Posts mit dem Label Rundreise durch Deutschland werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Rundreise durch Deutschland werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 19. August 2016

Deutschland-Rundreise - Das Fazit


Die erste Nacht im eigenen Bett war großartig. Um 8:30 Uhr hat uns der Wecker raus geklingelt. Nach dem Frühstück war ich fix einkaufen. Schatz hat nur kurz geholfen, die leeren Körbe ins und die vollen aus dem Auto zu tragen. Er hat sich in der Apotheke mit Medikamenten und Kohletabletten, sowie mit Elektrolyt-Lösung eingedeckt. Dass er immer noch nichts essen will, macht mir etwas Sorge, aber wenigstens trinkt er wieder was - wenn es auch nur dieser widerliche Tee ist.

Die Deutschland-Rundreise war wirklich toll. In einem Urlaub hab ich vorher noch nie so viele neue Eindrücke gesammelt. Deutschland hat wirklich tolle Ecken. In Mecklenburg, Franken und der Eifel wollen wir auf jeden Fall nochmal länger Urlaub machen.

Die Route war so geplant, dass wir nie länger als ca. 4 Stunden im Auto sitzen sollten. Bis auf die Fahrt nach Hannover, hat das ja auch super funktioniert. Von den Fahrzeiten her, war es optimal. Es wurde so nicht zu anstrengend und man hatte trotzdem noch Zeit genug, sich am jeweiligen Zielort noch in Ruhe umzusehen.

Über die Unterkünfte können wir uns nicht beklagen. Wir haben eigentlich überall gut geschlafen, die Leute dort waren sehr nett, die Zimmer sauber und das Frühstück war auch überall sehr gut.

Wir haben wirklich viel gesehen und es hat uns beiden viel Spaß gemacht. So eine Art von Urlaub haben wir beide vorher noch nie gemacht. Es war eine völlig neue Erfahrung für uns. Trotzdem war es teilweise doch etwas anstrengend, weshalb wir eine Fahrt in dieser Form so schnell nicht wiederholen werden. Aber wir konnten unserer Liste mit Wunschzielen noch einiges Neues hinzufügen.

Mit den Autobahnfahrten hatten wir wirklich großes Glück. Nur wenig stockender bzw. zähfließender Verkehr, kaum Baustellen und oft auch nur ganz kleine. Keine Unfälle. Bis auf die 2 Stunden Stau vor Hannover (wegen der Fliegerbomben aus dem 2. Weltkrieg) sind wir überall super durchgekommen. Da es im Norden nicht so heiß war, haben wir es auch ohne Klimaanlage super im Auto ausgehalten. Viele Brummi-Fahrer sind echt nett und haben einen bei den überfüllten Auffahrten einfach mal dazwischen gelassen. Einige sind aber auch totale Vollpfosten, die ohne zu blinken von der rechten auf die mittlere Spur schwenken, obwohl man schon neben ihnen ist (!) und nicht nach ganz links ausweichen kann, weil von hinten ein Mercedes angeschossen kommt. Wir haben viele ältere Herrschaften in protzigen SUV's gesehen, die mit konstanten 110 km/h auf der mittleren Spur geklebt haben, obwohl rechts alles frei war. Die haben dann ziemlich doof geschaut, wenn man dem Rechtsfahrgebot gefolgt ist und sie rechts mit 130 überholt hat. Nach rechts gewechselt sind die meisten aber dann trotzdem nicht.

Mit dem Wetter hatten wir auch super Glück. Die Badesachen hatten wir zwar umsonst mitgenommen, aber wir hatten immer trockenes und meist auch sonniges Wetter. Bis auf den einen Tag in Leipzig, wo es regnete. Sonst haben wir den Regen nur abbekommen, wenn wir eh im Auto saßen.

Verluste gab es auch. Allerdings nur bei mir. In Woldegk hab ich mein Schlafshirt vergessen und in Gelnhausen die Schlafbrille. Sonst ist aber alles wieder mit nach Hause gekommen. Schatz hätte die Magen-Darm-Viren auch besser dort gelassen, wo er sie gefunden hat. Wo er sie sich aber genau eingefangen hat, wissen wir nicht. Aber es muss irgendwo zwischen Leipzig und Hannover gewesen sein.

