Sonntag, 8. September 2024

Wunschgewicht: KW 36 - 2024

[Dieser Beitrag kann indirekt Werbung ohne Auftrag enthalten, durch Markennennung, Ortsnennung oder Verlinkung]

 
 
Samstag hieß es um 6:30 Uhr aufstehen. Es war trübe draußen. Der Berg war weg. Dichter Nebel waberte über Freiburg. Der letzte Tag im August und der Herbst versuchte, einen Fuß in die Tür zu bekommen...dachte ich, bis ich eine halbe Stunde später im Auto sitzend die Temperatur sah. 20 Grad um 7 Uhr morgens und keine Sonne in Sicht. Doch nicht so herbstlich wie der Anblick vermuten ließ.
Wieder daheim haben wir eine Kleinigkeit gefrühstückt und uns anschließend um den Haushalt gekümmert. Gegen Mittag sind wir los, weil wir zum Essen mit SchwieMu und den Schwägers verabredet waren. Und ja, wir sind zu Fuß gelaufen. Eine Strecke je 45 Minuten. Aber wir hatten Glück, mehr als die Hälfte des Weges lang im Schatten. Da konnte man es aushalten. Aber in der Sonne war es fast unerträglich (für mich).
In der Möbelhaus-Kantine haben wir uns Essen besorgt und eine schöne Zeit miteinander verbracht und uns auf den neuesten Stand gebracht. 
Ich hab mir Backfisch mit Remoulade und Kartoffelsalat ausgesucht. Der Fisch war super. Der Kartoffelsalat nicht so. Ziemlich fade. Zum Dessert gab es drei Kugeln Eis mit Sahne.
 
SchwieMu hat immer mehr Probleme mit dem Hören. Entweder taugen die neuen Hörgeräte wirklich nichts oder ihre Erwartungen sind zu groß. Letzteres vermutet Schatz' Schwester B.
Es fällt auf, dass SchwieMu immer mehr abbaut. Inzwischen auch geistig. Sie wird immer tüddeliger und macht teilweise einen leicht verwirrten Eindruck. In ein paar Tagen wird sie 87 Jahre alt. Wie es mit ihr weiter geht, wissen wir noch nicht. Das macht uns allen Sorge. Denn SchwieMu lebt so ein bisschen in ihrer eigenen Blase. Für sie ist alles in Ordnung. Solange sie Zuhause ist, fällt sie niemandem zur Last - das ist ihr ja immer sehr wichtig. Papierkram und Co. erledigen sich ja von alleine - auf wundersame Weise, sobald jemand zu Besuch war. B ist immer noch ziemlich gestresst. Sie hat ein paar mal die Augen verdreht, wenn SchwieMu mal wieder einfach los ist, statt sich vorher zu orientieren. Soviel zur selbstständigen Mobilität. Alles schön und gut für SchwieMu...für uns andere aber sehr anstrengend und belastend.
Neuer Deko-Trend: Ein Pferd auf'm Flur!
Den Heimweg traten Schatz und ich dann auch wieder zu Fuß an. Im Nachhinein hätten wir besser den Bus genommen. Denn es war heiß geworden, die Sonne natürlich zu unseren Ungunsten gewandert, so dass der Schatten vom Hinweg nun nicht mehr den Gehweg bedeckte, sondern die Straße. Wieder daheim waren wir fix und fertig. Ich schmiss mich schnell unter die Dusche. Schatz schmiss sich im Dunkeln quer übers Bett. Als ich aus der Dusche kam, schnarchte er vor sich hin.

Den Abend verbrachten wir gemütlich daheim und dann war der Samstag auch schon wieder vorbei.
 
Sonntag haben wir ausgeschlafen und wurden erst so gegen 9 Uhr wach. Draußen war es schon sehr warm, also machten wir die Schotten dicht und verbrachten einen gemütlichen Tag Zuhause.
Zum Frühstück habe ich die letzte Woche gekauften Lucky Charms probiert. Das bunte Zeugs sind tatsächlich mini Marshmellows! Ich persönlich fand es ganz lecker. Nicht so süß, wie ich es von einem Import aus den USA erwartet hätte, was mich echt überrascht hat. Aber immer bräuchte ich es jetzt nicht. Zumal ich dann arm werden würde, bei fast 13 EUR pro 300 g. Zumindest kann ich jetzt sagen, dass ich es mal probiert habe :-)

Ich hab mich nach dem Frühstück etwas im Bloggerland herumgetrieben und dann gelesen und die Ruhe genossen. 
Zum Abendessen gab es Mini-Haxen und dazu Karotten- und Rettichsalat. Die Salate waren aus der Kühlung, denn ganz ehrlich, sie schmecken super. Wieso soll ich mir da die Mühe mit der Raspelei machen? :-D Und tatsächlich waren diese beiden Salate deutlich leckerer als die aus der Möbelhaus-Kantine am Samstag.

Montag war ich wie gerädert. Denn in der Nacht ereilte uns ein Gewitter. Es blitzte schon, als ich gegen 21:30 Uhr das Buch weglegte, um zu schlafen. Aber da war es nur Wetterleuchten. Kurz vor Mitternacht, fing es dann an zu rumpeln und hörte über 2 Stunden nicht mehr auf. Es war, als wäre das Gewitter zwischen den Bergen gefangen. Es wurde leiser, dann wieder lauter. Erst gegen 2:30 Uhr war der Spuk zum größten Teil vorbei. Die fehlenden gut 3 Stunden Schlaf machten sich im Arbeitstag bemerkbar.

