Freitag, 15. Oktober 2021

Wunschgewicht: KW 41 - 2021

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Samstag haben wir ausgeschlafen. Nach einem schönen Frühstück hab ich daheim aufgeräumt und mich ein bisschen vor den Rechner gesetzt. Danach hab ich ein bisschen ferngesehen und den Tag im Allgemeinen sehr entspannt verklingen lassen.
Der Jubiläums-Strauß begann in Teilen das Zeitliche zu segnen und ich habe ihn daher neu arrangiert, um von den guten Resten noch ein bisschen länger was zu haben.
Zum Mittagessen gab es Zwiebelkuchen. Den Hefeteig dafür hatte ich am Vormittag schon zubereitet, damit er schön gehen konnte :-) Es war wirklich sehr lecker.
Abends gab es nur noch Knäckebrot mit Wurst. Bewegungstechnisch war der Samstag nicht sehr gelungen. Aber das Nichtstun tat echt mal wieder gut.
 
Sonntag haben wir natürlich auch ausgeschlafen. Schatz wünschte sich ja ein faules Wochenende. Aber am Sonntag meldete sich dann doch wieder sein unbändiger Bewegungsdrang :-D
Käsebrot mit Weintrauben
Den Vormittag haben wir es gemütlich angehen lassen und waren dann ne gute Stunde spazieren. Er hätte noch weiter gekonnt und gewollt. Aber wenn wir im Urlaub wieder wandern wollen, ist es vielleicht doch besser, wenn er seine Haxen diese Woche noch etwas schont :-)

Mittags gab es eine leckere Suppe (TK), Mini-Biscuitrollen als Dessert und Abends nochmal Knäckebrot mit Käse.
Der Tag war wieder sehr entspannt und es hat wirklich gut getan, mal wieder ein faules Wochenende zu machen. Dennoch freuen wir uns schon sehr auf den Urlaub.
Abends gab mein alter Fitnesstracker den Geist auf. Den Neuen wollte ich noch in Betrieb nehmen - aber es klappte nicht so ganz, bevor Schlafenszeit war. Und wegen technischer Spielereien auf meinen Schlaf zu verzichten, kommt ja mal gar nicht in Frage.
 
Montag war es echt kalt. Zumindest für Freiburger Verhältnisse ;-) Während ich morgens meinen Tee getrunken habe, habe ich noch den neuen Tracker aktiviert. Nicht ganz ohne Probleme. Aber am Ende lief er :-)
 
Die Kollegen waren alle aus dem Urlaub bzw. aus dem Krankenstand zurück. Volle Man-Power! Und die tollste Neuigkeit des Tages: SIE hätte den rest der Woche Urlaub, danach wäre ich eine Woche nicht da. Herrliche Ruhe :-D

Nach der Arbeit wollte ich eigentlich nach Hause laufen. Aber stechende Kopfschmerzen bei jedem Schritt ließen mich dann doch lieber die Bahn nehmen.

Zum Abendessen gab es Maultaschen-Auflauf. Der ist immer wieder gut und vor allem schnell gemacht.
Während der Auflauf im Ofen war, habe ich noch Wäsche abgenommen, verräumt und eine neue Maschine angestellt. Außerdem hab ich noch den Einkaufszettel für Samstag geschrieben.

Nach dem Essen hab ich bei Papa angerufen. Viel Neues gab es aber nicht. Opa W und Oma C geht es so semi. Beide haben noch Schmerzen und die geplante Blasenspiegelung bei Opa musste verschoben werden, da noch zu viel Blut im Urin war. Ansonsten ist aber alles soweit paletti.
 
Dienstag war es morgens echt neblig. Dafür war es nicht mehr ganz so kalt. Man kann wohl nicht alles haben. Im Büro war es soweit echt ruhig. Ich hab viel geschafft. Mein Schreibtisch sah schon ganz gut aus. Die Ablage war auch auf Stand. So hätte Chefe nur wenig zu tun, während ich urlaube.

Nach der Arbeit ging es direkt heim. Ich hab mich auf einen faulen Abend gefreut. Zum Abendessen gab es ein Hawaii-Gratin mit Tortellini, Ananas, Schinken und Haselnüssen. Ordentlich Käse drauf. Lecker!
Auf der Couch schnappte ich mir dann meinen Laptop. Ich hatte da im Sommer so eine DIY Idee gesehen und wollte gucken, ob ich diese blöde Seite mit der Anleitung wieder fände. Ich fand sie. Und stellte dann fest, dass ich das gar nicht mal eben so aus der Hüfte heraus umsetzen konnte...manchmal ist Ausmisten echt hinderlich!
 
Mittwoch begann super und endete richtig scheiße. Im Büro lief alles supi. Die Jungs waren gut beschäftigt, Chefe hatte zwar keine Termine, stresste aber dennoch nicht im Büro herum wie sonst immer. Die Situation mit diesem einem Problemkunden konnte zumindest mal theoretisch gelöst werden - und wahrscheinlich droht dem einen Kollegen eine Abmahnung, weil er Mist gebaut hat. Mal sehen, was noch kommt. Ich bin jetzt schon froh, wenn ich dieses Bauvorhaben vom Tisch habe und ich mit dem Kunden dann auf absehbare Zeit nichts mehr am Hut haben werde.
 
Die eine Kundin bekam zum Glück Chefe direkt ans Telefon. Mit der hatten wir letzte Woche telefoniert, dass wir die Ankunft ihrer Ware am Freitag erwarteten und wir in der kommenden Woche wohl direkt montieren könnten. Ware kam, Kundin wurde angerufen und für Donnerstag ein Termin ausgemacht. Perfekt gelaufen!

Denkste! Mittwoch rief besagte Kundin an, beschwerte sich bei Chefe, dass sie erst am Donnerstag den Termin bekommen hätte, dabei wäre doch klar gewesen, dass die Ware am Freitag käme. Sie hätte erwartet, direkt am Montag einen Termin zu bekommen. Dann noch irgendwas von wegen Rabatten im September und Preisnachlass wegen der späten Lieferung und Montage.
Urlaubs-Post von KK :-)
Ich muss sagen, ich bewundere den Mann, dass er so ruhig geblieben ist. Denn die Ader an seinem Hals war deutlich sichtbar! Energisch, und doch höflich, wies er die blöde Kuh zurecht. Dass er an den weltweiten Lieferengpässen keine Schuld hätte, ob sie denn keine Nachrichten sehen oder die Zeitung lesen würde? Dass wir ihr nur 4 Tage nach Lieferung - wie versprochen in der folgenden Woche! - einen Termin gegeben hätten und, dass die meisten Produzenten gerade eher das Gegenteil von Rabatten - nämlich Preiserhöhungen - im Programm hätten. Dass er ja auch nichts dafür könnte, wenn seine Konkurrenten das Zeug "verschenken" würden - er hätte immerhin Fachpersonal zu bezahlen und das man sich halt jetzt als Deutscher auch mal in Geduld üben müsse und ob sie glaube, sie sei unsere einzige Kundin? Ich hätte mich bepissen können vor lachen, musste mich aber auf diabolisches Grinsen reduzieren. Immerhin saß ich ja in Hörweite direkt gegenüber. Ein Glück haben wir keine Videotelefonie :-D

Auf dem Heimweg war ich noch in der Drogerie, um die Teile einzukaufen, von denen ich dachte, ich hätte davon noch Reste daheim irgendwo rumfahren. Ich hab das billigste vom Billigen genommen, weil ich den Rotz danach nicht wieder brauchen werde und keine Lust habe, teures Zeugs zum "basteln" zu benutzen :-D Ich war so gespannt, ob es auch klappen würde, wie im Netz versprochen.
Zum Abendessen gab es Steaks mit Bohnen und einem kleinen Kartoffelgratin (TK).
 
