Sonntag, 22. Februar 2026

Wunschgewicht: KW 8 - 2026

[Dieser Beitrag kann indirekt Werbung ohne Auftrag enthalten, durch Markennennung, Ortsnennung oder Verlinkung]

 
 
 
Samstag habe ich ausgeschlafen. Das Wetter war trübe, grau und verdammt nass. Eine Woche auf dem neuen Kopfkissen und so langsam hab ich mich dran gewöhnt. Bisher bin ich damit super zufrieden. Obwohl ich überlege, ein paar von den Schaum-Schreddern rauszunehmen. Mal sehen.
 
Nach dem Frühstück hab ich fix den Blog hochgeladen und am frühen Nachmittag hab ich den MBW zu seiner Mutter gefahren. Vorher kurzer Zwischenstopp beim Möbelhaus um einen Snack-Coupon einzulösen. 
Wieder Zuhause hab ich das Auto in die Garage gestellt und mir dann einen schönen Nachmittag alleine Zuhause gemacht. Gesichtsmaske, häkeln, und TV im Hintergrund. Wäsche gewaschen, die ersten Teile und Geschenke in den Koffer gepackt hab ich ebenfalls. Etwas gelesen hab ich auch noch und später gab es dann Abendessen: Vegetarische Pita mit Tofu.
Das Wetter war am Samstag echt mehr als bescheiden. Sturm und Regen mit nur kurzen Regenpausen. Und so sollte es das ganze Wochenende werden.
 
Sonntag war ich daher echt erstaunt, als der Wetterbericht den ganzen Tag plötzlich trocken ankündigte. Ich war gegen 8 Uhr schon wach und mein Kreislauf machte Probleme.

Zum Frühstück hab ich Reste verwertet. Von den Lachs-Flammkuchen hatte ich ja noch Pesto übrig. Daher hab ich mir mein Vollkornbrot in den Toaster geschmissen, Pesto mit Mozzarella und Tomate drauf. Lecker.
Ich hab gehäkelt, um etwas vorzuarbeiten. Denn nächstes Wochenende werde ich ja keine Zeit haben zum häkeln und ich habe jetzt tatsächlich nur noch 4 Wochenenden übrig, bevor das Geschenk für die Große losgeschickt werden muss :-/

Nachmittags gab es einen Holunder-Berliner. Die hab ich tatschlich sonst noch nirgendwo gesehen und der war echt lecker.
Tja, und irgendwann später wollte ich Abendessen machen. Und weil ich so total unorganisiert bin, hab ich natürlich das Rezept nicht gescheit gelesen und übersehen, dass das Hühnchen über Nacht marninieren sollte :-( Ganz toll! Also fix das Huhn geschnippelt und in Öl, Knobi und Gyrosgewürz wieder im Kühlschrank geparkt. Was nun?
 
Eine TK Reispfanne hat am Ende dran glauben müssen. Dazu gab es Quark, in den ich die übriggeliebenen Preiselbeeren von den Steaks neulich reingerührt hatte. War auch sehr lecker.
Auf Empfehlung meines Vaters hatte ich in der Arte Mediathek anfangen wollen, eine Serie aus den 90er Jahren zu sehen. Papa fand sie super, sie hat damals auch viele Preise abgeräumt. Ich fand die Pilotfolge schon so langweilig, dass ich nicht weiterschauen wollte.
 
Dafür habe ich eine andere Serie dort entdeckt, die lustig klang. Heißt "The Danish Woman" und spielt in Island. Die Mini-Serie hat leider nur 6 Folgen. Aber die ersten zwei waren schon richtig gut. Spannend, lustig, aber auch ernst. Es geht um Alkoholismus, prügelnde Partner, Teenagerschwangerschaft und PTBS. Um nachbarschaftliches Miteinander und Probleme sowie deren unorthodoxe Lösungen seitens Ditte. Und man fragt sich immer, was die Protagonistin Ditte wohl als nächstes wieder anstellt :-D Also, von mir eine klare Empfehlung.
 
Montag konnte ich nochmal ausschlafen, denn am Rosenmontag hatte der Betrieb geschlossen :-) Das Wetter war mal wieder zum Weglaufen. Sturm und Regen. Beim Rosenmontagsumzug sind sie wohl auch etwas nass geworden. Hab ich gehört. Selbst dort war ich nicht.

Zum Frühstück gab es den letzten Rest Pesto mit Tomate und Mozzarella auf getoastetem Vollkornbrot. Ist das jetzt auch endlich weg.
 
Nach dem Frühstück hab ich bereits Kartoffeln gekocht. Denn ich will am Dienstag einen Kartoffelsalat machen. Außerdem bekam ich eine Mail vom Online Versandriesen, dass mein Steckdosenwürfel (der aus dem Rückruf) samt Versandkosten jetzt erstattet wurde. Läuft. Dennoch brauche ich dafür noch einen Ersatz. Zumindest, wenn mein Schreibtisch mal wieder benutzbar ist. Der fungiert aktuell lediglich als Sammelplatz für alles und sieht entsprechend furchtbar aus.

Nachmittags wieder einen Berliner. Dieses Mal mit Schokofüllung. Und ordentlich weitergehäkelt hab ich auch noch.
Abends gab es dann tatsächlich die Low Carb Hähnchen-Kebab-Rolle, die es am Sonntag schon geben sollte. Und ja, das lange marinieren hat sich wirklich gelohnt. Geschmeckt hat es erste Sahne, auch wenn die Füllung eigentlich schon wieder viel zu viel (laut Rezept) war, um das Ganze gescheit aufzurollen.
Außerdem gab es abends das erste Gewitter des Jahres. Es war wie ein kleiner Weltuntergang. Da hatten die Karnevalisten echt Glück, dass das "Draußen-Programm" (Umzug) da schon gelaufen war. Ich hab zwar mit Karneval so gar nichts am Hut, aber so ein Sauwetter wünsch ich ihnen trotzdem nicht.
 
Den Kartoffelsalat hab ich noch fix zusammengebaut, damit der bis Dienstag schön durchziehen konnte. Abendessen geht dann am nächsten Tag schnell, weil ich nur noch die Würstchen warm machen muss :-)

Dienstag war der faule Lenz dann wieder vorbei. Der Wecker klingelte um kurz nach 6 Uhr, die Straßenbahn hatte wieder Betriebsstörung und es war echt kühl geworden nach dem Gewitter am Montagabend.

Die Herren von der Stadtreinigung mühten sich früh morgens in der Stadtmitte mit dem festgeregneten Konfetti und dem ganzen Müll vom Rosenmontag ab, während ich auf die Anschlussbahn wartete. 

Dafür dass es auch am Dienstag sehr viel regnen sollte, blieb es erstaunlich lange trocken. Aber als es dann anfing, fing es richtig an.
Aktuelle Nervennahrung im Büro
Der Arbeitstag war eher gemütlich. Viel passiert ist nicht. Gefühlt schlief wohl die halbe Stadt noch ihren Rausch aus ;-)
Nach der Arbeit ging es direkt nach Hause und dort musste ich ja nur noch die "dicken Sauerländer" kurz warm machen und schon konnte ich losschnabulieren.
 
Mittwoch hatten wir plötzlich nur noch um die Null Grad. Fühlte sich bitterkalt an, nachdem es die letzten Wochen eher mild war. Immerhin blieb es den größten Teil des Tages trocken. Was zwischendurch vom Himmel fiel war tatsächlich Schnee! Den sieht man hier in Freiburg ja nur sehr selten. Leider - oder zum Glück - schneite es nicht lange und liegen blieb auch nichts.

Einer der Kollegen meldete sich (schon wieder) krank. Gut, dass ich ihn und seine Bazillen am Dienstag nicht gesehen hatte. Die Fahrt steht ja kurz bevor. Ansonsten war es ein sehr produktiver aber ruhiger Bürotag.
Nach der Arbeit ging es zügig nach Hause. Da bin ich mal wieder ordentlich nass geworden. Kurzer Abstecher zur Drogerie, weil ich noch Zahnpasta brauchte. Da durften dann auch Spongebob Süßigkeiten mit. Als Kind der 90er Jahre musste das einfach sein. Aber ganz ehrlich: Diese Nuss-Dinger waren nicht gut :-(
Zum Abendessen habe ich TK-Asia-Gemüse, Hähnchenbrust und so asiatische Teigtaschen (ebenfalls TK) in die Pfannen gehauen. War lecker.
 