Ich hatte etwas Kopfweh und war müde. Immerhin die Erdbeerwoche war am Montag vorbei. Den ganzen Hormonmist hätte ich zusätzlich nicht auch noch gebraucht.

Der Arbeitstag war recht ruhig. Die erwarteten Notfälle, wegen des Sturms in der Nacht, blieben zum Glück aus.

Chefe - und irgendwie auch ich - haben uns durch die Buchhaltung gekämpft. Denn wenn er Buchhaltung macht, bin ich irgendwie doch mit involviert. Denn er braucht dann dieses und jenes und ich springe. Belege einscannen, Kasse zählen, bezahlte Aufträge in die Ablage verfrachten....alles meine Aufgaben und die Infos erhalte ich durch Zufruf :-D 

Abends konnte ich ein paar Minuten früher gehen, dafür sollte ich aber noch Unterlagen beim Steuerberater vorbei bringen. Blöd nur, dass mir dort keiner mehr aufgemacht hat. 

Zuhause habe ich ein neues Rezept ausprobiert. Tomaten-Couscous. Vegetarisch. Absolut lecker und mega schnell zubereitet. Perfekt für unter der Woche. Danke an Heidi, für diese Empfehlung!
In der Mittagspause bekam ich die erwartete Einladung zur "JGA WhatsApp-Gruppe". Erstellt von der Trauzeugin wurden insgesamt 10 Freundinnen von der zukünftigen Braut eingeladen und nun soll ein Junggesellinnenabschied (JGA) inszeniert werden. Am Abend begannen die wilden Diskussionen während eines allgemeinen Beschnupperns und Kennenlernens. Es kam also nicht wirklich viel heraus am Ende :-D Von den Damen in dieser Gruppe kenne ich nur zwei. Die Co-Patentante und die Frau des Trauzeugen. Letztere aber nicht gut. Wir gingen früher eine Zeit lang zusammen zur gleichen Schule, aber nicht in die gleiche Klasse. Eine dritte Frau aus dem Heimatkaff ist noch dabei. Aber da ich von ihr nur den Vornamen kenne, habe ich keine Ahnung, ob ich sie kenne. Das wird sich wohl noch herausstellen. Vermutlich aber nicht, da nicht mein Jahrgang.

Dienstag war es warm und mehr wolkig als sonnig. Das Gewitter in der Nacht zu Montag hat dem Sommer nur einen minimalen Dämpfer verpasst.
Der Vormittag im Büro war stressig. Denn wie üblich riefen mal wieder alle gleichzeitig an. Parallel gaben sich die Paketdienste die Klinke in die Hand und Laufkundschaft war auch noch da. Und ich war alleine...
 
Chefe erwartete dringend eine Lieferung, denn er wollte wieder ein langes Wochenende machen. Endlich hat er das mal rechtzeitig angekündigt :-)
Als der Tag vorbei war, fuhr ich nach Hause und zum Abendessen gab es Nudeln mit Hack und Lauch.
 
Mittwoch war der Arbeitstag überraschend ruhig, verglichen zum Vortag. Chefe kämpft immer noch mit einem fiesen Husten. Sein langes Wochenende absagen, wollte er aber dennoch nicht. Viel im Büro blicken ließ er sich aber auch nicht. Denn aus dem einen Termin am frühen Vormittag wurden spontan zwei und er kam erst am frühen Nachmittag wieder.
 
Als er wieder im Büro aufschlug war er ziemlich jammernd unterwegs und vermittelte den Eindruck, kurz vor dem Zusammenbruch zu stehen. Sicher war er müde, das bin ich auch, wenn ich erkältet bin. Aber ich mach dennoch nicht so ein Drama draus wie der liebste Chef. Ich war kurz davor, ihm nen Tee zu kochen und ihn ins Bett zu schicken. Aber ich bin nicht seine Mama und der Mann ist alt genug.
 
Nach der Arbeit fuhr ich schnell in die Stadt, um noch ein paar Besorgungen zu machen. Es war sonnig und heiß und im Supermarkt entdeckte ich den ersten Weihnachtskram: Frohe Weihnachten bei 33 Grad im Schatten. Ich hab ne Packung Eiscreme gekauft :-D
Ein lokaler Händler erzählte im Radio, dass diese "Unsitte" noch aus Zeiten der DDR herrührt und nichts mit Zwang, Absprache oder Marketing zu tun habe. Als es die DDR noch gab, haben viele Wessis ihren Verwandten und Freunden im Osten Lebkuchen und Co. zu Weihnachten schicken wollen und weil die Post und die Kontrolle an der Grenze so lange dauerten, musste alles schon im August/September verschickt werden, damit es pünktlich zu Weihnachten unterm Ost-Baum lag. 

Ob diese Geschichte tatsächlich stimmt, weiß ich nicht, würde aber irgendwie Sinn ergeben. Wieso man das dann nach dem Mauerfall einfach beibehalten hat, erschließt sich allerdings nicht.
Zum Abendessen gab es Bratkartoffeln und Wurstsalat. Da hatten wir mal wieder richtig Lust drauf.

Donnerstag waren die Herren zu Dritt auf Montage. Chefe habe ich daher nur am Morgen kurz gesehen. Er blieb so lange wie möglich im Bett. Er sah etwas zerzaust aus, hörte sich allerdings schon wieder etwas besser an als die letzten Tage. Der Husten schien auch etwas nachgelassen zu haben.
 
