Samstag, 29. August 2026

Wunschgewicht: KW 35 - 2026

[Dieser Beitrag kann indirekt Werbung ohne Auftrag enthalten, durch Markennennung, Ortsnennung oder Verlinkung]


 
 
Samstag konnte ich ausschlafen. Zumindest habe ich es versucht. Nach über 2 Wochen kann ich sagen, dass diese Melatonin-Gummidrops aus der Drogerie nur bedingt helfen. Und irgendwie auch nicht immer. Wenn ich sie vorm schlafengehen nehme, werde ich trotzdem häufig gegen 3 Uhr wieder wach und kann dann nicht mehr einschlafen. Wenn ich sie erst nehme, wenn ich gegen 3 Uhr wach werde, schlafe ich zwar super schnell wieder ein, bin aber dafür morgens noch total müde, wenn der Wecker klingelt. Beides nicht toll.

Zum Frühstück gab es getoastetes Körnerbrot mit einem Rest Meersalzbutter die weg musste. Obendrauf Gurken- und Tomatenscheiben. So super lecker!

Und gegen Mittag bin ich dann in den Supermarkt aufgebrochen, um den WG-Einkauf zu machen. Denn der Kühlschrank war ziemlich leer. Der MBW kam irgendwie nicht auf die Idee, die leer gefutterten Teile selbstständig zu ersetzen.
 
Auf dem Heimweg habe ich die ersten Baustellenschilder in den beiden Nachbarstraßen gesichtet. So richtig aussagekräftig waren sie aber (noch) nicht. Ich hatte am ersten Urlaubstag auf Social-Media einen Beitrag der Stadt gesehen, dass es in der Nähe eine weitere Baustelle bis Herbst 2027 geben wird. Und im Zuge der Arbeiten dort, sollten schon ab meinem ersten Arbeitstag abschnittweise Vollsperrungen in den Nachbarstraßen erfolgen. Wann und wo genau, war dort aber nirgendwo zu lesen. 
 
Problem: Besagte Straßen muss ich nutzen, um zur Garage und/oder zum Stellplatz zu kommen. Je nachdem wo gerade voll gesperrt wird (und ob die Kreuzungen mit betroffen sind), könnte es also sein, dass entweder Stellplatz oder Garage eine Zeit lang nicht so richtig zugänglich sind. Nachfrage beim Vermieter ergab, dass die überhaupt keine Infos zu der Baustelle bekommen haben. Hoffen wir also, dass alles irgendwie einigermaßen befahrbar bleibt. Das die Arbeiten parallel zur Straßenbahnbaustelle laufen sollen und ein gigantischer Umweg zur Arbeit und zum Einkaufen für die nächsten 12 Monate notwendig wird, ist wirklich mehr als nervig. Ich hatte echt gehofft, es würde irgendwann mal wieder ruhiger in der Nachbarschaft. Aber jetzt gehenen Baulärm, Verkehrschaos und Umleitungen direkt nochmal ein ganzes Jahr nahtlos weiter.

Samstagnachmittag habe ich am Handy daddelnd vertan. Dabei konnte ich den ganzen Tag die Fenster offen lassen. Denn draußen war es angenehm kühl. Als ich aus dem Sauerland zurück kam, hatte ich 26 Grad in meinem Zimmer. Inzwischen war die Temperatur innen auf 23 Grad gesunken. Ich hoffte, die noch etwas weiter runter zu bekommen, bevor es in der ersten Arbeitswoche nach dem Urlaub wieder sehr warm werden sollte.
 
Zum Abendessen habe ich ein neues Rezept ausprobiert. Nennt sich Hähnchen Pilaw. Das Rezept ist eigentlich für den Thermomix und ich bekam es von einer Freundin, die so ein Gerät besitzt.
Aber wer auch nur einen kleinen Funken Ahnung vom Kochen hat, bekommt das leckere Essen auch ohne die Höllenmaschine hin. Es ging sogar recht schnell und geschmeckt hat es super lecker.

Sonntag war ich dann wieder gegen 8:30 Uhr wach. Zum Frühstück gab es Brötchen. Vormittags habe ich gelesen. Nachmittags etwas fern gesehen.

Es war ein richtig fauler Sonntag, bevor am Montag der Arbeitsalltag wieder Einzug hielt.
Zum Abendessen gab es ein Rezept, was ich vor Monaten auf Instagram entdeckt und schonmal gekocht hatte. Lachs in Frischkäse-Soße mit Spinat, Tomaten und Nudeln. Sehr lecker. Und die halbe Packung Dinkel-Hörnchen bin ich nun auch los. Die stand nämlich inzwischen auch schon eine Weile offen im Vorratsschrank.
 
