Samstag, 4. Februar 2023

Wunschgewicht: KW 5 - 2023

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Samstag konnten wir ausschlafen. Wir haben gefrühstückt, ich hab - weil ich wohl bescheuert und/oder masochitisch veranlagt bin - direkt die nächste Decke angefangen zu häkeln.
Denn ich wollte der werdenden großen Schwester ja auch eine machen. Am liebsten zum 7. Geburtstag. Der ist aber schon in 2 Monaten 🙈 Ob ich das schaffe? Ich zweifle...SEHR...aber "Versuch macht kluch!" ;-)
Um 12:30 Uhr sind wir dann allerdings los, um zu SchwieMu zu spazieren. Dort fand ja am Samstag unser Neujahrstreff statt. Wirklich viel von uns erzählt und uns gegenseitig auf den neuesten Stand gebracht, haben wir aber nicht. Denn es ging hauptsächlich um SchwieMus Vorsorge für den Todesfall. 
SchwieMu hat ihre Beerdigung eigentlich schon komplett durchorganisiert. Das finde ich einerseits beachtlich und andererseits auch irgendwie erschreckend. Aber gut, sie ist 85 und gesundheitlich "angeschlagen" durch Jahrzehnte mit Polyarthritis und daraus resultierenden massiv deformierten Gelenken.
 
Wir sind den neuen Vorsorge-Ordner durchgegangen, in dem inzwischen schon einiges eingetragen war, aber bei weitem nicht alles. SchwieMu hat uns gezeigt, wo sie was von den anderen wichtigen Dingen aufbewahrt und so ganz nebenher erfuhren wir dann (als das Thema Erbe, Testament und Co. aufkamen), dass Schwägerin S, die Schwester von B (Halbschwester des Liebsten) bereits vor 2 Jahren den Kontakt zu B bewusst abgebrochen hat. Bisher hatten wir den Eindruck, dass die zwei ein echt gutes Verhältnis miteinander haben/hatten. Im Gegensatz zu Schatz, der erst als Erwachsener, nach dem Tod seines Vaters, überhaupt erst erfahren hatte, dass er eine weitere (Halb)Schwester hat. Da kam irgendwie nie so ein richtiger Kontakt zustande. Außerdem ist Schatz auch nicht gerade bekannt dafür, dass er Kontakte pflegt :-/
 
Das Ganze muss ziemlich heftig gewesen sein, denn B nimmt das noch immer ziemlich mit und sie wollte auch nicht weiter darauf eingehen. In ihrem Gesicht spiegelte sich eine Mischung aus Trauer und Wut. So hab ich sie noch nie gesehen.
 
Ich weiß nicht genau, was damals abging, als SchwieMu sich von ihrem ersten Mann trennte. Ich weiß nur, das dabei auch ihre beiden Töchter getrennt wurden. Die eine kam mit SchwieMu und wurde auch später vom neuen Mann (Schatz' Vater) adoptiert. Die andere musste bei ihrem Vater bleiben. Und da SchwieMu ein Mensch ist, der seine Meinung nicht sagt, eine Frau, die grundsätzlich immer zufrieden ist/scheint, wenn andere für sie entscheiden, hat sie scheinbar auch nie was dagegen gesagt, als ihr neuer Mann wohl von ihr verlangte, dass die Existenz der Erstgeborenen quasi totgeschwiegen wird. Zumindest hab ich es so verstanden. Daher hat Schatz - Kind aus zweiter Ehe - erst nach dem Tod seines Vaters von der zweiten Tochter seiner Mutter erfahren, während er mit B "geschwisterlich" aufgewachsen ist. Alles irgendwie kompliziert. Und für mich in großen Teilen unverständlich. Ich meine...wie kann man nur sein Kind verleugnen, nur weil der neue Partner das so will?! Aber ich war nicht dabei und bin auch ein ganz anderer Mensch als SchwieMu. Und da das Ganze auch heute noch irgendwie ein Tabu-Thema ist, werde ich die ganze Geschichte wohl auch nie erfahren - genauswenig wie Schatz. Ob B mehr weiß, weiß ich gar nicht.

Zwischendrin gab es Kaffee und Kuchen. B hatte einen super leckeren Apfelkuchen gebacken, von dem ich satte zwei Stücke verdrückt habe.
 
Gegen 17 Uhr machten wir uns wieder auf den Heimweg. Dabei nahmen wir gern den Taxi-Service der Schwägers in Anspruch :-)
Zum Abendessen gab es meine heißgeliebten Jägerspätzle. Danach noch ein paar Reihen am Garfield und der Tag war gelaufen. Wir waren recht früh im Bett, denn der Tag bei SchwieMu war emotional und psychisch irgendwie belastend und anstrengend. Ich bin froh, dass wir das hinter uns haben.

Sonntag haben wir dann wieder ausgeschlafen. Naja, fast. Unsere Nachbarn haben ihr Enkelkind über Nacht zur Aufsicht gehabt und das Baby war schon recht früh wach und quengelig :-D

Nach dem Frühstück hab ich mich eine Weile im Bloggerland herumgetrieben und im Anschluss an der Garfield-Decke weiter gehäkelt.
Drei Maschinen hab ich auch noch gewaschen: Arbeitsklamotten des Liebsten, Handtücher und die fertige Babydecke. Dann kann sie direkt zum Einsatz kommen :-) Fehlt jetzt nur noch das Baby dazu, hihi.
Zum Mittagessen gab es Kohlrouladen mit Apfel-Rotkohl und Klößen. Zum Dessert ein Pudding-Teilchen.
Nachmittags wurde weiter gehäkelt. Denn das Wetter war echt nicht so doll. Sogar den Liebsten hat es nicht raus gezogen - und das soll schon was heißen.

Abends begnügten wir uns mit belegten Broten und verschwanden dann zeitig im Bett.

Montag war dann wieder arbeiten angesagt. Auch für den Mann, der ja in der letzten Woche nur an 2 von 5 Tagen wirklich gearbeitet hatte.

Im Büro blieb es ruhig. SIE tauchte auf, hatte aber einen Termin in ihrem Büro und war auch danach nicht wirklich viel vorne. Ihr ist allerdings nach 2 Wochen auch mal aufgefallen, dass ich am Briefkasten der neuen Mieter das handgeschriebene Schildchen gegen ein gedrucktes ausgetauscht habe. Und sie hat für jeden einen Berliner mitgebracht. Das der in diesen Tagen nicht lange überlebt hat, muss ich wohl nicht erwähnen :-/
Da Madame am Telefon eine Katastrophe ist und Chefe viele außer Haus Termine hatte, konnte ich unten im Archiv nicht weiter machen. Da höre ich nämlich das Telefon nicht und wenn SIE ran geht, kommt oft Murks bei raus. Schlimm war's nicht wirklich. Aber ich hätte dennoch den Mist gern von der Backe. Denn wirklich befriedigend ist diese nervige Arbeit auch nicht. Stupide Fleißarbeit zum Zeit totschlagen.

Nach der Arbeit ging es direkt heim. Zum Abendessen gab es Hähnchenschenkel mit Kartoffelecken (gewürzt mit Ras el Hanout - sehr lecker!) und Mais.
Und nach dem Montagstelefonat hab ich zumindest noch drei Reihen am Garfield geschafft.
Am Mittwoch hatten meine Großeltern Eiserne Hochzeit. Heißt, sie sind seit 65 Jahren verheiratet! Der Bürgermeister sollte zum Gratulieren kommen. Da müssen die Kinder und Schwiegerkinder - und überhaupt alle - anwesend sein! Hat Oma bestimmt. Der ursprüngliche Plan, alles im kleinen Rahmen aus Rücksicht auf das hohe Alter und den kürzlichen Krankenhausaufenthalt von Oma (Wasser in der Lunge und Blutgerinsel im Herzen), ist schon zum zweiten Mal überarbeitet worden. Erst sollte es nur ein schönes Zusammentreffen werden. Dann mussten plötzlich doch Schnittchen kredenzt werden. Inzwischen fordert Oma auch, dass jemand noch ne Suppe kocht - ist ja schließlich Mittagszeit! Das Ganze sollte ursprünglich nur 2-3 Stunden gehen und am Nachmittag sollten alle wieder "entlassen" werden. Nun gibt es aber auch noch Kaffee und Kuchen. Ob das auch auf Omas Mist gewachsen ist, weiß ich nicht. Möglicherweise haben sich aber auch meine Tanten hier wieder "eingemischt". Ich seh die zwei Altvorderen schon wieder völlig fertig in der Ecke sitzen und jammern, dass alles viel zu viel war.
Ich erinnere mich noch gut an letzten Herbst, als Opa seinen 90. gefeiert hat. Da rief ich abends um 19 Uhr an, um zu gratulieren. Opa jammerte, dass er total erledigt wäre und am liebsten ins Bett verschwinden würde und im Hintergrund hörte ich meinen Onkel und meine Tante sabbeln - die kriegen nämlich nie ein Ende und wissen nicht, wann es Zeit wäre zu gehen. Ich denke, so oder so ähnlich wird es am Mittwoch auch ablaufen. Ich bin froh, dass ich zu weit weg wohne um Teil dieses Events zu werden und bin gespannt, was Papa berichten wird.

Ansonsten war der Montag geprägt von ständigem Hunger. PMS lässt grüßen :-/ Ich hätte Berge in mich reinschaufeln können. Und obwohl ich weiß, dass das die ollen Hormone sind und eigentlich alles "Fake", fiel es mir schwer, die Pfoten aus dem Kühlschrank zu lassen.

