Samstag, 12. Februar 2022

Wunschgewicht: KW 6 - 2022

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Samstag schmiss mich der Wecker mal wieder um 6:30 Uhr aus dem Bett. Einkaufen stand an...und eiskratzen am Rennschweinchen. Mit diesem schweinchenrosa Lack (der kommt auf den Bildern gar nicht so rüber!) konnte ich mich mal so gar nicht anfreunden :-D
Ungewohnt, dass der Tacho quasi bei 170 aufhörte. Unsere alte Möhre ist zwar auch nicht die schnellste, aber mit der kann immerhin gemütlich 180 über die Autobahn fliegen ;-) Naja, für zum Einkaufen hat's gereicht. Obwohl...großer Wocheneinkauf für 3 Personen (2 Haushalte) war schon ziemlich eng. Piggy ließ sich ansich echt super fahren. Wenn ich jetzt Single wäre, könnte ich mir das Auto (in anderer Farbe natürlich und vielleicht mit ein paar Pferden mehr) sehr gut vorstellen. Aber für UNS ist es definitiv nix.

Beunruhigt hat mich die kurze Fahrt über die Schnellstraße. Ab 70 km/h hat Piggy ziemlich gerappelt und vibriert, wurde mega laut und hat auch gar nicht mehr gut gezogen. Der Einkauf passte gerade so rein.
Daheim angekommen haben wir fix alles hochgeschleppt und sind dann zur Werkstatt gefahren, um Piggy wieder abzugeben und unser Möhrchen abzuholen. Wir hängen doch etwas an dem alten Mazda. Ist er doch unser erstes gemeinsames Auto ;-) Und außer hier und da mal ein Verschleißteil, war an ihm auch noch nichts dran. Gut, letztes Jahr beim TÜV haben wir schon geschluckt. Aber es war tatsächlich auch "nur Verschleiß".

Wieder zurück gab es dann endlich Frühstück. Ich hab direkt mal den selbstgemachten Kräutertee probiert, der im Päckchen aus Stuttgart drin war. Super gut!
Danach hab ich etwas liegengebliebenen Haushalt nachgeholt, gebloggt und nebenher immer mal wieder die Waschmaschine laufen lassen. Zum Mittagessen gab es Reste, die ich im Vorratsschrank entdeckt hatte: Dinkelspaghetti mit Tomaten-Ricotta-Soße.
Als Dessert einen Bienenstich-Berliner. Da konnte ich nicht dran vorbeigehen. Ich mag Berliner und ich liebe Bienenstich. Geschmacklich war er okay. Mehr aber nicht. Dann doch lieber beides separat ;-) 
Dazu gab es zwangsweise eine Tasse Kaffee. Denn für das Tiramisu musste ich ja eh Kaffee kochen und davon was erkalten lassen :-)
Den Nachmittag verbrachten wir gemütlich Zuhause. Meine Mutter hatte gegen 16 Uhr einen Termin mit ihrem Bruder. Bezüglich des neuen Hundes macht die Tierschutzorganisation immer Wohnungsbegehungen, um sich davon zu überzeugen, dass der Hund auch gut untergebracht ist. Wegen Corona kommen die aber gerade nicht zu einem in die Bude. Immerhin war der Landkreis in dem meine Familie lebt, am Wochenende unter den 4 Gegenden mit den höchsten Inzidenzen der Republik! Mama sollte ein Video ihrer Wohnung via WhatsApp schicken. Äh...ja... Mein Bruder wohnt etwa 1,5 Stunden entfernt, ich ca. 5 Stunden. Beide Eltern haben kein Smartphone und meinem Vater zu erklären, wie er Videos von der Kamera am PC so komprimiert, damit man sie auch per E-Mail verschicken kann, hätte wohl mein Nervenkostüm ziemlich zerfetzt. Daher wurde mein Onkel als Kameramann eingespannt und er hat seine Sache echt gut gemacht :-D Nun heißt es weiter abwarten. Ich hoffe, das klappt alles. Meine Mutter wird nämlich schon wieder nervös und treibt damit alle in den Wahnsinn.
Zum Abendessen gab's belegte Brote und danach hab ich dann das Tiramisu in meine vorher gespülten Marmeladengläser geschichtet, damit ich das Dessert am Sonntag leichter transportieren konnte.
Bei Krokussen, Heidelbeere und Bärlauch tut sich schon was!
Sonntag haben wir ausgeschlafen. Das Frühstück fiel daher etwas mager aus, denn wir waren für 13 Uhr zum Mittagessen bei den Schwägers eingeladen.
Um 12 Uhr mussten wir also schon los. Zuerst zu SchwieMu, um sie einzuladen und dann in den nächsten Ort, zu den Schwägers. Bis SchwieMu samt Equipment ein- und wieder ausgeladen ist, dauert es halt seine Zeit. Daher müssen wir da immer zeitig los.
B und T tischten dann frischen Feldsalat mit Walnüssen und Croutons auf. Wahlweise konnte man auch noch etwas gebratenen Speck dazufügen - den gab es aus Rücksicht auf SchwieMu allerdings separat, da sie Vegetariarin ist. Danach gab es Blätterteig-Quiche mit Tomaten, Mozzarella und Spinat. Saulecker! Und auch mein Tiramisu kam bei allen gut an und war super lecker geworden. Vielleicht ein bisschen zu süß. Weniger Puderzucker hätte es auch getan.