Und Schatz kam und kam nicht von der Arbeit...und rief auch nicht vorher an, wie sonst immer. Seit er vor 11 Jahren "spurlos verschwand" hat er immer angerufen, wenn er abends losfuhr, damit ich wissen würde, wenn irgendwas nicht stimmt und nicht wieder 5 Stunden "in der Luft hänge" und mir sorgen mache.
Als der Mann dann später als sonst und ziemlich durch den Wind herein gestapft kam und ich ihn fragte, ob er (ungewöhnlich zu dieser Jahreszeit) Überstunden machen musste, meinte er nur sehr kryptisch, er hätte andere Probleme. Auf dreimaliges Nachfragen erntete ich nur das Schweigen im Walde. Gut, wer nicht will der hat schon.

Das Ende vom Lied war ein Streit. Der Mann hat Mist gebaut - damit rückte er dann raus, kurz bevor ich ins Bett wollte. Nicht zu knapp. Betrifft zum Glück nicht die Arbeit - das war ja meine größte Befürchtung. Aber schön ist es dennoch nicht und auslöffeln darf er den Scheiß definitiv alleine. Ich war stinksauer - und schockiert wie blöd Man(n) sein kann. Naja, wird sich schon regeln. Gibt sicher Schlimmeres. Trotzdem... Ich hoffe, es war ihm eine Lehre. Das hätte nämlich echt teuer werden können. Aber manchmal frage ich mich ehrlich, ob da wirklich Hirn zwischen seinen Ohren sitzt oder doch eher ein Vakuum... das hab ich ihm auch feierlich um die Ohren gehauen und noch so manch andere Schote. Am Ende war er sichtlich zerknirscht - gut so! Depp!!

Da wir auch im Bett noch lange rumdiskutiert haben, wurde es reichlich spät, bis ich endlich pennen konnte.
 
Donnerstag war ich müde. Warum wohl?! Morgens war es wirklich saukalt. Im Büro zum Glück ruhig. Während ich an meiner Urlaubsübergabe feilte, begann Schatz die Mission: Schadensbegrenzung und -behebung. Scheinbar erstmal erfolgreich. Mal sehen, wie es weiter geht. Ich hoffe, die Sache ist nun schnell vom Tisch. Und nein, ich werde nicht spezifischer - das geht nur uns was an. Sauer war ich immer noch, das wird wohl auch noch ein paar Tage so bleiben.

Chefe hatte zwar nur zwei Termine, war aber trotzdem fast den ganzen Tag nicht im Haus. Das verschaffte mir Gelegenheit, noch etwas mehr an der Optik meines Schreibtisches zu arbeiten. Ich glaub, Freitag kann kommen :-D

Außerdem habe ich mir die Finger wund telefoniert. Und konnte nichtmal mit einem erfreulichen Ergebnis aufwarten. An Sätze wie...
 
"Wir bekommen zwar Lieferungen, aber die sind so gering, dass sie die Rückstände bei weitem nicht ausgleichen".
"Wir erwarten eine Lieferung, wissen aber nicht, wann die wirklich kommt."
" Wir werden die Preise ab 1. Januar nochmal um 10 % erhöhen müssen."
"Aktuell können wir keine Aufträge vorziehen, alles wird so abgearbeitet wie es reingekommen ist."
"Dieses Jahr nehmen wir keine neuen Aufträge mehr an!"
"Wir bitten daher noch weiter um Ihre Geduld."
 
...werden wir uns wohl gewöhnen müssen. Den Kunden diese nichtssagenden Floskeln weitertragen zu müssen, die seit Monaten auf Fertigstellung der Arbeiten warten, war dennoch nicht schön. Bei allen hapert es an kleinen elektronischen Bauteilen, die einfach nicht oder nicht in ausreichender Anzahl lieferbar sind. Und auch die im Mai (!) georderten Teile sind noch nicht in Sicht! Es ist so nervig.

Die Jungs waren brav - aber vorgewarnt - bei der Nörgel-Kundin vom Mittwoch. Da keiner direkt nach der Montage reingeschneit kam - das ist immer ein schlechtes Zeichen! - ging ich davon aus, dass alles gut geklappt hat. Genörgelt hat sie bei denen aber scheinbar auch. Denn das Tuch ist 10 cm vom Glasdach entfernt. Sie wollte, dass das direkt auf dem Glas ist! Bitte? Dann soll sie sich doch ne Tischdecke oben drauf werfen. Himmel noch eins! Die Leute werden immer bekloppter.

Wie versprochen hab ich mich auch um neue Schlüsselanhänger für die betriebsinternen Schlüssel gekümmert. Da war er wieder. Der ominöse Schlüssel. Der hängt schon dort, seit ich da vor 10 Jahren angefangen habe. Egal, wen ich fragte, keiner wusste, wo der mysteriöse "Essraum" war. Der Schlüssel hing einfach da rum. Keiner hat ihn je benutzt. Ich hab es jetzt allerdings nicht eingesehen, einem "unnützen" Schlüssel einen neuen Anhänger zu verpassen. Da der Schlüssel im Haus in keine einzige Tür passte, hab ich ihn Chefe auf den Schreibtisch geschmissen. Der wusste auch keinen Rat. Vermutete diese eine Verbindungstür im Keller. Nö! Ich hab ihn an ALLEN Türen im Gebäude getestet. Er passt nirgendwo hinein. Als er dann meinte, es könne höchstens sein, dass er zu einer Tür gehöre, die nicht mehr existiert - immerhin wär ja auch viel umgebaut worden - aber sicher wäre er sich auch nicht, war ich so schlau wie vorher - und er warf den Schlüssel zu mir zurück. Grmpf... Ich hab ihn mal in das Kästchen im Tresor gelegt, wo noch mehr ominöse Schlüssel gesammelt sind :-D Da ist er wenigstens nicht alleine.
Zum Abendessen gab es Milchreis. Ich war völlig ideenlos und immer noch müde. Zimt-Zucker drüber. Fertig. 
Ich hab noch fix Staub gewischt und mich um den Abwasch gekümmert. Auf das Ausprobieren dieses DIY Teils hatte ich dann aber keinen Nerv mehr. Ab auf die Couch!
 
Freitag. Letzter Arbeitstag! Es folgt: Eine Woche Urlaub :-D

Im Büro war es echt entspannt. Chefe stand schon um kurz nach 8:30 Uhr auf der Matte. Völlig ungewohnt, wo er seinen ersten Termin doch erst am Nachmittag hatte. Er drehte dann auch direkt richtig auf und hat mit mir alles "weggearbeitet" was schon seit Tagen auf seinem Schreibtisch lag und auf sein Fachwissen wartete. Es war also ein sehr geschäftiger Vormittag.

Nachmittags hatte er dann einen Termin. Ich hab die Zeit genutzt, um nochmal ein bisschen im Büro zu wienern. Ich hoffe, die Männer sauen nicht alles wieder ein, wenn sie mal ne Woche auf sich gestellt sind. Gerade die Herren Handwerker sind ja echte Ferkel!
 
Kurz vor der Mittagspause hab ich mir schon schnell über's Smartphone die Zugtickets für nach Weihnachten gekauft. Für 35 EUR pro Strecke inkl. Sitzplatzreservierung kann man echt nicht meckern. Vier Tage geht's nach Weihnachten ins Sauerland. Wobei ich eigentlich nur zwei Tage tatsächlich da bin, denn die anderen zwei Tage werde ich ja im Zug hocken. Zeit genug, um die Großeltern nochmal zu besuchen - hoffentlich auch endlich mal die Oma im Pflegeheim! Wer weiß, wie lange sie alle noch da sind.
Die Arbeiten für den Tag haben gut geklappt. Ich hab alles wegbekommen, was ich wegbekommen wollte. Eine Kundin rief kurz vor Feierabend noch an, weil sie mit einer Rechnung nicht einverstanden war. Um diese Kleinigkeit müsste sich Chefe dann halt am Montag kümmern.

