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Samstag wollte ich ausschlafen, war aber wegen "is' nich'" schon wieder um 7 Uhr wach. Nach dem Frühstück musste ich (leider) auf den MBW warten, damit wir das alte Auto aus- und das neue Auto einräumen konnten. Er hatte ja auch noch Kram im alten Auto. Außerdem war es ja offiziell seins und da kann er gefälligst mithelfen ;-)
Weil er mal wieder nicht so richtig in den Quark kam - anderer Mist war ihm halt wichtiger (wie immer) - war es schon fast 11 Uhr, als wir an der Garage ankamen... und übelst warm. Tja, und dann sprang das alte Auto nicht mehr an...
Der Plan, es direkt zum Schrottplatz zu fahren (die hatten bis 13 Uhr auf), war damit hinfällig. Anruf beim Schrottplatz wegen Abholung ergab aber, dass wir lieber erst beim ADAC anfragen sollten. Denn da hätten wir sehr wahrscheinlich kostenloses Abschleppen zum Schrottplatz in der Mitgliedschaft. Der Schrottplatz selbst holt nur gegen Gebühr ab. Also wollten wir das so machen, wie die sehr nette Dame am Telefon vorgeschlagen hatte.
Um das Auto auszuräumen, musste es aber aus der (sehr engen) Garage. Raus war gar kein Problem. Der MBW schob, ich lenkte - gar nicht so leicht, ohne die Servolenkung, die ohne laufenden Motor nicht funktionierte :-/ Aber zumindest konnten wir die Autos aus- und umräumen. So war das neue Vehikel zumindest für den Einkauf gerüstet und das alte für den Schrottplatz.
Was da alles zum Vorschein kam, was der MBW vor 18 Jahren alles unbedingt im Auto haben musste und was seither ungenutzt einfach vor sich hin gealtert ist. Unglaublich! So viel "Müll"! Und der wurde fast zwei Jahrzehnte einfach durch die Gegend kutschiert :-/ Was bin ich froh, dass das neue Auto kleiner ist und ich entscheiden darf, was umzieht. Es kam nur ein Bruchteil wieder hinein und nur das, was nötig bzw. auch vorgeschrieben ist: Warnwesten, Verbandskasten, Warndreieck, Starterkabel, ein Abschleppseil und die kleinen Alcotest-Blasröhrchen, die man in Frankreich braucht, falls es über die Grenze geht.
| Neu und Alt das erste und letzte Mal nebeneinander |
Aber das alte Auto war halt "unser" und es hat uns die komplette Beziehung hindurch (und ein bisschen darüber hinaus) treu gedient. Ich hab viele schöne Erinnerungen mit dem alten Methusalem. Er hat uns auf der Rundreise durch Deutschland begleitet, uns in die Schweiz, nach Frankreich und nach Österreich gefahren, ins Allgäu und an die Nordsee.
Tja, und dann meinte der MBW mitten in der Arbeit, er bekäme das Auto aber alleine nicht über die Kante von der Garge (wo das Tor unten anschlägt) wieder in selbige hinein geschoben. Also ließ er mich einfach stehen und latschte zum Balkan-Nachbarn, um um Hilfe zu bitten. Hallo?!
Mir - viel zu heiß - machte inzwischen, von der recht schweren Arbeit in der Mittagshitze und ohne Schatten, der Kreislauf zu schaffen. Daher war ich leicht genervt, dass der MBW mich einfach stehen ließ. Ich hab derweil weiter geräumt. Denn ich wollte schnellstmöglich fertig werden. Mir reichte es nämlich schon wieder.
Als er mit dem Balkan-Nachbarn im Schlepptau wieder aufkreuzte, war ich soweit fertig. Auch mit den Nerven. Der Nachbar - typisch Ost-Europäer - meinte dann, er würde da jemanden kennen, der würde das Auto noch für 200 EUR nehmen. Wir haben ihm dann gesagt, dass es total hinüber ist und er meinte: "Das macht nichts! Der nimmt das trotzdem." Ich war total überrumpelt.