Pappsatt gab es danach noch ein paar Urlaubsfotos vom Dezember zu sehen, als die Schwägers auf Lanzarote waren. Gegen 16 Uhr machten wir uns dann wieder auf den Heimweg. Das Wetter war echt mies und wir waren froh, dass die Schwägers sich um den Heimtransport von SchwieMu kümmerten und wir direkt nach Hause düsen konnten.
Zuhause haben wir den Tag dann auf der Couch ausklingen lassen, während es draußen immer stürmischer wurde.

Montag war ich wie gerädert. Der Sturm hat mich in der Nacht immer wieder geweckt. Entweder weil er die Rollläden klappern ließ, oder die Kette vom Baukran auf dem Nachbargrundstück und auf irgendeinem Balkon (zum Glück nicht auf unserem) ist ordentlich was zu Bruch gegangen.
Als ich morgens zur Arbeit ging, war es allerdings schon fast wieder windstill. Dennoch war der halbe Tag trübe und grau. Auch als am Nachmittag die Sonne raus kam, blieb es recht kühl.

Im Büro war nicht viel los. Weil Herr W noch immer krank war, musste ich ein paar Termine verschieben und neue organisieren. Das war's dann aber quasi auch schon. Ein bisschen Warenannahme, Vorbereiten einer Retoure, eine Hand voll Angebote...that's it. SIE tauchte erst extrem spät auf. Ich hatte wirklich gedacht, sie käme gar nicht mehr. Nach ihrem Anfall am Freitag - den ich ja zum Glück nur aus der Ferne mitbekommen habe - wäre mir das auch lieber gewesen ;-) Immerhin ließ sie mich in Ruhe.
Geburtstagsblümchen von B und T
Die Frau von Herrn W brachte kurz vor Feierabend auch noch seine Krankmeldung vorbei. Mandelentzündung! Er bekommt Antibiotika und es geht ihm nicht wirklich gut, daher fällt er die komplette Woche aus. Mandelentzündung ist ätzend. Hatte ich als Teenager sehr häufig. Von daher hoffe ich, dass er sie schnell wieder los wird.
Nach der Arbeit bin ich zum Hauptbahnhof gefahren, um dort noch im Asia-Supermarkt nach Katsuobushi zu suchen. Erfolgreich, wie ich sagen muss. Nur Kombu hab ich dort auch nicht bekommen. Daher hab ich jetzt als Ersatz eine Tüte Nori mitgenommen. Mal gucken, ob's was wird. Von dort bin ich wieder etwas spaziert, um etwas Bewegung zu bekommen. Die hatte in der letzten Woche definitiv gefehlt. Und außerdem wurden die PMS Symptome seit dem Wochenende gefühlt stündlich stärker. Ablenkung musste her, um etwaige Fressanfälle am besten direkt im Keim zu ersticken!
Zum Abendessen gab es Grünkohl Crunchy :-) Das Rezept habe ich vor Jahren mal gesehen und ausprobiert und fand es erstaunlich lecker. Grünkohl mit Erdnussbutter! Schmeckt tatsächlich echt gut :-) Das war allerdings das einzige Gericht, bei dem ich die PMS nicht bedacht hatte. Jetzt hab ich Gelüste UND Erdnussbutter (mein Kryptonit) im Haus. Unklug! Wird schon irgendwie schiefgehen. Ich hab sie mal ganz hinten hinter Essig und Öl deponiert und hoffe auf "aus den Augen, aus dem Sinn" :-)

