer sind?
 
Ich bin gespannt, was Heidi für ein Fundstück hat. Wie üblich habe ich keine Ahnung. Daher gehe ich jetzt mal schnell bei ihr gucken. Kommt doch mit! ⇒KLICK 

Sonntag, 2. August 2026

Wunschgewicht: KW 31 - 2026

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Samstag hatte ich eine gar grausame Nacht hinter mir. Denn ich konnte mal wieder nicht schlafen. Schuld waren aber dieses Mal nicht Hitze und/oder Hormone. Nein! Eine hysterische Alte aus dem Nachbarhaus hat meinen dringend benötigten Schlaf gestört. Die Frau hat nämlich mitten in der Nacht Dinge durch die Gegend geschmissen, gebrüllt und gekreischt, als würde sie abgestochen - nur um am Ende (gegen 2:30 Uhr) von der Polizei abgeholt zu werden (die waren mit 6 Mann da!).
 
Ich konnte nicht genau herausfinden, welche Sprache da gebrüllt wurde. Aber die Sprachmelodie war definitv Ost-Europäisch. Russisch, Polnisch, Rumänisch...irgendwas in die Richtung. Bei dem schrillen Gekreische ließ sich das für mich nicht eindeutig identifizieren. Dabei bin ich sonst echt gut im Sprachen erkennen. Einer der Polizisten sprach wohl die gleiche Sprache, denn er versuchte in der Landessprache auf die Verrückte einzuwirken. Nur war er dann dabei so ruhig und leise, dass ich da auch nicht raushören konnte, in welcher Sprache genau da kommuniziert wurde. 
 
Jedenfalls war ich durch den Tumult dermaßen wach, dass ich ewig nicht wieder einschlafen konnte. Ich hab sogar noch ne gute Stunde gelesen. Und als ich dann endlich wieder eingeschlafen bin, war es fast 4 Uhr morgens.
 
Aus dem Schlaf gerissen wurde ich dann um kurz vor 9 Uhr von der Türklingel. Mein Körper legte quasi einen Kickstart hin, dem mein völlig vernebeltes Hirn (immer noch im Halbschlaf) nicht so recht folgen konnte. Denn mein erster Gedanke war tatsächlich: Du hast die Abstellgenehmigung der Kochbox vergessen! Nicht, dass ich überhaupt so eine bestellt hätte 🙈
 
Ich hab am Türöffner nicht auf Anhieb das richtige Knöpfchen zum Tür öffnen gefunden und versehentlich erst das Licht an- und dann die Türklingel (Ton) ausgemacht, bevor ich den lezten - und richtigen- Knopf erwischt habe. Außerdem habe ich - direkt aus dem Bett, total zerknautscht und zerzaust UND OBEN OHNE!!!! (zu heiß, um in Klamotten zu schlafen) - die verdammte Tür aufgemacht. Wisst ihr, wie peinlich das hätte werden können?! Denn ich habe Nachbarn direkt gegenüber, die auch immer früh wach sind und wäre es der "motivierte" Paketmann gewesen, wäre der in 5 Sekunden oben gewesen!
 
Während dieses ganzen Prozesses hat mein Hirn dann auch ENDLICH (!) den Betrieb aufgenommen und sich erinnert, dass ich KEINE Kochbox geordert hatte, dass aber ein anderes kleines Päckchen kommen sollte (UND das ich fast nackt war!). Von unten flötete dann passend die Postbotin, dass sie was für mich hätte. Ich hab dann nur runter gerufen, sie solle es einfach unten abstellen. Antwort: "Ich brauche aber für ein Einschreiben noch eine Unterschrift!" MIST!!! Ich also zurück in mein Zimmer gerannt und schnell ne kurze Hose und ein T-Shirt (ohne BH) übergeworfen und wieder zur Tür. An dem zerknautschten Gesicht und dem Mopp auf dem Kopf ließ sich in den 30 Sekunden leider nichts ändern. 
 
Ich hab also mein Päckchen und einen Umschlag der Versicherung (für die Kfz-Versicherung) entgegen genommen und dann das verfluchte Einschreiben für den immer noch pennenden MBW entgegen genommen :-/ Was für ein Start in den Tag nach einer so bescheidenen Nacht. Brauche ich so schnell nicht wieder. Der MBW hingegen lukte natürlich erst dann aus seiner Tür, als der ganze Spuk bereits längst vorbei war.
 
Am Freitag bekam ich die erwartete Post vom Hauptzollamt Singen. Die sind hier bei uns für die Kfz-Steuer verantwortlich. Und für das neue Auto ist die Steuer nur ein Drittel so hoch, wie für das alte :-D Sehr erfreulich. Die neue Versicherung ist etwa 150 EUR teurer als die alte. Dafür aber Voll- und nicht mehr nur Teilkasko (wie beim alten Auto). Also eigentlich auch günstiger. Und da das neue ein Hybrid ist, ist die Versicherung wegen der ganzen Akkus und Elektronik auch ganz anders aufgebaut als bei dem Methusalem, der eigentlich nichts konnte, außer fahren. Ich bin erstmal zufrieden. 
 
Nach dem Frühstück hab ich den Kram für die Versicherung unterschrieben und direkt wieder in den Umschlag gepackt, damit das am Montag zurück gehen konnte.
 
Anschließend habe ich den Blog hochgeladen und meine Finanzen auf den aktuellen Stand gebracht. Fazit: Das Auto kann ich mir sehr gut leisten. Trotz Schuldentilgung die nächsten 2 Jahre kann ich sogar doch noch einen kleinen Betrag jeden Monat auf die Seite legen, wenn ich sonst nicht viel ausgebe. Nicht wirklich viel, aber besser als gar nichts (wie ursprünglich gedacht) :-) Und der MBW bekommt gute 20 EUR weniger im Monat, weil ich ihm nicht mehr die anteiligen Kosten für das gemeinsame Auto abtreten muss. Alles in allem also ein sehr erfolgreicher Samstag - auch wenn er sehr seltsam begonnen hat.
Zum Abendessen habe ich ein neues Rezept ausprobiert. Von einer Deutschen, die lange in Japan gelebt hat. Nennt sich Thunfisch-Mayo-Reis (Link zu Instagram) und ist zwar nichts traditionell japanisches, aber dort ein beliebtes, schnelles, einfaches und günstiges Alltagsessen (laut Silke). Genau das, was ich ja selbst auch sehr gerne mache :-D Von daher musste das ausprobiert werden.
Und mit nur 5 Zutaten, die ich auch noch alle mag, konnte da ja eigentlich auch nichts schief gehen. Zum Glück hab ich vorher die Kommentare gelesen. Denn ich war natürlich auch viel zu geizig, um für ein einziges Essen, diese sauteure japanische Mayo zu kaufen. Aber standard Deutschland Mayo mit einem Klecks Senf sollte es auch tun, hieß es dort. Das hab ich dann so gemacht und ich muss sagen: Mir hat es sehr gut geschmeckt. Würde ich so wieder machen.
 
