Samstag, 11. November 2023

Wunschgewicht: KW 45 - 2023

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Samstag haben wir bis 8:30 Uhr geschlafen. Um kurz nach 9 Uhr - wir waren gerade beim Frühstücken - klingelte es an der Tür. Die letzte Kochbox für dieses Jahr wurde geliefert :-) Jetzt sind wir beim Einkaufen (auch mit SchwieMu) wieder in der richtigen Reihenfolge und durch die Boxen hatten wir auch keinen Stress bezüglich einkaufen, weil wir die letzten 2 Wochen gefühlt ständig unterwegs waren. Leider fehlten bei einem Rezept gleich zwei von den wichtigeren Zutaten. 

Aber der Kundenservice war super nett, und nach einem kleinen Chat wurden mir knapp 5 EUR gutgeschrieben, die mit der nächsten Box verrechnet werden und man hat veranlasst, dass bei der nächsten Bestellung meine Box nochmal gesondert auf Vollständigkeit geprüft wird, bevor sie rausgeht. Find ich voll gut. Zumal ich ja in den letzten Monaten öfters mal Probleme mit der Lieferung oder dem Inhalt hatte.

Allerdings muss ich mir Gemüse und Burger Brötchen nun trotzdem selbst organisieren.

Der restliche Vormittag ging mit Hausarbeit drauf. Schatz hat gesaugt und Wäsche gewaschen, ich hab aufgeräumt und den Abwasch vom Vortag erledigt. Gegen Mittag kam dann auch das Päckchen von Amazon mit den restlichen 5 Büchern :-)
Ich hab an meinem Seelenwärmer weiter gehäkelt und ein Buch zu Ende gelesen.
Zum Abendessen gab es Nudeln mit Krustenschinken und Rosenkohl (da hab ich wohl nicht aufgepasst bei der Rezeptwahl) in einer cremigen Soße. Zum Glück haben sämtliche Zutaten und die frische Kresse den Geschmack vom Rosenkohl sehr gut überdeckt und es hat sogar mir geschmeckt. Dabei hasse ich Rosenkohl wirklich. Der Mann hat sich gefreut. Er liebt die grünen Pups-Bällchen :-D
 
Sonntag haben wir ohne Wecker ausgeschlafen. Um 9:30 Uhr hatte mein Körper genug und es ging ab unter die Dusche.

Mein Bruder hat sich endlich mal gemeldet - das wollte er am letzten Mittwoch schon tun - und mir gesagt, welches File-Sharing Programm ich runterladen musste, damit ich ihm ganz unkompliziert die Fotos der Taufe ohne Qualitätsverlust zukommen lassen konnte. Er würde mit seinen drei Damen zum Schwimmen fahren und sich dann danach melden... wie mein Burder nunmal so ist, meldete er sich erst später am Abend. Aber weil ich alles nach seinen Anweisungen vorbereitet hatte, ging es dann ratzfatz.

Er schickte mir einen Link per WhatsApp den ich am Laptop öffnete, dann bekam ich einen Freigabe-Code, den ich dort eintragen musste und schwupps hatte ich einen Remote Zugang geöffnet und mein Bruder übernahm in 500 km Entfernung das Steuer meines Computers. War schon witzig, wie der Cursor über meinen Bildschirm flog, obwohl ich nichts gemacht habe :-D Innerhalb von nur 10 Minuten war alles erledigt.

Am Sonntag war es extrem stürmisch in Freiburg. Wir haben uns den ganzen Tag nicht vor die Tür gewagt und Fenster öffnen funktionierte auch immer nur der Reihe nach. Sobald mehr als ein Fenster offen waren, knallten die anderen zu.

Wie oft, wenn es so extrem stürmisch ist, hat sich mein Kreislauf wieder fast verabschiedet. Mir war den ganzen Tag leicht schwummerig und ich hatte so ein leichtes Zittern in den Extremitäten. Sehr unangenehm.
 
Eigentlich wollte ich dieses Diamond Painting, was ich Anfang des Jahres geschenkt bekam, fertig machen. Aber mit den zitternden Händen hatte es keinen Zweck. Also habe ich meinen Seelenwärmer am Sonntag fast fertig gehäkelt. Noch eine Runde und dann zusammennähen, dann wäre er fertig. Damit wären dann 50 % meiner UFOs abgeschlossen. Das übrig gebliebene UFO - ein Kissenbezug - reizt mich allerdings noch immer so gar nicht. Es wird wohl noch eine Weile herum liegen ;-) Während ich gehäkelt habe, habe ich mir noch ein paar Folgen einer japanischen Zeichentrick-Serie angesehen. Ein sehr gemütlicher Tag. Sitzen und häkeln machten dem Kreislauf nichts aus.
Abendessen kochen hingegen schon. Die Zubereitung dauerte nur rund 50 Minuten. Eigentlich war auch alles kein Hexenwerk. Schon zig mal gemacht. Aber am Sonntag war es mords anstrengend und ich am Ende mit den Nerven fertig. Ich hab ständig was fallen lassen, der Granatapfel wollte nicht so wie ich wollte und in den Finger geschnitten hab ich mich auch noch. Geschmeckt hat es trotzdem. Es gab Steaks mit Fächerkartoffeln, Salat und grünen Bohnen.
Montag war der Sturm dann endlich vorbei. Der Vormittag war mit 13 Grad schön mild. Gelegentlich ließ sich sogar mal die Sonne blicken. Meinem Kreislauf ging es auch deutlich besser, aber noch nicht wieder ganz gut.

