Samstag, 16. November 2024

Wunschgewicht: KW 46 - 2024

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Samstag hat mich der Wecker um 6:30 Uhr aus dem Bett geschmissen. Um kurz nach 7:00 Uhr stand ich bereits im Discounter. So ein Chaos wie am Samstag hab ich in all den Jahren dort noch nie gesehen. Es war kaum ein Durchkommen. Alleine nur schwer, mit Einkaufswagen an manchen Ecken gar nicht. Überall Standen Paletten mitten in den Gängen :-/
Als ich endlich wieder daheim war, gab es erstmal Frühstück. Danach hab ich Toffifee-Haselnuss-Muffins gebacken, die Spülmaschine und die Waschmaschine angestellt und die restlichen Teile per Hand abgewaschen.
Anschließend kurze Pause im Bloggerland. Eine Mail an die Autowerkstatt wurde noch verfasst und die Weihnachtsgeschenke für die Mädchen bestellt. Meine To Do Liste für den Samstag war recht lang. Aber alles was ich Samstag schaffen würde, müsste ich Sonntag nicht machen und Sonntag wollte ich nach WOCHEN endlich mal gepflegt mit Nichtstun verschwenden ;-)
Als ich am PC fertig war, war auch die Waschmaschine fertig. Also fix Wäsche aufhängen, die Muffins verzieren und ab ans Päckchen packen.
Schatz fuhr zwischenzeitlich zu seiner Mutter, um mit ihr auch noch einzukaufen. So konnte ich in Ruhe vor mich hin werkeln.
Als der Liebste wieder da war, habe ich ein altes WW Rezept zum Abendessen gekocht. Nennt sich Cremige Reis-Tatar-Pfanne. Natürlich kaufe ich kein teures Tatar sondern benutze normales Rinderhackfleisch ;-)
 
Sonntag haben wir ausgeschlafen und ich habe tatsächlich den ganzen Tag mal nichts getan. Okay, wir haben noch die beiden Bilder in der Küche aufgehängt.
Die kahle Ecke über dem Esstisch ist nun auch endlich Geschichte und wir können die kleine Leiter an SchwieMu zurück geben.
Und das Helferlein an der Spüle haben wir auch noch fertig aufgehängt.
Zum Abendessen gab es Schupfnudeln mit Schweinefleisch. Natürlich hab ich mich mal wieder nicht 100 % an's Rezept gehalten und ein paar klitzekleine Veränderungen nach unserem Geschmack vorgenommen ;-)
Zum Dessert gab es nochmal die Toffifee-Muffins. Die haben übrigens mega gut geschmeckt und sind daher eine klare Empfehlung ;-)
Leider war das Wochenende wieder viel zu schnell vorbei und es ging daher am Sonntag wieder zeitig ins Bett.

Montag hatten wir immer noch Inversionswetter. Hieß: Dichter Nebel in Freiburg, Sonne auf den Bergen. Das geht jetzt schon die vierte Woche am Stück so und ich bin es soooo leid.
Die neuen Platz-Sets
Unter der Woche können wir nicht rauf fahren, denn bis wir oben sind, ist die Sonne untergegangen. Und am Wochenende pilgern alle in die Höhen und man teilt sich alles mit hunderten anderer Menschen. Wirklich nervig.

Im Büro kam das einzige Licht von meiner Bürolampe und der Tag plätscherte gemächlich vor sich hin. Es ist ruhig geworden, seit es so trübe und der Großauftrag von Frau J endlich über die Bühne ist.

Chefe bekommt die Woche seine Platten vom Handgelenksbruch im letzten Jahr raus operiert und ist dann mindestens eine Woche krankgeschrieben. Es wird also auch in den kommenden Tagen nicht wirklich viel passieren.
Als der Tag zu Ende ging, fuhr ich nach Hause und es gab Kartoffelpü, Gemüse und Schollenröllchen mit Lachs zum Abendessen. Letztere waren TK - wie der meiste Fisch, den ich kaufe. Ich mag sowohl Scholle als auch Lachs sehr gerne. An den Dingern stand "Neu" dran. Und ja, ich bin ein totales Opfer und hab es nur aus diesem einen Grund gekauft. Und obwohl ich beide Fischsorten sehr gerne esse, haben mich diese Röllchen sowas von gar nicht überzeugt. Die werde ich nicht nochmal kaufen.

Dienstag...der drölfzigste Tag mit dichtem Nebel. Der Herbstblues ist bei mir in vollem Gange. Ich bin müde und gereizt, antriebslos und platt. 

Im Büro passierte nichts außergewöhnliches. Chefe hatte eine komische Laune. Klar, einen Tag vor der OP. Ich wäre wohl auch nervös gewesen.
Pressefoto aus der Westfalenpost
Mein Bruder schickte nen Link und Bilder von einem Einsatz, den sie in der Nacht auf Dienstag hatten. Nur eine Straße weiter vom Wohnhaus meiner Mutter ist ein Wohnungsbrand ausgebrochen. Eine ältere Dame starb dabei. Mein Bruder war mit oben in der Wohnung.
Bild vom Bruder
Es muss gewaltig gewesen sein, denn es wurden noch die Feuerwehren der Nachbarorte und aus Rettungskräfte aus Hessen nachbestellt. Einige der Wohnungen sind nun nicht mehr bewohnbar. Der Horror. Ich hoffe, alle Leute sind irgendwo gut untergekommen. Ich mag es mir gar nicht vorstellen.

Zum Abendessen hab ich uns einen Maultaschenauflauf mit Schinken zubereitet. Soulfood bei dem trüben Wetter und den furchtbaren Nachrichten.
Während ich kochte, kam ich nicht schnell genug ans Handy, als die Werkstatt endlich anrief. Der sofortige Rückruf war leider auch fruchtlos, denn der Herr den ich dran bekam hatte keine Ahnung, wer mich wohl angerufen hätte und würde es klären, ich bekäme gleich einen Rückruf... nix war! Menno.
Zum ersten Mal entdeckt: Sticker aus der Brustkrebs-Kampagne
Mittwoch hatte sich der dichte Dauernebel endlich verzogen. Dafür war es nun dicht bewölkt. Also nicht wirklich eine Verbesserung, was die Vitamin D Produktion des Körpers anbelangt. Ich hab die Veränderung von Nebel zu Wolken tatsächlich auch erst auf dem Heimweg bemerkt. Denn an den Lichtverhältnissen hatte sich den ganzen Tag so gar nichts getan.

Chefe hatte am Mittwoch seine OP und schneite mittags wieder ins Büro. Alles gut gelaufen. Dafür hatte ich im morgendlichen Stress total verpennt, dass er mich zu einem 30-minütigen Online Seminar angemeldet hatte. Im Nachhinein gar nicht schlimm, denn genau in dem Zeitraum hatte ich einen etwas "schwerfälligen" Kunden da und hätte eh die Hälfte des Kurses verpasst.

