Samstag, 21. Oktober 2023

Wunschgewicht: KW 42 - 2023

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Samstag haben wir bis 8 Uhr geschlafen. Es gab Frühstück, wir haben die Betten frisch bezogen, Wäsche gewaschen und dann noch Haushalt erledigt. Außerdem habe ich nochmal Nutella selbst gemacht. Und inzwischen habe ich eine gute Mischung gefunden, die bei Zimmertemperatur auch cremig bleibt und sich nicht verflüssigt (wie es die ersten Male immer passierte) :-)
Gegen Mittag fuhren wir einkaufen. Im Anschluss war ich noch kurz im Keller, um was vom Corona-Hamster mit hoch zu nehmen. Blöderweise traf ich da unsere kürzlich zur Witwe gewordene Nachbarin... und sie hielt mich fast eine Stunde im Keller auf :-/ Sie kann einem echt Leid tun. Wir hatten, ihr gesagt, wenn sie was bräuchte, könne sie sich gern melden. Aber manchmal hat man das Gefühl, dass man ihr die Hand reichen wollte und sie den ganzen Arm nimmt.

Weil ich nicht wieder hoch kam, hat sich der Liebste dann auch irgendwann mal auf die Suche nach mir gemacht. Als wir es dann endlich wieder in die Wohnung geschafft hatten, war es bereits 14 Uhr. 

Wir haben unsere Bäuche mit etwas Obst gefüllt und sind dann los. Zum Glück mussten wir nicht MIT SchwieMu einkaufen. Es hat geregnet wie aus Kübeln :-) Wir konnten ihr Zeug ohne sie besorgen. Bei ihr angekommen habe ich das Auto dann gekonnt in diese mordsenge Parklücke manövriert. Aber aussteigen konnte ich dann nicht mehr :-/ Schatz hat also die Einkäufe nach SchwieMu hoch gebracht und kurz mit ihr gequatscht, während ich im Auto gefangen saß.

Aber es gibt dank dieser Großbaustelle am Einkaufszentrum und mehrerer kleiner in den Seitenstraßen so gut wie keine Parkplätze mehr in SchwieMus Stadtteil. SchwieMu hat einen privaten Parkplatz extra gemietet. Der war zwar frei, aber die Nachbarautos standen so bescheuert, dass ich zwar irgendwie in die Lücke kam, dann aber nicht mehr aussteigen konnte. Dumm gelaufen.

Wieder daheim habe ich eine kleine Runde im Bloggerland gedreht und dann gab es auch schon wieder Abendessen. Schatz erzählte, dass SchwieMu wohl leicht beleidigt war, weil ich nicht mit hoch kam. Hätte ich mich ins Halteverbot stellen sollen? Oder aus dem Kofferraum kriechen? Echt mal... 
Zum Abendessen gab es übrigens meine speziellen Käsespätzle, denn ich hatte noch was vom Parmesan übrig, der weg musste :-)
 
Sonntag war ich bereits um 8 Uhr hellwach. Ich war aufgeregt, wegen der anstehenden Reise. Am liebsten wäre ich schon los. Aber der Zug ging ja erst am Montagmorgen :-D

Wir haben einen gemütlichen Tag daheim verbracht, versucht ein Update-Problem an Schatz' Handy zu lösen, die Koffer gepackt und etwas fern gesehen.
Mittags gab es ein Gemüse-Curry aus der Dose (vom Corona-Hamster). Dazu hatte ich uns am Samstag noch Naan-Brot besorgt. 
Während der Vormittag noch dunkel und verregnet daher kam, ließ sich am Nachmittag die Sonne blicken. Aber es hat sich deutlich abgekühlt. Hatten wir am Freitag noch 29 Grad, waren es am Sonntag nur noch 15 Grad.
 
Und blöderweise wurde für den Tag, an dem wir etwas Sightseeing in Paris machen wollten, nun Regen angekündigt. Gut, dass wir nicht aus Zucker sind :-D Wir haben schon Sightseeing in Zürich und Hamburg im Dauerregen gemacht und trotzdem eine sehr schöne Zeit gehabt.
Montag bis Donnerstag waren wir in Paris!!!! Darüber erzähle ich euch noch extra. Nur so viel vorab: Es war der Hammer! :-D
Pizza-Service am Donnerstagabend

Diese Leckerei aus Paris, die wir mit nach Hause genommen haben, gab es zum Dessert.
Freitag waren wir um 8 Uhr munter. Denn ich wollte den letzten Urlaubstag nutzen, um beim Doc zur Blutabnahme zu gehen. Das geht an allen Tagen (außer Mittwochs und am Wochenende) von 8 bis 10 Uhr ohne Termin. Ich war um 8:20 Uhr dort. Sah von der Straße schon, dass der Doc in seinem Büro am PC hockte. Merkwürdig fand ich nur, dass kein Licht im Wartezimmer war. Die Tür im Gebäude war offen - wie immer. Die Tür zur Praxis aber nicht. Ich hab geklingelt. Mehrfach. Aber es hat keiner aufgemacht. Nochmal kurzer Check... es hingen auch nirgendwo Zettel aus, dass die Praxis zu wäre. Wirklich großer Mist! Da hätte ich auch ausschlafen können.

Da ich nun eh einmal unterwegs war, hab ich Brötchen geholt und bin wieder nach Hause. Nach dem Frühstück haben wir die Waschmaschine mehrfach laufen lassen und nachmittags haben wir uns noch "Geburtstagskuchen" gegönnt :-)

Die Waage war gnädig. Sogar sehr! Denn nach den ganzen Croissants, Macarons, Pain aux Chocolat und Baguettes hatte ich mit einem fetten Plus gerechnet. Aber ich kam mit einem Stillstand bei 107,2 kg davon :-D
Zum Abendessen bemühten wir nochmal den Lieferdienst. Dieses Mal einen anderen. Es gab überbackene Spätzle nach Föster-Art mit Speck und Pfifferlingen. Echt mega lecker!

Und am Wochenende? Ich werde weiter Fotos sichten und den Urlaub revue passieren lassen :-D Die kommende Woche wird wieder gearbeitet und dann reisen wir schon wieder durch die halbe Republik. Denn kommendes Wochenende findet die Taufe meines Patenkindes statt :-D




Die KW 42 in kurz:
Samstag: 3.326/1.800 kcal, 4.852 Schritte
Sonntag: 3.246/1.800 kcal, 1.862 Schritte
Montag bis Donnerstag nichts notiert, da unterwegs, aber insgesamt satte 74.648 Schritte in den 4 Tagen!
Freitag: 4.334/1.800 kcal, 4.910 Schritte

Abnahme: 0 kg

Donnerstag, 19. Oktober 2023

💙 Wir werden 90! - Kurzurlaub in der Stadt der Liebe 💙

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Wir hatten in diesem Jahr beide einen runden Geburtstag. Ich wurde 40 und der Schatz 50 Jahre alt! Man wird nicht immer (zusammen) 90 Jahre, also sollte was Besonderes her - auch weil wir uns die letzten 7 Jahre reisetechnisch nichts leisten konnten, da wir dringend eine neue Küche benötigen. Küchen sind unverschämt teuer!

Und weil der Mann zusätzlich zum Gespare für die Küche und Reparaturen am Auto auch noch Kindesunterhalt zahlen muss, ist es finanziell bei uns ziemlich eng. Trotzdem hab ich mir die letzten 3 Jahre so gut wie alles verkniffen. Und ich habe zusätzlich zum "Küchen-Budget" auch noch ein "Reise-Budget" zusammengespart. Denn das hätte der Mann im Leben nicht auch noch geschafft.

Und so wurde im Januar das Hotel gebucht und im April - als es endlich möglich war - die Zugtickets. Danach hieß es warten und vorfreuen auf den Oktober. 

