Freitag, 19. Juni 2020

Wunschgewicht: KW 25 - 2020

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Samstag lief es mit dem 16:8 wieder prima. Nur die Menge an Essen (Kleinigkeiten summieren sich halt auch) war mal wieder suboptimal.

Da das 16:8 Intervallfasten ja offenbar bei mir gut klappt und inzwischen gut in meinen Alltag integriert ist (zumindest vom zeitlichen Ablauf her), ist nun die nächste Baustelle, auch ein bisschen mehr auf die Energiezufuhr zu achten. Denn ich habe ja schonmal 23 kg abgenommen, nur mit dem Erreichen eines Kaloriendefizits. Damals hatte ich meine Hauptmahlzeiten auch immer am Abend - wie schon seit Jahrzehnten! - und das hat der Abnahme in keiner Weise geschadet. Aber dazu gibt es ja eh 12 verschiedene Meinungen von 10 verschiedenen "Experten" :-D Aber Intervallfasten ist halt kein Wundermittel. Die Ernährung in den 8 Stunden spielt schon auch eine Rolle. Daran wird als nächstes gefeilt - und das wird wohl die größte Baustelle, nach der langen Schluderei. Die KW 23 lief dahingehend ja schon ziemlich gut, aber statt es gleich oder besser zu machen, hatte ich in der KW 24 wieder einen kleinen "Rückfall". Stressbedingter Süßkramkonsum...muss ich nichts weiter zu sagen. Ich weiß, was ich falsch mache. Das Problem: Wenn ich wirklich Stress habe, ist es mir (kurzzeitig) völlig egal, ob die Tafel Schokolade jetzt "gut" war oder nicht. Ich habe noch nie schnell abgenommen. Auch damals nicht. Ein halbes Kilo (500 g) pro Woche, ist für mich sehr realistisch. Mehr muss auch nicht - ich hab immer noch Bilder von Hautschürzen und Co. im Kopf. Sowas muss ich nicht haben ;-) Hauptsache es geht runter. Wie lange es dauert, ist mir dabei relativ Schnuppe.

Vormittags habe ich also meine Masken fertig genäht. Bis auf die drei ovalen. Die waren etwas aufwändiger als die gefalteten (allein von der Bügelei her) und ich hatte dann irgendwann keinen Nerv mehr. Aber ich war heilfroh, dass ich so gut wie fertig war.

Zum Mittagessen gab es fruchtiges Gulasch mit Reis (Schweinegulasch mit Äpfeln, Zwiebeln und Sauerrahm).
Den Nachmittag verbrachten wir dann vorm Fernseher. Mein Vater hatte uns ein paar DVDs geliehen, die ich mit zurück schicken wollte, wenn ich eh ein Päckchen fertig mache ;-) Mama wird diese Woche 60!

Abends hab ich mir noch ein Müsli genehmigt und war dann fertig für den Tag.

Sonntag haben wir auch lange geschlafen. Das Wetter war genauso bescheiden wie am Samstag. Intervallfasten hat wieder prima geklappt. Bisher hatte ich wirklich nur den einen Tag, wo ich es nicht ausgehalten habe :-)

Ich habe die 3 ovalen Masken (fast) fertig gemacht. Bei zweien muss ich noch die Gummis annähen und dann ist das Thema Masken endlich abgehakt. Aber die letzten zwei Gummischlaufen wollte ich dann unter der Woche abends noch machen. Immerhin das Bügelbrett verschwand endlich aus dem Wohnzimmer. Ein tolles Gefühl :-D Sieht plötzlich ganz anders aus in dem Raum. Ein Ende ist in Sicht. Von mir aus könnte dann die Maskenpflicht noch den Rest des Jahres dauern. Wir sind versorgt.
Hoffentlich dauert es aber nicht so lange. Gerade an den heißen Tagen war es schon extrem unangenehm. Ich habe allerdings auch Fortschritte beim Nähen bemerkt. Brauchte ich für die erste Maske noch satte 3 Stunden, habe ich für die letzten ca. 30 Minuten gebraucht. Richtig schön sind sie zwar nicht, aber für Anfängerwerke bin ich wirklich mehr als zufrieden. Außerdem erfüllen sie trotz mangelnder Optik perfekt ihren Zweck. Mehr braucht es da ja gar nicht :-)

Eigentlich war geplant, am Sonntag spanisch essen zu gehen. Aber Schatz hatte versäumt uns einen Tisch zu reservieren (ohne Reservierung ist ja aktuell schwierig) und bei dem Sauwetter hatten wir dann auch nicht wirklich Lust, vor die Tür zu gehen. Also hab ich Spaghetti mit Tomatensoße gemacht - die standen noch im Schrank.
Ich hatte Hunger :-D
Nachmittag und Abend dann wieder gemütlich auf der Couch.

Vom Intervallfasten her lief das Wochenende perfekt. Vom Essen an sich rede ich aber mal lieber nicht. Das hätte definitiv besser laufen können.

Wisst ihr, was ich seit dem Intervallfasten sehr vermisse? Ein gemütliches Sonntagsfrühstück mit Brötchen und einem wachsweichen Ei. Seit wir nicht mehr zusammen frühstücken, gab's das gar nicht mehr :-( Bis auf diesen einen Samstag, wo ich eingeknickt bin.

Montag war es schöner als angekündigt. Busse und Straßenbahnen fahren seit Montag wieder ihren ganz normalen Takt. Die ersten Schüler gehen wieder (in Schichten, soweit ich weiß) zur Schule. Es war (inzwischen ungewohnt) voll in der Bahn. Am "tollsten"  ist, dass sich jetzt auch plötzlich keiner mehr um den Abstand schert. Besonders nicht der ungewaschene, dicke Mann im Jogginganzug, der sich einfach neben mich setzte, obwohl ringsum noch genügend Plätze frei gewesen wären - aber halt 5 Schritte weiter zu laufen gewesen wären. Echt jetzt? Da die Masken leider nicht geruchsdicht sind, musste ich mich woanders hinsetzen. Sowas hab ich ja absolut gar nicht vermisst die letzten Monate. Ja, Corona hat auch Vorteile :-D

Im Büro hatte ich eine echt nervige Kundin am Telefon. Die war wegen der vielen Sonderwünsche (Ich will karierte Maiglöckchen! Was? So teuer?!) vor 3 Jahren schon nervig. Und ist es jetzt immer noch. Es gab damals einen teuren Schirm für die Dachterrasse. Um das ganze von der Steuer absetzen zu können, lief die Rechnung auf die Firma des Mannes. Jetzt hat der Sturm am Samstag den Schirm beschädigt - wieso klappt man den bei so einem Wetter denn nicht zu?! - und die Hausratversicherung läuft aber auf sie. Ist zum Glück nicht mein Problem. Arme reiche Leute. Ihr Gemoser musste ich aber dennoch über mich ergehen lassen.
SIE war auch wieder da, blieb zum Glück aber friedlich. Chefe hatte um 9 Uhr den ersten Termin und kam um 8:30 Uhr von seinem Wochenendtrip zurück. Sowas könnte ich ja gar nicht!