Ich hab ihm dann, bevor ich abgehauen bin, noch kurz erklärt, das eigentlich nichts ansteht und auch nicht viel Ware angekündigt ist. Ein paar Kleinigkeiten hatte ich ihm auf nen Zettel geschrieben und mir sogar die Mühe gemacht, ihm eine "Gebrauchsanleitung" für den neuen Scanner zu schreiben - nachdem er kürzlich mal durch die Blume hat verlauten lassen, dass er keinen Plan hat, wie das Teil funktioniert ;-)

Und dann war Feierabend! Nichts wie ab nach Hause. Zum Abendessen gab es eine schnelle Kartoffelsuppe, denn ich hatte noch Speck übrig, der weg musste.
Die Waage war echt gnädig, nachdem mein Gewicht diese Woche Achterbahn gefahren war. Von +2 kg bis -2 kg war so ziemlich alles dabei. Und der durch unseren Streit und den Schlafmangel ausgelöste Fressanfall vorm Wiegetag waren sicherlich auch nicht hilfreich. Ein kleines Plus von 400 g kann ich da gut verschmerzen. Es hätte schlimmer kommen können! Gewicht aktuell wieder 111,6 kg.

Das Telefonat mit Papa gab auch nicht viel neues. Den Großeltern geht es soweit ganz gut. Oma hat aber immer noch Schmerzen und kann kaum laufen. Opa ist inzwischen seinen Katheter los. Und die Oma im Pflegeheim hat mal gute und mal schlechte Tage. Scheinbar ist aktuell die günstigste Besuchszeit unter der Woche gegen 17 Uhr. Zumindest hat sich das die letzten Wochen so herauskristallisiert. Ich hoffe, das ändert sich bis zu meinem Besuch nicht großartig. Papa freut sich, dass ich komme und holt mich auch am Bahnhof ab. Das ich komme, will er aber in der Familie keinem verraten, da ich ja eh nur 2 Tage da sein werde und er keine Lust hat, sich wieder das Genörgel anzutun, wieso ich nicht bei Hinz und Kunz geguckt habe, wo ich doch schonmal da war. Es geht mir dieses Mal echt nur um meine Großeltern. Denn eigentlich wäre ich ja dieses Jahr gar nicht mehr ins Sauerland gefahren.
Eigentlich wäre ich auch gerne um 22 Uhr ins Bett gegangen. Aber Freitag eröffnete das erste Mal seit 2 Jahren wieder die Freiburger Herbstmess'. Wir werden definitiv die Tage mal dort vorbei gehen. Denn es gibt kaum Corona-Einschränkungen. Gegen 22:45 Uhr war das Eröffnungsfeuerwerk, welches wir von unserem Balkon aus sehen konnten. Das wollte ich mir nicht entgehen lassen, wo es doch letztes Jahr an Silvester schon kein wirkliches Feuerwerk gab!
Und am Wochenende? Samstag ist einkaufen angesagt. Danach wollen wir zu SchwieMu. Sonntag geht's auf die zweite Etappe des Rheinauenweges. Wir freuen uns schon. Und dann genießen wir unseren Urlaub :-)



Die KW 41 in kurz:
Samstag: 3.767/1.800 kcal, ca. 2.600 Schritte (ich hab einen neuen Fitnesstracker und die Daten des Alten waren plötzlich futsch)
Sonntag: 3.868/1.800 kcal, 6.950 Schritte
Montag: 2.542/1.800 kcal, 7.058 Schritte
Dienstag: 2.805/1.800 kcal, 5.868 Schritte
Mittwoch: 2.856/1.800 kcal, 6.640 Schritte
Donnerstag: 3.846/1.800 kcal, 6.784 Schritte
Freitag: 2.318/1.800 kcal, 6.970 Schritte

Zunahme: +400 g

Freitag, 8. Oktober 2021

Wunschgewicht: KW 40 - 2021

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Samstag klingelte der Wecker um 6:30 Uhr. Was? Schon aufstehen? Draußen war es noch ganz dunkel. Ich hatte sowas von keine Lust. Aber es nützt ja alles nichts. Auf langes Anstehen an der Supermarktkasse hatte ich noch viel weniger Lust. Also, raus aus den Federn!

Gegen 8:30 Uhr war ich schon wieder Zuhause. Wir haben die Einkäufe hochgeschleppt und verräumt und dann gemütlich gefrühstückt. Danach noch ein paar Handgriffe im Haushalt. Küche aufräumen, Betten machen, Wäsche abhängen. Schatz hat noch fix das Bad geputzt.
Um 14 Uhr machten wir uns auf den Weg zu SchwieMu. Viel stand nicht auf ihrem Einkaufszettel, aber wieder die schweren Sachen. 
Es gibt immer noch Tomaten vom Balkon :-)
Weil das Wetter am Samstag noch so schön war, sind wir mit ihr noch ein bisschen spazieren gewesen. Aber nicht weit. Wir wollten unsere Füße etwas schonen und mal nicht so ewig bei ihr bleiben wie sonst immer.
Zuhause habe ich Möhren und Kartoffeln geschält und daraus einen leckeren Eintopf gezaubert. Den Abend ließen wir gemütlich ausklingen.
 
Sonntag haben wir lange geschlafen. Zum Frühstück hatte ich Porridge mit Möhre, Datteln und Haselnüssen. Danke nochmal an AM für dieses tolle Rezept :-D
Gegen Mittag sind wir in die Stadt gefahren. Dort sind wir ein bisschen spazieren gegangen. Das haben wir länger nicht gemacht und weil für den frühen Nachmittag schon der nächste Regen angekündigt war, passte das perfekt.
Wir haben eine schöne Runde durch die Freiburger Altstadt gedreht, haben so einiges neues gesehen - vor allem neue Geschäfte - und uns auch an Altbekanntem erfreut.
 
Als es anfing zu regnen und es auch absehbar wurde, dass es so schnell nicht aufhören würde, sind wir wieder nach Hause gefahren.
Wir hatten uns noch gewundert, wieso es an einem Sonntag so extrem leer in der Stadt war. Natürlich ist es leerer, wenn keine Geschäfte auf haben, aber so leer hatten wir es nicht erwartet. Natürlich hatten wir nicht auf dem Schirm, dass die "Parents for Future" eine der wichtigsten Verkehrsachsen in Freiburg für eine Demo lahmgelegt hatten und auf der B31 stundenlang nichts mehr ging. Zum Glück sind wir in der Richtung nicht so oft unterwegs. Vielleicht sind da auch viele Sonntagsausflügler weg geblieben. Ich hätte mich zumindest nicht freiwillig und bewusst in einen Stau gestellt.
Zuhause habe ich uns dann den leckeren Paprikatopf gekocht. Dazu Kartoffelpüree. Da es tatsächlich den ganzen restlichen Tag geregnet hat, haben wir es uns auf der Couch gemütlich gemacht.
 