Im Büro war es ruhig. Ich konnte den Musterkoffer fertig ausmisten, so dass Chefe auf seinen anstehenden Terminen wieder auf dem aktuellen Stand ist. SIE war tatsächlich auch am Montag noch krank daheim. Von daher war der Start in die Woche sehr angenehm.
Nach der Arbeit ging es direkt nach Hause. Trotz allem war ich irgendwie müde. Und den heftigen Regenschauer konnte ich zum Glück in der Straßenbahn aussitzen.
Zum Abendessen gab es Süßkartoffel-Gnocchi mit Pilzen und Speck. Hat echt super geschmeckt. Obwohl ich vor lauter Gewürzen und anderen Zutaten, die Süßkartoffel in den Gnocchi nicht wirklich rausgeschmeckt habe.

Dienstag war es trockener als angekündigt und ziemlich kühl. Ich hab mir das erste Mal in diesem Herbst morgens ein Halstuch umgebunden. Nachmittags brauchte ich es allerdings nicht mehr. Da hatten wir wieder 13 Grad.

Im Büro blieb es die meiste Zeit ruhig und ich war froh, als der Arbeitstag geschafft war.
Zuhause gab es Hähnchen-Curry mit Reis und Bohnen zum Abendessen und ich habe meinen Seelenwärmer fertig gehäkelt.
Ich habe mich genau an die Anleitung gehalten, aber das Ergebnis überzeugt nicht so wirklich. Er sitzt unbequem. Sicher, er macht verdammt gut warm. Aber er sitzt einfach unbequem.
 
Ich überlege, ob ich die Nähte nochmal aufmache und ihn anders vernähe. Das geht aber nur bei gescheitem Tageslicht. Denn an diesen trüben, dunklen Abenden kann ich in dem schwarzen Garn fast nichts erkennen. Entweder das, oder ich muss 1-2 Druckknöpfe anbringen, damit er vorne zu bleibt. Das hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt.

Mittwoch war ein richtig schöner Tag. Sonne und Wolken wechselten sich ab. Nach der Arbeit wollte ich Einkaufen, duschen, kochen und die Füße hochlegen.

Auf dem Weg zur Arbeit traf ich B in der Straßenbahn. Die war auf dem Weg zu SchwieMu, weil diese ja gegen 8 Uhr vom Krankentransport abgeholt und in die Klinik gebracht werden sollte. 

B war etwas irritiert, denn wenn ich eh in SchwieMus Nähe arbeite, um die passende Zeit zur Arbeit fahre, hätte ich ja "das Einladen" auch beaufsichtigen können. Klar, hätte ich. Aber ich gebe zu, dass ich wirklich froh war, dass ich nicht gefragt wurde ;-) B erzählte dann noch, dass sie gerade ziemlich auf dem Zahnfleisch geht, weil SchwieMu sie so beutelt. Und wenn es so weiter ginge, dass sie sich dann wohl mal einweisen lassen müsste, ihre Nerven machten das auf Dauer nicht mehr mit. 

Ich fuhr also zur Arbeit und B zu SchwieMu - und dann danach auch zur Arbeit (die in der entgegengesetzten Richtung liegt).

SIE war am Mittwoch auch wieder da, hatte aber nach fast 14 Tagen krank reichlich zu tun und nervte daher nicht.

Mittags kam dann die Nachricht von SchwieMu, dass ihr jemand doch bitte noch den Rollstuhl in die Klinik bringen möge. Der wurde am Morgen nicht mitgenommen - weil die Hausärztin das Formular falsch ausgefüllt hatte - und auf Station gab es nur einen einzigen Rollstuhl, der für alle Patienten gebraucht wurde und daher nicht exklusiv für SchwieMu gestellt werden konnte. 

Nachdem was B mir am Morgen so alles erzählt hatte, habe ich mich am Ende bereit erklärt - weil ja alles auf dem Heimweg lag (sowohl Abholung des Rollstuhls als auch die Klinik) - SchwieMu den Rolli vorbei zu bringen. 

Ich realisierte erst an der Haltestelle, was für eine bescheuerte Idee das gewesen war - mit Rollstuhl in der Rushhour! Ich muss bekloppt sein... Denn ich kam an der Haltestelle mit dem Ding kaum in die Bahn. Es war Schulschluss und die Bahn pickepacke voll.
Auf der Fahrt in die Stadtmitte - wo ich nochmal umsteigen musste - überlegte ich, wie ich das in der anderen Linie machen sollte. Denn, erfahrungsgemäß platzt die dort schon aus allen Nähten und wird erst kurz vor meiner Zielhaltestelle daheim leerer. 

