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Samstag haben wir nett gefrühstückt - der Liebste hatte Brötchen besorgt - und am frühen Nachmittag sind wir nochmal zu diesem einen Möbelhaus gefahren. Das Möbelhaus, in dem ich vor einigen Wochen die Tränen nicht zurückhalten konnte, weil die verdammten Küchen so teuer waren und ich mir mit einem 10.000 EUR Budget wie ein armer Schlucker vorkam.
Besagtes Möbelhaus hatte allerdings Hausmesse und es gab fette Rabatte auf Küchen und Bäder. Also, nochmal hin. Gucken kostet nichts... ich war, ehrlich gesagt, absolut davon überzeugt, dass wir ohne Küche und enttäuscht wieder abziehen würden.Wir hatten die Küchenabteilung noch nicht ganz erreicht, als uns eine grinsende Blondine anquatschte: "Kann man Ihnen irgendwie helfen?" - "Ja, wir suchen ne Küche." - "Da haben Sie aber Glück, ich bin grad frei. Kommen Sie mal mit." Während sie uns durch die riesige Küchenabteilung schleifte, fragte sie direkt nach unserem Budget, änderte nach unserer Antwort leicht die Laufrichtung und dann standen wir bei den "günstigen" Modellen.
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| Überlebende aus der letzten Saison :-) |
Obwohl ich nicht mit Erfolg gerechnet hatte, war ich dennoch vorbereitet. Ich habe ihr Fotos vom Ist-Zustand gezeigt und die Bilder, die wir mit dem Online-Küchenplaner schon erstellt hatten. "Kein Problem, da finden wir was!", sprach es und dann ging es los. Ehe wir uns versahen standen wir schon vor den Farbmustern. Das dauerte keine 5 Minuten und wir hatten uns für hellgraue, matte Schränke und eine Eichen-Optik Arbeitsplatte entschieden. Nicht so empfindlich, aber dennoch hell. Sah super zusammen aus. Dann lotste sie uns zu ihrem Schreibtisch. Klick, klick, klick und schon hatte sie unsere Daten - Maße hatte ich ja auch dabei - in das Planungstool eingegeben und wir konnten am Bildschirm hinter ihr sehen, wie unsere neue Küche Gestalt annahm.
Nach gut 3 Stunden haben wir dann tatsächlich den Kaufvertrag unterschrieben. Denn dank des Messerabatts haben wir tatsächlich das was wir wollten bekommen ohne unser Budget zu sprengen! Wir haben ein Drittel des Preises angezahlt und im April kommt jemand, der das genaue Aufmaß macht. Wunschliefertermin im Oktober (es hätte auch schon in 3-4 Monaten geklappt!) war auch kein Problem. Aber im Oktober haben wir beide ne Woche Urlaub und müssen nicht nochmal extra frei nehmen. Weil unsere Küche "so teuer" war, gab es sogar noch einen Staubsaugroboter geschenkt! Den durften wir direkt mitnehmen.
Als wir aus dem Laden raus sind, hätte ich fast wieder angefangen zu heulen. Dieses Mal vor Erleichterung. Eine Last weniger!Zum Abendessen gab es Lammhaxe mit Gemüse und Kartoffeln. Ich war abends so platt, dass ich gegen 21:30 Uhr schon wieder im Bett verschwunden bin.
Sonntag stand im Zeichen des Häkelns. Denn durch die Küchen-Geschichte bin ich am Samstag natürlich kaum zum häkeln gekommen :-/ Drei Stunden, die mir bei dem Bären nun wirklich fehlen.
Nach dem Frühstück hab ich mich also daran gemacht, den Bären endlich fertig zu bekommen...nur um nach 4 Stunden festzustellen: Die verfluchte Wolle reicht nicht! Da ich zum ersten Mal Chenille verarbeite, habe ich mich doch etwas verschätzt. Um ein verdammtes Knäuel! Ich fasse es nicht.Ich hab direkt online ein Knäuel nachbestellen wollen. Und dann? Diese Wolle in dieser Farbe ist zur Zeit ausverkauft!!! Aaaarrrgghhhh!!!!! Das gibt's doch nicht! WIESO? Ich hab jetzt etwas - hoffentlich passendes - von einer anderen Marke gekauft. Lieferung aber erst Ende dieser Woche. Es wird verammt knapp. So ein Mist!Zum Abendessen gab es eine mediterrane Gemüse-Reis-Pfanne. Die war echt lecker. Mit Paprika, Oliven und Feta und etwas Hack.
