Sonntag, 8. März 2026

Wunschgewicht: KW 10 - 2026

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Samstag war ich leider schon gegen 7 Uhr wach. Bei meinem neuen Lesespaß bin ich gerade bei Band 5 von 8 und hab noch bis 8:30 Uhr gelesen. Es geht um einen umgedrehten Werwolf. Absolut witzig und spannend geschrieben. Ich bin gespannt, wie die Geschichte ausgeht :-) Daher klare Leseempfehlung für alle Fantasy-Krimi-Fans, die auch was zum Schmunzeln wollen: "Kane" von Dick Wybrow.
Nach dem Frühstück hab ich fix den Blog hochgeladen und dann direkt mein Häkelzeug bemüht. Ich will und muss fertig werden. Viel Zeit bleibt nicht mehr. Zum Ende hin werden die Reihen ja immer länger. Aktuell bin ich bei ca. 25 Minuten (ohne Ablenkungen) pro Reihe. Und noch 37 Reihen zu häkeln. Macht, wenn ich mit 30 Minuten pro Reihe überschlage, noch ca. 18-19 Stunden, bis der Schal für die Große fertig ist. Das wird sportlich, denn ich hab nur noch 3 Wochen(enden) Zeit, bis das Geschenk abgeschickt werden muss.
 
Der MBW machte sich gegen Mittag auf den Weg und ich hatte herrliche Ruhe und maximale Konzentration zum Arbeiten.
Abends gab es Kartoffeln mit Lachsfilet und Sour Cream zu essen. Noch etwas fernsehen, danach noch etwas lesen und der Samstag war gelaufen. 
 
Sonntag konnte ich etwas länger schlafen, bis ich von alleine wach geworden bin. Nach dem Frühstück hab ich mich direkt wieder zum häkeln auf der Couch niedergelassen.

Mit Unterbrechungen zum Essen machen, Wäsche waschen und aufhängen und duschen, habe ich immerhin 8 Reihen geschafft. Es wird, aber wegen der Länge der Reihen, leider nur noch langsam. Wahrscheinlich muss ich auch mal unter der Woche abends 1-2 Reihen machen - auch wenn es da mit der Konzentration auf's Muster wieder etwas schwieriger wird.
Nachmittags hab ich mir eine Apfeltasche gegönnt. Und zum Abendessen gab es nur einen großen Chefsalat (mit Radieschen, Tunfisch, Mais und Ei) und dazu etwas Fladenbrot.
Schon war das Wochenende schon wieder Geschichte. Ein Tag mehr Wochenende wäre manchmal echt nett.
 
Montag klingelte der Wecker wieder um kurz nach 6 Uhr. Und vorm Fenster im Baum sang Herr Amsel sein schönes Lied. Dieser Amsel-Herr wirkt besonders talentiert, denn jede "dritte Strophe" endete mit einem besonders schönen Trillern. Das hab ich beim Amselgesang so ausgeprägt noch nie bewusst wahrgenommen. Ich hoffe, er findet damit seine Angebetete :-) Ich jedenfalls finde es schön und würde mich freuen, wenn er jeden Morgen im Baum singt. Klingt auf jeden Fall deutlich schöner als das olle Gekrächze der Saatkrähen, die seit 2-3 Tagen auch wieder in Massen einfallen und die Nester vom letzten Jahr reparieren :-/
Der Tag begann verdammt frostig, wurde bis zum späten Nachmittag aber wieder frühsommerlich warm mit knapp 18 Grad. Der Himmel blieb wolkenfrei und die Sonne wurde nicht blockiert.

Im Büro war gut zu tun, auch wenn der eine Kunde direkt morgens den Termin schon wieder verschieben musste, weil ein anderer Handwerker nicht, wie versprochen, mit seinem Teil der Arbeit fertig wurde. Ohne den können wir aber nicht loslegen. Blöhöööd!

Nachmittags bekam ich die Meldung, was man der Großen noch zum Geburtstag schenken könnte. Da hatte ich extra nachgefragt, denn sie soll ja nicht nur den Schal (als Überraschung) bekommen, sondern auch ein Teil, was sie sich wirklich gewünscht hat. Das wird ein Notenständer! Denn zusätzlich zu DLRG, Taekwondo und Tennis, macht C seit neuestem auch Musik. Ich bin gespannt, wie lange sie das durchzieht. Bei mir waren es damals fast 15 Jahre, bevor mir zum Proben (wegen Schule und Ausbildung) einfach die Zeit fehlte. Und, wie ich damals, lernt die Große jetzt Klarinette - sogar im gleichen Orchester! :-) Von denen kenne ich ja nur noch die "alten Hasen", die mit mir schon da waren und im Ort geblieben sind. Sind nicht mehr viele.
Zum Abendessen gab es griechischen Kichererbsensalat mit griechisch gefüllten Hackröllchen. Letztere TK.
 
Dienstag war es morgens wieder knapp über 0 Grad und nachmittags etwa 15 Grad. Wieder diese Zeit, wo man nicht weiß, was man anziehen soll. Trotz Tabletten brennen die Augen und die Nase läuft. Hach! Frühling.
Auch der Amsel-Kerl trällerte wieder fröhlich vor sich hin, dieses Mal begleitet von einer echt lauten Meise. Passte nicht ganz zusammen, aber immer noch besser als die Krähen.

Der Arbeitstag verging wie im Fluge, denn im Büro war viel zu tun. Chefe hatte reichlich Termine, die hoffentlich auch zu reichlich Aufträgen werden und die Herren waren ebenfalls gut beschäftigt. So mag ich das.

Nach der Arbeit war ich fix im Supermarkt, denn mir waren die Bananen ausgegangen. Ich esse ja jeden Abend Obst und eine Banane ist immer dabei :-)

Zuhause hab ich vegetarisches Essen aus dem alten WW-Kochbuch zusammengeworfen. Asia-Gemüse mit Reis in Erdnusssoße. Sehr lecker und schnell gemacht. Die Reste aus dem alten, offenen Glas Erdnussbutter sind nun auch weg.
Auf dem Wohnungsmarkt tut sich immer noch nicht viel in meine Richtung. Entweder zu groß für mich alleine - ich brauche nicht über 70 m² und kann die auch nicht bezahlen - oder ein überteuerter Schuhkarton (20-30 m² für um die 800 EUR oder mehr). Die überteuerten Schuhkartons werden teilweise auch ausschließlich an Anzubis und Studenten vergeben. Ich nehme an, weil da staatliche Förderungen wie BaFög und Co. super abgegrast werden können. Denn wie soll sich denn sonst ein Azubi eine 23 m² Wohnung von 800-900 EUR warm leisten können? Das einzig passende die letzten Wochen war eine schöne, bezahlbare Wohnung. Aber die lag wieder mitten im Nirgendwo im Schwarzwald :-( Die Suche geht weiter. Irgendwann muss es doch mal klappen.

Was machen die ganzen "reichen" Leute, wenn die 0-8-15 arbeitende Bevölkerung nicht mehr in der Stadt wohnen kann, um die "Drecksarbeit" zu erledigen? Denn ganz ehrlich, weiter weg ziehen und dann jeden Tag 2 Stunden pendeln würde ich auch nicht wollen. Aber sich dann wundern, wenn die ganzen kleinen Betriebe keine Mitarbeiter mehr finden. Irgendwas läuft da echt schief.
 
Mittwoch begann sonnig und frostig. Es sollte aber wieder warm werden. Leider musste ich wieder Montagetermine absagen, weil sich gleich zwei Drittel der Herren Kollegen per WhatsApp krank meldeten, während ich  noch auf dem Weg zum Büro war. Beide mit starkem Husten. Super... 
Der letzte Mohikaner versuchte alleine, so viel vom Kleinkram zu erledigen, wie möglich. Chefe konnte auch nicht helfen, da der anderweitig auf Kundenterminen unterwegs war. Tja, blöd gelaufen. Da half der dumme Kommentar: "Aber, Karneval ist doch schon vorbei!" vom Architekten, dem ich absagen musste, auch nichts. Ich kann keine Man Power aus dem Ärmel schütteln, wo keine ist.

Die beiden Kollegen waren die letzten Wochen echt verdammt oft krank. Naja, die haben auch beide kleine Kinder und rauchen wie die Schlote. Wir, die "ständig gesund" sind, haben keine Kinder (mehr) und rauchen auch nicht. Andererseites geht gerade wieder (oder immer noch) irgendwas rum. Denn in der Bahn ist auch nur ein einziges Gerotze und Gehuste :-/ Nur wenig davon klingt wie Allergie.