Nach der Arbeit ging es zum Discounter. Ich brauchte noch Salat und Pilze und wir wollten beide was vom Aktionstisch. Das ist ja immer wie Lotto spielen, ob ich das Gewünschte so spät am Abend noch bekommen würde. Und ich habe tatsächlich alles bekommen - und noch mehr.

In der Straßenbahn durfte ich dann, stehend, wieder an einer Notbremsung teilnehmen. Der Ruck im Handgelgenk beim Festhalten hat eine neuerliche Sehnenscheidenentzündung ausgelöst. Schöne Sch.... jetzt hatte ich soooo lange Ruhe.

Schatz hatte seinen zweiten HNO Termin. Wir haben brav die ganze Woche jeden Abend den Inhalt seines Ohres mit Öl eingeweicht. Ich war den halben vormittag gespannt, ob die Reinigung denn nun geklappt hätte. Hat sie! Allerdings hat sich von seinem "Dreck" schon eine Stelle begonnen zu entzünden. Da gab's dann gleich ne Salbe drauf, damits keine Ohrenschmerzen gibt. Und, wie geil ist das denn?, schon direkt den nächsten Termin zur Ohrenreinigung im Herbst. Scheinbar hatte Frau Dokotor auch keine Lust mehr auf die "Arzt-Unlust" des Liebsten und hat ihm gleich den nächsten Termin verpasst, damit es bloß nicht wieder so weit kommt. Ich war gespannt, ob er jetzt wieder besser hören würde und wartete brav auf seine Rückkehr am Abend :-D
Zum Abendessen hatte ich uns vom einkaufen gewürzten Schweinebauch und einen Salat to go mitgebracht. Dadurch, dass wir am Wochenende ja nun doch nicht auswärts essen waren, hatte ich ja einen Tag zu wenig. Da ich erst um 18:15 Uhr daheim war und um 19 Uhr den montäglichen Telefontermin mit Papa hatte, ging das Essen echt fix und ich konnte noch ganz in Ruhe essen. Kalorien- und Punktemäßig hülle ich das ganze aber in den Mantel des Schweigens. Das so ein blöder Salat so "reinhauen" kann, hätte ich ja nicht gedacht :-/

Nach dem Telefonat habe ich dann noch die letzten zwei Masken fertig genäht, die Nähmaschine wieder sauber gemacht (sind diese Fusseln überall normal?) und sie eingepackt, damit sie nicht wieder zustaubt, bis sie am Samstag zurück zu SchwieMu gebracht wird.
Ganz ehrlich, ich bin froh, dass sie weg kommt. Ich habe mir das Nähen quasi selbst beigebracht, nur um diese Masken zu nähen, weil ich nicht ständig Freunde und Bekannte mit dem Thema behelligen wollte. Ich habe meine Masken zustande gebracht und bin zufrieden. Aber ich glaube, die Nähmaschine und ich werden (noch) keine Freunde ;-) Vielleicht irgendwann mal. Aber im Moment eher nicht. Das war mit dem Häkeln ja auch so. Ich hab es früher verabscheut und jetzt liebe ich es. Lassen wir das Thema nähen also noch etwas vor sich hin "reifen" ;-)

Im Anschluss habe ich noch Mamas Paket gepackt. Da sie am Montag ja zum urlauben an den Sorpesee gefahren ist (bis Freitag), werde ich das Paket an Papa schicken. Der kann es ihr dann gleich überreichen, wenn er sie am Freitag vom Sorpesee wieder abholt. Inhalt: Köstlichkeiten aus der Region (Freiburger Honig, spezielle Marmelade, schweizer Schokolade und eine Seife von meiner Seifen-Frau :-) Dazu noch diese lustige Snoopy Tasse. Ich hoffe, sie freut sich. Killefit wollte ich ihr nicht schenken. Sie hat ja alles und ihre Wohnung sieht jetzt schon aus wie eine Puppenstube. Von daher lieber "Ge- und Verbrauchsgegenstände" :-)

Als Schatz von der Arbeit kam, berichtete er noch etwas genauer vom HNO Termin. Gut, dass ich schon gegessen hatte. War schon etwas eklig ;-) Jedenfalls hat das Einweichen super geklappt, seine Ohren sind wieder blitzeblank und es kam wohl noch einiges heraus. Er hört jetzt wieder auf beiden Ohren gut. Das ist die Hauptsache. Mal gucken, ob er dann demnächst auch besser "zuhört" :-D

Vorm Schlafen gehen dann gleich Voltaren auf die Hand und Schiene drum. Hoffentlich würde sich der Mist dieses Mal nicht ganz so lange hinziehen.

Dienstag war ich morgens noch total müde. Ich hab das erste Mal seit langem echt mies geschlafen und kann mir nicht erklären wieso. Immerhin das Ruhigstellen des Handgelenks hat wunderbar funktioniert und ich merkte am Morgen nichts mehr vom wehen Handgelenk.

Im Büro war gut zu tun. Bei einigen Lieferanten haben sich die Lieferzeiten wieder auf normale Sommerzeiten eingependelt. Bei anderen Lieferanten sind sie immer noch exorbitant lange. Als brave Sekretärin konnte ich meinem Chef einen Friseurtermin zu seiner Wunschzeit klarmachen und ansonsten einen großen Teil meiner Arbeit erledigen, ohne viel gestört zu werden :-)

Da ich am Montag alles gekauft hatte, was auf meinem Einkaufszettel stand - bis auf ein Brot! - musste ich mir morgens beim Umsteigen noch ein belegtes Brötchen für die Mittagspause organisieren. Das war zwar super lecker - kein Vergleich zu meinem 0-8-15 Pausenbrot - aber hat auch mein Tagesbudget etwas durcheinander gebracht.

Nach der Arbeit genoss ich wieder einen der wenigen Corona-Vorteile. Ich musste zu meiner Seifen-Frau. Nachschub holen. Die hat ja leider nur Dienstags und Donnerstag geöffnet. Und ihr Laden liegt in Fahrtrichtung Fußballstadion. Wäre jetzt kein Corona, hätte ich am Dienstag nicht zu ihr fahren können, weil die ganzen Bahnen voll mit Fußballbekloppten gewesen wären. Heimspiel! Da aber zur Zeit nur Geisterspiele stattfinden dürfen, konnte ich ganz gemütlich und ohne viel Gedränge nach Littenweiler raus fahren :-) Ich hab Seife erstanden und auch ans Brot gedacht.

Danach ging es ohne Umwege nach Hause wo ich uns Schinken-Champignons mit Spätzle von WW zum Abendessen kochte.

