In
KW 32 und 33 hatte ich Urlaub. Das heißt, ich hab auch vom Kalorienzählen und Diäten Urlaub gemacht :-) Und vom bloggen. Einfach mal digitales Fasten :-D Tat echt gut.
Am
Samstag vor der Abreise hab ich noch 2 Stunden auf dem Balkon gewerkelt. Das Wetter war perfekt dafür, da nicht allzu heiß. Hier ein paar Vorher-Nachher-Bilder.
Zum Abendessen gab es die von Frau J geschenkten Zucchinis als Auflauf.
Das Rezept hatte ich am Freitag zuvor im Internetz aufgetan.
Er war zwar nicht schnittfest, so wie er auf dem Rezeptfoto aussah, aber geschmeckt hat er erste Sahne. Statt Kasseler hatte ich allerdings Katenschinken drin. Sonst hab ich mich ans Rezept gehalten :-)
Am
Sonntag vor der Abreise haben wir daheim noch etwas aufgeräumt, ich hab Blumen gegossen und wir haben unsere Koffer gepackt.
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Mein Burger hieß "Papas Liebling" :-D
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Der Lieblings-Mann musste bei seinem Burger wieder etwas übertreiben ;-D
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Zum Abendessen haben wir uns Burger bestellt. Himmlisch lecker - aber auf Grund der Größe echt schwer zu essen. Vielleicht haben wir uns auch einfach nur blöd angestellt :-D
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Meiner!
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Am
Montag, den 8. August sind wir ins Sauerland gefahren, um Freunde und Familie zu
besuchen, etwas kühlere Temperaturen zu genießen und ein paar
Wanderungen und Ausflüge zu machen.
Zurück gekommen sind wir am
Mittwoch, den 17. August. Meine Zählpause ging bis einschließlich Freitag. Ab Samstag hab ich dann wieder voll durchgestartet. So hat die Pizza-Schlacht am Mittwochabend auch "nicht gezählt" ;-)
Donnerstag haben wir lange geschlafen. Denn der Abend zuvor war lang geworden. Die Rückfahrt hat zwar super geklappt, aber ich verrücktes Huhn hab direkt noch 2 Maschinen Wäsche durchlaufen lassen und aufgehängt, bevor es ins Bett ging.
Wir haben den ganzen Tag daheim verbracht. In Freiburg hatte es tatsächlich etwas abgekühlt und ich brachte es nicht über mich, die Wohnung zu verlassen, weil ich dann sämtliche Fenster wieder hätte schließen müssen.
So ein ruhiger Tag tat echt gut. Lediglich zum Einkaufen sind wir am frühen Nachmittag gefahren. Viel brauchten wir nicht. Gekostet hat es, als hätten wir für eine ganze Woche eingekauft. Wirklich verstörend inzwischen.
Zum Mittagessen gab es eine TK-Pfanne vom Tiefkühlkost-Anbieter. Die hatten wir extra für den ersten Tag daheim auf Halde gelegt.
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Tiramisu-Creme mit Milch aus der Heimat
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Für abends hatten wir uns Sushi mitgebracht. Das hatten wir ewig nicht mehr und mal wieder Bock drauf.
Freitag haben wir auch lange geschlafen. Nach dem Frühstück haben wir uns zufuß auf in die Stadtmitte gemacht.
Dort war Schatz in der Apotheke und hat sich ein paar Häuser weiter - zu meinem Unmut - mal eben einen blöden Gürtel für 50 EUR gekauft! Den gleichen gab es "ohne Namen" auch für 20 EUR. Allerdings nicht mehr in Schatz' Größe :-/
Wir sind kurz über den Münstermarkt geschlendert - und ich muss sagen, da war mir um die Uhrzeit viel zu viel los. Diese Menschenmassen kann ich einfach nicht mehr gut ab - und das hat nichts mit Corona zu tun. Das fing lange davor schon an.
Zurück ging es mit der Straßenbahn. Zum Mittagessen gab es das von Heidi geschenkte Stück Möpkenbrot mit österreichischem Kartoffelpüree (mit Sahne-Meerrettich und Kresse) und einem leckeren Salat.
Den Rest des Tages verbrachten wir gemütlich daheim.