Donnerstag hatte ich mal wieder eine Nacht mit nur 3-4 Stunden Schlaf hinter mir. Der Arbeitstag war entsprechend mühselig. Vor allem weil ich mit meinem Hirnnebel noch weniger in der Lage war, Chefes teils irren Gedankensprüngen (in nur 4 Sätzen) zu folgen.

Eigentlich hätte ich Rechnungen schreiben müssen. Aber weil mir da beim letzten Mal in diesem Zustand zu viele Fehler (Kleinigkeiten, dennoch nervig) unterlaufen sind, habe ich das auf kommende Woche verschoben. Viel passiert gerade eh nicht, da kommt es auf 1-2 Tage mehr auch nicht an. 

Stattdessen habe ich mich langweiliger, hirnloser Fleißarbeit gewidmet und die neuen Prospekte sortiert und verräumt, die Anfang der Woche per Paketdienst kamen. Da sind wir jetzt auch wieder auf dem aktuellen Stand. Die Saison kann losgehen :-)

Nach der Arbeit hab ich meine letzten Hirnreserven nochmal bemüht, um den Einkaufszettel abzuarbeiten. Viel brauchte ich nicht - zum Glück. Wenn was fehlt, muss der MBW halt die nächsten Tage nochmal los. Kann ich auch nicht ändern.

Nachdem am Mittwoch im Radio von einem Cyberangriff auf die Deutsche Bahn die Rede war, mit Ausfällen auf der Homepage und Absturz der App, habe ich fix meine ganzen Reisepläne und Ticket Codes gescreenshottet. Denn es hieß der Angriff verliefe in Wellen. Aktuell liefe zwar alles, es könne aber sein, dass kurzfristig wieder alles abstürzt. Weil am Donnerstag dieses Thema mit keinem Wort mehr erwähnt wurde, bin ich gespannt, wie die Fart am Freitag klappt.

Zuhause wollte ich eigentlich nur noch ins Bett. Blöd, wenn der Magen knurrt. Diese PMS-bedingten Fresskalationen, die ich die letzten anderthalb Wochen fast täglich hatte, waren anstrengend und nervig. Zum Glück sollte am Wochenende damit Schluss sein. Hatte ich vor 2 Wochen noch gedacht, ich hätte wieder auf den richtigen Weg gefunden, waren die letzten Tage essenstechnisch eine einzige Katastrophe. 

Zum Abendessen gab es daher nur den schnellen Tortellini-Hawaii-Auflauf. Während der im Ofen war, hab ich noch den Willen aufgebracht, mich unter die Dusche zu werfen, damit ich Freitag 45 Minuten länger pennen kann. Falls wieder eine schlaflose Nacht droht, retten mir die paar Minuten mehr vielleicht am Freitag den Allerwertesten.
Die Wettervorhersage für das Wochenende ist auch mehr als bescheiden. Wenn ich Freitag ankomme soll es 0 Grad haben und schneien. Samstag und Sonntag sind 10-12 Grad mit Sturm und Regen angekündigt. Tja...was nimmt Frau da für ne Jacke mit, wenn sie mit leichtem Gepäck reisen will? Ich bin ja nicht so beknackt wie andere Damen, die für 2 Nächte den halben Kleiderschrank mitnehmen. Immerhin hab ich ja schon Schwimmzeug und ein Kilo Sand im Koffer!

Aktuell lese ich wieder mehr Fantasy als Liebesschnulzen jeglicher Coleur :-D Daher eine Buchempfehlung aus dem Fantasy-Genre: Beware The Boogerman (eine Horror-Komödie) von D. Glenn Casey. Allerdings weiß ich nicht, ob die deutsche Übersetzung gelungen ist, denn ich hab das Buch im englischen Original gelesen ;-)
 
Freitag musste ich auch zeitig aufstehen, obwohl ich eigentlich frei hatte. Immerhin konnte ich etwas über eine Stunde länger liegen bleiben. Während ich am Donnerstag noch hoffte, dass ich morgens meine Ruhe hätte, weil ja der MBW schon auf der Arbeit wäre, kam es dann doch anders. Denn der MBW war am Freitag krankgeschrieben :-/
Ich musste um kurz nach 9 Uhr am Hauptbahnhof sein. Das Wochenende werde ich, Geburtstag feiernd, mit meiner Familie im Sauerland verbringen. Essengehen, Schwimmen, Kuchen und Kinderbespaßung. Freitag hin. Sonntag zurück. So der Plan.
Ungewöhnlicher Brotaufstrich vom Büro-Weihnachts-Wichteln
Aber auf der Waage war ich morgens auch noch. Wie erwartet haben sich die beinahe täglichen Fresskalationen negativ ausgewirkt. Etwas Wasser war sicherlich auch dabei. Aber nicht nur. Verdient ist verdient und die Waage hat nichts beschönigt. Plus 900 g und 107,9 kg :-( Es kann nur wieder besser werden.
Die Zugfahrt ins Sauerland klappte vorbildlich. Die Züge waren proppenvoll, aber ich hatte in meinem Waggon im ICE eine Gruppe junger Männer, die übernächtigt und verkatert zum Glück sehr ruhig waren :-) Lediglich die Ausdünstungen vom Restalkohol waberten durch die Gänge. Aber herrliche Stille.
Das Papa-Taxi stand auch schon parat, als ich in Nordhessen ankam. Nachmittags kam meine Mutter noch vorbei und wir haben zu Dritt Waffeln gegessen und Kaffee getrunken.
Abends war ja geplant, dass ich mit Bruderherz und Familie Essen gehe. Erst hieß es Italiener oder Chinese. Darauf freute ich mich schon total, denn in beiden Restaurants war ich ja ewig nicht mehr. Blöderweise war die Kurze seit 5 Uhr wach und man befürchtete, sie würde pünktlich zum Abendessen einpennen. Daher schrieb mir mein Bruder, als ich gerade in Kassel war, dass es eine Planänderung gäbe. Falls Mademoiselle noch wach ist, ginge es nun in einen Dönerladen. Falls sie schliefe würde er Zuhause was für uns alle kochen. 

Blöhöööd! Wenn man sich so sehr auf eines von zwei guten Sachen freut und dann sowas... als die Meldung kam, hatte ich total Kohldampf, weil ich ja mit Pizza, Pasta oder gebratenem Reis gerechnet hatte. Ein ein Festmahl vorbereitend hatte ich ja wenig gefrühstückt und unterwegs auch nichts gegessen - gab ja noch die Waffeln bei den Eltern. Ich war echt genervt!

Am Ende hat meine Schwägerin dann noch einen mittelschweren Zickenanfall gehabt und mein Bruder kam mit der Großen zur "Krisensitzung" 30 Minuten bevor wir uns eigentlich alle treffen wollten. Denn natürlich war die Kurze pünktlich zum Abendessen weggeknackt. K fand es Zuhause zu unordentlich, um Besuch (wenn auch nur die völlig pflegeleichte Tante) zu empfangen. Daher kein Abendessen bei denen Zuhause. Essengehen mit allen zusammen aber auch nicht möglich, weil das Kind nicht wieder geweckt werden sollte. 

So landeten mein Bruder, die Große und ich dann im heimischen Imbiss bei Burger, Pommes und Currywurst. Ganz ehrlich? Fand ich gut. Wir hatten Spaß, das Essen von Winnie war wie immer mega lecker. Hat mir besser gefallen, als der vorab erwähnte Dönerladen, den M eigentlich ansteuern wollte. Mit K's komischer Laune war ich allerdings sehr gespannt, wie der Samstag verlaufen würde. Denn da wollten wir ja alle zusammen vormittags ins Schwimmbad/Spaßbad.



 
 

Die KW 8 in kurz:
Samstag: 3.374/1.800 kcal, 3.862 Schritte
Sonntag: 3.711/1.800 kcal, 1.820 Schritte
Montag: 3.722/1.800 kcal, 2.410 Schritte
Dienstag: 2.775/1.800 kcal, 4.370 Schritte
Mittwoch: 2.901/1.800 kcal, 5.049 Schritte
Donnerstag: 2.713/1.800 kcal, 5.411 Schritte
Freitag: 3.423/1.800 kcal, 5.630 Schritte

Zunahme: +900 g

Mittwoch, 18. Februar 2026

Man muss auch mal stolz auf sich sein...