Wir haben den Arbeitstag also irgendwie über die Bühne gebracht und ich hoffte, die beiden Kollegen würden nicht wieder längerfristig im Krankenlager verbringen müssen. Aber das würde sich noch rausstellen.

Auf dem Heimweg bin ich in einem von den drei Musikläden in Freiburg vorbei gegangen. Der, der am einfachsten auf dem Weg nach Hause zu erreichen war. Mission: Notenständer. Ich wurde sofort von einer eifrigen Verkäuferin angefallen, die mir eine recht große Auswahl an Notenständern präsentierte. Und da ich genau wusste, was ich wollte und was die Nichte brauchte, ließ ich meinen Blick nur einmal schweifen und zeigte auf das gewünschte Objekt. Die Dame verschwand im Lager und kam kurz drauf mit dem Teil wieder. Bezahlen. Fertig. Um es mit den Worten des großen Philosophen Colonel John "Hannibal" Smith zu sagen: Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert :-D
Mein Notenständer damals in den 90er Jahren hat um die 20 DM gekostet. Ich hatte preislich also mit ca. 30 EUR gerechnet. Geworden sind es am Ende knapp 41 EUR - das sind 82 DM!!! Puh...
 
Und ich hab ihn in der Variante matt-schwarz erworben. Der silber blanke wäre ein paar Euronen günstiger gewesen. Aber ich kann mich erinnern, dass mein innerer Monk damals immer sehr getobt hat, wenn man auf dem blanken Metall die ganzen Fingertapsen vom Auf- und Abbau sehen konnte. Das wird bei dem schwarzen nicht der Fall sein ;-) Außerdem weiß ich aus Erfahrung, dass wenn sie weiter macht und irgendwann auch mal Frühschoppen-Konzerte spielen muss (die finden meist draußen statt), der matt-schwarze Ständer nicht blenden wird, wenn die Sonne in einem blöden Winkel auf das Metall trifft. Das war wirklich ein Ärgernis für mich damals. Denn wenn auf einer Ecke die Sonne blendet, sieht man die Noten nicht mehr (richtig).

Zuhause angekommen gab es wieder was aus dem alten WW-Kochbuch. Dieses Mal aber nicht Veggie. Schnitzel-Spätzle-Pfanne mit grünen Bohnen. Beim Gemüse hätte ich gerne die Patenmaus dabei gehabt. Denn Bruderherz schickte die Tage ein Video von der Kurzen, wie sie fleißig half, bei den grünen Bohnen die Enden abzuschneiden (mit einem normalen und nicht wirklich scharfen "Butter-Brot-Alltagsmesser", wie auch immer die richtig heißen). Das macht sie mit ihren 3 Jahren schon sehr professionell :-) 
Allerdings wurde der schöne und erfolgreiche Tag auch wieder getrübt, denn ich bekam die Meldung, dass meine Mutter am Abend auf dem Weg ins Krankenhaus war :-( Sie war (schon wieder) gefallen. Und ich hoffte noch, dass sie sich nicht was gebrochen hat.
 
Sie hatte ja seit vor Weihnachten mit einem entzündeten Ischiasnerv zu tun und hat den nie richtig wegbehandeln lassen. Sie war damit nur ein einziges Mal beim Hausarzt und behauptete danach, der könne eh nicht weiter helfen. Und er wolle, dass sie operiert wird. Laut Google - und meiner Freundin KK, die Ärztin ist - kann man einen entzündeten Ischias aber nicht operieren. Also wunderten wir uns weiter, mit den spärlich vorliegenden Informationen. Meine Mutter ist ja ganz groß im Geheimhalten und wird garstig, wenn man ihr zu viele persönliche Fragen stellt.

Weil sie wegen des entzündeten Ischias (das war ja unsere Info) nicht richtig laufen konnte, ist sie im Januar das erste Mal gestürzt. Kurz drauf ein weiteres Mal, weil sie den Hund nicht halten konnte. Und ein drittes Mal, kurz bevor ich zum Geburtstag der Patenmaus im Sauerland war. Und jetzt am Mittwoch das vierte Mal in nur 2 Monaten! Sie ist in der Nähe ihrer Wohnung gefallen (draußen) - während mein Papa gerade unterwegs war, den (mal wieder) entlaufenen Hund einzufangen. Die Schrauber-Nachbarn haben sie gefunden und in einen Gartenstuhl gesetzt, bis mein Vater mit Hundi zurückkehrte. 

Weil im Heimatkaff um die Zeit keine Ärzte mehr auf hatten und meine Mutter nicht mehr alleine in ihre Wohnung kam und sich auch sonst noch seltsamer als sonst benommen hat, hat Papa sie kurzerhand ins Auto verfrachtet und ins nächstgelegene Krankenhaus gefahren. Um sie ins Auto zu bekommen, musste mein Bruder anrücken, um zu helfen. Der war dann auch oben in der Wohnung und hat den immer parat stehenden Krankenhauskoffer, Geldbeutel und Versichertenkarte geholt.

Im Krankenhaus mussten zwei Schwestern sie vom Auto in einen Rollstuhl bugsieren, was gar nicht so einfach war, weil der Hund hinten drin hockte und sie sich quasi an den Hund klammerte und nicht wirklich aussteigen wollte. Dabei hat sie auch nur wirr vor sich hin gemurmelt. Endlich an der Anmeldung ging es auch nicht weiter, weil sie behauptete, sie hätte keine Versichertenkarte dabei - die mein Bruder ihr kaum 30 Minuten vorher ja noch übergeben hatte. Alles sehr merkwürdig. Als man mir die Story erzählte, hatte ich schon wieder Angst, es wäre der nächste Schlaganfall. Da war sie ja auch so bockig und verwirrt.
 
Am Ende war es aber das gleiche Problem wie letzten Sommer. Sie wird einfach nicht schlauer. Wie letztes Jahr wurde ihr Diabetikerfuß wieder schlimmer. Eigentlich geht sie damit regelmäßig zur medizinischen Fußpflege. Den letzten Termin hat sie aber - aus irgendwelchen fadenscheinigen Gründen - abgesagt und der nächste wäre erst in der kommenden Woche. Das ganze hat sich dann im laufe der Monate (!) richtig übel entzündet, so dass sie kaum noch laufen konnte. Zum Arzt ist sie aber auch nicht (der drohte ja mit OP). Im Krankenhaus haben sie festgestellt, dass der Fuß stark vereitert war, ihr Sturz an dem Tag war ein Schwächeanfall, denn eine Sepsis hat sich auch schon wieder entwickelt. Ganz genau so wie letzten Sommer, nur war dieses Mal die Sepsis noch nicht ganz so schlimm wie letztes Jahr. Damals ist sie nachts in ihrer Wohnung gefallen, lag 12 Stunden hilflos am Boden und wäre fast hops gegangen! Von daher hatten wir wohl dieses Mal Glück, dass sie tagsüber zusammengeklappt ist und Leute in der Nähe waren.

Keiner versteht, wie sie so mit ihrer Gesundheit spielen kann. Wieso sie so störrisch und unbelehrbar in dieser Hinsicht ist. Wieso sie nicht zum Arzt gegangen ist. Denn sie muss höllische Schmerzen gehabt haben. Und das über Monate! Das ist alles so unnötig. Ich kann mir nichtmal vorstellen, so zu leben und mit einem vereiterten Fuß mit dem Hund gehen zu müssen.
 
Donnerstag hatte ich eine eher schlaflose Nacht hinter mir. Ich hab gegrübelt. Wegen meiner Mutter. Ob sie die Fußpflege wohl abgesagt hat, weil sie bemerkt hat, dass der Fuß sich entzündet? Wenn man ihr gut gemeinte Ratschläge gibt, wird sie gleich ösig. Sie fasst alles negativ auf, nach dem Motto: alle wollen mir was/alle sind gegen mich. Deswegen hat sie auch die erste Hundeschule (mit dem ersten Hund) damals abgebrochen. Der Trainer hat sie zu oft korrigiert, weil sie die Kommandos nicht richtig gegeben hat. Darauf hin hat sie behauptet, der Trainer wäre ein Arsch und hätte keine Ahnung und ist nicht mehr hingegangen. Ob sie solche gut gemeinten Ratschläge zur Behandlung von der Podologin vermeiden wollte? Zuzutrauen wäre es ihr. Denn außer ihr hat ja eh keiner Ahnung von irgendwas.

