Samstag, 27. August 2022

Wunschgewicht: KW 32 / 33 / 34 - 2022

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In KW 32 und 33 hatte ich Urlaub. Das heißt, ich hab auch vom Kalorienzählen und Diäten Urlaub gemacht :-) Und vom bloggen. Einfach mal digitales Fasten :-D Tat echt gut.

Am Samstag vor der Abreise hab ich noch 2 Stunden auf dem Balkon gewerkelt. Das Wetter war perfekt dafür, da nicht allzu heiß. Hier ein paar Vorher-Nachher-Bilder.


Zum Abendessen gab es die von Frau J geschenkten Zucchinis als Auflauf. Das Rezept hatte ich am Freitag zuvor im Internetz aufgetan.
Er war zwar nicht schnittfest, so wie er auf dem Rezeptfoto aussah, aber geschmeckt hat er erste Sahne. Statt Kasseler hatte ich allerdings Katenschinken drin. Sonst hab ich mich ans Rezept gehalten :-)
Am Sonntag vor der Abreise haben wir daheim noch etwas aufgeräumt, ich hab Blumen gegossen und wir haben unsere Koffer gepackt. 
Mein Burger hieß "Papas Liebling" :-D

Der Lieblings-Mann musste bei seinem Burger wieder etwas übertreiben ;-D
Zum Abendessen haben wir uns Burger bestellt. Himmlisch lecker - aber auf Grund der Größe echt schwer zu essen. Vielleicht haben wir uns auch einfach nur blöd angestellt :-D
Meiner!

Am Montag, den 8. August sind wir ins Sauerland gefahren, um Freunde und Familie zu besuchen, etwas kühlere Temperaturen zu genießen und ein paar Wanderungen und Ausflüge zu machen.
 
Zurück gekommen sind wir am Mittwoch, den 17. August. Meine Zählpause ging bis einschließlich Freitag. Ab Samstag hab ich dann wieder voll durchgestartet. So hat die Pizza-Schlacht am Mittwochabend auch "nicht gezählt" ;-)
Donnerstag haben wir lange geschlafen. Denn der Abend zuvor war lang geworden. Die Rückfahrt hat zwar super geklappt, aber ich verrücktes Huhn hab direkt noch 2 Maschinen Wäsche durchlaufen lassen und aufgehängt, bevor es ins Bett ging.
Wir haben den ganzen Tag daheim verbracht. In Freiburg hatte es tatsächlich etwas abgekühlt und ich brachte es nicht über mich, die Wohnung zu verlassen, weil ich dann sämtliche Fenster wieder hätte schließen müssen. 

So ein ruhiger Tag tat echt gut. Lediglich zum Einkaufen sind wir am frühen Nachmittag gefahren. Viel brauchten wir nicht. Gekostet hat es, als hätten wir für eine ganze Woche eingekauft. Wirklich verstörend inzwischen.
Zum Mittagessen gab es eine TK-Pfanne vom Tiefkühlkost-Anbieter. Die hatten wir extra für den ersten Tag daheim auf Halde gelegt.
Tiramisu-Creme mit Milch aus der Heimat
Für abends hatten wir uns Sushi mitgebracht. Das hatten wir ewig nicht mehr und mal wieder Bock drauf.
Freitag haben wir auch lange geschlafen. Nach dem Frühstück haben wir uns zufuß auf in die Stadtmitte gemacht.
Dort war Schatz in der Apotheke und hat sich ein paar Häuser weiter - zu meinem Unmut - mal eben einen blöden Gürtel für 50 EUR gekauft! Den gleichen gab es "ohne Namen" auch für 20 EUR. Allerdings nicht mehr in Schatz' Größe :-/
Wir sind kurz über den Münstermarkt geschlendert - und ich muss sagen, da war mir um die Uhrzeit viel zu viel los. Diese Menschenmassen kann ich einfach nicht mehr gut ab - und das hat nichts mit Corona zu tun. Das fing lange davor schon an.

Zurück ging es mit der Straßenbahn. Zum Mittagessen gab es das von Heidi geschenkte Stück Möpkenbrot mit österreichischem Kartoffelpüree (mit Sahne-Meerrettich und Kresse) und einem leckeren Salat.
Den Rest des Tages verbrachten wir gemütlich daheim.

Ach, und gewogen hab ich mich am Freitag natürlich auch. Ich hab "nur" 1,3 kg aus den zwei Wochen Urlaub mitgebracht. Machte ein Gewicht von 109,7 kg. Ich bin damit echt zufrieden. Dafür das ich auf absolut gar nichts geachtet habe und wir nicht so viel wandern konnten wie gehofft, war das ein super Ergebnis :-)
 
Samstag hieß es nochmal ausschlafen. Der faule Lenz wäre ja eh bald vorbei. Da musste man das nochmal ausnutzen :-D
Wir haben einen ruhigen Vormittag Zuhause verbracht, die trockene Wäsche abgehängt, die bestellte Kochbox in Empfang genommen und direkt mal das "Probe-Pülleken" probiert. Alkoholfrei. Sowas hatten wir schonmal mit was rotem drin. Das war echt gut. Dieses hier schmeckte wie Hustensaft. Bäh!
Anschließend sind wir zu SchwieMu spaziert. Unterwegs noch ein kurzer Zwischenstop im Baumarkt. 
Ich brauchte einen neuen Blumentopf, da ich versehentlich einen (NEUEN!) kurz vor der Reise geschrottet hatte :-/ Natürlich wurde es am Ende mehr als nur der eine Blumentopf. Dünger und Saaten für's nächste Frühjahr durften auch mit :-)
Entdeckung am Straßenrand!
Bei SchwieMu haben wir kurz gesessen und die neuesten Nachrichten ausgetauscht. Immerhin hatten wir uns 4 Wochen nicht gesehen. Dann waren wir mit ihr einkaufen. SchwieMu war gar nicht gut drauf an dem Tag, so dass wir uns auch bald wieder vom Acker machten.

Nach Hause ging es mit der Straßenbahn. Daheim gab es das erste Gericht aus der Kochbox: Mais-Käse-Puffer mit Gurkensticks und Kräuter-Kartoffeln. Mega lecker! Wobei ich die Gurken doch in Scheiben oder Würfeln angenehmer finde, als als Stick ;-)
Den Abend ließen wir auf der Couch ausklingen.
 
Sonntag war der letzte freie Tag, bevor uns der Alltag wieder in die Klauen bekam. An Urlaub kann man sich echt gewöhnen ;-)

Und irgendwie konnte mich, trotz des schönen Wetters, nichts vor die Tür locken. Ich wollte einfach nicht. Also blieb ich daheim. Schatz überlegte noch, ob er nicht alleine eine Runde laufen sollte, entschied sich dann aber doch dafür, sich lieber das Gestrüpp aus dem Gesicht zu kratzen ;-)

Zum Mittagessen gab es Französischen Kartoffelsalat aus der Kochbox. Sah mega fancy aus, mit den bunten getrockneten Gemüse-Croutons. Aber geschmeckt haben die nach nix. Sahen echt nur gut aus. Die Ziegenfrischkäse-Würfel mit Honig hingegen waren der Knaller :-D Alles in allem echt lecker das Ganze.
Der Tag ging so relaxt zu Ende, wie er begonnen hatte. Und dann hieß es: Wecker stellen! Bäh!

Montag war ich um 6:15 Uhr hellwach, als der Wecker loslärmte. Das ist immer am ersten Tag nach dem Urlaub so. Mein Körper muss den Schock erstmal verdauen ;-)

Zum Frühstück die obligatorische Tasse Tee. Und dann auf zur Straßenbahn. Die blöde Baustelle hat sich während unserer Abwesenheit leider nicht in Wohlgefallen aufgelöst. Aber man ist noch immer im Zeitplan. Noch 4 Wochen...wenn nicht doch noch was schief geht. Also, Daumen drücken :-)

Im Büro war es eine Mischung zwischen entspannt und total gestresst. Entspannt, weil weder SIE noch Chefe sich blicken ließen. SIE kam gar nicht und mit Chefe hatte ich vormittags kurz WhatsApp Kontakt. Blicken ließ er sich erst nach der Mittagspause.

