Samstag, 27. Juni 2026

Wunschgewicht: KW 26 - 2026

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Samstag hatte ich eine eher schlaflose Nacht hinter mir. Es war so heiß. Und auch nachts kühlt es nicht mehr unter 20 Grad ab. Ich hatte zwischenzeitlich fast 26 Grad in meinem Zimmer. Im Rest der Wohnung lag die Temperatur auch bei 25-26 Grad. Und draußen war es um etwa 9:30 Uhr schon fast 40 Grad warm. Dabei war die Sonne um die Zeit noch nicht sooo lange über den Berg und die Bäume hinweg.
Ich war bereits um kurz nach 7 Uhr wach und hab mir meine Kommode beim Möbelschweden per Click & Collect bestellen wollen. Die Abholstation macht nämlich schon ab 8 Uhr auf (da ist es noch kühl!). Allerdings ist das in einer Hitzewelle auch nichts für Spontane. Denn der erste verfügbare Abholtermin für diesen Samstag war um 13:30 Uhr. Pah! Als wenn ich da noch einen Fuß vor die Tür setzen würden :-/
 
Ich hab mich also schnell fertig gemacht und bin gegen 8 Uhr zum Supermarkt, um ein paar fehlende Kleinigkeiten zu besorgen und war - völlig fertig - nach etwa 45 Minuten wieder Zuhause. 
 
Als ich beim Frühstück saß, klingelte es an der Wohnungstür. Ich hab gedacht, es wäre der Paket-Mann mit meiner Kochbox. Aber es war die Nachbarin...die mir dann erzählte, dass sie grad von der Arbeit käme und unten im Treppenhaus ein riesiges Paket für mich stünde. Besagte Kochbox! Der Paket-Mann hat nichtmal geklingelt :-( Ja, es ist heiß. Ich wollte seinen Job nicht machen. Aber wenigstens einmal kurz auf die Klingel drücken, sollte doch schon noch machbar sein :-/ Ich hätte sonst ewig gewartet, während meine gekühlten Lebensmittel unten warm werden. Denn die Benachrichtigung, dass die Box da wäre, kam auch erst kurz vor Mittag.
 
Ich hab die Box schnell hochgeschleppt - und war schon zum zweiten Mal an diesem Tag fix und fertig. Nach dem Frühstück hab ich sie ausgepackt, auf Vollständigkeit geprüft (alles tip top!) und die Zutaten in den Kühlschrank geräumt. 
 
Den restlichen Samstag habe ich in der Wohnung verbracht und mich kaum noch gerührt. Ich hab trotzdem weit über 3 Liter getrunken und musste so gut wie nie auf's stille Örtchen. 
 
Ich hab gelesen und ferngesehen, am Handy gedaddelt und mit Frust beobachtet, dass die Temperatur - trotz maximal möglicher Abschottung - bis zum späten Nachmittag von 26 auf 27 Grad anstieg. Da meine optimale Schlaftemperatur bei ca. 16-18 Grad liegt, wusste ich da schon, dass die nächste schlaflose Nacht bevor stand :-(
Am Abend hab ich dann das erste Essen aus der Kochbox gemacht: Griechisch gefülltes Fladenbrot mit Salat und Kartoffelecken mit Feta. Es war sehr lecker. Aber durch das Kochen hatte ich plötzlich 28 Grad mit rund 60% Luftfeuchtigkeit in der Küche. Und nach dem Kochen war ich das dritte Mal an diesem Tag rappel-fertig. 
 
Allerdings kam für die Kartoffeln das erste Mal die neue Backmatte zum Einsatz und ich bin von dem Ding wirklich schwer begeistert :-D 
 
Gegen 22 Uhr bin ich ins Bett. Kurz vorher hab ich noch lauwarm geduscht. Draußen immer noch über 30 Grad. Im Zimmer 27. Kein Lüftchen wehte. Und weil ich ohne Kissen und ohne Decke trotzdem schwitzend im Bett lag, bin ich erst weit nach 1 Uhr wirklich eingeschlafen :-(
 
Sonntag war ich gegen 8 Uhr schon wieder wach. Draußen schon 29 Grad. Drinnen hatte es sich nur um ein mickriges Grad abgekühlt. Und das obwol über Nacht sämtliche Fenster und Türen aufstanden!
 
Es soll die ganze Woche noch so heiß bleiben und ich bin jetzt schon völlig fertig :-( Wie gesagt, ich liebe es hier in Freiburg...bis auf die 6-8 Wochen Hochsommer. Mit winterlichen minus 20 Grad kommt mein Körper einfach (schon immer) deutlich besser zurecht als mit sommerlichen Ü25 Grad. Und ich hab das Gefühl, dass ich, je älter ich werde, umso schlechter mit Hitze zurecht komme.
 
Am Dienstag sind auch bis 36 Grad angekündigt. Ich hab nach der Arbeit einen Termin bei der Führerscheinstelle, um meine Fahrerlaubnis in die neue Variante umzutauschen. Dazu muss ich vor dem Termin noch schnell ein aktuelles Foto machen lassen. Leute, ich werde die nächsten 15 Jahre mit einem "völlig-fertig-von-der-Hitze-und-total-verschwitzt" Bild auf dem Führerschein rumlaufen :-( Wieso hab ich das so lange vor mir her geschoben?! Doofes Tuck!
Zum Frühstück - weil immer noch Erdnussmus und Chiasamen übrig sind - gab es wieder mein Reste-Müsli. Dieses Mal mit Erd- und Himbeeren als Topping.  
 
Der Sonntag verging ähnlich geruhsam wie der Samstag. Ich war nicht ein einziges Mal draußen! Stattdessen wurde der Blog hochgeladen, gelesen und mein Bambusbrett (Herdabdeckung) eingeölt. Wirklich produktiv war ich nicht. Aber alleine schon auf dem Sofa zu sitzen und am Laptop zu tippen, führte zu massiven Schweißausbrüchen. Obwohl sich mein Körper recht kühl anfühlte. Möglicherweise hatte ich auch mal wieder Hitzewallungen. Als wenn die Hitzewelle (draußen) alleine nicht schon anstrengend genug wäre :-(
 
Das Duschen hab ich auf nach dem Abendessen verschoben statt direkt morgens. Denn wenn es ähnlich liefe wie am Samstag, würde sich duschen tagsüber absolut nicht lohnen. Am Ende sollte ich damit auch Recht behalten.
Zum Abendessen gab es Lachs auf Risotto mit Zucchini. Super lecker. Aber die Küche glich nach dem Kochen wieder einem Tropenhaus. 

Die Nacht war anstrengend. Aber zumindest wehte endlich mal ein hauchzartes Lüftchen. Leider fielen die Temperaturen wieder nicht wirklich unter 20 Grad.
 
Montag hatte ich daher morgens immer noch 25-26 Grad im Zimmer. Bevor ich zur Arbeit bin hab ich alles bestmöglich abgeschottet. Der Arbeitstag versprach anstrengend zu werden.
Auch die Kollegen ächzten schon am vormittag und als sie über Mittag kurz reinschneiten, roch es noch sehr lange sehr männlich im Büro. Bäh!

Zumindest fährt die Straßenbahn wieder etwas besser und die Strecke mit dem SEV Bus ist deutlich kürzer geworden. Das sollte mir zumindest wieder etwas mehr Zeitersparnis auf dem Heimweg bringen. Denn gerade diese Woche hab ich ja noch ein bisschen was zu tun und zu organisieren nach der Arbeit.
 
Den Heimweg habe ich daher total motiviert über die Stadt angetreten, denn ich brauchte ja noch ein bisschen was für das Geburtstagspäckchen für die Schwägerin. Das muss Ende der Woche abgeschickt werden.
 
Am liebsten hätte ich im Laden übernachtet. Herrlich kühl dort! Aber mit den Zutaten für einen Do It Yourself Geburstagskuchen (Backmischung für Zitronenkuchen mit passender Silikon-Kuchenform, bunten Streuseln und Geburtstagskerzen für oben drauf) bin ich dann doch wieder in die Hitze und 'gen Heimat.
Die Bahnfahrt war absolut ätzend. Eines der neuesten StraBa Modelle, die die Stadt angeschafft hat und die Klimaanlage bließ gefühlt feucht-warme Luft durch das Fahrzeug. Dass wir dann - weil die Autos mal wieder die Gleise im Rückstau der Baustelle blockierten - in der prallen Sonne noch eine Ewigkeit rumstehen mussten, war die reinste Qual. Mir war tatsächlich einmal kurz schwarz vor Augen. Die Dame schräg gegenüber sah auch nicht sonderlich gut aus.
 
Den letzten Kilometer bin ich dann wieder gelaufen, weil mir der olle Bus vor der Nase weggefahren ist. Diese "Nothaltestelle" für den SEV Bus ist echt mies geplant. Denn wenn man aus der Bahn steigt, kann man wegen eines Zauns nicht die drei Schritte schnell zum Bus machen. Man muss erst einmal komplett um den Zaun herum laufen. Natürlich wartet der Bus nicht, auch wenn er dich (und viele andere) kommen sieht. Und statt 10 Minuten in der prallen Sonne auf den nächsten Bus zu warten, hab ich den Luxus, fit genug zu sein, um in der Zeit nach Hause zu laufen. Auch wenn es bei der Hitze echt anstrengend ist. Wobei ich am Montag tatsächlich bei 37 Grad im Schatten kurz gefroren habe, nachdem ich aus der Staßenbahn ausgestiegen war. Ihr könnt auch also vielleicht vorstellen, wie heiß es da drin gewesen sein muss.
Zum Abendessen gab es Reis nach Keshi-Yena-Art (was angeblich von Curacaos Nationalgericht inspiriert worden sein soll) mit Hühnchen und einer Tomaten-Kokos-Soße. Mit Fußball und der WM hab ich ja so gar nichts am Hut. Aber neue Gerichte probiere ich trotzdem gerne aus. Daher hatte ich dieses hier ausgewählt. Und es war sooo mega lecker! In die Soße hätte ich mich reinlegen können. Ich hab davon sogar einen Rest übrig gehabt und werde den einfrieren :-)
 
Dienstag...immer noch schweineheiß! Inzwischen haben sich die 27 Grad in meinem Zimmer etabliert. Nachts kann ich maximal 1 Grad abkühlen. Sobald ich von der Arbeit komme, sind es die üblichen 27 Grad - trotz Schotten dicht.
Der Arbeitstag war vollgepackt und anstrengend. Um meinen Kreislauf zu schonen, mache ich aktuell die Pausen im Büro. Morgens geht es ja als noch. Aber Mittags ist es für mich bereits unerträglich (sogar im schattigen Park) und die Heimfahrt ist die Hölle. 

