Samstag, 14. März 2026

Wunschgewicht: KW 11 - 2026

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Samstag hab ich ausgeschlafen. Nach dem Frühstück begann der Häkelmarathon und ich hab echt verdammt viel geschafft. Aber ganz fertig war ich am Ende immer noch nicht.
Außer vielleicht mit den Nerven. Denn die Sache mit meiner undankbaren Mutter - zumindest bei meinem Bruder hatte sich sich zwischenzeitlich für die Hilfe bedankt - ging mir nicht aus dem Kopf. Kein Dank an meinen Vater, der sich auch weiterhin um den Hund kümmert, obwohl meine Mutter ja nun wieder Zuhause ist. Außerdem braucht sie - für die Wohnung - jetzt einen Rollator, wo sie Dinge drauf abstellen kann, um sie von A nach B zu bekommen. Mit der gefühllosen und eher immobilen rechten Körperhälfte könnte sie zum Beispiel keinen Wäschekorb mehr tragen, um die gewaschene Wäsche zur und von der Waschmaschine zu bekommen. Den Rollator bekommt sie wohl gratis, weil sie den alten meines verstorbenen Opas übernehmen kann.
 
Dankenswerterweise konnte ich mich etwas bei meinen Freundinnen auskotzen. Das tat gut. Meine Mutter wird sich eh nicht mehr ändern. Sie ist das komplette Gegenteil zu der Person, die sie vor den Schlaganfällen war. Und ich mag die neue Persönlichkeit meiner Mutter wirklich nicht. Auch nicht nach all den Jahren. Sie ist eine egoistische, kaltherzige Ziege, die alles besser weiß und jegliche Hilfe als selbstverständlich ansieht während sie gleichzeitig so tut, als bräuchte sie gar keine Hilfe und wir würden alle übertreiben. Sie hat rechtsradikale Tendenzen (die hatte sie früher nicht) und redet schlecht über alle und jeden, verbreitet teilweise sogar miese Gerüchte.
 
Früher hatten wir ein wirklich enges Verhältnis. Haben mehrmals die Woche stundenlang telefoniert und konnten uns alles erzählen. Heute ruft sie mich nicht an. Ich sie aber auch nicht. Ich hab keine Ahnung, was ich mit ihr reden soll. Denn es ist anstrengend, mit ihr zu reden, weil man ständig aufpassen muss, was man sagt und alles eigentlich nur noch oberflächliches Blabla ist. Persönliche Fragen blockt sie ja eher ab - oder lügt einen an. Sehen tue ich sie nur, wenn ich bei meinem Vater bin und sie grad eh dort rumhängt. Und obwohl sie zu allen ständig so mies ist, beschwert sie sich, dass sie nie jemand besucht. Selbst ihre Enkelkinder meiden sie, auch wenn sie im gleichen Raum sind. Von Selbstreflektion keine Spur.
 
Ich bin froh, dass es ihr soweit wieder gut geht und sie Zuhause ist. Gleichzeitig bin ich frustriert und wütend, weil sie sich so schäbig und undankbar verhält. Am liebsten würde ich sie packen und schütteln, bis sie wieder zur Vernunft kommt. Aber da sie ihr ganzes Verhalten ja selbst nicht so wahrnimmt wie es tatsächlich ist - in ihrer Welt ist sie ja das alleinige Opfer - wäre das ein eher müßiges Unterfangen und zum Scheitern verurteilt. Es wird sich nichts bei ihr ändern. Wir sitzen also nur weiter am Spielfeldrand und sehen zu, bis sie sich - aus welchen wirren Gründen auch immer - wieder irgendeine gesundheitliche Katastrophe einheimst, die vermeidbar gewesen wäre. Und das Spiel geht von vorne los.
 
