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Samstag war der furchtbarste Tag, den ich seit langem gehabt habe! Morgens um 7 Uhr wurde ich wach, weil ich zur Toilette musste und sobald mein Hirn im Betriebsmodus war, registrierte ich Rückenschmerzen. Rückenschmerzen habe ich sonst NIE. Das ist völlig untypisch für mich. Es waren auch nicht direkt Schmerzen wie man sie sich vorstellt. Ich weiß auch nicht, wie ich es beschreiben soll. Ein dumpfes, leicht pochendes Gefühl, was sich von den Schulerblättern bis zum Lendenbereich ausdehnte - ähnlich wie wenn ein Zahn klopft, aber halt im ganzen Rücken. Ich hab dann noch 20 Minuten versucht, wieder einzuschlafen. Aber es ging nicht. Ich wusste nicht, wie ich liegen sollte. Also, bin ich aufgestanden.
Ich hab Frühstück gemacht, was am Samstag aus einem Rest fertigem Knuspermüsli bestand. Das hat Schatz mal mitgebracht und das Zeug ist unangenehm süß und hat verboten viele Kalorien. Ich bin froh, dass ich es jetzt los bin :-) Ich hab mir noch einen Apfel und eine Birne reingeschnippelt und fertig.
Beim Frühstück hab ich dann gemerkt: Sitzen ist auch scheiße. Stehen war auch scheiße. Alles doof! :-( Nach 2 Stunden hab ich es dann nicht mehr ausgehalten und unseren Medizinschrank durchsucht. Juhu! Ibuprofen. Der dumpfe Schmerz vom Rücken strahlte mittlerweile auch nach vorn aus. Es fühlte sich an, als würde ich in einem riesigen Schraubstock feststecken :-(
Und als wenn das nicht alles schon ätzend genug gewesen wäre, hat sich der Temperatursturz auch noch auf meinen Kreislauf ausgewirkt und ich kämpfte mit Schwindel, Schweißausbrüchen und Übelkeit und allgemeinem Unwohlsein. Wir starteten am Samstagmorgen mit 9 Grad und beendeten den Tag mit 0 Grad. Das fand mein Kreislauf total doof und spielte völlig verrückt. Vielleicht waren die 4 Tage Kopfschmerzen letzte Woche da schon kleine Vorboten. Ich hasse es, so wetterfühlig zu sein.
Irgendwann wirkte jedenfalls die Ibuprofen. Sitzen und liegen war zwar immer noch blöd, aber laufen ging, wenn auch langsam. Es nützte ja alles nichts. Der Kühlschrank war leer, der Wocheneinkauf musste erledigt werden. Männe hab ich die Wacht angedroht, bloß nicht rumzutrödeln. Ich wollte den Einkauf schnellstmöglich hinter mich bringen. Ihn den 14-Tage Einkauf allein machen zu lassen, konnte ich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren.
Schuhe zubinden war eine Katastrophe. Als ich mich vornüber beugte, um die Schuhe zu binden, hatte ich so ein Gefühl im Bauch, als würde er jeden Moment platzen - mit so einem fiesen Stechen links - fast wie Seitenstiche. Treppe runter war fast noch schlimmer, denn sobald ich runter schaute, wurde mir schlecht :-( Und dann die Autofahrt zum Supermarkt...ich hätte mich auf den ersten paar Metern fast übergeben. Alles drehte sich. Anfahren fand der Rücken doof. Bremsen auch. Die Schlaglöcher in der Straße ebenfalls. Hölle, war ich froh, als Schatz endlich geparkt hatte.
Der Einkaufswagen musste zwischendurch als Rollator herhalten und ich war total erleichtert, als wir den ganzen Spuk endlich hinter uns, und die Einkäufe im 2. Stock hatten.
Für den Nachmittag war ein Besuch bei SchwieMu angedacht. Ich hatte Schatz am Morgen schon gesagt, er müsse allein fahren.
Mittags hab ich uns, weil es schnell gehen sollte, eine fixe Soljanka gekocht. Dazu gab es Kartoffelpüree. Und den Rest Sauresahne konnte ich auch verwerten :-)
Als Dessert habe ich uns jedem ein Stückchen Polenta-Apfelkuchen kredenzt - zum probieren. Meine Freundin AM schwärmt ja schon seit Monaten davon. Jetzt wollte ich ihn auch endlich mal probieren.
Ein Rezept fand ich auf Instagram (bei crina_healthyfoodlove) und der Kuchen war am Morgen noch schnell gebacken. Durch Kokosmehl und Walnüsse war er nicht so kalorienfreundlich, wie er hätte sein können, aber trotzdem kein Vergleich zu normalem Kuchen :-) Und geschmeckt hat er auch!
Zwischenzeitlich hatte sich auch mein Kreislauf wieder beruhigt und es ging mir wesentlich besser als noch am Morgen. Auch die Ibuprofen wirkte ein kleines Wunder und der Rücken meldete sich fast gar nicht mehr. Sicherheitshalber warf ich nach dem Mittagessen noch eine zweite ein (laut Packungsbeilage durfte ich max. 3 Stück am Tag nehmen). Und weil es mir besser ging, fuhr ich auch mit nach SchwieMu. Die hat sich darüber natürlich riesig gefreut :-)
Das Wetter hielt sich auch länger als angekündigt, daher wurden wir ins Café eingeladen. Glücklicherweise hatten wir ja kurz vorher erst Mittag gegessen und die sauleckeren Croques und Flammkuchen konnten uns gestohlen bleiben. Ein großer Eiscafé wurde es aber dennoch.
Danach sind wir dann noch mit SchwieMu einkaufen gegangen. Denn in ihren Schränken war auch Ebbe. Mit dem vollen "Hackenporsche" und 2 Einkaufstaschen ging es dann wieder zurück zu ihr, wo wir uns noch eine gute Stunde weiter unterhalten haben. Männe musste dann los, um noch zum Elektronikmarkt zu kommen. Denn am Freitag hatte sich sein W-Lan Empfänger vom PC verabschiedet. War ja klar, denn die Garantie war vor ein paar Wochen abgelaufen.
Weil mein Rücken inzwischen gar nicht mehr gemuckt hat, ist Schatz direkt von SchwieMu aus mit der Bahn (und meiner Monatskarte) in die City gefahren und ich hab das Auto heimkutschiert. Völlig überwältigt von der wiedergewonnenen Schmerzfreiheit hab ich dann auch gleich den Abwasch erledigt, der am Morgen liegenbleiben musste. Wer weiß, was am nächsten Tag ist.
Zum Abendessen gab es dann einfach Spinat mit Spiegelei - und danach noch 2 Scheiben Brot mit Käse. Dadurch und durch den Eiskaffee und etwas Schokolade vor dem Fernseher, ist das Budget dann doch wieder überzogen gewesen. Aber es war am Wochenende schon mal schlimmer. Ich war zufrieden :-) Außerdem war ich recht stolz auf mich, dass ich mich beim Süßkram doch zurückgehalten habe. Denn normalerweise verschwindet der ja haufenweise, wenn es mir nicht gut geht.
Vorm Schlafengehen hab ich dann sicherheitshalber die letzte erlaubte Iboprofen eingeschmissen und hoffte auf einen schmerzfreien Sonntag.
Sonntag war der Winter zurück. Morgens war alles weiß draußen - sogar die Luft (Nebel!).
Vom Rücken war nichts zu spüren. Alles vorbei, als wenn nichts gewesen wäre. Echt seltsam! Die geplante Wanderung fiel aus - zu nass, zu kalt, zu bäh!
Und ich hab Schatz geschlagen! Auf den Arm. Er wollte duschen und stand schon oben ohne im Bad. Ich wollte nur fix ans Deo und da sah ich es: Ein Stechvieh! Wo kommt das denn bitte her?! Es war alles weiß draußen, nur knapp über 0 Grad und da hockt eine Stechmücke auf Männes Oberarm?! Das gibt's doch wohl nicht!!! Und dann hat mein Körper reagiert und batsch - ich hab meinen Freund gehauen. Und das Vieh erlegt :-D Die Beerdigung fand in der nahen Toilettenschüssel statt. Unfassbar! Schatz trug den Angriff mit Fassung ;-)
Es gab den halben Polentakuchen zum Frühstück :-) Kuchen zum Frühstück. Das ist mal was ganz besonderes für mich! Da könnte ich mich dran gewöhnen. Irgendwie schmeckte er mir am Sonntag auch noch etwas besser als am Samstag. Die Nacht in der Tupperdose hat ihm wohl ganz gut getan :-D
Mittags gab es dann den Reste-Auflauf, den ich mir am Mittwoch überlegt hatte, weil bei zwei Abendessen in der letzen Woche doch einige Reste zusammenkamen. Sowas versuche ich möglichst zu vermeiden. Obwohl ich nach diesem Essen glaube, ich sollte öfters mal Reste produzieren. Himmlisch! Sowas leckeres hab ich schon lange nicht mehr gegessen :-)
Mein Reste-Auflauf ging so:
Ich hab uns Nudeln (keine Reste!) gekocht. Aus der halben Dose Pizzasoße (Rest von der Kartoffelpizza) und 50 ml Soja-Sahne light (Rest vom Gnocchi-Leberkäse-Auflauf) hab ich eine Soße kreirt. Ich hab Leberkäse und Buttergemüse (auch Reste vom Auflauf) in einer Pfanne angebraten und das ganze mit Nudeln und Soße in eine Auflaufform gefüllt. Mit dem Rest Bechamelsoße (Rest vom Auflauf) und geriebenem Gouda (Überraschung: Rest vom Auflauf) bestreut und dann für 30 Minuten ab in den Backofen :-) Da hätte ich mich reinlegen können!
Weil es den ganzen Tag neblig und nasskalt war, haben wir die Wohnung am Sonntag nicht verlassen.
Zum Abendessen gab es für mich nochmal Spinat mit Spiegelei. Und danach noch vier (!) Scheiben Toast mit Wurst und Käse. Kalorienmäßig war das Wochenende also wieder nichts.
Montag war es wieder grau und trübe und mit nur 2 Grad auch immernoch kalt. Weil es mein vorletzter Arbeitstag war, hatte ich reichlich zu tun. Die eine Kollegin war auch wieder da, hat aber kein Wort darüber verloren, wieso sie letzte Woche nicht kam. Sie hat nur rumgemault, weil ich ihr keine Rechnung zum schreiben übriggelassen hatte, damit sie das nochmal üben konnte. Hallo? Ich bin froh, wenn ich meinen Kram erledigt habe und nicht noch warten muss, bis sie mal endlich in den Quark kommt. Jedenfalls hab ich gut weggeschafft was ging und war sogar fast pünktlich raus :-)
Nach der Arbeit bin ich nicht gelaufen. Dafür war ich noch beim Doc und hab mir ein neues Rezept für meine Medikamente geben lassen. Weil der gute Mann aber zu einem dringenden Hausbesuch ausrücken musste, dauerte es länger, bis ich das begehrte Papier in Händen hielt. In der Apotheke konnte ich es dann gegen die Tabletten eintauschen - allerdings mussten diese erst bestellt werden. Ich kann sie also erst am nächsten Tag abholen.
Und weil mein Friseur nur zwei Türen weiter ist, wurde ich dort auch noch vorstellig und habe für Mittwoch vormittag noch einen Termin ergattert.
Zum Abendessen gab es ein Rindersteak mit Kartoffeln und Pak-Choi Gemüse (TK). Super lecker. Und danach hatte ich doch glatt noch 350 kcal übrig und habe mir ein ganzes Twix und ein Kinder Country gegönnt :-) Und damit war ich perfekt im Plan und unglaublich stolz auf mich :-)
Dienstag hab ich in der Straßenbahn zwei Mädchen beobachtet, die sich angegiftet haben. War ich früher auch so?! Ich hoffe nicht! Das eine Mädchen (A) saß schon in der Bahn, als das andere (B) einstieg. A hatte ihre Schultasche neben sich auf den Sitz gestellt und hob sie auf den Schoß, als B einstieg. Klar, wir haben uns früher auch die Plätze im Bus freigehalten :-) Allerdings rauschte B ohne einen Kommentar einfach vorbei und stellte sich an die nächste Türe. Und dann ging das gekeife los! A fragte B, wieso sie sich nicht setzen wolle? B sagte mit einer vor Gehässigkeit triefender Stimme, weil sie nicht fett sondern schlank wäre und daher nicht sitzen müsse. A lief rot an und man sah, dass ihr die Tränen in die Augen stiegen. Himmel, das hat selbst mich verletzt. Obwohl ich erwachsen bin, mit den beiden nichts zu tun hatte und auch im Gang stand. Ganz automatisch ergriff ich innerlich Partei für A und fand B einfach nur eine blöde, gemeine Kuh. Dann fing A an, B auf dem Handy anzuklingeln, obwohl die beiden keine 2 Meter auseinander waren. Das fand ich dann doch ziemlich albern. Als sich B dann auch noch darüber aufregte, dass A sie mit einem Videoanruf belästigte, obwohl sie auch miteinander reden könnten, weil sie ja quasi nebeneinander waren, und auch Bs Datenvolumen nicht mehr so hoch wäre, kam von A nur ein doofes Grinsen. B stellte das Handy dann aus. Das störte A allerdings nicht und sie schrieb weiter fleißig Textnachrichten, damit B zugespamt würde, sobald sie ihr Handy wieder anstellte. Hallo? Ich hab die beiden fast 10 Minuten beobachten können und am Ende war meine Symphatie für A dann doch etwas erloschen. Die haben sich beide bescheuert verhalten. A war ein gemeines Miststück und B ein nerviger Troll. Ich kann echt nur hoffen, dass ich früher nicht so war. Immerhin konnten wir uns noch nicht mit Textnachrichten zumüllen. Als ich in dem Alter war, gab es noch keine Handys :-D
Im Büro ging es dann weiter mit der "Fleißarbeit". Ich hab versucht, an alles zu denken. Ich hab sowohl im Drucker, als auch im Fax Papier nachgefüllt, den Kalender mit den Terminen auf Vordermann gebracht, weiter an meiner Urlaubsübergabe gefeilt und versucht, im Vorfeld schon so viel wie möglich zu erledigen. Morgens hatte ich noch "schiss", dass ich vielleicht nicht pünktlich rauskommen könnte, aber dann fiel mir ein, dass ich Chefe ja für 15 Uhr einen Außentermin eingetragen hatte (letzte Woche schon!). Ich hab gedacht, er würde vor 16 Uhr nicht wieder zurück sein, kam aber dann doch um 15:50 Uhr wieder rein. Da schob ich schon leichte Panik, ob ich es auch pünktlich raus schaffe. Aber er hat mich dieses Mal nicht aufgehalten. Danke!
Nach der Arbeit musste ich dann wieder zum Einkaufen. Für's Abendessen fehlte noch Rucola und ich hab ja dann ab sofort Urlaub bis Ostern. Urlaub ist bei mir immer schlecht für die Abnahme! Also, nach Feierabend ab in den Supermarkt und für die nächsten Tage kalorienfreundliches Zeug für die Frühstückszubereitung einkaufen.
Mal gucken, ob ich es endlich mal hinbekomme, auch im Urlaub einigermaßen im Plan zu bleiben. Männe hat mich am Supermarkt erwartet und wir haben mein Frühstückszeug dann auf 2 Rucksäcke verteilt und sind heim gelaufen. Der Weg dauert zwischen 10 und 15 Minuten. Genau weiß ich es nicht, ich hab vergessen die Zeit mitlaufen zu lassen. Aber das war dann auch die einzige Bewegung am Dienstag.
Zum Abendessen gab es ein Schnitzel natur und Nudelsalat Carprese. War echt lecker, aber durch das Pesto war ich dann am Ende doch über dem Budget.
Immerhin konnte ich mir am Abend mit Ach und Krach die Süßigkeiten verkneifen. Schatz hat mit "gefastet" :-) Aber um 22 Uhr war ich im Bett, sonst hätte ich es nicht mehr ausgehalten mit den Gelüsten.
Mittwoch war mein erster Urlaubstag. Und das erste Mal, dass ich es mit "Diät-Frühstück" versucht habe. Da mir beim Transport am Dienstag ein Becher mit Hüttenkäse angeknackst war, gab es den natürlich als erstes - als Hüttenkäse-Obst-Frühstück.
