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Samstag haben wir bis 8:30 Uhr geschlafen. Um kurz nach 9 Uhr - wir waren gerade beim Frühstücken - klingelte es an der Tür. Die letzte Kochbox für dieses Jahr wurde geliefert :-) Jetzt sind wir beim Einkaufen (auch mit SchwieMu) wieder in der richtigen Reihenfolge und durch die Boxen hatten wir auch keinen Stress bezüglich einkaufen, weil wir die letzten 2 Wochen gefühlt ständig unterwegs waren. Leider fehlten bei einem Rezept gleich zwei von den wichtigeren Zutaten.
Aber der Kundenservice war super nett, und nach einem kleinen Chat wurden mir knapp 5 EUR gutgeschrieben, die mit der nächsten Box verrechnet werden und man hat veranlasst, dass bei der nächsten Bestellung meine Box nochmal gesondert auf Vollständigkeit geprüft wird, bevor sie rausgeht. Find ich voll gut. Zumal ich ja in den letzten Monaten öfters mal Probleme mit der Lieferung oder dem Inhalt hatte.
Allerdings muss ich mir Gemüse und Burger Brötchen nun trotzdem selbst organisieren.
Der restliche Vormittag ging mit Hausarbeit drauf. Schatz hat gesaugt und Wäsche gewaschen, ich hab aufgeräumt und den Abwasch vom Vortag erledigt. Gegen Mittag kam dann auch das Päckchen von Amazon mit den restlichen 5 Büchern :-)Ich hab an meinem Seelenwärmer weiter gehäkelt und ein Buch zu Ende gelesen.Zum Abendessen gab es Nudeln mit Krustenschinken und Rosenkohl (da hab ich wohl nicht aufgepasst bei der Rezeptwahl) in einer cremigen Soße. Zum Glück haben sämtliche Zutaten und die frische Kresse den Geschmack vom Rosenkohl sehr gut überdeckt und es hat sogar mir geschmeckt. Dabei hasse ich Rosenkohl wirklich. Der Mann hat sich gefreut. Er liebt die grünen Pups-Bällchen :-D
Sonntag haben wir ohne Wecker ausgeschlafen. Um 9:30 Uhr hatte mein Körper genug und es ging ab unter die Dusche.
Mein Bruder hat sich endlich mal gemeldet - das wollte er am letzten Mittwoch schon tun - und mir gesagt, welches File-Sharing Programm ich runterladen musste, damit ich ihm ganz unkompliziert die Fotos der Taufe ohne Qualitätsverlust zukommen lassen konnte. Er würde mit seinen drei Damen zum Schwimmen fahren und sich dann danach melden... wie mein Burder nunmal so ist, meldete er sich erst später am Abend. Aber weil ich alles nach seinen Anweisungen vorbereitet hatte, ging es dann ratzfatz.
Er schickte mir einen Link per WhatsApp den ich am Laptop öffnete, dann bekam ich einen Freigabe-Code, den ich dort eintragen musste und schwupps hatte ich einen Remote Zugang geöffnet und mein Bruder übernahm in 500 km Entfernung das Steuer meines Computers. War schon witzig, wie der Cursor über meinen Bildschirm flog, obwohl ich nichts gemacht habe :-D Innerhalb von nur 10 Minuten war alles erledigt.
Am Sonntag war es extrem stürmisch in Freiburg. Wir haben uns den ganzen Tag nicht vor die Tür gewagt und Fenster öffnen funktionierte auch immer nur der Reihe nach. Sobald mehr als ein Fenster offen waren, knallten die anderen zu.
Wie oft, wenn es so extrem stürmisch ist, hat sich mein Kreislauf wieder fast verabschiedet. Mir war den ganzen Tag leicht schwummerig und ich hatte so ein leichtes Zittern in den Extremitäten. Sehr unangenehm.
