Samstag hatte ich das erste Mal seit Wochen wieder richtig gut geschlafen. Und lange! Bis 9:30 Uhr. Ich nehme an, der Körper hat es einfach gebraucht.
Zum Frühstück gab es Brötchen und gegen Mittag sind der MBW und ich dann los, den WG-Einkauf erledigen. Er hatte angefragt, ob ich ihn mitnehme, weil er seinen Krempel wegen des vielen Regens am Freitag nicht besorgen konnte.
Außerdem hatte ich ihn vorher kurz bei seiner Mutter vorbei gebracht, weil er ja den Transponder (Schlüssel) für die Kurzzeitpflege wieder bei ihr abgeben musste. Denn die Ex-SchwieMu würde am Montag aus der Kurzzeitpflege wieder in ihre eigenen 4 Wände entlassen. Während er oben war, hab ich im Auto gewartet und die Zeit genutzt, einen Termin in der Werkstatt zu buchen. Denn der neue Flitzer meldete, dass er gerne einen Ölwechsel haben wollte :-/ Hätte er damit nicht noch bis Dezember warten können? Da wäre die jährliche Inspektion doch eh fällig.
Der MBW war tatäschlich nicht lange weg und kam wutschnaubend wieder zum Auto. Er und die Ex-SchwieMu käsen sich in letzter Zeit regelmäßig an. Beide stur und bockig wie kleine Kinder (wie war das mit dem Apfel und dem Stamm?) und ich bin jedes Mal froh, dass ich nicht mehr zwischen den Stühlen sitze :-D Danach ging es zum Supermarkt.
Wieder Zuhause habe ich festgestellt, dass die Baustelle in der Nachbarstraße in der ersten Woche schon deutlich näher an den Kreuzungsbereich gewandert war, der für die Zufahrt zur Garage benötigt wird. Daher habe ich das Auto erstmal auf dem Stellplatz belassen und werde die nächsten Tage die weiteren Bewegungen der Baustelle beobachten. Denn drauf vertrauen, dass ich/wir (bin ja nicht die einzige Garagennutzerin dort hinten) rechtzeitig benachrichtigt werden, dass die Kreuzung auch gesperrt würde, tue ich definitiv nicht.
Nachmittags habe ich den Wochenblog hochgeladen und mir einen Finanzplan für die nächsten Wochen überlegt. Denn Anfang September bucht die Kfz-Versicherung erstmalig ab. Vom Urlaubsgeld ist zwar noch was übrig, aber der September wird trotzdem verflucht eng - zumal ja jetzt noch die unerwarteten Werkstattkosten wieder dazu kommen :-/
Zum Abendessen gab es eine mediterrane Reispfanne mit Hack und Gemüse. Lecker war's. Aber die habe ich auch schon oft gemacht.
Sonntag hatte ich wieder eine erstaunlich gute Nacht hinter mir. Ich weiß, es wird nicht so bleiben. Zum Frühstück gab es Brot mit Frischkäse und Tomaten drauf.
Nachdem der Abwasch erledigt war, habe ich tatsächlich das erste Mal seit Monaten wieder gehäkelt. Und ich bin recht weit gekommen mit meinem Termin-Projekt. Aber 3-4 Wochenenden werde ich noch reinstecken müssen.
Und während ich da so saß und vor mich hin zählte, fing ich immer mehr an zu schwitzen. Draußen war es mit knapp unter 30 Grad recht warm geworden. Aber dieses massive Schwitzen in der relativ kühlen Wohnung war definitiv eine Hitzewallung. Absolut uncool! Ein Glück war ich morgens zu faul zum duschen und wollte das eh erst am Abend machen. Da lohnte es sich nun richtig.
Als ich später unter die Dusche hüpfte, konnte ich die total verschwitzen Klamotten direkt mit in die Waschmaschine stecken und im Anschluss ging es ab in die Küche.
Zum Abendessen gab es ein Essen, das ich im Frühjahr in der Kochbox hatte. Hühnchen mit Kartoffelecken, gebackenen Tomaten und einer Spinat-Sahne-Soße. Super lecker.