Die Montage dauerte länger als ich erwartet hatte, daher musste ich der einen Kundin, die Meint sie wäre die Queen und wenn sie schreit springen alle, vertrösten und einen neuen Termin ausmachen. Die Frau Doktor i. R. verstand so gar nicht, wieso man beim anderen Kunden nicht einfach alles halbfertig stehen und liegen gelassen hat, um pünktlich bei ihr zu sein. Als ich sie fragte, wie sie es fände, wenn die Herren mitten in der Arbeit, ohne fertig zu sein, ihren Plunder packen und zu einem anderen Auftrag eilen würde, wurde sie plötzlich etwas kleinlaut. Manche Leute...
 
Chefe machte sich direkt ab unter die Dusche und dann in den Feierabend, nicht bevor er nochmal den sterbenden Schwan machte, so dass ich auch den restlichen Tag alleine im Büro verbrachte. Nicht, dass mir langweilig war, denn dank der Aufträge die bei Frau J reinkamen, konnte ich meine öde Ablage noch etwas vertagen :-D
Zum Abendessen gab es einen frischen bunten Salat und dazu ein Tex-Mex-Style gefülltes Teig-Dingens. Ich dachte, das wäre so ne Art Pizza-Schiffchen aber der Teig erinnerte eher an Brot- als an Pizzateig. Hat super geschmeckt und der Salat dazu war genau richtig.

Freitag war Chefe dann tatsächlich ins lange Wochenende aufgebrochen. Mein Kollege Herr G war vormittags nicht da, weil er einen Arzttermin hatte und Herr W freute sich über einen sehr entspannten Arbeitstag. Er kam nach seinem Termin für ne halbe Stunde ins Büro zum quatschen und fragte, ob Chefe im Urlaub wäre. Ich hab dann nur gesagt: "Ja, er macht langes Wochenende und wenn er nicht an seinem Männerschnupfen verrecht, ist er am Dienstag wieder da." Herr W schaute mich etwas bedröppelt an und meinte nur: "Sag das nicht so abfällig. Männerschnupfen. Du hast ja keine Ahnung! Du bist echt böse." Ich hab ihm dann gesagt, wenn er am Donnerstag und Mittwoch nicht so extrem jammerig unterwegs gewesen wäre, hätte ich mir meinen Kommantar wohl eher verkneifen können. Da lachte der Mann nur :-D Ein paar Tipps für das Streichen der Küche konnte ich aber noch von ihm bekommen und dann machten wir uns beide auf in die Mittagspause.
 
Am Freitag war es nochmal gut warm, aber zum Glück nicht über 30 Grad. Zum Abendessen hab ich uns ein Steak in die Pfanne gehauen. Dazu gab es Kartoffelpü und Buttergemüse.
Das Steak war Bioqualität und ganz frisch gekauft. Aber irgendwie roch es nach dem Auspacken etwas anders als normal. Nicht direkt verdorben, aber auch nicht "wie sonst". Ich hab es daher in die Pfanne gehauen und nach dem Braten eine Ecke probiert. Geschmack auch irgendwie seltsam. Ich hab es lieber weggeworfen, auch wenn es mir in der Seele weh tat. Wir haben uns dann Schatz' Steak geteilt, das war wie immer.

Wisst ihr, jeden morgen, wenn ich mich im Bad fertig mache und mich so im Spiegel ansehe denke ich: Joah, du hast doch ein bisschen Farbe bekommen diesen Sommer. Und dann sitze ich abends auf der Couch nebem dem Mann und denke, ich sehe aus wie ein Mozzarella. Und das liegt nicht nur am Pelz auf seinen Armen. Echt fies.
Auf der Waage war ich natürlich auch noch! Die Erdbeerwoche ist rum, das Wetter war zwar gut warm, aber nicht schwül und die Waage honorierte das und, dass ich es schaffte nicht allzusehr zu eskalieren, mit einer Abnahme von 700 g :-D Gewicht aktuell bei 104,2 kg. Läuft!

Und am Wochenende? Ausschlafen! Die Woche war für uns beide recht anstrengend. Samstag machen wir uns einen ruhigen Vormittag mit Haushalt und Co. und wollen später noch in den Baumarkt, um Malerzeug und Farbe zu kaufen. Damit die Küchenrenovierung direkt losgehen kann, sobald wir den Termin fix haben. Denn viel mehr können wir wohl Samstag nicht machen, denn es soll nochmal richtig heiß werden. Sonntag soll es kühler werden, daher werden wir nach dem Ausschlafen wohl eine Runde drehen.






Die KW 36 in kurz:
Samstag: 4.465/1.800 kcal, 13.612 Schritte
Sonntag: 3.097/1.800 kcal, 2.408 Schritte
Montag: 2.229/1.800 kcal, 5.790 Schritte
Dienstag: 2.466/1.800 kcal, 4.664 Schritte
Mittwoch: 3.041/1.800 kcal, 5.623 Schritte
Donnerstag: 2.293/1.800 kcal, 6.365 Schritte
Freitag: 2.141/1.800 kcal, 4.698 Schritte

Abnahme: -700 g

Freitag, 6. September 2024

Sauerland-Urlaub 2024 - Teil 2.2 - Treffen mit Heidi - Möhnesee

[Dieser Beitrag kann indirekt Werbung ohne Auftrag enthalten, durch Markennennung, Ortsnennung oder Verlinkung]

 
 
