Sonntag, 21. Januar 2024

Wunschgewicht: KW 3 - 2024

[Dieser Beitrag kann indirekt Werbung ohne Auftrag enthalten, durch Markennennung, Ortsnennung oder Verlinkung]

 
 
Samstag hat uns der Wecker um 8:30 Uhr geweckt. Kaum 45 Minuten, nachdem wir aus dem Bett gepurzelt waren, klingelte der Paketdienst und brachte unsere Kochbox.

Wie gesagt, dort ist gerade Veganuary (Veganer Januar). Ich hab nicht nur das bestellte Lachsfilet-Imitat erhalten, sondern auch noch eine Probe: Veganer Milchreis auf Kokosbasis. Kokos mag ich. Daher freu ich mich drauf, den zu testen. Der vegane Fisch sieht optisch zumindest recht nah am Original aus. Mal gucken, wie sich der Geschmack am Ende entpuppt.

Leider fehlten auch mal wieder zwei Zutaten. Bei einem Gericht das Feigen-Chutney und beim anderen die Avocado. Avocado ist schnell gekauft. Und das Chutney lasse ich einfach weg. Bratwurst schmeckt auch mit 0-8-15 Senf.

Nach dem Frühstück hab ich abgewaschen und Schatz hat sich um die Wäsche gekümmert. Ich hab mich eine Weile im Bloggerland herumgetrieben, das Buch fertig gelesen (Teil zwei und drei auch direkt bestellt) und dann war es auch schon wieder fast Abend.
Zum Abendessen gab es Hackbällchen in Pilzrahm und dazu Kartoffel-Möhren-Püree mit Frühlingszwiebeln drin.
 
Sonntag haben wir ohne Wecker ausgeschlafen. Ich hab tatsächlich erst um 10 Uhr das Bett verlassen. Nach dem Duschen bekam Schatz gleich den Strubbel vom Kopf geschoren. Jetzt sieht er wieder gescheit aus :-D
Mittags gab es Bratwurst und Kartoffelpü mit Spinat drin. Dazu ein Sauerkraut mit Apfel und Zwiebeln was ich mega lecker fand. 

Den Nachmittag verbrachte ich häkelnd und der Weihnachtsbaum wurde auch endlich abgeschmückt und wieder verpackt. Unsere Wohnung ist nun komplett entweihnachtet. Der Vorteil vom Kunstbäumchen: Er kann stehen bleiben, bis es MIR passt ihn abzubauen ;-)
Abends haben wir dann das vegane Lachs-Imitat probiert. Auf einer Laugenstange wurde Guacamole verteilt, oben drauf der Fake-Fisch, Zwiebelringe und ein paar Kapern. Fertig. Es sah verdammt gut aus!
 
Ich hab ein Stück "Lachs" pur probiert. Wer den Geschmack von Lachsfilet erwartet, wird enttäuscht werden. Da wurde nichtmal ein Versuch unternommen, es ähnlich schmecken zu lassen. Irgendwie schade. Andererseits gut. Denn was hätte da alles zugesetzt werden müssen, um Pflanze nach Fisch schmecken zu lassen?
Der Fake-Lachs war aus Weizenprotein und selbst ohne alles durchaus lecker! Nach der Geschmackskatastrophe mit den Erbsenprotein-Bratwürstchen im letzten Jahr hat mich das tatsächlich positiv überrascht. Eines der besten veganen Ersatzprodukte, die ich bisher getestet habe :-) Und ja, das würde ich tatsächlich wieder kaufen. Auch das Gefühl im Mund beim Essen war durchaus vergleichbar mit echtem Fisch. Sogar der Mann fand's gut. Taste Test definitiv bestanden.

Aber dauerhaft werden solche Ersatzprodukte nicht bei uns einziehen. Man sollte auf diese hochverarbeiteten Alternativen/Lebensmittel weitestgehend verzichten und es ist schon komisch, dass man in der Zutatenliste tatsächlich ein "Ding" findet, das auch in Tapetenkleister zu finden ist :-/ Laut Verbraucherzentrale ist das Zeug (Methylcellulose / E461) nicht wirklich schädlich und von der EU in unbegrenzter Menge in Lebensmitteln sogar zugelassen. Aber ein zu viel davon hat offenbar abführende Wirkung ;-)

Montag las ich beim Frühstückstee die Nachricht, die Mama noch spät am Abend geschrieben hatte (da lag ich schon im Bett). Opa's Zustand hat sich seit Sonntag verschlechtert. Laut meines Onkels sollte man sich wohl auf die nächsten Tage einstellen. Also, keine Wochen mehr. 

Opa sah ja vor 2 Wochen schon mehr tot als lebendig aus. Ich bin froh, dass ich mich verabschieden konnte. Und nun hoffe ich - für ihn und für uns alle - dass dieses Dahinsiechen bald beendet ist. Der Tod ist nicht so nett wie im Fernsehen immer gezeigt wird. Man hockt sich für gewöhnlich nicht einfach in den Sessel, macht die Augen zu und das war's dann. Das wünscht man sich. Aber meistens sieht es dann doch anders aus. Zumindest, wenn man ein hohes Alter erreicht hat.

Im Büro war es ruhig. Chefe hatte erst Mittags einen Termin für die Physio und hat sich daher den Vormittag über nicht wirklich blicken lassen. Vielleicht auch, weil SIE da war.

Es war wärmer geworden. Nur noch um die 0 Grad statt -6. Aber es war dunkel und grau und das Telefon blieb still.

Auf dem Heimweg war ich noch einkaufen. Bei dem Abendessen für Dienstag wurde die Avocado nicht mitgeliefert und Brot war auch aus.
Zum Abendessen gab es Fisch mit Süßkartoffelpüree, Brokkoli und Gurken-Kiwi-Salat. Gurkensalat mit Kiwi hätte ich im Leben nie selbst kombiniert und war daher super überrascht, wie saulecker das war. Süßkartoffelpü hab ich schon öfters gemacht. Bisher aber immer mit Zimt gewürzt. Dieses hier war mit Harissa und Limette verfeinert und schmeckte mir auch sehr gut. Das muss ich mir unbedingt merken!

Dienstag als ich aufstand und einen Blick auf's Handy warf, war da die Nachricht... Mein Onkel schrieb mir um 5:20 Uhr eine WhatsApp, dass Opa gerade gestorben war. Drei Wochen hat sein Sterben nun gedauert. Jetzt hat er es geschafft. Ich bin sowohl traurig, als auch erleichtert. Und ich bin froh, dass ich mich vor 2 Wochen noch verabschieden konnte.
Wenn das "Drumherum" bei ihm genauso schnell geht wie bei meiner Oma, dann fahren wir in gut zwei Wochen schon wieder ins Sauerland. Aber Opas Beerdigung wird definitiv was richtig Großes. Allein schon wegen der ganzen Vereine, in denen er drin war und... weil's bei der mütterlichen Seite der Familie schon immer etwas "pompöser" war. 

Sobald wir wissen, wann die Beerdigung stattfindet, müssen wir Urlaub beantragen. Für Schatz gibt es ja eh keinen Sonderurlaub für den "Schwieger-Opa" und für mich auch nicht. Großeltern sind Verwandte zweiten Grades. Da gibt es keinen gesetzlich geregelten Sonderurlaub. Also muss ich normalen Urlaub einreichen oder meinen Hausarzt bequatschen, dass er mich für die Tage krank schreibt.

Als ich im Büro angekommen war, hab ich den Jungs ihre Aufträge für den Tag gegeben und als sie weg waren, erstmal ne Runde geheult. Chefe ließ sich auch erst gegen Mittag blicken. Da hatte ich mich schon wieder gefangen.

