Sonntag, 5. Januar 2020

Spaziergang über dem Nebel - auf dem Schauinsland

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Am Neujahrsmorgen ging es mir irgendwie gar nicht gut. Zuerst hatte ich das lange Aufbleiben im Verdacht. Sowas schlaucht mich ja immer. Das konnte ich selbst als Teenie nicht gut. Aber selbst nach einer Tasse Kaffee ging es mir nicht besser.

Das hat mich total genervt. Draußen war es wieder extrem neblig, nasskalt und trübe. Noch während ich die letzten Teile nach dem Frühstück abwusch, brüllte ich einmal quer durch die Bude, wie lange der Liebste wohl brauchen würde, bis er abmarschbereit wäre. Der spähte nur schüchtern um die Ecke und meinte: etwa 10 Minuten. Gut! Wir brechen dann auf. Ich wollte raus. Und zwar hoch. Auf den Berg. In die Sonne!
Unser Mini-Rundweg (3 km), Karte von Komoot
Wir sind also fix zur Straßenbahnhaltestelle gelatscht und haben sogar noch die 12:30 Uhr Bahn erwischt. Zum Glück mussten wir nicht lange warten, denn im Nebel war es -2 Grad kalt und durch die hohe Luftfeuchtigkeit fühlte es sich deutlich kälter an.
Nasskaltes Warten an der Haltestelle
Einmal umsteigen in der Stadt und dann mit dem Bus zur Talstation von Deutschlands längster Umlaufseilbahn. Massenansturm! War nicht anders zu erwarten - und mir egal. Hauptsache in die Sonne :-)
Talstation
Innerhalb von gut 20 Minuten schwebten wir in der Gondel - die wir wie durch ein Wunder für uns allein bekamen, trotz der vielen Leute - auf den Schauinsland.
Blick zurück zur Talstation
Blick von der Gondel auf Horben
Oben an der Bergstation angekommen begrüßte uns eine Baustelle. Die Aussichtsplattform wird gerade saniert. Das heißt, eigentlich wird sie komplett neu gemacht. Bisher war es nur Erde und ein Holzzaun. Jetzt wurde eine Betonplatte gegossen. Neue Holzliegen wurden auch bereits installiert. Wir kommen im Sommer nochmal und gucken uns das alles fertig an.
Bergstation
Wie erwartet, das typische Inversionswetter. Das haben wir hier in der Gegend echt häufig. Toll für Leute, die oben wohnen. Für uns, die unten wohnen, eher nervig, da es viele trübe Tage mit Dauernebel bedeutet.
Aussicht von der Bergstation
Der Blick von oben auf das Nebelmeer ist allerdings immer wieder atemberaubend schön. Es wirkt, als könnte man einfach hinein hüpfen. Das ganze Rheintal war mit dichtem Nebel gefüllt. Wie eine Suppenschüssel. Am anderen Ende ragten die Vogesen in Frankreich auf.
Beule im Nebel :-D
Mitten drin, zwei kleine Inseln. Das sind die zwei höchsten Berge des Kaiserstuhls. Links der Totenkopf und rechts die Eichelspitze mit je etwas über 500 m. Auf beiden Erhebungen gibt es einen Aussichtsturm ;-)
Blick zum Kaiserstuhl (Totenkopf und Eichelspitze wie Inseln im Nebel)
Klare Sicht hatte man auch zum Grand Ballon in den Vogesen, wo wir im Mai 2018 rumspaziert sind.
Grand Ballon (Frankreich)
Nachdem wir die Aussicht genossen hatten, folgten wir der Karavane hinauf zum Gipfel auf 1.284 m.
Am Eugen-Keidel-Turm war die Hölle los. Trotzdem wollte ich hoch. Wenn wir eh schonmal hier sind...
Oben auf der Plattform haben sie sich bald totgetreten. So voll hab ich es dort noch nie erlebt und ich war schon sehr oft oben.
Die Rundumsicht von dort oben war allerdings auch gigantisch an diesem 1. Tag des Jahres 2020. Das neblige Rheintal mit den Bergen, die wie Inseln herausragen. Und auf der anderen Seite die klare Sicht auf die schweizer Alpen, die man nur bei Inversionswetter so gut sehen kann.
Blick zum Rosskopf, auf dessen Rückseite wir leben
Und selbst auf dem Kandel bei Waldkirch lag so gut wie kein Schnee. Was für ein komischer Winter bisher.
Kandel
Blick über Hofsgrund Richtung Schweiz
Freie Sicht auf die Schweizer Alpen
Lediglich der Gipfel des Feldbergs war weiß. Aber wenn man dem Schneebericht im Radio glaubt, liegen selbst auf dem höchsten Berg im Schwarzwald gerade mal ca. 20 cm Schnee. Ich kann mich an einen Winter erinnern, da sind wir bereits unten am Parkplatz knieftief eingesunken!
Feldberg
Blick über die Holzschlägermatte ins Rheintal
Vogesen am anderen Ende des Nebelmeers
Vom Turm aus haben wir dann den Rundweg weiter verfolgt und sind Richtung Hofsgrund weiter spaziert. Hier war es dann schon nicht mehr so voll.
Blick zum Blauen
Auf einem letzten Schneerest am Straßenrand musste ich noch ein "Winterbild" knipsen. Aber viel Schnee war es nicht hier oben. Die Wiesen sind erstaunlich grün.