Nachdem wir im Kloster in Meschede nun doch kein warmes Essen bekommen konnten, fuhren wir zur Taucherbucht am Möhnesee. Dort waren wir vor fast genau einem Jahr schonmal. Und wie im letzten Jahr ließen wir uns dort die super leckere Currywurst mit Pommes schmecken.
Keine 5 Minuten entfernt befindet sich die Möhnetalsperre. Sie ist eine der größten Talsperren in Deutschland und die größte in NRW.
Möhnetalsperre
Schnell an der Horde Rentnerinnen vorbei rennen, die gerade von einem Reisebus ausgespuckt wurde, um als erste am Kassenhäuschen zu stehen. Denn wir wollten auf dem Möhnesee eine Schifffahrt machen.
Mit etwas Verspätung legte das Schiff an und wir konnten rauf, sobald es seine "alte Ladung" gelöscht hatte :-D Zuerst haben wir uns drinnen einen schönen Tisch gesucht. Der Blick durch die Scheibe war allerdings etwas nervig, da sich alles gespiegelt hat. Aber wir konnten den Möhneseeturm sehen, auf dem wir im letzten Jahr die bombastische Aussicht genossen haben.
Blick vom Schiff zum Möhneseeturm
Auch ein Blick zur 1913 erbauten Staumauer war möglich. Drinnen haben wir es eine ganze Weile ausgehalten.
Ich hab mir einen Eiskaffee gegönnt und Schatz wollte ein Stück Kuchen. Witzigerweise hatte es Herr Heidi auf ein Stück Schwarzwälderkirsch abgesehen, aber in der Kuchentheke war seiner Meinung nach keines zu finden. Daher gab es für ihn etwas anderes.
Schatz zeigte auf ein Stück (ausgeschildert war nichts), dass aussah wir Schokokuchen und die Dame hinter der Theke meinte: "Ah, unser Schwarzwälderkirsch Kuchen". Hä? Seht ihr den Kuchen auf dem Bild oben (unten, linke Ecke)? DAS soll Schwarzwälderkirsch sein?! So wie sie in Südbaden keine Currywurst hinbekommen, wissen sie wohl im Sauerland nicht, wie Schwarzwälderkirch aussehen muss :-D Geschmeckt hat es dem Liebsten dennoch.
Später haben wir uns einen Tisch draußen auf dem Oberdeck gesucht und den frischen Wind genossen, der über den See wehte. Nun auch mit deutlich besserer Aussicht auf die Landschaft und die Sperrmauer.
Die Staumauer am Möhnesee wurde, genauso wie die am Edersee im 2. Weltkrieg zerstört und es gab weit über 1.000 Todesopfer und noch mehr Verletzte und Obdachlose. Hierzu kann ich das Sperrmauermuseum am Edersee wärmstens empfehlen. Wir haben es 2008 schon einmal besucht, daher findet sich dazu kein Post auf meinem Blog. Den gibt es nämlich erst seit 2016 ;-) Wer sich für die Geschichte interessiert, kann gerne den Links zu Wikipedia folgen.
Nach der rund einstündigen Schiffrundfahrt haben wir noch einen kleinen Spaziergang um den Ausgleichsweiher gemacht. Dabei sind wir vom Schiffsanleger einmal über die Sperrmauer spaziert und auf der anderen Seite hinab zum Weiher.
Von dort konnte man das beeindruckende Bauwerk auch von unten sehen. Viele Wasservögel wie Enten, Kormorane, Gänse und Blässhühner tummelten sich am Ufer des ruhigen Wassers.
Inzwischen war es spät geworden - fast 19:00 Uhr - und wir hatten noch die etwas über 1-stündige Heimfahrt vor uns. Daher verabschiedeten wir uns auf dem Parkplatz und fuhren wieder nach Hause.

Der Tag hat uns mega gut gefallen. Sowohl in Balve und der Reckenhöhle, als auch in der Luisenhütte waren wir noch nie. An der Möhnetalsperre war ich als Kind mal mit meinen Eltern. Aber einen Spaziergang um den Weiher oder eine Bootsfahrt war auch für mich wieder Neuland. Vielleicht schaffen wir es ein anderes Mal auch noch ins Kloster in Meschede :-D Also, Danke für den gelungenen Tag! Immer wieder gerne.

Zu Heidis Post geht es HIER ENTLANG ;-)

Mittwoch, 4. September 2024

Gruselig und/oder Genial? #59

[Dieser Beitrag kann indirekt Werbung ohne Auftrag enthalten, durch Markennennung, Ortsnennung oder Verlinkung]




 
Wie jeden ersten Mittwoch im Monat, gibt es auch heute wieder ein neues Fundstück bei Gruselig und/oder Genial? von Heidi und mir.
 
Mein heutiges Fundstück fuhr an mir vorbei, als ich mit der Straßenbahn auf dem Weg zur Arbeit war. Ich hab es gerade noch so erwischt...
Hier seht ihr es etwas größer. Es geht um den "lustigen" Spruch/Namen: "Der fliesende Roland". Für einen Fliesenleger find ich das absolut witzig und die Idee genial. Was meint ihr?
Es scheint hier eine Mischung vom "Rasenden Roland" und dem "Fliegenden Robert" zu sein. Ich find's witzig und eingängig. Ob der Fliesenleger gute Arbeit leistet, kann ich allerdings nicht sagen. Ich habe ihn mangels Eigenheim noch nie beauftragt :-D

Habt ihr auch schonmal kreative oder lustige Geschäftsnamen oder Werbeslogans gesehen, von denen ihr dachtet, sie sind absolut genial? Oder das Gegenteil: wirklich Gruselig? Einen richtig gruseligen Geschäftsnamen hab ich noch nirgendwo entdeckt. Und auch den fliesenden Roland find ich eher genial.