Ach, und gewogen hab ich mich am Freitag natürlich auch. Ich hab "nur" 1,3 kg aus den zwei Wochen Urlaub mitgebracht. Machte ein Gewicht von 109,7 kg. Ich bin damit echt zufrieden. Dafür das ich auf absolut gar nichts geachtet habe und wir nicht so viel wandern konnten wie gehofft, war das ein super Ergebnis :-)
Samstag hieß es nochmal ausschlafen. Der faule Lenz wäre ja eh bald vorbei. Da musste man das nochmal ausnutzen :-D
Wir haben einen ruhigen Vormittag Zuhause verbracht, die trockene Wäsche abgehängt, die bestellte Kochbox in Empfang genommen und direkt mal das "Probe-Pülleken" probiert. Alkoholfrei. Sowas hatten wir schonmal mit was rotem drin. Das war echt gut. Dieses hier schmeckte wie Hustensaft. Bäh!
Anschließend sind wir zu SchwieMu spaziert. Unterwegs noch ein kurzer Zwischenstop im Baumarkt.
Ich brauchte einen neuen Blumentopf, da ich versehentlich einen (NEUEN!) kurz vor der Reise geschrottet hatte :-/ Natürlich wurde es am Ende mehr als nur der eine Blumentopf. Dünger und Saaten für's nächste Frühjahr durften auch mit :-)
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Entdeckung am Straßenrand!
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Bei SchwieMu haben wir kurz gesessen und die neuesten Nachrichten ausgetauscht. Immerhin hatten wir uns 4 Wochen nicht gesehen. Dann waren wir mit ihr einkaufen. SchwieMu war gar nicht gut drauf an dem Tag, so dass wir uns auch bald wieder vom Acker machten.
Nach Hause ging es mit der Straßenbahn. Daheim gab es das erste Gericht aus der Kochbox: Mais-Käse-Puffer mit Gurkensticks und Kräuter-Kartoffeln. Mega lecker! Wobei ich die Gurken doch in Scheiben oder Würfeln angenehmer finde, als als Stick ;-)
Den Abend ließen wir auf der Couch ausklingen.
Sonntag war der letzte freie Tag, bevor uns der Alltag wieder in die Klauen bekam. An Urlaub kann man sich echt gewöhnen ;-)
Und irgendwie konnte mich, trotz des schönen Wetters, nichts vor die Tür locken. Ich wollte einfach nicht. Also blieb ich daheim. Schatz überlegte noch, ob er nicht alleine eine Runde laufen sollte, entschied sich dann aber doch dafür, sich lieber das Gestrüpp aus dem Gesicht zu kratzen ;-)
Zum Mittagessen gab es Französischen Kartoffelsalat aus der Kochbox. Sah mega fancy aus, mit den bunten getrockneten Gemüse-Croutons. Aber geschmeckt haben die nach nix. Sahen echt nur gut aus. Die Ziegenfrischkäse-Würfel mit Honig hingegen waren der Knaller :-D Alles in allem echt lecker das Ganze.
Der Tag ging so relaxt zu Ende, wie er begonnen hatte. Und dann hieß es: Wecker stellen! Bäh!
Montag war ich um 6:15 Uhr hellwach, als der Wecker loslärmte. Das ist immer am ersten Tag nach dem Urlaub so. Mein Körper muss den Schock erstmal verdauen ;-)
Zum Frühstück die obligatorische Tasse Tee. Und dann auf zur Straßenbahn. Die blöde Baustelle hat sich während unserer Abwesenheit leider nicht in Wohlgefallen aufgelöst. Aber man ist noch immer im Zeitplan. Noch 4 Wochen...wenn nicht doch noch was schief geht. Also, Daumen drücken :-)
Im Büro war es eine Mischung zwischen entspannt und total gestresst. Entspannt, weil weder SIE noch Chefe sich blicken ließen. SIE kam gar nicht und mit Chefe hatte ich vormittags kurz WhatsApp Kontakt. Blicken ließ er sich erst nach der Mittagspause.