Das Budget, was wir für den Urlaub zur Verfügung hatten, haben wir sogar um 100 EUR pro Person unterschritten. Es ist also was übrig geblieben.

Wir sind insgesamt 2.804 km gefahren und haben dabei für 251 EUR Benzin verbraucht.

Der günstigste Aufenthalt war die Eifel und der teuerste in Hannover.

Wo es uns am besten gefallen hat, können wir nicht sagen, da jede Station ihren eigenen Reiz hatte. Aber ich, für mich persönlich kann sagen, dass es mir in Leipzig (und hier meine ich die Stadt an sich) am wenigsten gefallen hat. Diese "Häuserschluchten" in der Innenstadt, der viele Verkehr, die Menschenmassen und alles wirkte irgendwie so grau…das war nichts für mich. In Hannover waren auch Menschenmassen und ätzendes Verkehrschaos, aber die Innenstadt ist mit den alten Fachwerkhäusern doch was anderes…schöner irgendwie.

Die Fahrt haben wir jedenfalls nicht bereut. Es ist schade, dass die 12 Tage so schnell vorbei waren.
 
 (die Karte ist von Wikipedia, ich hab nur noch unsere Route eingezeichnet)



Donnerstag, 18. August 2016

Deutschland-Rundreise - Tag 12 - Gelnhausen

[Dieser Post enthält durch Produkt-/Firmennennungen Werbung, die ohne Auftrag, ohne Sponsoring und ohne Bezahlung erfolgt]




Die Nacht war kurz und wenig erholsam. Irgendwie hatten wir beide nicht so gut geschlafen. Schatz scheint doch etwas mehr zu haben als nur einen gestressten Darm, denn dann wäre es inzwischen wieder gut. Aber es ist eher schlimmer geworden.

Zum Frühstück war ich heute alleine…schon um kurz nach 7 Uhr.
Das Buffet war toll. Es gab sogar wieder Räucherlachs! Und Frühstückseier gab es nur auf Bestellung, aber dafür frisch zubereitet. Aber alleine Frühstücken ist doof! Daher hab ich das im Schnelldurchlauf absolviert.

Bis 10 Uhr durften wir das Zimmer belegen. Ich hatte also nach dem Frühstück noch gute 2 Stunden, um mir die Barbarossa-Stadt Gelnhausen anzusehen…auch alleine. Schatz ist im Zimmer geblieben. Ich hab mich vom Untermarkt, zum Obermarkt durchgearbeitet.
Gotisches Haus
Dann war ich um 8 Uhr an der Tourist Info, die gerade geöffnet hatte. Dort hab ich noch ein paar Postkarten besorgt und von der netten Dame am Tresen noch den Tipp bekommen, im Stadtgarten zum sog. Halbmond zu gehen. Von da hätte man einen tollen Blick über die Stadt und bei diesem herrlichen Wetter bestimmt auch eine bis zur Frankfurter Skyline.
Holztor
Blick auf Gelnhausen vom Halbmond
Auf dem Halbmond
Also hab ich mich direkt auf dem Weg zum Holztor (einem der alten Stadttore) gemacht und bin dort rechts in den Stadtgarten eingebogen. Der Halbmond ist ein alter Turm, von dem nur noch die Hälfte steht. Daher der Name. Und die Sicht von da oben war wirklich fantastisch. Die Frankfurter Skyline konnte man mit viel Geschick auch im Großstadt-Dunst erkennen. Danach ging es wieder in die Stadt, wo ich diverse Stadttore und zwei weitere Türme abeklappert habe. Auch bis zur Godobertuskapelle (dem ältesten Sakralbau im Kinzigtal!) bin ich hoch gekraxelt. In Gelnhausen braucht man teilweise echt die Gene einer Bergziege.
Schifftor
Buttenturm
Nach etwas mehr als 2 Stunden war ich dann wieder im Hotel, wir haben ausgecheckt und sind dann noch fix zur Kaiserpfalz rüber gefahren. Die war 10 Minuten vom Hotel entfernt. Schatz hat dann wieder im Auto gewartet, während ich mir das Mini-Museum und die Ruinen angesehen habe.
Model vom mittelalterlichen Gelnhausen
Kaiserpfalz
Kaiserpfalz
Eigentlich hätten wir ja noch zur Ronneburg gewollt, aber die haben wir dann ganz ausfallen lassen und sind direkt von Gelnhausen wieder nach Hause gefahren, wo wir um kurz nach 14 Uhr auch ankamen. Schatz ist direkt zum Arzt gegangen. Diagnose: Magen-Darm-Virus…ansteckend! Prima… bisher scheine ich verschont geblieben zu sein. Inzwischen läuft die 2. Wäsche. Morgen geht's dann noch schnell einkaufen. Dann hab ich noch das Wochenende und Montag geht's wieder zur Arbeit. Schatz ist bis Sonntag krankgeschrieben und hat dann aber auch noch die ganze Woche Urlaub, um sich auszukurieren.

