Samstag, 11. Februar 2023

Wunschgewicht: KW 6 - 2023

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Samstag haben wir lange geschlafen. Hieß nicht, dass ich auch gut geschlafen habe. Ehrlich gesagt, hab ich sogar ziemlich mies geschlafen. Und das lag nicht nur daran, dass ich mir Gedanken um S gemacht habe. Sondern hauptsächlich an der Allergie. 

Denn trotz, dass ich am Freitagabend noch eine ganze Tablette eingeworfen hatte, hab ich in der Nacht gedacht, ich verrecke. Meine Nase war dermaßen dicht, dass ich kaum Nasenspray reinbekam! Von Luft ganz zu schweigen. Und am Morgen bekam ich kaum die Augen auf, weil alles verklebt war. Ich hab also zum Frühstück direkt noch eine Tablette eingeworfen! So hoch dosiert brauche ich sie sonst nur in der Pollen-Hochsaison :-/ Und selbst da ist es nicht so schlimm wie in dieser Nacht...
Zum Frühstück hatte der Liebste Brötchen geholt. Mittags bestellten wir Burger und Salat und zum Abendessen gab es nur Geburtstagskuchen. Schatz hat gebacken. Das allererste Mal in seinem Leben. Daher dauerte es ewig und es gab den Kuchen erst zum Abendessen :-D Zwar "nur" eine Backmischung, aber immerhin. Und vor allem: Donauwelle! Ich liebe sie :-D Widererwarten sah die Küche danach nicht aus wie ein Schlachtfeld. Er hat sich wirklich Mühe gegeben :-)
Da ich zwischendrin stundenlang am Telefon festhing, konnte ich am Samstag gar nicht so viel von dem tun, was ich eigentlich wollte. Mir mal Zeit nur für mich nehmen, tun worauf ich Lust habe. Denn das Wetter war entsprechend mies und für einen kuscheligen Tag daheim geeignet. Aber ich hab da ein paar sehr "telefonbegeisterte" Leute in meinem Umfeld. Wenn man beruflich den halben Tag am Telefon hängt, hat man da am Wochenende nicht unbedingt Lust drauf - zumindest meiner einer nicht ;-) Ich liebe WhatsApp. Man kann lesen und antworten, wann es einem passt :-D
Ich bin auch nicht der Mensch, der groß Geburtstag feiert. Das war ich noch nie. Meine letzte "freiwillige" Geburtstagsfeier hatte ich mit 14 Jahren! Und da ich nunmal nicht gefeiert habe, gab es eben (langwierige) Glückwünsche per Telefon. Gleich zweimal bekam ich - völlig schräg - ein Ständchen gesungen 🙉
Was hatte ich mich gefreut, dass plötzlich mal wieder das Internet verreckt war und somit auch unser Telefon nicht funktionierte. Aber es gibt ja auch noch Handy... Ruby hat mich direkt mal 90 Minuten in der Leitung gehalten und dabei meinen Rest-Akku quasi leer telefoniert. Wobei ich nach 45 Minuten schon versuchte, sie wieder "loszuwerden". Und kackendreist einfach auflegen, krieg ich irgendwie (noch) nicht hin :-/ Kennt ihr so Leutchen auch? Was tut ihr, wenn's euch zu lange geht und ein direktes: "Ich muss jetzt aber echt mal aufhören, weil..." nichts bringt und einfach weiter gelabert wird? Ruby kennt ja in dieser Hinsicht keine Gnade. Die nimmt einen - bevor sie auflegt - lieber mit auf's Örtchen 😬
Zumindest konnte ich am Abend noch ein paar Reihen häkeln und hab zumindest die beiden "verlorenen" Tage wieder aufgeholt. Hoffentlich könnte ich am Sonntag dann noch ein bisschen mehr schaffen.
Alles in allem war ich aber sehr zufrieden mit "meinem" Tag. Es gab reichlich Glückwünsche (zum Glück nicht nur per Telefon) und richtig tolle Karten - nicht nur digitale Grüße :-) Viele Geschenke, leckeren Kuchen und wenigstens ein bisschen Zeit nur für mich. Ein bisschen kürzere Telefonate wären nett gewesen ;-) Ich denke, zum 50. werde ich einfach nicht da sein :-D Ist wohl besser so, hihi. Hoffentlich weiß ich das bis dahin noch :-D

Ein bisschen "nachfeiern" werde ich dann im März mit meinen Mädels - so denn alles klappt. Und im Oktober fahren wir dann die paar Tage weg. Nur Schatz und ich :-)
 
Sonntag haben wir wieder ausgeschlafen. Das Wetter war noch mieser als am Samstag, von daher blieben wir auch daheim. 

Ich hatte mir zum Geburtstag selbst einen DNA Test geschenkt, einfach weil ich die schon seit Jahren immer mal wieder online und im TV sehe und das irgendwie total spannend finde. Wieso nicht also zum 40. Geburtstag mal gucken, was sich so im eigenen Genpool tummelt? Den Test hab ich am Sonntag gemacht. Am Montag geht er zur Post und dann heißt es: Auf das Ergebnis warten. Ich bin schon total gespannt, was dabei rauskommt.
Schatz hatte ich einen mitbestellt (einfach weil sie gerade im Angebot waren). Eigentlich wollte ich ihm den zu seinem Geburtstag im Oktober schenken, aber in der Mail stand, man soll sie gleich machen. Vielleicht hat das was mit der Flüssigkeit zu tun bzw. deren Haltbarkeit? Egal. Schatz hat ihn auch am Wochenende gemacht. Bei ihm gibt es noch weniger Leute, die er fragen kann, als bei mir. Seine Großeltern hat er - bis auf eine Oma - alle nicht mehr kennengelernt. Klar, wenn der eine Opa bereits 1897 (!) geboren wurde und direkt nach dem 2. Weltkrieg in russischer Gefangenschaft starb. Der Mann wäre jetzt 126 Jahre alt! Irre, oder?

Mittags gab es "Winter Cordon Bleu" (gab's beim Metzger, war mit herzhaftem Käse und Schwarzwälderschinken gefüllt - MEGA! mit Schwarzwurzel und Klösen.
Nachmittags etwas Obst und Abends den Rest vom Geburtstagskuchen. Ab Montag war ich dann wieder brav, was die Kalorien angeht. Versprochen!

Montag war es voll nebelig. Aber recht mild. Schatz nahm unsere DNA Tests mit zur Post. Wären die immerhin mal auf dem Weg. Die neue Streikwelle bei der Post droht. Mal gucken, wann sie ankommen. Wir werden per Mail benachrichtigt.
 
Ein Geburtstagspäckchen von meiner Tante M war auch noch nicht angekommen. Während das von I und U am Freitag kam - und ich es am Samstag bei der Filiale abholen konnte. Angeblich wurden beide Päckchen am gleichen Tag verschickt. Sehr seltsam. Aber bei der Post und DHL liegt ja schon länger einiges im Argen.

Auf dem Weg zur Arbeit stand - passend zum Thema - vor einem Haus ein großer Umschlag vor der Tür - für den Postboten. Mit Edding stand darauf: "Straße XY nicht diese Straße!". Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Wir hatten vor 2 Jahren schon mal einen Postboten, der konnte scheinbar nur Zahlen lesen. Ständig bekamen wir Post mit der Nummer unseres Hauses, aber aus 3 verschiedenen Straßen in der Nachbarschaft.
Im Büro blieb es ruhig. Die einzigen, die ständig nervten waren diese unerwünschten Anrufer wie Verlage, Druckerzubehör, Haben Sie Autos zu verkaufen? und Co. NEIHEEEIIINNNN!!! Haben wir nicht, wollen wir nicht. Und scheinbar ist mein: "Rufen Sie zukünftig nicht mehr hier an!" nur ein paar Wochen gültig.