Dienstag war es kalt, aber SONNIG! Keine Ahnung, wann ich die Sonne das letzte Mal einen ganzen Tag lang gesehen habe. Die letzten Wochen ließ sie sich nämlich eher gar nicht oder höchstens mal minutenweise blicken.
 
Außerdem war es der erste Tag, an dem man "offiziel" wieder ohne Maske Straßenbahn fahren durfte :-D Zumindest in Freiburg haben in den letzten 2-3 Wochen kaum noch Leute eine Maske aufgehabt. Es hat eh NIE jemand kontrolliert und seit bekannt wurde, dass es zum Monatsende soweiso aufgehoben wird, krähte kein Hahn mehr danach. Ich bin froh, das ich wieder ohne darf. Wobei ich zugeben muss, dass ich vorher auch schon ein paar Mal - nicht immer - ohne Maske gefahren bin, einfach, weil ich so mit quatschen beschäftigt war, dass ich es völlig vergessen hatte. Und da um einen rum ja auch fast alle "oben ohne" fuhren, fiel es gar nicht weiter auf. Ich hab allerdings am Abend kurz die Maske im Büro gesucht. Drei Jahre Maskenpflicht im ÖPNV haben da scheinbar doch ein paar Spuren hinterlassen ;-)

Im Büro blieb es ruhig. Und weil am Montagabend ENDLICH meine neue Kreditkarte im Briefkasten lag, konnte ich auch direkt unser Hotel buchen :-D Gern hätte ich das schon am Montagabend erledigt. Aber dann hätte Schatz daneben gesessen und gesehen, wohin es geht. Und DAS soll ja eine Überraschung werden! Also machte ich das am Dienstag eben vom Büro aus. Obwohl die Karte noch nicht aktiviert ist (PIN Brief kommt ja erst noch), hat die Reservierung geklappt!

Zwei Erwachsene, drei Nächte, inkl. Frühstück, kostenfrei stornierbar bis 18 Uhr am Anreisetag (660 EUR). Aber das Hotel ist nur 500 m vom Bahnhof entfernt, an dem wir ankommen. Und eine ca. 15-minütige Fahrt (ohne umsteigen!) mit den Öffis vom Hotel in die Stadtmitte mit all ihren Sehenswürdigkeiten ist auch super :-D Haltestelle quasi direkt vorm Hotel. Ich freu mich riesig. 

Ab Mitte April kann ich dann auch die Zugtickets buchen. 

Chefe hatte am Dienstag auch wieder recht viele Termine außer Haus. Da am Montag aber das Telefon recht ruhig blieb, hab ich mich am Dienstag dann trotzdem stundenweise im Archiv "vergnügt" und dann die wenigen verpassten Anrufer zurückgerufen.
Nach der Arbeit ging es direkt heim. Einaufszettel schreiben, kochen, essen und Garfield häkeln :-) Schatz hatte den Abwasch bereits erledigt bevor ich nach Hause kam.
Außerdem hat SchwieMu uns, weil mein Geburtstag ist, für Samstag "frei gegeben". Wir müssen für sie nichts einkaufen und werden auch nicht erwartet. Jetzt hab ich mir natürlich überlegt, wie ich am Samstag um unseren Wocheneinkauf drum herum komme. Dann könnte ich auch ausschlafen :-D Daher hab ich am Wochenende die ein oder andere Fertig-Pfanne beim TK-Kost-Anbieter geordert, und nächste Woche bekomme ich eine Kochbox geliefert. Ich brauche also für die kommende Woche nur noch für 2-3 Tage was zu futtern einkaufen. Da Schatz ja nun nachmittags Zeit hat, werden wir Freitagabend schon einkaufen fahren :-) Ich finde, das ist ein guter Plan!

Mittwoch hatte sich die Sonne schon wieder hinter einer dichten Wolkendecke verzogen. Immerhin war es etwas wärmer geworden und der angekündigte Regen blieb auch aus.
 
Ich hatte dank der PMS ziemlich mies geschlafen. Irgendwie tat mir mein ganzer Körper weh und war mega empfindlich. Zeitweise konnte ich keinerlei Berührung ertragen, was den Liebsten leicht frustrierte. Was mir in den nun drei Jahren ohne Pille schon aufgefallen ist: Je stärker die Beschwerden der PMS, desto kürzer und leichter die Mens. Ich hoffe, dies wird nicht die berühmte Ausnahme von der Regel ;-)

Mein schöner "Geburtstagsplan" mit Freitag einkaufen und Samstag frei, wurde am Mittwoch auch etwas über den Haufen geworfen, als S eine WhatsApp schrieb. Der hatten wir Anfang Januar mal zugesagt, ihr (in den nächsten 1- 2 Wochen) beim Transport eines neuen Bettes zu helfen, falls sie keinen anderen findet. Da wir die ganzen Wochen nichts gehört hatten, hatte ich das Thema bereits als "erledigt" abgehakt. 

Dumm gelaufen! Denn am Mittwoch kam die Nachricht, das Bett wäre jetzt da, man könnte es abholen. Entweder relativ flexibel am Freitag Nachmittag oder Abend oder Samstag um 8 Uhr. Echt jetzt? Menno... ich werde an meinem 40. Geburtstag nicht um 6:30 Uhr aufstehen, um dann um 8 Uhr irgendwelche Möbel von A nach B zu schleppen! 
Ich schrieb S also nur kurz zurück (immerhin war ich ja schon am arbeiten), dass es wahrscheinlich erst so gegen 18:30 Uhr klappt, ich ihr aber nochmal genauer Bescheid geben würde, wenn ich mit Schatz gesprochen hätte. Den sehe ich halt immer erst am Abend. Und das weiß sie auch (eigentlich).

Zumindest im Büro blieb es ruhig. Im Archiv konnte ich noch ein bisschen was machen, bevor ich wieder allein auf weiter Flur stand.

Nach der Arbeit ging's zur Post. Ein Paket auslösen, das am Dienstag nicht zugestellt werden konnte, weil der Paketmann 20 Minuten vor Schatz da war. Ein Geburtstagspäckchen aus Stuttgart wurde mir in der Postfiliale schließlich - nach längerem Suchen - überreicht :-)
 
Daheim angekommen hab ich Tee gekocht und Brote geschmiert, für die Mittagspause am nächsten Tag. In der Zeit war im Bad kurz die Heizung an, damit ich mir beim Duschen nicht den Allerwertesten abfror - der Mann hatte mal wieder vergessen das Fenster rechtzeitig zu schließen :-/ Ab unter die Dusche. Der Plan war, nach dem Abendessen in Ruhe mit Schatz den Freitag zu bequatschen. Und als ich gerade wieder angezogen war, landete S auf dem Anrufbeantworter - was denn nun mit Freitag wäre...

Echt jetzt? Auch über WhatsApp (fast gleichzeitig) die gleiche Frage, ob es denn nun Freitag klappen würde. Ich hab geschrieben, dass es klappt und gefragt, wo wir überhaupt hinkommen sollen - auch wegen der Uhrzeit. Uns das von sich aus mitzuteilen, da hat S nämlich gar nicht dran gedacht. Eine Uhrzeit war zu diesem Zeitpunkt NICHT von uns bestätigt! Wie denn auch, wenn wir noch gar nicht wussten, wohin wir überhaupt kommen sollten?

Auf meine Frage "wo hin", kam als Antwort eine fast 2-minütige Sprachnachricht mit einer extrem detaillierten Wegbeschreibung. Und noch während ich diese erste Sprachnachricht abhörte, machte S parallel den Abholtermin für 18:30 Uhr fix - was ich erst ein paar Minuten später erfahren habe!
 
Ich hatte zwischenzeitlich - während ich das Abendessen kochte, die scheiß Sprachnachricht(en) abhörte und gleichzeitig mit Schatz sprach (der sich noch rasierte) - den Wocheneinkauf von Freitagabend auf Donnerstagabend vorgezogen, damit wir am Freitag schon früher los könnten, um S zu helfen, und selbst nicht so einen Stress haben. Denn: Der Abholort war in direkter Nähe zu meiner Arbeitsstelle! Wozu dann erst heim fahren, wenn wir auch direkt da hin kommen könnten? Wie praktisch!

Auf meine Antwort, dass wir inzwischen fertig besprochen haben und dann schon nach meinem Feierabend gegen 16:30 Uhr vor Ort sein könnten, meinte sie nur, dass wir doch aber noch einkaufen wollten. Als ich ihr sagte, dass wir das schon am Donnerstag erledigen würden, weil es Blödsinn wäre, erst nach Hause zu fahren, wenn der Abholort so nah bei meiner Arbeit ist, hat sie nur gemeint, sie hätte den Abholtermin jetzt schon auf 18:30 Uhr fix gemacht und sie könne doch jetzt nicht schon wieder da anrufen und alles wieder umschmeißen. Bitte?! Ich hab gedacht, ich bin im falschen Film...

Wenn sie mal gewartet hätte, bis ich mit Schatz fertig geredet hab! Mensch!! O-Ton S: "Aber, du hast doch heute morgen gesagt, gegen 18:30 Uhr!" Ja, aber ich hatte auch gesagt, dass ich das noch mit Schatz berede und wir uns dann nochmal melden. Sie hat wieder nur die Hälfte mitbekommen oder mitbekommen wollen und ohne auf unsere finale Antwort zu warten oder nochmal nachzufragen, einfach den Termin fix gemacht. Das geht doch nicht!

