Samstag, 2. Juli 2022

Wunschgewicht: KW 26 - 2022

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Samstag hieß es mal wieder um 6:30 Uhr aufstehen. Der Wocheneinkauf ging zum Glück recht schnell und ich hab alles bekommen.
Nach einem schönen Frühstück im Balkon-Garten hab ich den Abwasch erledigt und bin dann für eine Stunde auf Wespen-Patroullie gegangen. Und was soll ich sagen? Ich hab nichts gesehen. Kein einziger Anflug. Ich hab sogar mit der Handykamera in die Lücken reingefilmt und keinen einzigen Hohlraum mehr entdeckt. Die Wand ist dicht! Und die Schwammstückchen blockieren den einzigen Hohlraum (in der Führungsschiene) perfekt. Ich hab also keine Ahnung WAS Schatz da am Freitag beobachtet haben will. Aber im Moment sieht es wirklich so aus, als ob wir die ollen Streifis doch los geworden sind, bevor sie sich richtig einnisten konnten :-) Puh, ich bin echt erleichtert.
Am frühen Nachmittag sind wir dann die knapp 6 km zu SchwieMu spaziert. Es war zwar sehr warm - vor allem in der Sonne - aber nicht allzu heiß und der leichte Wind machte es erträglich - solange er wehte.

Bei SchwieMu haben wir noch ein paar technische Probleme gelöst - heißt, wir haben an ihrem digitalen Thermometer die Batterien gewechselt und ihr nochmal erklärt, dass sie das Infrarot-Fieberthermometer schon richtig rum halten muss, damit es ihre Temperatur misst ;-)

Danach waren wir mit ihr im Café, wo Schatz sich ein riesiges Stück Kuchen gönnte und ich mir ein Bananasplit.
Im Anschluss waren wir zu dritt für SchwieMu einkaufen. Zum Glück nicht viel und im Laden war auch kaum was los.

Nachdem wir SchwieMu wieder heim gebracht hatten, machten wir uns dann selbst auch auf den Heimweg. Mit der Straßenbahn. Was an diesem Samstag gar nicht so leicht war. Riesen-Flohmarkt auf der Habsburgerstraße (da war ich morgens mit dem Auto gerade noch so durchgekommen, um einkaufen zu fahren, bevor alles gesperrt wurde!) und CSD in der City. Es ging so gut wie nichts mehr in Freiburg. Zumindest nicht auf den von uns benötigten Strecken.

Glücklicherweise hatten wir spontan beschlossen, die alternative Route "hinten rum" zu nehmen. Als wir dann motzende und verirrte Fahrgäste im Bus vorfanden, die sich beim Fahrer beklagten, dass es keinerlei Info zum Ausfall der Straßenbahn und des SEV-Busses auf der Habsburger gab, waren wir froh, dass wir direkt hinten rum gefahren waren :-D
Zum Abendessen gab es nur eine schnelle TK-Asia-Pfanne und Obst als Dessert.
 
Sonntag haben wir ausgeschlafen. Es war ab Mittag Dauerregen und Gewitter angesagt. Daher sind wir direkt nach dem Frühstück los, um ein bisschen Spazieren zu gehen.
Denn immerhin die Temperaturen waren endlich mal etwas erträglich. Dachten wir.Temperaturen: Top. Luftfeuchtigkeit: Flop. Es war dermaßen schwül, dass uns schon nach 10 Minuten draußen die Brühe aus allen Öffnungen kam. Egal. Wir wollten Bewegung. Die Runde hatte keine Steigungen und wir waren gut 2,5 Stunden unterwegs im Stadtwald.
Regen und Gewitter verschoben sich dauernd nach hinten, so dass es den ganzen Tag zwar meistens bewölkt, aber trocken blieb.
Wieder daheim gab es nochmal eine Dusche (wir waren dermaßen am schwitzen!) und danach einen leichten Sommersalat und dazu Bratwürstchen. Wieder Obst als Dessert.
Nachmittags meldete sich meine Mutter. Sie war unerwartet an Geld gekommen und wollte das direkt wieder ausgeben und uns im September über's Wochenende besuchen. Ob ich schonmal für sie und Hundi nach Zugverbindungen schauen könnte und nach den Preisen. Klar doch. Ich bin zwar nicht besonders scharf auf Besuch von meiner Mutter - die Frau ist seit den Schlaganfällen doch ziemlich anstrengend geworden - aber wieso nicht. So lange sie noch kann. Und außerdem ist sie ja trotzdem meine Mutter ;-) Und es ging ja nur um 2-3 Tage und nicht um eine ganze Woche (wie letztes Mal).