Und dieses Mal stand ja dann nach der Arbeit noch der Termin bei der Führerscheinstelle an :-/ Ich hab ernsthaft überlegt, ihn kurzfristig abzuagen. Aber ich will das Thema endlich abhaken und vom Tisch haben. Also hab ich durchgezogen. Ich kann mich nicht erinnern, wann das letzte Mal jemand meinen Führerschein sehen wollte. Und wenn da die nächsten 15 Jahre ein grausiges Bild drauf ist, dann ist das jetzt einfach so. Basta!

Den Termin hatte ich für 16:45 Uhr ausgemacht. Am Service-Zentrum war ich um 16:20 Uhr. Zeit genug, im klimatisierten Inneren kurz abzukühlen und an dem ollen Automaten ein blödes biometrisches Foto zu machen. Ich hasse biometrische Fotos. Die sehen immer aus, als hätte man sie aus der Verbrecherkartei entnommen :-( Zumindest bei mir.
 
Inzwischen gibt es dort sogar 3 Foto-Boxen, weshalb ich gar nicht lange warten musste, bis eine frei wurde. Das Bild ist - trotz Hitze - ganz okay geworden. Also, für ein biometrisches Foto. Das auf meinem Perso sieht noch etwas schlimmer aus :-D Es ging dirket digital zur Sachbearbeiterin. Weil ich aber nicht so lange auf die Foto-Box warten musste, wie befürchtet, musste ich tatsächlich noch 10 Minuten warten, bis ich meinen Termin-QR-Code vom Handy scannen und meine Wartenummer bekommen konnte. 
 
Danach ging es ratzfatz. Perso, alter Führerschein, 2 Unterschriften und einen Bezahlvorgang später war alles erledigt. Hat kaum 10 Minuten gedauert. Der ganze Spaß hat mich jetzt (inkl. Foto) fast 40 EUR gekostet. Der alte Führerschein wurde vor Ort entwertet und ist jetzt noch 3 Monate gültig. Der neue wird mir in 4-6 Wochen per Post zugestellt. Hab ich das jetzt auch endlich von der Backe.

Nach Hause bin ich mit der Bahn hinten rum gefahren - die geht vom Rathaus aus schneller als die andere. Natürlich fahren da nur die alten Modelle ohne Klimaanlage und mir fiel (im wahrsten Sinne des Wortes) brühwarm ein, dass ich schon wieder meinen Fächer zuhause hab liegen lassen. Der hat mir auf StraBa Fahrten im Freiburger Glutofen schon so oft das Leben erleichert. Eine der besten Anschaffungen der letzten Jahre! Nützt nur nichts, wenn er Zuhause auf dem Regal liegt :-/

Endlich Zuhause führte der Weg - wie zuletzt immer - erstmal unter die kalte Dusche. Nützt zwar nicht wirklich was, weil man vom abtrocknen alleine schon wieder völlig schwitzig wird. Aber das Gefühl ist trotzdem ein anderes.
Zum Abendessen gab es Hühnchen in Organgensoße mit Ofenkartoffeln und Brokkoli. Die Soße war der Knaller. Ich bin ja eigentlich so gar kein Soßen-Fan. Aber diese war super lecker :-D
 
Mittwoch. Heiß. Morgens um 6:30 Uhr schon 23 Grad draußen. Und die Sonne war gerade erst über den Berg, aber noch hinter der Baumkrone. Das Thermometer hing im Schatten.

Mit bereits am Morgen vorhandener Hirnschmelze, hab ich - schon wieder! - meine Fächer Zuhause liegen gelassen. Das fiel mir aber erst im Büro auf :-/ Ich hatte mir eine Erinnerung ins Handy gespeichert. Es würde mich am Abend anklingeln und mich erinnern, dass ich das Ding endlich direkt im Rucksack verstaue, damit ich am Donnerstag nicht wieder ohne da stehe.
 
Am Mittwoch ging endlich mal wieder ein Post im Wanderblog online. Und der Bürotag war anstrengend - einfach weil zu warm. Man merkt, dass die Leute wegen der Hitze immer gereizter werden. Sowohl die Kollegen als auch Chefe und die Kunden. Im ÖPNV leiden wir alle still gemeinschaftlich. Da blieb es bisher erstaunlich friedlich.

Auf dem Heimweg blieb mir nichts anderes übrig, als auf den SEV Bus zu warten. Denn ich brauchte noch Bananen. Spontan hab ich noch die 4 Zutaten für ein schnelles, und vor allem kühles, Dessert eingekauft.
Endlich Zuhause gab es Hähnchen-Souflaki-Bites mit buntem Salat. Das war super schnell gemacht und hat die Küche mal nicht in ein Tropenhaus verwandelt.
Das Dessert aus Windbeuteln (TK), Himbeeren (TK) und einer Soße aus Quark und gezuckerter Kondensmilch war super lecker und taute auf, während ich kochte. So konnte ich es direkt kühl genießen. 
 
Nach dem Essen fix unter die Dusche und dann war der Abend gefühlt gelaufen. Ich bin einfach nur noch platt.
Der Ventilator hat es endlich nach oben geschafft.
Am Wochenende sind 40 Grad angekündigt. Knapp drunter haben wir hier ja schon die ganze Zeit. Absolut ätzend. Denn die angegebenen Temperaturen sind ja immer die Schatten-Temperaturen. Und 39 Grad im Schatten bedeutet (je nach Umgebung) 45-55 Grad in der Sonne! Ich hoffe, unser Mädelswochenende in Stuttgart wird ein bisschen "kühler".
 
Donnerstag. Tag sieben im Freiburger-Glutofen. Ich hatte echt mies geschlafen. Nicht nur wegen der Hitze. Die alleine ist ja noch nicht genug. Nein. Ich bin auch schon wieder Luteal. Heißt: PMS. Schlafstörungen, Hitzewallungen (von innen) und Hitzewelle (von außen). Am liebsten würde ich mich gerade zum Sterben ins Eisfach zurückziehen. Ich bin nur noch gereizt und genervt und kann doch nichts an der Situation ändern. Daher bin ich gerade echt nur am jammern :-/
 
Zwei Handtücher sind ins Bett eingezogen. Ein Badetuch auf der Matratze und ein kleineres auf dem Kopfkissen. Ich hab den verlustigen Nachtschweiß lieber dort drin als in der Matratze und im Kissen. Die Handtücher kann man wenigstens gescheit waschen.
 
Über Nacht hatte ich den Ventilator vor dem offenen Fenster stehen. Wenn schon die Natur kein Lüftchen bereitstellt, dann blase ich mir (hoffentlich) die kühlere Luft von draußen nach drinnen. Bisher konnte ich nachts die Zimmertemperatur um maximal 1 Grad reduzieren. Mit Ventilator habe ich tatsächlich am Morgen 2 Grad weniger geschafft. 26 statt 28 Grad :-) Und der Ventilator lief nur von 4 bis 6 Uhr. Immer noch viel zu warm. Zumal die 26 Grad ja nicht lange vorhalten werden. Spätestens nach Feierabend wären die 28 wieder da :-(
 
Ich war bereits ab 8:30 Uhr total unkonzentriert und musste höllisch aufpassen beim arbeiten. Zusätzlich war es streckenweise auch noch ziemlich stressig und am Nachmittag hatte ich rasende Kopfschmerzen.
Immerhin hatte ich meinen Fächer dieses Mal tatsächlich dabei. Die Heimfahrt war so nicht gut, aber einen Ticken aushaltbarer. 
Den letzten Rest bin ich wieder gelaufen und stellte fest, dass ich das erste Mal seit Tagen wieder Wolken am Himmel gesehen habe. Von Gewittern oder Regen war aber weit und breit keine Spur.
Zum Abendessen gab es Würstchen-Paprika-Gulasch mit käsigem Kartoffelpü.
 
Freitag wollte ich nicht raus. Die Wolken, die ich am Abend vorher gesehen hatte, hatten sich über Nacht verdichtet und die Wolkendecke wirkte wie eine Glocke, so dass es sich in der Nacht auf Freitag noch weniger abkühlte, als es das eh schon tut. 
Temperaturen jeweils im Schatten gemessen!
Um Mitternacht waren es noch 32 Grad draußen. Um 3 Uhr morgens noch 27 und als ich morgens um 6 Uhr (da machten die Bauarbeiter Krach) aufstand, waren es immer noch 25 Grad. 
Um zum Büro zu kommen, nehme ich seit Wochen den Schleichweg am Waldrand entlang, hinten über den Parkplatz. Weil man vorne wegen der Baustelle nicht gescheit über die Ampel kommt. Dort hinten in der Ecke, war es morgens um 7:30 Uhr so herrlich. Ich hätte meinen Schreibtisch gerne dort hin verfrachtet. Aber spätestens ab 10 Uhr steht da auch die pralle Sonne :-/
Zur Arbeit hatte ich mich extra Wasser mitgenommen. Ich habe während des Arbeitstags gute 3 Liter getrunken. Und dann abends Zuhause nochmal 1,5 Liter. Ich fühle mich unwohl, mein Kreislauf machte ab Nachmittag Zicken und ich bin total aufgedunsen. Meine Haut im Gesicht brennt und tut weh, weil sie ständig feucht ist vom Schwitzen. 
 