Wir haben noch ne Weile hin und her diskutiert...sie hat "das Problem" irgendwie gar nicht verstanden...und ich hatte dann einfach nur die Nase voll. Ich war sauer. Wenn ich gekonnt hätte, hätte ich S durch das Handy durch erdrosselt. 

Jetzt fahren wir am Donnerstag trotzdem schon einkaufen und ich fahre am Freitag nach der Arbeit (am Abholort vorbei) nach Hause, wo ich gegen 17 Uhr ankommen werde. Nur um dann (mit Schatz) ca. 45-60 Minuten später den ganzen Weg wieder retour zu fahren. Für das Essen, was ich für Freitag auf dem Plan hatte, reicht die Zeit nicht zum kochen und in Ruhe zu essen. Also testen wir am Freitag den neuen Dönermann um die Ecke. 

Ob ich von der ganzen Aktion genauso genervt gewesen wäre, wenn mich die PMS gerade nicht in den Klauen hätte?... Doch. Ich denke, dass hätte mich dann genauso genervt. Für mich ist es auf diese Art wirklich verschwendete Freizeit - von der ich eh nicht viel habe :-/
Zum Abendessen gab es Kartoffeln mit Sahnehering. Danach hab ich noch 3 Reihen häkeln können. Feierabend. Ich war fertig...

Donnerstag war es trübe und grau, aber trocken. Und den ganzen Tag über Null Grad :-D Im Büro war viel zu tun, denn Chefe hatte in den letzten Tagen reichlich Termine, die nun nachbearbeitet werden mussten. 

Der Tag ging schnell rum und nach der Arbeit fuhr ich direkt zum Supermarkt durch, wo ich mich um kurz vor 17 Uhr mit Schatz traf. Wir machten den (verkleinerten) Großeinkauf und waren so gegen 18:30 Uhr wieder daheim. Weil ich keine Lust mehr hatte, jetzt noch zu kochen, hatten wir uns am Hähnchenwagen was zu Essen mitgenommen.
Ich hab das Freitagstelefonat mit Papa vorgezogen und ihn auch schon am Donnerstag angerufen. Er erzählte vom Event bei meinen Großeltern. Viel Tamtam, das man vielleicht auch etwas "kleiner" hätte halten können. Schnittchen, Suppe und Kuchen. Aber es kam tatsächlich nur ein einziger "ungeladener" Gast - der Physiotherapeut meiner Großeltern. Keiner konnte sich erklären, woher er davon wusste. Ich nehme an, meine redselige Oma hat beim durchkneten lassen mal was fallen gelassen und es dann wieder vergessen ;-) Das ganze Spektakel ging von 11 bis 17 Uhr - wo alle wieder heim gingen... nur besagte Tante und Onkel nicht, die so extremes Sitzfleisch haben ;-)
Im Anschluss an das Telefonat mit Papa hab ich dann noch meine Großeltern angerufen, um nachträglich zum 65. Hochzeitstag zu gratulieren. Durch das ganze Drama mit S hatte ich das am Mittwoch nämlich total verpennt. Opa hat sich gefreut und hat ganz stolz erzählt, dass sie in den letzten 10-15 Jahren die einzigen gewesen sind, die es bis zur Eisernen Hochzeit geschafft hätten. Es gab diverse Urkunden. Von der Kirche, vom der Stadt und sogar eine von - wenn ich es recht verstanden habe - einem Minister von NRW.

Inzwischen war alles so spät geworden, dass wir bereits 20:20 Uhr hatten. Ich hab mit Ach und Krach noch eine einzige Reihe am Garfield hinbekommen - danach war ich platt.

Freitag. Was soll ich sagen? Noch immer trübe und grau. Windig, immer mal wieder Regen. Schön ist anders. Geschlafen hab ich auch nicht gut.
 
Das Abendessen vom Hähnchenwagen war zwar mega lecker, aber ich hab danach nicht gut geschlafen. Irgendwie vertrage ich das nicht (mehr) richtig - weshalb wir sowas nur sehr selten machen. Denn - Verträglichkeit hin oder her - es schmeckt trotzdem immer gut :-D

Im Büro hatte ich noch immer gut zu tun. Der Tag ging zügig über die Bühne. Kurze Rückfrage bei S, ob es mit der Anmietung des Transporters denn geklappt hätte? Ja, alles hat geklappt. Die unnötig vergeudete Freizeit ärgerte mich zwar noch immer, aber ich hab mich am Riemen gerissen und wäre froh, wenn dieser Termin gelaufen wäre.

Nach der Arbeit fuhr ich also direkt heim. Ich schaffte es garde noch mit der letzten Bahn, die durch den Unfall durch kam, aus der Stadt. In unserem Stadtteil besorgte ich uns Döner vom neuen Dönermann. Schatz hatte mir vorab schon mitgeteilt, was er gern hätte: "Wie immer, du weißt schon." :-D Um 17:10 Uhr trudelte ich in der heimischen Wohnung ein.
Wir haben daheim in Ruhe den Döner vertilgt. Fazit: Sehr lecker. Aber die Zeiten, wo ein Döner 4,50 oder 5 EUR gekostet hat, sind vorbei. Für Schatz' Standard Döner waren 7 EUR fällig. Für meinen Yufka sogar 7,50 EUR. Das Baklava konnte ich auch nicht gut ignorieren. Daher gab es zum Dessert für jeden noch 2 Stücke Baklava. Eines mit Walnuss und eines mit Oreo :-)
Auf der Waage war ich vorher natürlich auch noch. Leider nur 200 g weniger. Am Tag vorher wäre es ein ganzes Kilo gewesen :-/ Egal. Weg ist weg und aktuell also 109,2 kg :-)
 
Und dann mussten wir um 17:50 Uhr schon wieder los :-/ Am liebsten hätte ich mich auf der Couch lang gemacht. Wir wollten mit der Bahn fahren, denn sowohl am Abholort als auch bei S herrscht Parkplatzmangel. Leider war die Betriebsstörung durch den Unfall noch im vollen Gange. Wir standen fast 20 Minuten an der Haltestelle in der Kälte und wären niemals auch nur ansatzweise pünktlich am Treffpunkt gewesen. Daher sind wir wieder zurück und nahmen das Auto.

Wir kamen einigermaßen pünktlich am Treffpunkt an und waren überrascht, als noch weitere Helfer eintrudelten. Wir dachten, wir wären die einzigen. Zumindest hatte S mit keinem Wort erwähnt, dass noch mehr Leute kommen würden. Und seien wir mal ehrlich: Es ging ja auch nur um ein einziges Bett. Kein Wunder, dass die Terminkoordination dermaßen chaotisch ablief. Und 6 Helfer für ein einziges Doppelbett fand ich eigentlich auch völlig übertrieben. Egal. Jeder lief 2-3 Mal, dann war das bereits demontierte Bett verladen.
 
Wir hatten einen Berufskraftfahrer im Trupp. Der hatte sich direkt angeboten, den vollen Transporter - ohne gesicherte Ladung! - zu S zu fahren und dort auch in die enge Parklücke zu bugsieren. Pustekuchen! Wir hatten die Rechnung ohne S gemacht. Sie rückte den Schlüssel partout nicht heraus, wollte keinen Beifahrer und so fuhren 6 Helfer mit 3 Autos zu S und warteten dort ziemlich lange in der Kälte, bis S auch endlich im Schneckentempo eintrudelte.

Während wir alle dort standen, unterhielten wir uns natürlich - auch über S. Die Frage kam auf, wer von uns denn schon alles mal in S's Wohnung gewesen wäre. Wir waren alle schon mal drin. Bei allen war es eine Ewigkeit her. Alle hatten ähnliche Erfahrungen mit S gemacht. Wir waren auf einen schlimmen Anblick vorbereitet. Und wir waren uns alle einig: S ist lieb und nett, eine gute Freundin, wenn auch manchmal anstrengend, chaotisch und nervig. Und: Sie braucht eigentlich dringend Hilfe.

Als S den Transporter dann - statt in der Parklücke direkt vor der Haustür, 20 m weiter total schief im Halteverbot abgestellt hatte - lief jeder wieder 2-3 Mal und das Bett war oben im 3. Stock.

Schatz und ich waren zuletzt vor gut 15 Jahren bei S Zuhause. Danach ließ sie uns nicht wieder rein. Kam immer gerne zu uns. Damals war es schon ein bisschen - naja, ziemlich! -  chaotisch und unaufgeräumt, aber zumindest war es sauber. Als ich am Freitagabend in S's Wohnung kam, und sie sich dauernd für ihre "Unordnung" entschuldigte, musste ich mir ehrlich das Heulen verkneifen. Wie kann man nur soooo leben? Wie kann man sich wohlfühlen? Das ist niemals gesund! Weder physisch noch psychisch.

Ich hab schon Messi-Wohnungen im TV gesehen. Da war der Plunder oft bis zur Decke aufgestapelt. Bei S war es nicht so hoch ("nur" halbe Raumhöhe)...aber Flächendeckend! Ein normales Leben in diesem riesigen Müllberg ist nicht möglich. Das Wohnzimmer war VOLL. Ein kleiner schmaler Laufgang führte zum Sofa. Ob sie an den noch zu sehenden Schrank oder ans Fenster kommt, kann ich nicht sagen. Aber allein der Gedanke, wie sie in all diesem Müll und Dreck allein auf der versifften Couch sitzt... 