Das größte Problem war, dass ich Schatz nichts sagen wollte. Es sollte ja alles eine Überraschung für ihn werden. Und wenn man sich selbst auf was ganz besonders freut und es am liebsten in die Welt hinaus schreien möchte... Puh!

Nur eine Hand voll Leute wussten, wo es hingeht. Wenn einer von euch darunter ist: Glückwunsch ;-) Und: DANKE für's Dichthalten!

Wir wollten schon immer mal zusammen nach Paris! Denn Schatz war noch NIE dort und ich war erst ein einziges Mal dort. Im kalten März 1997 - mit jungen 14 Jahren. Für ein paar wenige Stunden. Auf der Rückfahrt vom Schüleraustausch - weil die Busfahrer Pause machen mussten.
Eiffelturm im März 1997
Jetzt ist Paris ja nicht so weit weg - nur knapp 5 Stunden mit der Bahn (von Freiburg aus). Soweit, wie zu meiner Familie. Aber: nicht nur Küchen sind unverschämt teuer. Die Stadt der Liebe ist es auch :-/ 

Ursprünglich hatte ich gehofft, das Reise-Budget würde für eine Woche dort ausreichen - denn für das gleiche Geld haben wir schonmal 2 Wochen Urlaub an der Nordsee gemacht. Als ich Anfang des Jahres dann die Preise checkte kam sehr schnell die Ernüchterung: Das Budget wird für 3 Übernachtungen ausreichen. Anreise, 2 ganze Tage vor Ort, Abreise. That's it! Schnief...
Notre Dame im März 1997
Als das Hotel gebucht war, habe ich dem Liebsten lediglich gesagt, dass er für den Oktober-Urlaub keinerlei Termine ausmachen darf. Wir wären nicht da! Er kriegte dieses Funkeln in den Augen, grinste mich an und meinte: "Schön! Und wo fahren wir hin?" Ich hab's ihm nicht verraten. Bis zum Schluss nicht. Er sollte es erst erfahren, wenn wir am Bahnhof in Karlruhe umstiegen und er dann am Bahnsteig das finale Reiseziel sehen würde.

Im Laufe der Monate hat er immer mal versucht, mehr über das Urlaubsziel zu erfahren. Ich habe ihm folgende Informationen gegeben:

- wir sind 4 Tage weg
- wir fahren mit der Bahn
- die Bahnfahrt dauert ca. einen halben Tag
- wir müssen einmal umsteigen
- da wollten wir schon immer mal zusammen hin

Man konnte wirklich zusehen, wie das Männer-Hirn anfing zu arbeiten :-D Wenn zwischendurch Nachfragen kamen, habe ich gerne auch mal "Fake News" verstreut.
Schloss Versailles im März 1997
Irgendwann im späteren Frühjahr kam er dann an - da hatte er weiter versucht, an noch mehr Infos zu kommen - und meinte: "Ich glaub, ich weiß wo wir hinfahren!". Kurz fiel mir die Kinnlade herunter. Hatte ich irgendwas gesagt? Hatte ich mich unbewusst verplappert? Hatte er heimlich einen Blick in mein Handy geworfen? "Wir fahren nach Rügen!". 

Hallelujah! Sowas von daneben :-D Ja, nach Rügen wollten wir auch immer schon mal. Da hatten wir es auch erst von gehabt. Aber wie er jetzt auf die Insel in der Ostsee kam, konnte ich mir auch nicht erklären. 

Jedenfalls ließ er sich nicht von seiner Meinung abbringen. Er war sicher, wir führen nach Rügen. Zumindest hat er mich das glauben lassen. Ich kann also nur hoffen, dass mein Mann kein guter Kriminologe ist und nur so tut, als würde er das falsche Ziel annehmen :-D Zwischendurch hoffte ich dann mal, er wäre nicht zu enttäuscht, wenn es statt nach Rügen nach Paris ginge - falls er wirklich denkt, wir führen nach Rügen.

Ich habe schon gesagt, wenn er am Bahnsteig dann das Ziel sehen und enttäuscht sein würde, könnte er ja auch einfach wieder nach Hause fahren. Ich würde auch alleine Urlaub machen. Da hättet ihr mal seinen Blick sehen sollen :-D
Schloss Versailles im März 1997
Das Hotel ist in der Nähe des Ostbahnhofs (Gare de l'Est). Von einer bekannten Kette, die wir in Deutschland schon oft für Städtetrips gewählt haben. Wir werden um ca. 14 Uhr in Paris ankommen - so die Deutsche Bahn will - denn wir fahren zweimal ICE. Einchecken im Hotel, kurz frisch machen, vielleicht ne Kleinigkeit essen und dann: Spaziergang! Zum Montmartre und der berühmten Basilika Sacré Coeur. Das ist nämlich alles nur 2,5 km vom Hotel entfernt :-D Ein erster Überblick über die Stadt, ein paar Sehenswürdigkeiten im Pariser Norden abklappern, Abendessen und dann die Eindrücke sacken lassen. So der grobe Plan für den Anreisetage.

Die beiden kompletten Tage sind dann einmal für einen Tagesausflug nach Versailles und einmal für Sightseeing in Paris selbst vorgesehen. Unsere Online Tickets für Versailles habe ich bereits im September gekauft. Der "Passeport" kostet 28,50 EUR pro Person. Man hat damit aber auch alles. Den Palast, das Lustschloss Trianon, den Garten und den Park.

Am Abreisetag ist einfach nur ausschlafen und frühstücken angesagt, denn wir müssen das Zimmer bis 12 Uhr geräumt haben.

Wir fahren extra nicht am Wochenende sondern unter der Woche (Montag bis Donnerstag). In der Zeit, wo wir fahren sind in Frankreich keinerlei Ferien und in Deutschland nur in einzelnen Bundesländern (Herbstferien). Wir hoffen daher, dass der Zeitpunkt günstig ist, und es nicht so von Touristen wimmelt, wie in den Sommermonaten. Und Paris soll im Herbst auch besonders schön sein, weil bunt, nicht zu heiß, nicht zu kalt und weniger Touristen - so stand es jedenfalls in einem Paris-Blog ;-) Wir lassen uns mal überraschen.

Meinen Traum, einmal in den Louvre zu gehen, kann ich wohl begraben. Der hat leider Dienstags geschlossen und laut diverser Seiten sollte man sich für einen Besuch im Louvre mindestens 2 Stunden (besser mehr) Zeit nehmen ZUZÜGLICH der Wartezeit beim Anstehen, die (selbst mit vorab gekauftem Online-Ticket) 1 - 4 (VIER!) Stunden betragen kann. Absolut verrückt! Wenn ich mir jetzt einen oder zwei Tage mehr in Paris hätte leisten können, wäre das kein Thema gewesen. Aber so müssen wir halt Abstriche machen. Und der Louvre war eher "meins". Während z. B. Versailles ein Wunschziel von uns beiden ist.

Ein bisschen Bammel hatte ich vor der Verständigung. Mein Englisch ist verdammt gut. Von meinen Spanisch Skills ist nicht mehr viel übrig. Französisch kann ich aber GAR NICHT! Und die Franzosen sind ja jetzt nicht unbedingt dafür bekannt, dass sie gerne andere Sprachen benutzen, auch wenn sie es sehr wohl könnten. Ich habe also schon frühzeitig damit angefangen, zumindest die wichtigsten Sätze und ein paar einfache Vokabeln Französisch zu lernen. Ich hoffe, das reicht. Immerhin fahren wir ja nach Paris und nicht ins französische Hinterland :-D

Und da wir ohne Auto unterwegs sein werden, habe ich mir auch entsprechende Apps auf's Handy geladen, damit wir bequem die Métro nutzen können. Denn ich habe dieses Hotel nicht nur gewählt, weil es nahe am Montmartre und fußläufig zum Gare de l'Est liegt, sondern auch weil wir mit der Métro quasi vom Hoteleingang in 15 Minuten - ohne Umsteigen - bis zum Louvre fahren können. Und von dort aus sind fast alle Pariser Sehenswürdigkeiten fußläufig erreichbar :-D Wie geil ist das denn bitte?! Und ehrlich? Die Pariser Métro wird nicht anders sein als die U-Bahn in Berlin oder Hamburg ;-) Und ich bin ja ein ÖPNV-Mädchen.