Schatz hatte am Dienstag frei wegen Arzttermin. Der Termin war so blöd gelegt, dass sich vorher und nachher arbeiten nicht wirklich gelohnt hätte, daher hat er Urlaub genommen. Immerhin war er daheim fleißig und als ich nach Hause kam, konnte ich in der Küche direkt loslegen.
Zum Abendessen gab es Hühnchen-Avocado-Bowl mit Quinoa. Und noch während ich am Kochen war, klingelte mein Handy. Papa rief an, um mir den Beerdigungstermin durchzugeben. Bereits in zwei Wochen ist es soweit. Scheinbar hat mein Onkel (der Bestatter) ein paar Strippen gezogen.

Mittwoch war ich immer noch etwas neben der Spur. Ich hab meinem Urlaubszettel also noch einen weiteren Tag hinzugefügt und weil Chefe sich am Nachmittag endlich mal blicken ließ, hab ich ihm das direkt gesagt und schupps war der komplette Urlaubsantrag unterschrieben.

Ein halber Freitag für die Anreise zur Beerdigung, ein halber Freitag für die Anreise zum ersten Geburtstag meines Patenkindes und ein halber Tag für die Anreise zum Mädelswochenende. Ich war erleichtert...und gleichzeitig graut mir vor der vielen Fahrerei in so kurzer Zeit. Vor allem beim aktuellen Wetter. Gut, letzteres wird ja hoffentlich nicht so bleiben.

Denn am Mittwochmorgen hätte ich mich auf dem Weg zur Arbeit mehrmals fast auf die Fresse gelegt. Es war sauglatt! Zum Glück nicht durchgehend und so heftig wie vor einem Jahr. Aber es hat gereicht. Vorm Haus und bis zum Gemüsehändler war super gestreut. Da lief es sich normal. Danach bis zur Haltestelle war es eine einzige Rutschpartie und selbst auf dem Bahnsteig hätte ich mich fast lang gemacht.

In der Stadtmitte ist Kopfsteinpflaster. Das ist bei normaler Nässe schon tückisch. Also stieg ich woanders um. Aus der Bahn raus, zwei Schritte und in die nächste Bahn wieder rein. Fertig. Und an der Haltestelle waren sowohl Reste von Streusalz als auch Kies zu finden. Perfekt.

An der Haltestelle am Büro hab ich es kaum heil aus der Bahn geschafft. Zum Glück hab ich mich an der Tür festhalten können. Sonst wäre ich wieder geflogen. Die 200 m bis zum Büro waren eine einzige Katastrophe. Ich hab es irgendwie bis zum Grünstreifen hinter den Parkplätzen geschafft. Aber halb gefrorener Matsch ist genauso kacke wie Glatteis - für euch getestet ;-) Und um über den Parkplatz zu kommen, hab ich mich an den schon parkenden Autos entlang gehangelt.

Ansonsten lief der Tag völlig ereignislos ab. Besonders weil SIE sich auch nicht blicken ließ. Vielleicht war es ihr zu glatt. Der Heimweg war voll einfach, denn im Laufe des Tages hatte es sich auf satte 10 Grad erwärmt. Nix mehr mit Eis und Schnee. Ich war nach der Arbeit in der Stadt unterwegs, hab ein Geschenk für's Patenkind in Auftrag gegeben, war einkaufen und hab noch eine Geburtstagskarte besorgt.
Daheim gab es Spaghetti mit Tomatensoße und Basilikum-Frischkäse. War lecker und echt schnell gemacht.

Donnerstag hab ich den Mann morgens einfach im Flur stehen lassen. Wir hatten uns am Frühstückstisch unterhalten. Er hat wieder irgendwelchen egoistischen Müll vom Stapel gelassen und bevor ich anfangen konnte deswegen wieder in Tränen auszubrechen, bin ich zur Arbeit gegangen. Viel zu früh. So ein Arsch!
 
Ich hab im letzten dreiviertel Jahr gleich 3 Menschen verloren, dir mir wichtig waren. Zwei davon in den letzten 4 Wochen! Nur weil ich (die meiste Zeit) funktioniere, heißt das nicht, dass es mir gut geht. Die neue Küche wird teurer als ich gehofft und erwartet hatte, das Jugendamt sitzt uns weiter im Nacken und am Freitag kommt die fette Rechnung von der Autowerkstatt (sie schätzen so um die 1.300 EUR). Heißt: Die finanzielle Situation bleibt weiterhin sehr angespannt. Und irgendwie hab ich (zu oft) das Gefühl, das alles interessiert ihn einen Scheiß.
 
Aktuell bin ich emotional und seelisch einfach ziemlich durch und der Mann hat keine anderen Probleme, als dass wir im Sommerurlaub eine FeWo nehmen, statt nochmal bei meinem Vater zu pennen, nur weil sich die beiden BlödMÄNNER auf dem Porzellanthron immer ins Gehege kommen. Die FeWo würde aber auch rund 600 EUR kosten und ich hab - bis das mit der Küche und allem anderen geklärt ist, JETZT noch absolut keine Ahnung, ob wir uns dieses Manöver in diesem Sommer überhaupt schon leisten können. Ja, das war mal im Gespräch. Aber es war nie die Rede davon, das SOFORT in die Tat umzusetzen. In Anbetracht meiner seelischen Verfassung war ich daher am Donnerstagmorgen kurz davor einen Mord zu begehen.

Passend zur Stimmung wäre ich auf dem Weg ins Büro fast vom regionalen Linienbus umgenietet worden. Der Fahrer ist einfach bei rot über die Ampel gerauscht...hat nichtmal versucht zu bremsen. Ich hab mir vor Schreck fast in die Hose gemacht. Das war verdammt knapp, denn ich hatte schon einen Schritt auf die Straße gemacht. Ich weiß, wieso ich auch als Fußgänger nie Kopfhörer trage, wenn ich unterwegs bin. Denn dann hätte ich den schneller werdenden Bus wohl nicht gehört und wäre einfach weiter gegangen. Immerhin hatte ich ja schon ein paar Sekunden grün.

Mein Herz raste noch, als ich am Schreibtisch saß. Der Arbeitstag verging ereignislos. Ich kam morgens mit 12 Grad, Sturm und Dauerregen im Büro an, hatte recht wenig zu tun, Chefe ließ sich auch nicht blicken und zum Feierabend fuhr ich bei 0 Grad und Schneegestöber wieder nach Hause. Von den zwei heftigen Temperaturschwankungen innerhalb von 24 Stunden hatte ich Kreislaufprobleme und rasende Kopfschmerzen.
8 Stunden zuvor waren es noch +12 Grad!
Natürlich wollte der Mann daheim den Vorfall vom Morgen noch zu Ende diskutieren. Er wirkt eifersüchtig, wenn ich mir mal was gönne zwischendurch (auf das ich auch sparen muss) und vergisst dabei irgendwie ständig, dass ich besser sparen kann als er. Ich muss nämlich keinen Unterhalt zahlen. Wir verdienen fast gleich viel und teilen uns alle Kosten. Aber trotzdem stehen mir rund 300 EUR jeden Monat mehr zur Verfügung als ihm. Und das Meiste davon wird weggelegt - für wenn es mal eng wird!
 
Und immer wenn ich ihm dann sage, dass das nicht mein Problem ist, weil ich mich ja nicht ungewollt fortgepflanzt habe, dann meint er nur: "Da kann man ja jetzt auch nichts mehr dran ändern!". Ja. Sicher kann man das nicht. Aber darum muss er trotzdem Unterhalt zahlen und sich halt "Privatvergnügen" verkneifen. Ich habe keine Lust, ihm sein Hobby zu finanzieren. Ihn finanziell zu unterstützen, wenn es notwendig ist: JA! Aber nicht für "unnötigen Scheiß". Irgendwie kapiert er's nicht. Ich habe keine Ahnung, wie oft wir diese Diskussion schon geführt haben. Das Ende ist immer das Gleiche. Er ist eingeschnappt, weil er sich nichts leisten kann was nicht mit Lebenshaltung zu tun hat. Das hätte er sich vielleicht vor 17 Jahren genauer überlegen müssen.
Zum Abendessen gab es libanesischen Brotsalat. Und Mann, war der lecker! Außerdem hat er erstaunlich gut satt gemacht. Der Salat wird quasi lauwarm gegessen, weil ein Teil kalt und ein Teil aus Pfanne und Backofen zusammengewürfelt wird. Ich fand's klasse.