Aber! Nicht zu oft. Denn der europäische Körper ist nicht an das viele Jod aus den Noriblättern gewöhnt und eine zu große Menge der Algenblätter kann zu Problemen mit der Schilddrüse führen. Auf der Packung wird sogar empfohlen, dass man nicht mehr als 2 Stück pro Tag essen sollte.
 
Sonntag konnte ich etwas besser und ohne nächtlichen Radau schlafen. Zum Glück geht mein Fenster vorne zur Straße raus. Denn das ewige Gewummere der Bässe vom Seefest schallte den ganzen Tag zu mir rüber und man hörte es in den Zimmern zur Hofseite sogar durch die geschlossenen Fenster.

Gerne hätte ich mir an einem der beiden Abende diese Lichtshow für das 40-jährige Jubiläum des Seeparks angesehen. Aber beim "normalen" Fest ist immer schon viel zu viel los, wenn Feuerwerk ist (was dieses Jahr zum Glück ausfiel, Stichwort: Trockenheit), und bei dieser Lichtshow (ich hatte schon ein kurzes Video von den Proben auf Social Media gesehen) wäre garantiert noch viel mehr los als sonst. Und mit so einer Menschenmasse und der lauten Musik kann ich grad wirklich nicht gut umgehen. Also blieb ich Zuhause.

Ich hab nach dem Frühstück noch die WG-Einkäufe der letzten paar Wochen gegengerechnet. Dazu habe ich mich tatsächlich in die Küche gesetzt, um den Bässen zu entgehen. Immerhin hielten sich die WG-Finanzen das erste Mal seit Ewigkeiten die Waage, weil der werte Herr Mitbewohner auch mal etwas mehr eingekauft hat als üblich. Immerhin war er ja 2 Wochen krank geschrieben, ohne bettlägerig zu sein.

Es war den ganzen Tag eher bewölkt und sehr windig. Das hieß aber nicht, dass es kühl war. Trotz allem hatten wir am Sonntag noch 33 Grad.
 
Und solange der Sommer noch "normal" daher kommt, habe ich mich hingesetzt, um Gerichte für die nächste angekündigte Hitzewelle (Mittwoch bis Mittwoch) zu planen. Bevor die Hirnschmelze wieder einsetzt, wollte ich das erledigt haben :-) An 5 von 7 Tagen werde ich neue Sommer-Rezepte ausprobieren. Ich hatte da beim letzten Einkauf so ein gratis Rezept-Heftchen im Supermarkt mitgenommen. Einen Tag gibt es Convenience und einen Tag eine bereits oft zubereitete Gazpacho. Ich bin gespannt auf die 5 neuen Rezepte.
Zum Abendessen habe ich Zwetschgenknödel gemacht. Die sind - wie sollte es auch anders sein - fast alle verunfallt und aufgeplatzt. Sie ließen sich daher nur mäßig in den buttrigen Bröseln wenden. Das Auge hat zwar nicht wirklich mitgegessen in diesem Fall, aber geschmacklich habe ich sie schon lange nicht mehr so gut hinbekommen :-) Ich verbuche das Ganze also trotzdem als Erfolg.

Aus den restlichen erworbenen Zwetschgen wollte ich Marmelade machen. Dummerweise hatte ich beim Einkaufen den Gelierzucker vergessen. Also nix Marmelade :-/
 
Montag begann die vorletzte Arbeitswoche. Ich bin das erste Mal mit dem neuen Auto durch den Regen gefahren. Denn für Dienstag früh hatte ich einen Termin in der Werkstatt zum Urlaubs-Check.
Den hatte ich vor Monaten schon für das alte Auto gebucht - bevor ich wusste, dass wir uns trennen müssen. Am Ende habe ich mich entschieden, den Termin trotzdem zu behalten. Dann kann ich das neue Auto beim Lieblingsmechaniker schonmal "vorstellen" ;-) Und der Check kostet nicht viel. Ich werde reichlich Kilometer fahren. Und lieber einmal zu viel drüber geguckt, als einmal zu wenig. Denn ich kenne mich ja absolut nicht aus mit Autos. Und will das auch nicht (lernen). Frau muss schließlich nicht alles können.

Ich habe auch den MBW netterweise bei seiner Arbeit abgesetzt. Ich glaube, das mache ich nicht mehr. Denn ich hab den Schock meines Lebens bekommen, als das Auto plötzlich sämtliche Alarmgeräusche und orange blinkende Warndreiecke im Display von sich gab. Warum? Der Idiot hatte sich vorzeitig abgeschnallt - da war ich aber noch mit über 50 kmh unterwegs (kurz vorm Ortsschild...Abladeort ist kurz nach dem Ortsschild)! Das hat das Auto natürlich gemerkt. Und das nervige Geklingel und Geblinke hörte tatsächlich auch erst auf, als er seinen Arsch vom Beifahrersitz gehieft hatte. Die "Ruhe" ist bisher tatsächlich das einzige, was ich vom Methusalem vermisse :-D

Denn auch beim zweispurigen Linksabbiegen klingelt mich der neue Flitzer regelmäßig an, wenn ich langsam auf der rechten Linksabbiegerspur auf die Ampel zurolle, weil sich auf der linken Spur ebenfalls ein Fahrzeug nähert und das Auto scheinbar denkt, ich müsste deswegen fix gewarnt werden, dass ich die Spur nicht wechsle und in das andere Auto ditsche. Nicht, dass ich überhaupt auf die andere Spur will...
 
Der Arbeitstag startete passend dazu auch wieder mit einem "Notfall" - der am Ende keiner war. Der Kunde hatte an seinem Windsensor eine neue Batterie eingesetzt und trotzdem fuhr seine Markise alle paar Minuten aus Sicherheitsgründen wieder rein. Das Problem haben wir tatsächlich sehr häufig - gerade bei den älteren Kunden. Die horten Batterien. Davon kann man ja scheinbar nie genug haben. Teilweise liegen die seit Jahrzehnten im Schrank und liegen sich dort quasi leer. Und selbst wenn man die Batterie dann frisch aus der Packung holt, hat sie halt keine Energie mehr. Sie ist dann halt nicht mehr "neu" auch wenn sie "neu" ist. Ich weiß nicht, wie oft ich diese Disskussion schon geführt habe in den letzten Jahren.
Die "Wiese" am See, seit fast 2 Monaten eher eine Steppe
Ansonsten war es ein recht guter und relativ wenig stressiger Arbeitstag. Und trocken. Der morgendliche Regen war nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Wortwörtlich. Wahrscheinlich aber auch einer der letzten "normalen" Sommertage. Denn ab Mittwoch war die nächste Hitzewelle angekündigt - wieder mit knapp 40 Grad (offiziell...und wahrscheinlich mehr in der Realität). Hoffen wir, dass sie nicht so heftig wird, wie die letzte.
 