[Dieser Beitrag kann indirekt Werbung ohne Auftrag enthalten, durch Markennennung, Ortsnennung oder Verlinkung]

 
 
 
Stolz (von mittelniederdeutsch stolt „prächtig“, „stattlich“) ist das Gefühl einer großen Zufriedenheit mit sich selbst oder anderen, einer Hochachtung seiner selbst – sei es der eigenen Person, sei es in ihrem Zusammenhang mit einem hoch geachteten bzw. verehrten „Ganzen“. Eine zweite Bedeutung des Wortes Stolz, welche in der Alltagssprache mittlerweile eine untergeordnete Rolle spielt, ist ein von Selbstüberschätzung geprägtes Denken oder Verhalten (Hochmut).
(Quelle: Wikipedia) 
 
 
Als Heidi Anfang Januar mit der Idee um die Ecke kam, mal einen Post zu machen, auf was wir alles stolz sind, war ich spontan von dem Gedanken angetan. Vor allem weil mir auf Anhieb drei Dinge eingefallen sind, auf die ich echt stolz bin. Aber dann... hab ich sonst nichts, auf das ich stolz bin? Dann ging die Grübelei los. 
 
Von Hochmut bin ich weit entfernt. Ich bin ein sehr selbstreflektierter Mensch und weiß, wo meine Fehler und Schwächen liegen. Außerdem bin ich viel zu tollpatschig und verpeilt, um hochmütig zu sein :-D Aber ich bin manchmal echt stolz auf mich. Und jeder sollte auch (mal) stolz auf sich sein. Wobei es mir tatsächlich eher schwer fällt, auf mich selbst stolz zu sein. Auf andere bin ich ständig stolz...aber auf mich? Da musste ich echt gründlich nachdenken.
Lizenzfreies Bild von Pixabay
 
Ich bin stolz, ...
 
...dass ich es nach 18 Jahren, in einer zuletzt sehr bedrückenden Beziehung, geschafft habe, mich zu trennen.
 
...dass ich trotz mehrfacher Versuche und Süßholzraspelei seinerseits, bei meinem Ex dieses Mal nicht wieder eingeknickt bin (wie die schon mehrfach zuvor). 
 
...dass ich es ohne aktives diäten geschafft habe, seit 2022 knapp 8 kg abzunehmen, ohne mich dabei einzuschränken und das (kulinarische) Leben trotzdem zu genießen.
 
...dass mein Bruder und meine Schwägerin, mich 2023 als Patentante für meine Nichte ausgewählt haben. Ich bin eine stolze (Paten-)Tante :-)
 
...dass ich mir im letzten Jahr einen jahrzehntealten Traum erfüllt habe, und mein erstes Tattoo habe machen lassen - und dann spontan noch zwei weitere. Ich hoffe, ich kann mir einen weiteren Traum erfüllen, sobald ich meine eigene Wohnung gefunden und eingerichtet habe. Bis dahin will ich mein Geld aber noch zusammenhalten.
 
...dass ich in den letzten gut 10 Jahren einen Freundeskreis aufgebaut habe, der mich mit all meinen Macken so akzeptiert wie ich bin. Auch wenn wir uns nicht regelmäßig sehen, haben wir doch alle täglich Kontakt zueinander.
 
...dass ich mich beim letzten Weihnachtsfest von anstrengenden Familienmitgliedern aktiv ferngehalten habe und eines der schönsten und entspanntesten Weihnachtsfeste überhaupt verbringen konnte. 
 
...dass ich nach der Trennung so schnell zu mir selbst zurück gefunden habe und endlich wieder mehr auf mich und meine Bedürfnisse achte.
 
...dass ich in den letzten Jahren immer mehr gelernt habe (und noch immer lerne), einfach ich selbst zu sein - egal was andere denken. Wenn das bedeutet, dass ich nie den passenden Deckel zu meinem Topf finde, dann sei es so. Aber ich will mich nicht mehr für andere verbiegen. 
 
...dass ich vor gut 19 Jahren den Schritt in die Fremde gewagt habe - weg von der Familie. Auch wenn ich anfangs viel Heimweh hatte und meine Leute manchmal immernoch sehr vermisse, bin ich doch die meiste Zeit froh über einen gewissen räumlichen Abstand zu all dem "Drama". Ich liebe meine Familie - kann sie aber nur in kleinen Dosen ertragen ;-)
 
...dass ich vor knapp 7 Jahren selbst erkannt habe, dass ich unter Depressionen litt und mich eigenständig auf den schwierigen und anstrengenden Weg zu einer Lösung begeben und schlussendlich die Pille abgesetzt habe. Denn die Pille war die Ursache für eine Hand voll Probleme, von denen ich lange nicht wusste, dass ich sie habe.
Lizenzfreies Bild von Pixabay
Auf was seid ihr stolz? Fällt es euch leicht, stolz auf euch selbst zu sein? Ich bin ehrlich, bis ich diese paar Punkte zusammengetragen hatte, waren fast 6 Wochen intensiven nachdenkens vergangen. 
 
Ich bin sehr gespannt, auf was Heidi stolz ist. Zwei-drei Sachen bin ich mir sicher, die ich in ihrer Liste bereits kennen werde. Zumindest wäre ich an ihrer Stelle sehr stolz auf diese Dinge ;-) Und weil ich jetzt natürlich neugierig bin, gehe ich direkt mal bei ihr gucken. Kommt doch mit ⇒KLICK

Samstag, 14. Februar 2026

Wunschgewicht: KW 7 - 2026

[Dieser Beitrag kann indirekt Werbung ohne Auftrag enthalten, durch Markennennung, Ortsnennung oder Verlinkung]

 
 
 
Samstag war ich leider schon um kurz nach 6 Uhr wach. Grund? Dieses Ziehen im unteren Bauch, dass mich den kompletten Freitag (und die Nacht auf Samstag) begleitete, löste sich früh morgens zu einem kurzen, aber heftigen flotten Otto auf :-/
 
Verdächtigen tue ich zu 99 % den Rucola vom Donnerstagabend. Da hab ich wohl nicht sorgfältig genug geputzt. Die eine Ecke vom Flammkuchen schmeckte etwas komisch. Wahrscheinlich war die schlecht und ich hab es zu spät gemerkt. Mit jedem Gang ins Kachelzimmer ging es mir schon deutlich besser. Aber der Schlafmangel hat mich den ganzen Tag etwas unleidlich gemacht.
 
Natürlich voll passend, dass die Nach-Geburtstags-Überraschung vom MBW stattfinden sollte - von der ich zwischenzeitlich herausgefunden hatte, dass Besuch käme. Ausgerechnet, wenn es mir nicht gut geht...ich lieb's (nicht).
 
Selbstverständlich hab ich, statt eines gemütlichen Vormittags, Zuhause erstmal etwas mehr aufgeräumt. Vom Befinden her hätte ich das eher gelassen oder auf Sonntag verschoben. Das blieb die letzten Wochen wegen Häkelei ja eher auf der Strecke. Aber wenn jemand kommt, konnte ich es unmöglich so lassen, wie es war. Es war zwar kein mega Chaos (das hab ich nie), aber doch zu viel um für mich (persönlich) besuchstauglich zu sein. Also wurden ein paar Kleinigkeiten aufgeräumt und mein Häkelkram etwas weggepackt. Kissen gerichtet, die Decke auf der Couch ausgetauscht usw.
 
Dem MBW war das natürlich total schnuppe. Er hat auch nicht drüber nachgedacht mir zu sagen, dass wir dann wohl abends eher Essen bestellen (oder ich mehr einkaufen hätte müssen wegen Besuch), so dass ich jetzt gucken musste, wie ich den Essensplan so umschmeiße, dass vom frischen Gemüse möglichst nichts schlecht wird (zumal der letzte Wirsing, den ich Freitag ergattert hatte, auch schon im Laden etwas "traurig" aussah) :-/ Wiederholung vom Rucola-Desaster gilt es nämlich zu vermeiden! Und für Vorräte, um spontan noch mehr Personen versorgen zu können, habe ich weder Geld noch Platz.
 
