Samstag, 18. Juli 2026

Wunschgewicht: KW 29 - 2026

[Dieser Beitrag kann indirekt Werbung ohne Auftrag enthalten, durch Markennennung, Ortsnennung oder Verlinkung]


 
 
Samstag wollte ich ausschlafen, war aber wegen "is' nich'" schon wieder um 7 Uhr wach. Nach dem Frühstück musste ich (leider) auf den MBW warten, damit wir das alte Auto aus- und das neue Auto einräumen konnten. Er hatte ja auch noch Kram im alten Auto. Außerdem war es ja offiziell seins und da kann er gefälligst mithelfen ;-)
 
Weil er mal wieder nicht so richtig in den Quark kam - anderer Mist war ihm halt wichtiger (wie immer) - war es schon fast 11 Uhr, als wir an der Garage ankamen... und übelst warm. Tja, und dann sprang das alte Auto nicht mehr an...
 
Der Plan, es direkt zum Schrottplatz zu fahren (die hatten bis 13 Uhr auf), war damit hinfällig. Anruf beim Schrottplatz wegen Abholung ergab aber, dass wir lieber erst beim ADAC anfragen sollten. Denn da hätten wir sehr wahrscheinlich kostenloses Abschleppen zum Schrottplatz in der Mitgliedschaft. Der Schrottplatz selbst holt nur gegen Gebühr ab. Also wollten wir das so machen, wie die sehr nette Dame am Telefon vorgeschlagen hatte.
 
Um das Auto auszuräumen, musste es aber aus der (sehr engen) Garage. Raus war gar kein Problem. Der MBW schob, ich lenkte - gar nicht so leicht, ohne die Servolenkung, die ohne laufenden Motor nicht funktionierte :-/ Aber zumindest konnten wir die Autos aus- und umräumen. So war das neue Vehikel zumindest für den Einkauf gerüstet und das alte für den Schrottplatz.
 
Was da alles zum Vorschein kam, was der MBW vor 18 Jahren alles unbedingt im Auto haben musste und was seither ungenutzt einfach vor sich hin gealtert ist. Unglaublich! So viel "Müll"! Und der wurde fast zwei Jahrzehnte einfach durch die Gegend kutschiert :-/ Was bin ich froh, dass das neue Auto kleiner ist und ich entscheiden darf, was umzieht. Es kam nur ein Bruchteil wieder hinein und nur das, was nötig bzw. auch vorgeschrieben ist: Warnwesten, Verbandskasten, Warndreieck, Starterkabel, ein Abschleppseil und die kleinen Alcotest-Blasröhrchen, die man in Frankreich braucht, falls es über die Grenze geht.

Neu und Alt das erste und letzte Mal nebeneinander
Wir haben noch ein Bild von den beiden Autos gemacht. Das hätte ich eh, aber der MBW hat es unabhängig davon auch gewünscht. So kam auch das erste gemeinsame Foto seit der Trennung zustande. Wird so schnell auch nicht wieder vorkommen. Wir sind zwar (im Alltag) freundschaftlich gut miteinander, aber wirklich was unternehmen zusammen tun wir ja nicht mehr. Und von meiner Seite ist das auch gut so.
 
Aber das alte Auto war halt "unser" und es hat uns die komplette Beziehung hindurch (und ein bisschen darüber hinaus) treu gedient. Ich hab viele schöne Erinnerungen mit dem alten Methusalem. Er hat uns auf der Rundreise durch Deutschland begleitet, uns in die Schweiz, nach Frankreich und nach Österreich gefahren, ins Allgäu und an die Nordsee. 
 
Tja, und dann meinte der MBW mitten in der Arbeit, er bekäme das Auto aber alleine nicht über die Kante von der Garge (wo das Tor unten anschlägt) wieder in selbige hinein geschoben. Also ließ er mich einfach stehen und latschte zum Balkan-Nachbarn, um um Hilfe zu bitten. Hallo?!

Mir - viel zu heiß - machte inzwischen, von der recht schweren Arbeit in der Mittagshitze und ohne Schatten, der Kreislauf zu schaffen. Daher war ich leicht genervt, dass der MBW mich einfach stehen ließ. Ich hab derweil weiter geräumt. Denn ich wollte schnellstmöglich fertig werden. Mir reichte es nämlich schon wieder.
 
Als er mit dem Balkan-Nachbarn im Schlepptau wieder aufkreuzte, war ich soweit fertig. Auch mit den Nerven. Der Nachbar - typisch Ost-Europäer - meinte dann, er würde da jemanden kennen, der würde das Auto noch für 200 EUR nehmen. Wir haben ihm dann gesagt, dass es total hinüber ist und er meinte: "Das macht nichts! Der nimmt das trotzdem." Ich war total überrumpelt.
 
Mit so "komischen Händlern" hab ich noch nie was am Hut gehabt. Ich hatte keine Ahnung wie sowas abläuft und war daher ziemlich "nervös" als der MBW (ist ja schließlich sein Auto) spontan zusagte. Promt wurde der besagte Händler angerufen und ein Treffen für 18 Uhr ausgemacht. Ich persönlich wäre definitiv den "sicheren" Weg über den Schrottplatz gegangen, der für 20 EUR die alten Winterreifen mit entsorgt hätte, sonst keine Kosten berechnet und das alte Auto sogar gratis für uns abgemeldet hätte. Gerade auch bei der Hitze und dem Schlafmangel war mir so eine spontane "Bürokratie-Aktion" einfach auch etwas zu viel, so völlig unvorbereitet.
 
Die Herren schoben das Auto (mit mir am Steuer) dann wieder in die Garage, damit es bis zum Abend aus dem Weg wäre. Anschließend bin ich erstmal einkaufen gefahren. Das erste Mal mit dem neuen Auto. An den kleineren Kofferraum muss ich mich gewöhnen. Aber da ich weder Haustiere noch Kinder habe, konnte ich einen Teil des Einkaufs super auf dem Rücksitz parken. Perfekt :-) Es kam nämlich nach 3 Wochen quasi ohne Auto doch so einiges zusammen, was fehlte und nachgekauft werden musste. Ich denke, ich werde mir für diese Gelegenheiten, noch eine Decke für die Rückbank besorgen. Kisten und Körbe stehen gelegentlich mal auf dem Boden. So wird der Rücksitz nicht dreckig und die Decke kann man zwischendruch mal waschen :-)
 
Wieder Zuhause habe ich mich daran gemacht, etwas zu recherchieren, wie der Verkauf eines quasi Schrott-Autos über so komische Händler abläuft. Ich hatte ja keine Ahnung und der MBW kümmert sich um sowas ja auch nicht. Immer schön zusagen und trotz selbst keine Ahnung, einfach mal machen. Sowas kann ich ja gar nicht. Ich bin gern informiert und vorbereitet! Auch, damit ich nicht über den Tisch gezogen werde - wie es dem MBW schon öfters passiert ist. So eine Situation in Kombination mit der Hitze machte mich zu allem anderen auch noch reichlich unleidlich.
 
Am Ende hab ich dann aber gedacht: Nicht mein Problem! Das Auto läuft nicht auf meinen Namen und wenn da was nachkommt, muss er sich halt drum kümmern. Ein tolles Gefühl.
 
Statt mir also weiter Gedanken zu machen, habe ich in Ruhe meine Stuttgart-Fotos für den Post für's Mädelswochenende vorbereitet, der am Mittwoch online ging.
 
Als es Abend wurde, sind wir wieder zur Garage. Obwohl nicht mein Problem, wollte ich doch gerne dabei sein. Erfahrung sammeln. Frau lernt ja schließlich nie aus. Der Nachbar kam mit seinem Kumpel (dem Händler) dann auch sehr pünktlich. Der Händler hat sich dann das Auto ganz genau angesehen, Fragen gestellt und meinte, dass er nicht anspringt, liegt nicht an der kaputten Sonde, sondern an der Batterie. Was ich nicht wusste: Wenn die Sonde kaputt ist, sendet die auch bei abgestelltem Fahrzeug weiter Fehler an die Steuerung und das leert die Batterie recht schnell. 
Eine neue Batterie (hatte der Mann dabei) wurde für die Überführung fix eingebaut. Und dann wurde es doch noch kurz "mein Problem". Denn jemand musste das alte Auto ja zum Händler bringen und der MBW darf nicht fahren. Ich bin also dem Nachbarn bis zum Stadtteil St. Georgen hinterher gefahren. Beim Händler habe ich einen Kaufvertrag unterschrieben, 200 EUR in bar kassiert und die für die Abmeldung nicht mehr benötigten Papiere direkt dort gelassen. Die alten Kennzeichen und den Fahrzeugschein musste ich erstmal wieder mitnehmen, denn die braucht der MBW zum Auto abmelden. Da hatte ich ihm (zum Glück) schon für Donnerstag einen Termin gemacht. Das muss er noch machen (damit die Gebühren an ihm hängen bleiben und nicht auch noch am Händler). Die Unterlagen und den Fahrzeugschein sollen wir dann beim Nachbarn einfach in den Briefkasten werfen, er will die dann an seinen Händler-Kumpel weiterleiten.
 