Eigentlich wollte ich dieses Diamond Painting, was ich Anfang des Jahres geschenkt bekam, fertig machen. Aber mit den zitternden Händen hatte es keinen Zweck. Also habe ich meinen Seelenwärmer am Sonntag fast fertig gehäkelt. Noch eine Runde und dann zusammennähen, dann wäre er fertig. Damit wären dann 50 % meiner UFOs abgeschlossen. Das übrig gebliebene UFO - ein Kissenbezug - reizt mich allerdings noch immer so gar nicht. Es wird wohl noch eine Weile herum liegen ;-) Während ich gehäkelt habe, habe ich mir noch ein paar Folgen einer japanischen Zeichentrick-Serie angesehen. Ein sehr gemütlicher Tag. Sitzen und häkeln machten dem Kreislauf nichts aus.Abendessen kochen hingegen schon. Die Zubereitung dauerte nur rund 50 Minuten. Eigentlich war auch alles kein Hexenwerk. Schon zig mal gemacht. Aber am Sonntag war es mords anstrengend und ich am Ende mit den Nerven fertig. Ich hab ständig was fallen lassen, der Granatapfel wollte nicht so wie ich wollte und in den Finger geschnitten hab ich mich auch noch. Geschmeckt hat es trotzdem. Es gab Steaks mit Fächerkartoffeln, Salat und grünen Bohnen.Montag war der Sturm dann endlich vorbei. Der Vormittag war mit 13 Grad schön mild. Gelegentlich ließ sich sogar mal die Sonne blicken. Meinem Kreislauf ging es auch deutlich besser, aber noch nicht wieder ganz gut.
Im Büro war es ruhig. Ich konnte den Musterkoffer fertig ausmisten, so dass Chefe auf seinen anstehenden Terminen wieder auf dem aktuellen Stand ist. SIE war tatsächlich auch am Montag noch krank daheim. Von daher war der Start in die Woche sehr angenehm.Nach der Arbeit ging es direkt nach Hause. Trotz allem war ich irgendwie müde. Und den heftigen Regenschauer konnte ich zum Glück in der Straßenbahn aussitzen.Zum Abendessen gab es Süßkartoffel-Gnocchi mit Pilzen und Speck. Hat echt super geschmeckt. Obwohl ich vor lauter Gewürzen und anderen Zutaten, die Süßkartoffel in den Gnocchi nicht wirklich rausgeschmeckt habe.
Dienstag war es trockener als angekündigt und ziemlich kühl. Ich hab mir das erste Mal in diesem Herbst morgens ein Halstuch umgebunden. Nachmittags brauchte ich es allerdings nicht mehr. Da hatten wir wieder 13 Grad.
Im Büro blieb es die meiste Zeit ruhig und ich war froh, als der Arbeitstag geschafft war.Zuhause gab es Hähnchen-Curry mit Reis und Bohnen zum Abendessen und ich habe meinen Seelenwärmer fertig gehäkelt.Ich habe mich genau an die Anleitung gehalten, aber das Ergebnis überzeugt nicht so wirklich. Er sitzt unbequem. Sicher, er macht verdammt gut warm. Aber er sitzt einfach unbequem.
Ich überlege, ob ich die Nähte nochmal aufmache und ihn anders vernähe. Das geht aber nur bei gescheitem Tageslicht. Denn an diesen trüben, dunklen Abenden kann ich in dem schwarzen Garn fast nichts erkennen. Entweder das, oder ich muss 1-2 Druckknöpfe anbringen, damit er vorne zu bleibt. Das hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt.
Mittwoch war ein richtig schöner Tag. Sonne und Wolken wechselten sich ab. Nach der Arbeit wollte ich Einkaufen, duschen, kochen und die Füße hochlegen.
Auf dem Weg zur Arbeit traf ich B in der Straßenbahn. Die war auf dem Weg zu SchwieMu, weil diese ja gegen 8 Uhr vom Krankentransport abgeholt und in die Klinik gebracht werden sollte.
B war etwas irritiert, denn wenn ich eh in SchwieMus Nähe arbeite, um die passende Zeit zur Arbeit fahre, hätte ich ja "das Einladen" auch beaufsichtigen können. Klar, hätte ich. Aber ich gebe zu, dass ich wirklich froh war, dass ich nicht gefragt wurde ;-) B erzählte dann noch, dass sie gerade ziemlich auf dem Zahnfleisch geht, weil SchwieMu sie so beutelt. Und wenn es so weiter ginge, dass sie sich dann wohl mal einweisen lassen müsste, ihre Nerven machten das auf Dauer nicht mehr mit.