Total stressig, weil alle wussten, dass wir wieder da waren und natürlich riefen zwischen 8 und 10 Uhr alle gleichzeitig an und ich war alleine mit zwei Telefonleitungen und zwei Anrufbeantwortern :-( Bereits um 9 Uhr machte mich das Klingeln des Telefons leicht aggressiv und mir entfuhr (laut) ein entnervtes: "Ach, leck mich doch!", als mal wieder eine Nachricht auf den AB lief, während ich gerade ein Gespräch beendete. Natürlich hatte ich da schon aufgelegt und sonst war ja auch keiner da ;-)

Die Mittagspause verbrachte ich am See. Der Nachmittag verlief zum Glück etwas ruhiger. Zumindest was das Telefon anging. Denn die am Vormittag durch Dauertelefonie liegengebliebene Arbeit musste ja aufgearbeitet werden.

Der Heimweg klappte ganz gut und zum Abendessen gab es ein Ruck-Zuck-15-Minuten-Essen aus der Kochbox. Asia-Reis mit Hühnchen in Teriyaki Soße mit Avocado.
Saulecker und echt fix gemacht. Nicht fix genug, da mein Vater viel zu früh anrief. Also musste ich das Abendessen noch ne halbe Stunde warm halten :-/ Ist ja nicht so, dass ich außer zwei Scheiben Brot schon was gegessen hätte (heul).

Aber Mann musste ja das Muttertier frühzeitig für die Hunderunde abholen, da Nass von oben drohte. Viel Neues gab es nicht. Papas Unmut bezüglich evtl. Umzugs durch angedrohten Hausverkauf seitens des Großvaters, hatte zwischenzeitlich auch Opas Ohren erreicht und er versuchte die Wogen zu glätten. Was aus Opas "kaputten Hintern" werden würde, war noch immer nicht so ganz klar. Am Samstag wurde die Oma im Pflegeheim besucht, die zwei Tage zuvor mit Gips aus der Klinik entlassen wurde. Auf die Frage, was sie denn von ihren nächtlichen Streifzügen hätte und wie sie es schaffe, die extra hingelegte "Kontaktmatte" nicht auszulösen (damit die Pfleger merken, dass sie mitten in der Nacht rumgeistert) meinte die demente Oma nur erbost: "Sohn! Ich bin doch nicht blöde! Ich weiß schon wie man das Ding wegschiebt ohne das die was merken!" 
 
Oma, die Ausbrecher-Queen :-D Nur blöd, dass sie ihren Zimmernachbarn bei ihrem nächtlichen Besuch fast zu Tode erschreckte und sich durch unbemerkten Sturz den Arm brach. Wieso sie des Nachts rumstreunt, bleibt weiter ein Rätsel. Die Frage umging sie gekonnt. Dement ja, aber immer noch schlau wie ein Fuchs, die Gute ;-)

Dienstag hatte ich mordsschlecht geschlafen. Mein Körper, das olle Aas, meinte, über Nacht mal wieder Wassereinlagerungen loswerden zu müssen. Ab 2 Uhr rannte ich tatsächlich stündlich ins gekachelte Zimmer. Wie soll man denn da schlafen?!

Der Arbeitstag verging entsprechend. Ich war müde und unkonzentriert und machte drei Kreuze, weil das Telefon relativ stumm blieb. Allerdings musste ich sowohl Lieferanten als auch Spediteuren ordentlich auf die Pelle rücken - was mit dieser leicht gereizten Grundstimmung durch Schlafmangel ein Klacks war :-D Ausgerechnet das Teil für den einen Kunden, dessen wegen ich vor dem Urlaub heulend (da stinksauer) im Büro saß, war wieder nicht auf der Liste! Dabei wurde mir VERSPROCHEN, wir hätten es am Montag da! Ob der scheiß LKW noch rechtzeitig käme, war mal wieder nicht rauszufinden - Fahrermangel...angeblich. Ich mag nicht mehr... Den Anruf beim Kunden verschob ich auf den nächsten Tag.

Mittagspause wieder am See. Und der Nachmittag verlief auch okay. Ich hab sogar bereits nach 10 Versuchen die Sachbearbeiterin beim Lieferanten wegen einer technischen Frage ans Telefon bekommen :-D Wenn die ihre Technikunterlagen besser verteilen und aufarbeiten würden, müsste man nicht alle Nase lang da anrufen. 

Heimweg wieder mit Bus und Bahn. Denn es ist weiterhin gut warm in Freiburg. Morgens ist es schon fast frisch. Mittags super angenehm. Nachmittags schwitzt man sich noch immer zu Tode. Ich glaub, es geht doch langsam auf den Herbst zu :-D Denn auch in unserer Wohnung hat es sich auf 26 Grad "abgekühlt".
Zum Abendessen gab es wieder alla Kochbox. Dieses Mal Schweinefilet mit Kartoffeln, Möhrchen und Zwiebel-Rahm-Soße. Nicht ganz so fix fertig wie das Essen am Montag, aber definitiv auch sehr lecker :-) Zum Dessert gab es einen Blueberry-Cheesecake-Muffin vom örtlichen Bäcker. Ich konnte da einfach nicht widerstehen.
Mittwoch hatte SIE ihren ersten Arbeitstag. Sie war so beschäftigt, dass ich sie kaum zu Gesicht bekam. Das war natürlich sehr vorteilhaft :-)

Als am Mittwoch der ersehnte Spediteur auf den Hof fuhr und einen schönen großen Colli ablud, machte ich drei Kreuze...bis ich die Lieferscheine kontrollierte. Das war nichtmal die Hälfte von dem was kommen sollte! Und DER Kunde, war schon wieder nicht mit dabei. Ich hatte das dringende Bedürfnis, irgendwas kaputt zu machen oder irgendwen zu verhauen. Ernsthaft jetzt?! 
 
Ansonsten lief der Tag echt gut. Es war genug zu tun, aber nicht zu viel. Der Anruf bei dem einen nörgeligen Kunden verlief sehr gesittet, obwohl ich ihm schon wieder keine guten Neuigkeiten mitzuteilen hatte. Zumindest bei ihm scheint sich langsam Einsicht und/oder Resignation ob der allgemeinen Situation einzustellen. Sie - im Hintergrund keifend - ist wohl noch nicht so weit.
 
"In einigen Jahren sitzen
überall in Deutschland 
studierte Menschen rum,
die 3 Monate auf
einen 70-jährigen
Handwerker warten."
 
Im Anschluss Anruf beim Versender. Antwort: Das könne ja nicht sein und ich soll mal abwarten, ob da Donnerstag nicht noch was käme. Danke für das Gespräch...
 
In der Pause war ich nochmal am See. Nach den ganzen schlechten Nachrichten tat es gut, sich draußen etwas zu Bewegen.
 
Daheim gab es zum Abendessen den schon öfters gemachten Kiwi-Halloumi-Burger aus der Kochbox. Wie immer ein Gedicht :-)
Und meine nachbestellte Wolle kam an. Denn ich hatte am Wochenende mit dem Graphgan für den neuen Erdenbürger angefangen und musste dann aufgeben, weil mir doch glatt die (grüne) Wolle ausging! Wozu stellt man denn als Verkäufer einen so schönen und in den Bewertungen hochgelobten "Wolle-Rechner" bereit für seine Motivdecken, wenn der nicht korrekt rechnet? Ich hatte das erste Motiv erst halb fertig, als mir Grün ausging. Sehr ärgerlich. Ich hab die vorhandenen Farben und Knäule grob überschlagen und mit dem, was ich schon fertig hatte verglichen, und von jeder Farbe 1-2 Knäule nachgeordert. Hätte ich direkt die richtige Menge bestellt, hätte ich keine Versandkosten zahlen müssen, weil ich den Mindestbestellwert für kostenlose Lieferung erreicht hätte. Stattdessen zahle ich nun doppelte Versandkosten :-( Echt großer Mist! 
Angenommen wurde das Päckchen ausgerechnet von unseren neuen Nachbarn, die während unserer Urlaubsreise in der ehem. Urinator-Wohnung eingezogen sind. Die haben es mir aber einfach vor die Wohnungstür gestellt - persönlich kennen wir uns also noch nicht. Was völlig OK ist, denn der Paket-Mensch hätte es auch direkt dort deponieren dürfen.

