Samstag, 19. September 2026

Wunschgewicht: KW 38 - 2026

[Dieser Beitrag kann indirekt Werbung ohne Auftrag enthalten, durch Markennennung, Ortsnennung oder Verlinkung]


 
 
Samstag habe ich bis ca. 9 Uhr geschlafen. Seit die Hitze weg ist, sind meine Schlafprobleme auch wieder deutlich weniger/besser geworden. Aber nicht weg.
 
Ich hab den Vormittag für's Blog hochladen genutzt und bin später nochmal los, ein paar Kleinigkeiten einkaufen. Für die Adventskalender und für mich - einfach so. Muss auch mal sein. Habe ich auch ewig nicht mehr gemacht. 

Süßkram für die Adventskalender der Nichten war der teuerste Posten. Unglaublich, was inzwischen für ein bisschen Schokolade und Co. verlangt wird. Und die Zuckersteuer kommt ja erst noch. Aber ein mit LED beleuchteter Glaskürbis durfte auch mit nach Hause. Den fand ich echt hübsch, er macht den Abend mit etwas Licht gemütlich und ist auch so ziemlich das einzige Herbst-Deko-Teil, was ich in der Wohnung habe. Denn es gibt noch zu viele andere, wichtigere offene Baustellen, um die ich mich aktuell kümmern muss. Da steht Wohnung dekorieren nicht sehr weit oben auf meiner Prioritätenliste.
Gekocht habe ich russischen Hackfleischtopf mit Nudeln. Eigentlich wollte ich den später in der Woche machen, aber ich hatte keine Lust, das Hack einzufrieren. Daher hab ich das Gericht einfach vorgezogen. Das Bild dazu ist leider verloren gegangen, weil mein Handy mal wieder nicht mit dem Notebook kommunizieren wollte :-/ Die Probleme häufen sich. Aber ich brauch in Kürze eh ein neues Notebook. Das alte läuft nämlich noch mit Windows 10 und ist nicht Upgrade fähig :-(
 
Nachmittags hatte ich dann eine regelrechte Mückenplage. Und von Optik und Größe her, waren es Tigermücken. Die wurden in den 90er Jahren aus dem tropischen süd-ost Asien eingeschleppt und breiten sich seither auch in Europa aus. Dank des Klimawandels inzwischen auch in Deutschland. Seit 2015 haben wir die Biester in Freiburg. Sie sind deutlich aggressiver als die heimischen Mückenarten und im Gegensatz zu den "Einheimischen" auch tagaktiv. Sie können Viren und Krankheiten übertragen, z. B. das Dengue Fieber. Bisher gibt es aber keine Bestätigten Fälle aus Deutschland. Allerdings einige in Südfrankreich.
Gleich vier von den Biestern sind durchs Fenster in die Wohnung gekommen. Im Gegensatz zu den heimischen Arten, haben die sogar versucht sich auf dem MBW niederzulassen. Die einheimischen Stechmücken wollen von dem Kerl nämlich nichts wissen - zumindest nicht, solange ich in der Nähe bin. Und obwohl ich den halben Nachmittag auf der Jagd war und alle erwischt habe, haben sie mich auch erwischt. Bis zum Abend war leider nur nicht klar: Wie oft? Denn Schwellungen und Juckreiz manifestieren sich bei mir erst viele Stunden später :-/

Ansonsten wurde am Samstag nur noch etwas gelesen und ferngesehen.
 
Sonntag habe ich auch bis etwa 9 Uhr geschlafen. Und wenn sich der neurotische Nachbarshund und die Elstern beim Lärm machen nicht gegenseitig aufgestachelt hätten, dann hätte ich vielleicht sogar etwas länger geschlafen. Aber nur vielleicht.
Denn der Juckreiz an den Beinen wurde immer unerträglicher. Die verfluchten Tigermücken haben mich am Samstagnachmittag mehrfach erwischt. Morgens waren 5 verflucht große Quaddeln zu sehen. Und im Laufe des Vormittags entdeckte ich noch drei weitere kleinere, wo sie wahrscheinlich nur kurz gesessen und dann wieder weggeflogen sind, weil ich mich bewegt hatte. Die kleineren haben zum Glück nicht gejuckt und sind auch nicht so extrem groß geworden. Nur ein bisschen rot und geschwollen. 

Zum Frühstück gab es Quark mit Obst und oben drauf noch ein Löffel Dark Chocolate Granola. Die hatte ich ja vom Mädelwochenende in Stuttgart mitgebracht. Super lecker war's. 
Ich hab dann noch etwas an meinem Terminprojekt gehäkelt...bis mir die verfluchte weiße Restwolle ausgegangen ist. Leider war ich da noch lange nicht fertig. Also hab ich passendes weiß nachbestellt. Denn diese nervige Sorte hier aus dem Laden kaufe ich garantiert nicht wieder.

Die Suchmaschine wurde befragt, was gute Hausmittel gegen Mücken sind. Fliegengitter. Klar. Aber die kann ich erst (wieder) dran machen, wenn der Vermieter die Gummidichtungen an den Fenstern getauscht hat. Vorher hat das keinen Wert und das kann leider noch dauern. Zweitbeste Antwort waren Pflanzen mit bestimmten ätherischen Ölen. An erster Stelle steht dort der Zitronen-Eukalyptus. Das ist aber eine Kübelpflanze und kann somit nicht auf meine Fensterbank. Lavendel, Katzenminze, Basilikum, Zitronengras und Rosmarin stehen auch auf der Liste. Weil ich nicht weiß, was ich hier alles auf die Schnelle bekommen kann und was Fensterbank tauglich ist, versuche ich es mit fertigen Duftölen und einem Duftstein auf Fensterbank und Nachttisch. Und ins offene Fenster will ich einen Topf mit Basilikum stellen. Der soll ja auch helfen und Basilikum bekomme ich in jedem Supermarkt :-) Falls das Grünzeug nichts bringen sollte, gibt's halt Pasta mit Pesto :-D

Und sobald der Vermieter mal in die Gänge kommt, mache ich auch wieder neue Fliegengitter dran :-) Dann haben hoffentlich auch die blöden Lebensmittelmotten ein Ende. Denn sie kommen definitiv von draußen rein (Befall bei einem Nachbarn?). Ich habe auch nach Wochen in meiner Wohnung keinen Befall feststellen können und weder Raupen noch Gespinste entdeckt. Ich habe ja aus dem einen einzigen Befall vor Jahren gelernt habe. Ich habe nichts offen, was die Biester anlockt. Und wenn sie aus was gekauftem schlüpfen, bleiben sie auch in der luftdichten Box gefangen. Eine frische Falle habe ich ebenfalls in die Küche gehängt.

Ich habe mich am Sonntag auch endlich um die Abholung des Sperrmülls gekümmert/kümmern können. Dazu brauchte ich die Kundennummer des MBW beim Abfallentsorger. Glaubt mal ja nicht, dass er mir die (trotz mehrfacher Nachfrage) rausgesucht hätte. Also hab ich sie selbst rausgesucht. Sonst werden wir damit ja nie fertig. Und wieder das leidige Thema "auf ihn warten müssen". Ich bin es so leid. Immerhin habe ich jetzt einen Termin. Leider erst Mitte Oktober. Aber immerhin. Und bis dahin wird es definitiv nicht mehr so warm sein, dass man beim Schleppen der Teile zerfließt.
 
Mein Bett habe ich frisch bezogen und die normale Bettdecke wieder reaktiviert. Jetzt, wo es nachts schon einige Male um die 10 Grad war, kann ich die mega dünnen Sommerdecken wieder einmotten. Gewaschen wurde auch gleich.

Ebenfalls gekümmert habe ich mich um einen neuen Anbieter für TV, Internetz und Telefon. Naja, ich hab zumindest mal Preise verglichen und mich für einen Anbieter entschieden. Direkt online buchen war mir aber nicht möglich. Denn ich habe von dem ganzen Kram absolut keine Ahnung. Ich weiß nicht, was ich wirklich alles brauche und was nicht. Mit manchen Begriffen konnte ich wirklich nichts anfangen. Oder was zu viel des Guten wäre. Ich will ja nichts bezahlen, was mir nichts nützt oder was ich nicht brauche. Daher werde ich dort wohl mal nach der Arbeit in der Filiale vorbeischneien müssen, um mir von einem echten Menschen erklären lassen, was was ist und was es bedeutet. Denn online fand ich auch nichts von Rufnummernmitnahme...oder ich kam gar nicht bis dahin, weil ich vorausgehenden Fragen schon nicht gescheit beantworten konnte. Es muss ja am Ende alles wieder nur so funktionieren wie bisher. Das war völlig ausreichend :-)
Nach einer schnellen Dusche hab ich dann Essen gemacht. Es gab Schupfnudeln mit Schweinefleisch und viel Gemüse. Noch schnell Brote schmieren und Tee kochen für die Arbeit. Ein bisschen fernsehen und 2 Kapitel lesen und zack, war das Wochenende auch schon wieder vorbei.
 
Montag wollte ich so gar nicht aufstehen. Kurz nach sechs Uhr ist einfach nicht meine Zeit. Wird es auch nie werden. Mit der Bahn ging es zur Arbeit. Und zum ersten Schultag in BW wurden die Haltestellen in der Straßenbahn mit aufgenommenen Kinderstimmen durchgesagt. Eine nette Idee, aber wenn ich nicht gewusst hätte, wo wir gerade sind, hätte ich manche Durchsagen nicht verstanden. Die Touristen und ausländische Studenten taten mir schon etwas leid.

