Samstag, 14. Dezember 2024

Wunschgewicht: KW 50 - 2024

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Samstag bin ich um 8:30 Uhr aufgestanden. Wir haben die geretteten Teile vom Hotel-Buffet gefrühstückt, danach hab ich noch etwas Haushalt erledigt und dann musste ich um kurz nach 11 Uhr ja schon los. 

Der Plan:
Abfahrt um 11:55 Uhr in Freiburg
Ankunft um 14:15 Uhr in Deidesheim
3,5 Stunden Spaß auf dem Weihnachtsmarkt mit meinen Freundinnen
Abfahrt um 17:45 in Deidesheim
Ankunft um 20:00 Uhr in Freiburg
Abendessen bei Lieferando bestellen

Natürlich kam dann - zumindest für mich - alles ganz anders. Danke, Deutsche Bahn, dass du mir meine absolut schlimmste und katastrophalste Erfahrung ausgerechnet an diesem Tag bescheren musstest...du blöde Bitch! Ich hab mich seit Wochen auf diesen Tag gefreut. Mal wieder raus. Den ganzen Mist Zuhause für einen Tag abschalten und Spaß haben...

Als ich um 11:35 Uhr am Hauptbahnhof ankam, war noch alles gut. Bis ich bemerkte, dass auf der Anzeige am Gleis stand, dass bei meinem ICE die Wagen 31 bis 39 heute fehlen würden. Wie praktisch, dass sich mein reservierter Sitzplatz in Wagen 32 befand, es für eine Umbuchung inzwischen viel zu spät war und ich über die DB App nicht früh genug über diesen Umstand informiert wurde. Es fehlte quasi die Hälfte des Zuges!

Der Rest war natürlich brechend voll. Keine freien (nicht reservierten) Sitzplätze mehr verfügbar. Und um einige wurde sogar lauthals gestritten, bis der Zugbegleiter einschreiten musste. Ich war heilfroh, dass ich nur eine Stunde mitfahren musste - bis Karlsruhe. Und fand ein ruhiges Plätzchen (auf dem Boden!) zwischen Bordrestaurant (wo es auch keine freien Plätze mehr gab, sonst hätte ich nen überteuerten Kaffee getrunken) und WC.
Da ich aber daheim vergessen hatte, mein Handy nochmal an den Strom zu hängen und ich dachte: Kein Problem, der ICE hat ja Steckdosen am Sitz!, hatte ich nun allerdings ein Problem... Kein Sitz. Keine Steckdose!

Immmerhin kam ich pünktlich in Karlruhe an, nur um dort dann festzustellen, dass mein Anschlusszug 21 Minuten Verspätung haben würde ("aus vorherigen Fahrten"). Echt jetzt?! Während ich also mit gefühlt 100 Menschen am zugigen Gleis stand und wartete, dass der Zug einträfe, wurde es immer später. Keine Durchsagen. Kein Zug. Immerhin habe ich die Zeit - und den Rest Akkulaufzeit - genutzt, um zu gucken, ob ich es noch irgendwie zeitnah nach Deidesheim schaffen könnte. JA! Da führe ein Bus, der mich von Neustadt aus dort hin bringen könnte. Würde knapp, könnte aber klappen. Der Bahnhof ist Neustadt an der Weinstraße ist jetzt nicht soooo riesig ;-)

Dann kam die nächste Durchsage, dass der Zug inzwischen 35 Minuten Verspätung hätte. Somit würde ich den Bus aber auf keinen Fall noch erreichen. UND... Überraschung!... wir haben mal eben das Gleis geändert. Rennt jetzt doch mal bitte alle lustig quer durch den Bahnhof. Ich war noch nie so froh, ohne Gepäck unterwegs zu sein. Das Pärchen mit Koffer und Kinderwagen tat mir echt leid.