Für Ablenkung sorgten am Montag auch die Telefonate mit meinen Eltern. Meine Mutter hat die Zusage für die kleine Luzi bekommen :-D Am 20. Februar soll es schon soweit sein! Das wäre Sonntag in einer Woche. Ich bin gespannt und freu mich für sie. Ohne Hund hat sie tatsächlich wieder etwas abgebaut. Sowohl was Motorik angeht als auch bei der Sprache. Bewegung und Reden, und wenn es nur mit dem Hund ist, war und ist für meine Mutter nach den Schlaganfällen immer noch therapeutisch und daher wichtig. Ich bin froh, dass sie in gut 2 Wochen wieder "eine Aufgabe" hat.

Dienstag hätte ich bereits am Morgen ein halbes Schwein auf Toast essen können. Das war echt nicht feierlich! Denn für gewöhnlich hab ich so früh am Tag absolut keinen Hunger. Was bin ich froh, wenn der Rotz für dieses Mal wieder rum ist. Ein paar Tage musste ich es aber noch aushalten. Denn der errechnete Periodenbeginn lag auf dem Wochenende :-/ Aber ehrlich, lieber ein paar Tage im Monat PMS aushalten, als Monate oder Jahre am Stück Depressionen haben wegen der Pille. Die Entscheidung, "hormonfrei" zu leben, habe ich noch nicht einen einzigen Tag bereut.

Schatz wird vorab informiert und nimmt etwaige Zickereien und Maulereien daher nicht (mehr) persönlich. Alles bestens. Wir reden auch über sowas und dann ist gut.

Im Büro blieb es ruhig. Dadurch, dass Herr W nun doch die ganze Woche ausfiel, musste ich gucken, wie ich die anderen Jungs sinnvoll beschäftigt bekam. Fast alle übriggebliebenen Arbeiten beinhalteten Elektorarbeiten und da ist es nicht hilfreich, wenn der Elektriker das Bett hüten muss.

Nach der Arbeit bin ich wieder die letzten 5 Haltestellen nach Hause gelaufen, um meine 30 Minuten Bewegung einzuheimsen. 
Zum Abendessen gab es Burger. Hähnchenburger mit Tomate, Avocado und Hummus. Schatz hat mir zu Weihnachten - wohl nicht ganz uneigennützig ;-) - das "Europapark Kochbuch" geschenkt.
Der Hähnchenburger (das Fleisch ist einfach nur ein Brustfilet) ist dort drin und so einen Burger hab ich tatsächlich noch nie gegessen :-) Dazu gab es Kartoffelecken mit Aioli und etwas Salat (in dem ich alle Reste von Avocado und Tomate verarbeitet habe).