Den Heimweg trat ich direkt an. Da ich ja nun mehrere Tage in Folge nur Essen von Auswärts und Geburtstagskuchen hatte, wurde am Montag wieder richtig gekocht. Es gab Wirsing-Eintopf :-)
Das Montagstelefonat war sehr interessant. Denn obwohl wir alle Geld für das Hochzeitstaggeschenk für meine Großeltern gegeben haben, weiß irgendwie niemand, was wir überhaupt geschenkt haben :-/ Meine Tante M rief mich ja an, um zu fragen, ob ich mich beteiligen wollte. Man würde einen Einkaufsgutschein des örtlichen Supermarktes organisieren. Überreicht wurde allerdings ein ziemlich großes Päckchen mit einer pompösen Schleife drauf, so dass wohl noch mehr geschenkt wurde, als nur ein Gutschein. Nur weiß keiner - außer Tante I - was das war. Denn sie hat's organisiert. Und die Großeltern nahmen es zwar freudig entgegen, stellten es aber dann unausgepackt in die Ecke. Find ich ein bisschen komisch.

Außerdem weiß ich inzwischen, dass ich in der Kirche lediglich als "Taufzeugin" fungieren werde, während mein Gegenstück dann als "echte" Patentante im Taufschein eingetragen wird. Und, weil mein Gegenstück evangelisch ist, wurde tatsächlich ein "Mannschaftswechsel" vorgenommen und meine Nichte wird nun doch nicht katholisch getauft :-D Mir soll's egal sein. Meinem Bruder und K ist es ja auch relativ wurscht, solange das Kind nur getauft wird. Im Alltag sind wir dann trotzdem beide "echte" Patentanten :-D Find ich cool, dass die zwei das so locker sehen. 
Mit Ach und Krach hab ich dann meine angestrebten 3 Reihen an der Decke noch geschafft. Und musste feststellen, dass ich echt schonmal Fäden vernähen sollte... Mist...

Dienstag war es wieder wunderbar sonnig und ohne morgendlichen Nebel. Dafür war es richtig kalt - also, für Freiburger Verhältnisse ;-) Minus 3 Grad! Für die südlichste Großstadt der Republik schon eine ordentliche Leistung.

Als ich zum Büro kam, saß an der Kreuzung nahe der Haltestelle, ein älterer Mensch (ob Mann oder Frau konnte ich so eingemummt echt nicht erkennen) auf der Straße. Gestützt von einer älteren Dame. Nebendran ein Rollator. Ich sah die Szene schon von der einfahrenden Bahn aus. Bevor ich aussteigen und es über die vielbefahrene Straße schaffte, hatte schon jemand vom zufällig vorbeifahrenden Pflegedienst angehalten, um zu helfen und fast gleichzeitig mit mir kam bereits der Rettungswagen. Da es nichts zu  helfen gab, ging ich direkt weiter zur Arbeit. Glotzen und im Weg stehen geht gar nicht!

Im Büro erwartete mich ein Zettel von Chefe, ob ich den Termin vom Nachmittag nicht auf den nächsten Tag verschieben könnte. Klar, konnte ich. 

Ansonsten war es eher ruhig im Büro. Bei dem neuerlichen Kälteeinbruch auch kein Wunder. Wie gern hätte ich das sonnige Wetter für einen ausgedehnten Spaziergang genutzt. Aber ich saß am Schreibtisch fest und sah durch mein "Nordfenster" lediglich die Sonne über den Parkplatz wandern, ohne dass sie mich erreichte :-( Wenn ich Feierabend hab, geht sie bereits unter und ich sehe von der Straßenbahn aus nur noch die letzten Strahlen. Wenn ich daheim bin, ist es schon wieder fast dunkel.

Vom Büro konnte ich einen Karton mit nach Hause nehmen. War zwar ziemlich umständlich mit der Straßenbahn und sorgte für einige komische Blicke. Aber das war mir egal. Denn dieser Karton hatte die perfekte Größe und Stabilität, um die Decke zu verschicken, sollte sich meine Nichte nun doch mal entscheiden, geboren zu werden. Während es Weihnachten rum wohl ziemlich akut war und alle fürchteten, ein "Christkind" zu bekommen, ist die junge Dame gerade etwas bockig und ziert sich :-D Ganz der Papa ;-)
Gekocht hab ich ganz schnell. Reis mit TK-Gemüse und Fisch. Sehr lecker und schnell gemacht. Danach habe ich mir 3 Stunden gegönnt, um an der zweiten Decke weiter zu machen. Die angestrebten Reihen waren bald geschafft und danach hab ich dann - weil es nichts bringt, sich weiter zu drücken - begonnen die ersten Fäden zu vernähen. Das müsste ich am Mittwoch erstmal weiter machen. Sind doch schon mehr angefallen, als ich erwartet habe :-/
Das verschollene Päckchen meiner Tante ist wohl irgendwie auf dem Weg. Sie hat mir die Tracking Nummer geschickt. Es hätte am Dienstag zugestellt werden sollen, konnte dann aber doch nicht wegen...

Das gab mir ein ungutes Gefühl, denn genauso begann das Spielchen mit meiner Wolle-Nachbestellung im Januar. Rein ins Postauto, raus aus dem Postauto, rein, raus, rein, raus und nach einer Woche klebte ein Zettel drauf, dass ICH verfügt hätte, man sollte es erstmal irgendwo im Depot lassen (was ich NIE getan habe!) :-/ Nun bin ich gespannt, wann mir das Paket zugestellt wird.

Schön, wenn die Post für 15 % mehr Lohn streitkt. Die armen Säue, die nicht in der Gewerkschaft sind und das jetzt umso mehr ausbaden müssen, tun mir dennoch leid. Was man so hört - ich kenne ja welche, die da arbeiten - muss der Rückstau gigantisch sein.

Mittwoch hatte sich wettermäßig nichts getan. Klirrend kalt und sonnig. Ich an den Schreibtisch gefesselt. Blöd!

Frau J meldete sich schon morgens, dass sie vormittags Homeoffice machen würde. Die hatte am Dienstag nämlich auch das Geschlecht ihres Babys erfahren. Dort wird's ein Junge. Während sich der werdende Papa wohl ein Loch in den Bauch freute, musste Frau J die Nachricht erstmal verdauen ;-)

Meine ehemalige Nachbarin wäre in dieser Situation schon völlig durchgedreht. Die wollte immer Kinder haben und es klappte nie. Am Ende war sie eifersüchtig auf jede Schwangere und hat Mütter (und Väter) mit Kindern in der Öffentlichkeit angeschrien und losgeheult, weil sie so wütend auf diese "Ungerechtigkeit" war. Ihre Ehe ist daran wohl auch zerbrochen. Keine Ahnung, was aus ihr geworden ist. Aber sie entwickelte sich zum Schluss eher zum Typus "Verrückte Katzen-Lady". 

Mir macht es tatsächlich nichts aus, von lauter Schwangeren und frisch gebackenen Muttis umgeben zu sein. Ich bin sehr zufrieden mit meinem Leben. Auch ohne Kind(er). Ich bin mit meiner Rolle als "bekloppte Tante" vollends zufrieden :-) Meine Schwägerin wollte nämlich auch wissen, ob das für mich nicht schwierig oder unangenehm wäre, wenn um mich rum plötzlich alle Kinder bekämen. Nein! Ist es nicht. Ich freu mich - für sie, Frau J und meine Freundin aus der Schweiz und jede andere. Mein Leben ist gut :-) Genauso wie es ist.
 
Klar, es könnte finanziell etwas weniger angespannt sein ;-) Aber im allgemeinen habe ich schon immer das Beste aus allem gemacht und denke positiv. Es geht mir gut. Die etwas größeren "Extra-Ausgaben" die dieses Jahr für Urlaub und Co. draufgehen werden, habe ich lange im Voraus angespart. Und zwar so, dass ich nichts vom Auto- und Küchenbudget abzweigen muss :-) Es geht. Man muss es nur wollen.