Es war das erste Mal, dass ich Hüttenkäse in süß gegessen habe. Es war OK. Also, es war nicht eklig oder so, aber auch der Aufschrei "Boah, ist das lecker!" blieb aus. Wie man im Sauerland so schön sagt: Kann man essen :-D Ob ich das so nochmal mache, muss ich mir noch überlegen. Vielleicht nehm ich den restlichen Hüttenkäse dann eher als Abendessen mit Gemüse (so wie ich es bisher eher kannte). Aber ich hab ja noch ein paar Tage Urlaub. Da wird mir schon noch was einfallen :-)
Nach dem Frühstück hatte ich noch ne gute Stunde Zeit und dann ging es ab zum Friseur. Die Haare sind immer noch lang und trotzdem ein ganzes Stück (ca. 15-20 cm) kürzer. Der Kopf fühlt sich jetzt so leicht an. Und das Haare waschen mit Kopfmassage ist immer herrlich :-)
Außerdem hab ich mir die "kahle Stelle" vom Profi angucken lassen. Aber sie meinte, das wäre keine kahle Stelle! Puh, glück gehabt :-D Ich hab einfach nur das "Glück", dass ich einen sehr ausgeprägten Haarwirbel an der Stelle habe, wo ich nachts immer drauf liege. Und dann teilen sich die Haare schonmal so extrem, dass es aussieht wie eine kahle Stelle. Prima! Aber immerhin weiß ich jetzt bescheid :-D Ich hatte echt schiss. Eine Stunde und 47 EUR später war ich dann wieder auf dem Heimweg und hüpfte noch schnell im DM rein, um Nachschub an Gesichtsmaske zu kaufen.
Wieder daheim warteten wir auf den Bofrost-Mann. Der brachte ein paar nette Sachen für die Ostertage. Und danach machten wir uns raus in die Sonne. Wir wollten immer mal eine größere Runde durch den südlichen Mooswald laufen. Und das haben wir dann auch getan.
Während wir auf den TK-Fachmann gewartet haben, hab ich noch schnell das Mittagessen gezaubert. es gab Paprika-Rahm-Schnitzel mit Kartoffelpüree.
Allerdings hab ich die Putenschnitzel in Streifen geschnitten und dann in der Pfanne - wie Geschnetzeltes - angebraten. Tat dem Geschmack keinen Abbruch :-)
Nach unserer Wanderung hatten wir dann schon wieder Hunger. Klar, die hatte ja auch gute 4 Stunden gedauert. Zum Abendessen hab ich mir dann ganz normales Brot gegönnt. Mit Schinken und Käse. Einen Optiwell Schokopudding und etwas Obst gab es noch und später vorm Fernseher noch ein bisschen was Süßes. Ein paar Kalorien von den erwanderten habe ich verbraucht, aber nur einen kleinen Teil. Darauf bin ich sehr stolz :-) Tatsächlich überzogen hab ich knapp 780 kcal. Ich hab mir 3,5 Stunden wandern aufgeschrieben für die ich laut App 1.989 kcal verdient hätte. Daher hatte ich laut App auch noch 1989 kcal übrig.
Donnerstag war das Aufstehen doch etwas schwer. Ich war wie gerädert. Wahrscheinlich haben wir es mit der Wanderung am Mittwoch doch etwas übertrieben. Immerhin war das die erste Wanderung nach 4 Wochen wetterbedingter Zwangspause. Muskelkater war es zum Glück nicht, aber ein allgemeiner Zustand der Schlappheit und Unlust.
Wir haben gemütlich gefrühstückt. Ich hatte mir ONOs im Kühlschrank gebunkert. Und weil mein Bandwurm danach noch mehr wollte, gab ich ihm noch 2 Scheiben Käse.
Mittags sind wir dann kurz in den Supermarkt gefahren und haben Wasser und ein paar Kleinigkeiten nachgekauft.
Das Mittagessen war allerdings etwas schlecht geplant, denn danach war mein Budget überzogen. Es gab Kürbis-Kartoffel-Gulasch (Rezept aus einem Johann Lafer Kochbuch).
Den restlichen Tag verbrachten wir gemütlich auf dem Sofa. Vormittags war es noch herrlich sonnig. Ab Mittag zog es sich dann zu und nachmittags schneite es sogar leicht :-(
Da ich ja mit dem Mittagessen mein Budget überstrapaziert hatte und trotzdem am Abend wieder Hunger verspührte, hab ich versucht, nur gesundes und gemüsiges zu futtern. Daher hab ich mir in den übrigen Hüttenkäse einen Haufen Gemüse geschnippelt und hoffte, die Waage möge mir bis Freitag zum Wiegen verziehen haben ;-)
Trotzdem war das Budget natürlich total gesprengt. Fast 2.000 kcal mehr als erlaubt!!! Unfassbar. Und obwohl es zu 80% nur gesunde Sachen waren und am Abend hauptsächlich Obst und Gemüse, war es halt doch einfach zu viel :-(
Freitag!!!! Heute geht es ab nach Mannheim - Mädelswochenende :-D Daher nur ganz kurz:
Waage sagt wieder 300 g mehr. Also wieder 107,5 kg. Ob es jetzt daran liegt, dass die Woche nicht so gut lief oder weil wir gestern erst sehr spät gegessen haben. Passiert ist passiert. Immerhin nur 300g. Damit kann ich leben.
Am Wochenende werde ich keine Kalorien zählen. Das ist mir zu "umständlich" ;-) Und nächste Woche wollen wir wieder viel wandern - so denn das Wetter mitspielt. Hoffentlich klappt es dann wieder mit der Abnahme :-)
Mehr zum Wochenende dann später ;-)
Die KW 12 in kurz:
Samstag: 1.166 kcal überzogen, und außer dem Wocheneinkauf keine Bewegung.
Sonntag: 1.957 kcal überzogen, keine Bewegung
Montag: 27 kcal überzogen, keine Bewegung - ein kalorienmäßig perfekter Tag!
Dienstag: 549 kcal überzogen, ca. 10-15 Minuten Bewegung.
Mittwoch: 779 kcal überzogen, aber 4 Stunden gewandert
Donnerstag: 1.998 kcal überzogen, keine Bewegung
Freitag: ???
Zunahme: + 300 g
Freitag, 23. März 2018
Freitag, 16. März 2018
Wunschgewicht: KW 11 - 2018
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Samstag gab es Smørrebrød (röm pöm pöm pöm) zum Frühstück. Der Belag war so üppig, dass ich gleich 3 Scheiben Pumpernickel damit belegen konnte und somit hatte mein Frühstück ein paar Kalorien mehr. Aber ich blieb auch echt lange satt. Diese Honig-Senf-Creme (mit 0,2 % Exquisa) war klasse. Da hätte ich mich reinlegen können!
Und weil ich so lange satt war, gab es auch erst am Nachmittag unser Mittagessen. Die Idee war aus Wallis Blog [Social Networking], das Rezept ist von Chefkoch. Lachs-Lauch-Suppe. Bei 2 Portionen hätten da zwei Stangen Lauch reingesollt. Da wir nun aber bekanntlich beide keine großen Porree-Fans sind, habe ich nur eine Stange genommen, dafür 4 Möhren. Und 250 g Lachs - auf 1 Liter Brühe. Es war perfekt! Super lecker und daher weiter zu empfehlen :-) Ich hab das Gemüse schön durchpüriert, bevor ich den Lachs zum garziehen reingeworfen habe. Das ergab dann für jeden 2 randvolle Teller :-)
Am Freitagvormittag hatte ich mich noch so gefreut, weil für Samstag nur am Nachmittag ein paar kleine Schauern angekündigt waren. Ich hab den halben Tag überlegt, welche Tour wir wandern könnten. Am Freitagabend war dann aber für den ganzen Samstag Dauerregen angekündigt - der leider auch wirklich kam. So ein Mist! Wir verbrachten also einen gemütlichen Tag zuhause. Immerhin konnte ich weiter am Mai-Geschenk häkeln.
So langsam trudeln auch nach und nach die letzten Belege von der Versicherung ein. So ein Wetter wäre perfekt für die Steuererklärung. Aber da unsere Versicherung da immer etwas lahmarschig ist, fehlen mir noch 2 Belege, um die Steuererklärung fertig zu machen. Schatz fehlten auch noch zwei, aber er bekam am Samstag immerhin schonmal einen geschickt. Fehlen immer noch insgesamt 3 Belege. Echt lästig. Ich hätte die Erklärung gerne schon weggeschickt. Es geht immerhin um recht viel Geld, das wir zusammen da erstattet bekommen.
Sonntag gab es dann nochmal Smørrebrød zum Frühstück. Ab Mittag war wieder Dauerregen. Es war aber am Morgen auch schon recht nass draußen. Das NERVT! Es war jetzt sooo lange kalt und grau. Jetzt ist es endlich wieder wärmer, man könnte also so schön wandern, aber nein...jetzt regnet es wieder dauernd - vor allem am Wochenende :-(
Also, wieder ein gemütlicher Tag daheim. Naja, zumindest so halb. Vormittags war ich irgendwie so richtig im Haushalts-Flow. Ich hab aufgeräumt, die Betten frisch bezogen und die "alte" Bettwäsche gleich gewaschen und aufgehängt. Ich hab abgewaschen und sogar unsere Waschmaschine mal gründlich gereinigt. Das war echt mal wieder nötig.
Mittags bzw. auch wieder am Nachmittag (das Brot hat wirklich lange satt gemacht!), hatte ich keine Lust zum kochen und daher gab es nur ein TK-Pfannengericht. Trotzdem ganz lecker :-)
Mein Häkelprojekt hat endlich seine Latzhose bekommen :-) Nur an die Osterdeko hab ich mich noch nicht rangetraut. War mir doch noch etwas früh. Dabei sind es bis Ostern ja auch "nur" noch 2 Wochen!
Das Wochenende lief kalorientechnisch an beiden Tagen bis zum Abend richtig gut! Aber der Abend hat mir dann an beiden Tagen meine Bilanz verhagelt. Am Samstagabend war es die leckere Teewurst und das frische Brot und am Sonntag die Schokolade.
Montag begann nass, wurde dann aber noch während der Fahrt zur Arbeit trockener. Der Tag wuchs sich dann zu richtigem Aprilwetter aus - und das im März. Sonne, Wolken, Regenschauer und Wind immer im Wechsel.
Der Arbeitstag war wie immer und nach der Arbeit wollte ich laufen. Immerhin 10 Minuten kann ich vorweisen. Nicht besonders viel, aber doch besser als gar nichts. Immerhin zeigt es, dass der Wille immer noch da ist :-) Das Wetter spielte halt nicht mit. Es war schon leicht am regnen, als ich loslief. Aber als es dann immer stärker wurde und auch der Schirm nicht mehr viel brachte - blöder Wind! - bin ich doch den Rest mit der Bahn gefahren.
Zum Abendessen gab es mal wieder ein neues Rezept. Ich liebe Maultaschen und ich mag sehr gerne asiatisch. Also gab es Asiatische Maultaschen-Pfanne :-) Darauf war ich schon sehr gespannt.
Und ich muss sagen, sie war wirklich saulecker. Nicht wirklich asiatisch. Nur leicht angehaucht durch Ingwer, Koriander und Chili, aber saulecker. Die kommt definitiv in meinen Ordner :-)
Das Montags-Telefonat mit meinem Vater ergab nicht viel Neues. Denn auch im Sauerland herrschte am Wochenende Mistwetter. Mein ehem. Nachbar und Quasi-Opa liegt immer noch im Krankenhaus, weil er beim spazieren gehen auf Glatteis gestürzt ist und sich scheinbar den Fuß dabei gebrochen hat. Und meine Oma war auch wieder für einen Tag im Krankenhaus wegen starken Rückschmerzen und stechenden Schmerzen in der Seite. Mal wieder wurde nichts festgestellt. Bleibt die Frage: Simuliert sie? Sind die in der Klinik wirklich so unfähig? Oder sind das einfach die "Alters-Wehwehchen", mit denen sie leben muss? Alles sehr merkwürdig, so von weitem betrachtet.
Ab ca. 19 Uhr hatte ich dann ziemlich fiese Kopfschmerzen. Dagegen hilft bei mir am besten Koffein. Aber so spät noch Kaffee trinken bedeutet eine schlaflose Nacht - so gut kenne ich meinen Körper inzwischen. Also, was tun? Am Ende hab ich die Kopfschmerzen einfach "ausgehalten" - was nicht besonders spaßig war. Vor allem als Männe von der Arbeit kam und rumlärmte. Ich weiß auch nicht. Der steht manchmal direkt neben mir und redet so laut, als würde ich am anderen Ende des Flurs stehen. Immerhin war ich zeitig im Bett und schlief auch relativ schnell ein, so dass ich am...
...Dienstag nicht völlig übernächtigt aus dem Bett kriechen musste :-) Die Fahrt zur Arbeit gestaltete sich etwas abenteuerlich, denn ein Baum war auf die Oberleitung der Straßenbahn gekracht und eine meiner Linien war daher unterbrochen. Und das auch noch genau da, wo ich durch musste. Schon an der heimischen Haltestelle lief ein Band durch, das auf den Schienenersatzverkehr (SEV) verwies. Na prima!
Also mit der Bahn so weit es ging. Von dort zum Büro zu laufen war nicht wirklich eine Option, denn ich brauche dafür ca. 30 Minuten. Da wäre ich definitiv zu spät gekommen und ich hätte durch das Wäldchen gemusst, wo der Baum umgefallen war. Nein, danke! Also wartete ich mit zig anderen Leuten auf den SEV-Bus. Laut Straßenbahnfahrer stünde der schon für uns bereit. Das war natürlich nicht der Fall. Wir warteten ca. 3-4 Minuten, bis der Bus kam. Weil aber alle Haltebuchten schon belegt waren, mussten wir dann auch noch einmal quer über den Platz, dem Bus hinterher rennen. Als dann endlich alle drin waren, fuhr der Bus natürlich nicht gleich los. Das wäre ja auch zu schön gewesen. Wir warteten noch eine zweite Straßenbahn ab. Und fuhren derweil zweimal lustig im Kreis um den Platz. Mit den normalen Linienbussen war es einfach zu eng und die Fahrzeuge standen sich ständig im Weg. Dann ging es aber endlich los und ich erreichte das Büro kurz vor knapp und mein Kollege scharrte schon mit den Hufen (ich bin morgens die einzige mit Schlüssel!).
Das Wetter blieb glücklicherweise besser als angekündigt, so dass die Jungs den großen Auftrag doch noch abschließen konnten. Ansonsten war es im Büro (wahrscheinlich auch wetterbedingt) wieder recht ruhig. Dafür, dass für den ganzen Tag heftiger Dauerregen gemeldet war, blieb es erstaunlich trocken. Nur ein klitze kleines Schäuerchen beglückte uns am Vormittag. Aber die Sturmböen blieben uns wirklich den ganzen Tag erhalten.
Am Nachmittag kamen dann auch die Kopfschmerzen zurück. Zum Glück nicht so stark wie am Montagabend. Aber doch recht penetrant.
Als es dann Feierabend läutete, fing es natürlich doch nochmal an zu regnen. Chefe verabschiedete sich, und stürmte raus, weil er noch irgendwo was hinbringen musste. Ich hab die Pforten geschlossen und merkte, dass Chefe immer noch vorm Büro stand - mit laufendem Motor. Vielleicht am telefonieren? Also, weiter alles abgeschlossen und dann raus. Plötzlich heftiges Winken aus dem Auto. Ihm war doch noch glatt eingefallen, dass er doch in meine Richtung müsse, ob ich nicht mitfahren wolle?! Äh, natürlich :-) Also bekam ich im Leih-Mercedes (in so einem modernen Auto hab ich noch nie gesessen!) einen Taxiservice bis fast nach Hause. Wir fuhren dem Regen davon und so konnte ich die restlichen knapp 900 m trockenen Fußes nach Hause laufen :-) Immerhin 8 Minuten (inkl. warten an der Ampel).
Zuhause hab ich mir dann gleich eine Portion Koffein gegönnt. Und zack: Kopfschmerzen weg :-)
Zum Abendessen gab es Matjes Hausfrauenart mit Kartoffeln. Mit light Soja-Sahne statt "echter" Sahne ein bisschen kalorienfreundlicher als im Originalrezept und trotzdem sehr lecker! Da ich keine Lust hatte, die gekochten Kartoffeln zu Pellkartoffeln zu verarbeiten, gab es sie ganz einfach mit Schale :-)
Und Schatz zuliebe hab ich fast ne Stunde mit der Pinzette über den Matjesfilets gehockt und die restlichen Gräten rausgezupft. Er isst Fisch nämlich nur unter der Bedingung, dass er absolut grätenfrei ist.
Als ich mir so den Rest Soja-Sahne anschaute, der übrig geblieben war, fiel mir auf einmal auch wieder ein, wieso die Nudeln mit Tomatensoße, die meine Mutter uns früher immer gemacht hat, bei mir neulich so anders schmeckten. Meine Mutter hat eine Tomaten-Sahne-Soße gemacht - nicht nur Tomatensoße! Trotzdem war ich am überlegen, was ich mit dem Rest Soja-Sahne und dem Rest Sauere Sahne machen könnte.