Als ich dann endlich im Zug nach Neustadt saß, checkte ich weiter die Bahn App nach alternativen Verbindungen. Das kostete natürlich alles weiter Akku und keine Steckdose weit und breit. Mann! Laut Bahn App sollte der massig verspätete Zug also quasi ausfallen und regulär erst um kurz nach 14 Uhr abfahren. Abgefahren sind wir dann aber um 13:45 Uhr. Ich saß also in einer Art Geisterzug, der auf keinem digitalen Fahrplan mehr gelistet war und trotzdem brav jeden Bahnhof bis Neustadt an der Weinstraße anfuhr. Somit blieb der Zug natürlich fast leer. Den Bus hab ich trotzdem verpasst. Der war schon 5 Minuten weg, als ich in Neustadt ankam :-(
Der nächste Zug von Neustadt nach Deidesheim sollte um 15:05 Uhr abfahren. Ich hatte also noch 15 Minuten Zeit. Da mir zwischenzeitlich fast die Blase platzte, habe ich fix das Bahnhofs WC in Neustadt aufgesucht. Himmel die Berge! Für so einen versifften, miefenden Lokus auch noch 1 EUR abdrücken zu müssen, grenzt an Wucher. Ekelhalft! Aber was muss, dass muss. Bei den Damen nur zwei Kabinen. Beide belegt. Und dann kam aus der Kabine vor der ich stand heftiges Klopfen, Weinen und Schreien von einem kleinen Mädchen. Die elektronische Tür war scheinbar defekt und ließ sich immer nur für ein paar Sekunden öffnen, bevor sie sich automatisch wieder schloss. Die Kleine war in der dreckigen Kabine quasi gefangen. Was ist denn das bitte für ein Scheiß? Ich hab auf die Lichter an der Tür geachtet und dann, als es plötzlich wieder Grün wurde, fix die Tür aufgestoßen, bevor sie sich wieder automatisch verschloss. Ein heulender Warnton erklang, aber immerhin war die Kurze wieder frei. Ihre Mutter - in der anderen belegten Kabine - hatte von dem Drama überhaupt nichts mitbekommen.
 
Also die Tür dieser seltsamen Kabine dann wieder zufiel, blieb sie verschlossen, obwohl keiner mehr drin war. Ich musste also noch eine Weile weiter warten bevor ich endlich auf's Örtchen konnte. Sorry für alle Nachfolgenden, ich hatte die letzten beiden Blätter Klopapier :-D
 
Endlich zurück am Gleis sollte mein Zugm nach Deideshei in 5 Minuten eintrudeln. Blick auf die Anzeigetafel am Gleis... NEIN!!!!
Der Zug war kaputt und hat es gerade so in den Bahnhof nach Neustadt geschafft. Es dauerte ewig, bis der Zugführer in wieder in die andere Richtung ans Laufen brachte, um ihn irgendwo abzustellen. Ich hätte heulen können. Kann denn nicht wenigstens einmal was klappen?! 
 
Also, nochmal fast ne halbe Stunde blöd in der Gegend rumstehen. Natürlich hatte der 15:30 Uhr Zug auch nochmal 10 Minuten Verspätung weil das Zugpersonal von einem ebenfalls verspäteten anderen Zug wechseln musste. Wenn, dann richtig.
Statt um 14:15 Uhr kam ich dann endlich um 15:55 Uhr in Deidesheim an. Von den 3,5 Stunden Aufenthalt waren immerhin noch 90 Minuten übrig. 
Trotz all der Widrigkeiten und der extrem geschrupften Aufenthaltszeit habe ich mich mega gefreut, die Mädels (leider nur 3 von 4, denn AM hatte immer noch Zahnschmerzen) zu sehen. Wir haben das Beste draus gemacht und ich habe sogar noch ein paar Kleinigkeiten besorgen können.

Wir hatten gerade besprochen, dass wir zum Abschied noch einen Sekt trinken wollten und standen an der Bude für Mohrenköpfe an (unsere kleine Tradition), als wir die Nachricht von der DB App bekamen: Der für die Rückfahrt geplante und gebuchte Zug fällt ersatzlos aus! 

CI wurde eh von ihrem Mann abgeholt, AA konnte einen alternativen Bus finden, der sie zumindest mal in die richtige Richtung brachte. Mein Akku, inzwischen auf 30 % geschrumpft, wurde auf der Suche nach Alternativen für mich immer leerer. Und KK musste ja auch noch irgendwie weg kommen. Wir haben uns also nach den Mohrenköpfen wieder Richtung Bahnhof aufgemacht und uns von AA und CI verabschiedet. KK und ich sind dann nochmal auf's Klo gedackelt bevor wir uns nochmal nach Alternativen umgesehen haben.