Mittwoch war ein schöner Arbeitstag, denn SIE war zwar da, aber auch wieder nicht (Termin außer Haus den halben Vormittag). Da sie mir dann auch noch Anweisungen für Freitag dagelassen hat, wird sie wohl am Freitag nicht auftauchen. Also auch ein toller Start ins Wochenende :-)

Mittwoch hatte ich dann auch wieder etwas "Freizeitstress". Eigentlich müsste ich jetzt Lobeshymnen auf die Verspätung der Deutschen Bahn singen. Denn nur dadurch das die S-Bahn 1-2 Minuten Verspätung hatte, habe ich sie noch erwischt und somit knapp 15 Minuten Zeit auf der Heimfahrt gespart, weil ich am Bahnhof dann die Treppe hochgesprintet bin und dort meine Anschlussbahn noch erwischte.

Daheim dann fix unter die Dusche, danach den Abwasch machen und kochen. Zack, schon wieder 19:15 Uhr. Bis ich mit allem fertig war, war es kurz nach 20 Uhr. Mit der Fastenphase war es an dem Tag verdammt knapp. Hat aber noch geklappt. Zum Glück sind solche Tage inzwischen die Ausnahme :-)
Zum Abendessen habe ich uns Cesar's Salad Wraps gezaubert. Die habe ich in den letzten 10 Jahren höchstens einmal gemacht. Es war also mal wieder Zeit. Das Rezept ist bestimmt 20 Jahre alt und aus irgendeiner Zeitschrift ausgeschnitten.

Gewichtstechnisch war ich extrem gespannt auf Freitag. Denn ich befand mich mal wieder in den Tagen vor den Tagen und das Gewicht ging seit dem Wochenende täglich etwas mehr rauf, so dass ich am Mittwoch bereits bei 113 kg war :-/ Meine Füße waren am Abend dermaßen aufgedunsen, dass ich nur mühsam aus den Schuhen kam. Außerdem hatte ich diese Woche bisher wirklich JEDEN Tag den GANZEN Tag Hunger. Auch direkt nach dem Essen :-(

Donnerstag begann mal wieder völlig verrückt. Öffis fahren wird wahrlich nie langweilig! :-D Als ich bei mir daheim in die Bahn stieg, guckte mich so ein Typ an. Als erstes viel mir auf, dass der Kerl keine Maske trug. Aktuell find ich das ja grundsätzlich unmöglich. Als er dann auch noch den Leuten zu nahe kam und sie auch noch anquatschte, war der Kerl bei mir völlig unten durch. Was er dann sagte, ließ mich allerdings wieder aufhorchen. Der Maskenlose quatschte nämlich jeden an, der mit Maske einstieg!

"Ihr braucht keine Angst haben vor dem Virus! Gott liebt uns und ihr müsst nur Angst vor Gott haben!"

HÄ?! Entweder Gott liebt mich, oder ich habe Angst vor ihm. Beides geht wohl schwer :-D

"Weil Gott uns liebt, kann uns gar nichts passieren!"

Ob er sich wohl traut, sich einfach auf die Straße zu stellen und zu testen ob Gott ihn so sehr liebt, dass er nicht einach überfahren wird? Na, jedenfalls war ich froh, als ich in der City aus und umsteigen konnte. Als ich mich gerade an der Haltestelle für die nächste Bahn positioniert hatte, sah ich IHN wieder. An "meiner" Haltestelle! Singend! Bitte nicht. Eigentlich mag ich ja so gospelartiges ab und an ganz gerne. Aber der Mann war echt ein mieser Sänger :-D Natürlich stieg er promt auch in meine nächste Bahn mit ein. Immerhin seine Ansprache hatte sich inzwischen etwas geändert.

"Es gibt nur den einen Gott und er liebt euch! Ihr dürft nur an einen Gott glauben. Es gibt keinen zweiten. Wenn ihr Gott auch liebt, dann wird ein Tag gut, die anderen schlecht!"

Bitte?! Also, wenn nur ein Tag gut wird, dann bleibe ich doch gerne weiter Atheist :-D Ich war heilfroh, als er am Hauptbahnhof ausstieg. Allerdings taten mir die Leute da etwas leid. Denn dort verkündete er seine frohe Botschaft laut brüllend von der Stadtbahnbrücke, damit auch ja der ganze Bahnhof alles mitbekommt :-D

Im Büro habe ich mal wieder den halben Tag rumtelefoniert, um für Freitag Arbeit für die Monteure ranzuschaffen. Denn der Kunde, für den wir extra freigehalten hatten, ist spontan in den Urlaub gefahren :-/ Wie so ziemlich jeder andere, zu dem ich irgendwie Kontakt bekam. Hallo? So geht das nicht! Erst haben die Jungs keine Arbeit, weil die Lieferanten die Ware nicht rechtzeitig liefern und jetzt ist die Ware da, und die Kunden sind alle im Urlaub?! Menno....

Und dann, ich hatte gerade alles abgeschlossen, Feierabend gemacht und war schon mit einem Fuß aus der Bürotür, da sah ich, wie der Spediteur einparkte. Nee, oder?!
Also, wieder rein, alles wieder aufschließen. Zum Glück kamen Chefe und die Monteuere auch gerade zurück, so dass ich nicht auch noch beim abladen helfen musste. Frachtpapiere unterschreiben, alles wieder abschließen. Zug weg. Straßenbahn vor der Nase weggefahren....richtig "super"!

Nach der Arbeit noch fix zum Bäcker Brot kaufen und dann noch in den Supermarkt. Eigentlich wollte ich dort nur Bananen. Aber Kirschen kamen dann auch noch dazu. Und Wassermelone.
Zuhause gab es eine vegetarische Asia-Pfanne mit Cashewkernen. Die ist aus einem WW Kochbuch, aber online konnte ich sie nirgendwo finden. Nach dem Essen noch fix den Einkaufszettel fertig gemacht. Und dann war ich fertig. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Freitag war ein echt ruhiger Tag! SIE war tatsächlich nicht da. Chefe hatte fast den ganzen Tag Termine. So gemächlich könnten doch alle Freitage sein ;-)
Nach der Arbeit ging es pünktlich und direkt nach Hause. Ich glaube, das zweite Mal in dieser Woche :-) Daheim habe ich nur noch Milchreis gekocht (nebenher mit Mama telefoniert) und gegessen und dann alle viere von mir gestreckt.
Ich hatte keine Lust mehr. Haushalt? Egal. Der Staub kann jetzt auch noch einen Tag länger liegen bleiben. Nach dem Essen noch das Telefonat mit Papa.

In der nächsten Woche soll uns eine Hitzewelle treffen. Entsprechend viele Salate habe ich auf dem Essensplan.