Die Abgabe des Autos klappte am Abend wie immer ohne Probleme. Und sogar dem Lieblingsmechaniker gefällt die Farbe vom neuen Flitzer sehr gut :-D Zurück ging es mit dem Bus. Wobei ich da wirklich hin und her überlegt habe, in welche Richtung ich fahre. Oben zur StraBa Haltestelle, wo der SEV Bus bis fast vor die Haustür fährt. Oder hinten ins Industriegebiet, von wo ich 15 Minuten laufen müsste - aber ohne durch Stau verspäteten SEV Bus. Am Ende entschied die Uhr. Denn der Bus zum SEV Bus kam 20 Minuten vor dem Bus ins Industriegebiet. Unterwegssein mit Klimaanlage schlägt 20 Minuten warten in der prallen Sonne.
Weil ich erst recht spät Zuhause war, habe ich etwas TK Fleisch (das hatte ich am Abend vorher schon zum Auftauen in den Kühlschrank gepackt) in die Pfanne gehauen und dazu Salate aus dem Kühlregal. Parallel habe ich den Rest vom Sushi-Reis gekocht. Ich habe nämlich für Dienstag wieder ein neues Rezept (von Instagram) machen wollen. Sushi-Salat. Eine Art Reis-Salat. 

Den wollte ich natürlich schon am Abend vorher zubereiten und über Nacht im Kühlschrank parken. Denn wenn ich am Dienstag nach der Arbeit das Auto abholen muss, würde es ja auch wieder recht spät, bis ich Zuhause wäre. Und wenn man sein Essen dann nur aus dem Kühlschrank holen muss und direkt losfuttern kann, ist das einfach mega.

Dienstag hatte ich recht gut geschlafen, denn die Nacht war erstaunlich kühl gewesen. Am liebsten wäre ich liegen geblieben, als um kurz nach 6 Uhr der Wecker loslärmte.

Weil einen Tag vor den Sommerferien bereits extrem wenige Schüler unterwegs waren - verglichen zu sonst - war die Bahn mega pünktlich und ich etwas zu früh auf Arbeit. Perfekt zum Lüften/Kühlen.
Ein Rest Grün im Dauerschatten
Die Pause am See war dann leider schon wieder sehr gut warm. Im Schatten ließ es sich noch aushalten. Ich war gespannt, wie sich das die Tage entwickeln würde.
Am Freiburger ZOB
Nach der Arbeit fuhr ich mit dem Bus zur Werkstatt. Etwas Öl wurde nachgefüllt. Ansonsten alles bereit für die Fahrt in den Urlaub :-)
Jetzt muss ich mir nur noch einen Schlachtplan für die nächste Woche überlegen. Denn bei der Hitze werde ich mehr/öfters waschen müssen, damit ich am nächsten Wochenende genug saubere Klamotten für den Koffer habe.
 
Der Lieblingsmechaniker hat gesagt, ich hätte da ein tolles Auto gekauft. Sogar der Fachmann ist zufrieden. Ich hoffe, der neue Flitzer und ich bleiben lange Freunde :-)
Zum Abendessen musste ich dann lediglich den vorbereiteten Sushi-Salat (Link zu TicToc) aus dem Kühlschrank holen. Für den hatte ich "mildes" Kimchi ergattert. Und obwohl er zu 90 % nur aus Reis, Fisch und Gemüse bestand, war er nicht besonders kalorienfreundlich :-/

Aber der Salat war echt lecker. Für meinen Geschmack fehlte aber etwas Bumms. Ich glaub, wenn ich ihn nochmal mache, nehme ich das scharfe Kimchi :-)
Vor dem Essen habe ich noch fix die Zwetschgen klein gemacht und während des Essens mit Gelierzucker durchziehen lassen. Nach dem Abendessen wurde dann endlich die Marmelade gekocht, die ich am Wochenende schon machen wollte. Ich war in der Mittagspause extra im Einkaufszentrum, um den vergessenen Gelierzucker zu besorgen :-)
 
Mittwoch war die Nacht noch angenehm kühl gewesen. Morgens herrliche 17 Grad. Aber dann wurde es warm. Und zwar sehr schnell. 
 
Außerdem ging mein neuestes Häkel-Projektchen am Mittwoch online.
 
Während ein Kollege wieder fehlte (weil Kind krank) und die restlichen Herren den ganzen Tag in der prallen Sonne auf der Baustelle schufteten (Chefe war ja mit, um den fehlenden Kollegen zu ersetzen), hatte ich im Büro herrliche Ruhe. 
 
So viel Ruhe, dass ich mit meiner Arbeit super schnell fertig war und dann tatsächlich etwas Leerlauf hatte. Den hab ich zum Putzen genutzt. Wenn von den Kerlen keiner da ist, um direkt wieder durch zu latschen, muss das ja ausgenutzt werden :-) Danach war mein Gesicht so nass wie der Putzlappen. Merke: In einer Hitzewelle nicht nach 10 Uhr putzen. Viel zu anstrengend!
 
In der Pause bin ich - weil es den Tag vorher noch gut ging - an den See. Großer Fehler. Selbst mit dem recht kräftigen Wind und im Baumschatten, war es viel zu heiß (für mich) draußen. Donnerstag würde ich definitiv im Büro bleiben.
 
Und auch den Wocheneinkauf werde ich nicht - wie geplant - am Freitag nach der Arbeit machen, sondern am Samstagmorgen. Ich werd die letzten Wochen eh immer mordsfrüh wach. Da kann ich die relativ kühlen (21 Grad um kurz nach 6 Uhr!) Temperaturen am Morgen auch ausnutzen.

Der restliche Arbeitstag verging auch sehr unspektakulär und ich war froh, als ich Feierabend hatte. Die Heimfahrt klappte super - bis kurz vor der provisorischen Endhaltestelle. Von der Haltestelle vorher sah es vom Verkehr her gut aus, weshalb ich entschied, das letzte Stückchen auch noch mitzufahren. Aber das stellte sich am Ende als Trugschluss heraus.

Wir standen mit dem unklimatisierten, total aufgeheizten Fahrzeug im Rückstau der Baustelle :-( Und zwar ziemlich lange. Ich glaube, außerhalb der Blechdose, wäre es angenehmer gewesen, und wenn ich von der vorletzten Haltestelle gelaufen wäre, wäre ich auch deutlich schneller Zuhause gewesen. Wie man es macht, ist es falsch. Wäre ich jetzt ausgestiegen und durch die Hitze gelaufen, wäre die Bahn an der Kreuzung gut durchgeflutscht. Alles schon da gewesen :-/ Wenn die Baustelle beendet ist, werde ich einen Freudentanz aufführen.
 