SIE kreuzte am Mittwoch dann auch wieder nicht auf. Mir war's ja recht ;-) Chefe ließ sich auch erst spät blicken, weil er vormittags keine Termine hatte. Zwischendurch maulte er mal rum, weil er eine ganz bestimmte Farbkarte nicht finden konnte. Nachdem ich das Gesuchte auch nicht finden konnte, ging er dann nochmal in sich und stellte fest, dass er die diesem einen Architekten "geliehen" und nicht wiederbekommen hatte. Daher gebe ich meinen Kram NIE aus der Hand ;-)

Auf dem Heimweg hab ich noch einen Abstecher zum Supermarkt gemacht, um Bananen und Geschenkpapier zu kaufen. Ich hatte nämlich nur noch Weihnachtspapier und zur Geburt im Februar wollte ich die Decke jetzt nicht mit Nikoläusen verpacken :-D
Zum Abendessen gab es nochmal Fisch. Dieses Mal Nuggets (TK) aus dem Backofen. Dazu einen Frischen Gurkensalat, Kartoffelecken und Aioli. War sehr lecker! Im Gurkensalat hatte ich noch "Curry Cashews". Die hatte meine Mutter selbstgemacht und uns zu Weihnachten geschenkt. Passte echt gut dazu :-)

Nach dem Essen hab ich dann (leider) nicht gehäkelt. Stattdessen habe ich 2 Stunden lang Fäden vernäht - bis mir die Fingerspitzen weh taten :-/ Aber alle losen Fäden sind nun erstmal aus dem Weg. Das Ganze sieht nicht mehr so wüst aus. Ich bin zufrieden.

Blöd war, dass ich irgendwas am Essen wohl nicht vertragen habe. Denn während ich die Fäden vernäht hat, rumorte es heftig in meinem Bauch. Ich hab mich schließlich zügig ins Bett verkrümelt.

Donnerstag ging es dem Bauch schon wieder super. Allerdings hab ich echt mies geschlafen und war am Morgen noch hundemüde. Ich bin echt froh, wenn Tante Rosa endlich wieder Leine zieht. Die Woche vor und während der Erdbeerwoche hab ich regelmäßig mit Schlafstörungen zu kämpfen. Manchmal mehr, manchmal weniger. Dieses Mal leider wieder mehr. Die PMS war ja auch schon heftig. Dafür hält sich - wie schon häufig beobachtet - die Mens in Grenzen. Man kann wohl nicht alles haben.

Draußen immer noch A. kalt, aber sonnig. Angeblich soll es am Wochenende wieder +10 Grad werden. Ich bin ja echt mal gespannt. 

Im Büro weiterhin mega ruhig. Chefe hatte am Donnerstag keine Termine, tauchte aber schon um kurz nach 9 Uhr auf. Immehin hatte ich genug zu tun, so dass der Tag schnell rumging.
Nach der Arbeit ging es direkt nach Hause. Es gab Milchreis. Denn den hatten wir schon ewig nicht mehr. Blöderweise hab ich kurz nicht aufgepasst - bzw. die Zeit etwas verpeilt. Nebenher hab ich nämlich noch die Decke für meine Nichte eingepackt. Sobald sie Kleine nun geboren wird, kann ich direkt zur Post latschen :-D
Dabei ist mir allerdings ein bisschen der Milchreis angebrannt. Naja, mit Verlusten muss man rechnen. Mir ist Milchreis schon schlimmer angebrannt als am Donnerstag. 90 % vom Essen konnte ich retten :-D Extra dick Zimt-Zucker drauf und die dezenten "Röstaromen" waren kaschiert.
Als hätte ich das Dilemma geahnt, gab es zum Dessert einen Schäfchen-Berliner. Der glich den verbrannten Teil vom Abendessen dann zumindest etwas aus ;-) Die Dame beim Bäcker meinte, der wäre mit Karamellcreme gefüllt. Am Ende entpuppte es sich aber als Vanillecreme - was mindestens genauso gut war :-D

Und danach ging es wieder ans Häkeln. Mit viel Glück krieg ich die Decke vielleicht doch noch bis zu Cs Geburtstag fertig :-) Aber ich muss dranbleiben! Denn, obwohl ich erst 12 Tage an der Decke arbeite, bin ich schon wieder auf der Breite, wo ich pro Reihe eine gute Stunde benötige :-/

Freitag war es noch immer saukalt. Der einzige Hinweis, dass es am Wochenende wirklich deutlich wärmer werden könnte, waren meine Kopfschmerzen :-/
Chefe war schon früh da, weil er mit den Herren Monteuren mit auf die Baustelle musste. E hatte morgens daher schon etwas Stress, weil SIE Rechnungen zahlen wollte und er ja weg musste. Während also der Drucker die eingelaufenen Rechnungen ausspuckte, kratzte er das Auto frei. Dann fix abzeichnen und weg waren sie.
 
Und SIE? Trudelte erst weit nach 9:30 Uhr ein. Ich hatte schon wieder die leichte Hoffnung, dass sie vielleicht doch wieder nicht käme. Tja, dieses Mal hatte ich wohl Pech gehabt. Immerhin hatte sie relativ gute Laune. Gab es doch wieder Anlass, sich selbst zu beweihräuchern ;-) Der Bestatter hatte ein "Erinnerungsbuch" von der Trauerfeier des Seniorchefs (im letzten Jahr) zusammengestellt. Alle Kränze hatten ne Schleife, nur ihrer nicht (weshalb sie da ausführlich drauf hinwies) und ihrer war ja sowieso der schönste und der, der am längsten von allen gehalten hat. Außerdem hatte sie Chefe zum 15-jährigen "Chef-Jubiläum" eine Karte besorgt und eine Art Dia-Show organisiert. 

Dann ließ sie noch den Satz fallen, dass sie ja zum 20. Chef-Jubläum nicht mehr da wäre und, dass ich mich dann drum kümmern müsste. Wer's glaubt. Als wenn sie sich so eine Gelegenheit entgehen lassen würde...und irgendwie glaub ich, dass die Frau nicht "einfach so" in Rente gehen wird. Naja, warten wir es ab.
 
Jedenfalls kamen Chefe und die Jungs erst gegen 12:30 Uhr wieder. Da keiner von ihnen Bock hatte, seine Pause mit ihr zu verbringen - nichtmal Chefe - hat sie ihm nur die Karte überreicht, einen blöden Spruch von ihm kassiert, ihm die tolle - 60 Sekunden lange - Diashow von der Überreichung seines Meisterbriefes am Laptop gezeigt (die ihm nur peinlich berührtes Schweigen entlockte), bevor er sich dann in die Pause davon machte. Kurz drauf haute Madame dann auch etwas beleidigt ab und ich hatte meine Ruhe :-D

Ansonsten lief der Tag echt entspannt ab. Es kamen ein paar Aufträge rein, ich konnte endlich ein paar von den Kunden erreichen, die ich schon seit Tagen versuchte zu erreichen und dann war plötzlich schon wieder Feierabend.
Nach Hause ging es ohne Umwege. Zum Abendessen gab es Nudelsalat mit Bratwürstchen. Das hatte der Liebste gewünscht. Danach einen Berliner - den Schatz vom einkaufen mitbrachte.
Auf der Waage war ich natürlich auch. Ich war fest davon überzeugt, dass die Fresserei um meinen Geburtstag herum ihre Spuren hinterlassen hat. Geburtstag ist schließlich nur einmal im Jahr. Und die zwei Stress-Tage davor hab ich mir ja auch nicht ausgesucht. Tante Rosa ist zwar am Packen, aber noch nicht weg. Von daher - EGAL! Dachte ich. Das erwartete fette Plus blieb dann allerdings aus und ich konnte die Woche mit einem Stillstand bei 109,2 kg abschließen. PERFEKT!
Das Telefonat mit Papa ergab nicht viel Neues. Montag hat er nen Termin beim Diabetologen. Bis dahin will er die Erkältung, die Muttern ihm weitergereicht hat natürlich gern los haben. Ansonsten gab es wieder das übliche Gejammere wegen seinem maroden Darm - ab zum Spezialisten...Mensch! Kann doch nicht so schwer sein :-/ Männer...
Und am Wochenende? Definitiv ausschlafen! Ich bin irgendwie völlig platt, weil ich ein paar Nächte nicht gut schlafen konnte. Samstag wollen wir in den Baumarkt, Anzuchterde für den Balkongarten kaufen. Nachdem ich im letzten Jahr mit den Kokospellets nicht überall die gewünschten Erfolge erzielen konnte, will ich es dieses Jahr mal "klassisch" versuchen :-)