Denn, obwohl es in ihrer Wohnung tatsächlich nicht gestunken hat, keine Viecher irgendwo sichtbar rumgekrabbelt sind, war es DRECKIG. Jedes Teil war zentimeterdick mit Staub bedeckt! Der Boden fleckig. Das Bad war noch recht begehbar. Aber die Wohnungstür blieb kaum richtig offen, weil ein Stapel Bücher (?) dahinter sie immer wieder zu drückte. 

S erzählte, um den Weg von der Wohnungstür, am Wohnzimmer vorbei ins Schlafzimmer einigermaßen frei zu bekommen, hätte sie 3 Tage (!) geräumt. Das Schlafzimmer ist aktuell der einzige saubere und renovierte Raum in der kleinen Wohnung. Dort sah es super aus. Bis auf die an der Wand aufgereihten toten Pflanzen. Und die waren alle richtig tot. Selbst jemand mit dem ultimativen grünen Daumen könnte den armen Dingern kein Leben mehr einhauchen. Aber sie standen da...weshalb auch immer...

In der Küche war es dunkel. Man konnte also nur schlecht einen Blick vom Flur aus hineinwerfen. Aber außer Müll, der sich über den gesamten Boden auf halbe Raumeshöhe aufstapelte, hat man eh nichts gesehen. Ich bezweifle, dass sie da drin Essen zubereiten kann. Oder, das ist das Zeug, dass sonst im Flur steht. Ich weiß es nicht. Und ich hab auch nicht gefragt.

Weil man wirklich nur im Schlafzimmer stehen konnte und wir uns irgendwann alle nur im Weg standen, sind 4 von den 6 Helfern direkt wieder abgezogen. Unter anderem wir. Es hätte keinen Platz gegeben, um sich dort aufzuhalten. Ich hätte mich auch gar nicht weiter aufhalten wollen. Selbst wenn in dem ganzen Gerümpel irgendwo hätte noch Stühle auftreiben können. Wir waren max. 15 Minuten in Ihrer Wohnung, bevor wir wieder gingen.

Auf der Heimfahrt merkte ich dann schon, dass es mir richtig mies ging. Meine Hausstauballergie! Alles bizzelte und kribbelte und meine Augen tränten. Ich hab daheim direkt eine ganze Tablette von meinem Allergiemittel eingeworfen. Aber es half nicht viel. Die Nase ging immer mehr zu, die Augen verklebten regelrecht. Ich freute mich schon auf die Nacht. Auch Schatz bekam, mit leichter Verspätung, einen nicht enden wollenden Niesreiz, der auch erst mit der Einnahme seines Allergiemedikaments nachließ.

Wir haben später nochmal kurz mit S gesprochen, gefragt, ob der Aufbau des Bettes noch geklappt hätte. Ja, alles prima. Sie entschuldigte sich nochmal für die "Unordnung", Bedankte sich für die Hilfe und sagte im selben Atemzug: "Ich bin ja kein Messi. Ich bin nur unordentlich und faul." Sicher, es gibt noch schlimmere Fälle. Aber: Sie IST ein Messi! Punkt. Und so lange sie das nicht einsieht und solange sie nicht einsieht, dass sie das nicht alleine schafft und sie (professionelle) Hilfe dringend braucht, kann ihr auch keiner helfen. Denn, man kann einem Menschen nicht helfen, der keine Hilfe will. Und das ist sogar noch fast das Schlimmste an dieser Sache. Sie sieht das alles nicht so, wie alle anderen es sehen. Wie so eine Art "Betriebsblindheit". 

Wir sind nur alle froh, dass sie keine gammeligen Lebensmittel, Haustiere und Ungeziefer in dem Müllberg hat. Der Rest liegt an ihr. Wir sind da, wenn sie um Hilfe bittet. Aber bis das soweit ist...? Ob es überhaupt mal soweit kommt...? Ich fand es schrecklich. Sie tut mir leid. Ich würde gerne was tun. Aber je mehr man versucht, ihr Hilfe angedeihen zu lassen, desto mehr zieht sie sich zurück. Also, warten wir ab. Auch wenn es schwer fällt. Ich werde eine Weile brauchen, um das zu verdauen.

Und am Wochenende? Naja, irgendwie ist Petrus auf meiner Seite. Ich hab zwar Geburtstag und würde gerne einen Ausflug bei Sonnenschein unternehmen, aber es soll beide Tage schütten wie aus Eimern. Zeit genug, die zwei verpassten Häkeltage (Donnerstag und Freitag) nachzuholen :-D Immerhin hat ein kleines Mädchen bald Geburtstag. Der erste in der neuen Heimat :-)






Die KW 5 in kurz:
Samstag: 4.246/1.800 kcal, 10.671 Schritte
Sonntag: 3.354/1.800 kcal, 3.153 Schritte
Montag: 2.730/1.800 kcal, 5.480 Schritte
Dienstag: 2.838/1.800 kcal, 5.547 Schritte
Mittwoch: 2.795/1.800 kcal, 6.526 Schritte
Donnerstag: 2.836/1.800 kcal, 7.028 Schritte
Freitag: 2.872/1.800 kcal, 8.241 Schritte

Abnahme: -200 g

Mittwoch, 1. Februar 2023

Gruselig und/oder Genial? #40

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Hallo und herzlich Willkommen zum 40. Gruselig und/oder Genial von Heidi und mir :-) Hier zeigen wir euch immer am ersten Mittwoch im Monat ein gruseliges und/oder geniales Fundstück.
 
Zu meinem heutigen Fundstück wurde ich ehrlicherweise von einer anderen Bloggerin inspiriert. Denn ich fand es in meiner Küche - und es ist wahrlich gruselig. Zumindest für mich! Denn irgendwie komme ich mir dabei in bisschen veralbert vor.
 
Wovon ich rede? Na, von meinen heißgeliebten Gewürzdöschen! Kapiert ihr nicht? Okay, ich erkläre es euch.
 
Ich LIEBE Gewürze am Essen. Und ich stehe (eigentlich) total auf so Gewürzmischungen. Grundsätzlich finde ich die total genial! Ich habe zwar nicht viele, aber ein paar, die ich seit Jahren immer wieder gerne (nach)kaufe. Und ehrlicherweise habe ich mir bei Gewürzmischungen bisher kaum Gedanken über "versteckte Inhaltsstoffe" gemacht. Ich meine: Es sind GEWÜRZE! Teilweise in Bio-Qualität. Da kann man doch nichts falsch machen, oder?
 
Naja...
 
Also, kürzlich las ich bei Ingrid, der Pfälzerin von ihrer Ernährungsumstellung und wie sie versteckten Zucker in Lebensmittel aufspürt. Klar, dass Zucker sich in fertigem Brot, Fix-Tütchen und Fertig-Essen versteckt, weiß wohl jeder. Aber sie fand unnötigen Zucker auch in Gewürzmischungen. Und das fand ich verblüffend. Denn darüber hatte ich mir ehrlicherweise wirklich noch nie Gedanken gemacht. 
 
Ich war neugierig und checkte daher auch die Gewürzmischungen, die ich wirklich sehr gerne benutze und war.... erschrocken! Und verwirrt. Seht her:
Wir essen gerne mal ein gutes Steak. Und ich fand diese Mischung für unsere Steaks immer sehr gut. Über den genauen Inhalt hab ich mir ehrlich nie Gedanken gemacht. Aber diese Gewürzmischung besteht zu einem VIERTEL aus Zucker! Hallo? Das ist eine Gewürzmischung für FLEISCH! Mein gesunder Menschenverstand wäre bewusst niemals auf die Idee gekommen, mein Steak mit Zucker zu würzen! Ich bin ehrlich gesagt ziemlich sprachlos. Ich mag diese Mischung. Aber wenn die Dose leer ist, werde ich sie wohl nicht mehr ersetzen. Welcher "normale" Mensch wirft schon Zucker auf sein Steak?! Wegschmeißen, wie Ingrid es mit vielen ihrer Gewürzmischungen getan hat, bringe ich allerdings nicht über mich. Denn so eine Dose kostet locker um die 5 EUR. Daher wird sie jetzt auch aufgebraucht und einfach nicht mehr gekauft. Schade. Aber ich will wirklich keinen Zucker auf dem Fleisch. Das ist doch irre!
Das Gleiche bei meinem geliebten Bratkartoffel-Gewürz. Ich liebe es - werde es aber auch nicht wieder kaufen. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, dass ich mir mit dieser Würzmischung Zucker in die Bratkartoffeln packe. Da hat der doch wirklich nichts zu suchen! Diese Würzmischung besteht auch zu 14 % aus Zucker :-/

Die nächste Gewürzmischung hatte Schatz für mich mitgebracht, weil er wusste, dass ich die Gewürze von Just Spices total gerne mag. Aber auch hier:
Ein FÜNFTEL dieser Gewürzmischung besteht aus Zucker. Und was mir hier noch besonders fies auffällt: Zucker (19 g auf 100 g) und Salz (24,5 g auf 100 g) haben einen ähnlich hohen Anteil, aber im Gegensatz zum Salz steht der Zucker (offensichtlich!) überhaupt nicht oben in der Zutatenliste! Wer jetzt nur die Zutatenliste liest, denkt, es ist kein Zucker enthalten. Auch bei meinem Bratkartoffelgewürz ist Zucker nicht in der Zutatenliste aufgeführt! Das darf doch nicht erlaubt sein, oder?

Habt ihr euch schonmal über versteckten Zucker in Gewürzen Gedanken gemacht? Ich gebe zu, ich bisher nicht. Und daher fühle ich mich gerade doch ein bisschen verarscht. Und ich komme mir dumm und naiv vor.