Geschmeckt hat es wirklich bombig! Das Hummus statt Burgersoße so lecker ist und so gut zu Avocado und Huhn passt, hätte ich nicht gedacht. Den gibt es definitiv wieder!
Schatz war am Vormittag Brot holen. Und obwohl er über meine Fressgelüste und PMS informiert war, hat er einen Meter Berliner vom Bäcker mitgebracht! Ich hab gedacht, ich guck nicht richtig...Zum Glück sind es nur für jeden drei. Es wird jeden Abend einen geben die nächsten Tage - obwohl mich mein Körper aktuell glauben machen will, dass alle drei auf einmal viel besser wären. Budget trotzdem total überzogen :-/
Meine Mutter schickte noch ein paar Bilder, die von der Tierschutzorganisation kamen. Da wird das zukünftige neue Familienmitglied in voller Größe gezeigt. Eine echt schnuckelige Fellnase - etwas größer, als der alte Hund, wie es aussieht. Ich bin gespannt, wie sie so ist. Kennenlernen werden wir Luzi - die dann in Lucy umbenannt wird - erst im Sommer.

Mittwoch war es wieder sonnig. Morgens war es zwar noch eisig, aber gegen Mittag wurde es richtig warm.

Während ich am Montag noch dachte, SIE käme gar nicht und dann kam sie doch noch (aber sehr spät), blieb sie am Mittwoch tatsächlich in der Versenkung verschwunden :-D Es war also ein rundum gelungener Tag. 

Im Büro war nicht allzuviel los und der Tag ging leider etwas langsam über die Bühne. Immerhin bahnt sich zwischenzeitlich endlich mal wieder ein Mädelswochenende an. Unser letztes richtiges Wochenende war im Frühjahr 2019 in Mainz! Danach haben wir uns nur nochmal einen Tag in Deidesheim getroffen und letzten Sommer einen Tag in Ludwigshafen. Es wird also wirklich mal wieder Zeit. Drei Jahre!!! Scheiß Corona... :-/

Nach der Arbeit bin ich wieder ein paar Haltestellen gelaufen. Dieses Mal eine andere Strecke, weil ich noch ein Paket an einen Kunden abschicken musste. Normalerweise kann ich sowas immer Frau J mitgeben, aber die war am Mittwoch komplett im Homeoffice und der Kunde wartete auf die Lieferung.
Daheim dann fix unter die Dusche und danach in die Küche. Es gab eine Auberginen Tarte Tatin alla Tim Mälzer :-) Die hab ich schon öfters gemacht und finde sie immer wieder gut.
Zum Dessert Berliner Nr. 2 von 3. Dieses Mal passte er etwas besser ins Budget. Aber trotzdem. Wieso muss der Mann immer gleich so übertreiben?

Donnerstag war es morgens schon ziemlich mild und von der Straßenbahn aus, konnte ich einen hübschen Sonnenaufgang sehen.

Im Büro weiterhin etwas tote Hose. Das wird sich in ein paar Wochen wieder ändern. Spätestens um Ostern rum, wird die Ruhe vorbei sein. Je nach Wetterlage auch schon früher. Ab April arbeiten wir dann ja auch schon wieder 40 Stunden pro Woche. Aktuell sind es 35 Stunden.

Da unser Mädelswochenende am Mittwochabend noch in trockene Tücher gekommen ist, habe ich am Donnerstag früh direkt mal einen Tag Urlaub eingereicht. Ich hoffte, der würde zeitnah genehmigt. Dann könnte ich nämlich morgens noch einkaufen fahren und am Nachmittag gemütlich mit dem Zug zum Hotel fahren. Wir werden uns eine schöne Zeit in Heidelberg machen und in 3 Wochen ist es schon soweit :-D Ich freu mich so!
Als Chefe gegen Mittag auftauchte,  hat er kommentarlos und ohne zögern meinen Urlaubszettel unterschrieben. Wieso geht das nicht immer so? :-D