Mit so "komischen Händlern" hab ich noch nie was am Hut gehabt. Ich hatte keine Ahnung wie sowas abläuft und war daher ziemlich "nervös" als der MBW (ist ja schließlich sein Auto) spontan zusagte. Promt wurde der besagte Händler angerufen und ein Treffen für 18 Uhr ausgemacht. Ich persönlich wäre definitiv den "sicheren" Weg über den Schrottplatz gegangen, der für 20 EUR die alten Winterreifen mit entsorgt hätte, sonst keine Kosten berechnet und das alte Auto sogar gratis für uns abgemeldet hätte. Gerade auch bei der Hitze und dem Schlafmangel war mir so eine spontane "Bürokratie-Aktion" einfach auch etwas zu viel, so völlig unvorbereitet.
Die Herren schoben das Auto (mit mir am Steuer) dann wieder in die Garage, damit es bis zum Abend aus dem Weg wäre. Anschließend bin ich erstmal einkaufen gefahren. Das erste Mal mit dem neuen Auto. An den kleineren Kofferraum muss ich mich gewöhnen. Aber da ich weder Haustiere noch Kinder habe, konnte ich einen Teil des Einkaufs super auf dem Rücksitz parken. Perfekt :-) Es kam nämlich nach 3 Wochen quasi ohne Auto doch so einiges zusammen, was fehlte und nachgekauft werden musste. Ich denke, ich werde mir für diese Gelegenheiten, noch eine Decke für die Rückbank besorgen. Kisten und Körbe stehen gelegentlich mal auf dem Boden. So wird der Rücksitz nicht dreckig und die Decke kann man zwischendruch mal waschen :-)
Wieder Zuhause habe ich mich daran gemacht, etwas zu recherchieren, wie der Verkauf eines quasi Schrott-Autos über so komische Händler abläuft. Ich hatte ja keine Ahnung und der MBW kümmert sich um sowas ja auch nicht. Immer schön zusagen und trotz selbst keine Ahnung, einfach mal machen. Sowas kann ich ja gar nicht. Ich bin gern informiert und vorbereitet! Auch, damit ich nicht über den Tisch gezogen werde - wie es dem MBW schon öfters passiert ist. So eine Situation in Kombination mit der Hitze machte mich zu allem anderen auch noch reichlich unleidlich.
Am Ende hab ich dann aber gedacht: Nicht mein Problem! Das Auto läuft nicht auf meinen Namen und wenn da was nachkommt, muss er sich halt drum kümmern. Ein tolles Gefühl.
Statt mir also weiter Gedanken zu machen, habe ich in Ruhe meine Stuttgart-Fotos für den Post für's Mädelswochenende vorbereitet, der am Mittwoch online ging.
Als es Abend wurde, sind wir wieder zur Garage. Obwohl nicht mein Problem, wollte ich doch gerne dabei sein. Erfahrung sammeln. Frau lernt ja schließlich nie aus. Der Nachbar kam mit seinem Kumpel (dem Händler) dann auch sehr pünktlich. Der Händler hat sich dann das Auto ganz genau angesehen, Fragen gestellt und meinte, dass er nicht anspringt, liegt nicht an der kaputten Sonde, sondern an der Batterie. Was ich nicht wusste: Wenn die Sonde kaputt ist, sendet die auch bei abgestelltem Fahrzeug weiter Fehler an die Steuerung und das leert die Batterie recht schnell. Eine neue Batterie (hatte der Mann dabei) wurde für die Überführung fix eingebaut. Und dann wurde es doch noch kurz "mein Problem". Denn jemand musste das alte Auto ja zum Händler bringen und der MBW darf nicht fahren. Ich bin also dem Nachbarn bis zum Stadtteil St. Georgen hinterher gefahren. Beim Händler habe ich einen Kaufvertrag unterschrieben, 200 EUR in bar kassiert und die für die Abmeldung nicht mehr benötigten Papiere direkt dort gelassen. Die alten Kennzeichen und den Fahrzeugschein musste ich erstmal wieder mitnehmen, denn die braucht der MBW zum Auto abmelden. Da hatte ich ihm (zum Glück) schon für Donnerstag einen Termin gemacht. Das muss er noch machen (damit die Gebühren an ihm hängen bleiben und nicht auch noch am Händler). Die Unterlagen und den Fahrzeugschein sollen wir dann beim Nachbarn einfach in den Briefkasten werfen, er will die dann an seinen Händler-Kumpel weiterleiten.