Das bringt mich in eine blöde Situation. Denn offenbar sind die Leute echt nett (zumindest nehmen sie Pakete an, was kaum einer im Haus tut)... und gleichzeitig so furchtbar nervig! Wir wollten nicht gleich als "die motzenden Nachbarn" auffallen, daher haben wir uns die letzten 2 Wochen echt am Riemen gerissen. Aber die beiden - vor allem er - hocken bis in die Puppen (auch unter der Woche) auf dem Balkon. Sie reden recht laut, rauchen wie die Schlote und telefonieren mit Vorliebe über den Lautsprecher, so dass man wirklich ALLES hört. Wenn er seine CLAUDIAAAAA!!!! ruft, weil er zu faul ist, zu ihr zu gehen, ist das allerdings noch recht amüsant.
 
Der Geräuschpegel stört auch nichtmal ansatzweise so sehr, wie die andauernden Zigarettenqualm-Wolken, die alle paar Minuten sowohl ins Wohn- als auch ins Schlafzimmer wabern. Ich bin ein wirklich toleranter Mensch und kein militanter Nichtraucher (wir haben genug Freunde, Verwandte und Kollegen die rauchen), aber alle paar Minuten....JEDEN VERDAMMTEN TAG! Und teilweise auch nachts. Es ist hier in Freiburg zu heiß, um die Fenster nachts auch noch geschlossen zu halten.
 
Wir wohnen da seit 15 Jahren und ich fühle mich das erste Mal nicht mehr wohl in meinem Zuhause. Qualm von der Seite, noch mehr Qualm von unten und die Zigarettenasche von oben auf unserem Tisch... Sich zu wünschen, dass alle rauchenden Nachbarn innerhalb der nächsten 6 Monate mal eben schnell an Lungenkrebs verrecken, ist wohl nicht sehr nett. Und wer weiß, was danach kommt.
 
Donnerstag ging der Kampf um das verschollene Frachtstück weiter. Keiner wusste, wo es war. Nur, dass es definitiv verschickt wurde. Der Versender (unser Lieferant) war sich zwischenzeitlich nur nicht mehr sicher ob es am Freitag oder Montag an die Spedition übergeben wurde. Äh, was?! Montag? Mir wurde versprochen, es wäre Montag bei uns auf dem Hof. Wie kann man es da Montag erst abschicken? Hat jemand die Teleportation erfunden, als wir im Sauerland waren?!

Man wolle sich mit der Spedition in Verbindung setzen und sich dann melden. Ich rief noch mehrfach beim Lieferanten an. Erst nahm niemand ab, dann war die Sachbearbeiterin plötzlich im Feierabend. Info: Null!

Wie soll man denn sowas dem Endkunden vermitteln, der quasi seit 4 Wochen auf seine Ware wartet?

Ansonsten lief der Tag ganz gut. In der Pause war ich am See, Chefe hatte Termine und die Jungs haben auch erfolgreich gearbeitet.

Abends daheim gab es das letzte Essen aus der Kochbox: Pulled Chicken Curry mit Reis. Das war so mega lecker, dass es mir schwer fiel, Schatz' Portion nicht auch direkt mit zu futtern :-D
Und während ich so für Schatz den Einkaufszettel für Freitag zusammenstellte, fiel mir auf, dass ich beim Planen vor dem Urlaub irgendwie um eine Woche verrutscht sein musste. Mir fehlte Essen für die komplette nächste Woche 🙈

In einem Anfall von wildem Aktionismus hab ich für die kommende Woche in 5 Minuten einen Essensplan erstellt: Fertig-Lasagne, Pizza, Dosensuppe und Miracoli werden uns in der nächsten Woche begleiten. Zum Glück ist das bei uns die Ausnahme und nicht die Regel :-D

Freitag war die erste Arbeitswoche dann auch schon wieder gelaufen. Der Arbeitstag verlief ganz okay. Bis auf das immer noch verschollene Paket. Der Versender weiß nicht wo es ist. Der Spediteur weiß nicht, wo es ist. Angeblich gab es bei der Spedition einen technischen Defekt, und die Daten für das Paket gingen angeblich verloren.

Also, da ist ein Aufkleber auf den Kartons. Mit dem Bar Code. Zusätzlich sind auch so lustige Buchstaben aneinandergereiht, die - sofern man des Lesens mächtig ist - sowohl die Absender- als auch die Empfängeradresse bilden. Die Box ist ca. 4 Meter lang! Wie kann man sowas "verlieren"?!

Ich hab zum X-ten Mal den Kunden angerufen, den Termin (schon wieder) abgesagt und gesagt, dass ich mich melde, sobald ich was weiß. 

Die Sachbearbeiterin beim Lieferanten versprach, der Spedition Druck zu machen und sich zu melden, bevor sie in den Feierabend ging, damit ich unserem Kunden IRGENDWAS sagen konnte. Auch wenn es nur wieder Mist ist. Das war morgens um 8 Uhr.

Gegen 14:00 Uhr hatte sich natürlich (und schon wieder) niemand gemeldet. Also rief ich beim Lieferanten an. Dran, die nette Dame von der Zentrale. Nein, Frau XY ist schon im Feierabend. Und außer ihr bearbeitet keiner diese Sachen. Ich hätte im Strahl kotzen können. 

Der Spediteur ist Luftlinie nur 3 km entfernt. Ich hatte echt überlegt, ob ich nicht die Adresse an den Endkunden weiterreiche und den Mann vor Ort mal Dampf ablassen lasse :-D

SIE war am Freitag auch da. Und kam auf die gelben Aufkleber zu sprechen, die ich ihr ja an meinem letzten Arbeitstag noch in die Blumen gestellt hatte. Die wären ja SCHWARZ gewesen! Ach, nee :-D Vor dem Urlaub hatte sie ja noch rumgetönt, bei ihr im Büro wären die Viecher nicht und bei uns wären sie nur, weil ich falsch gießen würde (oder so). Plötzlich war Madame dann doch davon überzeugt, die Fliegen müssen ja aus der Erde (IHRER Erde!) gekommen sein. Als sie am Mittwoch nach Feierabend heim kam, hätte sie daheim auch direkt geschaut. Aber da hätte sie keine. So, wie sie im Büro auch keine hatte? Naja, soll mir egal sein. Die Frau ist offenbar blind wie ein Maulwurf - trotz Brille.

Chefe hatte den ganzen Tag keine Termine, aber das Arbeiten blieb recht entspannt. Am Nachmittag regte er sich noch über die Regierung auf, die ihn dazu nötigt, Geld auszugeben. Denn irgendwie muss er im Zuge so eines beschlossenen Entlastungspaketes irgendwas mit der Lohnsteuer anders machen, damit wir, als Arbeitnehmer, davon profitieren und zumindest in einem Monat mehr Geld bekommen. An sich findet er das ne tolle Idee. Allerdings nicht, dass er pro Mitarbeiter jetzt rund 12 EUR extra zahlen muss - weil das der Preis ist, den der Steuerberater für den "Mehraufwand bei der Lohnabrechnung" verlangt. Chefe meinte nur: "Bei uns paar Leutchen ist das ja kein Thema. Ich mach das ja auch. Aber jetzt stell dir mal vor, da hat einer 100 Angestellte. Der muss für den Mist dann mal eben 1.200 EUR extra löhnen und wurde nichtmal vorher gefragt ob er das kann oder will.". Irgendwie versteh ich seinen Frust. Die dringend notwendige Fenstersanierung im Nebengebäude liegt auf Eis, weil die Fensterbauer alle extrem überlastet sind (selbst als Handwerker bekommst du keinen Handwerker!), die Energiekosten für den Winter sind noch nicht abzuschätzen und jetzt sorgt Vater Staat für noch mehr Extrakosten. Ich freu mich über ein bisschen mehr Geld. Auch wenn es nur für einen Monat sein sollte und ich noch gar nicht weiß, wieviel es sein wird.

Auf dem Heimweg hab ich von meinem Not-Einfkaufszettel schon alles eingekauft, so dass wir nächste Woche was zu futtern haben. Ungesundes Zeugs. Aber immerhin.

Das Telefonat mit Papa war auch recht kurz. Viel Neues gab es nicht. Mein Bruder hat inzwischen den Familienzuwachs auch außerhalb der engsten Familie offiziell mitgeteilt. Dort ist scheinbar auch alles im grünen Bereich.