Nach der Arbeit bin ich wieder ein paar Haltestellen gelaufen. Nachdem es letzte Woche mit der extra Bewegung ja fast gar nicht geklappt hat, hat es diese Woche bisher täglich funktioniert. Trotz Berlinern und den Tagen vor den Tagen, macht sich das auch leicht auf der Waage bemerkbar. Ich war daher schon gespannt auf Freitag. Zumindest die Zunahme von letzter Woche, könnte ich wieder losgeworden sein :-)

Daheim hab ich erstmal den Abwasch erledigt und mich dann einem weiteren neuen Rezept gewidmet. Wieder aus dem neuen Kochbuch. Es gab Shepherds Pie. Davon hatte ich vor Ewigkeiten mal was im TV gesehen (im Rahmen einer Reise-Doku) und wollte ihn seither mal machen. Das war jetzt DIE Gelegenheit :-)
Und: OH MEIN GOTT!!!! War der lecker. Vor allem war er schnell und einfach gemacht. Den gibt's auf jeden Fall wieder. Lässt sich sicherlich auch mega gut vorbereiten, so dass man ihn dann nur noch in den Ofen schieben muss.
Als Dessert der letzte verbliebene Berliner. Juhuu!

Freitag begann kühl, aber überraschend sonnig. Am Donnerstagabend war noch Dauerregen angekündigt. Tz!

SIE tauchte wieder nicht auf. Ihre am Montag zwischen Tür und Angel gezeterte Bemerkung, dass Chefe sich um irgendwas kümmern solle, weil sie es ja die nächsten 2 Wochen eh nicht mitbekommen würde, deutet aktuell darauf hin, dass sie vielleicht Urlaub hat. Ich weiß es nicht, freu mich aber über jeden Tag, an dem ich sie nicht ertragen muss :-D Jedenfalls war es ein entspannter Freitag!

Wir haben den Zuschlag für diese Chaosbaustelle bekommen. Jetzt heißt es: Warten auf den Vertrag und dann nochmal vor Ort Termine zur genauen Bestandsaufnahme. Das kann sich hinziehen, da das Objekt tatsächlich schon bewohnt wird und man mit jedem Mieter/Eigentümer einzeln einen Termin absprechen muss. Das wird noch was geben. FALLS der Bauherr nicht doch noch einen Rückzieher macht, da die Gewährleistungsklauseln viel zu allgemein formuliert wurden und er - obwohl wir fast 50 % günstiger als die Konkurrenz angeboten hatten, noch Skonto rausleihern wollte. Mit beidem ist Chefe nicht einverstanden und hat das auch direkt moniert.
Nach Jahren endlich mal Papier gegen Plastik getauscht
Nach der Arbeit ging es direkt nach Hause, denn ich hatte keine Lust zu laufen. Zum Abendessen gab es Bio-Rumpsteak mit Gemüse und Kartoffeln mit Trüffelbutter.
Und danach die erste - und hoffentlich einzige - Fresskalation dieser Woche. Ich war schon ein bisschen stolz auf mich :-)

Die Waage war auch super nett. Berta bescheinigte mir ein ganzes Kilo weniger. Damit ist die Zunahme von letzter Woche wieder weg und nochmal 500 g zusätzlich. Stand aktuell also 112 kg :-) Ich bin mega zufrieden!

Und am Wochenende? Samstag geht's wandern. Angedacht sind rund 18 km auf relativ flachem Terrain. Wir wollen unsere neuen Trekkingschuhe nämlich endlich mal in freier Wildbahn testen, nachdem wir sie nun gute 2 Wochen schon in der Wohnung immer mal wieder getragen haben :-) Mal gucken, ob wir die komplette Strecke schaffen. Zur Not können wir auch nach gut der Hälfte Beenden und mit der S-Bahn zurück fahren. 

Sonntag werden wir es etwas ruhiger angehen lassen und evtl. nur einen kleinen Spaziergang machen.