Ob ihr Hausarzt den Fuß wohl doch gesehen hat? Denn ich weiß, dass sie einmal eine Infusion dort bekommen hat. Angeblich wegen des entzündeten Ischias. Ob das stimmt? Ob es nicht vielleicht doch eher den Fuß betraf? Denn wenn der schon entzündet war und sich das verschlimmern würde, könnte da der Kommentar des Arztes mit der OP eher zutreffen als beim Ischias. Und so wie sie drauf ist, ist sie dann nicht mehr hin gegangen, weil sie keinen Bock auf OP hatte? Aber gerade wenn doch schon eine OP "angedroht" wird, dann geht ein gescheiter Mensch doch erst recht wieder zum Arzt, um sich behandeln zu lassen, damit eben nicht alles so schlimm wird, dass operiert werden muss... oder denk ich da falsch?
 
Menno... es ist echt frustrierend. Meine Mutter ist seit ihren Schlaganfällen vor über einem Jahrzehnt, ein Buch mit sieben Siegeln. Sie meint, keiner außer ihr hat Ahnung und gibt nichts persönliches (mehr) preis. Das war früher ganz anders. Mit fehlenden Infos und Halbwahrheiten kann man ihr aber auch nicht richtig helfen. Man steht eigentlich nur da und sieht zu, wie sie sich sowas antut. Aus Scham? Falschem Stolz? Hirnschädigungen nach Schlaganfällen und über 30 Jahren Diabetes? Die Antwort werden wir wohl nie erfahren.

Der Arbeitstag war auch anstrengend. Die beiden Husten-Kollegen fallen den Rest der Woche aus und im Büro war auch super viel zu tun. Zwischendrin immer wieder Telefon. Der erste stressige Tag 2026 und das mit zu wenig Schlaf. Ich war froh, als ich heim konnte.

Zum Abendessen gab es nur ganz schnell Nudeln mit Bolognese. Ja, mit einem Tütchen. Ich hatte keinen Kopf zum gescheit kochen.
Nachfrage bei Bruderherz ergab auch nicht viel neues aus dem Krankenhaus. Er konnte nur mit Muttern sprechen. Nicht mit einem Arzt. Aktuell wissen wir also nur, was sie uns sagt. Und ob das alles (und wahr) ist, steht in den Sternen. Und viel war es auch nicht. Ob sie nicht mehr wusste, ihr Wissen nicht weitergeben konnte oder ob sie einfach lieber ihr Wissen (wie so oft) geheimhalten wollte...wir wissen es nicht. Wir wissen nur: Sie hat jetzt ne Bandage am Fuß und wird vor Mittwoch nicht raus kommen. Allerdings berichtete M, dass sie geistig und verbal schon wieder deutlich klarer war als am Mittwoch. Die Antibiotika schlagen also gut an. Letzten Sommer hat sie sich nach der "Pflichtwoche" selbst entlassen, obwohl die Klinik sie gerne noch ein paar Tage behalten hätte. Das soll in der heutigen Zeit schon was heißen, wo man ja gefühlt bei erster Gelegenheit wieder "rausgeworfen" wird. Ich hoffe, das läuft dieses Mal nicht wieder so, falls sie es nochmal anbieten.
 
Freitag hatte ich deutlich besser geschlafen. An der Situation ändern kann ich ja eh nichts. Antworten auf die vielen Fragen werde ich wohl auch keine erhalten. 

Temperaturmäßig war der Tag wie die ganze Woche - von Winter bis Frühsommer. Allerdings war es sehr trübe dabei. Die ersten Wolken vom angekündigten Saharastaub?

Ich bin mit dem Auto zur Arbeit und war später noch einkaufen. Der Arbeitstag war eher gemächlich. Mit Chefe hatte ich eigentlich gar nicht gerechnet, denn der hatte sich für Montag wieder frei eingetragen. Ich ging von langem Wochenende aus. Aber vormittags saß er tatsächlich noch am Schreibtisch. Nachmittags machte er sich aber tatsächlich auf dem Weg mit den Worten: "Ich bin wahrscheinlich Dienstag wieder da." Aha. Wahrscheinlich?

Dem einen arbeitenden Kollegen zeigte ich morgens ein Video vom Kunden. Ich hab da nicht wirklich was drauf erkannt, außer, dass der Rollladen sich nicht öffnen lassen wollte. Er wusste gleich, was Sache ist. Kleinigkeit! Gekonnt ist halt gekonnt :-D
 
Mittags die Meldung von Bruderherz: Entgegen aller vorherigen Behauptungen, würde Mama schon am Nachmittag entlassen. Sie hatte ihm lediglich ne WhatsApp geschickt, dass irgendwer kommen und sie abholen müsse. Keine weiteren Infos was jetzt war, wie es ihr geht und ob sie Zuhause noch irgendwas (pflegetechnisch) beachten muss. Wie gut, dass ich eh abends bei Papa anrufen wollte.

Im renovierten Supermarkt bin ich wieder etwas durch die Gänge geirrt. Ich hoffe noch 2-3 Mal und dann weiß ich wieder wo alles steht. Und ich hoffe, sie räumen dann nicht direkt wieder um.

Wegen des angekündigten Saharastaubs hab ich das Auto direkt wieder in der Garage deponiert. Aktuell ist der Tank noch halb voll. Ich hoffe, der hält noch ne Weile. Denn die Benzinpreise sind gerade wirklich zum davonlaufen :-/ Und wenn ich dann Politiker höre die sagen, dann soll man sich halt nen E-Auto kaufen... absolut realitätsfern. Wenn ich mir nichtmal die nächste Tankfüllung leisten kann, hab ich natürlich 40.000 EUR für ein neues E-Auto übrig. Ist klar! Sonntag ist Landtagswahl in BW. Ich hab keine Ahnung, wo ich mein Kreuzchen machen soll. Am liebsten würde ich gar nicht gehen. Aber das ist ja auch keine Lösung!

Zum Abendessen gab es Dreierlei aus der Tiefkühltruhe. Ich war irgendwie durch. Kochen? Nee. Buttergemüse mit Cordon Bleu und Rösti-Pfanne. 
Auf der Waage war ich auch. Die Woche lief relativ okay. Nicht so gut wie die letzte. Nicht so schlecht wie die 6 Wochen davor. Wegen des Mama-Chaos hatte ich seit Dienstag nicht mehr auf der Waage gestanden und musste mich überraschen lassen. Dazu die Pasta kurz vorm Wiegetag. Die Chancen standen nicht sooo gut. Und tatsächlich wurde ein kleines Plus von 200 g angezeigt. Aktuell 107,8 kg.
 
Als ich gegen 19 Uhr Papa anrief, nahm niemand ab. Ich hab dann überlegt, ob er wohl noch immer unterwegs ist und versuchte es auf dem Handy. Da ging er dann ran, völlig gestresst. Er war tatsächlich noch immer in Sachen "Mama vom Krankenhaus abholen" unterwegs. Von wegen, sie wird am Nachmittag entlassen. Er wollte zurückrufen, wenn er wieder Zuhause wäre.
 
Das war denn gegen 20 Uhr. Und er war komplett durch und fertig mit den Nerven. Meine Mutter stresste ja alle (Papa und Bruderherz) seit Mittag, dass sie nachmittags raus käme und abgeholt werden müsse. Keine weiteren Infos. Nachmittags ist eine recht lange Zeit und Papa hatte ja noch den Hund da, der raus musste und nicht ewig im Auto auf dem Krankenhausparkplatz warten sollte - darauf hatte mein Vater verständlicherweise auch keinen Bock. Von daher fragte er regelmäßig telefonisch an, ob er denn bald los fahren könne oder ob es eine genauere Zeit gäbe, wann sie gehen dürfe. Meine Mutter reagierte auf die völlig legitime Nachfragerei absolut garstig und ungehalten. Sie warte immer noch auf die Entlassungspapiere, war alles was es an Infos gab.
 
