Montag, 9. Januar 2023

Wunschgewicht: KW 1 - 2023

[Dieser Beitrag kann indirekt Werbung ohne Auftrag enthalten, durch Markennennung, Ortsnennung oder Verlinkung]

 
 
Endlich! Mit "nur" 3 Tagen Verspätung kommt nun endlich mein Blog von letzter Woche. Wir waren über's Wochenende offline. Nicht, weil wir das wollten, sondern weil unser Internet-Anbieter ewig gebraucht hat, um irgendeine Störung zu beheben :-/ Wie haben wir das nur früher überlebt? Ich gebe zu, ich war schon leicht genervt deswegen - vor allem am Sonntag, als es draußen ununterbrochen regnete... aber nun zum Blog :-D
Weihnachtsgeschenk von Aussie-Girl

Ein bisschen Weihnachts-Post
In der KW 52 - der letzten Woche im Dezember - waren wir fast die ganze Zeit bei meiner Familie im Sauerland. Erst am 29. Dezember waren wir wieder in Freiburg. Über die Feiertage und in der einen Woche habe ich keine Kalorien gezählt und einfach gegessen, worauf ich Lust hatte. Die Pause tat gut. Gewogen habe ich mich am 30. Dezember dennoch. Die Waage sagte 109,5 kg.
Mein Abnehm-Jahr 2022
Das ist das Endgewicht für 2022 und Startgewicht für 2023 :-) Somit habe ich im Jahre 2022 immerhin 4,1 kg abgenommen. Besser als die Jahre davor. Aber da geht noch was! Los geht's, 2023...zeigen wir, was wir so drauf haben!
Die lag an Silvester noch im Briefkasten
 
Am Freitag aus der Kochbox
Samstag war Silvester. Der letzte Tag des Jahres begann mit einem steifen Kreuz. Ich hatte mal wieder die halbe Nacht auf der Couch gepennt, weil der Liebste meinte, er müsse den halben Schwarzwald kleinsägen :-/

Außerdem war es sehr warm. Als ich gegen 9:30 Uhr von der Couch fiel, hatten wir bereits 18 Grad im Schatten!

Zum Frühstück gab es das selbstgebackene Brot, das mein Bruder uns zu Weihnachten geschenkt hatte. Papa hatte es über die Feiertage im Gefrierschrank deponiert und wir nahmen es am Donnerstag mit nach Hause. Während der Zugfahrt konnte es in Ruhe auftauen :-D Es schmeckt frisch geschnitten schon super. Am Samstag schmiss ich meine Scheiben einfach noch in den Toaster - soooo gut!

Nach dem Frühstück hab ich spontan auf dem Balkon gewerkelt. Geplant war das nicht. Wir hatten schon den ganzen Morgen die Balkontür offen, hörten wie die Spatzen im für sie deponierten Topfuntersetzter ein Bad nahmen und mir kam der Gedanke, dass ich das gute Wetter doch dazu nutzen könnte, den Balkongarten etwas zu bearbeiten. So wurden die Erdbeeren nochmal gesäubert und ausgedünnt. Der Winter war so mild, dass nochmal ordentlich Grün nachgewachsen war.
Ich hab die vertrockneten Kräuter abgeschnitten und hoffe, dass sie im Frühjahr wieder austreiben. Die Petersilie hat die paar frostigen Tage auch super überstanden und hat in unserer Abwesenheit neu ausgetrieben :-) Nachdem die Erdbeeren vom trockenen Laub befreit und ausgedünnt waren, hab ich noch einmal den Boden gekehrt und die Spatzen bekamen frisches Wasser in ihre Schale. Es ist eine Freude, dass sie so immer noch gelegentlich kommen - auch wenn wir sie nicht mehr füttern dürfen. Außerdem glauben meine Krokusse, wir hätten schon Frühling. Die ersten grünen Blätter sind schon zu sehen!
Eine Maschine Wäsche hab ich noch gewaschen - und dabei auch mein vermisstes Deo gefunden :-D Es landete mit in der Waschmaschine, weil es sich im Koffer wohl in irgendeinem Kleidungsstück verheddert hatte (ich hatte es am Abreisetag einfach nur in den Koffer geschmissen!). Not-Stopp an der Maschine, Wasser abpumpen, in den durchnässten Klamotten nach dem kleinen Glasbehälter suchen (bäh!) und dann die Maschine wieder anstellen. Denn Glas (Deo) auf Glas (WaMa-Tür) klang schon sehr ungut. Nicht, dass uns dadurch die Waschmaschine kaputt geht. Das wäre eine finanzielle Katastrophe im Moment.

Am Freitag wurde unsere Kochbox für "Zwischen den Jahren" geliefert. So reicht es, wenn ich erst am nächsten Wochenende wieder den gewohnten Großeinkauf mache. Daher gab es am Samstag ein Gericht aus der Kochbox.
Am Nachmittag habe ich eine große Runde durchs Bloggerland gedreht. Denn über die Feiertage und während wir im Sauerland waren, hab ich das WWW links liegen gelassen :-) Die Pause tat gut.
 
Das alte Jahr verabschiedete sich mit einem wunderherrlichen Abendhimmel. Ehrlich...wer braucht da noch Feuerwerk?!
Den Silvesterabend verbrachten wir zu zweit und haben eine Serie, die wir beide noch nicht kannten, angeschaut. Binge-Watching von "Raised by Wolves" zum Jahreswechsel :-D
Angestoßen haben wir mit Zitronenwasser und zum Knabbern gab es Chips und Co.