Montag regnete es immer noch. Und zwar fast ununterbrochen den ganzen Tag. Auf dem Weg zur Haltestelle bin ich nur ganz knapp einem Frontalzusammenstoß mit einem Radfahrer entgangen, der mit einem Affenzahn auf dem Gehweg um die Ecke geschossen kam...und bei seiner Vollbremsung fast gestürzt wäre (kein Licht, dunkle Klamotten). Viel gefehlt hätte nicht mehr, und er hätte mich über den Haufen gefahren. Gerade hier in Freiburg sind so viele Fahrrad-Demos. Die wollen alle mehr Rechte im Straßenverkehr und gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer sein - und sooooo viele halten sich nichtmal an die geltende Straßenverkehrsordnung. Wenn ich gleichberechtigt sein will und mehr Rechte einfordere, muss ich mich doch zur Hölle nochmal auch an die geltenden Regeln halten, oder nicht?! Ich hab mir in Freiburg das Radfahren abgewöhnt wegen anderer (irrer) Radfahrer und nicht wegen des Autoverkehrs! Das muss man sich mal vorstellen...
Herr S rief morgens an, dass er weiterhin krank sei und meldete später, er wäre für den Rest der Woche krankgeschrieben worden. Das hatte ich bereits erwartet und mich schon am Freitag darauf eingestellt. Eine Mandelentzündung wird man halt nicht über's Wochenende los, egal was der Mann meint ;-)

Ich war gerade im Büro angekommen, als mein Onkel eine WhatsApp schickte, um kurz mitzuteilen, dass mein Opa in der Nacht mit starken Schmerzen mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gekommen war. Mehr wusste er auch noch nicht. Toll... scheinbar geben sich gerade unsere "Altvorderen" in der Klinik die Klinke in die Hand. Erst Opa, dann Oma W, danach Oma C, jetzt wieder Opa und Schatz' Tante H liegt auch im Krankenhaus, weil sie wohl einen Bordstein übersehen hat, stürzte und nun einen komplizierten Bruch hat, der auch operativ versorgt werden musste.

Immerhin SIE war echt friedlich unterwegs und ich habe sie kaum zu Gesicht bekommen.

Die Jungs hatte ich trotz des Regenwetters ganz gut beschäftigt. Es war ein echt gelungener Montag. So könnte es immer sein - naja, bis auf den Dauerregen ;-)

Den Feierabend hätte ich fast verpennt. Mein Kopf hatte noch nicht so ganz die 16 Uhr verinnerlicht. Erst als Herr G am Bürofenster vorbei radelte, fiel der Groschen. Da hab ich dann auch gemacht, dass ich weg komme :-)

Auf dem Heimweg hab ich noch fix Pilze für's Abendessen gekauft. Es gab Boeuff Stroganoff mit Spätzle. Sehr lecker.
Und dann bin ich völlig entgleist. So einen Fressanfall hatte ich schon lange nicht mehr. Sicher, die ganzen letzten Tage liefen richtig sch... aber so schlimm wie am Montag Abend war es nicht. Am Ende war mir richtig schlecht! Ich hab mich echt bemüht, mich zusammen zu reißen, hab mich abgelenkt, mir gesagt, das wären die Hormone, und ich bräuchte das ja gar nicht. Ich hatte ja schon gut gegessen! Und trotzdem stand ich immer wieder, wie ferngesteuert, vor dem offenen Kühlschrank. Es war zum ausrasten! 
 
Das Telefonat mit Papa ergab leider auch nicht viele Neuigkeiten bezüglich Opa. Irgendwas mit der Blase, mehr wusste er auch nicht. Onkel J hatte wohl in der Nacht den Anruf bekommen, das was nicht OK ist und weil er natürlich nichts machen konnte, hat er dann den RTW gerufen.

Natürlich hab ich so vollgefressen auch ziemlich schlecht geschlafen...
 
Dienstag war ich müde. Das trübe Wetter half auch nicht richtig beim wach werden. Immerhin blieb es den Tag über relativ trocken.

Für die Jungs konnte ich ein bisschen Arbeit organisieren. Aber diesen einen schwierigen Kunden musste ich dennoch anrufen, um ihm zu sagen, dass ich den Reparaturtermin ein zweites Mal verschieben musste. Letzte Woche, wegen unerwarteter Probleme auf einer anderen Baustelle. Da haben es die Jungs zeitlich nicht mehr geschafft. Und dieses Mal, weil er S krankheitsbedingt ausfiel und ich die anderen Termine nicht verschieben konnte. Blöderweise ging er nicht direkt dran und ich musste ihm eine Nachricht hinterlassen. Hoffentlich hört der Typ auch seine Mailbox ab... Daher an alle: Wenn ihr eure Mailboxen eh nie abhört, richtet sie doch gar nicht ein oder legt sie still ;-) Besagter Kunde rief tatsächlich 2 Stunden später zurück. Nicht, weil er seine Mailbox abgehört hätte. Nein, wieso auch? Er hatte nur gesehen, dass ich angerufen hatte.

Ansonsten war es ein echt ruhiger Arbeitstag. Und Tante Rosa ist auch endlich gekommen! Hoffentlich wird es das jetzt mit der sinnlosen Fresserei gewesen sein.
 
Zum Feierabend habe ich direkt den Heimweg angetreten. Gekocht habe ich Fischfilet in Brezel-Panade (TK) mit einer bunten Gemüsepfanne (auch TK). Eigentlich wollte ich noch Kartoffeln dazu machen, aber dann fand ich noch fertige Mini-Kartoffelgratins im Eisfach. Zack. Essen fertig :-D
Aktuell hole ich in der "geschenkten Stunde" alles nach, was die letzten Wochen so liegengeblieben ist. Ein paar Ecken aufräumen, Fotos sortieren, Blogs nachlesen, den Wäscheberg endlich mal in den Schrank einräumen und solche Sachen halt.

Ich hoffe, das ich da bald wieder auf Stand bin und dann endlich mal wieder die Häkelnadel schwingen kann. Das hab ich zuletzt im Frühjahr gemacht!

Von der Familie gab's nur die Info, dass Opa wohl kein Wasser lassen konnte und sich der Urin bis in die Nieren gestaut hatte - daher die starken Schmerzen. Es war die Rede davon, dass man ihn entwässern würde und schon 2 Liter Flüssigkeit "abgezapft" hätte. In 2-3 Tagen käme er wieder nach Hause und müsse sich dann dringend einen Termin beim Urologen besorgen.
 
Mittwoch war ein seltsamer Tag. Ich kann gar nicht genau bennen wieso. Im Büro war eigentlich alles wie immer. SIE war da, hat sich aber die ganze Zeit in ihrem Büro verbarrikadiert. Ich hab sie eigentlich nur zum "Guten Morgen" und "Tschüss" zu Gesicht bekommen. 

Nach der Arbeit hab ich ewig in der Bahn gehockt, weil die vor uns fahrende Bahn eine defekte Tür hatte, die sich einfach nicht schließen lassen wollte. Während wir in den 90er Jahren noch mit dem Bus im Winter bei offener Tür über die Bundesstraße nach Hause geheizt wurden ("Ihr bleibt jetzt alle brav sitzen und macht euch warme Gedanken!"), kann so eine moderne Straßenbahn gar nicht erst losfahren, wenn eine Tür offen ist.

Endlich in der Stadt angekommen hab ich Brot gekauft und völlig verpennt, die Post vom Geschäft in den Briefkasten zu werfen.
Daheim hab ich fast vergessen, dass ich duschen wollte. Ich stand schon in der Küche und wollte Wasser für die Kartoffeln heiß machen, als mir einfiel: DUSCHE! Also, Herd wieder aus und ab ins Bad.
Zum Abendessen gab es Kartoffeln und Sahne-Hering. Und danach war ich platt und hab mich nicht mehr von der Couch gerührt, bis Schatz von der Arbeit kam.
 
Donnerstag war ich immer noch müde. Denn in der Nacht hatte Karlheinz beschlossen, noch ein bisschen überschüssiges Wasser loszuwerden und so rannte ich gefühlt jede Stunde los. Das ist so lästig!

Im Büro blieb es ruhig. Chefe hatte Termine und die Jungs waren auch gut beschäftigt.
 