Ich möchte nicht komplett auf (zusätzlichen) Zucker verzichten. Und ich werde auch weiterhin, einfach weil's mal schnell gehen muss, auf Fertigprodukte zurückgreifen. Aber ich werde in Zukunft deutlich mehr darauf achten, wo wieviel Zucker unnötig beigemischt ist. Denn mal ehrlich: Würde sich einer von euch freiwillig Zucker auf's Fleisch oder in die Bratkartoffeln packen? Ich denke eher nicht.

Daher finde ich mein Fundstück wirklich gruselig. Was sagt ihr? Wart ihr euch dessen bereits bewusst, oder seid ihr genauso überrascht wie ich?

Was Heidi heute für uns hat, weiß ich nicht. Aber ich bin neugierig und gehe jetzt direkt mal gucken. Ihr wollt mit? Na, dann folgt mir ⇒KLICK!

Sonntag, 29. Januar 2023

Wunschgewicht: KW 4 - 2023

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Samstag war ich leicht genervt, als mich der Wecker um 6:30 Uhr aus dem Tiefschlaf riss. Ich hab tatsächlich kurz überlegt, ob ich ihn ignoriere und mich einfach wieder umdrehe. Dann bin ich allerdings zu dem Schluss gekommen, dass mich der volle Supermarkt und das lange Schlangestehen an der Kasse deutlich mehr nerven würde und ich stand auf. Wocheneinkauf Olé!
Daheim gab es Frühstück für uns beide. Anschließend hab ich den Abwasch erledigt und dann eine Runde durch's Bloggerland gedreht. Und schon war es wieder fast Zeit zum Aufbrechen. Wir wollten das sonnige, aber knackig kalte Wetter nutzen, um zu SchwieMu zu laufen. Mit ihr waren wir dann vor Ort einkaufen. Eine Schublade haben wir ihr auch noch zusammengeleimt und gegen 17 Uhr machten wir uns auf den Heimweg.

Ich fuhr mit der Straßenbahn nach Hause und machte direkt Abendessen. Denn das würde fast 90 Minuten brauchen, bis es fertig wäre. Schatz wollte derweil den Heimweg auch wieder per Pedes antreten. 
Zum Abendessen gab es Schweinshaxe mit Sauerkraut. Sowas hatten wir ewig nicht mehr und der Liebste hatte mal wieder Lust drauf. Geschmeckt hat sie super und die lange Garzeit lohnte sich. Das Fleisch war unglaublich zart und fiel vom Knochen, sobald man mit der Gabel reinpiekste.

Gehäkelt hab ich am Samstag gar nicht mehr. Irgendwie hab ich es total verpennt.
 
Sonntag haben wir ausgeschlafen. Es war saukalt an dem Tag, aber der angekündigte Schnee blieb (zum Glück) aus.
Nach dem Frühstück hab ich etwas Haushalt erledigt und Geschenke verpackt und dann hab ich gehäkelt. Und nach kaum einer Stunde war ich plötzlich fertig! Das letzte Kästchen! Ich konnte es kaum glauben :-D Ich hab die Decke beendet und dann nochmal knapp 3 Stunden die restlichen Fäden
vernäht.
Zwischendurch haben wir allerdings noch Mittag gegessen. Es gab gebratene Maultaschen mit Chinakohl-Salat. Sowohl Maultaschen als auch Kohl waren im Angebot. Manchmal muss man auch Glück haben :-)
Abends hab ich dann begonnen, die Decke mit einem Rand zu umhäkeln. Zwei Runden feste Maschen hab ich vorgesehen, um einen schönen Abschluss zu bekommen :-) Bis Ende der Woche werde ich wohl wirklich komplett fertig mit der Decke. Ich freu mich wie Bolle.

Schatz ist abends nochmal eine Runde durch die Kälte spaziert. Ich hatte keine Lust auf kalt und blieb unter der warmen Decke in der Wohnung :-D Die perfekte Arbeit, für Temperaturen um den Gefrierpunkt :-D
Während der Lieblingsmann sich zum Abendessen noch Brote schmierte, futterte ich einfach eine kleine Pomelo. Ich hab ne rote ergattert. Die hab ich vorher noch nie gegessen. Bisher kannte ich nur die gelben Pomelos. Die rote schmeckte auch super. Aber leider war sie Stellenweise innen schon total ausgetrocknet. Das war nicht so prickelnd.

Montag war es kalt. Aber da der Wind der letzten Woche nicht mehr war, fühlten sich die Null Grad deutlich wärmer an als vor ein paar Tagen :-)

SIE tauchte auch am Montag nicht auf. Wirbelblockade...schrieb sie zumindest Chefe. Bei mir meldete sie sich gar nicht. Soll mir auch recht sein. Je weniger ich mit ihr interagieren muss, desto besser ;-)

Chefe tauchte erst kurz vor seinem Termin auf, war danach noch gut 45 Minuten im Büro und dann ging ich in die Mittagspause. Am Nachmittag kam er erst gegen 14 Uhr wieder rein, war zwischendurch aber wieder weg. So richtig fit ist er nämlich noch immer nicht. Immerhin scheint er nicht ansteckend zu sein. Denn ich merke bisher gar nichts. Obwohl er inzwischen schon zweimal direkt in "Kuschel-Weite" neben mir gehockt hat, um was an meinem "Zweit-Computer" zu gucken und zu updaten. In meinem Eckchen ist halt nicht viel Platz und der Mann ist ein Riese. Wenn wir da zu zweit hocken, wird's "gemütlich" :-D

Die Monteure hatten zu tun. Ich auch ein bisschen. Alles okay. Dennoch war ich froh, als der Tag gelaufen war.

Nach der Arbeit fuhr ich direkt heim. Zum Abendessen gab es Ananas-Kokos-Curry mit Reis. Da ich ja am Wochenende sowohl Ananas als auch Kokosmilch Konserven im Angebot geschossen hatte, bekamen wir ein günstiges und leckeres Abendessen :-)
Parallel kochte ich Eier und Pellkartoffeln. Denn Schatz wünschte am nächsten Tag einen Kartoffelsalat. Immerhin musste er auf den ja an Heiligabend verzichten, weil die schwangere Schwägerin das letzte Wort bekam ;-)

Nach dem Telefonat mit Papa hab ich noch weiter am Rand der Decke gehäkelt. Es sieht schon gut aus. Ich bin mit meiner Entscheidung, noch feste Maschen drum herum zu häkeln wirklich mehr als zufrieden.
Papa traut der Namensgebung des Enkelkindes derweil noch nicht so ganz über'n Weg. Der Mann spricht kein Wort Englisch und wundert sich daher über die Schreibweise mit OU. Also, Louisa. Dass das aber genauso ausgesprochen wird wir Luisa, will er mir irgendwie nicht so recht glauben. Er hat da nämlich schon 2-3 Mal nachgefragt, wie man dass denn nun richtig ausspricht :-D Ich hab ihm gesagt, das ist die "internationale" Schreibweise. Wenn das Mädel später mal studieren sollte und in die große weite Welt aufbräche, dann hätte sie mit dem Namen keinerlei Probleme - auch nicht im Ausland ;-) Damit gab sich der Herr Vater vorerst zufrieden. Mal gucken, wie lange dieses Mal, hihi.

Dienstag war grau und kalt. Auf Arbeit hielt sich alles im winterlichen Rahmen. Heißt, es war nicht viel los :-) Blöderweise konnte ich aber auch die eine große Rechnung nicht schreiben, weil SIE ein riesen Geschisse um die Buchhaltung macht. Alles streng geheim für die gemeinen Angestellten. Aber eine Lieferantenrechnung, die ich brauchte, befand sich just in der verschlossenen Tasche, in der die Buchhaltung letzte Woche zurück gebracht wurde. Da Madame aber weder am Freitag noch am Montag gesichtet wurde, kam ich an besagte Rechnung nun nicht heran und konnte daher auch meine Arbeit nicht fertig machen, weil ich die Preise für das verwendete Material nicht kannte :-/
 
Aber Chefe hat meinen Urlaubszettel endlich unterschrieben :-D Sobald ich jetzt die neue Kreditkarte habe, kann ich endlich unser Hotel buchen.

Nach der Arbeit fuhr ich nochmal einkaufen. Schön blöd, wenn man zwei Teile vergisst, auf den Einkaufszettel vom Samstag zu schreiben und dann erst beim Kochen feststellt, das Zutaten fehlen. Also besorgte ich noch Tee, Rotkohl und Würstchen. Und weil ich eh unterwegs war, marschierte ich auch noch zum Bäcker, um ein Brot zu erstehen.

Daheim ging das Abendessen dann zum Glück schnell, da ich ja die Kartoffeln und die Eier für den Kartoffelsalat schon am Vortag gekocht hatte :-) Alles nur noch kleinschnippeln, in die Schüssel, Mayo und Gewürze dran, fertig. Was mir allerdings total gegen den Strich ging, war der Mann. Als ich in die Küche kam, hatte er zwar den Abwasch erledigt, aber das dreckige Spülwasser stand noch im Becken und rundherum und am Boden war alles nass. Und er? Lag lang auf der Couch und daddelte am Handy. Im Schlafzimmer stand das Fenster sperrangelweit offen - bei 4 Grad Außentemperatur :-/

Ich wollte in der Küche gern meine Brote für den nächsten Tag schmieren - ohne, dass sich das Brot mit Spülwasser vollsaugt. Und ich hab es tatsächlich gewagt den Liebsten zu fragen, ob er seine "Überschwämmung" noch trocken legen würde und wieso das Fenster im Schlafzimmer denn auf wäre? Himmel, da hatte ich was gesagt... Stöhnend, motzend und mit einem leicht aggressiven Unterton marschierte er in die Küche, und "räumte auf". Und zwar so laut, dass ich auch bloß mitbekomme, dass er noch "arbeitet". Er hat mich dann noch blöd angeblafft, getreu dem Motto, wieso ich ihn denn nun schon wieder gestört hätte. Ich hab gedacht ich hör nicht recht. 