Statt also in die Sardinenbüchse umzusteigen, stieg ich in eine andere Linie. Die war zum Glück nicht so voll und ich kam mit dem Rollstuhl gut hinein. Ich fuhr nur eine Haltestelle und ging den Rest zufuß. Der Fußweg war von dort weiter. Aber da der Rolli ja leer war, war mir das deutlich lieber, als bis zur Klinik in der anderen Linie eingepfercht zu sein - falls ich überhaupt reingekommen wäre.

Natürlich war es mit abgeben und abhauen nicht getan. Ich habe mir auch noch brav die Ereignisse des Tages angehört bevor ich wieder gegangen bin. Um 17 Uhr stand ich dann wieder an der Haltestelle "meiner" Linie und fuhr von dort (in der Sardinenbüchse) direkt zum Supermarkt, wo ich die fehlenden Zutaten der Kochbox besorgen wollte.

Das klappte prima, aber es wurde alles immer später und so entschied ich, den Burger erst am Donnerstag zu machen. Ich wollte ja noch duschen und auf kochen hatte ich inzwischen sowas von keine Lust mehr.
Daher gab's zum Abendessen eine Pizza, die wir noch im Tiefkühler hatten :-) War auch gut.

SchwieMu würde am Donnerstag unter Narkose eine gründliche Herzuntersuchung bekommen. Danach müsste sie noch 24 Stunden zur Beobachtung bleiben. Wenn also alles gut liefe, würde sie am Freitag schon wieder nach Hause kommen. Die Blockade im Becken wurde von der Hausärztin mit Schmerztabletten und Morphiumspritzen quasi aufgelöst. Immerhin umsetzen kann sie sich wieder schmerzfrei. Ob und wann das wieder passiert bleibt offen. War ja jetzt schon das dritte Mal. In der Klinik darauf untersucht und behandelt, wird sie aber nicht, wenn sie eh schon da ist. Die haben nämlich keine Orthopädie.

Donnerstag bestaunte ich auf dem Weg zur Haltestelle ein wunderschönes Morgenrot.

Als ich kaum 15 Minuten später in der Stadtmitte umsteigen musste, begann es bereits zu regnen. Ganz toll :-/ Der restliche Tag war trist und grau und nass.
Der Arbeitstag war ruhig. Ich konnte ein bisschen was arbeiten, die Ablage schrumpfen und mir Gedanken über den bevorstehenden Jahreswechsel machen. Das Archiv muss ja wieder umgeräumt werden.

Nach der Arbeit ging es ohne Umwege nach Hause. Zum Abendessen gab es den Hähnchen-Cheese Burger, den es eigentlich am Mittwoch schon hätte geben sollen.
Das war das Essen, bei dem sowohl die Burger Buns als auch die Maiskolben fehlten. Burger Buns hab ich also am Mittwoch noch besorgt und statt Maiskolben gab es einfach Mais aus der Dose. Da bin ich ja sehr pragmatisch :-D Geschmeckt hat es trotzdem sehr lecker.
Nach der Enttäuschung mit dem Seelenwärmer habe ich mein neues Projekt mit dem Dreiecktuch begonnen. Ich tue mich schwer mit Häkelschrift und war daher dankbar, dass die ersten Reihen aus ausgeschrieben dort standen. Blöd nur, dass sich da ein Fehler eingeschlichen hatte - was ich erst bemerkte, nachdem ich das Häkelwerk satte 4 Mal von vorne begonnen hatte! Queen of aufribbeln... Also versuchte ich mich anhand der geschriebenen Anleitung durch die Häkelschrift zu fuchsen und siehe da, ich hatte schneller den Bogen raus, als gedacht. Das Muster ist echt einfach, wenn man es erstmal verinnerlicht hat und es RÄUMT! Das Tuch wird echt schnell fertig werden.
Der Bobbel gefällt mir auch gut. Die Farben leuchten so schön, wie auf dem Bild im Netz. Gute Wahl :-D

Freitag war es windig, kalt und trist. Im Büro war total tote Hose. Die Herren waren vormittags zu dritt auf der Baustelle, ich war mit IHR alleine im Büro.

Da SIE aber gut zu tun hatte, nervte sie mich nicht und ich konnte in Ruhe mein Zeug abarbeiten. Nachmittags verabschiedete sich Chefe frühzeitig ins Wochenende. Wir sagten beide gleichzeitig "Schönes Wochenende". Er fing an zu lachen und fragte, wann wir unser Duett aufführen? Ich sollte mir doch bis zur Weihnachtsfeier was überlegen. Ich rief ihm nur hinterher, ich wäre dann krank und mit einem lauten Lachen war er verschwunden :-D
Nach der Arbeit gab es das letzte Essen aus der Kochbox. Schweinelendchen mit Süßkartoffel-Sticks und Sweet Chili Gurkensalat.