Außerdem habe ich am Dienstag eine Punktlandung hingelegt. Chakka, ich kann's ja doch noch :-D
Mittwoch war es kühl, aber sonnig :-) Und trocken! Als ich im Büro ankam war mein Schreibtisch "zugemüllt" bis oben hin. Danke, Chef (wir teilen ein Büro und er sitzt mir gegenüber und wirft im wahrsten Sinne des Wortes die Arbeit rüber)! Da hab ich erstmal 10 Minuten aufgeräumt und sortiert und dann angefangen, alles der Reihe nach abzuarbeiten :-)
Ich war etws müde, weil ich in der Nacht nicht so gut geschlafen habe - Koffein sei dank.
Zum Abendessen gab es schon wieder ein neues Rezept. Leider hatte ich hier ein Problem, das Walli wohl auch sehr gut kennt: Reste! Es gab Gnocchi-Leberkäse-Auflauf. Mit den Worten des berühmten Philosophen Homer (Simpson): Sakriköstlich! :-D Nur schade, dass die Gnocchi so matschig geworden sind.
Die Mengenangaben waren weit entfernt von den verfügbaren Verpackungseinheiten. Bei den Gnocchi wären 100 g übrig geblieben - die hab ich einfach noch mit in den Auflauf getan. Vom geriebenen Gouda blieben ebenfalls 100 g übrig, vom Leberkäse gleich die halbe Packung und die halbe Packung vom Buttergemüse. Wobei das Buttergemüse am mühsamsten bei der Aufteilung war.
Hätte ich alle Reste noch mit in den Auflauf geworfen, hätte ich erstens viel zu viel gehabt und zweitens mein Budget um satte 500 kcal überzogen :-( Also habe ich das getan, was ich tunlichst zu vermeiden suche. Ich habe Reste produziert. Die stehen jetzt eingetuppert im Kühlschrank und warten auf Verwertung.
Abends hab ich dann überlegt, wie ich die Reste nun schnellstmöglich loswerde, denn am Dienstag waren ja auch schon zwei Reste entstanden. Am Ende kam ich auf "Reste-Auflauf". Den werde ich dann am Sonntag machen. Da müsste ich alle meine Reste so unterbekommen, dass es für ein Essen für uns zwei ausreicht und am Ende nichts übrigbleibt :-) Ich bin schon gespannt, ob es auch schmecken wird.
Abends dann schon wieder ein hauchzartes Klopfen im Kopf. Nicht so viel, dass es schmerzte, aber doch genug, um meine Aufmerksamkeit zu erregen und mich zu nerven. So viel Kopfweh hatte ich schon eine Ewigkeit nicht mehr. Ich hoffe, das Wetter stabilisiert sich bald.
Donnerstagmorgen, als ich die Rollläden hochzog, bekam ich einen richtig tollen Sonnenaufgang zu sehen. Der Himmel über dem Berg glühte förmlich :-) Normalerweise bekomme ich so einen roten Himmel immer nur auf der anderen Seite des Hauses - zum Sonnenuntergang - zu sehen.
Es war herrlich :-) Und leider nach 10 Minuten schon wieder vorbei. Und natürlich zog es sich auch augenblicklich zu und es blieb den restlichen Tag grau in grau. Ab und zu wurde es dann auch mal nass von oben.
Nach der Arbeit bin ich direkt heim gefahren, da ich länger arbeiten musste. Chefe hatte wieder seinen "Ein-Tag-vor-dem-Urlaub-Koller". Weil er ein verlängertes Wochenende macht und ich ja nächste Woche auch nur 2 Tage arbeiten muss, wollte er so viel wie möglich erledigen. Das kenne ich schon vom letzten Arbeitstag vor den Betriebsferien - da komme ich auch NIE pünktlich raus ;-) Daher blieb ich ne halbe Stunde länger. Freitag hab ich dafür "meine Ruhe".
Zum Abendessen habe ich mich wieder von Wallis Blog inspirieren lassen und habe Kartoffelpizza gemacht. Darauf war ich ja auch schon sehr gespannt :-) Allerdings hab ich mir nicht die Mühe gemacht wie Walli, und einen Berg Kartoffeln gehobelt - ich gebe ehrlich zu: für sowas bin ich viel zu faul :-D Stattdessen habe ich fertigen Klosteig aus der Tüte genommen (steht ja auch im Rezept, dass man das so machen kann) :-D Als Belag hab ich mich dann für Pilze, Zwiebeln, Spinat und Mozzarella entschieden. Allerdings hab ich den Teig nicht in einer Pfanne gebacken. Ich weiß, das meine Pfannen dafür zu alt sind. Auch in den beschichteten bleibt mittlerweile viel kleben. Daher hab ich den Teig einfach (wie in einem Kommentar unter dem Rezept erwähnt) auf ein Blech geklatscht und vorgebacken (20 Minuten) :-)
Geschmacklich war die Pizza gut. Ich hab ja schon einige "Diät-Pizzen" ausprobiert. Mit Käse-Quark-Boden oder Blumenkohl-Boden. Alle haben eines gemeinsam: Sie gehen verdammt schlecht vom Backpapier runter und werden einfach nicht kross. Wobei ich sagen muss, dass vom Boden her der Klosteig mir am besten gefallen hat - auch geschmacklich. Sogar der Rand war - zumindest Teilweise - leicht knusprig :-) Aber an eine echte Pizza kommen diese Diätvarianten einfach nicht ran.
Lustigerweise gingen, nachdem sie komplett ausgekühlt war, die Stücke relativ gut vom Papier runter. Jedenfalls hatte Schatz keine Probleme, als er sie später aß. Dafür war bei ihm der Rand nicht mehr knusprig. Man kann wohl nicht alles haben ;-)
Die Waage ist immer noch im Stillstand-Modus. Ob sich da bis zum offiziellen Wiegen am Freitag noch was tut?! Dabei lief die Woche (mit der üblichen Ausnahme - Wochenende) eigentlich super.
Freitag war ich dann alleine im Büro. Wieso die eine Kollegin die ganze Woche nicht aufgetaucht ist, weiß ich immer noch nicht. Krank? Urlaub? Mir sagt ja keiner was... So war es immerhin friedlich und ich konnte meine Arbeit in Ruhe erledigen.
Nach der Arbeit bin ich nochmal 20 Minuten gelaufen. Leider bin ich unterwegs schwach geworden....schokoüberzogene Banane und Hähnchen-Curry-Wrap 😖
Zum Abendessen gab es ein Rezept, das mein Bruder sogar schon einmal für uns gekocht hat: Sesam-Hähnchen mit Erbsenreis und Mango-Chutney.
Das Gericht war schneller zubereitet, als ich gedacht habe. Leider wurde der Reis ziemlich matschig, weil mein Vater anrief und ich den Reis daher zu spät vom Herd nahm. Aber geschmeckt hat es klasse :-)
Zum Wiegeergebnis bleibt zu sagen: -300 g! Immerhin :-) Ich freu mich über den aktuellen Stand von 107,2 kg :-)
Das Wochenende wird kalorienmäßig wieder schwierig. Morgen sind wir nach dem Wocheneinkauf bei SchwieMu - da war vom Besuch im Café die Rede. Und weil für beide Tage Dauerregen und kalt angekündigt ist, wird es wohl auch mal wieder nichts mit Bewegung :-/
Die KW 11 in kurz:
Samstag: 1.500 kcal überzogen, keine Bewegung
Sonntag: 1.690 kcal überzogen, keine Bewegung
Montag: 570 kcal überzogen, 10 Minuten gelaufen
Dienstag: 34 kcal überzogen, 8 Minuten gelaufen
Mittwoch: 133 kcal überzogen, 25 Minuten gelaufen
Donnerstag: 160 kcal überzogen, keine Bewegung
Freitag: ??? kcal überzogen, 20 Minuten gelaufen
Abnahme: -300 g
Samstag gab es Smørrebrød (röm pöm pöm pöm) zum Frühstück. Der Belag war so üppig, dass ich gleich 3 Scheiben Pumpernickel damit belegen konnte und somit hatte mein Frühstück ein paar Kalorien mehr. Aber ich blieb auch echt lange satt. Diese Honig-Senf-Creme (mit 0,2 % Exquisa) war klasse. Da hätte ich mich reinlegen können!
Und weil ich so lange satt war, gab es auch erst am Nachmittag unser Mittagessen. Die Idee war aus Wallis Blog [Social Networking], das Rezept ist von Chefkoch. Lachs-Lauch-Suppe. Bei 2 Portionen hätten da zwei Stangen Lauch reingesollt. Da wir nun aber bekanntlich beide keine großen Porree-Fans sind, habe ich nur eine Stange genommen, dafür 4 Möhren. Und 250 g Lachs - auf 1 Liter Brühe. Es war perfekt! Super lecker und daher weiter zu empfehlen :-) Ich hab das Gemüse schön durchpüriert, bevor ich den Lachs zum garziehen reingeworfen habe. Das ergab dann für jeden 2 randvolle Teller :-)
Am Freitagvormittag hatte ich mich noch so gefreut, weil für Samstag nur am Nachmittag ein paar kleine Schauern angekündigt waren. Ich hab den halben Tag überlegt, welche Tour wir wandern könnten. Am Freitagabend war dann aber für den ganzen Samstag Dauerregen angekündigt - der leider auch wirklich kam. So ein Mist! Wir verbrachten also einen gemütlichen Tag zuhause. Immerhin konnte ich weiter am Mai-Geschenk häkeln.
So langsam trudeln auch nach und nach die letzten Belege von der Versicherung ein. So ein Wetter wäre perfekt für die Steuererklärung. Aber da unsere Versicherung da immer etwas lahmarschig ist, fehlen mir noch 2 Belege, um die Steuererklärung fertig zu machen. Schatz fehlten auch noch zwei, aber er bekam am Samstag immerhin schonmal einen geschickt. Fehlen immer noch insgesamt 3 Belege. Echt lästig. Ich hätte die Erklärung gerne schon weggeschickt. Es geht immerhin um recht viel Geld, das wir zusammen da erstattet bekommen.
Sonntag gab es dann nochmal Smørrebrød zum Frühstück. Ab Mittag war wieder Dauerregen. Es war aber am Morgen auch schon recht nass draußen. Das NERVT! Es war jetzt sooo lange kalt und grau. Jetzt ist es endlich wieder wärmer, man könnte also so schön wandern, aber nein...jetzt regnet es wieder dauernd - vor allem am Wochenende :-(
Also, wieder ein gemütlicher Tag daheim. Naja, zumindest so halb. Vormittags war ich irgendwie so richtig im Haushalts-Flow. Ich hab aufgeräumt, die Betten frisch bezogen und die "alte" Bettwäsche gleich gewaschen und aufgehängt. Ich hab abgewaschen und sogar unsere Waschmaschine mal gründlich gereinigt. Das war echt mal wieder nötig.
Mittags bzw. auch wieder am Nachmittag (das Brot hat wirklich lange satt gemacht!), hatte ich keine Lust zum kochen und daher gab es nur ein TK-Pfannengericht. Trotzdem ganz lecker :-)
Mein Häkelprojekt hat endlich seine Latzhose bekommen :-) Nur an die Osterdeko hab ich mich noch nicht rangetraut. War mir doch noch etwas früh. Dabei sind es bis Ostern ja auch "nur" noch 2 Wochen!
Das Wochenende lief kalorientechnisch an beiden Tagen bis zum Abend richtig gut! Aber der Abend hat mir dann an beiden Tagen meine Bilanz verhagelt. Am Samstagabend war es die leckere Teewurst und das frische Brot und am Sonntag die Schokolade.
Montag begann nass, wurde dann aber noch während der Fahrt zur Arbeit trockener. Der Tag wuchs sich dann zu richtigem Aprilwetter aus - und das im März. Sonne, Wolken, Regenschauer und Wind immer im Wechsel.
Der Arbeitstag war wie immer und nach der Arbeit wollte ich laufen. Immerhin 10 Minuten kann ich vorweisen. Nicht besonders viel, aber doch besser als gar nichts. Immerhin zeigt es, dass der Wille immer noch da ist :-) Das Wetter spielte halt nicht mit. Es war schon leicht am regnen, als ich loslief. Aber als es dann immer stärker wurde und auch der Schirm nicht mehr viel brachte - blöder Wind! - bin ich doch den Rest mit der Bahn gefahren.
Zum Abendessen gab es mal wieder ein neues Rezept. Ich liebe Maultaschen und ich mag sehr gerne asiatisch. Also gab es Asiatische Maultaschen-Pfanne :-) Darauf war ich schon sehr gespannt.
Und ich muss sagen, sie war wirklich saulecker. Nicht wirklich asiatisch. Nur leicht angehaucht durch Ingwer, Koriander und Chili, aber saulecker. Die kommt definitiv in meinen Ordner :-)
Das Montags-Telefonat mit meinem Vater ergab nicht viel Neues. Denn auch im Sauerland herrschte am Wochenende Mistwetter. Mein ehem. Nachbar und Quasi-Opa liegt immer noch im Krankenhaus, weil er beim spazieren gehen auf Glatteis gestürzt ist und sich scheinbar den Fuß dabei gebrochen hat. Und meine Oma war auch wieder für einen Tag im Krankenhaus wegen starken Rückschmerzen und stechenden Schmerzen in der Seite. Mal wieder wurde nichts festgestellt. Bleibt die Frage: Simuliert sie? Sind die in der Klinik wirklich so unfähig? Oder sind das einfach die "Alters-Wehwehchen", mit denen sie leben muss? Alles sehr merkwürdig, so von weitem betrachtet.
Ab ca. 19 Uhr hatte ich dann ziemlich fiese Kopfschmerzen. Dagegen hilft bei mir am besten Koffein. Aber so spät noch Kaffee trinken bedeutet eine schlaflose Nacht - so gut kenne ich meinen Körper inzwischen. Also, was tun? Am Ende hab ich die Kopfschmerzen einfach "ausgehalten" - was nicht besonders spaßig war. Vor allem als Männe von der Arbeit kam und rumlärmte. Ich weiß auch nicht. Der steht manchmal direkt neben mir und redet so laut, als würde ich am anderen Ende des Flurs stehen. Immerhin war ich zeitig im Bett und schlief auch relativ schnell ein, so dass ich am...
...Dienstag nicht völlig übernächtigt aus dem Bett kriechen musste :-) Die Fahrt zur Arbeit gestaltete sich etwas abenteuerlich, denn ein Baum war auf die Oberleitung der Straßenbahn gekracht und eine meiner Linien war daher unterbrochen. Und das auch noch genau da, wo ich durch musste. Schon an der heimischen Haltestelle lief ein Band durch, das auf den Schienenersatzverkehr (SEV) verwies. Na prima!
Also mit der Bahn so weit es ging. Von dort zum Büro zu laufen war nicht wirklich eine Option, denn ich brauche dafür ca. 30 Minuten. Da wäre ich definitiv zu spät gekommen und ich hätte durch das Wäldchen gemusst, wo der Baum umgefallen war. Nein, danke! Also wartete ich mit zig anderen Leuten auf den SEV-Bus. Laut Straßenbahnfahrer stünde der schon für uns bereit. Das war natürlich nicht der Fall. Wir warteten ca. 3-4 Minuten, bis der Bus kam. Weil aber alle Haltebuchten schon belegt waren, mussten wir dann auch noch einmal quer über den Platz, dem Bus hinterher rennen. Als dann endlich alle drin waren, fuhr der Bus natürlich nicht gleich los. Das wäre ja auch zu schön gewesen. Wir warteten noch eine zweite Straßenbahn ab. Und fuhren derweil zweimal lustig im Kreis um den Platz. Mit den normalen Linienbussen war es einfach zu eng und die Fahrzeuge standen sich ständig im Weg. Dann ging es aber endlich los und ich erreichte das Büro kurz vor knapp und mein Kollege scharrte schon mit den Hufen (ich bin morgens die einzige mit Schlüssel!).
Das Wetter blieb glücklicherweise besser als angekündigt, so dass die Jungs den großen Auftrag doch noch abschließen konnten. Ansonsten war es im Büro (wahrscheinlich auch wetterbedingt) wieder recht ruhig. Dafür, dass für den ganzen Tag heftiger Dauerregen gemeldet war, blieb es erstaunlich trocken. Nur ein klitze kleines Schäuerchen beglückte uns am Vormittag. Aber die Sturmböen blieben uns wirklich den ganzen Tag erhalten.
Am Nachmittag kamen dann auch die Kopfschmerzen zurück. Zum Glück nicht so stark wie am Montagabend. Aber doch recht penetrant.