Zum Fenster meinte er nur, er hätte am Morgen vergessen es zu zu machen und es würde schon den ganzen Tag offen stehen. Na, herrlich! Fenster sperrangelweit offen und keine Sau daheim. Als er kam, hat er auch nicht gemeint, man könnte es ja nun schließen - sind ja immerhin Plusgrade draußen. Ein Glück leben wir im 2. Stock. Sonst hätte da jeder total easy einsteigen können.

Da ich mir daheim eher unerwünscht vorkam, zog ich mich wieder an und wollte verschwinden. Soll er doch vor sich hin maulen. Das muss ich mir nach einem langen Arbeitstag nicht geben. Plan: Ich gehe nen Döner essen. Soll er doch sehen wo er bleibt.
 
Als er hörte, wie ich mich anzog und nach dem Schlüssel griff, stand er wieder auf der Matte. Wo ich denn jetzt noch hin wollte? Ich hab ihm gesagt, dass ich wieder gehe, wenn ihm meine Anwesenheit so auf den Keks geht. Er hat mich angeguckt wie ein Auto. Und erst da ist ihm bewusst geworden, dass er sich wohl ziemlich im Ton vergriffen hatte. 
 Am Ende gab's dann doch Kartoffelsalat für beide ;-) Nach dem Essen hab ich weiter an der Decke gehäkelt. Inzwischen war ich schon eineinhalb Mal rum. Und ich habe beschlossen, eine dritte Reihe als Rand zu häkeln. Denn bei der Größe der Decke sieht das einfach schöner aus als die geplanten 2 Reihen. Der Rand geht schnell. Bis zum Wochenende bin ich fertig :-)

Mittwoch immer noch grau und kalt. Und ich irgendwie müde. Dabei hatte ich eigentlich ganz gut geschlafen.
 
Zum Frühstück bekam ich den Tee-Service vom Lieblingsmann. Das hat sich, seit er in die Frühschicht gewechselt ist, inzwischen so eingebürgert - und mir gefällt's sehr :-) Er wird nur immer nervös, wenn ich die Teesorte gelegentlich wechsle. Dann muss ich ihm jedes Mal sagen, wie lange der Tee braucht - selbst nachlesen scheint nicht so sein Ding zu sein :-D
 
Im Büro tauchte SIE dann auch wieder auf. Viel geredet hat sich nicht mit mir und mir soll's recht sein. Aufgefallen ist mir allerdings, dass sie ziemlich zügig angerauscht kam (sie lief an meinem Bürofenster vorbei) und sich dann im Büro laaaaangsam und vorsichtig hinkend bewegt hat. Ob sie etwas simuliert hat, um Mitleid zu erheischen? Ich weiß es nicht.
 
Für Chefe hatte ich die eingegangenen Termine ja recht gleichmäßig auf die kommenden Wochen verteilt, so dass er ab Mittwoch für den Rest der Woche keine Termine mehr hatte und sich weiter auskurieren konnte. Das hat er auch gemacht und ließ sich erst spät blicken. Irgendwann muss er den Rotz ja mal wieder los werden. Und so lange die Saison noch nicht wieder angefangen hat, soll er die Zeit ruhig nutzen. 

Nach der Arbeit bin ich direkt zur Bank. Nächste Woche bekomme ich dann endlich die neue Kreditkarte. Zitat: "Kann gar nicht sein, dass die Karte nicht bei Ihnen ankam. Die Adresse ist ja korrekt.". Ach so...na dann...Nur witzig, dass Chefe gerade genau das gleiche Problem mit seiner Karte hat - auf dem Postweg spurlos verschwunden.
Zuhause war der Liebste guter Dinge und nicht so übellaunig wie am Dienstag. Zum Abendessen gab es Kasseler im Blätterteig und dazu einen Gurken-Feta-Salat. Weil ich noch duschen war, Wäsche aufgehängt hatte und meine Tante noch anrief, war alles so spät, dass wir erst gegen 20 Uhr gegessen haben. Zum Häkeln hatte ich danach dann keine Lust mehr.

Donnerstag...ich saß in der Straßenbahn, es war voll und laut (Kinder und Jugendliche auf dem Weg zur Schule) als mein Handy klingelte. Ich kriegte schon wieder die Krise, denn der einzige, der mich um die Uhrzeit anruft, ist Herr L, um zu sagen, dass er mal wieder krank ist.

Dann...eine vage vertraute Freiburger Nummer. Als ich ranging, hatte der Anrufer bereits aufgelegt. Also rief ich zurück. "Firma XY, Personaleinsatz, Herr "Dings"?" Ich hab ihm gesagt wer ich bin und dass er mich gerade angerufen hat. Mit meinem Namen konnte er (natürlich) nichts anfangen. Denn er wollte Schatz sprechen! Grrrr.... wir haben damals, als Schatz einen Tag "verschollen" war (nach seinem epileptischen Anfall), meine Mobilnummer bei seinem Arbeitgeber hinterlegt, damit man mich - falls so ein Mist nochmal passiert - direkt anrufen kann und ich nicht wieder stundenlang daheim hocke und mir Sorgen mache. Dieser "Notfall-Kontakt" wird allerdings seither regelmäßig bemüht, wenn irgendwelche Kleinigkeiten sind und der Liebste mal wieder nicht ans Telefon geht...stöhn...

Fazit: Schatz durfte am Donnerstag Überstunden abbummeln, da im Betrieb gerade tote Hose war. Das lag wohl daran, dass in NRW gestreikt wurde und daher keine oder nur sehr wenige Sendungen ihren Weg hier runter fanden.

Ich fuhr zur Arbeit und zum Glück waren "meine Männer" alle vollzählig erschienen. Sogar Chefe schrieb bereits um kurz nach 8 Uhr ne WhatsApp: "Bin gleich da! Falls der XY anruft, ich rufe sofort zurück!". Äh...ja. Da Chefe am Morgen nicht da war (Auto war weg), hatte ich mich eigentlich auf einen geruhsamen Vormittag eingestellt. Stattdessen kam Chefe mit einer halben Vollbremsung um 8:20 Uhr angerauscht, stürmte ins Büro, um meine Worte zu vernehmen: "Der XY hat aber noch nicht angerufen." Da sind dem Mann erstmal die Gesichtszüge entgleist. Tja, so ist das Leben :-D
Zeitreise-Gefühl bei der Arbeit im Archiv
Ansonsten war der Tag recht ereignislos und ich war froh, als er vorbei war. Da ja gerade erst Jahreswechsel war, werde ich die nächsten Tage weiter im Archiv verbringen...ob ich noch mehr auf Zeitreise gehen werde, bleibt daher offen.
 
Den Heimweg konnte ich dieses Mal ohne Umwege wie Bank, Bäcker oder Supermarkt antreten und war um 17 Uhr Zuhause. Der Liebste hatte den freien Tag derweil genutzt, um das Bad zu putzen und den Staubsauger zu schwingen :-)
Zum Abendessen gab es TK-Angebote: Schlemmerfisch mit Speckbohnen. Dazu hab ich kurzerhand noch ein Kartoffelpü kredenzt. Fertig.
Und im Anschluss: Rand häkeln! Denn immerhin hatte ich am Mittwoch ja nichts mehr an der Decke gemacht, weil alles so spät wurde.

Freitag war neblig und grau...und saukalt dabei. Zwischendurch rieselte mal gefrorener Nebel wie "Fake-Schnee" von oben. Wirklich unschön.
Morgendlicher Fund in einem Schaufenster
Genauso unschön war die Nachricht, die ich auf dem Weg zur Arbeit auf's Handy bekam. Dieses Mal tatsächlich Herr L: "Komme nicht, hab Durchfall!" Zu viele Infos!!!! Also, Termine verschieben und die verbliebene Man Power neu aufteilen.

Als das alles erledigt war, konnte ich endlich mein normales Tagwerk beginnen. Irgendwann war es plötzlich 9:30 Uhr und SIE war noch immer nicht da. Wenn sie bis 10 Uhr nicht käme, käme sie gar nicht mehr. Leise Vorfreude machte sich breit. Sollte es wirklich ein total entspannter Freitag werden? Ja, es sollte :-D Madame ließ sich nicht blicken.

Schatz meldete sich auch gegen 9 Uhr. Sie streiken auch schon wieder. Er war schon wieder auf dem Heimweg. So konnte er noch ein paar Kleinigkeiten einkaufen. Immerhin etwas.

