Sonntag, 7. Juli 2024

Wunschgewicht: KW 27 - 2024

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Samstag wurde ich um 7 Uhr von so komischen, trippelnden Geräuschen geweckt. Als ich die Augen öffnete und zum Fenster blickte, saß da eine Elster vor dem offenen Schlafzimmerfenster und schaute neugierig hinein :-D Ich glaube, das Fliegengitter gefiel ihr nicht, denn sie pickte ständig daran herum. Ob sie ohne wohl reingekommen wäre? Immerhin hatten wir ja auch schon einen neugierigen jungen Spatz im Wohnzimmer :-D

Zwei Stunden hab ich noch gedöst. Aber wieder richtig einschlafen konnte ich nicht. Wir sind dann um kurz nach 9 Uhr aufgestanden und direkt zur Post und zum Supermarkt spaziert. Bei der Post haben wir das Paket für meine Schwägerin aufgegeben, die Anfang der Woche Geburtstag hat und im Supermarkt haben wir noch Zitronen gekauft, die Schatz am Freitag beim Einkaufen vergessen hatte. 

Selbst so früh am Tag war es mir schon wieder viel zu warm. Bevor wir gingen habe ich noch Bettwäsche in der Waschmaschine versenkt. Die war fertig, als wir mit dem Frühstücken fertig waren und wanderte nach draußen auf den Balkon. Bei 30 Grad und Wind hatte ich erwartet, dass sie bis zum Abend "trocken geföhnt" wäre. Pustekuchen! Die Luftfeuchtigkeit war viel zu hoch und die Wäsche noch leicht klamm, als ich sie abends wieder reinholte. Was für ein Käse!
Die Chili blüht und Gurkenbabys gibt's auch endlich!
Den Samstag verbrachte ich größtenteils lesend. Und zum Abendessen gab es Rucola-Erdbeer-Salat und dazu Reste vom Fleisch, das ich vor ein paar Wochen mal eingefroren hatte.
Schatz telefonierte am Samstag mit seiner Mutter, die das ganze Wochenende im Krankenhaus bleiben musste. Der Sturz ist nicht in ihrer Wohnung beim Umsetzten passiert, wie wir angenommen hatten. Nein! Er ist im Hausflur im Erdgeschoss passiert. Sie wollte an den Briefkasten und dann noch Fotos machen, von den Aushängen an der Türe. Weil sie die aber nicht gescheit sehen konnte, weil sie so tief sitzt und die Zettel recht hoch angebracht waren, bat sie wohl eine zufällig vorbeikommende Hausbewohnerin, ihr die Zettel zu fotografieren. Nun ist es an der Stelle recht eng (links die Wand vom Aufzugschacht, rechts die Treppe zum Keller) und - typisch SchwieMu - war sie mit ihrem Rollstuhl ständig im Weg. Beim rückwärts aus dem Weg rollen ist SchwieMu dann, samt Rollstuhl, den ersten Absatz die Kellertreppe hinuntergestützt! Zum Glück rückwärts! Vorwärts hätte das Ganze noch viel viel schlimmer enden können, als mit einer Kopfplatzwunde, Prellungen und einer gebrochenen Rippe! Als sie das erzählte war ich mehr als sprachlos.
 
Sonntag haben wir wieder bis 9 Uhr geschlafen. In der Nacht hatten wir ein ziemlich heftiges Gewitter und endlich, ENDLICH war es etwas kühler. Den ganzen Tag war es sehr windig und ab Mittag regnete es ununterbrochen bis in den Abend.

Den Vormittag hab ich mit Haushalt zugebracht. Alles, wozu ich am schwül-heißen Samstag so gar keine Lust hatte. Später hab ich mich etwas im Bloggerland herumgetrieben und dann etwas ferngesehen und gelesen. Ein sehr entspannter Sonntag.