Die KW 6 in kurz:
Samstag: 3.491/1.800 kcal, 6.523 Schritte
Sonntag: 3.185/1.800 kcal, 3.548 Schritte
Montag: 2.573/1.800 kcal, 8.224 Schritte
Dienstag: 3.120/1.800 kcal, 7.170 Schritte
Mittwoch: 1.999/1.800 kcal, 7.989 Schritte
Donnerstag: 2.361/1.800 kcal, 7.108 Schritte
Freitag: 3.451/1.800 kcal, 5.410 Schritte

Abnahme: -1 kg

Mittwoch, 9. Februar 2022

DIY Challenge #5 - Etwas Wärmendes in der dunklen Jahreszeit

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Heute gibt's eine neue Do It Yourself Challenge bei Heidi und mir. Passend zur Jahreszeit ist unser Thema dieses Mal etwas Wärmendes. 
 
Im Dezember 2021 hatten wir auch schonmal was winterliches. Da hab ich euch meine selbstgehäkelten Handstulpen gezeigt. Die wärmen auch ;-)

Heute gibt's allerdings etwas anderes als Handstulpen zu sehen. Einige von euch wissen sicherlich, dass ich nur sehr selten Kaffee trinke. Meistens nur bei Kopfweh oder wenn ich wirklich Lust drauf hab - was nicht sehr häufig vorkommt.
 
Ich bin Tee-Fan! Bis auf Rooibos mag ich so ziemlich alles, wo kein Kamille und kein Lavendel drin ist. Daher lag es nahe, dass ich mal versuche, mir meinen eigenen Winter-Tee zu machen. Ideen und Rezepte hab ich im Netz einige gefunden. Am Ende habe ich DIESEN HIER ausprobiert.
In "meinem" Teeladen in der Freiburger Altstadt hab ich Schwarztee in Bio-Qualität (250 g) erstanden. In Supermarkt und Discounter besorgte ich gemahlenen Anis (1 TL) (nächstes Mal allerdings lieber ganzen!), 2 Vanilleschoten und Zimtstangen (3 Stück). Nelken (1 TL) hatte ich tatsächlich noch daheim im Gewürzregal.
Die Bio-Orangen (3 Stück) waren da schon etwas schwieriger. Denn es gibt im Winter zwar reichlich Orangen zu kaufen, aber Bioqualität hab ich eigentlich nirgendwo gesehen, wo ich gewöhnlich einkaufen gehe. Und die ist wichtig, da man ja die Schale der Orangen benutzt - da stecken die meisten Gifte drin, mit denen herkömmliche Orangen behandelt werden. Für Bio-Orangen habe ich daher extra einen Bio-Supermarkt aufgesucht. 
Auch die Bio-Orangen werden heiß abgewaschen - ich hab sie sogar abgebürstet - und dann trocken gerieben. Anschließend mit einem Sparschäler die Schale dünn von der Frucht schälen.
Die Schalenstreifen werden nun in noch kleinere Stücke geschnitten. Das ging schneller als gedacht und hat herrlich geduftet :-)
Die zerkleinerten Orangenstückchen müssen nun getrocknet werden. Da ich keinen Bock hatte, den Backofen für 3 Stunden laufen zu lassen und mein uralter Ofen eh kein Umluft kann, hab ich mich für die stromsparende und umweltfreundliche Methode des Lufttrocknens entschieden ;-)
Einen großen Dosen-Deckel und eine größere Plastikbox habe ich dafür mit Küchenpapier ausgelegt und die Schalenstücke möglichst großzügig darauf verteilt. 
Die Schalen sollten möglichst nicht übereinander liegen. Nun für ca. 3-4 Tage an der Luft trocknen lassen. Nach der ersten Nacht das Küchenpapier - das nun schon gut Feuchtigkeit aufgenommen hat - entfernen und die Schalenstücke weiter trocknen lassen.
 