Sonntag - Hallo 2023! Den ersten Tag im neuen Jahr haben wir ausgeschlafen. Klar, wir waren ja auch lange aufgeblieben :-D
Meine Freundin aus der Schweiz :-)
Direkt nach dem Aufstehen haben wir eine kleine Runde gedreht. Unglaublich, was wir für Müllberge vorfanden! So schön das Feuerwerk auch war - und hier in Freiburg waren sie wie bekloppt, erst gegen 2:30 Uhr wurde es ruhig(er) - diese Müllberge am nächsten Morgen sind irgendwie erschreckend. Vor dem Nachbarhaus sah die Straße aus, als wäre ein großer Müllsack explodiert und auf der Hauptstraße muss wohl eine Papiertonne in Brand geraten sein. Was da an Geld einfach in die Luft geballert wurde...unfassbar!

Im Radio berichteten sie von ziemlich vielen Böllerunfällen. Ein Mann - ob hier in Freiburg oder wo anders in der Republik weiß ich nicht mehr - verlor deswegen sogar beide Unterarme. In Freiburg gab es in der Nacht zum Jahreswechsel satte 9 Kleinbrände und irgendwelche Idioten zielten bewusst mit Böllern auf Passanten und Radfahrer. An der schweizer Grenze wurde wegen solcher A.löcher ein 4-jähriges Kind verletzt. Geht's noch?! Die Rettungsdienste, die wegen solcher hirnamputierter Vollpfosten dann eine besonders stressige Schicht haben, können einem nur leid tun :-(

Wir haben am ersten Tag des neuen Jahres direkt den Gang zur Bank angetreten und die Forderung vom Jugendamt beglichen, den monatlichen Unterhaltsbetrag um 100 EUR erhöht - mal gucken, wie lange das gut geht - und, einfach weil wir es jedes Jahr machen, 20 EUR an unsere freiwillige Feuerwehr gespendet. 

Danach gab es zum Frühstück das letzte Stückchen vom Weihnachts-Brot. Während wir frühstückten, begutachteten die Spatzen die frisch gefüllte Schale und die gestutzten Erdbeeren.
Von letzterem waren sie wohl nicht so begeistert. Ich freu mich allerdings, dass es in den Kästen nicht mehr so wild aussieht. Allerdings hab ich vergessen auch den Lavendel zu stutzen. Das würde ich am Montag nachholen.

Nach dem Essen hab ich unseren neuen Küchenkalender vorbereitet und aufgehängt, den Einkaufszettel und Essensplan für das kommende Wochenende geschrieben, den Abwasch erledigt und für Schatz eine Mail an die Trulla vom Jugendamt formuliert. 

Danach gab's nochmal eine kleine Runde im Bloggerland und später versackte ich vor dem Fernseher. Ehrlich? Dieses lange Aufbleiben setzt mir echt zu. Obwohl ich gut und lange geschlafen hatte, war ich den ganzen Tag irgendwie im Eimer.
Mittags gab es den Fisch aus der Kochbox und Obst zum Dessert.
Den Abend haben wir gemütlich auf der Couch ausklingen lassen, und die Reste der an Silvester begonnenen Serie weitergeschaut und dabei die Reste vom Silvester-Knabberkram vernichtet.

Montag musste Schatz schon wieder arbeiten und ich hatte noch Urlaub. Daher konnte ich in Ruhe ausschlafen, als der Mann gegangen war. Irgendwann fiel ich dann doch aus dem Bett. Zum Frühstück gab es selbstgemachtes Porridge mit Karotte, Datteln und Haselnuss. 
Nach dem Frühstück war ich noch ein paar Kleinigkeiten einkaufen. Anschließend hab ich etwas ferngeshen und dabei an der Decke weiter gehäkelt.
Mittags haben wir uns mit einer belegten Laugenbrezel und Obst über Wasser gehalten.
Zum Abendessen gab es dann nochmal was aus der Kochbox.
Dienstag hab ich wieder ausgeschlafen. Den Vormittag hatte ich für mich. Gefrühstückt habe ich Porridge mit Apfel, Rosinen und Zimt. Ich habe dem Ganzen noch ein paar Tropfen Bittermandel-Aroma beigefügt und das ganze schmeckte wie ein warmer Bratapfel :-)
Nach dem Frühstück hab ich den Abwasch erledigt und etwas ferngesehen. Schatz meldete sich kurz, als der von der Arbeit aus den Heimweg antrat. So konnte ich schon anfangen zu kochen (Kochbox) und kurz nach seinem Eintreffen konnten wir zusammen essen.
Abends gab es einen Käse-Schinken-Fladen, den der Liebste auf dem Heimweg gekauft hatte und belegte Brote. Außerdem kam noch ein Päckchen für mich an.

 Mein neuer Rasierer. Plastikfrei! Für meinen uralten "Männer-Rasierer" bekomme ich keine Ersatzklingen mehr. Daher war es nun Zeit für einen neuen. Daher bin ich komplett auf was anderes umgestiegen.
Tja, das gab's als "Werbegeschenk" dazu

Auch die Decke wuchs um etliche Reihen. Das Wenden wird langsam echt anstrengend!