Der Balkan-Nachbar hat mich dann auch wieder mit nach Hause genommen. Wir haben uns echt nett unterhalten. Seine Freundin ist die Dame, die mit ihrer Tochter direkt über mir wohnt. Er wohnt gegenüber im Haus. Wir können uns vom Balkon aus zuwinken. Außdem hab ich bestätigt bekommen, dass ich nicht bekloppt bin, weil ich mal meinte, ihn in der Straßenbahn gesehen zu haben. Er hat tatsächlich vor etwas über einem Jahr zum Straßenbahnfahrer umgeschult :-) Außerdem hat er erzählt, dass es sehr gut möglich ist, das die nervige Baustelle vorm Haus schon im September fertig werden könnte. Das wäre ein echter Lichtblick :-)
 
Wenn das mit der Abmeldung jetzt genauso reibungslos läuft, wie das Ummelden des neuen Autos, dann können wir echt zufrieden sein, dass es tatsächlich noch 200 EUR für das alte Auto gab, statt dass uns die Entsorgung 20 EUR gekostet hätte. Wir sind es schneller los geworden, weil wir nicht extra noch das Abschleppen organisieren mussten. Und den Erlös haben wir - wie alles beim alten Auto - auch geteilt. Mit 100 EUR mehr auf dem Konto, habe ich jetzt zumindest die Kosten vom Ummelden des neuen wieder drin :-) Trotzdem hätte ich es grundsätzlich lieber über den Schrottplatz laufen lassen, denn 20 EUR sind nicht die Welt und der Termin beim Amt und die Kosten für's Abmelden wäre auch nicht nötig gewesen.
Weil ich wegen der Überführung aber nun erst um 19:30 Uhr wieder Zuhause war und inzwischen richtig Hunger hatte, habe ich nur schnell fertige, frische Reibekuchen in den Ofen gekloppt. Dazu Räucherlachs und Sour Cream. Keine Lust mehr und völlig fertig. 
 
Sonntag hatte ich besser geschlafen als in der Nacht zuvor. Dank meines neuen Ventilators. Denn leider wird es schon wieder (zu) warm in meinem Zimmer :-( Aber von lange schlafen war wieder keine Spur. Ich war um 7 Uhr wach. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie sehr ich mich jetzt schon auf den Herbst freue! Dieser hitzebedingte Schlafmangel macht mich einfach nur fertig.
Zum Frühstück gab es die zweite Sorte "Bohnen-Aufstrich" auf Toast. Dieses Mal die Geschmacksrichtung Brownie. Bei richtigem Gebäck muss ich sagen, habe ich lieber Zimtschnecke als Brownie. Bei dem Aufstrich hat mir Brownie besser geschmeckt als Zimtschnecke :-D Auch die Konsistenz (direkt aus dem Kühlschrank) war angenehmer im Mund.
Und weil ich von einer Scheibe Toast nicht satt werde, gab es noch meine Reste-Schlotze hinterher. Die Haferflocken sind jetzt endlich alle. Ein paar Gramm Chiasamen und ein Löffel Erdnussmus sind aber immer noch übrig.
 
Ich hab den Vormittag genutzt, meinen Stuttgart-Post vorzubereiten, damit er am Mittwoch online gehen konnte. Außerdem habe ich noch einen Häkel-Post fertig gemacht. Ein weiterer Häkel-Post hängt in der Warteschleife. Da fehlen mir nämlich noch 2 Fotos, bevor der auch online gehen kann. Der Wander-Blog liegt wieder brach wegen Hitze.
 
Am frühen Nachmittag habe ich Pellkartoffeln produziert, weil ich am Montag Kartoffelsalat essen wollte. Später habe ich den Melonen-Feta-Salat für's Abendessen vorbereitet.
Zum Salat habe ich TK Fleischbällchen mit Chili-Cheese-Füllung in den Ofen gehauen. Schmeckte super zusammen. Aber bei 37 Grad im Schatten mochte ich so gar nicht vor die Tür. Reichte schon, dass ich am Montag und Dienstag zur Arbeit in die Hitze raus müsste. Angeblich soll es ab Mittwoch/Donnerstag wieder erträglichere um die 30 Grad geben. Ich war gespannt.
 
Montag hatte ich eine recht schlaflose Nacht hinter mir. Denn in der Nacht war es recht stürmisch. Blöderweise war der Wind fast durchgängig warm und gegen 2 Uhr musste ich tatsächlich die Fenster schließen, weil in der Wohnung alles um- und weggeweht wurde. Sowas find ich ja voll ätzend. Zumal ich so nicht die Bude runter kühlen konnte und am Morgen immernoch herrliche 27 Grad im Zimmer hatte :-(

Ich bin mit dem Auto zur Arbeit gefahren und hab den letzten Parkplatz am Seitenstreifen ergattert, wo bis kurz vor Mittag Schatten ist und dann ab ca. 14:30 Uhr schon wieder anfängt, Schatten hinzuwandern. Weil ich wegen Parkplatz-Problematik mordsfrüh am Büro war, hab ich die Zeit genutzt, meinen neuen Mitfahrer ins Auto einzuziehen.
 Leider war die Kreuzung am Büro nicht - wie angekündigt - wieder befahrbar (zumindest noch nicht am Morgen). Daher musste ich nochmal die Umleitung durch die viel zu schmale, einspurige Straße nehmen. Zum Glück war am Montag so früh noch nicht so viel los und ich kam besser durch als letzte Woche.

Der Arbeitstag war, wegen Schlafmangel und Hitze, anstrengend und viel zu lang für meinen Geschmack. Chefe hatte eigentlich am Montag nicht da sein wollen, war aber dann doch da, weil er über's Wochenende nicht zum Klettern fahren konnte. Er hatte ja am Freitag schon voll miese Laune, weil er dem Kollegen beim Montieren helfen musste und sich dann kurz vor Schluss einen fetten Splitter in den Finger gerammt hat. Stundenlanges rumprokeln hat das Teil aber auch nicht zu Tage befördert und mit entzündeten Flossen kann man halt nicht klettern. 
 
In der Pause am See wurde ich das erste Mal dieses Jahr von einer Wespe behelligt. Die fand meinen Apfel nämlich super gut und war tatsächlich sehr genervt, als der plötzlich aufgegessen war. Der Streifi surrte dann die ganze Zeit um meine Finger und hat mich sogar einmal gebissen. Zwickt ziemlich. Ist aber deutlich besser, als gestochen zu werden. Scheinbar muss ich mein Mittagessen ab jetzt wieder teilen.
Ich war heilfroh, als Feierabend war und ich endlich nach Hause konnte. Weil ich am Sonntag in der Küche schon fleißig war, ging das Abendessen super schnell. Denn der fertige Kartoffelsalat parkte ja bereits im Kühlschrank. So musste ich nur kurz die Bratwürstchen in die Pfanne hauen und das Essen war fertig.
Abends bin ich zeitig ins Bett. Ich war fertig mit der Welt.
 
Dienstag hatte ich relativ gut geschlafen. Aber auch nur, weil bis ca. 2 Uhr nachts der Ventilator lief. Die Natur und mein Wecker hatten sich wohl abgesprochen, denn mit meinem Wecker ging auch das Getöse am Himmel los. Gewitter zum Frühstück! :-D
Ich hab sämtliche Fenster auf gelassen und gehofft, etwas kühle Luft abzugreifen, bevor ich los musste. Leider war der Spuk viel zu schnell vorbei. Und der heftige, aber kurze Regen hat der verbrannten Natur wohl auch wieder nichts gebracht. Als ich am Büro ankam, stieg Wasserdampf von der Straße auf. Ich hoffte, es würde nicht allzu schwül werden.
 