Mit meinem Sparticket hätte ich nur auf der gleichen Strecke bleiben können. Also über Neustadt und Karlsruhe zurück nach Freiburg. Aber da gab es so spät keine Verbindungen mehr. Da wir aber beide eh erstmal wieder zurück nach Neustadt mussten, haben wir den Zug um 18:16 Uhr genommen - damit an diesem Tag des Bahn-Chaos wenigstens noch etwas Puffer zum Umsteigen bleiben würde, falls es weitere Hürden geben sollte.

Mit meinem inzwischen auf 20 % geschrumpften Akku musste ich nun aber ein neues Zugticket kaufen, denn ich musste über Mannheim zurück fahren. Das nicht nutzbare ursprüngliche Ticket muss ich mir nun mühsam über das Servicecenter für Fahrgastrechte erstatten lassen :-( Bearbeitunszeit: Ca. 1 Monat! Leckt mich doch!
Für die Hinfahrt mit über 60 Minuten Verspätung
Immerhin konnten KK und ich uns am gleichen Bahnsteig in Neustadt noch zusammen die Zeit totschlagen. Denn wir hatten beide einen Anschlusszug um 19 Uhr. Ich von Gleis 3, sie von Gleis 2 :-D
Für die Rückfahrt, die ich gar nicht erst wie geplant antreten konnte
Meine S-Bahn war rappelvoll mit besoffenen Jugendlichen und Fußballfans. Es stank wie die Hölle nach Schweiß und Alkohol und die Party-People beschallten den Waggon mit Techno-Lärm. Musik konnte man das wirklich nicht nennen. Was war ich froh, dass die Fahrt nach Mannheim nur 20 Minuten dauerte.

In Mannheim stand ich dann nochmal 30 Minuten am kalten Bahnsteig, denn natürlich hatte der ICE nach Basel auch wieder 10 Minuten Verspätung.
Wir kamen bis Karlsruhe. Und dann ging es fast 30 Minuten nicht weiter. Denn wir mussten auf den verspäteten ICE aus Stuttgart warten. Begründung: Dieses hier ist heute der letzte ICE der durchgehend bis Basel fährt und da sind ein Haufen Leute, die aus Stuttgart kommen und hier mit müssen. Danke!

Ursprünglich geplant, war, dass ich um 20 Uhr zurück in Freiburg bin. Mit der neuen Verbindung hätte ich um 21:00 Uhr in Freiburg sein sollen. Angekommen bin ich um kurz nach halb zehn. Und vom Hauptbahnhof muss ich ja auch noch bis nach Hause... wo ich tatsächlich um 22:05 Uhr zur Wohnung rein bin.
Urlaubsmitbringsel von KK
Ich hab noch was getrunken, mir etwas Obst reingepfiffen und bin dann völlig fertig ins Bett gekippt. Was für ein Tag. Ich bereue nicht, dass ich gefahren bin. Es tat gut, die Mädels zu sehen, wenn auch nur super kurz. Aber diese Bahnfahrt war die absolut ätzendste, die ich je erlebt habe. Und dabei bin ich - zumindest bis jetzt - so super gerne Bahn gefahren. Aber die letzten zwei Jahre wird es bei dem Laden immer schlimmer. So macht das echt keinen Spaß mehr. Vor allem nicht für diese Ticketpreise. 
Meine Weihnachtsmarkt-Ausbeute
Ich bin gespannt, wie hoch die Erstattungen ausfallen werden und wann sie mir dann endlich gutgeschrieben werden. Ich werde am Samstag definitiv nicht die einzige gewesen sein, die nicht (pünktlich) ans Ziel kam. Denn ich habe auch an den diversen Bahnhöfen die Durchsagen von anderen Zügen gehört, die zwischen 10 und 50 Minuten Verspätung gehabt haben. 

Und Weihnachten bleiben wir definitiv beim Auto. Auch wenn ich bei Dunkelheit und ggf. Sauwetter echt nicht mehr gut fahren kann. Aber immer noch besser als sowas wie am Samstag.

Sonntag war der 2. Advent. Ich wurde um 10:15 Uhr von Schatz geweckt. Wenn er das nicht getan hätte, wer weiß, wie lange ich noch geschlafen hätte. Zum Frühstück gab es Brot und den letzten Rest von meinen aus den USA importierten Lucky Charms.
Und weil ich am Samstag ja überhaupt nicht zum Tee trinken gekommen war, hatte ich am Sonntag direkt 4 Beutel Adventskalender Tee zu vernichten :-D

Ich war den ganzen Tag müde und zu nichts zu gebrauchen. Außer mich im Bloggerland herumzutreiben, die Spülmaschine laufen zu lassen und zu duschen, habe ich nicht wirklich viel auf die Kette gekriegt.