Schatz hatte seinen routine Termin beim Neurologen und kam zurück mit der Meldung, er sei bis Ende des Monats krankgeschrieben, das nächste Jahr dürfe er kein Auto mehr fahren und am Donnerstag hätten wir nochmal einen gemeinsamen Termin beim Doc. Ich hätte am liebsten geschrien.
Zum Abendessen gab es nur ne TK-Pfanne. Irgendwas asiatisches mit viel Ingwer. War echt okay.

Donnerstag schneite Chefe erst um kurz nach 10 Uhr ins Büro und zwei Stunden später fuhr er weg. "Wenn was ist, anrufen. Vielleicht bin ich Dienstag wieder da." Hallo? Was ist denn das für ne Aussage? Sicher, er ist krankgeschrieben. Aber mal eben kurz vor Abreise sagen, dass er mal wieder ein paar Tage nicht wirklich greifbar ist und mich mit halbfertigen Arbeiten allein lassen ist echt mies. Ich bin geneigt, es auf seine frisch verliebten Hormone zu schieben. Aber toll finde ich es trotzdem nicht.

Natürlich hatten die Kunden von gleich zwei offenen Projekten direkt mal spezifische Nachfragen, die ich jetzt "mal eben" versuchen kann zu klären. Mann!

Immerhin war ich am Donnerstag mit dem Auto zur Arbeit. Schatz war ja krankgeschrieben und da wir um 17:00 Uhr beim Neurologen sein sollten, hätte ich den Termin niemals mit den Öffentlichen pünktlich erreicht, da ich ja erst um 16:00 Uhr Schluss habe.

Ich hab ihn also angerufen, als ich losgefahren bin, hab ich daheim fix eingesammelt (er stand tatsächlich schon an der Straße) und dann ging es in den Supermarkt. Mir war eine der gekauften Paprikas im Kühlschrank leider vergammelt und für's Abendessen brauchte ich noch eine. Ich hab auch direkt Tee und Gas für unseren Wassersprudler gekauft. Langes Anstehen an der Kasse und um zehn vor fünf trafen wir in der Praxis ein.
Dort warteten wir. Und warteten. Ich hab mich ne Weile mit Schatz unterhalten, hab 2-3 Kapitel auf meinem Kindl gelesen, lustige Videos auf Insta geschaut. Und wir warteten weiter. Um 18:30 Uhr wurden wir endlich reingerufen. Das Gespräch war gut, informativ und leider auch sehr ernüchternd.

Der regelmäßige Leser erinnert sich vielleicht daran, dass Schatz vor ca. 3 Wochen (während seines Urlaubs in unserer Renovierungsphase) zwei seltsame Tage hatte. Tja, DAS war ein epileptischer Anfall. Es gibt zig verschiedene Varianten. Nicht bei jeder liegt man zuckend am Boden. Obwohl ich das (inzwischen) eigentlich weiß hab ich den Anfall in dem Moment nicht als solchen erkannt - dafür war der Mann die letzten Jahre zu gut eingestellt. Und einen Anfall in dieser Form hatte er jetzt auch zum ersten Mal. Vielleicht war ich auch selbst zu sehr im Stress, um daran zu denken.

Die EEGs waren schon länger auffällig, aber nicht zu besorgniserregend. Der Anfall jetzt ändert das allerdings alles. Er hat einen Termin zum CT bekommen (am Montag), einen Termin in einer speziellen Praxis (im Januar), die seine Atmung im Schlaf untersucht (Verdacht auf Schlafapnoe) und er soll sich im Epilepsie-Zentrum der Uniklinik vorstellen zwecks genauerer Diagnostik. Dieser Termin ist noch nicht festgelegt.

Alles schön und gut. Finde ich richtig und wichtig, auch wenn ich weiß, dass es ihn mega stressen wird zu so vielen verschiedenen fremden Ärzten in so kurzer Zeit zu müssen (das ist eine Auswirkung seines Autismus). Mit Veräderungen und "Neuem" außer der Reihe kann Schatz nicht gut umgehen.
 
Die schlimmste und gleichzeitig beste Neuigkeit war allerdings, dass sie jetzt seine Medikamente umstellen/anpassen wollen/müssen. Bei dem Carbamazepin ist er mit der Dosierung bereits am oberen Limit und die einzige - aber nervtötende - Nebenwirkung ist die Müdigkeit. Der Mann ist nur müde. Egal wie lange oder gut er geschlafen hat. Kurz nach dem Aufstehen, ist er schon wieder müde. Mit der neuen Medikation soll sich das (so hoffen wir) bald verbessern. Blöderweise ist das Umstellen der Medis bei einem Epileptiker mit einem einjährigen Fahrverbot verbunden. Falls die neuen Tabletten nicht vertragen werden oder einen weiteren Anfall auslösen. Aus Sicherheitsgründen. Den Wisch dafür, hat er auch schon unterschrieben. Also, alles zurück auf Anfang. Wenn er 1 Jahr lang anfallsfrei ist und das EEG okay, darf er wieder fahren. Hatten wir (leider) alles schonmal.

Sobald wir die Tabletten aus der Apotheke haben, müssen wir unseren Alltag komplett umstrukturieren. Denn bisher hat ER ja kleinere Besorgungen unter der Woche gemacht und sich um Termine rund ums Auto gekümmert, weil er ja eh nachmittags daheim war und fahren konnte. Jetzt darf er aber mind. 1 Jahr lang nicht mehr Auto fahren! Er muss jetzt Bus und Bahn nehmen und ich bekomme das Auto. Meine Termine liegen allerdings meistens so, dass ich sie gut nach der Arbeit mit den Öffis erreichen kann. Denn bisher war ich ja bei uns die ÖPNV-Person. Das wird mords nervig werden :-/ Zumal ich ehrlich gesagt auch gar keinen Bock habe, jeden Tag mit dem Auto im Berufsverkehr unterwegs sein zu müssen. Ich habe die Bahnfahrten zum und vom Büro gerne genutzt. Ich-Zeit. Wo ich lesen oder einfach nur aus dem Fenster starren konnte. Wenn ich selbst fahren muss, fällt die auch weg.

Die nächsten Wochen ist er daher auch krankgeschrieben. Mindestens bis Ende November. Auch zur Sicherheit, falls mit den neuen Medis was nicht klappt. Die Arbeit ist nicht begeistert. Aber besser so, als wenn sie ihm wieder nen Krankenwagen rufen müssen - wie beim letzten Mal.

Auf dem Heimweg konnten wir noch meinen Adventskalender abholen, der nach Absprache zur Tankstelle geliefert wurde. Wir waren erst um 19:30 Uhr Zuhause. Kochen? Ja, ich hab extra ne neue Paprika gekauft. Aber ich hatte echt sowas von keinen Bock mehr. Auch nicht, ein TK Gericht aufzutauen. Daher dackelte der Liebste eben rüber und überfiel den Dönermann :-D
Um 21:00 Uhr lag ich im Bett...irgendwie kriegen wir das alles schon wieder hin. Muss ja. Aber leicht wird es nicht.

Freitag war es immer noch stark bewölkt, trübe und grau. Im Büro war es ruhig und gegen Nachmittag hab ich tatsächlich nach Wochen mal ganz kurz die Sonne gesehen, bevor sich der Himmel wieder zuzog.