Mittwoch hab ich wieder bis kurz nach 9 Uhr geschlafen. Dennoch war ich den ganzen Tag müde. Es ist weiterhin dunkel, grau und regnerisch in Freiburg. Außerdem hatte Karlheinz beschlossen, das gebunkerte Wasser von dem salzigen Zeugs von Silvester und Neujahr, in der Nacht loszuwerden. Ich weiß schon, wieso ich so selten Chips und Co. esse. Bei zu viel salzigem, bekomme ich einfach massive Wassereinlagerungen.
Zum Frühstück gab es Schoko-Bananen-Prorridge :-) Immerhin etwas gesundes zum Start in den Tag. Obwohl ich mein Kalorienbudget im Urlaub täglich drastisch überzogen habe, zeigte die Waage am Mittwoch nur 100 g mehr an, als am letzten Freitag. Daher war ich schon sehr auf den kommenden Wiegetag gespannt.
Mittags gab es das letzte Kochbox-Essen. Schatz rief wieder kurz durch, als er von der Arbeit losfuhr. Und kaum 20 Minuten nach seinem Eintreffen, konnten wir spachteln. 
Den Nachmittag verbrachte ich zur Hälfte im Blogger-Land. Die andere Hälfte habe ich die Decke weiter gehäkelt und dabei ferngesehen. Außerdem schickte Papa noch ein Foto. Der Quasi-Opa war von seiner Weihnachtsreise nach Wilhelmshafen wieder gekommen...
Abends belegte Brote und etwas Zeit zu zweit.

Donnerstag bin ich um 7 Uhr aufgestanden. Ich fuhr Schatz zur Arbeit und von dort direkt auf meine große Einkaufstour.

Denn am Freitag ist hier in Baden-Württemberg ein Feiertag. Wir würden also schon am Freitag SchwieMu besuchen und hätten dann das Wochenende frei. Drei Tage am Stück ausschlafen :-) Ab Montag hat mich dann auch der Alltag wieder. Schade. Ans Ausschlafen könnte ich mich glatt gewöhnen :-) Es tut gut, wenn man sich seine Zeit selbst nach eigenem Befinden aufteilen kann und nicht nach einem 8 Stunden Arbeitstag alles noch irgendwie "unterbringen muss". 

Nach dem Einkaufen hab ich gefrühstückt, etwas ferngesehen und Schatz kam zufuß von der Arbeit zurück. Ich hab uns Mittagessen gekocht das uns fast nichts gekostet hat. Denn es bestand aus den Spätzle, die ich vor Weihnachten im Supermarkt geschenkt bekam und der Soße, die Mama uns zu Weihnachten schenkte.
Lediglich einen Salat und ein paar Salatkerne hab ich dazu gekauft.
Als Dressing fungierte der Fruchtbalsam, den ich in Deidesheim auf dem Weihnachtsmarkt erstanden hatte. Saulecker - alles!

Nach dem Essen hab ich mich dann an die Häkeldecke begeben. Drei Reihen hab ich geschafft. Wenn mich die verknotete Wolle nicht in den Wahnsinn getrieben hätte, hätte ich vielleicht noch 2-3 Reihen mehr geschafft. Aber zwischendurch ging gar nichts mehr und ich musste erstmal wieder das Nest entwirren :-/ Stand Donnerstag fehlten also noch 61 Reihen, bis die Decke fertig wäre. Wenn ich täglich mindestens 3 Reihen schaffen würde, wäre ich in 3 Wochen fertig. Mal sehen, ob ich das hinbekomme.
Was ich gerade besonders interessant finde ist, dass ich beim Häkeln eine Zeichentrickserie von 1987 anschaue. Ich häkel eine Decke für meine neue Nichte und schaue dabei eine Serie, die ich (mein Bruder und mein Cousin C) als Kind(er) geliebt habe(n) und samstags immer bei unserer Oma gesehen habe(n) :-) Da kommen beim Häkeln für das neue Menschlein ein paar schöne alte Erinnerungen hoch.

Freitag haben wir ausgeschlafen. In Baden-Württemberg war Feiertag. Schatz hat zum Frühstück eine Neujahrsbrezel gekauft, die wir mit Marmelade genossen haben.
Nach dem Frühstück hab ich eine kleine Runde im Bloggerland gedreht und dann den Abwasch erledigt und unsere Weihnachtsdeko wieder eingemottet.
Am Nachmittag fuhren wir zu SchwieMu, um ihr ihren 15 kg schweren Einkauf zu bringen - puh!
Das Wetter war mild und trocken an diesem Tag, daher haben wir mit SchwieMu noch einen kleinen Spaziergang unternommen.
Allerdings war der Wind richtig kühl. Weil SchwieMu die falsche Jacke anhatte, wurde die Runde am Ende kleiner als gewollt. Aber besser als nichts :-)
Sehr cool, hat SchwieMu organisiert!
Abends daheim gab es Reis mit einer TK-Soße. 
Und ein paar Reihen gehäkelt hab ich auch wieder. Ich will ja meinen Zeitplan irgendwie versuchen einzuhalten.
 
Auf der Waage war ich auch. Nach insgesamt zwei Wochen Urlaub ohne viel Bewegung und mit (viel zu) viel gutem Essen gab es die nächste Zunahme. 900 g mehr und somit 110,4 kg. Ist okay...hätte schlimmer kommen können! Ab Montag hat mich der Alltag wieder, dann fällt es mir wieder leichter, allen Versuchungen zu widerstehen. Die Reste der Weihnachtsplätzchen sind auch aufgegessen :-) Alles wird gut!