Wie Heidis Fundstück heute aussieht, weiß ich nicht. Aber ich geh direkt mal gucken. Ihr wollt mit? HIER GEHT'S LANG...


Montag, 2. September 2024

Sauerland-Urlaub 2024 - Teil 2.1 - Treffen mit Heidi - Luisenhütte Wocklum

[Dieser Beitrag kann indirekt Werbung ohne Auftrag enthalten, durch Markennennung, Ortsnennung oder Verlinkung]

 
 
Nachdem wir in Balve unser leckeres Eis verdrückt hatten, machten wir uns auf zum Auto und fuhren nochmal rund 10 Minuten zur Luisenhütte. Da hatte sich Heidi auch wieder was tolles einfallen lassen. Denn hier waren wir auch noch nie gewesen.
 
 
 
 Der Eintritt zur Luisenhütte war kostenlos, aber über eine kleine Spende freute man sich dennoch.
Waffeleisen
Die Luisenhütte ist die älteste mit vollständiger Einrichtung erhaltene Hochofenanlage Deutschlands. Belegt ist die Eisenhütte dort ab dem Jahr 1748. Nicht mehr lange also, bis zum 300. Geburtstag ;-)
 
Ein ausgeschilderter Rundweg führt durch die Hütte. Aber man muss auch gute Knie haben und etwas schwindelfrei sein, denn die hölzernen Treppen sind sehr hoch und sehr steil. Während man die erste Treppe nur hinauf unters Dach muss, um dann über eine Rampe aus dem Dach bequem wieder hinaus zu kommen...

...muss man die zweite steile Treppe zu den Aufenthaltsräumen auch wieder hinunter klettern. Im normalen Sauerländer Sommer war es dort oben schon unglaublich warm. Wenn ich mir nun vorstelle, der Hochofen würde noch laufen und Hitze abstrahlen... ich glaube, ich wäre den qualvollen Hitzetod gestorben. Die Arbeiter damals müssen echt hart im Nehmen gewesen sein.
Videosequenzen "ehemaliger Arbeiter" (Schauspieler), die einem erzählten, wie ihr Alltag so aussah, gab einen guten Einblick in die damalige Zeit. Wanderarbeiter waren hier am Werk und ein Schreiber wurde entlassen, weil er irgendwelche Kungeleien aufdeckte und meldete. Das sich manche an der harten Arbeit anderer bereichern und das lieber geheim halten wollen, gab es wohl zu allen Zeiten :-/
 
Während wir unseren Rundweg durch die Luisenhütte fortsetzten trafen wir immer wieder auf historisch gewandete Menschen. Hier war ein tolles Ferienprogramm geboten und die Kinder haben gebastelt, gemalt und im nahen Fluss nach "Eisenerz" geschürft. Das alles in historischen Klamotten und mit viel Spaß. Da hätte ich als Kind sicher auch gerne mitgemacht.
Nachdem wir in der Hütte alles angeschaut hatten, spazierten wir noch hinunter zum Stollen. Viel sehen konnte man dort aber leider nicht.

Inzwischen plagte uns der Hunger. Das Frühstück war schon eine Ewigkeit her und das Eis nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
 
Daher machten wir uns auf zum Mittagessen. Dies wollten wir in der Abtei Königsmünster schnabulieren. Die ist rund 45 Minuten von Balve entfernt in Meschede.
 
Blöderweise gab es da wohl aber ein dummes Missverständnis. Öffungszeit der Gaststätte zwar bis 17 Uhr. Mittagstisch aber nur bis 14 Uhr. Wir hatten gerade 14:20 Uhr. Knapp daneben beteutet trotzdem nur Kaffee und Kuchen. Nö. Das wollten wir dann doch nicht. Was nun?
 
Eine Alternative war schnell gefunden. Also wieder ab in die Autos und los. Das begehrte Futter war nochmal rund 30 Minuten Fahrzeit entfernt :-)
 
Wo es uns hinverschlug, erfahrt ihr im nächsten Teil am Freitag ;-)  

Zu Heidis Post geht es HIER ENTLANG ;-)

Sonntag, 1. September 2024

Wunschgewicht: KW 35 - 2024

[Dieser Beitrag kann indirekt Werbung ohne Auftrag enthalten, durch Markennennung, Ortsnennung oder Verlinkung]

 
 
Samstag haben wir ausgeschlafen. Wir waren seit ein paar Tagen aus dem Urlaub zurück, alle Wäsche war gewaschen, die Kochbox wurde am Morgen geliefert und die Gurke bekam eine zweite Behandlung mit Seifenlauge gegen die Spinnmilben.

Wir haben gefrühstückt und uns dann einen ruhigen Tag daheim gemacht. Bei 33 Grad im Schatten war uns beiden nicht nach raus gehen. Die letzten Tage waren kühler und wir konnten immerhin die Wohnung nach 10 Tagen Abwesenheit ordentlich lüften, bevor nun wieder die Hitze kommt.

Ich hab den Nachmittag im Bloggerland verbracht. Und nein, ich werde nicht alles nachlesen. Dafür sind in den zwei Wochen einfach viel zu viele Beiträge hochgeladen worden. Ihr seid einfach zu fleißig ;-) Ab jetzt bin ich aber wieder dabei.
Zum Abendessen gab es das erste Essen aus der Kochbox: Pulled Pork Tacos.
 