Der Balkan-Nachbar hat mich dann auch wieder mit nach Hause genommen. Wir haben uns echt nett unterhalten. Seine Freundin ist die Dame, die mit ihrer Tochter direkt über mir wohnt. Er wohnt gegenüber im Haus. Wir können uns vom Balkon aus zuwinken. Außdem hab ich bestätigt bekommen, dass ich nicht bekloppt bin, weil ich mal meinte, ihn in der Straßenbahn gesehen zu haben. Er hat tatsächlich vor etwas über einem Jahr zum Straßenbahnfahrer umgeschult :-) Außerdem hat er erzählt, dass es sehr gut möglich ist, das die nervige Baustelle vorm Haus schon im September fertig werden könnte. Das wäre ein echter Lichtblick :-)
Wenn das mit der Abmeldung jetzt genauso reibungslos läuft, wie das Ummelden des neuen Autos, dann können wir echt zufrieden sein, dass es tatsächlich noch 200 EUR für das alte Auto gab, statt dass uns die Entsorgung 20 EUR gekostet hätte. Wir sind es schneller los geworden, weil wir nicht extra noch das Abschleppen organisieren mussten. Und den Erlös haben wir - wie alles beim alten Auto - auch geteilt. Mit 100 EUR mehr auf dem Konto, habe ich jetzt zumindest die Kosten vom Ummelden des neuen wieder drin :-) Trotzdem hätte ich es grundsätzlich lieber über den Schrottplatz laufen lassen, denn 20 EUR sind nicht die Welt und der Termin beim Amt und die Kosten für's Abmelden wäre auch nicht nötig gewesen.Weil ich wegen der Überführung aber nun erst um 19:30 Uhr wieder Zuhause war und inzwischen richtig Hunger hatte, habe ich nur schnell fertige, frische Reibekuchen in den Ofen gekloppt. Dazu Räucherlachs und Sour Cream. Keine Lust mehr und völlig fertig.
Sonntag hatte ich besser geschlafen als in der Nacht zuvor. Dank meines neuen Ventilators. Denn leider wird es schon wieder (zu) warm in meinem Zimmer :-( Aber von lange schlafen war wieder keine Spur. Ich war um 7 Uhr wach. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie sehr ich mich jetzt schon auf den Herbst freue! Dieser hitzebedingte Schlafmangel macht mich einfach nur fertig.Zum Frühstück gab es die zweite Sorte "Bohnen-Aufstrich" auf Toast. Dieses Mal die Geschmacksrichtung Brownie. Bei richtigem Gebäck muss ich sagen, habe ich lieber Zimtschnecke als Brownie. Bei dem Aufstrich hat mir Brownie besser geschmeckt als Zimtschnecke :-D Auch die Konsistenz (direkt aus dem Kühlschrank) war angenehmer im Mund.Und weil ich von einer Scheibe Toast nicht satt werde, gab es noch meine Reste-Schlotze hinterher. Die Haferflocken sind jetzt endlich alle. Ein paar Gramm Chiasamen und ein Löffel Erdnussmus sind aber immer noch übrig.
Ich hab den Vormittag genutzt, meinen Stuttgart-Post vorzubereiten, damit er am Mittwoch online gehen konnte. Außerdem habe ich noch einen Häkel-Post fertig gemacht. Ein weiterer Häkel-Post hängt in der Warteschleife. Da fehlen mir nämlich noch 2 Fotos, bevor der auch online gehen kann. Der Wander-Blog liegt wieder brach wegen Hitze.