Und am Wochenende? Ausschlafen. Samstag soll es ganz gut werden. Wir wollen wandern gehen. Für Sonntag ist Regen gemeldet. Da hoffe ich auf einen Häkel-Tag :-) Ach, und waschen könnte ich auch mal wieder...




Die KW 1 in kurz:
Samstag: 3.597/1.800 kcal,3.153  Schritte
Sonntag: 2.689/1.800 kcal, 4.445 Schritte
Montag: 3.633/1.800 kcal, 4.179 Schritte
Dienstag: 3.633/1.800 kcal, 2.796 Schritte
Mittwoch: 3.427/1.800 kcal, 2.432 Schritte
Donnerstag: 4.882 😱/1.800 kcal, 4.400 Schritte
Freitag: 3.313/1.800 kcal, 6.871 Schritte

Zunahme: +900 g

Freitag, 6. Januar 2023

Blogger-Weihnachts-Wichteln zu Drei Könige

[Dieser Beitrag kann indirekt Werbung ohne Auftrag enthalten, durch Markennennung, Ortsnennung oder Verlinkung]

 
 
Heidi und ich hatten schon recht früh im letzten Jahr beschlossen, dass wir zu Weihnachten wieder wichteln wollten. 
 
Die Wochen gingen ins Land und irgendwie haben wir dann gar kein Wort mehr darüber verloren. Bei uns war viel los und viel Stress. Bei Heidi auch. Trotzdem hatten wir noch irgendwie im Hinterkopf: Wichteln!
 
So schickten wir, unabhängig von einander und ohne weitere Absprache ein kleines Päckchen an die jeweils andere. Beide Wichtel-Päckchen erreichten ihr Ziel kurz vor Weihnachten. Weil ich über die Feiertage aber nicht da war und Heidi auch noch einiges zu tun hatte, haben wir uns spontan entschlossen, das Weihnachts-Wichteln am 6. Januar nachzuholen.
Denn, da ist ja Heilige Drei Könige. Und die haben bekanntlich auch Geschenke angeschleppt :-D Und zumindest bei den orthodoxen Christen ist ja heute tatsächlich Heiligabend :-) Also, passt doch prima zum Wichteln.
Zum Glück ist Heidi kein Caspar, Melchior oder Balthasar. Denn es gab weder Myrrhe noch Weihrauch. Wie Myrrhe riecht, könnte ich grad gar nicht sagen. Aber den Geruch von Weihrauch kann ich gar nicht gut vertragen. Er macht mir Kopfschmerzen und auf Dauer wird mir davon sogar übel. Leider gab's aber auch kein Gold ;-) Naja, doch. Etwas Gold auf dem Papier :-D
Statt der altertümlichen Gaben fand sich ein Sammelsurium von herrlich hübschen und praktischen Kleinigkeiten in Heidis Wichtel-Paket. Das Auspacken machte großen Spaß.
Kräutertee und ein Fertig-Dal waren darin. Das Dal werde ich mal mit zur Arbeit nehmen und dort austesten. Dafür ist sowas echt gut geeignet.
Heftchen aus der Heimat. Ins Sauerland-Museum will ich schon ewig. Die coole Sonderausstellung hatten wir im Sommer leider um zwei Wochen verpasst.
Das Häkelbuch fand ich besonders toll. Jetzt, wo wieder Kinder in der Familie sind, kann man sowas gut gebrauchen :-)
Bei dem Kaffee-Set hatte ich zuerst den Teller in der Hand und hab mich etwas gewundert. Zwei Geschenke später gab's dann noch die passende Tasse dazu :-D
Weihnachtsgewürz gab es auch. Da bin ich schon neugierig drauf und freue mich auf's ausprobieren.
Schokolade durfte auch nicht fehlen. Der Mini-Adventskalender ist lustig. Leider wird er wohl nicht den nächsten Advent erleben...dafür kenne ich mich nunmal zu gut :-D
Einen Kalender samt Schutzengelkarte und eine Bodylotion gab es auch noch. Vielen lieben Dank, Heidi. Das war eine tolle Überraschung! Und auf die Umsetzung deiner Idee für 2023 freue ich mich auch schon sehr :-D
Mein Päckchen enthielt nicht ganz so viele Kleinigkeiten. Wenn ihr wissen wollt, was Heidi auspacken durfte, dann schaut doch mal bei ihr vorbei ➠ KLICK!

Mittwoch, 4. Januar 2023

Gruselig und/oder Genial? #39

[Dieser Beitrag kann indirekt Werbung ohne Auftrag enthalten, durch Markennennung, Ortsnennung oder Verlinkung]



Hallo und herzlich Willkommen zum ersten Gruselig und/oder Genial im neuen Jahr. Wie seit nunmehr 3 Jahren gewohnt, zeigen Heidi und ich euch auch weiterhin immer am ersten Mittwoch im Monat ein gruseliges und/oder geniales Fundstück.
 