Auf der Waage war ich auch noch. Ich hab keine Ahnung ob ich gerade was anders mache als sonst. Ich esse was ich will, futtere jeden Abend vor dem Fernseher ein paar Süßigkeiten, habe weniger Bewegung, weil das Wandern immer noch fehlt. Aber trotzdem flutscht die Abnahme einfach. Diese Woche habe ich ein ganzes Kilo abgenommen und verzeichne daher genau 106 kg :-D Von mir aus kann das so weitergehen.
Und am Wochenende? Samstag ist Einkaufstag. Das erste Mal seit Wochen wieder, denn wir waren ja die letzten Wochen viel unterwegs und hatten daher die Kochboxen aus Bequemlichkeit. Heißt, zeitig aufstehen. Am frühen Nachmittag hat sich der TK-Kost-Anbieter angekündigt. Danach geht's zu SchwieMu. Aber der Einkauf mit ihr fällt aus. Denn sie hatte am Freitagmorgen wohl einen extrem hohen Ruhepuls und man ließ sie noch nicht gehen. Daher besuchen wir sie am Samstagnachmittag in der Klinik.

Was wir Sonntag machen, wissen wir noch nicht.




Die KW 45 in kurz:
Samstag: 3.260/1.800 kcal, 2.329 Schritte
Sonntag: 2.103/1.800 kcal, 2.695 Schritte
Montag: 2.023/1.800 kcal, 6.026 Schritte
Dienstag: 2.620/1.800 kcal, 7.154 Schritte
Mittwoch: 2.079/1.800 kcal, 8.218 Schritte
Donnerstag: 2.125/1.800 kcal, 5.826 Schritte
Freitag: 2.042/1.800 kcal, 5.163 Schritte

Abnahme: -1 kg

Dienstag, 7. November 2023

💙 Wir werden 90! - Tag 2 (Teil 2) - EIFFELTURM & GALLERIES LAFAYETTE 💙

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Da wir ja nun wegen der Terrorwarnung vorzeitig das Schloss Versailles verlassen mussten, fuhren wir also mit dem RER der Linie C wieder zurück nach Paris. Wusstet ihr, dass der Eiffelturm einen eigenen Bahnhof hat?! Ich wusste es nicht. Natürlich sind wir dort dann ausgestiegen :-D
Bahnhof/Station Champ de Mars
Nach kurzen 5 Minuten Fußweg waren wir bereits am Wahrzeichen dieser Stadt. Unterwegs begeneten wir immer wieder schwer bewaffnete Militärs. Scheinbar war auch die Hauptstadt, nach der Terrordrohung im Schloss Versailles, in Alarmbereitschaft versetzt worden.
 
Und auch am Eiffelturm hatte sich so einiges verändert, seit ich das erste und letzte Mal mit 14 Jahren am Eiffelturm war.
Diese Gläserne Abschottung gab es in den 90er Jahren nämlich noch nicht. Ich kann mich erinnern, dass ich unter dem Eiffelturm auf einem der Betonfundamente gehockt habe, um auf die Rucksäcke meiner Klassenkameraden aufzupassen, während diese sich auf den Turm trauten. Das wäre heute gar nicht mehr möglich. Ohne Ticket kommt man gar nicht erst hin.
Menschenmassen unter dem Eiffelturm
Und die Schlangen an beiden Eingängen waren gigantisch! Ich habe uns bewusst KEIN Ticket für den Eiffelturm vorab online gebucht. Denn ich hatte im Netz gelesen, dass man das besser sein lassen sollte, wenn man unter Platz- und/oder Höhenangst leidet. Meine Höhenangst ist inzwischen gut zu handhaben. Beim Schatz sieht es da ganz anders aus. Hier wäre mir aber definitiv meine Platzangst in die Quere gekommen.
Wir haben uns kurz überlegt, ob wir es wagen sollen, haben das rege Treiben um den 330 m hohen Eisenfachwerk-Turm beobachtet und dann entschlossen: auf gar keinen Fall! Wir hätten keine knapp 30 EUR gezahlt (das kostet eine Fahrt pro Person bis ganz nach oben), um ewig in der Schlange zu stehen, nur um dann mit duzenden anderen Touristen in diesen gläsernen Aufzug gepfercht zu werden, damit wir uns oben auf den schmalen Gängen durch die Leute quetschen müssen. Außerdem: Wenn man auf dem Eiffelturm steht, sieht man ja den Eiffelturm gar nicht!
Pont Alexandre III.
Stattdessen haben wir den Turm von unten bestaunt, sind durch den Champ de Mars spaziert, haben unsere Postkarten in einer nahegelegenen Postfiliale abgegeben und dann ging es zur Seine, an der wir noch eine ganze Weile entlang spaziert sind.
Das Bistrot Alexandre III
Als wir zur berühmten Alexander-Brücke kamen (Pont Alexandre III.), lag dort ein Schiff vor Anker, das als Restaurant diente. Die hatten durchgehend geöffnet, wir hatten Lust auf ein frühes Abendessen. Wir haben noch nie auf einem Schiff gespeist. Also: Hin!
Der Blick von unserem Tisch
Wir bekamen einen schönen kleinen Tisch draußen auf dem Deck mit Blick zur Pont Alexandre III. Der Kellner war freundlich, sprach gut englisch und beim übersetzen der französischen Speisekarte half uns Google :-D So bekam der Schatz Kabeljau und ich ein Entrecôte-Steak. Beides schmeckte absolut fantastisch und zum krönenden Abschluss ein mega cremiges Mousse au Chocolat.
Nach dem Essen sind wir noch über die Brücke spaziert, haben ein paar Bilder gemacht und überlegt, wo es als nächstes hingehen soll.
Oben: Blick zum Grand Palais/Unten: Blick zum Invaliden-Dom