Ab nächster Woche werde ich dann auch wieder wöchentlich schwimmen gehen. Die Hitze ist vorbei, die Schulferien auch und ich habe wieder einen fahrbaren Untersatz. Der muss nur diesen Mittwoch zum Ölwechsel, weshalb der Schwimmstart um eine Woche verschoben wird. Acht Mal Schwimmbad hab ich noch auf meiner Karte, dann muss ich eine neue kaufen.

Chefe schien auch immer noch kränkelnd zu sein, denn er ließ sich auch am Montag nicht blicken. Im Büro streikte mal wieder der digitale Anrufbeantworter. Der ist mehr kaputt als funktionstüchtig. Keine Ahnung, was der Telefonanbieter uns da für einen Müll bereitgestellt hat. Aber so hat es echt wenig Sinn.

Ebenfalls nicht abgeholt wurde das Paket vom nicht mehr hier operierenden Laden, obwohl der Eigentümer mir schon vor 1,5 Wochen zugesichert hatte, es abzuholen. Das nächste was falsch hier ankommt, lasse ich wieder zurückgehen. 
In der Pause war ich am See... und mit dem neuen Wissen um die TAGAKTIVE Tigermücke denke, ich, dass ich in den Pausen in den letzten Wochen auch von denen so stark zerstochen wurde :-( Dort kommen in letzter Zeit auch immer öfters Enten angelatscht und scharwänzeln mir um die Füße. So auch am Montag.
 
Ich hab vermutet, dass die dort regelmäßig gefüttert werden und direkt ankommen, wenn jemand auf der Bank sitzt. Und wie um meinen Verdacht zu bestätigen, kam kurz vor Ende meiner Pause ein Herr mit Hackenporsche angelatscht, kramte eine Papiertüte aus seinem Trolley und schmiss den Enten GANZE BRÖTCHEN hin - und ins Wasser! Und verschwand dann direkt wieder. Das die Viecher davon krank werden und sterben können, es zu verstärktem Algenwachstum und schlechter Wasserqualität (ist ja schließlich ein Badesee!) führen kann, steht an den Parkeingängen auf extra angebrachten Schildern - und wurde hier gekonnt ignoriert. 

Nach der Arbeit fuhr ich direkt zur Drogerie und in den Supermarkt. Einen Topf Basilikum und Zitronengras- und Lavendelöl kaufen. Hoffentlich hilft es tatsächlich. Denn die online Bewertungen für Mückenstecker und Co waren eher bescheiden. Ich will keine stinkende Chemiekeule im Zimmer, wenn sie am Ende eh nichts bringt.
Ich hatte mich auch (online) nach so einem Aroma Diffuser erkundigt. Aber die kosten teilweise echt ein Schweinegeld und bei vielen Bewertungen stand dann was von: nach kurzer Zeit defekt, Wasser läuft raus/Wasserflecken, Vernebelung funktioniert nicht richtig, billiger China-Schrott für teuer Geld. Das will ich natürlich auch nicht. Also teste ich erstmal die "günstigen" Varianten und hoffe, das der Vermieter schnell jemanden mit frischen Fensterdichtungen schickt, damit ich neue Fliegengitter anbringen kann :-)

Zum Abendessen gab es Maultaschen-Auflauf. Endlich wieder Aufläufe und Eintöpfe! Ich liebe den Herbst :-D
Unbeliebt hingegen war die abendliche Fresskalation in der Hochphase der PMS. Das hätte echt nicht sein müssen. Mir ist bewusst, dass es kein "echter" Hunger war. Aber am Ende bin ich trotzdem eingeknickt. Da die Heißhungerattacken dieses Mal so heftig sind, bin ich gespannt auf die Erdbeeerwoche. Bisher traf es zu 90 % zu, dass: Je heftiger die PMS, desto schwächer die Erdbeerwoche. Und umgekehrt.
 
Dienstag hatte ich recht gut geschlafen. Bei immer noch offenen Fenstern habe ich von meinen "Düften" nicht wirklich viel mitbekommen. Das Basilikum macht sich ganz nett auf der Fensterbank neben den Orchideen. Den Zitronengras-Dufti hab ich auch ans Fenster gestellt und der mit Lavendel (soll ja beruhigend wirken) steht auf dem Nachttisch. 

Jetzt bin ich nur gespannt, ob es auch hilft. Am Dienstag konnte ich dazu noch keine fundierte Aussage treffen, denn es wurde nochmal knapp 30 Grad warm in Freiburg und die Fenster blieben daher tagsüber zu. Selbst die aggressivste Tigermücke kommt nicht durch ein geschlossenes Fenster. Die Wirksamkeit der "Duftbarriere" würde sich also erst ab Mittwoch richtig herauskristallisieren.

Zwischenzeitlich habe ich auch bei den Verkehrsbetrieben gesehen, dass die Durchsage mit Kinderstimmen nicht für den Schulanfang war, wie ich dachte, sondern für den Weltkindertag (am 20.09.2026). Und auch nur auf der einen Linie. Das war mir vorher gar nicht aufgefallen, dass es in den anderen Linien nicht war - da hatte ich nämlich Kopfhörer drin.

Auf Arbeit wird es langsam wieder ruhiger. So konnte ich zumindest die in den letzten Tagen noch aufgehäufte Arbeit in Ruhe abarbeiten. Zumindest am Vormittag. Denn nach der Pause saß Chefe - immer noch stark hustend - am Schreibtisch. Hoffentlich ist er nicht mehr ansteckend :-/ Das brauch ich nämlich nicht auch noch. Der Kollege beschwerte sich später auch, dass Chefe in seiner Nähe rumgehustet hat und meinte ganz trocken: "Meine Kurze kränkelt auch etwas. Ich hab Zuhause meine eigenen Keime. Zusätzliche brauche ich nicht."

Gute 2 Stunden hat er das Gröbste aufgelaufene Zeug weggearbeitet und ich war froh, als er wieder ins Krankenlager verschwand. Danach hab ich - weil ich keine Lust auf Schmierinfektion habe - etwas desinfiziert und ordentlich gelüftet. Wenn die Pandemie für etwas gut war... :-D Aber seine paar Termine Donnerstag und Freitag musste ich absagen. Das hat keinen Sinn. So fit war er noch nicht.

Seit dem Morgen fing es unter meinem rechten kleinen Zeh an zu jucken. Es wurde im Laufe des Tages immer schlimmer. Und kratzen ging ja nicht (Schuhe). In der Pause habe ich sogar den Schuh ausgezogen und geguckt, ob das was ist (Mückenstich oder sonst was). NICHTS! Es juckte einfach nur wie verrückt, wurde immer schlimmer, ohne das dort was war. Es hat mich wahnsinnig gemacht! Vor ein paar Jahren hatte ich sowas mal mitten auf der Fußsohle. Das war ähnlich ätzend.

Wieder Zuhause habe ich geschwitzt wie ein Schwein. Es war wieder gute 30 Grad warm geworden und mein Körper hat zusätzlich auch noch von innen geheitz. Absolut unnötig!
Zum Abendessen gab es Steaks mit Karotten und Kartoffelecken. Um zu viel Luftfeuchtigkeit in der Küche zu vermeiden - mir war ja eh schon warm genug - hab ich das Gemüse komplett im Ofen gegart.
 
Mittwoch hatte ich schlecht geschlafen, denn der juckende kleine Zeh hat mich auch die halbe Nacht irre gemacht. Irgendwann bin ich dann doch eingepennt und als der Wecker klingelte, war alles weg. Als wäre nie was gewesen. Unnötiger Mist! 

Zur Arbeit ging es mit dem Auto, denn das musste ich ja am Abend schon in der Werkstatt abliefern: Ölwechsel.

Gegen 10:30 Uhr fing es dann endlich mal wieder an zu regnen. Seit dem Sturm vor fast genau einer Woche, hatte es nämlich nur einmal ganz kurz abends mal geregnet. Sonst blieb es warm und viel zu trocken.

Leider war somit die Pause am See gestrichen. Es war zu nass. Aber man kann nicht alles haben.

Der Arbeitstag ging schnell über die Bühne, weil genug zu tun war. Leider konnte die eine geplante Montage nicht stattfinden, weil der Hersteller bei der Lieferung ein wichtiges Teil vergessen hatte. Es stand zwar auf dem Lieferschein, wurde aber nirgendwo gefunden :-/ Weil es bei denen aber vom "Verpacker" unterschrieben wurde, dass es mit eingepackt wurde, steht nun Aussage gegen Aussage. Daher lasse ich die Herren hier nochmal alles absuchen. So einen großen, recht schweren Beutel kann man doch eigentlich nicht übersehen. Andererseit hat "Mann" hier auch schon größere Packstücke im Lager "nicht gefunden", obwohl sie direkt vor deren Nase waren. Bevor ich also kostenpflichtig neu produzieren lasse, dürfen die Herren nochmal alles absuchen - auch den Papier-Container! Wobei ich nicht hoffe, das sie das große Ding versehentlich mit weggeworfen haben. Das wär's noch...
 