Abends gab es Joghurt mit Preiselbeeren (selbst gemischt und daher Resteverwertung)...und einen Anruf von Papa um kurz vor 22 Uhr. Auf dem Handy! Ich hab gedacht, es sei was passiert. Aber nein. 
Er hat rumgemosert, rumgestänkert und versucht, mich dazu zu bringen, Mama ihren Plan, uns zu besuchen auszureden. Hallo? Nur weil ER ein absoluter Reisemuffel ist, muss er das doch meiner Mutter nicht versauen. Und was sie mit ihrem Geld macht, kann ihm ja wohl auch egal sein. Immerhin wohnen die beiden ja nicht mehr zusammen. Dann fing er an, dass der Hund ja gar nicht zugtauglich wäre und die Fahrt ja so lange dauern würde. Ich wusste echt nicht, was ich dazu sagen soll. Woher will ER denn wissen, wie sich der Hund in Bus und Bahn benimmt? Mein Vater fährt grundsätzlich kein ÖPNV sondern nur mit dem Auto. Und mal ganz abgesehen davon: Sind wir hier im Kindergarten, oder was? Wieso soll ICH das meiner Mama sagen. Wenn er was zu kacken hat, soll er ihr das doch gefälligst selbst sagen. Mensch, ey!
 
Nach dem Telefonat bin ich direkt ins Bett. Ich konnte nicht mehr.

Montag war ich total müde und von Kopfschmerzen geplagt. In der Nacht gab es ein heftiges Gewitter und Starkregen. Immerhin hat es dadurch schön abgekühlt und die Schwüle hat sich auch verzogen. Aber geschlafen hab ich nicht gut. Nicht nur wegen des Krachs - die Lightshow hab ich ja dank Schlafmaske nicht mitbekommen - sondern auch, weil mein Körper das ganze "Nudel-Wasser" der letzten Woche loswerden wollte. Und das kindische Benehmen meiner Eltern hat mich auch noch lange beschäftigt.

Im Büro dann die nächste Nervenprobe. Chefe hatte am Donnerstag zwischen Tür und Angel ja noch verfügt, dass ich dem Kollegen sagen sollte, er müsse am Montag schon ne Stunde früher anfangen zu arbeiten, ich solle mit den Kunden dann auch entsprechende Termine organisieren und so weiter. Ich hab am Freitag gemacht und getan. Der Kollege auch. Und dann wurde - ohne ein Wort von Chefe - einfach alles "abgeblasen". Jetzt durfte ich die Kunden wieder anrufen und die Termine verschieben. Das die darüber nicht erfreut waren, kann man sich sicherlich denken.

Ich mag es, dass mein Chef meistens echt ein total entspannter Typ ist. Das macht das Arbeiten mit ihm wirklich angenehm. Aber in manchen Situationen ist er mir dann doch etwas zu entspannt.

Da es am Montag immer wieder stark regnete, konnte ich in der Pause auch nicht an den See. Nach der Arbeit wurde es dann auch nochmal blöd, weil ich noch ein paar Kleinigkeiten einkaufen musste und dann erst die Bahn und dann der Bus in einem mega Feierabend-Stau steckten. Ja, die Bahn auch. Das ist in Freiburg an manchen Stellen so üblich, da man die Bahntrasse mitten auf der Fahrbahn hat. Wenn dann Stau ist, kommt auch die Bahn nicht durch. Gut geplant, was?

Jedenfalls bin ich an der üblichen Haltestelle ausgestiegen und direkt losgelaufen. Denn die Straßenbahn käme ja eh nicht gleich durch, da sie weiter im Stau stecken würde. Ich war dann auch tatsächlich vor der Bahn, aus der ich gestiegen war, schon an der nächsten Haltestelle. Dort überholte ich noch den SEV-Bus, der schon längst hätte weg sein sollen. Schätzungsweise war ich zufuß 15-20 Minuten früher daheim, als wenn ich auf den nächsten Bus gewartet hätte, die eigentlich alle paar Minuten fahren. Ich bin so froh, wenn diese sch... Baustelle in 3 Monaten endlich Geschichte ist! Auf den letzten Metern hab ich dann auch noch Hintern nass bekommen, weil es wieder zu regnen anfing :-/
Zum Abendessen gab es Taboulé (Bulgursalat mit Gurke, Petersilie und Minze) und dazu TK Schlemmerfischfilets. 
 