Detail am Grand Palais
Wir entschieden uns für den Place de la Concorde mit seinem ägyptischen Obelisken. Hier war noch die Bühne von der Rugby WM zu sehen, die dieses Jahr in Frankreich stattfand. Denn während Versailles seinen 400. Geburtstag feiert, feiert der Rugby-Sport in 2023 auch schon seinen 200. Geburtstag ;-)
Place de la Concorde
Vom Place de la Concorde hat man einen tollen Blick über die Champs Élysées bis zum Triumpfbogen.
Champs Élysées und Triumpfbogen
Wir bestiegen dort allerdings noch einmal die Métro und fuhren (mit einmal Umsteigen) nochmal zur Galeries Lafayette. Dieses Mal rechtzeitig, um noch auf die Dachterrasse zu kommen.
Jugendstil-Aufzug in der Galeries Lafayette
Mit dem historischen Aufzug wieder hinauf. Es war gar nicht so voll wie gedacht. Und wir waren tatsächlich (ungeplant) pünktlich zum beginnenden Sonnenuntergang dort oben.
Der Blick über die Stadt und der Eiffelturm mit der untergehenden Sonne waren einfach herrlich.

Es war inzwischen fast 19 Uhr und wir waren seit 6 Uhr wach. Schatz hätte gerne noch den Triumpfbogen besucht. Aber wir waren beide auch hundemüde. Also ließen wir den Tag Tag sein und fuhren von den Galeries Lafayette direkt mit der Linie 7 der Métro wieder zurück zum Hotel.

Das richtige Sightseeing in Paris wollten wir ja eh am nächsten Tag machen. Davon berichte ich dann in der kommenden Woche ;-)

Samstag, 4. November 2023

Wunschgewicht: KW 44 - 2023

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Samstag sind wir um 6 Uhr aufgestanden. Frühstücken, abwaschen, Blumen gießen und Müll entsorgen. Danach das Auto beladen und ab auf die Autobahn.

Gegen 14:30 Uhr kamen wir im Sauerland an. Die Autobahn war voll (Ferienbeginn in Baden-Württemberg), es gab Baustellen, Staus und zähfließenden Verkehr. Eine Geisterfahrer-Meldung auf einem Abschnitt, den wir kurz zuvor erst passiert hatten - gut das wir das verpasst haben! Das ist übrigens meine größte Sorge auf der Autobahn - mal einem Geisterfahrer zu begegnen und nicht ausweichen zu können.

Bei meinen Eltern gab es Kaffee und Kuchen. Mein Bruder wollte eigentlich noch kurz vorbei kommen. Das schaffte er dann aber auch nicht mehr, weil seine Schwiegereltern ja auch zu Besuch waren und scheinbar ständiger Betreuung bedurften. So gab es ein kurzes Briefing zum Ablauf der Taufe via WhatsApp.
Weil das Wetter auch im heimischen Sauerland recht mies war, habe ich abends meine Mutter und Hundi nach Hause gefahren. Lucy war mit einem Satz im Auto. Aber raus wollte sie absolut nicht. Es regnete ja. Das mag Ihre Hoheit gar nicht! Mama zog von vorne am Geschirr, ich schob von hinten. Nichts half. Und Ihre Majestät wurde ösig und fing an, die an ihr werkelnden Hände zu knuffen. Richtig beißen tut sie ja zum Glück nicht mehr. Das 15 kg Hund so schwer sein können, ist wirklich erstaunlich. Am Ende wurden Leckerlies geworfen. Auf die Verfressenheit des Vierbeiners ist noch Verlass ;-)
Auf dem Heimweg habe ich noch Döner zum Abendessen geholt und gegen 21 Uhr waren wir im Bett verschwunden.
 
Sonntag mussten wir dann wieder um 6 Uhr aufstehen. Dank der Zeitumstellung konnten wir ja trotzdem eine Stunde länger schlafen. Von daher war es echt okay.

Duschen, Zähne putzen, Frühstücken. Danach haben wir uns in Schale geworfen und sind gegen 9:30 Uhr los. Wir wollten uns 15 Minuten vor dem Gottesdienst vor der Kirche treffen, zum Fotos machen.

Natürlich kam mein Burder etwas zu spät. Fotos vor der Kirche wurden dann nicht mehr gemacht. Also rein.

