Samstag, 28. Februar 2026

Wunschgewicht: KW 9 - 2026

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Samstag bin ich um 8 Uhr aufgestanden, denn um 9:30 Uhr sollte ich abgeholt werden, um nach Willingen ins Lagunenbad zu fahren.

Trotz aller Befürchtungen (wegen K und Putzwahn) waren die vier tatsächlich um 9:40 Uhr da und gegen 10 Uhr waren wir im Schwimmbad.
Nachdem sich die Kleine ans Wasser gewöhnt hatte - das dauerte ca. 15-20 Minuten - wollte sie von Mama und Papa nichts mehr wissen, denn: "Tante Nicooohooole...!" Wie mit einem Klammeräffchen watete ich durch das Innen- und Außenbecken. Es wurde gespritzt, geplatscht und alle hatten einen Heidenspaß. Und während K noch meinte, L würde sich nicht trauen, den Kopf tiefer ins oder unter Wasser zu stecken, egal wie sehr C ihre kleine Schwester animierte, dauerte es keine 5 Minuten und ich hatte mein Patenkind soweit, dass sie das Gesicht halb ins Wasser tauchte um immerhin ins Wasser zu pusten. Chaka! Super-Tanten-Kräfte :-D Wahrscheinlich hat die Kleine aber bloß gemerkt, dass ich - im Gegensatz zu ihrer Mama - im Wasser keine Angst habe.

Wir Großen (alle bis auf K) haben sämtliche Wasserrutschen ausprobiert, für die Kleine gab es einen extra Kleinkindbereich mit Mini-Rutsche und Wellenbad. Sie hatte Spaß für zehn, auch wenn die Mama selbst im Kinderbecken immer über ihr schwebte, damit sie mit ihren Schwimmflügeln im 10 cm hohen Wasser am Beckenrand nicht untergeht. Das fand ich persönlich echt furchtbar und anstrengend. Mein Bruder scheinbar auch. Denn er hat ein paar blöde Kommentare diesbezüglich losgelassen, als seine Frau nicht in der Nähe war. Ja, man muss bei den Kleinen auch im flachen Wasser aufpassen. Aber ständig über ihnen zu lauern, finde ich unmöglich. Und mein Patenkind hat nicht ein einziges Mal den Eindruck gemacht, als wäre sie im flachen Wasser nicht kompetent genug, um den Kopf über Wasser zu halten.

Um 14 Uhr mussten wir wieder draußen sein. Da war die bezahlte Zeit abgelaufen. Eine Stunde später gab es Kaffee und Kuchen bei meinen Eltern und die Kleine durfte noch (mehr) Geschenke auspacken. Am meisten gefreut hat sie sich über den "Fütter-Stuhl" vom Opa für ihre Puppe. Der musste sofort ausgepackt werden und mein Bruder wurde mit Schmollmund und Rehaugen dazu genötigt, noch schnell "das Baby" (die Puppe) von Zuhause zu holen :-D
Und als L raus hatte, wie man die Puppe füttert - ja, der Stuhl machte Geräusche! - kam sie mit dem Teil zu mir und ich hatte den Rest des Nachmittags den Stuhl samt Baby auf dem Schoß und fütterte Spiegelei, Brokkoli und Gurken an das Baby, sehr zur Freude des Patenkindes, was grinsend daneben stand und diktierte, was als nächstes gefüttert werden muss :-D

Gegen 18 Uhr lösten wir die Gesellschaft dann auf. Denn mein Bruder musste noch einkaufen und Essen für den nächsten Tag vorbereiten. Da kämen seine Schwiegereltern zu Besuch.

Es war ein absolut gelungener und schöner Tag. Jetzt freuen wir uns alle auf den Sommer, wenn wir uns wieder sehen. Denn Ostern sind die vier wieder mit dem Wohnmobil oben an den Küsten unterwegs.
 