Meine Erdbeerwoche neigt sich dem Ende. Während sie sich beim letzten Mal wie ein außer Kontrolle geratener Güterzug aufführte, war sie dieses Mal eher ein tröpfelndes Rinnsal im Hochsommer. Aber immerhin pünktlich. 

Wie ich im kommenden Jahr meine ganzen ärztlichen Vorsorgetermine koordiniere, wo ich nicht mehr mal eben mit der Bahn nach der Arbeit eh an den diversen Praxen vorbei komme, muss ich mir echt gut überlegen. Parken in der City wird ein Thema werden. Ich hasse es jetzt schon. Denn parken in der Freiburger City ist ne mittlere Katastrophe. Kein Einheimischer macht das, wenn er nicht unbedingt muss.

Im Büro war es unheimlich ruhig. Ich hab einiges wegarbeiten können ohne gestört zu werden.
 
Weil ich immer noch nicht den versprochen Rückruf von der Autowerkstatt bekommen hatte, habe ich  nochmal dort angerufen. Auch dieses Gespräch war eher ernüchternd. Aber ich habe es mir schon fast gedacht. Bei uns auf Arbeit ist es ja das Gleiche. Wenn sie das Ersatzteil nicht von Mazda selbst oder von einem ihrer eigenen Lieferanten bekommen können, haben wir die Arschkarte. Einfach was im Netz bestellen machen sie nicht und von uns gekaufte Teile einbauen auch nicht - aus versicherungstechnischen Gründen und weil sie für den ganzen Mist ja auch die Gewährleistung übernehmen müssen. Hab ich verstanden. Kenne ich aus dem Büro auch so (machen wir auch nicht). Ist trotzdem scheiße. Ich soll bis Samstag einen Anruf bekommen, ob sie das Teil bei einem ihrer Hersteller bekommen können. Also, Daumen drücken!

Und nur so nebenbei: Es geht um ein unter 20 EUR teures Plastikteil! Wenn uns das keiner besorgen und einbauen kann, entspricht unser Auto nicht mehr den Bestimmungen und kommt im Januar nicht durch den TÜV. Wenn es also richtig blöd läuft, brauchen wir ein scheiß neues Auto, wegen eines beschissenen, billigen Ersatzteils. Das kann's doch wohl bitte nicht sein, oder?! 

Oder wir müssen jemanden finden, der ein vertrauenswürdiger Autoschrauber ist und uns den (selbst besorgten) Heiligen Gral der Plastikteile unter der Hand im Hinterhof einbaut.

Am Freitag war ich auch nochmal mit der Bahn unterwegs. Denn es war Schatz' letzter Tag "in Freiheit". Ich habe nach der Arbeit die neuen Medis aus der Apotheke geholt, die er vormittags bestellt hatte.
Zusätzlich zu dem "Unaussprechlichen" gibt es noch ein Vitamin B Präparat
Und ab jetzt darf er nicht mehr Auto fahren. Immerhin ein paar Kleinigkeiten hat er noch eingekauft. Das wird ab sofort dann auch an mir hängen bleiben.
Zum Abendessen gab es die saftige Gyros-Reis-Pfanne, die es am Donnerstag schon geben sollte.

Auf der Waage war ich natürlich auch wieder. Nach dem ganzen Stress in der Erdbeerwoche, den Muffins am Wochenende und dem fetten Dönerteller vor dem Wiegetag, war ich überrascht, als die Waage nur 200 g mehr anzeigte :-D Aktuell also 104 kg.

Und am Wochenende? Ausschlafen. Es soll sonnig werden. Glauben tu ich das aber erst, wenn ich es sehe. Nachdem wir jetzt fast 4 Wochen im Dauernebel vor uns hingedümpelt sind, wäre das fast zu schön, um wahr zu sein.




Die KW 46 in kurz:
Samstag: 4.320/1.800 kcal, 5.541 Schritte
Sonntag: 4.894/1.800 kcal, 2.448 Schritte
Montag: 1.987/1.800 kcal, 5.122 Schritte
Dienstag: 2.812/1.800 kcal, 4.626 Schritte
Mittwoch: 2.535/1.800 kcal, 4.998 Schritte
Donnerstag: 3.505/1.800 kcal, 3.853 Schritte
Freitag: 2.546/1.800 kcal, 4.629 Schritte

Zunahme: +200 g

Samstag, 9. November 2024

Wunschgewicht: KW 45 - 2024

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Samstag sind wir zeitig aufgestanden. Denn der Plan war, direkt zur Öffnungszeit beim schwedischen Möbelhaus einzufallen - in der irren Hoffnung, dass dann noch nicht so viel los wäre wie später am Tag. Problem: Die machen ja erst um 10:00 Uhr auf! Da sind sogar die Langschläfer schon munter. Weil in der Freiburger Filiale gerade sowohl das Parkhaus (überirdisch), als auch ein Großteil der Stellplätze direkt vorm Laden saniert werden, herrscht dort aktuell aktuter Parkplatzmangel und der gemeine Wochenend-Einkäufer ist bekanntlich extrem lauffaul.
 
Da wurde wild drauf los geparkt, die Leute, die schon einen Platz hatten - und zufuß zum Eingang unterwegs waren - fast über den Haufen gefahren, gehupt, gedrängelt und geschimpft. Ich war schon genervt, bevor wir überhaupt den Laden betraten. Immerhin hatten wir Glück und fanden recht schnell einen Parkplatz. In der hintersten Ecke. Wir sind nicht lauffaul und nutzten es gekonnt aus, dass dort (noch) keiner hin wollte/musste :-D
 
Im Laden selbst kamen wir uns schnell vor wie Laborratten in einem Labyrinth. Ich kann nicht so ganz nachvollziehen, wieso Menschen hier gerne hin gehen. Für uns war es ein notwendiges Übel. Wir sind also der Beschilderung gefolgt, bis wir die Abteilung mit Esszimmern fanden. Wir haben unseren gewünschten Tisch entdeckt und auch auf den Stühlen Probesitzen veranstaltet. Sehr bequem. Die sollten es also wirklich werden.
 
Jetzt waren wir aber seit gut einem Jahrzehnt nicht mehr beim Möbel-Schweden. Wir kannten es so, dass am Preisschild Regalreihe und Fachnummer angegeben war. Die konnte man sich entweder merken oder aufschreiben und musste dann sein Zeug selbst aus dem Hochregallager heraus fischen und zur Kasse schlörren.
 
Grundsätzlich funktioniert das auch noch so. Allerdings nicht mehr bei jedem Möbelstück. Die Stühle mussten wir selbst aus dem Regal holen. Den Tisch gab es aber nur noch am Ausgabeschalter. Kein Regal, kein Fach. Erstmal standen wir also da, wie der Ochs vorm Berg. Was nun? Der Hinweis auf den Servicepoint brachte zumindest einen Teilerfolg. An besagtem Terminal konnten wir dann wählen, ob wir den Tisch-Auftrag über die App oder per Mail abwickeln wollten.

