Samstag, 9. November 2024

Wunschgewicht: KW 45 - 2024

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Samstag sind wir zeitig aufgestanden. Denn der Plan war, direkt zur Öffnungszeit beim schwedischen Möbelhaus einzufallen - in der irren Hoffnung, dass dann noch nicht so viel los wäre wie später am Tag. Problem: Die machen ja erst um 10:00 Uhr auf! Da sind sogar die Langschläfer schon munter. Weil in der Freiburger Filiale gerade sowohl das Parkhaus (überirdisch), als auch ein Großteil der Stellplätze direkt vorm Laden saniert werden, herrscht dort aktuell aktuter Parkplatzmangel und der gemeine Wochenend-Einkäufer ist bekanntlich extrem lauffaul.
 
Da wurde wild drauf los geparkt, die Leute, die schon einen Platz hatten - und zufuß zum Eingang unterwegs waren - fast über den Haufen gefahren, gehupt, gedrängelt und geschimpft. Ich war schon genervt, bevor wir überhaupt den Laden betraten. Immerhin hatten wir Glück und fanden recht schnell einen Parkplatz. In der hintersten Ecke. Wir sind nicht lauffaul und nutzten es gekonnt aus, dass dort (noch) keiner hin wollte/musste :-D
 
Im Laden selbst kamen wir uns schnell vor wie Laborratten in einem Labyrinth. Ich kann nicht so ganz nachvollziehen, wieso Menschen hier gerne hin gehen. Für uns war es ein notwendiges Übel. Wir sind also der Beschilderung gefolgt, bis wir die Abteilung mit Esszimmern fanden. Wir haben unseren gewünschten Tisch entdeckt und auch auf den Stühlen Probesitzen veranstaltet. Sehr bequem. Die sollten es also wirklich werden.
 
Jetzt waren wir aber seit gut einem Jahrzehnt nicht mehr beim Möbel-Schweden. Wir kannten es so, dass am Preisschild Regalreihe und Fachnummer angegeben war. Die konnte man sich entweder merken oder aufschreiben und musste dann sein Zeug selbst aus dem Hochregallager heraus fischen und zur Kasse schlörren.
 
Grundsätzlich funktioniert das auch noch so. Allerdings nicht mehr bei jedem Möbelstück. Die Stühle mussten wir selbst aus dem Regal holen. Den Tisch gab es aber nur noch am Ausgabeschalter. Kein Regal, kein Fach. Erstmal standen wir also da, wie der Ochs vorm Berg. Was nun? Der Hinweis auf den Servicepoint brachte zumindest einen Teilerfolg. An besagtem Terminal konnten wir dann wählen, ob wir den Tisch-Auftrag über die App oder per Mail abwickeln wollten.

Da wir beide nicht die App heruntergeladen hatten - Wozu auch? Wir gehen da ja nicht jeden Monat hin! - entschieden wir uns per Mail. Über den Touch-Bildschirm haben wir also die Stühle und den Tisch ausgewählt, die Endsumme wurde angegeben und, dass das Personal den Tisch zur Abholung richtet, nachdem wir an der Kasse bezahlt hatten. Auch in der Mail mit der Auftragsnummer standen alle Artikel und die Endsumme. Wir sind also mit jeder möglichen Abkürzung wieder aus dem Labyrinth heraus, haben uns eben die Stühle aus dem Hochregal geschnappt und sind dann zur Cash & Go Kasse.

Dort konnten wir den Barcode aus der Mail direkt vom Handy einscannen und... es wurde in der Kasse nur der Tisch angezeigt. Wieder kurze Ratlosigkeit. Denn wir dachten ja, es sei ALLES - wie in der Mail - in einem Auftrag. Es gab an dieser Kasse keinen Handscanner, um die Stühle nachträglich noch einzuscannen. Allerdings konnten wir sie anhand der Artikelnummer nachträglich hinzufügen. Was für ein Durcheinander!

Und ganz ehrlich? Die Dame, die die Kasse beaufsichtigte hat keinen guten Job gemacht. Wären wir unehrlich wäre es für uns ein leichtes Gewesen, die Stühle einfach ohne Bezahlung mitzunehmen und einfach nur den Tisch abzuholen.

Mit dem Kassenbon in der Hand mussten wir dann noch kurz warten und kamen uns dabei vor wie beim Amt. Als unsere Nummer aufgerufen wurde, konnten wir zum Click & Collect Schalter weitergehen und unseren Tisch dort abholen. Das erste Mal, dass jemand den Kassenbon sehen wollte! Wie gesagt, wenn wir unehrlich wären, hätten wir rund 150 EUR für die Stühle sparen können.

Schnell alles ins Auto verladen und nichts wie weg! Inzwischen war es fast 11:30 Uhr und wir fuhren ein Haus weiter.
Direkt nebendran ist das Möbelhaus, bei dem wir unsere neue Küche gekauft hatten. Von dort hatten wir noch einen Gutschein für ein Paar gratis Weißwürste. Die haben wir uns als Mittagssnack genehmigt, bevor wir endgültig den Heimweg antraten. Dort haben wir eine Stunde Pause gemacht, bevor wir unseren Nachbarn den Bohrlärm erneut zumuteten. Denn es sollten ja noch die drei kleinen Regale an die Wand gedübelt werden.

Das war innerhalb von einer halben Stunde erledigt und sah gut aus! Das neue Küchenradio haben wir an eines der Regalbretter montiert und dann sollten Tisch und Stühle noch aufgebaut werden. 

Der Tisch ging ganz gut aufzubauen. Leider traf uns das Ikea-Phänomen ausgerechnet bei der letzten Schraube. Besser gesagt: Bei der letzten Mutter! Denn die einzig übriggebliebene Mutter um das letzte Tischbein zu befestigen, hatte nicht den richtigen Durchmesser. Ohne hielt aber der Tisch nicht. So fuhr ich am Samstagabend um kurz nach 18 Uhr nochmal los in den Baumarkt, um eine 5 Cent Mutter einzeln zu kaufen. Was für ein unnötiger Mist! Zumindest die Kassiererin hatte mächtig Spaß, als ich ihr die Story erzählte :-D
Wieder Zuhause haben wir den Tisch fertig gemacht, hingestellt und entschieden: Das bleibt jetzt erstmal so. Auf die Stühle hatten wir keinen Bock mehr und außerdem war es schon so spät, dass der Hunger sich erneut meldete.
Zum Abendessen habe ich ein neues Rezept ausprobiert. Das dauerte natürlich etwas länger als eine Mahlzeit, die ich schon zig Mal gekocht hab. Aber das Endergebnis konnte sich durchaus sehen und schmecken lassen :-D
Kürbis Mac'n'Cheese! Absolut lecker und vegetarisch. Wenn ich vormittags schon etwas vorbereitet hätte, wäre es auch ruckzuck fertig gewesen. Aber so konnten wir dann auch gegen 20 Uhr endlich essen.
 
Sonntag haben wir ausgeschlafen. Wir haben nach dem Frühstück die Stühle noch eben zusammengebaut, ein paar Dekoelemente und den Kalender wieder aufgehängt und noch ein paar letzte Kleinigkeiten bestellt.
Ich hab noch ein paar Päckchen gepackt und bin anschließend unter die Dusche. Der Mann bekam endlich die Wolle vom Kopf geschoren. Jetzt sieht er wieder deutlich besser aus :-D 

Im Bloggerland war ich auch noch unterwegs und dann war es auch schon wieder Zeit für's Abendessen. Und wieder habe ich ein neues Rezept ausprobiert. Wieder vegetarisch. Dieses Mal gab es Tomaten-Aprikosen-Ragout mit Gewürzreis.
Mit dem Einweichen der Aprikosen dauerte es doch etwas lange. Perfekt für's Wochenende. Unter der Woche definitiv zu viel Aufwand. Aber es war sooooo lecker! Natürlich hab ich die Tomaten weder entkernt noch vorher abgebrüht. Ich hab sie einfach komplett verwertet. Und statt einen Rest Kokosmilch zu produzieren, hab ich einfach eine ganze Dose auf 130 g Reis verwendet und noch nen Schluck Wasser nachgegossen :-D Hat auch supi funktioniert. Kardamom und schwarzen Kümmel hatte ich keinen. Daher wurden die beiden Gewürze einfach weggelassen. Geschmeckt hat es uns trotzdem super. Das mache ich (wenn ich genug Zeit zum Kochen habe) definitiv wieder!