Sonntag habe ich ausgeschlafen und nach dem Mittagessen fuhr mich das Papa-Taxi wieder zum Bahnhof.
Die Rückfahrt klappte auch super. Bis Fulda hatte ich einen Soldaten neben mir sitzen. Der tauschte den Platz mit einem anderen jungen Mann. Da auch auf der Rückfahrt die Züge total voll waren, ging mein Plan - der so oft funktioniert - doch irgendwie solo zu sitzen, leider wieder nicht auf. Der zweite Herr hat sich nach nur 20 Minuten so wohl gefühlt, dass er sich richtig breit gemacht hat und so im Sitz fletzte, dass er mir beim Tippen am Laptop ständig den Ellbogen in die Seite buffte.
Mein eigentlicher Sitznachbar hätte von Hanau bis Mannheim neben mir sitzen sollen, danach wäre der Sitz frei gewesen/geblieben. Leider kreuzte der oder die nicht auf und der Ellbogen-Mensch fuhr mit bis Basel :-/
Vom Zug aus hatte ich schon Essen bestellt. Der Lieferant klingelte kaum 15 Minuten nachdem ich zur Tür rein bin. Perfekt! Es gab gegrillten Tintenfisch mit Pommes und Salat. Super lecker. Aber bis ich mit Essen fertig war, war es auch schon 20:30 Uhr. Bis ich im Bett war, schon 22:30 Uhr. Ich war platt.
 
Montag klingelte der Wecker gnadenlos um kurz nach 6 Uhr. Ich hätte den Tag auch noch frei nehmen sollen :-/ Aber Chefe war nicht da. Also musste ich ran.
Frühstück für Champions
Zum Frühstück gab es die übliche Tasse Tee und mein kunterbuntes "Tabletten-Sammelsurium". Wobei davon eigentlich nur 2 wirklich wichtig sind. Der Blutdrucksenker (orange) und das Vitamin D (gelb). Grün ist Mönchspfeffer (soll angeblich bei weiblichen Hormonbeschwerden helfen) und das rosa "Gummibärchen" ist Magnesium.

Im Büro angekommen hab ich erstmal den Anrufbeantworter abgehört. Chefe hätte mich ja vertreten sollen, schien aber wieder nicht ein einziges Mal ans Telefon gegangen zu sein :-/ Die letzte Nachricht war vom Spediteur, der sich beschwerte, dass um 11:20 Uhr das Büro schon geschlossen gewesen wäre und er die Ware da und da einfach abgelegt hätte. Hä?

Interview mit den Kollegen ergab: Hat am Freitag keiner gearbeitet. G und ich hatten Urlaub, W war krank und weil Chefe gerne zum Skifahren wollte, hat er P wohl auch "krank" nach Hause geschickt und ist dann im Laufe des Vormittags schon los. Männer...

Immerhin waren die beiden "gelben Scheine" am Montag beide wieder da. Die beiden Urlauber natürlich nicht. Und ich war den ganzen Tag alleine im Büro.
Zuhause gab es Bratkartoffeln mit roter Bete und Spiegelei. Dazu den letzten Rest vom offenen Krautsalat von neulich. 
 
Dienstag war Chefe dann auch wieder da. Aber wir hatten wieder zwei Urlauber und einen längeren Arzttermin bei den Kollegen. So dass am Ende bei den Herren nicht wirklich was gearbeitet wurde.

Dafür war im Büro reichlich zu tun und der Tag ging schnell rum. Zum Feierabend war es zwar wolkig aber gute 14 Grad draußen. Bis Ende der Woche soll es hier bis 20 Grad warm werden. Sommer! 

In der Straßenbahn rannte ein leicht bekloppter Mann die ganze Zeit von vorne nach hinten und von hinten nach vorne und beschwerte sich lautstark bei gefühlt jedem einzelnen Passagier, dass Freitag und Samstag die VAG (Freiburger Verkehrsbetriebe) wieder streiken würde! Das wäre gerade auf der VAG-Homepage aufgeploppt. Da ich in der Bahn so eng saß, konnte ich nicht nachsehen, weil ich nicht ans Handy in der Hosentasche kam. Denn die Dame neben mir war deutlich breiter als ich und das soll schon was heißen.

Zuhause habe ich dann die Suchmaschine bemüht, denn entgegen aller Behauptungen war auf der VAG-Homepage absolut gar nichts zu finden. Und ja, die VAG streikt. Aber nicht die in Freiburg sondern die in Nürnberg! Also hat der gute Mann erstmal lustig Fake News verteilt. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Und während bereits klar war, dass in Bayern in mehreren Städten die Öffis bestreikt werden, hörte man aus Baden-Württemberg noch gar nichts. Ich hoffte, das würde auch so bleiben.
Zum Abendessen gab es Rösti-Sticks (TK) und echt lecker mit Apfel-Rotkohl (auch TK) und Nackenkotelett. Das ging schnell und hat gut geschmeckt.
 