Ich bin nicht zu alt für den Scheiß!
Ich bin nur zu alt für den Tag danach :-D 
 
Abends haben wir dann das Essen bestellt, was wir uns eigentlich am Samstagabend bestellen wollten. Ein Hoch auf den Lieferdienst.
Bekommen haben wir Indisch, von einem neuen Restaurant am Ende der Straße. Ich hatte Lamm Palak und Halwa zum Dessert. Sakriköstlich!
Furchtbar künstlich, furchtbar süß
Um 21:30 Uhr hieß es schon wieder Gute Nacht.
 
Montag war ich platt. Ich hatte wieder eine Nacht mit nur sehr wenig Schlaf. Dieses Mal hab ich aber keine Ahnung, was mich wach gehalten hat. Denn das Gedankenkarussell war es dieses Mal nicht.
Immerhin der Arbeitstag war recht entspannt. Chefe weilte noch bei seiner Perle und käme erst spät am Abend wieder. Da wäre ich aber schon längst wieder Zuhause.
Das Wetter war kalt und nass und somit blieb auch das Telefon einigermaßen ruhig. Seit Montag liefen auch Ansagen in der Straßenbahn und Textbänder an den Haltestellen, dass am Sonntag der große Fahrplanwechsel mit Änderung von zwei Linien stattfindet. Da muss ich mich noch schlau machen, wann und wie ich ab nächste Woche am besten zur Arbeit und zurück komme. Ich hoffe, meine Fahrzeit wird dadurch nicht noch länger. Die Taktung und Umsteigemöglichkeiten sind ja jetzt schon recht bescheiden, vor allem, wenn wieder irgendwas auch nur 1 Minute verspätet ist.
Auf dem Heimweg wollte ich noch schnell zwei Weihnachtskarten besorgen. Daraus wurde aber nichts, denn es war mal wieder eine fette Betriebsstörung und so gut wie nichts ging mehr. Ich stand Ewig in der Kälte und musste dann, als endlich mal was kam, trotzdem noch 15 Minuten den Rest laufen.
Endlich Zuhause, gab es Hähnchenschenkel mit Pommes und Salat. Zum Dessert haben wir Mini-Kalter-Hund probiert und fanden ihn super.
Dienstag war es trübe und grau, aber trocken. Es wird wieder kälter und mein selbstgehäkelter Schal leistet noch immer gute Dienste :-)
Im Büro ist nicht viel passiert. Es geht auf das Jahresende zu. Einzig nervig, dass Herr G schon wieder krankgeschrieben ist. Dieses Mal nicht wegen Rotz sondern wegen Knie. Und das bis Weihnachten. Der Kollege W und Chefe sind schwer begeistert. Nicht. Aber ist nun mal so. 
Nach der Arbeit wollte ich nur schnell nach Hause und vorher noch etwas Geschenkpapier und die zwei Weihnachtskarten kaufen, was am Montag ja nicht geklappt hat. Dieses Mal lief sogar alles reibungslos ab :-)
Zuhause angekommen war ich zwar durchgefroren, aber ich hatte alles bekommen und zum Abendessen habe ich uns Paprikatopf mit Kartoffelpü gemacht.
Dieses Mal mit fertigem Püree, denn da war noch ein Beutel übrig, der weg sollte :-)

Mittwoch nochmal etwas kälter und immer noch trübe. Aber weiterhin trocken. Herr W hatte auch ohne Hilfe gut zu tun.
Der Arbeitstag lief völlig unspektakulär ab und ich war froh, als ich pünktlich abhauen konnte und auch mit der Bahn alles reibungslos lief.
Denn um 17:30 Uhr hatten wir unsere Mieterversammlung. Da sollten die anstehenden Bauarbeiten "im laufenden Betrieb" besprochen werden. Das Ganze dauerte fast 2 Stunden - hauptsächlich, weil der Ökoterrorist aus dem Nachbarhaus auf Krawall gebürstet war und sogar die professionellen Köpfe auf dem Podium dermaßen reizte, dass die Gift zurück spritzten. Sowas hab ich selten erlebt. 