Wusstet ihr, das wir Frauen bei Hitzewellen biologisch benachteiligt sind? Da gibt es neue Studien drüber. Das ganze Ausmaß ist aber noch immer nicht richtig erforscht. Aber wir schwitzen scheinbar weniger und viel später als Männer. Wir fangen erst richtig an zu schwitzen, wenn unsere Kerntemperatur ansteigt. Außerdem haben Frauen mehr Fett-/Bindegewebe und weniger Muskelmasse, so dass die Hitze im Körper auch schlechter nach außen abgegeben werden kann. Hinzu kommt der übliche Hormonmist während der Lutealphase, der Perimenopause, einer Schwangerschaft oder den Wechseljahren, der die Körpertemperatur zusätzlich (von innen) hoch pusht. Da hab ich neulich ein sehr interessantes Video von einer britischen Ärztin gesehen, die sich mit dem Thema beschäftigt. 
 
Kein Wunder, dass ich das Gefühl hab, ich kann im Moment gar nichts außer vor mich hin existieren und atmen. Luteal UND Perimenopause in einer Hitzewelle sind eine absolut besch... Kombination.
im Studio beim Stechen (links) & 1 Jahr alt (rechts)
ABER: Immerhin hat mein zweites Tattoo am Freitag seinen ersten Geburtstag gehabt :-D Der Arbeitstag war absolut ätzend. Ich habe im Schneckentempo gearbeitet, alles doppelt und dreifach kontrolliert und dann doch noch einen Fehler entdeckt. Als endlich Feierabend war, machte ich drei Kreuze.
Die Heimfahrt war grenzwertig. Das Abendessen waren lediglich aufgetaute TK-Nudeln. Danach kalt duschen.
 
Das Telefonat mit Papa war kurz. Da oben ist es auch heiß. Nicht so schlimm wie hier. Aber doch ungewöhnlich nah dran. Daher passiert bei der Familie aktuell auch nur das absolut nötigste. 
 
Da ich seit Mittwoch weiß, wann ich im August Urlaub habe, konnte ich mit der Familie schon Termine abstimmen. Einen Tag ist Grillen bei Papa angesagt, einen Tag wollen wir nochmal zum Spaßbad nach Willingen. Vom Freizeitpark war (zum Glück) nicht mehr die Rede :-D Mit den beiden Freundinnen muss ich noch was ausmachen. Aber ich freu mich schon wie Bolle!
 
Tja, und dann ist da ja noch Omas 90. Geburtstag. Sie hat Dienstag Geburstag und ich hatte gehoffe, dass die große Feier am Wochenende drauf stattfinden würde. Da wäre ich nämlich schon wieder Zuhause und müsste die ganze Sippe nicht sehen ;-) Der Plan war, zu Omas Geburtstag am Dienstag zu gehen und einfach Zeit mit ihr zu verbringen. 
 
Ein Telefonat am Mittwochabend mit meiner Patentante ergab allerdings, dass die große Sause tatsächlich an Omas Geburtstag, mitten in der Woche, stattfinden würde. Mit allen! Bei Oma! Sie wissen ALLE, dass Oma nicht stillsitzen und sich bedienen lassen kann. Sie wird den ganzen Tag rumrennen und versuchen, so viel wie möglich zu machen. Die Frau wird 90! Am Ende wird sie völlig fertig sein, auch wenn sie Hilfe beim Tisch decken und Aufräumen bekommt und sich andere um Kuchen und Co. kümmern. Da der Bürgermeister (oder ein Vertreter) gegen 11 Uhr zum Gratulieren erwartet wird, soll der ganze Spaß also schon vor Mittag mit Schnittchen losgehen. Nachmittags Kaffee und Kuchen und mein Onkel überlegt (je nach Wettervorhersage), ob wir nicht alle abends noch grillen. 
 
Natürlich findet das also alles bei Oma statt, weil keiner aus der Sippe die ganze Bagage den ganzen Tag bei sich Zuhause haben will. Vor allem nicht die mit Sitzfleisch, die ums Verrecken nicht abhauen wollen. Das erinnert mich so sehr an das eine Familienfest (ich weiß nicht mal mehr welches), als Opa rappelfertig am Abend in seinem Sessel saß und meinte, wer würde jetzt so gerne ins Bett gehen. Ich bin dann gegangen und hab später gehört, dass "die mit Sitzfleisch" trotzdem noch für 2-3 Bierchen dort geblieben sind. Find ich persönlich unmöglich. Und obwohl Oma NIE was sagen würde, oder vielleicht gerade deswegen, tut sie mir schon ein bisschen Leid. Ich finde, sowas muss nicht sein. Denn wenn andere den Wink mit dem Zaunpfahl nicht verstehen (wollen), dann geht es am Ende nicht mehr um Oma, sondern um die "Feierwut" der anderen. Und genau deswegen feiere ich grundsätzlich meine Geburtstage nicht.
 
Auf der Waage war ich am Freitag natürlich auch. Ich hatte - weil ich total aufgedunsen bin und unmengen Wasser eingelagert habe - mit einer fetten Zunahme gerechnet. Stellt euch meine Überraschung vor, als die Waage trotz allem 300g weniger anzeigte! Ich hab keine Ahnung, wie das passiert ist. Aber aktuell 108,1 kg
 
Und am Wochenende? Muss der Methusalem nochmal herhalten. Ich kann ja ab 8:30 Uhr meine Kommode beim Möbel-Schweden abholen. Davor oder danach - je nachdem wann ich wach werde - noch fix ein paar Kleinigkeiten einkaufen. Mit dem alten Auto, denn der Supermarkt liegt grad auf dem Weg.
 
Und dann möglichst früh wieder Zuhause sein und nichts mehr machen (müssen). Für das Wochenende habe ich keine Pläne, außer die Hitze irgendwie auszuhalten und nicht vor die Tür zu gehen. Ich hoffe wirklich, dass es nächste Woche ein klein wenig moderater wird mit den Temperaturen.
 
 
 

Die KW 26 in kurz:
Samstag: 3.142/1.800 kcal, 3.153 Schritte
Sonntag: 3.265/1.800 kcal, 2.266 Schritte
Montag: 2.259/1.800 kcal, 5.099 Schritte
Dienstag: 2.337/1.800 kcal, 5.758 Schritte
Mittwoch: 2.695/1.800 kcal, 5.183 Schritte
Donnerstag: 2.686/1.800 kcal, 6.663 Schritte
Freitag: 3.212/1.800 kcal, 5.745 Schritte

Abnahme: -300 g

Sonntag, 21. Juni 2026

Wunschgewicht: KW 25 - 2026

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Samstag war ich bereits gegen 7:30 Uhr wach. Aufgestanden bin ich erst gegen 9 Uhr. Und da hatte ich vorne in der Sonne bereits 27 Grad. Hinten im Schatten waren es immerhin schon 20. Und jetzt überlegt mal, dass ich am Tag vorher noch in Jeans und Jacke rumgelaufen bin. Samstag war Kurze-Hosen-Wetter. Leider war es viel zu windig, um die Sonnenschirme aufzumachen. So wurde es am späten Nachmittag leider ordentlich warm auf dem Balkon und somit auch im Wohnzimmer.
 
Mein Kreislauf war erstaunlich stabil und nach dem Frühstück musste ich leider wieder ewig auf den MBW warten, bis der in den Quark kam - das vermisse ich absolut gar nicht, dieses ständige warten -, damit wir den Resteinkauf abhaken konnten. Wenn ich überlege, wieviel Zeit ich früher damit verschwendet habe, ständig auf ihn zu warten... ich bin echt dumm.
 
Wieder Zuhause war ich klitschnass geschwitzt und hab mich erstmal auf der Couch breit gemacht und den Blog hochgeladen. 
 
Den ganzen Vormittag trudelten schon Videos und Nachrichten von Bruderherz ein, weil er ja Dienst mit der Feuerwehr schob, da ja der Bundes-Fritze sein Theater im Heimatkaff aufführte. 
Meine Mutter wurde während der Hunderunde auch vom Militär aufgehalten, weil der gewünschte Mülleimer zur Entsorgung der Hunde-Kacktüte leider schon im Sperrbereich stand. So nah und doch so fern ;-) Und ich fiel lachend fast von der Couch, weil ich mir meine nörgelnde Mutter vor einem Panzer stehend vorstelle, wie sie einem schwer bewaffnetem Soldaten mit dem vollen Hunde-Kackbeutel vor dem Gesicht rumwedelte :-D
 
Als der MBW endlich zu seiner Mutter abdüste, habe ich Staubgewischt. Weil ich so im Flow war, hab ich direkt noch gesaugt und - weil ja keiner da war, der ständig im Weg rumrennt - auch noch geputzt. Danach war ich (wieder) klitschnass geschwitzt. Für den Tag hat's dann echt gereicht. 
Bis der MBW wieder eintrudelte, hab ich einen kleinen Glückbringer für das neue Auto gehäkelt. Der war nach ca. 1,5 Stunden schon fertig. Wenn das YouTube Video nicht so blöd geschnitten gewesen wäre, hätte ich es wohl schneller geschafft. Aber wegen des ungünstigen Schnitts musste ich tatsächlich einen Teil wieder aufribbeln und neu häkeln :-/
Zum Abendessen gab es Lachs-Burger (die Patties waren TK) mit Rucola-Erdbeer-Salat. Den hatte ich schon ewig nicht mehr und die Erdbeeren vom Obsthof um die Ecke sind inzwischen auch bezahlbar. 
 