Abends habe ich kurz mit Oma telefoniert. Sie hält sich tapfer. Dabei hab ich erfahren, dass mein Cousins M und der Orgel-Cousin auch kommen werden. Denn der Orgel-Cousin will unbedingt die Orgel spielen. Die Reste des vor 2 Jahren aufgelösten Männergesangsvereins werden auch was singen... ich bin schon leicht vorgenervt. Das wird ewig dauern. Und mit beidem kann ich leider nicht viel anfangen. Ich mag weder Orgelmusik noch diesen Gesangverein. So ein richtig guter gemischter Chor. Ja! Aber die alten Herren waren jetzt nicht so meins ;-) Und dann befahl Oma noch: "Hör mal, wenn das Wetter nächste Woche genau so ein Mist ist wie im Moment, dann bleibt ihr gefälligst mit dem Arsch zuhause! Ich will nicht, dass ihr nur wegen einer Beerdigung noch einen Unfall habt und bin auch nicht böse, wenn ihr nicht kommen könnt.". Wir werden sehen. Aber aktuell sieht es so aus, als würde das Wetter sich wieder etwas "normalisieren".

Freitag war ein netter Wintertag. Bäume und Grünflächen waren leicht eingepudert. Ab und an lugte ein Fetzen blauer Himmel hervor, die Straßen waren frei und glatt war es auch nicht.

Im Büro ist immer noch tote Hose. Ich hätte noch gut was zum Wegarbeiten für die Herren, aber nicht bei Sturm und Regen oder Schnee und Eis. Und im Moment haben wir beides im Wechsel...ohne mal trocken und frostfrei dazwischen.

Da Chefe sich kaum blicken lässt, kommen auch keine neuen Aufträge rein. Das macht das Arbeiten schon fast etwas öde. 
Zum Abendessen gab es vegane Cordon-Bleu (war eine Empfehlung von einem lieben Bekannten) und dazu Kartoffelpü und Schwarzwurzeln.
Mein Bekannter ist von den veganen Cordon-Bleu total begeistert gewesen und meinte, die mag er inzwischen fast lieber als die echten. Ich persönlich fand sie auch richtig gut, aber "nur" gleichwertig. Nicht unbedingt besser als das Original. Aber eine gute Alternative, geschmacklich top und daher eine klare Empfehlung von mir :-D

Auf der Waage war ich auch. Es ist ja Freitag! Am Donnerstag blitze die 4 schon kurz auf. Daher war ich auf das offizielle Ergebnis schon total gespannt. Natürlich war die 4 nicht zu sehen. Knapp daneben ist halt doch vorbei ;-) Dennoch verkünde ich 900 g weniger und damit aktuell 105,1 kg.

Und am Wochenende? Nach laaaaaanger Zeit, ist mal wieder Einkaufen angesagt. Schade. Ans nicht einkaufen müssen könnte ich mich glatt gewöhnen ;-) Danach geht's zu SchwieMu.
 
Sonntag wollte ich gerne mein Bücherregal mal ausmisten. Das quillt nämlich schon länger über und ich hab in den letzten Wochen verdammt viel gelesen, um aus dem Gedankenkarussell herauszukommen. Leichte Lektüre. Keine Thriller oder Krimis. Tatsächlich hab ich in den letzten Wochen einen Faible für düstere (und lustige) Liebesschmonzetten entwickelt. Das hätte ich mir ja selbst nicht zugetraut. Aber etwas Schnulz und Aktion mit garantiertem Happy End war für mich tatsächlich eine gute Ablenkung.




Die KW 3 in kurz:
Samstag: 3.707/1.800 kcal, 2.707 Schritte
Sonntag: 3.375/1.800 kcal, 3.862 Schritte
Montag: 2.105/1.800 kcal, 5.357 Schritte
Dienstag: 2.126/1.800 kcal, 4.986 Schritte
Mittwoch: 2.146/1.800 kcal, 6.814 Schritte
Donnerstag: 1.887/1.800 kcal, 4.936 Schritte
Freitag: 2.157/1.800 kcal, 5.118 Schritte

Abnahme: -900 g

Samstag, 13. Januar 2024

Wunschgewicht: KW 2 - 2024

[Dieser Beitrag kann indirekt Werbung ohne Auftrag enthalten, durch Markennennung, Ortsnennung oder Verlinkung]

 
 
Samstag bin ich wieder um 9 Uhr aufgestanden. Ich hab meine Klamotten gepackt und noch ein paar Reste vom "Leichenschmaus" zum Frühstück verputzt. Danach waren noch 4 Stückchen Kuchen übrig, die sich meine Eltern am Nachmittag zum Kaffee aufteilen wollten.
Um 10:15 Uhr fuhr Papa mich wieder zurück zum Bahnhof in Korbach und ich trat die Heimreise an.
Die Rückfahrt klappte genauso reibungslos wie die Hinfahrt. Lediglich die Lärm- und Geruchsbelästigung im RUHEabteil des ICE war ziemlich nervig. Ich hatte bei der Platzreservierung nicht so gut aufgepasst und direkt hinter den 4er-Tischen gebucht. Natürlich saßen da zwei Familien dran. Während die eine (Eltern mit einem kleinem Jungen und einem größeren Mädchen) absolut ruhig war, war die andere (Mutter mit drei Jungs im Grundschulalter) eine total Katastrophe. Die Jungs hatten bei 7 Grad Außentemperatur und min. 20 Grad im Zug dicke Winterstiefel an und waren diese gerade am auziehen, als wir in Kassel einstiegen. Der "Duft" von drei Paar ungewaschenen Jungs-Käsefüßen erfüllte in Sekunden den halben Waggon. IGITT!!! Der Zweitälteste war am lautesten und seine Lieblingsworte - die er alle paar Sekunden wiederholte - waren: "Da, guck!". Ich hätte ihn am liebsten geknebelt. Und die Bande fuhr bis Freiburg mit :-/ Da war ich fast froh, dass ich mein Buch bereits ausgelesen hatte. Bei dem Krach hätte ich mich eh nicht auf's Lesen konzentrieren können. Von daher, Kopfhörer rein, Musik an, Nervensägen aus. Wäre cool gewesen, wenn es sowas auch für die Nase gegeben hätte. Zum Glück wird man irgendwann wirklich Geruchsblind!

Als wir in Frankfurt waren, schrieb ich gerade meiner Bekannten aus Brighton eine Nachricht (auf Englisch natürlich). Eine junge Frau kam vorbei (gerade eingestiegen), sah das und quatschte mich direkt auf Englisch an, ob der Platz noch frei wäre und wo sie hier ein Ticket kaufen könnte. Ich hab ihr gesagt, dass sie im Zug kein Ticket kaufen kann, dass sie das vorher hätte machen müssen, oder jetzt noch schnell per App. Die App hatte sie aber nicht. Ich hab ihr gesagt, sie soll mal die Zugbegleiter suchen und die fragen, was man nun machen kann/muss. Sie ließ ihre Klamotten bei mir und kam kurz drauf wieder...die Zugbegleiterin im Schlepptau.
Wir hatten eine nette zweisprachige Unterhaltung. Und am Ende hab ich über die App das Ticket für das Mädel gekauft und sie hat mir den Ticketpreis in bar gegeben. Ich hatte keine Ahnung, dass das erlaubt ist, da ja bei der Buchung über die App MEIN Name auf dem Ticket steht. Aber die Zugbegleiterin meinte, das sei kein Problem. Wenn beim Personalwechsel jemand fragen würde, sollten wir es eben erklären. Sie hat sich noch bei mir bedankt, dass ich der jungen Frau sofort geholfen habe. Das käme leider nicht mehr sehr oft vor. Das Mädel musste nach Offenburg und blieb dann auch sicherheitshalber neben mir sitzen.
Gegen 17:30 Uhr war ich wieder Zuhause. Ich hab den Koffer ausgepackt und die Familie angerufen, dass ich wieder daheim bin. Anschließend haben wir Pizza bestellt und es uns noch ein paar Stunden auf der Couch gemütlich gemacht.
 