Während ich mit Papa telefonierte, hatte ich Hähnchenschenkel und TK-Kartoffeltaschen im Ofen. Dazu einen leckeren Salat und fertig war das Abendessen :-)
Auf der Waage war ich natürlich auch. Und ich kann stolz wie Bolle verkünden, dass ich die 1,3 kg, die ich in den 2 Wochen Urlaub zugenommen hatte, komplett wieder weg habe :-D Gewicht also wieder bei 108,4 kg. 

Und am Wochenende? Samstag ist viel Regen angekündigt. Außerdem bekommen wir Besuch. Und was wir Sonntag machen, wissen wir noch nicht.





Die KW 34 in kurz:
Samstag: 2.895/1.800 kcal, 11.867 Schritte
Sonntag: 2.131/1.800 kcal, 2.112 Schritte
Montag: 1.913/1.800 kcal, 9.503 Schritte
Dienstag: 3.445/1.800 kcal, 7.401 Schritte
Mittwoch: 2.269/1.800 kcal, 9.313 Schritte
Donnerstag: 1.817/1.800 kcal, 8.478 Schritte
Freitag: 2.409/1.800 kcal, 9.472 Schritte

Abnahme: -1,3 kg

Freitag, 26. August 2022

Sauerland-Urlaub - Tag 3 (Eine lange Wanderung und gemütlich Zuhause)

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Am 3. Tag im Sauerland hieß es, um 5 Uhr morgens aufzustehen. Was hatte ich da Bock drauf. Nicht! Aber es nützt ja alles nichts.
 
Um kurz nach 7 Uhr nahmen wir den Bus und sind dann gute 25 km gewandert :-)
Gegen 15 Uhr waren wir wieder Zuhause. Die Runde haben wir leider nicht komplett geschafft - was aber eher an einem Kommunikationsproblem lag, als an mangelnder Kondition. Der Liebste kann manchmal ein richtig sturer Esel sein ;-) Aber Spaß hatten wir trotzdem.
 
Zuhause ging es erstmal ab unter die Dusche. Danach haben wir noch etwas mit Papa gequatscht. Es gab auch Neuigkeiten von Opa, der ja an diesem Tag im CT war. 

Opa war ja vor etwa 2 Monaten mal wieder gestürzt. Im Krankenhaus wurde er lediglich mit Schmerzmitteln und Infusionen behandelt. Bildgebung wurde nicht gemacht, da man ihn angeblich in seinem Alter der "massiven Bestrahlung" nicht aussetzen wollte. Da er aber zwischenzeitlich vor Schmerzen kaum mehr laufen konnte, wurde vor einigen Wochen ein Röntgenbild gemacht, auf dem aber auch nichts zu sehen war. Nun im CT wurde das ganze Ausmaß deutlich sichtbar. Beckenknochen, Schambein, die unteren Wirbel - alles (an-) gebrochen! Und zum Teil auch schon wieder krumm und bucklig verheilt. Wegen der falschen Behandlung hat er nun Schmerzen ohne Ende und keiner weiß genau, wie es weitergeht, denn für eine OP ist es nun bereits zu spät.

Opa spielt nun mit dem Gedanken, das Haus zu verkaufen, in dem mein Vater wohnt, um sich einen Platz im Pflegeheim zu sichern, sollte es hart auf hart kommen. Und meinen Vater plagen daher nun wieder die Ängste, in seinem Alter noch eine neue Wohnung suchen und umziehen zu müssen. Gleichzeitig ist er sehr wütend auf meinen Opa (seinen Schwiegervater), weil dieser Papa ums Haus rum alles machen lässt, damit er das Geld für einen Hausmeisterdienst spart. Wir wissen nicht genau wie es dazu kam, aber als mein Opa seine Häuser vor gut 10 Jahren bereits notariell als Erbe auf seine Kinder verteilte, bekamen alle Kinder und Schwiegerkinder ein Wohnrecht auf Lebenszeit eingeräumt. Nur mein Vater nicht.

Das ausgerechnet er jetzt einen Großteil der Arbeiten rund ums Haus und einen Teil dessen Verwaltung auf's Auge gedrückt bekommt, meine Großeltern dauernd zu irgendwelchen Arztterminen fährt und am Ende "nichtmal was davon hat", wenn es blöd läuft, finde ich ehrlich gesagt auch ziemlich unfair.

Zum Abendessen gab es ein typisches Sommergericht: Wirsing-Eintopf! Manchmal fragt man sich echt, was im Kopf meines Vaters so vorgeht :-D Er war extra in drei Läden, um tatsächlich einen Wirsing zu ergattern und kochte damit halt den Eintopf - bei 27 Grad.

An dem Abend waren wir auch zeitig im Bett. Der Tag war lang, wir waren platt. Aber schön war's :-D Vor allem, nach der vielen Hitze in Freiburg endlich mal wieder richtig lange wandern zu können. Obwohl es auch in Medebach von der Temperatur her arg an der Grenze war - durch den fehlenden Schatten.

Mittwoch, 24. August 2022

Sauerland Urlaub - Tag 2 (Familientag)

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Nach der ersten Nacht im Sauerland, standen wir gegen 8 Uhr auf. Es gab ein kleines Frühstück und dann mussten wir auch schon fast los.
 
Wir waren mit meiner Mutter um 10 Uhr verabredet. Wir sollten ihr die Gardinen zum Waschen abhängen. Lucy begrüßte uns recht stürmisch, aber freudig. Zum Glück sind Hunde nicht nachtragend. Der etwas misslungene erste Abend war bereits vergessen. Zumindest beim Hund. Schatz tat sich noch etwas schwer. 

Das Lucy nicht wusste wohin mit ihrer Freude, führte in Mamas enger Wohnung schnell zu Chaos - zumal sie auch noch alles im Weg stehen hatte. Mit Hilfe einer kleinen Trittleiter und eines noch schnell gefundenen Schraubenziehers konnte ich ihr dann ihre Gardinen abhängen - während Lucy es total toll fand, meine nackten Zehen abzulecken, während ich auf der Leiter stand. Danach haben wir noch etwas auf der Couch gesessen und gequatscht.

Von dort aus ging es direkt ins Pflegeheim zu meiner Oma. Dort hatte ich am Montagnachmittag noch angerufen und für 11 Uhr einen Termin (inkl. vorherigem Coronatest) vereinbart. Der war natürlich - und zum Glück - negativ. Also konnten wir direkt zu Oma durch.

Dort lief nicht alles so reibungslos wie erhofft. Wir hatten uns ja extra angemeldet, damit sie mit Oma die Morgenroutine bereits durch hätten, wenn wir kämen. Aber als wir ins Zimmer kamen, saß Oma, halb nackt und zusammengesunken auf dem Toilettenstuhl vor dem Waschbecken.

Wir haben sie begrüßt und sie hat uns gleich erkannt und vor Freude angefangen zu weinen. Wir holten eine der Pflegerinnen, weil Oma meinte, sie wäre fertig. Die Dame machte Oma "schick" und platzierte sie dann im Rollstuhl. Oma war zuerst richtig gut drauf und freute sich, uns zu sehen. Wir haben uns gut mit ihr unterhalten können. Dann starrte sie auf einmal eine Weile vor sich hin und als sich ihr Blick wieder fokussierte hatte sie einen Stimmungswandel durchgemacht. Sie meinte dann nur, sie wisse gar nicht, wieso sie hier sei und wollte am liebsten sterben. Ganz ehrlich...ich weiß, dass das mit der Demenz zu tun hat. Und dennoch bin ich damit total überfordert, diese agile, lebenslustige Frau mit der großen Klappe nach dem Tod betteln zu sehen. Wir haben versucht, sie nochmal auf andere Gedanken zu bringen, aber das hat leider nicht geklappt. Nach gut 45 Minuten sind wir dann auch gegangen, weil dort das Mittagessen bereits serviert wurde.
Vom Pflegeheim aus sind wir noch in den nahegelegenen Supermarkt spaziert und haben Obst und Schokolade gekauft. Denn Obst ist bei meinem Vater Zuhause echt Mangelware.
Zum Mittagessen gab es bei Papa Chili Con Carne mit Brot und Pfirsichhälften als Dessert. Am frühen Nachmittag kamen dann Mama und Lucy wieder vorbei.
 
Zum Kaffee gab es Johannisbeertaler und gegen 16:00 Uhr spazierten wir gemeinsam zu den anderen Großeltern, für einen Besuch.
 