Weil ich wegen des alten Autos ein komisches Gefühl hatte und ich keine Lust habe, nochmal den Wocheneinkauf zu Fuß zu machen, habe ich sicherheitshalber für das nächste Wochenende eine Kochbox geordert.
 
Sonntag war ich gegen 8 Uhr wach. Zum Frühstück hab ich das gleiche Reste-Verwertungs-Müsli zusammengeschustert wie neulich. Haferflocken, Chiasamen, Milch und Erdnussmus. Dieses Mal hab ich aber, wegen der Süße noch einen Klecks Honig zugefügt und einen Rest Erdbeeren sowie eine Banane. Sooooo gut!
Danach gab es noch einen Test-Toast...mit "alternativem" Nutella. Eigentlich ist es ein süßer Brotaufstrich in der Geschmacksrichtung Zimtschnecke. Basis sind allerdings Bohnen. Ich hab zu meinen WW-Zeiten schonmal Bohnen-Schoko-Kuchen gebacken der erstaunlich lecker war. Dieser Brotaufstrich ist schon seit einer Woche offen. Das erste Mal, zimmerwarm, fand ich ihn nicht gut. Dieses Mal - direkt aus dem Kühlschrank - schmeckte er deutlich besser :-)
Weil ich es am Samstag nicht ins Schwimmbad geschafft habe, wollte ich eigentlich am Sonntag gehen. Dann war aber das Wetter so schön und mein Körper hat mal kein Theater gemacht. Da waren ja auch noch die neuen Trekkingschuhe, die eingelaufen werden wollten. 
Ich bin also statt zum Schwimmen spontan in den nächsten Ort gefahren und einmal kreuz und quer durch den Stadtwald gewandert. Ich war gute 2 Stunden unterwegs und es tat echt mal wieder gut. Die Schuhe sind auch super. Ich merkte am Ende, dass ich ewig nicht gewandert war. Dabei hatte diese Strecke nichtmal Steigungen :-/ Die Fußsohlen brannten stellenweise - wahrscheinlich auch wegen der neuen Schuhe. Aber eine Blase habe ich mir nicht gelaufen.
Wieder Zuhause direkt unter die lauwarme Dusche und danach hatte ich so einen Kohldampf, dass ich direkt gekocht habe. Es gab nur ganz fix meine Jäger-Käse-Spätzle.
 
Montag startete ich den Tag wieder mal mit nur ca. 5 Stunden Schlaf. Der Bürotag war daher recht anstrengend, aber ich war dennoch sehr produktiv. Nicht nur in Sachen Arbeit, sondern auch in Sachen neues Auto.

Ich wollte einen Termin zum Ummelden machen, da waren aber (noch) keine für den Zeitraum verfügbar, den ich brauche. Telefonische Nachfrage ergab, dass man am Telefon auch keinen weiter in der Zukunft ausmachen kann. Daher musste ich hier leider warten und mich noch ein paar Tage in Geduld üben :-/ Wo ich die Dame vom Bürgerservice aber eh grad dran hatte, hab ich noch gefragt, wo ich die Termine für den Pflichttausch des Führerscheins finden kann. Da hab ich ja schonmal nach gesucht und mein alter EU-Führerschein hätte schon im Januar gegen einen aktuellen getauscht werden müssen. Weil ich aber nicht fündig wurde, schob ich das auch einfach vor mir her. Fünf Minuten später hatte ich einen Führerschein-Tausch-Termin für die kommende Woche :-) Auch eine Baustelle weniger. Denn wer noch mit dem alten EU-Führerschein unterwegs ist, begeht tatsächlich eine Ordnungswidrigkeit die mal eben 10 EUR kostet, wenn man erwischt wird. Nicht viel. Aber sparen kann man sich das trotzdem.

Ich hab mir mein Wunschkennzeichen bei der Stadt reserviert - der erste Wunsch war sogar direkt frei! -, ein SEPA-Formular für die Kfz-Steuer runtergeladen und ausgefüllt sowie eine Umweltplakette beantragt. Die brauche ich leider in Freiburg, da ich in der "Umweltzone" wohne. Fehlt nur noch der Termin zum Ummelden. Und das "Leih-Geld", was bis Ende der Woche auf meinem Konto sein sollte.

Ich freu mich total und bin gleichzeitig sehr aufgeregt. Das Ganze erinnert mich an meinen ersten selbst gebuchten Flug :-) Beim Schrottplatz habe ich mich auch erkundigt, wie ich das alte Auto loswerden kann und was es kostet. Denn am Sonntagabend kam endlich eine Mail aus der Werkstatt. Die Motorleuchte ist an, weil die Lambdasonde (musste googeln was das ist!) defekt ist. Die hat irgendwas mit der Abgasreinigung zu tun und wenn sie defekt ist kommt es zu einem extrem erhöhten Benzinverbrauch und der Katalysator kann Schaden nehmen.

Eine Reparatur liegt laut Lieblingsmechaniker bei rund 400 EUR. Dazu die fälligen Schweißarbeiten am Schweller (300 EUR), Inspektion und TÜV im Januar (nochmal rund 500-600 EUR) - ohne Garantie, ob das Auto nochmal TÜV bekommt und was die nächsten 2 Jahre weiter kaputt geht... Nein! Ich stecke hier keinen Cent mehr rein. Denn um es für lau weiter verkaufen zu können, müsste ich ja die 1.000 - 1.500 EUR reinstecken und ob ich die beim Verkauf wieder rausbekomme? Das Risiko gehe ich nicht ein.

Info vom Schrottplatz: Mein Auto verschrotten kostet NICHTS! Die melden es sogar gratis für mich ab und schicken mir dann die Papiere zu. Lediglich für die Entsorgung der alten Winterreifen muss ich 20 EUR bezahlen. Bringen kann ich das Auto (es fährt ja noch) zu den Öffnungszeiten, wann ich Lust hab.
Mit Schlafmangel und den Gedanken bei gefühlt drei Duzend Baustellen gleichzeitig, fuhr ich abends zur Werkstatt, um den Methusalem nach Hause zu holen. Rücksprache mit dem Lieblingsmechaniker: "Ich sag dir ganz ehrlich, fahren würde ich mit dem jetzt nicht mehr. Im schlimmsten Fall kann es zu einem Brand kommen!". Schluck. Ich hab ihm gesagt, dass er nur noch 3 Wochen, das heißt 6 Mal 5 Minuten durchhalten muss, bis ich das neue Auto bekomme. Er meinte, DAS könnte ich noch machen. Aber von längeren Fahrten rät er dringend ab. Also fährt der Methusalem noch max. dreimal zum Supermarkt (je 2x 5 Minuten) und tritt dann seine letzte Fahrt zum Schrottplatz an.

Vielleicht fährt er auch noch einmal kurz zum Möbelschweden (ca. 10 Minuten pro Strecke), damit ich zumindest meine neue Kommode bekomme und den Sperrmüll endlich loswerden kann. Der Rest im Zimmer muss definitiv warten, bis ich wieder flüssig bin. Aber der angesammelte Sperrmüll nervt schon gewaltig. Der muss weg. Dafür brauche ich aber zumindest die Kommode. Und die lade ich lieber in den im Sterben liegenden Methussalem, als in das neue Auto ;-)
Zum Abendessen gab es ein Entrecôte-Steak mit Kartoffelecken (gewürzt mit Raz el Hanout) und einer TK-Gemüsemischung alla Frankreich. Lecker war's. Aber es wurde wegen Werkstatt und Co. doch alles recht spät. 

Das Montagstelefonat mit Papa ergab auch nicht viel Neues. Das Theater am Wochenende mit dem Bundes-Fritzen hat er sich nicht angetan. In der Zeitung stand auch nicht viel. Ich hatte ein paar Bilder auf Socialmedia gesehen, die tatsächlich besser waren als die aus der Zeitung ;-) Irgendwas war noch mit Veteranen-Tag, wo ein EuroFighter über sämtliche Rathäuser im Hochsauerlandkreis fliegen sollte. Das hat er aber auch verpennt. Er könnte jetzt bei irgendeiner Behörde oder der Bundeswehr so einen Orden oder eine Nadel (für Veteranen) beantragen, meinte er. Zitat: "Wenn's die vor 25 Jahren schon gegeben hätte, hätte ich das glatt gemacht. Jetzt, mit über 70, brauch ich das auch nicht mehr." Ich hab ihn dann noch an Mamas Geburtstag erinnert - den hätte er nämlich glatt vergessen! Und anschließend konnte ich mich endlich mit Buch ins Bett verziehen.
 
Dienstag begann unerwartet wolkig. Der Sommer machte schon wieder eine kleine Pause. Von mir aus gerne :-) Denn es ist ja erst Juni und die nächste Hitzewelle kommt bestimmt.

Im Büro war gut zu tun, aber ich hatte auch schonmal stressigere Sommer. Von daher war ich froh, als ich Pause machen konnte. 
 
Am See hab ich zwei Mückenstiche an den Beinen und einen weiteren Insektenbiss- oder stich am Arm abbekommen. Ich hätte mich den restlichen Tag totkratzen können. Blöde Mistviecher.
Nach der Arbeit war ich schnell in der Stadt, um für meine Mutter ein Geburtstagsgeschenk zu besorgen. Da ich ja aktuell ohne Auto bin und daher nur blöd zur Post komme, um ein Paket aufzugeben (Baustellen kombiniert mit doofen Öffnungszeiten), werde ich einfach einen Einkaufsgutschein für den Supermarkt besorgen. Der passt in einen Briefumschlag, kann nach Feierabend schnell eingeworfen werden und sollte dann pünktlich zum Geburtstag da sein. Besser als Stehrümchen und entlastet ein wenig ihre magere Rente.

