Sonntag, 6. November 2022

Wunschgewicht: KW 44 - 2022

[Dieser Beitrag kann indirekt Werbung ohne Auftrag enthalten, durch Markennennung, Ortsnennung oder Verlinkung]

 
 
Samstag hätte ich gerne ausgeschlafen, denn die Nacht war kurz und brachte nur 5 Stunden erholsamen Schlaf. Aber es nützt ja alles nichts. Auf zum Einkaufen. Gegen 9 Uhr war ich wieder Zuhause und es gab Frühstück. Nach Ewigkeiten mal wieder was "Ausgefallenes". Hüttenkäse mit Sprossen drauf. Sehr lecker und furchtbar gesund.
Im Anschluss haben wir dann endlich unseren neuen Router installiert. Der wurde am letzten Wochenende zugestellt, wir konnten ihn aber erst am Sonntag aus der Packstation auslösen. Unter der Woche hatte ich keinen Nerv, mich mit dem Mist zu beschäftigen. Also: heute. Denn am Montag würde uns auf dem alten Router das Internetz abgeschaltet werden. Schön blöd, wo doch nicht nur WLAN für PCs und Handys benötigt wird, sondern auch Fernseher und Telefon am Internet hängen.

Versprochen wurde, dass die Inbetriebnahme nur 20 Minuten dauern sollte. Von wegen! Über eine Stunde haben wir mit dem Mist rumgemacht, bis endlich alles lief. Und dann sollten wir das alte Gerät ja "kostenlos zurückschicken". Blöd nur, wenn der versprochene Retourenschein vergessen wurde beizufügen. Schatz probierte mehrmals bei der ollen Hotline durchzukommen. Ohne Erfolg. Also werde ich das alte Gerät an meinem freien Tag in die Stadt bringen und den Mitarbeitern im Shop auf den Tisch werfen. Sollen die sich doch um den Mist kümmern :-)

Inzwischen war Nachmittag. Also ging es mit dem Auto zu SchwieMu. Mit ihr waren wir direkt vor Ort einkaufen. Viel brauchte sie zum Glück nicht, denn in ein paar Tagen käme sie ja in die Reha. Nach Bad Bellingen. Unser Besuch dort wird quasi auch schon vorausgesetzt. Bad Bellingen ist 45 Minuten über die Autobahn. Liegt deutlich näher an der Schweiz als an Freiburg. Außerhalb unserer Tarifzone auch nicht "gratis" (mit meiner Monatskarte) mit der Bahn erreichbar. Mal sehen, wie wir das so machen. Aber wohl am ehesten mit dem Auto.
Da wünschte man fast, sie hätte den Mumm, mit der Klinik zu sprechen, schon bei der ersten Klinik gehabt. Die wäre deutlich näher dran gewesen und viel günstiger und schneller erreichbar für uns.
Daheim gab es Shepherd's Pie mit grünem Salat. Den Abend ließen wir gemütlich ausklingen. Und ich machte ein paar Pläne. Denn wenn ich an meinem freien Montag eh in die Stadt müsste, würde ich auch direkt noch nach ein paar anderen Kleinigkeiten gucken.
 
Sonntag hatten sich besagte Pläne für Montag schon wieder in Wohlgefallen aufgelöst. Denn in der Nacht machten sich fiese Halsschmerzen breit. Ging es mir am Samstag noch blendend (ich hab echt absolut keine Anzeichen gespürt), konnte ich am Sonntag kaum schlucken und sprechen. Blöder Mist!
Noch vor dem Frühstück machte ich einen Coronatest zuhause. Negativ. Wenigstens etwas. Aber ich informierte auch SchwieMu. Denn die darf nächste Woche ihre Kur/Reha nur antreten, wenn sie absolut gesund und coronanegativ ist. Ich hoffte daher sehr, dass ich sie nicht versehentlich angesteckt hatte. Aber da wir seit der Pandemie größtenteils von Umarmungen abgekommen sind, bin ich ihr am Samstag hoffentlich nicht nah genug gekommen, um meine Bazillen bei ihr zu verteilen.