Zum Abendessen hab ich schnell ein paar Maultaschen angebraten. Dazu gab es "Resteverwertungs-Salat". Hinein kamen der übrige Pecorino vom Erdbeer-Salat und die übrigen Tomaten von den Calabrese-Gnocchi. Lecker war's...und Foto hab ich natürlich vergessen vor lauter Hunger :-)

Montag war es immer noch angenehm draußen und es gab nur zwei Regenschauern. Kurz. Aber sehr heftig. Beide Male hatte ich Glück. Bei der ersten hockte ich noch im Büro, bei der zweiten stand ich schon kurz vorm Haus an der Ampel und war im Trockenen, bevor es richtig losging.

Ansonsten war der Montag irgendwie ätzend und stressig. Denn Herr W meldete sich krank. Der IT-Mensch war da und hat den neuen Scanner eingerichtet und uns eine kleine Schulung verpasst während SIE dabei den benötigten Arbeitsplatz halb blockierte und immer wieder das Telefon klingelte. Es war vormittags so viel liegen geblieben, dass ich auch am Nachmittag noch Stress hatte und froh war, als ich heim konnte.

An der Haltestelle traf ich Schatz' Tante H und wir unterhielten uns kurz über SchwieMu. Schnell war klar: Sie wusste gar nicht, was genau passiert war. H dachte auch, SchwieMu sei in der Wohnung gestürzt. Sie war schockiert, als ich ihr erzählte, was wirklich passiert war.

Daheim angekommen, zog Schatz gerade seine Schuhe aus. Er hatte spontan seine Mutter im Krankenhaus besucht und war auch gerade erst wieder zurück. Er traf dort auch seine Schwester. Beide hätten gern, dass SchwieMu endlich ein ein betreutes Wohnen oder direkt in eine Pflegeeinrichtung umziehen würde. Schwager T nannte SchwieMu eine tickende Zeitbombe. Ich kann das nicht ganz abstreiten. Da sie in Pflegegrad 3 ist und somit schwer krank genug, um sich nicht alleine fortbewegen zu können, ist sie nichtmal mehr in einer Unfallversicherung. Wer die Kosten für diesen Sturz nun übernehmen wird, ist daher ungeklärt. Denn Fakt ist, sie ist schwer krank, aber dank des Rollstuhls doch noch grade so mobil genug, um sich ständig (zumindest innerhalb des Hauses) selbstständig zu machen. Wie oft ist sie auch schon im Supermarkt einfach so rumgerollt und war plötzlich in einem anderen Gang verschwunden - und auch dort den Leuten immer irgendwie im Weg. Aber sie weigert sich weiterhin. Will in ihrer Wohnung bleiben bis zum bitteren Ende. Da wir aber alle auf unsere Jobs angewiesen sind, können wir nicht die Hilfe leisten, die sie - zusätzlich zum Pflegedienst - eigentlich bräuchte. Ich bin gespannt, wie es weiter geht. Ihre Entlassung wurde auch auf Dienstag verschoben.
Zum Abendessen gab es Nudelsalat und die andere Packung mit der von Schatz gewünschten Bud Spencer Wurst. Lecker und echt pikant gewürzt. Hat uns gut geschmeckt.
Zwei Tage mit moderaten Temperaturen und Regenwetter bewirkten ein sattes Kilo weniger auf der Waage :-D 

Dafür habe ich links die Sehnenscheidenentzündung wieder. Das erste Mal seit einem Jahr. Und leider weiß ich nicht, was ich gemacht habe, um sie wieder hervorzulocken :-/

Dienstag immer noch angenehme 20 Grad, Wolken und gelegentlich mal ein kurzer Regenschauer. Dummerweise wieder genau passend zum Feierabend :-/
 
Im Büro war es recht ruhig. Zumindest kein Vergleich zum Montag. Die Termine für Zwei oder mit Elektro waren verschoben. Langsam wird es knapp. Die Betriebsferien rücken näher. Denn ja, wir waren des Wartens auf Chefes Entscheidung müde, sprachen uns ab und verkündeten dann im Alleingang (heißt, die Jungs ließen mich das verkünden), wann wir die Betriebsferien machen würden. Chefe nickte das dann nur noch kommentarlos ab.
Allerdings meldete Herr W, dass er die komplette Woche krankgeschrieben wurde. Also, weiter Termine verlegen und Kunden beruhigen. Frau J meldete einen knapp 400 Pläne Großauftrag an, und dass sie am Abend einen Babysitter bekommen würde. Na, herzlichen Dank auch!