Und hier kann ich (bisher noch) sehr froh sein. Denn die Baustelle auf der B31 fängt jetzt gerade wieder von vorne an. Irgendwer hat wohl nicht bedacht, das Asphalt in Hitzewelle nicht gut aushärtet und die neue Straße ist nach ein paar Tagen schon wieder hinüber. Hätten die Straßenbauer sowas nicht wissen müssen und die Straße noch nicht freigeben dürfen oder mit dem Asphaltieren warten müssen?! Ich meine, die machen das doch jeden Tag... wer hat sowas entschieden und wieder lustig Steuergelder verbrannt?
Völlig fertig wieder Zuhause, habe ich überlegt, ob ich gleich duschen gehe oder erst nach dem Kochen/Essen. Die Wahl fiel auf später. Ich habe wieder ein neues Rezept ausprobiert. Es gab herzhafte Pfannkuchen aus dem Backofen (Link zu TicToc). Eine sehr saubere und vor allem fettarme Sache. Meine kürzlich erworbenen Silikon-Backmatten mit Rand waren dafür auch perfekt geeignet. 
Geschmeckt haben sie mir auch sehr gut. Und am Ende hatte ich nur eine Schüssel, ein Brett, ein Messer, die Quirle vom Handrührgerät und die Backmatten dreckig. Alles ab in die Spülmaschine. Küche sauber :-D
Regenbogen vom Wasserglas
Nach dem Essen fix unter die kühle Dusche. Und später ab ins Bett. Leider konnte ich zu dem Zeitpunkt noch keine Fenster öffnen. Erst um ca. 1 Uhr nachts war es drinnen und draußen mit 25 Grad gleich warm.

Donnerstag hatte ich ganz gut geschlafen. Aufstehen wollte ich morgens trotzdem nicht. Aber nützt ja alles nichts. Der Countdown zum Urlaub läuft.

Natürlich meldete sich der eine Kollege krank. Dafür war der andere wieder da. Trotzdem ein Mann zu wenig für die schwere Anlage, die in den 3. Stock zur Kundin rauf musste. Also musste Chefe leider zwischen seinen Beratungsterminen nochmal kurz mit auf die Baustelle: schleppen helfen.

Im Büro war ich daher wieder fast den ganzen Tag alleine und konnte ungestört vor mich hin arbeiten. In der Pause habe ich mich trotz Hitze doch nochmal raus gewagt. Aber da die Sommerferien angefangen haben, ist jetzt natürlich schon Mittags im Park die Hölle los. Keine freien Bänke im Schatten! Zum Glück liegt um die Uhrzeit der Spielplatz in der Sonne und war völlig verwaist. Dort am Rand unter einem Baum fand ich noch ein schattiges Plätzchen.

Nach der Arbeit ging es daher direkt nach Hause. Auf dem Heimweg fielen sogar ein paar Tropfen Regen. Am Anfang so wenig, das man hätte zwischendurch laufen können. Als ich Zuhause war, etwas kräftiger. Aber nichtmal für 10 Minuten. Also, auch wieder kein Gewinn für die ausgedörrte Natur. Und wirklich Abkühlung brachte der Regen auch nicht.
Ein paar Tropfen Nass
Dort hatte ich - weil mein Hirn ja letzte Woche noch funktionstüchtig war - passend zur Hitze einen kühlen Tomaten-Thunfisch-Salat eingeplant.
Weil der immer so massig leckere Soße abwirft, gab es dazu etwas Fladenbrot (zum Soße tunken) :-)
 
Freitag. Endlich! Die Nacht war okay. Morgens aufstehen fühlte sich dennoch wie eine Bestrafung an. Ich hoffe, das Wochende wird schlaftechnisch besser als das letzte. Ich habe mir inzwischen ein freiverkäufliches Melatonin-Präparat besorgt und hoffe, es hilft ein bisschen. Wir werden sehen.

Der Arbeitstag war unspektakulär. Denn ich war alleine. Chefe hatte einen Termin oben im Schwarzwald mit 2 Stunden Anfahrt. Und die anderen beiden Herren waren auch gut ausgelastet.

In der Pause bin ich dieses Mal wirklich drinnen geblieben und war nicht im Park. Ich glaube, das war auch ganz gut so.

Der Heimweg war nämlich richtig ätzend. Die Brühe lief aus allen Poren. Als ich Zuhause ankam, dröhnte der Kopf. Ich weiß schon, wieso ich immer von meinem Tee einen kleinen Rest für die Heimfahrt verwahre.

Zum Abendessen habe ich einfach eine TK Pizza in den Ofen geschoben. Mehr war mit Kopfschmerzen auch gar nicht drin.
Auf die Waage habe ich es auch noch geschafft. Die Erdbeerwoche, die bereits am Dienstag hätte anfangen sollen, ließ mal wieder auf sich warten und fing tatsächlich erst irgendwann am Freitag an. Dazu die Hitze und massive Wassereinlagerungen. Ihr ahnt es... es gab ein Plus. Zum Glück nur ein kleines von 200g und somit aktuell 107,2 kg.
Meine Sonnenfinsternis-Brille wurde am Freitag auch geliefert. Denn am 12. August findet eine Sonnenfinsternis statt (Link zu Wikipedia). Da bin ich schon im Urlaub und muss mir überlegen, wo ich im Sauerland dafür am besten hin fahre. Denn im deutschsprachigen Raum bekommen wir die erst sehr spät (ca. zwischen 19 und 20 Uhr) zu sehen und im "Land der tausend Berge" zum Sonnenuntergang eine passende Location mit freier Sicht zu finden, könnte etwas schwierig sein. Bleibt natürlich ebenfalls zu hoffen, dass der Himmel klar bleibt an dem Abend. Auch etwas blöd: Ausgerechnet diese Sonnenfinsternis soll im Südwesten Deutschlands (also in Freiburg) am stärksten ausfallen. Und ausgerechnet dann bin ich weiter nördlich :-/ Egal. Ich bin jedenfalls vorbereitet und mache das Beste drauß :-)
 
Und am Wochenende? Schlafen. So gut es geht natürlich. Samstagmorgen - bevor es zu heiß wird - schnell den Einkauf erledigen. Und ansonsten die Hitze irgendwie in der inzwischen auch nicht mehr ganz kühlen Wohnung (wieder fast 27 Grad innen) aussitzen. Obwohl den ganzen Tag alles dicht ist, hat es sich schon wieder gut aufgeheizt :-(
 
 

Die KW 31 in kurz:
Samstag: 3.224/1.800 kcal, 970 Schritte
Sonntag: 3.355/1.800 kcal, 1.185 Schritte
Montag: 2.720/1.800 kcal, 5.074 Schritte
Dienstag: 3.166/1.800 kcal, 5.668 Schritte
Mittwoch: 2.312/1.800 kcal, 5.154 Schritte
Donnerstag: 2.834/1.800 kcal, 4.868 Schritte
Freitag: 2.738/1.800 kcal, 4.164 Schritte

Zunahme:+200 g

Samstag, 25. Juli 2026

Wunschgewicht: KW 30 - 2026

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Samstag habe ich tatsächlich bis fast 8:00 Uhr geschlafen. Ich verbuche das als kleines Wunder. Denn das ist mir seit Wochen nicht mehr am Wochenende gelungen. Trotzdem bin ich immer noch mehr als nur müde.
 