Am frühen Nachmittag habe ich Pellkartoffeln produziert, weil ich am Montag Kartoffelsalat essen wollte. Später habe ich den Melonen-Feta-Salat für's Abendessen vorbereitet.Zum Salat habe ich TK Fleischbällchen mit Chili-Cheese-Füllung in den Ofen gehauen. Schmeckte super zusammen. Aber bei 37 Grad im Schatten mochte ich so gar nicht vor die Tür. Reichte schon, dass ich am Montag und Dienstag zur Arbeit in die Hitze raus müsste. Angeblich soll es ab Mittwoch/Donnerstag wieder erträglichere um die 30 Grad geben. Ich war gespannt.
Montag hatte ich eine recht schlaflose Nacht hinter mir. Denn in der Nacht war es recht stürmisch. Blöderweise war der Wind fast durchgängig warm und gegen 2 Uhr musste ich tatsächlich die Fenster schließen, weil in der Wohnung alles um- und weggeweht wurde. Sowas find ich ja voll ätzend. Zumal ich so nicht die Bude runter kühlen konnte und am Morgen immernoch herrliche 27 Grad im Zimmer hatte :-(
Ich bin mit dem Auto zur Arbeit gefahren und hab den letzten Parkplatz am Seitenstreifen ergattert, wo bis kurz vor Mittag Schatten ist und dann ab ca. 14:30 Uhr schon wieder anfängt, Schatten hinzuwandern. Weil ich wegen Parkplatz-Problematik mordsfrüh am Büro war, hab ich die Zeit genutzt, meinen neuen Mitfahrer ins Auto einzuziehen. Leider war die Kreuzung am Büro nicht - wie angekündigt - wieder befahrbar (zumindest noch nicht am Morgen). Daher musste ich nochmal die Umleitung durch die viel zu schmale, einspurige Straße nehmen. Zum Glück war am Montag so früh noch nicht so viel los und ich kam besser durch als letzte Woche.
Der Arbeitstag war, wegen Schlafmangel und Hitze, anstrengend und viel zu lang für meinen Geschmack. Chefe hatte eigentlich am Montag nicht da sein wollen, war aber dann doch da, weil er über's Wochenende nicht zum Klettern fahren konnte. Er hatte ja am Freitag schon voll miese Laune, weil er dem Kollegen beim Montieren helfen musste und sich dann kurz vor Schluss einen fetten Splitter in den Finger gerammt hat. Stundenlanges rumprokeln hat das Teil aber auch nicht zu Tage befördert und mit entzündeten Flossen kann man halt nicht klettern.
In der Pause am See wurde ich das erste Mal dieses Jahr von einer Wespe behelligt. Die fand meinen Apfel nämlich super gut und war tatsächlich sehr genervt, als der plötzlich aufgegessen war. Der Streifi surrte dann die ganze Zeit um meine Finger und hat mich sogar einmal gebissen. Zwickt ziemlich. Ist aber deutlich besser, als gestochen zu werden. Scheinbar muss ich mein Mittagessen ab jetzt wieder teilen. Ich war heilfroh, als Feierabend war und ich endlich nach Hause konnte. Weil ich am Sonntag in der Küche schon fleißig war, ging das Abendessen super schnell. Denn der fertige Kartoffelsalat parkte ja bereits im Kühlschrank. So musste ich nur kurz die Bratwürstchen in die Pfanne hauen und das Essen war fertig.Abends bin ich zeitig ins Bett. Ich war fertig mit der Welt.
Dienstag hatte ich relativ gut geschlafen. Aber auch nur, weil bis ca. 2 Uhr nachts der Ventilator lief. Die Natur und mein Wecker hatten sich wohl abgesprochen, denn mit meinem Wecker ging auch das Getöse am Himmel los. Gewitter zum Frühstück! :-DIch hab sämtliche Fenster auf gelassen und gehofft, etwas kühle Luft abzugreifen, bevor ich los musste. Leider war der Spuk viel zu schnell vorbei. Und der heftige, aber kurze Regen hat der verbrannten Natur wohl auch wieder nichts gebracht. Als ich am Büro ankam, stieg Wasserdampf von der Straße auf. Ich hoffte, es würde nicht allzu schwül werden.
