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Samstag hat mich der Wecker um 6:30 Uhr aus dem Bett geschmissen. Um kurz nach 7:00 Uhr stand ich bereits im Discounter. So ein Chaos wie am Samstag hab ich in all den Jahren dort noch nie gesehen. Es war kaum ein Durchkommen. Alleine nur schwer, mit Einkaufswagen an manchen Ecken gar nicht. Überall Standen Paletten mitten in den Gängen :-/Als ich endlich wieder daheim war, gab es erstmal Frühstück. Danach hab ich Toffifee-Haselnuss-Muffins gebacken, die Spülmaschine und die Waschmaschine angestellt und die restlichen Teile per Hand abgewaschen.
Anschließend kurze Pause im Bloggerland. Eine Mail an die Autowerkstatt wurde noch verfasst und die Weihnachtsgeschenke für die Mädchen bestellt. Meine To Do Liste für den Samstag war recht lang. Aber alles was ich Samstag schaffen würde, müsste ich Sonntag nicht machen und Sonntag wollte ich nach WOCHEN endlich mal gepflegt mit Nichtstun verschwenden ;-)
Als ich am PC fertig war, war auch die Waschmaschine fertig. Also fix Wäsche aufhängen, die Muffins verzieren und ab ans Päckchen packen.
Schatz fuhr zwischenzeitlich zu seiner Mutter, um mit ihr auch noch einzukaufen. So konnte ich in Ruhe vor mich hin werkeln.Als der Liebste wieder da war, habe ich ein altes WW Rezept zum Abendessen gekocht. Nennt sich Cremige Reis-Tatar-Pfanne. Natürlich kaufe ich kein teures Tatar sondern benutze normales Rinderhackfleisch ;-)
Sonntag haben wir ausgeschlafen und ich habe tatsächlich den ganzen Tag mal nichts getan. Okay, wir haben noch die beiden Bilder in der Küche aufgehängt.Die kahle Ecke über dem Esstisch ist nun auch endlich Geschichte und wir können die kleine Leiter an SchwieMu zurück geben.Und das Helferlein an der Spüle haben wir auch noch fertig aufgehängt.Zum Abendessen gab es Schupfnudeln mit Schweinefleisch. Natürlich hab ich mich mal wieder nicht 100 % an's Rezept gehalten und ein paar klitzekleine Veränderungen nach unserem Geschmack vorgenommen ;-)Zum Dessert gab es nochmal die Toffifee-Muffins. Die haben übrigens mega gut geschmeckt und sind daher eine klare Empfehlung ;-)Leider war das Wochenende wieder viel zu schnell vorbei und es ging daher am Sonntag wieder zeitig ins Bett.
Montag hatten wir immer noch Inversionswetter. Hieß: Dichter Nebel in Freiburg, Sonne auf den Bergen. Das geht jetzt schon die vierte Woche am Stück so und ich bin es soooo leid.
Unter der Woche können wir nicht rauf fahren, denn bis wir oben sind, ist die Sonne untergegangen. Und am Wochenende pilgern alle in die Höhen und man teilt sich alles mit hunderten anderer Menschen. Wirklich nervig.
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| Die neuen Platz-Sets |
Im Büro kam das einzige Licht von meiner Bürolampe und der Tag plätscherte gemächlich vor sich hin. Es ist ruhig geworden, seit es so trübe und der Großauftrag von Frau J endlich über die Bühne ist.
Chefe bekommt die Woche seine Platten vom Handgelenksbruch im letzten Jahr raus operiert und ist dann mindestens eine Woche krankgeschrieben. Es wird also auch in den kommenden Tagen nicht wirklich viel passieren.Als der Tag zu Ende ging, fuhr ich nach Hause und es gab Kartoffelpü, Gemüse und Schollenröllchen mit Lachs zum Abendessen. Letztere waren TK - wie der meiste Fisch, den ich kaufe. Ich mag sowohl Scholle als auch Lachs sehr gerne. An den Dingern stand "Neu" dran. Und ja, ich bin ein totales Opfer und hab es nur aus diesem einen Grund gekauft. Und obwohl ich beide Fischsorten sehr gerne esse, haben mich diese Röllchen sowas von gar nicht überzeugt. Die werde ich nicht nochmal kaufen.
Dienstag...der drölfzigste Tag mit dichtem Nebel. Der Herbstblues ist bei mir in vollem Gange. Ich bin müde und gereizt, antriebslos und platt.
Im Büro passierte nichts außergewöhnliches. Chefe hatte eine komische Laune. Klar, einen Tag vor der OP. Ich wäre wohl auch nervös gewesen.