Im Laufe des Tages ging es mir immer schlechter. Zusätzlich zum Hals kamen auch noch ein fieser Husten und eine furchtbare Rotznase hinzu. Die geplante Wanderung bei herrlichem Wetter war damit auch vom Tisch :-(

Gekocht hab ich uns - weil es mir nicht gut und das Gericht schnell ging - Brathering (aus dem Glas) mit Kartoffeln und Senfsoße.
Den restlichen Tag verbrachte ich auf der Couch und damit, einen beachtlichen Haufen Taschentücher vollzurotzen :-/

Montag ging es mir dermaßen mies, dass ich beschloss, zum Arzt zu gehen. Eigentlich hatte ich ja Urlaub an diesem Tag. Aber hey, in diesem Zustand wäre ich auch nicht arbeiten gegangen. Ich wäre ja schön blöd, den Urlaubstag "zu verschenken". Zumal ich in diesem Jahr ja eh kaum selbst bestimmen konnte, wann ich Urlaub machen möchte, da wir (die Mitarbeiter) ja genötigt wurden, ziemlich viele Urlaubstage für sämtliche Brückentage zu opfern.

Als ich um 9 Uhr aus dem Bett fiel, rief ich nur fix bei meinem Arzt an, um zu erfahren, welcher Arzt für ihn Vertretung machen würde. Denn das mein Hausarzt diese Woche Urlaub hatte, wusste ich ja bereits. Ich bin so selten krank, aber wenn, dann richtig und eigentlich immer nur, wenn mein Doc nicht da ist. Es gab zwei Ärzte die Vertretung machen sollten. Ich wählte den, der näher an Zuhause dran ist. Denn ich fühlte mich wirklich schlapp.

Als ich beim zweiten Versuch durchkam, sagte man mir, ich könne direkt vorbei kommen, sollte aber zum Hintereingang kommen. Als ich 15 Minuten später dort ankam, standen da schon ein Haufen Leute herum. Draußen. Na toll! Zum Glück hatten wir 14 Grad und es war trocken. Sitzmöglichkeiten gab es gar nicht. Und ich stand am Ende 90 Minuten dort herum. Zwischendurch sackte mir fast der Kreislauf weg - ich kenne die Anzeichen. Also hockte ich mich etwa 15 Minuten hin und gegen ein Geländer. Danach ging es wieder besser. Und je mehr Leute wieder verschwanden, desto mehr Platz gab es. Ich begann, langsam auf und ab zu gehen. Das ließ den Schwindel dann auch bald ganz verschwinden. Aber wenn man eh schon schlecht Luft bekommt, sind 90 Minuten mit einer FFP2 Maske wirklich eine Tortur.

Der Doc entschuldigte sich noch, dass es so lange gedauert hatte. Aber es war Montag (da ist grundsätzlich immer viel los), Brückentag und er musste noch für zwei Praxen Vertretung machen. Kein Wunder also, dass dort die Hölle los war. Ich wurde unter freiem Himmel zu meinen Symptomen befragt und ob ich einen Coronatest gemacht hätte. Natürlich! Am Sonntag und bevor ich zur Praxis kam direkt nochmal einen. Beide negativ. "Machen Sie das, was sie bei einem grippalen Infekt immer machen. Viel schlafen, viel warmen Tee trinken, keine körperlich anstrengenden Sachen. Brauchen Sie noch ein Rezept für irgendwelche Medikamente?" - "Nein, aber die AU bräuchte ich noch." - "Bringe ich Ihnen gleich raus." Zack, das war's. Das ganze Procedere dauerte keine 5 Minuten. Dafür stand ich 1,5 Stunden herum. Egal. Ich hatte meine Krankmeldung und marschierte direkt in den Drogeriemarkt, um mich mit neuen FFP2 Masken sowie Salbei- und Hustentee einzudecken. Außerdem ersetzte ich die beiden verbrauchten Selbsttests. Und dann ging's nach Hause.

Ich schrieb Chefe ne WhatsApp samt Bild von meiner Krankmeldung. So ist er vorgewarnt und hoffentlich am Mittwoch pünktlich im Büro, um die Jungs reinzulassen. Denn ich war den Rest der Woche krankgeschrieben.
So viel freie Zeit und dann kann man sie nicht nutzen, weil jeder Schritt sich anfühlt, als hätte man einen Marathon gelaufen.

Das ist übrigens das erste Mal, seit Ausbruch der Pandemie, dass ich tatsächlich krank bin. Das letzte Mal weiß ich noch genau, dass ich Ostern 2020 krank war und wir nicht wussten, ob wir wirklich nur eine Bronchitis hatten oder doch das neue Virus. Damals wurden wir nämlich nicht getestet, weil wir die damals nötigen Kriterien nicht erfüllten. Seither hatte ich nichtmal mehr nen Schnupfen!