Die KW 6 in kurz:
Samstag: 3.859/1.800 kcal, 4.136 Schritte
Sonntag: 3.736/1.800 kcal, 2.470 Schritte
Montag: 2.249/1.800 kcal, 5.153 Schritte
Dienstag: 2.592/1.800 kcal, 5.254 Schritte
Mittwoch: 3.331/1.800 kcal, 5.085 Schritte
Donnerstag: 2.569/1.800 kcal, 8.089 Schritte
Freitag: 2.555/1.800 kcal, 5.645 Schritte

Abnahme: 0 kg

Samstag, 4. Februar 2023

Wunschgewicht: KW 5 - 2023

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Samstag konnten wir ausschlafen. Wir haben gefrühstückt, ich hab - weil ich wohl bescheuert und/oder masochitisch veranlagt bin - direkt die nächste Decke angefangen zu häkeln.
Denn ich wollte der werdenden großen Schwester ja auch eine machen. Am liebsten zum 7. Geburtstag. Der ist aber schon in 2 Monaten 🙈 Ob ich das schaffe? Ich zweifle...SEHR...aber "Versuch macht kluch!" ;-)
Um 12:30 Uhr sind wir dann allerdings los, um zu SchwieMu zu spazieren. Dort fand ja am Samstag unser Neujahrstreff statt. Wirklich viel von uns erzählt und uns gegenseitig auf den neuesten Stand gebracht, haben wir aber nicht. Denn es ging hauptsächlich um SchwieMus Vorsorge für den Todesfall. 
SchwieMu hat ihre Beerdigung eigentlich schon komplett durchorganisiert. Das finde ich einerseits beachtlich und andererseits auch irgendwie erschreckend. Aber gut, sie ist 85 und gesundheitlich "angeschlagen" durch Jahrzehnte mit Polyarthritis und daraus resultierenden massiv deformierten Gelenken.
 
Wir sind den neuen Vorsorge-Ordner durchgegangen, in dem inzwischen schon einiges eingetragen war, aber bei weitem nicht alles. SchwieMu hat uns gezeigt, wo sie was von den anderen wichtigen Dingen aufbewahrt und so ganz nebenher erfuhren wir dann (als das Thema Erbe, Testament und Co. aufkamen), dass Schwägerin S, die Schwester von B (Halbschwester des Liebsten) bereits vor 2 Jahren den Kontakt zu B bewusst abgebrochen hat. Bisher hatten wir den Eindruck, dass die zwei ein echt gutes Verhältnis miteinander haben/hatten. Im Gegensatz zu Schatz, der erst als Erwachsener, nach dem Tod seines Vaters, überhaupt erst erfahren hatte, dass er eine weitere (Halb)Schwester hat. Da kam irgendwie nie so ein richtiger Kontakt zustande. Außerdem ist Schatz auch nicht gerade bekannt dafür, dass er Kontakte pflegt :-/
 
Das Ganze muss ziemlich heftig gewesen sein, denn B nimmt das noch immer ziemlich mit und sie wollte auch nicht weiter darauf eingehen. In ihrem Gesicht spiegelte sich eine Mischung aus Trauer und Wut. So hab ich sie noch nie gesehen.
 
Ich weiß nicht genau, was damals abging, als SchwieMu sich von ihrem ersten Mann trennte. Ich weiß nur, das dabei auch ihre beiden Töchter getrennt wurden. Die eine kam mit SchwieMu und wurde auch später vom neuen Mann (Schatz' Vater) adoptiert. Die andere musste bei ihrem Vater bleiben. Und da SchwieMu ein Mensch ist, der seine Meinung nicht sagt, eine Frau, die grundsätzlich immer zufrieden ist/scheint, wenn andere für sie entscheiden, hat sie scheinbar auch nie was dagegen gesagt, als ihr neuer Mann wohl von ihr verlangte, dass die Existenz der Erstgeborenen quasi totgeschwiegen wird. Zumindest hab ich es so verstanden. Daher hat Schatz - Kind aus zweiter Ehe - erst nach dem Tod seines Vaters von der zweiten Tochter seiner Mutter erfahren, während er mit B "geschwisterlich" aufgewachsen ist. Alles irgendwie kompliziert. Und für mich in großen Teilen unverständlich. Ich meine...wie kann man nur sein Kind verleugnen, nur weil der neue Partner das so will?! Aber ich war nicht dabei und bin auch ein ganz anderer Mensch als SchwieMu. Und da das Ganze auch heute noch irgendwie ein Tabu-Thema ist, werde ich die ganze Geschichte wohl auch nie erfahren - genauswenig wie Schatz. Ob B mehr weiß, weiß ich gar nicht.

Zwischendrin gab es Kaffee und Kuchen. B hatte einen super leckeren Apfelkuchen gebacken, von dem ich satte zwei Stücke verdrückt habe.
 
Gegen 17 Uhr machten wir uns wieder auf den Heimweg. Dabei nahmen wir gern den Taxi-Service der Schwägers in Anspruch :-)
Zum Abendessen gab es meine heißgeliebten Jägerspätzle. Danach noch ein paar Reihen am Garfield und der Tag war gelaufen. Wir waren recht früh im Bett, denn der Tag bei SchwieMu war emotional und psychisch irgendwie belastend und anstrengend. Ich bin froh, dass wir das hinter uns haben.

Sonntag haben wir dann wieder ausgeschlafen. Naja, fast. Unsere Nachbarn haben ihr Enkelkind über Nacht zur Aufsicht gehabt und das Baby war schon recht früh wach und quengelig :-D

Nach dem Frühstück hab ich mich eine Weile im Bloggerland herumgetrieben und im Anschluss an der Garfield-Decke weiter gehäkelt.
Drei Maschinen hab ich auch noch gewaschen: Arbeitsklamotten des Liebsten, Handtücher und die fertige Babydecke. Dann kann sie direkt zum Einsatz kommen :-) Fehlt jetzt nur noch das Baby dazu, hihi.
Zum Mittagessen gab es Kohlrouladen mit Apfel-Rotkohl und Klößen. Zum Dessert ein Pudding-Teilchen.
Nachmittags wurde weiter gehäkelt. Denn das Wetter war echt nicht so doll. Sogar den Liebsten hat es nicht raus gezogen - und das soll schon was heißen.

Abends begnügten wir uns mit belegten Broten und verschwanden dann zeitig im Bett.

Montag war dann wieder arbeiten angesagt. Auch für den Mann, der ja in der letzten Woche nur an 2 von 5 Tagen wirklich gearbeitet hatte.

Im Büro blieb es ruhig. SIE tauchte auf, hatte aber einen Termin in ihrem Büro und war auch danach nicht wirklich viel vorne. Ihr ist allerdings nach 2 Wochen auch mal aufgefallen, dass ich am Briefkasten der neuen Mieter das handgeschriebene Schildchen gegen ein gedrucktes ausgetauscht habe. Und sie hat für jeden einen Berliner mitgebracht. Das der in diesen Tagen nicht lange überlebt hat, muss ich wohl nicht erwähnen :-/
Da Madame am Telefon eine Katastrophe ist und Chefe viele außer Haus Termine hatte, konnte ich unten im Archiv nicht weiter machen. Da höre ich nämlich das Telefon nicht und wenn SIE ran geht, kommt oft Murks bei raus. Schlimm war's nicht wirklich. Aber ich hätte dennoch den Mist gern von der Backe. Denn wirklich befriedigend ist diese nervige Arbeit auch nicht. Stupide Fleißarbeit zum Zeit totschlagen.