Wieder an der Bergstation hatten wir Glück und haben den letzten freien Tisch auf der Sonnenterrasse ergattert. Spontan ließen wir uns nieder und bestellten uns je eine heiße Zitrone mit Honig. Schatz wollte noch einen Zwetschgen-Streuselkuchen.
Und für mich durfte es der "Winterzauber" sein. Heiße Zwetschgen mit Vanilleeis und Zimtstreuseln. Ja, ich habe am 1. Januar auf über 1.200 m Höhe Eis gegessen. Und es war so warm in der Sonne, dass ich es richtig genossen habe :-D Das Thermometer zeigte knapp 12 Grad an. Aber es kam uns da oben deutlich wärmer vor.
Wir haben gleich gezahlt, in Ruhe gegessen und dann gleich den Tisch für die nächsten Wartenden freigegeben. Dann gondelten wir wieder hinab ins Tal, wo wir gleich pelzig begrüßt wurden :-D
Mit dem Bus ging es zurück ins -2 Grad kalte, neblige Freiburg. Es war ein toller Tag. Und mir ging es tatsächlich nach dem Sonnenbad deutlich besser als am Vormittag. Ein klasse spontaner Ausflug.
Zurück im Nebel
Schatz hat es auch Spaß gemacht. Bei diesem Wetter sind wir gerne auf dem Schauinsland. Nur leider haben wir im normalen Alltag kaum Gelegenheit dazu.

Samstag, 4. Januar 2020

Wunschgewicht: Zusammenfassung 2019

Seit dem 23. Juli 2016 schreibe ich nun schon meinen Blog. Es geht um Ausflüge, Wanderungen und ja, auch um das Ziel, mein Wunschgewicht (85 kg) wieder zu erreichen. Das hab ich nämlich 2014 verloren und seither nicht wieder gefunden. 2016 habe ich mich noch etwas schwer getan, strukturiert zum Wunschgewicht zu schreiben. Seit 2017 klappt das schon besser. Also, zumindest das Schreiben. Das Abnehmen leider nicht immer so.

Startgewicht 2018 waren 109,5 kg und am Jahresende konnte ich freundliche 106 kg von der Waage ablesen. Das Jahr 2019 musste ich leider mit einer Zunahme von 3,5 kg beenden. Letztes Jahr hatte ich ja die gesamte Jahresabnahme über die Feiertage wieder raufgefuttert - peinlich! Dieses Jahr habe ich das ganze noch getoppt - mega peinlich! Dabei lief es eigentlich ganz gut, nachdem sich mein Hormonhaushalt nach absetzen der Pille wieder eingependelt hatte und WW sein Gewand verändert hatte. Vor Weihnachten hatte ich ordentlich abgenommen. Aber über die Feiertage setzte mein Hirn aus :-/