Die Waage war wie erwartet nicht sehr freundlich. Die 113 kg, die ich die Tage schon zweimal gesehen hatte, sind es zwar nicht geworden, aber dennoch 1 kg mehr und somit 112,5 kg. Ich hoffe, das ist nächstes Mal, wenn die Periode wieder rum ist, wieder etwas besser :-)

Und am Wochenende? Morgen ist mal wieder Einkaufen angesagt. Also, 6:30 Uhr aufstehen. Danach sind wir bei SchwieMu, wo wir aber dieses Mal nicht ewig bleiben können, denn Schatz hat uns für 18 Uhr einen Tisch in dem spanischen Restaurant reserviert, wo wir letztes Wochenende eigentlich schon hin wollten :-) Ich freu mich schon. Denn da waren wir noch nie. Wir haben es auf einem unserer Corona-Spaziergänge vor ein paar Wochen entdeckt. Da hatte es ja noch zu.

Am Sonntag geht es - wenn das Wetter mitspielt - in den Schwarzwald. Wandern. Mit einer alten Bekannten von Schatz (die waren wohl zusammen in der Schule). Da ich sie nicht kenne und nicht weiß, wie sie zufuß so drauf ist, werden wir sehen, ob es wirklich eine Wanderung wird, oder nur ein Spaziergang im Wald ;-) Denn sie bringt auch ihren Hund mit - so einen kleinen Handtaschen-Köter, wie es auf dem Bild aussah, was Schatz mir gezeigt hat. Ob der Mini-Fido so viel Ausdauer hat? Wir werden sehen :-) Es wird die vorläufig erste und letzte Autofahrt in den Schwarzwald nach Corona. Denn ab Montag wird das Höllental mal wieder für 2 Monate gesperrt (Straßenarbeiten, Felssicherung und Co.).



Die KW 25 in kurz:
Samstag: 77/39
Sonntag: 125/39
Montag: 83/39
Dienstag: 41/39
Mittwoch: 68/39
Donnerstag: 50/39
Freitag: ???

Zunahme: +1 kg

Samstag, 13. Juni 2020

Wunschgewicht: KW 24 - 2020

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Samstag hieß es wieder um 6:30 Uhr raus aus den Federn. Der große Wocheneinkauf stand auf dem Plan. Und zwar das erste Mal, seit ich 16:8 mache.
Ich sage es gleich vorweg. Der Tag lief gar nicht gut. Bereits am Freitag hatte ich so ein unangenehmes Ziehen im Bauch, was mich auch die halbe Nacht irgendwie nervte. Und als um 6:30 Uhr der Wecker klingelte hatte ich einen mords Hunger. Den Einkauf für uns und SchwieMu habe ich fast in Rekordzeit erledigt. Morgens um 7 Uhr im strömenden Regen traut sich wirklich kaum einer vor die Tür :-D Trotzdem musste ich wieder ordentlich anstehen. Ich hab uns auch wieder Frühstück mitgebracht. Bis 12 Uhr hätte ich es am Samstag aber nur unter Qual ausgehalten. Dieses Mal bin ich eingeknickt. Okay, wenn mir das nur ab und zu passieren sollte, wäre es wohl verkraftbar. Hoffe ich zumindest.

Mittags gab es eine Portion Obst, bevor wir aufgebrochen sind, um SchwieMu ihr Zeugs zu bringen. Wie üblich verbrachten wir dort den ganzen Nachmittag - Schatz kriegt dann immer kein Ende und ich habe keine Lust mehr, immer "die Böse" zu sein, die sagt, dass wir jetzt aber gehen.

Zum Abendessen gab es nur ganz schnell Gyros mit Krautsalat und Zaziki.
Als Dessert gönnten wir uns dann noch ein Eis. Vom Lidl gibt es jetzt so High Protein Eiscreme (wie diese Puddings von Ehrmann). Das Eis ist allerdings - im Gegensatz zu den Puddings - nicht laktosefrei. Als Geschmacksrichtung hatten wir Salted Caramel. Es war OK. Salted Caramel von unserem Eis-Dealer schmeckt bedeutend besser ;-)

Und dann hab ich ganz brav ab 20 Uhr meine nächste Fastenphase eingeläutet. Ich hab jetzt die ersten zwei Wochen so eine App getestet mit Countdown, die mich an den Beginn und das Ende meiner Fastenphasen erinnert. Ob ich die behalte, weiß ich noch nicht. Ein paar nette Tipps und aufmunternde Worte gibt's in der gratis Version schon ab und an. Aber eigentlich hab ich die Zeiten schon ganz gut verinnerlicht.

Sonntag haben wir ausgeschlafen. Ich hab meine Fastenphase wieder ganz gut bis 12 Uhr durchgehalten und dann gespätstückt.

Obwohl das Wetter am Sonntag besser war als angekündigt, waren wir nirgendwo unterwegs. Immerhin bin ich mit meinem Masken ein riesiges Stück weiter gekommen. Und ich glaube, ein paar in Reserve werden wirklich gut sein. Schließlich weiß man ja nicht, wie lange diese Maskenpflicht noch dauern wird, ob es im Herbst (mit beginnender Erkältungszeit und nach den Sommerferien) auch wieder mit Corona schlimmer wird. Denn bei einer von den bei der Schneiderin gekauften Masken hat sich bereits nach dem 3. Waschen der kleine Draht verabschiedet. Sie passt zwar immer noch, aber ich kann sie nicht mehr bei jedem Wetter anziehen (beschlagene Brille).
Unser spätes Mittagessen bestand aus dem Pastasalat mit Parmesandressing von WW.

Abends gab es dann nochmal etwas Brot mit Käse und ab 20 Uhr war wieder Schicht im Schacht.

Montag war das Wetter irgendwie komisch. Im T-Shirt war mir zu kalt, mit Jacke drüber viel zu warm. Es sollte den ganzen Tag trocken bleiben, hat sich aber ab Mittag ordentlich eingeregnet.

Auf Arbeit bin ich extra pünktlich abgehauen, weil ich dringend zum Doc musste, um ein Rezept für meine Tabletten zu holen. Das wollte ich schon letzte Woche machen, aber es kam immer was dazwischen. So auch am Montag! Mein Hausarzt hat nämlich diese Woche Urlaub. Schöner Mist, denn meine Tabletten reichten nur noch bis Dienstag. Es würde mich nicht umbringen, sie ein paar Tage nicht zu nehmen, aber optimal wäre es auch nicht. Im Internet schnell nach den beiden Vertretungspraxen gegoogelt und festgestellt, dass die absolut keine Öffnungszeiten für Leute wie mich haben, die 40 Stunden die Woche arbeiten und keine Gleitzeit und Co. machen können. Schöner Mist!