Der Arbeitstag war lang und anstrengend. Vor allem weil der MBW (krankgeschrieben) gefühlt alle 60 Minuten eine Textnachricht mit dummen Fragen schickte. Wie kann es sein, das Mann sich nach fast 20 Jahren in seiner eigenen Wohnung nicht auskennt? Ich kapiere es einfach nicht. Ich hab gegen Mittag den Chat für den Rest des Tages sicherheitshalber Stumm geschaltet. Ich hab schließlich wichtigeres zu tun.
 
In der Pause war die Wespe wieder da. Zuerst umkreiste sie mein Pausenbrot. Das fand sie aber total uninteressant. Aber als der Apfel rausgeholt wurde, wurde ich den Streifi wieder nicht mehr los. Außerdem krabbelte auch noch eine schwer verletzte Hirschkäferdame vor meinen Füßen herum. Die hatte wohl einen Vogelangriff nur knapp überstanden.
Auf dem Heimweg hab ich mich bei einem Herrn entschuldigt, dem ich in der Bahn beim Aussteigen auf den Fuß getreten war. Nachher, an der Haltestelle stehend, hab ich dann gedacht: Eigentlich bist du blöd! Wieso hab ich mich entschuldigt? Wenn der "alte weiße Mann" gescheit da gesessen hätte und nicht "extra" breitbeinig, dann hätte auch sein Bein/Fuß nicht im schmalen Gang gestanden und ich wäre ihm gar nicht erst draufgetreten :-/ Ist ja nicht so, als hätte er (alleine im 4-er) nicht genug Platz gehabt. Stichwort: Manspreading!
 
Keine Sorge: die "Dämlichkeiten", die den 2. Sitzplatz mit ihrer Tasche blockieren (She-Bagging) oder sich so schräg hinsetzen, dass auf dem 2. Sitz kein Platz mehr ist, sind genauso nervig im ÖPNV ;-) Aber denen tritt man zumindest nicht auf die Füße. Ist es so schwer, sich respektvoll und "vernünftig" zu verhalten heutzutage? ÖPNV ist Öffentlich und für alle. Wenn man keinen Bock auf Menschen neben sich hat, dann fährt man gefälligst Fahrrad, Auto oder geht zu Fuß :-/
 
Zum Abendessen habe ich Reste verwertet. Eine zu viel gelieferte Packung Reis aus einer Kochbox mit einem Rest der mega leckeren Tomaten-Kokos-Soße aus einer anderen Kochbox (hatte ich mal eingefroren). Dazu sollte es ein paar Spare Ribs geben. Lecker! Dumm nur, dass keine Spare Ribs im Tiefkühler waren. Ich kann das nur auf Hirnschmelze schieben. Denn normalerweise, wenn ich was aus dem TK-Fach aufschreibe, ist es auch noch zur Verarbeitung vorhanden. Dieses Mal allerdings nicht :-( Was tun? Ich hab einfach die Schweine-Nackensteaks, die es am Mittwoch geben sollte, in die Pfanne gehauen. Ging auch. Aber nun musste ich am Mittwoch nach der Arbeit noch Ersatz für die Steaks besorgen :-/
Außerdem habe ich für mein Auto am Dienstag eine kleine Fleecedecke für die Rückbank bestellt. In einem schicken hellgrün (nannte sich "lemon", also Limette). Das müsste super zum Beige des Autos passen. Dann können künftig Kisten, Körbe und Gepäckstücke, die im Kofferraum keinen Platz finden, die Rückbank nicht einschmuddeln :-) Und ein kleiner Farbklecks ist auch immer nett :-D

Außerdem habe ich erfahren, dass meine Oma bereits aus dem Krankenhaus wieder Zuhause ist. Sie wollten sie noch für ein paar weitere Tests und Untersuchungen dort behalten. Aber meine Oma hat sich selbst entlassen :-/ Ob das so gut ist?

Der Hammer war ja, das meine Mutter sich darüber TOTAL aufgeregt hat. Dabei ist sie selbst keinen Deut besser! Sie hat das ja zuletzt ganz genauso gemacht. Dass sie nur im KH war, weil sie fast hopps gegangen wäre, war da plötzlich total egal. Absolut keine Selbstreflektion vorhanden :-( Ich hoffe, ich werde nicht auch mal so. Scheint in der Familie zu liegen.
 
Mittwoch war es morgens schon wieder 25 Grad draußen. Und schwül. In meinem Zimmer habe ich inzwischen wieder knapp 28 Grad. Aber klar, wenn es nachts nicht abkühlt, kann man die Fenster auflassen, bis man tot umfällt. Da passiert dann einfach nichts :-/ Während es am Dienstag nach dem Regen komischerweise nicht schwül wurde, kam es mir am Mittwoch vor, als würde ich nur vom atmen Schweißausbrüche bekommen. Ätzend!
Der ominöse Insektenstich...war am nächsten Tag noch schlimmer
Zu allem Überfluss hat mich am Morgen in der Stadtmitte beim Umsteigen irgendein Vieh gestochen. Ich merkte den recht schmerzhaften Stich und hab instinktiv direkt nach geschlagen. Für eine Mücke war es zu groß. Für eine Bremse aber zu klein. Außerdem habe ich noch nie eine Pferdebremse in der Freiburger Innenstadt gesehen. Ich habe also absolut keine Ahnung, was mich da gestochen hat. Aber bis zum Mittag war die Einstichstelle stark gerötet und die Quaddel dreimal so groß wie die üblichen Mückenstiche. Zum Glück hat sie nicht auch noch gejuckt.
Die einzig schöne Begegnung war die wunderhübsche Gottesanbeterin, die am Haus hinter der SEV-Bushaltestelle saß. So ein Prachtstück habe ich schon lange nicht mehr gesehen.
Der Arbeitstag ging zum Glück vollgepackt (und leider auch sehr stressig) recht zügig über die Bühne. Ich war froh, als ich heim konnte.
 
In der Pause konnte ich leider nicht an den See, denn ich hatte einen Techniker im Haus, von dem ich nicht wusste, wann er mit seiner Arbeit fertig würde. Außerdem war außer mir auch keiner da. Im Nachhinein war das wohl auch ganz gut so. Denn der Heimweg war die Hölle. Dabei war es gar nicht sooo warm. Nur rund 28 Grad. Aber mit fast 70 % Luftfeuchtigkeit war es wie im Tropenwald. Und ausgerechnet an dem Tag musste ich nach der Arbeit noch Besorgungen machen :-(

Unterwegs ein kurzer Zwischenstopp in der Drogerie und beim Metzger. In der Drogerie war die Hölle los, aber bis auf eine Sorte Tee habe ich alles bekommen was fehlte. Beim Metzger war ich auch schnell fertig und wieder draußen. Bei der Bank war ich auch noch, um den Dauerauftrag für meine Schulden-Rückzahlung (neues Auto) einzurichten. Im Juli 2028 bin ich Schuldenfrei. Danach kann ich dann meinen eigenen Notgroschen auch wieder aufstocken. Bis dahin muss leider das WG-Leben noch fortgeführt werden (da keine Rücklagen mehr für Umzug aktuell) und ich wieder sparsam leben. Aber das krieg ich jetzt auch noch hin. Und danach ging es ab nach Hause.
 
Dachte ich zumindest. Denn: Betriebsstörung! Auf der Anzeige stand fast 10 Minuten lang, Abfahrt wäre in 3 Minuten. Die Bahn, die dann irgendwann kam war bis zum Bersten gefüllt. Da hätten mich keine 10 Pferde hinein bekommen. Ich bin also zurück zur anderen Haltestelle und wollte hinten herum fahren. Leider wäre da die nächste Bahn auch erst in 15 Minuten gekommen (eigentlich ist dort 10-Minuten-Takt) und die nächste Bahn vorne rum war schon in Sichtweite - und fast leer! Also bin ich da rein... was sich im Nachhinein als großer Fehler entpuppte.
 