Start am 01.01.2019: 106 kg
KW 1: 109,5 kg
KW 2: 109,0 kg
KW 3: 109,0 kg
KW 4: 108,8 kg
KW 5: 109,0 kg
KW 6: 109,0 kg
KW 7: 108,5 kg - ab jetzt wieder mit WW
KW 8: 108,0 kg
KW 9: 108,0 kg
KW 10: 107,5 kg
KW 11: 108,0 kg
KW 12: 107,5 kg
KW 13: 107,0 kg
KW 14: 107,5 kg - ab jetzt wieder ohne WW ;-)
KW 15: 107,5 kg
KW 16: 108,5 kg
KW 17: 107,5 kg
KW 18: 107,5 kg
KW 19: 108,0 kg
KW 20: 110,0 kg
KW 21: 108,0 kg
KW 22: 111,0 kg
KW 23: 109,5 kg
KW 24: 109,0 kg
KW 25: 109,0 kg
KW 26: 110,0 kg
KW 27: 110,0 kg
KW 28: 110,0 kg
KW 29: 110,0 kg
KW 30: 109,0 kg
KW 31: 110,5 kg
KW 32: 110,0 kg
KW 33: 110,0 kg (auf der fremden Waage im Urlaub)
KW 34: 110,0 kg (auf der fremden Waage im Urlaub)
KW 35: 111,5 kg - ab jetzt ohne Pille!
KW 36: 111,0 kg
KW 37: 110,5 kg
KW 38: 110,5 kg
KW 39: 111,0 kg
KW 40: 111,5 kg
KW 41: 111,5 kg
KW 42: 112,0 kg
KW 43: 113,0 kg
KW 44: 112,5 kg
KW 45: 112,5 kg
KW 46: 112,5 kg - ab jetzt wieder mit neuem WW (grüner Plan)
KW 47: 111,0 kg
KW 48: 110,0 kg
KW 49: 109,0 kg
KW 50: 109,5 kg
KW 51: 109,5 kg
KW 52: 112,0 kg - Nach der Weihnachts-Fresserei

Wunschgewicht: KW 1 - 2020

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Samstag sind wir um 8 Uhr aufgestanden. Es sollte trocken, kalt und etwas sonnig werden. Es war trocken, aber fast 10 Grad warm - dank des dichten Nebels :-/ Von Sonne keine Spur. Egal. Wir wollten wandern. Daher gab es ein herzhaftes Frühstück (Brot mit Wurst und Käse) und dann sind wir auf den Spuren der Zähringer gewandert.

Wieder Zuhause konnte ich mich kaum rühren. Mann, bin ich vielleicht aus der Form :-/ Wie üblich nach unseren Wanderungen hatte ich keinen Bock zu kochen und daher gab es nur schnell Reis mit einer TK Soße.
Am Abend bin ich mal wieder mit Süßkram entgleist. Urlaub tut mir in diesem Sinne echt nicht gut.
Ob wir den diesen Winter hier unten wohl noch bekommen?
Sonntag war der Muskelkater sehr schön ausgeprägt. Trotzdem hab ich mich die Treppe runter gequält und hab uns Brötchen zum Frühstück besorgt. Die Schoko-Croissants durften allerdings auch mit.
Da kam dann noch Käse drauf :-D
Zum Mittagessen gab es den super leckeren Leberkäse-Gnocchi-Auflauf (von Rewe). Der schmeckt wirklich göttlich - ist aber alles andere als WW-konform.
Am Nachmittag gab es nochmal den Spekulatius-Eiweißkuchen, den wir Weihnachten schon hatten. Nicht so kalorienfreundlich wie erwartet, dank Zucker und Butter. Egal. Jetzt bin ich zumindest das restliche Spekulatiusgewürz los.
Abends habe ich dann die ganzen übrigen Eigelbe mit Milch gestreckt und mir ein Rührei mit Toast gemacht. Ich war echt vollgefressen, als wir ins Bett gingen.

Montag - die Nacht war kurz. Ich hab schlecht geschlafen. Erst wollte mein Körper gebunkertes Wasser los werden, dann spielte zeitweise die Nase verrückt (total verstopft). Immerhin der Muskelkater war so gut wie weg :-)
Außerdem habe ich viel rumüberlegt und dann noch vor dem Frühstück mein WW Programm von Grün auf Lila umgestellt. Lila wollte ich ja eh die ganze Zeit schon ausprobieren und jetzt, wo ich Urlaub habe, scheint mir der richtige Zeitpunkt gekommen zu sein. Ich war also echt gespannt, wie es mir mit dem Lila Programm ergehen würde.