Also, erstmal nach Hause und Abendessen machen. Weil Montag war und es wegen dem Telefonat mit Papa schnell gehen musste, habe ich nur ein paar Maultaschen in die Pfanne gehauen und dazu Tomatensalat gemacht.
Schatz war am Montag in der HNO Praxis. Der sollte eigentlich jedes Jahr dort hin, um seine Ohren mal reinigen zu lassen. Denn sein Körper produziert sehr viel, sehr trockenes Ohrenschmalz, was gerne mal den Gehörgang blockiert und dann hört der Mann schlecht. Wir hatten das Thema an Pfingsten erst bei dem Familien-Kaffeeklatsch bei den Schwägers. Da meinte Schatz noch, er wäre 2-3 Jahre nicht mehr dort gewesen. Ich dachte, das ist sicher schon 5-6 Jahre her. Tatsächlich war er laut der HNO Ärztin 10 (!) Jahre nicht mehr dort! Und so kam es, wie es kommen musste. Man bekam sein Ohr nicht gespült. Der Pfropf saß zu fest. Jetzt darf er jeden Abend Öl ins Ohr tropfen und seinen "Dreck" über Nacht einweichen. Nächste Woche wird dann nochmal die Spülung des Gehörgangs probiert.

Dienstag hat es den ganzen Vormittag geregnet. Nur leicht, aber dafür fast durchgängig. Die Montage klappte trotzdem irgendwie, ob wir am Mittwoch auch so viel Glück haben würden, stand in den Sternen.

Im Büro war immer noch viel zu tun. Zum Glück war es aber nicht so stressig wie am Montag. Wenn jetzt doch nur das Wetter wieder mitspielen würde und die bestellte Ware endlich herbei käme...

Nach Hause ging es wieder auf direktem Weg. Daheim habe ich ganz schnell unser Abendessen gemacht. Es bestand dieses Mal aus Apfelmus (Glas), Reibekuchen (Kühltheke) und einer Bratwurstschnecke.
Die Reibekuchen hatte ich vor einer Woche im Discounter erstanden, als dort regionale Spezialitäten aus ganz Deutschland im Angebot waren. Da wollte ich doch die westfälischen Reibekuchen mal probieren. Außerdem habe ich noch Pfälzer Saumagen geholt und bin auch bei dem schon gespannt, ob er so schmeckt wie der, den ich vom Deidesheimer Weihnachtsmarkt kenne :-)

Die Reibekuchen jedenfalls waren echt gut.

Nach dem Essen habe ich mich dann nochmal ein bisschen an die Nähmaschine gesetzt. Ich bin fest entschlossen, SchwieMu am 20. Juni - wenn wir sie das nächste Mal sehen - ihre Nähmaschine zurück zu geben :-)

Mittwoch ging es im Büro wieder rund. Trotz Sauwetter stand das Telefon kaum still. Ich war daher heilfroh, dass SIE am Mittwoch so gut wie gar nicht nervte. Nur die große Montage hat natürlich bei dem Wetter nicht geklappt und musste um eine Woche verschoben werden. Ich hoffe, sie klappt dann nächsten Mittwoch.

In der Pause konnte ich wieder nicht an den See. Es war einfach zu nass von oben. Den Heimweg habe ich dann auch auf direktem Weg angetreten.

Zum Abendessen gab es dann den Pfälzer Saumagen (auch vom Discounter) mit Bratkartoffeln.
Der Saumagen war nicht so gut wie der, den ich schon in Deidesheim auf dem Weihnachtsmarkt gegessen habe. Aber er war ganz gut - auch wenn er mir in der Pfanne etwas dunkel geworden ist :-)

Donnerstag war der letzte Feiertag bis Oktober. Schade irgendwie. Weil für den ganzen Tag Regen gemeldet war, haben wir den Tag daheim verbracht. Ich hab mit den Masken weiter gemacht und bin extrem gut voran gekommen. Ich hab mir für mich selbst ein neues System beim Masken nähen zurecht getüftelt. So ganz super werden sie immer noch nicht. Müssen sie aber auch nicht. Ich bin immer noch Anfängerin. Aber so ging es für mich am einfachsten und am schnellsten. Noch ein verregnetes Wochenende und ich wäre fertig :-) ENDLICH!

Zum Mittagessen gab es ein Steak mit Schwarzwurzeln und Kartoffelpüree.
Zum Dessert gab es die ersten regionalen Kirschen (vom Kaiserstuhl). Und sie waren super lecker! Ich freu mich schon auf Nachschub :-)
Freitag hatte ich leider keinen Brückentag. Chefe hatte sich den Tag freihalten lassen. Ich hatte erwartet, er würde ein langes Wochenende machen. Aber er stand tatsächlich schon um kurz vor 8 Uhr auf der Matte. Weil er tatsächlich den ganzen Tag im Büro war, war es ziemlich stressig für mich, da er immer wieder in meine Arbeit reingrätschte und ich Angefangenes unterbrechen musste. Immerhin das Telefon blieb relativ ruhig. Das schönste war aber, das SIE nicht da war :-D So war es, trotz Stress, ein entspanntes arbeiten.
Highlight des Tages war jedoch der riesige Hirschkäfer, den wir am Morgen auf der Treppe vorm Büro fanden :-D Der Kollege hatte nichts besseres zu tun, als erstmal seinen Zollstock daneben zu legen :-D Und dann standen drei Kerle um den Käfer und kamen aus dem Staunen nicht mehr raus :-D

Nach Hause ging es über die City, denn ich habe uns zum Abendessen Sushi besorgt. Da hatten wir mal wieder Lust drauf. Und bei knapp 30 Grad war ein kaltes Abendessen gerade recht.
Das Intervallfasten hat bis auf Samstag die ganze Woche reibungslos funktioniert. Belohnt wurde ich mit einer weiteren kleinen Abnahme von 500 g und stehe nun bei 111,5 kg. Und das, obwohl es mit dem Essen diese Woche wieder so gar nicht geklappt hat (zu viel stressbedingter Süßkram).

Und am Wochenende? Es gibt eine Unwetterwarnung für Freiburg. Es soll beide Tage regnen und Gewitter geben. Also bleiben wir wieder zuhause. Ich brauchte ja eh noch dieses eine verregnete Wochenende um meine Masken fertig zu bekommen. Es kommt scheinbar wie gerufen :-)

Die KW 24 in kurz:
Samstag: 86/39 Punkte, keine Bewegung
Sonntag: 48/39 Punkte, keine Bewegung
Montag: 89/39 Punkte, keine Bewegung
Dienstag: 72/39 Punkte, keine Bewegung
Mittwoch: 87/39 Punkte, keine Bewegung
Donnerstag: 61/39 Punkte, keine Bewegung
Freitag: 65/39 Punkte, keine Bewegung

Abnahme: -500 g

Samstag, 6. Juni 2020

Wunschgewicht: KW 23 - 2020

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Samstag haben wir ausgeschlafen. Ich war total gewillt, das Intervallfasten auch am Wochenende durchzuziehen. Zumindest wollte ich es versuchen und es hat am Ende tatsächlich geklappt :-D
Ich muss sagen, ich bin froh, dass ich das Intervallfasten letzten Montag angefangen habe und mich so bis zum Wochenende schon 5 Tage dran gewöhnen konnte. Denn es hat mir erstaunlicherweise nicht wirklich was ausgemacht, neben meinem frühstückenden Freund zu sitzen und nur meine Tasse Tee zu trinken. Ich hatte am Freitag sogar schon um 19 Uhr mit der Fastenphase begonnen, um am Wochenende schon um 11 Uhr losfuttern zu können - gegessen habe ich dann doch erst um 12 Uhr was.