Sonntag hab ich fast bis 10 Uhr geschlafen. Wir haben geduscht, gefrühstückt und im Laufe des Tages haben zwei Maschinen Wäsche ihre Runden gedreht und das bisschen Abwasch der letzten Tage wurde erledigt. 

Der Tag war trübe, grau und nass und wir haben alles gemütlich angehen lassen. Mein letzter freier Tag, denn ab Montag musste ich ja auch wieder arbeiten.
 
Da unsere Kochbox am Freitag storniert wurde, statt geliefert zu werden...Danke, HelloFresh!... gab es am Sonntagabend unser Notfall-Essen aus dem Vorrat. Eine Dose Wildschweinragout mit Spätzle.
Ich hatte auf den letzten Drücker für Dienstag eine neue Box bestellt und hoffte, die würde auch tatsächlich geliefert. Sonst müsste ich nach dem ganzen Chaos mit der Kurzreise, der Beerdigung und des Feiertags am Samstag noch nach der Arbeit den Wocheneinkauf erledigen müssen. Dazu hatte ich mal so gar keinen Nerv.

Montag hatte mich dann leider schon der Alltag wieder. Der Wecker klingelte um kurz nach 6 Uhr und die 14 Tage Urlaub fühlten sich an, als hätte ich sie nie gehabt.

Der Arbeitstag verlief recht ruhig. Auf dem AB waren lediglich 5 Nachrichten, wobei bei 2 Nachrichten nichts aufgesprochen, sondern nur Hintergrundgeräusche aufgezeichnet wurden. Die anderen drei konnte ich zurückrufen und habe Termine vereinbart.

Chefe hat den Arm noch immer im Gips und tauchte auch erst recht spät am Vormittag auf. SIE nervte nur bedingt - hauptsächlich durch halb private Dauertelefonate, während sie an meinem Platz saß und ich zusehen musste, wie ich mich sinnvoll beschäftige.
 
Nachmittags kam Chefe nochmal grinsend an und meinte: "Es ist jedenfalls super, wieder zwei Hände mehr im Haus zu haben!" - gleichzeitig hielt er mir eine Flasche Apfelsaft hin :-D Er bekam sie nicht auf. Ich auch nicht. Der Deckel saß schief drauf und rührte sich nicht. Der Kollege in der Werkstatt musste dann tatsächlich eine Zange zu Hilfe nehmen.

Es war kalt geworden. Nur um die Null Grad - was für Freiburg wirklich kalt ist ;-) Und es sollte noch kälter werden.
Auf dem Heimweg hab ich noch schnell die Post eingeworfen und Zuhause gab es Spaghetti mit Tomatensoße. Das letzte Notfall-Essen aus dem Vorrat.
 
Kurz vorm schlafen gehen erreichte mich dann endlich die Mail, das unsere Kochbox unterwegs wäre und Dienstag zugestellt werden würde. Hallelujah! Es hat geklappt. Mir fiel ein Stein vom Herzen. Auch wenn in dieser Box nicht so tolle Sachen drin waren (für mich), als in der stornierten. Aber egal. Hauptsache ich muss nach der Arbeit nicht noch Zeit mit dem Wocheneinkauf vertrödeln :-)

Dienstag war es nochmal etwas kälter. Aber nicht so kalt wie angekündigt. Denn der Himmel blieb widererwarten ziemlich bedeckt und der Tag daher trübe und dunkel.

Die Straßenbahn war proppevoll. Das hatte ich am Montag (erster Schultag) schon erwartet. Aber da war sie erstaunlich leer geblieben. Hat die Schule etwa doch erst am Dienstag begonnen?! Ich wusste es nicht.

Im Büro hab ich meinen Urlaubszettel bei Chefe auf den Schreibtisch gelegt. Ein halber Tag (Freitags) für den ersten Geburtstag vom Patenkind :-) Ausgerechnet in der Messe-Woche, wo Chefe nach Stuttgart will. Aber da er dort nie länger als 3 Tage bleibt, sollten wir das wohl irgendwie arrangieren können.

Der zweite Urlaubswunsch - ein ganzer Tag (auch Freitags) - im März wird ein Problem. Denn an dem Tag hat Chefe auch schon Urlaub eingetragen gehabt. Da haben wir unser Mädelswochenende! Den ganzen Tag kann ich mir also abschminken :-/ Aber ich hoffte, wir könnten eine Lösung für zumindest die paar Stunden am Nachmittag finden (halber Tag frei).

Problem: Wir können nicht beide gleichzeitig die ganze Zeit weg sein. Die Jungs haben keinen Schlüssel und kämen sonst morgens nicht rein und keiner könnte ihnen die Arbeit für den Tag zuweisen. SIE kommt zwar Freitags, aber nie früh genug für die Arbeitseinteilung. Und später beim Abschließen müssen wir uns auch was überlegen. Aber ich denke, dass könnten wir hinbekommen. Denn wenn ich den ganzen Tag arbeiten müsste, dann wäre ich mordsspät am Ziel - und das auch nur, wenn bei der Bahn alles reibungslos läuft... aber, auf jeden Fall zu spät für einen schönen Abend mit meinen Freundinnen.

Ich hoffte also, dass Chefe mit guter Laune auftauchen würde. Da war es natürlich sehr betrüblich, dass Herr G just am Montag - kurz vor Feierabend - noch einen Blechschaden am Firmenfahrzeug und einen ziemlichen Lackschaden an dem anderen Fahrzeug verursacht hatte :-/ Das war kein Stoff, um Chefes Laune zu heben.

Da der Kerl sich aber eh den ganzen Tag nicht ein einziges Mal blicken ließ, waren Gedanken zu unserer Urlaubsdiskussion vergeblich gewesen :-/

Der Arbeitstag verging ohne Vorkommnisse und als Feierabend war, machte ich mich pünktlich vom Acker. 

Daheim erwartete mich unsere Kochbox. Zutaten vollzählig und nachdem ich mir alles angesehen habe, habe ich die Rezepte so sortiert, wie ich sie kochen wollte. Und daher gab es am ersten Abend Seehecht in Senf-Sahne-Soße und dazu Reis und Gurkensalat.
Ich hatte ja vor meiner Reise ins Sauerland noch den Großteil unserer Weihnachtsdeko abgehängt. Am Dienstagabend folgte dann die Lichterkette am großen Fenster zur Straße. Bliebe noch der Weihnachtsbaum. Den haben wir uns für das kommende Wochenende vorgenommen. Da er ja nicht nadelt, haben wir es ja auch nicht eilig ;-)

Mittwoch war ein herrlich sonniger Tag. In der Nacht hatte es doch tatsächlich etwas geschneit. Aber morgens war alles eher glatt und rutschig statt fluffig. Nicht so schön. Die wärmste Temperatur die wir am Mittwoch bekamen, waren -1 °C. Und für Freiburg ist das wirklich kalt.
Der Tag verlief ziemlich ereignislos. Chefe tauchte erst spät auf und wurde direkt von IHR genervt. Dann lieh er sich wieder meine Monatsfahrkarte und war bis kurz vor Feierabend verschwunden.