Der Arbeitstag war lang und anstrengend. Vor allem weil der MBW (krankgeschrieben) gefühlt alle 60 Minuten eine Textnachricht mit dummen Fragen schickte. Wie kann es sein, das Mann sich nach fast 20 Jahren in seiner eigenen Wohnung nicht auskennt? Ich kapiere es einfach nicht. Ich hab gegen Mittag den Chat für den Rest des Tages sicherheitshalber Stumm geschaltet. Ich hab schließlich wichtigeres zu tun.
In der Pause war die Wespe wieder da. Zuerst umkreiste sie mein Pausenbrot. Das fand sie aber total uninteressant. Aber als der Apfel rausgeholt wurde, wurde ich den Streifi wieder nicht mehr los. Außerdem krabbelte auch noch eine schwer verletzte Hirschkäferdame vor meinen Füßen herum. Die hatte wohl einen Vogelangriff nur knapp überstanden. Auf dem Heimweg hab ich mich bei einem Herrn entschuldigt, dem ich in der Bahn beim Aussteigen auf den Fuß getreten war. Nachher, an der Haltestelle stehend, hab ich dann gedacht: Eigentlich bist du blöd! Wieso hab ich mich entschuldigt? Wenn der "alte weiße Mann" gescheit da gesessen hätte und nicht "extra" breitbeinig, dann hätte auch sein Bein/Fuß nicht im schmalen Gang gestanden und ich wäre ihm gar nicht erst draufgetreten :-/ Ist ja nicht so, als hätte er (alleine im 4-er) nicht genug Platz gehabt. Stichwort: Manspreading!
Keine Sorge: die "Dämlichkeiten", die den 2. Sitzplatz mit ihrer Tasche blockieren (She-Bagging) oder sich so schräg hinsetzen, dass auf dem 2. Sitz kein Platz mehr ist, sind genauso nervig im ÖPNV ;-) Aber denen tritt man zumindest nicht auf die Füße. Ist es so schwer, sich respektvoll und "vernünftig" zu verhalten heutzutage? ÖPNV ist Öffentlich und für alle. Wenn man keinen Bock auf Menschen neben sich hat, dann fährt man gefälligst Fahrrad, Auto oder geht zu Fuß :-/
Zum Abendessen habe ich Reste verwertet. Eine zu viel gelieferte Packung Reis aus einer Kochbox mit einem Rest der mega leckeren Tomaten-Kokos-Soße aus einer anderen Kochbox (hatte ich mal eingefroren). Dazu sollte es ein paar Spare Ribs geben. Lecker! Dumm nur, dass keine Spare Ribs im Tiefkühler waren. Ich kann das nur auf Hirnschmelze schieben. Denn normalerweise, wenn ich was aus dem TK-Fach aufschreibe, ist es auch noch zur Verarbeitung vorhanden. Dieses Mal allerdings nicht :-( Was tun? Ich hab einfach die Schweine-Nackensteaks, die es am Mittwoch geben sollte, in die Pfanne gehauen. Ging auch. Aber nun musste ich am Mittwoch nach der Arbeit noch Ersatz für die Steaks besorgen :-/Außerdem habe ich für mein Auto am Dienstag eine kleine Fleecedecke für die Rückbank bestellt. In einem schicken hellgrün (nannte sich "lemon", also Limette). Das müsste super zum Beige des Autos passen. Dann können künftig Kisten, Körbe und Gepäckstücke, die im Kofferraum keinen Platz finden, die Rückbank nicht einschmuddeln :-) Und ein kleiner Farbklecks ist auch immer nett :-D
Außerdem habe ich erfahren, dass meine Oma bereits aus dem Krankenhaus wieder Zuhause ist. Sie wollten sie noch für ein paar weitere Tests und Untersuchungen dort behalten. Aber meine Oma hat sich selbst entlassen :-/ Ob das so gut ist?