Auf das Telefonat mit Papa war ich schon sehr gespannt. Ich hatte erwartet, dass er direkt weiter meckert. Aber mit nichten! Eine Nacht drüber geschlafen und einen Tag drüber nachgegrübelt ist ja alles nur halb so wild. Toll findet er die ganze Sache zwar noch immer nicht, aber er hat sich so geäußert, als wäre er am Sonntag nicht wegen einer "Kleinigkeit" völlig ausgetickt. 

Dienstag hatte ich die zweite schlaflose Nacht hinter mir. Draußen hatte es sich zwar abgekühlt, aber diese schwüle Luft hing noch immer in der Wohnung. Dazu kamen Koffein gegen die Kopfschmerzen, das ich am Montagabend (zu spät) in Form von Cola noch getrunken hatte, ein schnarchender Mann und irgendwie verlegen hatte ich mich auch. Jedenfalls tat mir ab ca. 4 Uhr am Morgen ziemlich der Rücken und der Nacken weh :-/ Naja, zumindest die Kopfschmerzen waren weg.

Als der Wecker um kurz nach 6 Uhr klingelte, hätte ich ihn am liebsten an die Wand geworfen.
Der Arbeitstag lief an sich ganz gut. Irgendwann hatte ich den "Toten Punkt" überschritten und war wieder relativ wach. In der Pause war ich am See. 
Die Brombeeren hinterm Büro bekommen langsam Farbe :-)
Den Heimweg hab ich direkt angetreten. Ich war um kurz nach 18 Uhr bereits daheim und zum Abendessen gab es Kartoffelgratin und Salat. 
Um 21:45 Uhr hab ich draußen noch den Balkongarten gegossen und 20 Minuten später lag ich totmüde im Bett.

Mittwoch hatte ich geschlafen wie ein Stein. Ich fühlte mich gut erholt, der Himmel war bewölkt und es wehte ein angenehmer Wind. Ein toller Start in den Tag :-)

Auf Arbeit lief auch alles gut. Die Montagen klappten bestens, im Büro hatte ich genug zu tun und ein paar neue Aufträge kamen auch wieder rein. SIE ließ mich komplett in Ruhe. Ein sehr entspanntes arbeiten :-)
Erinnerung an vor 7 Jahren :-) Schatz und ich auf dem Onkelz-Konzert
In der Pause war ich am See. Bis zum Mittag hatte sich die Sonne durch die Wolken gekämpft und es wurde zusehends wärmer. Am Abend hatten wir schon wieder fast 30 Grad erreicht. Während ich es bei der Runde um den See noch ganz erträglich fand, waren die paar Meter zur Haltestelle am Abend eine recht schweißtreibende Sache.

Den Heimweg hab ich direkt angetreten und schaffte es das erste Mal seit einer Ewigkeit vor 18 Uhr nach Hause! Und zwar betrat ich die Wohnung um 17:55 Uhr :-D Das ist mir in den letzten Monaten dank der unsäglichen Baustelle so gut wie gar nicht passiert.
Daheim nur fix unter die Dusche für eine kleine "Katzenwäsche", um den Schwitz los zu werden. Und dann ab in die Küche.
Zum Abendessen gab es Nudelsalat Italia mit Paprika-Nackensteaks.

Donnerstag begann noch angenehm mit knapp unter 20 Grad. Ich musste allerdings daheim die Schotten vorne raus schon um 6:45 Uhr dicht machen, weil ab da die Sonne vorm Fenster steht. Und dann auf zur Arbeit.
Noch eine Erinnerung an vor 7 Jahren - Mein Bruder und ich im Phantasialand :-)
Dort angekommen standen schon alle Tore offen und alle Mann waren ausgeflogen. Klar, am Donnerstag war "Großkampftag" - und das bei angekündigten 32 Grad. Daher wollten die Männer früh los, um möglichst viel schon vor dem Mittag zu schaffen. Da mich das montieren nicht direkt betrifft, durfte ich wie üblich auf der Arbeit erscheinen und musste nicht früher los.

Der Vormittag war sehr ruhig. Kaum Telefon und keiner da.