Die Jungs konnten endlich diesen einen Auftrag beenden, an dem wir schon seit Monaten arbeiteten bzw. eben nicht arbeiteten, weil das Wetter immer Mist war, wenn mal beide Herren anwesend waren. Bei Minusgraden Markisentücher zu tauschen ist zwar auch nicht lustig, aber nun ist es erledigt. Der Frühling kann kommen (sagte der Kunde). Ja, das finde ich auch ;-)

Urlaubszettel wurde von Chefe zur Kenntnis genommen - auch der Unfall des Kollegen. Aber dann ohne ein weiteres Wort erstmal beiseite geschoben. Noch ist ja Zeit. Aber ich hätte trotzdem gern Klarheit. 

Auf dem Heimweg war ich noch im Discounter. Es gab Nüsse im Angebot und da hab ich zugeschlagen. Denn wir haben es uns angewöhnt, Abends immer ein paar Nüsse (so 20 g) zu snacken. 
Gekocht hab ich Spätzle mit Speck und Spinat. Es war echt lecker und den Parmesan oben drüber hätte ich nicht wirklich gebraucht. Aber so sollte es nunmal sein.

Irgendwann im Laufe des Tages hat dann auch endlich mal die Erdbeerwoche angefangen. Die PMS bedingten Gelüste war ich nämlich wirklich leid. Es geht aufwärts - und mit dem Gewicht dann hoffentlich abwärts. Wahrscheinlich noch nicht diese Woche - da ja am Wiegetag quasi der schlimmste Tag der Erdbeerwoche sein wird - aber danach dann :-D

Donnerstag hab ich mich bei -6 Grad und klarem Himmel auf den Weg zur Arbeit gemacht. An den meisten Ecken war die Glätte vom Vortag zum Glück verschwunden. Aber etwa 20 m in der Straße wo die Firma ist, waren noch sauglatt. Auch die Gehwege. Ausgerechnet an der Ecke, wo sowohl Straße als auch Gehweg recht schief sind und man schnell ins Rutschen kommt. Ich bin auf den Schleichweg (Schlamm und Rasen) hinter dem Parkplatz ausgewichen und hoffte, dass die dort liegenden Hundehaufen auch gut geforeren waren. Ich hatte Glück und haben keinen davon erwischt.

Der Arbeitstag tröpfelte mehr dahin als dass er floss. Viel passierte nicht. Bei einigen Kunden kommen wir nicht voran, weil andere Handwerker nicht in den Quark kommen. Also hab ich auch im neuen Jahr mal wieder rumtelefoniert und den aktuellen Stand abgefragt. 
Chefe hat seinen Gips abbgekommen. Soweit alles gut. Aber ab wann genau er nun wieder arbeitet und Termine bei den Kunden machen kann, weiß ich noch immer nicht. Er bekommt jetzt Physio- und Ergotherapie. Das Handgelenk ist immer noch total steif - da wird ausmessen in engen Ecken zum Problem. In wie weit das aber nun an den eingesetzten Platten liegt, weiß ich natürlich nicht. Ich weiß nur, dass meine Mutter damals eine Platte in die gebrochene Schulter bekommen hat und die musste nach einer gewissen Zeit auch wieder heraus operiert werden. 
Der Tag war anstrengend. Denn, obwohl ich nicht mehr oder weniger getrunken habe als sonst, musste ich etwa einmal stündlich zum WC. Mein Körper hatte offenbar Unmengen an Wasser eingelagert und wurde das nun wieder los. So sind die zwei Kilo, die ich in den letzten Wochen zugenommen hatte, wohl zum größten Teil am Donnerstag in der Kloschüssel gelandet ;-) Auf den Wiegetag war ich daher sehr gespannt.
Zum Abendessen hab ich nochmal Fisch gemacht. Dieses Mal paniert aus dem Backofen und mit Kartoffel-Möhren-Püree. Lecker war's. Aber tatsächlich sind wir beide das erste Mal nicht von der Portion satt geworden und hatten als zweiten Gang noch Vollkorntoast mit Ziegenfrischkäse :-)

Freitag war es immer noch frostig in Freiburg. Kaum zu glauben, dass für die kommende Woche wieder über 10 Grad gemeldet werden. Was für ein Durcheinander!

Heute vor einer Woche wurde meine Oma beigesetzt. Irgendwie ist das alles immer noch etwas unwirklich. Die Beerdigung meiner Oma war nicht mal ansatzweise so emotional für mich, wie die von AF im letzten Frühjahr. Ich denke es lag daran, dass ich mich von meiner Oma über einen langen Zeitraum verabschieden konnte. Es war abzusehen und ich dachte schon seit 2 Jahren jedes Mal, wenn ich ging, es könnte das letzte Mal gewesen sein. Mit AF hatte ich kurz vorher ja noch telefoniert und dachte, es ginge ihr besser.

Bei meinem Opa ist noch immer alles unverändert. Sein Sterben dauert nun auch schon gute 2 Wochen. Es ist nicht schlimmer geworden. Leider auch nicht besser. Bei "guter Pflege" - und die bekommt er - könnte das noch Wochen oder sogar Monate so gehen.
 
Und ich weiß, es klingt furchtbar, gemein, herzlos und egoistisch, aber je länger er durchhält, desto mehr "gefährdet" er meine zwei kleinen Lichtblicke in diesem Frühjahr. Die zwei Termine, auf die ich mich nach dem furchtbaren Jahr 2023, wirklich SEHR freue. Persönlich fände ich es ganz schlimm, wenn Opas Tod eines dieser zwei Wochenenden überschatten würde. Und auch für meine Oma hoffe ich, dass sie sich dieses Dahinsiechen nicht viel länger mit ansehen muss. Sie ist ja jetzt schon völlig fertig, weil sie einfach nur funktioniert und aus der Situation nicht heraus kann.
 
Der Arbeitstag war völlig unspektakulär und ich war froh, als ich Feierabend machen konnte.
Zum Abendessen gab es nochmal paniertes Tier mit Kartoffeln und Möhren. Dieses Mal aber Hühnchen aus der Pfanne statt Fisch aus dem Backofen. Die Kartoffeln kamen aus dem Backofen und die Möhren als Salat daher - statt gemeinsam als Püree wie am Vortag. Also, alles das gleiche und doch wieder nicht :-D
 
Schatz war am Nachmittag noch ein paar Kleinigkeiten einkaufen gewesen. Er hat den Einkaufszettel brav abgearbeitet, dabei aber wohl - mal wieder - seine Lesebrille nicht dabei gehabt. Anders können wir das "Hupps, das hab ich echt nicht gesehen!" nicht erklären :-D
Der Liebste hat vegane Leberwurst angeschleppt! Ausgerechnet wieder auf Basis von Erbsenprotein. Da hatte ich ja mal vegane Bratwürstchen getestet, die ebenfalls aus Erbsenprotein bestanden. Und die waren ganz furchtbar gewesen :-/ Von daher bin ich echt mal auf dieses Leberwurst-Imitat gespannt.

In meiner Kochbox, die am Samstag kommt, habe ich auch einen Vegan-Test mitbestellt. Ich bin ja grundsätzlich neugierig und probiere gerne aus. Ich wage mich das erste Mal an Fisch-Imitat. Veganes Lachsfilet! Ich werde berichten. Denn bei der Kochbox ist Veganuary (Veganer Januar). Mit extra vielen veganen Alternativen zur Auswahl. Ich hab es aber ehrlicherweise erstmal bei dem Fisch-Imitat belassen. Man muss ja auch nicht übertreiben ;-)

Der Gang auf die Waage war eine freudige Überraschung. Doppelt! Denn während ich dachte, ich hätte 1 kg abgenommen, hat mich meine liebe Freundin - die ebenfalls für unsere Mädelsgruppe Liste führt - darauf aufmerksam gemacht, dass es sogar 2 kg sind! Ich bin vor Freude gleich zweimal durch die Bude getanzt - und hab dabei schräge Blicke des Mannes auf mich gezogen :-D Ich kann wirklich nicht tanzen, hihi. Wie kam das? Ich hatte am letzten Wiegetag - an dem Tag, an dem ich zur Beerdigung ins Sauerland aufbrach - den Kopf so voll mit anderen Dingen, dass ich den Eintrag des Gewichts in meiner eigenen Liste völlig verpennt hatte. Daher dachte ich zuerst, ich hätte nur 1 kg abgenommen. Aber es sind zwei und somit liegt das Gewicht aktuell wieder bei 106 kg. Und mein Verdacht bestätigt sich: Fast ausschließelich Wassereinlagerungen!