Der Hammer war ja, das meine Mutter sich darüber TOTAL aufgeregt hat. Dabei ist sie selbst keinen Deut besser! Sie hat das ja zuletzt ganz genauso gemacht. Dass sie nur im KH war, weil sie fast hopps gegangen wäre, war da plötzlich total egal. Absolut keine Selbstreflektion vorhanden :-( Ich hoffe, ich werde nicht auch mal so. Scheint in der Familie zu liegen.
Mittwoch war es morgens schon wieder 25 Grad draußen. Und schwül. In meinem Zimmer habe ich inzwischen wieder knapp 28 Grad. Aber klar, wenn es nachts nicht abkühlt, kann man die Fenster auflassen, bis man tot umfällt. Da passiert dann einfach nichts :-/ Während es am Dienstag nach dem Regen komischerweise nicht schwül wurde, kam es mir am Mittwoch vor, als würde ich nur vom atmen Schweißausbrüche bekommen. Ätzend!
Zu allem Überfluss hat mich am Morgen in der Stadtmitte beim Umsteigen irgendein Vieh gestochen. Ich merkte den recht schmerzhaften Stich und hab instinktiv direkt nach geschlagen. Für eine Mücke war es zu groß. Für eine Bremse aber zu klein. Außerdem habe ich noch nie eine Pferdebremse in der Freiburger Innenstadt gesehen. Ich habe also absolut keine Ahnung, was mich da gestochen hat. Aber bis zum Mittag war die Einstichstelle stark gerötet und die Quaddel dreimal so groß wie die üblichen Mückenstiche. Zum Glück hat sie nicht auch noch gejuckt.Die einzig schöne Begegnung war die wunderhübsche Gottesanbeterin, die am Haus hinter der SEV-Bushaltestelle saß. So ein Prachtstück habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Der Arbeitstag ging zum Glück vollgepackt (und leider auch sehr stressig) recht zügig über die Bühne. Ich war froh, als ich heim konnte.
| Der ominöse Insektenstich...war am nächsten Tag noch schlimmer |
In der Pause konnte ich leider nicht an den See, denn ich hatte einen Techniker im Haus, von dem ich nicht wusste, wann er mit seiner Arbeit fertig würde. Außerdem war außer mir auch keiner da. Im Nachhinein war das wohl auch ganz gut so. Denn der Heimweg war die Hölle. Dabei war es gar nicht sooo warm. Nur rund 28 Grad. Aber mit fast 70 % Luftfeuchtigkeit war es wie im Tropenwald. Und ausgerechnet an dem Tag musste ich nach der Arbeit noch Besorgungen machen :-(
Unterwegs ein kurzer Zwischenstopp in der Drogerie und beim Metzger. In der Drogerie war die Hölle los, aber bis auf eine Sorte Tee habe ich alles bekommen was fehlte. Beim Metzger war ich auch schnell fertig und wieder draußen. Bei der Bank war ich auch noch, um den Dauerauftrag für meine Schulden-Rückzahlung (neues Auto) einzurichten. Im Juli 2028 bin ich Schuldenfrei. Danach kann ich dann meinen eigenen Notgroschen auch wieder aufstocken. Bis dahin muss leider das WG-Leben noch fortgeführt werden (da keine Rücklagen mehr für Umzug aktuell) und ich wieder sparsam leben. Aber das krieg ich jetzt auch noch hin. Und danach ging es ab nach Hause.
Dachte ich zumindest. Denn: Betriebsstörung! Auf der Anzeige stand fast 10 Minuten lang, Abfahrt wäre in 3 Minuten. Die Bahn, die dann irgendwann kam war bis zum Bersten gefüllt. Da hätten mich keine 10 Pferde hinein bekommen. Ich bin also zurück zur anderen Haltestelle und wollte hinten herum fahren. Leider wäre da die nächste Bahn auch erst in 15 Minuten gekommen (eigentlich ist dort 10-Minuten-Takt) und die nächste Bahn vorne rum war schon in Sichtweite - und fast leer! Also bin ich da rein... was sich im Nachhinein als großer Fehler entpuppte.