Als Papa dann endlich gegen 19:30 Uhr los fahren konnte (von wegen Nachmittag), hatte er quasi den halben Tag auf Abruf bereit gestanden und sich gleichzeitig um Mamas Hund gekümmert. Im Krankenhaus dann die Info, dass sie kurz vor der Entlassung noch ne Infusion bekommen hat. Daher die Verzögerung. Hätte sie das mal vorher gesagt, hätte man sich ja drauf einstellen können. Infusionen dauern ja eine gewisse Zeit. Aber nö. Sie hat die ganze Zeit nur rumgekeift und nicht ein einziges Wort darüber verloren, was jetzt genau Sache war, ob sie Zuhause noch irgendwas beachten muss oder nochmal zu irgendeinem Arzt muss. NICHTS! Und die ganze Fahrt vom Krankenhaus nach Hause hat sie kein einziges Wort zu meinem Vater gesagt. Er kümmert sich und macht und tut und bekommt dafür nichtmal ein Danke. Sowas undankbares! In der Klinik sagte eine Schwester noch zu ihr, sie hätte ja Glück, dass sie jemanden hätte, der sich kümmern würde. Darauf hin hat sie (im Beisein meines Vaters) nur völlig genervt: "Jaja..." gemurmelt. Ganz ehrlich? Wir sollten sie einfach mal links liegen lassen. Scheinbar will sie ja keine Hilfe :-/
 
Mein Bruder kam dann noch kurz, hat sie und ihre Plüdden in die Wohnung gebracht und versucht, die Infos von ihr zu bekommen, die meinem Vater verwährt wurden. M musste sie regelrecht verhöhren. Was zu ihrem üblichen dicht machen führte. Am Ende hatte er die Schnauze voll und als sie abgelenkt war, klaute er ihren Entlassungsbrief und las ihn. Da stand im wesentlichen drin, dass ihr Diabetes wohl völlig neben der Spur ist und man den Besuch bei einem Facharzt empfehle. Ach was? Mein Vater fährt alle drei Monate zu einem Diabetologen, um seinen eigenen Diabetes kontrollieren zu lassen. Er versucht seit Jahren, sie dazu zu bringen, mal einen Termin gemeinsam bzw. hintereinander zu machen, damit er sie dahin mitnehmen kann, wenn er eh hinfährt. Aber sie weigert sich. Denn sie könne das ja alles alleine! Ja... scheinbar ja nicht :-/ Ich bin echt gespannt, wie es hier demnächst noch weitergehen wird. Das Ende der Fahnenstange ist sicher noch lange nicht erreicht. 

Und am Wochenende? Häkelmarathon! Der Schal für die Große muss fertig werden. Und am Sonntag gehe ich natürlich wählen. Auch wenn ich immer noch keine Ahnung habe, wen.
 
 

Die KW 10 in kurz:
Samstag: 3.804/1.800 kcal, 1.783 Schritte
Sonntag: 2.725/1.800 kcal, 2.282 Schritte
Montag: 2.512/1.800 kcal, 5.685 Schritte
Dienstag: 3.016/1.800 kcal, 5.447 Schritte
Mittwoch: 2.614/1.800 kcal, 5.146 Schritte
Donnerstag: 2.692/1.800 kcal, 4.450 Schritte
Freitag: 2.447/1.800 kcal, 4.948 Schritte

Zunahme: +200 g

Mittwoch, 4. März 2026

Gruselig und/oder Genial? #75

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Und da war der Februar schon wieder vorbei! Heute gibt es schon wieder die neueste Ausgabe von Gruselig und/oder Genial? von Heidi und mir :-)

Mein heutiges Fundstück habe ich beim einkaufen entdeckt und ich war erst verwirrt und dann doch etwas sprachlos. Echt jetzt?
 
Seit eingen Jahren werden diese Heißluftfritteusen/Air Fryer ja total gehypt. Sicher kann man damit tolle Sachen machen. Aber wirklich brauchen tut man sie nicht. Selbst wenn ich einen haben wollen würde, hätte ich keinen Platz dafür. Und ob man dafür jetzt spezielle Zutaten benötigt, wage ich zu bezweifeln. Dennoch findet sich seit geraumer Zeit - hab ich auch schon im Vorbeigehen gesehen - in den Regalen mit den Fix-Tütchen schon spezielles AirFryer-Fix.
Mein Fundstück ist aber keine Gewürzmischung sondern ein Gemüse. Ja, es gibt jetzt scheinbar AirFryer Kartoffeln! Und natürlich kosten die mal lustig deutlich mehr (pro Kilo) als 0-8-15 Kartoffeln. Und im Beutel ist zusätzlich auch noch ein ganzes Kilo weniger drin, als bei den "Normalos". Und ich wette, es gibt ein paar Leute, die das überteuerte Nachtschattengewächs kaufen, ohne drüber nachzudenken. Nur weil AirFryer drauf steht! 
 
An dem Tag hab ich die 0-8-15 vorwiegend festkochenden Knollen jedenfalls im Angebot erstanden und bekam 1 kg mehr für lediglich 10 Cent mehr. Selbst wenn die normale Knolle nicht im Angebot ist, bekomme ich mehr für weniger Geld. Wieso sollte ich also die anderen kaufen? Selbst wenn ich so eine tolle Heißluftfritteuse mein eigenen nennen würde, wäre ich dafür viel zu geizig. 
 
Habt ihr einen AirFryer? Und wenn ja, nutzt ihr dafür spezielle und möglicherweise teurere Zutaten? Und wenn ja, wieso? Ich bin da jetzt echt neugierig, weil ich damit ja so gar keine Erfahrung habe.
 
Die Spezial-Kartoffeln für die Heißluftfritteuse find ich persönlich eher gruselig, da meiner Meinung nach überteuert und unnötig. Was meint ihr? 
 
Und was Heidi gefunden hat, weiß ich auch nicht. Daher gehe ich jetzt mal kurz zu ihr rüber und schaue nach. Ihr wollt mit? Gerne! ⇒KLICK 

Samstag, 28. Februar 2026

Wunschgewicht: KW 9 - 2026

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Samstag bin ich um 8 Uhr aufgestanden, denn um 9:30 Uhr sollte ich abgeholt werden, um nach Willingen ins Lagunenbad zu fahren.

Trotz aller Befürchtungen (wegen K und Putzwahn) waren die vier tatsächlich um 9:40 Uhr da und gegen 10 Uhr waren wir im Schwimmbad.
Nachdem sich die Kleine ans Wasser gewöhnt hatte - das dauerte ca. 15-20 Minuten - wollte sie von Mama und Papa nichts mehr wissen, denn: "Tante Nicooohooole...!" Wie mit einem Klammeräffchen watete ich durch das Innen- und Außenbecken. Es wurde gespritzt, geplatscht und alle hatten einen Heidenspaß. Und während K noch meinte, L würde sich nicht trauen, den Kopf tiefer ins oder unter Wasser zu stecken, egal wie sehr C ihre kleine Schwester animierte, dauerte es keine 5 Minuten und ich hatte mein Patenkind soweit, dass sie das Gesicht halb ins Wasser tauchte um immerhin ins Wasser zu pusten. Chaka! Super-Tanten-Kräfte :-D Wahrscheinlich hat die Kleine aber bloß gemerkt, dass ich - im Gegensatz zu ihrer Mama - im Wasser keine Angst habe.

Wir Großen (alle bis auf K) haben sämtliche Wasserrutschen ausprobiert, für die Kleine gab es einen extra Kleinkindbereich mit Mini-Rutsche und Wellenbad. Sie hatte Spaß für zehn, auch wenn die Mama selbst im Kinderbecken immer über ihr schwebte, damit sie mit ihren Schwimmflügeln im 10 cm hohen Wasser am Beckenrand nicht untergeht. Das fand ich persönlich echt furchtbar und anstrengend. Mein Bruder scheinbar auch. Denn er hat ein paar blöde Kommentare diesbezüglich losgelassen, als seine Frau nicht in der Nähe war. Ja, man muss bei den Kleinen auch im flachen Wasser aufpassen. Aber ständig über ihnen zu lauern, finde ich unmöglich. Und mein Patenkind hat nicht ein einziges Mal den Eindruck gemacht, als wäre sie im flachen Wasser nicht kompetent genug, um den Kopf über Wasser zu halten.

Um 14 Uhr mussten wir wieder draußen sein. Da war die bezahlte Zeit abgelaufen. Eine Stunde später gab es Kaffee und Kuchen bei meinen Eltern und die Kleine durfte noch (mehr) Geschenke auspacken. Am meisten gefreut hat sie sich über den "Fütter-Stuhl" vom Opa für ihre Puppe. Der musste sofort ausgepackt werden und mein Bruder wurde mit Schmollmund und Rehaugen dazu genötigt, noch schnell "das Baby" (die Puppe) von Zuhause zu holen :-D
Und als L raus hatte, wie man die Puppe füttert - ja, der Stuhl machte Geräusche! - kam sie mit dem Teil zu mir und ich hatte den Rest des Nachmittags den Stuhl samt Baby auf dem Schoß und fütterte Spiegelei, Brokkoli und Gurken an das Baby, sehr zur Freude des Patenkindes, was grinsend daneben stand und diktierte, was als nächstes gefüttert werden muss :-D

Gegen 18 Uhr lösten wir die Gesellschaft dann auf. Denn mein Bruder musste noch einkaufen und Essen für den nächsten Tag vorbereiten. Da kämen seine Schwiegereltern zu Besuch.