Autoabgabe in der Werkstatt lief wie immer wie am Schnürchen. Von dort ging es mit dem Bus zum SEV-Bus. Zum Glück hatte ich meine Kopfhörer dabei. In der Bahn lesen ist kein Problem. Im Bus - bei dem Gewackel über schlechte Straßen und durch Baustellen - wird mir leider schlecht wenn ich lese.
Zuhause ging es fix unter die Dusche und weil es inzwischen so spät war, gab es nur Reis (der war in 15 Minuten fertig) und eine TK Soße.
 
Donnerstag hatte ich nicht so gut geschlafen. Trotz Melatonin-Gummibärchen wieder wach gegen 3 Uhr morgens. 

Außerdem scheint meine neu installierte "Duft-Barriere" nicht so 100 % zu funktionieren. Zwar riecht es in meinem Zimmer jetzt echt angenehm. Trotzdem hab ich nachts zwei neue Stiche kassiert. Immerhin sind nachts nur die einheimischen Biester unterwegs. Die sind zwar nicht so aggressiv, aber trotzdem nervig genug. Scheinbar haben sie auch nicht gelesen, dass sie Zitronengras, Lavendel und Basilikum eklig finden und sich fern halten sollen. Und meine zwei achtbeinigen Mitbewohner sind diesbezüglich auch völlig nutzlos. Die weben nur alles voll, fangen aber nichts (Netze schlecht platziert). Wenn sie sich ihr "Wohnrecht" nicht bald mal verdienen, dann müssen sie wieder weg :-/

Morgens Zuhause habe ich mich kurz gewundert, wo mein Autoschlüssel ist. Kurz vor Panik dann die Erleuchtung: Der ist doch beim Lieblingsmechaniker! Autsch. Lasst mich einfach zurück.

Der Bürotag war anstrengend - weil müde. Ich war froh, als ich Feierabend hatte. Mit dem Bus direkt zur Werkstatt und den Flitzer abholen. So zumindest der Plan. Den hatte ich allerdings ohne den Busfahrer gemacht. Ins Industriegebiet Nr. 1 ging es völlig problemlos. Da stand ich dann 30 Minuten doof rum, bevor der andere Bus kam, der ins Industriegebiet Nr. 2 fuhr.
 
Bis 3 Haltestellen vor meinem Ziel, lief alles glatt. Dann hätte der Guteste aber links abbiegen müssen, fuhr stattdessen aber einfach - ohne Ankündigung - geradaus weiter und hat seine Tour kackfrech abgekürzt. Dabei war er nichmal zu spät dran und hätte "Zeit reinholen" als Grund angeben können. Und einfach davon ausgehen, dass eh alle drei Passagiere (mehr waren wir nicht) zur Endhaltestelle wollen, wenn man sich ja eigentlich an eine feste Route halten muss, geht meiner Meinung nach auch nicht. Da hätte er ja wenigstens vorher mal reinrufen können, ob wer noch woanders hin muss. Das hatte ich tatsächlich auch schonmal.
Ich hab dann einfach mitten auf der Strecke die Stoptaste gedrückt und er hielt an der nächsten Haltestelle - die gar nicht auf seinem eigentlichen Fahrplan stand! - an und ließ mich raus. Von dort musste ich dann einen 2 km Power Walk zurück machen. Denn die Werkstatt hatte zu diesem Zeitpunkt nur noch 20 Minuten geöffnet. Wäre er gefahren, wie vorgesehen, wäre ich um 17 Uhr an der Werkstatt gewesen. Zeit genug. Aber so kam ich völlig fertig und verschwitzt, kurz vor Ladenschluss dort an, um das Auto in Empfang zu nehmen.
 
Kurz vor Zuhause stand ich dann auch nochmal ewig in der einen Straße. Da wurde ja beidseitiges Parkverbot eingerichtet und die Einbahnstraßenregelung aufgehoben, weil die Parallelstraße aktuell wegen Baustelle gesperrt ist. An das Parkverbot wurde sich die erste Woche gehalten. Dann wurde festgestellt: Kontrolliert ja eh keiner! Jetzt wird wieder überall beidseitig geparkt. Problem: Wenn dann Autos aus beiden Richtungen kommen, kommen sie nicht mehr aneinander vorbei. Und wenn es dann zwei Fahrzeuge pro Richtung sind, wie am Donnerstag, dann wird es richtig knifflig, weil dann nämlich die hinteren beiden Fahrzeuge jeweils erst wieder zurücksetzen müssen, um die Lücken zum vorbei fahren groß genug zu bekommen. Es war wie ein PKW-Geduldsspiel zum Feierabend. Einfach nur nervig und absolut unnötig. 
Zum Abendessen gab es das erste Mal nach langer Zeit endlich wieder einen Eintopf. Die liebe ich ja! Wirsing. Mit Nudeln und Tomaten und ein paar Cocktailwürstchen.

Eine Beschwerde an die Verkehrsbetriebe ging am Abend noch raus. Ob ich je eine Antwort erhalte, wage ich aktuell zu bezweifeln. Denn die automatische Antwort sprach was von "dauert aktuell sehr lange, wegen erhöhter Nachfrage" oder so ähnlich.
 
Freitag ging es mit dem Auto zur Arbeit. Und in der einen Straße wieder das gleiche Spiel wie schon am Donnerstagabend. 
 
Zumindest im Büro lief alles wie am Schnürchen. Die Kollgen und ich hatten inzwischen auch zusammen (6 Augen sehen mehr als 2) sämtliche Lagerräume, Regale, Fahrzeuge und das Büro nach dem fehlenden Teil abgesucht. Der eine Kollege ist sogar in den Papiercontainer geklettert und hat diesen durchsucht. NICHTS!
 
Chefe ließ sich am Nachmittag nochmal kurzzeitig blicken: "Habt ihr das Teil inzwischen gefunden?" Nö! Dann bestell es neu. Und weil Aussage gegen Aussage stand, hat der Hersteller von sich aus angeboten, uns 50 % Rabatt einzuräumen. Und das Ding soll schon kommende Woche kommen. Bin gespannt. Künftig wollen sie die kleineren Teile auch immer separat per Paketdienst verschicken, statt sie dem großen Karton (Spedition) beizupacken. Bin gespannt. Denn das gleiche Problem hatten wir vor einigen Monaten schonmal. Da ist das Teil aber tatsächlich bei denen irgendwo liegengeblieben und gefunden worden. 
Die Ente war in der Pause auch wieder da. Dieses Mal aber alleine, ohne ihre Kumpelinen. Nachdem ich gesehen habe, dass sie das innere von diesen Eicheln - oder was immer das für Nüsse sind - futtert, hab ich ihr davon ein paar geknackt und hingeworfen. Fand sie wohl gut :-D
 
Nach der Arbeit ging es direkt zum Einkaufen. Ich hab dieses Mal alles bekommen was ich brauchte. Es wurde nichts eingekauft, was nicht auf dem Zettel stand. Und trotzdem war der Wagen am Ende voll und ich rund 130 EUR los.
 
Zuhause ging es auf die Waage. Und die ganzen Fesskalationen - bei der einen ist es ja leider nicht geblieben - haben sich deutlich bemerkbar gemacht. Ein verdientes Plus von 700 g und somit aktuell 108,4 kg :-/ Ich bin echt froh, wenn der PMS Mist in ein paar Tagen wieder vorbei ist und die Erdbeerwoche losgeht.
Gekocht habe ich nochmal einen Eintopf. Dieses Mal mit Erbsen. Lecker war's. Und weil ich so einen Hunger hatte, habe ich mir direkt mit dem ersten Löffel ordentlich die Schnute verbrannt. Ganz großes Kino :-/
 
Und am Wochenende? Will ich mal eine Liste machen, damit ich weiß, was für die Adventskalender noch alles fehlt. Da hab ich schon einiges zusammen, aber ob ich für jedes Türchen was habe, weiß ich gerade nicht. Da am Donnerstag meine Wolle gekommen ist, kann ich endlich weiter häkeln und hoffentlich das Terminprojekt weiter Richtung Finale bringen. Außerdem muss ich in den Baumarkt. Denn die Tage ist die Palme "Ottfried" in meinem Wohnzimmer mal eben umgefallen. Topf zu leicht/zu klein für den großen Püschel oben :-( Außerdem ist der Topf jetzt auch noch gesprungen - durch den Sturz. Ich brauche also einen neuen, größeren/schwereren Topf. Und ein bisschen Schimmel-Ex für die eine Ecke in der Dusche. Durch das nicht mehr ganz dichte Fenster (spröde Fensterdichtungen), vermute ich, fängt es da leicht an zu schimmeln :-( 
  
 

Die KW 38 in kurz:
Samstag: 2.848/1.800 kcal, 3.089 Schritte
Sonntag: 3.153/1.800 kcal, 1.483 Schritte
Montag: 3.101/1.800 kcal, 4.255 Schritte
Dienstag: 2.579/1.800 kcal, 4.401 Schritte
Mittwoch: 2.330/1.800 kcal, 2.494 Schritte
Donnerstag: 2.315/1.800 kcal, 5.683 Schritte
Freitag: 2.783/1.800 kcal, 2.795 Schritte

Zunahme: +700 g

Samstag, 12. September 2026

Wunschgewicht: KW 37 - 2026

[Dieser Beitrag kann indirekt Werbung ohne Auftrag enthalten, durch Markennennung, Ortsnennung oder Verlinkung]


 
 
Samstag habe ich bis 9 Uhr und recht gut geschlafen. Den Vormittag habe ich für's Blog hochladen und etwas aufräumen genutzt. Gegen 13 Uhr musste ich mich dann aber schon wieder fertig machen, weil ich ja für 14 Uhr zum Geburtstag der Ex-SchwieMu eingeladen war. 
Wie lange ich das noch wahrnehme, weiß ich nicht. Denn irgendwie fühlt es sich komisch an, dort immer noch eingeladen zu werden, obwohl wir getrennt sind und nur noch (zwangsweise) zusammen wohnen. Denn der Ex hat mit meiner Familie gar nichts mehr zu tun. Während ich bei seiner Familie immer noch "vermisst" und eingeladen werde, ist meine Familie froh, dass sie mit ihm nichts mehr zu tun haben müssen. Was das jetzt über uns aussagt, könnt ihr euch selbst ausmalen.
 