Der "Bastel-Fritz" kam zum dritten mal diese Woche an und wollte Ersatzteile. Die gleichen, die er die Tage zuvor schon erstanden hatte. Denn Bastel-Fritz wollte nicht hören und wusste alles besser, als Chefe ihm am Dienstag schon erklärte, er könne bei seinen alten Innenjalousien nicht nur das eine gerissene Band austasuchen, er müsse alle drei tauschen, weil die Jalousie nämlich sonst schief hängen würde.
Als Bastel-Fritz am Donnerstag reinschneite, war Chefe natürlich nicht da, weshalb ich mir sein Gejammer anhören musste, dass die Jalousie jetzt komischerweise schief hängt, seit er das neue Band eingezogen hat. Das muss von Chefe zu kurz abgeschnitten gewesen sein. Nein, war es nicht. Aber mit den Jahren dehnen sich die Bänder halt und wenn man ein frisches zwischenrein fuckelt, dann fallen die ausgeleiherten halt mehr auf ;-) Jedenfalls wollte er diesen schiefen Zustand jetzt ausgleichen, indem er 2-3 neue Lamellen dran hängt. Hallo? Geht's vielleicht noch komplizierter? Einfach mal auf den Mann vom Fach hören, der gratis Ratschläge verteilt, und direkt alle Bänder tauschen! Vorher richtig messen wäre auch hilfreich ;-) Ich war gespannt, ob er am Freitag wieder aufkreuzen würde. So kann man sich als Rentner auch beschäftigt halten. Und wenn die Frau meckert, einfach Hörgeräte abstellen :-D

Nach der Arbeit hab ich dieses Mal dran gedacht, die Post einzuwerfen und fuhr dann direkt heim. Zum Abendessen gab es Gulasch mit Erbsen und Nudeln.
Und weil ich so super schlau bin, hab ich natürlich vergessen, die Herdplatte runter zu drehen, als ich den Deckel auf die Pfanne setzte. Nach gut 45 Minuten duftete es sehr röstig aus der Küche :-/ Sch...!!! Brühe verkocht, Zwiebeln und Bratensatz komplett verkohlt. Ich hab die Pfanne von der Herdplatte gerissen, etwas Wasser nachgefüllt um Schlimmeres zu verhindern und dann festgestellt - die Soße war nicht rettbar. Aber das Fleisch! Immerhin ein kleiner Trost. Musste das Tierchen nicht umsonst sterben. Das war zum Glück nur leicht verkohlt und ich hab die schlimmsten Stellen großzügig abgeschnitten.

Nudeln gekocht, dann im Topf nochmal neue Zwiebeln geschmort und die Gulaschsoße irgendwie schnell hingepfuscht. Ich hatte Hunger! Also, es hat geschmeckt. Ich hätte aber keine Sekunde später kommen dürfen. Das Fleisch war trocken und hart, weil es jetzt ja nur 45 statt 90 Minuten gegart hatte. War mir in dem Moment aber wurscht. Besser als wegwerfen :-) Und die Soße war nicht so gut, wie sie sonst ist, wenn ich sie "richtig" mache. Glück gehabt, würde ich sagen.

Das Malheur konnte ich trotz gutem Lüften nicht ganz verbergen. Als Schatz von der Arbeit kam, meinte er nur, es würde komisch riechen. Ja, das muss so, wenn man Röstaromen produziert. Aber auch er fand, man konnte es noch gut essen :-D 

Und der kurzzeitige Stress und Frust und das lange Warten auf's Abendessen führten dazu, dass ich zwischendrin wieder unnötig gesnackt habe. Ganz toll, wenn das 24 Stunden vorm Wiegetag passiert :-/
 
Freitag war es sonnig. Morgens noch richtig kühl, aber es wurde ein herrlicher Tag. Eigentlich zu schön, um ihn am Schreibtisch zu verbringen. Aber nützt ja alles nichts.

Die kleine Hoffnung, das SIE vielleicht nicht käme wurde zerstört, als sie um kurz vor 9 Uhr am Bürofenster vorbei rauschte. Schade. Es hätte ein richtig toller Freitag werden können. Auch dass sie, wie am Mittwoch, sich die ganze Zeit in ihrem Büro einschloss, trat nicht noch einmal ein. 

Die 50 % Man-Power waren gut beschäftigt. Chefe hatte keine Termine und daher war es im Büro ein bisschen anstrengend - das ist es immer wenn er und SIE aufeinander treffen.
Nachträglich zum Jubiläumsstrauß vom letzten Freitag gab es diesen Freitag noch einen Restaurant-Gutschein! Ich war echt baff. Denn dieser Nobel-Schuppen liegt weit außerhalb unseres Budgets. Das, was bei denen ein Frühstück für 2 Kostet, zahlen wir sonst für ein leckeres Abendessen inkl. Desserts :-D Aber wir freuen uns auf ein Frühstück bei grandioser Aussicht auf die Stadt.
Nach der Arbeit ging es direkt heim. Nach dem Kochdebakel am Donnerstag hatte ich keine Lust auf großartiges kochen und daher hab ich nur ein fertig gewürztes Gyros vom Metzger in die Pfanne geworfen. Dazu kam fertiger Krautsalat aus dem Kühlregal und nicht selbstgemachtes Zaziki. Viola!
Nach dem Essen rief ich zuerst bei den Großeltern an, um mich nach dem aktuellen Stand der Dinge zu erkundigen und danach noch bei Papa.
 
Während es bei Papa keine großartigen Neuigkeiten gab, hab ich erfahren, dass Opa an seinem Geburtstag das Krankenhaus wieder verlassen durfte.
Die Suche nach einem Urologen auf dem Lande war wohl die reinste Odyssee. Denn der Urologe im Krankenhaus war zwischenzeitlich in Rente gegangen und da es keinen Nachfolger gab, ist die Praxis inzwischen geschlossen. Zwei weitere auf dem Weg liegende, angefahrene Praxen hatten gerade zu wegen Urlaub. Fast 200 km umsonst durch die Gegend gegurkt! Wieder Zuhause dann Internetrecherche und viel Rumtelefoniererei...am Ende haben sie eine Praxis in Hessen drüben gefunden, wo er am Freitag Mittag noch hinkommen konnte. Was für ein Krampf...

Der Urologe hat ein Ultraschall gemacht und nichts gefunden. Für eine fast 90-jährige Blase ist Opa seine wohl gut in Schuss. Nächste Woche gibt's noch ne Blasenspiegelung. Aber zwischenzeitlich hatten zwei Ärzte unabhängig voneinander den Verdacht, die Ursache für den Harnstau könnte eine Nebenwirkung von Opas aktuellem Blutverdünner sein. Der wurde jetzt abgesetzt bzw. durch ein anderes Medikament ersetzt. Man wird sehen, ob es besser wird.

Die Waage war auch echt freundlich. Mit der Abnahme von 500 g hatte ich nach dieser Woche ehrlich nicht gerechnet und mich daher doppelt gefreut. Aktuell also wieder 111,2 kg :-)

Und am Wochenende? Schatz, der normalerweise extrem unter Bewegungsdrang leidet, hat sich ein ruhiges Wochenende ohne große Wanderung gewünscht. Seine Blasen an den Zehen scheinen ihm doch mehr zuzusetzen, als er raushängen lässt. :-( Außerdem fühlt er sich durch das hohe Arbeitsaufkommen der letzten 2 Wochen echt platt und das Ausschlafen an den letzten zwei Wochenenden fehlte ihm tatsächlich auch. Also werden wir es dieses Mal nochmal gemütlich angehen, ausschlafen und dann vielleicht nur etwas spazieren gehen. Das Wetter soll ja ganz gut werden :-)




Die KW 40 in kurz:
Samstag: 3.595/1.800 kcal, 6.291 Schritte
Sonntag: 3.626/1.800 kcal, 6.443 Schritte
Montag: 3.841/1.800 kcal, 5.874 Schritte
Dienstag: 2.632/1.800 kcal, 5.690 Schritte
Mittwoch: 2.504/1.800 kcal, 4.954 Schritte
Donnerstag: 3.285/1.800 kcal, 4.960 Schritte
Freitag: 3.367/1.800 kcal, 4.841 Schritte

Abnahme: -500 g

Mittwoch, 6. Oktober 2021

Gruselig und/oder Genial #24

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Hallo und herzlich Willkommen zu Gruselig und/oder Genial von Heidi und mir :-) Hier zeigen wir euch immer am ersten Mittwoch im Monat ein gruseliges und/oder geniales Fundstück.
 