Montag war das lange Wochenende gefühlt nicht vorhanden gewesen. Ich war müde. Die letzten 3-4 Wochenenden dienten absolut nicht der Erholung. Gefühlt bin ich seit 4-5 Wochen ohne Pause am arbeiten und ich kann langsam nicht mehr.

Der Arbeitstag war gezwungener Maßen wieder etwas ruhig, da das blöde Computerprogramm für Rechnugen und Co. noch immer nicht funktionieren wollte.

Chefe hatte miese Laune. Ich sollte ihm einen OP Termin besorgen, damit die Platten von seinem Handgelenksbruch aus dem letzten Jahr wieder rausoperiert werden. Ich hab also in der Klinik bei der Sekretärin vom behandelnden Arzt angerufen und gesagt, dass er einen Termin braucht, damit die Platten rausopriert werden können. Der Arzt wüsste eigentlich Bescheid. Alles klar. Ich bekam einen Termin und es wurde nichts anderes am Telefon gesagt oder besprochen. Am Montag maulte mich mein Chef an, wieso er an dem Tag keinen OP-Termin hätte, sondern lediglich einen Termin für das Vorgespräch? Ja, woher soll ich das denn bitte wissen?
In dem gesamten Telefonat ging es um einen OP Termin. Am Ende bekam ich einen Termin. Für mich war die Sache eindeutig! Soll er seinen Scheiß demnächst doch selbst regeln. Mann! Was für ein Kindergarten...
Ich war heilfroh, als der neblig trübe Tag mit mieser Stimmung endlich vorüber war und fuhr direkt nach Hause. Dort gab es Fideo-Suppe zum Abendessen und kurz danach fiel ich völlig platt ins Bett.

Dienstag lief das olle Computerprogramm im Büro noch immer nicht. Langweilig wurde mir trotzdem nicht, denn in Absprache mit Frau J und meinem Chef habe ich fast den ganzen Tag bei Frau J geholfen, den jährlichen Mega-Auftrag abzuarbeiten.

Chefe kam die letzte halbe Stunde auch noch dazu, um mitzuhelfen - immerhin ist er dort ja auch Co. Geschäftsführer (zumindest auf dem Papier). Eigentlich hätte er gerne gehabt, dass ich länger bleibe und helfe. Eigentlich wäre das an jedem anderen Tag auch kein Thema gewesen. Aber Schatz holte mich am Dienstag von der Arbeit ab, weil wir zum Recyclinghof wollten. Leider haben die ja nur Dienstags und Samstags offen und wir wollen endlich mal einen Teil von unserem aussortierten und ausgemisteten Zeug von der Küchenrenovierung los werden. Außerdem die Reste vom Malern. Und Dienstags abends ist es dort halt deutlich entspannter als am Samstag vormittag. Und ganz ehrlich gesagt hatte ich nach 4 Stunden Dauerstress auch etwas die Schnauze voll ;-)

Schatz kam tatsächlich pünktlich. Der Feierabendverkehr um diese Uhrzeit ist eine Katastrophe und wir waren froh, als wir am Recyclinghof KEINE 500 m lange Autoschlange vorfanden (das ist z. B. samstags leider üblich) und direkt zu einem freien Platz gelotst wurden :-)

Nach kaum 15 Minuten hatten wir das Auto leer und fühlten uns total erleichtert, endlich einen großen Teil unseres Krams los zu sein. Aber eine Tour müssen wir definitiv noch fahren, bis endlich alles weg ist.
Zuhause angekommen hatte ich auf Kochen so gar keinen Bock mehr. Daher hab ich nur schnell einen Topf Reis aufgesetzt und eine TK-Soße mit Fleischbällchen aufgetaut. Fertig, lecker, satt.

Mittwoch gab es morgens noch immer die Reste vom Mega-Auftrag abzuarbeiten. Denn auch wenn Frau J mit Helfer eine Spätschicht einlegte, nachdem ich weg war, reichte es nicht, um fertig zu werden. 

Dabei hatte ich eigentlich auf dem Plan, dass ich die verpassten 3 Tage an meinem Computer nachholen wollte. Denn immerhin ging am Mittwoch das blöde Programm wieder :-) Es war also wieder ein sehr stressiger Tag. In Verbindung mit dem allmonatlichen Hormonchaos führte der Stress der letzten Tage zu einem "netten" Ausbruch meines verhassten Lippenherpes. Jetzt hatte ich wieder ein paar Monate meine Ruhe. Der Scheiß taucht über Nacht auf. Wieso kann er nicht auch genauso schnell wieder verschwinden?!

Chefe maulte noch rum, wieso er am Freitag einen Termin drin hätte. Der würde ihm nämlich so gar nicht in den Kram passen. Oh? Ich wurde hellhörig. Da die Kundin aber nur Freitags kann, musste ich den Termin - dieses Mal mit seiner "Genehmigung" auf in 14 Tagen verschieben. Ansonsten hat er kein Wort verlauten lassen.
Als der Arbeitstag geschafft war, fuhr ich nach Hause und kochte für uns Pasta mit Scampi und Artischocken in einer Weißwein-Käse-Sahne-Soße (Abwandlung von meinem eigenen Rezept) :-)

Donnerstag hatte ich auf einen ruhigen Tag gehofft. Denn der Mega-Auftrag von Frau J war komplett durch. Leider stresste Chefe den ganzen Tag rum, damit noch alles fertig würde. Wieder wurde ich wegen seines Tatendrangs hellhörig. Wenn ich hätte wetten müssen, hätte ich drauf gesetzt, dass er - mal wieder - ein langes Wochenende einschiebt.
Immer noch Nebelsuppe in Freiburg
Als ich ihn am Nachmittag an seinen letzten Termin erinnern musste - den hätte er sonst mal wieder verpennt - hab ich zwischen Tür und Angel noch gefragt, ob er denn am Freitag da sei? Nö! Tschüss. Schönes Wochenende. Weg war er und wurde auch nicht mehr gesehen, bis ich Feierabend machte.

Die ständigen langen Wochenenden, Brückentage, 2,5 Wochen im Sommer und den kompletten Oktober war er im Urlaub. Es folgen die 2 Wochen an Weihnachten. Gefühlt ist er nur noch im Urlaub. Und ich fühle mich absolut am Ende meiner Kräfte. Und irgendwie finde ich das auch unfair.

Am Donnerstag war es wirklich bitterkalt in Freiburg. Mal wieder herrschte den ganzen Tag dichter Nebel. Die feuchte Luft, ließ es sich noch kälter anfühlen, als es ohnehin schon war und natürlich hatte die Straßenbahn passenderweise eine Betriebsstörung, so dass ich ewig in der Kälte stand.
 
Bei der Post musste ich dann auch noch vorbei und zum Arzt bin ich auch noch fix. Die Impfung gegen die Grippe hab ich nun auch endlich.