Obwohl schon 1,5 Jahre Single, könnte ich mir aktuell nicht vorstellen, mir wieder einen Mann ans Bein zu binden. Der müsste schon was ganz besonderes sein. Aber ich genieße meine Freiheit und meinen Freiraum. Selbst wenn ich wieder jemanden kennenlernen würde, würde ich glaube ich nicht mehr eine gemeinsame Wohnung beziehen wollen. Vielleicht ändert sich meine Meinung wieder. Aber im Moment kann ich es mir nicht vorstellen. Während der MBW schon wieder die Fühler ausstreckt. Hoffen wir mal, dass es nicht (schon wieder!) eine Scammerin ist.
 
Die nächsten 2 Jahre muss ich jetzt erstmal sparsam bleiben und die Auto-Schulden abbezahlen. Danach muss ich neues Umzugs- und Reisebudget ansparen. Denn ich entwickle immer mehr Fernweh, seit ich Single bin. Aber zum Reisen braucht es halt auch Kohle. Die habe ich aktuell noch nicht. 
Der Nachmittag bei der Ex-SchwieMu war... okay. Die erste Zeit mit Eiscafé und Spaziergang war richtig toll. Der Schluss - als es um die weitere Versorgung ihres immer noch roten und geschwollenen Beines ging, war ätzend und anstrengend. So bockig und unleidlich habe ich die Ex-SchwieMu noch nie erlebt. Und nach allem, was ich so herausgehört habe, ist das scheinbar das neue "Normal".
 
Was bin ich froh, dass ich mich damit nicht mehr abgeben muss. Ich würde durchdrehen. Und nach allem was die Ex-SchwieMu so erzählt hat und durchblicken lassen hat, verstehe ich tatsächlich nicht, wie sie immer noch darauf beharren kann, dass sie alleine in der Wohnung bleiben kann. Alterstarrsinn? Und vom Arzt angeratene und notwendige Maßnahmen (Stützstrümpfe, wo jeden Morgen und jeden Abend der Pflegedienst kommen muss, um beim An- und Ausziehen zu helfen - wie damals bei meiner Oma) lehnt sie einfach ab, weil sie da keine Lust drauf hat. Sicher ist das nervig und blöd. Aber wenn es einem die Probleme erleichtert und der Gesundheit dient, dann ist "kein Bock" halt auch keine Antwort.

Es wurde am Ende sogar richtig laut zwischen der Ex-SchwieMu und ihren Kindern - während T und ich nur kopfschüttelnd und Augen verdrehend daneben saßen. Am Ende gab B dann einfach mit den Worten auf: "Ich habe jetzt genug Zeugen, ich habe versucht mich zu kümmern und Verantwortung zu zeigen." ... der Rest geht dann auf die Kappe der beratungsresistenten alten Dame. Und wenn ich es richtig verstanden habe, hat der Ex-Schwager T ihr vor einigen Wochen, als sie ins Krankenhaus kam, sogar das Leben gerettet, denn die Ex-SchwieMu hat das wohl alles als gar nicht so schlimm empfunden und dargestellt, wie es eigentlich war und wiegte damit auch B in falscher Sicherheit. 

Jetzt bin ich gespannt, wie es dort weiter gehen wird und gleichzeitig froh, dass es nicht mehr meine Baustelle ist. Aber das ganze erinnert mich stark an meine eigene Mutter, die genauso ist und dabei noch gute 25 Jahre jünger. Die Parallelen waren erschreckend.
Als wir wieder Zuhause waren, hatte keiner von uns Lust auf kochen. Das hatte ich schon vorausgesehen und daher TK Pizza gebunkert. Eine neue Sorte "Raclette" musste getestet werden, weil "neu" drauf stand. Da bin ich ja immer ein großes Opfer. Sie war ganz okay. Käsepizza halt. Vom Hocker gerissen hat sie mich allerdings nicht. Die zweite Pizza, die wir auch geteilt haben, war eine "normale" Speciale.
 
Sonntag habe ich auch nochmal ausgeschlafen. Nach dem Frühstück aus Müsli und Toast habe ich abgewaschen und Staub gewischt und danach an meinem Terminprojekt weitergehäkelt.

Nach dem letzten Farbwechsel war ich mehr am Fluchen als am Häklen, denn die weiße Wolle ist ein einziger Aufreger. Die dröselt sich auf, verknotet und verhakt sich im Häkelwerk und lässt sich daher nur sehr mühselig verarbeiten oder wieder aufribbeln. Es sind alles nur Reste - und ich bin jetzt schon froh, wenn ich sie los bin :-D Zumindest das Ergebnis kann sich bisher sehen lassen.
Zum Abendessen gab es Tortilla-Burger (die hatte ich vor Monaten schonmal gemacht) und dazu einen Gurken-Feta-Salat. Zum Dessert ein Stückchen Tiramisu (TK).
Post von Instagram "Katti gegen Nazis"
Tja, und dann kamen über die Medien nach und nach die Wahlergebnisse aus Sachsen-Anhalt durch... ganz ehrlich: Mir macht das Angst. Die AfD ist KEINE Alternative. Das was sie propagiert und behauptet (um die potentiellen Wähler anzulocken) entspricht nicht dem, was in ihrem Wahlprogramm steht und entweder will es keiner sehen oder deren Wähler sind zu dumm und/oder zu ignorant, um es zu kapieren. Sie schüren Hass und Hetze und Ausländerfeindlichkeit teilweise mit gefälschten und/oder aus dem Zusammenhang gerissenen Videos! So wurde ein Video vom Pride Day in Budapest mit einer anderen Tonspur unterlegt und das versucht als "mega erfolgreiche" AfD Veranstaltung in Köln zu verkaufen. Und deren Anhänger waren einfach zu dumm, um zu erkennen, dass es wohl eher keine Regenbogenflaggen auf einer AfDer Veranstaltung gibt und das die Elisabethbrücke in Budapest eben nicht die Hohenzollernbrücke in Köln ist.
 
Sie sind in weiten Teilen rechtsradikal und laut dem unabhängigen Gutachten der Gesellschaft für Freiheitsrechte auch nachweislich verfassungsfeindlich. Das hatten wir alles in den 1930er Jahren schonmal. Was aus "Lass' sie doch einfach mal machen und guck was passiert" geworden ist, können wir in den Geschichtsbüchern nachlesen. Die AfDer erzählen offen in ihren Reden, dass sie nichts gegen Rüstungsgüter und -produktion haben, weil sie die ja für die geplante Ausweisung der nicht gewollten Menschen brauchen. Kriegswaffen und Remigration (Deportation)? Klingt vertraut. Hatten wir schonmal. Und scheinbar haben einige aus der Vergangenheit noch immer absolut nichts gelernt.  Es ist beschämend und peinlich. Die Zeitzeugen verschwinden und die Geschichte wiederholt sich (hoffentlich nicht).
 
Montag war das Wochenende leider schon wieder vorbei. Am Büro angekommen wunderte ich mich, dass Chefe schon wieder zurück war. Denn der hatte sich ja am Freitag mit den Worten: "Wahrscheinlich bin ich am Mittwoch wieder da" ins verlängerte Wochenende verabschiedet.

Als ich dann später aus seiner Wohnung Niesen und Husten hörte, wusste ich was los war :-/ Hoffentlich behält er seine Bazillen für sich.

Der Tag begann trübe, grau und mit Regen. Leider wurde es später aber wieder sonnig und sommerlich warm mit über 30 Grad. Ich hätte jetzt wirklich nichts gegen Herbst einzuwenden ;-)
Im Büro war genug zu tun, so dass der Tag schnell vorbei ging. Stressig wurde es zum Glück nicht.
Nach der Arbeit fuhr ich durch die Stadt nach Hause. Das habe ich die letzten Monate wegen der Baustelle so gut es geht vermieden. Aber ich hatte noch was zu erledigen und wollte das endlich von der Backe haben. Wenn alles gut läuft, ist zumindest die eine große Baustelle in spätestens vier Wochen endlich Geschichte und der Heimweg wird wieder etwas besser (zumindest mit dem ÖPNV - mit dem Auto wird es die nächsten 2 Jahre eine Katastrophe).
Weil es so aber etwas später wurde, bis ich wieder Zuhause war, habe ich nur eine TK-Pfanne aufgetaut. Irgendwas mit Hackbällchen.
 