Mein heutiges Fundstück habe ich bereits Ende letzten Jahres entdeckt und möchte es euch auch gar nicht länger vorenthalten:
Die Stadt Freiburg hat den durchschnittlichen Müll eines einzigen Tages - der in der City einfach so auf die Straße geworfen wird - einfach mal hübsch in Würfel gepresst und auf dem zentralen Platz der Alten Synagoge für ein paar Tage ausgestellt. Ich fuhr an diesem Gebilde mehrere Tage mit der Straßenbahn dran vorbei, bis ich es vor Neugierde nicht mehr aussiehlt und mal einen Tag beim Umsteigen näher hin ging, um zu gucken, um was es sich bei diesem "Würfel-Dings" handelt.
Insgesamt bestand dieser Müllberg aus acht (!) dieser Würfel. Drei stehen noch auf der Rückseite und sind im Bild nicht zu erkennen. Seht ihr die Frau neben dem Müllberg? Die war ungefähr 170 cm groß - nur etwas kleiner als ich. Und das wird JEDEN TAG in Freiburg einfach achtlos auf die Straße geworfen. Und es ist jetzt nicht so, dass es in Freiburg nicht alle paar Meter einen öffentlichen Mülleimer gäbe. Die gibt es. Die Leute sind scheinbar einfach nur zu faul oder zu ignorant, mal 3-5 Schritte weiter zu gehen, und ihren Müll auch dort zu entsorgen.

Ich persönlich finde mein Fundstück sowohl gruselig als auch genial. Gruselig, weil einem der Müll als Ganzes mal vor Augen geführt wird. Wenn man so durch die Stadt läuft, liegt mal hier ein Papierchen, dort ein Kaffee-To-Go-Becher, da mal ne Maske und dort mal ne leere Wasserflasche. Jeder der mal was auf den Boden geworfen hat - und sei es nur ein kleines Bonbonpapier - ist Teil dieses Müllbergs!

Genial, weil ich die Aktion einfach klasse finde/fand. Manchmal muss man den Leuten das Problem als Ganzes echt mal deutlich zeigen. Und es vor allem auch riechen lassen. Ich habe diesen Müllberg besichtigt, einen Tag, bevor er wieder abgebaut wurde. Und ich kann euch sagen: Er stank zum Himmel! Die Plakte mit Freiburger "Prominenz" hingen auch als Poster an den Straßenbahnhaltestellen aus.

Wenn ich morgens zur Arbeit fahre, muss ich in der Stadtmitte umsteigen. Ich stehe dort jeden Morgen um kurz nach 7 Uhr. Und die Müllwerker sind bereits fleißig zugange. Jeden Tag. Und der Müllberg ist jeden Tag der gleiche. Eine wahre Sisyphusarbeit!

In der Kampagne geht es auch darum, dass man die Leute, die man dabei sieht, wie sie ihren Müll wegwerfen einfach drauf ansprechen soll, statt wegzugucken. Ganz ehrlich, ich hab das schon beobachtet. Wenn Menschen andere Menschen auf ihr Fehlverhalten diesbezüglich angesprochen haben. 
 
Da hat ein junger Mann - ich schätze so zwischen 16 und 18 Jahre - dem älteren Herrn tatsächlich einen richtig kräftigen Schubs gegeben und ihm gedroht, wenn er nicht sein "blödes Maul halten" würde, dann hätte er beim nächsten Wort seine "Faust im Gesicht". Es ging um die Folie von einem Schokoriegel, die der Junge Mann in der Straßenbahn einfach auf den Boden warf.
 
Schokoriegelpapier! Kann man sich auch locker in die Hosentasche stecken und beim nächsten Mülleimer oder daheim entsorgen. Das nimmt keinen Platz weg und wiegt nichts. Der ältere Herr mit Zivilcourage wurde geschubst und mit Gewalt bedroht, wegen eines blöden Schokoriegelpapiers!? Ganz ehrlich? Soviel Zivilcourage hab ich nicht. In der heutigen Gesellschaft ist der Umgangston ziemlich aggresiv geworden und ich hätte wirklich Angst, wegen so einem Scheiß geschlagen zu werden. 

Von mir aus lasse ich mich verhauen, wenn ich damit einem Kind, das offenbar misshandelt wird, helfen kann. Wenn ich damit einem anderen Menschen irgendwie das Leben retten könnte. Aber womöglich Prügel einstecken, nur weil man einem anderen sagt, er möge bitte sein Papierchen aufheben?! Eher nicht.

Was haltet ihr von der Aktion und dem Müllberg eines Tages? Gruselig, genial oder beides?

Heidis Fundstück kenne ich nicht. Was sie heute zeigt? Ich habe keine Ahnung! Aber ich bin Neugierig. Ihr auch? Na, dann kommt mit --> Klick!

Dienstag, 3. Januar 2023

Weihnachten 2022 im Sauerland

[Dieser Beitrag kann indirekt Werbung ohne Auftrag enthalten, durch Markennennung, Ortsnennung oder Verlinkung]

 
 