Da wir beide nicht die App heruntergeladen hatten - Wozu auch? Wir gehen da ja nicht jeden Monat hin! - entschieden wir uns per Mail. Über den Touch-Bildschirm haben wir also die Stühle und den Tisch ausgewählt, die Endsumme wurde angegeben und, dass das Personal den Tisch zur Abholung richtet, nachdem wir an der Kasse bezahlt hatten. Auch in der Mail mit der Auftragsnummer standen alle Artikel und die Endsumme. Wir sind also mit jeder möglichen Abkürzung wieder aus dem Labyrinth heraus, haben uns eben die Stühle aus dem Hochregal geschnappt und sind dann zur Cash & Go Kasse.

Dort konnten wir den Barcode aus der Mail direkt vom Handy einscannen und... es wurde in der Kasse nur der Tisch angezeigt. Wieder kurze Ratlosigkeit. Denn wir dachten ja, es sei ALLES - wie in der Mail - in einem Auftrag. Es gab an dieser Kasse keinen Handscanner, um die Stühle nachträglich noch einzuscannen. Allerdings konnten wir sie anhand der Artikelnummer nachträglich hinzufügen. Was für ein Durcheinander!

Und ganz ehrlich? Die Dame, die die Kasse beaufsichtigte hat keinen guten Job gemacht. Wären wir unehrlich wäre es für uns ein leichtes Gewesen, die Stühle einfach ohne Bezahlung mitzunehmen und einfach nur den Tisch abzuholen.

Mit dem Kassenbon in der Hand mussten wir dann noch kurz warten und kamen uns dabei vor wie beim Amt. Als unsere Nummer aufgerufen wurde, konnten wir zum Click & Collect Schalter weitergehen und unseren Tisch dort abholen. Das erste Mal, dass jemand den Kassenbon sehen wollte! Wie gesagt, wenn wir unehrlich wären, hätten wir rund 150 EUR für die Stühle sparen können.

Schnell alles ins Auto verladen und nichts wie weg! Inzwischen war es fast 11:30 Uhr und wir fuhren ein Haus weiter.
Direkt nebendran ist das Möbelhaus, bei dem wir unsere neue Küche gekauft hatten. Von dort hatten wir noch einen Gutschein für ein Paar gratis Weißwürste. Die haben wir uns als Mittagssnack genehmigt, bevor wir endgültig den Heimweg antraten. Dort haben wir eine Stunde Pause gemacht, bevor wir unseren Nachbarn den Bohrlärm erneut zumuteten. Denn es sollten ja noch die drei kleinen Regale an die Wand gedübelt werden.

Das war innerhalb von einer halben Stunde erledigt und sah gut aus! Das neue Küchenradio haben wir an eines der Regalbretter montiert und dann sollten Tisch und Stühle noch aufgebaut werden. 

Der Tisch ging ganz gut aufzubauen. Leider traf uns das Ikea-Phänomen ausgerechnet bei der letzten Schraube. Besser gesagt: Bei der letzten Mutter! Denn die einzig übriggebliebene Mutter um das letzte Tischbein zu befestigen, hatte nicht den richtigen Durchmesser. Ohne hielt aber der Tisch nicht. So fuhr ich am Samstagabend um kurz nach 18 Uhr nochmal los in den Baumarkt, um eine 5 Cent Mutter einzeln zu kaufen. Was für ein unnötiger Mist! Zumindest die Kassiererin hatte mächtig Spaß, als ich ihr die Story erzählte :-D
Wieder Zuhause haben wir den Tisch fertig gemacht, hingestellt und entschieden: Das bleibt jetzt erstmal so. Auf die Stühle hatten wir keinen Bock mehr und außerdem war es schon so spät, dass der Hunger sich erneut meldete.
Zum Abendessen habe ich ein neues Rezept ausprobiert. Das dauerte natürlich etwas länger als eine Mahlzeit, die ich schon zig Mal gekocht hab. Aber das Endergebnis konnte sich durchaus sehen und schmecken lassen :-D
Kürbis Mac'n'Cheese! Absolut lecker und vegetarisch. Wenn ich vormittags schon etwas vorbereitet hätte, wäre es auch ruckzuck fertig gewesen. Aber so konnten wir dann auch gegen 20 Uhr endlich essen.
 
Sonntag haben wir ausgeschlafen. Wir haben nach dem Frühstück die Stühle noch eben zusammengebaut, ein paar Dekoelemente und den Kalender wieder aufgehängt und noch ein paar letzte Kleinigkeiten bestellt.
Ich hab noch ein paar Päckchen gepackt und bin anschließend unter die Dusche. Der Mann bekam endlich die Wolle vom Kopf geschoren. Jetzt sieht er wieder deutlich besser aus :-D 

Im Bloggerland war ich auch noch unterwegs und dann war es auch schon wieder Zeit für's Abendessen. Und wieder habe ich ein neues Rezept ausprobiert. Wieder vegetarisch. Dieses Mal gab es Tomaten-Aprikosen-Ragout mit Gewürzreis.
Mit dem Einweichen der Aprikosen dauerte es doch etwas lange. Perfekt für's Wochenende. Unter der Woche definitiv zu viel Aufwand. Aber es war sooooo lecker! Natürlich hab ich die Tomaten weder entkernt noch vorher abgebrüht. Ich hab sie einfach komplett verwertet. Und statt einen Rest Kokosmilch zu produzieren, hab ich einfach eine ganze Dose auf 130 g Reis verwendet und noch nen Schluck Wasser nachgegossen :-D Hat auch supi funktioniert. Kardamom und schwarzen Kümmel hatte ich keinen. Daher wurden die beiden Gewürze einfach weggelassen. Geschmeckt hat es uns trotzdem super. Das mache ich (wenn ich genug Zeit zum Kochen habe) definitiv wieder!

Montag war das lange Wochenende gefühlt nicht vorhanden gewesen. Ich war müde. Die letzten 3-4 Wochenenden dienten absolut nicht der Erholung. Gefühlt bin ich seit 4-5 Wochen ohne Pause am arbeiten und ich kann langsam nicht mehr.

Der Arbeitstag war gezwungener Maßen wieder etwas ruhig, da das blöde Computerprogramm für Rechnugen und Co. noch immer nicht funktionieren wollte.

Chefe hatte miese Laune. Ich sollte ihm einen OP Termin besorgen, damit die Platten von seinem Handgelenksbruch aus dem letzten Jahr wieder rausoperiert werden. Ich hab also in der Klinik bei der Sekretärin vom behandelnden Arzt angerufen und gesagt, dass er einen Termin braucht, damit die Platten rausopriert werden können. Der Arzt wüsste eigentlich Bescheid. Alles klar. Ich bekam einen Termin und es wurde nichts anderes am Telefon gesagt oder besprochen. Am Montag maulte mich mein Chef an, wieso er an dem Tag keinen OP-Termin hätte, sondern lediglich einen Termin für das Vorgespräch? Ja, woher soll ich das denn bitte wissen?
In dem gesamten Telefonat ging es um einen OP Termin. Am Ende bekam ich einen Termin. Für mich war die Sache eindeutig! Soll er seinen Scheiß demnächst doch selbst regeln. Mann! Was für ein Kindergarten...
Ich war heilfroh, als der neblig trübe Tag mit mieser Stimmung endlich vorüber war und fuhr direkt nach Hause. Dort gab es Fideo-Suppe zum Abendessen und kurz danach fiel ich völlig platt ins Bett.