Wir kamen bis eine Haltestelle vorm "Zwischenziel" (der neuen, baustellenbedingten Endhaltestelle). Da wurden wir dann alle rausgeworfen. Wegen der massiven Verspätung und des mega Rückstaus aus der Baustelle, musste das Fahrzeug wenden und direkt wieder zurück fahren, um den Takt wieder einigermaßen herstellen zu können. Wir sollten die nächste Bahn nehmen. Sehr witzig! Die sollte nämlich erst in 5 Minuten kommen und stünde dann auch mitten im Rückstau der Baustelle. Also bin ich - trotz Regen - die restlichen 2 km gelaufen. Ich hab ja sonst nichts zu tun :-/Von wegen Abkühlung. Sogar der Regen war warm :-( Zum Glück hörte dieser schnell wieder auf und ich bin nicht allzu nass geworden. Und am Ende habe ich sogar noch zufuß den SEV Bus überholt, der weit vor meiner Ankuft losgefahren war. Der stand auch noch lustig im Stau.
Zuhause war ich nicht nur vom Regen pitschnass. Bei der Schwüle mit schwerm Rucksack laufen müssen war echt eine Qual. Also direkt ab unter die kalte Dusche. Danach gönnte ich mir das zweite Mal in diesem Sommer ein Gläschen Elektrolyte-Lösung. Sicher ist sicher.Zum Abendessen gab es einen typischen 80er Jahre "Sommersalat" nach einem Rezept meiner Mutter. Ich mag ihn ab und an immer noch gerne. Verklagt mich doch ;-) Zusammengeschustert hatte ich ihn am Dienstagabend schon, so dass ich ihn am Mittwoch nur aus dem Kühlschrank holen musste. Rein kommen: Porree, Ananas, Mais, Ei, Sellerie und Apfel. Dazu gab es das erworbene Bauchfleisch. Zum Glück ging das alles sehr schnell.
Vorm Schlafengehen noch schnell die neue grüne Decke ausgepackt, die mit der Post kam und die 3 Kästen Blümchen gegossen und dann endlich ins Bett. Ich war mal wieder absolut fertig.
Donnerstag hatte ich mein Zimmer auf nette 25 Grad runterkühlen können über Nacht. Wie lange das so bleibt ist aber fraglich.
Der ominöse Insektenstich hat natürlich auch am Vormittag angefangen zu jucken wie blöd. Total nervig! Im Büro war ich fast den ganzen Tag alleine. Denn ein Kollege ist immer noch krank, der andere hatte frei wegen Schulabschluss der Tochter. Also waren Kollege 3 und Chefe zusammen auf der Baustelle.
Und das trotz des fetten Verbandes an Chefes Finger! Er hatte sich ja letzten Freitag einen Splitter eingefangen. Den hatte er sich am Mittwoch rausschneiden lassen, damit alles wieder in Ordnung ist, wenn er in den Urlaub fliegt.
Langweilig wurde mir trotzdem nicht, denn es gab sehr viel zu tun und es war zwischenzeitlich wirklich stressig.
In der Pause konnte ich wieder an den See. Bis mittags war es noch sehr angenehm draußen im Schatten. Aber schon auf dem Rückweg vom Park zum Büro war es kaum noch auszuhalten. Auf dem Heimweg habe ich beim Umsteigen eine Bahn ausgelassen und auf den MBW gewartet, der ja den Termin zum Auto abmelden hatte. Das hat scheinbar auch super geklappt, denn er war zügig wieder draußen.Zum Abendessen gab es einen großen bunten Salat mit Mais, Radieschen, Ei und Thunfisch. Dazu etwas Fladenbrot. Fertig.