Die beiden hockten im Garten unter dem Kirschbaum. Ihrem Lieblingsplatz im Sommer, da es auf der Terrasse und im Wintergarten unerträglich heiß wird. Blöderweise waren die überreifen Kirschen alle zu Boden gefallen und es wimmelte dort von Wespen. Man musste echt aufpassen, wohin man trat, um nicht gestochen zu werden.
 
Zwei Stunden haben wir uns mit den beiden unterhalten. Meine Eltern rauschten schon nach 20 Minuten wieder ab. Opa hat dann noch erzählt, das mein Cousin sich auf Schützenfest Corona eingefangen hatte und eigentlich in ein paar Tagen nach Ägypten fliegen wollte. Das mein Bruder Vater wird kam zur Sprache und das Opa am nächsten Tage einen Termin für's CT hätte, da er vor Schmerzen kaum laufen konnte.
Wieder bei meinem Vater Zuhause gab es zum Abendessen ein Butterbrot. Später kamen Mama und Lucy nochmal vorbei.
Der Hund war gut ausgelastet und daher nicht ganz so "quirlig" unterwegs. Am Ende reichte es sogar für eine Schmuserunde mit Schatz. Wir dachten, das Eis sei gebrochen. Dem war aber leider nicht so.
Mit Mama spazierten wir dann wieder zu ihr nach Hause, um die gewaschenen Gardinen wieder aufzuhängen.
Während wir von dort aus wieder nach Hause spazierten, machten wir Pläne für die Wanderung, die wir am folgenden Tag geplant hatten. Wir hatten uns schon damit abgefunden, dass wir nicht so viel würden wandern können, wie wir gehofft hatten. Denn auch im Sauerland waren die kommenden Tage mit rund 30 Grad angekündigt und da durch Hitze- und Borkenkäferschäden im Sauerland massig Wald fehlt, gibt es auch nicht mehr viele schattige Wanderwege :-(
Das nächste Problem waren die beiden Männer. Es gibt da dieses Sprichwort, das Mädchen "ihre Väter" heiraten. Tja, wenn ich meinen Vater und meinen Mann zusammen erlebe, dann könnte da wohl wirklich was Wahres dran sein :-/ Die beiden gingen mir jedenfalls mächtig auf die Nerven :-D Drei Menschen und ein Bad. Und die beiden Herren, die sich morgens auf dem Lokus "immer im Weg" sind...Himmel hilf! Womit hab ich das verdient?

Am Ende hatten wir beschlossen, eine Stunde früher als geplant aufzubrechen, damit das "starke Geschlecht" sich auf dem Scheißhaus nicht in die Quere kommt. Entschuldigung, aber es liest sich wohl lustiger als es für mich war :-/

Da wir nun bereits um 5 Uhr würden aufstehen müssen, haben wir bereits am Abend alles zusammengepackt und soviel wie nur möglich vorbereitet. Außerdem haben wir uns bereits um 21 Uhr ins Bett verkrochen.

Montag, 22. August 2022

Sauerland-Urlaub - Tag 1 (Anreise)

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An unserem ersten Urlaubstag sind wir um 6 Uhr aufgestanden. Daheim warteten letzte Handgriffe wie z. B. den Müll runter bringen, die Blumen in die Badewanne stellen (damit überall sonst die Rollläden runter gelassen werden konnten) und nochmal feucht durchwischen zu erledigen. Und dann ging es um 9 Uhr los in Richtung Norden.
 
Wir waren kaum auf der Autobahn, da kamen wir bereits in einen Stau. Die Ecke ist bekannt dafür, denn wir waren kurz vor der Abfahrt zum Europapark. Da der Stau zuerst nicht in den Nachrichten kam, musste er kurz vorher erst passiert sein. 

Etwa 10 Minuten standen wir da und kamen nur im Schneckentempo weiter. Die Rettungsgasse funktionierte zumindest stellenweise sehr gut. Als von hinten der Notarzt angerauscht kam, wollte ich eine Lücke öffnen, weil die beiden italienischen LKW neben uns von Rettungsgasse wohl noch nie was gehört hatten. Aber geklappt hat es nicht. Denn die beiden Vollidioten haben die Lücke direkt wieder geschlossen. Für den Notarzt wurde es dadurch verdammt eng. Ein Krankenwagen oder die Feuerwehr wäre da wohl nicht mehr durchgekommen :-/

Als wir an dem Unfall vorbei kamen konnten wir sehen, dass direkt an der Ausfahrt zum Europapark drei Autos ineinander gecrasht waren. Sah wirklich übel aus und die Fahrzeuge waren ziemlich zerstört. Als wir kurz vor Frankfurt waren, war an der Stelle schon über 10 km Stau mit 1 Stunde Zeitverlust. Wir hatten echt Glück. Ansonsten sind wir sehr gut durchgekommen.

Wir haben 2 kurze Pausen eingelegt und waren nach 5 Stunden bereits im Heimatkaff angekommen. Dort haben wir erstmal für 1,66 EUR vollgetankt :-D So super günstig! Davon konnten wir in Freiburg nur träumen.

Bei Papa konnten wir in Ruhe das Auto ausladen, denn er war nicht Zuhause. Als wir ankamen brachte er gerade meinen Bruder zum Bahnhof, der das Wochenende dort verbracht hatte (Schützenfest). Wir Geschwister gaben uns quasi die Klinke in die Hand :-D
Bei Papa gab es Streuselkuchen zum Kaffee. Meine Mutter kam mit dem neuen Hund auch dazu. Lucy ist echt eine Süße. Allerdings nicht ganz so verschmust wie Sina es war und doppelt so groß. Lucy ist etwas wilder und "rabiater" im Umgang. Sie hat uns zweimal angeknurrt und auch geschnappt. Danach haben wir sie erstmal ignoriert - was wirklich gut funktionierte.

Zum Abendessen gab es für jeden zwei Leberkäsebrötchen. Als Mama und Lucy gegangen waren, haben wir uns mit Papa noch den Film CHiPS angesehen, der wirklich lustig war.

Nach dem Film (gegen 22:15 Uhr) sind wir ins Bett gegangen. Der Tag war lang genug. Im Bett dann noch ein riesiger Schreckmoment. Direkt an meinem Bettgestell, keine 50 cm entfernt, latschte eine gigantische Winkelspinne über den Teppich! Ich hab eine fiese Spinnenphobie. Kreischend und mit Hühnerpelle, stand ich - die Decke an mich gerissen - auf dem Bett und flehte den Mann an, etwas zu unternehmen. Bis der Liebste in den Quark kam, latschte die Spinne munter weiter, auf meinen geöffneten Koffer zu - BITTE NICHT!!!!😱

Schatz nahm am Ende seinen Schuh und schlug die Spinne - satte 5 Mal! - bis sie sich nicht mehr bewegte und beerdigte sie dann mit einem Taschentuch im Biomüll.

Mit kaltem Angstschweiß bedeckt legte ich mich irgendwann wieder hin. Furchtbar! Ich hab wirklich nicht gut geschlafen in der ersten Nacht im Sauerland...

Samstag, 6. August 2022

Wunschgewicht: KW 31 - 2022

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Samstag haben wir ausgeschlafen. Direkt nach dem Aufstehen waren wir eine Stunde spazieren - dann wurde es uns - naja, hauptsächlich mir - draußen zu warm.