Dienstag lief das olle Computerprogramm im Büro noch immer nicht. Langweilig wurde mir trotzdem nicht, denn in Absprache mit Frau J und meinem Chef habe ich fast den ganzen Tag bei Frau J geholfen, den jährlichen Mega-Auftrag abzuarbeiten.

Chefe kam die letzte halbe Stunde auch noch dazu, um mitzuhelfen - immerhin ist er dort ja auch Co. Geschäftsführer (zumindest auf dem Papier). Eigentlich hätte er gerne gehabt, dass ich länger bleibe und helfe. Eigentlich wäre das an jedem anderen Tag auch kein Thema gewesen. Aber Schatz holte mich am Dienstag von der Arbeit ab, weil wir zum Recyclinghof wollten. Leider haben die ja nur Dienstags und Samstags offen und wir wollen endlich mal einen Teil von unserem aussortierten und ausgemisteten Zeug von der Küchenrenovierung los werden. Außerdem die Reste vom Malern. Und Dienstags abends ist es dort halt deutlich entspannter als am Samstag vormittag. Und ganz ehrlich gesagt hatte ich nach 4 Stunden Dauerstress auch etwas die Schnauze voll ;-)

Schatz kam tatsächlich pünktlich. Der Feierabendverkehr um diese Uhrzeit ist eine Katastrophe und wir waren froh, als wir am Recyclinghof KEINE 500 m lange Autoschlange vorfanden (das ist z. B. samstags leider üblich) und direkt zu einem freien Platz gelotst wurden :-)

Nach kaum 15 Minuten hatten wir das Auto leer und fühlten uns total erleichtert, endlich einen großen Teil unseres Krams los zu sein. Aber eine Tour müssen wir definitiv noch fahren, bis endlich alles weg ist.
Zuhause angekommen hatte ich auf Kochen so gar keinen Bock mehr. Daher hab ich nur schnell einen Topf Reis aufgesetzt und eine TK-Soße mit Fleischbällchen aufgetaut. Fertig, lecker, satt.

Mittwoch gab es morgens noch immer die Reste vom Mega-Auftrag abzuarbeiten. Denn auch wenn Frau J mit Helfer eine Spätschicht einlegte, nachdem ich weg war, reichte es nicht, um fertig zu werden. 

Dabei hatte ich eigentlich auf dem Plan, dass ich die verpassten 3 Tage an meinem Computer nachholen wollte. Denn immerhin ging am Mittwoch das blöde Programm wieder :-) Es war also wieder ein sehr stressiger Tag. In Verbindung mit dem allmonatlichen Hormonchaos führte der Stress der letzten Tage zu einem "netten" Ausbruch meines verhassten Lippenherpes. Jetzt hatte ich wieder ein paar Monate meine Ruhe. Der Scheiß taucht über Nacht auf. Wieso kann er nicht auch genauso schnell wieder verschwinden?!

Chefe maulte noch rum, wieso er am Freitag einen Termin drin hätte. Der würde ihm nämlich so gar nicht in den Kram passen. Oh? Ich wurde hellhörig. Da die Kundin aber nur Freitags kann, musste ich den Termin - dieses Mal mit seiner "Genehmigung" auf in 14 Tagen verschieben. Ansonsten hat er kein Wort verlauten lassen.
Als der Arbeitstag geschafft war, fuhr ich nach Hause und kochte für uns Pasta mit Scampi und Artischocken in einer Weißwein-Käse-Sahne-Soße (Abwandlung von meinem eigenen Rezept) :-)

Donnerstag hatte ich auf einen ruhigen Tag gehofft. Denn der Mega-Auftrag von Frau J war komplett durch. Leider stresste Chefe den ganzen Tag rum, damit noch alles fertig würde. Wieder wurde ich wegen seines Tatendrangs hellhörig. Wenn ich hätte wetten müssen, hätte ich drauf gesetzt, dass er - mal wieder - ein langes Wochenende einschiebt.
Immer noch Nebelsuppe in Freiburg
Als ich ihn am Nachmittag an seinen letzten Termin erinnern musste - den hätte er sonst mal wieder verpennt - hab ich zwischen Tür und Angel noch gefragt, ob er denn am Freitag da sei? Nö! Tschüss. Schönes Wochenende. Weg war er und wurde auch nicht mehr gesehen, bis ich Feierabend machte.

Die ständigen langen Wochenenden, Brückentage, 2,5 Wochen im Sommer und den kompletten Oktober war er im Urlaub. Es folgen die 2 Wochen an Weihnachten. Gefühlt ist er nur noch im Urlaub. Und ich fühle mich absolut am Ende meiner Kräfte. Und irgendwie finde ich das auch unfair.

Am Donnerstag war es wirklich bitterkalt in Freiburg. Mal wieder herrschte den ganzen Tag dichter Nebel. Die feuchte Luft, ließ es sich noch kälter anfühlen, als es ohnehin schon war und natürlich hatte die Straßenbahn passenderweise eine Betriebsstörung, so dass ich ewig in der Kälte stand.
 
Bei der Post musste ich dann auch noch vorbei und zum Arzt bin ich auch noch fix. Die Impfung gegen die Grippe hab ich nun auch endlich.

Zuhause war ich komplett durchgefroren und freute ich auf ein warmes Essen. Zum Glück war das in kaum 20 Minuten fertig gestellt. Es gab nämlich Tomaten-Couscous. 
Nach dem Essen haben wir noch ein paar Helferlein befreit. Jetzt habe ich endlich einen "Untersetzer" für die Salz- und Pfeffermühle, sowie eine Ablage für Kochlöffel und Co, damit ich mir beim Kochen nicht immer die Arbeitsplatte oder Herdplatte versaue und nicht jedes Mal ein Küchentuch abreißen muss, um den gebrauchten Löffen dort zwischen zu lagern :-)
Meine Measuring Cups wurden ebenfalls geliefert. Jetzt muss ich meine online gefundenen USA-Rezepte nicht mehr mühselig ins metrische System umrechnen :-D
Unsere neuen Platzsets und die Spülbeckenmatte sind ebenfalls gekommen - passend in einem dunklen Grau. Ich hoffe, der Liebste findet seine Brotkrümmeln jetzt besser als auf dem Tisch und wischt sie auch mal weg ;-)

Freitag war es zwar immer noch neblig und trübe, aber bei weitem nicht mehr ganz so kalt wie am Donnerstag. Allerdings ließ sich die morgens im Wetterbericht großspurig ab Mittag angekündigte Sonne nicht blicken.
 