Also:

Happy Belated Birthday To Me!!! und Happy Birthday an den Schatz!!!

Paris, Paris... wir fahren nach Paris :-D

Samstag, 14. Oktober 2023

Wunschgewicht: KW 41 - 2023

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Samstag haben wir länger geschlafen, denn wir mussten nirgendwo hin. Es gab Brötchen zum Frühstück und während wir frühstückten, habe ich bereits den Kürbis für's Abendessen vorgebacken - dann lässt er sich leichter schneiden und braucht später nicht so lange beim garen :-)
Den Vormittag über sind wir extra daheim geblieben, denn es war ein Paket angekündigt. Eines von vieren, dass noch ausstand. Und dann...
... Pustekuchen! Ich kam mir leicht verarscht vor. Also machten wir uns doch auf den Weg zur Drogerie. Da war ich zwar am Freitag erst, aber der Mann wollte auch noch was und ich hatte was vergessen. 

Ich hab noch etwas Geschenkpapier erstanden und einen Bilderrahmen. Der Liebste ergatterte das letzte Päckchen Rasierklingen für seinen Rasierer. Da ist im Moment genauso schwer dran zu kommen, wie an mein bevorzugtes Deo. Furchtbar!
Den Nachmittag verbrachten wir gemütlich daheim. Und zum Abendessen gab es Kürbis-Apfel-Suppe :-)

Sonntag konnte ich den Liebsten zum "richtigen" Ausschlafen überreden. Ohne Wecker. Einfach so lange, wie unsere Körper es einforderten. So schlief er bis ca. 9:15 Uhr und ich fiel sogar erst eine ganze Stunde später aus dem Bett. Und ehrlich? So erholt habe ich mich seit Monaten nicht mehr gefühlt! Drei Monate alles alleine auf Arbeit zu machen, hat doch Spuren hinterlassen.

Weil es so spät war, gab es nur ein winziges Frühstück. Und während der Liebste etwas Körperpflege betrieb, habe ich - weil ich so aufgeregt war - schon die ersten Teile in unsere Koffer geworfen :-D Viel zu früh, ich weiß. Aber ich kann's kaum noch erwarten! Und die Wäsche vom Ständer erst in den Schrank zu packen war jetzt auch irgendwie überflüssig ;-)
Am Nachmittag habe ich mir die Zeit damit vertrieben, endlich mal das Geburtstagsgeschenk, das ich im Februar von meiner Mutter bekommen hatte, näher zu betrachten.
Nennt sich Diamond Painting. Ist wie Malen nach Zahlen, nur dass kleine Plastik "Kristalle" aufgeklebt werden. So ein Frickelkram ist ja gar nicht meins. Wegwerfen will ich es aber auch nicht. Mal gucken, ob und wann ich es fertig mache. Und falls es widererwarten doch ganz gut aussieht, sehen wir weiter :-D
Zum Abendessen gab es Apfel-Rotkohl (TK). Dazu habe ich Bröselknödel gemacht. Ich habe nämlich im Gefierfach noch ein halbes Päckchen Schmalz gefunden, das war dafür perfekt :-) Bröselknödel sind echt einfach und uns schmecken sie richtig gut.
Dazu werden bloß Zwiebeln in Schmalz ausgelassen. Das lässt man dann abkühlen, während man Paniermehl mit Eiern, Petersilie und Gewürzen vermischt. Nun nur noch die Fett-Zwiebel-Masse (abgekühlt) einmischen, das ganze zu einem Teig verarbeiten und mind. 10 Minuten ziehen lassen. Klöse formen und 15-20 Minuten in heißem Wasser gar ziehen lassen. Fertig. Lecker.

Montag hatte uns der Arbeitsalltag schon wieder. Und ich staunte nicht schlecht, als am Morgen der Campingbus von Chefe vorm Bürogebäude stand. Vor Mitte bis Ende der Woche hatte ich ja nicht mit ihm gerechnet.
Blicken ließ er sich allerdings erst gegen 11:00 Uhr...und das auch nur ca. 5 Minuten. Danach ward er den ganzen Tag nicht mehr gesehen. Immerhin war seine Laune deutlich besser als bei seiner Stipvisite Ende August. Kommentar Chefe: "Hier hat sich ja auch nichts verändert." Ja, was hat er denn erwartet? Das wir die Bude abreißen oder die Wände lila streichen?!

Als SIE morgens reinkam wollte sie direkt wissen, ob es was Neues gäbe. Dabei grinste sie ziemlich dämlich. Ich konnte mir nicht verkneifen zu sagen: "Nein, seit Freitag nicht." :-D Denn, wenn Chefes Bus direkt vor der Eingangstür parkt und die Tür zu seiner Bude komplett mit "Willkommen zurück" Zettelchen vollgeklebt ist, dann ist DAS ja wohl offensichtlich für jedermann, dass er wieder da ist. Zumindest körperlich anwesend.
 
Der Arbeitstag ging ansonsten recht geruhsam über die Bühne. Kurz vor Feierabend schneite Chefe nochmal rein. Hat ein paar Fragen gestellt, wir haben etwas gequatscht. Und ja, ab Dienstag hätte er dann vor, wieder voll einzusteigen. Ich solle ihm doch die Woche ein paar Termine machen, weil er ja dann während meines Urlaubs das Büro hüten müsse. "Aber bitte nicht direkt die schweren Fälle!"...sprach er, grinste und verschwand wieder.

Nach der Arbeit ging es direkt nach Hause. Dachte ich. Denn der Liebste holte mich ab. Und so kam es, dass wir rund 20 Minuten vor dem DHL Zentrum im Industriegebiet standen, weil er sich in den Kopf gesetzt hatte, das von Samstag verschollene Päckchen dort direkt abzuholen. Die konnten es aber auch nicht finden. Also haben wir die Zeit umsonst dort verschleudert :-/ Da hätte ich auch mit der Bahn fahren können.
Zum Abendessen gab es vom Corona-Hamster. Spaghetti dazu Bolo aus dem Glas. Darüber etwas Parmesan - denn: Mit Parmesan schmeckt alles besser ;-)

Dienstag hat der Sommer nochmal richtig aufgedreht, denn am Nachmittag hatten wir satte 27 Grad.

Der Arbeitstag verlief ganz gut. Die Herren hatten gut zu tun, Chefe seine ersten beiden Termine nach 3 Monaten Abwesenheit und SIE war ja auch nicht da :-D

Die letzte Stunde vor Feierabend wurde es dann aber nochmal stressig. Denn für Frau J sollte ich mal eben noch... Und während bei mir den ganzen Tag das Telefon kaum klingelte und ich dachte, das passt ja prima, riefen genau in der halben Stunde, in der ich in der anderen Firma zu tun hatte zig Leute gleichzeitig an. Einer von denen hat dann sogar Chefe angerufen, der dann wiederum mich angehauen hat, was los sei. Das ich gelegentlich bei Frau J aushelfe, ist ja mit Chefe schon lange abgesprochen. Darum hat er auch nichts mehr dazu gesagt und den Kunden hab ich auch noch zurück gerufen. Aber es ist manchmal wie verhext mit dem sch... Telefon.
 