Und am Wochenende? Ich möchte eine Runde durch's Bloggerland drehen, ausschlafen, ein paar Folgen unserer Serie mit dem Liebsten zusammen ansehen und das zweite Geburtstagsgeschenk anfangen zu häkeln :-) Der Weihnachtsbaum soll endlich abgebaut werden und etwas lesen möchte ich auch noch.





Die KW 2 in kurz:
Samstag: 4.126/1.800 kcal, 3.947 Schritte
Sonntag: 2.472/1.800 kcal, 2.563 Schritte
Montag: 2.381/1.800 kcal, 6.428 Schritte
Dienstag: 1.904/1.800 kcal, 4.697 Schritte
Mittwoch: 2.547/1.800 kcal, 6.071 Schritte
Donnerstag: 2.264/1.800 kcal, 5.254 Schritte
Freitag: 2.614/1.800 kcal, 5.654 Schritte

Abnahme: -2 kg

Sonntag, 7. Januar 2024

Wunschgewicht: KW 1 - 2024

[Dieser Beitrag kann indirekt Werbung ohne Auftrag enthalten, durch Markennennung, Ortsnennung oder Verlinkung]

 
 
Samstag haben wir länger geschlafen. Aber gut geschlafen hatte ich nicht. Schatz holte Brötchen zum Frühstück und wir haben uns einen gemütlichen Tag gemacht. 
Urlaubspost von AA :-)
Das Wetter war mild und sonnig, aber ich war zu deprimiert zum rausgehen. Den ganzen Tag hockte ich daheim und hatte Angst, dass Telefon würde klingeln.

Meine Schwägerin meldete sich kurz. Sie hat erzählt, dass meine Tanten und Onkel seit Freitagabend ständig um meinen Opa herum schwirren (sie kann das bunte Treiben ja von ihrer Wohnung aus sehen). Meine Eltern und mein Bruder haben dann "einen Termin" gemacht, um nochmal beim Opa/Vater/Schwiegervater zu gucken.
Der Anruf kam dann am späten Nachmittag. Es steht nicht gut um Opa. Aber so dramatisch, dass er das Wochenende nicht schaffen würde, war's wohl doch nicht. Da hat meine Tante wohl etwas übertrieben. Zumindest glauben das mein Vater und mein Bruder. Aber lange wird es auch nicht mehr dauern, bis er geht. Er schläft nur noch, liegt nur noch im Bett, weil er nicht mehr hoch kommt. Scheinbar der klassische Fall von Altersschwäche. Klar, mein Opa wurde im Oktober auch schon stolze 91 Jahre alt. Aber, dass es so schnell kam...quasi von jetzt auf gleich innerhalb von 2 Tagen, ist dennoch erschreckend.

Meine Oma hat sich bereits damit abgefunden, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis sie allein ist. Da Opa jetzt nur noch im Bett liegt, kommt der Pflegedienst nicht mehr zweimal die Woche, sondern zweimal täglich, um nach ihm zu sehen und den Katheter zu wechseln.

Also, wenn ich großes Glück habe, sehe ich meinen Opa noch ein letztes Mal - einen Tag, bevor meine Oma beigesetzt wird. Irgendwie makaber.
Zum Abendessen habe ich Nudelsuppe gemacht. Das war total einfach, denn den Liter Brühe hatte ich noch eingefroren. Ich musste also nur noch die vorab gekochten Nudeln, das am Vortag gekochte Fleisch und etwas Porre zusammenwerfen und einmal warm machen.
Sonntag - Silvester. Ich hab noch nie groß den Jahreswechsel gefeiert. Aber gerade in diesem Jahr fühlte ich mich nicht so, als ob es überhaupt was zu feiern gäbe. Das alte Jahr war ätzend, anstrengend und auslaugend. Sowohl körperlich als auch emotional. Ich habe im Frühjahr eine liebe Freundin verloren und meine Oma kurz vor Weihnachten. Dann noch die drei Monate Dauerstress im Sommer, als mein Chef sich spontan seine Auszeit genommen hat. Und nun liegt mein Opa im Sterben und das neue Jahr beginnt mit einer Beerdigung. Ich weiß nicht, was ich da zu feiern hätte.
Absolut lecker - ein Weihnachtsgeschenk!
 Einen kleinen Lichtblick gab es am letzten Tag des Jahres dennoch: Wir haben einen Termin für unser nächstes Mädelswochenende festmachen können :-D Anfang März ist es soweit! Ich kann's kaum noch erwarten. Sobald ich in einer Woche wieder im Büro bin, werde ich direkt für den Freitag Urlaub einreichen. Dann kann ich ganz entspannt losdüsen. Ich muss dann die nächsten Tage nur noch nach Zugverbindungen gucken. Da entscheidet sich dann, ob ich den ganzen Freitag frei brauche oder ob der halbe Tag auch reicht.
Der letzte Tag des Jahres war grau, nass und mega stürmisch. Wir haben ihn gemütlich daheim verbracht und weiter ein paar alte Kerzen abgebrannt :-D Nebenher habe ich weiter am Plüschi für mein Patenkind gearbeitet. Diese Chenille-Wolle ist soooo flauschig. Aber sie lässt sich echt mega schwer verarbeiten. Das Häkeln selbst klappt super. Aber das vernähen der losen Fäden ist wirklich nervtötend und schwierig. Aber es lohnt sich. Der Dino sah halb fertig schon super süß aus :-D
Zum Mittagessen gab es Tafelspitz in Meerrettichsoße. Der kam aus einer Dose. Hatte Schatz angeschleppt. Da der Mann ja so ein Küchen-Genie ist (NICHT), wusste er nicht was Tafelspitz ist und dachte, es sei eine Art Wurst, die man sich auf's Brot schmieren kann. Immerhin kommt Leberwurst ja auch gelegentlich in Dosen daher. Ich wusste kurz nicht, ob ich lachen oder weinen sollte. Dazu gab es Kaisergemüse und Kartoffeln.
Wir haben dann den Abend vor dem Fernseher verbracht, um Mitternacht mit Wasser angestoßen und waren um 0:30 Uhr im Bett. Ich hatte dieses Mal nicht einmal Lust, mir draußen das Geknalle der Nachbarn anzusehen.

Montag - Neujahr. Wir haben ohne Wecker ausgeschlafen. Gegen 10 Uhr waren wir in der Senkrechten und traditionell haben wir uns eine Neujahrsbrezel zum Frühstück schmecken lassen.
Das hat hier unten Tradition. Der Mann hält auf Biegen und Brechen daran fest. Da ich es aus NRW so gar nicht kenne, ist es mir wurscht. Ich hätte mir auch Müsli oder sowas gemacht :-D

Der erste Tag im neuen Jahr war stürmisch und regnerisch. Wir haben es uns daheim gemütlich gemacht. Sturm und Regen sollten uns auch noch den Rest der Woche begleiten. Na, Prost Mahlzeit!
Fertig!
Mittags habe ich mit Oma telefoniert. Sie tut mir so leid. Sie kann da ja nicht weg und kriegt alles 24/7 mit. Während ich mich immer mal gut ablenken kann, wenn die Gedanken anfangen zu sehr zu kreisen. Bei Opa gab es keine Veränderung.