Dienstag war es auch nochmal ordentlich warm mit knapp über 30 Grad. Das war gerade am Dienstag aber auch überaus praktisch, denn ich hatte nach der Mittagspause meinen Rucksack zum Trocknen in die Sonne hängen müssen.

Während der Arbeitstag unspektakulär und fast langweilig war, war die Mittagspause sehr aufregend.  Ich war nämlich im Park und während ich lesend auf der Bank saß und mein Pausenbrot mümmelte, kam ein nicht angeleinter Hund angesprungen und wollte besagtes Brot haben. Nö! In dem ganzen Gewimmel ist dann natürlich mein Rucksack von der Bank gefallen und meine Glasflasche (noch ca. halb voll mit Tee) zerbrochen :-( Mein Rucksack wurde geflutet. Aber mein Brot konnte ich vor der Fellnase retten.

Schade um den Tee. Vor allem, weil das Leitungswasser im Büro ungenießbar ist und ich jetzt am erstmal letzten sehr warmen Tag ohne Flüssigkeit den restlichen Arbeitstag überstehen musste. Gut war, dass ich wegen Allergien immer viele Tempos im Rucksack habe und die viel Tee aufsaugten - von dem, was nicht direkt wieder rausfloss. Und weil es so warm war, konnte der Rucksack in der Sonne gut trocknen. Ebenfalls gut war, dass meine selbstgehäkelte Schutzhülle die Scherben festhielt. So hatte ich keine Scherben im Rucksack. Die Hülle konnte ich dann über der Mülltonne am Büro direkt ausschütteln. Nachteil: sie ist zu dick und trocknete bis Feierabend nicht.

Nach der Arbeit habe ich den frisch renovierten und neu eröffneten Supermarkt besucht. Ein paar Kleinigkeiten wurden gekauft und dann ging es ab nach Hause.
Zum Abendessen gab es Süßkartoffel-Pü mit Hähnchenbrust und Preiselbeeren.
 
Mittwoch bin ich erst spät eingeschlafen. Denn wir hatten ein Gewitter. Eigentlich ein richtiges Unwetter. Mit heftigen Sturmböen und viel Regen! Leider kam der Wind aus der falschen Richtung, so dass tatsächlich kein Sturm in meinem Zimmer ankam :-( Und als der Spuk vorbei war, musste ich noch knapp 2 Stunden warten, bevor es auch in meinem Zimmer endlich etwas abkühlte.

Zur Arbeit ging es mit dem Auto. Denn ich brauchte ja eine neue Flasche für meinen Tee! Ich hoffte, ich bekomme die in dem einen Laden, wo ich die alte auch her hatte. Den erreiche ich aber aktuell nur mit dem Auto gescheit (weil immernoch Baustelle).
Im Büro war massig zu tun und die Zeit ging schnell rum. Ich hatte ein paar Kleinigkeiten beim Online-Versand-Riesen bestellt und bekam am Mittwoch die Meldung, dass mein Lamborghini versandt wurde :-D Natürlich kann man keine echten Luxus-Autos beim Amazonas bestellen. Aber als ich im Sommer mit meiner Nichte unterwegs war, sponn sie rum, dass sie sich zu Weihnachten einen Lamborghini und eine Luxus-Villa mit Pool wünscht. Bei der Villa kann ich leider nicht helfen. Aber den Lambo packe ich ihr (als Modell-Auto) in den Adventskalender :-D
 
In der Pause konnte ich leider nicht an den See, weil draußen noch alles nass war vom nächtlichen Sturm - außerdem war der Park gesperrt, wegen umgestürzter Bäume und Astbruch.

Mission: Glasflasche wurde nach Feierabend auch erfolgreich beendet. Ich habe das gleiche Modell wieder erstanden. So passen auch die gehäkelten Hüllen wieder drum herum :-)
Zum Abendessen sollte es Gulasch geben. Mit Erbsen und Nudeln in einer sahnigen Tomatensoße. Rezept aus dem Internetz. Hatte ich schon mal gemacht. Dummerweise war im Supermarkt noch Grillsaison und kein Gulasch zu bekommen :-/ Daher habe ich zum Abendessen einfach eine andere Nudel-Pfanne (mit ähnlichen Zutaten) zusammengepfuscht. Denn außer Fleisch hatte ich ja schon alles da. Ging schneller als mit Gulasch, geschmeckt hat es auch. Aber halt nicht so gut wie das "Original".
 
Donnerstag fuhr ich wieder mit der Bahn zur Arbeit. Tagsüber wird es immer noch schön warm (20-25 Grad) und nachts kühlt es herrlich ab. Perfekt!

Nicht perfekt war, dass meine Bahn zum Büro mal wieder nicht fuhr - dabei wurde weder in der App noch an der Haltestelle eine Betriebsstörung vermeldet. Nachdem die Anzeige 10 Minuten lang anzeigte, dass die Bahn in 5 Minuten käme, habe ich versucht, noch schnell zum Hauptbahnhof zu kommen, um die S-Bahn zu erwischen. Die ist aber ausnahmsweise richtig pünktlich abgefahren und fuhr mir somit vor der Nase weg. Hier hätten mir 2-3 Minuten Verspätung tatsächlich besser geholfen :-D
Sturmschäden im Park
Also wieder hoch zur Straßenbahn und erstmal so weit wie es geht fahren. Den Rest zur Not (in Teilen) laufen. 
Sturmschäden im Park
Als dann endlich wieder Bahnen kamen, kamen direkt 3 auf einmal. Die erste brechend voll. Und weil ich als geübter ÖPNV Mensch weiß, dass die erste Bahn garantiert NICHT bis zum Ende fahren wird, bin ich in die folgende Bahn gestiegen - die fast leer war. Und am Ende war das tatsächlich richtig. Denn die erste, überfüllte Bahn fuhr nur bis zur nächsten Wendemöglichkeit. Alle die weiter wollten, mussten in "meine" Bahn umsteigen. Da hatte ich zum Glück schon einen Sitzplatz :-D
Sturmschäden im Park
Der Arbeitstag war vormittags eher Richtung langweilig. Nachmittags dafür umso vollgepackter und stressiger. Etwas mehr Verteilung wäre mal wieder wünschenswert gewesen. In der Pause war ich im wieder freigegebenen Park... ein trauriger Anblick.
Den immer noch kränkelnden Chef habe ich am Donnerstag auch das erste Mal diese Woche zu Gesicht bekommen. Gut hörte er sich aber immer noch nicht an. Von daher war ich froh, dass die Begenung mit ihm und seinen Keimen bei einem kurzen Hallo mit Abstand blieb :-)
Außerdem war ja bundesweiter Warntag am Donnerstag. Und ich habe mich das erste Mal nicht erschrocken, weil die Handys von den Kollegen und Nachbarn ein Mü vor meinem losgeplärrt haben :-D
Auf dem Heimweg bin ich durch die Freiburger Stadtmitte gefahren. Denn ich hatte am Wochenende einen Post bei Social Media gesehen, dass es bis Ende des Monats eine Kunstinstallation im Freiburger Münster geben soll. Hunderte Meter Baumwollfaden gesponnen wie Licht-/Sonnenstrahlen. Das sah auf dem Bild echt nett aus und ich wollte mir das definitiv mal live ansehen.

Meine Ex-Schwägerin hatte sich die Kunst am Mittwoch schon angesehen. Da war es aber nach der Sturmnacht noch den ganzen Tag bewölkt und sie schrieb, dass es auf ihren Bildern viel schöner wirkte als es in Wirklichkeit war.

Und als ich dann mein Erlebnis (bei strahlendem Sonnenschein) mit meinen dort gemachten Bildern verglich, musste ich leider feststellen: Es sieht auch bei Sonnenschein auf den Bildern irgendwie schöner aus als real. 
Genau das Gegenteil habe ich oft bei Sonnenauf- und untergängen. Die sehen so oft in Wirklichkeit so viel schöner aus als auf den Bildern, die ich davon mache. Trotzdem bereue ich den Abstecher ins Münster nicht. Da war ich schon ewig nicht mehr drin. 

Zuhause habe ich mich gefreut, dass die Wohnungstür abgeschlossen war. Ein untrügliches Zeichen auf sturmfreie Bude :-D Leider waren es nur 15 Minuten, bis der MBW wieder da war. Aber die habe ich definitiv genossen.
 
Zum Abendessen gab es eine Gyros-Reis-Pfanne. Und weil ich beim Gyros das gleiche Problem hatte, wie beim Gulasch - nicht zu bekommen - habe ich mir aus Hähnchengeschnetzeltem einfach Gyros selbst gemacht.
Das zog seit Mittwochabend schon im Kühlschrank durch und schmeckte in der Pfanne durchaus lecker. Kommt allerdings nicht an die "Gewürzmischung" vom Metzger heran. Die schmeckt mir noch einen Ticken besser.
 
Freitag ging es wieder mit dem Auto zur Arbeit. Denn zum Feierabend stand der Wocheneinkauf auf dem Programm.