Nach der Arbeit hatte ich dann ENDLICH den lange überfälligen Termin beim Friseur. Schnipp-Schnapp, Haare ab! Der Termin war allerdings erst um 18 Uhr. So fuhr ich also erstmal nach Hause und erledigte Schnippelarbeit für's Abendessen. Es sollte einen Maultaschenauflauf geben. Als alles geschnitten und angebraten war hab ich die Pfanne vom Herd gezogen und einfach stehen gelassen. Noch schnell Tee gekocht und Brote geschmiert für den nächsten Arbeitstag und dann musste ich auch schon wieder los :-)
Am Dienstag hat mich der Chef persönlich frisiert :-D Er hat leider auch gerade mit akutem Personalmangel zu kämpfen. Nach 45 Minuten war die Mähne gestutzt und wieder in Form gebracht und ich 60 EUR ärmer. Ich bin sehr zufrieden. Die Taufe kann kommen - und der Urlaub auch.
Mit dem neuen Gefühl am Kopf also wieder nach Hause. Pfanneninhalt in die Auflaufform, ordentlich Käse drüber und ab in den Ofen. Der war schon vorgeheizt - das hatte der Schatz schon rechtzeitig erledigt :-)
Das verschollene Päckchen wurde auch am Dienstag noch zugestellt. Aber mein Anhänger von Pandora ging zu einem "Access Point". Weil ich nicht da war. Der winzige Anhänger hätte sicher locker in den Briefkasten gepasst! Aber in der Benachrichtigung stand was von "Unterschrift erforderlich". Jetzt muss ich am Mittwoch sehen, dass ich in meiner Mittagspause mal eben bis zum alten Güterbahnhof komme, um mein Päckchen abzuholen. Denn der UPS Access Point (Access bedeutet Zugang!) ist für arbeitende Menschen extrem schlecht zugänglich, mit Öffnungszeiten von Montag bis Freitag von 7:30 bis 15:30 Uhr und Samstags komplett geschlossen :-( 
 
Hätten die ab 7 Uhr offen, hätte ich es vor der Arbeit gerade noch geschafft. Da ich selbst aktuell bis 16 Uhr arbeiten muss und Samstags geschlossen ist, ist nach der Arbeit und am Wochenende auch keine Option. Also würde wohl meine Mittagspause dran glauben müssen. Ich hoffte, die Stunde würde reichen. Denn die Bahn da hinten hin ist nicht so gut getaktet :-/

Mittwoch war der Sommer noch immer da. Zugegeben, er schläft inzwischen lange. Morgens ist es recht frisch. Aber dennoch hatten wir am Nachmittag wieder 28 Grad.

Der Arbeitstag verlief gut. Aber ich muss mich ehrlich wieder dran gewöhnen, dass nach 3 Monaten jetzt wieder jemand in meine Arbeit reingrätscht mit mal eben hier, mal eben da ;-)

In der Mittagspause wetzte ich überpünktlich zur Straßenbahn und wollte zum alten Zoll-Areal fahren, um mein Päckchen auszulösen.War klar, dass genau in dem Moment eine Betriebsstörung war und die nächste Bahn erst wieder in gut 12 Minuten fahren sollte. Ich hätte im Strahl k... können! Wenn die Bahn statt um 12:00 Uhr erst um 12:15 Uhr fährt und ich knapp 30 Minuten bis zum Ziel brauche - wenn alles glatt läuft - wäre ich NIE einigermaßen pünktlich zurück im Büro. Verdammte 👎👿💩😫🙊😡🚫❗❌
 
Also rief ich bei diesem ollen Laden an. Hab die Situation erklärt, gefragt wieso zum Geier da meine Unterschrift benötigt würde etc. "Wie? Wir brauchen keine Unterschrift! Sie können auch Ihren Mann schicken, wenn das besser passt. Ist gar kein Problem.". Also rief ich Schatz an. Der ging dann auch direkt nach der Arbeit und holte das Päckchen ab. Und es hätte LOCKER in den Briefkasten gepasst. Wieso jetzt der werte UPS-Mensch statt des Päckchens diesen besch... Abholzettel einwarf, erschließt sich uns absolut nicht. Was für ein unnötiger Mist und Aufwand!

Nach der Arbeit war ich dann auch nochmal unterwegs. Ich hab noch ein paar Kleinigkeiten geshoppt und dem Liebsten seine Medikamente abgeholt. Naja, zumindest die Hälfte der benötigten Menge für das kommende Quartal :-/ Problem: Das Medikament, dass er gegen seine Epilepsie bekommt ist schon immer schwer zu bekommen gewesen. Er bekommt das Rezept immer für eine Menge die ein Quartal reicht. Und wir haben mit der Apotheke vereinbart, dass wenn er seine Dosis abholt, direkt wieder neu bestellt wird, damit er nicht mal irgendwann auf dem Trockenen sitzt.
 
Bisher hat das super geklappt. Aber der Lieferengpass ist die letzten Wochen wohl massiv größer geworden. Denn in den letzten 3 Monaten, seit wir die Tabletten das letzte Mal geholt haben, konnte nur eine 100er Packung besorgt werden. Schatz benötigt davon aber zwei pro Quartal! Die Dame in der Apotheke hat sämtliche Großhändler abtelefoniert... nichts zu bekommen! Jetzt versucht sie, andere Produkte mit gleicher Zusammenstellung der Wirkstoffe zu recherchieren, die aktuell lieferbar wären. Aber ein Tablettenwechsel muss unbedingt mit dem Neurologen abgesprochen werden und der wollte tunlichst das Medikament nicht wechseln, weil Schatz mit diesem seit 13 Jahren anfallsfrei und mit nur wenigen leichten Nebenwirkungen leben konnte. Ich bin wirklich gespannt, wie das weiter geht. Etwas mulmig ist uns schon. Denn ein ständiger Wechsel des Medikaments ist in diesem Fall gar nicht gut und kann neuerliche Krampfanfälle auslösen. Beim letzten hatte er ja schon mega Glück - ne halbe Stunde später hätte er im Auto gesessen! Er durfte ein Jahr kein Auto fahren, bis er richtig eingestellt war.

Zum Abendessen gab es Gulasch (ohne Foto). Während das vor sich hin garte war ich in Ruhe duschen. Vor allem Haare waschen! Friseur schön und gut. Aber das Zeugs was die da als reinschmieren, sprühen, was weiß ich... dieser langanhaltende, extrem intensive Geruch... ich mag's einfach nicht! Von daher war ich froh, als alles wieder nach "mir" duftete :-D

Donnerstag war es morgens schon 16 Grad warm - und das Mitte Oktober! Und auf dem Weg zur Arbeit stand der Himmel in Flammen :-)
Im Büro war es ruhig. Jetzt, wo Chefe wieder da ist und Termine hat, hab ich auch wieder Arbeit ohne Ende. Einerseits schön. Andererseits hatte ich mich nach den anstrengenden letzten 3 Monaten ein bisschen auf einen verfrühten "faulen Winter-Lenz" gefreut :-D Immerhin ist es kaum in Stress ausgeartet. Außer die zweimal, wo Frau J auch noch was eiliges zu erledigen hatte.

Mittendrin schneite SIE kurz vor der Mittagspause noch rein. Absolut ungewöhnlich. Sowohl die Uhrzeit, als auch der Tag. Sie war aber nur kurz da und wünschte bereits ein schönes Wochenende...was dann wohl hieß, sie käme am Freitag nicht. Was für ein schöner Start ins Wochenende :-D
Zum Abendessen gab es alles vom Backblech. Hähnchenkeulen mit Kartoffeln und Honig-Karotten. Wenig Arbeit, wenig Dreck - so mag ich das! Und geschmeckt hat es natürlich auch :-D

Freitag begann warm und am Ende des Tages hatten wir fast 30 Grad - und das Mitte Oktober. Wahnsinn!