Nachdem Schatz fertig gefrühstückt hatte, bin ich raus auf den Balkon. Da stand ja der Frühjahrsputz an. Den hatte ich wegen des extremen Pollenflugs dieses Frühjahr ja etwas nach hinten verschoben, um nicht zweimal Großputz machen zu müssen. Zwei Stunden hab ich gebraucht, danach war alles sauber und Pollenfrei :-) Ich habe tatsächlich mit Maske geputzt und mein Heuschnupfen hielt sich sehr stark in Grenzen. Vielleicht sollte ich das in den kommenden Jahren einfach beibehalten :-D
Inzwischen hatten wir 12 Uhr und ich hatte seit 19 Uhr am Vorabend nichts mehr gegessen! Ich gestehe: Der Frühjahrsputz ohne vorher was zu Essen war sehr anstrengend. Am Ende hatte ich leichte Kreislaufprobleme - vielleicht war ich auch einfach nur unterzuckert. Von daher war ich froh, dass im Kühlschrank noch mein am Freitag vergessenes Pausenbrot wartete und ich gleich losfuttern konnte :-) Obst gab es dann auch noch und eine Tasse Kakao.
Weil mein Kreislauf danach immer noch etwas taumelte, habe ich erstmal - sitzend - die 2 kg Spargel geschält, die Schatz am Freitag erstanden hatte. Zwischendrin immer wieder Wasser getrunken.

Nach der Pause ging es mir viel besser, daher machte ich auf dem Balkon weiter. Die geputzten Balkonmöbel wieder raus, die Tomaten einpflanzen, die alte Erde entsorgen, Erdbeeren säubern, Lavendel hab ich noch gestutzt und gegossen.


Dann hab ich ENDLICH noch die ersten paar Teile bei eBay Kleinanzeigen reingestellt, die wir im März im Keller ausgemistet hatten. Das wollte ich schon längst gemacht haben - aber die Zeit...ihr wisst schon :-D
Am Nachmittag gab es dann das erste Kilo Spargel mit Hollandaise und 2 Pfannkuchen für jeden. Super lecker.

Später am Abend gab es noch Käsebrot. Mit zweimal Brot war ich natürlich nicht mehr im Plan - ab jetzt zähle ich nebenher ja auch wieder Punkte bei WW. Zumindest am Anfang. Denn wie meine Freundin AA schon sagte: Intervallfasten alleine ist kein Wundermittel. Man muss auch gescheit essen. Um wieder ein Gefühl für das richtige Essen bzw. die Mengen zu bekommen, habe ich das Punktezählen reaktiviert und nebenher noch diese tolle Liste in Gebrauch, die mir die liebe Patricia gemailt hat.

Und dann war ich einfach nur platt. Es war ein anstrengender Tag. Fazit: Putzen ohne vorher zu essen war blöd. Am Sonntag wollten wir wandern. Ich war gespannt.

Sonntag hat uns der Wecker schon um 7 Uhr aus dem Bett geklingelt. Aber wir hatten uns einen relativ neuen Themenweg ausgesucht - zumindest für uns war er neu - dem bei "nur" 12 km eine 5-stündige Gehzeit ausgewiesen wurde. Ich hatte ordentlich Bammel vor den Steigungen - zumal ja auch das Putzen am Samstag ohne Frühstück nicht soooo toll gelaufen war.

Wir fuhren also nach Staufen, haben in Etzenbach geparkt (direkt unterhalb vom Kletterwald) und sind dann Richtung Münstertal losgewandert. Nach ca. 3 km nicht unbedingt steilem, aber stetigem Aufstieg wurde der minütliche Blick auf die Uhr zur Routine. Wann ist denn endlich 12 Uhr?!
Mit jedem absolvierten Höhenmeter schwanden die Kräfte. Auf Kreislaufprobleme mitten im Wald hatte ich natürlich keine Lust. Bänke waren da oben allerdings auch keine mehr zu finden. Ich habe es mit Ach und Krach den halben Berg hinauf geschafft. Danach ging es mir gar nicht gut. Immerhin ein schattiges Plätzchen auf einem Baumstamm. Ich musste was essen. Kurz vor 12 Uhr. Passt!

Nach der kleinen Rast ging es deutlich besser. Auch wenn meine Beine immer noch etwas wacklig waren. Das verputzte Essen musste ja auch erstmal vom Körper verarbeitet werden.

Die zweite geplante Rast wurde wegen Überfüllung des gewählten Pausenplatzes kurzerhand nach hinten verschoben.

Alles in allem hat die erste Wanderung mit Intervallfasten doch ganz gut geklappt. Mein Körper muss sich allerdings noch tierisch an körperliche Leistung ohne Frühstück gewöhnen. Geistige Leistung (im Büro) klappt inzwischen aber super.

Mein Bruder macht offenbar seit 3 Monaten Intervallfasten - wusste ich gar nicht - und hat schon ordentlich Gewicht verloren. Außerdem hat sich der Blödmann drüber lustig gemacht, dass mir nach der Putzaktion am Samstag der Kreislauf weggesackt war. Bei ihm wäre alles ganz normal gewesen. Ja, nur ist halt nicht jeder Körper gleich und einen Männer- und Frauenkörper kann man grundsätzlich eh nicht vergleichen. Blödmann!

Nach dem Wandern waren wir spontan tanken. Für 1,20 EUR. Das war dann sogar so spontan, dass wir keine Maske dabei hatten. Hat aber keiner was gesagt. Die Kassiererin war hinter Plexiglas. Bei der Ausfahrt aus der Tankstelle (dort gilt das Einbahnstraßenprinzip!) ist uns fast ein Rentner frontal in die Karre gefahren und hat - obwoh er falsch in die Einbahnstraße rein fuhr - mir den Vogel gezeigt. Sowas regt mich ja tierisch auf! Das bringt mich dann wieder zu dem Thema, dass ab einem bestimmten Alter regelmäßig die Fahrtauglichkeit überprüft gehört. Ja, ich bin mir bewusst das einige in meiner Familie den Führerschein dann auch bereits abgeben müssten - mein Opa zum Beispiel. Aber der ist auch eine Gefahr im Straßenverkehr und völlig uneinsichtig :-(
Zuhause gab es nur ganz schnell Reis mit einer TK Fertigsoße (Fisch in Curry). Zu mehr hatte ich nach der kräftezehrenden Tour keine Lust mehr.