Nach der Arbeit ging es direkt heim. Zum Abendessen gab es Hähnchenschenkel mit Kartoffelecken (gewürzt mit Ras el Hanout - sehr lecker!) und Mais.
Und nach dem Montagstelefonat hab ich zumindest noch drei Reihen am Garfield geschafft.
Am Mittwoch hatten meine Großeltern Eiserne Hochzeit. Heißt, sie sind seit 65 Jahren verheiratet! Der Bürgermeister sollte zum Gratulieren kommen. Da müssen die Kinder und Schwiegerkinder - und überhaupt alle - anwesend sein! Hat Oma bestimmt. Der ursprüngliche Plan, alles im kleinen Rahmen aus Rücksicht auf das hohe Alter und den kürzlichen Krankenhausaufenthalt von Oma (Wasser in der Lunge und Blutgerinsel im Herzen), ist schon zum zweiten Mal überarbeitet worden. Erst sollte es nur ein schönes Zusammentreffen werden. Dann mussten plötzlich doch Schnittchen kredenzt werden. Inzwischen fordert Oma auch, dass jemand noch ne Suppe kocht - ist ja schließlich Mittagszeit! Das Ganze sollte ursprünglich nur 2-3 Stunden gehen und am Nachmittag sollten alle wieder "entlassen" werden. Nun gibt es aber auch noch Kaffee und Kuchen. Ob das auch auf Omas Mist gewachsen ist, weiß ich nicht. Möglicherweise haben sich aber auch meine Tanten hier wieder "eingemischt". Ich seh die zwei Altvorderen schon wieder völlig fertig in der Ecke sitzen und jammern, dass alles viel zu viel war.
Ich erinnere mich noch gut an letzten Herbst, als Opa seinen 90. gefeiert hat. Da rief ich abends um 19 Uhr an, um zu gratulieren. Opa jammerte, dass er total erledigt wäre und am liebsten ins Bett verschwinden würde und im Hintergrund hörte ich meinen Onkel und meine Tante sabbeln - die kriegen nämlich nie ein Ende und wissen nicht, wann es Zeit wäre zu gehen. Ich denke, so oder so ähnlich wird es am Mittwoch auch ablaufen. Ich bin froh, dass ich zu weit weg wohne um Teil dieses Events zu werden und bin gespannt, was Papa berichten wird.

Ansonsten war der Montag geprägt von ständigem Hunger. PMS lässt grüßen :-/ Ich hätte Berge in mich reinschaufeln können. Und obwohl ich weiß, dass das die ollen Hormone sind und eigentlich alles "Fake", fiel es mir schwer, die Pfoten aus dem Kühlschrank zu lassen.

Dienstag war es kalt, aber SONNIG! Keine Ahnung, wann ich die Sonne das letzte Mal einen ganzen Tag lang gesehen habe. Die letzten Wochen ließ sie sich nämlich eher gar nicht oder höchstens mal minutenweise blicken.
 
Außerdem war es der erste Tag, an dem man "offiziel" wieder ohne Maske Straßenbahn fahren durfte :-D Zumindest in Freiburg haben in den letzten 2-3 Wochen kaum noch Leute eine Maske aufgehabt. Es hat eh NIE jemand kontrolliert und seit bekannt wurde, dass es zum Monatsende soweiso aufgehoben wird, krähte kein Hahn mehr danach. Ich bin froh, das ich wieder ohne darf. Wobei ich zugeben muss, dass ich vorher auch schon ein paar Mal - nicht immer - ohne Maske gefahren bin, einfach, weil ich so mit quatschen beschäftigt war, dass ich es völlig vergessen hatte. Und da um einen rum ja auch fast alle "oben ohne" fuhren, fiel es gar nicht weiter auf. Ich hab allerdings am Abend kurz die Maske im Büro gesucht. Drei Jahre Maskenpflicht im ÖPNV haben da scheinbar doch ein paar Spuren hinterlassen ;-)

Im Büro blieb es ruhig. Und weil am Montagabend ENDLICH meine neue Kreditkarte im Briefkasten lag, konnte ich auch direkt unser Hotel buchen :-D Gern hätte ich das schon am Montagabend erledigt. Aber dann hätte Schatz daneben gesessen und gesehen, wohin es geht. Und DAS soll ja eine Überraschung werden! Also machte ich das am Dienstag eben vom Büro aus. Obwohl die Karte noch nicht aktiviert ist (PIN Brief kommt ja erst noch), hat die Reservierung geklappt!

Zwei Erwachsene, drei Nächte, inkl. Frühstück, kostenfrei stornierbar bis 18 Uhr am Anreisetag (660 EUR). Aber das Hotel ist nur 500 m vom Bahnhof entfernt, an dem wir ankommen. Und eine ca. 15-minütige Fahrt (ohne umsteigen!) mit den Öffis vom Hotel in die Stadtmitte mit all ihren Sehenswürdigkeiten ist auch super :-D Haltestelle quasi direkt vorm Hotel. Ich freu mich riesig. 

Ab Mitte April kann ich dann auch die Zugtickets buchen. 

Chefe hatte am Dienstag auch wieder recht viele Termine außer Haus. Da am Montag aber das Telefon recht ruhig blieb, hab ich mich am Dienstag dann trotzdem stundenweise im Archiv "vergnügt" und dann die wenigen verpassten Anrufer zurückgerufen.
Nach der Arbeit ging es direkt heim. Einaufszettel schreiben, kochen, essen und Garfield häkeln :-) Schatz hatte den Abwasch bereits erledigt bevor ich nach Hause kam.
Außerdem hat SchwieMu uns, weil mein Geburtstag ist, für Samstag "frei gegeben". Wir müssen für sie nichts einkaufen und werden auch nicht erwartet. Jetzt hab ich mir natürlich überlegt, wie ich am Samstag um unseren Wocheneinkauf drum herum komme. Dann könnte ich auch ausschlafen :-D Daher hab ich am Wochenende die ein oder andere Fertig-Pfanne beim TK-Kost-Anbieter geordert, und nächste Woche bekomme ich eine Kochbox geliefert. Ich brauche also für die kommende Woche nur noch für 2-3 Tage was zu futtern einkaufen. Da Schatz ja nun nachmittags Zeit hat, werden wir Freitagabend schon einkaufen fahren :-) Ich finde, das ist ein guter Plan!

Mittwoch hatte sich die Sonne schon wieder hinter einer dichten Wolkendecke verzogen. Immerhin war es etwas wärmer geworden und der angekündigte Regen blieb auch aus.
 
Ich hatte dank der PMS ziemlich mies geschlafen. Irgendwie tat mir mein ganzer Körper weh und war mega empfindlich. Zeitweise konnte ich keinerlei Berührung ertragen, was den Liebsten leicht frustrierte. Was mir in den nun drei Jahren ohne Pille schon aufgefallen ist: Je stärker die Beschwerden der PMS, desto kürzer und leichter die Mens. Ich hoffe, dies wird nicht die berühmte Ausnahme von der Regel ;-)

Mein schöner "Geburtstagsplan" mit Freitag einkaufen und Samstag frei, wurde am Mittwoch auch etwas über den Haufen geworfen, als S eine WhatsApp schrieb. Der hatten wir Anfang Januar mal zugesagt, ihr (in den nächsten 1- 2 Wochen) beim Transport eines neuen Bettes zu helfen, falls sie keinen anderen findet. Da wir die ganzen Wochen nichts gehört hatten, hatte ich das Thema bereits als "erledigt" abgehakt. 

Dumm gelaufen! Denn am Mittwoch kam die Nachricht, das Bett wäre jetzt da, man könnte es abholen. Entweder relativ flexibel am Freitag Nachmittag oder Abend oder Samstag um 8 Uhr. Echt jetzt? Menno... ich werde an meinem 40. Geburtstag nicht um 6:30 Uhr aufstehen, um dann um 8 Uhr irgendwelche Möbel von A nach B zu schleppen! 
Ich schrieb S also nur kurz zurück (immerhin war ich ja schon am arbeiten), dass es wahrscheinlich erst so gegen 18:30 Uhr klappt, ich ihr aber nochmal genauer Bescheid geben würde, wenn ich mit Schatz gesprochen hätte. Den sehe ich halt immer erst am Abend. Und das weiß sie auch (eigentlich).