Montag wollte ich nicht aufstehen. Die Nacht war ätzend! Ich wusste doch, dass der gute Schlaf nicht dauerhaft bleibt. Ich habe auch in der Nacht geschwitzt wie ein Schwein und hatte zwischenzeitlich sogar den Ventilator laufen, weil ich es kaum aushielt. Wenn das das neue "Normal" ist/wird, dann hab ich jetzt schon die Schnauze voll von Perimenopause und Wechseljahren :-(
Und als wäre das nicht schon genug, hat mein Körper lustig beschlossen, dass mal wieder mitten in der Nacht der günstigste Zeitpunkt wäre, einen großen Teil der Wassereinlagerungen wieder loszuwerden. Danke für nichts, Karlheinz!
Zum Glück konnte ich in der Straßenbahn vor mich hin träumen und musste nicht auf den Verkehr achten. Im Büro war es relativ ruhig für einen Montag. Noch sind Sommerferien und Urlaubszeit.
Endlich wieder Zuhause hatte ich Hunger, aber keine Lust zu kochen. Daher habe ich lediglich ein paar Kartoffeln in den Topf bugsiert und 20 Minuten später eine Packung Sahne-Hering geöffnet. Fertig. Zum Dessert gab es noch ein bisschen übrig gebliebene Wassermelone.
Dienstag war die Nacht deutlich besser gewesen. Ich brauchte nichtmal so ein "Einschlaf-Gummibärchen". Dafür hatte ich morgens aber schon leichte Kopfschmerzen. Positives am Dienstag: Seit dem Wochenende keine neuen Mückenstiche mehr :-)
Im Büro war gut zu tun und der Tag ging schnell rum. In der Pause war ich am See und der positive Gedanke zum Dienstag war schon wieder Geschichte. Zwei neue Stiche kassiert :-(
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| Die neue Generation Marienkäfer ist fast fertig |
Auf dem Heimweg lief auch wieder alles glatt und Zuhause freute ich mich auf ein schönes Steak. Dazu gab es den Rest TK Blumenkohl und ein paar Kartoffeln. Das WD40 der Soßen drüber und fertig war das Abendessen.
Die letzten paar Tage ging es mir relativ gut. Seit die Hitze weg ist. Ich freu mich total auf die kommenden drei Jahreszeiten und hoffe, der Sommer 2027 wird nicht so ne Katastrophe wie dieses Jahr.
Etwas ernüchternd hingegen war die Prognose für das Wochenende, wo hier in Freiburg wieder über 30 Grad erwartet werden. Will ich echt nicht mehr! Es reicht.
Mittwoch hatte ich mal richtig gut geschlafen. Das war ja die letzten Monate eher eine Seltenheit und schien sich erst die letzten Tage wieder etwas zu bessern. Ich wünschte, es würde so bleiben.
Im Büro war es relativ ruhig. Natürlich kam, was kommen musste: Personalausfall. Kollege G war am Dienstagnachmittag noch beim Arzt und meldete am Mittwochmorgen, dass er direkt mal 3 Wochen krankgeschrieben wurde :-( Also, mal wieder Termine umlegen. Die nächsten 3 Wochen werden dann auch recht haarig, mit der ganzen Ware, die inzwischen geliefert wurde und zwei fehlenden Händen für die Montage. Aber was nicht geht, geht halt nicht.
Der Paketmann brachte wieder ein Päckchen für die seit fast 1 Jahr nicht mehr im Gebäude befindliche Firma. Ich hab den Inhaber direkt angerufen und er wollte die Tage vorbei kommen, das Päckchen abholen. Er versteht auch nicht, wieso seine Kunden so doof sind, denn er meinte, er hätte der Dame extra die neue Adresse durchgegeben.
Zuhause hatte ich keine Lust auf kochen und hätte am liebsten Essen bestellt. Leider wird das auf Dauer zu teuer und so musste eine TK Hühnersuppe dran glauben.
Donnerstag. Auch wieder super geschlafen. Langsam wird es verdächtig. Aber solange es läuft, werde ich mich keineswegs beschweren. Die letzten Monate mit Hitze und Schlafmangel waren ätzend genug.