Am späten Nachmittag klingelte mein Handy. Papa. Als ich abnahm platzte mir fast das Trommelfell, denn mein Patenkind kreischte in den Hörer: "Tante Nicooohooole! Wir malen! Wann kommst du?" Oh, mein Gott! Wie niedlich :-D Ich hab fast 30 Minuten mit meinen Nichten telefoniert, wobei die Große kaum eine Chance bekam, das Telefon von ihrer Schwester zu mopsen, die das Gerät lautstark verteidigte. Wir haben Fragen ausgetauscht, beantwortet und die Kurze hat bereits meinen kompletten Sommerurlaub verplant - ich hoffe, sie weiß das bis dahin nicht mehr ;-) Denn wir müssen Döner essen, malen, auf den Spielplatz, ins Schwimmbad, Blumen pflücken, Ziegen streicheln und das Baby (ihre Puppe) füttern.
 
Die Große meinte, sie würde gerne öfters mit mir telefonieren oder mal einen Videoanruf machen. Da hörte ich im Hintergrund meinen Bruder: "Kind, wenn du dich benehmen würdest und nicht ständig Handyverbot hättest, wäre das deutlich einfacher!" Ich hab mich vor lachen fast weggeworfen. Nach dem ganzen Chaos mit meiner Mutter war das ein echt benötigter Stimmungsaufheller :-)
Zum Abendessen gab es Käse-Jäger-Spätzle und einen Rübli-Muffin (vom Bäcker) zum Dessert. Super lecker. Und der Muffin war soooo fluffig!
Später rief Papa nochmal an und wollte wissen, ob meine Ohren noch dran wären. Aber die Kurze hätte ihn so lange genervt, bis er mich schließlich angerufen hat, damit sie mir eine Frikadelle ans Ohr klönen konnte :-D Sie versteht das Prinzip vom Telefon aber nocht nicht 100 %, denn sie wollte mir am Telefon ständig ihr Bild zeigen: "Ich hab einen Tiger gemalt. Hier. Guck!". Natürlich hat sie keinen Tiger gemalt sondern nur ausgemalt ;-) Mein Vater druckt den Kindern am PC ständig die tollsten Malvorlagen aus. 
 
Papa erzählte dann auch, dass meine Mutter den Nachmittag (Kaffee und Kuchen) ebenfalls dort mit allen zusammen verbracht hat. Mein Bruder hat sie extra abgeholt und wieder nach Hause gefahren. Aber wenn sie 5 Sätze gesprochen hätte, wäre das viel gewesen. Selbst ihr eigener Hund hat sie, als sie ankam, nur kurz beschnüffelt und sie dann links liegen lassen! Sie hat einfach nur stur auf ihrem Platz gesessen und vor sich hin geschwiegen. Während die Mädchen ständig um den Opa herum schwirrten, gab es so gut wie keine Interaktion mit der Oma. Und etwas mit den Mädels malen hätte sie auch noch hinbekommen. Aber sie scheint das gar nicht zu wollen. Das ist wirklich sehr schade.
 
Und der Hund blieb weiterhin bei Papa. Er hat sie nicht gefragt, ob sie den Hund jetzt wieder zurück nehmen wollte. Und sie hat auch kein Wort gesagt. Das finde ich voll merkwürdig, denn eigentlich ist der Hund ihr Ein und Alles. Wobei sie ihn in den letzten Wochen auch eher "schlecht" behandelt hat. Also, nicht dass sie Lucy geschlagen oder nicht gefüttert hätte. Das nicht. Aber sie war ungehalten, genervt und hat viel mit dem Hund rumgeschrien und unnötig heftig an der Leine geruckt. Ob das mit ihrem gesundheitlichen Zustand zu tun hatte, weiß ich natürlich nicht. Aber nach dem letzten Krankenhausaufenthalt wollte sie den Hund SOFORT wieder bei sich haben. Und jetzt lässt sie Lucy quasi links liegen.
 