Für den Heimweg hatte ich nun die Wahl mit dem SEV Bus auf unbestimmte Zeit im Stau zu stehen oder mit der anderen Bahnlinie hinten herum wieder 'gen Heimat zu fahren. Beides kostet viel Zeit, aber ich denke, mit der Bahn war ich - trotz des großen Umwegs - dennoch schneller. Denn es war der übliche Feierabendverkehr-Stau vor der Baustelle. Während bereits meine Straßenbahn für rund 10 Minuten im Verkehr steckte, weil mal wieder die Gleise blockiert waren, kam der Bus (in Sichtweite) absolut gar nicht voran. Selbst als wir es bis zur Haltestelle schafften, stand der Bus noch immer so ziemlich an der gleichen Stelle. Ich lief den letzten Kilometer nach Hause. Der Bus hat mich bis dahin nicht überholt. Gut, dass ich nicht gewartet habe.
Zum Abendessen - wieder so spät :-/ - hab ich nur TK Rippchen in den Ofen gekloppt und Mais warm gemacht. Fertig. Muss reichen.
 
Mittwoch war der Sommer mit einem Schlag zurück. Etwas über 30 Grad und Sonne satt. Während es vormittags und Mittags im Park noch gut auszuhalten war, war die Heimfahrt in der alten StraBa ohne Klimaanlage sehr grenzwertig. Vor allem auf dem letzten Stück, wo wir in der prallen Sonne im Verkehr steckten und in der ollen Metallbüchse vor uns hin garten. Den letzten Rest ging es dann wieder Zufuß - trotz Hitze. Denn, obwohl der SEV Bus gerade in die Haltestelle einfuhr, als ich von dort los lief, überholte er mich nicht, bis ich Zuhause war - Stau. Man ist Zufuß einfach schneller als mit dem Bus. Mir tun nur die Leute leid, die eben nicht so weit laufen können. Was die an Zeit verlieren jedes Mal...
Bissige Marienkäferlarve in der Pause
Der Arbeitstag wer mega stressig. Aber ich hab tatsächlich alles geschafft und war am Ende froh, als ich gehen konnte. Zumal sich seit ca. 15 Uhr wieder Kopfschmerzen breit machten.

Einen Termin zum Auto ummelden habe ich am Mittwoch auch noch ergattert :-) Ich bin perfekt vorbereitet. Und wehe ich hab mit meiner Hirnschmelze jetzt irgendwas übersehen.

Als ich Zuhause ankam, stand der Paketmann mit einer Sackkarre voller Pakete vor der Tür...und quatschte mit dem MBW. Der hatte einen kleinen Umschlag in der Hand, grinste mich an und reichte ihn rüber. Dann der Paketmann: "Hier ist noch eins für dich." Tschakka...meine reservierten Wunschkennzeichen sind auch schon da :-D Der Schildermacher gegenüber von der Zulassungsstelle hat tatsächlich einen Onlineshop, wo man sich die Dinger bequem nach Hause liefern lassen kann. Wie gesagt, ich bin bestens vorbereitet ;-) Und online bestellen spart bei der aktuellen Verkehrssituation Zeit und Nerven.
Anhänger für den neuen Autoschlüssel u. Mäppchen für die Papiere
Weil ich Durst hatte und drigend wo hin musste, hab ich die Herren unten einfach stehen gelassen. Der Nachbar von unten drunter gesellte sich dann auch noch in die illustre Testosteron-Runde und ich schmiss die Wohnungstür hinter mir zu.

Als ich aus der Dusche kam hatte es der MBW auch wieder nach oben geschafft und schmiss mir ein drittes Päckchen zu: Meine Silikon-Backmatten :-D Ich mache so viel im Backofen, dass ich es inzwischen leid bin, ständig das Backblech zu putzen. Das passt ja auch nicht gut in die kleine Spülmaschine :-/ Die Backmatten (mit niedrigem Rand) sollen das jetzt beheben. Dafür hab ich meinen Geburtstags-Gutschein eingelöst.
Zum Abendessen hab ich Bratkartoffeln gemacht. Dazu gab es Wurstsalat ungarischer Art. Letzterer war okay. Meine eigene Variante schmeckt mir aber trotzdem besser.

Und weil es am Donnerstag noch heißer werden sollte, habe ich kurz vorm Schlafengehen noch fix mein Grünzeug auf dem Balkon gegossen. Es wird ordentlich dicht, aber blühen tut es leider noch nicht.
 
Donnerstag hatte es über Nacht nicht wirklich abgekühlt. Ich hatte um kurz nach 6 Uhr schon fast 21 Grad draußen. Trotz, dass die Sonne noch nicht über dem Berg war und die Bäume vorm Fenster ja auch etwas kühlen.
 
Während es vormittags noch gut auszuhalten war, war der Weg zum Park schon deutlich anstrengender. Dort im Schatten konnte man es aushalten - trotz bissiger Marienkäferlarven und Stechmücken. Der Rückweg zum Büro war dann aber wieder mehr als Schweißtreibend. Auf den Heimweg am Abend freute ich mich so gar nicht.
 
Der Arbeitstag verging völlig ereignislos und war dennoch etwas stressig. Chefe hat sich immer noch nicht entschlossen, wann wir Betriebsferien machen. Er ist ja immer spät, weil er so entscheidungsfreudig ist. NICHT. Aber so spät war er, glaub ich, noch nie! Es ist Mitte Juni, Herrgott nachmal. Ich möchte gerne meinen Leuten Bescheid geben, wann ich aufschlage und Pläne mit Familie und Freundinnen machen.
 
Weil ich abends einfach nur platt war, hab ich ein TK Hühnerfrikassee aufgetaut. Dazu etwas Reis. Fertig.
Für die kommenden 3 Wochen habe ich inzwischen Kochboxen bestellt. Wenn das neue Auto hier und fertig angemeldet ist, fahre ich wieder richtig einkaufen. Aber der Methusalem soll so wenig belastet und benutzt werden wie möglich, bis es soweit ist. Und fehlende Kleinigkeiten kann man zwischendrin auch noch zufuß besorgen. Zum Schrottplatz fährt er auch erst, wenn das neue Auto fertig umgemeldet ist. Als Notlösung. Frau weiß ja nie.
 
Freitag war es nochmal heißer als am Donnerstag. Morgens war es grad noch gut erträglich. Aber ab ca. 10 Uhr - ich musste kurz raus zur Warenannahme - war es für mich schon deutlich zu warm.
 
Ich bin in der Pause trotzdem zum See. Der Weg dorthin war ätzend. Selbst unter "meinem Baum" im Schatten konnte ich es kaum aushalten. Wieder im Büro bekam ich kurz Gänsehaut, weil es sich dort so kühl anfühlte. Dabei haben wir dort auch deutlich über 20 Grad inzwischen.
 
Man merkt auch an der Natur, dass wir jetzt Sommer haben. Sommer ist, wenn das Grad knusprig-kross wird. Und dieser Vorgang beginnt in Freiburg bereits seit Mittwoch.
Zumindest die Heimfahrt klappte dieses Mal - und zum ersten Mal diese Woche! - komplett reibungslos. Und das tat in der abendlichen, fast unerträglichen Hitze, wirklich mehr als gut. Die Bahn stand nicht im Stau. Als ich dort ausstieg fuhr der SEV Bus ein. Weil kaum Stau war, konnte ich den sogar nach Hause nehmen. Klimaanlage statt 1 km bei 37 Grad im Schatten zu laufen.
 
Und weil ich endlich mal den Bus erwischt habe (ohne massiven Zeitverlust), war ich noch in der Drogerie, um ein "Sommer-Deo" zu besorgen. Denn aktuell schwitze ich so viel - und ich glaub, mit den Hormonen stimmt auch was nicht - dass mein normales Deo plötzlich nicht mehr mithält. Da hatte ich sonst nie Probleme mit. Aber aktuell hab ich das Gefühl mein Schweiß stinkt gewaltig und das schon nach sehr kurzer Zeit. Das hatte ich schonmal, kurz nachdem ich die Pille abgesetzt hatte und sich die Hormone neu eingestellt haben. Nach ein paar Wochen war wieder alles okay. Jetzt ist das nervige Phänomen allerdings wieder da. Sehr unangenehm. Daher musste ein anderes (stärkeres) Deo her. 
Zuhause hatte ich auf kochen wieder Mal so gar keinen Nerv. Daher hab ich eine Packung Spaghetti mit Tomatensoße bemüht. Hier kaufe ich tatsächlich nur noch die Discounter-Varianten. Egal von wem. Die schmecken (mir) genauso gut wie das Original. Aber bei den günstigen gibt es noch das Käsetütchen, das ja beim Original schon seit Ewigkeiten weg gespart wird. 
Zum Dessert gab es ein Erdbeer-Herz-Eis am Stiel. Sehr lecker, muss ich sagen. Aber bei der Hitze hätte ich davon drei Stück verdrücken können.
 
Auf der Waage war ich auch. Obowhl die Woche essenstechnisch echt okay war, melde ich 400 g mehr und wieder 108,4 kg. Allerdings hab ich massive, hitzebedingte Wassereinlagerungen. Ich musste sogar mein Fitnessarmband ein Loch weiter stellen :-/
 
Und am Wochenende? Absolut nur das aller Nötigste! Samstagmorgen werde ich so lange schlafen, wie mich mein Körper lässt - was aktuell ja irgendwie nie sehr lange ist. Dann werde ich zum Supermarkt spazieren, und die letzten Kleinteile besorgen, damit ich wieder Zuhause bin, bevor es richtig heiß wird. Denn für's Wochenende sind Temparaturen von 36-38 Grad angekündigt. Und da ich mit Hitze überhaupt nicht gut umgehen kann, werde ich mich Zuhause verkriechen.
 