Während ich am Dienstag nur alle 20-30 Minuten das Ausgabefach leerte und sonst an meinem Schreibtisch versuchte voran zu kommen, würde es am Mittwoch richtig rund gehen...
Zum Abendessen gab Boeuf Stroganoff mit Spätzle. Das dauerte ewig, weil ich das ja immer mit dem günstigen Rindergulasch zubereite, statt mit dem teuren Filetsteak ;-). Aber es lohnte ich mal wieder. Wie immer sehr lecker.

Mittwoch kam es, wie es kommen musste. Ich rotierte an allen Ecken gleichzeitig. Während ich vormittags weiterhin nur bei Frau J das Plotter-Fach leerte und nebenher versuchte, meinen eigenen Bürokram schnellstmöglich zu erledigen, verbrachte ich am Nachmittag über 2 Stunden damit, den riesigen Stapel Pläne zu bearbeiten (zuschneiden, falten, lochen). Wusstet ihr, wieviel Handarbeit noch immer in Druckereierzeugnissen steckt? Ich war überrascht, als ich vor gut einem Jahr den Nebenjob dort angenommen habe.

Natürlich bin ich nichtmal ansatzweise fertig geworden. Chefe schneite zwischendurch mal rein, um nach dem Rechten zu sehen. Da er ja Mitinhaber dort ist, hat er nichts dagegen, wenn ich meine Arbeitszeit splitte. Er meinte nur, Frau J hätte gesagt, dass der Kunde die Pläne selbst schneiden wolle. Das kam mir komisch vor. Vor allem hätte Frau J doch sicher was gesagt, oder? Kurze Nachfrage bei ihr. Antwort: "Hä?! Nein! Wie kommt er denn darauf? Das müssen alles wir machen.". Wusst' ich's doch ;-) Frau J hatte für den Abend einen Babysitter bekommen und kam, kurz nachdem ich gegangen war, um weiter zu machen.
Auch der Mittwoch war geprägt durch Wind und Regen und ich brauchte den dritten Tag in Folge auf dem Heimweg einen Regenschirm. Kurzer Zwischenstopp im Supermarkt in der City, denn dort gibt es Schoko-Brotaufstrich von Lindt. Ich wusste bis vor ein paar Tagen, gar nicht, dass es sowas gibt!
Zum Abendessen hab ich uns Taboulé (ein Couscous-Salat) gemacht. Dazu gab es panierte Fischfilets (TK-Ware, aber lecker).

Donnerstag hab ich dann eine Übergabe von Frau J bekommen. Sie war noch bis 2 Uhr nachts in der Firma. Ich weiß schon, wieso ich gerne Angestellte bin :-) Ich hab von dem Mega-Auftrag dann nur noch ein paar Restarbeiten erledigt, alles verpackt und nebenher noch ein paar kleinere neue Aufträge bearbeitet. Am Ende waren es wieder gute 2 Stunden. Zum Glück war am eigentlichen Arbeitsplatz voll tote Hose und die Ablage läuft ja (leider) nicht weg :-D
 
Zwischendurch dann wieder Termine umlegen. Denn Herr G brauchte für die drei Termine vormittags eine halbe Ewigkeit, weil beim einen Kunden deutlich mehr hinüber war, als oberflächlich sichtbar. Immerhin bekommt er seine Überstunden bezahlt. Ich nicht. Daher mache ich tunlichst keine.
Urlaubspost von KK :-)
Am Donnerstag war es fast den ganzen Tag sehr bewölkt. Aber es blieb endlich mal trocken. So machte der Heimweg spaß. Leider fiel mir erst unterwegs auf, dass ich die Bücher, die ich wieder mit in die Bücherzelle nehmen wollte, daheim vergessen hatte :-/ Dumm gelaufen.
Zum Abendessen gab es eine leckere Gemüsepfanne (Porree, Kartoffeln, Erbsen und Radieschen) mit Nürnberger Rostbratwürstchen in einer Soße aus Senf und Saurer Sahne. Mega lecker. Getoppt mit etwas Kresse ein Gedicht.