Zuhause war ich komplett durchgefroren und freute ich auf ein warmes Essen. Zum Glück war das in kaum 20 Minuten fertig gestellt. Es gab nämlich Tomaten-Couscous. 
Nach dem Essen haben wir noch ein paar Helferlein befreit. Jetzt habe ich endlich einen "Untersetzer" für die Salz- und Pfeffermühle, sowie eine Ablage für Kochlöffel und Co, damit ich mir beim Kochen nicht immer die Arbeitsplatte oder Herdplatte versaue und nicht jedes Mal ein Küchentuch abreißen muss, um den gebrauchten Löffen dort zwischen zu lagern :-)
Meine Measuring Cups wurden ebenfalls geliefert. Jetzt muss ich meine online gefundenen USA-Rezepte nicht mehr mühselig ins metrische System umrechnen :-D
Unsere neuen Platzsets und die Spülbeckenmatte sind ebenfalls gekommen - passend in einem dunklen Grau. Ich hoffe, der Liebste findet seine Brotkrümmeln jetzt besser als auf dem Tisch und wischt sie auch mal weg ;-)

Freitag war es zwar immer noch neblig und trübe, aber bei weitem nicht mehr ganz so kalt wie am Donnerstag. Allerdings ließ sich die morgens im Wetterbericht großspurig ab Mittag angekündigte Sonne nicht blicken.
 
Im Büro war ganz gut zu tun, vor allem, nachdem ich die (erneute) Störung im Anrufbeantworter entdeckte und die 10 nicht angezeigten Nachrichten von den letzten 1,5 Wochen abgehört hatte.
Frau J hat mir Reste ihrer Nervennahrung überlassen :-)
Ein Kunde von Frau J kam auch noch reingeschneit, brachte mehr mit als angekündigt und konnte daher nicht komplett bedient werden. Denn für die unangekündigten Arbeiten muss eine spezielle Maschine angeworfen werden und die braucht eine gute Stunde zum Warmlaufen :-/ Während Frau J - wo sie eh einmal da war - noch ein paar Kleinigkeiten erledigte, war ich mit ihrem Sohn auf dem Arm am Fenster: Autos gucken! Hui, wie spannend :-D

Nach der Arbeit ging es direkt nach Hause. Naja, fast. Denn wieder ein kleiner Schlenker zur Post und danach in den Supermarkt und in die Drogerie. Kleinigkeiten nachkaufen, die Zuhause ausgegangen waren. 

In der Wohnung angekommen habe ich nur schnell eine Packung Spaghetti mit Tomatensoße zusammengerührt. Kochen? Keine Lust heute.
Auf der Waage war ich natürlich auch. Irgendwann im Laufe des Wochenendes beginnt die Erdbeerwoche. Von daher war ich von der Zunahme eher wenig überrascht. Leider waren es ganze 500 g mehr und das Gewicht liegt mal wieder bei 103,8 kg :-/
Unser die Tage geliefertes "Spül-Körbchen" haben wir zwar nicht komplett an die Fliesen bringen können. Aber immerhin die Klebe-Halter haben wir positioniert. Samstag Abend - nach 24 Stunden - können wir dann das Körbchen auch noch dranschrauben. Darin werden dann Spülbürste, Spülmittel und das Spültuch aufbewahrt und liegen nicht mehr dauernd im Weg rum.

Und am Wochenende? Samstag ist einkaufen angesagt. Danach fährt Schatz allerdings alleine zu seiner Mutter. Denn ich hab Zuhause noch genug andere Baustellen, die erledigt werden müssen. Und außerdem habe ich mir nach inzwischen 3-4 Wochenenden ohne Erholung einfach eine Pause verordnet. Zumindest an einem einzigen Tag. Was wir Sonntag machen, wissen wir allerdings noch nicht. Wir sollen weiterhin im Nebel feststecken. Wenn wir Sonne wollen müssen rauf auf die Berge. Aber da soll es am Wochenende auch bewölkt sein. Von daher...abwarten.




Die KW 45 in kurz:
Samstag: 4.214/1.800 kcal, 7.920 Schritte
Sonntag: 3.911/1.800 kcal, 2.727 Schritte
Montag: 2.243/1.800 kcal, 5.216 Schritte
Dienstag: 2.334/1.800 kcal, 7.089 Schritte
Mittwoch: 2.552/1.800 kcal, 6.086 Schritte
Donnerstag: 2.127/1.800 kcal, 6.625 Schritte
Freitag: 3.130/1.800 kcal, 7.173 Schritte

Zunahme: +500 g

Mittwoch, 6. November 2024

Gruselig und/oder Genial #61

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Schon wieder ist der erste Mittwoch im Monat und daher zeigen euch Heidi und ich heute wieder ein gruseliges und/oder geniales Fundstück.

Heute kommt mein Fundstück aus dem Supermarkt. "Hanf" Produkte gibt es ja schon länger in den Läden - völlig wirkfrei. Aber nun, nur ein paar Monate nach der Canabislegalisierung fand ich was ganz neues im Regal. Angeboten von einer lokalen Mühle.
Das ist eine Backmischung für sogenannte Hasch-Brownies. Man muss halt sein eigenes Gras in der gewünschten Menge hinzufügen. Ist das nicht irre?! Ich weiß von einer Freundin, dass sie - schon vor der Legalisierung - öfters mal Haschbrownies gegessen/gemacht hat. Nun gibt es sogar eine Backmischung dafür.

Aber nicht nur für Brownies! Der lokale Hersteller aus dem Elztal hat noch weitere Mischungen im Programm:
Waffeln, Pizzateig und Muffins kann man auch mit seiner persönlichen Dosierung Gras versetzen. Ob das schmeckt? Wie das schmeckt? Keine Ahnung. Und ich werde es auch ganz sicher nicht testen.

Ein lieber Bekannter von mir aus dem Hessischen züchtet jetzt - ganz legal - 2 Canabispflanzen auf dem Balkon. Er hat keine Ahnung davon, fand die Idee einfach nur witzig. Ob und vor allem WIE er das Zeug ernten kann/muss, weiß er selbst auch noch nicht. Aber was er gesagt hat ist, dass die Pflanze ziemlich stinkt. Denn, obwohl er kein Problem damit hat, Canabis zu konsumieren, würde er es auf Grund des Geruchs nie und nimmer rauchend tun. Er kann - so wie ich - den Geruch nicht vertragen. Ob er also weiterhin züchten wird, weiß er noch nicht. Sie frische Pflanze riecht wohl nicht so extrem, wie der Rauch, aber man merkt es wohl schon. Auch das werde ich nicht ausprobieren - egal wie dekorativ die Pflanze auch aussehen mag :-D Denn, hübsch sieht sie ja schon aus.

Für diejenigen, die sowas mögen, ist diese Auswahl an Backmischungen sicher genial. Für mich persönlich eher gruselig. Was haltet ihr davon? Habt ihr Ähnliches auch schon bei euch entdeckt? Ich bin da echt neugierig :-)

Was die liebe Heidi heute für uns hat, weiß ich nicht. HIER geht's zu Heidis Fundstück. Kommt doch einfach mit.

Sonntag, 3. November 2024

Wunschgewicht: KW 44 - 2024

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Samstag wollte ich ausschlafen. Eingekauft hatten wir ja am Freitagabend schon. Aber mein Unterbewusstsein schien Tatendrang zu haben und wollte das immer noch herrschende Chaos in der Wohnung los werden, denn ab 5:00 Uhr war an Schlaf schon nicht mehr zu denken. Ich hab noch bis um kurz vor 8:00 Uhr gelesen und bin dann aufgestanden.
Vorher-Nachher
Nach dem Frühstück hat Schatz die Wohnung gesaugt und ich hab in der neuen Küche die Schränke ab- und ausgewischt. Dafür hab ich ungelogen 2 kleine Eimer Wasser gebraucht. Alles voller Bohr- und Sägestaub! Danach habe ich die Böden von Küche und Flur gewischt. Anschließend haben wir angefangen, die Küchenschränke wieder einzuräumen. Wir haben möglichst viel wieder "an die alten Plätze" verfrachtet. Das war schon alles sehr praktisch im Küchenalltag und so müssen wir uns auch etwas weniger umgewöhnen, was wo steht.
Vorher-Nachher
Am späten Nachmittag war alles soweit verstaut. Aber es ist definitiv alles noch etwas zu optimieren. Was wir aber jetzt schon wissen: Der neue Küchentisch darf nicht wesentlich größer werden, als der alte. Für uns beide ist es aktuell so perfekt. Wir haben nur selten Besuch. Aber mit mehreren wird es schon recht "kuschelig" - soll heißen: eng.