Montag war im Büro die Hölle los. Ich war schwer am rotieren und hab gefühlt nicht wirklich was geschafft. Zumindest wurde mein Schreibtisch nicht wirklich leerer. SIE war da, nervte ich aber kaum. Was gut war, denn Herr W meldete sich schon wieder krank. Hieß, Termine absagen... mach ich ja so gerne :-/
In der Mittagspause bin ich in die Stadt gewetzt - Geld umbuchen. Denn durch den unerwarteten Küchenkauf hatte ich mein Limit ziemlich ausgereizt!
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| Für die Nichte - zusätzlich zum Bären |
Man merkt, dass die Banken nur noch online machen möchten. Denn die Öffnungszeiten sind für die arbeitende Bevölkerung echt mies geworden. Von daher war es auch am Montag Mittag in der Filiale ziemlich voll und ich hatte ja - mit hin und her fahren - nur 20 Minuten Zeit!
Als ich wieder im Büro ankam hatte ich meine Pause blöderweise um fast 15 Minuten verlängert. Egal, hat keiner mitbekommen. Denn als ich kam, war keiner da :-) Und dafür bin ich ja auch morgens immer zeitig da. Als endlich Feierabend war, machte ich drei Kreuze und fuhr direkt nach Hause. Zum Abendessen gab es einen russischen Hackfleischtopf mit Nudeln. Was an dem Rezept jetzt russisch sein soll, weiß ich auch nicht. Aber geschmeckt hat es super :-)
Dienstag hatte ich auch wieder gut zu tun. Zum Glück konnte ich noch ein paar Termine tauschen, so dass Herr G alleine gut klar kam. Aber langsam wird es schwierig. Denn es kam auch ordentlich Ware rein. Alles für 2-Mann-Jobs :-(
Frau J hatte - mal wieder kurz vor Feierabend - noch was dringendes reinbekommen. Furchtbar ihre Kunden! Immer ist es eilig. Immer kurz vor Feierabend und dann kommen sie Tage lang nicht, um das Zeug abzuholen. Ansonsten lief der Tag echt gut. Ich war froh, als ich heim konnte. Zum Abendessen gab es Minutensteaks mit Apfel-Rothkohl, Semmelknödeln und Pilzsoße. Das war was wild zusammengewürfeltes, weil ich die Kohlrouladen nicht bekommen habe, die ich eigentlich dazu machen wollte :-)
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| Da braune Wolle fehlte, wurden Kleinteile gehäkelt |
Mittwoch war der Frühling dann schon wieder in eine kleine Pause gegangen. Vorbei mit milden Temperaturen und Sonnenschein. Kühl, trübe und nass war der Tag. Dabei hieß es, es solle bis 14 Grad warm werden. Ich war todesmutig ohne Jacke unterwegs und bereute es schnell.
Der Arbeitstag war vollgepackt und stressig. Immerhin SIE hatte wieder Urlaub und nervte nicht. Umso blöder, dass es nach Feierabend stressig weiter ging.
Mit der Straßenbahn steckte ich, dank der tollen Freiburger Verkehrsplanung und dem Rückstau einer Baustelle an einer der wichtigsten Kreuzungen im Norden der Stadt, ewig im Feierabendverkehr fest. Ich musste noch ein Geburtstagsgeschenk besorgen und ein Päckchen aus der Packstation auslösen.