Mittags war ich nochmal am See. Da wurde ich dann von einer Mücke lustig in den Knöchel gestochen. Ein paar Stunden später bildete sich eine fette Quaddel und der Juckreiz setzte ein. Ich wäre fast irre geworden!
Nach Hause ging es direkt mit Bus und Bahn. Denn zum Radeln war es mir am Abend schon wieder viel zu heiß.

Daheim hab ich ein Gulasch aufgesetzt. Kein klassisches, sondern ein leichtes mit Äpfeln und Zwiebeln. Das brauchte gut eine Stunde. Und während das vor sich hin schmurgelte, hab ich mich unter die Dusche geworfen. Dieses Mal aber richtig ;-) Als ich fertig war, hatte sich die Wartezeit auf's Abendessen bereits halbiert :-D
Schatz hatte am Donnerstag seinen zweiten (und vorerst letzten) Zahnarzttermin. Die Teilkrone wurde eingesetzt. Damit hat er sich am Mittwoch bereits verrückt gemacht, was ihm ziemlich miese Laune verursacht hatte. Und was war? Am Ende war es mal wieder halb so wild ;-) Aber beim Thema Zahnarzt bin ich ja selbst nicht besser. Nur muss ich mein Elend nicht so deutlich mit aller Welt teilen.

Freitag war dann für mich "Großkampftag". Denn ich verließ das Haus um 6:55 Uhr und kam erst um 22:30 Uhr wieder daheim an. 

Nach der Arbeit hatten wir nämlich unsere "Sommerfeier" vom Betrieb aus. Da wir nun zwei Jahre keine Weihnachtsfeier machen konnten (Pandemie) und man befürchtet, dass die Scheiße im Herbst lustig weiter geht, weil ja alles noch nicht wirklich vorbei ist (die neue Omikron Variante und Sommer-Welle) und gerade alle machen was sie wollen, wurde beschlossen, dass wir eine "Sommerfeier" machen (bevor es wieder zu spät ist). Ursprünglich war ja Spargelessen geplant. Das wurde dann doch nichts. 

Der Arbeitstag war ganz normal - und ausgerechnet an diesem Tag sehr stressig. Also 8 Stunden bis um 17 Uhr. Reserviert war in einem alpenländischen Restaurant um 18:30 Uhr. Natürlich waren 2 von 3 Kollegen um 14:30 Uhr schon nach Hause abgedampft und Chefe verschwand auch einfach um kurz vor 15 Uhr im "Homeoffice". SIE ging ebenfalls zeitig nach Hause. Nur ich und Herr G durften mal wieder bis zum Schluss bleiben :-(
 
Da ich es nicht nach Hause schaffen würde, um mich frisch zu machen und dann pünktlich im Restaurant zu sein, musste ich - wie jedes Mal - 90 Minuten Zeit totschlagen. SIE hatte angeboten, dass ich ja nach der Arbeit zu ihr kommen könnte. Im Leben nicht!
 
Dieses "Zeit vertun müssen" ist so nervig. Im Sommer aber deutlich angenehmer als im Winter ;-) Und, dass das Ganze ausgerechnet an einem Freitag war, wo man doch nach (stressigen) 8 Stunden nur heim und ins Wochenende will, fand ich ehrlich auch eher blöd. Aber zwei der Kollegen konnten nicht anders und Chefe wollte gerne ALLE dabei haben.

Also hab ich geschaut, wie ich zum Restaurant komme und wenn ich schon Zeit totschlagen muss, dann wenigstens irgendwie sinnvoll. Ich bin von der Arbeit quer durch die Stadt gelaufen. Bis zum Restaurant waren es knapp 6 km. Da sind 90 Minuten perfekt, um da hin zu spazieren. So hab ich wenigstens ordentlich Bewegung eingefahren, wenn ich schon sonst nichts "Gescheites" in der Zeit machen konnte.
Das Restaurant war recht neu und ich kannte es noch gar nicht. Nichtmal der Name war mir ein Begriff. Gut, in dem Stadtteil halte ich mich eh nur sehr sehr selten auf, weil SIE dort irgendwo wohnt. Ich will der Frau möglichst nicht in der Freizeit begegnen ;-) Wir konnten draußen sitzen und es war ein lauschiger Sommerabend.

