Samstag haben wir zwar ausgeschlafen, aber viel geschlafen habe ich dennoch nicht. Der Liebste hatte zwar nicht mehr so viel Husten, dafür aber extrem viel Schmodder in den Nebenhöhlen, weshalb er mit offenem Mund schlief. Und zwar ziemlich laut :-/
Es war den ganzen Tag dunkel, da mega nebelig. Ich war nach dem Frühstück nur mal ganz kurz draußen, um ein Päckchen zur Post zu bringen. Papa hätte bald Geburtstag. Die paar Minuten hin und her waren echt anstrengend. Denn tatsächlich war die blöde Erkältung noch immer nicht 100 % weg und durch die feucht-kalte Luft hatte ich wirklich Schwierigkeiten beim Atmen :-(
Ansonsten verbrachte ich den Tag mit ein bisschen Haushalt, häkeln und TV. Zum Mittagessen gab es meine innig geliebten Jägerspätzle.
Abends ein paar belegte Brote. Tag gelaufen. SchwieMu haben wir nicht besuchen können, weil der Liebste noch immer richtig krank ist. Außerdem sind Besuche nicht gestattet - wie wir auf Nachfrage erfuhren. Wir dürfen mit ihr nur in den Kurpark. Von Gastronomie soll sie sich - wegen möglicher Ansteckungsgefahr - auch eher fern halten. Richtig blöd, jetzt wo das Wetter so kalt und regnerisch wird.
Sonntag haben wir auch ausgeschlafen. Und ich hatte gut geschlafen. Der Mann war leise :-)
Da das Wetter genauso usselig war wie am Samstag, war ich am Sonntag gar nicht draußen und Schatz nur kurz, um den Biomüll zu entsorgen.
Der Abwasch wurde erledigt und eine Maschine Wäsche gewaschen. Ansonsten hab ich noch ein paar Stunden an der Häkeldecke gearbeitet. Ich hab zwar nur 3 Reihen geschafft, aber dafür wieder ordentlich lose Fäden vernäht :-)
Mittags gab es Apfel-Rotkohl (TK) mit Kartoffelpü und Leberkäse. Das ging schnell, war lecker und Rotkohl hatten wir ewig nicht mehr :-)
Der Tag war sehr entspannt, aber leider war das Wochenende damit auch schon wieder vorbei :-( Mein Bruder verkündete noch freudige Nachrichten:
Er hatte sich am Samstagabend im Heimatkaff eine Wohnung angesehen. Und weil er die demnächst ausziehenden Mieter kennt, die halbe Nachbarschaft und den Vermieter, hat er direkt den Zuschlag für die Wohnung bekommen - trotz 12 weiterer Interessenten. Zum 1. März zieht mein Burder mit Familie also wieder zurück ins Heimatkaff. Bedeutet auch, dass man heutzutage wohl auch in so einem kleinen Nest viel Vitamin B braucht, um schnell eine passende Wohnung zu finden und auch zu bekommen. Ziemlich erschreckend.
Die Schwägers waren am Sonntag dann bei SchwieMu in Bad Bellingen. Sie waren mir ihr im Kurpark und saßen dann - da kalt - im Foyer der Therme und beobachteten die Badegäste durch die Scheibe. Ganz ehrlich? Hinfahrt 45 Minuten, Rückfahrt 45 Minuten und dann sowas? Ich weiß ja nicht. Aber egal. FALLS Schatz bis zum nächsten Wochenende wieder fit sein sollte, fahren wir wohl mal hin. Aber bei ihm ist die ganze Sache genauso hartnäckig wie bei mir.
Montag hatten wir den dritten trüben Tag in Folge. Der Nebel löste sich zwar recht zügig wieder auf, brachte aber eine sehr dunkle Wolkendecke zum Vorschein, aus der es auch immer wieder mal regnete.