Mein heutiges Fundstück habe ich bei Facebook entdeckt. Es wurde mir angezeigt, weil eine Freundin es in ihrer Timeline geteilt hatte. Ursprünglich stammt es allerdings aus der amerikanischen Facebook-Gruppe "ALDI Aisle of Shame Community" (hochgeladen am 18. August 2021).
 
Zu sehen ist "der Hit der nächsten Büro-Party". Und was sieht man? Einen randvollen Aschenbecher mit Zigarettenstummeln.
Eklig.
Gruselig! (vor allem für mich als Nichtraucher)
Und doch: GENIAL! Denn...
... die Zigarettenstummel sind Fingerfood! Ein süß-salziger Snack aus Salzstangen, die in weißer und roter Schokolade und anschließend in schwarz-weißen Zucker gedippt wurden.

Während ich so einen echten Aschenbecher auf dem Tisch wirklich mehr als gruselig finden würde, finde ich diese Snack-Kippen tatsächlich gruselig UND genial :-D Generell so optisch ungewöhnliches Fingerfood finde ich richtig genial.

Bald ist Halloween. Und auch wenn ich diesem Fest eigentlich so gar nichts abgewinnen kann, weil es einfach nicht zu unserer Kultur gehört und "eingeschleppt" wurde, finde ich das gruselige Fingerfood, was oft zu Halloween-Partys kredenzt wird, wirklich cool. Ich habe selbst schon "abgehackte Finger" serviert, als Schatz seinen Geburtstag mal am Halloween-Wochenende nachgefeiert hatte :-D
Was haltet ihr von den essbaren Kippen? Gruselig oder genial oder beides? 

Auf Heidis Fundstück bin ich ebenfalls schon sehr gespannt. Was sie für uns gefunden hat, weiß ich allerdings nicht - sie hüllt sich wie immer in Schweigen.

Wenn ihr auch neugierig seid, dann klickt doch einfach HIER und kommt mit. Ich gehe jetzt jedenfalls mal nachsehen.

Samstag, 2. Oktober 2021

Wunschgewicht: KW 39 - 2021

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Samstag ist kurz geschilder: 5:30 Uhr aufgestanden, mit dem Zug zur schweizer Grenze gefahren, 24 km gewandert, mit schmerzenden Füßen von Bad Bellingen mit dem Zug wieder Retour.
 
An diesem Tag haben wir erlebt, wie eine gut 10-minütige Verspätung bei einem ursprünglich pünktlichen Zug zu Stande kommen kann. Und zwar indem ein älterer Herr im Rollstuhl seine Fahrt brav telefonisch anmeldet und dann von der Bahn hängen gelassen wird. Der Zug fuhr ohne Zugbegleiter. Am Bahnhof wurde auch kein Hilfspersonal von der Bahn abgestellt (trotz Anmeldung der Fahrt). Die Kante zwischen Bahnsteig und Zug war einen ticken zu hoch bzw. auch zu breit. Aussteigende Passagiere haben mit 2-3 Leuten versucht, den sauschweren elektrischen Rollstuhl über die Kante zu wuchten, da die Rampe im Waggon eingeschlossen war. Erfolglos. Zu schwer, denn diese Rollstühle wiegen auch ohne den Fahrer schon um die 100 kg! Und mehr Leute hätten nicht mehr ans Gefährt gepasst, ohne sich gegenseitig im Weg zu sein. Dauernd drohte die Tür zuzugehen. Der ältere Herr sah sich schon allein am Bahnsteig zurückbleiben, als dann auch der Zugführer endlich merkte, dass da was nicht in Ordnung war und angedackelt kam und die Rampe aus ihrem Schrank befreite. Die Rampe musste dann, als der Mann eingestiegen war, noch wieder verstaut werden und der Zugführer durch den halben Zug wieder nach vorne latschen, um weiter zu fahren. Unfassbar! Hätte es einen Zugbegleiter gegeben oder Bahnpersonal mit Schlüssel am Bahnsteig (oder eine für jedermann zugängliche Rampe), wäre die ganze Sache in 2-3 Minuten über die Bühne gegangen. So dauerte es etwas über 10 Minuten. 
Zum Abendessen gab es Fischstäbchen mit Spinat und Spiegelei. Danach noch ein Toblerone-Eis. Um kurz nach 22 Uhr lagen wir halb tot im Bett. Ein anstrengender, aber wirklich sehr schöner Tag :-)

Und übrigens: Diese Tiroler Kaminwurzerl (oder wie die heißen) waren echt lecker und perfekt als Wander-Snack geeignet :-) Gruß an Heidi :-D
 
Sonntag haben wir bis 9 Uhr geschlafen. Geweckt wurden wir von einem Gewitter. Nachdem wir uns fertig gemacht hatten, hat es kurz zu regnen aufgehört und wir kamen trockenen Fußes zum Wahllokal, um unsere Kreuzchen zu machen. Auf dem Heimweg haben wir noch Brötchen zum Frühstück geholt.

Laufen war schwierig. Von daher war ich heilfroh, den Rest des Tages nicht mehr raus zu müssen :-D Obwohl das Wetter dann noch deutlich besser wurde, als es angekündigt war.
 
Schatz war etwas maulig. Ich würde mich gar nicht dafür interessieren, wie es ihm ginge - nachdem ich ihn angemault hatte, weil er für meine lädierten Haxen ein viel zu hohes Tempo anschlug und ich nicht hinterherkam - und, wie ich nunmal bin, wohl einen blöden Spruch abgelassen habe ;-)
 
Äh, doch?! Natürlich interessiere ich mich dafür, wie es ihm geht. Dafür müsste mir aber auch auffallen, dass etwas nicht in Ordnung ist. Der Mann sah taufrisch aus, verzog keine Miene, stöhnte nicht, hinkte nicht und war so schnell wie immer unterwegs. Ich hab nicht bemerkt, dass die lange Wanderung auch nur irgendeine kleine Spur bei ihm hinterlassen hätte. Grmpf... so schlimm wird es wohl nicht gewesen sein, oder doch? Vielleicht ist er wie eine verwundete Antilope, die ihre Schwäche erst kurz vor dem Tode präsentiert, damit sie nicht schon vorher vom Löwen gefressen wird? Ich weiß es nicht...
Nach dem Frühstück hab ich etwas Haushalt erledigt, Blog geschrieben und Mittags gab es Gulasch mit Reis. Zum Dessert ein Stück Bananentorte, die beim Bäcker auch noch unbedingt mitmusste ;-)
Abends gab es nur noch ein Butterbrot und das Wochenende war schon wieder vorbei.

Ich hab am Sonntag früh echt gedacht, ich hätte von der Wanderung einen fiesen Muskelkater. Aber im Laufe des Tages stellte sich heraus: Dem war gar nicht so. Ich hatte mir an der Stelle, wo bei meinen Trekkingschuhen offenbar inzwischen die Sohle zu dünn geworden ist, eine fette Blase gelaufen - und das trotz der Anti-Blasen-Socken! Und durch die konnte ich den Fuß nicht mehr gescheit abrollen. Die Schmerzen kamen hauptsächlich von der Blase und den verkrampften Muskeln durch Schonhaltung! Schon irre. Mit dem richtigen (bzw. neuerem) Schuhwerk hätte ich die 24 km vielleicht sogar ohne Blessuren überstanden. Das zeigt mir, dass ich wohl fitter bin als vermutet und, dass ich nach nur 3 Jahren ein Paar neue Trekkingschuhe benötige - zumindest für Strecken jenseits der 10 km. Da werde ich im nächsten Urlaub im Oktober wohl mal shoppen gehen.
 