Und genau deswegen hasse ich Überraschungen. Mich stresst sowas. Für andere mag das kein Problem und nicht wichtig sein. Aber so ist das eben. Und eigentlich sollte er das wissen. Wir waren immerhin lange genug zusammen.
 
Kurz bevor der Besuch kommen sollte, hab ich aber noch fix meinen Blog hochgeladen und mein neues Wolken-Kissen "in Betrieb" genommen :-) Mann, ist das fluffig. Ich freu mich schon auf die erste Nacht darauf. 
 
Angekündigt war ja, dass ich mir ab 14 Uhr für "das Event" freihalten sollte. Und ich saß da. Und wartete. Und wartete. Der MBW die ganze Zeit am Handy (in Kontatk mit dem Besuch). Wenn ich jetzt wirklich keine Ahnung gehabt hätte, wäre ich echt genervt gewesen ob der "vergeudeten" Wartezeit. Ohne die Info, dass Besuch käme, hätte ich gedacht, wir gehen irgendwo hin oder so. Und wenn man dann wartet und es passiert 90 Minuten so gar nichts - ohne Info... das ist echt nervig. Denn der Besuch - unsere etwas verpeilte Freundin S - kam erst gegen 15:30 Uhr!
 
Der MBW meinte, der Besuch brächte Kuchen mit. Da das Frühstück ob des frühen Wachseins ja nun auch schon eine ganze Weile her war, hatte ich inzwischen echt Kohldampf und freute mich wie Bolle auf Kuchen (ohne den Überraschungs-Wahnsinn hätte ich längst am Herd gestanden!). Was S dann allerdings hinstellte war... naja. Bunt. Klebrig. Für meinen vorhandenen Hunger echt wenig (war ja für 3 Leute). Und definitiv KEIN Kuchen. Werden sollten es "Dessert Wollknäule". Witzige Idee :-)
Die Geschichte zur Dessert-Katastrophe geht wie folgt: Sie wollte zeitig los, um die Zutaten einzukaufen, dann zu ihrer Mutter fahren zum backen. Der langjährige Leser wird sich vielleicht erinnern, dass S ein Messieproblem hat und bei sich Zuhause daher keine Lebensmittel verarbeiten kann (es ist einfach keine freie Stelle übrig in ihrer Küche und von Hygiene fange ich erst gar nicht an). 
 
Tja, aus zeitig wurde - wie so oft bei ihr - viel zu spät. Denn im Fernsehen lief eine alte Zeichentrickserie und S setzt halt - irgendwie - ihre Prioriäten. Weil nun alles viel zu spät wurde, hat sie sich nicht an das Rezept gehalten, was sie bei YouTube gefunden und nie vorher getestet hatte. Statt also den dazugehörigen Biscuitteig (für sowas ähnliches wie Cake Pops) zu backen, hat sie diesen schnell durch eine Packung Butterkekse ersetzt und so die zäh-klebrige Masse produziert, die am Ende auf dem Teller landete. 

Und trotz des optischen Debakels mit der merkwürdigen Textur, war das Ergebnis durchaus lecker, muss ich zugeben. Aber 2 von diesen Pseudo-Wollknäul-Desserts haben tatsächlich nichts am Hungergefühl verbessert. Daher haben wir 2-3 Stunden später dann doch noch Essen bestellt. Es gab Burger mit Pommes und Salat. Absolut lecker. Und danach war ich dann auch endlich satt.
Wenn die beiden das ganze nicht als Überraschung hätten laufen lassen und ich die 90 Minuten noch hätte sinnvoll nutzen können und vielleicht mehr gefrühstückt hätte (denn aus Erfahrung weiß Frau ja: S ist NIE pünktlich), dann hätte ich das ganze deutlich angenehmer empfungen. Nichtsdestotrotz hatten wir einen netten Nachmittag und Abend. Obwohl die Gespräche teilweise etwas anstrengend waren. Denn wenn ich dachte, der MBW ist oft in seiner eigenen Bubble, dann ist das noch harmlos, verglichen mit S. Sie hat in all den Stunden höchstens 2 Gläser Wasser getrunken und die ganze Zeit am MBW rumgenörgelt, er würde viel zu wenig trinken. 

Sie hat sich über Bärchen aufgeregt, weil der sie einfach so per WhatsApp angeschrieben hatte (Skandal!), ohne seinen Namen zu nennen. Der wurde ihr nämlich nicht angezeigt, weil sie verpennt hatte, seine Nummer im Handy einzuspeichern. War natürlich seine Schuld. Dass sie versucht hat Bär per Ferndiagnose von Depressionen zu heilen, wurde natürlich mit keinem Wort erwähnt.

Sie erzählte auch von ihrer Odyssee durch's Industriegebiet Haid, um dort ein Beerdiungsinstitut zu finden, damit sie am Tage der Trauerfeier nicht ewig suchen musste, wo sie hin muss. Natürlich kam sie als Smartphone-Besitzerin nicht ein einziges Mal auf die Idee, das Internet zu bemühen, wo sie aussteigen muss oder ab der (falschen) Haltestelle Google Maps zu bemühen, um ihr den kürzesten Weg zu zeigen.

Ich bin selbst auch keiner dieser Digital Natives und hab von Technik, zugegeben, auch nicht die allermeiste Ahnung. Aber selbst ich weiß die Vorteile eines so "schlauen" Gerätes im Alltag praktisch zu nutzen.

Völlig übermüdet bin ich gegen Mitternacht endlich ins Bett gefallen.
 
Sonntag hab ich gepennt bis der MBW gegen 10:30 Uhr den Kopf durch meine Tür schob, um zu fragen ob ich mit frühstücken oder lieber liegen bleiben wollte. Als mein Hirn neu gestartet war, kam prompt die Meldung: Blase ist voll! Also bin ich aufgestanden.
 
Die erste Nacht auf meinem neuen Kopfkissen war gut. Gewöhnungsbedürftig, aber gut. Ich bin gespannt, wie lange es so gut bleibt und wann ich mich an das neue Gefühl unter meinem Kopf gewöhnt habe.
Der Tag war trübe und grau und ich hab nach dem sehr späten Frühstück erstmal Geschenke verpackt. Erst für die Patenmaus, dann für eine Freundin. Bei letzterer fehlen aber noch so 2-3 Kleinigkeiten. Wenn ich schon ein Paket mache, dann soll es auch optimal gefüllt sein.
Danach hab ich angefangen Essen vorzubereiten. Ich hab vor Wochen nämlich mal ein Rezept von meinem Onkel bekommen, was ich ewig nachkochen wollte und dann immer wieder vergessen hatte. Jetzt war es endlich soweit. Das ganze schimpft sich Herbstpfännchen und passte perfekt zu 4 Grad und Nebel im Februar :-D Man produziert knusprigen Speck, backt Kürbis und brät etwas Wirsind und Spätzle im Bacon-Fett an.
Später wurde aus einer Mehlschwitze, Brühe, Sahne und etwas Kürbispüree eine Soße. Am Ende nur alles zusammen in eine Auflaufform packen, Käse drüber und ab in den Ofen. Etwas aufweniger in der Herstellung, aber soooo lecker! 
Zwischen der Vorbereitung des Essens und des tatsächlichen Überbackens hab ich mich mit Häkelzeugs auf die Couch verzogen. Es war ein echt gemütlicher Sonntag. Wenn auch kurz, da ich so lange gepannt hatte.
 