Im Büro war es eher ruhig, was mir ganz gut in den Kram passte. Ein schöner Einstieg ins Wochenende. Allerdings muss ich sagen, dass am Ende meiner dritten Arbeitswoche nach dem Urlaub, die Erholung schon wieder irgendwie futsch ist. Ich könnte schon wieder urlauben - aber ich habe erst wieder zu Weihnachten Urlaub. Das liegt dieses Jahr so ungünstig, dass ich zwischendurch nicht mehr frei machen kann :-(
In der Pause am See kann man jetzt auch endlich wieder in der Sonne sitzen, ohne zu verglühen. Die Sturmschäden dort sind massiv. Da waren in der Nacht auf Mittwoch ganze Bäume umgefallen. Aber zumindest die Wege sind seit Donnerstag wieder frei und der Park wieder passierbar.

Der Einkauf war auch schnell erledigt. Aber am Kreisel liegen schon die Umleitungsschilder. Ich vermute stark, dass die Straße ab Montag dann voll gesperrt wird und mir die nächsten 2 Jahre das Autofahrer-Leben verleidet.
 
Zuhause habe ich nochmal TK Rippchen in den Ofen geschoben. Dazu der übliche Mais - einfach meine liebste Kombi.
Auf der Waage war ich auch. Trotz einer massiven Fresskalation am Donnerstagabend und ein paar Wassereinlagerungen wegen Nudeln und PMS, kann ich nette 200 g weniger vermelden und wiege aktuell 107,7 kg.
Meine Mottenfalle in der Küche habe ich ausgetauscht. Ich hatte in meinem Leben ein einziges Mal Lebensmittelmottenbefall. Ist schon Jahre her. Danach habe ich alles, was die Biester anlockt oder wo sie raus schlüpfen könnten, in luftdichten Boxen verpackt. Danach war eigentlich Ruhe. Bis jetzt.
 
Ich habe mehrfach die ganze Küche (und Wohnung!) abgesucht und keinen "Herd" entdecken können. Trotzdem hatte ich diesen Sommer massiv Motten in der Bude. Ich vermute stark, dass ein Nachbar einen Befall hat und ich die Mistviecher einfach nur "reingelüftet" habe. Anders kann ich mir das Ganze nämlich nicht erklären. Die Falle war jedenfalls gut voll und zur Sicherheit habe ich direkt eine neue aufgehängt. 

Und am Wochenende? Muss ich mir einen neuen Kabelanbieter suchen für Telefon, TV und Internet. Der aktuelle hat von sich aus gekündigt, weil unser vom Vermieter bereitgestellte Kabelanschluss gekündigt und/oder von wem anders übernommen wurde. Die Aussagen vom Vermieter und dem Kabelanbieter widersprechen sich - je nachdem wen man fragt. Denn die Nachbarn haben das gleiche Problem. Der alte Kabelanbieter behandelt das jetzt so, als hätten wir keinen Anschluss - nur komisch, dass ja bis zur Kündigung alles noch läuft. Außerdem wollen die den 20 Jahre alten Vertrag nicht mehr weiterführen. Weil ich auf den ganzen Hickhack sowas von keinen Nerv habe, wird zur Konkurrenz gewechselt. Die bieten das gleiche an - ohne großes Theater. Rausfinden muss ich nur noch, ob die vielleicht sogar günstiger sind. Die ersten 2 Jahre ganz bestimmt. Da kann ich dann die "Neukunden Vorteile" abgreifen ;-)
Außerdem will ich meinen Blog hochladen und mein Bett frisch beziehen. Die gewaschene Wäsche ist trocken und kann abgehängt werden und dann mal sehen, worauf ich so Lust habe. Das Termin-Häkelprojekt ist ja auch noch nicht fertig. Eigentlich würde ich gerne mal wieder wandern gehen. Aber mit dem ganzen Kram, den ich noch in der Warteschleife habe und um den ich mich zeitnah kümmern muss, wird das wohl noch etwas dauern :-(
 
 

Die KW 37 in kurz:
Samstag: 3.772/1.800 kcal, 8.828 Schritte
Sonntag: 3.524/1.800 kcal, 925 Schritte
Montag: 2.268/1.800 kcal, 5.005 Schritte
Dienstag: 2.535/1.800 kcal, 4.440 Schritte
Mittwoch: 2.379/1.800 kcal, 1.712 Schritte
Donnerstag: 2.901/1.800 kcal, 5.333 Schritte
Freitag: 2.645/1.800 kcal, 2.378 Schritte

Abnahme: -200 g

Montag, 7. September 2026

Sauerland-Urlaub 2026 - Tag 9 & 10 - Omas 90. Geburtstag & Abreise

[Dieser Beitrag kann indirekt Werbung ohne Auftrag enthalten, durch Markennennung, Ortsnennung oder Verlinkung]


 
 
Am vorletzten Urlaubstag hat es endlich auch in Medebach mal richtig geregnet. Ausgerechnet am 90. Geburtstag meiner Oma.
Von Omas Geburtstag habe ich einen Haufen Fotos. Aber ich werde hier bewusst keine davon veröffentlichen. Denn meine Familie weiß auch nach 10 Jahren nichts von meinem Blog. Und ich persönlich finde das auch gut so. Denn so kann ich frei heraus meine Meinung kund tun, ohne das irgendwer beleidigt reagiert ;-)
 
Der Geburstag sollte um 11 Uhr losgehen und wir wollten uns um 10:45 Uhr bei Oma treffen. Als ich um 10:41 Uhr dort eintraf, war mein Vater schon wieder gestresst und knütterig und versuchte mich zu hetzen, weil ich "die letzte war" und alle auf mich warten würden. Hallo?! Dann sollen sie doch sagen, dass wir uns schon um 10:30 Uhr treffen! Ich war verdammt nochmal pünktlich zum angegebenen Zeitpunkt dort. Herrgott nochmal! Ist ja nicht so, dass wir nicht alle ein verdammtes Telefon in der Tasche haben. Dann müssen die "Planer" halt mal das Maul auf machen, wenn sich die Uhrzeit spontan ändert. Ich hab von Papas Wohnung keine 5 Minuten Fußweg zu Oma. Ein Anruf hätte genügt!
 
Wir "durften" Oma dann auch noch ein Geburstagsständchen singen. Und danch wurde gratuliert und ihr Geschenk - der gewünschte Mini-Tiefkühlschrank für das Esszimmer - ausgepackt. Jetzt kann sie auch oben in der Wohnung Reste einfrieren und muss nicht mehr für jede Kleinigkeit die steile Kellertreppe runter.
 
Direkt danach gab es Schnittchen und Nudelsalat, Käseröllchen und Spießchen. Anschließend wurde Suppe aufgefahren. Meine Oma ist da sehr traditionell. Geburtstag feiern über Mittag geht nicht ohne eine heiße Suppe! 
 
Als die ersten wieder gingen, half ich meinen Tanten M und I noch beim aufräumen und abwaschen.  Am frühen Nachmittag gingen tatsächlich auch die restlichen Familienmitglieder wieder nach Hause, um Oma eine kleine Pause zu gönnen. Scheinbar ist die Sippe doch noch lernfähig. Bei Opa lief das nämlich leider noch anders.
 
Um 15:30 Uhr (nach ca. 90 Minuten Pause) versammelten wir uns dann wieder alle zu Kaffee und Kuchen. Der Kaffee war, wie üblich, viel zu stark und meine Tante brachte (wie immer) ihre Yoghurette-Erdbeer-Torte mit. Eine andere Tante machte Mandarinen-Schmand-Kuchen. Danach wurden salzige Knabberein (Chips, Salzstangen und Erdnussflips) aufgefahren. Und zum Abendessen gab es die Reste vom Vormittag.
 
Es war schön, alle mal wieder zu sehen. Onkel J hat immer noch nicht mit mir geredet, auch wenn wir uns gegenüber saßen. Angesprochen hat er nur die anderen. Ich betrachte es als kleines Wunder, dass sein Smartphone auch an mich weitergereicht wurde, als er stolz wie Bolle das Video vom Orgel-Cousin (der nicht zugegen war) auf voller Lautstärke abspielte. Sogar der Rest der Sippe war davon leicht genervt. Scheinbar bringt Onkel J diese Aktion bei jeder sich bietenden Gelegenheit und alle sind es schon leid :-D Und wieder einmal war ich froh, dass ich sowas für gewöhnlich ja gar nicht mitbekomme, weil ich 500 km weit weg bin. 
 
Am härtesten fand ich aber Tante R (Onkel J's Frau). Als ich vormittags noch nicht da war, sagte mein Bruder ihr, dass sie noch kurz auf mich warten, bevor sie anfangen können. Und meine Tante R hat meinen Bruder doch allen ernstes gefragt, wär ich wäre. Denn sie dachte, er hätte ja nur 2 Töchter. Hat er ja auch. Aber seine Schwester ist wohl schon aus ihrem Gedächtnis gelöscht. Immerhin weiß ich jetzt Bescheid, dass ich für die beiden wirklich nicht mehr existiere und damit kann ich leben :-D Aber als M mir davon erzählte, fiel mir trotzdem erstmal die Kinnlade runter.
 
Als ich an dem Abend im Bett lag, war ich mehr als froh. Der Tag war schön, aber auch lang und irgendwie anstrengend. 
 
Und am nächsten Morgen habe ich ausgeschlafen, gefrühstückt und habe um kurz nach 10 Uhr bereits die Rückfahrt nach Freiburg angetreten.
 