Mittwoch, 17. August 2016

Deutschland-Rundreise - Tag 11 - Burg Eltz und die Geierlay

[Dieser Post enthält durch Links zu externen Seiten und Produkt-/Firmennennungen Werbung, die ohne Auftrag, ohne Sponsoring und ohne Bezahlung erfolgt]




Der letzte Abend, bevor es wieder 'gen Heimat geht. Die Deutschland-Rundreise ging rum wie im Fluge.

Heute Morgen gab es Frühstück in der Pension.
Wir hatten mit der lieben Wirtin 7:30 Uhr ausgemacht. Das Frühstück war lecker. Es gab Brötchen und dunkles Brot, selbstgemachte Johannisbeermarmelade, Kaffee und Tee, Orangensaft und ein Frühstücksei, das seinen Namen auch wirklich verdiente! Geschlafen habe ich wie ein Stein. Nur Schatz hat sich die ganze Fahrt von Jüchen mal wieder selbst bekloppt gemacht, so dass ihm der ganze innere Stress dann massiv auf den Magen-Darm-Bereich geschlagen ist. Das Zimmer hat keine eigene Toilette. Man teilt sie sich mit den anderen Gästen und muss für sein Geschäft 5 m über den Flur…KATASTROPHE!!!! Dabei war das gar nicht schlimm… Jedenfalls ging es Schatz den ganzen Tag überhaupt nicht gut. Und wie kränkliche Männer nun mal so sind, war der Tag echt anstrengend - also…für mich.

Wir haben dann auf dem Weg zur Burg Eltz noch schnell eine Apotheke angesteuert. Die eine, die nahe bei unserer Pension war, ist inzwischen eine Bäckerei! Mit Magen-Darm-Beruhigern ging es dann eine gute halbe Stunde bis zur Burg Eltz.
Burg Eltz außen
Dort konnten wir für 2 EUR unser Auto parken und dann entweder zu Fuß oder für weitere 2 Euronen pro Nase mit dem Shuttlebus zur Burg hinab. Ja, hinab! Normal muss man ja immer zu einer Burg hinauf kraxeln, aber hier ist es genau anders herum. Wir entschieden uns für den Fußweg. Hin sind wir über die Straße, die auch der Shuttlebus benutzt. Zurück ging es über den ausgewiesenen Fußweg. Wie angenehm, den Parkplatz durch das schattige Wäldchen zu erklimmen.