Falls ihr euch für die Backofen-Methode entscheidet, dann brauchen die Orangenschalen ca. 3 Stunden bei 50 °C Umluft. Und ihr müsst einen Holzlöffel in die Ofentür klemmen, damit die verdunstende Feuchtigkeit abziehen kann. Auch bei der Ofen-Methode müsst ihr die Schalen gelegentlich mal wenden und drauf achten, dass sie nicht übereinander liegen.
Die "Resteverwertung" ist auch super. Einfach Orangen fertig schälen und dann guten Appetit :-D Schatz musste helfen und wir haben uns den Orangen-Berg als Snack vor dem Fernseher geteilt.
Wenn die Orangenschalen richtig schön getrocknet sind, geht's dann weiter mit dem Winter-Tee.
Die Zimtstangen, Nelken (und ggf. ganze Anisstücke) packt ihr nun in einen Gefrierbeutel und verschließt diesen. Ich habe keine Werkbank im Keller, daher habe ich ein dickes Holzbrett untergelegt. Und dann immer schön mit einem Hammer drauf ;-) So bekommt ihr alles in schöne kleine Stückchen.
Die Vanilleschoten werden samt Schale (da steckt der meiste Geschmack drin) in kleine Stücke geschnitten. Jetzt nur noch alle zerkleinerten Gewürze und die richtig gut getrocknete Orangenschale (die muss echt RICHTIG trocken sein, damit der Tee nicht schimmelt!) mit dem Tee vermischen.
Ich hab alles erst mit einem Löffel gut durchgerührt und anschließend in eine luftdichte Box gefüllt. Den Tee für 2 Wochen "durchziehen" lassen. Dabei hab ich die Box jeden Tag 1-2 Mal kräftig durchgeschüttelt, damit sich die Aromen gut verteilen können.
Wenn der Tee "fertig" ist, könnt ihr ihn direkt probieren oder in Marmeladengläser abfüllen. Diese müssen gut ausgewaschen und auch ein paar Tage richtig gut getrocknet werden. In so einem Schraubglas kann man den Tee dann sehr gut für sich selbst aufbewahren oder auch verschenken.
Ich hab den Tee nach einer Woche bereits probiert. Er hat so herrlich geduftet...aber aufgebrüht in der Tasse schmeckte er dann wie ganz normaler Schwarztee. Also, weiter "reifen" lassen :-)
Zweiter Geschmackstest nach 2 Wochen. Der Duft aus der Box war einfach himmlisch! Schade, dass es kein Geruchs-Internet gibt ;-) Geschmacklich kamen die Gewürze nach 14 Tagen schon etwas besser heraus. Aber ich denke, je länger ihr dem Tee Zeit lasst, desto besser :-)

So, und nun bin ich auf Heidis DIY-Idee gespannt. Sie hat kein Wort verraten und ich bin schon super gespannt. Wenn ihr auch neugierig seid, dann schaut doch auch direkt mal bei Heidi vorbei --> KLICK!

Samstag, 5. Februar 2022

Wunschgewicht: KW 5 - 2022

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Samstag haben wir ausgeschlafen. Wobei mir das nicht sooo viel gebracht hat, da ich in der Nacht mal 1-2 Stunden wach lag und es einfach nicht geschafft habe, wieder einzupennen.

Zum Frühstück gab es Apfel-Zimt-Porridge - die Rosinen wollen aber irgendwie nicht weniger werden in der Tüte.
Gegen Mittag sind wir dann in die City spaziert, um einmal Maske tragen zu "schwänzen". Dort war es ziemlich voll und überall stand schon die Polizei herum. Es rotteten sich gerade Menschen für eine Großdemo zusammen - schon wieder!