Es war ein absolut gelungener und schöner Tag. Jetzt freuen wir uns alle auf den Sommer, wenn wir uns wieder sehen. Denn Ostern sind die vier wieder mit dem Wohnmobil oben an den Küsten unterwegs.
 
Sonntag habe ich ausgeschlafen und nach dem Mittagessen fuhr mich das Papa-Taxi wieder zum Bahnhof.
Die Rückfahrt klappte auch super. Bis Fulda hatte ich einen Soldaten neben mir sitzen. Der tauschte den Platz mit einem anderen jungen Mann. Da auch auf der Rückfahrt die Züge total voll waren, ging mein Plan - der so oft funktioniert - doch irgendwie solo zu sitzen, leider wieder nicht auf. Der zweite Herr hat sich nach nur 20 Minuten so wohl gefühlt, dass er sich richtig breit gemacht hat und so im Sitz fletzte, dass er mir beim Tippen am Laptop ständig den Ellbogen in die Seite buffte.
Mein eigentlicher Sitznachbar hätte von Hanau bis Mannheim neben mir sitzen sollen, danach wäre der Sitz frei gewesen/geblieben. Leider kreuzte der oder die nicht auf und der Ellbogen-Mensch fuhr mit bis Basel :-/
Vom Zug aus hatte ich schon Essen bestellt. Der Lieferant klingelte kaum 15 Minuten nachdem ich zur Tür rein bin. Perfekt! Es gab gegrillten Tintenfisch mit Pommes und Salat. Super lecker. Aber bis ich mit Essen fertig war, war es auch schon 20:30 Uhr. Bis ich im Bett war, schon 22:30 Uhr. Ich war platt.
 
Montag klingelte der Wecker gnadenlos um kurz nach 6 Uhr. Ich hätte den Tag auch noch frei nehmen sollen :-/ Aber Chefe war nicht da. Also musste ich ran.
Frühstück für Champions
Zum Frühstück gab es die übliche Tasse Tee und mein kunterbuntes "Tabletten-Sammelsurium". Wobei davon eigentlich nur 2 wirklich wichtig sind. Der Blutdrucksenker (orange) und das Vitamin D (gelb). Grün ist Mönchspfeffer (soll angeblich bei weiblichen Hormonbeschwerden helfen) und das rosa "Gummibärchen" ist Magnesium.

Im Büro angekommen hab ich erstmal den Anrufbeantworter abgehört. Chefe hätte mich ja vertreten sollen, schien aber wieder nicht ein einziges Mal ans Telefon gegangen zu sein :-/ Die letzte Nachricht war vom Spediteur, der sich beschwerte, dass um 11:20 Uhr das Büro schon geschlossen gewesen wäre und er die Ware da und da einfach abgelegt hätte. Hä?

Interview mit den Kollegen ergab: Hat am Freitag keiner gearbeitet. G und ich hatten Urlaub, W war krank und weil Chefe gerne zum Skifahren wollte, hat er P wohl auch "krank" nach Hause geschickt und ist dann im Laufe des Vormittags schon los. Männer...

Immerhin waren die beiden "gelben Scheine" am Montag beide wieder da. Die beiden Urlauber natürlich nicht. Und ich war den ganzen Tag alleine im Büro.
Zuhause gab es Bratkartoffeln mit roter Bete und Spiegelei. Dazu den letzten Rest vom offenen Krautsalat von neulich. 
 
Dienstag war Chefe dann auch wieder da. Aber wir hatten wieder zwei Urlauber und einen längeren Arzttermin bei den Kollegen. So dass am Ende bei den Herren nicht wirklich was gearbeitet wurde.

Dafür war im Büro reichlich zu tun und der Tag ging schnell rum. Zum Feierabend war es zwar wolkig aber gute 14 Grad draußen. Bis Ende der Woche soll es hier bis 20 Grad warm werden. Sommer! 

In der Straßenbahn rannte ein leicht bekloppter Mann die ganze Zeit von vorne nach hinten und von hinten nach vorne und beschwerte sich lautstark bei gefühlt jedem einzelnen Passagier, dass Freitag und Samstag die VAG (Freiburger Verkehrsbetriebe) wieder streiken würde! Das wäre gerade auf der VAG-Homepage aufgeploppt. Da ich in der Bahn so eng saß, konnte ich nicht nachsehen, weil ich nicht ans Handy in der Hosentasche kam. Denn die Dame neben mir war deutlich breiter als ich und das soll schon was heißen.

Zuhause habe ich dann die Suchmaschine bemüht, denn entgegen aller Behauptungen war auf der VAG-Homepage absolut gar nichts zu finden. Und ja, die VAG streikt. Aber nicht die in Freiburg sondern die in Nürnberg! Also hat der gute Mann erstmal lustig Fake News verteilt. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Und während bereits klar war, dass in Bayern in mehreren Städten die Öffis bestreikt werden, hörte man aus Baden-Württemberg noch gar nichts. Ich hoffte, das würde auch so bleiben.
Zum Abendessen gab es Rösti-Sticks (TK) und echt lecker mit Apfel-Rotkohl (auch TK) und Nackenkotelett. Das ging schnell und hat gut geschmeckt.
 
Mittwoch hatte sich BW noch immer nicht entschieden, ob hier auch gestreikt werden soll. Nichts genaues wusste man nicht. Wie gut, dass ich am Freitag eh geplant hatte, mit dem Auto zu fahren (Einkauf) und Samstag nirgendwo hin muss. Nur, falls sich doch noch was ändern sollte.

Auf Arbeit waren, bis auf den einen Urlauber, tatsächlich wieder alle am Start. Leider war auch bis um 9 Uhr der Nebel zurück. Ob es die Sonne noch schaffen würde? Denn angeblich sollte es ja am Nachmittag bis 17 Grad warm werden. Das würde aber nur ohne den Nebel funktionieren.
 
Der Arbeitstag ging fix vorbei und auf dem Heimweg gab es tatsächlich ein paar Sonnenstrahlen, bevor zum Abend hin der Nebel wieder anrückte :-/
Zum Abendessen gab es Spitzkohl in Salzbutter (nach Herrn Hensler) mit Hähnchenbrustfilet und Kokos-Sriracha.
 
Donnerstag war ich erstaunt, dass ich morgens einen klaren Himmel erblickte. Kein Nebel mehr und sobald die Sonne über den Berg war, hatten wir einen richtig schönen Tag. 

Die Herren verließen gegen 8:30 Uhr alle das Gelände und ließen mich alleine mit meinen Rechnungen und den Dachdeckern zurück. Immerhin war ich gut beschäftigt und die Zeit bis zum Feierabend verging wie im Fluge.
Zum Abendessen gab es Gulasch (vom Schwein) mit Bandnudeln und Erbsen. Das hab ich schon ewig  nicht mehr gemacht. Dabei schmeckt es so lecker. Leider dauert Gulasch nunmal auch gefühlt ewig, bis es gar ist und ich hatte Hunger, was zu Snacks vor dem Abendessen führte. Trotz aller Bemühungen bin ich mental eingeknickt, was absolut nicht gut für mein Kalorienbudget war. Grundsätzlich lief die Woche aber schon deutlich besser als die letzten 6-8 Wochen.

Dummerweise wird sich das Gulasch negativ auf die Waage am Freitag auswirken. Weil: Pasta! Davon lagere ich Wasser ein und das hatte ich die ganze Woche schon mehr als genug :-( Die Wassereinlagerungen sind dieses Mal echt hartnäckig.

Außerdem war am Donnerstag klar: Die Freiburger VAG würde NICHT streiken :-) Man darf also nicht alles glauben, was man so hört ;-) Was die nächste Woche ist, bleibt aber noch offen. Kommt auf den Ausgang der Verhandlungen an. Also, Daumen drücken, dass man sich hier schon einigt.
 
Freitag bin ich wie geplant mit dem Auto zur Arbeit. Denn nach Feierabend wollte ich ja einkaufen fahren. Am Donnerstag hat nach über 4 Wochen Sanierung/Renovierung endlich der heimische Supermarkt wieder neu eröffnet. Ich freu mich schon, jetzt wieder dort einkaufen zu können. Zumindest hoffte ich, das Sortiment bliebe auch nach der Renovierung so schön vielfältig wie davor. 

Der Arbeitstag verging wie im Fluge. Und hab ich mich am Donnerstag noch über die hartnäckigen Wassereinlagerungen beschwert, rannte ich am Freitag gefühlt jede Stunde auf die Toilette - so viel hatte ich gar nicht getrunken. Ob das auf der Waage am Abend was ausmachen würde? Ich war echt gespannt.