Total stressig, weil alle wussten, dass wir wieder da waren und natürlich riefen zwischen 8 und 10 Uhr alle gleichzeitig an und ich war alleine mit zwei Telefonleitungen und zwei Anrufbeantwortern :-( Bereits um 9 Uhr machte mich das Klingeln des Telefons leicht aggressiv und mir entfuhr (laut) ein entnervtes: "Ach, leck mich doch!", als mal wieder eine Nachricht auf den AB lief, während ich gerade ein Gespräch beendete. Natürlich hatte ich da schon aufgelegt und sonst war ja auch keiner da ;-)
Die Mittagspause verbrachte ich am See. Der Nachmittag verlief zum Glück etwas ruhiger. Zumindest was das Telefon anging. Denn die am Vormittag durch Dauertelefonie liegengebliebene Arbeit musste ja aufgearbeitet werden.
Der Heimweg klappte ganz gut und zum Abendessen gab es ein Ruck-Zuck-15-Minuten-Essen aus der Kochbox. Asia-Reis mit Hühnchen in Teriyaki Soße mit Avocado.
Saulecker und echt fix gemacht. Nicht fix genug, da mein Vater viel zu früh anrief. Also musste ich das Abendessen noch ne halbe Stunde warm halten :-/ Ist ja nicht so, dass ich außer zwei Scheiben Brot schon was gegessen hätte (heul).
Aber Mann musste ja das Muttertier frühzeitig für die Hunderunde abholen, da Nass von oben drohte. Viel Neues gab es nicht. Papas Unmut bezüglich evtl. Umzugs durch angedrohten Hausverkauf seitens des Großvaters, hatte zwischenzeitlich auch Opas Ohren erreicht und er versuchte die Wogen zu glätten. Was aus Opas "kaputten Hintern" werden würde, war noch immer nicht so ganz klar. Am Samstag wurde die Oma im Pflegeheim besucht, die zwei Tage zuvor mit Gips aus der Klinik entlassen wurde. Auf die Frage, was sie denn von ihren nächtlichen Streifzügen hätte und wie sie es schaffe, die extra hingelegte "Kontaktmatte" nicht auszulösen (damit die Pfleger merken, dass sie mitten in der Nacht rumgeistert) meinte die demente Oma nur erbost: "Sohn! Ich bin doch nicht blöde! Ich weiß schon wie man das Ding wegschiebt ohne das die was merken!"
Oma, die Ausbrecher-Queen :-D Nur blöd, dass sie ihren Zimmernachbarn bei ihrem nächtlichen Besuch fast zu Tode erschreckte und sich durch unbemerkten Sturz den Arm brach. Wieso sie des Nachts rumstreunt, bleibt weiter ein Rätsel. Die Frage umging sie gekonnt. Dement ja, aber immer noch schlau wie ein Fuchs, die Gute ;-)
Dienstag hatte ich mordsschlecht geschlafen. Mein Körper, das olle Aas, meinte, über Nacht mal wieder Wassereinlagerungen loswerden zu müssen. Ab 2 Uhr rannte ich tatsächlich stündlich ins gekachelte Zimmer. Wie soll man denn da schlafen?!
Der Arbeitstag verging entsprechend. Ich war müde und unkonzentriert und machte drei Kreuze, weil das Telefon relativ stumm blieb. Allerdings musste ich sowohl Lieferanten als auch Spediteuren ordentlich auf die Pelle rücken - was mit dieser leicht gereizten Grundstimmung durch Schlafmangel ein Klacks war :-D Ausgerechnet das Teil für den einen Kunden, dessen wegen ich vor dem Urlaub heulend (da stinksauer) im Büro saß, war wieder nicht auf der Liste! Dabei wurde mir VERSPROCHEN, wir hätten es am Montag da! Ob der scheiß LKW noch rechtzeitig käme, war mal wieder nicht rauszufinden - Fahrermangel...angeblich. Ich mag nicht mehr... Den Anruf beim Kunden verschob ich auf den nächsten Tag.
Mittagspause wieder am See. Und der Nachmittag verlief auch okay. Ich hab sogar bereits nach 10 Versuchen die Sachbearbeiterin beim Lieferanten wegen einer technischen Frage ans Telefon bekommen :-D Wenn die ihre Technikunterlagen besser verteilen und aufarbeiten würden, müsste man nicht alle Nase lang da anrufen.
Heimweg wieder mit Bus und Bahn. Denn es ist weiterhin gut warm in Freiburg. Morgens ist es schon fast frisch. Mittags super angenehm. Nachmittags schwitzt man sich noch immer zu Tode. Ich glaub, es geht doch langsam auf den Herbst zu :-D Denn auch in unserer Wohnung hat es sich auf 26 Grad "abgekühlt".