Im Büro war ganz gut zu tun, vor allem, nachdem ich die (erneute) Störung im Anrufbeantworter entdeckte und die 10 nicht angezeigten Nachrichten von den letzten 1,5 Wochen abgehört hatte.
Frau J hat mir Reste ihrer Nervennahrung überlassen :-)
Ein Kunde von Frau J kam auch noch reingeschneit, brachte mehr mit als angekündigt und konnte daher nicht komplett bedient werden. Denn für die unangekündigten Arbeiten muss eine spezielle Maschine angeworfen werden und die braucht eine gute Stunde zum Warmlaufen :-/ Während Frau J - wo sie eh einmal da war - noch ein paar Kleinigkeiten erledigte, war ich mit ihrem Sohn auf dem Arm am Fenster: Autos gucken! Hui, wie spannend :-D

Nach der Arbeit ging es direkt nach Hause. Naja, fast. Denn wieder ein kleiner Schlenker zur Post und danach in den Supermarkt und in die Drogerie. Kleinigkeiten nachkaufen, die Zuhause ausgegangen waren. 

In der Wohnung angekommen habe ich nur schnell eine Packung Spaghetti mit Tomatensoße zusammengerührt. Kochen? Keine Lust heute.
Auf der Waage war ich natürlich auch. Irgendwann im Laufe des Wochenendes beginnt die Erdbeerwoche. Von daher war ich von der Zunahme eher wenig überrascht. Leider waren es ganze 500 g mehr und das Gewicht liegt mal wieder bei 103,8 kg :-/
Unser die Tage geliefertes "Spül-Körbchen" haben wir zwar nicht komplett an die Fliesen bringen können. Aber immerhin die Klebe-Halter haben wir positioniert. Samstag Abend - nach 24 Stunden - können wir dann das Körbchen auch noch dranschrauben. Darin werden dann Spülbürste, Spülmittel und das Spültuch aufbewahrt und liegen nicht mehr dauernd im Weg rum.

Und am Wochenende? Samstag ist einkaufen angesagt. Danach fährt Schatz allerdings alleine zu seiner Mutter. Denn ich hab Zuhause noch genug andere Baustellen, die erledigt werden müssen. Und außerdem habe ich mir nach inzwischen 3-4 Wochenenden ohne Erholung einfach eine Pause verordnet. Zumindest an einem einzigen Tag. Was wir Sonntag machen, wissen wir allerdings noch nicht. Wir sollen weiterhin im Nebel feststecken. Wenn wir Sonne wollen müssen rauf auf die Berge. Aber da soll es am Wochenende auch bewölkt sein. Von daher...abwarten.




Die KW 45 in kurz:
Samstag: 4.214/1.800 kcal, 7.920 Schritte
Sonntag: 3.911/1.800 kcal, 2.727 Schritte
Montag: 2.243/1.800 kcal, 5.216 Schritte
Dienstag: 2.334/1.800 kcal, 7.089 Schritte
Mittwoch: 2.552/1.800 kcal, 6.086 Schritte
Donnerstag: 2.127/1.800 kcal, 6.625 Schritte
Freitag: 3.130/1.800 kcal, 7.173 Schritte

Zunahme: +500 g

Mittwoch, 6. November 2024

Gruselig und/oder Genial #61

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Schon wieder ist der erste Mittwoch im Monat und daher zeigen euch Heidi und ich heute wieder ein gruseliges und/oder geniales Fundstück.

Heute kommt mein Fundstück aus dem Supermarkt. "Hanf" Produkte gibt es ja schon länger in den Läden - völlig wirkfrei. Aber nun, nur ein paar Monate nach der Canabislegalisierung fand ich was ganz neues im Regal. Angeboten von einer lokalen Mühle.
Das ist eine Backmischung für sogenannte Hasch-Brownies. Man muss halt sein eigenes Gras in der gewünschten Menge hinzufügen. Ist das nicht irre?! Ich weiß von einer Freundin, dass sie - schon vor der Legalisierung - öfters mal Haschbrownies gegessen/gemacht hat. Nun gibt es sogar eine Backmischung dafür.

Aber nicht nur für Brownies! Der lokale Hersteller aus dem Elztal hat noch weitere Mischungen im Programm:
Waffeln, Pizzateig und Muffins kann man auch mit seiner persönlichen Dosierung Gras versetzen. Ob das schmeckt? Wie das schmeckt? Keine Ahnung. Und ich werde es auch ganz sicher nicht testen.

Ein lieber Bekannter von mir aus dem Hessischen züchtet jetzt - ganz legal - 2 Canabispflanzen auf dem Balkon. Er hat keine Ahnung davon, fand die Idee einfach nur witzig. Ob und vor allem WIE er das Zeug ernten kann/muss, weiß er selbst auch noch nicht. Aber was er gesagt hat ist, dass die Pflanze ziemlich stinkt. Denn, obwohl er kein Problem damit hat, Canabis zu konsumieren, würde er es auf Grund des Geruchs nie und nimmer rauchend tun. Er kann - so wie ich - den Geruch nicht vertragen. Ob er also weiterhin züchten wird, weiß er noch nicht. Sie frische Pflanze riecht wohl nicht so extrem, wie der Rauch, aber man merkt es wohl schon. Auch das werde ich nicht ausprobieren - egal wie dekorativ die Pflanze auch aussehen mag :-D Denn, hübsch sieht sie ja schon aus.

Für diejenigen, die sowas mögen, ist diese Auswahl an Backmischungen sicher genial. Für mich persönlich eher gruselig. Was haltet ihr davon? Habt ihr Ähnliches auch schon bei euch entdeckt? Ich bin da echt neugierig :-)

Was die liebe Heidi heute für uns hat, weiß ich nicht. HIER geht's zu Heidis Fundstück. Kommt doch einfach mit.

Sonntag, 3. November 2024

Wunschgewicht: KW 44 - 2024

[Dieser Beitrag kann indirekt Werbung ohne Auftrag enthalten, durch Markennennung, Ortsnennung oder Verlinkung]

 
 
Samstag wollte ich ausschlafen. Eingekauft hatten wir ja am Freitagabend schon. Aber mein Unterbewusstsein schien Tatendrang zu haben und wollte das immer noch herrschende Chaos in der Wohnung los werden, denn ab 5:00 Uhr war an Schlaf schon nicht mehr zu denken. Ich hab noch bis um kurz vor 8:00 Uhr gelesen und bin dann aufgestanden.
Vorher-Nachher
Nach dem Frühstück hat Schatz die Wohnung gesaugt und ich hab in der neuen Küche die Schränke ab- und ausgewischt. Dafür hab ich ungelogen 2 kleine Eimer Wasser gebraucht. Alles voller Bohr- und Sägestaub! Danach habe ich die Böden von Küche und Flur gewischt. Anschließend haben wir angefangen, die Küchenschränke wieder einzuräumen. Wir haben möglichst viel wieder "an die alten Plätze" verfrachtet. Das war schon alles sehr praktisch im Küchenalltag und so müssen wir uns auch etwas weniger umgewöhnen, was wo steht.
Vorher-Nachher
Am späten Nachmittag war alles soweit verstaut. Aber es ist definitiv alles noch etwas zu optimieren. Was wir aber jetzt schon wissen: Der neue Küchentisch darf nicht wesentlich größer werden, als der alte. Für uns beide ist es aktuell so perfekt. Wir haben nur selten Besuch. Aber mit mehreren wird es schon recht "kuschelig" - soll heißen: eng.