Da das Schwimmbad auch erst Mittags aufmacht, werde ich auch das Schwimmen diese Woche ausfallen lassen. Denn bei der Hitze mit dem Ersatzbus zum Schwimmbad fahren und mich dann in der dortigen Tropenhitze aufhalten, nur um anschließend in der aktuellen Freiburg-Hitze wieder zurück zu fahren...ABSOLUT NICHT! Ich kenne meinen Körper gut genug um zu wissen, dass das eine echt miese Idee wäre.
 
Ich hab noch genügend Lesestoff Zuhause und ein paar Serien in der Warteschleife. Ich bekomme das Wochenende auch ohne "Aktivitäten" gut über die Bühne. 


 

Die KW 25 in kurz:
Samstag: 3.336/1.800 kcal, 5.824 Schritte
Sonntag: 3.196/1.800 kcal, 14.174 Schritte, 2 Stunden gewandert (knapp 9 km) statt schwimmen
Montag: 2.666/1.800 kcal, 5.823 Schritte
Dienstag: 2.627/1.800 kcal, 6.153 Schritte
Mittwoch: 2.580/1.800 kcal, 7.828 Schritte
Donnerstag: 2.147/1.800 kcal, 6.093 Schritte
Freitag: 2.563/1.800 kcal, 5.737 Schritte

Zunahme: +400 g

Samstag, 13. Juni 2026

Wunschgewicht: KW 24 - 2026

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Samstag wollte ich - nachdem es mir ja am Freitag nicht so gut ging - auch nochmal ausschlafen. Aber ich war seit kurz vor 8 Uhr wach. Baustellenkrach. Der erste Bauabschnitt geht noch ca. 14 Tage. Ich hoffe, danach wird es etwas ruhiger weil die Baustelle (hoffentlich) südwärts wandert.
 
Es ging mir am Samstag wieder etwas besser. Aber dennoch weit weg von gut. Natürlich immer noch keine Regung bei der Periode.
 
Den Tag über hab ich viel gelesen und am späten Nachmittag habe ich einen Spaziergang zum Schuhladen gemacht. Ich brauchte ja dringend neue Trekkingschuhe, damit ich mal wieder gescheit wandern gehen kann. Und der Sommerurlaub steht ja auch vor der Tür - auch wenn ich ein bisschen Angst hatte, dass ich dann kein Auto mehr habe und mit der Bahn fahren muss. Das wäre echt blöd. Oder ich müsste nen Mietwagen nehmen. Der Kostet aber für 10 Tage und die geschätzten Kilometer mal eben 500-600 EUR :-/
Im Schuhladen hab ich innerhalb von 5 Minuten neue Trekkingschuhe ausgesucht, anprobiert und für gut befunden :-) Und weil gerade Sale war, habe ich auch noch ein paar neue Sandalen ergattert. Ich hoffe, die führen nicht direkt zu Blasen an den Füßen, wie die alten. Immerhin lief ich (im Laden) in den Dingern wie auf Wolken :-) Beide zusammen für 80 EUR. Da kann Frau nicht meckern. 
 
Abends habe ich mit meiner Schwägerin getextet. Über Hölzchen zu Stöckchen habe ich erfahren, dass sie auch mit Hormonchaos zu kämpfen hat. Dabei ist sie viel jünger als ich. Seit der letzten Schwangerschaft - und auch schon etwas davor - ist sie von der Pille weg. Aber mit festem Partner/Ehemann ist ihr das Verhüten so dauerhaft etwas zu "anstrengend" (weil man ja immer so viel aufpassen muss). Dinge, die ich über das Liebesleben meines Bruders nicht unbedingt wissen muss! Daher überlegt K tatsächlich, sich die Gebärmutter entfernen zu lassen. Ich bin gespannt, was das gibt und ob das so einfach gemacht wird. Denn ich weiß, dass es für viele Frauen schon ein gewaltiger Kampf ist, wenn sie sich "nur" sterilisieren lassen wollen. Da braucht es Beratungsgespräche und psychologische Gutachten und am Ende zahlt man die OP (vor 10 Jahren schon ca. 1.500 EUR) auch noch aus eigener Tasche, weil die Krankenkasse das nicht übernimmt. Wie teuer so eine Gebärmutterentfernung ist, weiß ich nicht. Und wie arg sich Kassen und Ärzte gegen sowas streuben auch nicht. Ich bin gespannt, ob ich davon nochmal was hören werde.
Zum Abendessen hatte ich Cowboy Casserole. Und weil ich vormittags schon das Püree und das Hack-Gemüse-Zeugs vorbereitet hatte, musste ich den ganzen Kram abends nur noch in eine Auflaufform verfrachten und eine halbe Stunde in den Ofen schieben :-) 
 
Sonntag hatte ich endlich mal etwas besser geschlafen und war um ca. 8:30 Uhr wach. Ich hab mein Bett frisch bezogen und gefühstückt und dann endlich mal meinen Blog hochgeladen.
 
Am Sonntag wäre (laut Kalender) der letzte Tag meiner Periode gewesen. Wenn sie sich denn mal hätte blicken lassen. Ich hatte jetzt - für den Fall der Fälle - 3 Tage meine Menstasse drin, die jedes Mal "blitzeblank" wieder zum Vorschein kam. Ich glaubte wirklich, das würde dieses Mal nichts. Vor zwei Jahren hätte ich sicherheitshalber einen Schwangerschaftstest besorgt. Aber das Thema kann ich 100 % ausschließen. Wo kein Mann, da kein Unfall. Als ich mittags die Menstasse wieder gereinigt, desinfiziert und weggepackt hatte...stellt euch meine leicht genervte Überraschung vor, als ein paar Stunden später der ganze "Spaß" doch fröhlich losging :-/ Mann, ey!
 
Die körperlichen Beschwerden waren am Sonntag dafür fast weg. Lediglich etwas Brain Fog und Müdigkeit, hielten sich hartnäckig. Von daher kann ich mein ganzes "langes Wochenende Elend" wohl den sch... Hormonen zuschieben. Ich lieb's. NICHT.
Zum Abendessen gab es Kokoshähnchen mit Reis. Und nun war auch der letzte Feiertag/Brückentag für die nächsten Monate vorbei. Ab jetzt heißt es durcharbeiten bis zum Sommerurlaub. Denn auch die Feiertage im Oktober/November liegen dieses Jahr am Wochenende und werden (mir) daher nicht viel nützen. 
 
Montag war ein komischer Tag. Irgendwie stressig, aber irgendwie auch nicht. Ich hatte viel zu tun und trotzdem das Gefühl, nicht wirklich was geschafft zu haben. Nach der halb schlaflosen Nacht, vielleicht auch kein Wunder. 
Ich bin erst zwischen 1 und 2 Uhr nachts eingeschlafen, denn davor war ich quasi stündlich im Kachelzimmer. Scheinbar ist der Damm vom gebunkerten Wasser endlich gebrochen. Aber mal im Ernst: Kann sowas nicht mal tagsüber passieren? Muss das immer mitten in der Nacht sein?! Ergebnis: Mein Fitnessarmband saß am Montagmorgen so locker, wie seit 3 Wochen nicht mehr :-D Ja, man muss sich auch über Kleinigkeiten freuen.
Ich wollte direkt um 8 Uhr in der Werkstatt anrufen - und wunderte mich, wieso keiner abnimmt. Blick ins Internetz offenbarte: die machen ja erst um 8:30 Uhr auf. Also um kurz nach 8:30 Uhr nochmal versucht. War der Azubi dran: "Ob und wann wir Sie die Woche dazwischen quetschen können, muss der Chef entscheiden. Der ist aber erst in ca. 20 Minuten hier." Also hab ich gegen 9 Uhr nochmal angerufen mit dem Ergebnis, dass ich den Methusalem direkt am Dienstag um 8:30 Uhr vorbei bringen soll. Puh!

Zwischenzeitlich hatte ich ein Angebot bekommen, dass ich nicht ablehnen konnte - das wäre mehr als dumm gewesen. Denn es ist eigentlich ein Geschenk. Von daher muss der Methusalem nur noch ein paar Wochen durchhalten (hoffentlich hält er noch durch) und dann verabschieden wir uns voneinander.

Das neue Auto übersteigt meinen Rest-Notgroschen leider ein wenig. Deshalb muss ich mir ein bisschen was leihen. Immerhin bekomme ich das zinslos und wenn alles gut geht, habe ich alles in 2-3 Jahren wieder zurück bezahlt.

Heißt aber auch: Bis ich meine Schulden bezahlt und meinen Notgroschen wieder aufgefüllt habe, kann ich mir einen Umzug in eine eigene Wohnung nicht leisten (nicht das Freiburg vor verfügbarem und bezahlbarem Wohnraum strotzen würde). Ich hab den halben Sonntag hin und her überlegt und abgewägt. Neues Auto? Neue Wohnung?
 
Und um ganz ehrlich zu sein: Ich will immer noch in eine eigene Wohnung umziehen. Aber der freie Wohnungsmarkt hat sich als unbezahlbar entpuppt. Einen Vorstellungstermin bei der einzigen noch verfügbaren Baugenossenschaft konnte ich bisher noch nicht ergattern (selbst die sind rar!). Und selbst wenn, haben die Wartezeiten im Durchschnitt von 10 Jahren!
 