Sonntag hab ich bis kurz vor halb 9 gepennt. Ich hab mich direkt im Bad fertig gemacht und angezogen und bin denn schnell rüber ins Wahllokal, meine beiden Kreuzchen für die Landtagswahl machen. So früh am Tag war noch nicht viel los und ich war schnell wieder draußen. Die 10 Minuten hin und 10 Minuten zurück nach Hause reichten, um meine Allergie zu befeuern. Trotz Tabletten bekam ich tränende, juckende Augen, eine absolute Rotznase und einen fiesen Hustenreiz. Nicht schön!
Der vorletzte Farbwechsel!
Wieder Zuhause hab ich gefrühstückt, den Blog hochgeladen und dann den Häkelmarathon fortgesetzt. Am Sonntag schaffte ich natürlich nicht so viel wie am Samstag. Aber ich denke, ich werde spätestens nächstes Wochenende fertig und dann hab ich noch 10 Tage, bis das Paket mit den Geschenken auf die Reise gehen muss.
Zum Abendessen gab es serbisches Reisfleisch und zum Dessert ein paar Quarkbällchen. Die Gebäckkugeln waren TK und schmeckten leider ein bisschen nach der Pappschachtel, in der sie verpackt waren.
Und schon war das Wochenende schon wieder gelaufen. Ich hab noch etwas gelesen, bevor ich das Licht ausgemacht habe. Aber richtig einschlafen konnte ich irgendwie nicht. Obwohl ich total müde. war.
 
Montag hatte ich eine echt ätzende Nacht hinter mir. Denn ich hab schätzungsweise nur ca. 3-4 Stunden geschlafen. Egal was ich versuchte habe, ich konnte einfach nicht einschlafen. Ich war müde und gleichzeitig hellwach. Voll ätzend. Wer braucht sowas? Um drei Uhr hab ich mir mein Buch aus dem Arbeitsrucksack zurück ins Bett geholt und bis 4 Uhr gelesen. Bis 6 Uhr hab ich dann noch etwas vor mich hin gedöst. Kurz drauf klingelte der Wecker. Aufstehen? Bitte nicht!
Aber nützt ja alles nichts. Ich hab meinen schwarzen Tee etwas länger ziehen lassen als üblich. Aber ich wusste, der Tag wird anstrengend. Auf dem Weg zur Arbeit habe ich eine schlafende Hummel auf einer Traubenhyazinthe entdeckt. Wenigstens einer, der ausschlafen konnte ;-)
Zum Glück war es im Büro recht ruhig. Chefe war ja auch noch im langen Wochenende. So konnte ich mich mit stupider Fleißarbeit beschäftigen. Denn wirklich aufnahmefähig war mein Hirn an diesem Tag nicht.

Ein Blick in die Zyklus App bestätigte meine Befürchtungen. Noch ca. 1,5 Wochen bis zur nächsten Erdbeerwoche. Die ätzende Nacht war zu 99 % eine Folge der beginnenden PMS :-/

Den Heimweg hab ich direkt angetreten. Eigentlich hätte ich noch zur Drogerie gewollt. Aber die Tour hab ich jetzt einfach verschoben. Das kann ich auch noch wann anders machen. Ist nicht so dringend. Lieber nach Hause.