Sonntag nochmal ausgeschlafen. Wir haben uns einen gemütlichen Vormittag gemacht und sind kurz nach Mittag losspaziert. Bei nur noch 23 Grad und ohne Schwüle ein herrlicher Tag und wir waren eine Stunde unterwegs und haben den entspannten Spaziergang gleichzeitig dazu genutzt, um auch noch ein paar Bücher im Büchertausch-Schrank im nächsten Stadtteil (bei uns gibt es sowas ja leider nicht) zu deponieren.
Meine Kiste mit aussortierten Büchern wird leerer. Statt weiterhin mühsam die Bücher online einzustellen, werde ich noch 2-3 Gänge zum Büchertauschschrank machen und dann bin ich alles los.

Wir werden den Platz und die Kiste benötigen, wenn ich die Tage beginne, unsere Küchenschränke auszuräumen. Ich habe schon eine Liste angefangen, mit Sachen, die jetzt schon eingemottet werden können, da ich sie garantiert nicht mehr bis Oktober brauchen werde.
Zum Abendessen gab es den Teriyaki Burger aus der Kochbox. Der war sehr arbeitsaufwändig, aber sehr lecker.
 
Chefe meldete sich per WhatsApp, ob es mir gut ginge und ich am Montag wieder käme. Denn er überlegte, erst am Montag zurück zu kommen. Wenn ich jetzt krank aus dem Urlaub gekommen wäre, hätte er sich natürlich am Sonntag schon auf den Heimweg gemacht. Aber mir ging es ja gut, also blieb er noch einen Tag.

Wir sind schon um 20 Uhr im Bett verschwunden, denn Schatz hatte sich breitschlagen lassen, am Montag schon um 5:30 Uhr auf der Arbeit aufzuschlagen. Hieß für ihn um 3:00 Uhr aufstehen :-/

Montag hatte uns der Alltag dann schon wieder. Schatz war schon weg als ich aufstand. Ich hab ihn dieses Mal gar nicht gehört - Respekt! Normalerweise ist er ziemlich laut unterwegs :-D
 
Am Morgen bemerkte ich einen fies juckenden Mückenstich am linken Unterarm. Jetzt hab ich die schwüle Hitze im landwirtschaftlich geprägten Sauerland komplett ohne Feindkontakt überstanden. Keine Bremsen- oder Mückenstiche. Das hatte ich so gar nicht erwartet. Zurück in Freiburg aber direkt wieder juckende Quaddeln. Es nervt! Dabei ist es hier gar nicht mehr so schwül wie vor dem Urlaub. Es war am Montag angenehme 23 Grad, Sonne und Wolken im Mix und eine leichte Briese. Perfekt! Wir haben nichtmal Gewässer in der Nähe. Die dämliche Mist-Mücke soll sich also gefälligst trollen.
Die Fahrt ins Büro war entspannt. Hier in BW sind ja noch Sommerferien und Urlaubszeit. Die Bahn war fast leer.

Im Büro hatte ich "nur" 19 Nachrichten auf dem Anrufbeantworter. Die konnte ich aber in Ruhe abhören, bevor das Telefon-Chaos losging. Zu allem Überfluss funktionierte der blöde Apfel-Rechner am Montag nicht und so hatte ich keinen Zugriff auf den digitalen Kalender, was die Terminvereinbarungen langwierig und schwierig machte, weil ich eben nicht alles auf einen Blick vor mir hatte und jeden einzelnen Arbeitszettel ansehen musste, ob ein Termin noch dahinter passt oder nicht. Blöhöööd!

Sämtliche Hilfen und Tutorials bei Google und YouTube halfen auch nicht, um das Problem mit dem Mac zu lösen.

Natürlich konnte ich so auch keine Mails abrufen und online eingegangene Rechnungen prüfen etc. Bis Mittag hatte ich sämtliche Kunden zurück gerufen und zum Teil auch direkt Termine vereinbart. Der Nachmittag war so öde, wie der Vormittag stressig war. Darum ging ich nach der Pause frisch erholt nochmal das Problem mit dem Computer an. Und siehe da: Problem gelöst. Kann ja nicht funktionieren, wenn auf wundersame Weise das Kabel zum Bildschirm nicht richtig drin steckt.

Jetzt fragt mich aber nicht, wie sich das gelöst hat. Am letzten Arbeitstag lief alles bestens. Keine Probleme. Dann war 14 Tage absolut niemand im Büro und am Montag war es halb ausgesteckt?! Sehr seltsam. So konnte ich auch noch die fast 70 Mails nachgucken. Zum Glück war das meiste nur Werbung.
 
Ein paar Nörgeleien von Kunden waren auch dabei. Bei einem war vor dem Urlaub ne Mail untergegangen, die ich nicht beantwortet hatte. Der andere hatte vor dem Urlaub total genervt den Auftrag storniert (dauerte ihm einfach alles zu lange) und ohne weitere Terminabsprache einfach aufgelegt. Während unserer Betriebsferien dann die Antwort auf meine Mail, dass er dann doch den Termin am Dienstag nehmen würde. Hallo? Als ob ich nach der Aktion auf gut Glück den Termin für ihn freigehalten hätte. Antwort: Da hätte ich wohl was missverstanden. Wie kann man KEINE Terminabsprache und einfach auflegen der Gegenseite denn bitte missverstehen? Manchmal frag ich mich echt, was in den Köpfen der Leute so vor sich geht...