Ich fuhr also zur Arbeit und B zu SchwieMu - und dann danach auch zur Arbeit (die in der entgegengesetzten Richtung liegt).
SIE war am Mittwoch auch wieder da, hatte aber nach fast 14 Tagen krank reichlich zu tun und nervte daher nicht.
Mittags kam dann die Nachricht von SchwieMu, dass ihr jemand doch bitte noch den Rollstuhl in die Klinik bringen möge. Der wurde am Morgen nicht mitgenommen - weil die Hausärztin das Formular falsch ausgefüllt hatte - und auf Station gab es nur einen einzigen Rollstuhl, der für alle Patienten gebraucht wurde und daher nicht exklusiv für SchwieMu gestellt werden konnte.
Nachdem was B mir am Morgen so alles erzählt hatte, habe ich mich am Ende bereit erklärt - weil ja alles auf dem Heimweg lag (sowohl Abholung des Rollstuhls als auch die Klinik) - SchwieMu den Rolli vorbei zu bringen.
Ich realisierte erst an der Haltestelle, was für eine bescheuerte Idee das gewesen war - mit Rollstuhl in der Rushhour! Ich muss bekloppt sein... Denn ich kam an der Haltestelle mit dem Ding kaum in die Bahn. Es war Schulschluss und die Bahn pickepacke voll.Auf der Fahrt in die Stadtmitte - wo ich nochmal umsteigen musste - überlegte ich, wie ich das in der anderen Linie machen sollte. Denn, erfahrungsgemäß platzt die dort schon aus allen Nähten und wird erst kurz vor meiner Zielhaltestelle daheim leerer.
Statt also in die Sardinenbüchse umzusteigen, stieg ich in eine andere Linie. Die war zum Glück nicht so voll und ich kam mit dem Rollstuhl gut hinein. Ich fuhr nur eine Haltestelle und ging den Rest zufuß. Der Fußweg war von dort weiter. Aber da der Rolli ja leer war, war mir das deutlich lieber, als bis zur Klinik in der anderen Linie eingepfercht zu sein - falls ich überhaupt reingekommen wäre.
Natürlich war es mit abgeben und abhauen nicht getan. Ich habe mir auch noch brav die Ereignisse des Tages angehört bevor ich wieder gegangen bin. Um 17 Uhr stand ich dann wieder an der Haltestelle "meiner" Linie und fuhr von dort (in der Sardinenbüchse) direkt zum Supermarkt, wo ich die fehlenden Zutaten der Kochbox besorgen wollte.
Das klappte prima, aber es wurde alles immer später und so entschied ich, den Burger erst am Donnerstag zu machen. Ich wollte ja noch duschen und auf kochen hatte ich inzwischen sowas von keine Lust mehr.Daher gab's zum Abendessen eine Pizza, die wir noch im Tiefkühler hatten :-) War auch gut.
SchwieMu würde am Donnerstag unter Narkose eine gründliche Herzuntersuchung bekommen. Danach müsste sie noch 24 Stunden zur Beobachtung bleiben. Wenn also alles gut liefe, würde sie am Freitag schon wieder nach Hause kommen. Die Blockade im Becken wurde von der Hausärztin mit Schmerztabletten und Morphiumspritzen quasi aufgelöst. Immerhin umsetzen kann sie sich wieder schmerzfrei. Ob und wann das wieder passiert bleibt offen. War ja jetzt schon das dritte Mal. In der Klinik darauf untersucht und behandelt, wird sie aber nicht, wenn sie eh schon da ist. Die haben nämlich keine Orthopädie.
Als ich kaum 15 Minuten später in der Stadtmitte umsteigen musste, begann es bereits zu regnen. Ganz toll :-/ Der restliche Tag war trist und grau und nass.Der Arbeitstag war ruhig. Ich konnte ein bisschen was arbeiten, die Ablage schrumpfen und mir Gedanken über den bevorstehenden Jahreswechsel machen. Das Archiv muss ja wieder umgeräumt werden.