Montag war die Blase nach dem Aufstehen schon etwas besser. Leider blieb das nicht so. In der Straßenbahn durfte ich stehen. Und ich durfte dank Betriebsstörung lange stehen. Gut: Ich hätte nicht umfallen können, selbst wenn ich gewollt hätte. Denn die Bahn vor uns war kaputt und an der nächsten Möglichkeit, wo das defekte Fahrzeug in die Wendeschleife einfahren konnte, ist natürlich dessen gesamter "Inhalt" zu uns eingestiegen. Es war sehr kuschelig. Ist man dank Corona ja gar nicht mehr gewöhnt. Früher war das normal.

Im Büro ist es weiterhin ruhig. Chefe hatte ich morgens nur zwischen Tür und Angel für ein Guten Morgen gesehen, dann verschwand er zu seinen Terminen. Wahrscheinlich würde er ab Mittwoch eh dann nicht da sein und seinen durch Schnupfen verpassten Urlaub nachholen.

SIE hat immer noch nicht offiziell verkündet, dass wir ab Oktober wieder 35-Stunden-Woche fahren. Chefe hatte mir das ja am Freitag schon zugetragen. Und ich hatte ihn so verstanden, dass einer von den beiden das am Montag offiziell machen würde. Aber da Herr W ja immer noch krank war, wird das vielleicht verschoben, bis alle wieder anwesend sind. Ich freute mich jedenfalls über die letzte Arbeitswoche bis 17 Uhr in diesem Jahr :-)

Nach der Arbeit ging es direkt nach Hause. Zum Abendessen gab es Curry-Wirsing mit Hähnchen. Den Wirsing hatte ich bereits geschnitten und blanchiert eingefroren - Reste von einem anderen Essen vor ein paar Wochen - so dass die Zubereitung ratzfatz ging :-)
Das Telefonat mit Papa ergab, dass Oma C auch wieder zuhause ist. Sie muss nicht in die Reha, weil die OP wohl "nicht schwer genug" war oder es ihr danach zu gut ging. Lediglich die Wunde war schlecht verheilt, weshalb man sie etwas länger in der Klinik behalten hat. Jetzt soll sie viel laufen, das würde genügen. Aktuell übt sie wohl fleißig mit dem Rollator auf der langen Einfahrt, damit sie schnell Zuhause ist, falls sie die Kraft verlässt :-)

Mein Bruder war am Wochenende Zuhause (also bei den Eltern) und man hatte eine schöne Zeit zusammen. Das ich dem Bruder Geld geliehen hatte, hab ich natürlich nicht erzählt, damit sich Vadder nicht wieder aufregen muss ;-) Apropros Geld: Am Nachmittag bekam ich eine WhatsApp vom Bruder, dass er Gehalt bekommen hätte und das geliehene Geld schon wieder zurück überwiesen hätte. Damit hatte ich tatsächlich nicht gerechnet. Umso mehr hab ich mich natürlich gefreut :-)
 
Dienstag hatte ich echt schlecht geschlafen. Karlheinz hat mal wieder alle Schleusen geöffnet und ich bin gefühlt stündlich ins Kachelzimmer gewandert. Abends wog ich dann auch mal eben plötzlich fast 2 kg weniger - schön wär's. Das das nicht bleiben würde, war mir klar.

Entsprechend anstrengend empfand ich den Arbeitstag, obwohl er in Wirklichkeit ziemlich relaxt war. Chefe hatte super Laune. Klar, er würde ja ab Mittwoch seinen Urlaub nachholen. Wir haben noch ein paar Kleinigkeiten erledigt, die ich ohne seine Hilfe nicht hinbekommen würde und der Tag ging recht entspannt über die Bühne.

Nach der Arbeit hab ich noch einen Großeinkauf in der Drogerie gemacht und zum Abendessen gab es Reis mit Hühnchen in chinesischer süß-saurer Soße mit viel Gemüse. Super lecker. Das hab ich ewig nicht gekocht. Dabei schmeckt das wirklich sehr gut.
Dummerweise liegt die Drogerie direkt neben dem Bäcker und ich konnte dem Sirenengesang nur teilweise widerstehen. Immerhin hab ich nur ein Teil gekauft, was wir uns dann als Dessert geteilt haben :-) Teilerfolg!
Liebe Urlaubspost von AA :-)
Die fette Blase am Fuß wurde am Abend sichtbar, als sich das Blasenpflaster ablöste. Die ist echt ziemlich groß. Aber schmerzen tut vor allem der kleine entzündete Rand Richtung der Zehen. Damit würde ich wohl noch ein paar Tage zu tun haben, denn nicht laufen ist ja keine Option. Irgendwie muss ich ja meinen Alltag trotzdem bewältigt bekommen. Ich hab die Stelle nochmal großflächig desinfiziert und vor dem Schlafengehen nochmal ein neues Blasenpflaster aufgeklebt. Danach ging es etwas besser.
 
Mittwoch stand Chefes "Urlaubs-Auto" vor dem Büro als ich kam. Mit offenen Türen. Als ich reinkam hallte von irgendwo ein "Guten Morgen!" durch den Flur. Keine 15 Minuten später fuhr er los.

Ein Kunde hat kurz vor knapp noch einen Termin abgesagt - sowas hasse ich ja tierisch. Und SIE ließ sich gar nicht blicken - sowas liebe ich ja sehr :-D Es war also ein total entspannter Arbeitstag. Das könnte gerne den Rest der Woche so bleiben :-)
Libellen-Rettung - ein Flügelpaar war durch Spinnweben verklebt!
Erst kurz vor Feierabend hatte ich noch einen Korinthen kackenden Kunden am Telefon. Der versucht alles, um eine Rechnung nicht zu bezahlen. Erst hat er es über die Schiene "die Arbeiten sind ja noch gar nicht abgeschlossen" versucht. Natürlich nicht, aber wir haben das bereits abgerechnet, was fertig und wieder benutzbar ist und dessen Ersatzteile wir unserem Lieferanten auch schon bezahlt haben. Die restlichen Arbeiten werden erst abgerechnet, wenn wir alle Ersatzteile da haben und die Arbeiten abgeschlossen sind. Er kann nicht erwarten, dass wir ihm bei den aktuell langen Lieferzeiten die Teile ewig "vorstrecken".

Am Mittwoch versuchte er es dann wieder mit "Aber in der Rechnung steht was von unfertigen Arbeiten". Ernsthaft? Ich hab das ursprüngliche Angebot in den Rechnungsbeleg übernommen und vergessen, diese eine Textposiotion zu löschen. Er regt sich auf, dass er seit 2 Wochen wartet, dass diese Rechnung textlich korrigiert wird, damit er das "korrekt" beim Finanzamt einreichen kann etc. Wenn ihn das so stört und er das so korrekt braucht, wieso hat er mir das dann vor 2 Wochen nicht gesagt?! Da hieß es nur, er wollte eine einzige Rechnung, wenn ALLES erledigt ist. Und das wollte Chefe so nicht. Was fertig ist und benutzt wird, wird auch bezahlt. Von "nicht richtigem" Text war vor 14 Tagen keine Rede. Daher war die Sache von unserer Seite erledigt und wir warteten auf Zahlung.

Lustig war, wie er immer betonte, er müsste das ja auch alles seinen "Vermietern kommunizieren". Seine Vermieter sind Mami und Papi ;-) Ich hab DENEN nun die textlich korrigierte Rechnung zugeschickt und ein "Erklärschreiben" dazu gelegt. Immerhin sind es ja die Vermieter. Ich hoffe, die Rechnung wird nun endlich bezahlt. Aber wahrscheinlich kackt er demnächst noch mehr Korinthen. Ich bin geneigt, im Kundenstamm einen Sperrvermerk anzulegen ;-) Das ist allerdings einer der Kunden, der vor Corona schon überaus nervtötend war.

Nach der Arbeit ging es direkt heim. Die blöde Blase am Fuß tat wieder etwas mehr weh. Dabei bin ich am Mittwoch deutlich weniger rumgelaufen als am Dienstag.
Zum Abendessen gab es Nudelsalat mit den restlichen TK Bratwürstchen.
 