Auf dem Heimweg hab ich noch ein paar Bücher, die ich den ganzen Tag schon mit mir rumschleppte, in der Bücherzelle am Theater deponiert. Dieses Mal ohne redselige Mitmenschen. Ein Glück.
Zuhause gab es Pilznudeln mit Basilikum-Sahnesoße. Hat echt gut geschmeckt. Leider war mir in den paar Tagen die Zucchini verschimmelt. Das sie schon einen Knacks hatte, hab ich gar nicht bemerkt. Kommt vor, tut mir trotzdem in der Seele weh. Schatz lief rüber zum Türken und besorgte fix eine Ersatz-Zucchini. Und dann war das Essen schnell auf den Tellern :-)

Für eine beschädigte Packung, die gammelige Zucchini und eine komplett fehlende Zutat wurden immer ohne Probleme immerhin rund 5 EUR gutgeschrieben.
Zum Dessert haben wir eine (für uns) neue Eissorte probiert und waren davon schwer begeistert. Leider haben diese im Mund krachenden Krümmel nicht so viel gekracht. Das kenne ich sonst anders. Aber trotzdem lecker.

Dienstag begann nochmal herrlich angenehm. Chefe war nun auch aus dem Urlaub zurück und im Büro lief alles wieder FAST seinen gewohnten Gang. Aber alles eher piano ;-)

In der Pause war ich am See. Der letzte Band der Edge of Collapse Serie neigt sich dem Ende. Es ist spannend wie immer und ich hoffe, alles geht gut aus. Das einer meiner Lieblingsprotagonisten kurz vor Ende doch noch sein Leben lassen musste, hat mir tatsächlich die Tränen in die Augen getrieben.

Der Nachmittag verging auch ereignislos. Und als es endlich Feierabend schlug, war es draußen echt heiß geworden. Das hatte ich nicht vermutet, nachdem es am Mittag noch so super angenehm draußen war.

Daher war der Heimweg ziemlich schweißtreibend. Vor allem in den alten aufgeheizten Straßenbahnen. Rollendes Gewächshaus!
Zum Abendessen gab es nochmal Pasta. Dieses Mal Spaghetti mit asiatisch angehauchter Soße und Hühnchen. War mal was ganz anderes. Es war auch richtig lecker, aber irgendwie bin ich trotzdem kein Fan von Spaghetti Aisa-Style :-D Eigentlich hätte ich gerne was anderes gekocht, aber die Zucchini für Montag war bereits vergammelt und bei der Paprika für dieses Gericht wollte ich kein Risiko eingehen.

Im Supermarkt hab ich in einem neu eingerichteten Regal amerikanische Importware entdeckt. Dabei war eine Packung...Müsli...also, nicht so richtiges Müsli. Dieses süße Zeug, wie man es bei uns ja auch bekommt. Lucky Charms! Kannte ich bisher nur aus den us-amerikanischen Filmen und Serien und wollte immer schonmal wissen, wie das Zeug schmeckt. Also hab ich eine Packung gekauft.
Aber es wird die einzige Packung sein, die ich je kaufen werde. Zum testen. Denn selbst wenn das Zeug wirklich gesund wäre und schmecken würde wie der Himmel auf Erden, würde ich nicht nochmal 12,99 EUR für 300 g importierten Zuckerschock ausgeben ;-)

Mittwoch begann wieder schön angenehm, wurde aber im Verlauf des Tages brütend heiß. Da sind sie also wieder, die Tage, wo man nicht weiß, was man anziehen soll. Morgens fröstelt man an der Haltestelle, nachmittags schwitzt man sich zu Tode. Wenn man mit dem ÖPNV unterwegs ist, schleppt man auch nicht zig Klamotten mit sich rum, um zwischendurch mal zu wechseln. Und ich gehöre eher zu den Menschen, die morgens lieber ein paar Minuten frieren, als abends zu zerfließen :-D

Im Büro war es stressig. Denn bei mir am Schreibtisch klingelte ununterbrochen das Telefon und bei Frau J kam wieder ein Großauftrag von diesem pingeligen Kunden rein. Ausgerechnet jetzt! Denn die blöde Maschine, die die Pläne faltet funktioniert immer noch nicht und Papier war auch nicht mehr genug passendes da, was am Ende nochmal mehr Handarbeit bedeutete, weil der ganze Mist dann auch noch passend zugeschnitten werden musste. Langsam bin ich echt genervt.

Ansonsten war es ein ganz normaler Arbeitstag. Wenn der Stress nicht gewesen wäre, hätte ich ihn vielleicht sogar genossen.

Die Heimfahrt im rollenden Gewächshaus war wieder anstrengend. Daheim konnte ich auch die Fenster noch nicht aufmachen. Nicht bei noch 30 Grad im Schatten um 17 Uhr.

Die kühle Dusche bewirkte hingegen ein kleines Wunder. Erfrischt kochte sich das Abendessen fast von alleine :-D
Es gab tomatigen Couscous mit erfrischender Gurke und dazu so eine Art Hackröllchen, ähnlich wie Cevapcici. Super lecker! Und ja, das Fleisch sieht aus wie Kohle. Das kommt auf dem Foto echt blöd rüber. Soooo schwarz waren sie nämlich gar nicht!

Heiß...heißer...Donnerstag. Himmel, was war es morgens schon warm. Ich beäugte die Damen sehr kritisch, die mit langer Hose und Jacke unterwegs waren, während mir in kurzer Hose und T-Shirt schon ordentlich warm war.

Im Büro war es weniger stressig als am Mittwoch. Ein Glück. Aber gut zu tun war dennoch. Ungeduldige Kunden wie jeden Sommer. Ich kann keinen von uns vierteilen und bei der Hitze die Konzentration über einen vollen Arbeitstag aufrecht zu erhalten ist auch eine Kunst.