Als wir am frühen Abend beide Hunger hatten, habe ich die Kochbox ausgepackt, die schon um kurz nach 9:00 Uhr geliefert wurde. Auf dem neuen Herd habe ich das erste Mal gekocht. Es war super! Mit den Temperatureinstellungen muss ich noch etwas üben. Aber da ich ja eh jeden Tag koche, werde ich das sicher schnell raus haben :-D
Nach dem Essen bin ich nochmal los. Denn wir wollten ja auch unsere Spülmaschine in Betrieb nehmen :-D ENDLICH eine Spülmaschine! Die letzten fast 20 Jahre mussten wir ja immer per Hand spülen. Ich hatte schon Salz und Tabs am Freitag gekauft. Aber an den Klarspüler hatte ich nicht gedacht. Den hab ich noch schnell besorgt. Alles eingefüllt, den Reinigungswaschgang gestartet und nun war auch die Spülmaschine für ihren ersten richtigen Einsatz bereit.

Eine Maschine mit Tischdecken und Handtüchern war auch bald fertig und wurde noch schnell aufgehängt. Denn bevor ich alles wieder einräume, wollte ich es einmal durchwaschen.

Abends haben wir uns noch einen Film angesehen, den wir auf der Festplatte hatten. Der war zwar gut, aber wir kannten ihn schon und daher haben wir nebenher noch für rund 600 EUR bei Amazon eingekauft. Zwischenböden, Gewürzregale mit Zubehör, Organizer, Regale und anderer Kleinkram, der helfen soll, den Inhalt der neuen Küchenschränke etwas besser zu organisieren. Zwischen Mittwoch und Montag sollen die Lieferungen erfolgen. Es wird noch ein paar Wochen dauern, bis alles wirklich final an seinem Platz angekommen ist. Aber das Gröbste ist geschafft und wir sind wirklich froh :-)

Abends wurden wir dann noch an die Zeitumstellung erinnert. Die hätten wir ohne Reminder wohl glatt verschwitzt dieses Mal :-D Zu viel los hier!
 
Sonntag bin ich um 8:30 Uhr aus dem Bett gefallen und fühlte mich das erste Mal seit Wochen nicht wie ausgekotzt. Wir haben gefrühstückt, ich hab's endlich geschafft, meinen Post von letzter Woche hochzuladen und danach hab ich die nächste fertige Maschine mit Wäsche aufgehängt. 

Schatz hat den nun nicht mehr benötigten Maler-Krempel in den Keller geschafft und noch ein paar Kisten umgestellt. Denn ein paar Umzugskartons stehen immer noch rum. Das wird auch die nächsten 3-4 Wochen noch so bleiben. Denn wir haben alles Ausgemistete, was nicht vom Sperrmüll geholt wurde, bereits in Kisten sortiert, damit wir sie demnächst zum Recyclinghof bringen können. Aber da ja noch die Amazon Lieferung mit den neuen Helferlein aussteht und ich auch nochmal ausmisten will, wenn wir die Schränke optimieren, wird da definitiv noch Zeug für den Recyclinghof anfallen. Und wir wollen nur einmal fahren. 

Da wir in der neuen Küche nun zwei Schrankfächer übrig hatten, haben wir unsere Vorräte, die bisher mit im Schrank im Arbeitszimmer untergebracht waren, nun auch - wie es sich gehört - in der Küche. Wenn ich was brauche, muss ich nicht mehr den Raum wechseln. Der Schrank im Arbeitszimmer wurde am Nachmittag ausgeräumt, ausgewischt und neu eingeräumt. Unsere Putzeimer, die vorher in einer sonst nicht nutzbaren Ecke in der alten Küche standen, fanden dort ihr neues Zuhause :-) Außerdem habe ich mal wieder die Tupperdosen ausgemistet. Mal gucken, wie lange das Fach nun ordentlich bleibt :-D
Ansonsten hab ich am Sonntag nur noch etwas gelesen und die Füße hochgelegt. Ohne eingebildet klingen zu wollen: Das hatte ich mir echt verdient :-D
Abends gab es Bratwurst mit Kartoffelstampf und Salat aus der Kochbox. Und schon war das Wochenende auch schon wieder gelaufen :-/ Die Arbeitswoche wird zum Glück kurz, denn Freitag ist in BW Feiertag :-)
Montag leider schon wieder Arbeitsalltag. Nach dem Frühstückstee hab ich das erste Mal die Spülmaschine ausgeräumt :-D Die hatten wir Sonntagabend noch laufen lassen. Das Öko-Programm, das zwar am wenigsten Energie und Wasser verbraucht, läuft blöderweise fast genau 5 Stunden. Das ist echt lang. Finde ich zumindest. Entweder müssen wir das künftig besser timen oder das andere Programm wählen. Das tüfteln wir aber auch noch aus. Jedenfalls war alles richtig schön sauber und schnell verräumt.
 
Ich hab das Büro-Telefon noch fix ausgesteckt und im Rucksack verstaut, bevor ich zur Arbeit gefahren bin.

Dort angekommen staunte ich nicht schlecht, denn Chefe saß bereits am Schreibtisch. Allerdings sah er aus wie hingerotzt. "Jetlag", erklärte er und gähnte. Er war schon seit 4 Uhr am Schreibtisch, weil er nicht schlafen konnte. Nachteil an solchen Überseereisen ;-) Er machte nur gegen Mittag seinen einen Termin und ward dann nicht mehr gesehen.
 
Ich hab jedenfalls alles wieder am Schreibtisch eingestöpselt und machte meine Arbeit. Der Arbeitstag war recht ruhig. Blöd nur, dass kurz vor Feierabend noch ein größerer Auftrag bei Frau J einlief. Den konnte ich gar nicht fertig machen. Egal, der DHL käme je eh erst am nächsten Tag. Da müsste ich dann aber am Dienstag Vormittag richtig ranklotzen.

Die ersten Versandbestätigungen trudelten ein. Das meiste unserer Amazon-Bestellung vom Wochenende würde wohl am Mittwoch geliefert werden. 

Leider gab es auch wieder schlechte Neuigkeiten: Der Blinker an unserem Auto ist hinüber. Wir brauchen eine neue Fassung für die Birne, denn es wird kein Kontakt mehr hergestellt, so dass - trotz gescheiter Birne - der Blinker vorne rechts nicht mehr funktioniert :-( Leider gibt es die direkt vom Hersteller überhaupt nicht mehr, da zu alt. Jetzt müssen wir gucken, ob wir das Ding online bei eBay und Co. irgendwie bekommen können. Ansonsten haben wir ein Problem...