In der Burg haben wir dann 10 EUR Eintritt für jeden berappt und wollten die Burgführung mitmachen. Eigentlich beginnen die alle 10 Minuten im Innenhof. Pech nur, wenn vorher 4 angemeldete Gruppen vor dürfen und dann noch die Englischsprachige Führung vorgezogen wird. Schatz war eh unpässlich und wollte die Führung sicherheitshalber dann doch nicht mitmachen. Ich hatte nach über 20 Minuten warten dann auch keine Lust mehr und hab mich einfach der englischen Führung angeschlossen (dauert ca. 40 Minuten). Der Typ hat das alles echt gut und verständlich erklärt. Und witzig war er dabei auch. Während der Führung darf man leider keine Fotos machen. Aber nach der Führung in der Schatzkammer (die ist im Preis mit drin). Insgesamt waren wir gute 2 Stunden auf der Burg.
Burg Eltz Innenhof
Burg Eltz Schatzkammer
Burg Eltz Schatzkammer
Burg Eltz vom Fußweg zum Parkplatz
Von dort sind wir dann noch nach Mörsdorf im Hunsrück. Das sind nochmal 40 Minuten von der Burg Eltz mit dem Auto. Dort wollten wir zur Geierlay Hängeseilbrücke. Die wurde erst letzten Oktober eröffnet und ist die längste Hängebrücke Deutschlands (360 m lang und 100 m hoch). Der Parkplatz direkt im Infocenter war um 14 Uhr natürlich schon brechend voll. Auf P2 haben wir aber noch ein "sonniges" Plätzchen ergattert (wieder 2 EUR). Schatz war immer noch nicht gut drauf und weil er ja eh nicht wirklich schwindelfrei ist, entschied er sich, im Auto zu warten. Ich hab mich dann allein auf den Weg zur Brücke gemacht. Im Infocenter wollte ich mir noch eine kleine Karte der Gegend besorgen. Die war aber absolut nicht aussagekräftig. Aber verlaufen kann man sich eigentlich gar nicht. Man muss einfach nur den Massen folgen. Es war wie bei einer Völkerwanderung! Nach knapp 30 Minuten war ich bei der Geierlay. Der Blick von oben über die Brücke ist schonmal gewaltig. Und dort drüber zu gehen ist der Wahnsinn. Eigentlich hat man gar keine Zeit, sich über die Höhe Gedanken zu machen. Denn die Massen schieben dich einfach weiter vorwärts. Während man läuft, merkt man das starke Schwanken fast gar nicht. Aber wehe, man bleibt mal kurz stehen!
 
 

Weil ich Schatz nicht so lange allein im Auto lassen wollte, bin ich den gleichen Weg zurück gegangen, den ich auch gekommen war. Aber diese Geierlay-Schleife - ein Rundwanderweg von ca. 5 km - möchte ich irgendwann vielleicht doch nochmal gehen. Also, nochmal über die Brücke.
Insgesamt hat der Ausflug zur Geierlay 90 Minuten gedauert.

Und von dort waren es dann, dank des Feierabendverkehrs rund um Frankfurt, nochmal 2,5 Stunden bis zur letzten Station, Gelnhausen.

Die Fahrt…
…war heute irgendwie anstrengend, obwohl wir immer nur relativ kurze Strecken mit reichlich Pausen gefahren sind. Die Autobahnen und Bundesstraßen rund um Frankfurt waren total überfüllt, aber wirklich Stau war zum Glück nicht. Um kurz vor 18 Uhr waren wir am Hotel.

…liegt direkt in der historischen Altstadt von Gelnhausen in einem alten Fachwerkhaus. Parken kann man von 9-18 Uhr mit Parkschein auf dem großen Parkplatz. Nachts kostet es zum Glück nichts.

Das Zimmer…
 
…ist toll. Auch mit Fachwerkwänden und einem dicken Holzbalken mitten über die Decke. Der Blick vom Zimmer geht direkt in die Altstadt. Das Bett sieht wieder total gemütlich aus.

Nach dem Einchecken waren wir gleich im Restaurant unter dem Hotel (in einem ehem. Weinkeller!) essen.
Schatz hat mit Müh und Not ein bisschen Essen hinunter gebracht. Da ich seit dem Frühstück gar nichts mehr hatte und wir viel unterwegs waren, hatte ich einen Bärenhunger und habe mir ein 3 Gänge Menü gegönnt. Als Vorspeise gab es einen grünen Salat,
als Hauptgang ein Holzfällersteak mit Bratkartoffeln
und als Dessert noch Schokoladeneis mit frischen Erdbeeren.
Danach war ich papp satt und rundum zufrieden.

Jetzt machen wir uns noch einen ruhigen Abend im Hotelzimmer und morgen wollen wir dann so gegen 7:30 Uhr frühstücken und uns vormittags noch etwas in Gelnhausen umsehen, bevor es wieder nach Hause geht.

Deutschland-Rundreise - Tag 10 - Jüchen, Mendig und der Laacher See

[Dieser Post enthält durch Links zu externen Seiten und Produkt-/Firmennennungen Werbung, die ohne Auftrag, ohne Sponsoring und ohne Bezahlung erfolgt]