Mein Bruder schickte nen Link und Bilder von einem Einsatz, den sie in der Nacht auf Dienstag hatten. Nur eine Straße weiter vom Wohnhaus meiner Mutter ist ein Wohnungsbrand ausgebrochen. Eine ältere Dame starb dabei. Mein Bruder war mit oben in der Wohnung.
Es muss gewaltig gewesen sein, denn es wurden noch die Feuerwehren der Nachbarorte und aus Rettungskräfte aus Hessen nachbestellt. Einige der Wohnungen sind nun nicht mehr bewohnbar. Der Horror. Ich hoffe, alle Leute sind irgendwo gut untergekommen. Ich mag es mir gar nicht vorstellen.
| Pressefoto aus der Westfalenpost |
| Bild vom Bruder |
Zum Abendessen hab ich uns einen Maultaschenauflauf mit Schinken zubereitet. Soulfood bei dem trüben Wetter und den furchtbaren Nachrichten.Während ich kochte, kam ich nicht schnell genug ans Handy, als die Werkstatt endlich anrief. Der sofortige Rückruf war leider auch fruchtlos, denn der Herr den ich dran bekam hatte keine Ahnung, wer mich wohl angerufen hätte und würde es klären, ich bekäme gleich einen Rückruf... nix war! Menno.
Mittwoch hatte sich der dichte Dauernebel endlich verzogen. Dafür war es nun dicht bewölkt. Also nicht wirklich eine Verbesserung, was die Vitamin D Produktion des Körpers anbelangt. Ich hab die Veränderung von Nebel zu Wolken tatsächlich auch erst auf dem Heimweg bemerkt. Denn an den Lichtverhältnissen hatte sich den ganzen Tag so gar nichts getan.
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| Zum ersten Mal entdeckt: Sticker aus der Brustkrebs-Kampagne |
Chefe hatte am Mittwoch seine OP und schneite mittags wieder ins Büro. Alles gut gelaufen. Dafür hatte ich im morgendlichen Stress total verpennt, dass er mich zu einem 30-minütigen Online Seminar angemeldet hatte. Im Nachhinein gar nicht schlimm, denn genau in dem Zeitraum hatte ich einen etwas "schwerfälligen" Kunden da und hätte eh die Hälfte des Kurses verpasst.
Schatz hatte seinen routine Termin beim Neurologen und kam zurück mit der Meldung, er sei bis Ende des Monats krankgeschrieben, das nächste Jahr dürfe er kein Auto mehr fahren und am Donnerstag hätten wir nochmal einen gemeinsamen Termin beim Doc. Ich hätte am liebsten geschrien.Zum Abendessen gab es nur ne TK-Pfanne. Irgendwas asiatisches mit viel Ingwer. War echt okay.
Donnerstag schneite Chefe erst um kurz nach 10 Uhr ins Büro und zwei Stunden später fuhr er weg. "Wenn was ist, anrufen. Vielleicht bin ich Dienstag wieder da." Hallo? Was ist denn das für ne Aussage? Sicher, er ist krankgeschrieben. Aber mal eben kurz vor Abreise sagen, dass er mal wieder ein paar Tage nicht wirklich greifbar ist und mich mit halbfertigen Arbeiten allein lassen ist echt mies. Ich bin geneigt, es auf seine frisch verliebten Hormone zu schieben. Aber toll finde ich es trotzdem nicht.
Natürlich hatten die Kunden von gleich zwei offenen Projekten direkt mal spezifische Nachfragen, die ich jetzt "mal eben" versuchen kann zu klären. Mann!
Immerhin war ich am Donnerstag mit dem Auto zur Arbeit. Schatz war ja krankgeschrieben und da wir um 17:00 Uhr beim Neurologen sein sollten, hätte ich den Termin niemals mit den Öffentlichen pünktlich erreicht, da ich ja erst um 16:00 Uhr Schluss habe.
Ich hab ihn also angerufen, als ich losgefahren bin, hab ich daheim fix eingesammelt (er stand tatsächlich schon an der Straße) und dann ging es in den Supermarkt. Mir war eine der gekauften Paprikas im Kühlschrank leider vergammelt und für's Abendessen brauchte ich noch eine. Ich hab auch direkt Tee und Gas für unseren Wassersprudler gekauft. Langes Anstehen an der Kasse und um zehn vor fünf trafen wir in der Praxis ein.Dort warteten wir. Und warteten. Ich hab mich ne Weile mit Schatz unterhalten, hab 2-3 Kapitel auf meinem Kindl gelesen, lustige Videos auf Insta geschaut. Und wir warteten weiter. Um 18:30 Uhr wurden wir endlich reingerufen. Das Gespräch war gut, informativ und leider auch sehr ernüchternd.