Montag war der Nebel schon wieder Geschichte. Es war kühl, aber die meiste Zeit sonnig. Laut Wettervorhersage sollte es der schönste Tag dieser Woche werden. 
Im Büro war gut zu tun. In der Mittagspause bin ich wieder gewetzt, um den Kollegen hinterher zu laufen. Denn die hatten die Autos blöd im Hof geparkt und ausgerechnet dann kam der Abfallentsorger, um den großen Container zu leeren :-/ Also mussten die Autos weg, damit Platz zum rangieren für den LKW war. Angekündigt war die (von mir bestellte) Leerung erst für Dienstag. Aber man ist ja flexibel ;-)
Nach der Arbeit war ich noch die fehlenden Kleinigkeiten für das eine Geburtstagspaket besorgen und in der Drogerie war ich auch noch, um eine Tube Shampoo in Reisegröße zu erstehen. Das ist in zwei Wochen im bzw. nach dem Spaßbad deutlich praktischer, als mein festes Zeug. Duschgel hatte ich ja praktischerweise zum Geburtstag bekommen. Das wird mich die nächsten Monate dann immer unterwegs begleiten. Zuhause nutze ich das ja nicht.
Weil ich recht spät Zuhause war, hab ich nicht das gekocht, was ich eigentlich kochen wollte (Reste vom Wirsing). Stattdessen wurde ein TK Nudelgericht mit Lachs in die Pfanne gehauen. Danach gab es ein italienisches Dessert. So was ähnliches wie ein langer Windbeutel. Fragt nicht wie es heißt. Ich konnte den Namen nicht aussprechen und mir daher auch nicht merken.
 
Dienstag war die Sonne leider schon wieder weg. Nebel war aber auch keiner da. Denn aus dem stark bewölkten Himmel fiel den halben Tag Regen.
Im Büro war es ruhig. Für Chefe kamen ein paar Termine rein - hoffentlich arten die auch in Aufträge aus. Ein ganz normaler, langweiliger Arbeitstag. Bis kurz vor Feierabend. Da wollte Chefe mal eben schnell... und der Computer zickte. Am Ende war ich 15 Minuten länger da, hab dann die (verspätete) S-Bahn genommen.

Nach der Arbeit war ich nochmal einkaufen. Denn ich brauchte noch etwas frisches Obst und für's Abendessen hab ich noch ein Fladenbrot als Beilage besorgt. Da mich den ganzen Tag so ein nerviger Hunger plagte - kann das schon wieder PMS sein?! Etwas früh... - musste zum geplanten Abendessen noch was dazu. 
Wieder Zuhause gab es dieses Mal aber wirklich den übriggebliebenen Wirsing mit Hähnchen in einer Curry-Sahne-Soße. Schmeckt absolut lecker - auch wenn die Kombi etwas merkwürdig klingt. Außerdem war mir das Samal Oelek ausgegangen und ich hab einfach grüne Chili-Paste benutzt. Ich glaub, das mach ich jetzt immer. War super lecker :-)
 
Mittwoch sollte es den ganzen Tag regnen, daher hatte ich für die Herren keine "Draußen-Arbeit" eingeplant. Natürlich blieb es bis kurz vor Mittag einigermaßen trocken. Aber als dann der Himmel seine Schleusen öffnete, kam ordentlich was runter.

Im Büro hab ich nen Haufen Anfragen an Lieferanten rausgehauen und mit Chefe kurz den "Karneval" bequatscht - denn Donnerstag kämen ja wieder die Häs-Träger um für den Kinder-Karneval zu sammeln. Rosenmontag ist wie üblich zu. Ich hab auch nochmal an meinen Urlaub am Freitag in einer Woche erinnernt und mich dann gefreut, dass ich nächste Woche nur 3 Tage arbeiten muss :-D

Nach der Arbeit wollte ich ohne Umwege nach Hause. Tja, denkste... Weil sowas irgendwie nie richtig kommuniziert wird (oder ich bin auf den falschen Kanälen unterwegs), hatte ich keine Ahnung von der riesigen Demo gegen Rechts. Und natürlich wurde auch in der Bahn nicht rechtzeitig durchgesagt, dass sie gar nicht bis ans Ziel fährt. An der Haltestelle lief lediglich ein Band durch (Standard), dass es "zu Behinderungen kommen KANN". Da ich bei Demos schon oft noch rechtzeitig durchgekommen bin, hab ich mir dabei nicht viel gedacht.
 
Tja, und dann stand ich am Stadttheater. Laut Straßenbahnfahrer musste(n) ich/wir, um nach Norden zu kommen, am Europaplatz wieder einsteigen. Gut, dass war nicht weit - nur 2 Haltestellen weiter. Aber bei dem Sauwetter?! Denn natürlich hat es pünktlich zum Feierabend wieder angefangen zu regnen. Das passiert so häufig und ist total blöd!

Ich hab nichts gegen Demos. Demos gegen Rechts sind richtig und wichtig. Aber so mitten am Tag, wo die arbeitende Bevölkerung nicht teilnehmen könnte, selbst wenn sie wollte? Und dann den Heimweg blockieren? Muss das sein?

Selbstverständlich hab ich direkt gesehen, als ich beim Europaplatz auflief, dass da KEINE Bahn fahren würde. Denn der Pulk der Demonstranten stand MITTEN AUF DER HALTESTELLE! Rundherum ein Haufen Polizei. Also nochmal weiter laufen :-( An der nächsten tatsächlich bedienten Haltestelle ist mir natürlich die Bahn vor der Nase weggefahren. Wieso sollte ich auch mal Glück haben? :-/
 
Dank des schicken gelben Regenmantels blieb ich weitestgehend trocken. Gummi-Stiefeletten besitze ich noch immer keine und daher hatte ich mal wieder total nasse Füße. Mit denen nochmal knapp 10 Minuten auf die nächste Bahn warten war sehr ungemütlich.
 
Während der Fahrt 'gen Heimat fiel mir auf, dass sämtliche Zufahrten zur Bundesstraße auch von Polizisten "bewacht" wurden und alle Autofahrer zum Wenden aufgefordert wurden. Das konnte nur bedeuten, dass der Demo-Zug die Bundesstraße hoch wollte. Gut, dass ich weg war, bevor sie los marschiert sind. Sonst hätte ich wahrscheinlich komplett im Regen nach Hause laufen müssen. Hätte ich das alles vorher gewusst - Infos über Radio, Social Media oder rechtzeitige Durchsage in der Bahn - hätte ich anders heim fahren können und dem Ganzen entgehen.

Zum Abendessen gab es meinen Lieblings-Eintopf mit Kartoffeln, Möhren und Mettenden. Etwas Soul Food nach dem nassen Heimweg mit kalten und nassen Füßen.
Tatsächlich hat man gegen 19 Uhr dann auch das Gegröle der Demonstranten bei mir Zuhause gehört, wenn man das Fenster aufmachte. Und scheinbar haben sie auch noch Party gemacht. Denn bis nach 21 Uhr wummerten von dort (Demo-Ende) noch die Bässe, die ich auch mit geschlossenem Fenster noch hörte. Natürlich musste die Polizei auch so lange noch "babysitten" und die taten mir bei dem Mistwetter echt leid, dass sie "doof an der Straße" stehen mussten. Als hätten die nichs besseres zu tun.
 
Donnerstag bin ich mit dem Auto zur Arbeit gefahren. Ich musste noch ein Paket aufgeben, was ich schon vor der Arbeit direkt im Briefzentrum gemacht habe und nach der Arbeit bin ich spontan direkt zum Supermarkt, um den Wochen-WG-Einkauf zu wuppen. Der MBW hatte zwischenzeitlich auch sein Einkaufskonto bei mir ausgeglichen. Das klappt zumindest bisher sehr zuverlässig.

Der Arbeitstag war wechselhaft. Stress wechselte sich mich langweiligen Phasen ab. Eine bessere Arbeitsverteilung wäre schön gewesen. Aber ich kann halt nicht bestimmen, wann die Leute anrufen oder aufkreuzen. Die Karnevalisten waren da. Und ob des bescheidenen Wetters (Regen und Sturm) kamen sie das erste Mal, seit ich dort arbeite, mit dem Auto vorgefahren! Ein Bild für die Götter :-D

Das Auto war nämlich recht klein. Drin saßen 4 voll kostümierte Häs-Träger und es erinnerte so ein bisschen an ein "Clown Auto", als sie sich aus dem Vehikel wieder entfalten mussten. Denn so ein Häs trägt ziemlich auf :-D

Der Wocheneinkauf war schnell erledigt und Zuhause stand der MBW parat, um beim hochschleppen zu helfen. Der Mann ist gerade etwas neben der Spur. Seine Medikamente (Epilepsie) werden - schon wieder - umgestellt. Denn eines der Medis (von der älteren Generation) kann zu Schalganfällen führen. Das soll über die nächsten Wochen ausgeschlichen werden. Leider hat der Doc von der Uniklinik, der das angeordnet hat, Mist gebaut und auch ein zweites Medikament zum ausschleichen auf die Liste gesetzt, was aber wie gewohnt weiter genommen werden sollte. Zum Glück hat's der Haus-Neurologe noch rechtzeitig bemerkt. Die Konsequenzen von diesem Fehler hätte der MBW mit nem Anfall getragen - und wenn er den Zuhause gehabt hätte, ich natürlich auch :-(
Zum Abendessen hab ich was aus dem alten WW Kochbuch gezaubert. Camembert-Steaks. Mit Preiselbeeren und Buttergemüse. Lecker war's :-)
 
Freitag bin ich wieder mit dem Auto zur Arbeit. Weil's nämlich Donnerstagabend wieder geregnet hat wie Sau, als die Einkäufe in der Wohnung waren, war ich zu faul, das Auto in die (etwas entfernte) Garage zu fahren - und dabei wieder nass zu werden.