Als wir am frühen Abend beide Hunger hatten, habe ich die Kochbox ausgepackt, die schon um kurz nach 9:00 Uhr geliefert wurde. Auf dem neuen Herd habe ich das erste Mal gekocht. Es war super! Mit den Temperatureinstellungen muss ich noch etwas üben. Aber da ich ja eh jeden Tag koche, werde ich das sicher schnell raus haben :-D
Nach dem Essen bin ich nochmal los. Denn wir wollten ja auch unsere Spülmaschine in Betrieb nehmen :-D ENDLICH eine Spülmaschine! Die letzten fast 20 Jahre mussten wir ja immer per Hand spülen. Ich hatte schon Salz und Tabs am Freitag gekauft. Aber an den Klarspüler hatte ich nicht gedacht. Den hab ich noch schnell besorgt. Alles eingefüllt, den Reinigungswaschgang gestartet und nun war auch die Spülmaschine für ihren ersten richtigen Einsatz bereit.

Eine Maschine mit Tischdecken und Handtüchern war auch bald fertig und wurde noch schnell aufgehängt. Denn bevor ich alles wieder einräume, wollte ich es einmal durchwaschen.

Abends haben wir uns noch einen Film angesehen, den wir auf der Festplatte hatten. Der war zwar gut, aber wir kannten ihn schon und daher haben wir nebenher noch für rund 600 EUR bei Amazon eingekauft. Zwischenböden, Gewürzregale mit Zubehör, Organizer, Regale und anderer Kleinkram, der helfen soll, den Inhalt der neuen Küchenschränke etwas besser zu organisieren. Zwischen Mittwoch und Montag sollen die Lieferungen erfolgen. Es wird noch ein paar Wochen dauern, bis alles wirklich final an seinem Platz angekommen ist. Aber das Gröbste ist geschafft und wir sind wirklich froh :-)

Abends wurden wir dann noch an die Zeitumstellung erinnert. Die hätten wir ohne Reminder wohl glatt verschwitzt dieses Mal :-D Zu viel los hier!
 
Sonntag bin ich um 8:30 Uhr aus dem Bett gefallen und fühlte mich das erste Mal seit Wochen nicht wie ausgekotzt. Wir haben gefrühstückt, ich hab's endlich geschafft, meinen Post von letzter Woche hochzuladen und danach hab ich die nächste fertige Maschine mit Wäsche aufgehängt. 

Schatz hat den nun nicht mehr benötigten Maler-Krempel in den Keller geschafft und noch ein paar Kisten umgestellt. Denn ein paar Umzugskartons stehen immer noch rum. Das wird auch die nächsten 3-4 Wochen noch so bleiben. Denn wir haben alles Ausgemistete, was nicht vom Sperrmüll geholt wurde, bereits in Kisten sortiert, damit wir sie demnächst zum Recyclinghof bringen können. Aber da ja noch die Amazon Lieferung mit den neuen Helferlein aussteht und ich auch nochmal ausmisten will, wenn wir die Schränke optimieren, wird da definitiv noch Zeug für den Recyclinghof anfallen. Und wir wollen nur einmal fahren. 

Da wir in der neuen Küche nun zwei Schrankfächer übrig hatten, haben wir unsere Vorräte, die bisher mit im Schrank im Arbeitszimmer untergebracht waren, nun auch - wie es sich gehört - in der Küche. Wenn ich was brauche, muss ich nicht mehr den Raum wechseln. Der Schrank im Arbeitszimmer wurde am Nachmittag ausgeräumt, ausgewischt und neu eingeräumt. Unsere Putzeimer, die vorher in einer sonst nicht nutzbaren Ecke in der alten Küche standen, fanden dort ihr neues Zuhause :-) Außerdem habe ich mal wieder die Tupperdosen ausgemistet. Mal gucken, wie lange das Fach nun ordentlich bleibt :-D
Ansonsten hab ich am Sonntag nur noch etwas gelesen und die Füße hochgelegt. Ohne eingebildet klingen zu wollen: Das hatte ich mir echt verdient :-D
Abends gab es Bratwurst mit Kartoffelstampf und Salat aus der Kochbox. Und schon war das Wochenende auch schon wieder gelaufen :-/ Die Arbeitswoche wird zum Glück kurz, denn Freitag ist in BW Feiertag :-)
Montag leider schon wieder Arbeitsalltag. Nach dem Frühstückstee hab ich das erste Mal die Spülmaschine ausgeräumt :-D Die hatten wir Sonntagabend noch laufen lassen. Das Öko-Programm, das zwar am wenigsten Energie und Wasser verbraucht, läuft blöderweise fast genau 5 Stunden. Das ist echt lang. Finde ich zumindest. Entweder müssen wir das künftig besser timen oder das andere Programm wählen. Das tüfteln wir aber auch noch aus. Jedenfalls war alles richtig schön sauber und schnell verräumt.
 
Ich hab das Büro-Telefon noch fix ausgesteckt und im Rucksack verstaut, bevor ich zur Arbeit gefahren bin.

Dort angekommen staunte ich nicht schlecht, denn Chefe saß bereits am Schreibtisch. Allerdings sah er aus wie hingerotzt. "Jetlag", erklärte er und gähnte. Er war schon seit 4 Uhr am Schreibtisch, weil er nicht schlafen konnte. Nachteil an solchen Überseereisen ;-) Er machte nur gegen Mittag seinen einen Termin und ward dann nicht mehr gesehen.
 
Ich hab jedenfalls alles wieder am Schreibtisch eingestöpselt und machte meine Arbeit. Der Arbeitstag war recht ruhig. Blöd nur, dass kurz vor Feierabend noch ein größerer Auftrag bei Frau J einlief. Den konnte ich gar nicht fertig machen. Egal, der DHL käme je eh erst am nächsten Tag. Da müsste ich dann aber am Dienstag Vormittag richtig ranklotzen.

Die ersten Versandbestätigungen trudelten ein. Das meiste unserer Amazon-Bestellung vom Wochenende würde wohl am Mittwoch geliefert werden. 

Leider gab es auch wieder schlechte Neuigkeiten: Der Blinker an unserem Auto ist hinüber. Wir brauchen eine neue Fassung für die Birne, denn es wird kein Kontakt mehr hergestellt, so dass - trotz gescheiter Birne - der Blinker vorne rechts nicht mehr funktioniert :-( Leider gibt es die direkt vom Hersteller überhaupt nicht mehr, da zu alt. Jetzt müssen wir gucken, ob wir das Ding online bei eBay und Co. irgendwie bekommen können. Ansonsten haben wir ein Problem...

Wir haben gerade erst für über 10.000 EUR die Küche renoviert. Ein neues Auto ist eigentlich gar nicht drin, ohne die kompletten Rest-Ersparnisse zu verbraten.
Zum Abendessen gab es Fisch mit Zitronen-Couscous und Walnuss-Salat. Das war wirklich sehr lecker.
Und über die neue Form des Spülbeckens freue ich mich ungemein, da sie perfekt für das Sieb ist. Abtropfen von Linsen und Co. leicht gemacht :-D

Dienstag war ein stressiger Tag im Büro. Es war sonnig und warm und daher gab es reichlich zu tun. Nichts Spektakuläres, aber immerhin ging die Zeit rum wie im Fluge.

Schatz war spontan beim Autohaus, um sich nach Gebrauchtwagen umzusehen. Aber irgendwie hatten die nur Gebrauchte zu Neuwagenpreisen auf dem Hof. Alles ab 23.000 EUR aufwärts. Im Leben nicht. Also, wo anders suchen.
 