Er schläft 80 % der Zeit. Wenn er mal wach ist, dann nicht so richtig. Sprechen fällt ihm schwer. Nur noch ein Murmeln und Flüstern. Man versteht ihn auch kaum noch. Und viel mitbekommen tut er auch nicht mehr. Er ist kalkweiß und rührt sich kaum. Wenn man ihn versucht aufzurichten, damit er was essen, trinken oder seine Medikamente nehmen kann, dann fängt er an, vor Schmerzen zu schreien. Die kleinste Bewegung scheint ihm weh zu tun. Der Hausarzt kann nichts für ihn tun. Ich hoffe, Opa darf bald gehen. Das ist ja auch kein Zustand. Weder für ihn, noch für meine Oma. Und hoffentlich schläft er einfach schmerzfrei ein.

Bei meiner gerade verstorbenen Oma hat dieses finale "Wegdämmern" ja mehrere Monate gedauert. Ich hoffe, das bleibt meinem Opa erspart. 
Unser Abendessen am Neujahrstag bestand aus Resten. Ein Rest Gemüse, ein Rest Fleisch, ein Rest hiervon und ein Rest davon. Am Ende war der Teller voll und wir pappsatt. Und geschmeckt hat es uns auch :-)

Dienstag musste Schatz wieder arbeiten. Ich konnte ausschlafen - und war um kurz nach 8 Uhr hellwach. Ich hab mich angezogen und war noch ein paar Kleinigkeiten einkaufen. Vom Bäcker brachte ich mir Frühstück mit.
Weil mich mein Gedankenkarussell dermaßen ablenkt, habe ich bereits angefangen meinen Koffer für die Fahrt ins Sauerland zu packen. Ich hab ein Brot gebacken - mit einer Backmischung, die wir zu Weihnachten geschenkt bekommen haben. Ich hab ferngesehen, gelesen und mein Dreiecktuch endlich fertig häkeln können.
Als Schatz von der Arbeit kam gab es Spaghetti Bolognese und wir machten uns noch einen gemütlichen Nachmittag und Abend.
Abends schickte mein Onkel zwei Bilder mit Texten per WhatsApp. "Dein Vater meinte, du könntest die bei der Beerdigung eben vorlesen.". Äh, ja?! Nett, dass mir so kurzfristig und ohne Vorwarnung so eine Aufgabe zugeteilt wird. Weil ich ja so gerne im Mittelpunkt stehe und super in der Öffentlichkeit Reden und Vorträge halten kann...NICHT :-/
 
Mittwoch konnte ich nochmal ausschlafen. Dieses Mal wurde ich gegen 8:30 Uhr wach. Ich hab ein Entspannungs-Bad genommen, danach geduscht und als dann meine Haare geföhnt waren, bin ich noch etwas spazieren gegangen, weil es gerade mal nicht regnete. Stürmisch war es wie verrückt. Da hätte ich mir das Haare föhnen auch sparen können :-/

Auf meinem Spaziergang habe ich spontan ein neues Spannbettlaken gekauft und mir Frühstück vom Bäcker mitgebracht. Daheim habe ich die Betten abgezogen und die Bettwäsche in der Badewanne für 2 Stunden in kaltem Wasser eingeweicht. Denn der Mann hatte sich am Hals und an der Wade irgndwas aufgekratzt und sowohl Bettdecke als auch Kopfkissen waren mit dicken Blutflecken versehen :-/

Im Netz hab ich gelesen, dass man Blutflecken (eingetrocknete) am besten für 2 Stunden in kaltem Wasser einweicht und dann mit Gallseife vorbehandelt und anschließend direkt in die Waschmaschine stopft. Ich war gespannt, ob das funktionieren würde. Die eingeweichte Bettwäsche war jedenfalls mordsschwer und kaum zu handhaben in unserem engen Bad. Ich hoffte, ich hätte auch alle Blutflecken gefunden.

Während die Bettwäsche ihre Runden in der Waschmaschine drehte, habe ich die Betten frisch bezogen und angefangen, die Weihnachtsdeko abzubauen. Der Rest müsste aber am Wochenende folgen. Die nächsten Tag wäre ich ja weg.

Ich steckte auch wieder mitten in der PMS. Voll ungünstig in diesem emotionalen Ausnahmezustand. Denn im Laufe des Tages verschwand eine ganze Tafel Schokolade in meinem Wanst :-/
Als Schatz von der Arbeit kam, habe ich ein TK Pfannengericht warm gemacht.
Kiwano
Zum Dessert gab es für jeden eine halbe Kiwano und eine halbe Pitahaya. Luxus-Obst! Aber echt lecker und eine kleine Abwechslung zwischendurch.
Pitahaya
Und dann war ich froh, dass ich schon angefangen hatte mein Köfferchen zu packen. Denn mir fiel glatt auf, dass ich (mal wieder) meinen Schlafanzug vergessen hatte.

Ich hab echt keine Ahnung, was in meinem Hirn da falsch verkabelt ist, aber ich hab keine Ahnung wie oft ich schon den Schlafanzug vergessen habe. Sowohl daheim als auch im Hotel. Total verrückt!

Im Laufe des Tages stellte sich dann auch heraus, dass ich von den drei Enkelkindern als einzige "einen Job" während der Trauerfeier ergattert habe. Die Jungs (mein Bruder und Cousin C) waren mal wieder fein raus :-/ So typisch. Und die beiden Söhne (Papa und Onkel W) hatten beide einfach keinen Bock was vorzulesen. DANKE! Dämliche Mannsbilder...

Donnerstag hat Schatz mich geweckt, als er um 7:30 Uhr zur Arbeit ging. Ich hab mich fertig gemacht und meinen Tee getrunken und um 8:10 Uhr musste ich ja auch schon los.
 
Auf der Waage war ich ausnahmsweise auch schon. Denn am Freitag wäre ich ja nicht da. Das Ergebnis von Urlaub, Frustfressen und PMS gleichzeitig war ein weiteres Kilo plus und somit 108 kg. Kein toller Start ins neue Jahr, aber es war mir, ehrlich gesagt, ziemlich egal.
Mit der Straßenbahn zum Hauptbahnhof und mit dem ICE nach Kassel. Von dort mit der Bimmelbahn nach Korbach und mit dem Papa-Taxi ins Heimatkaff.
Mein Cousin C kam auch mit dem Zug aus Bayern. Aber da die Schlafmütze morgens nicht raus kommt, kam er erst spät am Abend an, statt wie ich am Nachmittag. Sonst hätte er mit uns fahren können :-D Das Wetter im S(ch)auerland war dem Anlass angemessen: düster und traurig.

Zuhause angekommen habe ich mein Bett bezogen. Mama und Lucy kamen zum Kaffee vorbei. Der Hund ist vor Freude bald durchgedreht und lag irgendwann einfach nur wie tod auf der Couch :-D
Als die beiden wieder gegangen waren, machte ich mich auch wieder auf den Weg. Denn ich wollte ja meinen Opa nochmal sehen. Wahrscheinlich zum letzten Mal. Als ich ankam, führte Oma mich direkt ins Schlafzimmer. Zwischenzeitlich hatten sie einen neuen Lattenrost samt Matratze für Opa bekommen, so dass man ihn per Knopfdruck etwas hochlagern konnte. Das ist für alle Beteiligten nun deutlich einfacher und für Opa viel schmerzfreier.

Aber ganz ehrlich: Wenn ich nicht gewusst hätte, dass mein Opa in diesem Bett liegt, hätte ich ihn NIE erkannt. Er ist nur noch Haut und Knochen, blass und nichtmal seine Stimme klingt noch wie seine eigene. Viel gesprochen hat er in den 45 Minuten in denen ich dort war nicht. Und von den kaum 100 Wörtern habe ich nichtmal eine Hand voll verstanden. Er hat sich allerdings sichtlich gefreut, dass ich extra nochmal gekommen bin und sogar etwas geweint. 