Alles lief wie am Schnürchen und in Freiburg konnte ich sogar für 2,09 EUR/Liter den Tank wieder vollknallen, während das E10 zur gleichen Zeit im Heimatkaff satte 2,30 EUR pro Liter kostete.
 
Ich habe an dem Nachmittag und Abend nur noch meine Koffer und Taschen hochgeschleppt und ausgepackt und einen Salat mit Rinderfiletstreifen und einen Ziegenkäse Wrap beim Lieferdienst bestellt. Gegen 22 Uhr lag ich im Bett.
 
Der große Karton mit meinem Adventskalender (den Heidi mir in Willingen spontan überreichte) musste noch eine Nacht im Auto auf der Rückbank verweilen. Denn am Mittwochnachmittag war es in Freiburg viel zu warm, um ein drittes mal "Zeug" vom Auto in den zweiten Stock zu schleppen.
 
Ich war morgens mit 16 Grad und Regen im Sauerland aufgebrochen. Der Regen begleitete mich fast durchgehend bis ca. Darmstadt. Bis Karlsruhe war es dann nur noch wolkig und danach war wieder Sommer. Freiburg empfing mich gegen 15:30 Uhr mit einem wolkenlosen Himmel und 34 Grad :-/ 
 
Und erfreulicherweise hatte der MBW das Lüftungs-Management dieses Jahr nicht vergeigt. Ich hatte erträgliche 26 Grad in meinem Zimmer.
 
Vier Tage hatte ich noch Zuhause frei. Zeit in Ruhe zu waschen, einzukaufen und noch etwas zu faulenzen, bevor es am Montag wieder ab ins Büro ging. 

Samstag, 5. September 2026

Wunschgewicht: KW 36 - 2026

[Dieser Beitrag kann indirekt Werbung ohne Auftrag enthalten, durch Markennennung, Ortsnennung oder Verlinkung]


 
 
Samstag hatte ich das erste Mal seit Wochen wieder richtig gut geschlafen. Und lange! Bis 9:30 Uhr. Ich nehme an, der Körper hat es einfach gebraucht. 
 
Zum Frühstück gab es Brötchen und gegen Mittag sind der MBW und ich dann los, den WG-Einkauf erledigen. Er hatte angefragt, ob ich ihn mitnehme, weil er seinen Krempel wegen des vielen Regens am Freitag nicht besorgen konnte.
 
Außerdem hatte ich ihn vorher kurz bei seiner Mutter vorbei gebracht, weil er ja den Transponder (Schlüssel) für die Kurzzeitpflege wieder bei ihr abgeben musste. Denn die Ex-SchwieMu würde am Montag aus der Kurzzeitpflege wieder in ihre eigenen 4 Wände entlassen. Während er oben war, hab ich im Auto gewartet und die Zeit genutzt, einen Termin in der Werkstatt zu buchen. Denn der neue Flitzer meldete, dass er gerne einen Ölwechsel haben wollte :-/ Hätte er damit nicht noch bis Dezember warten können? Da wäre die jährliche Inspektion doch eh fällig.
 
Der MBW war tatäschlich nicht lange weg und kam wutschnaubend wieder zum Auto. Er und die Ex-SchwieMu käsen sich in letzter Zeit regelmäßig an. Beide stur und bockig wie kleine Kinder (wie war das mit dem Apfel und dem Stamm?) und ich bin jedes Mal froh, dass ich nicht mehr zwischen den Stühlen sitze :-D Danach ging es zum Supermarkt.
 
Wieder Zuhause habe ich festgestellt, dass die Baustelle in der Nachbarstraße in der ersten Woche schon deutlich näher an den Kreuzungsbereich gewandert war, der für die Zufahrt zur Garage benötigt wird. Daher habe ich das Auto erstmal auf dem Stellplatz belassen und werde die nächsten Tage die weiteren Bewegungen der Baustelle beobachten. Denn drauf vertrauen, dass ich/wir (bin ja nicht die einzige Garagennutzerin dort hinten) rechtzeitig benachrichtigt werden, dass die Kreuzung auch gesperrt würde, tue ich definitiv nicht. 
 
Nachmittags habe ich den Wochenblog hochgeladen und mir einen Finanzplan für die nächsten Wochen überlegt. Denn Anfang September bucht die Kfz-Versicherung erstmalig ab. Vom Urlaubsgeld ist zwar noch was übrig, aber der September wird trotzdem verflucht eng - zumal ja jetzt noch die unerwarteten Werkstattkosten wieder dazu kommen :-/
Zum Abendessen gab es eine mediterrane Reispfanne mit Hack und Gemüse. Lecker war's. Aber die habe ich auch schon oft gemacht.
 
Sonntag hatte ich wieder eine erstaunlich gute Nacht hinter mir. Ich weiß, es wird nicht so bleiben. Zum Frühstück gab es Brot mit Frischkäse und Tomaten drauf.

Nachdem der Abwasch erledigt war, habe ich tatsächlich das erste Mal seit Monaten wieder gehäkelt. Und ich bin recht weit gekommen mit meinem Termin-Projekt. Aber 3-4 Wochenenden werde ich noch reinstecken müssen.

Und während ich da so saß und vor mich hin zählte, fing ich immer mehr an zu schwitzen. Draußen war es mit knapp unter 30 Grad recht warm geworden. Aber dieses massive Schwitzen in der relativ kühlen Wohnung war definitiv eine Hitzewallung. Absolut uncool! Ein Glück war ich morgens zu faul zum duschen und wollte das eh erst am Abend machen. Da lohnte es sich nun richtig.

Als ich später unter die Dusche hüpfte, konnte ich die total verschwitzen Klamotten direkt mit in die Waschmaschine stecken und im Anschluss ging es ab in die Küche.
Zum Abendessen gab es ein Essen, das ich im Frühjahr in der Kochbox hatte. Hühnchen mit Kartoffelecken, gebackenen Tomaten und einer Spinat-Sahne-Soße. Super lecker.
 
Montag wollte ich nicht aufstehen. Die Nacht war ätzend! Ich wusste doch, dass der gute Schlaf nicht dauerhaft bleibt. Ich habe auch in der Nacht geschwitzt wie ein Schwein und hatte zwischenzeitlich sogar den Ventilator laufen, weil ich es kaum aushielt. Wenn das das neue "Normal" ist/wird, dann hab ich jetzt schon die Schnauze voll von Perimenopause und Wechseljahren :-(
Und als wäre das nicht schon genug, hat mein Körper lustig beschlossen, dass mal wieder mitten in der Nacht der günstigste Zeitpunkt wäre, einen großen Teil der Wassereinlagerungen wieder loszuwerden. Danke für nichts, Karlheinz!

Zum Glück konnte ich in der Straßenbahn vor mich hin träumen und musste nicht auf den Verkehr achten. Im Büro war es relativ ruhig für einen Montag. Noch sind Sommerferien und Urlaubszeit.
Endlich wieder Zuhause hatte ich Hunger, aber keine Lust zu kochen. Daher habe ich lediglich ein paar Kartoffeln in den Topf bugsiert und 20 Minuten später eine Packung Sahne-Hering geöffnet. Fertig. Zum Dessert gab es noch ein bisschen übrig gebliebene Wassermelone.
 
Dienstag war die Nacht deutlich besser gewesen. Ich brauchte nichtmal so ein "Einschlaf-Gummibärchen". Dafür hatte ich morgens aber schon leichte Kopfschmerzen. Positives am Dienstag: Seit dem Wochenende keine neuen Mückenstiche mehr :-)
Im Büro war gut zu tun und der Tag ging schnell rum. In der Pause war ich am See und der positive Gedanke zum Dienstag war schon wieder Geschichte. Zwei neue Stiche kassiert :-(
Die neue Generation Marienkäfer ist fast fertig
Auf dem Heimweg lief auch wieder alles glatt und Zuhause freute ich mich auf ein schönes Steak. Dazu gab es den Rest TK Blumenkohl und ein paar Kartoffeln. Das WD40 der Soßen drüber und fertig war das Abendessen.
Die letzten paar Tage ging es mir relativ gut. Seit die Hitze weg ist. Ich freu mich total auf die kommenden drei Jahreszeiten und hoffe, der Sommer 2027 wird nicht so ne Katastrophe wie dieses Jahr.
Etwas ernüchternd hingegen war die Prognose für das Wochenende, wo hier in Freiburg wieder über 30 Grad erwartet werden. Will ich echt nicht mehr! Es reicht.
 
Mittwoch hatte ich mal richtig gut geschlafen. Das war ja die letzten Monate eher eine Seltenheit und schien sich erst die letzten Tage wieder etwas zu bessern. Ich wünschte, es würde so bleiben.
Im Büro war es relativ ruhig. Natürlich kam, was kommen musste: Personalausfall. Kollege G war am Dienstagnachmittag noch beim Arzt und meldete am Mittwochmorgen, dass er direkt mal 3 Wochen krankgeschrieben wurde :-( Also, mal wieder Termine umlegen. Die nächsten 3 Wochen werden dann auch recht haarig, mit der ganzen Ware, die inzwischen geliefert wurde und zwei fehlenden Händen für die Montage. Aber was nicht geht, geht halt nicht. 
Der Paketmann brachte wieder ein Päckchen für die seit fast 1 Jahr nicht mehr im Gebäude befindliche Firma. Ich hab den Inhaber direkt angerufen und er wollte die Tage vorbei kommen, das Päckchen abholen. Er versteht auch nicht, wieso seine Kunden so doof sind, denn er meinte, er hätte der Dame extra die neue Adresse durchgegeben.
Zuhause hatte ich keine Lust auf kochen und hätte am liebsten Essen bestellt. Leider wird das auf Dauer zu teuer und so musste eine TK Hühnersuppe dran glauben.
 