Auf Arbeit war es recht stressig, was abgemildert wurde, weil Chefe scheinbar einen Clown gefrühstückt hatte. Der Tag ging mit viel Arbeit und viel Grinsen über die Bühne.
Pause konnte ich leider nicht am See machen, weil ich die Heizungsleute im Auge behalten musste. Immerhin haben wir nun endlich wieder warmes Wasser im Firmengebäude.
Zuhause gab es Hähnchenschenkel mit Pommes zum Abendessen und zwei Telefonate mit den Nachbarinnen. Die eine rief mich nämlich an, um mir die Telefonnummer der anderen zu geben, die ich dann anrufen sollte. Es geht um unsere Parkplätze.
Weil wir ja mit der Straßenbahn-Baustelle und der neuen Baustelle in der Nachbarstraße nicht schon genug am Hals haben, bekommen wir im Herbst noch eine Baustelle direkt am Haus. Denn unser Vermieter will die Müllentsorgung modernisieren und unterirdisch verlegen. Generell nicht schlecht. ABER! Dafür werden sowohl mein als auch der Parkplatz der Nachbarin geopfert.
Frau F war ziemlich aufgeregt (sie ist schon älter) und hat die Sachbearbeiterin am Telefon auch nicht so recht verstanden. Angeblich bekommen wir Ersatz-Parkplätze "auf dem Gelände". Das Gelände ist allerdings recht groß und mir wären die letzten Monate keine freien Stellplätze irgendwo aufgefallen, die wir übernehmen könnten. Und irgendeinen Platz untervermietet bekommen, will ich definitiv nicht. Und sie auch nicht. Die anderen Nachbarn hatten damit schon Probleme, als die Person, die untervermietet hat plötzlich weggezogen ist und die neuen Mieter den Platz dann für sich brauchten.
Ich liebe meinen Stellplatz. Denn er ist weit genug weg von diesen unsäglichen Lindenbäumen, die fast ganzjährig dort ihren Honig/Tau durch die Gegend tropfen. Das Zeug greift den Autolack an! Und nah genug, damit ich meine Einkäufe nicht einmal um den Block schleppen muss. Wenn also der neue freie Stellplatz "auf dem Gelände" hinten bei den Garagen wäre, dann bräuchte ich den verfluchten Stellplatz auch nicht. Denn ich habe den da vorne ja nur, damit ich meine Einkäufe nicht so weit schleppen muss! Hinten an den Garagen ist das dann quasi sinnfrei. Dann kann ich auch direkt in die Garage fahren. Auf die 3-4 Meter mehr Geschleppe kommt es ja dann auch nicht mehr an :-/ Mal eben an der Straße parken ist auch nicht, da ist nämlich nie was frei und ohne Anwohner-Parkausweis krieg ich bei meinem Glück wahrscheinlich jedes Mal ein Knöllchen :-/ Was für ein Käse...
Freitag hatte ich nicht so gut geschlafen wie die Tage zuvor. Aber trotzdem besser als während der Hitze.
Vormittags hatte ich versucht, die Sachbearbeiterin beim Vermieter zwecks Parkplatz zu erreichen. Aber erst nahm niemand ab (trotz Bürozeit), danach war ständig besetzt und die lezten 2 Stunden ging dann nur noch der AB dran :-/ Also schrieb ich eine Mail. Mal gucken, ob und was ich für eine Antwort bekomme. Ich habe direkt gefragt, ob sie mir die Nummer vom angedachten Ersatz-Parkplatz geben kann (die sind hier nämlich alle nummeriert), damit ich mal gucken kann, wo der ist. Jetzt bin ich gespannt, ob da was kommt. Denn das sollten sie ja eigentlich jetzt schon wissen, wenn es nächsten Monat mit den Bauarbeiten losgehen soll.