Fakt ist: Im Mai werden (in unserem Haus) in allen Räumen - außer im Bad und im Wohnzimmer - die Außenwände geöffnet um neue Heizkörper und Steigleitungen anzubringen. Die neuen Steigleitungen werden AUFPUTZ verlegt und mit Rigips verschalt. Bedeutet, die eine Wand wird an der Stelle dann bis zu 15 cm (!) dicker! Ob dann noch alle Möbel wieder an Ort und Stelle passen?! Keiner weiß es. Vermieter und Bauleitung sehen das ganze sehr gelassen - klar. Die wohnen da ja auch nicht selbst :-/ 
 
Geplant war außerdem, dass der Bautrupp eine Woche (!) vorher eine Begehung macht, um zu besprechen, was alles weggeräumt werden muss. Witzig, wie soll man denn als Vollzeit arbeitender Mensch mal eben noch nach der Arbeit die halbe Wohnung UND den Keller in den paar Tagen um- und notfalls ausräumen?! Wir konnten die Begehung auf 2 Wochen vor Arbeitsbeginn raushandeln. Trotzdem sehr sportlich. Die Arbeiten werden 2 Wochen dauern - also, in unseren Wohnungen. Den Baulärm werden wir aber 6-8 Wochen aushalten müssen (aus den Nachbarwohnungen ja auch noch).

Falls wir den Keller ausräumen müssen, wird sowohl ein Lager- als auch ein Sperrmüllcontainer zur Verfügung gestellt. Blöderweise verwaltet ausgerechnet besagter Ökoterrorist die Schlüssel für den Lagercontainer :-( Der Typ hat sich nach dem Gekeife mit dem Bauleiter wohl auch als Messie erwiesen. Zitat Bauleiter: "Das bei Ihnen alles schief lief ist ja kein Wunder. In Ihrem Keller war so viel Zeug drin, wie in drei Kellern Ihrer Nachbarn zusammen. Da war ja kaum ein Pfad zum Durchlaufen!".
Die Arbeiten werden in den zwei Wochen von 7 bis 18 Uhr stattfinden. An sechs Tagen pro Woche. Keine Ruhe, keine Privatsphäre am Tag. Der Bautrupp braucht unbegrenzten Zugang zur Wohnung. Bedeutet, wir müssen entweder abwechsend jeder ne Woche Urlaub nehmen und uns dem Lärm aussetzen oder dem Bautrupp einen Wohnungsschlüssel zur Verfügung stellen, so dass die rein und raus können wie sie wollen. Heißt aber auch, dass wir keine Kontrolle darüber haben, wer wann wo rumschleicht und wie lange die Wohnungstür unter Umständen einfach aufbleibt und theoretisch jeder Zugang zu unserer Wohnung hat. Das macht mir etwas Bauchschmerzen. In unseren Räumen sollen Staubschutzwände aufgestellt werden. Aber Lärm und Dreck haben wir dennoch. Und wie gesagt, ob nach Abschluss der Arbeiten alles wieder dahin passt, wo es vorher war?... Wir haben gerade für 10.000 EUR die Küche renoviert. Und wenn es blöd läuft, passt am Ende nicht alles wieder so hin wie es war. Ich könnte heulen. Und Vermieter und Bauleitung tun diese Befürchtungen - nicht nur von uns, sondern auch von anderen Mietern die ein ähnliches Problem haben - mit einem blöden Grinsen und einem "Das passt alles schon, machen Sie sich doch keine Gedanken!" ab.
Zum Abendessen gab es daher an diesem Abend nur ganz schnell Basmatireis mit einer TK Soße und dem am Vorabend bereits gekochten Schoko-Nougat-Pudding.
Denn hier wollte ich den letzten Rest Nougat aus der geretteten Box von vor ein paar Monaten wegmachen. Schmeckte mega lecker!

Donnerstag war von der angekündigten Sonne mal wieder keine Spur zu sehen. Trübe und grau ging es weiter. Und schon wieder ein paar Grad kälter als am Vortag.
In der Nacht habe ich nicht gut geschlafen. Sicher, bis Mai ist noch was hin, aber diese angekündigten Baumaßnahmen belasten mich dennoch.
Zumindest im Büro lief alles problemlos. Ich konnte noch ein paar Rechnungen schreiben, die Kunden waren alle nett und kein Nörgler dabei.
Den Heimweg trat ich ein letztes Mal diese Woche mit der Bahn an. Denn am Freitag müsste ich noch ein paar frische Kleinigkeiten einkaufen und würde das Auto nehmen.
Zum Abendessen gab es Kartoffeln mit Paprikaquark. Auch hier habe ich das Keltenöl aus Bayern getestet und war vom Geschmack her schwer begeistert. Nach Weihnachten werde ich da sicher nochmal Nachschub bestellen :-D