Mittwoch hatte sich BW noch immer nicht entschieden, ob hier auch gestreikt werden soll. Nichts genaues wusste man nicht. Wie gut, dass ich am Freitag eh geplant hatte, mit dem Auto zu fahren (Einkauf) und Samstag nirgendwo hin muss. Nur, falls sich doch noch was ändern sollte.

Auf Arbeit waren, bis auf den einen Urlauber, tatsächlich wieder alle am Start. Leider war auch bis um 9 Uhr der Nebel zurück. Ob es die Sonne noch schaffen würde? Denn angeblich sollte es ja am Nachmittag bis 17 Grad warm werden. Das würde aber nur ohne den Nebel funktionieren.
 
Der Arbeitstag ging fix vorbei und auf dem Heimweg gab es tatsächlich ein paar Sonnenstrahlen, bevor zum Abend hin der Nebel wieder anrückte :-/
Zum Abendessen gab es Spitzkohl in Salzbutter (nach Herrn Hensler) mit Hähnchenbrustfilet und Kokos-Sriracha.
 
Donnerstag war ich erstaunt, dass ich morgens einen klaren Himmel erblickte. Kein Nebel mehr und sobald die Sonne über den Berg war, hatten wir einen richtig schönen Tag. 

Die Herren verließen gegen 8:30 Uhr alle das Gelände und ließen mich alleine mit meinen Rechnungen und den Dachdeckern zurück. Immerhin war ich gut beschäftigt und die Zeit bis zum Feierabend verging wie im Fluge.
Zum Abendessen gab es Gulasch (vom Schwein) mit Bandnudeln und Erbsen. Das hab ich schon ewig  nicht mehr gemacht. Dabei schmeckt es so lecker. Leider dauert Gulasch nunmal auch gefühlt ewig, bis es gar ist und ich hatte Hunger, was zu Snacks vor dem Abendessen führte. Trotz aller Bemühungen bin ich mental eingeknickt, was absolut nicht gut für mein Kalorienbudget war. Grundsätzlich lief die Woche aber schon deutlich besser als die letzten 6-8 Wochen.

Dummerweise wird sich das Gulasch negativ auf die Waage am Freitag auswirken. Weil: Pasta! Davon lagere ich Wasser ein und das hatte ich die ganze Woche schon mehr als genug :-( Die Wassereinlagerungen sind dieses Mal echt hartnäckig.

Außerdem war am Donnerstag klar: Die Freiburger VAG würde NICHT streiken :-) Man darf also nicht alles glauben, was man so hört ;-) Was die nächste Woche ist, bleibt aber noch offen. Kommt auf den Ausgang der Verhandlungen an. Also, Daumen drücken, dass man sich hier schon einigt.
 
Freitag bin ich wie geplant mit dem Auto zur Arbeit. Denn nach Feierabend wollte ich ja einkaufen fahren. Am Donnerstag hat nach über 4 Wochen Sanierung/Renovierung endlich der heimische Supermarkt wieder neu eröffnet. Ich freu mich schon, jetzt wieder dort einkaufen zu können. Zumindest hoffte ich, das Sortiment bliebe auch nach der Renovierung so schön vielfältig wie davor. 

Der Arbeitstag verging wie im Fluge. Und hab ich mich am Donnerstag noch über die hartnäckigen Wassereinlagerungen beschwert, rannte ich am Freitag gefühlt jede Stunde auf die Toilette - so viel hatte ich gar nicht getrunken. Ob das auf der Waage am Abend was ausmachen würde? Ich war echt gespannt.