Ich hab direkt nach dem Aufstehen eine Maschine Wäsche angestellt. Denn in den letzten Tagen hatte ich wieder so viel geschwitzt, dass ich meine beiden Kissenbezüge (der normale und der, der als "Schutzhülle" beim Kissen dabei war) unbedingt mitwaschen wollte. Natürlich hoffte ich, die wären bis zum Abend wieder trocken.
 
Nach dem Frühstück habe ich meinen Wochenblog hochgeladen und dem Geburtstags-Post den letzten Schliff gegeben. Denn am Donnerstag feierte mein Blog bereits seinen 10. Geburtstag! Ist das zu fassen?
 
Den Häkelblog in der Warteschleife habe ich auch noch fix fertig gemacht und dann die Kiste mit dem aus dem alten Auto ausgemisteten Kram durchgesehen. Ich hab aber am Ende quasi nur noch Mülltrennung betrieben. Das Einzige, was ich behalten habe, waren die drei Chips für die Einkaufswägen, etwas Kleingeld und natürlich meine Godsmack CD (das alte Auto hatte noch einen CD-Player). Das Fläschchen Desinfektionsspray (für nach dem Rastplatz-Klo) darf wieder ins neue Auto. Der Rest flog rigoros weg. Was soll ich damit? Und wieso hatte der MBW es unbedingt im alten Auto mit rumfahren müssen? Egal... 
 
Was ich noch ausdrucken muss, ist die neue Parkberechtigung für die P+R Parkplätze hier in Freiburg. Neues Auto, neues Kennzeichen, neue Parkberechtigung benötigt. Aber das hat noch Zeit und ist jetzt nicht sehr weit oben auf meiner Prioritätenliste. 
 
Nach der ganzen Aktion war schon wieder später Nachmittag und ich hatte Hunger. Der MBW war zu faul zum abwaschen. Ohne saubere Pfanne aber keine Bratkartoffeln. Ich war zu faul zum Dönermann zu gehen. Also habe ich einfach einen Rest Milchreis gekocht. Töpfe waren ja schließlich sauber ;-) 
Der MBW hatte am Samstag mal wieder eine seiner Launen. Früher hätte ich darauf ja irgendwie reagiert. Inzwischen reagiere ich nicht, ich ignoriere. Und zwar den gesamten Menschen. Wenn er anfängt negative Stimmung zu verbreiten, kann ich das inzwischen total ignorieren. Das ist mega! Soll er meckern und brüten und alles um sich selbst zentrieren. Es geht mir total am Allerwertesten vorbei. Rein in mein Zimmer. Tür zu. Musik an. Herrliche Ruhe. Nicht mein Problem!

Und meine Kissenbezüge - und alles andere auch! - waren am Abend tatsächlich wieder trocken. 

Meine Ex-SchwieMu landete am Samstag im Krankenhaus. Sie hatte einen entzündeten Fuß und der strahlte so stark ins Bein, dass sie wegen der Schmerzen alleine nicht aus dem Bett und auf's WC kam. Erinnerte mich irgendwie an meine Mutter (letztes Jahr), die wegen was ähnlichem fast an einer Blutvergiftung gestorben ist. Wegen des Fußes hätte Ex-SchwieMu am Montagnachmittag einen Termin beim Arzt gehabt. Aber weil halt am Samstag schon gar nichts mehr ging, musste sie in die Klinik. B hat deswegen den halben Sonntag bei ihrer Mutter verbracht und war völlig fertig. Sie kann die ganze Pflege, die inzwischen nötig ist, gar nicht mehr alleine leisten. Das kann sie eigentlich schon länger nicht mehr. Und die Ex-SchwieMu, die nie jemandem zur Last fallen wollte, scheint weiterhin bockig, wenn's um's Thema Pflegeheim geht. Ich bin wirklich gespannt, wie es dort weiter geht. Noch kriege ich es ja mit. Aber die Aussage der Ärzte war, dass sie künftig nicht mehr alleine Zuhause sein kann.
 
Sonntag hab ich mich gewundert, dass der nervige Herpes an der Lippe schon wieder da war. Ein Blick in den Kalender ergab: Macht Sinn. Schon wieder PMS. Das Mistding bricht um diese Zeit des Monats ja leider regelmäßig aus :-( Irgendwie hatte ich gedacht, ich hätte noch ne Woche bis dahin :-/ Naja, immerhin ist so die Erdbeerwoche bis zum Urlaub rum :-) Das erklärte dann auch den Heißhunger, der seit Samstag schon zur Plage wurde.

Nach dem Frühstück habe ich meine neue, frisch gewaschene Decke im Auto drapiert. Macht sich gut und passt perfekt. Passt farblich auch super zur Lackierung. Auch wenn sie auf dem Foto irgendwie "neon" rüber kommt, was sie in Wirklichkeit gar nicht ist. 
Für den Fußraum hinter dem Fahrersitz wurde noch ein kleines Filzkörbchen bestellt. Das kann ich mit Klett unten festmachen. Und rein sollen ein paar Kleinigkeiten wie Glasreiniger, der Scheibenentfroster und Eiskratzer im Winter und so Kleinkram (Desinfektionsspray), den man gerne Mal dabei hat und der nicht einfach irgendwo rumfliegen soll. Da ja hinten eh nie wirklich einer Mitfährt, kann man den Fußraum hinterm Fahrersitz ja auch als Stauraum nutzen.

Nachmittags habe ich am Handy gedaddelt und bin bei YouTube über "Auto-Untersetzer" gestolpert. Die zählen zur Innenraum-Dekoration und können unten in die Becherhalter reingelegt werden - wie Tassen- oder Glasuntersetzer. Das fand ich witzig. Schnell gemacht sind sie auch. Farblich habe ich erstmal einen passend zum Lizard gemacht. Allerdings war ich danach nicht motiviert genug, nochmal runter zu latschen, um zu gucken, ob er von der Größe her auch passt.
Weil der MBW inzwischen den Abwasch erledigt hatte, gab es zum Abendessen die Reste-Verwertungs-Bratkartoffeln, die es am Samstag schon hätte geben sollen.
Rein kamen die alten Kartoffeln, die weg mussten, und eine Stange Porree, die von letzter Woche übrig geblieben war. Das halbe Glas gehäckselte Gurken, die vom Kartoffelsalat neulich auch noch im Kühlschrank standen, landeten im Wurstsalat. Alle Reste weg und geschmeckt hat es auch.
Zum Dessert einen Kokos-Mango-Eisriegel. Der war auch richtig gut.
 