Man merkt, dass noch Sommerferien sind und die neuen (größeren) Bahnen mit funktionierender Klimaanlage aktuell eher auf anderen Linien unterwegs sind, als auf meinen. Denn Schulen und Industriegebiete sind aktuell wenig bis gar nicht frequentiert, weshalb auf meiner Strecke gerade eher die (kleineren) Uralt-Bahnen eingesetzt werden. Heißt, die heizen sich den Tag über schön auf, haben keine Klimaanlage und wenn ich den Heimweg antreten fühlt es sich an, als würde man gegen eine Wand aus 50 Grad heißer Luft laufen, wenn man einsteigt. Bäh!

Daheim direkt mal wieder unter die Dusche und dann ab in die Küche. Wobei ich bei der Hitze eigentlich so gar keine Lust auf Kochen hatte. Daher habe ich das letzte Essen aus der Kochbox - die Zutaten sahen noch top aus - auf den Freitag verschoben und uns stattdessen eine TK-Pfanne aus dem Gefrierfach geholt.
Die war schnell gemacht, überraschend lecker und danach hatte ich noch Zeit, den Einkaufszettel für Samstag zu schreiben und die Küche aufzuräumen etc.
 
Außerdem wurde mein neues T-Shirt geliefert. Das hatte ich am letzten Tag im Sauerland abends auf Papas Couch online geordert ;-)
Die Edge of Collapse Serie habe ich zu Ende gelesen. Der Schluss war echt gut. Aber ich hätte gerne noch gewusst, wie es (noch) weiter geht. Die Serie bekommt von mir daher eine glasklare Leseempfehlung ;-) Wer auf Endzeit- und Katastrophenromane steht, wird hier auf seine Kosten kommen. Als nächstes sind wieder Hexen und Werwölfe dran :-D Ich bin da ja flexibel.

Freitag war es wieder sehr warm. Ich musste im Büro schon früh die Fenster schließen, obwohl ich da ja auf der Nordseite bin.

Der Vormittag war mega stressig. Scheinbar verrecken jetzt alles Markisen, die der Seniorchef vor 30 Jahren montiert hat. Und alle verrecken offenbar so, dass die Anlage ausgefahren stehen bleibt und Regen und Sturm schutzlos ausgeliefert ist. Nicht gut! Ich hab so viel dazwischen gequetscht wie irgendwie möglich. Aber irgendwann ist auch die kleinste Lücke halt voll. Ich kann es nicht ändern.

Und so Angebote wie: "Ich bezahle die Herren auch unter der Hand, wenn sie nach Feierabend kommen!" sind vielleicht nett, aber auch nicht uneigennützig gemeint, kann uns aber in Teufelsküche bringen. Sowas machen wir grundsätzlich nicht. Außerdem sollen sich die Herren ja auch mal irgendwann erholen können. Gerade bei der aktuellen Hitze. Nützt uns ja auch nichts, wenn die sich nach Feierabend noch kaputt arbeiten und am nächsten Tag "krank" sind. Und wer weiß, wie lange der Motor schon gemuckt hat und das aus falscher Sparsamkeit ignoriert wurde. Kein seltenes Phänomen. Und dann ist es halt plötzlich ein Notfall.

Als Feierabend war, machte ich drei Kreuze. Wie schon am Donnerstag plagten mich nachmittags leichte Kopfschmerzen. Ich vertrag diese Temperaturen einfach nicht. 
Zum Abendessen gab es dann das verschobene, letzte Gericht aus der Kochbox: Sesam-Hühnchen mit Reis. Der Kochaufwand war echt enorm. Eigentlich vermeide ich sowas ja unter der Woche. Geschmeckt hat es allerdings sensationell gut.

Auf der Waage war ich auch. Aber wegen PMS, Erdbeerwoche in den Startlöchern und Hitze fuhr mein Gewicht diese Woche lustig Achterbahn. Ich hab sowohl die 103,X als auch die 105,X gesehen. Von daher wunderte es mich nicht, dass das offizielle Ergebnis irgendwo dazwischen lag :-D Trotz massiver Wassereinlagerungen und Rest-Speck vom Urlaub, hab ich 300 g zur letzten Woche abgenommen. Das habt ihr aber nicht mitbekommen, weil der Blog da ja noch im Sommerurlaub war. Ich hatte nämlich 2,5 kg Plus aus den 2 Wochen Urlaub mitgebracht ;-) Gewicht aktuell bei 104,9 kg.

Und am Wochenende? Wir haben Einkaufssamstag. Den ersten nach dem Urlaub. Aber mit SchwieMu müssen wir nicht. Allerdings sehen wir sie trotzdem. Denn wir sind Samstagmittag mit ihr und den Schwägers zum Essen verabredet.
 
Schatz würde gern hin laufen, damit wir SchwieMu nicht kutschieren müssen. Raffiniert, der Mann. Allerdings würde das einen 45-minütigen Spaziergang in praller Mittagssonne bedeuten und auch am Samstag soll es heiß bleiben. Ich weiß nicht so recht...




Die KW 35 in kurz:
Samstag: 3.717/1.800 kcal, 2.957 Schritte
Sonntag: 3.157/1.800 kcal, 9.158 Schritte
Montag: 2.635/1.800 kcal, 4.951 Schritte
Dienstag: 2.681/1.800 kcal, 6.398 Schritte
Mittwoch: 2.579/1.800 kcal, 5.481 Schritte
Donnerstag: 2.961/1.800 kcal, 6.074 Schritte
Freitag: 2.436/1.800 kcal, 5.960 Schritte

Abnahme: -300 g