Als es dann Feierabend läutete, fing es natürlich doch nochmal an zu regnen. Chefe verabschiedete sich, und stürmte raus, weil er noch irgendwo was hinbringen musste. Ich hab die Pforten geschlossen und merkte, dass Chefe immer noch vorm Büro stand - mit laufendem Motor. Vielleicht am telefonieren? Also, weiter alles abgeschlossen und dann raus. Plötzlich heftiges Winken aus dem Auto. Ihm war doch noch glatt eingefallen, dass er doch in meine Richtung müsse, ob ich nicht mitfahren wolle?! Äh, natürlich :-) Also bekam ich im Leih-Mercedes (in so einem modernen Auto hab ich noch nie gesessen!) einen Taxiservice bis fast nach Hause. Wir fuhren dem Regen davon und so konnte ich die restlichen knapp 900 m trockenen Fußes nach Hause laufen :-) Immerhin 8 Minuten (inkl. warten an der Ampel).
Zuhause hab ich mir dann gleich eine Portion Koffein gegönnt. Und zack: Kopfschmerzen weg :-)
Zum Abendessen gab es Matjes Hausfrauenart mit Kartoffeln. Mit light Soja-Sahne statt "echter" Sahne ein bisschen kalorienfreundlicher als im Originalrezept und trotzdem sehr lecker! Da ich keine Lust hatte, die gekochten Kartoffeln zu Pellkartoffeln zu verarbeiten, gab es sie ganz einfach mit Schale :-)
Und Schatz zuliebe hab ich fast ne Stunde mit der Pinzette über den Matjesfilets gehockt und die restlichen Gräten rausgezupft. Er isst Fisch nämlich nur unter der Bedingung, dass er absolut grätenfrei ist.
Als ich mir so den Rest Soja-Sahne anschaute, der übrig geblieben war, fiel mir auf einmal auch wieder ein, wieso die Nudeln mit Tomatensoße, die meine Mutter uns früher immer gemacht hat, bei mir neulich so anders schmeckten. Meine Mutter hat eine Tomaten-Sahne-Soße gemacht - nicht nur Tomatensoße! Trotzdem war ich am überlegen, was ich mit dem Rest Soja-Sahne und dem Rest Sauere Sahne machen könnte.
Außerdem habe ich am Dienstag eine Punktlandung hingelegt. Chakka, ich kann's ja doch noch :-D
Mittwoch war es kühl, aber sonnig :-) Und trocken! Als ich im Büro ankam war mein Schreibtisch "zugemüllt" bis oben hin. Danke, Chef (wir teilen ein Büro und er sitzt mir gegenüber und wirft im wahrsten Sinne des Wortes die Arbeit rüber)! Da hab ich erstmal 10 Minuten aufgeräumt und sortiert und dann angefangen, alles der Reihe nach abzuarbeiten :-)
Ich war etws müde, weil ich in der Nacht nicht so gut geschlafen habe - Koffein sei dank.
Zum Abendessen gab es schon wieder ein neues Rezept. Leider hatte ich hier ein Problem, das Walli wohl auch sehr gut kennt: Reste! Es gab Gnocchi-Leberkäse-Auflauf. Mit den Worten des berühmten Philosophen Homer (Simpson): Sakriköstlich! :-D Nur schade, dass die Gnocchi so matschig geworden sind.
Die Mengenangaben waren weit entfernt von den verfügbaren Verpackungseinheiten. Bei den Gnocchi wären 100 g übrig geblieben - die hab ich einfach noch mit in den Auflauf getan. Vom geriebenen Gouda blieben ebenfalls 100 g übrig, vom Leberkäse gleich die halbe Packung und die halbe Packung vom Buttergemüse. Wobei das Buttergemüse am mühsamsten bei der Aufteilung war.
Hätte ich alle Reste noch mit in den Auflauf geworfen, hätte ich erstens viel zu viel gehabt und zweitens mein Budget um satte 500 kcal überzogen :-( Also habe ich das getan, was ich tunlichst zu vermeiden suche. Ich habe Reste produziert. Die stehen jetzt eingetuppert im Kühlschrank und warten auf Verwertung.
Abends hab ich dann überlegt, wie ich die Reste nun schnellstmöglich loswerde, denn am Dienstag waren ja auch schon zwei Reste entstanden. Am Ende kam ich auf "Reste-Auflauf". Den werde ich dann am Sonntag machen. Da müsste ich alle meine Reste so unterbekommen, dass es für ein Essen für uns zwei ausreicht und am Ende nichts übrigbleibt :-) Ich bin schon gespannt, ob es auch schmecken wird.
Abends dann schon wieder ein hauchzartes Klopfen im Kopf. Nicht so viel, dass es schmerzte, aber doch genug, um meine Aufmerksamkeit zu erregen und mich zu nerven. So viel Kopfweh hatte ich schon eine Ewigkeit nicht mehr. Ich hoffe, das Wetter stabilisiert sich bald.
Donnerstagmorgen, als ich die Rollläden hochzog, bekam ich einen richtig tollen Sonnenaufgang zu sehen. Der Himmel über dem Berg glühte förmlich :-) Normalerweise bekomme ich so einen roten Himmel immer nur auf der anderen Seite des Hauses - zum Sonnenuntergang - zu sehen.
Es war herrlich :-) Und leider nach 10 Minuten schon wieder vorbei. Und natürlich zog es sich auch augenblicklich zu und es blieb den restlichen Tag grau in grau. Ab und zu wurde es dann auch mal nass von oben.
Nach der Arbeit bin ich direkt heim gefahren, da ich länger arbeiten musste. Chefe hatte wieder seinen "Ein-Tag-vor-dem-Urlaub-Koller". Weil er ein verlängertes Wochenende macht und ich ja nächste Woche auch nur 2 Tage arbeiten muss, wollte er so viel wie möglich erledigen. Das kenne ich schon vom letzten Arbeitstag vor den Betriebsferien - da komme ich auch NIE pünktlich raus ;-) Daher blieb ich ne halbe Stunde länger. Freitag hab ich dafür "meine Ruhe".
Zum Abendessen habe ich mich wieder von Wallis Blog inspirieren lassen und habe Kartoffelpizza gemacht. Darauf war ich ja auch schon sehr gespannt :-) Allerdings hab ich mir nicht die Mühe gemacht wie Walli, und einen Berg Kartoffeln gehobelt - ich gebe ehrlich zu: für sowas bin ich viel zu faul :-D Stattdessen habe ich fertigen Klosteig aus der Tüte genommen (steht ja auch im Rezept, dass man das so machen kann) :-D Als Belag hab ich mich dann für Pilze, Zwiebeln, Spinat und Mozzarella entschieden. Allerdings hab ich den Teig nicht in einer Pfanne gebacken. Ich weiß, das meine Pfannen dafür zu alt sind. Auch in den beschichteten bleibt mittlerweile viel kleben. Daher hab ich den Teig einfach (wie in einem Kommentar unter dem Rezept erwähnt) auf ein Blech geklatscht und vorgebacken (20 Minuten) :-)
Geschmacklich war die Pizza gut. Ich hab ja schon einige "Diät-Pizzen" ausprobiert. Mit Käse-Quark-Boden oder Blumenkohl-Boden. Alle haben eines gemeinsam: Sie gehen verdammt schlecht vom Backpapier runter und werden einfach nicht kross. Wobei ich sagen muss, dass vom Boden her der Klosteig mir am besten gefallen hat - auch geschmacklich. Sogar der Rand war - zumindest Teilweise - leicht knusprig :-) Aber an eine echte Pizza kommen diese Diätvarianten einfach nicht ran.
Lustigerweise gingen, nachdem sie komplett ausgekühlt war, die Stücke relativ gut vom Papier runter. Jedenfalls hatte Schatz keine Probleme, als er sie später aß. Dafür war bei ihm der Rand nicht mehr knusprig. Man kann wohl nicht alles haben ;-)
Die Waage ist immer noch im Stillstand-Modus. Ob sich da bis zum offiziellen Wiegen am Freitag noch was tut?! Dabei lief die Woche (mit der üblichen Ausnahme - Wochenende) eigentlich super.
Freitag war ich dann alleine im Büro. Wieso die eine Kollegin die ganze Woche nicht aufgetaucht ist, weiß ich immer noch nicht. Krank? Urlaub? Mir sagt ja keiner was... So war es immerhin friedlich und ich konnte meine Arbeit in Ruhe erledigen.
Nach der Arbeit bin ich nochmal 20 Minuten gelaufen. Leider bin ich unterwegs schwach geworden....schokoüberzogene Banane und Hähnchen-Curry-Wrap 😖
Zum Abendessen gab es ein Rezept, das mein Bruder sogar schon einmal für uns gekocht hat: Sesam-Hähnchen mit Erbsenreis und Mango-Chutney.
Das Gericht war schneller zubereitet, als ich gedacht habe. Leider wurde der Reis ziemlich matschig, weil mein Vater anrief und ich den Reis daher zu spät vom Herd nahm. Aber geschmeckt hat es klasse :-)
Zum Wiegeergebnis bleibt zu sagen: -300 g! Immerhin :-) Ich freu mich über den aktuellen Stand von 107,2 kg :-)
Das Wochenende wird kalorienmäßig wieder schwierig. Morgen sind wir nach dem Wocheneinkauf bei SchwieMu - da war vom Besuch im Café die Rede. Und weil für beide Tage Dauerregen und kalt angekündigt ist, wird es wohl auch mal wieder nichts mit Bewegung :-/
Die KW 11 in kurz:
Samstag: 1.500 kcal überzogen, keine Bewegung
Sonntag: 1.690 kcal überzogen, keine Bewegung
Montag: 570 kcal überzogen, 10 Minuten gelaufen
Dienstag: 34 kcal überzogen, 8 Minuten gelaufen
Mittwoch: 133 kcal überzogen, 25 Minuten gelaufen
Donnerstag: 160 kcal überzogen, keine Bewegung
Freitag: ??? kcal überzogen, 20 Minuten gelaufen
Abnahme: -300 g
Freitag, 9. März 2018
Wunschgewicht: KW 10 - 2018
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Samstag plagte mich morgens das schlechte Gewissen, weil ich den Fressanfall am Freitagabend erst bewusst bemerkt und abgestellt habe, als es schon zu spät war. Nachdem ich am Samstagmorgen alles, an was ich mich noch erinnern konnte, nachgetragen hatte, war ich schockiert: 2.400 kcal zu viel gefressen (am Freitag) 😨
Zum Frühstück hab ich mir nach langer Zeit mal wieder "Schlotze" gekocht. Schoko-Bananen-Porridge, um genau zu sein ;-) Die Aussichten sahen sehr trübe aus. Leicht weiß und dichter Nebel bei knapp über Null Grad - und das sollte sich auch den ganzen Tag nicht ändern.
Da stand schon früh fest, dass wir am Samstag nicht viel machen würden. Wir haben also einen gemütlichen Vormittag im heimischen Wohnzimmer verbracht. Nach dem Frühstück hab ich noch den Abwasch erledigt - ich liebe es, wenn ich heim komme und alles ist schon fertig ;-) Und dann haben wir uns zum Wocheneinkauf aufgemacht. Lust hatten wir zwar keine, aber was muss, das muss.
Mittags gab es einfach nur Nudeln mit Tomatensoße und Parmesan. Eigentlich wollte ich einen Rest Pesto verwerten. Aber der war leider schon schlecht geworden - nicht aufgepasst! :-(
Und da ich ja nun eh eine neue Soße brauchte, hab ich mich für eine kalorienfreundlichere Tomatensoße entschieden :-) Zum Dessert gab es Quarkbällchen (TK) - die hatte Schatz mal angeschleppt. Sie schmeckten super, aber nach dem Auftauen war die Konsistenz halt eher wie Gummi. Dann doch lieber mal frische vom Bäcker :-)
Unter meinem letzten Blog wurde vermutet, dass nicht allein das allmonatliche Hormonchaos an meiner Fresslust von letzter Woche schuld sein könnte, sondern auch das Wetter. Ich war neugierig und hab dazu mal etwas gegoogelt ;-) Es könnte echt AUCH am Wetter bzw. der Jahreszeit liegen. Die Forscher sind sich da offenbar nicht so ganz einig. Na prima, wenn ein Stressesser, der sich dazu noch mit allmonatlichen Heißhungerattacken plagt auch noch mit so einer Scheiße herumschlagen muss 😠
Zum Abendessen hatten wir aus dem "Läuft-bald-ab-Regal" Antipasti und Kartoffelsalat mitgebracht. Dazu gab es die letzten Mettenden aus dem sauerländer Care Paket :-)
Kalorienmäßig lief der Samstag wieder in "normalen" Bahnen. Die Fresslust scheint erstmal wieder überwunden.
Sonntag ließen wir es auch ganz gemütlich angehen. Wir haben geduscht, gefrühstückt und sind danach noch schön 1,5 Stunden in der Sonne spazieren gegangen - und das bei knapp über 10 Grad! Da machten sich schon Frühlingsgefühle breit - bis wir in den Mooswald kamen. Überall Schneereste auf den Wegen :-) Das Laufen auf dem festgefahrenen und angetauten Schnee war echt mühsam und sehr rutschig.
Zum Mittagessen gab es Scholle, Schwarzwurzeln und Kartoffeln. Zum Dessert die letzten Quarkbällchen.
Für's Abendessen hab ich mir dann nochmal Schoko-Bananen-Porridge gekocht.
Montag begann einfach nur widerlich und ekelhaft. Da saß ich nichtsahnend in der Straßenbahn und versuchte diesen nervigen Teenager zu ignorieren, als der plötzlich einfach die Frau mir gegenüber anniest. Dann dreht er sich um, und niest mich direkt an. BÄH!!! Ich hab gleich angefangen zu hypochondern und bildete mir erste Erkältungssymptome ein. Es war ekelhaft! Er hat sich nicht mal die Hand vor den Mund gehalten oder sonst was - von einer Entschuldigung ganz zu schweigen. Einfach direkt aus Nase/Mund auf die armen Mitmenschen. Gesagt habe ich nichts. Der Junge ist - ich hab keine Ahnung, wie man das politisch korrekt ausdrückt - geistig wohl etwas eingeschränkt. Jedenfalls schätze ich ihn auf ca. 15-17 Jahre. Er führt die ganze Zeit Selbstgespräche, macht komisch mit den Händen rum (das kenne ich von Schatz' Sohn, der Autist ist) und unterbricht seine Selbstgespräche nur, wenn in der Bahn eine Durchsage kommt, die er dann wie ein Papagei nachplappert. Das er dafür von anderen mitfahrenden Schülern ausgelacht wird, scheint er nicht zu merken. Trotzdem ist es ekelhaft von einem fremden Menschen angeniest zu werden. Egal. Ich hoffe, es war bloß ein harmloser "Allergienieser" und ich hab mir jetzt nicht auch noch irgendeine Seuche eingefangen. Denn mein Arbeitskollege ist immer noch krank. Definitiv die Grippe :-( Der andere klang am Montagmorgen auch nicht so berauschend. Menno....
Im Büro flattern so langsam wieder mehr Aufträge rein. Es geht auf Ostern zu und da ist meist Saisonbeginn. Es zieht also ganz langsam wieder an. Die Zeit der Ruhe scheint nun vorüber. Auch gut :-) Am Montag artete es sogar beinahe schon in Stress aus. Der erste sonnige Arbeitstag mit über Null Grad in 2018 und das Telefon stand nicht still! Ich wusste gar nicht, wo ich zuerst abnehmen sollte (wir haben 2 Leitungen, die auf meinen Apparat laufen).
Und dann hab ich den Frühling gesehen! Da flatterte doch glatt am Montag ein Schmetterling am Bürofenster vorbei :-D Wenn das mal kein Zeichen war ;-)
Zum Abendessen habe ich ein Rezept gekocht, das ich neulich im Chefkoch Newsletter hatte. Da bekomme ich ja täglich das "Rezept des Tages" per E-Mail. Oft ist nichts dabei, was mich direkt anspricht. Aber dieses hier tat es und ich habe es mir gleich in der App auf den Merkzettel geschoben :-)
Die saftige Gyros-Reis-Pfanne war wirklich äußerst lecker! Und mit Saurer Sahne statt Schmand und extra Paprika (dafür weniger Fleisch) auch etwas kalorienfreundlicher ;-)
Außerdem plagten mich am Montag nachmittag merkwürdiges "Schmerzen" in den Oberschenkeln und im Unterbauch. Ich hab lange überlegt, was das wohl sein könnte, denn ich fühlte mich weder krank noch sonst wie komisch. Am ehesten hätte es wohl Muskelkater sein können. Aber wovon? Ich hab doch keinen exzessiven Sport betrieben! Und dann kam es mir....vielleicht von dem angestrengten, rutschigen Spaziergang durch den halb vereisten Mooswald am Sonntag? Doch Muskelkater!?