Nach der Arbeit fuhr ich heim. Zuhause gab es Abendessen für unter 2 EUR pro Person - Angebote sind schon was feines ;-) Es gab Reibekuchen (TK) mit Apfelmus (Glas).
Nach dem Telefonat mit Papa habe ich dann die Decke FERTIG gehäkelt. Ja! Ich bin fertig geworden.
Und das noch vor der Geburt meiner Nichte :-D Ich kann's selbst noch gar nicht richtig glauben! Noch einmal fix waschen und trocknen. Dann verpacken und warten, bis die frohe Botschaft kommt :-) Dann brauche ich sie nur noch zu verschicken.
Auf der Waage war ich zwischendurch auch wieder. Seit 2 Tagen habe ich schon wieder mit PMS-bedingten Wassereinlagerungen zu kämpfen. Von daher hatte ich mir vom Wiegetag eigentlich nichts großes erwartet. Zunahme oder - im günstigesten Fall - Stillstand. Bekommen habe ich eine mini Abnahme von 200g und wiege daher aktuell 109,4 kg. Ich freu mich drüber :-)

Und am Wochenende? Samstag ist ausschlafen angesagt und um 14 Uhr sind wir zur "als Neujahrstreff getarnten Papierkram Erledigung" mit Kaffee und Kuchen zu SchwieMu bestellt. Die hatte uns ja vor einer Woche ihren neuen Ordner für den plötzlichen Sterbefall gezeigt. Und der muss nun - im Beisein aller - natürlich ausgefüllt werden. Sicher ist es gut, dass falls sie mal stirbt - immerhin ist sie schon 85 und gesundheitlich angeschlagen - jeder von uns Bescheid weiß, was zu tun ist, welche Verträge und Versicherungen zu kündigen sind etc. Vorsorge ist wichtig, um die Angehörigen möglichst wenig zu belasten. Aber so richtig Bock hab ich ehrlich gesagt nicht drauf. Mit gefangen, mit gehangen...oder wie heißt das?

Sonntag bleibt offen. Wenn es so trist und kalt bleibt, werden wir definitiv nicht viel raus gehen.




Die KW 4 in kurz:
Samstag: 3.529/1.800 kcal, 13.960 Schritte
Sonntag: 2.458/1.800 kcal, 3.631 Schritte
Montag: 2.231/1.800 kcal, 4.996 Schritte
Dienstag: 2.668/1.800 kcal, 6.598 Schritte
Mittwoch: 2.373/1.800 kcal, 6.437 Schritte
Donnerstag: 2.002/1.800 kcal, 6.011 Schritte
Freitag: 2.700/1.800 kcal, 7.691 Schritte

Abnahme: -200 g

Samstag, 21. Januar 2023

Wunschgewicht: KW 3 - 2023

[Dieser Beitrag kann indirekt Werbung ohne Auftrag enthalten, durch Markennennung, Ortsnennung oder Verlinkung]

 
 
Samstag begann total entspannt mit Ausschlafen. Zum Frühstück hatte Schatz Brötchen besorgt.
 
Während der Liebste in die Stadt fuhr, um einen Termin bei der Bank wahrzunehmen, habe ich den Abwasch erledigt, das Bloggerland besucht und danach mit der Häkeldecke weitergemacht. Zwischendurch kurz Pause für eine Quarktasche am Nachmittag. Dann wieder häkeln bis zum Abendessen.
Was sollte man bei diesem blöden Wetter auch anderes machen? Sturm und Regen - schon wieder. Langsam wird es echt langweilig.
Zum Abendessen gab es Wilde Currywurst (das Glas hatten wir Weihnachten im Sauerland erworben). Die war echt gut!
Dazu gab es Kartoffelecken und einen Salat, in dem ich sämtliche Reste von Tomaten und Sellerie verarbeitet habe :-)

Sonntag war eigentlich genau wie Samstag. Ich habe ob des Wetters keinen Fuß vor die Tür gesetzt. Stattdessen wuchs meine Decke nach dem Frühstück und im Laufe des Tages um weitere 10 Reihen. 

Inzwischen brauchte ich pro Reihe keine gute Stunde mehr, sondern nur noch ca. 25 Minuten. Und mit jeder Reihe, werden die Wege bis zum Rand kürzer. Endspurt! Und da ärgerte es mich ungemein, als ich feststellen musste, dass mir gelb und hellblau bis zum Ende nicht reichen werden. Ich hatte da ja erst kürzlich nachbestellt. Aber diese Decke ist ein echter Wolle-Killer! Also, hab ich direkt am Sonntagabend nochmal 3 Knäuel (2x blau, 1x gelb) nachgeordert. Das war's dann aber wirklich! Wenn alles fertig ist, habe ich satte 56 Knäuel Wolle in diese Decke gehäkelt! Lauflänge jeweils 75 m. Wieviele Stunden ich daran gesessen habe, kann ich gar nicht sagen. Etliche! Aber die Decke wird ja auch riesig groß. Und es hat viel Spaß gemacht, sie zu häkeln. Und allzuviel Wolle bleibt am Ende auch nicht übrig.

Weil ich gut beschäftigt war, gab es am späten Nachmittag ein spätes Mittagessen, was gleichzeitig ein frühes Abendessen war. Grünkohl-Quiche! War echt super lecker und danach waren wir pappsatt.
Die zwei Tage "Marathon-Häkeln" merkte ich am Abend. Die Decke ist zum bearbeiten unhandlich und ziemlich schwer geworden. Ich muss eine etwas ungünstige Haltung beim Handarbeiten eingenommen haben, denn zwischen den Schultern war alles verspannt. Entsprechend schlecht hab ich auch in der Nacht geschlafen, so dass ich am...

...Montag wie gerädert aufwachte :-/ Begrüßt wurde ich mit einem Kuss und einer Tasse Tee, die Schatz schon für mich gekocht hatte. Der Himmel begrüßte uns mit einem herrlichen Sonnenaufgang...bevor uns ein paar Stunden später der nächste Sturm mit Regen beglückte :-/
Im Büro blieb es ruhig. Herr L war auch wieder da. Zu seiner Abwesenheit am Freitag sagte er nur, sein Onkel hätte sich das Leben genommen und er würde, sobald er günstige Flugtickets erstehen könnte, in der kommenden Woche fehlen. Das muss furchtbar sein. Einen "richtigen" Suizid gab es in meinem Familien- und Freundeskreis zum Glück noch nie...wenn man den "Suizid auf Raten" vom Alkoholiker-Ex-Mann meiner Tante außen vor lässt.

Auf dem Heimweg war ich noch in einem Laden für Bürobedarf, um für die Arbeit einen Buchkalender zu kaufen. Viel Auswahl hatten sie nicht, was Passendes war nicht dabei und die Preise waren mir auch zu hoch. Dennoch hab ich ein paar Kleinigkeiten gekauft. Denn meine Freundin aus Stuttgart hat bald Geburtstag und für sie wurde ich fündig. Mit allem wurden wir vor Weihnachten noch von den Außendienstlern ausgestattet. Nur so einen Buchkalender hatte keiner dabei :-/ Den Kalender fand ich dann in einem anderen Laden. Preislich okay und dann auch noch 50 % reduziert, weil das Jahr ja schon 3 Wochen alt war :-D Chefe schuldete mir nun 3,50 EUR.

Im Laufe des Tages wurden meine verspannten Schultern wieder lockerer. Ein Glück! Noch so eine Nacht hätte ich echt nicht gebrauchen können.
Zum Abendessen gab es Kasseler mit Sauerkraut und einem Klecks Schmand. Danach wollte ich soweit häkeln, wie es die restliche Wolle erlaubte. Naja, ne halbe Reihe, dann war Schluss :-/ Weil das nur ein paar Minuten dauerte, hab ich anschließend noch die Wolle entwirrt und dann Feierabend gemacht. 

Weil ich den ganzen Tag so furchtbar müde und daher auch ziemlich neben der Spur war, hab ich total vergessen bei Papa anzurufen. 

Kurz vorm Bett schrieb ich ihm noch ne Mail, dass ich das nachholen würde und hängte ihm dann noch die Bilder an, die KB von ihrem bemalten Babybauch geschickt hatte. Der Geburtstermin wurde offziell vorgezogen. Nur noch ca. 4 Wochen, dann wird die kleine Louisa geboren.

Dienstag begann mit einem fast wolkenlosen Himmel. Ein ungewohnter Anblick. Aber es war kalt. Nur knapp über 0 Grad.

Im Büro war es ruhig, die Jungs hatten zu tun, Chefe ließ sich erst spät blicken. Ich hab in den erworbenen Kalender direkt die ersten Termine eingetragen und dann die Quittung gegen Bares getauscht. Herrin der Kasse :-D

In der Straße, in der das Büro liegt, waren den ganzen Tag die seitlichen Parkplätze gesperrt, weil die Stadt die Büsche und Bäume zurückschneiden wollte. Die eh schon angespannte Parksituation wurde daher am Dienstag noch schlimmer. Es ist unglaublich, wie lauffaul die Menschen sind. Da ist ein großer Park and Ride Parkplatz in der Nähe. Fußweg zum Bahnhof und zu den Büros in der Straße ca. 300 - 600 m - je nachdem, wo das Büro in der Straße liegt. Aber sie parkten alle kreuz und quer am Straßenrand und im Halteverbot auf der Wendefläche, statt die paar Meter zu laufen. Leider war der 40-Tonner aus Amsterdam, der den Nachbarn beliefert, schon am Montagnachmittag da. Das wäre ein Schauspiel geworden!