Wir haben gerade erst für über 10.000 EUR die Küche renoviert. Ein neues Auto ist eigentlich gar nicht drin, ohne die kompletten Rest-Ersparnisse zu verbraten.
Zum Abendessen gab es Fisch mit Zitronen-Couscous und Walnuss-Salat. Das war wirklich sehr lecker.
Und über die neue Form des Spülbeckens freue ich mich ungemein, da sie perfekt für das Sieb ist. Abtropfen von Linsen und Co. leicht gemacht :-D

Dienstag war ein stressiger Tag im Büro. Es war sonnig und warm und daher gab es reichlich zu tun. Nichts Spektakuläres, aber immerhin ging die Zeit rum wie im Fluge.

Schatz war spontan beim Autohaus, um sich nach Gebrauchtwagen umzusehen. Aber irgendwie hatten die nur Gebrauchte zu Neuwagenpreisen auf dem Hof. Alles ab 23.000 EUR aufwärts. Im Leben nicht. Also, wo anders suchen.
 
Unser Abendessen war ein lauwarmer Thai-Mango-Linsen-Salat mit Hühnchen. Der war super lecker! 
Und die ersten Teile unserer Wochenend-Bestellung für die neue Küche kam auch schon an. Ausgepackt haben wir aber nur die Holzplatte für das Ceranfeld.
Vorher-Nachher
Schutz und gleichzeitig Arbeitsflächenerweiterung. Optisch auch nicht schlecht. Wir sind zufrieden :-)

Mittwoch war es den ganzen Tag super nebelig und nass-kalt.
Wer hier schon länger mitliest, erinnert sich vielleicht über meinen Beitrag vom Bonbon-Phantom vor 4 Jahren. Nun, es ist immer noch unterwegs. Ich konnte es kaum glauben.
Im Büro war es weiterhin stressig, denn ich musste mich auf 2 Arbeitsplätze aufteilen und natürlich war immer genau dort gerade die Hölle los, wo ich nicht war :-/ Irgendwie hab ich dennoch alles irgenwie hinbekommen. Aber als Feierabend war, machte ich drei Kreuze.

Zuhause gab es Gyoza mit Gemüse in Teriyakisoße und Reis dazu. Hat super geschmeckt und war schnell gemacht.
Danach haben wir noch ein paar neue Teile hingestellt und sind mit unserer Auswahl sehr zufrieden. Hier noch ein paar Vorher-Nachher-Bilder aus der neuen Küche:
Obstkorb

Magnet-Klammern für Einkaufzettel und Co.

Brotkasten

Halterung für den gelben Sack

Frischhalte- und Alufolie (jetzt magnetisch am Kühlschrank)
So langsam nimmt alles Form an. Wir liegen in den letzten Zügen. Die Sachen für den Recyclinghof haben wir auch schon vorsortiert, damit es dort mit Abladen schneller geht. Aber wir müssen wohl doch zweimal fahren.

Donnerstag war der Nebel zwar nicht mehr so dicht wie am Mittwoch, aber trotzdem war es den ganzen Tag eher trübe und nasskalt.
Zum Glück war der letzte Arbeitstag im Büro. Bei Frau J war nicht mehr allzuviel zu tun, denn der Großauftrag lag in den letzten Zügen - da konnte ich nicht mehr viel helfen. Weil ich auch den ganzen Tag nicht in mein Computerprogramm kam und somit weder Angebote noch Rechnungen schreiben konnte, habe ich mich notgedrungen mit der Ablage beschäftig. Chefe hatte den ganzen Tag Termine und jetzt hoffen wir, dass das Programm am Montag wie durch Zauberhand wieder funzt. Sonst wird es nervig.
Zum Abendessen gab es das letzte Essen aus der Kochbox. Nudeln mit Bolognese. Immer gut, immer schnell zubereitet. Freitag wäre Feiertag. Wir hatten vor, in der Küche weiter zu machen.

Freitag - Allerheiligen. Wir haben natürlich ausgeschlafen. Nach dem Frühstück haben wir uns weiter in der Küche ausgetobt. Zumindest mit den Sachen, die keinen Lärm verursachten.
Wir haben neue Zwischenböden in die Schränke gemacht, das Geschirr neu und übersichtlicher sortiert. Jetzt ist alles mit einem Griff erreichbar und nichts mehr ineinander gestapelt.
 
Wir haben ein rollbares kleines Regal/Schränkchen zusammengebaut, um der Mikrowelle einen neuen Platz zu geben. Außerdem bekommen wir da auch den Korb für das Altpapier unter und der alte Eimer, in dem bisher die Kartoffeln und Zwiebeln untergebracht waren, wurde ausrangiert, aus dem Schrank entfernt und Kartoffeln und Zwiebeln fanden im neuen Regal in neuen Boxen ihr Zuhause.
Zum Schluss habe ich mich noch um die neuen Gewürzregale gekümmert. Die hatten mich schon ordentlich Nerven gekostet die letzten Tage, denn während die Regale im dafür vorgesehenen Schrank perfekt passen, wenn sie leer waren, ging der Schrank nicht mehr richtig zu, sobald die Gläser drin waren. 
Daher wurde fix umgeräumt. Der Kram, den Schatz morgens zum Frühstück braucht wurde vom großen Schrank in das eigentliche Gewürzschränkchen verfrachtet und die Gewürzregale fanden dort Platz, wo vorher der Frühstückskram stand.
Dazu wurde ein Regal hinten in den Schrank gestellt, das andere an die Tür geschraubt. Passt alles perfekt und ich bin zufrieden. Inzwischen war es spät geworden und der Hunger plagte.
Zum Abendessen gab es diese leckeren Schmorgurken, die ich vor einigen Wochen schonmal gekocht hatte.
Auf der Waage war ich am Freitag natürlich auch noch. Jetzt wo es keinen fertigen Dosenfraß mehr gibt und mit der ganzen Bewegung die ich diese Woche in der Küche und bei Frau J im Büro absolviert habe, konnte ich eine fette Abnahme von 1,2 kg verzeichnen und freue mich über 103,3 kg :-D

Und am Wochenende? Wir wollen unseren neuen Tisch kaufen gehen. Inzwischen konnten wir uns auf ein Modell einigen, dass auch vom Platz als auch von der Optik in die neue Küche super rein passen wird. Leider müssen wir dazu an einem Samstag zu Ikea. Ich hasse es jetzt schon!

Click & Collect wäre eine super Möglichkeit, allerdings wollen wir auf den Stühlen Probesitzen, bevor wir sie tatsächlich kaufen. Nichts ist schlimmer als unbequeme Stühle!

Ansonsten steht das Wochenende im Zeichen des Heimwerker-Sterns. Denn Tische und Stühle müssen ja noch zusammengebaut werden und Regale sollen auch noch an die Wand




Die KW 44 in kurz:
Samstag: 2.426/1.800 kcal, 6.172 Schritte
Sonntag: 2.681/1.800 kcal, 2.748 Schritte
Montag: 1.992/1.800 kcal, 5.769 Schritte
Dienstag: 1.955/1.800 kcal, 7.057 Schritte
Mittwoch: 2.329/1.800 kcal, 7.822 Schritte
Donnerstag: 2.915/1.800 kcal, 5.283 Schritte
Freitag: 3.029/1.800 kcal, 3.715 Schritte

Abnahme: -1,2 kg