Donnerstag begann herrlich sonnig. Und lausig kalt. Das erste Mal in diesem Herbst, dass mir morgens beim einsteigen in die Straßenbahn wieder die Brille beschlug und ich meinen Atem sehen konnte :-/
Näher komme ich dem Meer dieses Jahr nicht mehr ;-)
Im Büro blieb es mal wieder sehr ruhig. Immerhin war ich dieses Mal nicht ganz alleine, denn Frau J machte am Donnerstag kein Homeoffice :-) Bürohund Freddy war auch mit dabei - zumindest bis zur Mittagspause. Das sorgte für ein bisschen Abwechsung.

Etwas Ware wurde geliefert, ein Auftrag kam rein, eine Hand voll Rechnungen wurden geschrieben. Nicht genug, um einen 8 Stunden Arbeitstag zu füllen. Es war der letzte für dieses Jahr. Freitag wäre ja Oktober und ich dürfte bereits um 16 Uhr nach Hause :-)

Auf dem Heimweg hab ich noch etwas frisches Obst nachgekauft und ein Brot mitgebracht. Zum Abendessen gab es einen wärmenden Eintopf.
Das Rezept für den Texas-Bohnen-Eintopf hab ich vor Jahrzehnten mal aus irgendeiner Zeitschrift ausgeschnitten. Ich hab ihn schon oft gekocht und er ist immer wieder lecker :-)

Etwas unappetitlich wurde es, als Schatz von der Arbeit kam und mir seine Haxen unter die Nase hielt - frisch aus den schweißigen Arbeits-/Sicherheitsschuhen...bäh! Der hatte sich doch tatsächlich auch 3 kleine Blasen gelaufen am Samstag. An den Zehen. Zwei davon sahen gar nicht gut aus. Das ihm das weh tut, war klar. Aber wieso hat er das nicht schon direkt am Samstag gesagt, statt fast die ganze Woche so zu tun, als wäre alles paletti? Und vor allem: Wieso zum Geier hat er das nicht schon direkt nach der Wanderung versorgt, statt eine Entzündung zu riskieren? Manchmal werde ich aus dem Mann einfach nicht schlau. Wir haben dann erstmal ein Pflaster drauf geklebt, um die schlimmste Stelle etwas zu schützen. Am Samstag müssten wir uns das mal genauer ansehen - wenn er vorher ein Fußbad gemacht hätte und seine Hufe blumig frisch wären :-)
 
Freitag stand ein rieser Blumenstrauß auf dem Schreibtisch, als ich ins Büro kam. Ich hatte heute mein 10-jähriges Betriebsjubiläum - und das mal so gar nicht auf dem Schirm.
SIE musste den am Donnerstag nach Feierabend dort platziert haben. Ich nahm daher an, ich würde SIE am Freitag gar nicht zu Gesicht bekommen. Dieser Gedanke löste Freude aus. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie enttäuscht ich war, als sie um kurz nach 8:30 Uhr auf der Matte stand :-/ 
Immerhin war sie arschfreundlich und nervte kaum - auch wenn sie fast 2 Stunden lang meinen Arbeitsplatz blockierte.
 
Hauptsächlich, weil sie telefonisch noch einen unserer Lieferanten bekloppt gemacht hat. Denn Herr S meldete sich am Morgen krank. Er hätte sich auf der Fortbildung (wo er Mittwoch und Donnerstag ganztägig war) eine Angina eingefangen und würde wahrscheinlich auch noch die komplette nächste Woche ausfallen. Diese Geschichte nahm SIE zum Anlass, die Verantwortliche Mitarbeiterin des Lieferanten anzurufen und zu fragen, wie es in Coronazeiten sein könne, das jemand mit Erkältungssympthomen auf eines seiner Seminare gehen dürfe und wie es möglich ist, das diese Rotznase es trotz 3G, Abstand und Maskenpflicht bis zum Platz schaffen konnte, den Kollegen mit Angina anzustecken?! Ich hab gedacht ich spinne. Und die Dame am anderen Ende scheint auch erst nicht verstanden zu haben, was SIE von ihr wollte. Denn aus den Gesprächsfetzen ließ sich ableiten, dass die Dame am anderen Ende der Leitung annahm, der Kollege hätte ich auf dem Seminar mit Corona infiziert. Das wäre für die natürlich der Supergau gewesen! Am Ende kam heraus, dass alle Coronamaßnahmen: 3G Prüfung, Maske bis zum Sitzplatz und Sitzplätze 2 m auseinander penibel eingehalten wurden und Herr S am zweiten Seminartag sogar eine ganze Sitzreihe für sich allein hatte, weil nicht alle Teilnehmer erschienen waren. Dem Seminarleiter ist kein Teilnehmer durch Rotznase oder Husten oder sonst wie aufgefallen. Ich freu mich jetzt schon auf das Theater, was Madame veranstalten wird, wenn Herr S wieder da ist. Wie kann er sie auch so "dreist belügen"?!   

Ehrlich? Krank ist krank. Da kann man nichts machen. Ist doch eigentlich völlig wurscht wo er es her hat. Immerhin hat der Mann auch zwei Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter. Wahrscheinlich hat er sich bei denen angesteckt. Man weiß es nicht. Die Bazillen tragen ja keine "Geburtsurkunde" bei sich. Und wenn er wirklich Corona hätte, wäre es für uns alle bedeutend schlimmer. Keine Ahnung, wieso sie sich darüber so aufgeregt hat. Klar war es nervig, die Termine verschieben zu müssen und für die kommende Woche noch keine Planungssicherheit zu haben. Aber es gibt echt schlimmeres.

Außerdem war am Freitag der erste Arbeitstag im Winter-Modus und ich durfte schon um 16:00 Uhr nach Hause. Das war richtig toll, schon so früh zuhause zu sein.
Daheim hab ich direkt mal die Waschmaschine angeworfen und den Abwasch vom Vortag erledigt, während parallel die Nudeln garten. Es gab zum Abendessen einfach nur Pasta mit dem im Sauerland auf dem Regionalmarkt erworbenen Chili-Basilikum-Pesto. Das war sooooo gut :-D
Die Waage war gar recht gut. Zeigte sie mir Anfang der Woche noch gute 2 kg weniger an, setzte ab Dienstagnachmittag der PMS-bedingte Fresswahn langsam ein. Ich hab es die ersten zwei Abende bewusst gar nicht richtig gemerkt. Erst am Donnerstag fiel mir auf, das irgendwas komisch war. Am Ende wurden mir 111,7 kg bescheinigt was 100 g weniger entspricht. Nach der Fresserei hatte ich tatsächlich mit einer Zunahme gerechnet. Mal sehen, wie es nächstes Mal aussieht. Da müsste der ganze Menstruations-Zirkus wieder vorbei sein.

Und am Wochenende? Samstag ist mal wieder Einkaufen an der Reihe. SchwieMu schickte in der Mittagspause bereits ihren Einkaufszettel per WhatsApp. Viel laufen werden wir aber nicht - Füße schonen ist angesagt. Denn im Urlaub würden wir gerne mindestens eine weitere Etappe des Rheinauenwegs wandern. Vielleicht auch zwei :-) Mal sehen. Außerdem soll es am Sonntag eh recht durchwachsen werden.






Die KW 39 in kurz:
Samstag: 3.948/1.800 kcal, 32.989 Schritte
Sonntag: 4.303/1.800 kcal, 3.097 Schritte
Montag: 2.364/1.800 kcal, 4.231 Schritte
Dienstag: 2.884/1.800 kcal, 5.490 Schritte
Mittwoch: 3.000/1.800 kcal, 5.183 Schritte
Donnerstag: 3.618/1.800 kcal, Schritte
Freitag: völlig den Überblick verloren/1.800 kcal, 5.395 Schritte

Abnahme: -100g