Montag konnten wir dann ausschlafen. Immerhin war ja Feiertag. Wir hatten einen laaaangweiligen, gemütlichen Vormittag daheim. Mein 12 Uhr Frühstück bestand aus Quark, Haferflocken und Himbeeren.

Gegen 14 Uhr sind wir dann los, SchwieMu abholen, ihr vorher noch eine Glühbirne wechseln und dann zu den Schwägers in den Garten für Kaffee und Kuchen. Wir hatten uns tatsächlich seit dem Neujahrsessen am 6. Januar nicht mehr gesehen. Es war ein schönes Beisammensein. Der Käsekuchen hat mein Budget gesprengt, war aber saulecker - vor allem mit den Rhabarberstückchen drin.

Bis wir SchwieMu wieder sicher in der Wohnung hatten und selbst daheim waren, war es bereits kurz vor 19 Uhr. Ich war heilfroh, dass der Spargel bereits geschält im Kühlschrank lag. Ich hab fix gekocht. Unser wohl letzter Spargel für dieses Jahr. Dazu gab es dieses Mal ein Hacksteak (TK) und Kartoffeln.
Fazit nach einer Woche Interfallfasten (16:8):
Ich hab es gut durchgehalten - sogar am Wochenende! Und obwohl ich am Wochenende wie üblich alles andere als wenig gegessen habe, war ich am Montag das erste Mal seit Monaten nicht 1-2 kg schwerer als am Wiege-Freitag! Das ist doch auch schonmal was :-D Schatz beim Frühstücken zuzusehen fiel mir sehr viel leichter, als ich erwartet hätte. Trotzdem war es komisch, dann später alleine zu frühstücken. Unter der Woche hab ich vormittags keine Probleme mit dem Hunger (war nur die ersten 2-3 Tage). Am Wochenende fiel es mir ein kleines bisschen schwerer, bis 12 Uhr durchzuhalten - wahrscheinlich fehlt die Ablenkung durch die Arbeit. Allerdings gestaltete sich körperliche Leistung ohne Essen noch als schwierig. Ich hoffe, das gibt sich mit der Zeit auch. Falls nicht, werde ich wohl vor Wanderungen auf's Intervallfasten verzichten. Aber das probieren wir einfach nochmal aus.

Dienstag ging es dann wieder ins Büro. Ein Wochenstart ohne SIE könnte eigentlich Dauerzustand werden ;-) Im Büro war gut zu tun.

In der Pause war ich wieder am See. Da ließ es sich im Schatten gut aushalten. Die Rückfahrt am Nachmittag war ziemlich schweißtreibend. Das Gefühl, in die Maske zu schwitzen war extrem unangenehm.

Beim Umsteigen habe ich mich mit einer Frau getroffen, die von unserem eBay Kram ein Teil haben wollte. Im Laufe des Vormittags waren noch zwei Damen bei uns daheim, mit denen Schatz sich "beschäftigen" durfte ;-) Jetzt waren wir schon ein paar Teile los und haben sogar ein kleines Bisschen Geld dafür eingenommen. Für einmal Essen gehen wird es reichen :-D Glücklicherweise waren bisher nur nette Leute dabei. Keiner von diesen "Was letzte Preis?"-Idioten und nur einer, der nichtmal eine Begrüßung hinbekommen hat - der hatte sich auch nie wieder gemeldet.

Und dann hatte ich richtig Glück! Denn mir ist nicht wie erwartet die Bahn in der City vor der Nase weggefahren. Also fuhr ich bis zu unserem Lidl und habe dort Salat für's Abendessen gekauft - und noch ein paar andere Kleinigkeiten aus der Angebots-Ecke ;-) Voll beladen stand ich nun an der Haltestelle...und die Bahn kam nicht. Betriebsstörung! Da traut man sich einmal ohne Auto Eiscreme zu kaufen und wird gleich mit einer Betriebsstörung gestraft - bei fast 30 Grad im Schatten. Glück war hierbei jetzt nur, dass ich bereits die halbe Strecke mit der Bahn zurückgelegt hatte und nur knapp 2 km heim laufen musste, statt den ganzen Weg aus der Stadt.

Daheim angekommen habe ich natürlich eine fette Blase unterm Fuß festgestellt, weil ich die Sandalen dieses Jahr noch nicht so oft an hatte. Zum Abendessen gab es besagten Salat und dazu gefüllte Pfannkuchen (die waren allerdings TK).
Während ich "gekocht" habe, kam der letzte eBay Abholer des Tages. Den hatte ich extra für abends bestellt, weil der Herr nur englisch sprach. Das wollte ich Schatz nicht antun ;-)

Weil wegen des Treffes, des Einkaufs und der Betriebsstörung alles so tierisch spät wurde, hab ich den Beginn meiner Fastenphase mit Ach und Krach nur 20 Minuten überzogen. Ich fühlte mich total gestresst. Und die kommenden zwei Tage würde es wegen Terminen nicht besser werden :-/

Mittwoch hatte ich die leise Hoffnung, SIE hätte Pfingsturlaub. Den hat sie ja sehr oft. Aber leider tauchte sie dann doch auf. Zumindest ließ sie mich die meiste Zeit in Ruhe und ich konnte ungestört vor mich hin arbeiten.

Morgens beim Umsteigen in der City fiel mir eine Frau auf, deren Kleidungsstil mich irgendwie an Schrottwichteln erinnert hat. Eine 80er Jahre taugliche Polyesterjacke in lila, darunter eine lange gemusterte Bluse, dazu knielange Leggins und Addiletten mit langen Socken. Beim Bäcker gegenüber der Haltestelle wurde dann noch eine andere Dame gedrückt, geherzt und Bussi links, Bussi rechts. Ich hatte gedacht, das wäre dank Corona jetzt vom Tisch. Verrückt! Ich hätte mich im Leben nicht so raus getraut :-D Ich hab zwar keine Ahnung von Mode, aber das war echt strange!
In der Pause war ich wieder am See. Da ich ja am Vortag meine Fastenphase etwas später beginnen musste, habe ich am Mittwoch einfach die Runde um den See vorgezogen und konnte so dann auch meine 16 Stunden gut einhalten. Etwas gezittert hab ich wegen des Wetters. Denn pünktlich zur Pause wurde es dunkel und windig. Immer wieder hörte man den Donner grollen. Aber das war's dann auch. Es blieb trocken :-)
Nach Hause ging es ohne Umweg, trotzdem war ich wieder erst um kurz vor 18 Uhr da. Dort dann duschen, abwaschen, kochen und den Einkaufszettel für Samstag vorbereiten. Zum Abendessen gab es Kartoffeln mit Kräuterquark und Räucherlachs.