Weil der Mann mal wieder die wichtigen Dinge aus dem Blick verloren hatte und ich nach dem duschen auch noch die Spülmaschine ausräumen, Wäsche abhängen und ein paar spülmaschinen-ungeeignete Teile abwaschen musste, wurde es mit Abendessen wieder ziemlich spät :-/

Freitag hatte ich die halbe Nacht geschlafen wie ein Stein. Die andere Hälfte war unruhig, weil mein Körper beschloss, dass das eingelagerte Wasser von der kürzlich beendeten Erdbeerwoche, nun wohl doch wieder weg könnte. 
Es war bitterkalt am Freitag, aber sonnig. Das erste Mal diese Woche, dass ich blauen Himmel sah. Leider nur vom schattigen Nordbüro aus. Als ich Feierabend hatte, war die Sonne schon wieder hinter den hohen Häusern verschwunden :-(
Da ich am Freitag noch einkaufen musste, war ich mit dem Auto unterwegs. Und obwohl ich mordsfrüh los bin, habe ich gerade so noch den allerletzten Parkplatz in der Straße bekommen. Total verrückt!
Im Büro passierte so wenig, dass Chefe am Nachmittag anfing, seine Wohnung zu putzen und mich ne gute halbe Stunde früher nach Hause schickte. 

Der Einkauf ging auch flott und Zuhause angekommen, stand schon das Paket mit den geretteten Weihnachts-Leckerlis in der Küche.
Zum Abendessen gab es Entrecôte mit Gemüse. Das Gemüse war TK und ich hab es mit einem Klecks Trüffelbutter verfeinert.
Auf der Waage war ich auch. Immerhin 300 g weniger und wieder 103,2 kg. Nach der vielen Rennerei zum Kachelzimmer hatte ich mir mehr erhofft. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Und am Wochenende? Pause, soweit es irgendwie möglich ist. Ich fühle mich immer noch total ausgebrannt und wünschte, ich könnte 3-4 Monate einfach Winterschlaf machen.






Die KW 50 in kurz:
Samstag: 3.273/1.800 kcal, 7.855 Schritte
Sonntag: 3.353/1.800 kcal, 2.247 Schritte
Montag: 2.563/1.800 kcal, 5.633 Schritte
Dienstag: 2.375/1.800 kcal, 6.415 Schritte
Mittwoch: 2.851/1.800 kcal, 6.952 Schritte
Donnerstag: 2.145/1.800 kcal, 5.743 Schritte
Freitag: 2.907/1.800 kcal, 4.680 Schritte

Abnahme: -300 g

Sonntag, 8. Dezember 2024

Adventskalender Wichteln 2024 #1

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Ich wünsche euch einen wunderschönen 2. Adventssonntag und sage: Herzlich Willkommen zum
Adventskalender-Wichteln 2024!

Diese tolle Aktion hatten wir im letzten Jahr erstmalig und waren beide so begeistert, dass wir das in diesem Jahr wiederholen wollten.
 
Wie schon im letzten Jahr, habe ich für Heidi einen Adventskalender zusammengestellt und sie einen für mich. Mitte November gingen beide Kalender auf die Reise, um püntklich zum 1. Dezember bereit zu sein. 
 