Montag war der erste Arbeitstag nach dem Urlaub. Der Anrufbeantworter war voll, das E-Mail-Postfach ebenfalls. Die Paketdienste gaben sich quasi die Klinke in die Hand und parallel klingelte das Telefon ununterbrochen. Und wenn ich auf einer Leitung telefonierte, landere eine Sprachnachricht auf der anderen. Also wieder abhöhren, während auf Leitung 1 auch wieder Sprachnachriten landen. Es war echt anstrengend. Zumal ich alleine war. Und manche Leute nennen nichtmal ihren Namen und ihre Telefonnummmer. Soooo nervig! Zumal der Nummernspeicher nur eine Woche speichert. Die Nummern aus der ersten Woche konnte ich teilweise gar nicht mehr nachvollziehen. Chefe war früh da, fuhr aber quasi direkt weg und ward den halben Tag nicht mehr gesehen. Dabei hatte er gar keine Termine im Kalender stehen :-/
 
Und ja, der eine Kollege hatte tatsächlich noch die ganze Woche zusätzlich Urlaub (was ich vorher gar nicht wusste!), weshalb ich noch 2 Termine verschieben musste.

Natürlich hatten die verbliebenen Herren beim Kunden auch Probleme und wurden nicht in der angedachten Zeit fertig. So musste auch ein dritter Termin umgelegt werden. Ich lieb's ja. Nicht.

Der trockene Rest-Husten, den ich aus dem Urlaub mitgebracht hatte (sowohl mein Bruder als auch meine Mutter waren erkältet), machte das viele Sprechen/Telefonieren auch mega anstrengend. Und als dann kurz vor Mittag plötzlich alle gleichzeitig anriefen, musste ich kurzzeitig sämtliche Anrufe abwimmeln, weil ich vor lauter Hustenreiz nicht mehr gescheit sprechen konnte. Solange ich die Klappe hielt, musste ich auch nicht husten.

Als der erste Arbeitstag endlich vorbei war, war ich heilfroh. Mit dem Auto ging es direkt wieder nach Hause. Und inzwischen waren auch die neuen Baustellen eingerichtet. Am oberen Ende wurde beidseitiges Parkverbot eingerichtet - was scheinbar immer noch ein paar Leute nicht verstanden hatten - und gleichzeitig die Einbahnstraßenregelung aufgehoben (daher wohl auch das Parkverbot). Am Unteren Ende ist die halbe Straße voll gesperrt. Zugang zu Stellplatz und Garage zum Glück aktuell noch gegeben. Ich bin gespannt, wie es sich die nächsten Wochen und Monate entwickelt.

Zum Abendessen habe ich ein neues Rezept ausprobiert. Passend zur angekündigten - und dann doch nicht erschienenen - Hitze gab es einen "Sattmacher-Salat".
Der hat seinen Namen tatsächlich verdient :-) Eigentlich hatte ich dazu noch eine Ecke Fladenbrot in den Ofen schieben wollen. Das habe ich mir am Ende aber gespart. 
 
Dienstag begann mit Regen und herrlich kühl. Angeblich sollte es am Nachmittag aber wieder über 30 Grad geben. Ich war echt gespannt. Denn am Montag kam die angekündigte Wärme ja auch nicht. Versteht mich nicht falsch. Ich beschwere mich nicht. Denn die Hitze bin ich tatsächlich nach fast 3 Monaten mehr als leid.

Im Büro war reichlich zu tun, Chefe hatte reichlich Termine und die Kollegen Monteure waren auch gut beschäftigt. Ich hatte schon befürchtet, Mittags nicht an den See zu können. Aber mit Sitzkissen zwischen Hintern und noch feuchter Bank ging es am Ende doch ganz gut.

Endlich wieder Zuhause gab es meinen liebsten Melonen-Salat und dazu Mini-Würstchen.
Ich war auch total verschwitzt, als ich Zuhause ankam. Das lag allerdings eher an der feucht-warmen Luft, die durch die Straßenbahnen geblasen wurde. Denn draußen war es nicht heiß geworden. Nur 26 Grad. Aber durch den vormittäglichen Regen war es ziemlich schwül geworden am Nachmittag.
 
Mittwoch hat es morgens stark geherbstelt (starker Nebel bis kurz vor Mittag). Es war dabei allerdings nicht kalt, sondern eher feucht-warm. Bäh!
Außderdem war ich vor der Arbeit noch Blumengießen beim Kollegen. Der hatte mich in meinem Urlaub angehauen, ob ich nicht, wenn ich wieder arbeiten würde, bei ihm nach Post und Grünzeug gucken könne, denn er hätte ja noch ne Woche länger. Da der Kollege ganz in der Nähe vom Büro wohnt, war das kein Thema.
Auf seinem Balkon begrüßte mich eine Gottesanbeterin an der Gießkanne :-) So viele dieser tollen Tierchen wie in diesem Jahr, habe ich noch nie hier gesehen. Da sie die Hitze lieben, sind sie eher im Kaiserstuhl anzutreffen. Ich denke, die große Hitze dieses Sommers hat sie sich weiter verbreiten lassen.
Im Büro war massig zu tun, weil sich die Spediteure die Klinke in die Hand gaben. Zum Glück brauchte keiner von denen Hilfe beim Abladen der Ware. Als der Tag geschafft war, war ich auch geschafft.