Zum Abendessen gab es wieder alla Kochbox. Dieses Mal Schweinefilet mit Kartoffeln, Möhrchen und Zwiebel-Rahm-Soße. Nicht ganz so fix fertig wie das Essen am Montag, aber definitiv auch sehr lecker :-) Zum Dessert gab es einen Blueberry-Cheesecake-Muffin vom örtlichen Bäcker. Ich konnte da einfach nicht widerstehen.
Mittwoch hatte SIE ihren ersten Arbeitstag. Sie war so beschäftigt, dass ich sie kaum zu Gesicht bekam. Das war natürlich sehr vorteilhaft :-)
Als am Mittwoch der ersehnte Spediteur auf den Hof fuhr und einen schönen großen Colli ablud, machte ich drei Kreuze...bis ich die Lieferscheine kontrollierte. Das war nichtmal die Hälfte von dem was kommen sollte! Und DER Kunde, war schon wieder nicht mit dabei. Ich hatte das dringende Bedürfnis, irgendwas kaputt zu machen oder irgendwen zu verhauen. Ernsthaft jetzt?!
Ansonsten lief der Tag echt gut. Es war genug zu tun, aber nicht zu
viel. Der Anruf bei dem einen nörgeligen Kunden verlief sehr gesittet, obwohl ich ihm schon wieder keine guten Neuigkeiten mitzuteilen hatte.
Zumindest bei ihm scheint sich langsam Einsicht und/oder Resignation ob
der allgemeinen Situation einzustellen. Sie - im Hintergrund keifend -
ist wohl noch nicht so weit.
"In einigen Jahren sitzen
überall in Deutschland
studierte Menschen rum,
die 3 Monate auf
einen 70-jährigen
Handwerker warten."
Im Anschluss Anruf beim Versender. Antwort: Das könne ja nicht sein und ich soll mal abwarten, ob da Donnerstag nicht noch was käme. Danke für das Gespräch...
In der Pause war ich nochmal am See. Nach den ganzen schlechten Nachrichten tat es gut, sich draußen etwas zu Bewegen.
Daheim gab es zum Abendessen den schon öfters gemachten Kiwi-Halloumi-Burger aus der Kochbox. Wie immer ein Gedicht :-)
Und meine nachbestellte Wolle kam an. Denn ich hatte am Wochenende mit dem Graphgan für den neuen Erdenbürger angefangen und musste dann aufgeben, weil mir doch glatt die (grüne) Wolle ausging! Wozu stellt man denn als Verkäufer einen so schönen und in den Bewertungen hochgelobten "Wolle-Rechner" bereit für seine Motivdecken, wenn der nicht korrekt rechnet? Ich hatte das erste Motiv erst halb fertig, als mir Grün ausging. Sehr ärgerlich. Ich hab die vorhandenen Farben und Knäule grob überschlagen und mit dem, was ich schon fertig hatte verglichen, und von jeder Farbe 1-2 Knäule nachgeordert. Hätte ich direkt die richtige Menge bestellt, hätte ich keine Versandkosten zahlen müssen, weil ich den Mindestbestellwert für kostenlose Lieferung erreicht hätte. Stattdessen zahle ich nun doppelte Versandkosten :-( Echt großer Mist!
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Angenommen wurde das Päckchen ausgerechnet von unseren neuen Nachbarn, die während unserer Urlaubsreise in der ehem. Urinator-Wohnung eingezogen sind. Die haben es mir aber einfach vor die Wohnungstür gestellt - persönlich kennen wir uns also noch nicht. Was völlig OK ist, denn der Paket-Mensch hätte es auch direkt dort deponieren dürfen.
Das bringt mich in eine blöde Situation. Denn offenbar sind die Leute echt nett (zumindest nehmen sie Pakete an, was kaum einer im Haus tut)... und gleichzeitig so furchtbar nervig! Wir wollten nicht gleich als "die motzenden Nachbarn" auffallen, daher haben wir uns die letzten 2 Wochen echt am Riemen gerissen. Aber die beiden - vor allem er - hocken bis in die Puppen (auch unter der Woche) auf dem Balkon. Sie reden recht laut, rauchen wie die Schlote und telefonieren mit Vorliebe über den Lautsprecher, so dass man wirklich ALLES hört. Wenn er seine CLAUDIAAAAA!!!! ruft, weil er zu faul ist, zu ihr zu gehen, ist das allerdings noch recht amüsant.