Unser Abendessen war ein lauwarmer Thai-Mango-Linsen-Salat mit Hühnchen. Der war super lecker! 
Und die ersten Teile unserer Wochenend-Bestellung für die neue Küche kam auch schon an. Ausgepackt haben wir aber nur die Holzplatte für das Ceranfeld.
Vorher-Nachher
Schutz und gleichzeitig Arbeitsflächenerweiterung. Optisch auch nicht schlecht. Wir sind zufrieden :-)

Mittwoch war es den ganzen Tag super nebelig und nass-kalt.
Wer hier schon länger mitliest, erinnert sich vielleicht über meinen Beitrag vom Bonbon-Phantom vor 4 Jahren. Nun, es ist immer noch unterwegs. Ich konnte es kaum glauben.
Im Büro war es weiterhin stressig, denn ich musste mich auf 2 Arbeitsplätze aufteilen und natürlich war immer genau dort gerade die Hölle los, wo ich nicht war :-/ Irgendwie hab ich dennoch alles irgenwie hinbekommen. Aber als Feierabend war, machte ich drei Kreuze.

Zuhause gab es Gyoza mit Gemüse in Teriyakisoße und Reis dazu. Hat super geschmeckt und war schnell gemacht.
Danach haben wir noch ein paar neue Teile hingestellt und sind mit unserer Auswahl sehr zufrieden. Hier noch ein paar Vorher-Nachher-Bilder aus der neuen Küche:
Obstkorb

Magnet-Klammern für Einkaufzettel und Co.

Brotkasten

Halterung für den gelben Sack

Frischhalte- und Alufolie (jetzt magnetisch am Kühlschrank)
So langsam nimmt alles Form an. Wir liegen in den letzten Zügen. Die Sachen für den Recyclinghof haben wir auch schon vorsortiert, damit es dort mit Abladen schneller geht. Aber wir müssen wohl doch zweimal fahren.

Donnerstag war der Nebel zwar nicht mehr so dicht wie am Mittwoch, aber trotzdem war es den ganzen Tag eher trübe und nasskalt.
Zum Glück war der letzte Arbeitstag im Büro. Bei Frau J war nicht mehr allzuviel zu tun, denn der Großauftrag lag in den letzten Zügen - da konnte ich nicht mehr viel helfen. Weil ich auch den ganzen Tag nicht in mein Computerprogramm kam und somit weder Angebote noch Rechnungen schreiben konnte, habe ich mich notgedrungen mit der Ablage beschäftig. Chefe hatte den ganzen Tag Termine und jetzt hoffen wir, dass das Programm am Montag wie durch Zauberhand wieder funzt. Sonst wird es nervig.
Zum Abendessen gab es das letzte Essen aus der Kochbox. Nudeln mit Bolognese. Immer gut, immer schnell zubereitet. Freitag wäre Feiertag. Wir hatten vor, in der Küche weiter zu machen.

Freitag - Allerheiligen. Wir haben natürlich ausgeschlafen. Nach dem Frühstück haben wir uns weiter in der Küche ausgetobt. Zumindest mit den Sachen, die keinen Lärm verursachten.
Wir haben neue Zwischenböden in die Schränke gemacht, das Geschirr neu und übersichtlicher sortiert. Jetzt ist alles mit einem Griff erreichbar und nichts mehr ineinander gestapelt.
 
Wir haben ein rollbares kleines Regal/Schränkchen zusammengebaut, um der Mikrowelle einen neuen Platz zu geben. Außerdem bekommen wir da auch den Korb für das Altpapier unter und der alte Eimer, in dem bisher die Kartoffeln und Zwiebeln untergebracht waren, wurde ausrangiert, aus dem Schrank entfernt und Kartoffeln und Zwiebeln fanden im neuen Regal in neuen Boxen ihr Zuhause.
Zum Schluss habe ich mich noch um die neuen Gewürzregale gekümmert. Die hatten mich schon ordentlich Nerven gekostet die letzten Tage, denn während die Regale im dafür vorgesehenen Schrank perfekt passen, wenn sie leer waren, ging der Schrank nicht mehr richtig zu, sobald die Gläser drin waren. 
Daher wurde fix umgeräumt. Der Kram, den Schatz morgens zum Frühstück braucht wurde vom großen Schrank in das eigentliche Gewürzschränkchen verfrachtet und die Gewürzregale fanden dort Platz, wo vorher der Frühstückskram stand.
Dazu wurde ein Regal hinten in den Schrank gestellt, das andere an die Tür geschraubt. Passt alles perfekt und ich bin zufrieden. Inzwischen war es spät geworden und der Hunger plagte.
Zum Abendessen gab es diese leckeren Schmorgurken, die ich vor einigen Wochen schonmal gekocht hatte.
Auf der Waage war ich am Freitag natürlich auch noch. Jetzt wo es keinen fertigen Dosenfraß mehr gibt und mit der ganzen Bewegung die ich diese Woche in der Küche und bei Frau J im Büro absolviert habe, konnte ich eine fette Abnahme von 1,2 kg verzeichnen und freue mich über 103,3 kg :-D

Und am Wochenende? Wir wollen unseren neuen Tisch kaufen gehen. Inzwischen konnten wir uns auf ein Modell einigen, dass auch vom Platz als auch von der Optik in die neue Küche super rein passen wird. Leider müssen wir dazu an einem Samstag zu Ikea. Ich hasse es jetzt schon!

Click & Collect wäre eine super Möglichkeit, allerdings wollen wir auf den Stühlen Probesitzen, bevor wir sie tatsächlich kaufen. Nichts ist schlimmer als unbequeme Stühle!

Ansonsten steht das Wochenende im Zeichen des Heimwerker-Sterns. Denn Tische und Stühle müssen ja noch zusammengebaut werden und Regale sollen auch noch an die Wand




Die KW 44 in kurz:
Samstag: 2.426/1.800 kcal, 6.172 Schritte
Sonntag: 2.681/1.800 kcal, 2.748 Schritte
Montag: 1.992/1.800 kcal, 5.769 Schritte
Dienstag: 1.955/1.800 kcal, 7.057 Schritte
Mittwoch: 2.329/1.800 kcal, 7.822 Schritte
Donnerstag: 2.915/1.800 kcal, 5.283 Schritte
Freitag: 3.029/1.800 kcal, 3.715 Schritte

Abnahme: -1,2 kg

Sonntag, 27. Oktober 2024

Wunschgewicht: KW 43 - 2024

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Samstag sind wir um 8:00 Uhr aufgestanden. Nach dem Frühstück haben wir die letzten Teile aus den Regalen und Schränken geholt und den Tisch und die Stühle ins Wohnzimmer gestellt, um das Chaos in unserer Wohnung perfekt zu machen.
Homeoffice (oben links) und Chaos
Anschließend haben wir die alten Küchenschränke demontiert. Während die erste Hälfte ratzfatz in nur zwei Stunden abgebaut und zerlegt war, mühten wir uns mit der zweiten Hälfte beinahe 4 Stunden ab. Diese nervige alte Eckbank kostete am meisten Zeit und Nerven. Ewig lange Schrauben. Kein Platz, um den Akkuschrauber anzusetzen. Alles mühselige Handarbeit.
Abends kam der Schwager noch kurz vorbei. Denn wir hatten keine Säge und die alte Arbeitsplatte war zu lang. Für den Sperrmüll durfte sie max. 220 cm lang sein. Wir hatten knapp 250 cm.
Geplant war, dass wir am Samstag die Küche komplett demontiert, geputzt und abgeklebt hatten, damit ich am Sonntag nur das erste Mal streichen müsste. Leider hat das nicht geklappt. Während wir auf den Schwager gewartet haben, habe ich sämtliche Schalter und Steckdosen mit Rahmen geputzt. Die sehen jetzt auch wieder aus wie neu. Und die Küche hatte ich zumindest halb geputzt. Die hatten vorher schön in Wasser mit Spülmittel vor sich hin eingeweicht.
Aussicht vom Bett, Bluterguss am Handgelenk u. Dosensuppe
Aber als T wieder weg war, war es nach 20 Uhr. Und ich hatte nach 9 Stunden Plackerei absolut keine Lust mehr. In der Mikrowelle haben wir uns noch eine Dosen-Linsensuppe warm gemacht und dann war Feierabend.
 