Die Taufe wurde nicht separat abgehalten, sondern war Teil des normalen Sonntags-Gottesdienstes. Der Pastor wollte das so, denn immerhin wurde das Kind ja in die Gemeinde aufgenommen. Da muss die Gemeinde ja auch dabei sein (findet er). Der Pastor sorgte mit dieser Einstellung für Unmut bei den Eltern, denn diese hätten die Taufe gerne kurz und im kleinsten Kreis abgehalten. Aber es wurde ja alles noch schlimmer.
Die ganze Taufgesellschaft - bis auf Papa, der mit Lucy draußen gewartet hat
Nicht nur, dass er sich an keine der vorab getroffenen Absprachen hielt, er sagte auch den Namen meiner Nichte die ganze Zeit falsch. Auch in den offiziellen Unterlagen (der Kirche) war der Name falsch geschrieben. In der Predigt ging es um den Krieg in Gaza und der Ukraine - völlig unpassend für eine Taufe, wie wir alle fanden. Es durften auch keine Fotos gemacht werden. Nachdem die Kleine getauft war, schnappte er sie sich quasi aus den Armen der Mama und schleppte sie einmal quer durch die Kirche, um sie "der Gemeinde vorzustellen". Wir waren alle etwas sprach- und ratlos. Zumal er mir - die brennende Taufkerze haltend - dabei kurz so nahe kam, dass ich schnell zwei Schritte zurück machte, aus Sorge, der Tüll vom Taufkleidchen könnte Feuer fangen!
 
Ich durfte sowohl das Taufwasser ins Becken laufen lassen, als auch die Taufkerze anzünden. Meine Co-Patentante fand, das ich das machen solle, weil ich ja sonst (zumindest die Kirche betreffend) nichts zu melden hätte. Das fand ich voll lieb. Wir trugen auch beide unser Armband, dass wir Weihnachten bekommen hatten mit der Frage, ob wir die Patentanten sein wollten :-)
Eltern, Paten und der Miesepriem
K war allerdings am Ende dermaßen sauer, dass sie vor Wut fast angefangen hätte zu weinen. Als die Eltern den Pastor dann auf die falsche Schreibweise des Namens aufmerksam machten, meinte er nur ganz patzig, das wäre ja nicht sein Problem, die Sekretärin im Pfarrbüro hätte das alles gemacht. Was für ein riesiger Blödmann! Dabei sagt man den evangelischen Pfarrern ja eher Entspanntheit und einen lockeren Umgang nach. Dieser hier machte jedem katholisch-konservativen Miesepriem ernsthafte Konkurrenz :-/

Nach dem Gottesdienst durften wir dann aber noch Fotos machen. Anschließend ging es für einen kleinen Umtrunk zu meinem Bruder nach Hause. Ohne vorherige Absprache haben die Co-Patentante und ich, was zusammen passendes an Schmuck geschenkt. Das hat uns beide mega gefreut. Von ihr gab es ein silbernes Armband mit Gravur. Und von mir die silberne Halskette mit Gravur. Während das Armband - weil es Kindergröße hat - aber irgendwann nicht mehr passt, kann mein gravierter Anhänger ewig getragen werden, wenn man jedes Mal die Kette neu und in passender Länge kauft :-D
Gegen 12:30 Uhr machten wir uns alle wieder auf den Weg in das Restaurant, wo es Mittagessen für alle gab.
Wir hatten einen separaten Raum für uns, was echt schön und sehr entspannt und gemütlich war. Mit 15 Leuten waren wir insgesamt versammelt. Alles im kleinen Kreis.
Zu essen gab es Schweinelende mit gemischtem Gemüse und Kroketten. Zum Dessert gab es Eis und nachmittags noch Kaffee und Kuchen.
Leider war das Wetter ziemlich schlecht am Nachmittag. Ein kleiner Spaziergang zwischen Mittag und Kaffee fiel im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser. Abends waren wir alle platt vom vielen essen und vielen sitzen. Aber es war total schön und entspannt.
Die Torte haben K und C selbst gebacken
Die Lütte war den ganzen Tag gut drauf. Sie hat nicht einmal geweint oder gequengelt. Nur zweimal kurz gemotzt, weil das Fläschchen nicht schnell genug kam :-D So ein Sonnenschein. Und kräftig! Ich hatte sie ne Weile auf dem Schoß, damit Mama und Papa mal eine Pause machen konnte.
Da entdeckte die kleine Mademoiselle die Deko auf der Fensterbank und es gab kein Halten mehr :-D Der Sohn meiner Co-Patin hatte dann die rettende Idee und bastelte kurzerhand eine Art Rassel aus der Tischdeko. Das lenkte mein Patenkind dann genug ab, um nicht die zerbrechliche Fenster-Deko in die Finger zu bekommen.
Lucy war sichtlich gelangweilt, hat sich aber von ihrer besten Seite gezeigt :-)
Mein Bruder erzählte dann die Geschichte, wie die kleine Maus sich vor einer Woche am Bücherregal hochzog und es ausräumte. Dabei zog sie einen dicken Wälzer heraus, konnte ihn dann doch nicht halten - klar, mit nur 8 Monaten! - und er fiel ihr auf den Mund. Es hat wohl geblutet wie Sau und die kleine Macke sah man auch am Sonntag noch. Da wollte ich sie lieber nicht an die Deko-Gans lassen. Die war zwar aus Holz, steckte aber in einer Porzellanschale :-/
Die beiden Patentanten mit dem Patenkind
Als am Ende alle gegangen waren, haben wir noch 2 Stunden bei Papa auf der Couch gesessen, bevor wir todmüde ins Bett gefallen sind.