Der Einkauf im "neuen" Supermarkt war echt nett. Ist wirklich schön geworden. Das Sortiment so super wie vorher. ABER! Bis ich mich da jetzt wieder richtig zurecht finde, wird es dauern. Sieht komplett anders aus als vorher. Die Regale stehen viel verwinkelter als früher. Und auf meine Frage, wo ich jetzt den Thunfisch finde, bekam ich "Oh je, wir haben seit gestern erst wieder auf. Ich hab keine Ahnung!" als Antwort. Danke für's Gespräch :-/
Zum Abendessen gab es ganz schnell einen TK Hühner-Nudel-Eintopf. Der schmeckt mir tatsächlich sehr gut. Die diversen Varianten, die es davon aus der Dose gibt, finde ich alle recht widerlich. Zum Dessert wurde ein Berliner inhaliert.
Und weil das Essen schnell fertig war, konnte ich pünktlich das freitägliche Telefonat mit Papa führen. Meine Elterntiere gehen wir gerade beide recht stark auf den Keks. Meine Ma, weil sie ihre Gesundheit auf die viel zu leichte Schulter nimmt und sich selbst therapiert, statt mal zum Arzt zu gehen und daher kaum noch richtig laufen kann, weil sie - statt zu heilen - ständig neu auf die Nase fällt und der Prozess immer wieder von vorne anfängt. 
 
Und Papa, weil er immer noch nicht sehen will, dass seine "schwachen Beine" nicht vom Alter her kommen, sondern weil er stinkend faul den ganzen Tag nur in seinem Sessel sitzt und sich nicht bewegt. Statt also das Problem zu beheben, werden lieber Hilfsmittelchen angeschafft. Jetzt will er sich - weil er nichtmal mehr die zwei Stufen vom Gehweg ins Erdgeschoss schafft! - einen Handlauf montieren, damit er sich die Stufen besser hochziehen kann. 
 
Seine neue Brille bekommt er auch nicht einfach so vom Optiker, weil das eine Auge viel schlechter ist als das andere. Der Optiker meinte, er müsste mal zum Augenarzt. Eine kleine OP (Laserbehandlung) könnte da sehr gut und schnell Abhilfe schaffen. Wäre heutzutage ein Routineeingriff. Weil Papa dafür aber in die Augenklinik nach Kassel müsste, schiebt er die notwendigen Maßnahmen aber wieder lustig vor sich her und faselt was "vom Sommer". Denn, wie soll er denn nach Kassel kommen? Gibt ja nicht genug Familie, die man mal fragen könnte und zur Not halt mit Bus und Bahn und Taxi. Hallo? Wenn ich nicht mehr sehe, dann mach ich doch was, statt mich halb blind ins Auto zu setzen, oder nicht? Aaaargh! Vor allem, wo er sich bei Opa immer tierisch drüber aufgeregt hat, als der halb blind noch gefahren ist. Und jetzt macht er den Mist selbst. Wenn Eltern zu Kindern werden... 

Auf der Waage war ich natürlich auch. Und widererwarten kann ich eine kleine Abnahme von 300 g vermelden bei 107,6 kg. 

Und am Wochenende? Es soll wieder kühler werden, bevor der Frühsommer nächste Woche wieder zurück kehrt. Aber mir gehen die Wochenenden aus und der Schal für die Große ist noch immer nicht ganz fertig. Also: Häkeln :-) Auf den Häkel-Samstag freue ich mich schon besonders, denn der MBW ist den halben Samstag nicht da.
 
 

Die KW 9 in kurz:
Samstag: 3.113/1.800 kcal, 2.313 Schritte + 3 Stunden im Spaßbad
Sonntag: 1.829/1.800 kcal, 3.806 Schritte
Montag: 2.283/1.800 kcal, 4.008 Schritte
Dienstag: 2.265/1.800 kcal, 4.487 Schritte
Mittwoch: 2.206/1.800 kcal, 4.653 Schritte
Donnerstag: 2.897/1.800 kcal, 4.339 Schritte
Freitag: 2.104/1.800 kcal, 4.840 Schritte

Abnahme: -300 g

2 Kommentare:

  1. Drei hübsche Mädels zusammen auf dem Bild. Man sieht Euch an, dass Ihr viel Spaß miteinander hattet.
    Liebe Grüße von Ingrid, der Pfälzerin

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  2. Das hört sich nach einem tollen Geburtstag an.

    Deine eltern sind wirklich leidensfähig. Was ist nur los mit dieser Generation. Oder liegt´s am Alter ? Ich hoffe ich werde nicht so .

    LG heidi... die genau aus diesen und ein paar mehr Gründen lieber Auto statt Zug fährt.

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