Sonntag wieder um 8:00 Uhr aufgestanden. Nach dem Frühstück wurde die Küche fertig geputzt und alles abgeklebt. Dabei krochen Schatz und ich teilweise auf dem Boden umeinander herum. Nicht lustig, ging aber so am schnellsten. Grundierung mit Wasser vermischt und dann los malern.
Die Grundierung hat mega gekleckert und gespritzt. Am Ende sah ich aus, als hätte ich weiße Sommersprossen im Gesicht. Zum Glück hab ich vorher die Brille abgenommen. Und leider hatte ich auch zu knapp kalkuliert und die Grundierung reichte gerade so. Das sah man leider auch am Ende. Die Wand war leicht fleckig geworden, wo die Farbe dann zur Neige ging. Egal. Kam ja noch eine Schicht drüber und bei der Deckfarbe hatten wir für 12 m² mehr Farbe da. Das würde passen.

Nochmal ein 8 Stunden Tag... ich war sowas von fertig. Und durch das Knien am harten Boden und den ungewohnten Bewegungen beim Streichen, tat mir am Abend der ganze Körper einfach nur weh.
Aus der Mikrowelle gab es mit Sauerkraut und Pilzen gefüllte Pfannkuchen (paniert). Gar nicht mal so lecker :-/ Und dazu Farmersalat aus dem Becher. Was bin ich froh, wenn ich wieder richtig kochen kann. Ab und zu so Dosenfraß ist ja mal okay. Aber ne ganze Woche?! Nee. Nicht meins.

Montag begann mit einem netten Himmel und eine Stunde später als sonst an einem Arbeitstag. Denn ich hatte ja "Homeoffice".
Das Telefon blieb erschreckend ruhig. Das war mir gerade in der ersten Stunde, wo es sonst immer ewig oft klingelt nach dem Wochenende, wirklich suspekt. Ich habe vom Handy aus die Büro-Nummer gewählt, um zu gucken, ob alles richtig funktioniert.

Gegen 10 Uhr war es in der Küche dann (tageslicht) hell genug, dass ich den zweiten Anstrich mit der Deckfarbe machen konnte. Natürlich klingelte in dieser Stunde das Telefon fast ununterbrochen. Ich hab es klingeln lassen. Beim Streichen unterbrechen ist Mist. Bei weiß auf weiß muss man sich tatsächlich mega konzentrieren, um den Überblick zu behalten, wo man schon gemalert hat und wo noch nicht.
Obwohl die Deckfarbe nicht so gespritzt und gekleckert hat wie die Grundierung, war ich am Ende wieder eingesaut. Eigentlich war mir nach Duschen. Das hab ich mir aber geklemmt. Fix die Klebebänder und Folien wieder entfernen, alles in den Müllsack stopfen und dann: Mittagspause!
Das Fertiggericht war Chinesisch süß-sauer mit Reis. Schmeckte besser als es aussah. Aber selbstgemacht doch zehnmal besser. 

Den Nachmittag verbrachten wir gemütlich. Wobei ich alle am Vormittag verpassten Anrufe ja zurückrufen musste.

Gegen 17 Uhr kam dann noch Schatz' Schwester vorbei und half uns, die zerlegten Küchenschränke nach unten zu bringen. Zu dritt sind wir fast eine Stunde lang hoch und runter gewetzt, bis alles am Straßenrand lag. Danach war ich fertig und verschwitzt. Jetzt lohnte sich das Duschen zumindest richtig :-D
Montagabend, kurz nach 18:00 Uhr
Zum Abendessen gab es Brötchen und dann war der Tag schon wieder gelaufen. Wie sehr wünschte ich mir, ich könnte am nächsten Tag einfach ausschlafen und entspannen. Dafür hatte ich ja die Woche Urlaub eigentlich gewollt. Jetzt bereute ich es, mich auf den Deal mit Chefe eingelassen zu haben. Denn diese 3 Tage Renovierung und Schufterei über's Wochenende haben mich mehr als ausgelaugt. Ich bin fertig. Alles tut weh, ich bin müde und habe Kopfschmerzen. Mir reicht es mehr als...

Immerhin war die Erdbeer-"Woche" nach nur 3 Tagen schon wieder gelaufen. Montag war schon nichts mehr. Dafür waren die drei Tage heftig und anstrengend. Die Hormonkeule hat mich emotional ziemlich unausgeglichen gemacht. Im einen Moment war ich glücklich, danach wegen irgendeiner Kleinigkeit unnötig wütend und ne halbe Stunde später hätte ich mich heulend in eine Ecke setzen können, weil gefühlt nichts klappte. Wenn das ein Vorgeschmack auf die Menopause ist, dann verzichte ich.

Dienstag als ich aufstand und das Fenster zum Lüften öffnete, hörte ich bereits, wie unser Sperrmüll abgeholt wurde. Da war es 6:20 Uhr! Perfekt. 
Dienstagmorgen um 6:55 Uhr
Frühstückstee im Wohnzimmer-Chaos und dann ab zur Arbeit. Unten am Gehweg die Bestätigung: Sperrmüll komplett weg. Einzig und allein ein alter Farbeimer stand da noch rum. Aber der war gar nicht von uns. Hoffentlich holt der Idiot, der den einfach dazu geworfen hat, auch wieder ab.

Keine 100 Meter weiter dann Adrenalinrausch. Ich hatte Grün auf der Fußgängerampel und wäre dennoch fast überfahren worden. Schon wieder. Schon wieder an diesem Fußgängerüberweg. Dieses Mal hat eine ältere Dame nicht aufgepasst. Sie ging in die Eisen, ich sprang zurück. Und dann?! Hat die alte Schachtel mich noch blöd angemacht. ICH HATTE GRÜN! Verdammt nochmal! Was für ein beschissener Morgen. 

Als ich in der Bahn saß und das Adrenalin abebbte, wurde ich noch müder und die Kopfschmerzen schlimmer. Während ich so vor mich hin starrte kam mir die Erkenntnis. Das Jahr ist fast rum. Außer dem Urlaub im August (2 Wochen) hatte ich dieses Jahr noch keinen Urlaub. Mal abgesehen von einigen langen Wochenenden, die durch Fahrerei zu Beerdigungen und Geburtstagen auch nicht wirklich erholsam waren. Der nächste Urlaub ist erst wieder Weihnachten (geplant). Und ich wundere mich, wieso ich mich gerade wie ausgekotzt fühle?!

Zumindest der Tag im Büro war ohne Katastrophen und nicht stressig. Viel Denkarbeit wäre in meinem Zustand auch nicht wirklich möglich gewesen.

Als Feierabend war, machte ich drei Kreuze. Nichts wie ab nach Hause. Wir haben den Küchenboden vom Malerfleece befreit, dabei aber zwei größere Stücke behalten. Danach haben wir den Kühlschrank und den alten Herd/Backhofen wieder (auf das Fleece) in die Küche bugsiert. Endlich wieder etwas mehr Platz im Wohnzimmer. Das Chaos sieht schon nicht mehr ganz so schrecklich aus. Das macht Hoffnung auf das kommende Wochenende.
Während die Dosensuppe (Hühner-Nudel-Suppe dieses Mal) in der Mikrowelle warm wurde, habe ich noch schnell die Steckdosen und Schalter samt Rahmen wieder angebracht. Dabei habe ich mich selbst verwirrt und in den Wahnsinn getrieben.
 