Der Geräuschpegel stört auch nichtmal ansatzweise so sehr, wie die andauernden Zigarettenqualm-Wolken, die alle paar Minuten sowohl ins Wohn- als auch ins Schlafzimmer wabern. Ich bin ein wirklich toleranter Mensch und kein militanter Nichtraucher (wir haben genug Freunde, Verwandte und Kollegen die rauchen), aber alle paar Minuten....JEDEN VERDAMMTEN TAG! Und teilweise auch nachts. Es ist hier in Freiburg zu heiß, um die Fenster nachts auch noch geschlossen zu halten.
Wir wohnen da seit 15 Jahren und ich fühle mich das erste Mal nicht mehr wohl in meinem Zuhause. Qualm von der Seite, noch mehr Qualm von unten und die Zigarettenasche von oben auf unserem Tisch... Sich zu wünschen, dass alle rauchenden Nachbarn innerhalb der nächsten 6 Monate mal eben schnell an Lungenkrebs verrecken, ist wohl nicht sehr nett. Und wer weiß, was danach kommt.
Donnerstag ging der Kampf um das verschollene Frachtstück weiter. Keiner wusste, wo es war. Nur, dass es definitiv verschickt wurde. Der Versender (unser Lieferant) war sich zwischenzeitlich nur nicht mehr sicher ob es am Freitag oder Montag an die Spedition übergeben wurde. Äh, was?! Montag? Mir wurde versprochen, es wäre Montag bei uns auf dem Hof. Wie kann man es da Montag erst abschicken? Hat jemand die Teleportation erfunden, als wir im Sauerland waren?!
Man wolle sich mit der Spedition in Verbindung setzen und sich dann melden. Ich rief noch mehrfach beim Lieferanten an. Erst nahm niemand ab, dann war die Sachbearbeiterin plötzlich im Feierabend. Info: Null!
Wie soll man denn sowas dem Endkunden vermitteln, der quasi seit 4 Wochen auf seine Ware wartet?
Ansonsten lief der Tag ganz gut. In der Pause war ich am See, Chefe hatte Termine und die Jungs haben auch erfolgreich gearbeitet.
Abends daheim gab es das letzte Essen aus der Kochbox: Pulled Chicken Curry mit Reis. Das war so mega lecker, dass es mir schwer fiel, Schatz' Portion nicht auch direkt mit zu futtern :-D
Und während ich so für Schatz den Einkaufszettel für Freitag zusammenstellte, fiel mir auf, dass ich beim Planen vor dem Urlaub irgendwie um eine Woche verrutscht sein musste. Mir fehlte Essen für die komplette nächste Woche 🙈
In einem Anfall von wildem Aktionismus hab ich für die kommende Woche in 5 Minuten einen Essensplan erstellt: Fertig-Lasagne, Pizza, Dosensuppe und Miracoli werden uns in der nächsten Woche begleiten. Zum Glück ist das bei uns die Ausnahme und nicht die Regel :-D
Freitag war die erste Arbeitswoche dann auch schon wieder gelaufen. Der Arbeitstag verlief ganz okay. Bis auf das immer noch verschollene Paket. Der Versender weiß nicht wo es ist. Der Spediteur weiß nicht, wo es ist. Angeblich gab es bei der Spedition einen technischen Defekt, und die Daten für das Paket gingen angeblich verloren.
Also, da ist ein Aufkleber auf den Kartons. Mit dem Bar Code. Zusätzlich sind auch so lustige Buchstaben aneinandergereiht, die - sofern man des Lesens mächtig ist - sowohl die Absender- als auch die Empfängeradresse bilden. Die Box ist ca. 4 Meter lang! Wie kann man sowas "verlieren"?!
Ich hab zum X-ten Mal den Kunden angerufen, den Termin (schon wieder) abgesagt und gesagt, dass ich mich melde, sobald ich was weiß.
Die Sachbearbeiterin beim Lieferanten versprach, der Spedition Druck zu machen und sich zu melden, bevor sie in den Feierabend ging, damit ich unserem Kunden IRGENDWAS sagen konnte. Auch wenn es nur wieder Mist ist. Das war morgens um 8 Uhr.