Montag waren es morgens draußen herrliche 16 Grad und ich habe es über's Wochenende geschafft, mein Zimmer auf 22 Grad runter zu lüften. Endlich wieder schlafen. Naja, zumindest ein bisschen besser. Denn aktuell stört der Hormon-Mist wieder den Schlaf - unabhängig von den Temparaturen :-/ Eine Pause von Hitze und/oder Hormonen wäre echt nett. Ich gehe gerade wirklich auf dem Zahnfleisch.

Ich bin mit dem Auto zur Arbeit und hab direkt mal geschaut, ob der gehäkelte Car Coaster in den Getränkehalter passt. Leider ist er einen Ticken zu klein. Das kann an der Wolle liegen. Er hätte mit dieser Wolle eine Runde mehr vertragen können. Aber er macht sich gut. Vielleicht habe ich im Fundus noch eine etwas dickere Wolle. Dann sollte es hinhauen. Am Büro angekommen hab ich, obwohl ich viel zu früh war, mal wieder den allerletzten Parkplatz ergattert. Was bin ich froh, wenn diese ganzen Baustellen vorbei sind. 

Passend dazu hab ich bei Social Media gesehen, dass beim Heimatkaff (pünktlich zu meinem Urlaub) auch Baustellen eröffnet werden. Ausgerechnet auf der Strecke zum Lagunenbad, wo ich ja mit der Familie hin möchte :-/ Die offizielle Umleitung ist ewig lang. Ich muss mal gucken, ob ich da irgendwas über Schleichwege finde, was weniger nervig wird :-D

Im Büro war gut zu tun. Der kranke Kollege sollte - hoffentlich - nächste Woche wieder da sein. Bei den Herren auf der Baustelle lief leider nicht alles glatt. Da fehlte eine passende Halterung :-/

Als endlich Feierabend war fuhr ich nach Hause und weil mir mal so gar nicht nach kochen war, bin ich einfach beim Dönermann eingefallen und habe mir einen Dönerteller mitgenommen.
Wieder in der Wohnung hörte ich den MBW sabbeln. Ich dachte erst, er hätte Besuch. Aber am Ende war er nur am Telefon. Mit seiner Schwester. Wegen Ex-SchwieMu. Sie bleibt die Woche definitiv im Krankenhaus und bekommt Antibiotika. Der Fuß ist böse entzündet (bis ins Bein hinauf) und sie sehr geschwächt.

Und dann hab ich nur mitbekommen, dass er sich mehrfach bei seiner Schwester entschuldigt hat. Ja, ich bin neugierig und hab gefragt, was er nun schon wieder angestellt hat. Und als Antwort kam: "Das, was du auch schon oft bemängelt hast. Ich war egoistisch." Tschakka! Endlich kriegt es seine Familie auch mal mit, was ich 18 Jahre "ertragen" habe. Dass der Mann nur in seiner eigenen Bubble lebt, nur an sich und seine Probleme denkt und überhaupt nicht registriert, was andere um ihn herum machen, tun und leisten. Und! Dass er allen anderen das Gefühl gibt, es wäre ihm zusätzlich auch noch herzlich egal, wenn es ihn nicht selbst betrifft. Das seine Schwester dieses Mal die Empfängerin war, hat mich irgendwie diebisch gefreut :-D

Ich hab trotzdem beschlossen, am Donnerstag nach der Arbeit die Ex-SchwieMu im Krankenhaus zu besuchen. Sie hat die Jahre über so viel für mich getan (bevor sie so anstrengend und leicht nervig wurde), dass ich einen kurzen Besuch für angemessen halte. Sie kann ja (nicht nur) was dafür, dass ihr Sohn so ein A... sein kann. Zumal der Weg zur Klinik ja eh halb auf dem Heimweg liegt. Danach kann ich dann direkt einkaufen fahren und muss das am Freitag nicht machen :-) Ich denke da ja auch praktisch.

Einen zweiten Car Coaster (mit dickerer Wolle) habe ich an dem Abend ebenfalls noch fix gehäkelt. Die Wolle war nur nicht so gut geeignet, weil sie sich sehr arg "aufdröselt". Gerade bei den Popcorn-Maschen war das extrem nervig und frustrierend. Aber am Ende hat's dann doch irgendwie geklappt.
 
Dienstag hatte ich morgens herrliche 20 Grad in meinem Zimmer und draußen waren es nur 14. Ich lieb's! Die letzten Tage der Woche nochmal richtig genießen, denn ab dem Wochenende soll es schon wieder 30 Grad und drüber geben :-(
 
Als ich gerade meinen PC auf Arbeit hochfuhr, sah ich draußen vorm Fenster Bewegung. Es war wie ein seltenes Naturschauspiel. Der "neongelbe Radler" baut...kein Nest. Aber eine Rampe :-D Was hat er die kleinen Holzbrettchen schön hin und her drapiert und dann noch im Weg hängende Zweige abgerupft. Wie ein Tierchen beim Nestbau. Ich hab echt lachen müssen!
 Im Büro war seltsam wenig zu tun. Vielleicht, weil die letzte Woche so stressig war. Da hab ich unglaublich viel weggeschafft. Aber an und für sich, zähle ich nur noch die Tage bis zum Urlaub. 

In der Pause am See war es wunderbar. Und während ich da saß, kam eine Gruppe Enten-Damen auf mich zu und linste immer in Richtung meines Pausenbrotes. Natürlich füttere ich die Wasservögel nicht. Die können davon krankwerden oder im schlimmsten Fall sogar sterben. Das merkten die Damen auch schnell und zockelten zurück ins Wasser.
Nach der Arbeit hab ich kurz im einzigen, mit dem ÖPNV während der Baustelle einigermaßen erreichbaren Supermarkt angehalten. Denn der andere kleine Supermarkt, der am besten von Zuhause aus ohne große Umwege erreichbar ist, hat gerade geschlossen. Wegen Renovierung. Dabei ist das noch gar nicht soooo lange her, dass die zuletzt renoviert haben. Und die machen auch erst Ende August wieder auf. Voll blöd.
 