Am Samstag vor dem 1. Dezember, der dieses Jahr auch gleich der 1. Advent war, habe ich Heidis Kalender ausgepackt und konnte es kaum erwarten, am folgenden Tag das erste "Türchen" zu öffnen.
Daher jetzt, ohne großes Gerede, die Türchen Nr. 1-8 :-D Das erste Türchen ließ sich schon am Klang und an der Form als eine Art Keksdose erkennen. Ja, richtig geraten. Aber was für eine. Die Grinch-Dose gefällt mir mega gut.
Gefüllt war sie allerdings nicht mit klassichen Plätzchen - da habe ich dieses Jahr das erste Mal seit 10 Jahren tatsächlich keine einzigen selbst gebacken, einfach weil ich es nicht geschafft habe, weil immer ein anderer Mist war. Inhalt der Dose waren Mini-Kalter Hund (auf den ich schon mega neugierig bin), eine Kerze, ein Kühlschrankmagnet und Plätzchen-Ausstecher, die etwas an Butterkekse erinnerten :-)
Türchen Nr. 2 kam mit Transportschäden an. Im ersten Moment dachte ich: Wie blöd. Der schöne Rahmen. Dann erkannte ich schnell: Macht nix! Ist alles aus Schokolade und daher trotz Bruch essbar :-D Mega Idee! Dazu ein Amethyst Armband.
Türchen Nr. 3 enthielt Nachschub für meinen Teeschrank, der in den letzten Wochen erschreckend leer geworden war. Perfektes Timing! Und eine Cranberry-Duftkerze. Die haben wir auch direkt in "Betrieb" genommen. Uns gefällt der Duft sehr gut.
Türchen Nr. 4 fühlte sich auf einer Seite weich, auf der anderen hart an. Klar! Denn der Inhalt war eine Tüte Saft-Goldbären (die mag ich voll gerne) und ein richtig schönes Notizbuch.
Türchen Nr. 5 kam am Ende "größer raus" als gedacht. Denn in dem schmalen Päckchen versteckte sich tatsächlich eine große Kissenhülle mit dem Motiv eines Highland Rindes. Ich LIEBE es! Als absoluter Kuh-Fan finde ich Highland Rinder richtig niedlich und freue mich daher mega über diese tolle Überraschung. Dazu gab es noch magnetische Lesezeichen. Da ich gerne mal welche verliere und verlege, finde ich die überaus praktisch :-)
Türchen Nr. 6. Nikolaustag = Spaßwichtel-Tag :-D Ein riesiges Ding mit unbekanntem Inhalt. Das Auspacken war extrem spannend, zumal wir an diesem einen Tag ja auch ein spezielles Thema hatten. Zum Vorschein kamen nicht nur der obligatorische Schoko-Nikolaus, sondern auch ein kleines Kissen in Pillenform, Minion-Bananen-Limo (ich schmeiß mich weg!) und Mikrowellen Popcorn (was ich ewig nicht mehr gemacht habe).
Außerdem eine ulkige Schlafmaske (die direkt in meinen Koffer einziehen wird), ein Entspannungsbad, Erdbeergeschmack-Trinkhalme für Milch (schon oft gesehen, noch nie getestet), ein schöner Stein und - ich kann nicht mehr! - Mopp-Schuhe!!! Ich hoffe, der Mann passt mit seinen Quadratlatschen hinein. Denn der ist ja immer noch bis Weihnachten krankgeschrieben. Da kann er mal etwas durch die Bude rutschen ;-)
 
Und ehrlich plagte mich an diesem Tag das schlechte Gewissen. Denn ich hatte zwar auch was witziges zum Spaß-Wichteln ausgesucht, aber nicht in den MENGEN :-(
Türchen Nr. 7 enthielt was für mich ganz Unbekanntes. Nämlich eine Art Seifenmühle. Kannte ich bisher noch nicht. Klingt aber sehr interessant. Soll sehr ergiebig sein und ist nachfüllbar. Das testen wir gerne :-)
Und schon sind wir schon am 2. Adventssonntag und beim letzten Türchen für heute angekommen. In Türchen Nr. 8 befand sich ein Buch. Nicht irgendeines. Eines von meinem Wunschzettel :-) Dazu ein Anhänger in Tannenbaum-Form, sind aber aufgestapelte Bücher mit ner Kaffee- oder Teetasse obendrauf. Perfekt ausgesucht :-D
Ist euch auf dem ersten Bild das kleine Detail aufgefallen? Ich hab es extra markiert. Ein weiteres Lesezeichen in Form einer umgekippten Kaffeetasse. Gott bewahre, dass das tatsächlich mit einem gliebten Buch passiert. Aber als Lesezeichen ein absoluter Hingucker!
Liebe Heidi, ich bin - wie schon im letzten Jahr - total begeistert und habe mich bisher über jedes einzelne Türchen mega gefreut. Ich kann es kaum abwarten, die nächsten 7 zu öffnen :-) 

Was Heidi aus meinem Adventskalender auspacken durfte, könnt ihr HIER nachlesen ;-) Schaut gerne auch bei ihr vorbei.

Unseren nächsten Post mit den nächsten sieben Türchen, gibt es am 3. Advent.