Ich bin jetzt schon froh, wenn der ganze Karnevals-Spuk vorbei ist. Am Donnerstag lief morgens im Radio Helene Fischer. So eine Folter muss ich direkt nach dem Aufstehen echt nicht haben. Daher wurde das Radio sofort ausgeschaltet. Furchtbar. Freitag war es nicht besser. Denn wenn "das rote Pferd" durch die Küche schallt, während man gerade, halb verschlafen, seinen Teebeutel im Müll entsorgen will, dann ist das auch nicht unbedingt meine Vorstellung von einem guten Start in den Tag :-/ Der Einkauf am Donnerstagabend war auch Folter für meine Gehörgänge. Denn Karnevalsmusik, Schlager und typische Ballermann-Songs liefen durchgehend im Supermarkt. Wie halten das die Mitarbeiter stundenlang aus? Das werden sicher nicht alle gut finden. Ich war jedenfalls froh, dass ich nach 45 Minuten wieder raus war.

Der Arbeitstag verging recht gemächlich. Aber Chefe niest und rotzt seit Dienstag Nachmittag wieder fröhlich vor sich hin. Kollege W ist auch krank mit Kopf- und Halsschmerzen und der Herr P klingt auch recht verschleimt, wenn er spricht. Echt jetzt? Die Jungs unten muss ich ja nicht so oft sehen, wenn ich nicht will. Aber Chefe sitzt mir nunmal direkt gegenüber. Und ich will in einer Woche ins Sauerland zum Geburtstag der Patenmaus. Ansteckung kann ich gerade wirklich nicht gebrauchen. Menno...

Zum Abendessen gab es vegetarisch. Mit Pilzen und roten Bohnen gefüllte Süßkartoffeln. Das Rezept ist neu und ich hab es passend zu den Kidneybohnen ausgesucht, die schon seit Monaten im Schrank stehen und auf Verwertung warten :-)
Da ich nicht einkaufen musste und mit dem Auto unterwegs war, war ich zeitig genug Zuhause, um das zu kochen. Eigentlich sollte es das erst Samstag geben. Aber durch den spontanen Einkauf am Donnerstag, sollten die Pilze schnell weg :-) Geschmeckt hat es auch super lecker. ABER! Die Garzeit der Süßkartoffeln kommt mal so gar nicht hin. Die waren innendrin noch total hart. Entweder muss man die Vorkochen, länger oder auf höherer Temperatur backen oder vor dem backen schon halbieren. Aber so wie es im Rezept steht, hat es nicht gepasst. Zum Glück hat das am Geschmack nichts geändert :-)

Auf der Waage war ich auch. Und ich hatte felsenfest mit einer Zunahme gerechnet. Dieser komische Dauer-Hunger, der mich fast die ganze Woche begleitete, führte zu viel zu vielen Snacks. Ich vermute stark, dass es PMS Heißhunger war. Obwohl der echt sehr selten schon 2 Wochen vor der nächsten Erdbeerwoche anfängt - und die soll erst am Geburstagswochenende im Sauerland wieder anfangen. Normalerweise kommt der Heißhunger nur ein paar Tage. Maximal ne Woche. Egal was es war. Die Woche lief nicht gut und daher hatte ich mit der Zunahme gerechnet. Stellt euch meine Überraschung vor, als die Waage 300 g weniger und 107 kg anzeigte! Nehm ich natürlich auch. Das war tatsächlich mal eine gute Überraschung :-D
 
Und am Wochenende? Naja, keine Ahnung. Ich hab ja nun 3 Tage frei. Das Wetter soll eher bescheiden werden mit noch mehr Sturm und Regen. Ich entscheide spontan. Am blauen Schal hab ich noch etliche Reihen zu häkeln und ein neues Spaßprojekt schwebt auch im Hintergrund. Denn wenn Frau innerhalb von 2-3 Tagen lustiges Häkelwerk von gleich zwei verschiedenen Menschen (und unabhängig von einander) über Insta weitergeleitet bekommt, dann ist das wohl ein deutliches Zeichen der Häkel-Göttin :-D
 
 

Die KW 7 in kurz:
Samstag: 3.657/1.800 kcal, 3.587 Schritte
Sonntag: 3.222/1.800 kcal, 2.882 Schritte
Montag: 2.675/1.800 kcal, 5.532 Schritte
Dienstag: 2.905/1.800 kcal, 5.001 Schritte
Mittwoch: 2.445/1.800 kcal, 7.369 Schritte
Donnerstag: 2.960/1.800 kcal, 3.906 Schritte
Freitag: 2.563/1.800 kcal, 2.382 Schritte

Abnahme: -300g

Samstag, 7. Februar 2026

Wunschgewicht: KW 6 - 2026

[Dieser Beitrag kann indirekt Werbung ohne Auftrag enthalten, durch Markennennung, Ortsnennung oder Verlinkung]

 
 
 
Samstag hab ich tatsächlich bis kurz vor 10 Uhr gepennt. Und wenn meine Blase keinen Großalarm geschlagen hätte, hätte ich sicher noch länger geschlafen. 
Nach dem Frühstück hab ich den Blog hochgeladen und während der MBW zu seiner Mutter verschwunden ist, bin ich fix zum Bahnhof und mit der S-Bahn ins 20 Minuten entfernte Waldkirch gefahren.
Das Wetter war echt nett am Samstag. Knapp 10 Grad und - ihr werdet es kaum glauben - SONNE! In Waldkirch bin direkt zum Museum spaziert. Das ist keine 10 Minuten vom Bahnhof entfernt.
 
Da kam ich genau rechtzeitig an um die kleine Führung und Drehorgel-Vorführung noch mitzumachen. Waldkirch ist als Orgelstadt bekannt. Das war richtig klasse - und laut :-D Der Herr (selbst Orgelbauer), der Geschichte und Technik lustig und spannend erzählt und erklärt hat, hat auch Anekdoten aus seiner Jugend mit einfließen lassen. So macht eine Führung Spaß. Es war sehr kurzweilig.
Das kleine Museum war auch sonst echt nett. Dabei wollte ich ja ursprünglich "nur" wegen der Sonderausstellung mit Lego dort hin. Die Lego-Sachen waren auch toll... aber da hab ich tatsächlich schon (noch) schönere gesehen. Hier muss ich echt zugeben, waren die Drehorgeln und ihre Geschichte deutlich interessanter. 
Der Besuch des Museums hat sich voll gelohnt und im Anschluss habe ich bei schönstem Wetter noch eine kleine Runde durch die Ortsmitte gedreht bevor ich die nächste Bahn zurück nach Freiburg genommen habe. 
 
Zuhause hab ich fix meine Jacke in die Waschmaschine geworfen. Die roch irgendwie komisch. Voll peinlich :-/ Keine Ahnung, was ich da wieder gemacht hab. Und den Gnocchi-Leberkäse-Auflauf für's Abendessen hab ich auch schon vorbereitet.
Gehäkelt hab ich auch noch ein bisschen. Aber nicht so viel wie gedacht. Sonntag ist ja auch noch ein Tag. 
 