Der regelmäßige Leser erinnert sich vielleicht daran, dass Schatz vor ca. 3 Wochen (während seines Urlaubs in unserer Renovierungsphase) zwei seltsame Tage hatte. Tja, DAS war ein epileptischer Anfall. Es gibt zig verschiedene Varianten. Nicht bei jeder liegt man zuckend am Boden. Obwohl ich das (inzwischen) eigentlich weiß hab ich den Anfall in dem Moment nicht als solchen erkannt - dafür war der Mann die letzten Jahre zu gut eingestellt. Und einen Anfall in dieser Form hatte er jetzt auch zum ersten Mal. Vielleicht war ich auch selbst zu sehr im Stress, um daran zu denken.
Die EEGs waren schon länger auffällig, aber nicht zu besorgniserregend. Der Anfall jetzt ändert das allerdings alles. Er hat einen Termin zum CT bekommen (am Montag), einen Termin in einer speziellen Praxis (im Januar), die seine Atmung im Schlaf untersucht (Verdacht auf Schlafapnoe) und er soll sich im Epilepsie-Zentrum der Uniklinik vorstellen zwecks genauerer Diagnostik. Dieser Termin ist noch nicht festgelegt.
Alles schön und gut. Finde ich richtig und wichtig, auch wenn ich weiß, dass es ihn mega stressen wird zu so vielen verschiedenen fremden Ärzten in so kurzer Zeit zu müssen (das ist eine Auswirkung seines Autismus). Mit Veräderungen und "Neuem" außer der Reihe kann Schatz nicht gut umgehen.
Die schlimmste und gleichzeitig beste Neuigkeit war allerdings, dass sie jetzt seine Medikamente umstellen/anpassen wollen/müssen. Bei dem Carbamazepin ist er mit der Dosierung bereits am oberen Limit und die einzige - aber nervtötende - Nebenwirkung ist die Müdigkeit. Der Mann ist nur müde. Egal wie lange oder gut er geschlafen hat. Kurz nach dem Aufstehen, ist er schon wieder müde. Mit der neuen Medikation soll sich das (so hoffen wir) bald verbessern. Blöderweise ist das Umstellen der Medis bei einem Epileptiker mit einem einjährigen Fahrverbot verbunden. Falls die neuen Tabletten nicht vertragen werden oder einen weiteren Anfall auslösen. Aus Sicherheitsgründen. Den Wisch dafür, hat er auch schon unterschrieben. Also, alles zurück auf Anfang. Wenn er 1 Jahr lang anfallsfrei ist und das EEG okay, darf er wieder fahren. Hatten wir (leider) alles schonmal.
Sobald wir die Tabletten aus der Apotheke haben, müssen wir unseren Alltag komplett umstrukturieren. Denn bisher hat ER ja kleinere Besorgungen unter der Woche gemacht und sich um Termine rund ums Auto gekümmert, weil er ja eh nachmittags daheim war und fahren konnte. Jetzt darf er aber mind. 1 Jahr lang nicht mehr Auto fahren! Er muss jetzt Bus und Bahn nehmen und ich bekomme das Auto. Meine Termine liegen allerdings meistens so, dass ich sie gut nach der Arbeit mit den Öffis erreichen kann. Denn bisher war ich ja bei uns die ÖPNV-Person. Das wird mords nervig werden :-/ Zumal ich ehrlich gesagt auch gar keinen Bock habe, jeden Tag mit dem Auto im Berufsverkehr unterwegs sein zu müssen. Ich habe die Bahnfahrten zum und vom Büro gerne genutzt. Ich-Zeit. Wo ich lesen oder einfach nur aus dem Fenster starren konnte. Wenn ich selbst fahren muss, fällt die auch weg.
Die nächsten Wochen ist er daher auch krankgeschrieben. Mindestens bis Ende November. Auch zur Sicherheit, falls mit den neuen Medis was nicht klappt. Die Arbeit ist nicht begeistert. Aber besser so, als wenn sie ihm wieder nen Krankenwagen rufen müssen - wie beim letzten Mal.
Auf dem Heimweg konnten wir noch meinen Adventskalender abholen, der nach Absprache zur Tankstelle geliefert wurde. Wir waren erst um 19:30 Uhr Zuhause. Kochen? Ja, ich hab extra ne neue Paprika gekauft. Aber ich hatte echt sowas von keinen Bock mehr. Auch nicht, ein TK Gericht aufzutauen. Daher dackelte der Liebste eben rüber und überfiel den Dönermann :-DUm 21:00 Uhr lag ich im Bett...irgendwie kriegen wir das alles schon wieder hin. Muss ja. Aber leicht wird es nicht.