Im Büro war es am Freitag absolut stressig. Denn Frau J hat einen Großauftrag reinbekommen, ihr Mann hat Corona, das Baby will aktuell nur auf dem Arm herumgetragen werden und ich hatte eigentlich bei mir auf dem Schreibtisch auch mehr als genug Arbeit liegen.

Also pendelte ich den ganzen Tag im Gebäude zwischen den beiden Firmen hin und her. Machte meine Arbeit, machte Frau J's Arbeit so gut es ging. Ihre Maschine ist mir allerdings nach kurzer Zeit schon ziemlich auf den Keks gegangen, da das Höllengerät von einem Drucker alle Nase lang Papierstau verursachte.

Meine eigene Arbeit habe ich dann in dem ganzen Chaos auch noch fast geschafft. Der Rest bliebe dann liegen oder Chefe müsste sich drüm kümmern. Ich war jedenfalls froh, dass irgendwann Feierabend und Wochenende war :-)

Und wie erwartet, kam SIE am Freitag nicht. Die hätte mir in dem ganzen Durcheinander auch noch gefehlt ;-)

Die Waage war wahnsinnig nett und bescheinigte mir satte 800 g weniger. Aktueller Stand also bei 107,2 kg :-D

Zum Abendessen gab es nochmal Spaghetti vom Corona-Hamster. Wäre die Tüte auch aufgebraucht. Dazu gab's Bolognese (aber dieses Mal nicht aus dem Glas).
Und am Wochenende? Dummerweise sind die zwei Wochen schon wieder rum :-/ Es ist Einkaufssamstag. Viel brauche ich zwar nicht, aber mit SchwieMu müssen wir ja auch nochmal los.

Was wir Sonntag machen, wissen wir noch nicht.




Die KW 41 in kurz:
Samstag: 2.888/1.800 kcal, 4.036 Schritte
Sonntag: 2.934/1.800 kcal, 3.256 Schritte
Montag: 2.240/1.800 kcal, 7.143 Schritte
Dienstag: 2.227/1.800 kcal, 7.925 Schritte
Mittwoch: 2.347/1.800 kcal, 7.333 Schritte
Donnerstag: 2.929/1.800 kcal, 7.043 Schritte
Freitag: 2.329/1.800 kcal, 9.109 Schritte

Abnahme: -800 g

Samstag, 7. Oktober 2023

Wunschgewicht: KW 40 - 2023

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Samstag habe ich länger geschlafen. Ich hab es nicht geschafft, mich um 6:30 Uhr aus dem Bett zu quälen. Schatz hatte Frühstück besorgt. Also blieb ich bis 8 Uhr liegen. 

Nach dem Frühstück wurde etwas Haushalt erledigt und gegen Mittag fuhren wir dann gemeinsam einkaufen. Als wir wieder da waren, haben wir etwas Obst gegessen und sind dann gegen 15 Uhr los, um mit SchwieMu auch noch einzukaufen.

Um kurz nach 17 Uhr mussten wir uns dort aber auch wieder verabschieden, denn Schatz' Betriebsfeier sollte um 17 Uhr beginnen. Von SchwieMu aus waren es 10 Minuten über die Schnellstraße bis nach St. Georgen. Schatz habe ich lediglich (in der Nähe) abgesetzt und fuhr dann wieder heim.
Dort kam ich gegen 18 Uhr an. Ich hab mir ne Pizza in den Ofen geschoben, zum Dessert gab es Mousse au Chocolat. Die Pizza war nicht der Knaller. Der Belag war zwar sehr gut, aber der Teig... nee! Die "Marke" hole ich nicht nochmal.

Ich hab mir noch einen Anime-Film (Liz und der blaue Vogel) angesehen. Der Abspann hatte gerade angefangen, als Schatz anrief, ob ich ihn um 21 Uhr wieder abholen würde. Denn es war stockfinster und er hätte 1 km durch eine unbeleuchtete Kleingartenanlage laufen müssen, um zur nächsten Haltestelle zu kommen. Das musste nun wirklich nicht sein.

Also sprang ich wieder ins Auto. Abholen sollte ich ihn aber an einer anderen Stelle, als da, wo ich ihn rausgelassen hatte. Kein Problem. Dachte ich. Die Strecke kurz auf Google angeschaut. Das ist leicht. Finde ich so hin. Natürlich war die Straße wegen Bauarbeiten kurz vor der gewünschten Kreuzung gesperrt worden. Dank der blöden Bahngleise kam ich aus der Siedlung auch nicht "mal eben" auf die andere Seite vom Bahndamm. Irgendwann hatte ich mich im Dunkeln in dem fremden Stadtteil dermaßen verfranst, dass ich doch die Google-Else befragen musste. Denn ich hatte keine Ahnung mehr, wo ich gerade war :-/

Zehn Minuten später - um 21:03 Uhr (wohl dem, der zeitig los fährt!) - stand ich auf dem Parkplatz. Vom Mann keine Spur. Als er nach 5 Minuten noch immer nicht aufgekreuzt war, schickte ich ne Nachricht, wo zum Geier er bliebe? Er kam ans Auto gedackelt, meinte nur, er würde sich noch schnell verabschieden und käme dann. Hä? Wenn ich ihn um 21 Uhr abholen sollte, wieso hatte er das dann nicht schon längst erledigt? Männer...

Und so stand ich nochmal rund 10 Minuten blöd in der Gegend, während mein Handyakku zusehends schrumpfte. Denn ich würde den Weg im Dunkeln aus dieser verwinkelten Einöde niemals wieder ohne Navi zurückfinden! 

Als wir am Hauptbahnhof waren, konnte ich die Google-Else endlich abstellen. Ab da kannte ich mich wieder aus :-) Restakku: 7 %! Gegen 21:45 Uhr waren wir dann endlich wieder daheim.

Wir haben noch etwas gequatscht. Dann fiel ich ins Bett.

Den ganzen Tag begleitete mich Ruckreiz der übelsten Sorte. Denn am Freitag im Büro hatte ich einen heimlichen Mitarbeiter. Eine miese Mücke! Die hat mich satte 11 Mal rund um die Fußknöchel gestochen. Neun Stiche rechts und zwei links! Es war die Hölle - und nichts half wirklich. Ich konnte mit Feni Hydrocort den Juckreiz mildern, aber weg bekam ich ihn damit leider nicht. Drecksviecher! 
Die neue Bluse einmal zur schwarzen u. zur hellgrauen Hose
Außerdem kamen die Woche meine neue Bluse und ich hab mir so einen Speck-Weg-Body besorgt. Mit "starker Formkraft". Sitzt ganz bequem, macht nicht allzu warm. Aber mein Speck ist scheinbar so viel und so schlecht verteilt, dass das Teil nur mäßig funktioniert.
links ohne, rechts mit "Speck-Weg-Body"
Von daher bin ich mir was das Outfit angeht, noch immer nicht sicher, was ich zur Taufe anziehen werde. Der Unterschied mit dem Body ist wirklich nur sehr gering. Aber dennoch besser als vorher. Die neue Bluse in Petrol gefällt mir zur schwarzen Hose definitiv besser als zur hellgrauen. Noch ist ja etwas Zeit. Was meint ihr?
 
Sonntag haben wir auch lange geschlafen. Und in der Nacht kassierte ich 3 neue Stiche. Denn daheim hatten wir auch eine Drecksmücke! Die hatte mich vor einer Woche schonmal erwischt. Als ich sie erlegen wollte, gelang ihr die Flucht. Miststück! In dieser Nacht schlug sie wieder zu. 