Sonntag hab ich auch wieder lange geschlafen. Aber nicht so lange wie am Samstag. Das Wetter war auch nicht so dolle. Ich war echt froh, dass ich den Sonnenschein am Samstag optimal genutzt hatte :-) Nach dem Frühstück hab ich mich mit meinem Häkelkram auf die Couch verzogen. Der MBW ward auch fast den ganzen Tag nicht gesehen, da der in seinem Zimmer rumgerödelt hat.
Nachmittags gab's ne Nussecke. Die lieb ich ja sehr. Und zum Abendessen gab es eine mediterrane Reis-Gemüse-Pfanne.
Nicht vegetarisch, da auch Rinderhack drin war. Aber absolut lecker. Vor allem, da ich seit ein paar Jahren tatsächlich Oliven mag, die ich früher mit der Kneifzange nicht angerührt hätte.
 
Montag hat die Straßenbahn gestreikt und ich bin mit dem Auto zur Arbeit gefahren. Wie tausende andere auch. Der Verkehr war die Hölle. Dabei sind wir extra früh los (den MBW hab ich ja morgens mitgenommen), weil wir das ja erwartet hatten.
 
Trotz Sauwetters waren auch viele Radfahrer unterwegs. Da muss man morgens im Dunkeln bei Regen höllisch aufpassen. Denn grad der eine hatte zwar das Rad beleuchtet, trug aber selbst komplett schwarz - sogar schwarze Handschuhe - ohne irgendwas Reflektierendes. Ich hab bei den Licht- und Wetterverhältnissen fast zu spät mitbekommen, dass er den Arm ausgestreckt hat, um zu signalisieren, dass er vom Radweg runter und links abbiegen wollte. Das war verdammt knapp. Ein kleines "Leuchti" an der Hand wäre hier echt sinnvoll gewesen.

Und obwohl ich bereits um 7:15 Uhr - Arbeitsbeginn ist um 8 Uhr - am Büro war, hab ich einen der letzten 3 freien Parkplätze ergattert. Auch das hatte ich mir fast gedacht und war entsprechend früh unterwegs. 

Bis Mittag war es grau und nass. Danach war es nur noch grau. Der Arbeitstag war absolut ereignislos und ich war froh, als Feierabend war.
Die Rückfahrt war ähnlich nervenaufreibend und ich heilfroh, als das Auto wieder in der Garage stand. Zum Abendessen gab es die restlichen "Kelch" Nudeln mit Hackfleischsoße und Parmesan. Hat mir tatsächlich besser gefallen als mit Spaghetti, weil die Soße in den Kelchen viel besser kleben geblieben ist :-)
 
Dienstag war der dichte Nebel zurück :-( Draußen war es ungemütlich und nasskalt. Immerhin fuhr die Straßenbahn wieder und ich konnte ohne Stress ins Büro gondeln. Irgendwie waren extrem wenig Schüler unterwegs, dabei sind ja gerade gar keine Ferien - soweit ich weiß.

Der Arbeitstag verging unspektakulär und nach der Arbeit hab ich dann die restlichen Zutaten in der Stadt eingekauft, die ich letzte Woche nicht im Supermarkt bekommen konnte. In dem riesigen Markt in der Stadtmitte hab ich tatsächlich alles fehlende gefunden. Als ich wieder raus kam, war auch die elends lange Wartezeit wegen Betriebsstörung auf nur noch 5 Minuten geschrumpft. Im Anschluss ging es raus zur Tanke, das Paket vom Götterboten abholen, dass am Samstagabend dort im Paketshop deponiert wurde.
Trotz allem war ich bereits um kurz nach 17 Uhr wieder Zuhause. Alleine. Von der Arbeit heim kommen und alleine zu sein, könnte ich öfters gebrauchen :-) Das fand ich nämlich richtig gut. Ich habe in aller Ruhe meine Brote für den nächsten Tag geschiert, Tee gekocht und Kartoffeln geschält. Denn zum Abendessen hatte ich Bock auf Bratkartoffeln mit Fischstäbchen :-)
 Ich hatte mich gerade mit dem Essen hingesetzt, als der MBW auch wieder eintrudelte. Fast schade.
 
Mittwoch. Happy Birthday to me! Wegen der Zeitverschiebung nach Taiwan und Australien sowie eines extrem komisch eingestellten Benachrichtigungsalarms im Saarland, bekam ich bereits mitten in der Nacht Geburtstagsgrüße auf's Handy. Die rissen den ganzen Vormittag nicht ab.
Es war kalt am Mittwoch. Morgens nur knapp über Null und tagsüber höchstens 5 Grad. Dafür kein Nebel und kaum Wolken. Dachte ich. Denn bis Mittag hatte sich der nervige Nebel schon wieder überall breit gemacht :-(

Im Büro war total tote Hose. Aber es ist fast egal welchen Handwerker man gerade fragt. Es scheint überall so zu sein. Nicht nur hier in Deutschland. Chefes Bekannte aus Österreich und der Schweiz berichten von dort das selbe :-( Auch die Außendienstler die aktuell wieder regelmäßig reinschneien berichten von in der Republik verteilten "Konkurrenten", dass es dort fast überall ähnlich aussieht. Sogar der MBW beklagt sich, dass dort auch gerade total tote Hose ist. Und er ist in einer ganz anderen Branche tätig. Verrückt.
Nach der Arbeit ging es direkt nach Hause. Und weil ich keine Lust hatte, groß zu kochen, wurde ein TK Hühnerfrikassee aufgetaut. Dazu gab es Reis. Fertig. Der MBW hat zum Geburtstag doch tatsächlich Blümchen und Geburtstagskuchen (gekauft, nicht selbst gemacht) angeschleppt. Fand ich voll nett. Zumal ich es nicht wirklich erwartet hatte.
Im Anschluss hab ich noch meine Geburtstagspost geöffnet. Das ging schnell, denn in den modernen Zeiten, kam fast alles digital. Drei Päckchen konnte ich jedoch öffnen. Das erste von meinem Bruder samt Anhang.
Schoki und eine "zählende Häkelnadel". Die zählt angeblich die Runden mit. Man muss sie allerdings aufladen, mittels Werkzeug den passenden Haken vorher aufschrauben und der Griff ist - Elektronik sei Dank - riesig. Da muss ich mal gucken, wie gut der am Ende in der Hand liegt.
Das nächste Paket kam von Heidi. Mit Süßkram, Glücksschweinchen-Schlüsselanhänger, Kalenderbuch, "Handmade" Stickern mit meinem Namen drauf, einer Kleeblatt-Tasse, Hörbüchern von Erik Axl Sund (die beiden schreiben Schweden-Krimis), das ein oder andere Buch hab ich tatsächlich schon gelesen :-) Außerdem - danke für die Erklärung, sonst hätte ich das nie selbst rausgefunden! - eine Betttasche. Voll praktisch. Wusste gar nicht, dass es sowas gibt :-D

Von meiner Schwäbin kam auch ein kleines Päckchen mit netten Kleinigkeiten. Briefpapier (ja, ich schreibe tatsächlich ab und an noch Snail Mail!), Süßigkeiten, einen Käse Dip mit Feige und Portwein, Gewürze, Teelichter und ein Duschgel.
Meine Oma rief noch kurz an. Ansonsten kamen KEINE Anrufe. Da ich tatsächlich überhaupt nicht gerne telefoniere fand ich das voll gut :-) Sogar meine Eltern beließen es bei digitalen Wünschen - wobei Mama die Geburtstagsgrüße direkt wieder mit Bewschwerden verband... total typisch.
Mein Bruder hat sich auch erst voll spät gemeldet. Denn der versuchte den ganzen Tag Mutterns "Beschwerden" zu lösen - zwischen Familie, Job, Ehrenamt und spärlicher Freizeit. Leicht genervt ist bei ihm noch sehr untertrieben aktuell. Und wieder eine Erinnerung, wieso ich einen gewissen Abstand zur Familie bevorzuge. Ja, ein bisschen schlechtes Gewissen kommt schon auf, weil alles an meinem Bruder hängen bleibt. Aber hier bin ich tatsächlich egoistisch.