Zum Abendessen habe ich einen Tacco-Salat gemacht. Den hatte ich schon ewig nicht mehr. Und weil ich nur etwas Hack und Zwiebeln anbraten musste, war die Chance auf Angebranntes deutlich kleiner als bei dem Essen, was ich eigentlich am Montag hätte machen wollen. Aber dazu hätte es mehr Hirnleistung bedurft.
Das abendliche Telefonat mit Papa ergab auch wieder ein paar neue Erkenntnisse bezüglich meiner Mutter. Mein Bruder hat sie rund gemacht wegen ihres unmöglichen Benehmens! Sie zeigte kurz Einsicht. Aber wirklich was bringen, wird es wohl nichts. Dazu ist sie zu sehr Drama Queen. Denn sie fing schon wieder an, alles zu "ihren Gunsten" hinzudrehen. So hat sie nun regelmäßige Nachsorgetermine beim Hausarzt (nicht im Krankenhaus, wie sie zuerst behauptet hat). Weil sie noch immer nicht so 100 % laufen kann (offene Wunde am Fuß nach mini OP), braucht sie jedes Mal einen Fahrer. Papa hatte sich angeboten. Sie suchte jemand anderen. Das hat sie schon öfters gemacht. Wir haben dann erst im Nachhinein erfahren, dass sie beim "Ersatz-Fahrer" dann behauptet hat, die Familie würde sich überhaupt nicht um sie kümmern, keiner hätte Zeit. Sie armes Opfer. Wahrscheinlich hatte sie eine Aktion dieser Art auch wieder vor. Nur blöd, dass sie niemand anderen finden konnte, der so kurzfristig Zeit hatte. Also fuhr Papa sie am Ende doch.
 
Auch die nächsten Termine hat sie einfach ausgemacht, ohne zu fragen, ob ihr "privater Taxi-Service" denn auch Zeit hat. Denn es geht ja nur um sie und alle anderen müssen sich verbiegen. Ich bin daher gespannt, was Mittwoch passiert. Denn da muss sie um 11 Uhr wieder beim Hausarzt sein und mein Vater hat zur gleichen Zeit einen eigenen Termin, den er schon vor 8 Wochen (!) ausgemacht hat und ums verrecken nicht wegen ihrer Zickerei verschieben will. Ich hoffe, er knickt nicht ein. Ursache der ganzen Fuß-Entzündungs-Eiter-Geschichte war tatsächlich (wie sich erst jetzt für den Rest der Familie offenbart hat) ein lächerliches Hühnerauge, was sie nicht rechtzeitig wegmachen/behandeln hat lassen. Das haben sie ihr im Krankenhaus gründlich rausgeschnitten.

Vom Krankenhaus hat sie so ein Fersen-Geh-Dings bekommen, was sie vorerst mit einer dicken Socke tragen soll. Vermutlich, weil sie ja vorne an der Fußsohle das Hühnerauge rausgemacht haben und die Stelle zum Abheilen entlastet werden soll. Jedes Mal, wenn meine Familie sie sieht, hat sie aber ihre Füße - inkl. Verband - in ihren viel zu engen Schuhen. Ob sie dieses Geh-Dings bisher überhaupt mal benutzt hat, wagen wir zu bezweifeln. Es bleibt spannend. Und der Hund ist immer noch bei meinem Vater, der bisher immer noch kein Danke von ihr gehört hat, sondern nur Gemaule :-(
 
Dienstag hatte ich eine Nacht hinter mir, in der ich geschlafen hab, wie ein Stein. Aber irgendwie war ich am Dienstag noch müder als am Montag.
Raus gehen ist für ich im Moment echt lästig. Es braucht keine 5 Minuten, bis der Heuschnupfen richtig zuschlägt. Brennende, tränende Augen, laufende Nase und kurz drauf dann dieser wirklich ätzende Hustenreiz, der teilweise auch durch trinken nicht verschwinden will. Ich will gar nicht wissen, wie schlimm es ohne die Tabletten wäre. Komisch ist nur, dass "mein" Allergie-Grünzeug aktuell als gar nicht so dramatisch im Pollenflugkalender gelistet ist. Ob da schon wieder ein neuer Kandidat dazu gekommen ist? Problem: Einen Hautarzt finden, um einen aktuellen Allergietest machen zu lassen. Fachärzte zu finden ist genauso eine Katastrophe wie die Wohnungssuche :-/

Es soll die nächsten Tage angeblich etwas regnen. Ich hoffe, wenn die Luft "gewaschen" ist, dass es dann kurzzeitig etwas besser wird mit Rotz und Wasser.