Allerdings entkam sie mir dieses Mal nicht. Ich konnte sie direkt nach dem Aufstehen erledigen. Hoffentlich würde ich am Montag auch die im Büro erwischen.
Nach der Dusche gab es Müsli zum Frühstück. Danach habe ich endlich mal meinen Schreibtisch aufgeräumt und die letzte der drei Kochboxen vorbestellt. Durch die vielen "Reisen" im Oktober will ich es mir einkaufstechnisch etwas entspannter machen ;-)
Ein spätes Mittag- bzw. frühes Abendessen gab es im Anschluss. Hähnchen-Ananas-Kokos-Curry mit Reis. Die Ananas ist noch vom Corona-Hamster. Das Hähnchengeschnetzelte gab's günstiger, da nicht mehr lange haltbar.
Zum Dessert haben wir uns einen Mini-Käsekuchen mit Heidelbeeren drin geteilt. Wir lieben Stefans Käsekuchen. Eine richtige Institution hier in Freiburg ;-)
Gegen 18 Uhr machten wir uns dann schon wieder auf den Weg nach Landwasser (der Stadtteil in dem SchwieMu wohnt und wo Schatz aufwuchs). Es war nämlich "OTTOber-Feschd". Das Maskottchen von Landwasser - der Rote Otto - wurde 50 Jahre alt. Anlass genug, ein kleines Fest abzuhalten. Das ging aber erst um 16 Uhr los.

Eine Würstchenbude, eine Getränkebude, eine Crêpes-Bude. Furchtbare Schlagermusik. Und kaum Vertreter unserer Altersklasse. Duzende kleine Kinder und noch mehr Ü70er. Das hatten wir uns irgendwie anders vorgestellt. Wir sind also nur einmal kurz drüber gelaufen. Schatz traf auch nur 2 bekannte Gesichter (die eine war gerade am gehen, der andere musste "Verkehrsdienst" erledigen). Von daher machten wir uns auch nach kaum 15 Minuten wieder auf dem Heimweg.

Immerhin konnten wir auf dem Rückweg noch "günstig" für 1,90 EUR volltanken. Man muss sich auch über die kleinen Dinge freuen ;-)

Montag konnte ich mit dem Auto zur Arbeit fahren. Daheim auf dem Parkplatz wieder ein herrlich rosaroter Morgenhimmel.
Auf Arbeit war dann totales Chaos. Denn Herr G hatte noch immer Schmerzen im Knöchel und kam nicht. Frau J hatte was Eiliges, was bis 9 Uhr erledigt sein musste. Und weil Herr G nicht kam, kam IHR Gatte um kurz nach 8 Uhr mit dem Fahrrad an, hat sich aufgespielt, als würde er ständig mithelfen und hat Fragen zur Montage gestellt etc. Er fuhr dann mit Herrn W zum Großkunden. Die beiden arbeiteten "so harmonisch" zusammen, dass Herr W bereits um 13:00 Uhr den (gemeinsamen) Arbeitstag für beendet erklärte. Er hat dann die restliche Zeit in der Werkstatt noch Reparaturarbeiten erledigt.

SIE kam natürlich auch. Und weil ich im morgendlichen Chaos kurz nicht aufgepasst hatte, hat sie meine "Gedächtnisstütze" gesehen und wusste nun, dass Herr W im Moment seinen Führerschein verloren hat. Das gab das befürchtete Theater. Wieso man es ihr nicht gesagt hätte? Und dann? Hätte sie uns schon vor 3 Wochen in den Ohren gelegen. Denn an der Situation ändern kann sie ja auch nichts. Sie kann ihm den Führerschein nicht zurück holen. Sie macht die Terminkoordination nicht - das mache ich. Und ich habe mich - nachdem ich Bescheid wusste - redlich bemüht, die Herren so einzuteilen, dass wir ein Maximum an Aufträgen abarbeiten konnten ohne dass Herr W fahren musste. Das war nicht leicht. Aber ich hab es irgendwie hinbekommen. Er war sogar 2-3 Mal mit dem Fahrrad unterwegs, weils eben nicht anders ging. Alles was SIE tun konnte - und auch ausgiebig tat (wie befürchtet) - war rumnörgeln und blöde Kommentare abgeben. Damit ist uns aber auch nicht geholfen!

Dann hat sie doch tatsächlich bei Herrn W daheim geklingelt - der wohnt ja quasi in der Nachbarschaft - um mit seiner Frau über ihn zu sprechen. Die hat SIE natürlich abgewimmelt. Das hat mir Herr W später erzählt. Er war etwas sauer auf mich, weil "ich nicht dichtgehalten hätte". Aber das war mir in dem Moment auch scheißegal. Muss er halt besser aufpassen wenn er fährt, damit so ein Scheiß erst gar nicht passiert. Er ist immerhin auf den Führerschein angewiesen. Das Härteste war ja, er war nichtmal deswegen sauer, weil ich nicht aufgepasst hatte. Ich hab seine Verärgerung nur als Collateralschaden abbekommen. Denn: Frau W weiß es auch nicht! Könnt ihr's glauben? Deswegen ist er auch noch so oft privat gefahren! Seine Frau weiß nichts vom Verlust des Führerscheins! Ich hab gedacht, ich spinne. Der Kerl ist wirklich absolut unglaublich. Ich wusste nicht, was ich dazu noch sagen sollte. Manchmal wünsche ich mir das Großraumbüro mit Kolleginnen und ihrem Zickenkrieg zurück. Einfach mal so, zur Entspannung. Mit Männern arbeiten kann genauso ätzend sein - nur anders.

Und dann meinte er noch ganz cool, dass, wenn alles gut liefe, er ab der kommenden Woche seinen Führerschein ja schon wieder hätte. Wie das? Wenn man den Lappen für 6 Monate abgeben soll, wie kann man ihn dann "einfach so" nach nur 4 Wochen wieder zurück bekommen? Kann er zaubern? Hat er nen guten Anwalt - von dem seine Frau ja dann wohl auch nichts weiß? Ich glaube, ich will's gar nicht wissen. 

Chefe klinkte sich dann auch noch kurz über WhatsApp ein. Was mit Herrn G wäre und wie wir sicher sein könnten, ob der am Mittwoch wieder da wäre oder nicht. Wenn er nämlich weiter krank wäre, käme Chefe am Dienstag zurück. Also rief ich kurz vor Feierabend bei Herrn G an und fragte nach. Nö, er sei am Mittwoch definitiv wieder da. Heißt, alles wieder beim Alten und Chefe bliebe noch weg. Wie lange? Null Info...

Der Tag war emotional sehr stressig und ich hatte ab 14 Uhr rasende Kopfschmerzen. Von daher war ich heilfroh, als ich um 16 Uhr abhauen konnte. Mit dem Auto war ich etwa 20 Minuten früher daheim, als wenn ich mit der Bahn gefahren wäre.

Schatz hatte Brückentag und hockte entspannt auf der Couch, als ich heim kam. Weil ich keine Lust hatte zu kochen, hab ich nur einen schnellen Nudeleintopf gemacht.
Brühe mit passierten Tomaten mischen, eine Box TK-Buttergemüse hinein und heiß werden lassen. Nudeln einrühren und gar kochen, kurz vor Ende der Garzeit noch ein paar Würstchen rein. Fertig.

Während das ganze vor sich hin köchelte, bekämpfte ich meine Kopfschmerzen mit Koffein. Abends noch die letzten 2 Folgen von Babylon Berlin Staffel 3. Tag gelaufen.

Dienstag war Tag der deutschen Einheit. Wir haben bis kurz nach 9 Uhr im Bett gelegen und dann erstmal gefrühstückt. Danach hab ich einen Teil vom Mittagessen vorbereitet. Ich habe am Dienstag ein neues Rezept ausprobiert. Herzhafte Muffins. Die Füllung musste aber etwas abkühlen.