Dienstag war es vormittags noch schön, aber kurz vor Mittag kamen dann die ersten Wolken. Zum Glück ließ der angekündigte Regen aber auf sich warten - leider nicht lange genug, dass ich hätte nochmal laufen können. Passend zum Wetter blieb es im Büro wieder ruhiger. Schon lustig irgendwie - aber Saisonbetrieb.
Pünktlich zum Feierabend kam dann der Regen :-( Nach der Arbeit hab ich noch frische Pilze für's Abendessen gekauft und war dann noch zum "Großeinkauf" im DM. Schlimm, wenn alles auf einmal leer wird :-)
Zum Abendessen gab es nämlich meine Käsespätzle 2.0. Dazu gibt es kein Rezept. Sie sind mal aus Resteverwertung entstanden und seither mag ich sie so am liebsten :-)
Spätzle, Pilze, Schinkenwürfel und eine Zwiebel anbraten, mit Salz, Pfeffer und Petersilie abschmecken und dann einfach Gratinkäse (aus der Tüte) drüber. Evtl. noch ein Schluck Milch für mehr Cremigkeit. Das wars. Schnell gemacht und super lecker :-)
Mittwoch war es nicht ganz so trübe wie sonst die letzten Monate, aber richtig sonnig war es auch nicht. Es war windig - noch nicht stürmisch - aber immerhin trocken.
Im Büro war es ruhig, aber trotzdem konnte ich den Papierberg auf meinem Schreibtisch nur minimal verringern. Wenn ich oben was weg hatte, kam unten was neues dazu.
Nach der Arbeit war ich hoch motiviert, wieder zu laufen. Als ich aus dem Büro kam, dreute eine schwarze Wolke über dem Stadtteil, aber es war trocken und ich guter Dinge. Als ich an der Umstiegshaltestelle ankam, hab ich gleich den Bewegungstracker an meinem Handy anschalten wollen und als ich so rumstehe und alles aktiviere, fängt es doch glatt an zu schiffen 😠 Also, doch mit der Bahn weiter. Weil ich aber auf Laufen eingestellt war, hab ich natürlich etwas rumgetrödelt und als klar war, dass ich doch die Bahn nehme, fuhr diese Bereits in die Haltestelle ein. Am Mittwoch war also meine einzige sportliche Aktivität, der ca. 50 m Sprint von einer Haltestelle zur anderen. Die Bahn hab ich auch noch erwischt - so gerade noch :-)
Zum Abendessen gab es wieder ein "Rezept des Tages" von Chefkoch. Dieses Mal gebackene Süßkartoffeln mit Pilzfüllung :-)
Es war super lecker. Allerdings stimmt die Backzeit im Rezept nicht annähernd. Ich hatte meine Kartoffeln eine reichliche Stunde im Rohr. Aber das hatte ich schon in den Kommentaren gelesen und hab daher die Pilze erst später angestellt. Sogar Schatz hat es geschmeckt, obwohl es vegetarisch war :-D Zum Glück ließ sich auch die Schale total easy entfernen. Denn die war mir zum mitessen dann doch etwas zu dick/hart.
Das Ende-März-Geschenk hab ich auch noch fertig gehäkelt. Jetzt hab ich erstmal wieder eine Weile keinen "Termindruck" und werde daher schonmal ein größeres Teil anfangen, das ich Mitte Mai verschenken will :-)
Auch der vermutete Muskelkater vom Montag war inzwischen wieder verschwunden. Von daher gehe ich nun 100 % von einer Muskelkatze vom komischen Gehen und Gleichgewicht halten am Sonntag auf rutschigen Wegen aus. Sowas aber auch! :-)
Donnerstag begann wieder mit einem blauen Himmel und netten 7 Grad. Die Sonne schien fast den ganzen Tag und als endlich Feierabend war, habe ich meinen Plan in die Tat umgesetzt und bin heim gelaufen. Allerdings von der Stadtmitte aus, weil ich noch was besorgen musste. Inmerhin 20 Minuten :-)
Zum Abendessen gab es Safran-Risotto mit Gambas. Das hatte ich schon ewig nicht mehr, dabei schmeckt es doch so gut :-)
Woher ich das Rezept habe, weiß ich nicht mehr. Ich hab auch online bisher keins gefunden, was ähnlich wäre. Ich hab die Sahne natürlich weggelassen und die Garnelen nicht extra angebraten, sondern im fertigen Risotto gar ziehen lassen - macht weniger "Dreck" in der Küche ;-) Und auch bei Butter und Olivenöl war ich etwas sparsamer, als es im Rezept steht.
Nach dem Essen habe ich noch 2 Maschinen Wäsche gewaschen. Ich habe unsere Winterjacken gewaschen - hoffentlich brauchen wir sie wirklich nicht mehr :-D Und dann habe ich mit dem Mai-Geschenk angefangen.
Freitag startete trist und grau - und blieb auch so. Zumindest blieb es aber auch trocken. Für Montag sind schon wieder Sturmböen angemeldet. Was bin ich froh, dass ich es immer noch nicht geschafft habe, die Sturmschäden von November und Dezember zu beseitigen :-) Aber im Urlaub wollen wir den Balkon definitiv angehen. Dann wird es höchste Zeit.
Auf die Waage war ich schon sehr gespannt. Die Fresswoche (letzte Woche) hing mir ja gedanklich noch etwas nach und auch die Waage war die Woche über mit 108 kg (nochmal 200 g mehr!) nicht sonderlich freundlich. Erst am Donnerstag war sie mal kurz nett und verkündete 107,5 kg. Von daher war ich auf das offizielle Ergebnis heute sehr gespannt: 107,5 kg! Die kleine Zunahme der Fresswoche ist schon wieder weg :-D
Im Büro war gut zu tun und der Tag ging relativ schnell rum.
Nach der Arbeit bin ich dann nochmal 20 Minuten gelaufen. Eigentlich hatte ich gar keine Lust. Aber mir war die Bahn vor der Nase weggefahren und die nächste sollte erst in 8 Minuten kommen. Also wollte ich nicht nur blöd rumstehen, sondern schon zur nächsten Haltestelle laufen. Als ich dort ankam, waren es immer noch 8 Minuten! Also, weiter zur nächsten Haltestelle. Noch 5 Minuten bis zur nächsten Bahn. Da zwischenzeitlich aber auch keine Bahn an mir vorbei gefahren war, hätte ich, wenn ich mich bei der ersten Haltestelle für's Warten entschieden hätte, inzwischen 15 Minuten (!) blöd in der Gegend gestanden. Ich hab dann nochmal 2 Haltestellen geschafft und bei der letzten fuhr gerade die Bahn ein, als ich dort ankam. Die hab ich dann bestiegen. Die 8 Minuten Wartezeit auf die nächste Bahn waren im Endeffekt satte 20 Minuten - in denen ich gelaufen bin, statt an der Haltestelle zu stehen. Ja, die Freiburger Verkehrs AG hat die längsten 8 Minuten der Welt :-) Viel öfters hat sie aber die längesten 2 Minuten der Welt :-D Manchmal ist es echt nervtötend. Heute hat es mir unverhofft Bewegung verschafft :-)
Zum Abendessen gab es Szegediner Gulasch (das Rezept ist meinem sehr ähnlich). Immer lecker und äußerst kalorienfreundlich :-)
Leider bin ich beim Bäcker auf einen Kirsch-Streusel reingefallen - die wurden draußen auf einem Schild als Tagesangebot beworben. Dumm gelaufen! Sonst wäre ich super im Plan gewesen.
Die KW 10 in kurz:
Samstag: 1.400 kcal überzogen, außerhalb vom Wocheneinkauf keine Bewegung
Sonntag: 900 kcal überzogen und 100 Minuten spazieren gegangen
Montag: 630 kcal überzogen und 35 Minuten gelaufen
Dienstag: 390 kcal überzogen und keine Bewegung
Mittwoch: 360 kcal überzogen und keine Bewegung
Donnerstag: 340 kcal überzogen und 20 Minuten gelaufen
Freitag: 855 kcal überzogen und 20 Minuten gelaufen
Gesamt: Soll = 11.900 kcal, Ist = 16.847 kcal, das sind in der ganzen Woche 4.947 kcal zu viel. Durchschnittler Tagesverbrauch: 2.407 kcal
Durch Bewegung erarbeitet: 1.256 kcal
Abnahme: - 300 g
Samstag plagte mich morgens das schlechte Gewissen, weil ich den Fressanfall am Freitagabend erst bewusst bemerkt und abgestellt habe, als es schon zu spät war. Nachdem ich am Samstagmorgen alles, an was ich mich noch erinnern konnte, nachgetragen hatte, war ich schockiert: 2.400 kcal zu viel gefressen (am Freitag) 😨
Zum Frühstück hab ich mir nach langer Zeit mal wieder "Schlotze" gekocht. Schoko-Bananen-Porridge, um genau zu sein ;-) Die Aussichten sahen sehr trübe aus. Leicht weiß und dichter Nebel bei knapp über Null Grad - und das sollte sich auch den ganzen Tag nicht ändern.
Da stand schon früh fest, dass wir am Samstag nicht viel machen würden. Wir haben also einen gemütlichen Vormittag im heimischen Wohnzimmer verbracht. Nach dem Frühstück hab ich noch den Abwasch erledigt - ich liebe es, wenn ich heim komme und alles ist schon fertig ;-) Und dann haben wir uns zum Wocheneinkauf aufgemacht. Lust hatten wir zwar keine, aber was muss, das muss.
Mittags gab es einfach nur Nudeln mit Tomatensoße und Parmesan. Eigentlich wollte ich einen Rest Pesto verwerten. Aber der war leider schon schlecht geworden - nicht aufgepasst! :-(
Und da ich ja nun eh eine neue Soße brauchte, hab ich mich für eine kalorienfreundlichere Tomatensoße entschieden :-) Zum Dessert gab es Quarkbällchen (TK) - die hatte Schatz mal angeschleppt. Sie schmeckten super, aber nach dem Auftauen war die Konsistenz halt eher wie Gummi. Dann doch lieber mal frische vom Bäcker :-)
Unter meinem letzten Blog wurde vermutet, dass nicht allein das allmonatliche Hormonchaos an meiner Fresslust von letzter Woche schuld sein könnte, sondern auch das Wetter. Ich war neugierig und hab dazu mal etwas gegoogelt ;-) Es könnte echt AUCH am Wetter bzw. der Jahreszeit liegen. Die Forscher sind sich da offenbar nicht so ganz einig. Na prima, wenn ein Stressesser, der sich dazu noch mit allmonatlichen Heißhungerattacken plagt auch noch mit so einer Scheiße herumschlagen muss 😠
Zum Abendessen hatten wir aus dem "Läuft-bald-ab-Regal" Antipasti und Kartoffelsalat mitgebracht. Dazu gab es die letzten Mettenden aus dem sauerländer Care Paket :-)
Kalorienmäßig lief der Samstag wieder in "normalen" Bahnen. Die Fresslust scheint erstmal wieder überwunden.
Sonntag ließen wir es auch ganz gemütlich angehen. Wir haben geduscht, gefrühstückt und sind danach noch schön 1,5 Stunden in der Sonne spazieren gegangen - und das bei knapp über 10 Grad! Da machten sich schon Frühlingsgefühle breit - bis wir in den Mooswald kamen. Überall Schneereste auf den Wegen :-) Das Laufen auf dem festgefahrenen und angetauten Schnee war echt mühsam und sehr rutschig.
Zum Mittagessen gab es Scholle, Schwarzwurzeln und Kartoffeln. Zum Dessert die letzten Quarkbällchen.
Für's Abendessen hab ich mir dann nochmal Schoko-Bananen-Porridge gekocht.
Montag begann einfach nur widerlich und ekelhaft. Da saß ich nichtsahnend in der Straßenbahn und versuchte diesen nervigen Teenager zu ignorieren, als der plötzlich einfach die Frau mir gegenüber anniest. Dann dreht er sich um, und niest mich direkt an. BÄH!!! Ich hab gleich angefangen zu hypochondern und bildete mir erste Erkältungssymptome ein. Es war ekelhaft! Er hat sich nicht mal die Hand vor den Mund gehalten oder sonst was - von einer Entschuldigung ganz zu schweigen. Einfach direkt aus Nase/Mund auf die armen Mitmenschen. Gesagt habe ich nichts. Der Junge ist - ich hab keine Ahnung, wie man das politisch korrekt ausdrückt - geistig wohl etwas eingeschränkt. Jedenfalls schätze ich ihn auf ca. 15-17 Jahre. Er führt die ganze Zeit Selbstgespräche, macht komisch mit den Händen rum (das kenne ich von Schatz' Sohn, der Autist ist) und unterbricht seine Selbstgespräche nur, wenn in der Bahn eine Durchsage kommt, die er dann wie ein Papagei nachplappert. Das er dafür von anderen mitfahrenden Schülern ausgelacht wird, scheint er nicht zu merken. Trotzdem ist es ekelhaft von einem fremden Menschen angeniest zu werden. Egal. Ich hoffe, es war bloß ein harmloser "Allergienieser" und ich hab mir jetzt nicht auch noch irgendeine Seuche eingefangen. Denn mein Arbeitskollege ist immer noch krank. Definitiv die Grippe :-( Der andere klang am Montagmorgen auch nicht so berauschend. Menno....
Im Büro flattern so langsam wieder mehr Aufträge rein. Es geht auf Ostern zu und da ist meist Saisonbeginn. Es zieht also ganz langsam wieder an. Die Zeit der Ruhe scheint nun vorüber. Auch gut :-) Am Montag artete es sogar beinahe schon in Stress aus. Der erste sonnige Arbeitstag mit über Null Grad in 2018 und das Telefon stand nicht still! Ich wusste gar nicht, wo ich zuerst abnehmen sollte (wir haben 2 Leitungen, die auf meinen Apparat laufen).
Und dann hab ich den Frühling gesehen! Da flatterte doch glatt am Montag ein Schmetterling am Bürofenster vorbei :-D Wenn das mal kein Zeichen war ;-)
Zum Abendessen habe ich ein Rezept gekocht, das ich neulich im Chefkoch Newsletter hatte. Da bekomme ich ja täglich das "Rezept des Tages" per E-Mail. Oft ist nichts dabei, was mich direkt anspricht. Aber dieses hier tat es und ich habe es mir gleich in der App auf den Merkzettel geschoben :-)
Die saftige Gyros-Reis-Pfanne war wirklich äußerst lecker! Und mit Saurer Sahne statt Schmand und extra Paprika (dafür weniger Fleisch) auch etwas kalorienfreundlicher ;-)
Außerdem plagten mich am Montag nachmittag merkwürdiges "Schmerzen" in den Oberschenkeln und im Unterbauch. Ich hab lange überlegt, was das wohl sein könnte, denn ich fühlte mich weder krank noch sonst wie komisch. Am ehesten hätte es wohl Muskelkater sein können. Aber wovon? Ich hab doch keinen exzessiven Sport betrieben! Und dann kam es mir....vielleicht von dem angestrengten, rutschigen Spaziergang durch den halb vereisten Mooswald am Sonntag? Doch Muskelkater!?
Dienstag war es vormittags noch schön, aber kurz vor Mittag kamen dann die ersten Wolken. Zum Glück ließ der angekündigte Regen aber auf sich warten - leider nicht lange genug, dass ich hätte nochmal laufen können. Passend zum Wetter blieb es im Büro wieder ruhiger. Schon lustig irgendwie - aber Saisonbetrieb.
Pünktlich zum Feierabend kam dann der Regen :-( Nach der Arbeit hab ich noch frische Pilze für's Abendessen gekauft und war dann noch zum "Großeinkauf" im DM. Schlimm, wenn alles auf einmal leer wird :-)
Zum Abendessen gab es nämlich meine Käsespätzle 2.0. Dazu gibt es kein Rezept. Sie sind mal aus Resteverwertung entstanden und seither mag ich sie so am liebsten :-)
Spätzle, Pilze, Schinkenwürfel und eine Zwiebel anbraten, mit Salz, Pfeffer und Petersilie abschmecken und dann einfach Gratinkäse (aus der Tüte) drüber. Evtl. noch ein Schluck Milch für mehr Cremigkeit. Das wars. Schnell gemacht und super lecker :-)
Mittwoch war es nicht ganz so trübe wie sonst die letzten Monate, aber richtig sonnig war es auch nicht. Es war windig - noch nicht stürmisch - aber immerhin trocken.
Im Büro war es ruhig, aber trotzdem konnte ich den Papierberg auf meinem Schreibtisch nur minimal verringern. Wenn ich oben was weg hatte, kam unten was neues dazu.