Der Arbeitstag an sich verging unspektakulär aber arbeitsintensiv. Gefühlt ist er einfach verflogen und ehe ich mich versah, war schon wieder Feierabend.
Nach der Arbeit war ich dann auch noch in der Drogerie. Seife, Tee und Magnesium waren schnell gekauft und wieder Zuhause gab es Fisch mit einem Rest Kroketten (die lagen auch schon länger im Tiefkühler) und Gurken-Feta-Salat.
 
Mittwoch begann trockener als angekündigt und im Büro war es ruhig. Zu ruhig für fast Mitte März. Chefe hatte ein paar Reklamationen bei einem unserer Lieferanten zu machen und während des Gesprächs mit dem Sachbearbeiter kam dann raus, dass es auch bei ihnen für die Jahreszeit viel zu ruhig wäre. Das ist einer von Deutschlands größten Sonnenschutzproduzenten! Ich hoffe, es wird besser, wenn das Wetter stabiler wird. Denn letzte Woche, wo die paar Tage Frühsommer-Feeling war, kam ja schon ordentlich was rein :-)

Selbstverständlich fing es pünktlich zum Feierabend mal wieder an zu regnen. Fünfzehn Minuten vor Schluss war es noch trocken. Ich hatte leichte Hoffnung, es trockenen Fußes nach Hause zu schaffen. Aber nö. 

Zum Abendessen gab es nur ganz schnell Nudeln mit einem Pilz-/Trüffel-Pesto. Das war beides ein Geschenk. Nudeln gehen ja immer. Und die halbe Tüte hatte ich ja schon verbraucht. Das Pesto (aus Italien, daher sämtliche Beschriftung auf italienisch) war okay. Es war jetzt nicht schlecht. Aber vom Hocker gerissen hat es mich auch nicht. Zum Glück war es geschenkt. Gekauft hätte ich es nicht :-) 
Das Schlimmste war, dass die Wohnung danach noch ewig nach diesem Pesto roch. Und je länger der Duft hing, desto unangenehmer wurde er :-/

Da Papa am Mittwoch nicht anrief, war ich gespannt auf das Telefonat am Freitag. Ob meine Mutter den Termin beim Doc nun doch verschoben hatte, weil Papa ja seinen eigenen Termin um die gleiche Uhrzeit hatte oder ob er eingeknickt ist? 

Was mir bereits in den letzten Wochen beim telefonieren aufgefallen ist: Wenn der Hund bei Papa ist, macht er keinen "Blödsinn" wenn telefoniert wird. Er liegt brav in der Ecke und lauscht. Bei den seltenen Gelegenheiten, wo ich meine Mutter mal angerufen habe, hat sie immer Theater gemacht, als ob der Hund gleich die ganze Wohnung zerlegt. Jetzt frage ich mich natürlich: Benimmt sich der Hund bei ihr anders oder war das nur Schauspielerei, um mehr Aufmerksamkeit zu generieren?
 
Außerdem war diese eine "zu-gut-um-wahr-zu-sein" Wohnung bei der Uniklinik (der Scam, auf den ich auch schonmal reingefallen bin) zum dritten Mal online. Gleiche Adresse. Gleicher Text. Gleiche Bilder - wobei die Bilder dieses Mal das erste Mal aussahen, als wären sie sehr schlecht vom Bildschirm abfotografiert worden. Weiterer Unterschied: Zum ersten Mal stand bei "Vermieterangaben" irgendeine englische Fehelermeldung von wegen "Keine Infos Verfügbar" statt wie sonst irgendein real klingender Name. Und kaum 3 Stunden später, war die Anzeige auch schon wieder offline. Hoffentlich sind nicht wieder welche drauf reingefallen. Sonst sind aktuell wieder nur WG-Zimmer im Angebot. Das hab ich ja schon.
 
Donnerstag war es wieder deutlich kühler geworden. Dafür blieb es trocken und die Sonne ließ sich auch mal blicken. Nachmittags wurde es sogar richtig schön.