Besagte Packstation war am A. der Welt, aber immerhin mit der StraBa erreichbar. Es war ein Osterpäckchen von meiner Mutter. Sie wollte uns was Gutes tun...hat aber dennoch meinen ganzen Mittwochabend damit vermurkst. Denn bis ich daheim war, gekocht und gegessen hatte, war es schon nach 19 Uhr.Dabei gab es zum Abendessen nur ganz schnell Spaghetti mit Tomatensoße - nichts Aufwändiges! Nach dem Essen habe ich lediglich das Päckchen mit der Wolle ausgepackt, die endlich geliefert wurde. Von der Art her perfekt passend zur vorhandenen Wolle, farblich einen Ticken dunkler. Aber besser als alles andere, was ich so finden konnte. Ich bin zufrieden. Danke, Gründl, du hast mir den Allerwertesten gerettet :-DDas Päckchen von meiner Mama lag noch ungeöffnet auf dem Schrank, als ich gegen 21 Uhr mit Kopfschmerzen ins Bett fiel. Immerhin ein paar Reihen am Bären hab ich aber noch geschafft. ABER! Ich bekomme ihn nicht fertig. Zu viel anderer Mist kam dazwischen. Die Tage hätten ruhig ein paar mehr Stunden haben können. Also kommt das verspätete Geschenk nochmal ein paar Tage später bei der Nichte an. Blöd! Aber lässt sich jetzt auch nicht ändern.
Donnerstag war ein etwas komischer Arbeitstag, denn ich war weniger alleine im Büro als ich gedacht hatte. Da Herr W immer noch krank war, musste Chefe mit dem Kollegen im nasskalten April-Wetter los. Die beiden kamen dann auch schneller zurück als gedacht.
Immerhin bekam ich so ziemlich viel geschafft und war froh, als der Tag rum war. Lange Wochenende ahoi! Naja, fast... denn ich traf mich nach Feierabend mit Schatz am Supermarkt. Unser Wocheneinkauf musste blöderweise auch noch erledigt werden.
Zuhause hab ich dann gekocht. Es gab ein Sammelsurium von Lebensmitteln, weil sich meine PMS und beginnende Erdbeerwoche nicht entscheiden konnten, auf was sie Lust hatten. So gab es Blätterteig mit Lauch und Huhn gefüllt, Reisbällchen und Salat und im Anschluss noch Sushi.Als wir mit allem soweit fertig waren - Koffer gepackt haben wir auch noch - war es fast 19:30 Uhr. Ich hab noch eben den Schal für den Bären fertig gehäkelt und bin dann ins Bett. Ich war platt.
Zuhause hab ich dann gekocht. Es gab ein Sammelsurium von Lebensmitteln, weil sich meine PMS und beginnende Erdbeerwoche nicht entscheiden konnten, auf was sie Lust hatten. So gab es Blätterteig mit Lauch und Huhn gefüllt, Reisbällchen und Salat und im Anschluss noch Sushi.Als wir mit allem soweit fertig waren - Koffer gepackt haben wir auch noch - war es fast 19:30 Uhr. Ich hab noch eben den Schal für den Bären fertig gehäkelt und bin dann ins Bett. Ich war platt.
Schaut auch gerne mal auf meinem Häkelblog vorbei. Dort gibt es zwei neue Posts. Der erste ist vom pinken Dino, den ich meinem Patenkind zum ersten Geburtstag gehäkelt habe. Und im aktuellen Post stelle ich euch mein neues Dreiecktuch "Dia de los Muertos" vor :-)
Auf der Waage war ich bereits am Donnerstag, denn Freitag fahren wir weg. Dank Fresskalation, PMS, Pasta und beginnender Erdbeerwoche hatte ich 600 g mehr auf der Waage (aktuell 103,9 kg). Ich kann damit leben. Das ist in dieser Zeit des Monats ja normal bei mir. Keine Panik :-)
Freitag haben wir bis 8 Uhr geschlafen. Ich hab geduscht, während Schatz Brötchen holte und nach dem Frühstück haben wir daheim noch ein paar letzte Handgriffe gemacht. Danach ging es nach Ludwigsburg. Bär und Bärchen besuchen, die wir seit fast 5 Jahren nicht mehr gesehen haben - dank Pandemie und anderer Umstände. Es wurde also wirklich mal wieder Zeit. Wir freuen uns!
Die KW 13 in kurz:
Samstag: 3.410/1.800 kcal, 6.142 Schritte
Sonntag: 3.070/1.800 kcal, 2.316 Schritte
Montag: 3.000/1.800 kcal, 6.565 Schritte
Dienstag: 2.077/1.800 kcal, 6.073 Schritte
Mittwoch: 2.667/1.800 kcal, 6.242 Schritte
Donnerstag: 2.587/1.800 kcal, 6.284 Schritte
Freitag: nichts aufgeschrieben, da unterwegs.jpg)
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