Der Einkauf im "neuen" Supermarkt war echt nett. Ist wirklich schön geworden. Das Sortiment so super wie vorher. ABER! Bis ich mich da jetzt wieder richtig zurecht finde, wird es dauern. Sieht komplett anders aus als vorher. Die Regale stehen viel verwinkelter als früher. Und auf meine Frage, wo ich jetzt den Thunfisch finde, bekam ich "Oh je, wir haben seit gestern erst wieder auf. Ich hab keine Ahnung!" als Antwort. Danke für's Gespräch :-/
Zum Abendessen gab es ganz schnell einen TK Hühner-Nudel-Eintopf. Der schmeckt mir tatsächlich sehr gut. Die diversen Varianten, die es davon aus der Dose gibt, finde ich alle recht widerlich. Zum Dessert wurde ein Berliner inhaliert.
Und weil das Essen schnell fertig war, konnte ich pünktlich das freitägliche Telefonat mit Papa führen. Meine Elterntiere gehen wir gerade beide recht stark auf den Keks. Meine Ma, weil sie ihre Gesundheit auf die viel zu leichte Schulter nimmt und sich selbst therapiert, statt mal zum Arzt zu gehen und daher kaum noch richtig laufen kann, weil sie - statt zu heilen - ständig neu auf die Nase fällt und der Prozess immer wieder von vorne anfängt. 
 
Und Papa, weil er immer noch nicht sehen will, dass seine "schwachen Beine" nicht vom Alter her kommen, sondern weil er stinkend faul den ganzen Tag nur in seinem Sessel sitzt und sich nicht bewegt. Statt also das Problem zu beheben, werden lieber Hilfsmittelchen angeschafft. Jetzt will er sich - weil er nichtmal mehr die zwei Stufen vom Gehweg ins Erdgeschoss schafft! - einen Handlauf montieren, damit er sich die Stufen besser hochziehen kann. 
 
Seine neue Brille bekommt er auch nicht einfach so vom Optiker, weil das eine Auge viel schlechter ist als das andere. Der Optiker meinte, er müsste mal zum Augenarzt. Eine kleine OP (Laserbehandlung) könnte da sehr gut und schnell Abhilfe schaffen. Wäre heutzutage ein Routineeingriff. Weil Papa dafür aber in die Augenklinik nach Kassel müsste, schiebt er die notwendigen Maßnahmen aber wieder lustig vor sich her und faselt was "vom Sommer". Denn, wie soll er denn nach Kassel kommen? Gibt ja nicht genug Familie, die man mal fragen könnte und zur Not halt mit Bus und Bahn und Taxi. Hallo? Wenn ich nicht mehr sehe, dann mach ich doch was, statt mich halb blind ins Auto zu setzen, oder nicht? Aaaargh! Vor allem, wo er sich bei Opa immer tierisch drüber aufgeregt hat, als der halb blind noch gefahren ist. Und jetzt macht er den Mist selbst. Wenn Eltern zu Kindern werden... 

Auf der Waage war ich natürlich auch. Und widererwarten kann ich eine kleine Abnahme von 300 g vermelden bei 107,6 kg

Und am Wochenende? Es soll wieder kühler werden, bevor der Frühsommer nächste Woche wieder zurück kehrt. Aber mir gehen die Wochenenden aus und der Schal für die Große ist noch immer nicht ganz fertig. Also: Häkeln :-) Auf den Häkel-Samstag freue ich mich schon besonders, denn der MBW ist den halben Samstag nicht da.
 
 

Die KW 9 in kurz:
Samstag: 3.113/1.800 kcal, 2.313 Schritte + 3 Stunden im Spaßbad
Sonntag: 1.829/1.800 kcal, 3.806 Schritte
Montag: 2.283/1.800 kcal, 4.008 Schritte
Dienstag: 2.265/1.800 kcal, 4.487 Schritte
Mittwoch: 2.206/1.800 kcal, 4.653 Schritte
Donnerstag: 2.897/1.800 kcal, 4.339 Schritte
Freitag: 2.104/1.800 kcal, 4.840 Schritte

Abnahme: -300 g

Sonntag, 22. Februar 2026

Wunschgewicht: KW 8 - 2026

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Samstag habe ich ausgeschlafen. Das Wetter war trübe, grau und verdammt nass. Eine Woche auf dem neuen Kopfkissen und so langsam hab ich mich dran gewöhnt. Bisher bin ich damit super zufrieden. Obwohl ich überlege, ein paar von den Schaum-Schreddern rauszunehmen. Mal sehen.
 
Nach dem Frühstück hab ich fix den Blog hochgeladen und am frühen Nachmittag hab ich den MBW zu seiner Mutter gefahren. Vorher kurzer Zwischenstopp beim Möbelhaus um einen Snack-Coupon einzulösen. 
Wieder Zuhause hab ich das Auto in die Garage gestellt und mir dann einen schönen Nachmittag alleine Zuhause gemacht. Gesichtsmaske, häkeln, und TV im Hintergrund. Wäsche gewaschen, die ersten Teile und Geschenke in den Koffer gepackt hab ich ebenfalls. Etwas gelesen hab ich auch noch und später gab es dann Abendessen: Vegetarische Pita mit Tofu.
Das Wetter war am Samstag echt mehr als bescheiden. Sturm und Regen mit nur kurzen Regenpausen. Und so sollte es das ganze Wochenende werden.
 
Sonntag war ich daher echt erstaunt, als der Wetterbericht den ganzen Tag plötzlich trocken ankündigte. Ich war gegen 8 Uhr schon wach und mein Kreislauf machte Probleme.

Zum Frühstück hab ich Reste verwertet. Von den Lachs-Flammkuchen hatte ich ja noch Pesto übrig. Daher hab ich mir mein Vollkornbrot in den Toaster geschmissen, Pesto mit Mozzarella und Tomate drauf. Lecker.
Ich hab gehäkelt, um etwas vorzuarbeiten. Denn nächstes Wochenende werde ich ja keine Zeit haben zum häkeln und ich habe jetzt tatsächlich nur noch 4 Wochenenden übrig, bevor das Geschenk für die Große losgeschickt werden muss :-/

Nachmittags gab es einen Holunder-Berliner. Die hab ich tatschlich sonst noch nirgendwo gesehen und der war echt lecker.
Tja, und irgendwann später wollte ich Abendessen machen. Und weil ich so total unorganisiert bin, hab ich natürlich das Rezept nicht gescheit gelesen und übersehen, dass das Hühnchen über Nacht marninieren sollte :-( Ganz toll! Also fix das Huhn geschnippelt und in Öl, Knobi und Gyrosgewürz wieder im Kühlschrank geparkt. Was nun?
 
Eine TK Reispfanne hat am Ende dran glauben müssen. Dazu gab es Quark, in den ich die übriggeliebenen Preiselbeeren von den Steaks neulich reingerührt hatte. War auch sehr lecker.
Auf Empfehlung meines Vaters hatte ich in der Arte Mediathek anfangen wollen, eine Serie aus den 90er Jahren zu sehen. Papa fand sie super, sie hat damals auch viele Preise abgeräumt. Ich fand die Pilotfolge schon so langweilig, dass ich nicht weiterschauen wollte.
 
Dafür habe ich eine andere Serie dort entdeckt, die lustig klang. Heißt "The Danish Woman" und spielt in Island. Die Mini-Serie hat leider nur 6 Folgen. Aber die ersten zwei waren schon richtig gut. Spannend, lustig, aber auch ernst. Es geht um Alkoholismus, prügelnde Partner, Teenagerschwangerschaft und PTBS. Um nachbarschaftliches Miteinander und Probleme sowie deren unorthodoxe Lösungen seitens Ditte. Und man fragt sich immer, was die Protagonistin Ditte wohl als nächstes wieder anstellt :-D Also, von mir eine klare Empfehlung.
 
Montag konnte ich nochmal ausschlafen, denn am Rosenmontag hatte der Betrieb geschlossen :-) Das Wetter war mal wieder zum Weglaufen. Sturm und Regen. Beim Rosenmontagsumzug sind sie wohl auch etwas nass geworden. Hab ich gehört. Selbst dort war ich nicht.

Zum Frühstück gab es den letzten Rest Pesto mit Tomate und Mozzarella auf getoastetem Vollkornbrot. Ist das jetzt auch endlich weg.
 