Zum Frühstück gab es Vollkorn-Knäcke - was widererwarten nicht "umsonst" war, obwohl Vollkorn! - und Hüttenkäse oben drauf. Dazu eine große Tasse Darjeeling.
Nach dem Frühstück sind wir in die City gefahren. Schatz brauchte eine neue Handyhülle und ich wollte mich mit den nun "neuen" punktefreien Lebensmitteln eindecken, die mich in nächster Zeit begleiten werden.

Zum Mittagessen gab es Asia-Maultaschen-Pfanne (von Rewe) und zum Dessert so einen Protein-Pudding. Beides echt lecker.
Schatz hat sich dann auf den Weg zur Arbeit gemacht, während ich unsere nächste Wanderung geplant habe ;-)

Dienstag war dann der letzte Tag des Jahres. Irgendwie unglaublich. Mein letztes "Kleinigkeiten-im- Leben-Kalenderblatt". Und es war tatsächlich nur eine Kleinigkeit doppelt im ganzen Jahr.
Prachtvoll ist nur die Profi-Pyrotechnik ;-) Nachbarn betreiben wildes Geknalle
Nach dem Frühstück kam dann auch die Sonne durch und wir haben uns auf den Weg zu einer letzten Wanderung im alten Jahr gemacht. Nur eine kleine 5,5 km Tour auf dem Herderner Höhenweg. Den sind wir vor 2 Jahren schon mal gelaufen - aber mehrfach falsch abgebogen, wie sich im Nachhinein herausstellte. Es war an der Zeit, es nochmal zu versuchen :-) Wer einen tollen Ausblick über die Stadt und gleichzeitig viele schmale Pfade haben möchte, dem können wir diesen kleinen Rundweg nur sehr ans Herz legen.

Mittags gab es leckeren Gyros-Auflauf mit Schafskäse von WW. Das war echt eine riesige Portion und geschmacklich 1 A mit Sternchen :-D
Nach dem Essen ging es postwendend wieder in die Küche. Der Jahreswechsel stand vor der Tür und was tut man nicht alles, um schön anstoßen zu können. Da der Liebste keinen Alkohol darf (Medikamente) und ich ihn nicht mag (igitt!), stand im Raum, wieder mit Sprudelwasser, Limo oder Saft anzustoßen - wird auf Dauer irgendwie langweilig. Ein neuer Plan musste her. Ich habe Herrencreme gekocht :-D Wieso Wikipedia sagt, das sei ein Münsterländer Festtags-Dessert, weiß ich nicht. In meiner sauerländer Familie haben wir das auch immer zu besonderen Anlässen aufgetischt :-D

Nebenher habe ich noch Brot gebacken. Um genauer zu sein: Tomaten-Schinken-Dinkelbrot.
Denn ich hatte von irgendeinem WW-Rezept noch einen Haufen getrocknete Tomaten übrig und von einem anderen eine Packung Schinkenwürfel. Vom Weihnachtskuchen war jede Menge Dinkelmehl übrig. Und dankenswerterweise war auf der Tomaten-Tüte ein Brotrezept abgedruckt, was genau diese Zutaten beinhaltete. Also habe ich nach Äonen mal wieder selbst ein Brot gebacken - und es schmeckte himmlisch! Der Aufwand hat sich wahrlich gelohnt.

Eines der herzhaften Brote haben wir zum Abendbrot verdrückt. Die Stunden bis zum Jahreswechsel verbrachten wir gemütlich auf der Couch und vor dem Fernseher.

Fazit 2019:
Ich habe mich zwar nicht
gesünder ernährt und auch nicht
sportlich mehr betätigt,
aber ich hab auch niemanden
umgebracht. Bin zufrieden.

Um Mitternacht haben wir mit unserem Pudding "angestoßen" und sind dann noch auf den Balkon raus, um das Geknalle der Nachbarn zu beobachten. In den Nachrichten hieß es die Tage, dass 57 % der Deutschen den Tieren und der Umwelt zuliebe auf das Silvesterfeuerwerk verzichten würden/könnten/wollten. Kaum einer von denen scheint in unserer Nachbarschaft zu wohnen ;-)
Wir selbst haben nicht "geknallt". Wir wissen sinnvolleres mit unserem wenigen Geld anzufangen, als es in ein paar Minuten in die Luft zu schießen ;-)

Gegen 1 Uhr waren wir im Bett.

Mittwoch - der erste Tag im neuen Jahr. Wir haben bis kurz nach 9 Uhr geschlafen.