Die beiden Discounter liegen aktuell auf der "falschen" Linie. Die, die immer im Auto-Rückstau der Baustelle festhängt. Und ein dritter Supermarkt ist am besten mit Auto erreichbar. Bleibt ein einziger Supermarkt übrig. Von dem aus es sich dann aber nicht lohnt, auf die nächste Bahn nach Hause zu warten. Da geht es für gewöhnlich am schnellsten, wenn man die 2 km direkt läuft. Auch mit der schweren Tasche. Zum Glück ist es jetzt gerade nicht so heiß und das klappte deutlich besser als das letzte Mal, als ich dort hin musste.
 
Etwas frustriert war ich dennoch, denn ich bekam in diesem Supermarkt nicht einen einzigen Mozzarella! Weder die Hausmarke, noch die hauseigene Discount-Variante, keine der beiden großen Marken und sogar der teure Bio-Mozzarella war komplett leer gefegt. Was ist denn da bitte los? Stattdessen habe ich bereits einen Teil vom Einkaufszettel mitgenommen. Ein bisschen Asia-Zeugs wie gerösteten Nori, Sushireis und Reisessig. Ich werde nämlich nächste Woche ein paar neue Rezepte ausprobieren und bin schon sehr gespannt :-)
Zum Abendessen sollte es schnell gehen. Daher hab ich die letztes Mal vermissten TK Rippchen (inzwischen hatte ich welche nachbestellt) in den Ofen geschoben und dazu Mais warm gemacht. Während das vor sich hin garte, habe ich bereits den Salat für den nächsten Abend vorbereitet. Den brauchte ich dann am Mittwoch nur aus dem Kühlschrank holen :-D
Der bestellte Ordner für zukünftige und bereits vorhandene "Auto-Unterlagen" kam auch an und wurde bestückt. 
 
Mittwoch war es weiterhin sonnig und warm, ohne gleich wieder zu warm zu sein. Dass sollte sich aber bald ändern.

Als ich am Büro ankam, roch es sehr stark nach Rauch (wie bei/nach einem Brand). Ich hab den Kollegen was von Löschfahrzeug reden hören, konnte aber nicht genau nachhaken, weil er ja dann zur Baustelle los ist.
 
Später hab ich dann durch diverse Nachrichtendienste erfahren, dass hier in Freiburg ein Lagergebäude in der Nähe komplett abgebrannt war. Zum Glück kamen keine Menschen zu Schaden. Allerdings war blaulichtmäßig kurz vor Mittag schon wieder die Hölle los und der Brandgeruch wurde wieder stärker. Sogar der Bevölkerungsschutz fuhr vorbei. Gefühlt war die ganze Freiburger Feuerwehr unterwegs. Aber zum dem zweiten Ereignis ließ sich absolut nichts online finden. Ich habe also keine Ahnung, was da los war. Trotz riesen Aufgebot scheinbar keine Meldung wert. Sehr komisch. 

Ich war mal wieder froh, als der Arbeitstag geschafft war und fuhr direkt nach Hause. Denn im Gegensatz zum Dienstag, war es am Mittwoch wieder mega stressig im Büro. Natürlich stand ich promt mit der eher zuverlässigen Linie mal wieder im Baustellen-Rückstau (weil sich PKW und Bahn eine Fahrspur teilen müssen).
In der Wohnung angekommen, hab ich mich schnell unter die Dusche geworfen und brauchte danach ja nur noch meinen bereits vorbereiteten griechischen Nudelsalat aus dem Kühlschrank holen und das Steak dazu in die Pfanne kloppen. Herrlich, wenn es so schnell geht abends :-D
Im Häkelblog ist ein neuer Post online gegangen. Der andere folgt dann in einer Woche. Und dann muss ich erstmal wieder ein Projekt fertigstellen :-)

Auf der Waage war ich fast 1,5 kg leichter als letzten Freitag. Ein paar Tage mit "normalen" Temperaturen und mein Gewicht ist wieder deutlich stabiler, einfach, weil die Wassereinlagerungen ausbleiben. Ich war gespannt, wie am Freitag das offizielle Ergebnis aussehen würde.

Mein Bruder war am Mittwoch mit der Familie auf Fehmarn. Für einen Tagesausflug. Und es hat ihnen nicht gefallen dort. Sie verstehen nicht, wieso die Insel so "gehypt" wird. Das sie das angeblich wird, wusste ich gar nicht. Ich selbst war dort noch nie. Und als ich nachfragte, wieso es ihnen genau nicht dort gefallen hat, kam als Antwort: "Viel zu voll, zu viele Menschen, Strandkorb an Strandkorb." Ähm...echt jetzt? Eine eher kleine Insel in der Ostsee, mitten in den Sommerferien, ist zu voll?! Gibt's doch nicht - Sarkasmus Ende. Ich habe keine Ahnung, was die erwartet haben. Aber das eine relativ kleine Insel, bei diesem herrlichen Sommerwetter und mitten in den Sommerferien nicht leer und idyllisch daher kommt, sollte doch eigentlich klar sein, oder?
 
Donnerstag fuhr ich dann wieder mit dem Auto zur Arbeit. Denn im Anschluss wollte ich ja noch die Ex-SchwieMu in der Klinik besuchen und einkaufen fahren.
 
Ich hab den zweiten, mit dickerer Wolle gehäkelten, Car Coaster mit runter genommen und siehe da: Die Wolle macht den Unterschied. Die Größe ist perfekt.
Der Arbeitstag ging schnell vorüber, denn es war massig zu tun. Die letzten zwei Wochen vor den Betriebsferien wird es nicht anders werden. Anstrengend sind aktuell die Kunden, die schon länger merken, dass was nicht rund läuft. Denn jetzt ist es plötzlich ganz kaputt. Wir haben aber tatsächlich erst nach den Betriebsferien wieder Termine frei. Also in ca. 4 Wochen. Und zack ist plötzlich alles ein "Notfall". Die eine Kundin war besonders nervig. Denn sie veranstaltete seit Mittwoch bereits halben Telefonterror. Als wenn es plötzlich schneller geht, wenn sie zig mal am Tag anruft und ihren "Notfall" vorträgt, als hätte sie das noch nicht zwei Duzend Mal getan.

Nach der Arbeit habe ich die Ex-SchwieMu in der Klinik besucht. Und sie sah gar nicht aus. Aktuell testen sie zig Antibiotika an ihr, denn bisher schlug keines an. Sie hat nämlich eine schwere bakterielle Entzündung im Fuß und davon ausgehend auch im Bein. Alles ist knallrot, heiß und geschwollen und sieht nicht gut aus. Sie war natürlich auch leicht neben der Spur und hat nicht wirklich viel mitbekommen. Sie erzählte, dass sie nach der Klinik einen Platz in einer betreuten Wohneinrichtung bekommen würde, direkt gegenüber ihrer aktuellen Wohnung. Erst später Zuhause erfuhr ich, dass dieser Platz noch gar nicht so sicher ist. Aktuell ist dort in der Einrichtung erstmal für 4 Wochen Kurzzeitpflege im Gespräch. Wie es danach weiter geht, ist allerdings noch offen.
 