Als Schatz von der Arbeit kam, war ich gerade so mit allem fertig geworden und wollte nur noch ins Bett.

Donnerstag war es grau und nass. Die Natur hatte es mal wieder bitter nötig. Ich hab mich über die kleine Abkühlung aber auch gefreut :-) Ich hoffe inständig, dass der Sommer nicht so extrem heiß wird, wie die letzten beiden!

Im Büro hab ich mich 15 Minuten früher verdrückt (Chefe wusste bescheid!), damit ich meinen lang ersehnten Friseurtermin wahrnehmen konnte :-D Endlich weg mit dem Corona-Dutt. Endlich nicht mehr Zahnpasta auf den Zopf spucken, nicht mehr mit den Haaren unter den Achseln hängen bleiben und die Spitzen mit Deo verschmieren, oder vom Mann skalpiert werden, wenn er sich im Bett auf dem Haupthaar abstützt während ich schon aufstehen will - aua!
Ich hatte extra eine Einmalmaske dabei, weil bei der die Gummis um einiges dünner sind als bei den selbstgenähten. Da könnte die Friseurin sicher besser "drum herum arbeiten" :-) Und ich muss sagen: Ich trage die selbstgenähten Masken tatsächlich lieber als diese Einweg-Dinger. Sie sitzen besser und ich hab das Gefühl, man Schwitzt darunter nicht ganz so arg, obwohl die Einweg-Teile sich irgendwie "luftiger" anfühlen. Echt komisch.
Der Friseurbesuch mit Maske war ungewohnt, aber OK. Ich war zeitig da, hab mich aber noch ein paar Minuten draußen rumgedrückt, weil man ja im Moment nicht im Wartebereich sein darf. Also kam ich wirklich erst zur vereinbarten Uhrzeit rein. Ich wurde sofort zu meinem Platz geleitet und musste Name, Adresse und Telefonnummer in eine Liste eintragen. Der Rest lief ab wie gewohnt :-) Schnipp schnapp, Haare ab. Meine Friseurin hat dreimal gefragt, ob ich wirklich so viel ab haben wollte. JA! Wollte ich. Gefühlt ist der Kopf nun 10 kg leichter :-D Weil ich von einigen Bekannten gehört hatte, dass manche Friseure nun so eine Art "Corona-Aufschlag" verlangen (wegen noch mehr Desinfektion und Co.), hatte ich extra mehr Geld mitgenommen. Gebraucht habe ich es allerdings nicht. Ich hab so viel Bezahlt wie sonst auch. Nur beim Trinkgeld war ich sehr großzügig. Ich komme ja nicht oft und die Friseurinnen verdienen nicht viel und hatten jetzt lange Zwangspause. Sie hat sich mega gefreut und mir tat es nicht weh, da ich bisher ja von Kurzarbeit verschont geblieben bin.
Freitag war das Wetter ähnlich bescheiden wie schon am Donnerstag. Allerdings war es deutlich kühler geworden. SIE war auch wieder da und der Arbeitstag war leicht anstrengend. Immerhin vom Telefon her blieb es ruhig, so dass ich in Ruhe und meist ungestört arbeiten konnte.
Nach Hause ging es auf direktem Weg und zum Abendessen gab es, weil es schnell gehen musste, ein TK Pfannengericht. Indisches Butter Chicken mit Reis. War echt gut - aber kein Vergleich zu echtem indischen Essen ;-)
Auf richtiges indisches Essen hätte ich auch mal wieder Lust. Aber unsere Einnahmen von eBay werden wir in einem spanischen Restaurant lassen. Das steht schon fest :-D Darauf freue ich mich auch schon, auch wenn es noch ne Woche dauert bis dahin.

Auf dem Heimweg habe ich noch einen von "Stefans Käsekuchen" ergattert. Das ist ein seltenes Glück, denn die Teile sind heißbegehrt und meistens schon weg, wenn ich mal Zeit habe. Für mich tatsächlich der beste Käsekuchen der Stadt.
Der Mini-Kuchen (die Hälfte ist wie in normales Stück Käsekuchen!) hat uns als Dessert gedient :-) Als ich wieder raus kam, fand ich den berühmten Stadtteil-Kater schlafend zwischen Grills und Holzkohle auf dem Rollwagen. Man nennt ihn Ede, weil er für gewöhnlich rund um den oder sogar IM Edeka angetroffen wird. Wem er gehört ist nicht bekannt. Er muss aber mal Besitzer gehabt haben, denn früher trug er mal ein Halsband. Inzwischen ist es seit längerer Zeit weg und der Kater etwas "magerer" geworden.
Irgendwer hat für Ede einen Instagam Account eröffnet, wo man nette Bilder vom berühmten Stubentiger sehen kann. Ede ist ein Maincoon Kater. So einen wollte ich früher auch immer haben - aber Schatz ist ja so furchtbar allergisch auf Katzenhaare.

Die Waage hatte mich ja am Montag und Dienstag damit überrascht, mir keine Zunahme übers lange Wochenende zu bestätigen (wie sonst immer die letzten Monate). Ab Mittwoch zeichnete sich sogar eine Mini-Abnahme ab. Essenstechnisch lief es diese Woche zwar immer noch nicht optimal, aber schon deutlich besser als den Rest des Jahres :-D Und das belohnte die Waage tatsächlich mit einem kleinen Minus von 500 g. Somit liege ich nun wieder bei 112 kg.

Und am Wochenende? Samstag ist wieder unser 14-tägiges Standardprogramm. Ich werde früh aufstehen und einkaufen fahren, den Nachmittag werden wir wieder bei SchwieMu verbringen. Aktuell ist ein verregnetes Wochenende gemeldet. Vielleicht bekomme ich ja noch ein paar Masken weg - dazu bin ich unter der Woche nämlich mal wieder so gar nicht gekommen. 3 Stunden "Freizeit" am Abend sind verdammt schnell mit anderen Sachen aufgebraucht (kochen, waschen, putzen, einkaufen, telefonieren und Co.) :-/ Und irgendwann will man - also, ich zumindest - auch einfach mal NIX tun. Das kommt in letzter Zeit einfach irgendwie zu kurz.



Die KW 23 in kurz:
Samstag: 84/39 Punkte, 3 Stunden auf dem Balkon gearbeitet
Sonntag: 94/39 Punkte, 3,5 Stunden gewandert
Montag: 87/39 Punkte, keine Bewegung
Dienstag: 59/39 Punkte, 40 Minuten spaziert
Mittwoch: 55/39 Punkte, 20 Minuten spaziert
Donnerstag: 51/39 Punkte, keine Bewegung
Freitag: 55/39 Punkte, keine Bewegung

Abnahme: -500 g