Zumindest im Büro blieb es ruhig. Im Archiv konnte ich noch ein bisschen was machen, bevor ich wieder allein auf weiter Flur stand.

Nach der Arbeit ging's zur Post. Ein Paket auslösen, das am Dienstag nicht zugestellt werden konnte, weil der Paketmann 20 Minuten vor Schatz da war. Ein Geburtstagspäckchen aus Stuttgart wurde mir in der Postfiliale schließlich - nach längerem Suchen - überreicht :-)
 
Daheim angekommen hab ich Tee gekocht und Brote geschmiert, für die Mittagspause am nächsten Tag. In der Zeit war im Bad kurz die Heizung an, damit ich mir beim Duschen nicht den Allerwertesten abfror - der Mann hatte mal wieder vergessen das Fenster rechtzeitig zu schließen :-/ Ab unter die Dusche. Der Plan war, nach dem Abendessen in Ruhe mit Schatz den Freitag zu bequatschen. Und als ich gerade wieder angezogen war, landete S auf dem Anrufbeantworter - was denn nun mit Freitag wäre...

Echt jetzt? Auch über WhatsApp (fast gleichzeitig) die gleiche Frage, ob es denn nun Freitag klappen würde. Ich hab geschrieben, dass es klappt und gefragt, wo wir überhaupt hinkommen sollen - auch wegen der Uhrzeit. Uns das von sich aus mitzuteilen, da hat S nämlich gar nicht dran gedacht. Eine Uhrzeit war zu diesem Zeitpunkt NICHT von uns bestätigt! Wie denn auch, wenn wir noch gar nicht wussten, wohin wir überhaupt kommen sollten?

Auf meine Frage "wo hin", kam als Antwort eine fast 2-minütige Sprachnachricht mit einer extrem detaillierten Wegbeschreibung. Und noch während ich diese erste Sprachnachricht abhörte, machte S parallel den Abholtermin für 18:30 Uhr fix - was ich erst ein paar Minuten später erfahren habe!
 
Ich hatte zwischenzeitlich - während ich das Abendessen kochte, die scheiß Sprachnachricht(en) abhörte und gleichzeitig mit Schatz sprach (der sich noch rasierte) - den Wocheneinkauf von Freitagabend auf Donnerstagabend vorgezogen, damit wir am Freitag schon früher los könnten, um S zu helfen, und selbst nicht so einen Stress haben. Denn: Der Abholort war in direkter Nähe zu meiner Arbeitsstelle! Wozu dann erst heim fahren, wenn wir auch direkt da hin kommen könnten? Wie praktisch!

Auf meine Antwort, dass wir inzwischen fertig besprochen haben und dann schon nach meinem Feierabend gegen 16:30 Uhr vor Ort sein könnten, meinte sie nur, dass wir doch aber noch einkaufen wollten. Als ich ihr sagte, dass wir das schon am Donnerstag erledigen würden, weil es Blödsinn wäre, erst nach Hause zu fahren, wenn der Abholort so nah bei meiner Arbeit ist, hat sie nur gemeint, sie hätte den Abholtermin jetzt schon auf 18:30 Uhr fix gemacht und sie könne doch jetzt nicht schon wieder da anrufen und alles wieder umschmeißen. Bitte?! Ich hab gedacht, ich bin im falschen Film...

Wenn sie mal gewartet hätte, bis ich mit Schatz fertig geredet hab! Mensch!! O-Ton S: "Aber, du hast doch heute morgen gesagt, gegen 18:30 Uhr!" Ja, aber ich hatte auch gesagt, dass ich das noch mit Schatz berede und wir uns dann nochmal melden. Sie hat wieder nur die Hälfte mitbekommen oder mitbekommen wollen und ohne auf unsere finale Antwort zu warten oder nochmal nachzufragen, einfach den Termin fix gemacht. Das geht doch nicht!

Wir haben noch ne Weile hin und her diskutiert...sie hat "das Problem" irgendwie gar nicht verstanden...und ich hatte dann einfach nur die Nase voll. Ich war sauer. Wenn ich gekonnt hätte, hätte ich S durch das Handy durch erdrosselt. 

Jetzt fahren wir am Donnerstag trotzdem schon einkaufen und ich fahre am Freitag nach der Arbeit (am Abholort vorbei) nach Hause, wo ich gegen 17 Uhr ankommen werde. Nur um dann (mit Schatz) ca. 45-60 Minuten später den ganzen Weg wieder retour zu fahren. Für das Essen, was ich für Freitag auf dem Plan hatte, reicht die Zeit nicht zum kochen und in Ruhe zu essen. Also testen wir am Freitag den neuen Dönermann um die Ecke. 

Ob ich von der ganzen Aktion genauso genervt gewesen wäre, wenn mich die PMS gerade nicht in den Klauen hätte?... Doch. Ich denke, dass hätte mich dann genauso genervt. Für mich ist es auf diese Art wirklich verschwendete Freizeit - von der ich eh nicht viel habe :-/
Zum Abendessen gab es Kartoffeln mit Sahnehering. Danach hab ich noch 3 Reihen häkeln können. Feierabend. Ich war fertig...

Donnerstag war es trübe und grau, aber trocken. Und den ganzen Tag über Null Grad :-D Im Büro war viel zu tun, denn Chefe hatte in den letzten Tagen reichlich Termine, die nun nachbearbeitet werden mussten. 

Der Tag ging schnell rum und nach der Arbeit fuhr ich direkt zum Supermarkt durch, wo ich mich um kurz vor 17 Uhr mit Schatz traf. Wir machten den (verkleinerten) Großeinkauf und waren so gegen 18:30 Uhr wieder daheim. Weil ich keine Lust mehr hatte, jetzt noch zu kochen, hatten wir uns am Hähnchenwagen was zu Essen mitgenommen.
Ich hab das Freitagstelefonat mit Papa vorgezogen und ihn auch schon am Donnerstag angerufen. Er erzählte vom Event bei meinen Großeltern. Viel Tamtam, das man vielleicht auch etwas "kleiner" hätte halten können. Schnittchen, Suppe und Kuchen. Aber es kam tatsächlich nur ein einziger "ungeladener" Gast - der Physiotherapeut meiner Großeltern. Keiner konnte sich erklären, woher er davon wusste. Ich nehme an, meine redselige Oma hat beim durchkneten lassen mal was fallen gelassen und es dann wieder vergessen ;-) Das ganze Spektakel ging von 11 bis 17 Uhr - wo alle wieder heim gingen... nur besagte Tante und Onkel nicht, die so extremes Sitzfleisch haben ;-)
Im Anschluss an das Telefonat mit Papa hab ich dann noch meine Großeltern angerufen, um nachträglich zum 65. Hochzeitstag zu gratulieren. Durch das ganze Drama mit S hatte ich das am Mittwoch nämlich total verpennt. Opa hat sich gefreut und hat ganz stolz erzählt, dass sie in den letzten 10-15 Jahren die einzigen gewesen sind, die es bis zur Eisernen Hochzeit geschafft hätten. Es gab diverse Urkunden. Von der Kirche, vom der Stadt und sogar eine von - wenn ich es recht verstanden habe - einem Minister von NRW.

Inzwischen war alles so spät geworden, dass wir bereits 20:20 Uhr hatten. Ich hab mit Ach und Krach noch eine einzige Reihe am Garfield hinbekommen - danach war ich platt.

Freitag. Was soll ich sagen? Noch immer trübe und grau. Windig, immer mal wieder Regen. Schön ist anders. Geschlafen hab ich auch nicht gut.
 