Der letzte Morgen in Hannover. Gestern habe ich das allererste Mal einen Fuß in einen dieser Primark Klamottenläden gesetzt. Aber nur weil ich musste! Ich wollte im Urlaub keine Klamotten kaufen. Dummerweise habe ich in Woldegk mein Schlafshirt vergessen. 2 Nächte ohne gingen, aber in Mendig haben wir kein WC im Zimmer. Da ich nicht wusste, ob noch mehr Gäste in der Pension sein werden, und ich nicht "nackig" über den Flur huschen wollte, hatte ich mir gestern im Primark noch neue Nachtwäsche besorgt. Himmel, war das voll da. Die Leute haben wie die Irren, körbeweise Klamotten aus dem Laden geschleppt. Da kam ich mir am Ende mit meinem Mini-Tütchen echt merkwürdig vor. Aber das Hemd und die kurze Hose passen und in Mendig bin ich für den üblichen nächtlichen Ausflug zum WC gerüstet, auch wenn ich die ungewaschenen Sachen nur ungern auf der Haut habe.

Die Nacht war wieder ruhig und erholsam. Um kurz nach 7 Uhr sind wir aufgestanden. Wach werden, im Bad fertig machen und unser Zeug zusammen packen. Danach runter zum Frühstück. Heute hab ich mich mal am Rührei und gebratenem Speck bedient, dafür gab es nur ein Brötchen. Und die Waffel musste auch wieder sein. Diese Waffel Bar werde ich wirklich vermissen!
Um 9:30 Uhr haben wir ausgecheckt, eine Münze für die Ausfahrt/Schranke am Hotelparkplatz bekommen und haben dann noch im Rewe um die Ecke unser angesammeltes Leergut vom Wochenende weggebracht. Um kurz vor 10 Uhr haben wir dann die vorletzte Etappe angetreten.

Es ging, inkl. 2 Pausen, in 3,5 Stunden bis nach Jüchen, wo wir Schatz's Schwester einen kurzen Besuch abgestattet haben. Verwöhnt wurden wir mit Kaffee und leckerem Käsekuchen. Eine Runde Boule und toben mit Hund Sina war auch noch drin,
bevor wir nach 3,5 Stunden die Weiterreise zu unserer Unterkunft in Mendig, am Laacher See antreten mussten. Von Jüchen nach Mendig waren es dann nochmal 1,5 Stunden.

Die Fahrt…
…war insgesamt total problemlos. Die Autobahnen waren zwar Richtung Ruhrgebiet um einiges voller als bisher, aber es gab weder Stau noch stockenden Verkehr.

…ist unsere letzte Pension auf dieser Reise. Begrüßt wurden wir von einer älteren Dame die uns herzlich willkommen geheißen hat. Gelegen ist die Pension in einer sehr ruhigen Seitenstraße. Die Wirtin wohnt auch im Haus. Wenn man die Treppe zum Zimmer hoch geht, kommt man direkt an ihrer Wohnstube vorbei.

Das Zimmer…
…ist total gemütlich und geht nach hinten raus. Es wird auf jeden Fall eine sehr ruhige Nacht werden. Die Betten sind echt bequem. Wir werden bestimmt gut darin schlafen. Schatz hat das besonders nötig. Er war heute nämlich gar nicht so gut drauf, wie die letzten Tage. Seit Hannover geht seine Laune stetig abwärts. Dass das Treffen mit dieser Bekannten nicht stattgefunden hat, scheint doch sehr in ihm zu wüten.

Nachdem wir in der Pension "eingecheckt" hatten, sind wir noch zum Laacher See gefahren, um dort etwas Spazieren zu gehen. Einmal rum sind ca. 8 km, die wir nach 1 Stunde und 45 Minuten hinter uns hatten. Die berühmten "Bläschen" im See haben wir aber leider nur von weitem gesehen. Der Abstieg zum Ufer vom Ufer-Rundweg war ziemlich steil. Und weil Schatz nicht so gut drauf war, wollte ich ihm die Kletterei ersparen. Dafür haben wir den Sonnenuntergang sehr schön sehen können und den Vollmond.
Abtei Maria Laach
Laacher See Ufer Rundweg
Laacher See mit Abtei Maria Laach
Laacher See
Sonnenuntergang am Laacher See
Unser Abendessen bestand heute aus 2 belegten Brötchen, die wir unterwegs am Rastplatz besorgt hatten. Jetzt wollen wir aber nur noch schlafen. Um 7:30 Uhr gibt es nämlich schon Frühstück, damit wir zeitig an der Burg Eltz sein können. Die wollen wir nämlich auf dem Weg zu unserer letzten Etappe auch noch besichtigen.