Weil ich erst gegen 11 Uhr gefrühstückt hatte, fiel das Mittagessen quasi aus. Schatz schmierte sich ein paar Brote und machte sich dann am Nachmittag auf zur Arbeit.
Ich saß auf der Couch und startete einen The Walking Dead Serienmarathon :-) Am späten Nachmittag begab ich mich in die Küche und bereitete die Ramen für den nächsten Tag vor. Das ganze Geschnibbel von Fleisch und Gemüse war so kräftezehrend, dass ich mich, während die Suppe 2 Stunden vor sich hin simmern musste, ins Bett packte und versuchte zu schlafen.
Richtig geklappt hat das leider nicht. Mehr als Dösen war nicht drin. Denn es war laut im Haus. Der Nachbarsjunge hatte Geburtstag und schmiss eine Halloween-Party und der Köter von unten war mal wieder alleine und kläffte und heulte in einem durch. Der Timer für die Suppe war gleichzeitig mein Wecker ;-) Immerhin das klappte und als ich dem Bett entstieg, duftete es herrlich aus der Küche.

Inzwischen war es nach 19 Uhr. Ich hatte nun doch Hunger. Das Dösen hatte etwas geholfen. Ich fühlte mich nicht mehr ganz so platt. Aber mein Kopf fühlte sich an, als würde er bald platzen. Schnell gemacht war da Sauerkraut mit Kasseler. Ich hab es gefuttert, gewartet bis Schatz von der Arbeit kam und bin dann direkt wieder ins Bett.
Dienstag hatte ich die fiesen Kopfschmerzen weggepennt. Wenigstens etwas. Rotznase und Schmodder auf den Bronchien blieben allerdings weiter erhalten. Vom Husten tat mir alles weh und ich traute mich kaum, tief einzuatmen. Mein Kopf fühlte sich weiter an, als sei er in Watte gepackt.

Daher blieb ich den Tag über auch weiter brav auf der Couch, trank Tee und vergrößerte den Berg an Tempos im Mülleimer :-D Welcher Blödmann kam eigentlich auf die Idee, nur 10 Taschentücher in eine Packung zu stecken? Damit kommt man doch nicht über den Tag!
Mittags ging das Kochen super schnell. Denn die Ramen musste ich nur noch einmal erhitzen, Pak Choi kleinschneiden und mit den frischen Sprossen kurz warm machen. Nudeln dazu. Fertig und lecker in nur 15 Minuten. Gut, dass ich den Großteil der Kocherei schon am Vortag irgendwie geschafft hatte.
 
Die Suppe war dermaßen schweißtreibend, dass ich beim Essen förmlich zerflossen bin. Sehr kurios. Nach dem Essen musste ich mir tatsächlich ein neues Oberteil anziehen, weil das alte pitschnass war.

Ansonsten verging der Tag total ereignislos. Ich hab viel ferngesehen. Zwischendurch nochmal ne Runde geknackt und das war's auch schon.

Da wir ja auch an diesem Feiertag nicht wandern konnten, machte Schatz sich am Nachmittag alleine auf, um eine Runde zu drehen. Mir war das noch deutlich zu anstrengend. Viel Essen und Null Bewegung. Der Wiegetag würde eine Katastrophe werden :-/

Mittwoch...kaum eine Änderung an der Schnupfenfront. Aus der Nase floss es immer noch. Der Schmodder auf den Bronchien wanderte in der Nacht allerdings etwas höher, so dass das Husten nicht mehr ganz so anstrengend war. Wenigstens etwas. Diese nervige Erkältung wurde echt nur in Minischritten besser. 

Daher verging der Mittwoch genauso wie der Dienstag. Viel TV, zu viel Essen, Null Bewegung und zwischendurch ein Nickerchen.
Zum Abendessen gab es nur ganz schnell Reis mit einer fertigen TK-Soße.

Donnerstag...the same procedure as every day. Ich hab lange geschlafen, den Haushalt ignoriert, gegessen, ferngesehen und geschlafen. 

Gekocht hab ich uns einen schnellen Wirsingeintopf. Der war nach 30 Minuten fertig und super lecker. Außerdem ist Wirsing ja sehr gesund :-)
Außerdem fühlte ich mich am Donnerstag erstmals wieder fit genug, endlich mal an der Babydecke weiter zu häkeln. Ich hab eine Reihe gemacht und dann beschlossen, lieber erstmal noch ein paar lose Fäden zu vernähen.
Das hat mich beides zusammen gut 2 Stunden gekostet. Danach ging es wieder ab auf die Couch.


Freitag. Der Schnupfen stagnierte. Er wurde nicht besser, aber auch nicht schlimmer. Der Husten nervt noch immer am Meisten. Viel trinken und gelegentlich ein Ricola helfen hier tatsächlich am besten.