Wenn es also blöd läuft, passiert jetzt genau das, was sie eigentlich nicht wollte: Sie kommt IRGENDWO hin, wo gerade Platz frei ist/wird. Im schlimmsten Fall auch in einer anderen Stadt. Nur, weil sie so stur war und zu lange mit der Entscheidung gewartet hat und meinte, sie kann ja noch super alleine. Aber wenn man halt alleine nicht mehr vom Bett in den Rollstuhl und zum WC kommt, ist alleine wohnen halt nicht mehr möglich. Die Frau wird immerhin auch nächstes Jahr schon 90 und ist körperlich stark eingeschränkt (seit Jahrzehnten). Nach etwa 30 Minuten bin ich dann auch wieder gegangen, weil sie ständig wegdöste. 
 
Von der Klinik direkt in den Supermarkt: Wocheneinkauf. Während ich die Tage in gleich 2 Läden den Mozzarella-Notstand vorfand, gab es im "Stamm-Supermarkt" reichlich kugeligen Käse :-D Als ich aus dem Laden wieder raus und wieder ans Auto kam, hatte sich ein blinder Passagier versucht einzuschleichen.
Zum Abendessen gab es Gnocchi mit Tomatenpesto und Mozzarella. Sehr lecker und wirklich schnell und unaufwendig gemacht.
Genau das Richtige, nach dem langen, anstrengenden Tag.

Freitag war endlich der letzte Arbeitstag der Woche. Und weil am Donnerstag meine bestellte Tasche für den Auto-Kleinkram ankam, habe ich die am Morgen direkt mit runter genommen. Passt perfekt und Reinigungszeugs und Co. fliegen nicht mehr lose herum.
Der Arbeitstag war höllisch. Viel Telefon, viel Kundenbetrieb, lauter Notfälle die keine sind, E-Mail-Infos über Lieferverzögerungen, die die enge Planung der kommenden Wochen durcheinander werfen werden und zwischendrin mit Brain Fog noch Rechnungen schreiben. Ich lieb's ja...nicht.
Die Pause am See tat gut und war mal wieder viel zu schnell vorbei. Zum Glück war der Nachmittag nicht ganz so schlimm wie der Vormittag. Und weil ich ja mit dem Auto war und Chefe uns alle 30 Minuten früher nach Hause geschickt hat, war ich schon um kurz nach 16 Uhr Zuhause. 
 
Zum Abendessen gab es wieder ganz schnelle TK Frühlingsrollen aus dem Backofen. Dazu Gurken-Feta-Salat. 
Auf der Waage war ich natürlich auch. Und tatsächlich wurde mir auch am Freitag noch eine Abnahme von 1,5 kg bescheinigt. Aktuell genau 107 kg. Was etwas frustrierend war: Die Waage schwankte zwischen 106,9 und 107 kg und blieb am Ende doch bei der 107 stehen :-/

Irre, was knapp eine Woche "normale Sommertemperaturen" ausmachen. Denn die riesige Abnahme kam TROTZ PMS und Heißhunger zu Stande! Einfach mal kaum Wassereinlagerungen. Könnte echt so bleiben ;-) 
 
Im Moment leide ich etwas mit meiner Freundin CJ aus England mit. Sie hat vor fast genau 2 Wochen ihre Mutter verloren. Und ausgerechnet am Freitag zusätzlich noch ihren Verlobten - der auch zwei Söhne (noch Teenager) als Vollwaisen hinterlässt. Das Leben kann echt grausam sein und sie kommt halt grad mal gar nicht klar. Verständlicherweise. Über die Entfernung kann ich ihr halt leider nicht helfen. Und alles was ich sage, hört sich nach hohlen Phrasen an, denn eigenltich kann ich nichtmal versuchen zu verstehen, was gerade in ihr vorgeht. Außerdem trauert jeder anders. Das ist ein sehr individueller und persönlicher Prozess. Ich hoffe, sie sucht sich dort irgendwie hilfe. Trauerbegleitung oder sowas. Müsste es in England ja auch geben. Denn ein soziales Netzwerk im echten Leben, dass sie auffangen könnte, hat sie dort schon lange nicht mehr und ihr 14-jähriger Sohn braucht sie ja auch. Es ist wirklich schrecklich :-( 
 
Das Telefonat mit Papa war recht kurz, denn passiert ist nicht viel. Außerdem fiel sein Internet mal wieder aus, so dass das Telefon auch nicht funktionierte. Größter Aufreger war, wie üblich, meine Mutter. Der hatte er vor Wochen gesagt, sie solle ihm nicht immer Kuchen und Kekse mitbringen, wenn sie sich selbst bei ihm zum Kaffee einlädt. Das hat sie jetzt tatsächlich eine Weile gemacht und er hat dadurch satte 5 kg abgenommen und sein Zucker war dauerhaft im grünen Bereich. Meine Mutter, ebenfalls Diabetikerin, behauptet hingegen, sie könne ohne ein Stück Kuchen zum Kaffee nicht leben. Das müsse einfach sein. Wie sie das (täglich!) mit ihrem eigenen Diabetes vereinbart, bleibt wohl ein Rätsel. Allerdings fängt sie wohl seit ein paar Tagen an, Papa wieder Kuchen mitzubringen, was er natürlich absolut nicht toll findet.
 
Und am Wochende? Definitiv ausschlafen! Ich bin immer noch kaputt und müde. Meine Finanzen (Einnahmen-Ausgaben) muss ich auf den aktuellen Stand bringen. Denn jetzt wo das alte (gemeinsame) Auto weg ist, was auf seinen Namen lief, muss ich ihm ja weniger bezhalen (Miete, Nebenkosten, Auto und Co.). Den Dauerauftrag will ich direkt am Montag anpassen. 
 
Die Ausgaben für die WG-Einkäufe muss ich auch noch für die letzten 2-3 Wochen zusammenrechnen, damit ich weiß, was ich noch von ihm kriege. Und sonst? Mal sehen. Aktuell bin ich eher unmotiviert und faul. Einfach weil ich auch total kaputt und urlaubsreif bin. 
 
 
 
 

Die KW 30 in kurz:
Samstag: 3.690/1.800 kcal, 1.076 Schritte
Sonntag: 4.051/1.800 kcal, 1.594 Schritte
Montag: 2.472/1.800 kcal, 4.093 Schritte
Dienstag: 2.390/1.800 kcal, 5.141 Schritte
Mittwoch: 2.602/1.800 kcal, 7.046 Schritte
Donnerstag: 2.585/1.800 kcal, 7.086 Schritte
Freitag: 2.720/1.800 kcal, 3.342 Schritte

Abnahme: -1,5 kg