Zu Weihnachten fuhren wir zu meiner Familie ins Sauerland. Das machen wir alle zwei Jahre. Dieses Jahr war es wieder soweit. Fünf Tage Familie pur und das erste große Familien-Weihnachten seit Jahren.
Er hat die Haare schön...
Kurz vor der Abreise hab ich noch fix denn Liebsten geschoren und die Do-It-Yourself-Backmischung für meinen Bruder fertig gemacht.
Selbstgemachte Backmischung
Da ich die Zugtickets schon gekauft hatte, bevor Schatz das Angebot bekam, betriebsintern den Arbeitsplatz und somit die Schicht zu wechseln, fuhren wir direkt an Heiligabend ins Sauerland. Denn ursprünglich hätte Schatz am 23. Dezember noch bis ca. 21 Uhr arbeiten müssen :-/
Das letzte Türchen in meinem Adventskalender
Los ging es also am 24. Dezember um 9 Uhr. Denn unser ICE fuhr bereits um kurz vor 10 Uhr und wir mussten ja von daheim noch bis zum Hauptbahnhof kommen. Die Zugfahrt an sich klappte prima, was wir dem eingestampften Takt der Kurhessenbahn zu verdanken hatten. Wegen Personalmangel fuhren die Züge nur noch alle 2 Stunden statt stündlich, was uns unverhofft einen fast 90-minütigen Aufenthalt in Kassel-Wilhelmshöhe einbrachte. Also, der einzige Umstieg ziemlich stressfrei. Es hat sogar für ein Mittagessen gereicht :-)
Gegen 16 Uhr kamen wir im hessischen Korbach an, wo uns mein Bruder mit dem Auto abholte. Zuhause war schon Full House, denn Schwägerin KB, ihre Tochter CB und Muttern waren auch bereits in Papas Wohnzimmer eingelaufen.
Stürmische Begrüßung durch den Hund. Der ist wie ausgewechselt, jetzt, wo er schon fast ein Jahr in der Familie ist. Kein Vergleich zu der Lucy vom Sommer. Wie ein ganz anderer Hund. So kam es, dass sogar Schatz, der im Sommer noch eine Heidenangst vor der Fellnase hatte, innerhalb von 2 Minuten mit Hundi Freundschaft geschlossen hatte - endlich!
Dann wurden Geschenke verteilt. Während sich CB total über das Spiel für die Nintendo freute, freuten wir uns über das frisch gebackene Brot des Bruders. Unsere Plätzchen fanden auch reißenden Absatz und dann überreichte mir Bruderherz noch ein Schächtelchen - extra nur für mich. Dazu eine Euro-Münze: "Ohne die kriegst du das nicht auf.". Inhalt der Schachtel: Ein schnuckeliges Armband und ein Umschlag mit einer Art Rubbel-Los drin. Als ich das güldene Herz mit dem Geldstück freigekratzt hatte, blieb mir glatt die Sprache weg.
Natürlich hab ich JA gesagt und bin KB um den Hals gefallen. Nur soll das Kind katholisch getauft werden (Stand jetzt). Und da bin ich leider Gottes raus. Denn vor über 20 Jahren bin ich aus der Kirche ausgetreten, weshalb ich keine Taufpatin (kirchlich) werden darf - sagt dir Kirche. Wie das jetzt dann alles tatsächlich ablaufen wird, wenn es soweit ist, muss noch geklärt werden. Denn die zweite erwählte Patentante (für einen Onkel gab es nicht genug "gescheite" Auswahl in der Familie), ist zwar einer Kirche zugehörig, der Bruder ist sich allerdings nicht sicher, ob die Erwählte evangelisch oder katholisch ist.

Die Kirchen - beide, aber die Katholiken insbesonders - stellen sich beim Patenamt nämlich ziemlich an, wie ich finde. Klar bin ich bei dem Verein kein Mitglied mehr. Bisher habe ich das auch in den zwei Jahrzehnten nicht ein einziges Mal bereut. Ich hab schon bei der Kommunion - die dort mit rund 9 Jahren stattfindet und die man quasi unter Zwang mitmachen muss (Religionsfreiheit ist ja erst ab 14 Jahren!) - gemerkt, dass ich den ganzen Kram, der da erzählt wird, nicht glaube. Als Teenager hab ich mich nicht getraut, auszutreten - wegen der Familie. Aber mit 18 oder 19 Jahren war ich dann raus aus dem Verein. Ich glaube den Mist noch immer nicht. Und in Anbetracht der ganzen Sachen, die in den letzten Jahren dort ans Licht gekommen sind, bin ich froh, dass ich mit dem Sauhaufen nicht mehr in Verbindung stehen muss.

Aber nur weil ich kein "Mitglied" mehr bin, bin ich in den Augen der Kirche völlig ungeeignet, dem Kind mit Rat und Tat zur Seite zu stehen und dabei zu helfen, es zu einem guten Menschenwesen zu erziehen. Ehrlich jetzt?! Also, ich hab noch nie im Namen eines ominösen Gottes Frauen verbrannt, Menschen abgeschlachtet und Kriege begonnen (und da meine ich nicht nur die ollen Katholiken!). Ich habe keine Kinder missbraucht oder Gelder veruntreut und dann versucht, meine Missetaten unter den Teppich zu kehren. Pah! Von daher bin ich gespannt, wie es beim Thema Taufe weitergehen wird. Denn wenn die andere gewählte Patentante sich als gemeine Protestantin entpuppen sollte, darf sie auch keine Taufpatin werden. Die Katholiken finden das nämlich scheiße - praktizierende Christin hin oder her. Sehr tolerant die Bande...NICHT! Mein sehr sensibler ethischer Kompass wird da auch nichts nützen. Falls mein Gegenstück evangelisch sein sollte, könnte es hingegen passieren, dass das Kind Mitglied im "gegnerischen Team" wird. Da mein Bruder katholisch und seine Freundin evangelisch ist, sind die da grundsätzlich völlig offen, welcher Verein es am Ende werden wird :-D

Zum Abendessen gab es Käse-Lauch-Suppe. Denn das traditonelle Kartoffelsalat-und-Würstchen-Dinner wurde von KB verschmäht. Niemand legt sich mit einer Schwangeren an :-D

Das Beste kam dann per Telefon. Ich rief meine Tante K an, um ihr Frohe Weihnachten zu wünschen und gleichzeitig schonmal den Taxi-Service zum Bahnhof (für die Rückfahrt) zu bequatschen. Statt meiner Tante, ging mein Onkel ran. Der war am Mittag des Heiligen Abends doch glatt unerwartet aus dem Krankenhaus entlassen worden :-D Noch etwas schwach auf den Beinen soll er sich schonen und Treppensteigen vermeiden - was blöd ist, wenn man im ersten Stock wohnt. Aber es geht aufwärts.
 