Zwischenzeitlich hatte es ja mal gut geregnet und es ist nicht mehr ganz so heiß wie noch vor 1-2 Wochen. Die Natur erholt sich langsam wieder. Die verdorrten Flächen werden wieder etwas grüner. ABER! Jetzt sind auch wieder deutlich mehr Stechmücken unterwegs als noch vor 1-2 Wochen. Von den Pausen am See zähtle ich von Montag bis Mittwoch satte 8 Mückenstiche! Den ganzen Hitze-Sommer hatte ich höchsten 2 Mal Last mit einzelnen juckenden Quaddeln und jetzt 8 Stück in 3 Tagen.
 
Der Juckreiz war kaum zum aushalten. Und alles, was ich versuchte, half nicht wirklich. Ich war es so leid, dass ich mir nach Feierabend in der Drogerie für 22 EUR so ein Anti-Juck-Hitze-Dingens gekauft habe. Glücklicherweise war das auch sofort einsatzbereit.
Acht Stiche aufgeheizt (und es wird echt schweineheiß!) und 2 Stunden später nochmal 3 Stück nachgeglüht. Und der schlimme Juckreiz war bei manchen komplett weg und bei den schlimmsten deutlich aushaltbarer. 

Der MBW hat abgewaschen. Und ich hab keine Ahnung, was bei der einen Pfanne schief gelaufen ist. Aber da klebte außen am Rand und am Boden noch überall ein ekliger Fettfilm. Als ich was gesagt habe (ich weiß, ganz böse!) kam natürlich wieder dieses "Bei dir ist es ja eh nie gut genug!". Also, ganz ehrlich: Nein, ist es nicht! Ich koche nicht in Töpfen und Pfannen wo noch tagealtes Fett von was weiß ich was dran klebt und womöglich ranzig geworden ist. Wenn es nach dem spülen so aussieht wie vorher, ist es NICHT gespült. Punkt. Natürlich ist das nicht gut genug. Aber so ein bisschen "gaslighting" hat er ja schon immer betrieben.

Wenn es ihm also so gut genug ist, kriegt er halt seine eigene Pfanne und kann künftig selbst kochen. Wenn er dann Magen-Darm-Probleme bekommt, weil er aus siffigen Töpfen und Pfannen frisst, ist das nicht mein Problem. Mir reicht es nämlich langsam. Nie was gescheit machen, mich aber als "die nie Zufriedene" und sich selbst als das "arme Opfer" darstellen.... NÖ! Das hatte ich die letzten Jahre der Beziehung genug. Auch einer der Gründe, wieso ich mich getrennt habe. Wenn er den Scheiß als Mitbewohner weiter durchzuziehen versucht, wird er sich noch schwer umgucken :-D
Nach der Dusche brauchte ich dann auch nur noch den Kühlschrank aufmachen. Dort parkte schon die am Dienstag vorbereitete Gazpacho. 

Auch am Mittwoch war es nicht so heiß wie angekündigt, aber unerträglich schwül am Nachmittag und Abend.
 
Donnerstag sollte der erstmal letzte "heiße" Tag werden. Ich war gespannt, denn die letzten Tage kam nie die angekündigte "Hitze". Vormittags war es auch wieder eher bewölkt und einmal hatte es sogar kurz geregnet.

Von meinen acht Mückenstichen juckte am Morgen tatsächlich nur noch einer. Den hab ich nochmal gegrillt, bevor ich zur Arbeit bin. Danach war dann länger Ruhe - bis der fett entzündete wieder etwas zu jucken anfing. Der hatte mich am Mittwoch echt irre gemacht und ich hatte ihn fast blutig gekratzt (unbewusst). Es war allerdings deutlich aushaltbarer als am Tag zuvor. Alle anderen juckten nicht mehr. Von daher bin ich aktuell von diesem neuen Mückenstich-Gadget schwer begeistert. 

Der Arbeitstag war etwas stressig. Der ganz normale Wahnsinn. Und in der Mittagspause habe ich mir nochmal 4 neue Mückenstiche am Ellbogen eingefangen. Die Biester sind so lästig. Ich war froh, als Feierabend war. Und es wurde tatsächlich heiß am Donnerstag. Denn als ich Zuhause ankam, zeigte mein Thermometer 34 Grad im Schatten an.