Ich war um 18:20 Uhr dort angekommen. Quasi gleichzeitig mit Chefe, der allerdings mit dem Auto gefahren war. Sekunden später trudelte dann auch Herr G ein. Wir warteten noch 5 Minuten und Chefe meinte dann, dass wir uns jetzt schonmal unseren Tisch suchen gehen. Wir hatten gerade Platz genommen - Herr G und ich auf der Bank und Chefe mir gegenüber - als SIE und ihr Gatte auch eintrudelten. Sie hockte sich direkt neben mich, auf den dritten Platz auf der Bank. Stöhn... Der Gatte auf den Stuhl am Kopfende des Tisches.

Herr W und Herr L kamen ein paar Minuten später, da der Zug von Herrn L Verspätung hatte und W L im Auto den restlichen Weg zum Restaurant mitnahm.

Es gab für mich hausgemachte Limonade mit Limette und Zitronengras. Die war echt saugut! Gegessen hab ich Kalbsbraten in Rinderjus mit Bergkräuter-Gnocchi und dazu einen Salat mit einem mega guten Dressig. Als Dessert gönnte ich mir noch ein lauwarmes Schokoküchlein mit flüssigem Kern und einer Kugel Vanilleeis. Ich fand alles mega gut :-)
Diese Bilder sind alle von der Facebook-Seite des Restaurants!
Der Abend war echt unerwartet angenehm. Denn nachdem SIE befand, dass die Bank unbequem war (fand ich gar nicht), tauschte sie mit dem Gatten den Platz. Der ist zwar auch ne Hohlbirne, aber nicht so nervig wie sie - vor allem weil ich mit ihm sonst nie was zu tun habe :-) Ich hab mich also an das Trio zu meiner Rechten gehalten: Herr L, Herr G und Chefe :-D Ich habe IHRE zum Teil aufkommenden rassistischen Kommentare und Vorurteile gut ausblenden können und zwischendurch haben wir (also, das Männer-Trio und ich) auch herzlich gelacht :-D Vor allem weil Herr G sich eine Limo mit Beeren bestellt hatte und die ständig in seinem Glasröhrchen stecken blieben. Anfangs versuchte er, sie durch den Strohhalm hochzusaugen. Eine schoss ihm dabei dermaßen in den Hals, dass er ziemlich Husten musste. Und der trockene Kommentar von Chefe, Herr G solle mit dem Unsinn aufhören, denn man hätte den Nasssauger nicht dabei, löste bei allen einen Lachflash aus :-D
Den Heimweg trat ich mit Bus und Bahn an. Hat alles prima geklappt. Allerdings hab ich wieder gemerkt, wie sehr ich es hasse, so spät noch unterwegs sein zu müssen. Die Klientel die da noch wach ist, ist teilweise echt merkwürdig bis beängstigend. Und ziemlich viel besoffenes Volk...klar, Freitag. Und in Freiburg ist gerade Weinfest ;-)
 
Die Waage hab ich bereits vor der Arbeit aufgesucht. Und ich wollte soooo unbedingt die Zahl vom Mittwoch und Donnerstag wieder sehen. Denn am Mittwoch hab ich das erste Mal seit 2 Jahren wieder die 109 gesehen! Ich war so verdutzt, dass ich zweimal hingucken musste, weil ich vergessen hatte, wie die Null in der Mitte aussieht ;-) Und als dann am Donnerstag wieder die 109 auftauchte, war ich wirklich überglücklich. Ich hab trotzdem offiziell 1 kg abgenommen. Aber für die 109,7 hat es am Ende leider doch nicht gereicht. Daher Gewicht aktuell bei 110,3 kg. Vielleicht nächste Woche.
 
Und am Wochenende? Es soll heiß werden. Da meine Mutter ja einen Besuch "angedroht" hatte, werden wir am Samstag früh endlich mal das vor gut 1,5 Jahren ausgemistete Zeugs zum Recyclinghof fahren. Ehrlich, das stand da in der Ecke vom Gästezimmer echt gut. Recyclinghof ist nervig und wenn sich eh kein Besuch ankündigt... watt soll's :-D So vergingen dann 1,5 Jahre. Aber jetzt ist es die Gelegenheit, endlich mal den ganzen Rotz loszuwerden. Danach geht's zum ersten Mal in den neuen Supermarkt. Mal gucken, wie die so aufgestellt sind. Da bin ich schon sehr neugierig.
 