Wir kamen bis eine Haltestelle vorm "Zwischenziel" (der neuen, baustellenbedingten Endhaltestelle). Da wurden wir dann alle rausgeworfen. Wegen der massiven Verspätung und des mega Rückstaus aus der Baustelle, musste das Fahrzeug wenden und direkt wieder zurück fahren, um den Takt wieder einigermaßen herstellen zu können. Wir sollten die nächste Bahn nehmen. Sehr witzig! Die sollte nämlich erst in 5 Minuten kommen und stünde dann auch mitten im Rückstau der Baustelle. Also bin ich - trotz Regen - die restlichen 2 km gelaufen. Ich hab ja sonst nichts zu tun :-/
Von wegen Abkühlung. Sogar der Regen war warm :-( Zum Glück hörte dieser schnell wieder auf und ich bin nicht allzu nass geworden. Und am Ende habe ich sogar noch zufuß den SEV Bus überholt, der weit vor meiner Ankuft losgefahren war. Der stand auch noch lustig im Stau.

Zuhause war ich nicht nur vom Regen pitschnass. Bei der Schwüle mit schwerm Rucksack laufen müssen war echt eine Qual. Also direkt ab unter die kalte Dusche. Danach gönnte ich mir das zweite Mal in diesem Sommer ein Gläschen Elektrolyte-Lösung. Sicher ist sicher.
Zum Abendessen gab es einen typischen 80er Jahre "Sommersalat" nach einem Rezept meiner Mutter. Ich mag ihn ab und an immer noch gerne. Verklagt mich doch ;-) Zusammengeschustert hatte ich ihn am Dienstagabend schon, so dass ich ihn am Mittwoch nur aus dem Kühlschrank holen musste. Rein kommen: Porree, Ananas, Mais, Ei, Sellerie und Apfel. Dazu gab es das erworbene Bauchfleisch. Zum Glück ging das alles sehr schnell. 

Vorm Schlafengehen noch schnell die neue grüne Decke ausgepackt, die mit der Post kam und die 3 Kästen Blümchen gegossen und dann endlich ins Bett. Ich war mal wieder absolut fertig.
 
Donnerstag hatte ich mein Zimmer auf nette 25 Grad runterkühlen können über Nacht. Wie lange das so bleibt ist aber fraglich.

Der ominöse Insektenstich hat natürlich auch am Vormittag angefangen zu jucken wie blöd. Total nervig! Im Büro war ich fast den ganzen Tag alleine. Denn ein Kollege ist immer noch krank, der andere hatte frei wegen Schulabschluss der Tochter. Also waren Kollege 3 und Chefe zusammen auf der Baustelle.
 
Und das trotz des fetten Verbandes an Chefes Finger! Er hatte sich ja letzten Freitag einen Splitter eingefangen. Den hatte er sich am Mittwoch rausschneiden lassen, damit alles wieder in Ordnung ist, wenn er in den Urlaub fliegt. 

Langweilig wurde mir trotzdem nicht, denn es gab sehr viel zu tun und es war zwischenzeitlich wirklich stressig.

In der Pause konnte ich wieder an den See. Bis mittags war es noch sehr angenehm draußen im Schatten. Aber schon auf dem Rückweg vom Park zum Büro war es kaum noch auszuhalten. 
Auf dem Heimweg habe ich beim Umsteigen eine Bahn ausgelassen und auf den MBW gewartet, der ja den Termin zum Auto abmelden hatte. Das hat scheinbar auch super geklappt, denn er war zügig wieder draußen.
Zum Abendessen gab es einen großen bunten Salat mit Mais, Radieschen, Ei und Thunfisch. Dazu etwas Fladenbrot. Fertig.
 
Freitag. Müde. Die Nacht war mal wieder zu kurz weil zu warm. Ich freue mich sooo auf den Herbst. Mein Zimmer hatte ich von 28 auf 26 Grad runterkühlen können. Leider würde es am Abend wieder aufgeheizt sein :-( Immerhin wurde es am Freitag erst sehr spät sehr warm. Bis zum frühen Nachmittag blieb es sehr aushaltbar :-)
 
Der Arbeitstag war mal wieder mega stressig. Denn es sind nur noch 3 Wochen bis zu den Betriebsferien. Der Kalender ist ausgebucht bis dahin und natürlich wollen jetzt trotzdem noch Leute mit "Notfällen" (schlecht oder gar nicht gewarteten Markisen, die "ganz plötzlich" kaputt sind) dazwischen. Ich musste tatsächlich die ersten an die Konkurrenz weiterleiten. Denn mit Kalender bis zum bersten gefüllt und einem immer noch kranken Kollegen krieg ich einfach nicht alles unter, egal wie ich es drehe und wende. Reicht schon, dass ich bereits ausgemachte Termine umbuchen musste, weil Chefe seinen "Lieblingskunden" versprochen hatte, dass wir früher kommen :-/ 

Nach der Arbeit fuhr ich direkt zum Einkaufen. Dieses Mal hatte ich nicht so viel und bekam alles gut unter. Wieder Zuhause nahm mich diese eine Nachbarin an die Seite. Die kenne ich eigentlich nur von weitem. Eine ältere Frau mit einem ältlichen Hundi. Die hat mich zum neuen Auto beglückwünscht und mir gesagt, dass sie die Farbe unheimlich toll findet :-) Ja, zwischen den langweiligen weißen, silbernen und schwarzen Autos fällt das Beige halt auf. Bei den aktuell üblichen Farben ist das ja schon fast "grellbunt" :-D Obwohl ich die Tage tatsächlich einen Mini im gleichen beige gesehen habe. Und dieser eine "froschgrüne" kleine Kia, der immer an der Straße parkt, gefällt mir (farblich) auch total gut :-D
Zum Abendessen hatte ich als Vorspeise Sushi, zum Hauptgang TK Nudeln "vier Käse" und zum Dessert den Rest Wassermelone vom Wochenende.

Auf der Waage war ich am Freitag natürlich auch. Ich hatte, als ich nach Hause kam, beim Schuhe ausziehen schon gesehen, dass es mit einer Abnahme nichts wird. Meine Füße, Knöchel und Gelenke waren von dem schwül-warmen Wetter dermaßen angeschwollen, dass ich kaum aus den Schuhen kam. Und dann bestätigte mir die Waage 108,5 kg, was einer Zunahme von 900 g entspricht. Wahrscheinlich viel Wasser. 
 
Wenn ich nicht so verdammt müde gewesen wäre, wäre ich gerne zur Nachtfahrt auf den Schauinsland gefahren. Da war ich vor 15 Jahren mal und das war toll. Aber ich konnte gegen 20 Uhr kaum noch die Augen offen halten. So setze ich mich definitiv nicht hinters Steuer. Und mit all den vielen Baustellen so spät noch ÖPNV fahren, tat nichts zur Motivation bei.

Und am Wochenende? Versuchen zu schlafen. Ich habe inzwischen seit Wochen nicht mehr vernünftig schlafen können. So langsam kann ich nicht mehr. Es soll am Wochenende angeblich kühler werden. Von daher ist die Hoffnung auf Schlaf recht groß. Und auf Abkühlung der Wohnung natürlich auch. Daumen drücken, dass der Wetterdienst nicht wieder Murks erzählt. 
 
 

Die KW 29 in kurz:
Samstag: 3.052/1.800 kcal, 3.130 Schritte
Sonntag: 3.299/1.800 kcal, 1.072 Schritte
Montag: 3.024/1.800 kcal, 3.263 Schritte
Dienstag: 2.208/1.800 kcal, 5.076 Schritte
Mittwoch: 2.812/1.800 kcal, 6.563 Schritte
Donnerstag: 2.316/1.800 kcal, 6.134 Schritte
Freitag: 2.581/1.800 kcal, 3.488 Schritte

Zunahme: +900 g

Mittwoch, 15. Juli 2026

Mädelswochenende in Stuttgart 2026

[Dieser Beitrag kann indirekt Werbung ohne Auftrag enthalten, durch Markennennung, Ortsnennung oder Verlinkung]


 
 
Vom 3. bis 5. Juli war ich mit meinen Freundinnen in Stuttgart. Ich hatte mir den Freitag extra Urlaub genommen, um kostengünstig mit dem Deutschland-Ticket anzureisen. Und weil ich nicht wissen konnte, ob mit den Anschlüssen alles glatt laufen würde und ob die Fahrt wirklich nur 3 Stunden dauern würde - oder am Ende gar 5 Stunden - bin ich rechtzeitig losgefahren.
Ich hab mich morgens vom MBW wecken lassen, als der zur Arbeit los ist und hab dann ganz gemütlich meine Schlotze gefrühstückt, geduscht und noch ein paar Handgriffe erledigt. Und gegen 9 Uhr musste ich dann schon los, um pünktlich am Hauptbahnhof zu sein. Der erste Zug ging nämlich um 10 Uhr.
Etappe 1: Freiburg - Offenburg
Und widererwarten war der erste Zug absolut pünktlich und ich habe Problemlos den verspäteten Anschlusszug erwischt. Und weil die Bahn an diesem Freitag so zuverlässig unzuverlässig war, hat die 15-minütige Verspätung beim 2. Zug nichts gemacht, denn der dritte und letzte Zug hatte auch 20 Minuten Verspätung :-D Und die Züge waren brechend voll.
Etappe 2: OG-KA (links) / Etappe 3: KA-S (rechts)
Im Stuttgarter Hauptbahnhof - der ja noch immer Baustelle ist - habe ich gefühlt mehrere Kilometer zurück gelegt, um die S-Bahn im 2. Untergeschoss zu erreichen. Ich fand, für ortsunkundige Menschen war der Weg nicht besonders gut augeschildert. Wahrscheinlich wäre ich mit mehr Wissen oder besserer Beschilderung deutlich schneller ans Ziel gekommen. 