Montag hatten wir uns ja extra Urlaub genommen. Sonst hätten wir mitten im Kaffeeklatsch am Sonntag ja schon wieder zurück gemusst. Wir sind zeitig aufgestanden, haben uns fertig gemacht und dann die Sachen wieder ins Auto geladen.

Meine Mutter kam noch vorbei. Wir haben uns verabschiedet und sind gegen 10 Uhr los. Denn wir waren um 11 Uhr mit der lieben Heidi in Frankenberg verabredet.
Frankenberger Rathaus
Wir haben uns schnell gefunden, festgestellt, das das angestrebte Café neue Öffnungszeiten hat, die noch nicht im Netz stehen und dann einen anderen Ort gesucht - und gefunden - wo wir noch ein Stündchen sitzen und Kaffee trinken konnten. Es war schön - auch wenn's wirklich nur kurz war.
Frankenberger Ober- und Untermarkt
Reichlich 4 Stunden später trudelten wir bei absolutem Sauwetter wieder in Freiburg ein. Wir haben geduscht, die erste Maschine Wäsche gewaschen (was ja am Wochenende alles liegen blieb) und den Pizza-Service bemüht, der uns Abendessen brachte.
Um 21 Uhr lag ich im Bett. Denn am Dienstag wäre arbeiten angesagt. Leider hatte ich nicht mehr genug Urlaubstage übrig, um den einen Tag auch noch frei zu nehmen. Chefe hatte es am Freitag auch irritiert, dass ich nicht noch den Tag frei gemacht habe, aber einen freien Tag schenken, wollte er mir auch nicht.

Dienstag fuhr ich morgens zur Arbeit. Nicht ohne dem Paketdienstleister noch eine Nachricht an den Briefkasten zu hängen. Denn es sollte unsere Kochbox geliefert werden und mit diesem Paket-Unternehmen haben wir letztes Mal ziemliche Probleme gehabt. Ich war gespannt, ob alles klappen würde.

Der Tag im Büro verlief ruhig. Kein Wunder, bei dem Wetter. Das kennen wir ja schon zur Genüge. Von daher haben wir die Ruhe genossen, vor uns hin gearbeitet und dann kam auch schon der Feierabend. 
In der Mittagspause checkte ich nochmal den Lieferstatus unserer Kochbox. Und siehe da: Mein "Liebesbrief" hatte wohl funktioniert. Das Paket wurde am gewünschten Ort abgestellt - sogar mit Foto-Beweis :-D Geht doch!

Daheim kam ich leicht durchnässt an. Dort prüfte ich den Inhalt der Box. Alles da. Und suchte mir von den paar Gerichten eins aus, was es dann zum Abendessen gab.
Geworden ist es die Gnocchi-Pfanne mit Gemüse und Hühnchen. Schnell gemacht und richtig lecker.

Mittwoch war Feiertag und wir haben ausgeschlafen! Etwas irritiert war ich, dass Karlheinz der Meinung war, wir hätten um 8:30 Uhr schon genug geschlafen. Ich war am Abend vorher so müde, dass ich mich schon bis weit nach 10 Uhr im Bett gesehen hatte. Aber, Nö! Karlheinz hatte keine Lust mehr. Also stand ich auf. Schatz wurde dabei auch wach. Überlegte kurz, ob er sich nochmal rumdrehen sollte, stand dann aber auch mit auf.
 
Zum Frühstück gab es den Rest Brot, den Papa uns am Montag mitgegeben hatte. Die Waschmaschine drehte ein paar Runden und der Einkaufszettel für Schatz wurde geschrieben. Wir haben etwas ferngesehen, am PC gesessen und uns einen gemütlichen Tag gemacht.
 
Zwischendurch habe ich noch etwas im zweiten Test-Buch gelesen - was mir deutlich besser gefällt als das andere. Sicherlich ist auch dieses ganz anders als das, was ich sonst lese. Ich wollte ja dieses neue Genre mal ausprobieren. Aber die Story ist deutlich spannender als in dem anderen Buch. Ich habe mir daher direkt die restlichen 5 Bücher bestellt (die Reihe hat 6 Teile). Denn ich will unbedingt wissen, ob Pearl ihrem Peiniger entkommt oder nicht und wie es weiter geht :-D Bei dem anderen Buch bin ich immer noch am überlegen, ob ich mir die restlichen Teile der Reihe zulege oder nicht. Aber wenn ich so lange überlegen muss, dann wohl eher nicht.
Zum Abendessen gab es eine Käsespätzle-Pfanne mit Birne und Speck. Die hätte ich eigentlich später in der Woche machen wollen, aber ich hab dem frischen Spinat nicht zugetraut, dass er so lange durchhält. Daher hab ich das Essen lieber vorgezogen.