Mein Husten, der inzwischen komplett trocken war, wollte einfach nicht ganz verschwinden. Das war so nervig. Ansonsten fühlte ich mich nämlich schon wieder ganz gut. Außer halt, dass mir nach 14 Tagen krank inzwischen sämtliche Bewegung schwer fiel, da ich scheinbar reichlich Kondition eingebüßt hatte.
Im Büro war es ruhig. Bei dem Sauwetter auch nicht anders zu erwarten. Nur SIE gab wieder ein paar seltsame Kommentare ab. Es ging um die Beerdigung des Senior-Chefs. Es klang so, als hätte sie das Krematorium beschuldigt, dass die mit der Einäscherung ABSICHTLICH so lange brauchen (2,5 Wochen), nur um IHR das Leben schwer zu machen. Weil die Beerdigung genau an dem Tag ist, wo SIE die Lohnabrechnung machen muss. Keine Ahnung, ob sie das wirklich genau an dem Tag machen muss, oder ob es auch 1-2 Tage früher oder später gehen würde. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das in Ausnahmefällen wie diesem irgendwie ein Problem sein sollte. Aber sie tut so, als würde das alles absichtlich so passieren. Und wir (Arbeitnehmer) sind ja sowieso schuld, weil wir für unsere Arbeit Geld wollen. Wie dreist ist das denn bitte?! (Sarkasmus aus) Da kann man echt nur den Kopf schütteln.
Nach der Arbeit ging es direkt nach Hause. Es gab ein ganz schnelles Abendessen aus dem TK (ohne Foto) und so konnte ich noch eine Reihe häkeln, bevor ich bei Papa anrief. Das Essen war ehrlich gesagt nicht so lecker wie ich gedacht hätte. Das kaufe ich definitiv nicht nochmal.
Aber Papa freute sich tierisch über die paar Kleinigkeiten, die ich zum Geburtstag geschickt hatte. Dem Opa geht's soweit wieder ganz gut. Dank des immer aktuell gehaltenen Impfstatus, hat er die Coronaerkrankung wohl ganz gut weggesteckt. Nur sein Ego hat ziemlich gelitten, da er doch tatsächlich eine Woche lang Windeln tragen musste. Ich hoffe, er kann das verschmerzen ;-) Sehr cool war die Info, dass sich die Oma scheinbar nicht angesteckt hat. Und auch sonst scheint es sich nicht groß in der Familie verbreitet zu haben. Dafür bin ich wirklich dankbar.
Außerdem hab ich am Montag noch die Zugtickets für unseren Mädels-Weihnachtsmarkt-Tag in der Pfalz gekauft. Am 3. Dezember treffen wir uns wieder für ein paar gesellige Stunden in Deidesheim :-) Leider nur vier von sechs. Zwei von uns mussten leider absagen. Aber wir werden uns dennoch einen tollen Tag machen :-)
Dienstag sollte es eigentlich trocken bleiben. Der Tag begann mit einem herrlichen Sonnenaufgang samt Regenbogen und wurde nur eine Stunde später wieder trübe und nass....denn es regnete!
Chefe hatte einen einzigen Termin gegen Mittag. Zum Glück war er aber nicht viel am Schreibtisch. Denn auch er ist immer noch ziemlich erkältet und verbringt daher viel Zeit im "Homeoffice" :-D
In der Mittagspause hab ich nochmal Zugtickets geshoppt. Dieses Mal für Weihnachten. Die Hinfahrt an Heiligabend kostet uns 70 EUR pro Nase und die Rückfahrt kriegen wir für 26 EUR pro Person dafür fast geschenkt! Bei einem durchnittlichen Benzinpreis von ca. 2 EUR und zwei benötigten Tankfüllungen kommen wir mit der Bahn tatsächlich günstiger weg. Zumal hier Verschleiß, Versicherung und Steuern für's Auto noch gar nicht berücksichtigt wären. Jetzt muss nur noch die Bahn mitspielen, für eine entspannte Fahrt :-D
Um 16 Uhr hab ich dann die Schotten in der Firma dicht gemacht. Nicht, ohne mir vorher noch eine Dose Silikonspray zu leihen. Denn unsere Rollladenkurbel daheim quietscht immer noch furchtbar. Als ich das Anti-Quietsch mitnehmen wollte, war ich ja krank und in der letzten Woche hab ich es immer vergessen.