Mit der S-Bahn ging es eine Haltestelle weiter und von dort nochmal 5 Minuten zu Fuß zum Hotel.

Einchecken ging schnell. Leider war das Zimmer - entgegen der Aussage an der Rezeption - noch nicht fertig. Denn als ich oben ankam, war der nette Mann vom Housekeeping ("No German. English please!") dort noch am Putzen. Ich hab ein paar Minuten gewartet und im Flur war es unerträglich heiß.
Unser Hotelzimmer
Als ich endlich ins Zimmer konnte, war es dort nicht viel besser. Immerhin hatte das Hotel einen Ventilator zur Verfügung gestellt. Denn Klimaanlage gab es keine. Ich hatte gerade meinen Koffer abgestellt, als CI auch schon eintrudelte. Wir haben die Fenster grad offen gelassen und den Ventilator davor geparkt, damit er die etwas kühlere Luft von draußen ins Zimmer wehen konnte.

Anschließend haben wir uns zusammen mit KK in ein nahegelegenes Café gesetezt und auf die Ankunft der anderen beiden gewartet. 
Zwischendrin immer wieder der Blick auf den Live-Standort von AA. Mit ihr wollte ich mich ja im Parkhaus treffen. Ich bin also los, hab CI und KK im Café sitzen lassen und stand dann vor unter Tage führenden Gleisen, die man nicht "mal eben" einfach queren konnte. Blöd.
Das erste Treffen mit meinem neuen Auto
Im Parkhaus wartete daher schon AA mit meinem neuen Auto auf mich. Einmal kurz gucken, schonmal reinsetzten... Hach! Schön. Mit AA bin ich zurück ins Café, wo wir dann zu viert noch ein bisschen gesessen haben, bevor es zurück zum Hotel ging.
Als wir endlich vollzählig waren, sind wir noch was trinken gegangen. Ich hatte eine richtig leckeren hausgemachten Eistee aus grünem Tee mit Pfirsich-Maracuja. Super erfrischend.
Zum Abendessen waren wir im Stuttgarter Stäffele, wo es für mich hausgemachte Maultaschen mit Ei und Salat gab. Ich habe in meinem Leben noch nie so leckere Maultaschen gegessen! Und zum Dessert noch Apfelküchle mit Vanilleeis.
Stuttgarter Feuersee
Ein Verdauungspaziergang am Feuersee entlang führte uns zu einer Bar, wo wir noch was getrunken haben, bevor wir zurück zum Hotel sind.
Virgin Mojito
Die Nacht auf Samstag war einfach nur anstrengend. Nicht nur, weil es im Hotelzimmer brütendwarm war und wegen der WM nachts noch ewig viel Hupkonzert. Nein, ich hab am Freitag auch noch lustig meine Periode bekommen und hatte die halbe Nacht mit Unterleibsschmerzen zu kämpfen. CI hat - aus anderen Gründen - auch nicht gut geschlafen. Wir sind tatsächlich beide erst gegen 1 Uhr nachts eingepennt. Und waren trotzdem morgens schon sehr früh wieder wach.
Zum Frühstück ging es am Samstagmorgen zu Isabella's glutenfreier Patisserie. Dort hatten wir am Vortag eine Kleinigkeit getrunken und sind über das glutenfreie Frühstück gestolpert. Da KK an diversen Unverträglichkeiten (u. a. Gluten) leidet, sind wir hier frühstücken gegangen, damit sie endlich mal einfach was von der Karte wählen konnte, ohne sich vorher groß Gedanken zu machen.
Und ich muss sagen: Das war das leckerste glutenfreie Brot, dass ich je gegessen habe. Kein seltsamer Geschmack und gar nicht trocken. Lecker, locker, fluffig, saftig. Mega lecker. Auch die diversen Beläge und das Rührei. Einfach eine klare Empfehlung, falls ihr mal in Stuttgart seid.
Nach dem Frühstück, sind wir ein weilchen durch die Innenstadt gelaufen, bis es Zeit war für die gebuchte Stadtführung. Die war mit einer Stunde kurz und knackig, sehr kurzweilig und informativ. Danke an unseren Stadtführer Ulrich. Klasse gemacht. Und ich hab gelernt, dass sich der Name Stuttgart tatsächlich vom "Stuten Garten" - einer alten Pferdezucht - ableitet, die hier einst stand, um den kriegerischen Stämmen Nachschub an frischen Schlachtrössern zu liefern. Daher auch das Pferd im Stadtwappen.
In der Stuttgarter Markthalle waren wir auch noch. Von Essen über Dekofirlefanz, Spezialitäten und Stoffen, Blumen und Haustierbedarf konnte man dort alles kaufen. Und das in historischer Atmosphäre in dem alten Gemäuer. Für mich hab ich tatsächlich nichts gefunden. Denn alles was ich irgendwie interessant fand, hätte ich Zuhause eh nie hingestellt.
Einfach weil es nicht wirklich zur Einrichtung passt oder sich nie die passenden Anlässe bieten. Für die Nichten hätte ich tolle Trinkgläser mit ihren Anfangsbuchstaben drauf mitgenommen, wenn sie das L gehabt hätten. Aber ich kann der Großen nichts mitbringen und die Kleine geht leer aus. So gab es auch keine Mitbringsel für die Kinder.
Breuninger
Im Breuninger Kaufhaus sind wir noch gewesen, was mich ein kleines bisschen an die Galleries Lafayette in Paris erinnert hat. Dort in der Nähe haben wir uns nochmal für ein kühles Getränk niedergelassen.
Hausgemachte Zitronenlimonade
Weil die Stadtführung am Schloss endete, haben wir uns dort getrennt. AA und AM sind allein losgezogen während wir anderen beiden CI die Eugenstaffel hinauf gefolgt sind. Das sind mehrere Treppenfluchten, die hinauf zum hübschen Galateabrunnen führen. Oberhalb vom Brunnen gibt es einen schattigen Platz mit einer herrlichen Aussicht über Stuttgart. KK hat uns da oben noch ein Eis spendiert. Für mich gab es Limette-Minze (wie Mojito) und Joghurt-Brombeere. Super lecker!
Wieder unten in der Stadt sind wir über einen Ableger des Hamburger Fischmarktes spaziert, bevor es kurz zurück ins Hotel ging. Einmal schnell duschen, kurz die Füße hochlegen und umziehen für's Abendessen.
Ich habe das erste Mal in meinem Leben, das im lezten Jahr für 6 EUR gekaufte, China-Kleid angehabt. Und obwohl mir tatsächlich jeder gesagt hat, dass das gut an mir aussieht, fühlte ich mich darin total unwohl.
Das komische Gefühl war aber bald vergessen. Denn das Abendessen beim Italiener war absolut köstlich.
Ich hab mir hausgemachte Pasta mit Garnelen, Tintenfisch und grünem Spargel in einer Zitronensoße ausgesucht. Zum Dessert gab es ein richtig leckeres Tiramisu.
Weil wir nach der schlechten Nacht und dem langen, heißen Tag alle ziemlich platt waren, haben wir den Absacker ausgelassen und sind direkt zurück ins Hotel.
In der zweiten Nacht habe ich besser geschlafen, war aber trotzdem am Sonntag mordsfrüh wach. Weil es mir nicht alleine so ging, hat CI beschlossen, spontan den früheren Zug nach Hause zu nehmen, um dort mit ihrem Mann zu frühstücken. AA ist ja auch immer früh wach, so dass wir uns auch spontan schon um 7:15 Uhr statt 9:30 Uhr getroffen haben. 
Die letzten Unterschriften auf dem Kaufvertrag, ab ins Parkhaus und eine kleine Einweisung in mein neues Vehikel. 