Nach der Arbeit war ich hoch motiviert, wieder zu laufen. Als ich aus dem Büro kam, dreute eine schwarze Wolke über dem Stadtteil, aber es war trocken und ich guter Dinge. Als ich an der Umstiegshaltestelle ankam, hab ich gleich den Bewegungstracker an meinem Handy anschalten wollen und als ich so rumstehe und alles aktiviere, fängt es doch glatt an zu schiffen 😠 Also, doch mit der Bahn weiter. Weil ich aber auf Laufen eingestellt war, hab ich natürlich etwas rumgetrödelt und als klar war, dass ich doch die Bahn nehme, fuhr diese Bereits in die Haltestelle ein. Am Mittwoch war also meine einzige sportliche Aktivität, der ca. 50 m Sprint von einer Haltestelle zur anderen. Die Bahn hab ich auch noch erwischt - so gerade noch :-)
Zum Abendessen gab es wieder ein "Rezept des Tages" von Chefkoch. Dieses Mal gebackene Süßkartoffeln mit Pilzfüllung :-)
Es war super lecker. Allerdings stimmt die Backzeit im Rezept nicht annähernd. Ich hatte meine Kartoffeln eine reichliche Stunde im Rohr. Aber das hatte ich schon in den Kommentaren gelesen und hab daher die Pilze erst später angestellt. Sogar Schatz hat es geschmeckt, obwohl es vegetarisch war :-D Zum Glück ließ sich auch die Schale total easy entfernen. Denn die war mir zum mitessen dann doch etwas zu dick/hart.
Das Ende-März-Geschenk hab ich auch noch fertig gehäkelt. Jetzt hab ich erstmal wieder eine Weile keinen "Termindruck" und werde daher schonmal ein größeres Teil anfangen, das ich Mitte Mai verschenken will :-)
Auch der vermutete Muskelkater vom Montag war inzwischen wieder verschwunden. Von daher gehe ich nun 100 % von einer Muskelkatze vom komischen Gehen und Gleichgewicht halten am Sonntag auf rutschigen Wegen aus. Sowas aber auch! :-)
Donnerstag begann wieder mit einem blauen Himmel und netten 7 Grad. Die Sonne schien fast den ganzen Tag und als endlich Feierabend war, habe ich meinen Plan in die Tat umgesetzt und bin heim gelaufen. Allerdings von der Stadtmitte aus, weil ich noch was besorgen musste. Inmerhin 20 Minuten :-)
Zum Abendessen gab es Safran-Risotto mit Gambas. Das hatte ich schon ewig nicht mehr, dabei schmeckt es doch so gut :-)
Woher ich das Rezept habe, weiß ich nicht mehr. Ich hab auch online bisher keins gefunden, was ähnlich wäre. Ich hab die Sahne natürlich weggelassen und die Garnelen nicht extra angebraten, sondern im fertigen Risotto gar ziehen lassen - macht weniger "Dreck" in der Küche ;-) Und auch bei Butter und Olivenöl war ich etwas sparsamer, als es im Rezept steht.
Nach dem Essen habe ich noch 2 Maschinen Wäsche gewaschen. Ich habe unsere Winterjacken gewaschen - hoffentlich brauchen wir sie wirklich nicht mehr :-D Und dann habe ich mit dem Mai-Geschenk angefangen.
Freitag startete trist und grau - und blieb auch so. Zumindest blieb es aber auch trocken. Für Montag sind schon wieder Sturmböen angemeldet. Was bin ich froh, dass ich es immer noch nicht geschafft habe, die Sturmschäden von November und Dezember zu beseitigen :-) Aber im Urlaub wollen wir den Balkon definitiv angehen. Dann wird es höchste Zeit.
Auf die Waage war ich schon sehr gespannt. Die Fresswoche (letzte Woche) hing mir ja gedanklich noch etwas nach und auch die Waage war die Woche über mit 108 kg (nochmal 200 g mehr!) nicht sonderlich freundlich. Erst am Donnerstag war sie mal kurz nett und verkündete 107,5 kg. Von daher war ich auf das offizielle Ergebnis heute sehr gespannt: 107,5 kg! Die kleine Zunahme der Fresswoche ist schon wieder weg :-D
Im Büro war gut zu tun und der Tag ging relativ schnell rum.
Nach der Arbeit bin ich dann nochmal 20 Minuten gelaufen. Eigentlich hatte ich gar keine Lust. Aber mir war die Bahn vor der Nase weggefahren und die nächste sollte erst in 8 Minuten kommen. Also wollte ich nicht nur blöd rumstehen, sondern schon zur nächsten Haltestelle laufen. Als ich dort ankam, waren es immer noch 8 Minuten! Also, weiter zur nächsten Haltestelle. Noch 5 Minuten bis zur nächsten Bahn. Da zwischenzeitlich aber auch keine Bahn an mir vorbei gefahren war, hätte ich, wenn ich mich bei der ersten Haltestelle für's Warten entschieden hätte, inzwischen 15 Minuten (!) blöd in der Gegend gestanden. Ich hab dann nochmal 2 Haltestellen geschafft und bei der letzten fuhr gerade die Bahn ein, als ich dort ankam. Die hab ich dann bestiegen. Die 8 Minuten Wartezeit auf die nächste Bahn waren im Endeffekt satte 20 Minuten - in denen ich gelaufen bin, statt an der Haltestelle zu stehen. Ja, die Freiburger Verkehrs AG hat die längsten 8 Minuten der Welt :-) Viel öfters hat sie aber die längesten 2 Minuten der Welt :-D Manchmal ist es echt nervtötend. Heute hat es mir unverhofft Bewegung verschafft :-)
Zum Abendessen gab es Szegediner Gulasch (das Rezept ist meinem sehr ähnlich). Immer lecker und äußerst kalorienfreundlich :-)
Leider bin ich beim Bäcker auf einen Kirsch-Streusel reingefallen - die wurden draußen auf einem Schild als Tagesangebot beworben. Dumm gelaufen! Sonst wäre ich super im Plan gewesen.
Die KW 10 in kurz:
Samstag: 1.400 kcal überzogen, außerhalb vom Wocheneinkauf keine Bewegung
Sonntag: 900 kcal überzogen und 100 Minuten spazieren gegangen
Montag: 630 kcal überzogen und 35 Minuten gelaufen
Dienstag: 390 kcal überzogen und keine Bewegung
Mittwoch: 360 kcal überzogen und keine Bewegung
Donnerstag: 340 kcal überzogen und 20 Minuten gelaufen
Freitag: 855 kcal überzogen und 20 Minuten gelaufen
Gesamt: Soll = 11.900 kcal, Ist = 16.847 kcal, das sind in der ganzen Woche 4.947 kcal zu viel. Durchschnittler Tagesverbrauch: 2.407 kcal
Durch Bewegung erarbeitet: 1.256 kcal
Abnahme: - 300 g
Mittwoch, 7. März 2018
Erinnerungen - Schüleraustausch 1997
Kürzlich postete Alteschachtel ein Foto aus der Bretagne [Social Networking] in ihrem Blog. Und als ich das Foto sah und Bretagne las, kamen doch ein paar Erinnerungen wieder hoch. Und zwar an meine 10 Tage in der Bretagne. Im März 1997. Im Zuge eines Schüleraustausches.
Ich komme, wir ihr inzwischen vielleicht wisst, aus dem Sauerland. Wir hatten damals nur Englisch in der Schule. Aber da die Stadt nunmal eine Partnerschaft mit einer ähnlich großen französischen Stadt unterhielt - und immer noch unterhält - gab es halt trotzdem einen deutsch-französischen Schüleraustausch...jedes Jahr. Ein Jahr durften die Hauptschüler fahren, das andere Jahr die Gymnasiasten - immer im Wechsel. Immerhin lernten ja die französischen Schüler deutsch. Ich nehme es vorweg: Wir haben uns wegen der Sprachbarriere nicht wirklich gut unterhalten. Ungefähr ein halbes Jahr vorher konnten wir (freiwillig) einmal die Woche nach Unterrichtsende noch für eine Stunde in der Schule bleiben, weil eine Lehrerin einen Crashkurs in Französisch anbot. Da ich eigentlich recht sprachbegeistert bin, habe ich dort natürlich teilgenommen.
Aber mal ehrlich. Wieviel Sprache kann man lernen mit einer Stunde pro Woche in 6 Monaten? Nicht viel - zumal auch einige Stunden ausfielen. Ich konnte die Wochentage aufzählen, bis 20 zählen, ein paar Monate konnte ich aufsagen und mich vorstellen. Das war's. Ich hätte nicht nach dem Weg fragen können oder was zu essen bestellen. Und ich hätte wohl keinen Franzosen verstanden, wenn er mir auf meine Fragen geantwortet hätte :-) Im Englischen war ich ziemlich fit. Aber das lag/liegt den Franzosen ja nicht so. Von daher blieb es sprachlich schwierig.
Unser Schüleraustausch war im März 1997. Ich war gerade zarte 14 Jahre alt geworden, in der 8. Klasse der Hauptschule und hatte Deutschland erst einmal verlassen. Da waren wir mit meinen Eltern und der Familie meines Onkels in Holland, kurz hinter der Grenze in einem Museum. Auch aus NRW war ich bis dahin höchtens 2-3 mal rausgekommen - auch bei Ausflügen mit meinen Eltern in benachbarte Bundesländer.
Mit 2 großen Reisebussen - einem normalen und einem Doppeldecker - ging es früh morgens los. Weil die Busfahrer ja eine längere Pause zwischendrin einlegen mussten, haben wir auf dem Hinweg am Schloss Versailles (bei Paris) gehalten. Während wir dort eine Frührung mitmachten, haben die Fahrer pausiert.
An viel kann ich mich nicht erinnern. Es war März, es war recht kalt. Wasserspiele waren keine an und der Garten wirkte auch relativ trist.
Auch an die Führung kann ich mich kaum noch erinnern. Allerdings weiß ich noch, dass mich der Spiegelsaal - das Prunkstück des Schlosses - damals nicht sonderlich beeindruckte, waren doch die Spiegel etwas krumm und nicht "hochglanz" und gaben kein klares Bild zurück. Dass das für die damalige Zeit ein kleines Wunderwerk gewesen ist, weiß ich heute. Aber damals...
Von Versailles ging es endlos über französische Autobahnen, vorbei an einem Asterix und Obelix Freizeitpark, bis zu unserem Ziel: die Bretagne. Genauer gesagt, das Örtchen Locminé (etwas über 4.000 Einwohner). Dort wurden wir in der Schule empfangen und auf unsere Familien verteilt.
Mit meiner Austauschschülerin, Solène, hatte ich bestimmt ein gutes Jahr im Briefkontakt gestanden und wir waren uns eigentlich recht sympathisch. Sie wohnte allerdings mit ihrer Familie auf einem kleinen Hof außerhalb von Locminé.
Mir wird heute noch schlecht, wenn ich daran zurückdenke, wie man mir stolz die heimische Legebatterie präsentierte. Es war nur eine kleine auf dem Hof - aber dieser Gestank! Die armen Hühner!! Der erste Abend war irgendwie ganz nett. Aber viel geredet wurde nicht. Ich hab sie nicht verstanden, sie haben mich nicht verstanden.
Strange wurde es, als es hieß, ich müsse mir mit Solène das Bett teilen. Gut, es war breit (ein französisches Bett - 140 x 200 cm), aber trotzdem. Mit 14 Jahren kann man sich was besseres vorstellen, als sich mit einem "fremden" Mädchen das Bett zu teilen. Die erste Nacht war furchtbar. Der Gestank der Hühnerkacke waberte durch alle Räume und Solène zog mir dauernd die Decke weg. Viel geschlafen habe ich nicht.
In den 10 Tagen, die wir in der Bretagne waren, haben wir kulturelle Ausflüge unternommen - ohne die Franzosen, denn die hatten ja Schule. Wir haben am Unterricht in der französischen Schule teilgenommen - nur ich nicht. Für alle, die im Schulorchester waren, stand Proben auf dem Plan, denn wir sind ja noch vor der versammelten französischen Schule aufgetreten.
Morgens ging es mit dem französischen Schulbus zur Schule. Ich habe in meinem Leben vorher noch nie so viel Angst gehabt! Es wurde einfach nur gerast, auf engen, holprigen Landstraßen, auf denen einem Traktoren und Lastwagen entgegen kamen. Da der Bus am Hof meiner Gastfamilie erst recht spät hielt, mussten wir bis zur Schule stehen. Mir taten danach die Arme weh.
Zu unseren kulturellen Zielen gehörten unter anderem
- die Steinreihen und Hügelgräber von Carnac
- die Stadt Quimper
- die Insel Belle Ile En Mer, die wir mit der Fähre von Quiberon aus erreichten
- Lorient und
- der Pointe du Raz (der westlichste Punkt Frankreichs)
In der Gastfamilie gab es morgens immer eine Müslischale voll Kakao oder Café au Lait. Einmal hab ich die Milch vom Gasherd gezogen, weil sie überkochte und außer mir plötzlich keiner mehr da war. Es gab Croissants zum Frühstück - oder Baguette. Das Baguette holten wir einmal zusammen mit der Gastmutter. Es war so lang, dass es kaum in das kleine Auto passte! Als Lunchpaket bekam ich JEDEN TAG ein großes Stück vom Baguette mit gesalzener Butter und Kochschinken. Meinen deutschen Mitschülern ging es wohl ähnlich, denn ich kann mich erinnern, dass wir am 5. Tag das Baguette auf einem Rastplatz an einen streunenden Hund verfütterten, weil es uns zum Hals raus hing.
Meine Austauschschülerin war in einem Musikverein und spielte Bombarde - ein typisch bretonisches Instrument. Da ich ja selbst Klarinette spielte, hätte ich mir die Probe, zu der wir sie brachten, gerne angehört. Aber ich durfte nicht mit und habe mir über eine Stunde mit der Gastmutter, die weder deutsch noch englisch Sprach, die Zeit totgeschlagen. Das war furchtbar. Als wir Solène wieder abholten, fuhren wir weiter zur Großmutter. Die meinte nur, sie hätte noch nie so ein großes Mädchen gesehen. Klar, die Franzosen sind im Durchschnitt etwas kleiner, aber meine Gastfamilie war nicht wirklich klein.
In den 10 Tagen merkten wir dann auch, dass wir nicht ganz so viel gemeinsam hatten. Solène war mit ihren fast 15 und ich mit meinen gerade mal 14 Jahren doch um einiges reifer als ich. Die Interessen klafften doch weit auseinander. Ich war jedenfalls immer froh, wenn unsere Klasse so einen Ausflug gemacht hat, und wir nicht mit den Gastfamilien zusammen waren.
Abends war natürlich immer Freizeit angesagt. Es wurde in einer Kneipe Billard gespielt oder sich so irgendwo getroffen - immer mit den Franzosen, die sich meistens echt bemühten, uns irgendwie mit einzubinden - einige sprachen sogar richtig gut deutsch und wurden quasi zum allgemeinen Dollmetscher ernannt. Einen Abend fuhren wir mit dem Bus in den Nachbarort auf eine Kirmes. Das war echt lustig. Nervig war nur, dass wir die ca. 5 km dann abends im Dunkeln heim laufen mussten.
Die 10 Tage in Frankreich gingen schnell rum. Die 16-stündige Rückfahrt ging dann auch wieder mit einem Zwischenstopp. Dieses Mal haben wir direkt in Paris gehalten! Das erste Mal in meinem Leben in einer Weltmetropole :-) Wir waren allerdings schon recht spät am Nachmittag bzw. frühen Abend dort. Wir haben den Triumpfbogen gesehen, sind kurz über die Champs Élysées gelaufen und wir waren am Eiffelturm. Ich könnte mich heute noch in den Hintern beißen, weil ich mich damals nicht rauf getraut habe. Aber da war ich mit der Höhenangst noch weit entfernt von Gut und Böse.
An der Seine waren viel Künstler unterwegs. Einer fuhr coole Stunts mit Inlineskates. Während er zu uns guckte und winkte, knallte er gegen das Geländer über der Seine und kippte hinüber - und war verschwunen. Wir dachten, er wäre in den Fluss gestürzt! Aber nein! War alles Teil der Show. Denn er hockte auf einem Sims etwas unterhalb vom Geländer und amüsierte sich köstlich über unsere erschrockene Reaktion.
Rund um den Eiffelturm waren "Jameikaner" (jedenfalls sahen sie so aus) und haben geknüpfte Armbändchen verkauft. Die haben mit uns an dem Abend einen Haufen Geld verdient, denn wir mussten alle unsere französischen Münzen loswerden. Damals gab es ja noch keinen Euro und die Bank wechselte nur Scheine zurück in D-Mark. Also haben 2 Reisebusse voller Schüler unter dem Eiffelturm "Freundschaftsbändchen" gekauft.
Vom Eiffelturm wollten wir uns das Notre Dame ansehen. Weil sich aber unsere Lehrerin in der Metro irgendwie vertan hatte, kamen wir dort an, als man gerade die Pforte abschloss. Wir haben es also nur von außen gesehen. In einem französischen McD's haben wir dann noch was gefuttert bevor es wieder zum Bus ging.