Nach der Arbeit ging es ohne Umwege nach Hause. Zum Abendessen gab es den Hähnchen-Cheese Burger, den es eigentlich am Mittwoch schon hätte geben sollen.Das war das Essen, bei dem sowohl die Burger Buns als auch die Maiskolben fehlten. Burger Buns hab ich also am Mittwoch noch besorgt und statt Maiskolben gab es einfach Mais aus der Dose. Da bin ich ja sehr pragmatisch :-D Geschmeckt hat es trotzdem sehr lecker.Nach der Enttäuschung mit dem Seelenwärmer habe ich mein neues Projekt mit dem Dreiecktuch begonnen. Ich tue mich schwer mit Häkelschrift und war daher dankbar, dass die ersten Reihen aus ausgeschrieben dort standen. Blöd nur, dass sich da ein Fehler eingeschlichen hatte - was ich erst bemerkte, nachdem ich das Häkelwerk satte 4 Mal von vorne begonnen hatte! Queen of aufribbeln... Also versuchte ich mich anhand der geschriebenen Anleitung durch die Häkelschrift zu fuchsen und siehe da, ich hatte schneller den Bogen raus, als gedacht. Das Muster ist echt einfach, wenn man es erstmal verinnerlicht hat und es RÄUMT! Das Tuch wird echt schnell fertig werden.Der Bobbel gefällt mir auch gut. Die Farben leuchten so schön, wie auf dem Bild im Netz. Gute Wahl :-D
Freitag war es windig, kalt und trist. Im Büro war total tote Hose. Die Herren waren vormittags zu dritt auf der Baustelle, ich war mit IHR alleine im Büro.
Da SIE aber gut zu tun hatte, nervte sie mich nicht und ich konnte in Ruhe mein Zeug abarbeiten. Nachmittags verabschiedete sich Chefe frühzeitig ins Wochenende. Wir sagten beide gleichzeitig "Schönes Wochenende". Er fing an zu lachen und fragte, wann wir unser Duett aufführen? Ich sollte mir doch bis zur Weihnachtsfeier was überlegen. Ich rief ihm nur hinterher, ich wäre dann krank und mit einem lauten Lachen war er verschwunden :-DNach der Arbeit gab es das letzte Essen aus der Kochbox. Schweinelendchen mit Süßkartoffel-Sticks und Sweet Chili Gurkensalat.
Auf der Waage war ich auch noch. Ich hab keine Ahnung ob ich gerade was anders mache als sonst. Ich esse was ich will, futtere jeden Abend vor dem Fernseher ein paar Süßigkeiten, habe weniger Bewegung, weil das Wandern immer noch fehlt. Aber trotzdem flutscht die Abnahme einfach. Diese Woche habe ich ein ganzes Kilo abgenommen und verzeichne daher genau 106 kg :-D Von mir aus kann das so weitergehen. Und am Wochenende? Samstag ist Einkaufstag. Das erste Mal seit Wochen wieder, denn wir waren ja die letzten Wochen viel unterwegs und hatten daher die Kochboxen aus Bequemlichkeit. Heißt, zeitig aufstehen. Am frühen Nachmittag hat sich der TK-Kost-Anbieter angekündigt. Danach geht's zu SchwieMu. Aber der Einkauf mit ihr fällt aus. Denn sie hatte am Freitagmorgen wohl einen extrem hohen Ruhepuls und man ließ sie noch nicht gehen. Daher besuchen wir sie am Samstagnachmittag in der Klinik.
Was wir Sonntag machen, wissen wir noch nicht.
Die KW 45 in kurz:
Samstag: 3.260/1.800 kcal, 2.329 Schritte
Sonntag: 2.103/1.800 kcal, 2.695 Schritte
Montag: 2.023/1.800 kcal, 6.026 Schritte
Dienstag: 2.620/1.800 kcal, 7.154 Schritte
Mittwoch: 2.079/1.800 kcal, 8.218 Schritte
Donnerstag: 2.125/1.800 kcal, 5.826 Schritte
Freitag: 2.042/1.800 kcal, 5.163 Schritte.jpg)
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