In der Zwischenzeit habe ich Staub gewischt. Und zwar feucht. Das mache ich alle paar Wochen. Denn ich habe Hausstauballergie. Der Swiffer ist zwar echt gut, aber dennoch rücke ich dem Staub regelmäßig mit nem feuchten Lappen auf den Pelz. Das ist einfach besser - dauert aber auch länger als mal eben mit dem "Wedel" drüber zu gehen. Schon praktisch, so ein Feiertag ;-)
Während Schatz sich um die Wäsche gekümmert hat, konnte ich noch eine Runde im Bloggerland drehen. Und dann habe ich uns das Mittagessen fertig gemacht. Cheeseburger-Muffins! Dazu gab es Gurken-Feta-Salat. Also, ich muss sagen, diese Muffins waren echt lecker. Mal was ganz anderes. Und gar nicht so aufwändig, wie ich zuerst gedacht hatte ;-)
Aber aus der klassischen Muffinform (Blech) gingen sie mega schwer heraus. Von den Silikonförmchen hatte ich leider nicht genug. Fazit: das alte Muffin-Blech entsorgen und noch einen Satz Silikonförmchen kaufen.

Und mit der 4. Staffel von Babylon Berlin haben wir auch angefangen. Der Zeitsprung von ca. 1 Jahr führte nach den ersten 2 Folgen zu vielen Fragen. Ich war gespannt, wie es weitergehen würde.

Mittwoch hieß es, zurück an den Schreibtisch. Herr G war wirklich wieder da. Aber leicht humpeln tat er noch immer :-/ Natürlich kam Chefe nicht wieder. War ja alles wieder gut.
 
Am frühen Morgen hatte ich dann noch kurze Panik wegen Hirnausfall. Ich sollte noch schnell was für Frau J erledigen. Rannte zwischen den beiden Firmen immer hin und her und dann wollte ich ihr was fotographieren und... WO IST DAS VERDAMMTE HANDY?!
 
Nur die Ruhe, beim Umsteigen hattest du es noch. Vielleicht ist es dir in der anderen Bahn beim Aussteigen aus der Tasche gefallen (meine Hose hatte nicht sonderlich Smartphone taugliche Taschen). Also sagte ich fix dem Kollegen Bescheid, rannte wie eine Irre zurück zur Haltestelle. Genau in dem Moment fuhr die Bahn aus der Wendeschleife, mit der ich 15 Minuten vorher angekommen war! Nichts wie rein, bevor sie wieder weg ist.
 
Meinen Platz gesucht und gefunden. Da machte es sich gerade ein Mann bequem. Ich hab ihn gefragt, ob er ein Handy gefunden hätte? Nein. Hatte er nicht. Er stand aber auch nochmal auf und half mir rundherum alles absuchen. Dann bot er sogar an, mich anzuklingeln. Das hätte aber nicht viel gebracht, da ich nie den Ton anhabe (außer ich erwarte einen dringenden Anruf). Ich wetzte also vor zum Fahrer. Ob er ein Handy gefunden hätte? Nein. Also wieder raus. Hatte ich es auf dem Weg zum Büro verloren? Ich wollte die Strecke abgehen, kam nochmal am Fenster vorbei, wo der nette Herr so hilfsbereit war. Er winkte mich wieder rein und fragte, ob ich nen iPhone hätte? Das könnte ich ja ganz easy über die Cloud vom PC aus orten. NATÜRLICH!!! Ich Depp...
 
Zwischenzeitlich war die Bahn allerdings abgefahren. Ich fuhr eine Haltestelle mit, bedankte mich nochmal bei dem Herrn und latschte zurück ins Büro.
 
Am PC dann schnell in die Cloud eingeloggt. Das Handy wurde im Umkreis von 10 Metern angezeigt. Hä??? Ich begann, an meinen geistigen Fähigkeiten zu zweifeln. Nochmal alles abgesucht. Nichts. Im Rucksack nicht, in der Hose nicht, am Schreibtisch nicht. Gefunden habe ich es dann später bei Frau J. Dort hatte ich es scheinbar kurz abgelegt und dann versehentlich einen Stapel Papier halb drüber geschoben. Ich kam mir dermaßen bescheuert vor und war gleichzeitig soooo erleichtert! 
 
Denn auf dem Handy sind ja aktuell sämtliche Sachen, die ich für den Urlaub brauche. Zugtickets im Wert von 300 EUR, die Hotelreservierung im Wert von 660 EUR, die Eintrittskarten im Wert von 125 EUR und und und... Es wäre der Supergau gewesen, wenn das alles weg gewesen wäre. Unglaublich, wie abhängig man sich von dem digitalen Firlefanz machen kann... aber es ist halt auch soooo praktisch - solange es funktioniert ;-) Mir fiel ein Stein vom Herzen... und ich hab alles digitale nochmal ausgedruckt :-D Das kann ich mir dann in den Koffer schmeißen.

SIE kam natürlich auch wieder. Und nach dem Theater am Montag, war sie am Mittwoch verdächtig gut gelaunt. Sie kam dann später mit der Info um die Ecke, dass SIE und Chefe ja schon länger vom Führerscheinverlust des Kollegen wussten. Er durfte sich wohl aussuchen, ab wann er den Lappen abgibt und hat das jetzt über die Wintermonate gelegt, wenn es ruhiger ist. Die zwei hatten es halt nur vergessen, war ja schon ein paar Monate her. Nett, dass mir das auch schon gesagt wurde! Wenn ich den Mist vorher gewusst hätte, hätte ich deutlich weniger Stress gehabt, weil ich dann die Termine schon zeitig hätte passend legen können und es nicht die ganze Zeit so ein Hickhack gegeben hätte. Menno... 

Und das heißt, ihre ganze Garstigkeit war am Montag völlig für den Allerwertesten und ich umsonst total gestresst. DANKE! 

Ansonsten lief der Tag recht geruhsam. Nach dem kleinen selbstverschuldeten Schock am Morgen war das auch gut so ;-)

Auf dem Heimweg hab ich mir ständig an die Tasche getatscht, um zu gucken, ob das Handy noch da war, wo es sein sollte.

Zuhause ging es erstmal duschen und dann hab ich Kichererbsensalat gemacht und ein Nackensteak für jeden in die Pfanne gehauen. Abendessen fertig.
Als ich Schatz von dem "Vorfall" am Morgen mit meinem Handy erzählte, war sein einziger Kommentar: "Du hättest einem wildfremden Mann einfach so deine Handynummer gegeben?!". :-D Höre ich da etwas Eifersucht raus?

Donnerstag war es morgens echt angenehm, aber es blieb die meiste Zeit vom Tage bewölkt. Die Herren waren weiter beim Großkunden beschäftigt und ich am Schreibtisch.

Diese eine Kundin ging mir mal wieder auf den Keks. Die mit dem "hübschen Boden" wo am Ende dann die Fliegengitter-Tür nicht mehr passte. Für die nervige Dame mit ihrer Chaos-Baustelle musste ich etwas "Großkunden-Arbeitszeit" abzwacken, weil sie mal wieder zu spät gemeldet hat, dass ein anderes Gewerk fertig war und wir zwischendrin hätten gut arbeiten können. Jetzt muss am Freitag noch unser Kram erledigt werden, weil am Montag wer anders anfängt (was nur geht, wenn wir fertig sind). Ich liebe es. NICHT!
 
Sie hätte sich notiert, wir kämen am Donnerstag, um einen Motor einzubauen. Als ich ihr sagte, das vereinbart war, dass sie sich meldet und Maße durchgibt, sobald sie was wisse, war sie wie vom Donner gerührt. Das hatte sie wohl nicht notiert. Ohne die richtigen Maße, weiß ich ja gar nicht, wie stark der benötigte Motor sein muss. Das leuchtete ihr ein. Immerhin etwas. Blieb zu hoffen, dass wir auch einen passenden Motor auf Lager hätten. Das musste ich aber mit den Kollegen klären, die ja erst am späten Nachmittag wieder eintrudelten. Aber die Kundin hatte Glück.