Freitag. Müde. Die Nacht war mal wieder zu kurz weil zu warm. Ich freue mich sooo auf den Herbst. Mein Zimmer hatte ich von 28 auf 26 Grad runterkühlen können. Leider würde es am Abend wieder aufgeheizt sein :-( Immerhin wurde es am Freitag erst sehr spät sehr warm. Bis zum frühen Nachmittag blieb es sehr aushaltbar :-)
Der Arbeitstag war mal wieder mega stressig. Denn es sind nur noch 3 Wochen bis zu den Betriebsferien. Der Kalender ist ausgebucht bis dahin und natürlich wollen jetzt trotzdem noch Leute mit "Notfällen" (schlecht oder gar nicht gewarteten Markisen, die "ganz plötzlich" kaputt sind) dazwischen. Ich musste tatsächlich die ersten an die Konkurrenz weiterleiten. Denn mit Kalender bis zum bersten gefüllt und einem immer noch kranken Kollegen krieg ich einfach nicht alles unter, egal wie ich es drehe und wende. Reicht schon, dass ich bereits ausgemachte Termine umbuchen musste, weil Chefe seinen "Lieblingskunden" versprochen hatte, dass wir früher kommen :-/
Nach der Arbeit fuhr ich direkt zum Einkaufen. Dieses Mal hatte ich nicht so viel und bekam alles gut unter. Wieder Zuhause nahm mich diese eine Nachbarin an die Seite. Die kenne ich eigentlich nur von weitem. Eine ältere Frau mit einem ältlichen Hundi. Die hat mich zum neuen Auto beglückwünscht und mir gesagt, dass sie die Farbe unheimlich toll findet :-) Ja, zwischen den langweiligen weißen, silbernen und schwarzen Autos fällt das Beige halt auf. Bei den aktuell üblichen Farben ist das ja schon fast "grellbunt" :-D Obwohl ich die Tage tatsächlich einen Mini im gleichen beige gesehen habe. Und dieser eine "froschgrüne" kleine Kia, der immer an der Straße parkt, gefällt mir (farblich) auch total gut :-DZum Abendessen hatte ich als Vorspeise Sushi, zum Hauptgang TK Nudeln "vier Käse" und zum Dessert den Rest Wassermelone vom Wochenende.
Auf der Waage war ich am Freitag natürlich auch. Ich hatte, als ich nach Hause kam, beim Schuhe ausziehen schon gesehen, dass es mit einer Abnahme nichts wird. Meine Füße, Knöchel und Gelenke waren von dem schwül-warmen Wetter dermaßen angeschwollen, dass ich kaum aus den Schuhen kam. Und dann bestätigte mir die Waage 108,5 kg, was einer Zunahme von 900 g entspricht. Wahrscheinlich viel Wasser.
Wenn ich nicht so verdammt müde gewesen wäre, wäre ich gerne zur Nachtfahrt auf den Schauinsland gefahren. Da war ich vor 15 Jahren mal und das war toll. Aber ich konnte gegen 20 Uhr kaum noch die Augen offen halten. So setze ich mich definitiv nicht hinters Steuer. Und mit all den vielen Baustellen so spät noch ÖPNV fahren, tat nichts zur Motivation bei.
Und am Wochenende? Versuchen zu schlafen. Ich habe inzwischen seit Wochen nicht mehr vernünftig schlafen können. So langsam kann ich nicht mehr. Es soll am Wochenende angeblich kühler werden. Von daher ist die Hoffnung auf Schlaf recht groß. Und auf Abkühlung der Wohnung natürlich auch. Daumen drücken, dass der Wetterdienst nicht wieder Murks erzählt.
Die KW 29 in kurz:
Samstag: 3.052/1.800 kcal, 3.130 Schritte
Sonntag: 3.299/1.800 kcal, 1.072 Schritte
Montag: 3.024/1.800 kcal, 3.263 Schritte
Dienstag: 2.208/1.800 kcal, 5.076 Schritte
Mittwoch: 2.812/1.800 kcal, 6.563 Schritte
Donnerstag: 2.316/1.800 kcal, 6.134 Schritte
Freitag: 2.581/1.800 kcal, 3.488 Schritte.jpg)
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