Bewegungslos auf dem Balkon konnte man es allerdings noch aushalten. Daher haben wir wieder dort gefrühstückt :-)
Nebenher lief die Waschmaschine. Den Abwasch hab ich noch erledigt, wir haben Schatz' Urlaubsplan für 2023 ausgefüllt, uns überlegt, was wir alles in unserem diesjährigen Sommerurlaub unternehmen könnten und wir haben eine To Do Liste für die Woche geschrieben, damit wir vor dem Urlaub nichts vergessen, von dem was noch so ansteht.
Unsere Kochbox wurde geliefert. Und Mittags gab es schon das erste Gericht daraus. Und zwar die Quesadillas de Pollo. Saulecker! 
Nachmittags hab ich etwas gebloggt und den zweiten Probe-Lappen im C2C Stil fertiggestellt.
Was da schief gelaufen ist, weiß ich leider auch nicht :-/
Zum Abendessen gab es den vom Mann zu viel gekauften Eisbergsalat. Dieser richtig leckerer "Kerne-Mix" kam noch mit rein. Dazu ein bisschen Wurstsalat und ein Stück Zwiebel-Baguette.
Sonntag haben wir wieder ausgeschlafen. Bei dieser Hitze hat es sich tatsächlich eingebürgert, dass wir direkt nach dem Aufstehen eine Runde gehen, weil es uns sonst zu heiß ist, um uns draußen zu bewegen. So auch am Sonntag. Dieses Mal gute 45 Minuten.
Mittags gab es einfach nur etwas kühle Wassermelone. Und bei meinem zweiten Probe-Lappen habe ich noch 2 Reihen feste Maschen drum herum gehäkelt - sah deutlich besser aus :-)
Ich habe meine Häkelanleitung für den Graphgan daheim zur Probe gedruckt und dann die Datei an die liebe Frau J gemailt, damit sie mir die auf A2 plotten kann. Den Probedruck, der (wieso auch immer) in schwarz-weiß rauskam, habe ich mit Buntstiften angemalt und dann mit meinen Wollresten einen dritten "Probe-Lappen" angefangen zu häkeln - mit der einen Ecke des Original-Motivs. 
Zwischendrin war ich leicht verzweifelt, wegen der verhedderten Wolle, da ich an einer Stelle mit 5 oder 6 Knäulen gleichzeitig arbeiten musste. Aber am Ende ging's dann doch irgendwie und das Ergebnis nach 3 Stunden konnte sich schon sehen lassen :-) Aber ich merke jetzt schon: Diese Baby-Decke wird eine echte Herausforderung für mich!
Zum Abendessen gab es das zweite von sechs Gerichten aus der Kochbox: Gebackene Laugen-Käse-Knödel auf Rahm-Porree. Ich bin jetzt kein Fan von Porree rein als "Gemüse". Aber ich wollte so unbedingt diese Knödel probieren, dass ich mich auch mit dem Porree als Beilage abfand. Und am Ende war der auch gar nicht so übel :-) Die Knödel waren der Knaller.
Vor dem Abendessen wollte ich noch schnell duschen. Und ich hab wirklich SCHNELL geduscht, denn das Wasser wurde nicht warm. Eigentlich hat der Lieferant erst vor 2 Wochen die vom Vermieter bestellten Pellets geliefert. Die können doch wohl nicht schon wieder alle sein, oder? Vielleicht war auch nur wieder die Heizungsanlage defekt. Beim Abwasch am Mittag lief das heiße Wasser jedenfalls noch.
Sehr lecker!
Aber um morgens vor der Arbeit zu duschen, fehlt mir einfach die Zeit. Also, ab unter das kalte Nass. Im Hochsommer mit Hühnerpelle unter der Dusche zu stehen war jetzt auch für mich ein Novum. Und obwohl es im ersten Moment total erfrischend war, hab ich danach umso mehr geschwitzt, weil mein Körper versuchte, die Kälte wieder auszugleichen :-/

Den Abend verbrachten wir gemütlich auf der Couch und vor dem Fernseher. Dann war das Wochenende leider schon wieder vorbei.

Montag begann meine letzte Arbeitswoche. Schatz hatte diese Woche schon frei. Was er nicht müde wurde, mir unter die Nase zu reiben :-/ Fiesling!
 
Da Karma alles regelt, musste der Mann - der sich am Sonntag vor der kalten Dusche drückte - am Montag aber auch kalt duschen, denn das warme Wasser funktionierte erst am späten Nachmittag wieder :-D
 
Die Fahrt zum Büro begann mal wieder mit einem Beinahe-Unfall zwischen SEV Bus und PKW. Schuld - wie eigentlich immer - der PKW. Die fahren, um noch schnell am Bus vorbei zu kommen, auf der "Rechtsabbiegerspur" durch die Baustelle und kommen dann aus dem Totenwinkel heraus, um den Bus beim einscheren zu schneiden. Wenn man es morgens sooo eilig hat und einen Unfall in Kauf nimmt, dann sollte man vielleicht mal drüber nachdenken, ein paar Minuten früher loszufahren.

Im Büro hatte ich mit Stress gerechnet. Es war zwar ein sehr arbeitsreicher Tag, aber so richtig stressig war es zum Glück nicht. SIE hatte ja bereits am Montag ihren letzten Arbeitstag - zumindest hatte sie das letzte Woche behauptet. Und so zwei Stunden vor Feierabend moserte Chefe rum, wieso da plötzlich am Donnerstag ein Termin für ihn im Kalender stehen würde. Da wollte er doch schon weg sein. 

Hallo?! "Die Obrigkeit" verlässt das sinkende Schiff und die blöden Angestellten dürfen bis zur letzten Minute arbeiten? Das ist echt mies :-/ 
In der Pause war ich am See. Von den Temperaturen her ging es eigentlich, aber irgendwie war es drückend. Da half auch der leichte Wind nicht sehr viel.

Am Nachmittag im Büro hatte ich das Gefühl, dass was auf meinem Rücken krabbelt. Ich hab hingelangt und spürte "was hartes"...das mich dann auch promt gebissen hat. Aus meinem T-Shirt fiel dann ein Rüsselkäfer! Sowas.... Den musste der Wind in der Pause irgendwie da hin geweht haben. 
Den Heimweg trat sich so direkt wie möglich an. Daheim fix das Abendessen hingezaubert, zwischendruch noch für den nächsten Tag Brote geschmiert und Tee gekocht und den Mann angekeift, der vergessen hatte die Schotten dicht zu machen und fröhlich die 35 Grad in die Wohnung lüftete. Und ich wundere mich, wieso ich die Temperatur in der Bude nicht runter bekomme :-/
Das Telefonat mit Papa hielt sich sehr kurz. Der gestresste Rentner mit den vielen Terminen hat bei einigen Terminen nicht aufgepasst und so hat er nun an einem Tag quasi 3 Termine gleichzeitig, muss auf den Hund aufpassen und meinen Bruder vom Bahnhof abholen. Zumindest letzteres konnte auf den späten Nachmittag verschoben werden. Wieso mein Bruder sich nicht von einem seiner Kumpels abholen lässt oder den Bus nimmt, weiß ich auch nicht.
Während des Gewitters und kurz danach
Gegen 20 Uhr brach dann ein herrliches Gewitter über uns herrein! Starkregen - wahrscheinlich aber zu viel auf einmal und zu kurz, für die viel zu trockenen, steinharten Böden - Wind und dieser wunderbare Temperatursturz von 35 auf 23 Grad :-D

Dienstag war es bis Mittag wirklich wunderbar. Der Himmel leicht bewölkt, die Temperaturen total angenehm. Nicht zu heiß, nicht zu kalt. Ein perfekter Sommertag! Erst am Nachmittag knackten wir dann wieder die 30 Grad Marke :-/

Chefe hatte den ganzen Tag Termine, die Herren Handwerker waren auch beschäftigt und ich hatte im Büro meine Ruhe. Und ruhig war es wirklich. Dieses Jahr ist es wirklich eine Wellenbewegung. Mal total tote Hose, dann plötzlich wieder total stressig. Hoffentlich kommt der Stress nicht wieder zum Ende der Woche. Mal ausnahmsweise gemächlich in den Urlaub zu starten wäre echt nett :-)

In der Pause war ich am See - dieses Mal ohne Käfer :-D

Auch der Heimweg klappte einigermaßen. Ich hab ne neue Route ausprobiert. Zweimal Umsteigen, dreimal Bus fahren. Ich dachte, damit könnte ich mir gut Zeit auf der Heimfahrt sparen. Am Ende war die Zeitersparnis allerdings gleich Null und das Risiko, bei einer Umsteigezeit von nur 3 Minuten, am A. der Welt zu stranden, ist mir dann doch zu hoch, denn der Bus, den ich erwischen muss, ist der letzte des Tages.
 
Daheim dann die nächste dicke Rechnung. Schatz war mit dem Auto in der Werkstatt, weil es gelegentlich piept. Also, dieses Piepen, wie wenn man die Tür öffnet und das Auto einem mitteilen will, dass man vergessen hat das Licht auszumachen. Dabei hatten wir gar kein Licht an, wenn dieses Piepen auftauchte. Das wollten wir - da wir uns nicht auskennen und in Kürze ja eine längere Autofahrt ansteht - unbedingt noch abklären lassen.
 