Gegen 14:00 Uhr hatte sich natürlich (und schon wieder) niemand gemeldet. Also rief ich beim Lieferanten an. Dran, die nette Dame von der Zentrale. Nein, Frau XY ist schon im Feierabend. Und außer ihr bearbeitet keiner diese Sachen. Ich hätte im Strahl kotzen können.
Der Spediteur ist Luftlinie nur 3 km entfernt. Ich hatte echt überlegt, ob ich nicht die Adresse an den Endkunden weiterreiche und den Mann vor Ort mal Dampf ablassen lasse :-D
SIE war am Freitag auch da. Und kam auf die gelben Aufkleber zu sprechen, die ich ihr ja an meinem letzten Arbeitstag noch in die Blumen gestellt hatte. Die wären ja SCHWARZ gewesen! Ach, nee :-D Vor dem Urlaub hatte sie ja noch rumgetönt, bei ihr im Büro wären die Viecher nicht und bei uns wären sie nur, weil ich falsch gießen würde (oder so). Plötzlich war Madame dann doch davon überzeugt, die Fliegen müssen ja aus der Erde (IHRER Erde!) gekommen sein. Als sie am Mittwoch nach Feierabend heim kam, hätte sie daheim auch direkt geschaut. Aber da hätte sie keine. So, wie sie im Büro auch keine hatte? Naja, soll mir egal sein. Die Frau ist offenbar blind wie ein Maulwurf - trotz Brille.
Chefe hatte den ganzen Tag keine Termine, aber das Arbeiten blieb recht entspannt. Am Nachmittag regte er sich noch über die Regierung auf, die ihn dazu nötigt, Geld auszugeben. Denn irgendwie muss er im Zuge so eines beschlossenen Entlastungspaketes irgendwas mit der Lohnsteuer anders machen, damit wir, als Arbeitnehmer, davon profitieren und zumindest in einem Monat mehr Geld bekommen. An sich findet er das ne tolle Idee. Allerdings nicht, dass er pro Mitarbeiter jetzt rund 12 EUR extra zahlen muss - weil das der Preis ist, den der Steuerberater für den "Mehraufwand bei der Lohnabrechnung" verlangt. Chefe meinte nur: "Bei uns paar Leutchen ist das ja kein Thema. Ich mach das ja auch. Aber jetzt stell dir mal vor, da hat einer 100 Angestellte. Der muss für den Mist dann mal eben 1.200 EUR extra löhnen und wurde nichtmal vorher gefragt ob er das kann oder will.". Irgendwie versteh ich seinen Frust. Die dringend notwendige Fenstersanierung im Nebengebäude liegt auf Eis, weil die Fensterbauer alle extrem überlastet sind (selbst als Handwerker bekommst du keinen Handwerker!), die Energiekosten für den Winter sind noch nicht abzuschätzen und jetzt sorgt Vater Staat für noch mehr Extrakosten. Ich freu mich über ein bisschen mehr Geld. Auch wenn es nur für einen Monat sein sollte und ich noch gar nicht weiß, wieviel es sein wird.
Auf dem Heimweg hab ich von meinem Not-Einfkaufszettel schon alles eingekauft, so dass wir nächste Woche was zu futtern haben. Ungesundes Zeugs. Aber immerhin.
Das Telefonat mit Papa war auch recht kurz. Viel Neues gab es nicht. Mein Bruder hat inzwischen den Familienzuwachs auch außerhalb der engsten Familie offiziell mitgeteilt. Dort ist scheinbar auch alles im grünen Bereich.
Während ich mit Papa telefonierte, hatte ich Hähnchenschenkel und TK-Kartoffeltaschen im Ofen. Dazu einen leckeren Salat und fertig war das Abendessen :-)
Auf der Waage war ich natürlich auch. Und ich kann stolz wie Bolle verkünden, dass ich die
1,3 kg, die ich in den 2 Wochen Urlaub zugenommen hatte,
komplett wieder weg habe :-D Gewicht also wieder bei
108,4 kg.
Und am Wochenende? Samstag ist viel Regen angekündigt. Außerdem bekommen wir Besuch. Und was wir Sonntag machen, wissen wir noch nicht.