Wie üblich habe ich meinen Geburtstag nicht gefeiert. Das letzte Mal Geburtstag gefeiert hab ich mit 12 oder so. Ich mag es nicht. Ich mag nicht im Mittelpunkt stehen, auch nicht an meinem Geburtstag. Und ich halte mich nicht für so besonders, dass ich meine Geburt (mit der hatte ich ja auch nichts zu tun eigentlich) feiern müsste. Eigentlich müsste man meine Eltern an meinem Geburtstag feiern. Die hatten ja die ganze "Arbeit" mit mir (als Kind) ;-)
 
Denn es gibt ja auch Leute wie meinen Onkel U, der bei einem von Opas letzten Geburtstagen noch ewig geblieben ist (mein Bruder kann das ja von seinem Küchenfenster aus sehen!) und Bier getrunken hat, obwohl mein Opa für alle vernehmbar verkündet hat, dass es ein langer Tag war und er froh ist, wenn er endlich ins Bett kann (daraufhin hab ich mich verabschiedet). Sowas brauch ich echt nicht.

Mein neues Kopfkissen wurde auch am Mittwoch geliefert. Mein Geschenk an mich. Es schimpft sich "Wolken-Kissen" (kam aus Polen). Gut, es ist fluffig-flauschig wie man sich eine Wolke vorstellt. Aber schwer! Egal. Solange ich gut drauf nächtige. Mehr will ich ja gar nicht. Denn mein altes Kissen ist nach kaum 5 Jahren nur noch ein einziger, unbequemer Klumpen (absoluter Fehlkauf). Ich hatte jetzt schon 2-3 Mal morgens nen steifen Nacken. Da musste dringend was Neues her. 

Das neue Kissen ist nicht mit Federn oder sonstigen Watteflocken gefüllt, sondern mit Memory-Foam Schnipseln (daher das Gewicht). Antiallergen und hoffentlich lange nutzbar (für den Preis). Der Bezug ist waschbar und landete auch direkt in der Wäsche. Bevor ich das Kissen nutzen kann, muss es sich ja eh erstmal "aufplustern" (kam vakuumverschweißt an).

Donnerstag war es morgens neblig, grau. Kurz nach Mittag kam tatsächlich die Sonne durch. Herrlich...wenn ich nur nicht am Schreibtisch festgesessen hätte.

Der Arbeitstag war gut gefüllt, denn es gab endlich mal wieder ein paar größere Angebote zu schreiben.

Nach der Arbeit bin ich schnell beim Doc vorbei, weil ich ein Rezept brauchte. Leider hatte ich meine Karte dieses Quartal noch nicht einlesen lassen und konnte das nicht einfach telefonisch erledigen. Aber das ging trotzdem fix. Keine 5 Minuten später war ich wieder auf dem Heimweg.
Zum Abendessen gab es Lachs-Flammkuchen mit Rucola. Den hab ich jetzt schon öfters gemacht, weil er einfach super schnell geht und mega gut schmeckt.
 
Freitag begann trübe und nass. Zwischendrin war es mal kurzzeitig trocken und grau. Zum Feierabend wieder nett am Regnen. Kommentar Chefe: So ein herrliches Frühlingswetter! Blödmann.
 
Der Arbeitstag ging zum Glück schnell rum. Denn ich hatte den ganzen Tag so ein komisches Ziehen im unteren Bauchbereich. Nicht wirklich schmerzhaft, aber unangenehm nervig.
 
Vom Büro aus ging es direkt zum Supermarkt, den WG-Einkauf erledigen. Dank des digital geteilten Einkaufszettels standen dann am Ende tatsächlich noch mehr Teile drauf, als ich morgens noch gesehen hatte.
Zum Abendessen gab es ganz schnell Nudelsalat (den hatte ich am Donnerstag schon vorbereitet) mit Schweinenacken.  
 
Auf der Waage war ich auch. Diese Woche lief schon deutlich besser als die letzte. So langsam scheine ich wieder reinzukommen. Wird auch Zeit nach einem Monat! Nette 300 g weniger wurden bescheinigt und damit 107,3 kg. 
Eine Mail vom Online Versand-Giganten kam am Abend auch noch an. RÜCKRUF wegen Lebensgefahr! Ich hatte letzten Herbst eine Verlängerungssteckdose für den Schreibtisch bestellt, die nach wenigen Wochen angefangen hatte, komische sirrende Geräusche zu machen, obwohl sie (am Strom hängend) nicht eingeschaltet war. Ich wollte die - ist ja noch Garantie drauf - schon ewig wieder zurück schicken, hatte es bisher aber immer verpennt. Jetzt kam der Rückruf! Baufehler. Gefahr durch Stromschlag. Tolle Wurst. Gut, dass ich sie direkt vom Strom genommen hatte, als mir die Geräusche auffielen. Ich hatte echt schiss, dass sonst mal die Bude in Flammen steht, während keiner Zuhause ist. Immerhin gab es direkt einen Link, wo ich die Rücksendung einfach vornehmen kann. Artikel und sämtliche Versand- und Rückversandkosten werden erstattet. Sachen gibt's. Dabei hab ich immer gedacht, Dinge mit dem CE- und TÜV Süd-Kennzeichen seien sicher. 
Und am Wochenende? Samstag sollte ich mir ab 14 Uhr frei halten. Der MBW hatte eine Nach-Geburtstags-Überraschung geplant. Wobei der Mann ja nicht wirklich viel plant, sondern ohne Rücksicht auf Verluste einfach macht ohne nachzudenken. Grundsätzlich hasse ich Überraschungen (bisher kam für mich da selten was Gutes bei rum). Eigentlich weiß er das. Sollte es wissen. Wir waren lange genug zusammen.
 
Also ist für den Vormittag Hausarbeit angesagt. Denn da ich nicht weiß, was noch kommt, hab ich das dann immerhin schon erledigt. Sonntag...mal sehen. Der blaue Dreieckschal ist ja noch immer nicht fertig ;-) Außerdem müsste ich mal langsam das gelieferte Geburtstagsgeschenk für die Patenmaus aus- und umpacken. 
 
 

Die KW 6 in kurz:
Samstag: 3.482/1.800 kcal, 7.814 Schritte
Sonntag: 3.423/1.800 kcal, 2.801 Schritte
Montag: 2.169/1.800 kcal, 2.983 Schritte
Dienstag: 2.485/1.800 kcal, 5.581 Schritte
Mittwoch: 2.938/1.800 kcal, 5.267 Schritte
Donnerstag: 2.314/1.800 kcal, 4.962 Schritte
Freitag: 2.881/1.800 kcal, 5.451 Schritte

Abnahme: -300 g

Mittwoch, 4. Februar 2026

Gruselig und/oder Genial? #74

[Dieser Beitrag kann indirekt Werbung ohne Auftrag enthalten, durch Markennennung, Ortsnennung oder Verlinkung]


 

Da sind wir schon wieder, zur nächsten Ausgabe von Gruselig und/oder Genial? von Heidi und mir. 

Der erste Mittwoch im Februar schreit nach einem neuen Fundstück :-) Und weil ich grad heute Geburtstag habe, hat mein Fundstück etwas mit (meinem) Geburtstag(en) zu tun. Aber nicht nur. Es geht auch um's Universum ;-) Und eines vorweg: Ich finde es absolut genial!
 
Und zwar gibt es bei der NASA eine Seite, bei der man sein Geburtsdatum eingeben kann. Und dann kannst du sehen, was das Hubble Weltraum-Teleskop an deinem Geburtstag (irgendwann, nicht aktuell!) mal gesehen hat :-D Find ich super klasse!
 
Das Hubble Teleskop durchforstet das Weltall 24/7 und findet täglich kosmische Wunder. An meinem Geburtstag im Jahre 2005 hat Hubble folgendes gesehen: 
Laut der Beschreibung ist das der Galaxienhaufen mit dem spektakulären Namen "MACS J0717.5+3745". Komplizierter ging es scheinbar nicht ;-) Und so ziemlich jedes Objekt in diesem Bild ist eine entfernte Galaxie. Und einige der blassen Streifen sind Galaxien, die so weit entfernt sind, das ihr Licht von der enormen Gravitation des Haufens gebeugt wurde. Ich finde es absolut faszinierend und total genial.
Hier geht's zur NASA und zu Hubble Birthday. Einfach etwas runter scrollen und dann (auf Englisch!) euren Geburtsmonat und den Tag eingeben und auf submit klicken. Schon seht ihr, was Hubble an eurem Geburtstag entdeckt hat :-) 

Und was Heidi für ein Fundstück hat, könnt ihr natürlich HIER sehen. Ich hab mal wieder keine Ahnung und gehe jetzt selbst erstmal bei ihr gucken.