Ich hab wieder lange geschlafen, Zeit mit dem Mann auf der Couch verbracht - den ich hoffentlich nicht angesteckt habe - und zwischendurch auch noch ein bisschen an der Babydecke weiter gemacht. Wolle entwirren war das große Thema :-D
Der Liebste hörte sich am Donnerstag früh ziemlich verschnupft an. So eine "rauchige Stimme" hat er sonst nämlich nicht. Nach dem Frühstück ging's dann wieder. Etwas Kratzen im Hals meldete er auch. Aber sonst ging es ihm gut. Am Freitagmorgen war davon schon wieder nichts mehr zu merken. Von daher: Daumen drücken. Denn es wäre echt blöd, wenn er sich - trotz all unserer Bemühungen - nun doch bei mir angesteckt hätte.

Nachfrage bei SchwieMu ergab, dass sie immer noch fit ist. Da scheinen wir also Glück gehabt zu haben. Allerdings muss sie am Sonntag ins Krankenhaus, da sie in der Reha/Kur nur mit einem offiziellen negativen Coronatest aufgenommen wird, der nicht älter ist als 24 Stunden.

Freitag hab ich nicht ganz so viel ferngesehen. Dafür vor dem Schläfchen mehr gehäkelt :-) Ich hab inzwischen bei der Decke die halbe Höhe erreicht und bereits mehr als die halbe Breite fertig.
Zum Abendessen gab es Eintopf mit Möhren, Kartoffeln, Zwiebeln und Mettenden. Einer unserer Lieblingseintöpfe.

Auf der Waage war ich trotz Schnupfen natürlich auch. Die Woche war extrem bewegungsarm und - weil ich immer fresse wenn ich krank bin - sehr kalorienlastig :-/ Gerechnet hatte ich also mit einer fetten Zunahme von 1-2 kg. Bekommen habe ich eine kleine Zunahme von nur 400 g und bin total überrascht und echt happy damit :-D Gewicht aktuell 108,8 kg. Ich hoffe, dass ich nächste Woche wieder richtig fit bin und das dann schnell wieder los werde.

Und am Wochenende? NIX!!!! Wirklich. Ich will mich die zwei Tage noch bestmöglich auskurieren und der Liebste will vorsorglich kurieren, in der Hoffnung, dass bei ihm dann doch nichts ausbricht. Denn der Mann knappst schon am Temperatureinbruch der letzten Tage. Der Kreislauf spielt ihm etwas verrückt.




Die KW 44 in kurz:
Samstag: 3.688/1.800 kcal, 6.697 Schritte
Sonntag: 3.181/1.800 kcal, 2.331 Schritte
Montag: 2.668/1.800 kcal, 4.439 Schritte
Dienstag: 3.796/1.800 kcal, 3.174 Schritte
Mittwoch: 3.018/1.800 kcal, 2.952 Schritte
Donnerstag: 3.817/1.800 kcal, 2.676 Schritte
Freitag: 2.765/1.800 kcal, 2.621 Schritte

Zunahme: +400 g

5 Kommentare:

  1. Liebe Nicky,

    zunächst erstmal gute Besserung und vielen Dank für Deine Geburtstagswünsche. Tempos habe ich schon ganz lange abgeschafft, bei uns stehen im Wohn- und Schlafzimmer sowie im Bad zum Naseputzen einfach eine Box mit Kosmetiktüchern rum. Die reichen vollends aus und sind auch dazu noch preiswerter.

    Liebe Grüße sendet Dir
    Burgi

    AntwortenLöschen
  2. Hallo Nicky,
    gute Besserung noch. Das beste gegen Erkältung ist immer noch viel Schlaf und wenn möglich kleine Spaziergänge an der frischen Luft, natürlich ohne FFP 2 oder andere Masken.
    Wir benutzen immer Stofftaschentücher, werden dann gewaschen.
    Gruß
    Hannelore

    AntwortenLöschen
  3. Gut dass es Dir nun wieder besser geht. Solch eine Erkältung kann ziemlich hartnäckig sein und man muss sie gut auskurieren.
    Ich wünsche Dir eine gute Woche.
    Liebe Grüße von Ingrid, der Pfälzerin

    AntwortenLöschen
  4. Ich empfehle auch eine Box mit Tempos. Also nicht diese Kosmetiktücher sondern wirklich mit Taschentüchern.

    AntwortenLöschen
  5. Diese Bazillen die einen von jetzt auf gleich ausnocken sind mehr als bescheiden. Nichts tun können trotz Zeit ...taugt auch nichts.
    Vor allem ist man ja irgendwann nicht einmal mehr müde. Da ist so ein Serien gucken das beste was man machen kann. Ich bin da ganz bei Dir.
    Ich hoffe Du bist wieder gut hergestellt :))
    LG heidi

    AntwortenLöschen