Daheim ging es ohne Umschweife ab an den Herd. Es gab Bratkartoffeln mit Wurstsalat. Lecker!
Nach dem Essen habe ich dann die Kurbel geschmiert. Und siehe da: sie quietschte auf Anhieb deutlich weniger. Aber 100 % quietschfrei war sie noch nicht.
Dieses Silikonspray ist echt ein super Schmiermittel. Denn als der Liebste von der Arbeit kam, hat er sich dort in der Ecke fast auf die Nase gelegt, da der feine Sprühnebel wohl eine Gleitschicht auf unserem Boden hinterlassen hatte. Das müsste ich unbedingt noch wegputzen :-D
Schatz kam schon um 18 Uhr von der Arbeit. Er hat nach einer Woche krank daheim am Montag auch wieder versucht, arbeiten zu gehen. Da ging es noch einigermaßen. Am Dienstag hat er nach 2 Stunden bereits die Segel gestrichen und würde am Mittwoch nochmal zum Arzt gehen. Und nein, auch ich hab die letzten Rest auch in Woche 3 noch immer nicht 100 % weg. Zumindest ist der olle Husten deutlich besser geworden.
Das der Liebste jetzt allerdings eine weitere Woche krank daheim verbringen wird, bringt meinen Tagesablauf wieder völlig durcheinander. Denn wenn er Abends daheim hockt, krieg ich wirklich nichts getan :-( Eigentlich hatte ich nach dem Essen vorgehabt, zu häkeln bis er Feierabend hat. Das hat natürlich wieder nicht geklappt.
Mittwoch war sämtliches Quietschen aus der Kurbel verschwunden. Das Spray muss über Nacht auch in sämtliche Ritzen gekrochen sein :-) Herrlich. Ich beschloss, das Wunderzeugs auch noch (vorsorglich) in sämtliche andere Kurbeln zu sprühen. Danach würde ich dann Putzen - damit wir uns nicht lang legen! - und die Dose am Donnerstag wieder mit zur Arbeit nehmen.
Als Tauschgeschäft für die paar Tropfen Anti-Qietsch brachte ich nochmal ein paar Gelbsticker von Zuhause mit ins Büro, denn diese ollen Trauermücken sind schon wieder eine echte Plage. Nach den Sommerferien hatten wir jetzt gut 3 Monate unsere Ruhe. Jetzt sind wieder Schwärme unterwegs :-(
Da der Mann noch immer kränkelt und wohl bis zum Wochenende auch noch nicht fit ist, fällt unser Besuch bei SchwieMu wohl auch wieder aus. Ganz ehrlich finde ich es auch nicht sonderlich schade (wie ich weiter oben schonmal geschrieben habe). Ich mag SchwieMu wirklich. Aber 90 Minuten Fahrt (insgesamt) für einen 30-minütigen Besuch (wenn's blöd läuft und das Wetter mies ist), stehen für mich einfach in keinem Verhältnis. Wenn sie jetzt todkrank wäre, wäre das was anderes. Aber es ist ja "nur" eine Kur.
In der Mittagspause war ich bei SchwieMu nochmal Blumen gießen, lüften und nach der Post gucken. So musste ich das nach Feierabend nicht machen.
Daher konnte ich abends direkt heim, duschen, abwaschen und das Abendessen machen. Zumindest letzteres ging schnell, denn es gab Asia-Bratnudeln (aus dem TK).
Tante Rosa kündigte sich an. Ich hatte keine Lust zu gar nichts und wollte nur ins Bett. Lag vielleicht auch daran, dass ich in der Nacht mal wieder kaum geschlafen hatte, weil der Liebste so viel hustete und ich wegen der Erdbeerwoche - die eigentlich am Dienstag schon hätte beginnen sollen! - eh an Schlafstörungen litt. Es kommt mal wieder alles zusammen :-/
Donnerstag war ein verregneter Tag. Immerhin war im Büro nicht viel los. Der Tag ging entspannt über die Bühne und ich freute mich auf den Feierabend.