Nach der Arbeit ging es zum Doc. Ich hab mich gegen Grippe impfen lassen. Das mache ich tatsächlich jedes Jahr mitte Oktober. Dieses Jahr etwas früher - quasi auch als Vorbereitung für den anstehenden Urlaub. Kann jedenfalls nicht schaden, da wir dort ja auch mit dem ÖPNV unterwegs sein werden ;-)

Und einen Termin für eine weitere Corona-Auffrischung konnte ich auch ausmachen - für uns beide. Der Doc hat kein Problem, uns nochmal zu impfen. Da werden wir das mitnehmen. Leider können wir die nicht noch vor dem Urlaub bekommen. Das Jahr ist noch nicht rum! Termin ist aber für Mitte November angesetzt.
Zum Abendessen gab es Reis. Dazu angebratenes Hähnchengeschnetzeltes und ein Glas Soße vom Corona-Hamster :-) Das Kellerregal leert sich. Aber noch ist kein Ende in Sicht.
Freitag war es sonnig und warm. Die Herren waren gut beschäftigt. Ich auch. Und SIE hatte ausnehmend gute Laune und ließ sich fast den ganzen Vormittag nicht blicken. Es war fast so angenehm, als wäre sie gar nicht da gewesen :-)

Mein Schreibtisch ist inzwischen so gut wie leer. Zwei Fälle, wo ich noch auf Antworten auf meine Rückfragen warte, ein kleiner Auftrag, den ich im Leben nicht vor November unterbekomme, wenn alles so läuft wie angedacht und das war's. Es wird also nun wirklich Zeit, dass Chefe wieder eintrudelt.
Der Großkunde wird allerdings noch weitere 4 Arbeitstage verschlingen. Von daher sind die Herren zumindest auch ohne weiter eingehende Aufträge noch gut ausgelastet die nächsten Wochen. Wenn Chefe sich bis nächsten Mittwoch nicht gemeldet hat, werde ich mal vorsichtig nachfragen, ob er meinen Urlaub noch auf dem Schirm hat. Denn dann war er ja jetzt wieder 6 Wochen weg gewesen. Sechs Wochen, in denen ich ihn bloß zweimal (ganz zu Anfang) kontaktiert habe (bzw. musste). 
Macht satte 12 Wochen Abwesenheit - so er denn wieder kommt, wenn ich in Urlaub gehe. Drei Monate! Wenn er da nicht erholt ist, weiß ich auch nicht. Ich hätte nichts gegen 3 Monate Urlaub ;-)
 
Die Polizei hatte mir dann auch endlich mal geantwortet. Die hatte ich ja per Mail angefragt, ob man an eine "legale Duftprobe" kommen kann - bzgl. unserer wohl kiffenden Nachbarn. Es kam nun auch eine wirklich nette und informative Mail zurück. Das wurde sogar mit den Kollegen aus dem entsprechenden Fachbereich besprochen - daher dauerte es etwas länger mit der Antwort.
Obwohl ich mir ja inzwischen zu 90 % sicher bin, dass die kiffen, hatte ich die Mail von der Polizei noch abgewartet. Die können aber leider auch nicht wirklich helfen. Denn: Durch den ganzen Legalisierungswahn und durch die lustig duftenden E-Zigaretten und Shishas sind die sich auch nicht immer 100 % sicher was die da riechen, wenn sie damit in Kontakt kommen. Denn es kann ja auch "duften" ohne Wirkstoff (E-Zigarette etc.). Fragt sich nur, wer raucht Gras-Aroma ohne Wirkstoff?! Und dann kann es ja auch sein, dass es medizinisch verschrieben wurde - dann will ich aber dennoch nicht passiv zum mitkiffen gezwungen werden. 
 
Der nette Beamte legte mir also nahe, nochmal das Gespräch zu suchen oder, falls das nicht ginge oder ich mir nicht zu traue, dieses doch eher heikle Thema unten anzusprechen, mich an den Vermieter zu wenden. Im Notfall könnte ich mich aber auch gerne nochmal melden wenn es wieder "riecht", dann käme jemand von den Herren vorbei.

Die Frage bleibt, ob die dann auch gerade Zeit haben und nicht etwas "wichtigeres" zu tun haben. Wir wenden uns daher erstmal an unseren Vermieter. Mal gucken, was dabei herauskommt.

Witzigerweise hatte ich genau dieses Thema (das ich bei der Polizei angefragt hatte) am Montag mit der Nachbarin unten vor der Haustür auch im Gespräch, als genau in dem Moment besagter Nachbar runter kam und an uns vorbei lief. Und seither habe ich den "verdächtigen Geruch" tatsächlich nicht mehr wahrgenommen. Ob der das nun mitbekommen hat und die Fenster zu lässt oder ob die einfach im Urlaub sind, weiß ich allerdings auch nicht. Ehrlich gesagt freue ich mich auf den Winter, wenn die Fenster ohne schlechtes Gewissen geschlossen bleiben können.

Für mein neues Pandora-Armband habe ich mir am Freitag einen neuen Charm bestellt. Den werde ich dann für die Taufe dran machen. Ein teilbares Herz mit "Tante-Nichte" :-) Ich hoffe, er kommt noch, bevor wir in Urlaub fahren.

In der Mittagspause habe ich die letzten warmen Sonnenstrahlen nochmal ausgenutzt und die Pause im Park gemacht. Während es im Schatten schon ziemlich kühl ist, konnte man es in der Sonne wunderbar aushalten - sogar im T-Shirt! Das Problem in diesem Park: Im Sommer ist es Mittags fast unmöglich, eine der 3 schattigen Bänke zu ergattern. Um diese Jahreszeit ist es fast unmöglich, eine der beiden sonnigen Bänke zu ergattern ;-) Ich hab von dort noch eine Bestellung beim Drogeriemarkt aufgegeben, die ich nach der Arbeit direkt im Markt abholen konnte.

Nach der Arbeit ging es also zur Drogerie und dann direkt nach Hause. Gekocht habe ich uns unseren Lieblingseintopf mit Möhren, Kartoffeln und Zwiebeln. Eigentlich sollen ja noch Mettenden rein. Aber das gehässige Freiburg hat mir meine Mettenden geklaut. Der eine Laden, wo ich sie immer bekam, hat dicht gemacht. Der andere Laden hat sie einfach aus dem Sortiment geworfen. Ich hab noch den Tipp für eine weitere Supermarktkette bekommen. Da wurde ich aber leider auch nicht fündig.
Also gab es unseren heißgeliebten Eintopf am Freitag das erste Mal mit Cabanossi statt mit Mettenden. Kann man essen. Aber es schmeckt nicht mehr so ganz nach "Zuhause" :-( Die Cabanossi geben nicht so viel Geschmack ab, wie es die Mettenden tun.
Auf der Waage war ich am Freitag natürlich auch. Die Erdbeerwoche ist endlich gelaufen und essenstechnisch lief die Woche auch ganz okay (der Feiertag war halt sehr kalorienlastig). Von daher war ich von den 700 g weniger positiv überrascht. Macht aktuell mal wieder 108,0 kg.

Und am Wochenende? Schatz ist müde. Ich auch. Wir werden ausschlafen und dann spontan entscheiden, was wir mit dem Resttag jeweils anfangen werden.




Die KW 40 in kurz:
Samstag: 4.405/1.800 kcal, 6.217 Schritte
Sonntag: 3.649/1.800 kcal, 4.007 Schritte
Montag: 2.195/1.800 kcal, 5.071 Schritte
Dienstag: 3.130/1.800 kcal, 2.173 Schritte
Mittwoch: 2.487/1.800 kcal, 7.465 Schritte
Donnerstag: 2.332/1.800 kcal, 6.049 Schritte
Freitag: 2.266/1.800 kcal, 7.016 Schritte

Abnahme: -700 g