Aber ein eigenes Auto ist ein Stück Freiheit und Unabhängigkeit. Das WG-Leben funktioniert die meiste Zeit ganz gut. Nach über einem Jahr ist es, als würde man mit seinem Bruder zusammenwohnen (zumindest für mich) - nur das mein tatsächlicher Bruder noch unordentlicher ist als der Ex. Es könnte also schlimmer sein ;-) Es ermöglicht mir (durch die geteilten Kosten) meinen Notgroschen recht zügig wieder aufzufüllen und die (leider) zu machenden Schulden fix wieder abzubezahlen. Always look on the bright side ;-)
 
Mir (egal bei wem) Geld zu leihen, geht mir total gegen den Strich. So bin ich nicht erzogen worden und ganz generell tue ich mich (auch wenn's blöd ist) absolut schwer um Hilfe zu bitten und diese dann auch anzunehmen. Aber dieses Mal geht es nicht anders und es ist tatsächlich das aller erste Mal in meinem Leben, dass ich mir Geld leihe(n muss). Bisher war ich tatsächlich immer eher diejenige, die Geld verliehen hat.
 
Sobald meine Schulden abgetragen sind und mit einem neuen (gebrauchten) fahrbaren Untersatz, könnte ich mal wieder schön in Urlaub fahren - ohne Bus, Bahn und Mietwagen. Günstigere FeWo statt teures Hotel in Bahnhofsnähe. Länger weg, statt nur Städtetrips. Und ohne diese nagende Sorge im Hinterkopf, ob der Methusalem die Rückfahrt auch wieder schafft. Für dieses Gefühl noch etwas weiter WG-Leben zu führen, ist es mir tatsächlich wert. Und das ich eh in naher Zukunft eine bezahlbare Wohnung abgreife, ist auch eher unwahrscheinlich. Von daher ist das für mich aktuell, die bessere Wahl.
 
Ein Kaufvertrag wurde bereits grob skizziert. Wann es ganz genau soweit ist, ist von Dritten abhängig. Aber lange wird es nicht mehr dauern. Jetzt muss ich das benötigte Geld umbuchen. Die Versicherung wollte ich ebenfalls direkt am Montag anschreiben, denn die soll künftig (wie das Auto auch) auf meinen Namen laufen. Denn der MBW ist seit fast 2 Jahren nicht mehr gefahren und wird das auch künftig eher nicht mehr tun. Die ärztlichen Auflagen sind ihm zu hoch und gefährden will er weder sich noch andere. Das neue Auto wird MEINS :-D Und mit 43 Jahren kann ich nun tatsächlich sagen: mein ERSTES eigenes Auto. Bisher liefen die nie auf meinen Namen. Ich bin stolz und aufgeregt. Bleibt die Sorge um den Methusalem. Wenn es mit dem nichts mehr wird, wenn auch nur für ein paar Wochen, dann könnte es nochmal richtig anstrengend werden - oder ich muss mich kurzfristig beim Carsharing anmelden. Von daher war ich sehr auf das Fazit der Werkstatt gespannt.
 
Für die Anfrage an die Versicherung sollte der MBW mir nach seiner Arbeit fix die Service- und Versicherungsnummer durchgeben. Was schickt er? Ein Foto vom Autokennzeichen. Ernsthaft?! Ich kenne das Kennzeichen vom Methusalem! Was ich nicht auswendig kenne, ist die Nummer der Kfz-Versicherung. So ein unnützes Männchen... Kann mir nochmal jemand sagen, wieso ich mich nicht schon viel früher getrennt habe?

Der Heimweg vom Büro war mal wieder ätzend. Erst haben wir ewig mitten auf dem Gleis zwischen zwei Haltestellen gestanden, weil die Bahn vor uns einen Defekt hatte und alles blockierte. Und als ich schon fast Zuhause war, war meine Bahn in einen Unfall verwickelt. Ist keinem was passiert - außer dem Spiegel vom Transporter, der "nur mal eben schnell" und völlig ungeduldig irgendwie die Bahn übersehen und seitlich gerammt hat. Aber da wir da auch mitten auf der Straße (halb in der neuen Baustelle) standen, auf beiden Seiten fließender Verkehr, konnten wir auch dort ewig nicht aussteigen. Und dann wurden wir - keine Ahnung ob das erlaubt ist, aber DANKE, dass wir raus durften! - über die eine Tür vorne beim Fahrer direkt in den fließenden Verkehr entlassen - der zum Teil völlig rücksichtslos einfach weiter fuhr und dabei fast die alte Meckerziege mit dem Hackenporsche umgenietet hat. Selbstverständlich fing es dann auch passend an zu regnen. Was war ich froh, als ich wieder Zuhause war.
Zum Abendessen hab ich TK Backfisch in die Pfanne gehauen. Dazu Kartoffelsalat aus dem Kühlregal. Zum Dessert ein Pfirsich-Himbeer-Eis (soooo lecker!). Im Anschluss das Montagstelefonat mit Papa - der sich mal wieder über meine Mutter aufregte - und über die finanziellen Hirngespinste meines Bruders. Danach war der Tag dann endlich gelaufen. 

Seit der Heimfahrt plagten mich tierische Kopfschmerzen. Nach dem Essen wurden sie kurzzeitig besser, bevor sie umso schlimmer zurückkehrten. Ich habe tatsächlich eine Schmerztablette eingeworfen, bevor ich ins Bett bin.

Dienstag bin ich zur gleichen Uhrzeit los wie immer. Nur dieses Mal mit dem Auto erstmal zur Werkstatt, statt mit dem Bus direkt in die Stadtmitte. Ich hab sogar direkt nen Parkplatz gefunden, den Autoschlüssel in den am Vorabend beschrifteten Briefumschlag gepackt und bei der Werkstatt in den Briefkasten geworfen. Danach zum Bus und zur Arbeit.
Über den Bus zum Büro hatte ich gar nicht direkt nachgedacht. Stellt euch meine Überraschung vor, als ich den MBW im Bus vorfand. Nur stieg der bei seiner Arbeitsstelle halt aus und ich musste dort umsteigen, um zum Büro zu kommen. Ich weiß schon, wieso ich sonst morgens immer die andere Richtung nehme ;-) Natürlich hat der zweite Bus dann auch noch mehere Ampelphasen im Rückstau der anderen Baustelle (beim Büro) gehangen und ich wäre fast zu spät gekommen.

Der Arbeitstag war vollgepackt und ging daher zügig über die Bühne. Ich habe morgens noch die Mail an die Versicherung rausgehauen - die Versicherungsnummer hatte ich mir am Montagabend selbst besorgt - und nachmittags der Werkstatt eine Nachricht hinterlassen, weil die sich immer noch nicht gemeldet hatten. Da direkt der AB ranging, hatten die wohl sehr viel zu tun.

Die Pause musste ich im Büro verbringen. Ich hatte etwa 20 Minuten vor der Pause noch den Wetterbericht gecheckt und mich gefreut, dass erst ab ca. 14 Uhr Regen angekündigt war. Pause am See :-) Von wegen. Keine 10 Minuten später fing es an zu schiffen :-( Wenn ich meinen Job so mies machen würde wie der Wetterdienst...
Auf dem Pausenbrot hatte ich diesen Knoblauch-Basilikum-Käse. Den kann ich wärmstens empfehlen. Mir hat er super geschmeckt. 

Die Heimfahrt lief gut bis kurz vor der Endhaltestelle an der heimischen Baustelle. Da war dann der allabendliche Rush Hour Rückstau und die Autos blockierten auch die Gleise, so dass die Bahn nicht voran kam. Bloß keinen Zentimenter nachgeben! Von dem ganzen Geklingel der Bahn und dem Gehupe der Autos bekam ich wieder Kopfweh. Und den letzten Kilometer bin ich dann auch gelaufen, weil im Stau kein SEV Bus zu sehen war.

Zum Abendessen wollte ich Reste verwerten. Ich hatte von der Casserole am Wochenende noch Gratinkäse übrig. Die Eier sollten auch weg. Und irgendwie stand da auch noch ein ganzer Becher Sauerrahm im Kühlschrank. Wo ich den wohl vergessen hatte? Und was mit all den Resten kochen? Ich hab einfach einen Haufen Gemüse geschnippelt, alles in die Pfanne geworfen, zum Schluss Sauerrahm und Käse rein und die Eier im Gemüse stocken lassen. Fertig war eine käsige Gemüsepfanne mit Ei :-D Hat sogar sehr lecker geschmeckt.
Leider hat die Werkstatt auf meine hinterlassene Nachricht nicht zurück gerufen am Dienstagabend. Dafür hatte ich die Bestätigung der Kfz-Versicherung, dass ich den Schadensfreiheitsrabatt vom MBW übernehmen könnte, wenn er zustimmt. Damit ich, wenn die Versicherung künftig über meinen Namen läuft, mit 43 Jahren und 25 Jahren Fahrpraxis, nicht wie ein blutiger Fahranfänger behandelt werde. Die benötigte eVB Nummer für die Ummeldung des neuen Fahrzeugs hab ich auch direkt bekommen. Immerhin das läuft. Und der MBW hat auch direkt versprochen, dass ich seine Versicherungspunkte haben darf :-)
 
Mittwoch bin ich direkt zur neuen Baustellen-Endhaltestelle der StraBa gelaufen. Denn wie letzte Woche mit dem SEV Bus hinter der Müllabfuhr festzuhängen, wollte ich vermeiden.

Am Hauptbahnhof bin ich umgestiegen und direkt in die Schwester des MBW gerannt. Kurzes Pläuschen bis unsere jeweiligen Anschlussbahnen kamen und ab zur Arbeit. Sie wünscht mir Glück mit dem alten und dem neuen Auto. Probefahrt mit ihrem ähnlichen Modell (um mal so ein Fahrgefühl zu bekommen) geht auch klar. Einen Termin müssen wir aber noch machen.