Nach dem Frühstück hab ich bereits Kartoffeln gekocht. Denn ich will am Dienstag einen Kartoffelsalat machen. Außerdem bekam ich eine Mail vom Online Versandriesen, dass mein Steckdosenwürfel (der aus dem Rückruf) samt Versandkosten jetzt erstattet wurde. Läuft. Dennoch brauche ich dafür noch einen Ersatz. Zumindest, wenn mein Schreibtisch mal wieder benutzbar ist. Der fungiert aktuell lediglich als Sammelplatz für alles und sieht entsprechend furchtbar aus.

Nachmittags wieder einen Berliner. Dieses Mal mit Schokofüllung. Und ordentlich weitergehäkelt hab ich auch noch.
Abends gab es dann tatsächlich die Low Carb Hähnchen-Kebab-Rolle, die es am Sonntag schon geben sollte. Und ja, das lange marinieren hat sich wirklich gelohnt. Geschmeckt hat es erste Sahne, auch wenn die Füllung eigentlich schon wieder viel zu viel (laut Rezept) war, um das Ganze gescheit aufzurollen.
Außerdem gab es abends das erste Gewitter des Jahres. Es war wie ein kleiner Weltuntergang. Da hatten die Karnevalisten echt Glück, dass das "Draußen-Programm" (Umzug) da schon gelaufen war. Ich hab zwar mit Karneval so gar nichts am Hut, aber so ein Sauwetter wünsch ich ihnen trotzdem nicht.
 
Den Kartoffelsalat hab ich noch fix zusammengebaut, damit der bis Dienstag schön durchziehen konnte. Abendessen geht dann am nächsten Tag schnell, weil ich nur noch die Würstchen warm machen muss :-)

Dienstag war der faule Lenz dann wieder vorbei. Der Wecker klingelte um kurz nach 6 Uhr, die Straßenbahn hatte wieder Betriebsstörung und es war echt kühl geworden nach dem Gewitter am Montagabend.

Die Herren von der Stadtreinigung mühten sich früh morgens in der Stadtmitte mit dem festgeregneten Konfetti und dem ganzen Müll vom Rosenmontag ab, während ich auf die Anschlussbahn wartete. 

Dafür dass es auch am Dienstag sehr viel regnen sollte, blieb es erstaunlich lange trocken. Aber als es dann anfing, fing es richtig an.
Aktuelle Nervennahrung im Büro
Der Arbeitstag war eher gemütlich. Viel passiert ist nicht. Gefühlt schlief wohl die halbe Stadt noch ihren Rausch aus ;-)
Nach der Arbeit ging es direkt nach Hause und dort musste ich ja nur noch die "dicken Sauerländer" kurz warm machen und schon konnte ich losschnabulieren.
 
Mittwoch hatten wir plötzlich nur noch um die Null Grad. Fühlte sich bitterkalt an, nachdem es die letzten Wochen eher mild war. Immerhin blieb es den größten Teil des Tages trocken. Was zwischendurch vom Himmel fiel war tatsächlich Schnee! Den sieht man hier in Freiburg ja nur sehr selten. Leider - oder zum Glück - schneite es nicht lange und liegen blieb auch nichts.

Einer der Kollegen meldete sich (schon wieder) krank. Gut, dass ich ihn und seine Bazillen am Dienstag nicht gesehen hatte. Die Fahrt steht ja kurz bevor. Ansonsten war es ein sehr produktiver aber ruhiger Bürotag.
Nach der Arbeit ging es zügig nach Hause. Da bin ich mal wieder ordentlich nass geworden. Kurzer Abstecher zur Drogerie, weil ich noch Zahnpasta brauchte. Da durften dann auch Spongebob Süßigkeiten mit. Als Kind der 90er Jahre musste das einfach sein. Aber ganz ehrlich: Diese Nuss-Dinger waren nicht gut :-(
Zum Abendessen habe ich TK-Asia-Gemüse, Hähnchenbrust und so asiatische Teigtaschen (ebenfalls TK) in die Pfannen gehauen. War lecker.
 
Donnerstag hatte ich mal wieder eine Nacht mit nur 3-4 Stunden Schlaf hinter mir. Der Arbeitstag war entsprechend mühselig. Vor allem weil ich mit meinem Hirnnebel noch weniger in der Lage war, Chefes teils irren Gedankensprüngen (in nur 4 Sätzen) zu folgen.

Eigentlich hätte ich Rechnungen schreiben müssen. Aber weil mir da beim letzten Mal in diesem Zustand zu viele Fehler (Kleinigkeiten, dennoch nervig) unterlaufen sind, habe ich das auf kommende Woche verschoben. Viel passiert gerade eh nicht, da kommt es auf 1-2 Tage mehr auch nicht an. 

Stattdessen habe ich mich langweiliger, hirnloser Fleißarbeit gewidmet und die neuen Prospekte sortiert und verräumt, die Anfang der Woche per Paketdienst kamen. Da sind wir jetzt auch wieder auf dem aktuellen Stand. Die Saison kann losgehen :-)

Nach der Arbeit hab ich meine letzten Hirnreserven nochmal bemüht, um den Einkaufszettel abzuarbeiten. Viel brauchte ich nicht - zum Glück. Wenn was fehlt, muss der MBW halt die nächsten Tage nochmal los. Kann ich auch nicht ändern.

Nachdem am Mittwoch im Radio von einem Cyberangriff auf die Deutsche Bahn die Rede war, mit Ausfällen auf der Homepage und Absturz der App, habe ich fix meine ganzen Reisepläne und Ticket Codes gescreenshottet. Denn es hieß der Angriff verliefe in Wellen. Aktuell liefe zwar alles, es könne aber sein, dass kurzfristig wieder alles abstürzt. Weil am Donnerstag dieses Thema mit keinem Wort mehr erwähnt wurde, bin ich gespannt, wie die Fart am Freitag klappt.

Zuhause wollte ich eigentlich nur noch ins Bett. Blöd, wenn der Magen knurrt. Diese PMS-bedingten Fresskalationen, die ich die letzten anderthalb Wochen fast täglich hatte, waren anstrengend und nervig. Zum Glück sollte am Wochenende damit Schluss sein. Hatte ich vor 2 Wochen noch gedacht, ich hätte wieder auf den richtigen Weg gefunden, waren die letzten Tage essenstechnisch eine einzige Katastrophe. 

Zum Abendessen gab es daher nur den schnellen Tortellini-Hawaii-Auflauf. Während der im Ofen war, hab ich noch den Willen aufgebracht, mich unter die Dusche zu werfen, damit ich Freitag 45 Minuten länger pennen kann. Falls wieder eine schlaflose Nacht droht, retten mir die paar Minuten mehr vielleicht am Freitag den Allerwertesten.
Die Wettervorhersage für das Wochenende ist auch mehr als bescheiden. Wenn ich Freitag ankomme soll es 0 Grad haben und schneien. Samstag und Sonntag sind 10-12 Grad mit Sturm und Regen angekündigt. Tja...was nimmt Frau da für ne Jacke mit, wenn sie mit leichtem Gepäck reisen will? Ich bin ja nicht so beknackt wie andere Damen, die für 2 Nächte den halben Kleiderschrank mitnehmen. Immerhin hab ich ja schon Schwimmzeug und ein Kilo Sand im Koffer!

Aktuell lese ich wieder mehr Fantasy als Liebesschnulzen jeglicher Coleur :-D Daher eine Buchempfehlung aus dem Fantasy-Genre: Beware The Boogerman (eine Horror-Komödie) von D. Glenn Casey. Allerdings weiß ich nicht, ob die deutsche Übersetzung gelungen ist, denn ich hab das Buch im englischen Original gelesen ;-)
 
Freitag musste ich auch zeitig aufstehen, obwohl ich eigentlich frei hatte. Immerhin konnte ich etwas über eine Stunde länger liegen bleiben. Während ich am Donnerstag noch hoffte, dass ich morgens meine Ruhe hätte, weil ja der MBW schon auf der Arbeit wäre, kam es dann doch anders. Denn der MBW war am Freitag krankgeschrieben :-/
Ich musste um kurz nach 9 Uhr am Hauptbahnhof sein. Das Wochenende werde ich, Geburtstag feiernd, mit meiner Familie im Sauerland verbringen. Essengehen, Schwimmen, Kuchen und Kinderbespaßung. Freitag hin. Sonntag zurück. So der Plan.
Ungewöhnlicher Brotaufstrich vom Büro-Weihnachts-Wichteln
Aber auf der Waage war ich morgens auch noch. Wie erwartet haben sich die beinahe täglichen Fresskalationen negativ ausgewirkt. Etwas Wasser war sicherlich auch dabei. Aber nicht nur. Verdient ist verdient und die Waage hat nichts beschönigt. Plus 900 g und 107,9 kg :-( Es kann nur wieder besser werden.
Die Zugfahrt ins Sauerland klappte vorbildlich. Die Züge waren proppenvoll, aber ich hatte in meinem Waggon im ICE eine Gruppe junger Männer, die übernächtigt und verkatert zum Glück sehr ruhig waren :-) Lediglich die Ausdünstungen vom Restalkohol waberten durch die Gänge. Aber herrliche Stille.
Das Papa-Taxi stand auch schon parat, als ich in Nordhessen ankam. Nachmittags kam meine Mutter noch vorbei und wir haben zu Dritt Waffeln gegessen und Kaffee getrunken.
Abends war ja geplant, dass ich mit Bruderherz und Familie Essen gehe. Erst hieß es Italiener oder Chinese. Darauf freute ich mich schon total, denn in beiden Restaurants war ich ja ewig nicht mehr. Blöderweise war die Kurze seit 5 Uhr wach und man befürchtete, sie würde pünktlich zum Abendessen einpennen. Daher schrieb mir mein Bruder, als ich gerade in Kassel war, dass es eine Planänderung gäbe. Falls Mademoiselle noch wach ist, ginge es nun in einen Dönerladen. Falls sie schliefe würde er Zuhause was für uns alle kochen. 