Ich wollte AA dann noch zum Bahnhof fahren, hab sie aber dann nur dort in der Nähe rausgelassen, weil wegen Baustelle irgendwie alles komisch war. Sie ist dann mit dem Zug nach Hause und ich mit meinem neuen Auto.

Zum Glück war so früh in Stuttgart noch nichts los. Denn "fremdes Auto, fremde Stadt"... Das Navi hat mich zielsicher zur Autobahn gelotst und die Rückfahrt klappte problemlos. Ich bin total zufrieden mit dem neuen Auto und werde mich schnell dran gewöhnen :-)
Zuhause war der Tank fast leer und ich hab mein neues Auto direkt das erste Mal vollgetankt. Und weil das gute Stück tatsächlich E10 verträgt, war volltanken am Sonntag auch gar nicht sooo teuer.
Zum Frühstück (gegen 11 Uhr) gab es ein Stück Kuchen, dass ich mir vom Bäcker bei der Tanke mitgebracht hatte. Denn das neue Auto endlich Zuhause zu haben, schrie förmlich nach Kuchen zum Frühstück :-D 
 
Weil zu warm, habe ich den restlichen Tag gemütlich Zuhause verbracht und Abends wurde Essen bestellt. Bei mir wurde es ein Burger mit Salat. Lecker war's. Und dann war das tolle Wochenende auch leider schon wieder vorbei.
ABER! Wir haben bereits das nächste Mädelswochenende in Arbeit. Termin und Hotel stehen inzwischen. In fast genau einem Jahr geht es nach Düsseldorf. Und kurz vor Weihnachten sehen wir uns ja auch nochmal alle in Deidesheim auf dem Weihnachtsmarkt :-D 

Samstag, 11. Juli 2026

Wunschgewicht: KW 28 - 2026

[Dieser Beitrag kann indirekt Werbung ohne Auftrag enthalten, durch Markennennung, Ortsnennung oder Verlinkung]


 
 
Samstag hatte ich mit meinen Freundinnen einen wunderschönen Tag in Stuttgart. Dazu gibt es mal einen separaten Post.
Gefrühstückt haben wir super lecker in einem/einer glutenfreien Café/Patisserie. So leckeres glutenfreies Brot habe ich noch nie gegessen. Ich habe mal versehentlich welches im Supermarkt gekauft und das war furztrocken und ekelhaft. In diesem Café war es saftig und locker und sooo lecker. Dazu gab es einen Organen-Ingwer- Minze-Tee und einen Schoko-Latte Macchiato.
Zum Mittagspäuschen habe ich mir eine leckere Zitronenlimonade gegönnt. Nach der Stadtführung und der Erklimmung der Eugenstaffel gab es zwei Kugeln Eis (Limette-Minze und Joghurt-Brombeere).
Beim Italiener haben wir zu Abend gegessen. Da gab es hausgemachte Nudeln mit Garnelen, Tintenfisch und grünem Spargel in einer Zitronensoße.
Super lecker. Zum Dessert noch ein himmlisches Tiramisu.
 
Sonntag waren wir schon mordsfrüh wach. Wir haben tatsächlich nicht gefrühstückt und wollten nur alle vor der Mittagshitze gerne wieder Zuhause sein. Daher sind wir fast alle etwas früher gestartet, als ursprünglich geplant.

Statt um 9:30 Uhr habe ich mich schon um 7:15 Uhr mit AA getroffen. Die letzten Unterschriften auf dem Kaufvertrag wurden geleistet und dann ging es für eine kurze Einweisung und ein paar technische Spielerein zum neuen Auto :-)

Das wichtigste weiß ich nun und der Rest wird im laufe der Zeit im Alltag einfach fix gelernt. Denn das neue Auto kann so viel mehr als das alte. Aber alles kein Hexenwerk. Und ganz blöd bin ich ja auch nicht. Ich habe AA dann noch zum Bahnhof gefahren und mich per Navi durch Stuttgart und zur Autobahn lotsen lassen. Das am Sonntagmorgen in der großen Stadt so wenig los war, kam mir hier sehr zu Gute. Denn "fremdes" Auto in einer "fremden" Stadt hat mich schon etwas nervös gemacht.

Die Rückfahrt klappte hervorragend. Eigentlich hatte ich vor gehabt, die kurzen 2 Stunden einfach durch zu fahren. Aber kurz vor Freiburg musste ich dann doch mal dringend wo hin. Also bin ich fix auf den nächsten Rastplatz. Ich hab dann auch noch etwas mit der Technik im neuen Auto gespielt und meine Playlist vom Handy für CarPlay freigegegeben, so dass ich meine gute Laune Musik hören konnte. Ich habe die zwei von mir meistgehörten Radiosender eingespeichert, nachdem Google mir erklärt hat, wie das geht. Hätte ich auch selbst drauf kommen können :-D

Wieder in Freiburg hab ich mein neues Auto das erste Mal gefüttert, denn der Tank war fast leer. Da der Neue auch E10 verträgt, konnte ich den Tank für etwas über 50 EUR voll machen. Wunderbar!
Kurz vor Zuhause habe ich die Anruffunktion des neuen Autos getestet und den MBW spaßeshalber angerufen, dass ich früher zurück sein werde (wer weiß, was der so treibt wenn er alleine Zuhause ist). Das hat auch super funktioniert...außer, dass der MBW meine Abwesenheit mal wieder dazu genutzt hat, um selbst auch nichts von dem zu machen, was er eigentlich hätte machen sollen :-/ Wenn er das nicht schon länger so machen würde, wäre es mir ja eigentlich egal. Aber so funktioniert das WG-Leben halt auch nicht. Ich werde mir eine passende Vergeltungsmaßnahme einfallen lassen.
Zum Frühstück (gegen 11 Uhr) habe ich Kuchen gegessen. Denn bei der Tanke war eine Bäckerei angeschlossen und die hatten Donauwellen. Erstens musste das neue Auto gefeiert werden und zweitens hatte ich einfach Bock auf Kuchen zum Frühstück :-D Das passiert nur extrem selten und daher: Gönn' dir!
 
Abends haben wir Essen bestellt und während wir darauf gewartet haben, bin ich nochmal schnell mit Werkzeug ans Auto. Die alten Kennzeichen muss ich ja am Dienstag mit zum Amt nehmen, wenn ich das Auto ummelde. Das Abbauen der Kennzeichen war leichter als gedacht und innerhalb von 5 Minuten erledigt. Selbst ist die Frau.
Zum Abendessen hatte ich dann Burger und Salat. Und weil ich total platt und müde war, lag ich bereits um 19 Uhr mit Buch im Bett, hab noch etwas gelesen, bis ich die letzte Tablette nehmen durfte und dann war Schicht im Schacht.
 
Montag tat so, als hätte ich das schöne Wochenende mit den Mädels nie gehabt. Alles wie immer. Sogar der SEV Bus fuhr mir direkt vor der Nase weg und ich musste auf den nächsten warten. Der mich dann etwas zu spät an der StraBa absetzte, die mir ebenfalls vor der Nase wegfuhr. Super Start in die Arbeitswoche. Nicht.

Mein Schreibtisch sah nicht so wüst aus, wie ich erwartet hatte. Chefe hat sogar ein paar liegengebliebene Kleinigkeiten für mich erledigt. Das macht er sonst nie. Der Arbeitstag war vollgepackt und eine meiner liebsten Kundinnen (inzwischen 98 Jahre alt) hatte das erste Mal was zu meckern und schmiss direkt mit den Worten Betrug und Urkundenfälschung um sich. Und das alles nur, weil sich der Kollege (vermutlich) verschrieben hatte und den Fehler versucht hat zu korrigieren.
 