Im neuen Jahr mache ich
alles anders falsch.

Zum Frühstück gab es Brot mit Lachs und Ei. Ich hab zwar auf den Lila-Plan gewechselt, aber irgendwie wollte es an den Feiertagen so gar nicht mit dem Punkte- und Kalorienzählen klappen. Ich hätte es mir eigentlich denken können.

Den ganzen Vormittag über ging es mir gar nicht gut. So ein allgemeines Unwohlsein ohne richtig sagen zu können, was mit mir nicht stimmt. Draußen war es mal wieder total nebelig und trübe und dazu noch -2 Grad kalt.

Während ich so den Abwasch erledigt habe, keimte eine Idee in meinem Hirn. Noch während ich die letzten Teile wusch, krähte ich einmal quer durch die Wohnung: "Schatz?! Wie schnell bist du jetzt zum Abmarsch bereit?"
Der etwas überrumpelte Liebste spähte schüchtern um die Ecke und meinte, er müsse nur noch fix Zähne putzen, Pipi machen und wir könnten los. Warum? Und wohin?

Ich wollte rauf in die Sonne. Raus aus dem Nebel und so erwischten wir um 12:30 Uhr die Straßenbahn, die uns pünktlich zum Bus brachte und ca. 30 Minuten später saßen wir schon in Deutschlands längster Umlaufseilbahn und schwebten hinauf auf 1.250 m :-D In strahlenden Sonnenschein und fast 11 Grad.
Wir haben nach unserem Spaziergang sogar die letzten zwei Plätze auf der Sonnenterrasse ergattert und gönnten uns eine heiße Zitrone mit Honig. Schatz hatte Zwetschgenkuchen und ich heiße Zwetschgen mit Vanilleeis und Zimtstreuseln. Eis. Mitten im Winter. Aber da oben war es in der Sonne soooo warm, dass das Eis richtig gut gepasst hat :-D Und lecker war's übrigens auch.
Als es nach gut 2 Stunden Sonne tanken wieder runter ging, fühlte ich mich schon deutlich besser. Es hat mir echt gut getan :-)

Zuhause gab es - weil ich vergessen hatte das Hühnchen aufzutauen - nur Spaghetti mit Tomatensoße und dazu die Reste vom leckeren Tomaten-Schinken-Brot.
Donnerstag gab es zum Frühstück den restlichen Joghurt gemischt mit dem restlichen Quark und ein paar Haferflocken. Obst hab ich mir auch noch reingeschnippelt. Ein leckeres Frühstück.

Schatz hat sich bequemt, nach gut 2 Wochen endlich mal zu saugen. Und kaum eine Stunde später, war mein Niesreiz wieder weg. Dann war der "Schnupfen" also doch hausgemacht :-/ Manchmal ist der Mann einfach richtig faul. Ich sehe aber auch nicht ein, seine Aufgaben auch noch zu übernehmen. Immerhin wohnen wir gemeinsam hier ;-)
Mittags gab es Szegediner Gulasch. Eigentlich sollte es ja das Huhn geben. Aber im vorabendlichen Tran habe ich den falschen Beutel aus dem Gefrierfach geholt. Auch wurscht. Szegediner Gulasch schmeckt ja auch :-)
Eine dreiviertel Stunde bevor Schatz zur Arbeit musste, sind wir zusammen ins Möbelhaus gefahren. Dort gab es ein Stück Kuchen gratis. Das wollten wir uns nicht entgehen lassen. Schatz fuhr von dort dann direkt zur Arbeit und ich spazierte nach Hause :-) Nicht, ohne unterwegs noch Nachschub an Haferflocken zu besorgen. Der Vorrat geht zur Neige.


In bisschen Industrieschnee rund um den Industriepark
Daheim angekommen habe ich mich gleich um unseren Essensplan und Einkaufszettel gekümmert. Immerhin müssen wir am Samstag ja das erste Mal im neuen Jahr einkaufen. SchwieMu schickte ihren Einkaufszettel am Abend auch noch per WhatsApp.

Freitag. Heute gab es bei WW frische Punkte. Die Feiertage sind - bis auf Dreikönige, wo wir zum Essen eingeladen sind - alle rum. Ab heute will ich wieder richtig zählen und brav sein.