Im Büro war es recht ruhig. Die Werkstatt hatte sich bis Mittag noch immer nicht gemeldet und daher rief ich nach der Pause nochmal dort an. Anrufbeantworter. Dieses Mal habe ich keine (zusätzliche) Nachricht hinterlassen.

Die Heimfahrt klappte ausnahmsweise mal Problemlos und ich war zu meiner normalen Zeit Zuhause.
Zum Abendessen gab es fertige Lasagne aus dem Kühlregal. Absolut nicht so gut wie eine echte Lasagne. Aber da ja ursprünglich für Mittwochabend schwimmen auf dem Plan stand, hatte ich halt was ganz schnelles für's Abendessen ausgesucht.

Tja, schwimmen musste leider ausfallen. Denn ein Rückruf der Werkstatt blieb weiterhin aus und ohne Auto zum Schwimmbad zu kommen ist mit all den Baustellen zeitlich (unter der Woche) einfach nicht drin. Es wird so alles viel zu spät :-( Von daher hab ich vor, mein Glück am Samstag- oder Sonntagmittag im Schwimmbad zu versuchen. Da wäre es dann zeitlich wurscht, ob ich mit Bus und Bahn länger brauche, falls ich das Auto bis dahin immer noch nicht haben sollte. Aktuell habe ich hierzu aber kein gutes Gefühl.
Abends vorm Fernseher habe ich diese komischen Keksteig-Dinger probiert. USA-Süßkram. Ich hab die schon 1-2 Wochen im Kühlschrank gehabt und konnte mich tatsächlich auch nicht mehr erinnern, wo ich die erworben habe. War ein zufälliger Spontankauf. Ich weiß nicht genau, was ich mir davon versprochen hatte. Aber lecker waren sie nicht :-( 
 
Donnerstag war der Weg zur Arbeit wieder beschwerlicher als eh schon. Bis kurz vorm Büro lief es recht rund, aber dann war SEV bis zum Büro. Oberleitungsschaden. Gefühlt hab ich mir im überfüllten Bus stehend, bei der zackigen Fahrweise des Busfahrers, halb die Schulter ausgekugelt.

Zum Glück war im Büro wenig los und während ich im Kalender einen neuen Termin eintrug, ploppte eine Mitteilung für Chefes Kalender auf. Neuer Eintrag: "Nicht da" stand da für Freitag. Na, immerhin wusste ich mal rechtzeitig Bescheid.

Am Donnerstag war es kühl und windig. Sehr ungewöhnlich wür fast Mitte Juni. Aber ganz ehrlich ist es mir so lieber als die große Hitze :-) Dumm war nur, dass ich trotz allem meine Jacke Zuhause vergessen hatte und daher die Pause im Büro verbringen musste.

Weil sich die Werkstatt immer noch nicht gemeldet hatte und ich nachmittags immer nur den Anrufbeantworter erwischt habe, versuchte ich es Donnerstag nochmal. Direkt morgens. Wieder der Azubi: "Moment, da muss ich kurz den Chef fragen." Und dann die Nachricht: Zu viel zu tun, sie hatten noch keine Zeit mein Auto überhaupt anzusehen. Da kommen sie wahrscheinlich erst am Freitag zu :-(

Die Hoffnung, den Wocheneinkauf bequem mit dem Vehikel machen zu können, schwand rapide. Denn selbst wenn er es für Lau wieder hinbekommt...letztes Mal musste er ein Teil bestellen. Das dauerte 3 Tage. Dann wird es nicht zum Wochenende fertig. Seufz.
 
Zum Glück kenne ich ja mein (oft nicht vorhandenes) Glück. Den Einkaufszettel hatte ich sicherheitshalber schon so zusammenklamüsert, dass ich möglichst wenige Zutaten einkaufen muss. Heißt: Möglichst wenig Geschleppe. Dafür viel Convenience.

Ich hab also am Donnerstag nach der Arbeit schon einen Teil vom Einkaufszettel abgearbeitet. Der MBW wollte am Freitag einen Teil abarbeiten und was dann übrig bleibt, holen wir am Samstag zusammen. Auch per Pedes. 
Und weil wieder alles sehr spät wurde - immerhin musste ich die Einkäufe ja knapp 1,5 km schleppen und es ging trotzdem schneller als der verfluchte SEV-Bus - war ich froh, dass ich nur Reis kochen musste. Dazu eine TK-Soße. Fertig.
 
Freitag war es immer noch kühl und sehr windig. Dazu regnete es Morgens noch ein wenig. Immerhin hatte ich am Freitag an die Jacke gedacht :-)

Gegen 8:30 Uhr stand plötzlich ein Mitarbeiter von den Stadtwerken bei mir vorm Fenster. "War ich gestern bei euch?" - "Äh, nö?!" - "Mist! Aber ihr hattet nen Zettel im Briefkasten, oder?" - "Nein, auch nicht." - "Oh, Mann! Das tut mir voll leid. Wir müssen jetzt das Wasser abstellen. Vorne auf der Baustelle gab's ein Problem. Keine Ahnung wie lange, aber ich beeile mich!" - Sprach's, brüllte Anweisungen ins Funkgerät und verschwand hinter der Hofmauer, um das Wasser abzudrehen.

Weil Chefe zu diesem Zeitpunkt schon ca. 15 Minuten im langen Wochenende war, durfte ich dann den restlichen Mietern im Haus schnell Bescheid geben. 

Der restliche Arbeitstag lief sehr entspannt ab, da es dank des usseligen Wetters eher ruhig blieb. Da auch sonst niemand da war, der mich ständig unterbrechen konnte, schrumpfte mein Stapel zügig. Ich hatte mir morgens beim Bäcker noch ein Tütchen Quarkbällchen mitgenommen. Wenn ich schon alleine bin und nach all dem Auto- und Erdbeerwochen-Mist fand ich, das hab ich mir verdient :-D
Auf dem Heimweg wollte ich eigentlich zur Bank. Aber das mit dem neuen Auto dauert noch gut 2-3 Wochen. Daher hab ich das doch nochmal gelassen und bin stattdessen nochmal zum Supermarkt, um einen weiteren Teil vom Einkaufszettel zu besorgen. Wieder alles die 1,5 km heim geschleppt - und wieder schneller, als auf den SEV-Bus zu warten.
Zum Abendessen gab es Pasta mit Knoblauch-Garnelen. Das war schnell gemacht und super lecker. 
 
Das Freitagstelefonat mit Papa war wieder voller Gemoser. Erst hat er über meine Mutter gemeckert (wie immer) und dann über das Theater, was der Bundes-Fritze am Samstag mit seinem Bundeswehr-Gelöbnis im Heimatkaff veranstalten wird. Was für ein Aufwand - finanziert durch Steuergelder - für lediglich 150 arme Soldaten/Soldatinnen, die im 7.000 Seelen-Heimatkaff am A. d. W. ihr Gelöbnis ableisten müssen. Dafür wird bereits ab Mitternach die komplette Innenstadt (rund um den Marktplatz) abgeriegelt. Selbst als Einheimischer darfst du da zu Fuß nicht mehr hin! Die anliegenden Geschäfte sind nicht erreichbar und müssen geschlossen bleiben (ob die wohl eine Entschädigung bekommen?). Soldaten streiften den ganzen Tag durch den Ort. Man kam nicht mehr gescheit von A nach B. Das Restaurant am Markt wurde - laut Papa - komplett geräumt. Alle Tische, alle Stühle, alles komplett ausgeräumt, nur damit mit der Bundes-Fritze da während der diversen Veranstaltungspunkte ein bisschen "in Ruhe Päuschen machen kann". Papa - ehem. Berufssoldat - spekulierte noch, wo die wohl ihre Scharfschützen postieren, da rund um den Veranstaltungsort ja keine gescheiten Flachdächer wären und ob "seine" Arzthelferin, mit Balkon gegenüber vom Markt, diesen wohl überhaupt benutzen dürfte oder ob sie ihr da auch einen "Aufpasser" postieren würden. Total verrückt! Mein Bruder wird mit der freiwilligen Feuerwehr den ganzen Tag Dienst schieben.
 
Von der Werkstatt kam noch immer keine Rückmeldung. Da das neue Auto ja jetzt schon in greifbarer Nähe ist, werde ich in die alten Kiste nichts mehr investieren. Die paar Tage gehen auch so noch irgendwie. Ich muss es dann nur noch ausräumen und loswerden. 

Auf der Waage war ich natürlich auch. Leider hab ich SCHON WIEDER Wasser im Körper. Und die Quarkbällchen werden auch dazu beigetragen haben. Aber ich hab nur 100 g weniger angezeigt bekommen. Immerhin etwas. Aber einen Tag vorher waren es noch 500 g :-/ Also aktuell 108 kg.

Und am Wochenende? Werde ich mir die Vorfassung vom Kaufvertrag für's Auto in Ruhe durchlesen, mit dem MBW am Samstag die Resteinkäufe erledigen, bevor er zu seiner Mutter abhaut und mein Zimmer putzen. Es soll am Samstag wieder fast 30 Grad werden. Unfassbar, denn am Freitag war ich noch in Jeans und Jacke unterwegs. Ich hoffe, der Kreislauf macht mit.
 
 

Die KW 24 in kurz:
Samstag: 3.356/1.800 kcal, 4.934 Schritte
Sonntag: 3.489/1.800 kcal, 2.575 Schritte
Montag: 2.286/1.800 kcal, 6.101 Schritte
Dienstag: 2.513/1.800 kcal, 5.333 Schritte
Mittwoch: 2.610/1.800 kcal, 5.524 Schritte
Donnerstag: 2.053/1.800 kcal, 7.287 Schritte
Freitag: 3.165/1.800 kcal, 6.322 Schritte

Abnahme: -100 g