So ganz verstehe ich die Sache allerdings auch nicht. Er wurde für 2 defekte Rollläden gerufen. Am Ende hat er aber 5 Stück repariert. Er hat dafür etwas über 3 Stunden aufgeschrieben, was ich nachvollziehen kann (Erfahrungswerte). Aber die Kundin und ihr Sohn behaupten, er wäre nur 1,5 Stunden da gewesen. Das scheint mir sehr unwahrscheinlich. Erstens war der Kollege an dem Tag tatsächlich noch nicht zurück, als ich Feierabend gemacht habe und zweitens arbeiten wir so einfach auch gar nicht. Der Kollege ist eine total ehrliche Haut (das sind sie alle). Da steht nun Aussage gegen Aussage. Die betagte Kundin und ihr Sohn (der die Rechnung zahlen muss/soll) gegen den Kollegen, der (auf Wunsch der Kunden!) ganz alleine (ohne Zeugen) für die viele Arbeit dort war (denn zwei Handwerker sind ja zu teuer) und für die sogar Überstunden gemacht hat.

Leider konnte ich das an dem Tag gar nicht direkt mit Chefe und dem Kollegen klären, weil beide nie zur gleichen Zeit im Haus waren :-(

Was ebenfalls nicht ging, war die Abstellgenehmigung für meine (vorerst letzte) Kochbox zu erteilen. Denn die Seite des Paketdienstes war nicht erreichbar (Server-Fehler). Und so hoffte ich den halben Tag, dass die Box trotzdem einfach abgestellt werden würde. Sonst stünde ich nämlich die Woche ziemlich doof da :-( 
 
Kurz vor Mittag kam dann die Mail, dass die Kochbox abgestellt wurde. Leider konnte man auf dem beigefügten Foto nur den Adressaufkleber sehen (verdächtig). Ich wusste also nicht, ob die Box - perfekt für Diebe - vor dem Haus stand oder zumindest irgendwo im Treppenhaus. Denn vor der Wohnung (wie eigentlich immer gewünscht) wird sie NIE abgestellt.
 
Vorm Haus habe ich die Nachbarin getroffen, die mir mitteilte, mein Paket hätte, als sie vom einkaufen kam, vor dem Haus in der prallen Sonne gestanden - für jeden zum mitnehmen! Der MBW meldete, es hätte vor der Kellertür (im Treppenhaus) gestanden, als er von der Arbeit kam. Keine Ahnung welcher Nachbar hier mitgedacht hat. Aber DANKE!

Abends Zuhause habe ich als erstes meine sieben Sachen für den Termin im Service-Zentrum gepackt. Nummernschilder, Papierkram, Fahrzeugschein und -brief. Damit ich am Dienstagmorgen bloß nichts vergesse mitzunehmen! Ich will endlich wieder mobil sein und selbst einkaufen können. Und wieder schwimmen fahren können. Das hat mir die letzten Wochen doch etwas gefehlt - zumindest außerhalb der Hitzewelle. Während der brutalen Hitze wäre ich auch mit vorhandenem Auto nicht schwimmen gefahren.
Danach wurde die Kochbox auseinander sortiert, kontrolliert und die Zutaten in den Kühlschrank geräumt. Bis auf ein beschädigtes Tütchen mit einer Gewürzpaste war alles wieder tip top.
Zum Abendessen gab es Reisnudlen mit Riesengarnelen und grünen Bohnen. Sehr lecker. Aber nicht so gut wie das ähnliche Essen vom Samstag beim Italiener in Stuttgart ;-)
 
Dienstag habe ich morgens schon viel herum gegoogelt, denn ich hatte am Montag meinen neuen Führerschein im Briefkasten und da stand drauf, das ich Motorrad fahren darf. Ich habe aber nie einen Motorradführerschein gemacht! Kurze Freude über die neue Fahrerlaubnis. Dann schaltete mein Hirn in den Alarmmodus. Da ist was schief gelaufen. Das sind die falschen Daten zu meinem Namen. Wenn das Kontrolliert wird, oder ich einen Unfall baue, was dann (Versicherung etc.)?

Aber die Suchmaschine war schon nach kurzer Zeit hilfreich. Das hat tatsächlich alles seine Richtigkeit. Denn da ich meinen Führerschein vor 2013 gemacht habe, darf ich tatsächlich Trikes (diese dreirädrigen Motorräder) fahren! Die waren nämlich damals im Autoführerschein noch inklusive! Wusste ich nicht. Wieder was gelernt :-) Fahren werde ich die eh nie, denn ich finde die Dinger hässlich. Hätte ich jetzt ein richtiges Motorrad fahren können...tja, da sähe die Sache schon anders aus :-D
Der Arbeitstag war stressig und vollgepackt und ich musste schon gegen 10 Uhr sämtliche Fenster schließen, weil es unerträglich warm wurde. Am Montag war es trotz fast 30 Grad so angenehm. Am Dienstag konnte ich es selbst unter dem Baum im Schatten während der Mittagspause kaum draußen aushalten :-/
Und nach der Arbeit bin ich zum Service-Zentrum, um mein neues Auto um- und anzumelden. Weil ich maximal vorbereitet war, ging das alles nur 15 Minuten. Ich konnte die alten Kennzeichen direkt vor Ort entsorgen, bekam die Landes- und TÜV Plaketten auf die neuen geklebt und war, rund 40 EUR ärmer, wieder draußen. 

Zuhause die neuen Kennzeichen direkt ans Auto gemacht. Dafür hatte ich mir extra den passenden Schraubendreher (als Hebel) in den Rucksack gesteckt. Endlich fahrbereit! Die Umweltplakette, die ich in Freiburg ja brauche, musste aber noch warten. Denn die Scheibe war einfach zu heiß. Nicht, dass das Ding am Ende nicht gescheit klebt.

Ich freu mich total! Und bin nun sehr gespannt, wann die Post vom Zoll kommt, der ja die Kfz-Steuer eintreibt und wie hoch die ausfallen wird :-) Ich hoffe, etwas geringer als beim alten.

Jetzt werden am Wochenende in Ruhe die Plüdden vom alten ins neue Auto umgeräumt (Samstagmorgen, wenn es noch nicht so warm ist) und der alte zum Schrottplatz gefahren. Und dann ist das Thema Auto komplett abgeschlossen.
Zum Abendessen gab es Udon-Nudeln mit Gemüse und Fisch. Das war innerhalb von 20 Minuten fertig und echt lecker.
Weil es so heiß war, habe ich zum Dessert noch ein Eis aus dem Tiefkühler geschnappt. Das musste einfach sein.
 
Mittwoch fuhr ich das erste Mal mit dem neuen Auto zur Arbeit. Inklusive Schreckmoment und Gefluche in der Baustelle vorm Büro. Denn sie haben nicht nur die Kreuzung zum Büro diese Woche komplett gesperrt, sondern parallel die einzig mögliche und eh schon viel zu enge Zufahrtstraße in großen Teilen einspurig gemacht (obwohl sie von beiden Seiten befahrbar bleibt). Natürlich keine Ampelregelung. Lohnt sich scheinbar für eine Woche nicht. Wenn man aber erstmal drin steht (schlecht einsehen kann man sie auch), kommt man nicht mehr aneinander vorbei und irgendwer muss halt mehrere duzend Meter rückwärts fahren - falls überhaupt möglich, bei der langen, sich bildenden Schlange. Katastrophe!

Zum Glück fahre ich erst am Samstag einkaufen. Und die Kreuzung ist hoffentlich nächste Woche wieder frei.
Der Arbeitstag war stressig und vollgepackt. Dafür gab es nachmittags ein nettes Schwätzchen mit dem Außendienstler (der kommt gebürtig auch aus meiner Gegend) und kurz vor Feierabend mit dem LKW-Fahrer. Leid (die blöde Baustelle) verbindet nämlich :-D

Auf dem Heimweg habe ich noch schnell die Post vom Büro eingeworfen und etwas Obst im Supermarkt nachgekauft. Für den Heimweg hab ich mit Auto 45 statt 15 Minuten benötigt. Erst stand ich vor dem einspurigen Bereich. Dann an der Ampel. Danach an der ewig roten Baustellenampel, die max. 5 Autos durchlässt, bevor sie wieder rot wird. Und zum Schluss stand ich noch ewig im Rückstau der heimischen Baustelle. Soooo ätzend! Denn mit der Straßenbahn brauche ich auch 45 Minuten, muss nicht auf andere Verkehrsteilnehmer achten und verbrauche kein teures Benzin :-(
 
Zuhause bin ich direkt unter die Dusche. Das tat so gut. Und da man beim Kochen nicht mehr klitschnass geschwitzt wird, hat die Reihenfolge dieses Mal auch gepasst :-)

Immerhin halten sich die 25-27 Grad in der Wohnung, seit es tagsüber nur noch um die 30 Grad pendelt. Eine weitere Hitzewelle mit 38 bis über 40 Grad brauche ich dieses Jahr definitiv nicht mehr.
Zum Abendessen gab es asiatisch angehauchte Auberginen mit Hack und Quinoa. Das war echt lecker. Aber zum Quinoa-Fan bin ich immer noch nicht geworden. Couscous, Reis und Nudeln auf jeden Fall. Quinoa muss ich nicht unbedingt öfters haben.
 