Der 1. Weihnachtstag war super entspannt. Wir waren wieder alle zusammen bei Papa zu Hause - der hat nämlich den meisten Platz. Immerhin waren wir ja zu siebt plus Hund.
Hundi immer mit dabei
Mittags gab es Papas berüchtigte Saunudeln, nach einem Rezept von Karl Dall. Wir lieben sie alle :-) Zum Dessert brachte mein Bruder Herrencreme mit. 
 
Kurze Pause, dann gab's Kuchen. Und anschließend wurden die Großeltern besucht, die dann ab März meinen Bruder samt Anhang als neue Nachbarn haben werden :-D Meine Patentante schneite auch noch kurz vorbei. Es war ein richtig schöner Nachmittag. Der Rest der Sippe würde am 2. Weihnachtstag bei den Großeltern aufschlagen. Daher hatten wir uns einen Tag vorher angemeldet. Auf zwei Etappen ist für die Großeltern inzwischen deutlich schonender ;-)
 
 
Am 2. Weihnachtstag kamen mein Bruder samt Familie wieder zum Mittagessen vorbei. Es gab Gulaschsuppe mit Baguette. Zum Dessert brachte Mama Wackelpudding mit. Papa steuerte noch Vanillesoße dazu.
Kurze Siesta, dann gab's Kaffee und Kuchen. Mein Bruder und ich besuchten noch unsere Oma im Pflegeheim. Die neue Verordnung sah vor, dass man im Heim nicht mehr getestet werden muss, man aber daheim einen Selbsttest machen sollte. Wir hatten dafür extra welche mitgebracht, waren beide negativ und mussten dann im Heim trotzdem nochmal nen Test machen - die haben das so für sich beschlossen, dass sie die Tests weiterhin dort machen - zur Sicherheit. Auch gut.
Oma war ziemlich gut drauf. Sie sagte nicht ein einziges Mal, dass sie lieber sterben wolle. Dafür war ihr Gedächtnis etwas mieser als sonst. Wir haben also ziemlich oft die immer gleichen Fragen beantwortet und nach dem Gang zum WC hatte sie schon komplett vergessen, dass wir überhaupt da waren. Zumindest hat sie uns beide Male sofort erkannt und sich halt zweimal tierisch über unseren Besuch gefreut :-D
 
Ihre große Klappe funktionierte hingegen einwandfrei. Da sie sich nicht merken kann, dass sie in Kürze Uroma wird, ist sie jedes Mal wieder überrascht. Mein Bruder zeigte ihr ein Ultraschallbild auf dem Handy. "Ist das Kind etwa von DIR?!" - "Ja, Oma, das denke ich doch." 😏 "Sowas kannst du?" - "Ja, Oma. Sieht so aus." 😂
 
Als wir gerade wieder gehen wollten, entdeckte sie eine Tasche auf dem Tisch.
Oma: "Die habt ihr vergessen!"
Wir: "Nein, die stand schon da, als wir kamen."
Oma: "Was ist denn da drin? Lasst mich mal gucken! Was steht denn da drauf?"
Wir: "Auf der Tasche steht Frohe Weihnachten"
Oma: "Was für ein Scheiß! Da kann man dann im Sommer aber nicht mit einkaufen gehen! Wer macht denn sowas?!" ... Oma guckt in die Tasche...
Oma: "Ach, da ist ja das Festerbild, was ich schon gesucht habe. Hängt mir das doch schnell mal auf!"
Wir: "Oma, du hast keinen Haken mehr frei am Fenster."
Oma: "Ja, dann muss ich mal mit den Schwestern schimpfen, damit die mir da einen hin machen. Was ist das denn?" ... nimmt Schokolade in die Hand... "Bäh, die mag ich nicht! Hier Nicole, nimm du die mit." ... drückt mir Schokolade in die Hand... "M, nimm ihr die Schokolade wieder weg! Die kriegt sie doch nicht. Sie wird zu fett!" 
Danke, Oma. Ich hab dich auch lieb 😂
Weil es am 2. Weihnachtstag mal nicht in Strömen regnete, haben wir zusammen (also, alle außer Papa) eine kleine Hunderunde gedreht.
Dienstag war dann Weihnachten schon wieder vorbei. Es gab das Papa-Standard-Frühstück.
Zwischen Frühstück und Mittag spazierten Schatz und ich noch zum Supermarkt. Wir haben Pfandflaschen weggebracht, für uns ein paar Souvenier-Snacks besorgt und noch zwei drei Kleinigkeiten, die Papa für das Mittagessen brauchte. Am Milchautomaten haben wir uns noch Wintermilch gekauft. Saulecker, obwohl das Pulver für nen halben Liter Milch fast zu viel war.

Zum Mittag kamen mein Bruder und Familie dann ein letztes Mal vorbei. Die drei würden am Mittwoch zeitig wieder fahren, da KB um 10 Uhr einen Termin beim Frauenarzt hatte.
Zum Mittag haben wir die Nudeln zusammengeschmissen, die Mama uns zu Weihnachten geschenkt hatte. Dazu eine selbstgemachte Tomatensoße und etwas Parmesan. Nach dem Essen haben wir dann noch eine kleine Hunderunde gedreht. Es war zum Glück trocken, aber sehr stürmisch.