Freitag war es immer noch stark bewölkt, trübe und grau. Im Büro war es ruhig und gegen Nachmittag hab ich tatsächlich nach Wochen mal ganz kurz die Sonne gesehen, bevor sich der Himmel wieder zuzog.
Meine Erdbeerwoche neigt sich dem Ende. Während sie sich beim letzten Mal wie ein außer Kontrolle geratener Güterzug aufführte, war sie dieses Mal eher ein tröpfelndes Rinnsal im Hochsommer. Aber immerhin pünktlich.
Wie ich im kommenden Jahr meine ganzen ärztlichen Vorsorgetermine koordiniere, wo ich nicht mehr mal eben mit der Bahn nach der Arbeit eh an den diversen Praxen vorbei komme, muss ich mir echt gut überlegen. Parken in der City wird ein Thema werden. Ich hasse es jetzt schon. Denn parken in der Freiburger City ist ne mittlere Katastrophe. Kein Einheimischer macht das, wenn er nicht unbedingt muss.
Im Büro war es unheimlich ruhig. Ich hab einiges wegarbeiten können ohne gestört zu werden.
Weil ich immer noch nicht den versprochen Rückruf von der Autowerkstatt bekommen hatte, habe ich nochmal dort angerufen. Auch dieses Gespräch war eher ernüchternd. Aber ich habe es mir schon fast gedacht. Bei uns auf Arbeit ist es ja das Gleiche. Wenn sie das Ersatzteil nicht von Mazda selbst oder von einem ihrer eigenen Lieferanten bekommen können, haben wir die Arschkarte. Einfach was im Netz bestellen machen sie nicht und von uns gekaufte Teile einbauen auch nicht - aus versicherungstechnischen Gründen und weil sie für den ganzen Mist ja auch die Gewährleistung übernehmen müssen. Hab ich verstanden. Kenne ich aus dem Büro auch so (machen wir auch nicht). Ist trotzdem scheiße. Ich soll bis Samstag einen Anruf bekommen, ob sie das Teil bei einem ihrer Hersteller bekommen können. Also, Daumen drücken!
Und nur so nebenbei: Es geht um ein unter 20 EUR teures Plastikteil! Wenn uns das keiner besorgen und einbauen kann, entspricht unser Auto nicht mehr den Bestimmungen und kommt im Januar nicht durch den TÜV. Wenn es also richtig blöd läuft, brauchen wir ein scheiß neues Auto, wegen eines beschissenen, billigen Ersatzteils. Das kann's doch wohl bitte nicht sein, oder?!
Oder wir müssen jemanden finden, der ein vertrauenswürdiger Autoschrauber ist und uns den (selbst besorgten) Heiligen Gral der Plastikteile unter der Hand im Hinterhof einbaut.
Am Freitag war ich auch nochmal mit der Bahn unterwegs. Denn es war Schatz' letzter Tag "in Freiheit". Ich habe nach der Arbeit die neuen Medis aus der Apotheke geholt, die er vormittags bestellt hatte.
Und ab jetzt darf er nicht mehr Auto fahren. Immerhin ein paar Kleinigkeiten hat er noch eingekauft. Das wird ab sofort dann auch an mir hängen bleiben.Zum Abendessen gab es die saftige Gyros-Reis-Pfanne, die es am Donnerstag schon geben sollte.
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| Zusätzlich zu dem "Unaussprechlichen" gibt es noch ein Vitamin B Präparat |
Auf der Waage war ich natürlich auch wieder. Nach dem ganzen Stress in der Erdbeerwoche, den Muffins am Wochenende und dem fetten Dönerteller vor dem Wiegetag, war ich überrascht, als die Waage nur 200 g mehr anzeigte :-D Aktuell also 104 kg.
Und am Wochenende? Ausschlafen. Es soll sonnig werden. Glauben tu ich das aber erst, wenn ich es sehe. Nachdem wir jetzt fast 4 Wochen im Dauernebel vor uns hingedümpelt sind, wäre das fast zu schön, um wahr zu sein.
Die KW 46 in kurz:
Samstag: 4.320/1.800 kcal, 5.541 Schritte
Sonntag: 4.894/1.800 kcal, 2.448 Schritte
Montag: 1.987/1.800 kcal, 5.122 Schritte
Dienstag: 2.812/1.800 kcal, 4.626 Schritte
Mittwoch: 2.535/1.800 kcal, 4.998 Schritte
Donnerstag: 3.505/1.800 kcal, 3.853 Schritte
Freitag: 2.546/1.800 kcal, 4.629 Schritte.jpg)
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