Irgendwo in Belgien verloren wir dann den anderen Reisebus. Der Pastor, der dort mitfuhr hatte gemeint, er hätte unseren Bus von der Autobahn abfahren sehen. Das waren aber nicht wir, sondern irgendein anderer Bus und so verfranste sich der anderer Busfahrer, auf der vergeblichen Suche nach uns, mitten in der Nacht in Belgien :-) Die Eltern, die ihre Kinder wieder abholen wollten, mussten weit über eine Stunde warten, bis auch der zweite Bus wieder im Sauerland angekommen war.
Ein paar Monate später war dann wieder Schüleraustausch. Dieses Mal kamen die Franzosen zu uns. Meine Austauschschülerin hat meine Eltern in den Wahnsinn getrieben, denn sie verliebte sich in einen Schüler, der zwei Jahrgänge über mir war und im nächsten Dorf wohnte (der große Bruder eines Klassenkameraden). 10 Tage mit einem hormongesteuerten, rosa-rote Brille tragenden, französischen Teenager, für den sie auch noch die Verantwortung trugen. Es war die Hölle! Auch für mich, denn ich hatte sie ja die meiste Zeit um mich und musste mir ihr gejammer anhören, wann sie denn endlich wieder zu ihrem Liebsten könnte.
Der Schüleraustausch war eine tolle Erfahrung, aber ich kann sagen, dass er für mich persönlich etwas zu früh war. Ich war gerade 14 geworden und war einfach noch nicht soweit. Auch die vielen kulturellen Sachen, die wir in der Bretagne gemacht haben, interessierten mich damals herzlich wenig. Das ist Schade, denn heute würde mich das alles sehr interessieren und ich hab kaum Erinnerungen daran. Vielleicht schaffe ich es irgendwann nochmal dort hin :-) Ob man heute auch Englisch spricht? Oder sollte ich wohl doch besser noch etwas Französisch lernen? :-D
Ich komme, wir ihr inzwischen vielleicht wisst, aus dem Sauerland. Wir hatten damals nur Englisch in der Schule. Aber da die Stadt nunmal eine Partnerschaft mit einer ähnlich großen französischen Stadt unterhielt - und immer noch unterhält - gab es halt trotzdem einen deutsch-französischen Schüleraustausch...jedes Jahr. Ein Jahr durften die Hauptschüler fahren, das andere Jahr die Gymnasiasten - immer im Wechsel. Immerhin lernten ja die französischen Schüler deutsch. Ich nehme es vorweg: Wir haben uns wegen der Sprachbarriere nicht wirklich gut unterhalten. Ungefähr ein halbes Jahr vorher konnten wir (freiwillig) einmal die Woche nach Unterrichtsende noch für eine Stunde in der Schule bleiben, weil eine Lehrerin einen Crashkurs in Französisch anbot. Da ich eigentlich recht sprachbegeistert bin, habe ich dort natürlich teilgenommen.
Aber mal ehrlich. Wieviel Sprache kann man lernen mit einer Stunde pro Woche in 6 Monaten? Nicht viel - zumal auch einige Stunden ausfielen. Ich konnte die Wochentage aufzählen, bis 20 zählen, ein paar Monate konnte ich aufsagen und mich vorstellen. Das war's. Ich hätte nicht nach dem Weg fragen können oder was zu essen bestellen. Und ich hätte wohl keinen Franzosen verstanden, wenn er mir auf meine Fragen geantwortet hätte :-) Im Englischen war ich ziemlich fit. Aber das lag/liegt den Franzosen ja nicht so. Von daher blieb es sprachlich schwierig.
Unser Schüleraustausch war im März 1997. Ich war gerade zarte 14 Jahre alt geworden, in der 8. Klasse der Hauptschule und hatte Deutschland erst einmal verlassen. Da waren wir mit meinen Eltern und der Familie meines Onkels in Holland, kurz hinter der Grenze in einem Museum. Auch aus NRW war ich bis dahin höchtens 2-3 mal rausgekommen - auch bei Ausflügen mit meinen Eltern in benachbarte Bundesländer.
Mit 2 großen Reisebussen - einem normalen und einem Doppeldecker - ging es früh morgens los. Weil die Busfahrer ja eine längere Pause zwischendrin einlegen mussten, haben wir auf dem Hinweg am Schloss Versailles (bei Paris) gehalten. Während wir dort eine Frührung mitmachten, haben die Fahrer pausiert.
| Eingangsbereich von Versailles |
| Schloss Versailles |
| Garten von Schloss Versailles |
Von Versailles ging es endlos über französische Autobahnen, vorbei an einem Asterix und Obelix Freizeitpark, bis zu unserem Ziel: die Bretagne. Genauer gesagt, das Örtchen Locminé (etwas über 4.000 Einwohner). Dort wurden wir in der Schule empfangen und auf unsere Familien verteilt.
| Die Schule in Locminé |
| Solène und ich vor ihrem Haus |
Strange wurde es, als es hieß, ich müsse mir mit Solène das Bett teilen. Gut, es war breit (ein französisches Bett - 140 x 200 cm), aber trotzdem. Mit 14 Jahren kann man sich was besseres vorstellen, als sich mit einem "fremden" Mädchen das Bett zu teilen. Die erste Nacht war furchtbar. Der Gestank der Hühnerkacke waberte durch alle Räume und Solène zog mir dauernd die Decke weg. Viel geschlafen habe ich nicht.
| Besuch eines Hügelgrabes in Carnac |
| Zum ersten Mal am Atlantik - Belle Ile en Mer |
Zu unseren kulturellen Zielen gehörten unter anderem
- die Steinreihen und Hügelgräber von Carnac
- die Stadt Quimper
- die Insel Belle Ile En Mer, die wir mit der Fähre von Quiberon aus erreichten
- Lorient und
- der Pointe du Raz (der westlichste Punkt Frankreichs)
| Pointe du Raz |
| Chateau de Suscinio, südl. von Vannes |
In den 10 Tagen merkten wir dann auch, dass wir nicht ganz so viel gemeinsam hatten. Solène war mit ihren fast 15 und ich mit meinen gerade mal 14 Jahren doch um einiges reifer als ich. Die Interessen klafften doch weit auseinander. Ich war jedenfalls immer froh, wenn unsere Klasse so einen Ausflug gemacht hat, und wir nicht mit den Gastfamilien zusammen waren.
Abends war natürlich immer Freizeit angesagt. Es wurde in einer Kneipe Billard gespielt oder sich so irgendwo getroffen - immer mit den Franzosen, die sich meistens echt bemühten, uns irgendwie mit einzubinden - einige sprachen sogar richtig gut deutsch und wurden quasi zum allgemeinen Dollmetscher ernannt. Einen Abend fuhren wir mit dem Bus in den Nachbarort auf eine Kirmes. Das war echt lustig. Nervig war nur, dass wir die ca. 5 km dann abends im Dunkeln heim laufen mussten.
Die 10 Tage in Frankreich gingen schnell rum. Die 16-stündige Rückfahrt ging dann auch wieder mit einem Zwischenstopp. Dieses Mal haben wir direkt in Paris gehalten! Das erste Mal in meinem Leben in einer Weltmetropole :-) Wir waren allerdings schon recht spät am Nachmittag bzw. frühen Abend dort. Wir haben den Triumpfbogen gesehen, sind kurz über die Champs Élysées gelaufen und wir waren am Eiffelturm. Ich könnte mich heute noch in den Hintern beißen, weil ich mich damals nicht rauf getraut habe. Aber da war ich mit der Höhenangst noch weit entfernt von Gut und Böse.
An der Seine waren viel Künstler unterwegs. Einer fuhr coole Stunts mit Inlineskates. Während er zu uns guckte und winkte, knallte er gegen das Geländer über der Seine und kippte hinüber - und war verschwunen. Wir dachten, er wäre in den Fluss gestürzt! Aber nein! War alles Teil der Show. Denn er hockte auf einem Sims etwas unterhalb vom Geländer und amüsierte sich köstlich über unsere erschrockene Reaktion.
Rund um den Eiffelturm waren "Jameikaner" (jedenfalls sahen sie so aus) und haben geknüpfte Armbändchen verkauft. Die haben mit uns an dem Abend einen Haufen Geld verdient, denn wir mussten alle unsere französischen Münzen loswerden. Damals gab es ja noch keinen Euro und die Bank wechselte nur Scheine zurück in D-Mark. Also haben 2 Reisebusse voller Schüler unter dem Eiffelturm "Freundschaftsbändchen" gekauft.
| Eiffelturm |
| Notre Dame |
Ein paar Monate später war dann wieder Schüleraustausch. Dieses Mal kamen die Franzosen zu uns. Meine Austauschschülerin hat meine Eltern in den Wahnsinn getrieben, denn sie verliebte sich in einen Schüler, der zwei Jahrgänge über mir war und im nächsten Dorf wohnte (der große Bruder eines Klassenkameraden). 10 Tage mit einem hormongesteuerten, rosa-rote Brille tragenden, französischen Teenager, für den sie auch noch die Verantwortung trugen. Es war die Hölle! Auch für mich, denn ich hatte sie ja die meiste Zeit um mich und musste mir ihr gejammer anhören, wann sie denn endlich wieder zu ihrem Liebsten könnte.
Der Schüleraustausch war eine tolle Erfahrung, aber ich kann sagen, dass er für mich persönlich etwas zu früh war. Ich war gerade 14 geworden und war einfach noch nicht soweit. Auch die vielen kulturellen Sachen, die wir in der Bretagne gemacht haben, interessierten mich damals herzlich wenig. Das ist Schade, denn heute würde mich das alles sehr interessieren und ich hab kaum Erinnerungen daran. Vielleicht schaffe ich es irgendwann nochmal dort hin :-) Ob man heute auch Englisch spricht? Oder sollte ich wohl doch besser noch etwas Französisch lernen? :-D
Freitag, 2. März 2018
Wunschgewicht: KW 9 - 2018
[Dieser Post enthält durch Produkt-/Firmennennungen Werbung, die ohne Auftrag, ohne Sponsoring und ohne Bezahlung erfolgt]
Samstag hat mich mein Smartphone daran erinnert, dass ich schon länger nichts mehr in meine Käthe geworfen habe. Klar, ich hab an meinem Geburtstag die geschenkten 50 EUR reingeworfen (die KW 50 vorgezogen) und dann irgendwie nicht mehr dran gedacht. Also hab ich meinen Kontostand geprüft und die 30 EUR, die für Februar fällig waren, im ganzen eingeworfen. Jetzt bin ich wieder auf dem Laufenden :-)
Zum Frühstück gab es, wie bereits am letzten Wochenende, Joghurt mit Beeren und Haferflocken. Nach dem Frühstück hab ich dann schnell den Abwasch erledigt, denn am Samstag blieb bei uns die Küche kalt :-)
Mittags hatte Schatz uns einen Tisch im Skajo reserviert. War nicht ganz günstig, aber es hat sich sowas von gelohnt :-) Wir hatten während des gesamten Essens einen grandiosen Blick auf's Münster, das Schwabentor und den dahinter liegenden Schlossberg samt Aussichtsturm und Greifeneggschlössle :-D
Ich hab mir selbstredend einen Burger bestellt. Und er war riesig - und lecker! Zum Dessert gab es ein sakriköstliches Himbeer-Tiramisu. Danach waren wir so vollgefressen, dass der Plan heim zu laufen besonders attraktiv wurde ;-) Zurück ging es also in etwas unter 2 Stunden per Pedes über den Schlossberg.
Den Rest des Tages haben wir uns daheim gemütlich gemacht. Abends gab es 100 g Maisbrot mit Wurst und Käse. Budget überzogen, aber das war es wert.
Oh, und gewaschen hab ich auch - damit ich endlich auch mal mein Virustuch tragen kann ;-)
Sonntag war es dann 10 Grad kälter als am Samstag. Samstag konnten wir die Sonne bei +5 Grad genießen, am Sonntag waren es hingegen -5 Grad. Immerhin auch bei strahlendem Sonnenschein. Die große Himmelsleuchte hatte sich ja die letzten Wochen und Monate in Freiburg eher rar gemacht. Von daher hielt uns auch die Kälte nicht drinnen. Warm eingepackt ging es gegen Mittag nach Breisach, wo wir die drei kleinen Stadtrundwege zu einem großen kombiniert hatten :-)
Zum Frühstück gab es wieder Joghurt, Haferflocken und Beeren. Und weil ich am Sonntag noch Kohldampf schob, hab ich mir noch eine Box mit Cocktailtomaten genehmigt.
Unterwegs in Breisach musste es dann noch eine Käsebrezel sein.
Wieder daheim gab es dann ganz fixe Nudeln mit Bolognese und etwas Obst als Dessert.
Eine Stunde vorm schlafen gehen hat mich dann noch ein bisschen Hunger geärgert und ich hab mir noch 2 Scheiben Brot mit Käse genehmigt. Budget überzogen aber nur leicht - für ein Wochenende ;-)
Kalt. Kälter. Montag. Laut Radio-Tante war es zuletzt vor 5 Jahren so kalt in Freiburg. Im Sauerland ist -7 Grad im Winter ja völlig normal. Aber seit ich im warmen Freiburg wohne, bin ich da wohl in den letzten 10 Jahren doch etwas verweichlicht :-/ Immerhin hatte sich der fiese Wind über Nacht gelegt. Dick eingepackt wartete ich morgens an der Haltestelle und wunderte mich, dass so wenig los war. Ferien sind erst zu Ostern wieder, also bleibt die gähnende Leere an der Haltestelle wohl ein Rätsel. Immerhin die Sonne hat uns auch am Montag wieder beglückt. Schon den sechsten Tag in Folge! Wahrscheinlich wird das aber nicht mehr lange so bleiben. Denn ab Donnerstag soll es wieder wärmer werden und dann ist auch wieder Regen angekündigt :-( Also müsste ich die Sonne noch so lange genießen, wie sie da ist. Das fällt mir allerdings bei Minusgraden nicht so leicht ;-)
Büroalltag vom feinsten war auch am Montag geboten. Das einzige "Ungewöhnliche" war, dass ich einige Termine verschieben musste, weil etliche unserer Kunden mit Grippe darnieder lagen. Zum Glück ist die Seuche noch nicht im Betrieb angekommen. Und wenn es nach mir ginge, könnte sie auch ganz wegbleiben :-)
Zum Abendessen gab es - den Temperaturen entsprechend - Kohlrouladen mit Semmelklösen und Apfel-Rotkohl.
Das Geburtstagsgeschenk hab ich noch verpackt, damit es die Tage auf die Reise gehen kann. Und das nächste Geschenk hab ich auch gleich begonnen. Das ist zwar erst Ende März fällig, aber was ich habe, das habe ich, denn meinem Bruder will ich einen Super Mario häkeln und der wird wohl - wie der Zombie - etwas aufwändiger.
Dienstag war es sogar noch kälter geworden. Mittlerweile hatten die Minusgrade den zweistelligen Bereich erreicht. Zum Glück nur am Morgen. Später waren es dann wieder kuschelige -4 Grad. Auch die Sonne tat sich am Dienstag etwas schwer, da sie sich den Himmel mit ein paar Wolken teilen musste.
Der DPD Fahrer, der am Vormittag ins Büro kam, tat mir total leid. Die Jungs stehen ja bei ihrer Auslieferei gewaltig unter Druck. Und dann wird ihnen vom Arbeitgeber bzw. der Technik auch noch das Leben schwer gemacht. Der Mann war um 9:17 Uhr da. Konnte mir schon ein Päckchen geben. Das zweite konnte er aber noch nicht abscannen, weil noch nicht 9:25 Uhr war! Jetzt musste der wegen der paar Minuten blöd in der Gegend stehen und warten, bis sein Scanner-Dings um 9:25 Uhr das Paket "erkennen" konnte bzw. "freigab". Was soll denn der Blödsinn?! Das macht den Jungs ihre Arbeit ja auch nicht leichter :-(
Zum Abendessen gab es wieder was aus Alteschachtels Blog. Und zwar die würzige Weißkohlpfanne [Social Networking] :-) Natürlich koche ich nur für uns zwei. Und die angebotenen Weißkohlköpfe waren gigantomanisch! Daher hab ich mich für einen putzigen kleinen Spitzkohl entschieden. Optisch sieht er ja - mal abgesehen von der Form - sehr ähnlich aus.
Und geschmacklich war es super! Leider war ich mit dem Chili und dem Sambal Oelek etwas zu großzügig. Was mir super schmeckte, war Männe einen Tick zu scharf :-/
Leider hat mich dann später am Abend noch ein Schoko-Anfall überkommen - Budget überzogen :-(
In der Nacht zu Mittwoch erlebten wir, laut Radiomeldung, die kälteste Nacht des Jahres. Interessanterweise musste trotzdem am Mittwochmorgen niemand in unserer Straße das Auto freikratzen. Die Luft war so knochentrocken, dass da keine Scheibe einfror.