Nach der Arbeit ging es direkt heim. Naja, irgendwie. Wäre ich gelaufen, wäre ich deutlich schneller gewesen, aber es war windig und eine Mischung aus Schnee und Regen fiel vom Himmel. Absolut kein Wetter, um mal eben 3 km zu laufen. So hockte ich zwar trocken und warm in der Straßenbahn, mit dieser aber auch ca. 30 Minuten im Stau. Bei dieser nervigen Dauerbaustelle wurde mal wieder eine Spur dicht gemacht, so dass sich der Feierabendverkehr auf 3 km bis in die Stadtmitte staute. Und dank der tollen Straßenplanung die Straßenbahn mittendrin - da die Gleise teilweise auf der Fahrbahn liegen und nicht in einem separaten Gleisbett (wie früher). Auch Feuerwehr und Rettungsdienste wären hier nie durchgekommen! Statt um 16:50 Uhr, war ich erst um 17:30 Uhr daheim :-(
Zum Abendessen gab es gefüllte Paprika aus dem Ofen. Ich holte das Telefonat mit Papa nach und machte dann Feierabend. Die Decke habe ich am Dienstag nicht angerührt.

Geheime Urlaube planen ist auch schwierig, seit der Liebste abends daheim ist. Das war früher leichter ;-) Aber ich hab inzwischen eine gute Vorstellung davon, wie wir dort die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen können. Und auch über die klassischen Touristenabzocken vor Ort, habe ich mich bereits informiert.

Schatz' Wunschziel könnte ein Problem werden. Denn da müssten wir verdammt früh aufstehen - Fahrzeit vom Hotel ist eine gute Stunde und man sollte früh da sein, um langes Anstehen zu vermeiden (ist ein sehr beliebtes Ziel!). Außerdem brauche ich eine neue/andere Kreditkarte. Mit der alten kann ich - wieso auch immer - das Hotel nicht buchen. Da hatte ich schonmal Probleme vor ein paar Jahren.

Mittwoch war Freiburg am Morgen leicht eingezuckert. Es hatte doch in der Nacht tatsächlich genug geschneit um alles etwas einzuweißeln. Allerdings blieben die Straßen frei und am Nachmittag war nichts mehr von dem bisschen Schnee übrig.
Im Büro war es ruhig. Zumindest vom Arbeitsaufkommen her. Von Ruhe - im eigentlichen Sinn - kann aber nicht die Rede gewesen sein. Während am Vormittag im Haus die Sanitärfirma zugange war, um undichte Rohre und Leitungen auszutauschen (was hämmern, sägen und lautes fluchen beinhaltete, weil der eine Mieter trotz Hinweisschild Putzwasser im WC entsorgte) wurde ich von draußen mit dem Sound mehrerer Kettensägen beschallt. Denn die Stadtgärtner kamen endlich, um das Buschwerk zu stutzen :-)
SIE war am Mittwoch auch nicht da - was ich scheinbar sowohl der Grippewelle als auch Chefe zu verdanken habe. Denn er bekam am Montag den Anruf, dass die Dame beim Steuerberater mit Grippe flachliegen würde und die Buchhaltung daher erst gegen Ende der Woche kommen würde. Und da rief Chefe SIE an, um ihr das zu sagen und meinte dann sowas wie: "Na, zum Däumchen drehen musst du ja nicht extra her kommen."...und sie kam nicht :-D

Nach der Arbeit ging es ab nach Hause. Ich habe dank eines kurzen Sprints die frühere Bahn noch erwischt und somit nur den Beginn des Rush-Hour-Staus auf der Habsburger. So war ich einigermaßen pünktlich daheim.
 
Zum Abendessen gab es Bratkartoffeln mit Rote Bete und Spiegeleiern.
Außerdem hab ich noch den Einkaufszettel geschrieben. Es gab einiges (an Konserven) im Angebot. Daher wird es in den nächsten 2 Wochen doch ein paar Dinge "aus der Dose" geben. Obstkonserven, Gemüsekonserven, Kokosmilch. Alles reduziert :-) Hoffen wir mal, dass ich am Samstag auch alles bekomme. Fischfilet gab es auch günstiger, daher kam das auch mit auf die Einkaufsliste.

Mein Geburtstagspäckchen kam an und auch die letzten drei Knäule für die Babydecke. Daher hab ich mich von 20 bis 21 Uhr noch hingesetzt und ein paar Reihen an der Decke gehäkelt. Wenn es weiter so gut läuft, bin ich bis Ende nächster Woche mit der Decke fertig :-) 5 Monate hab ich dann dafür gebraucht! Zusätzlich zu Haushalt, verplanten Wochenenden und einem Vollzeitjob :-) Ich bin ein bisschen stolz auf mich...und das Ergebnis kann sich jetzt schon sehen lassen.

Donnerstag war kein neuer Schnee gekommen. Aber es war klirrend kalt in Freiburg. Im Büro blieb es weiterhin ruhig. Kein Vergleich zum noch (ungewöhnlich) stressigen November und Dezember. Noch etwa 2-3 Monate (je nach Wetter), bis die Hauptsaison schon wieder startet.
 
Zumindest die Herren Handwerker waren den Tag über gut beschäftigt. Zwar alles nur Kleinkram, aber was weg ist, ist weg. Und bei -2 Grad Markisen putzen (wird beim Austausch der Bespannung immer mitgemacht) führt zu Meuterei. Daher lassen wir das mal, bis es wieder etwas wärmer ist ;-)
 
Heimweg ohne Umwege und ohne viel Stau. Lediglich an dieser einen Kreuzung waren die Autofahrer wieder wie die Irren unterwegs. Als wenn eine Autolänge Vorsprung - mit der man dann die ganze Kreuzung blockiert - am Ende was nützt. Nachdem der Straßenbahnfahrer wie ein Berserker geklingelt hatte, wurden dann auch die letzten Autofahrer, die auf den Gleisen standen, wach und machten Platz. So einen herrlich auf alemannisch fluchenden Straßenbahnfahrer hatte ich noch nie :-D Leider hab ich kaum was von den Wörtern verstanden. Jetzt lebe ich schon 16 Jahre hier unten. Aber mit alemannisch und schweizer Deutsch tue ich mich noch immer sehr schwer. Norddeutsches Platt ist hingegen kein Problem. Das nützt mir hier unten nur nichts ;-)
 
Gekocht hab ich abends nichts besonderes. Ich hatte keine Lust. Daher hab ich nur ein Gyros (fertig gewürzt vom Metzger) in die Pfanne gehauen, einen Topf Krautsalat abtropfen lassen und dann mit einem Schlag Zaziki ab auf die Teller. Fertig.
Nach dem Abendessen wieder ab an die Decke. Ich will fertig werden! Ich habe 5 Reihen gehäkelt und dann noch eine Stunde Fäden vernäht. Ich denke, das werde ich jetzt noch ein paar Tage wiederholen, dann bin ich fertig mit allem :-D

Freitag immer noch kalt. Immerhin trocken. Aber auch grau. Die Post streikt! Schatz meldete sich gegen 10 Uhr, dass er für's Streikgeld unterschrieben hat, es ihm aber nach 2 Stunden zu kalt wurde und er daher schon heim gefahren war.

Gut, dass alle meine Bestellungen inzwischen geliefert wurden. Sollen sie streiken ;-) Obwohl...ich hab da noch ein Geburstagspäckchen zu verschicken :-/

Chefe kreuzte erst kurz vor Mittag auf und SIE ließ sich, obwohl die Buchhaltung am Donnerstag zurück kam, gar nicht blicken. Naja, mir soll's recht sein ;-) Es war ein entspanntes Arbeiten...zumindest bis um 15 Uhr. Denn eine Stunde vor Feierabend meinte Chefe, wir müssten nochmal "eben schnell" ein Leistungsverzeichnis fertig machen. Er gab mir die Liste mit Preisen um die mal eben fix durchzurechnen, meinte, er müsse mal kurz zur Bank, ich wäre doch sicher fertig, wenn er zurück käme, dann könnten wir uns noch um die fehlenden Positionen kümmern. Als er gegen 15:30 Uhr wieder grinsend ins Büro marschierte und wissen wollte, wie weit ich wäre, konnte ich ihn nur sagen: "Bei Position 8 (von 12)." Tja...

Er verschwand zu Frau J, die - auch "mal eben" - mittels Photoshop einen Fehler in einer Bilddatei unseres Kunden korrigieren sollte, während ich die Kalkulation für das Leistungsverzeichnis beendete und ihm auf den Schreibtisch schmiss. Noch fix ein Begleitschreiben dazu zusammengeschrieben und nichts wie ab nach Hause. Immerhin war inzwischen schon 16:10 Uhr.

Zum Abendessen gab es Reis mit TK Hühnerfrikassee (ohne Bild, da Hunger zu groß). Anschließend das Freitagstelefonat mit Papa. Meine geplanten 5 Reihen gehäkelt hab ich auch noch. Nur um weitere Fäden zu vernähen, fehlte mir dann allerdings die Lust.

Die Waage war freundlich. 400 g sind weg und ich wiege 109,6 kg. Von meiner Weihnachts-Urlaubs-Zunahme sind lausige 100 g übrig. Die sind hoffentlich dann nächste Woche mit verschwunden :-D

Und am Wochenende? Samstag ist mal wieder der Einkauf dran. Anschließend zu SchwieMu. Was wir Sonntag machen, wissen wir noch nicht. Hängt auch etwas vom Wetter ab.




Die KW 3 in kurz:
Samstag: 3.208/1.800 kcal, 3.356 Schritte
Sonntag: 4.312/1.800 kcal, 3.312 Schritte
Montag: 1.869/1.800 kcal, 6.323 Schritte
Dienstag: 2.220/1.800 kcal, 6.290 Schritte
Mittwoch: 2.656/1.800 kcal, 7.059 Schritte
Donnerstag: 2.776/1.800 kcal, 5.825 Schritte
Freitag: 2.827/1.800 kcal, 6.984 Schritte

Abnahme: -400 g