Auf dem Heimweg hab ich noch die Post vom Geschäft eingeworfen und daheim gab es lecker Abendessen. Tortellini-Auflauf Hawaii. Ich mag's gerne.
Obwohl die Woche arbeitstechnisch recht entspannt lief, war ich dennoch froh, dass bald wieder Wochenende wäre.
Freitag war das Wetter besser als angekündigt, aber dennoch nicht wirklich gut. Typisch Herbst.
Im Büro wurde am Freitag dann auch offiziell verkündet, dass wir für die Beerdigung des Senior-Chefs einen Tag bezahlten Sonderurlaub bekommen werden. Chefe meinte, er würde sich freuen, wenn wir alle zur Beerdigung kämen, aber es sei kein Muss.
Natürlich werden wir alle gehen. Das hatten wir schon untereinander abgesprochen. Aber für diesen komischen "Leichenschmaus", werden wir nicht bleiben. Das ist eher war für Familie, Freunde, Nachbarn und Co. Sooooo gut kannten wir den Mann ja nun auch nicht.
SIE war am Freitag auch recht friedlich und der letzte Arbeitstag der Woche ging fix vorüber. Den Heimweg trat ich direkt an. Zum Abendessen gab es Gulasch mit Reis.
Mein Bruder hat bereits seinen Mietvertrag bekommen. Ansonsten war das Telefonat mit Papa nicht sehr ergiebig. Wir freuen uns alle schon auf Weihnachten. Wobei ich dieses Jahr noch viel weniger in Weihnachtsstimmung komme als sonst schon. Dabei hat am Mittwoch sogar schon der Weihnachtsmarkt in Freiburg begonnen! Verrückt. Draußen ist es noch wie Herbst. Um die 10 Grad, Nebel, Regen und noch voll viel Laub an den Bäumen. Verrückt...
Und am Wochenende? Nichts. Der Liebste ist noch immer krank. Bei mir scheint endlich alles weg zu sein. Nach DREI (!) Wochen... Wie erwartet fällt der Besuch bei SchwieMu ins Wasser. Ich werde mich weiter mit der Decke vergnügen, während der Mann weiter kuriert :-)
Ach, und mit "nur" 4 Tagen Verspätung hat sich auch endlich Tante Rosa am Freitagabend blicken lassen. Ich hatte, ehrlich gesagt, schon angefangen mir diesbezüglich Sorgen zu machen und war froh, dass ich beim Termin bei der Gyn nächste Woche, nicht auch noch nen Schwangerschaftstest machen muss :-D
Der Mann krank zu Hause.... kann ich nicht empfehlen. Man kommt zu nix und ist irgendwie zu viel im Weg. Ne verstehe ich wirklich gut .
AntwortenLöschenGlückwunsch das der Opa Corona so gut überstanden hat und das Dein Bruder die Wohnung bekommt. Freu mich für euch.
Mit Erkältung ausgenockt ist auch kein Vergnügen. Genau wie Deine Chefin ..... ohne Worte die Gute .
LG Heidi.... die im Moment zwischen faul und nicht bewegen wollen lebt .....
Männergrippe ist ganz schlimm, denn sie leiden besonders stark. Ich habe da aber wenig Mitleid, denn mich pflegt niemand, wenn ich krank bin.
AntwortenLöschenEine schöne und bezahlbare Wohnung zu finden ist auch bei uns schwer. Schon damals, als wir heiraten wollten und eine eigene Wohnung suchten, ging das nur mit Fürsprache.
Auch unsere Kinder haben jeweils ein Haus gekauft, weil sie mit ihren Mietwohnungen schlechte Erfahrungen gemacht hatten.
Ich wünsche Dir eine gute Woche und natürlich eine gute Besserung von den Nachwirkungen der Grippe.
Liebe Grüße von Ingrid, der Pfälzerin