Gegen 21 Uhr fiel ich todmüde ins Bett. Die letzten Tage waren einfach viel zu stressig und die PMS half mit ihren Schlafstörungen leider auch nicht, um nächtliche Erholung zu bekommen.

Freitag war der schönste Tag der Woche. Sonne und 20 Grad und in beiden Büros total tote Hose :-D
SIE nervte auch kaum. Nur noch ein paar Tage, dann ist sie wohl weg.

In der Pause war ich am See. Neben mir setzte sich eine Amsel auf die Lehne der Parkbank und sang vor sich hin. Selbst als ich den Kopf drehte, um sie anzusehen, flog sie nicht davon. Sehr ungewöhnlich. Aber das mittägliche Vogelkonzert hab ich sehr genossen :-)

Nach der Arbeit ging's direkt nach Hause. Dort hatte ich auf kochen so gar keine Lust. Daher wanderte eine Packung TK Reibekuchen in den Ofen und ein Glas Apfelmus wurde geöffnet. Ferig war das Abendessen ;-)
Auf der Waage war ich natürlich auch. Satte 700 g weniger. Das meiste davon wahrscheinlich Wassereinlagerungen von der einen schwül-heißen Woche. Aber weg ist weg. Ich beklage mich nicht. Daher jetzt wieder genau 104 kg.

Und am Wochenende? Leider ist schon wieder Einkaufssamstag und anschließend Besuch bei SchwieMu. Heißt: Früh aufstehen und es wird ein anstrengender Tag. Verpassen werden wir wohl nichts, denn es soll den ganzen Samstag regnen. 

Sonntag soll's angeblich schön werden. Wir werden sehen. Definitiv werde ich ausschlafen! Die Woche hatte es in sich.




Die KW 27 in kurz:
Samstag: 3.674/1.800 kcal, 5.205 Schritte
Sonntag: 3.004/1.800 kcal, 2.688 Schritte
Montag: 2.843/1.800 kcal, 6.931 Schritte
Dienstag: 2.717/1.800 kcal, 3.825 Schritte
Mittwoch: 2.778/1.800 kcal, 7.814 Schritte
Donnerstag: 2.586/1.800 kcal, 6.017 Schritte
Freitag: 2.501/1.800 kcal, 5.765 Schritte

Abnahme: -700 g

2 Kommentare:

  1. Liebe Nicky, es ist in diesem Sommer ein Auf und Ab beim Wetter. Nach einer kühlen Woche droht nun wieder Hitze und mein Kreislauf meldet sich mit Schwindelgefühl.
    Zum Glück waren wir gestern wandern, so dass ich an den kommenden heißen Tagen gerne daheim im Garten sitzen bleibe.
    Ingrid, die Pfälzerin wünscht Dir eine gute Woche

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  2. Das Wetter nervt . Punkt. Zu warm oder zu nass.

    Deine Schwiegermutter kann ich verstehen, das sie Daheim bleiben möchte. Im Pflegeheim ist dermaßen Personalmangel das geht auf keine Kuhhaut.
    Eventuell gibt es bei euch Beratungsstellen um eine Assistenzkraft zu beantragen. Die würde einiges erleichtern. Der Sturz war auf jeden Fall heftig .

    Mal eben nebenher ist auch leichter gesagt als gemacht . kenne ich zu gut. Das das mit dem Betriebsurlaub so ein rum geeier ist würde mich auch echt anstrengen ......

    LG heidi....die in der ersten Schwangerschaft ...Lindt-Produkte getestet hat. Produkte die richtig verkostet und bewertet werden mussten. Um ausszusuchen was Produziert wird und auf den Markt kommt. Anfangs war das echt lecker, aber irgendwann nicht mehr ;)

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