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| Gesellschaft in der Mittagspause |
Ansonsten war es im Büro etwas ruhiger als die letzten Tage. Chefe war auch nur bis Mittag da und verschwand dann ins verlängerte Wochenende mit den Worten:
"Wahrscheinlich bin ich dann ab Mittwoch wieder da..." Wahrscheinlich?! Mal ganz ehrlich, gefühlt habe ich im Jahr 3 Tage Urlaub, während alle anderen ständig weg sind. Das nervt!
Der kranke Kollege war am Vormittag auch kurz da, um Bericht zu erstatten. Sein Miniskus ist komplett hinüber. Er muss operiert werden. Der Gesprächstermin mit dem Chirurgen ist aber erst in 1,5 Wochen. Danach auf OP Termin warten, danach in die Reha. Wir gehen nicht davon aus, dass er vor Weihnachten wieder arbeiten kann. Und ob er danach nochmal kommt, ist auch fraglich. Je nachdem wie OP und Reha laufen und es ihm danach geht... Immerhin ist der Mann ja nur noch ca. 3 Jahre von der Rente entfernt.
Außerdem gab es ganz offensichtlich einen Personenunfall mit der S-Bahn. Denn in der nähe vom Bahnhof beim Büro war ein riesiges Polizei- und Rettungskräfteaufgebot und meherere Stunden kein S-Bahn-Verkehr. Das dort mal was passiert, habe ich schon länger erwartet. Denn die Gleise verlaufen dort ungesichert direkt zwischen einem beliebten Spazierweg und einem Wohngebiet. Und der gemeine Homosapiens ist lauffaul und kürzt gerne über den direkten Weg (also über die Gleise) ab, statt 100 m weiter zum Bahnübergang zu laufen. Wie man allerdings dort einen Zug übersehen kann, ist mir schleiherhaft. Denn die Strecke ist an der Stelle schnurgerade und man kann in beide Richtungen mehrere hundert Meter weit sehen. In den Medien konnte ich nichts dazu finden. Auch am Abend nicht. Ich hoffe, der Mensch hat es irgendwie überlebt.
Auf dem Heimweg (ich war ja mit Auto) habe ich noch den Einkauf gewuppt. Als ich gerade auf dem Weg zur Kasse war, kam der MBW um die Ecke - und hat den Einkauf bezahlt. Dafür hat er Zuhause wieder keinen Finger gerührt was den Putzplan betrifft :-/
Außerdem machten sich drei neue juckende Quaddeln bemerkbar, die ich in der Mittagspause kassiert haben muss :-( Dieses Jahr ist es echt schlimm - oder meine ich das nur?
Zum Abendessen habe ich nur noch Nudeln gekocht und dazu eine TK Soße (Lachs mit Zitrone) aufgetaut. Beides zusammengeschmissen und direkt losfuttern. Zum Dessert ein Eis am Stiel, welches ich echt weiterempfehlen kann. Das war richtig lecker!
Auf der Waage war ich natürlich auch. Immerhin 600 g weniger, obwohl immer noch reichlich Wasser im Körper ist. Das belegen die allabendlichen Abdrücke von Socken, Schuhen und Hose. Aktuell also 107,9 kg. Zumindest habe ich mein Gewicht über's Jahr hinweg so ziemlich gehalten. Naja, ein paar Monate sind ja noch. Vielleicht schaff ich ja doch noch eine kleine Abnahme bis zum Jahreswechsel. Hauptsache es wird nicht wieder mehr.
Und am Wochenende? Wurde ich mit der Einladung zu Ex-SchwieMus Geburtstag überrumpelt. Also gehen wir am Samstag Eis oder Kuchen essen. Etwas Hauhalt muss ich auch noch nachholen und an dem einen Projekt noch ein bisschen weiterhäkeln würde ich auch gerne, damit es bald fertig wird. Um die Abholung des Sperrmülls muss ich mich nun kümmern, wo die Temperaturen wieder so sind, dass man beim runterschleppen der schweren Teile, nicht direkt kollabiert. Sobald die weg sind, kann ich die in der Garage lagernden Kommoden endlich aufbauen. Damit in der Wohnung und meinem Zimmer endlich mal wieder was voran geht, was die letzten Monate wegen Hitze auch liegen geblieben ist.