Für Rund 150 EUR wurde nichts gefunden und der Fehler ließ sich auch nicht reproduzieren. Immerhin die "längere Probefahrt" (auf unsere Benzinkosten) wurde nicht in Rechnung gestellt.
Zum Abendessen gab es Burger aus dem Ofen. Das Konzept finde ich total genial, denn es ist wenig aufwendig und macht kaum "Dreck" in der Küche :-D Und geschmeckt hat es sagenhaft lecker. Den übrig gebliebenen Salat hab ich mit 2-3 Löffeln von der Honig-Senf-Joghurt Soße vermischt und mit 
auf den Teller gepackt. Ich schmeiß das doch nicht einfach weg!
Und während der Ofen sich ums Abendessen gekümmert hat, hab ich nebenher schön abgewaschen. So mag ich das :-D
 
Der Burger war soooooo gut! Schon fast etwas zu saftig. Jedenfalls hat es ordentlich getropft, als wir reinbissen :-D

Am Abend war ich irgendwie total kaputt und ich wollte mich einfach nur noch auf die Couch pflanzen und fernsehen. Nix! Unser Kabelanbieter hatte (mit Ankündigung zwar) einige Wartungsarbeiten durchgeführt und im Receiver war alles verstellt und nichts mehr an seinem Platz. Alles wieder an seinen gewohnten Platz zu schieben, kostete mich eine gute Stunde! Ich war total genervt. Die PMS verstärkte diese Gereiztheit scheinbar noch, denn ich war gegen 21 Uhr kurz vorm Ausflippen - eigentlich ohne richtigen Grund.

Mittwoch begann noch herrlich kühl. Aber bereits in der Mittagspause war es mir am See schon viel zu warm. Ich hab die Runde zwar gedreht, war danach aber total hinüber.
Für Donnerstag gab es für diese Gegend wieder eine "Unwetter Warnung" vor extremer Hitze. Da würde ich die Pause wohl eher im kühleren Büro verbringen.

Obwohl SIE tatsächlich schon am Urlauben war und uns nicht mit ihrer Anwesenheit behelligte, war es ein mords stressiger Tag. Ich hab den ganzen Vormittag alles Mögliche erledigt und am Ende das Gefühl, trotzdem nichts geschafft zu haben. Am Nachmittag war es etwas ruhiger, aber nur etwas. Stress hatte ich trotzdem.
Die Hitze und die PMS taten ihr übriges. Ich war froh, als Feierabend war. Den Heimweg trat ich ohne Umwege an. Zumindest im Bus funktionierte die Klimaanlage. 
Daheim wollte ich dann nur noch unter eine lauwarme Dusche. Das tat wirklich gut. Zum Abendessen gab es was schnelles und leichtes aus der Kochbox: Hähnchenstreifen auf griechischem Salat mit Fladenbrot-Croûtons.

Donnerstag....war total für den Allerwertesten. Einfach nur ein richtiger Kacktag :-( Ich hatte in der Nacht echt massive Schlafstörungen. Erstens, weil es mir viel zu warm war und zweitens, weil ich oft Schlafprobleme mit der PMS bekomme. Beides zusammen ist eine echt miese Kombination. Das ich um 22 Uhr im Bett lag und um 23 Uhr - als der Liebste auch gedachte, mal an der Matratze zu horchen - geweckt wurde, war auch Mist. Daher war ich am Morgen total müde und irgendwie durch.

Die Fahrt zur Arbeit war 'ne Katastrophe. Genau in dem Moment, wo ich umsteigen musste, gab es einen Oberleitungsschaden. In der Stadtmitte ging nichts mehr. Totales Chaos. Ich bin vom Stadtzentrum zum Hauptbahnhof gewetzt, um die Rücklichter meines Zuges in der Ferne verschwinden zu sehen. Sieben Minuten für einen knappen Kilometer im Gedränge hunderter "Gestrandeter" und morgendlichem Lieferverkehr samt Müllabfuhr sind wirklich extrem sportlich. Aber knapp verpasst ist trotzdem verpasst.
Also vom Gleis rüber zum ZOB. Dort erwischte ich den SBG-Bus, der auch am Büro hält. So war ich immerhin um 8:15 Uhr (nach weit über einer Stunde!) endlich am Ziel. Und schon total durchgeschwitzt bei "nur" 22 Grad. Bis 39 Grad sollte es noch werden :-/ Was für ein Spaß.

Im Büro dann direkt zur Begrüßung recht garstige Kunden. Die hatte ich am Vortag, den halben Tag versucht telefonisch zu erreichen, weil die bestellte Ware, trotz Ankündigung, doch nicht mit auf dem LKW war, der am Mittwoch Morgen ankam. Das Paket wurde schlicht vergessen zu laden. Da kann ich nun wirklich nichts für!
Da ich weiß, das die beiden was älter sind, habe ich es jedes Mal klingeln lassen, bis mich die Telekom aus der Leitung warf, weil keine Verbindung zustande kam. Irgendwann gab ich dann auf und schrieb eine Mail. 

Am Donnerstag früh um 9 Uhr rief besagter Kunde an und wollte wissen, ob unsere Monteure denn jetzt noch kämen. Als ich ihm erklärte, das seine Ware nicht kam und, dass ich ihn nicht erreichen konnte, flippte er gleich total aus und brüllte mich am Telefon an. Wieso ich das nicht gesagt hätte, das wäre ja ein Unding, sowas könne man doch nicht einfach machen, wieso ich ihm denn dann nicht auf den Anrufbeantworter gesprochen hätte....bla bla bla.

Kann ich hellsehen, oder was? Woher hätte ich wissen sollen, das der Spediteur ausgerechnet diese Box vergisst zu laden? Das der Kunde nicht da ist und vergisst den sch... AB anzustellen, dafür kann ich auch nichts. Genausowenig dafür, dass er seine besch... Mails nicht abruft. Mann, ey!!!

Ich hab also gesagt ich kümmere mich und melde mich wieder. Mit dem neuen Liefertermin in der Tasche rief ich den Kunden zurück. Dieses Mal war die Gattin dran. Nicht weniger garstig. Bis wir einen neuen Termin hatten, dauerte es. Am Ende musste ich mir auf die Lippen beißen, um nicht doch noch irgendwas auf ihre spitzen Kommentare zu antworten, was ich später bereuen würde. Ich war so wütend, dass genau das passiert, was immer passiert wenn ich richtig sauer bin - ich fing an zu heulen.

Wieso das so ist, weiß ich nicht. Das war aber schon immer so. Vielleicht ist in meinem Hirn da was falsch verkabelt :-D Zum Glück war ich alleine. Ein paar Minuten später ging's dann auch wieder. 
 
Gerade die Ü60 Kunden treiben mich die letzten Wochen echt zur Weißglut. Keine andere Altersgruppe in unserem Kundenstamm ist so anstrengend, biestig und unzufrieden mit allem. Gut, es gibt auch herzliche Ausnahmen. Über die freut man sich dann besonders. Aber es sind im Moment leider echt eher die Ausnahmen :-(

Ansonsten blieb der Tag eher nervig und stressig. Dazu die Hitze. In der Pause wollte ich im Büro bleiben, musste dann aber dennoch zweimal raus. Einmal um dem Abfallentsorger beim Rangieren im engen Hof zu helfen, damit er unsere Mulde noch tauschen konnte und einmal um den Herren Handwerkern zu sagen, sie mögen doch bitte das Auto wo anders Parken in der Pause, da ja besagter Müllwerker in Kürze wieder zurück käme, um die leere Mulde wieder an ihren Platz zu bugsieren.
 
Zweieinhalb Liter Tee und Wasser später, war der Arbeitstag dann endlich vorbei.

Der Heimweg klappte erstaunlich gut. Das gleich in beiden Bahnen und dem SEV Bus die Klimaanlagen funktionierten, war ein echtes Novum und herzlich willkommen in dieser Bullenhitze :-)
Im Internet entdeckte ich dann meinen Opa auf einem Bild. Er hat es posthum doch noch bis ins Internet geschafft. Das Bild stammt aus dem August 1982 und zeigt den Schützenfestumzug im Heimatkaff. Das Bild entstand also 6 Monate vor meiner Geburt.