Nach dem Kaffee sind die anderen dann wieder von dannen gezogen und wir haben uns mit Papa noch einen schönen Abend gemacht.
Mittwoch war es etwas ruhiger, da wir nur noch zu viert waren. Wir haben gefrühstückt, Mittaggegessen und immer wieder einen Blick auf die Wetter App geworfen. Denn die erhoffte trockene Phase verschob sich immer mehr nach hinten :-/
Erst am Nachmittag war es kurz etwas trocken. Dafür war es mega windig und auf dem offenen Feld bließ es uns fast aus den Latschen. Wir trafen uns mit Mama für eine Gassirunde, die wir dann auch vorzeitig abgebrochen haben, als zum Sturm auch wieder Regen dazu kam :-/
So wenig bewegt wie dieses Mal, haben wir uns da oben schon ewig nicht mehr. Aber das sauerländer Weihnachtswetter ließ wirklich zu wünschen übrig. Immerhin kamen wir auf zwei kleine und einen größeren Spaziergang. Mein Vater hat sich in den 5 Tagen absolut gar nicht bewegt...außer vom Sessel zum Klo, in die Küche oder zur Haustür. So könnte ich dauerhaft echt nicht leben!
Am Abend spazierten wir dann nochmal zum Supermarkt. Neben dem Milchautomaten vom Bauern hat man dort auch einen Pizzaautomaten aufgebaut. Als wir am Vortag dort waren, war er natürlich kaputt. Meine Neugierde war allerdings so groß, dass ich den Vorschlag machte, wir könnten uns doch spaßeshalber eine Pizza dort ziehen und die dann zum Abendessen teilen. Schatz fand die Idee auch prima.
Heiße Pizza in 5 Minuten. Viel Auswahl gab es nicht. Preislich so wie in einer Pizzeria (8-10 EUR). Wir haben die Pizza Pollo probiert. Wartezeit ging. Pizza kam heiß aus dem Automaten. Geschmacklich war sie okay. Besser als so manche TK Pizza, aber weit entfernt von einer "echten" Pizza. Und für "besser als TK", fand ich den Preis dann doch wieder ein bisschen zu hoch. Zumal gerade im Heimatkaff, der Döner-Mann eine SEHR GUTE Pizza für deutlich weniger Euronen hinbekommt als der Automat ;-) Also, falls der Pizzahunger mal an einem Feiertag oder mitten in der Nacht käme - Okay. Solange aber der Profi sein Lokal geöffnet hat - eher nicht. Zumindest hat sie satt gemacht und meine Neugier war auch befriedigt :-D
 
Am Donnerstag, den 29. Dezember fuhren wir dann am Mittag wieder zurück nach Freiburg. Wegen der kränkelnden Kurhessenbahn-Mitarbeiter waren wir ja am Heiligabend eine Stunde später angekommen als gehofft und mussten am Donnerstag eine Stunde früher los.
 
Tante K holte uns bereits um 11:15 Uhr ab und kutschierte uns nach Korbach. Die Fahrt war echt lustig, weil meine Tante ein echtes Unikat ist :-D Es war toll, sich mal wieder so lange und quasi unter vier Augen - der Liebste schwieg auf den billigen Plätzen ;-) - mit ihr zu quatschen. So erfuhr ich, dass mein Lieblingscousin C noch immer im bayerischen (südlich von München) bei einem großen Pharmakonzern arbeitet, dort die Qualitätssicherung leitet und 15 Mitarbeiter unter sich hat - davon 13 Damen, die ihm oft den letzten Nerv rauben :-D Ich habe vom Besuch bei Oma erzählt und K kriegte sich vor Lachen nicht mehr ein. Sie freute sich, dass Oma so gut drauf war. 
 
Wir hatten vor, in Kassel im Bahnhof zu Mittag zu essen. Und zwar richtig. In einem Restaurant. Immerhin hatten wir 90 Minuten Zeit. Zu dumm also, dass wir auf Grund einer Signalstörung ewig kurz vor Kassel in der Wildnis standen und es dann für den Restaurantbesuch doch nicht mehr reichte. Also, mussten wieder belegte Brötchen herhalten.
Der ICE hatte auch etwas Verspätung und wurde dann kurzfristig noch auf ein anderes Gleis verlegt. Unsere Plätze waren schnell gefunden und da wir nicht nochmal umsteigen mussten, war uns die weitere Verspätung auch ziemlich schnuppe.
 
Daheim haben wir dann Essen geordert. Eigentlich hatte ich richtig Bock auf Burger. Aber die haben sie zwischen den Feiertagen nicht im Angebot gehabt - wegen Vorhaltung von Hackfleisch. Kann ich verstehen. Schade fand ich es trotzdem. Daher gab es nochmal Pizza. Für mich mit Schinken, Oliven und Rucola. Schatz hatte irgendwas mit Speck und Zwiebeln. Einen Salat haben wir uns noch geteilt und zum Dessert gab es einen Schwung von unseren Plätzchen-Resten :-)
Schatz hatte noch bis Neujahr frei. Ich noch die ganze darauf folgende Woche. Ausschlafen, Decke häkeln, ganz gemütlich... Denn die vor Weihnachten noch bestellte Ersatzwolle kam auch an, als wir aus dem Sauerland zurück kamen. Der Plan ging also perfekt auf :-)