Zuhause habe ich als erstes die 4 neuen, juckenden Quaddeln gegrillt. Das die Stechviecher wenig bis gar nicht unterwegs waren, war das einzig gute an der unerträglichen Hitze. Der Juckreiz ließ dann zum Glück schnell nach.
Zum Abendessen gab es nochmal diesen Linsen-Aprikosen-Salat von vor ein paar Wochen und dazu das Fladenbrot, was es eigentlich zum Sattmacher-Salat am Montag hätte geben sollen.
 
Freitag hatte ich mal wieder eine sehr bescheidene Nacht hinter mir. Ein nächtlicher Hustenanfall (zwischen 2 und 3 Uhr) hielt mich längere Zeit wach. Es ist so nervig. Diesen trockenen Reizhusten werde ich einfach nicht los. Ein wirklich doofes Urlaubs-Souvenier :-(
Gesichtet auf dem Weg zur Arbeit
Der Vormittag war im Büro recht ruhig. Lag wahrscheinlich an den ganzen Gewittern und dem vielen Regen, die endlich über die Stadt zogen. Nur leider konnten die Herren die geplanten Termine so nicht durchführen. Bei Gewitter und Dauerregen auf's Dach ist halt nicht drin. Es war sogar kurzzeitig eine richtige Weltuntergangsstimmung draußen. Wobei der eine Termin auch bei perfektem Wetter nicht geklappt hätte, da die Herren keinen Hubwagen hatten und der Nachbar den Zugang zum Dach über seine Wohnung verweigerte.

In der Pause war der See natürlich auch gestrichen. Es war zu nass. Und auf den 13. Mückenstich hatte ich auch so gar keine Lust :-/
 
Ich hatte meine Regenjacke und einen Schirm dabei und hab sie am Ende gar nicht gebraucht. Glück gehabt. Hätte ich sie aber nicht dabei gehabt... ist ja immer so.

Endlich Zuhause war es mal nicht heiß. Und ich hatte nach den Wochen und Monaten mit leichter Kost und Salaten so Lust auf was herzhaftes, dass ich abends meine Jäger-Käse-Spätzle gemacht habe.
Dafür habe ich extra noch den Umweg zum Supermarkt gemacht, um frische Champignons zu kaufen. Herrlich! Ich freue mich total auf den Herbst und auf Aufläufe und Eintöpfe.
 
Auf der Waage war ich dann auch wieder. Als ich aus dem Urlaub kam hatte ich "nur" 500 g mehr auf der Waage und die hatte ich in der ersten Woche auf ein deutlich kleineres Plus reduziert. Dachte ich. Denn am offiziellen Wiegetag sagte die Waage 108,5 kg! Das ist 1 kg mehr, als den Rest der Woche und zum letzten offziellen Wiegen vor dem Urlaub sind es sogar 1,3 kg mehr :-( Ich hoffe jetzt einfach, das da viel Wasser von dem einen wirklich heißen Tag (Donnerstag) dabei sind und weil die Erdbeerwoche noch nicht ganz rum ist und es nächste Woche wieder besser aussieht. Denn die restlichen Tage (Montag bis Donnerstag) sah das Gewicht deutlich besser aus :-/
 
Als ich im Bett lag, fand ich, dass es so komisch hell in meinem Zimmer war. Als hätte ich ein Nachtlicht an - dabei besitze ich sowas gar nicht. Ein kurzer Blick aus dem Fenster ließ es in meinem halb-wachen Hirn dann Klick machen. Der Vollmond schien mir - durch die schon recht kahlen Bäume - mitten ins Gesicht!
Und am Wochenende? Samstag muss ich erstmal einkaufen. Nach der schlimmen Nacht, hab ich mich nicht gut genug gefühlt, um am Freitag mit dem Auto unterwegs zu sein. Daher muss ich den Einkauf am Samstag nachholen. Und etwas in der Hitze liegengebliebene Hausarbeit wartet auch auf Erledigung. Was ich Sonntag mache, weiß ich noch nicht. Ich müsste mal wieder etwas häklen. Für das eine Projekt hab ich eigentlich einen festen Termin und der rückt näher. Die letzten 3 Monate war es viel zu heiß zum Handarbeiten.


 
 

Die KW 35 in kurz:
Samstag: 3.306/1.800 kcal, 2.851 Schritte
Sonntag: 3.780/1.800 kcal, 785 Schritte
Montag: 2.695/1.800 kcal, 3.602 Schritte
Dienstag: 3.041/1.800 kcal, 5.232 Schritte
Mittwoch: 2.007/1.800 kcal, 5.654 Schritte
Donnerstag: 2.708/1.800 kcal, 4.930 Schritte
Freitag: 2.329/1.800 kcal, 3.471 Schritte

Zunahme: +0,8 kg

1 Kommentar:

  1. Ich hau mal ungefragt einen Buchtipp raus : Woman on fire
    Schlafprobleme könnten die Anfänge sein.

    AntwortenLöschen