Ich dachte, mir fehlen 2 Schrauben! Denn ich hatte 2 Schrauben, die ums verrecken nicht passen wollten. Problem: Ich hatte für die Doppelsteckdose über dem Herd neue Inlays gekauft - mit Deckel! Die dazugehörigen Schrauben passen aber nicht zu unserem alten System, obwohl ich alles passend zur vorhandenen Serie gekauft habe. Sie sind etwas länger und dicker als die alten Schrauben. Wer denkt sich denn sowas aus? Sonst ist doch auch alles gleich :-/ Am Ende passte dann aber doch alles, denn die alten Steckdosen (ohne Deckel, mit den passenden Schrauben) hatte ich nicht zur Seite gelegt, als ich die neuen (mit Deckel, mit den zu großen Schrauben) in die Tüte geworfen hatte. Ich musste also nur die zwei Schrauben von den alten Dosen in die neuen schrauben und fertig. Eigentlich voll einfach. Aber mein Hirn hatte irgendwie einen Kurzschluss.

Das Hirn des Mannes hatte auch einen Kurzschluss. Ich schwankte die ganze Zeit zwischen besorgt und genervt. Denn er rannte zeitweise völlig orientierungslos durch die Wohnung, landete (aus Gewohnheit?) immer wieder in der leeren Küche. Nachdem er seinen Teller Nudelsuppe gegessen hatte, wollte er ihn mit einer zweiten Portion auffüllen. Aber stattdessen starrte er gute 15 Minuten lang nur auf den Teller. Nahm den Löffeln in die Hand, legte ihn in den Teller, nahm ihn wieder in die Hand, legte ihn neben den Teller und alles wieder von vorne. Diese Verwirrtheitszustände könnten nun entweder mit dem Stress und Schlafmangel vom Wochenende zusammenhängen oder - die schlimmere Variante - mit seiner Epilepsie.
 
Jedenfalls war Feierabend nach dem Abendessen. Ich musste ins Bett. Und auch dem Liebsten legte ich nahe, trotz Urlaub nicht zu lange auf zu bleiben. Vielleicht ginge es ihm nach einer guten Mütze Schlaf am nächsten Tag wieder gut.

Mittwoch war der Farbeimer tatsächlich wieder verschwunden. Es gibt auch "gescheite" Nachbarn, die ihren Müll wieder mitnehmen, wenn er nicht geholt wurde.

Erstaunt war ich auch immer noch, dass ich vom vielen Treppenlaufen am Montagabend keinen Muskelkater bekommen habe :-) Mein Körper fühlt sich zwar immer noch schlapp und müde an, aber Muskelkater hab ich keinen.

Im Büro war am Mittwoch reichlich zu tun. Allerdings eher bei Frau J drüben, als bei mir. Meinen Kram hatte ich bis Mittag in Ruhe erledigen können.

Zwischendrin schrieb ich dem Liebsten eine Nachricht, wie es im ginge. Man macht sich ja doch so seine Gedanken. Keine Antwort. Auch nach 3 Stunden nicht. Als ich anfing, unruhig zu werden, rief ich ihn an. Handy aus. Auf dem Festnetz nur der AB an. Bei seinem letzten epileptischen Anfall war er auch über einen halben Tag lang "verschollen" - bis spät abends das Krankenhaus anrief. Nachdem er am Dienstag so neben der Spur war - und als gebranntes Kind - hab ich gegen 13:00 Uhr angefangen, mir ernsthaft Sorgen zu machen.

Was also tun? Den Kollegen Bescheid gesagt, dass ich nur kurz, aber sehr dringend nach Hause müsste, mir die Schlüssel vom Firmenwagen geschnappt und schnell nach Hause gedüst - tolle Beschleunigung, dieser Mercedes Vito :-D Unterwegs Kopfkino, wie der Mann krampfend auf dem Boden liegt. Daheim zum Glück einen Parkplatz am Straßenrand bekommen - mit dem blöden Transporter auf dem engen Parkplatz vorm Haus wäre nicht gut ausgegangen. Treppe in den zweiten Stock hochgerannt, Tür auf und dann.... hockt der Mann gemütlich auf der Couch und sieht fern. Ich hätte gleichzeitig losheulen und ihn verhauen können. Blöder Arsch! Wütend und erleichtert, dass doch nichts war, fuhr ich also wieder ins Büro.

Und weil der Blödmann von Partner es auch den restlichen Tag nicht schaffe, mal auf sein beschissenes Handy zu gucken, hatte ich nach Feierabend noch reichlich zu tun. Denn Brot und Obst waren alle. Also, erstmal einkaufen :-/
Zum Schluss hab ich noch beim Döner-Mann gehalten und Abendessen besorgt :-) Der Döner-Teller war super lecker. Aber der bisherige Fertigfraß macht sich an meinem Körper schon wieder bemerkbar. Denn ich habe wieder ziemlich viel Wasser eingelagert und geschwollene Gelenke :-(
 
Den Mann strafte ich den halben Abend mit Schweigen. Schlauerweise merkte er, dass er es doch etwas verbockt hatte und ließ mich in Ruhe, bevor er reumütig angekrochen kam.

Nach dem Essen habe ich noch unsere neue Küchenlampe ausgepackt und mir die Montageanleitung angesehen. Viel zu sehen gab es da allerdings nicht. So eine nichtsnutzige Anleitung habe ich selten gesehen. Natürlich steht da drin, die Lampe dürfe nur von "Fachpersonal" montiert werden und die kennen sich ja aus. Da braucht es wohl keine richtige Anleitung. Für mich, die ich noch nie eine Lampe in dieser Art aufgehängt habe, allerdings mehr als nervtötend.
 
Mit Strom und Stromschlägen ist nicht zu spaßen. Daher kurze Google-Suche, Rückfrage beim Kollegen (gelernter Elektriker): Alles richtig verstanden. Allerdings hab ich nun eine Lampe mit Metallgehäuse und das muss geerdet werden. Der Kollege (Fachmann) erklärte lapidar: "Da gibt's dann irgendwo ne Lasche, wo du das einfach drauf steckst."...ähm...ja? Wo? Lampengehäuse abgesucht und nichts gefunden. Am Ende fand ich besagte "Lasche" dann doch. Nicht am Gehäuse, sondern am Rahmen der Glasabdeckung! Inzwischen war es allerdings so dunkel, dass an montieren gar nicht mehr zu denken war :-/ In der Küche haben wir eh vormittags das beste Tageslicht. Abends ist es dort eher schummrig und um 19:00 Uhr um diese Jahreszeit sieht man gar nichts mehr. Das Licht vom Flur reichte nicht aus. Also, wurde das Lampe aufhängen auf den nächsten Tag verschoben. Immerhin habe ich mit hilfe der Handy-Taschenlampe noch Lüsterklemmen an die offenliegenden Kabel bekommen, denn der Strom muss ja anbleiben, da der alte Kühlschrank inzwischen wieder in der Küche stand. Das alles nicht so geklappt hat, hätte mich fast wieder zum Heulen gebracht. Menno!

Donnerstag war es trübe und neblig bis Mittags. Dann kam die Sonne durch und schien von einem wolkenlosen Himmel.

Zur Arbeit nahm ich das Auto, denn dann wäre ich abends etwas schneller daheim und wir könnten das Rest-Tageslicht besser nutzen, um eben die Lampe an die Decke zu schrauben. 

Im Büro war gut zu tun und der Tag ging zügig vorüber. Zum Feierabend hin hab ich den Herren noch den Arbeitszettel für Freitag ausgehändigt und die Schlüssel übergeben. Denn Freitag kommt ja ENDLICH die neue Küche und ich bin nochmal im "Homeoffice". Irgendwann spät abends oder Samstag früh sollte Chefe auch wieder da sein. Dann geht alles wieder seinen gewohnten Gang.

Der Heimweg war - wegen diverser Baustellen und Sperrungen - genauso nervig und stauanfällig wie der Weg ins Büro am frühen Morgen. Dennoch war ich gut 30 Minuten früher Zuhause als üblich.