Abends gab es dann nicht so gute Nachrichten. Schatz' Schwester war bei SchwieMu gewesen und meldete, dass sie starke Schmerzen hätte und eine Blockade in der Hüfte. Sie sitzt ja im Rollstuhl. Für das Umsetzen ins Bett oder auf's WC muss sie aber aufstehen, was aktuell fast gar nicht funktioniert. Über den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Tel. 116117) konnte auch keine Hilfe generiert werden. Es würde am Feiertag kein Arzt kommen, der SchwieMu ein starkes Schmerzmittel verabreichen könnte. Sie futterte also die daheim vorhandenen Schmerzmittel. Und B hatte kein gutes Gefühl, als sie am Abend heim fuhr. Denn die Sturzgefahr ist nun immens und alleine würde SchwieMu nie wieder hoch kommen. Wir sind gespannt, wie es dort weiter gehen wird. Aber im Moment sieht es nicht so gut aus. In dem Zustand kann sie keinesfalls weiter alleine bleiben. Hausnotruf hin oder her.

Donnerstag war es dunkel und nass. Ich kann mich nicht erinnern, dass es irgendwann mal aufgehört hat zu regnen. Es wechselte immer nur zwischen leichtem und starkem Regen.

Im Büro war entsprechend tote Hose. Die Herren waren - zumindest halbwegs - im Trockenen beschäftigt.
Nach der Arbeit ging es direkt nach Hause. Gekocht habe ich uns einen Vier-Jahreszeiten-Eintopf. Der sah optisch aus wie schonmal gegessen. Aber geschmacklich war er echt erste Sahne :-D Zum Dessert hab ich uns noch einen herbstlichen Tassenkuchen in die Mikrowelle geschmissen.
Der war auch lecker. Aber unten am Boden nicht gar - selbst nach der doppelten Garzeit nicht.

Freitag sollte es den ganzen Tag trocken bleiben. Allerdings bekam ich auf dem Weg ins Büro doch noch Regen ab. Da war es zumindest nicht schade, dass ich die zwei angedachten Kunden nicht erreichen konnte und Ersatz finden musste. 

Chefe war schon früh auf den Beinen, weil er einen Termin hatte. SIE war krank und kam nicht. Und wenn ich es richtig verstanden habe, ist sie sogar bis einschließlich Montag krankgeschrieben. 

Der Arbeitstag ging - dank des Wetters und der Ferien - sehr ruhig über die Bühne. Bis auf die letzte Stunde vor Feierabend. Da hätte ich ein totenstilles Telefon gebrauchen können (so wie es den Tag bisher war). Denn ich wollte einen Kollektionskoffer ausmisten. Da waren einige Stoffe nicht mehr lieferbar, da im kommenden Jahr ein Kollektionswechsel ansteht. Aber als ich mich gerade auf diese Arbeit konzentrieren wollte, klingelte alle Nase lang das verfluchte Telefon. Was stimmt denn mit den Leuten nicht? Die haben den ganzen Tag Zeit zum anrufen und allen fällt gleichzeitig kurz vor Feierabend ein: "Ach, da war noch was!" ? Menno...

Zuhause gab es Schawarma-Style Pizza mit Hühnchen und Paprika und einem Boden aus Sauerteig. Eigentlich mag ich es nicht, Freitags so lange in der Küche zu stehen. Die Zubereitung dauerte eine gute Stunde. Aber es hat sich gelohnt :-)
Auf der Waage war ich natürlich auch. Ich hab beim zwischendrin Wiegen die Woche ein paar mal die 106,X kg aufblitzen sehen und war daher auf das offizielle Ergebnis mehr als neugierig. Blöderweise waren es genau 107 kg. Das sind immerhin trotzdem 400 g weniger. Aber dennoch hätte ich mich über 106,9 oder 106,8 kg noch ein bisschen mehr gefreut ;-)

Spontan habe ich mir noch einen Bobbel bestellt, nachdem ich via Insta wieder zum Werbeopfer wurde :-D Dieses Dreiecktuch hat mich SOFORT angesprochen und ich hab es direkt geordert. Und natürlich einen passenden Bobbel noch dazu :-D
Die Wolle soll bis Mitte nächster Woche geliefert werden. Ich bin gespannt. Bis dahin sollte ich das eine UFO zumindest fertig bekommen. Dann habe ich nur noch ein UFO rumliegen. Aber die Lust, es weiter zu machen, fehlt leider noch immer. Von daher freue ich mich, dass wenigstens eines von zwei UFOs beendet wird und ich mich dann dem neuen Projekt widmen kann :-D

Und am Wochenende? Eigentlich wollten wir wandern gehen. Aber erstens ist nun doch wieder Regen und Sturm angesagt und zweitens müssten wir selbst bei allerbestem Wanderwetter passen. Denn der Liebste hat schon wieder Schmerzen im Fuß. Unten an der Ferse dieses Mal. Alt werden ist echt nichts für Weicheier :-( Wir werden also das Wochenende fußschonend daheim verbringen.




Die KW 44 in kurz:
Samstag: 2.743/1.800 kcal, 3.851 Schritte
Sonntag: nichts notiert, da Taufe meines Patenkindes
Montag: 3.485/1.800 kcal, 6.190 Schritte
Dienstag: 2.471/1.800 kcal, 6.309 Schritte
Mittwoch: 3.270/1.800 kcal, 2.430 Schritte
Donnerstag: 2.158/1.800 kcal, 5.319 Schritte
Freitag: 3.369/1.800 kcal, 4.975 Schritte

Abnahme: -400 g