Im Büro war mal wieder nicht viel los. Dank der eisigen Kälte konnten auch die Jungs ihre Termine nicht ausführen, eine Kundin hat von sich aus wegen Kälte abgesagt und der eine Kollege hat sich dann auch noch krank gemeldet. Hoffentlich nicht die Influenza - denn er hatte wohl auch Fieber :-( Wir werden sehen.
Nach der Arbeit konnte ich mich wieder nicht dazu aufraffen, bei der Kälte etwas Bewegung einzuheimsen und fuhr direkt heim. Offenbar wäre inzwischen auch wohl wieder die Zeit des Monats. Denn als ich daheim ausstieg landete auf unerklärliche Weise noch ein Schinkenbrötchen vom Bäcker in meiner Tasche und später auch in meinem Mund :-( Die langsam steigende Fresslust fällt mir schon seit Montag auf.
Zum Abendessen gab es Nudel-Hack-Auflauf mit Zucchini, Tomaten und Aubergine. Und dann hab ich noch Reste verwertet und eine übriggebliebene Paprika und eine Tüte Gratinkäse mit reingemacht. Keine Ahnung, wieso die noch übrig waren. Normalerweise kaufe ich immer passend ein, um zu vermeiden, dass Lebensmittel im Müll landen. Durch die Resteverwertung war das Essen dann leider etwas kalorienlastig - aber trotzdem saulecker :-)
Donnerstag war es dann mal nicht ganz so kalt. Nur -4 Grad am Morgen und ein total bewölkter Himmel. Dank Messebesuch, Krankheit, Frei und Inventur war ich am Donnerstag alleine im Büro. Auch das Telefon klingelte kaum und so tröpfelten die Minuten so vor sich hin. Außerdem war ich mir inzwischen sicher, dass DIE Zeit des Monats ist/wäre, denn mein Magen meckerte schon seit 9:30 Uhr rum, er wollte endlich gefüttert werden. Das ist völlig untypisch für mich und damit war die Sache dann klar. Es nervt. Wieso kann man den ganzen Hormon-Mist nicht einfach abstellen?
Nach der Arbeit musste ich dann noch ein Brot holen und was soll ich sagen, meine Hormone haben befohlen, die Nussecke auch noch mitzunehmen :-/
Zum Abendessen gab es Putenragout mit Ananas und Reis. Und später auf der Couch hat mich wieder die Schokolade angefallen. Was für ein Mist!
Freitag war es morgens ziemlich glatt. Zumindest stellenweise. Leider hatte ich auf dem Weg zur Arbeit gleich 5 dieser glatten Stellen zu umschiffen. Immerhin war es vormittags noch relativ sonnig. Der nächste Regen war ab Mittag angekündigt. Da sollte es aber schon wieder Plusgrade haben. Also war die Hoffnung groß, es auch wieder heile nach Hause zu schaffen :-) Und Regen kam dann nicht. Dafür schneite es wie bekloppt.
Für das Wiegen hatte ich kein gutes Gefühl. Die hormonbedingte Fresslust steigerte sich ja seit Montag täglich und dementsprechend sieht auch meine Kalorienbilanz aus :-( Sowas braucht echt kein Mensch! Immerhin sollte es ab jetzt langsam wieder besser werden. Und auch die Temperaturen steigen langsam wieder, so dass es mir wieder leichter fallen wird, nach der Arbeit zu laufen. Dummerweise ist aktuell für die ganze nächste Woche Regen gemeldet :-(
Und wie erwartet sagte die Waage dann auch die bittere Wahrheit: + 300 g und somit 107,8 kg. Es hätte schlimmer kommen können. Wenn die Hormone wieder ruhig sind, wird es nächste Woche wieder besser :-)
Nach der Arbeit hab ich noch schnell einen Salat für's Abendessen gekauft. Es gab nämlich Chefsalat und dazu BBQ-Spare Ribs. Lecker!
Der Fressanfall kam dann erst später :-( Der schlimmste seit Monaten! Wahrscheinlich der Höhepunkt des allmonatlichen Hormonchaos. Es kann also nur besser werden :-) Aufgeben ist nicht!
Die KW 9 in kurz:
Samstag: 1750 kcal überzogen und 105 Minuten gelaufen
Sonntag: 970 kcal überzogen und 170 Minuten gelaufen
Montag: 17 kcal übrig behalten (YES!), aber eine Bewegung
Dienstag: 740 kcal überzogen, keine Bewegung
Mittwoch: 900 kcal überzogen, keine Bewegung
Donnerstag: 1.500 kcal überzogen, keine Bewegung
Freitag: ??? kcal überzogen, keine Bewegung
Gesamt: Soll = 11.900 kcal, Ist = 20.234 kcal, das sind in der ganzen Woche 8.334 kcal zu viel. Durchschnittler Tagesverbrauch: 2.890 kcal
Durch Bewegung erarbeitet: 1.553 kcal
Zunahme: + 300 g
Samstag hat mich mein Smartphone daran erinnert, dass ich schon länger nichts mehr in meine Käthe geworfen habe. Klar, ich hab an meinem Geburtstag die geschenkten 50 EUR reingeworfen (die KW 50 vorgezogen) und dann irgendwie nicht mehr dran gedacht. Also hab ich meinen Kontostand geprüft und die 30 EUR, die für Februar fällig waren, im ganzen eingeworfen. Jetzt bin ich wieder auf dem Laufenden :-)
Zum Frühstück gab es, wie bereits am letzten Wochenende, Joghurt mit Beeren und Haferflocken. Nach dem Frühstück hab ich dann schnell den Abwasch erledigt, denn am Samstag blieb bei uns die Küche kalt :-)
Mittags hatte Schatz uns einen Tisch im Skajo reserviert. War nicht ganz günstig, aber es hat sich sowas von gelohnt :-) Wir hatten während des gesamten Essens einen grandiosen Blick auf's Münster, das Schwabentor und den dahinter liegenden Schlossberg samt Aussichtsturm und Greifeneggschlössle :-D
Ich hab mir selbstredend einen Burger bestellt. Und er war riesig - und lecker! Zum Dessert gab es ein sakriköstliches Himbeer-Tiramisu. Danach waren wir so vollgefressen, dass der Plan heim zu laufen besonders attraktiv wurde ;-) Zurück ging es also in etwas unter 2 Stunden per Pedes über den Schlossberg.
Den Rest des Tages haben wir uns daheim gemütlich gemacht. Abends gab es 100 g Maisbrot mit Wurst und Käse. Budget überzogen, aber das war es wert.
Oh, und gewaschen hab ich auch - damit ich endlich auch mal mein Virustuch tragen kann ;-)
Sonntag war es dann 10 Grad kälter als am Samstag. Samstag konnten wir die Sonne bei +5 Grad genießen, am Sonntag waren es hingegen -5 Grad. Immerhin auch bei strahlendem Sonnenschein. Die große Himmelsleuchte hatte sich ja die letzten Wochen und Monate in Freiburg eher rar gemacht. Von daher hielt uns auch die Kälte nicht drinnen. Warm eingepackt ging es gegen Mittag nach Breisach, wo wir die drei kleinen Stadtrundwege zu einem großen kombiniert hatten :-)
Zum Frühstück gab es wieder Joghurt, Haferflocken und Beeren. Und weil ich am Sonntag noch Kohldampf schob, hab ich mir noch eine Box mit Cocktailtomaten genehmigt.
Unterwegs in Breisach musste es dann noch eine Käsebrezel sein.
Wieder daheim gab es dann ganz fixe Nudeln mit Bolognese und etwas Obst als Dessert.
Eine Stunde vorm schlafen gehen hat mich dann noch ein bisschen Hunger geärgert und ich hab mir noch 2 Scheiben Brot mit Käse genehmigt. Budget überzogen aber nur leicht - für ein Wochenende ;-)
Kalt. Kälter. Montag. Laut Radio-Tante war es zuletzt vor 5 Jahren so kalt in Freiburg. Im Sauerland ist -7 Grad im Winter ja völlig normal. Aber seit ich im warmen Freiburg wohne, bin ich da wohl in den letzten 10 Jahren doch etwas verweichlicht :-/ Immerhin hatte sich der fiese Wind über Nacht gelegt. Dick eingepackt wartete ich morgens an der Haltestelle und wunderte mich, dass so wenig los war. Ferien sind erst zu Ostern wieder, also bleibt die gähnende Leere an der Haltestelle wohl ein Rätsel. Immerhin die Sonne hat uns auch am Montag wieder beglückt. Schon den sechsten Tag in Folge! Wahrscheinlich wird das aber nicht mehr lange so bleiben. Denn ab Donnerstag soll es wieder wärmer werden und dann ist auch wieder Regen angekündigt :-( Also müsste ich die Sonne noch so lange genießen, wie sie da ist. Das fällt mir allerdings bei Minusgraden nicht so leicht ;-)
Büroalltag vom feinsten war auch am Montag geboten. Das einzige "Ungewöhnliche" war, dass ich einige Termine verschieben musste, weil etliche unserer Kunden mit Grippe darnieder lagen. Zum Glück ist die Seuche noch nicht im Betrieb angekommen. Und wenn es nach mir ginge, könnte sie auch ganz wegbleiben :-)
Zum Abendessen gab es - den Temperaturen entsprechend - Kohlrouladen mit Semmelklösen und Apfel-Rotkohl.
Das Geburtstagsgeschenk hab ich noch verpackt, damit es die Tage auf die Reise gehen kann. Und das nächste Geschenk hab ich auch gleich begonnen. Das ist zwar erst Ende März fällig, aber was ich habe, das habe ich, denn meinem Bruder will ich einen Super Mario häkeln und der wird wohl - wie der Zombie - etwas aufwändiger.
Dienstag war es sogar noch kälter geworden. Mittlerweile hatten die Minusgrade den zweistelligen Bereich erreicht. Zum Glück nur am Morgen. Später waren es dann wieder kuschelige -4 Grad. Auch die Sonne tat sich am Dienstag etwas schwer, da sie sich den Himmel mit ein paar Wolken teilen musste.
Der DPD Fahrer, der am Vormittag ins Büro kam, tat mir total leid. Die Jungs stehen ja bei ihrer Auslieferei gewaltig unter Druck. Und dann wird ihnen vom Arbeitgeber bzw. der Technik auch noch das Leben schwer gemacht. Der Mann war um 9:17 Uhr da. Konnte mir schon ein Päckchen geben. Das zweite konnte er aber noch nicht abscannen, weil noch nicht 9:25 Uhr war! Jetzt musste der wegen der paar Minuten blöd in der Gegend stehen und warten, bis sein Scanner-Dings um 9:25 Uhr das Paket "erkennen" konnte bzw. "freigab". Was soll denn der Blödsinn?! Das macht den Jungs ihre Arbeit ja auch nicht leichter :-(
Zum Abendessen gab es wieder was aus Alteschachtels Blog. Und zwar die würzige Weißkohlpfanne [Social Networking] :-) Natürlich koche ich nur für uns zwei. Und die angebotenen Weißkohlköpfe waren gigantomanisch! Daher hab ich mich für einen putzigen kleinen Spitzkohl entschieden. Optisch sieht er ja - mal abgesehen von der Form - sehr ähnlich aus.
Und geschmacklich war es super! Leider war ich mit dem Chili und dem Sambal Oelek etwas zu großzügig. Was mir super schmeckte, war Männe einen Tick zu scharf :-/
Leider hat mich dann später am Abend noch ein Schoko-Anfall überkommen - Budget überzogen :-(
In der Nacht zu Mittwoch erlebten wir, laut Radiomeldung, die kälteste Nacht des Jahres. Interessanterweise musste trotzdem am Mittwochmorgen niemand in unserer Straße das Auto freikratzen. Die Luft war so knochentrocken, dass da keine Scheibe einfror.
Im Büro war mal wieder nicht viel los. Dank der eisigen Kälte konnten auch die Jungs ihre Termine nicht ausführen, eine Kundin hat von sich aus wegen Kälte abgesagt und der eine Kollege hat sich dann auch noch krank gemeldet. Hoffentlich nicht die Influenza - denn er hatte wohl auch Fieber :-( Wir werden sehen.
Nach der Arbeit konnte ich mich wieder nicht dazu aufraffen, bei der Kälte etwas Bewegung einzuheimsen und fuhr direkt heim. Offenbar wäre inzwischen auch wohl wieder die Zeit des Monats. Denn als ich daheim ausstieg landete auf unerklärliche Weise noch ein Schinkenbrötchen vom Bäcker in meiner Tasche und später auch in meinem Mund :-( Die langsam steigende Fresslust fällt mir schon seit Montag auf.
Zum Abendessen gab es Nudel-Hack-Auflauf mit Zucchini, Tomaten und Aubergine. Und dann hab ich noch Reste verwertet und eine übriggebliebene Paprika und eine Tüte Gratinkäse mit reingemacht. Keine Ahnung, wieso die noch übrig waren. Normalerweise kaufe ich immer passend ein, um zu vermeiden, dass Lebensmittel im Müll landen. Durch die Resteverwertung war das Essen dann leider etwas kalorienlastig - aber trotzdem saulecker :-)
Donnerstag war es dann mal nicht ganz so kalt. Nur -4 Grad am Morgen und ein total bewölkter Himmel. Dank Messebesuch, Krankheit, Frei und Inventur war ich am Donnerstag alleine im Büro. Auch das Telefon klingelte kaum und so tröpfelten die Minuten so vor sich hin. Außerdem war ich mir inzwischen sicher, dass DIE Zeit des Monats ist/wäre, denn mein Magen meckerte schon seit 9:30 Uhr rum, er wollte endlich gefüttert werden. Das ist völlig untypisch für mich und damit war die Sache dann klar. Es nervt. Wieso kann man den ganzen Hormon-Mist nicht einfach abstellen?
Nach der Arbeit musste ich dann noch ein Brot holen und was soll ich sagen, meine Hormone haben befohlen, die Nussecke auch noch mitzunehmen :-/
Zum Abendessen gab es Putenragout mit Ananas und Reis. Und später auf der Couch hat mich wieder die Schokolade angefallen. Was für ein Mist!
Freitag war es morgens ziemlich glatt. Zumindest stellenweise. Leider hatte ich auf dem Weg zur Arbeit gleich 5 dieser glatten Stellen zu umschiffen. Immerhin war es vormittags noch relativ sonnig. Der nächste Regen war ab Mittag angekündigt. Da sollte es aber schon wieder Plusgrade haben. Also war die Hoffnung groß, es auch wieder heile nach Hause zu schaffen :-) Und Regen kam dann nicht. Dafür schneite es wie bekloppt.
Für das Wiegen hatte ich kein gutes Gefühl. Die hormonbedingte Fresslust steigerte sich ja seit Montag täglich und dementsprechend sieht auch meine Kalorienbilanz aus :-( Sowas braucht echt kein Mensch! Immerhin sollte es ab jetzt langsam wieder besser werden. Und auch die Temperaturen steigen langsam wieder, so dass es mir wieder leichter fallen wird, nach der Arbeit zu laufen. Dummerweise ist aktuell für die ganze nächste Woche Regen gemeldet :-(
Und wie erwartet sagte die Waage dann auch die bittere Wahrheit: + 300 g und somit 107,8 kg. Es hätte schlimmer kommen können. Wenn die Hormone wieder ruhig sind, wird es nächste Woche wieder besser :-)
Nach der Arbeit hab ich noch schnell einen Salat für's Abendessen gekauft. Es gab nämlich Chefsalat und dazu BBQ-Spare Ribs. Lecker!
Der Fressanfall kam dann erst später :-( Der schlimmste seit Monaten! Wahrscheinlich der Höhepunkt des allmonatlichen Hormonchaos. Es kann also nur besser werden :-) Aufgeben ist nicht!
Die KW 9 in kurz:
Samstag: 1750 kcal überzogen und 105 Minuten gelaufen
Sonntag: 970 kcal überzogen und 170 Minuten gelaufen
Montag: 17 kcal übrig behalten (YES!), aber eine Bewegung
Dienstag: 740 kcal überzogen, keine Bewegung
Mittwoch: 900 kcal überzogen, keine Bewegung
Donnerstag: 1.500 kcal überzogen, keine Bewegung
Freitag: ??? kcal überzogen, keine Bewegung
Gesamt: Soll = 11.900 kcal, Ist = 20.234 kcal, das sind in der ganzen Woche 8.334 kcal zu viel. Durchschnittler Tagesverbrauch: 2.890 kcal
Durch Bewegung erarbeitet: 1.553 kcal
Zunahme: + 300 g
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