Blöhöööd! Wenn man sich so sehr auf eines von zwei guten Sachen freut und dann sowas... als die Meldung kam, hatte ich total Kohldampf, weil ich ja mit Pizza, Pasta oder gebratenem Reis gerechnet hatte. Ein ein Festmahl vorbereitend hatte ich ja wenig gefrühstückt und unterwegs auch nichts gegessen - gab ja noch die Waffeln bei den Eltern. Ich war echt genervt!

Am Ende hat meine Schwägerin dann noch einen mittelschweren Zickenanfall gehabt und mein Bruder kam mit der Großen zur "Krisensitzung" 30 Minuten bevor wir uns eigentlich alle treffen wollten. Denn natürlich war die Kurze pünktlich zum Abendessen weggeknackt. K fand es Zuhause zu unordentlich, um Besuch (wenn auch nur die völlig pflegeleichte Tante) zu empfangen. Daher kein Abendessen bei denen Zuhause. Essengehen mit allen zusammen aber auch nicht möglich, weil das Kind nicht wieder geweckt werden sollte. 

So landeten mein Bruder, die Große und ich dann im heimischen Imbiss bei Burger, Pommes und Currywurst. Ganz ehrlich? Fand ich gut. Wir hatten Spaß, das Essen von Winnie war wie immer mega lecker. Hat mir besser gefallen, als der vorab erwähnte Dönerladen, den M eigentlich ansteuern wollte. Mit K's komischer Laune war ich allerdings sehr gespannt, wie der Samstag verlaufen würde. Denn da wollten wir ja alle zusammen vormittags ins Schwimmbad/Spaßbad.



 
 

Die KW 8 in kurz:
Samstag: 3.374/1.800 kcal, 3.862 Schritte
Sonntag: 3.711/1.800 kcal, 1.820 Schritte
Montag: 3.722/1.800 kcal, 2.410 Schritte
Dienstag: 2.775/1.800 kcal, 4.370 Schritte
Mittwoch: 2.901/1.800 kcal, 5.049 Schritte
Donnerstag: 2.713/1.800 kcal, 5.411 Schritte
Freitag: 3.423/1.800 kcal, 5.630 Schritte

Zunahme: +900 g

Mittwoch, 18. Februar 2026

Man muss auch mal stolz auf sich sein...

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Stolz (von mittelniederdeutsch stolt „prächtig“, „stattlich“) ist das Gefühl einer großen Zufriedenheit mit sich selbst oder anderen, einer Hochachtung seiner selbst – sei es der eigenen Person, sei es in ihrem Zusammenhang mit einem hoch geachteten bzw. verehrten „Ganzen“. Eine zweite Bedeutung des Wortes Stolz, welche in der Alltagssprache mittlerweile eine untergeordnete Rolle spielt, ist ein von Selbstüberschätzung geprägtes Denken oder Verhalten (Hochmut).
(Quelle: Wikipedia) 
 
 
Als Heidi Anfang Januar mit der Idee um die Ecke kam, mal einen Post zu machen, auf was wir alles stolz sind, war ich spontan von dem Gedanken angetan. Vor allem weil mir auf Anhieb drei Dinge eingefallen sind, auf die ich echt stolz bin. Aber dann... hab ich sonst nichts, auf das ich stolz bin? Dann ging die Grübelei los. 
 
Von Hochmut bin ich weit entfernt. Ich bin ein sehr selbstreflektierter Mensch und weiß, wo meine Fehler und Schwächen liegen. Außerdem bin ich viel zu tollpatschig und verpeilt, um hochmütig zu sein :-D Aber ich bin manchmal echt stolz auf mich. Und jeder sollte auch (mal) stolz auf sich sein. Wobei es mir tatsächlich eher schwer fällt, auf mich selbst stolz zu sein. Auf andere bin ich ständig stolz...aber auf mich? Da musste ich echt gründlich nachdenken.
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Ich bin stolz, ...
 
...dass ich es nach 18 Jahren, in einer zuletzt sehr bedrückenden Beziehung, geschafft habe, mich zu trennen.
 
...dass ich trotz mehrfacher Versuche und Süßholzraspelei seinerseits, bei meinem Ex dieses Mal nicht wieder eingeknickt bin (wie die schon mehrfach zuvor). 
 
...dass ich es ohne aktives diäten geschafft habe, seit 2022 knapp 8 kg abzunehmen, ohne mich dabei einzuschränken und das (kulinarische) Leben trotzdem zu genießen.
 
...dass mein Bruder und meine Schwägerin, mich 2023 als Patentante für meine Nichte ausgewählt haben. Ich bin eine stolze (Paten-)Tante :-)
 
...dass ich mir im letzten Jahr einen jahrzehntealten Traum erfüllt habe, und mein erstes Tattoo habe machen lassen - und dann spontan noch zwei weitere. Ich hoffe, ich kann mir einen weiteren Traum erfüllen, sobald ich meine eigene Wohnung gefunden und eingerichtet habe. Bis dahin will ich mein Geld aber noch zusammenhalten.
 
...dass ich in den letzten gut 10 Jahren einen Freundeskreis aufgebaut habe, der mich mit all meinen Macken so akzeptiert wie ich bin. Auch wenn wir uns nicht regelmäßig sehen, haben wir doch alle täglich Kontakt zueinander.
 
...dass ich mich beim letzten Weihnachtsfest von anstrengenden Familienmitgliedern aktiv ferngehalten habe und eines der schönsten und entspanntesten Weihnachtsfeste überhaupt verbringen konnte. 
 
...dass ich nach der Trennung so schnell zu mir selbst zurück gefunden habe und endlich wieder mehr auf mich und meine Bedürfnisse achte.
 
...dass ich in den letzten Jahren immer mehr gelernt habe (und noch immer lerne), einfach ich selbst zu sein - egal was andere denken. Wenn das bedeutet, dass ich nie den passenden Deckel zu meinem Topf finde, dann sei es so. Aber ich will mich nicht mehr für andere verbiegen. 
 
...dass ich vor gut 19 Jahren den Schritt in die Fremde gewagt habe - weg von der Familie. Auch wenn ich anfangs viel Heimweh hatte und meine Leute manchmal immernoch sehr vermisse, bin ich doch die meiste Zeit froh über einen gewissen räumlichen Abstand zu all dem "Drama". Ich liebe meine Familie - kann sie aber nur in kleinen Dosen ertragen ;-)
 
...dass ich vor knapp 7 Jahren selbst erkannt habe, dass ich unter Depressionen litt und mich eigenständig auf den schwierigen und anstrengenden Weg zu einer Lösung begeben und schlussendlich die Pille abgesetzt habe. Denn die Pille war die Ursache für eine Hand voll Probleme, von denen ich lange nicht wusste, dass ich sie habe.
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Auf was seid ihr stolz? Fällt es euch leicht, stolz auf euch selbst zu sein? Ich bin ehrlich, bis ich diese paar Punkte zusammengetragen hatte, waren fast 6 Wochen intensiven nachdenkens vergangen. 
 
Ich bin sehr gespannt, auf was Heidi stolz ist. Zwei-drei Sachen bin ich mir sicher, die ich in ihrer Liste bereits kennen werde. Zumindest wäre ich an ihrer Stelle sehr stolz auf diese Dinge ;-) Und weil ich jetzt natürlich neugierig bin, gehe ich direkt mal bei ihr gucken. Kommt doch mit ⇒KLICK