Bis auf die absolut schlaflose Nacht auf Montag hielten sich die PMS Symptome bzw. der Heißhunger bisher in Grenzen. 

Im Büro war mäßig zu tun. Die Herren waren immerhin gut ausgelastet. Mal sehen wie es die nächste Woche wird. Ein Teil der angekündigten Ware fehlt nämlich immer noch und die Woche ist ja so gut wie rum.
 
 Weil Chefe erst kurz vor Feierabend von seinem letzten Termin reinschneite und dann "noch eben schnell", hab ich die frühe Bahn mit dem guten Anschluss verpasst. Die nächste hat - wenn alles gut geht - Anschluss an die Bahn "hinten rum". Die hab ich auch bekommen.
Musste dann aber am Hauptfriedhof aussteigen. Die blühenden Bäume sind immer so schnell wieder verblüht und letztes Jahr hab ich zu lange gewartet und das ganze Schauspiel verpasst, weil es durch Sturm und Regen quasi vorzeitig beendet wurde.
Ein kleiner Spaziergang über den Hauptfriedhof ist es also noch geworden, bevor ich die nächste Bahn nach Hause genommen habe. Schön war's. Und friedlich.... bis auf die Polizisten an der Haltestelle, die mit einem offenbar stark alkoholisierten Mann rumdiskutiert haben. 
Solche spontanen Aktionen hätte ich früher eher nicht nach der Arbeit gemacht, weil ja der Freund Zuhause wartete. Ich fand's gut und werde das definitiv wieder machen :-)
Zum Abendessen gab es Bratkartoffeln mit Steaks. Da ich vom Tacco-Salat am Montag noch ein halbes Glas gegrille Peperoni übrig hatte, habe ich die einfach mit in die Bratkartoffeln geschmissen :-)
Und ich muss sagen, das war echt lecker. Falls ich mal wieder Peperoni von irgendwas übrig habe, werde ich die wieder so verwerten :-)
 
Freitag war ein absoluter Stress-Tag. Ich bin morgens mit dem Auto zur Arbeit, der Verkehr war nervig und im Büro saß Chefe auch schon um 9 Uhr am Schreibtisch. 
 
In seinem Kopf wieder zig Dinge gleichzeitig, die er dann auch zu mir rüber warf, während ich noch an den Dingen arbeitete, die er mir 4 Ansagen vorher übergeben hatte. Und als er dann plötzlich fragte, ob ich für den Kunden XY jetzt ne Mappe angelegt hätte, hab ich Nein gesagt. Da meinte er nur: "Aber das hab ich doch vorhin gesagt!" Jahaaaa....aber ich kann nicht alles gleichzeitig und zwischendrin noch das Telefon annehmen. Multitasking schön und gut, aber irgendwo ist auch ein Limit an Dingen, die man im Kopf jonglieren kann. Vor allem, wenn man ständig aus dem aktuellen Gedankengang herausgerissen wird mit neuen Aufgaben oder Terminverwaltung. 
 
So ging es quasi den ganzen Tag. Die Zeit verging wie im Fluge und plötzlich war Feierabend und ich rappel-fertig. Jetzt noch schnell einkaufen.
 
Im Laden war es voll. Und zwar so richtig. Das war vor der Renovierung des Ladens nicht so. Ob sich das mit der Zeit wieder gibt? Zumindest hab ich alles bekommen. Ich hab ewig an der Kasse angestanden und als ich gerade den halben Einkauf auf's Band geworfen hatte, machte dann doch noch eine weitere Kasse auf. Menno...
 