Donnerstag bin ich also wieder mit der Bahn zur Arbeit. Ich hoffe, wenn nächste Woche die Kreuzung wieder frei ist, geht Autofahren auch wieder besser. Auch, weil ich ja gerne wieder zum schwimmen will.

Im Büro bin ich mit der nörgelnden 98-jährigen Kundin auch nur bedingt weiter gekommen. Denn Chefe und der Kollege waren immer noch nie gleichzeitig im Haus. Und mein Versuch, das Ganze alleine zu Regeln blieb erfolglos. 

Aussage Kollege: "Ja, da standen zuerst 1,5 Stunden und X Meter Material. Ich hatte das schon eingetragen weil die Kundin ja nur die 2 Rollläden repariert haben wollte und ich mich bereit gemacht habe zu gehen." Erst dann wäre ihr Sohn auf ihn zugekommen und hätte verlangt, noch 3 weiterer Rollläden anzusehen und zu reparieren. Da sind dann die längere Zeit und das Mehr an Material zustande gekommen. 

Weil ja der Sohn der Rechnungszahler ist, hab ich natürlich direkt versucht ihn anzurufen. Der war ein richtig arrogantes A.loch und fing direkt an mich zu beschimpfen und bezichtigte die Firma als Betrüger und den Kollegen als Lügner und anders bräuchten wir ihm gar nicht kommen...und legte auf mit den Worten, den Rest solle man doch gefälligst mit seiner Mutter klären. Unfassbar.

Ich hab ne Aktennotiz gemacht und die Sache Chefe auf den Schreibtisch gelegt. Als Geschäftsführer ist er ja nun dafür verantwortlich den Anwalt einzuschalten, denn zahlen werden die garantiert nicht. Dabei war die Frau sonst immer so nett und freundlich und prompt bezahlt haben sie auch immer. Ich versteh echt die Welt nicht mehr. Von jetzt auf gleich eine 180 Grad Wendung nach jahrelanger guter Zusammenarbeit.
 
Andererseits macht jetzt ihre Aussage etwas mehr Sinn, dass sie sonst niemanden gefunden hätten, der für sie arbeitet. Klar, wenn die so eine Nummer auch schon bei der Konkurrenz abgezogen haben... ich denke, bei uns folgt dann auch in Kürze die Sperre, dass wir für die nichts mehr machen werden, wenn man dann nur noch Ärger mit denen hat. Echt schade. 

Noch vier Wochen arbeiten bis zum Urlaub. Ich kann es kaum erwarten. Denn ich bin total urlaubsreif. Meine "letzte" Freundin hat sich inzwischen auch aus dem Urlaub zurückgemeldet und einen Tag durchgegeben, wo sie Zeit hat. Jetzt muss ich mich am Wochenende nur noch hinsetzen und uns was suchen, wo wir frühstücken gehen können :-)
Zuhause habe ich das vorletzte Essen aus der Kochbox in den Ofen gehauen. Denn kochen und brutzeln musste ich für das Mexican Bake mit Hühnchen und Tortilla Chips nichts. Das kam einfach alles in den Ofen. Etwas Salat dazu. Fertig. Und geschmeckt hat es auch gut.

Zum Schluss habe ich noch meine selbstgebaute Obstfliegen-Falle aufgefrischt. Die wirkt wahre Wunder! Keine Ahnung, wieso ich da nicht schon viel früher drauf gekommen bin. Die gekauften kosten um die 6 EUR pro Stück und weil ich beide parallel aufgebaut hatte - an völlig verschiedenen Ecken - kann ich mit Sicherheit sagen, die selbstgebaute Falle hat bestimmt 5mal mehr von den Biestern beseitigt, als die gekaufte. Und das quasi umsonst!
Man nehme: ein altes Marmeladenglas, da ein abgenagtes Apfel-Kerngehäuse rein, eine Pfütze Wasser mit einem Tropfen Spülmittel (das zerstört die Oberflächenspannung und die Viecher sinken wie Steine). Oben drauf dann die Öffnung mit einem Zettelchen und einem Gummiband (bei mir ein Haargummi) verschließen und vorsichtig mit einem sehr spitzen Bleistift ein paar Löcher ins Papier bohren. Fertig. Alle 2-3 Tage den Inhalt auffrischen.
 
Freitag war es immer noch sommerlich warm, aber gut erträglich mit um die 30 Grad. Es herrscht aber immer noch Waldbrand-Gefahrenstufe 4 (von 5) in Freiburg. Es ist einfach zu trocken. Denn geregnet hat es seit dem letzten Gewitter nach der Hitzewelle nicht einen Tropfen.

Im Büro hat sich der Kollege (der bei der Mecker-Kundin war) direkt wieder für 2 Wochen krank gemeldet. Wieder das Knie. Der Ärmste. Und Kollege Nr. 2 hatte Urlaub, um mit seiner Tochter für den Schulabschluss shoppen zu gehen. Find ich Klasse. Das hätte mein Papa nie mit mir gemacht. Der hätte das auf meine Mutter abgewälzt :-D
 
Dummerweise hatte ich aber nur 2-Mann-Arbeiten eingeplant und mein "Gejammere" wurde direkt von Chefe durch die geschlossene Tür wahrgenommen. Noch während ich ihn gerade anschreiben wollte, ob er kommt oder der Termin abgesagt werden soll, kam ein "Ich komme schon" zurück. So muss das sein :-D

Den Vormittag hatte ich im Büro also sturmfrei und konnte in Ruhe und ohne Unterbrechungen meinen Stapel dezimieren.

Auf der Waage war ich am Freitag natürlich auch wieder. Winzige 100g weniger. Aber immerhin, nach dem schönen Wochenende :-) Aktuell also 107,6 kg.
Zum Abendessen gab es das vorerst letzte Kochbox-Essen. New York Style Hotdogs mit Kartoffelecken und Cheesecake als Dessert.
Das Essen war wirklich super lecker. Aber mein Hirn hab ich bei der Auswahl definitiv nicht benutzt. Denn zum kochen benötigte ich alle 4 Herdplatten UND den Backofen. Die Küche motierte zum Saunabereich und nach dem Essen musste ich duschen. Ich war fix und alle.

Und am Wochenende? Autos aus- und umräumen. Den alten Wagen zum Schrottplatz fahren. Mein sturmfreier Samstag ist leider gecancelt worden. Die Mama des MBW mag nicht, dass der arme Junge bei angekündigten 35 Grad zu ihr zum einkaufen kommt. Viel zu warm. Aber bei fast 40 Grad durfte er antanzen ;-) Versteh einer die alten Leute. Jetzt muss ich mir für nachmittags einen Plan überlegen, was ich spontan machen will, um meine Ruhe zu haben. Denn er geht alleine ja nirgendwo hin und wird den ganzen Tag Zuhause rumhängen. Dabei hatte ich mich auf meinen freien Samstag echt schon gefreut :-/ 

Was ich Sonntag mache, weiß ich auch noch nicht. Das entscheide ich spontan und nach Wetter. Wenn es wirklich wieder weit über 30 Grad geben soll, dann werde ich wahrscheinlich eh nicht viel machen (können). Ich hoffe, im Sauerland ist es im Urlaub etwas kühler als hier unten.
 
 

Die KW 28 in kurz:
Samstag: ?/1.800 kcal, 11.130 Schritte
Sonntag: ?/1.800 kcal, 2.669 Schritte
Montag: 2.087/1.800 kcal, 4.105 Schritte
Dienstag: 1.991/1.800 kcal, 5.074 Schritte
Mittwoch: 2.225/1.800 kcal, 3.551 Schritte
Donnerstag: 2.436/1.800 kcal, 5.520 Schritte
Freitag: 3.404/1.800 kcal, 5.557 Schritte

Abnahme: -100 g