Daheim gleich ab unter die Dusche. Einmal Katzenwäsche mit lauwarmen Wasser und es ging mir deutlich besser....bis Schatz mit einem doofen Kommentar das Fass zum Überlaufen brachte. 
Völlig müde, auf dem Hinweg zur Arbeit schon Stress, Hitze, nervige Kunden, Kopfschmerzen...ich war sowas von durch. Als dann der Online-Riese noch ein letztes Päckchen vor dem Urlaub zustellte, das Schatz zwar bestellt hat, aber eigentlich "meins" ist, hab ich zum Mann gesagt, ich pack das schonmal aus. "Ja, alles klar" kams aus dem Flur. Und kaum 15 Minuten später saß er beleidigt auf dem Sofa, weil ich mit dem Auspacken nicht gewartet hatte, bis er da war. Wieso sagt er dann nicht gleich, ich soll mit dem Auspacken warten, bis er da ist?! Kann doch wohl nicht so schwer sein, oder? Ich konnte nicht mehr... ich war kaputt, sauer und hatte echt keinen Bock mehr auf so einen Kindergarten. Ich bin ins Bett gegangen.
Zum Glück gab's das Abendessen - das letzte Essen aus der Kochbox - schon vorher. Hähnchen-Nuggets auf Curry-Lauch-Pasta. Saugut. Aber Nudeln vor dem Wiegetag sind auch immer ziemlich kritisch.

Freitag war dann endlich der letzte Arbeitstag. Ich fuhr mit dem Auto zur Arbeit und weil vorm Büro ab 11 Uhr kein Fitzelchen Schatten mehr ist und es wieder bis 33 Grad werden sollte - was gefühlt 150 Grad im Auto werden -, habe ich weiter weg geparkt. Ich wusste, dass dort wegen der Bäume auch am späten Nachmittag noch recht viel Schatten sein würde - ich seh das ja immer im Vorbeigehen ;-). Da nahm ich die 5 Gehminuten doch gerne in Kauf.
Stress hatte ich am Freitag nur noch einmal kurz - verursacht von den lieben Kollegen, die ohne Chefes Anwesenheit ein kleines Bisschen versuchten zu meutern. Denn Chefe war, wie angekündigt, am Vorabend bereits in den Urlaub entschwunden.

Ansonsten war es ein recht geruhsamer Tag. Ich hab noch etwas Kleinkram erledigt, eine letzte Bestellung rausgehauen, zwei drei Kunden über Lieferverzögerungen informiert, aufgeräumt und die Blumen gegossen.
 
Von Frau J bekam ich nochmal 3 riesige Zucchinis geschenkt. Perfekt, denn ich wusste noch gar nicht, was ich am Wochenende kochen wollte. Ein Rezept war im Netz dann auch fix gefunden und wird am Samstag ausprobiert :-)
SIE hatte sich ja letzte Woche über meine Gelbfallen am Bürofenster gewundert. Sie wüsste gar nicht, wieso in unserem Büro so viele von diesen kleinen Fliegen wären. Die wären nur bei uns. So eine hinterrückse Klatsche, als ob ich daran Schuld hätte. Ihr Tonfall und wie sie mich dabei ansah, sprachen Bände.

Da komm ich am Freitag in ihr Büro, um auch da das Grünzeug zu wässern, da flattert ein riesiger Schwarm von diesen elenden Trauermücken auf! Aber sie hat keine?! Die Frau ist entweder total ignorant oder blind. Da ich zwischenzeitlich den Trauermückenbefall in unserem Büro losgeworden war, hab ich die nicht ganz verklebten Gelbfallen in IHREN Pflanzen deponiert. Das war morgens um kurz vor 8 Uhr. Als ich abends zuschloss, sah das Ganze bereits so aus:
...aber SIE hat die Viecher nicht bei sich...
Nach der Arbeit stand das Auto, wie geplant, noch immer im Schatten. Viel zu warm war es trotzdem geworden. Ich probierte direkt die am Vorabend noch gelieferte Handy-Halterung aus, und ließ mich vom Smartphone zum Discounter lotsen :-) Das klappte prima. Die Halterung ist top. Allerdings nervt sie mich an der Lüftung befestigt. Daher werden wir für die Fahrt dann doch wieder den Saugnapf ans Fenster kleben :-)

Ein paar Kleinigkeiten waren noch einzukaufen, bevor es losgehen konnte. Das war zügig erledigt. 
Im neuen Supermakt entdeckt und schwer begeistert :-)
Zum Kochen hatte ich am Abend keine Lust mehr. Daher besorgte ich uns ein halbes Hähnchen vom Hähnchenwagen und einen fertigen Salat dazu. Lecker! Sowas hatten wir ewig nicht mehr. Ein Bild hab ich dann aber vergessen zu machen.
Es wird - inzwischen mit 4 verschiedenen Grüntönen :-D
Die Waage macht weiter bis gewohnt. Ich schaukel mich nach unten :-D Am Wiegetag punktete ich mit einer Abnahme von 1,2 kg und stehe somit aktuell bei 108,4 kg. Ein super Start in den Urlaub :-D

Und am Wochenende? Urlaubsvorbereitungen! Auf dem Balkon hab ich noch einiges zu tun, Wäsche muss nochmal gewaschen werden und die Koffer müssen gepackt werden. Es ist noch reichlich zu tun. Und dann kann's losgehen.

Der Blog macht dann auch mal kurz Pause. Nach dem Urlaub lesen wir uns gut erholt wieder :-)






Die KW 31 in kurz:
Samstag: 3.511/1.800 kcal, 8.395 Schritte
Sonntag: 3.047/1.800 kcal, 8.268 Schritte
Montag: 1.936/1.800 kcal, 9.679 Schritte
Dienstag: 2.178/1.800 kcal, 8.710 Schritte
Mittwoch: 2.177/1.800 kcal, 9.880 Schritte
Donnerstag: 2.738/1.800 kcal, 7.545 Schritte
Freitag: 3.214/1.800 kcal, 5.634 Schritte

Abnahme: -1,2 kg

Mittwoch, 3. August 2022

Gruselig und/oder Genial? #34

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Hallo und herzlich Willkommen zu Gruselig und/oder Genial von Heidi und mir :-) Hier zeigen wir euch am ersten Mittwoch im Monat ein gruseliges und/oder geniales Fundstück.
 
Mein heutiges Fundstück ist nicht wirklich gruselig und nicht wirklich genial. Ich finde es einfach nur total lustig (und somit doch ein bisschen genial), weshalb ich euch das nicht vorenthalten wollte :-D 
 
Entdeckt habe ich es bei meinem großen Wocheneinkauf. Der Supermarkt, zu dem ich immer fuhr, um die Sachen zu besorgen, die ich im Discounter nicht bekommen konnte, machte im Mai Räumungsverkauf. Die Kette wurde verkauft und der Laden wurde im Juni geschlossen.
Ich bin Teetrinkerin, daher habe ich keine Ahnung von Kaffee. Aber einen Kaffee-Vollautomaten habe ich mir doch ein bisschen anders vorgestellt :-D

Ich hätte noch mehr solcher lustigen Bilder machen können. So fand man zum Beispiel Gartenerde unter einem Schild mit der Aufschrift "KFZ-Pflege" und Gemüsekonserven standen unter "Tiernahrung" :-D

Klar, die räumten alles da hin, wo Platz war. Und leere Regale wurden bereits abgebaut. Es war viel durcheinander und kaum noch was am gewohnten Ort. Die laktosefreie H-Milch, die Schatz für seinen Kaffee benutzt, stand plötzlich beim Brot - da musste man erstmal drauf kommen! Das ist dann doch ein etwas gruseliger Aspekt meines Fundstücks.
 
Ich hasse es, im Supermarkt die gewünschten Produkte erst ewig suchen zu müssen. Und Mitarbeiter fragen hatte sich auch als Flop erwiesen. Denn die räumten scheinbar so oft um, dass die Angestellten selbst nicht mehr so genau wussten, was gerade wo stand :-/

Und da sich Heidi mal wieder in Schweigen hüllt, und ich keine Ahnung habe, was sie so gefunden hat, werde ich jetzt direkt mal bei ihr gucken gehen :-) Ihr seid auch so neugierig wie ich? Kein Problem! Hier geht's zu Heidis Fundstück (klick).