Wir haben uns direkt in die Küche begeben, die Kabel durch die kleine Öffnung des Gehäuses gefuckelt und dann schnell die vier Schrauben versenkt. Glücklicherweise ist unsere Decke abgehängt und besteht lediglich aus einer Holzplatte. Kein Bohren und Dübeln. Einfach einschrauben und fertig :-) EIGENTLICH! Beim Anschrauben hab ich eine bölde Stelle erwischt und die Schraube riss wieder raus, was die benachbarte Schraube gleich auch aus der Decke riss. Loch direkt ausgenudelt und nicht wieder verwendbar. KACKE! Also, auf der zum Fenster hin liegenden Seite alles nochmal von vorne und ein paar Millimeter weiter seitlich versucht. Zwischendrin eine Mischung aus Wut und Verzweiflung. Als das Gehäuse hing, hab ich in Ruhe die Kabel angeklemmt, die LED-Röhren eingesetzt, Erdkabel eingesteckt, Glasdeckel drauf, Strom wieder an und: LICHT!
So ein schönes helles Licht. Kein Vergleich zu der Funzel, mit der ich die letzten Jahre auskommen musste. Das wird ein schönes Arbeiten in der neuen Küche, wenn man sich nicht immer selbst im Licht steht :-D

Schatz huschte im Anschluss noch fix zum Doc, um sich gegen die Grippe impfen zu lassen. Ich schmiss eine Fertig-Lasagne in die Mikrowelle.
Fazit des Tages: Heimwerken nervt, wenn es nicht klappt wie es soll! Wenn alles läuft wie geplant, macht es fast Spaß :-D

Freitag hatte ich Homeoffice und musste trotzdem um 6:15 Uhr aufstehen. Denn ab ca. 8:00 Uhr hatten sich die Küchenleute angekündigt. Betten gemacht, Flur freigeräumt, im Bad fertig gemacht und ein paar letzte Handgriffe und es war schon 7:00 Uhr.

Ich bin schnell los, und hab den Küchenmonteuren Laugenbrezeln und Butterbrezeln besorgt. Keine Ahnung wieviele Herren anrücken würden.
Statt Tee gab es Kaffee am Morgen. Um 8:00 Uhr schaltete ich das Telefon frei und zum Glück blieb es auch am Freitag recht ruhig, auch wenn mehr los war als am Montag.

Um 8:30 Uhr klingelte es dann endlich an der Tür. Ein Herr kam rein, vollbeladen mit Malerfleece. Einmal Rundumblick und zack, war der Boden schon ausgelegt. Ich hab ihm noch kurz gesagt, dass nur Strom auf Licht und Steckdosen ist, bei Herd- und Spülmaschinenstrom sei aber die Sicherung noch draußen. Fand er super aufmerksam. Bevor wir zu Ende sprechen konnten, schnauften schon zwei andere Männer rein, die die ersten vormontierten Schränke anschleppten.
Auch kurzer Rundumblick und dann: "Können wir noch etwas Platz bekommen?" Hä? Ich verstand nicht ganz, was er wollte. "Na, können wir noch irgendwo anders Schränke hinstellen, damit schon alles oben ist?". Endlich fiel der Groschen. Ich hab ihnen gesagt, dass sie sich im Schlafzimmer und Arbeitszimmer ausbreiten sollen, wie sie es brauchen. Bei dem eh herrschenden Chaos war das ja jetzt auch egal. Wir haben uns eh den ganzen Tag nur im Wohnzimmer aufgehalten, um keinem im Weg zu stehen.
Am Morgen waren die Herren zu fünft und schleppten über eine Stunde die neuen Schränke und Geräte hoch und die alten Elektrogroßgeräte runter. Irgendwann wehte der Duft von Männerschweiß durch die Wohnung und ich hatte Mitleid mit den Kerlen. Für solche Aktionen wäre ein Fahrstuhl echt nett. Die vier vom "Schlepper-Trupp" verabschiedeten sich dann bald wieder und übrig blieb ein einziger Mann, der uns unsere Küche ganz alleine fertig machen wollte/sollte. Ich war beeindruckt.
Die meiste Zeit hatte er die Tür zu. Aber immer wenn er ne Raucherpause machte oder was aus seinem Auto holen musste, haben wir einen Blick riskiert und die Fortschritte bewundert. Er kam super voran, obwohl er alleine war. Wasser und Brezeln wurden dankbar angenommen. Zwischendrin hörte man mal ein Sägen und Bohren, hier und da ein leises Fluchen - also alles okay :-D Und um kurz vor 18 Uhr merkten wir, dass er begann einzupacken. Wir haben fix die Abnahme gemacht, weil er statt ins Geschäft direkt heim wollte, haben wir ein SEPA-Formular für die Abbuchung des Restbetrags ausgefüllt, ihm noch 50 EUR für Kleinmaterial bar in die Hand gedrückt und um kurz nach 18 Uhr hatte er alles besenrein für uns hinterlassen und war weg. 
Wir haben mit diesem Möbelhaus schon unser Wohnzimmer renoviert und waren damals schon mega begeistert vom Montageservice. Auch bei der Küche klappte alles wieder reibungslos und zügig. Absolute Empfehlung! Gerne wieder. Schlafzimmer und Gäste-/Arbeitszimmer stehen ja noch an. Aber nicht in den nächsten 2-3 Jahren. Ich hab erstmal die Schnauze voll vom Renovieren :-D
Wir sind ne Runde freudig durch die Küche gehüpft, haben alles ausprobiert und in Ruhe angeschaut und dann sind wir noch fix los, um unseren Wocheneinkauf zu machen. Denn immerhin war der alte Kühlschrank so gut wie leer gewesen und der neue, größere Kühlschrank, wollte bestückt werden. Das war das einzige, was wir an diesem Abend noch in der neuen Küche gemacht haben: Kühlschrank in Betrieb genommen :-D
Am Montagabend habe ich noch spontan und kurz vor knapp eine Kochbox für Samstag bestellt. So sparten wir Zeit beim Einkaufen und haben mehr Zeit, die neue Küche wieder einzuräumen :-D
 
Wieder Zuhause schnell die Sachen in den Kühlschran geräumt und alles andere irgendwo zur Seite gestellt. Denn bevor die neue Küche eingeräumt wird, muss ja erst alles ab- und ausgewischt werden. Es ist alles voller Säge- und Bohrstaub.
 
Inzwischen war es 19:30 Uhr und wir hatten Hunger, da wir den ganzen Tag fast nichts gegessen hatten. Über Lieferando bestellten wir bei einem Restaurant in der Nähe und 30 Minuten später kam unser Burger mit Pommes und Salat. Es war ein Gedicht!
Auf der Waage war ich natürlich auch. Immerhin nochmal 100 g weniger und aktuell 104,5 kg. Bei den ganzen Wassereinlagerungen hätte ich mich über Stillstand oder ein Plus nicht gewundert. Die paar Gramm weniger waren daher mehr als willkommen. Ich hoffe, das Gewicht geht nun wieder langsam runter, wo ich wieder "normal" kochen kann und der ganze Stress weg ist :-)

Plan für's Wochenende? Samstag hat uns SchwieMu "freigestellt", damit wir die Küche putzen und wieder einräumen können. Das haben wir auch vor. Die Kochbox wird geliefert und ich werde den neuen Herd einweihen :-D

Sonntag werden wir mal sehen. Ich brauch dringend ne Pause, aber da ist auch ein Berg Wäsche zu waschen, für den wir in den letzten Tagen keinen Platz zum Trocknen hatten. Von daher... abwarten was sich ergibt.




Die KW 43 in kurz:
Samstag: 2.686/1.800 kcal, 6.976 Schritte
Sonntag: 3.773/1.800 kcal, 3.455 Schritte
Montag: 2.845/1.800 kcal, 6.508 Schritte
Dienstag: 2.436/1.800 kcal, 6.915 Schritte
Mittwoch: 2.676/1.800 kcal, 7.031 Schritte
Donnerstag: 2.759/1.800 kcal, 4.738 Schritte
Freitag: 2.827/1.800 kcal, 5.968 Schritte

Abnahme: -100 g