Zuhause fix die Einkäufe verräumt und ab auf die Waage. Zu meiner großen Überraschung zeigte diese eine Abnahme von 1,1 kg an. Ich hab noch zweimal nachkontrolliert - nicht das das Ding auf einmal kaputt ist. Aber das Ergebnis blieb: 106,7 kg! Wahrscheinlich bin ich jetzt endlich das ganze Wasser wieder los :-)  
 
Und nun: Hunger! Und zwar so richtig. PMS und Stress sind absolut keine Kombination die ich weiterempfehlen kann. Allerdings war ich echt zu müde zum kochen. Also, was tun? Ich hab eine TK Pfanne aufgetaut. Und weil das "so wenig" war, gab es als Vorspeise noch Sushi und Mini-Frikadellen (der Teller ist ein Kuchenteller).
Zum Dessert noch einen High Protein Pudding in der Geschmacksrichtung weiße Schokolade. Richtig lecker. Leider Limited Edition. Den wird es also nicht regulär geben. Und da die Variante Pistazie nicht so gut war und ich Vanillepudding wirklich nicht mag, bleibt fast immer nur (normale) Schokolade übrig :-/ Aber diese High Protein Puddings und Mousse haben sich bei PMS Gelüsten bei mir echt bewährt. Funktionieren fast noch besser als Erdnussbutter direkt aus dem Glas :-) Und haben deutlich weniger Kalorien als ein großer Löffel Erdnussbutter.
 
Und am Wochenende? Ich will unbedingt den Schal fertig bekommen! Viel fehlt ja nicht mehr. Samstag soll es eh den ganzen Tag wie aus Kübeln schiffen. Da passt sich das gut. Falls das Wetter Sonntag besser ist und ich den Schal tatsächlich am Samstag fertig bekomme, will ich gern in den botanischen Garten :-)  

 
 
 

Die KW 11 in kurz:
Samstag: 3.508/1.800 kcal, 1.729 Schritte
Sonntag: 2.961/1.800 kcal, 4.084 Schritte
Montag: 2.923/1.800 kcal, 4.392 Schritte
Dienstag: 2.166/1.800 kcal, 5.300 Schritte
Mittwoch: 2.411/1.800 kcal, 5.300 Schritte
Donnerstag: 2.759/1.800 kcal, 6.023 Schritte
Freitag: 2.825/1.800 kcal, 4.479 Schritte

Abnahme: -1,1 kg

3 Kommentare:

  1. Oh je, der Heuschnupfen scheint bei Dir ziemlich stark zu sein. Momentan blühen viele Allergie auslösende Sträucher und das schöne Wetter hat sein übriges dazu getan. Nach dem Regen wird es bestimmt etwas besser werden.
    Kann es sein, dass Deine Mutter sehr unglücklich ist und sich unverstanden fühlt? Vielleicht sollte sie jemand einfach nur in den Arm nehmen und ein bisschen trösten.
    Wenn sich Eltern vom Wesen her verändern, ist das für die Kinder nicht leicht. Ebenso schwierig ist es für Eltern, wenn die Kinder aus dem Haus und eigene Wege gehen.
    Einen lieben Gruß zum Wochenende von Ingrid, der Pfälzerin

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    1. Wir wissen nicht, ob meine Mutter unglücklich ist und/oder sich missverstanden fühlt. Dazu müsste sie einen besseren Kontakt zur Familie pflegen. Sie ist zwar jeden Tag bei meinem Vater und einmal die Woche bei meiner Oma, aber wirklich was (wichtiges) preisgeben, tut sie von sich nicht. Sie ist wie eine Fremde in ihrer eigenen Familie.

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  2. Ich bin mir wirklich nicht sicher. Aber man könnte wirklich annehmen das die Gesundheit Deiner Mutter und ihr Gemütszustand irgendwie zusammen hängen. Wo bei ich das noch nie so krass gehört habe.
    Es wäre natürlich auch eine Frage an den Arzt ob das so krass kommen kann. Ich drücke die Daumen das es irgendwann doch wieder wird. Schade um die Fellnase.
    Genau für solche Momente hat man Freunde ;)
    Hier blühen nu ein paar typische Frühlingsblüher. Die Bäume müssen noch warten .
    LG heidi

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