Donnerstag. Auch wieder super geschlafen. Langsam wird es verdächtig. Aber solange es läuft, werde ich mich keineswegs beschweren. Die letzten Monate mit Hitze und Schlafmangel waren ätzend genug.
Auf Arbeit war es recht stressig, was abgemildert wurde, weil Chefe scheinbar einen Clown gefrühstückt hatte. Der Tag ging mit viel Arbeit und viel Grinsen über die Bühne.

Pause konnte ich leider nicht am See machen, weil ich die Heizungsleute im Auge behalten musste. Immerhin haben wir nun endlich wieder warmes Wasser im Firmengebäude.
Zuhause gab es Hähnchenschenkel mit Pommes zum Abendessen und zwei Telefonate mit den Nachbarinnen. Die eine rief mich nämlich an, um mir die Telefonnummer der anderen zu geben, die ich dann anrufen sollte. Es geht um unsere Parkplätze.

Weil wir ja mit der Straßenbahn-Baustelle und der neuen Baustelle in der Nachbarstraße nicht schon genug am Hals haben, bekommen wir im Herbst noch eine Baustelle direkt am Haus. Denn unser Vermieter will die Müllentsorgung modernisieren und unterirdisch verlegen. Generell nicht schlecht. ABER! Dafür werden sowohl mein als auch der Parkplatz der Nachbarin geopfert.

Frau F war ziemlich aufgeregt (sie ist schon älter) und hat die Sachbearbeiterin am Telefon auch nicht so recht verstanden. Angeblich bekommen wir Ersatz-Parkplätze "auf dem Gelände". Das Gelände ist allerdings recht groß und mir wären die letzten Monate keine freien Stellplätze irgendwo aufgefallen, die wir übernehmen könnten. Und irgendeinen Platz untervermietet bekommen, will ich definitiv nicht. Und sie auch nicht. Die anderen Nachbarn hatten damit schon Probleme, als die Person, die untervermietet hat plötzlich weggezogen ist und die neuen Mieter den Platz dann für sich brauchten.

Ich liebe meinen Stellplatz. Denn er ist weit genug weg von diesen unsäglichen Lindenbäumen, die fast ganzjährig dort ihren Honig/Tau durch die Gegend tropfen. Das Zeug greift den Autolack an! Und nah genug, damit ich meine Einkäufe nicht einmal um den Block schleppen muss. Wenn also der neue freie Stellplatz "auf dem Gelände" hinten bei den Garagen wäre, dann bräuchte ich den verfluchten Stellplatz auch nicht. Denn ich habe den da vorne ja nur, damit ich meine Einkäufe nicht so weit schleppen muss! Hinten an den Garagen ist das dann quasi sinnfrei. Dann kann ich auch direkt in die Garage fahren. Auf die 3-4 Meter mehr Geschleppe kommt es ja dann auch nicht mehr an :-/ Mal eben an der Straße parken ist auch nicht, da ist nämlich nie was frei und ohne Anwohner-Parkausweis krieg ich bei meinem Glück wahrscheinlich jedes Mal ein Knöllchen :-/ Was für ein Käse...
 
Freitag hatte ich nicht so gut geschlafen wie die Tage zuvor. Aber trotzdem besser als während der Hitze.

Vormittags hatte ich versucht, die Sachbearbeiterin beim Vermieter zwecks Parkplatz zu erreichen. Aber erst nahm niemand ab (trotz Bürozeit), danach war ständig besetzt und die lezten 2 Stunden ging dann nur noch der AB dran :-/ Also schrieb ich eine Mail. Mal gucken, ob und was ich für eine Antwort bekomme. Ich habe direkt gefragt, ob sie mir die Nummer vom angedachten Ersatz-Parkplatz geben kann (die sind hier nämlich alle nummeriert), damit ich mal gucken kann, wo der ist. Jetzt bin ich gespannt, ob da was kommt. Denn das sollten sie ja eigentlich jetzt schon wissen, wenn es nächsten Monat mit den Bauarbeiten losgehen soll.
Gesellschaft in der Mittagspause
Ansonsten war es im Büro etwas ruhiger als die letzten Tage. Chefe war auch nur bis Mittag da und verschwand dann ins verlängerte Wochenende mit den Worten: "Wahrscheinlich bin ich dann ab Mittwoch wieder da..." Wahrscheinlich?! Mal ganz ehrlich, gefühlt habe ich im Jahr 3 Tage Urlaub, während alle anderen ständig weg sind. Das nervt!
 
Der kranke Kollege war am Vormittag auch kurz da, um Bericht zu erstatten. Sein Miniskus ist komplett hinüber. Er muss operiert werden. Der Gesprächstermin mit dem Chirurgen ist aber erst in 1,5 Wochen. Danach auf OP Termin warten, danach in die Reha. Wir gehen nicht davon aus, dass er vor Weihnachten wieder arbeiten kann. Und ob er danach nochmal kommt, ist auch fraglich. Je nachdem wie OP und Reha laufen und es ihm danach geht... Immerhin ist der Mann ja nur noch ca. 3 Jahre von der Rente entfernt. 
 
Außerdem gab es ganz offensichtlich einen Personenunfall mit der S-Bahn. Denn in der nähe vom Bahnhof beim Büro war ein riesiges Polizei- und Rettungskräfteaufgebot und meherere Stunden kein S-Bahn-Verkehr. Das dort mal was passiert, habe ich schon länger erwartet. Denn die Gleise verlaufen dort ungesichert direkt zwischen einem beliebten Spazierweg und einem Wohngebiet. Und der gemeine Homosapiens ist lauffaul und kürzt gerne über den direkten Weg (also über die Gleise) ab, statt 100 m weiter zum Bahnübergang zu laufen. Wie man allerdings dort einen Zug übersehen kann, ist mir schleiherhaft. Denn die Strecke ist an der Stelle schnurgerade und man kann in beide Richtungen mehrere hundert Meter weit sehen. In den Medien konnte ich nichts dazu finden. Auch am Abend nicht. Ich hoffe, der Mensch hat es irgendwie überlebt.  
 
Auf dem Heimweg (ich war ja mit Auto) habe ich noch den Einkauf gewuppt. Als ich gerade auf dem Weg zur Kasse war, kam der MBW um die Ecke - und hat den Einkauf bezahlt. Dafür hat er Zuhause wieder keinen Finger gerührt was den Putzplan betrifft :-/
 
Außerdem machten sich drei neue juckende Quaddeln bemerkbar, die ich in der Mittagspause kassiert haben muss :-( Dieses Jahr ist es echt schlimm - oder meine ich das nur? 
Zum Abendessen habe ich nur noch Nudeln gekocht und dazu eine TK Soße (Lachs mit Zitrone) aufgetaut. Beides zusammengeschmissen und direkt losfuttern. Zum Dessert ein Eis am Stiel, welches ich echt weiterempfehlen kann. Das war richtig lecker!

Auf der Waage war ich natürlich auch. Immerhin 600 g weniger, obwohl immer noch reichlich Wasser im Körper ist. Das belegen die allabendlichen Abdrücke von Socken, Schuhen und Hose. Aktuell also 107,9 kg. Zumindest habe ich mein Gewicht über's Jahr hinweg so ziemlich gehalten. Naja, ein paar Monate sind ja noch. Vielleicht schaff ich ja doch noch eine kleine Abnahme bis zum Jahreswechsel. Hauptsache es wird nicht wieder mehr.
 
Und am Wochenende? Wurde ich mit der Einladung zu Ex-SchwieMus Geburtstag überrumpelt. Also gehen wir am Samstag Eis oder Kuchen essen. Etwas Hauhalt muss ich auch noch nachholen und an dem einen Projekt noch ein bisschen weiterhäkeln würde ich auch gerne, damit es bald fertig wird. Um die Abholung des Sperrmülls muss ich mich nun kümmern, wo die Temperaturen wieder so sind, dass man beim runterschleppen der schweren Teile, nicht direkt kollabiert. Sobald die weg sind, kann ich die in der Garage lagernden Kommoden endlich aufbauen. Damit in der Wohnung und meinem Zimmer endlich mal wieder was voran geht, was die letzten Monate wegen Hitze auch liegen geblieben ist.
 
 

Die KW 36 in kurz:
Samstag: 2.999/1.800 kcal, 1.642 Schritte
Sonntag: 2.327/1.800 kcal, 1.099 Schritte
Montag: 2.543/1.800 kcal, 4.453 Schritte
Dienstag: 2.438/1.800 kcal, 5.188 Schritte
Mittwoch: 2.199/1.800 kcal, 5.087 Schritte
Donnerstag: 2.639/1.800 kcal, 4.089 Schritte
Freitag: 2.542/1.800 kcal, 3.407 Schritte

Abnahme: -600 g