Was wir am Sonntag machen, wissen wir noch nicht. Aber wenn es wirklich wieder so heiß wird, dann wohl nicht sehr viel :-/




Die KW 26 in kurz:
Samstag: 3.243/1.800 kcal, 13.045 Schritte
Sonntag: 3.289/1.800 kcal, 17.959 Schritte
Montag: 3.199/1.800 kcal, 8.356 Schritte
Dienstag: 2.252/1.800 kcal, 9.741 Schritte
Mittwoch: 2.752/1.800 kcal, 9.308 Schritte
Donnerstag: 2.449/1.800 kcal, 9.737 Schritte
Freitag: geschätzt ca. 3.200/1.800 kcal, 13.562 Schritte

Abnahme: -1 kg

7 Kommentare:

  1. Solch ein Familienbesuch ist eine gute Gelegenheit zum Aufräumen. Die wenigen Tage gehen vorbei und bestimmt habt ihr alle Freude am Besuch der Mutter, auch wenn es vorher ein wenig Gemotze gibt.
    Ich habe mich über die Regentage gefreut und auch darüber, dass es nachts kühler war. Nun stehen uns wieder heiße Tage bevor.
    Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag.
    Liebe Grüße von Ingrid, der Pfälzerin

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  2. Wenn Mama kommt muss man aufräumen ....*gg
    Komisch das man dann so unterwegs ist. Wo bei das unseren Großen nie stört.
    Ab einer gewissen Uhrzeit bin ich auch nicht mehr gerne auf der Straße unterwegs. Man weiß ja nie.
    Unsere Weihnachtsfeier im letzten Jahr habe ich freiwillig wie die meisten Kollegen ausgelassen. Ebenso das Jahr davor. Es war einfach von allem zu viel. Mein Bedarf in der Freizeit war auch mehr als gedeckt.
    Übrigens spinnt meine Waage auch ziemlich. Die zeigt immer ein Gewicht an..... naja. Ich glaub ich sollte sie austauschen ....*gg
    LG heidi

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    1. Ja, ich weiß auch nicht, wieso ich immer anfange "aufzuräumen" bevor Besuch kommt. Eigentlich ist es bei uns nicht wirklich unordentlich. Bewohnt mit wenig Platz. Dinge in Arbeit liegen halt immer irgendwie rum. Wieso ich meine, sowas dann "verschwinden lassen" zu müssen, ist mir auch ein Rätsel :-D

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  3. Um mich vor der Arbeit zu drücken (bin zuhause, sollte eigentlich schon am weiter-Regale-etc.-ausräumen sein...) versuche ich mal nach längerer Zeit wieder hier zu kommentieren.
    Lesen tu ich immer! Meist auf der Arbeit (zugeb) wenn gerade mal eine Flaute ist.
    Jetzt schick ich das hier erst mal ab - ist dann eigentlich nur ein Test...hab ja seit der Umstellung Probleme, unter meiner URL zu schreiben, was vorher ja immer ging *abschick*

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    1. Ja, beim Kommentieren gab es die letzten Monate bei vielen massive Probleme. Die letzten Tage läuft's wieder. Hoffentlich auch mal dauerhaft :-)

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  4. Ui scheint geklappt zu haben, mein Testkommentar.
    Also los: Ihr scheint echt viele Wespen zu haben - ich hab hier und auch in Otw noch keine einzige zu Gesicht bekommen - zum Glück!!!
    Ich find das immer so goldig von euch, dass ihr euch so schön um eure Schwiegermutter kümmert, und was für ein Glück für sie (trotz allem), dass ihr so nahe dabei seid.
    Heute sind die Kinder ja beruflich oft in alle Herren Länder verstreut - das blüht mir auch mal.
    Deine Eltern im Teenager-Modus ;-))) Echt anstrengend für dich und wenn ich da an meinen Vater denke...ich halte euch die Daumen, dass das nicht schlimmer wird (mein Vater buchte beim Reisebüro "meiner" Zeitung eine Reise zum Machu Pichu, als er schon nur noch mit Rollator vorwärts kam und täglich 2 x den Pflegedienst benötigte...Einsicht? Nö - aber keine Demenz)
    Schöne Bilder haste wieder - und beim Beeren-Strohhalm-Desaster musste ich auch lachen

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    1. Meine Eltern haben ja das Problem, dass ihre Kinder auch beide sehr weit weg sind. Wobei mein Bruder mit 1,5 bis 2 Stunden Anfahrt noch deutlich näher dran ist als ich, mit rund 6 Stunden Anfahrt.

      Und ich hoffe auch sehr, dass das mit den beiden Eltern nicht noch schlimmer wird :-D Wie heißt es so schön: Das ist hoffentlich nur "eine Phase" ;-)

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