Das Abendessen vom Hähnchenwagen war zwar mega lecker, aber ich hab danach nicht gut geschlafen. Irgendwie vertrage ich das nicht (mehr) richtig - weshalb wir sowas nur sehr selten machen. Denn - Verträglichkeit hin oder her - es schmeckt trotzdem immer gut :-D

Im Büro hatte ich noch immer gut zu tun. Der Tag ging zügig über die Bühne. Kurze Rückfrage bei S, ob es mit der Anmietung des Transporters denn geklappt hätte? Ja, alles hat geklappt. Die unnötig vergeudete Freizeit ärgerte mich zwar noch immer, aber ich hab mich am Riemen gerissen und wäre froh, wenn dieser Termin gelaufen wäre.

Nach der Arbeit fuhr ich also direkt heim. Ich schaffte es garde noch mit der letzten Bahn, die durch den Unfall durch kam, aus der Stadt. In unserem Stadtteil besorgte ich uns Döner vom neuen Dönermann. Schatz hatte mir vorab schon mitgeteilt, was er gern hätte: "Wie immer, du weißt schon." :-D Um 17:10 Uhr trudelte ich in der heimischen Wohnung ein.
Wir haben daheim in Ruhe den Döner vertilgt. Fazit: Sehr lecker. Aber die Zeiten, wo ein Döner 4,50 oder 5 EUR gekostet hat, sind vorbei. Für Schatz' Standard Döner waren 7 EUR fällig. Für meinen Yufka sogar 7,50 EUR. Das Baklava konnte ich auch nicht gut ignorieren. Daher gab es zum Dessert für jeden noch 2 Stücke Baklava. Eines mit Walnuss und eines mit Oreo :-)
Auf der Waage war ich vorher natürlich auch noch. Leider nur 200 g weniger. Am Tag vorher wäre es ein ganzes Kilo gewesen :-/ Egal. Weg ist weg und aktuell also 109,2 kg :-)
 
Und dann mussten wir um 17:50 Uhr schon wieder los :-/ Am liebsten hätte ich mich auf der Couch lang gemacht. Wir wollten mit der Bahn fahren, denn sowohl am Abholort als auch bei S herrscht Parkplatzmangel. Leider war die Betriebsstörung durch den Unfall noch im vollen Gange. Wir standen fast 20 Minuten an der Haltestelle in der Kälte und wären niemals auch nur ansatzweise pünktlich am Treffpunkt gewesen. Daher sind wir wieder zurück und nahmen das Auto.

Wir kamen einigermaßen pünktlich am Treffpunkt an und waren überrascht, als noch weitere Helfer eintrudelten. Wir dachten, wir wären die einzigen. Zumindest hatte S mit keinem Wort erwähnt, dass noch mehr Leute kommen würden. Und seien wir mal ehrlich: Es ging ja auch nur um ein einziges Bett. Kein Wunder, dass die Terminkoordination dermaßen chaotisch ablief. Und 6 Helfer für ein einziges Doppelbett fand ich eigentlich auch völlig übertrieben. Egal. Jeder lief 2-3 Mal, dann war das bereits demontierte Bett verladen.
 
Wir hatten einen Berufskraftfahrer im Trupp. Der hatte sich direkt angeboten, den vollen Transporter - ohne gesicherte Ladung! - zu S zu fahren und dort auch in die enge Parklücke zu bugsieren. Pustekuchen! Wir hatten die Rechnung ohne S gemacht. Sie rückte den Schlüssel partout nicht heraus, wollte keinen Beifahrer und so fuhren 6 Helfer mit 3 Autos zu S und warteten dort ziemlich lange in der Kälte, bis S auch endlich im Schneckentempo eintrudelte.

Während wir alle dort standen, unterhielten wir uns natürlich - auch über S. Die Frage kam auf, wer von uns denn schon alles mal in S's Wohnung gewesen wäre. Wir waren alle schon mal drin. Bei allen war es eine Ewigkeit her. Alle hatten ähnliche Erfahrungen mit S gemacht. Wir waren auf einen schlimmen Anblick vorbereitet. Und wir waren uns alle einig: S ist lieb und nett, eine gute Freundin, wenn auch manchmal anstrengend, chaotisch und nervig. Und: Sie braucht eigentlich dringend Hilfe.

Als S den Transporter dann - statt in der Parklücke direkt vor der Haustür, 20 m weiter total schief im Halteverbot abgestellt hatte - lief jeder wieder 2-3 Mal und das Bett war oben im 3. Stock.

Schatz und ich waren zuletzt vor gut 15 Jahren bei S Zuhause. Danach ließ sie uns nicht wieder rein. Kam immer gerne zu uns. Damals war es schon ein bisschen - naja, ziemlich! -  chaotisch und unaufgeräumt, aber zumindest war es sauber. Als ich am Freitagabend in S's Wohnung kam, und sie sich dauernd für ihre "Unordnung" entschuldigte, musste ich mir ehrlich das Heulen verkneifen. Wie kann man nur soooo leben? Wie kann man sich wohlfühlen? Das ist niemals gesund! Weder physisch noch psychisch.

Ich hab schon Messi-Wohnungen im TV gesehen. Da war der Plunder oft bis zur Decke aufgestapelt. Bei S war es nicht so hoch ("nur" halbe Raumhöhe)...aber Flächendeckend! Ein normales Leben in diesem riesigen Müllberg ist nicht möglich. Das Wohnzimmer war VOLL. Ein kleiner schmaler Laufgang führte zum Sofa. Ob sie an den noch zu sehenden Schrank oder ans Fenster kommt, kann ich nicht sagen. Aber allein der Gedanke, wie sie in all diesem Müll und Dreck allein auf der versifften Couch sitzt... 

Denn, obwohl es in ihrer Wohnung tatsächlich nicht gestunken hat, keine Viecher irgendwo sichtbar rumgekrabbelt sind, war es DRECKIG. Jedes Teil war zentimeterdick mit Staub bedeckt! Der Boden fleckig. Das Bad war noch recht begehbar. Aber die Wohnungstür blieb kaum richtig offen, weil ein Stapel Bücher (?) dahinter sie immer wieder zu drückte. 

S erzählte, um den Weg von der Wohnungstür, am Wohnzimmer vorbei ins Schlafzimmer einigermaßen frei zu bekommen, hätte sie 3 Tage (!) geräumt. Das Schlafzimmer ist aktuell der einzige saubere und renovierte Raum in der kleinen Wohnung. Dort sah es super aus. Bis auf die an der Wand aufgereihten toten Pflanzen. Und die waren alle richtig tot. Selbst jemand mit dem ultimativen grünen Daumen könnte den armen Dingern kein Leben mehr einhauchen. Aber sie standen da...weshalb auch immer...

In der Küche war es dunkel. Man konnte also nur schlecht einen Blick vom Flur aus hineinwerfen. Aber außer Müll, der sich über den gesamten Boden auf halbe Raumeshöhe aufstapelte, hat man eh nichts gesehen. Ich bezweifle, dass sie da drin Essen zubereiten kann. Oder, das ist das Zeug, dass sonst im Flur steht. Ich weiß es nicht. Und ich hab auch nicht gefragt.

Weil man wirklich nur im Schlafzimmer stehen konnte und wir uns irgendwann alle nur im Weg standen, sind 4 von den 6 Helfern direkt wieder abgezogen. Unter anderem wir. Es hätte keinen Platz gegeben, um sich dort aufzuhalten. Ich hätte mich auch gar nicht weiter aufhalten wollen. Selbst wenn in dem ganzen Gerümpel irgendwo hätte noch Stühle auftreiben können. Wir waren max. 15 Minuten in Ihrer Wohnung, bevor wir wieder gingen.

Auf der Heimfahrt merkte ich dann schon, dass es mir richtig mies ging. Meine Hausstauballergie! Alles bizzelte und kribbelte und meine Augen tränten. Ich hab daheim direkt eine ganze Tablette von meinem Allergiemittel eingeworfen. Aber es half nicht viel. Die Nase ging immer mehr zu, die Augen verklebten regelrecht. Ich freute mich schon auf die Nacht. Auch Schatz bekam, mit leichter Verspätung, einen nicht enden wollenden Niesreiz, der auch erst mit der Einnahme seines Allergiemedikaments nachließ.