Oma hat erzählt, dass sie jetzt so Wattestäbchen bekommen, um seinen Mund feucht zu halten. Denn er kann oft nichtmal einen Schluck Wasser bei sich behalten. Und wenn doch mal was drin bleibt, bekommt er davon Bauchschmerzen. Sie waren beide fix und fertig, weil Opa sich wohl die halbe Nacht übergeben musste und weil beim Pflegedienst Personalmangel herrscht, konnten die keinen schicken, so dass meine Tante und mein Onkel nachts um 3 Uhr anrücken mussten, um Opa von seinem Erbrochenen zu befreien. 

Jetzt wo ich ihn gesehen habe, wünsche ich ihm ein baldiges Ende. Aber zum Glück setzt auch sein Hirn zeitweise schon aus. Er wusste ein paar Mal nicht mehr wann und wo er war. Es war schwer diesen großen und stolzen Mann, dem es vor 4 Monaten noch blendend ging, der bis vor 4 Jahren noch alles selbst gemacht hat in Haus und Garten und der bis fast 80 noch gearbeitet hat, so zerfallen und hilflos zu sehen.
 
Meine Tante M kam kurz vorbei, brachte Windeln und Medikamente und ein paar Einkäufe. Wir haben uns kurz unterhalten. Sie war auch völlig hinüber, denn sie war diejenige, die sich die halbe Nacht um die Ohren geschlagen hatte, um dann selbst wieder arbeiten zu gehen und Einkäufe für meine Großeltern zu erledigen.

Als ich bei meinen Großeltern weg bin, habe ich noch meinen Bruder besucht, der genau auf der anderen Straßenseite wohnt. Er war mit den Mädels alleine, weil K arbeiten musste. Wir haben gequatscht und ich hab etwas mit den Mädchen gespielt und schneller als wir alle gucken konnten, waren fast 2 Stunden vergangen. Die Kleinen sollten ins Bett und ich wollte noch in den Supermarkt, der um 20 Uhr schloss, um noch eine Kleinigkeit zu Futtern zu besorgen.

An dem Abend war ich früh im Bett. Denn am nächsten Tag wäre ja schon die Beisetzung der anderen Oma. Ich hab im Bett nochmal die Texte durchgelesen, die ich während der Trauerfeier vorlesen sollte und dann war ich weg.

Freitag habe ich bis 9 Uhr geschlafen. Nach dem Frühstück hab ich etwas mit Papa gequatscht und nochmal Texte geübt und gegen 11 Uhr kam mein Bruder vorbei. Er wollte nach Winterberg, ein paar Kleinigkeiten einkaufen, ob ich mitwollte? Natürlich. Ablenkung sehr willkommen. Wir waren um 12:3 Uhr wieder zurück. Für mich gab es eine Dosen-Gyrossuppe zum Mittagessen.
Danach haben wir noch knapp 90 Minuten gehabt, bevor wir uns umziehen und los mussten. Denn die Beisetzung war um 14:30 Uhr.

Weil die Friedhofskapelle derzeit saniert wird, fand die Trauerfeier samt Gottesdienst im Beerdigungsinstitut statt. Der Vikar kam zu spät. Er wartete an falscher Stelle auf die Trauergemeinde. Aber mir war es recht. Denn der gute Mann war so nett verpeilt, dass er sämtliche Texte selbst runterleierte und ich ums Vorlesen der Lesung und der Fürbitten drum herum kam.
Vom Bestattungsinstitut fuhren wir alle zum Friedhof, wo die Urne beigesetzt wurde. Natürlich fing es mitten drin auch noch kurz, aber heftig, an zu regnen. Als alles vorbei war, entschuldigte sich der Vikar bei mir, weil er mich nicht hatte vorlesen lassen. Ich sagte, ich wäre ihm deswegen nicht böse. Er grinste mich an und meinte: "Dann hab ich Sie ja gerettet!". Ja, danke :-)

Vom Friedhof aus fuhren wir ins Restaurant, wo es diesen ollen "Leichenschmaus" gab. Es gab Schnittchen und Kuchen. Immerhin habe ich ein paar bekannte Gesichter getroffen. Wir haben uns alle nett unterhalten. Nur schade, dass es immer solche Anlässe braucht, um alle an einen Tisch zu bekommen.

Die übriggebliebenen Reste wurden aufgeteilt und wir durften was mit nach Hause nehmen. K und die Kinder kamen zum Abendessen bei Papa vorbei und wir machten uns über die Reste her. Alle sind satt geworden und dennoch blieb noch was übrig!
Wir hatten einen schönen Abend und als die vier gegangen waren, kamen Mama und Hundi nochmal kurz vorbei, um Tschüss zu sagen.
Ich hab, als die beiden dann gegen 21 Uhr auch wieder abzogen, noch Schatz angerufen und war dann wieder im Bett verschwunden. Ich war fix und alle. Und am nächsten Tag ginge es ja schon wieder zurück nach Freiburg.





Die KW 1 in kurz:
Samstag: 3.231/1.800 kcal, 2.524 Schritte
Sonntag: 3.528/1.800 kcal, 2.218 Schritte
Montag: 3.389/1.800 kcal, 3.591 Schritte
Dienstag: 4.160/1.800 kcal, 4.305 Schritte
Mittwoch: 3.707/1.800 kcal, 7.178 Schritte
Donnerstag: 1.492/1.800 kcal, 5.385 Schritte
Freitag: 2.132/1.800 kcal, 3.939 Schritte

Zunahme: +1 kg

Mittwoch, 3. Januar 2024

Gruselig und/oder Genial? #51

[Dieser Beitrag kann indirekt Werbung ohne Auftrag enthalten, durch Markennennung, Ortsnennung oder Verlinkung]



 
Hallo ihr Lieben!

Ich hoffe, ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen und hattet ruhige Weihnachtsfeiertage. Herzlich willkommen beim ersten Gruselig und/oder Genial? im Jahr 2024! Auch in diesem Jahr geht es weiter. Jeden ersten Mittwoch im Monat, zeigen euch Heidi und ich ein gruseliges und/oder geniales Fundstück.

Mein heutiges Fundstück habe ich kurz vor Weihnachten auf dem Parkplatz des Discounters entdeckt. Ich wollte es euch schon lange zeigen, denn gesehen habe ich es im letzten Jahr schon zig mal...aber es gab nie die Gelegenheit, mal ein gescheites Bild davon zu machen. Die Dinger sind ziemlich flott unterwegs und die Herren haben immer viel zu tun.
Eine Straßenkehrmaschine...oder wie die Dinger auch immer korrekt heißen mögen. An sich nichts besonderes. Aber dieses Wortspiel als Aufdruck find ich einfach total genial :-D
I kehr 4 u... heißt auf Neudeutsch entweder Ich kehre für dich oder Ich sorge für dich/Ich sorge mich um dich (I care for you). 

Ja, die Freiburger Straßrenreinigung kehrt für uns und sorgt (für uns) für eine saubere Stadt. Jeden Morgen. Tag ein, Tag aus. Was jeden Tag allein in Freiburg auf die Straßen geworfen wird, habe ich euch bei Gruselig und/oder Genial vor fast genau einem Jahr schonmal gezeigt. Wenn ihr euch das nochmal ansehen wollt: HIER GEHT'S LANG!
 
Was haltet ihr von meinem Fundstück? Mir ist dieser Flitzer mit dem witzigen Slogan jedenfalls schon lange aufgefallen. Aber wenn die morgens im dunkeln durch die Altstadt flitzen, gab es bisher immer nur total verschwommene und verwackelte Fotos, auf denen man nichts erkennen konnte. Hier parkte das kleine Gefährt endlich mal, während sich der Fahrer sein wohlverdientes Frühstück besorgte. Perfekt für ein schnelles Fotos :-D
 
Und jetzt bin ich wirklich gespannt, was Heidi heute zeigt. Ich habe keine Ahnung und gehe direkt mal gucken. Kommt doch mit ⇒KLICK!