2020 will ich es endlich schaffen - dieses Mal aber wirklich! Und die Zahl, die irgendwie cool aussieht hat mich zu

20 kg in 2020 

inspiriert. Mal gucken ob es klappt. Ein fester Vorsatz wird es allerdings nicht, denn dann halte ich mich eh nicht dran ;-) Es kommt wie es kommt. Das Leben kann man nicht planen.

Ich werde auf jeden Fall das Lila Programm (weiter) ausprobieren und gucken, wie es für mich funktioniert. Falls das nichts für mich sein sollte, wechsle ich zurück nach Grün. Das hat auf jeden Fall schon was gebracht - zumindest, vor dem Feiertags-Wahnsinn. Mein Hirn hat einfach komplett abgeschaltet die letzten 2-3 Wochen. Nicht gut. Aber auch nichts Neues bei mir.

Die Waage bescherte mir eine unschöne Wahrheit. Aber sie zu ignorieren nützt ja auch alles nichts. Ich weiß, dass ich die letzten 3 Wochen einfach out of order war. Das Ergebnis zum Start in 2020 sind nun satte 114 kg - nochmal 2 kg mehr als letzte Woche. Das ist 1 kg unter meinem jemals festgehaltenen Höchstgewicht im Dezember 2012. Dabei hatte ich mir 2014 geschworen, niemals wieder so fett zu werden. Da sieht man mal, wie man sich selbst täuschen kann. Ich komme mir von mir selbst verarscht vor! Also, Arschbacken zusammenkneifen und Vollgas!
Mit dem frischen Budget hab ich mir gleich mal ein schönes Frühstück zusammen geschustert. Joghurt mit Haferflocken und Obst. Gesüßt mit 2 TL Ahornsirup (das einzige was wirklich Punkte hatte!), dazu ein Ei.
Mittags gab es das feurige Kichererbsen-Mango-Curry von WW. Ja, ich hab das Huhn endlich aufgetaut :-D Hier hatten nur Öl und Milch ein paar magere Pünktchen. Dieses Mal ist mir sogar die Milch nicht grieselig geworden :-D

Als Schatz zur Arbeit fuhr, nahm er mich mit. Ich bin dann vom Firmenparkplatz aus heim gelaufen. Naja, fast. Ich wollte die Hauptstraße vermeiden und bin weiter durch den Wald in den Nachbarort spaziert und dann mit dem Bus zurück gefahren :-D Nicht nur das Essen muss wieder klappen, auch mehr Bewegung ist dringend nötig!

Zuhause habe ich mir als "Snack" ganz klassisch Spargel-Schinken-Röllchen gemacht. Als Schatz von der Arbeit kam, gab es noch 100g Brot mit Hüttenkäse und Tomaten. Dazu ein Apfel und eine irgendwie übriggebliebene Paprika.
Später vorm Fernseher passte noch eine Rippe Schokolade ins Budget und dann war der Tag gelaufen. Tag 1, den ich wirklich mit dem Lila Programm durchgezogen habe und er ist super gelaufen!

Und am Wochenende? Samstag ist Einkaufstag. Über die Feiertage ist so einiges aus gegangen, was dringend ersetzt gehört. SchwieMus Liste ist zum Glück nicht so lang. Außerdem soll es regnen. Wahrscheinlich werde ich das Mistwetter und den angebrochenen Tag dazu nutzen, um unsere Weihnachtsdeko wieder einzumotten. Eigentlich wollte ich sie bis Dreikönige hängen/stehen lassen. Aber irgendwie bin ich sie jetzt doch leid. Außerdem habe ich im Wald die ersten blühenden Haselsträucher entdeckt! Mein Heuschnupfen wird nicht mehr lange auf sich warten lassen, wie es aussieht. Heuschnupfen = Frühling. Die Weihnachtsdeko muss weg ;-)

Was wir Sonntag machen, wissen wir noch nicht. Wandern wird schwierig, da die meisten Waldwege inzwischen extrem matschig sind. Bergab auf Schlamm wird sehr schnell unschön. Also, entscheiden wir Sonntag wieder spontan - je nach Wetterlage und Lust.



Die KW 1 in kurz:
Samstag - Donnerstag: NIX
Freitag: 2.499/1,700 kcal, Blau bei WW, 70 Minuten spaziert


Zunahme: +2 kg