Wir haben später nochmal kurz mit S gesprochen, gefragt, ob der Aufbau des Bettes noch geklappt hätte. Ja, alles prima. Sie entschuldigte sich nochmal für die "Unordnung", Bedankte sich für die Hilfe und sagte im selben Atemzug: "Ich bin ja kein Messi. Ich bin nur unordentlich und faul." Sicher, es gibt noch schlimmere Fälle. Aber: Sie IST ein Messi! Punkt. Und so lange sie das nicht einsieht und solange sie nicht einsieht, dass sie das nicht alleine schafft und sie (professionelle) Hilfe dringend braucht, kann ihr auch keiner helfen. Denn, man kann einem Menschen nicht helfen, der keine Hilfe will. Und das ist sogar noch fast das Schlimmste an dieser Sache. Sie sieht das alles nicht so, wie alle anderen es sehen. Wie so eine Art "Betriebsblindheit". 

Wir sind nur alle froh, dass sie keine gammeligen Lebensmittel, Haustiere und Ungeziefer in dem Müllberg hat. Der Rest liegt an ihr. Wir sind da, wenn sie um Hilfe bittet. Aber bis das soweit ist...? Ob es überhaupt mal soweit kommt...? Ich fand es schrecklich. Sie tut mir leid. Ich würde gerne was tun. Aber je mehr man versucht, ihr Hilfe angedeihen zu lassen, desto mehr zieht sie sich zurück. Also, warten wir ab. Auch wenn es schwer fällt. Ich werde eine Weile brauchen, um das zu verdauen.

Und am Wochenende? Naja, irgendwie ist Petrus auf meiner Seite. Ich hab zwar Geburtstag und würde gerne einen Ausflug bei Sonnenschein unternehmen, aber es soll beide Tage schütten wie aus Eimern. Zeit genug, die zwei verpassten Häkeltage (Donnerstag und Freitag) nachzuholen :-D Immerhin hat ein kleines Mädchen bald Geburtstag. Der erste in der neuen Heimat :-)






Die KW 5 in kurz:
Samstag: 4.246/1.800 kcal, 10.671 Schritte
Sonntag: 3.354/1.800 kcal, 3.153 Schritte
Montag: 2.730/1.800 kcal, 5.480 Schritte
Dienstag: 2.838/1.800 kcal, 5.547 Schritte
Mittwoch: 2.795/1.800 kcal, 6.526 Schritte
Donnerstag: 2.836/1.800 kcal, 7.028 Schritte
Freitag: 2.872/1.800 kcal, 8.241 Schritte

Abnahme: -200 g

Mittwoch, 1. Februar 2023

Gruselig und/oder Genial? #40

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Hallo und herzlich Willkommen zum 40. Gruselig und/oder Genial von Heidi und mir :-) Hier zeigen wir euch immer am ersten Mittwoch im Monat ein gruseliges und/oder geniales Fundstück.
 
Zu meinem heutigen Fundstück wurde ich ehrlicherweise von einer anderen Bloggerin inspiriert. Denn ich fand es in meiner Küche - und es ist wahrlich gruselig. Zumindest für mich! Denn irgendwie komme ich mir dabei in bisschen veralbert vor.
 
Wovon ich rede? Na, von meinen heißgeliebten Gewürzdöschen! Kapiert ihr nicht? Okay, ich erkläre es euch.
 
Ich LIEBE Gewürze am Essen. Und ich stehe (eigentlich) total auf so Gewürzmischungen. Grundsätzlich finde ich die total genial! Ich habe zwar nicht viele, aber ein paar, die ich seit Jahren immer wieder gerne (nach)kaufe. Und ehrlicherweise habe ich mir bei Gewürzmischungen bisher kaum Gedanken über "versteckte Inhaltsstoffe" gemacht. Ich meine: Es sind GEWÜRZE! Teilweise in Bio-Qualität. Da kann man doch nichts falsch machen, oder?
 
Naja...
 
Also, kürzlich las ich bei Ingrid, der Pfälzerin von ihrer Ernährungsumstellung und wie sie versteckten Zucker in Lebensmittel aufspürt. Klar, dass Zucker sich in fertigem Brot, Fix-Tütchen und Fertig-Essen versteckt, weiß wohl jeder. Aber sie fand unnötigen Zucker auch in Gewürzmischungen. Und das fand ich verblüffend. Denn darüber hatte ich mir ehrlicherweise wirklich noch nie Gedanken gemacht. 
 
Ich war neugierig und checkte daher auch die Gewürzmischungen, die ich wirklich sehr gerne benutze und war.... erschrocken! Und verwirrt. Seht her:
Wir essen gerne mal ein gutes Steak. Und ich fand diese Mischung für unsere Steaks immer sehr gut. Über den genauen Inhalt hab ich mir ehrlich nie Gedanken gemacht. Aber diese Gewürzmischung besteht zu einem VIERTEL aus Zucker! Hallo? Das ist eine Gewürzmischung für FLEISCH! Mein gesunder Menschenverstand wäre bewusst niemals auf die Idee gekommen, mein Steak mit Zucker zu würzen! Ich bin ehrlich gesagt ziemlich sprachlos. Ich mag diese Mischung. Aber wenn die Dose leer ist, werde ich sie wohl nicht mehr ersetzen. Welcher "normale" Mensch wirft schon Zucker auf sein Steak?! Wegschmeißen, wie Ingrid es mit vielen ihrer Gewürzmischungen getan hat, bringe ich allerdings nicht über mich. Denn so eine Dose kostet locker um die 5 EUR. Daher wird sie jetzt auch aufgebraucht und einfach nicht mehr gekauft. Schade. Aber ich will wirklich keinen Zucker auf dem Fleisch. Das ist doch irre!
Das Gleiche bei meinem geliebten Bratkartoffel-Gewürz. Ich liebe es - werde es aber auch nicht wieder kaufen. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, dass ich mir mit dieser Würzmischung Zucker in die Bratkartoffeln packe. Da hat der doch wirklich nichts zu suchen! Diese Würzmischung besteht auch zu 14 % aus Zucker :-/

Die nächste Gewürzmischung hatte Schatz für mich mitgebracht, weil er wusste, dass ich die Gewürze von Just Spices total gerne mag. Aber auch hier:
Ein FÜNFTEL dieser Gewürzmischung besteht aus Zucker. Und was mir hier noch besonders fies auffällt: Zucker (19 g auf 100 g) und Salz (24,5 g auf 100 g) haben einen ähnlich hohen Anteil, aber im Gegensatz zum Salz steht der Zucker (offensichtlich!) überhaupt nicht oben in der Zutatenliste! Wer jetzt nur die Zutatenliste liest, denkt, es ist kein Zucker enthalten. Auch bei meinem Bratkartoffelgewürz ist Zucker nicht in der Zutatenliste aufgeführt! Das darf doch nicht erlaubt sein, oder?

Habt ihr euch schonmal über versteckten Zucker in Gewürzen Gedanken gemacht? Ich gebe zu, ich bisher nicht. Und daher fühle ich mich gerade doch ein bisschen verarscht. Und ich komme mir dumm und naiv vor.

Ich möchte nicht komplett auf (zusätzlichen) Zucker verzichten. Und ich werde auch weiterhin, einfach weil's mal schnell gehen muss, auf Fertigprodukte zurückgreifen. Aber ich werde in Zukunft deutlich mehr darauf achten, wo wieviel Zucker unnötig beigemischt ist. Denn mal ehrlich: Würde sich einer von euch freiwillig Zucker auf's Fleisch oder in die Bratkartoffeln packen? Ich denke eher nicht.

Daher finde ich mein Fundstück wirklich gruselig. Was sagt ihr? Wart ihr euch dessen bereits bewusst, oder seid ihr genauso überrascht wie ich?

Was Heidi heute für uns hat, weiß ich nicht. Aber ich bin neugierig und gehe jetzt direkt mal gucken. Ihr wollt mit? Na, dann folgt mir ⇒KLICK!