Wir haben direkt "unser" Sport-Fachgeschäft angesteuert und dort festgestellt, dass kräftig umgeräumt wurde. Als wir endlich die Wanderschuhe entdeckt hatten, konnten wir loslegen. Wir hatten beide Glück. Schatz hat direkt beim ersten angesteuerten Paar einen Volltreffer gelandet. Ich beim zweiten. Schatz trägt nun Lowa in Größe 47 (!). Das sind halbe U-Boote :-D Aber mit seinen Einlagen braucht er einfach ne Nummer größer.
Ich wurde auch in der Herrenabteilung fündig und auf Nachfrage bei einem sehr ambitioierten Verkäufer - der hat uns vor 2 Jahren auch die Wanderstiefel verkauft! - konnte ich das gewünschte Model sogar in Wasserdicht und einer Nummer größer bekommen. Ich trage jetzt On Schuhe. Mein erstes Paar Schuhe Made in Switzerland :-) Die fallen echt klein aus, muss ich sagen. Es ist nämlich auch mein erstes Paar Schuhe in Größe 43! Normal trage ich 41 oder 42 :-D Aber die sind saubequem und ultraleicht. Eigentlich wurden sie für's Trail Running entwickelt. Aber für längere Wanderungen auf relativ ebenen Wegen werden sie auch super sein :-) Jetzt heißt es: Einlaufen!
Zurück ging es mit der Straßenbahn und daheim hab ich gleich mal angefangen zu kochen. Da ich nicht wusste, wie schnell der Schuhkauf gelingen würde, gab es nur ein fertiges Pfannengericht namens "Hüttenschmaus". War echt lecker, muss ich sagen.
Den Rest des Tages verbrachten wir dann noch gemütlich. Ich hab gelesen, wir haben ferngesehen und Schatz hat mit Ruby telefoniert, die nach einer neuerlichen Hirn OP endlich wieder Zuhause ist. Beste Info jedoch war, dass sie nun doch endlich versuchen will, ihr Gewicht zu reduzieren. Stand aktuell sind 169 kg... immerhin schon gut 10 kg weniger als bei unserem letzten Treffen vor 3 Jahren :-) Und nicht diese, von Schatz fälschlicherweise angenommenen, 250 kg (da hat er wohl nicht richtig zugehört).

Für's Abendessen hatte Schatz Brötchen besorgt, die wir mit Schinken und Käse verputzt haben.

Sonntag haben wir auch lange geschlafen. Da wir uns erst gegen 10 Uhr voneinander trennen konnten, gab es nur ein bisschen Brot zum Frühstück.

Als gegen Mittag der Regen aufhörte, haben wir noch einen schönen Spaziergang gemacht. Die Kopfschmerzen vom Wetterwechsel hatte ich direkt nach dem Frühstück schon mit einer Tassee Kaffee im Keim erstickt. Aber dieses Hin und Her im Moment, geht echt auf keine Kuhhaut. Freitag saukalt, das Wochenende mild und ab Dienstag sollte es schon wieder richtig kalt werden. Es nervt eigentlich nur noch :-/
Zurück von der Spazierrunde gab es einen Rest Apfel-Rotkohl (der war von den Spiegelei-Burgern übrig geblieben) mit Kartoffeln und Bio-Rumpsteaks. Als Dessert eine Nussschnecke, die am Samstag beim Bäcker auch noch irgendwie in Schatz' Tüte gefallen war ;-) Man kann den Mann einfach nicht alleine losschicken. Andererseits... ich bin ja auch nicht viel besser :-D
Den Rest vom Nachmittag und den Abend haben wir dann wieder auf der Couch gefläzt.

Montag hatten wir morgens um 6 Uhr schon fast 9 Grad. Es war stürmisch und dunkel. Gegen Mittag wurde es heller, aber Regen und Graupel wechselten sich gefühlt alle 15 Minuten ab. Wettertechnisch konnte man den Tag echt in die Tonne treten.

Im Büro war entsprechend tote Hose. SIE war wieder da, hat aber nicht gesagt, ob sie krank war oder Urlaub hatte. Mehr Kommunikation verlangen und selber nicht kommunizieren...das sind mir die liebsten :-/ Egal, da Chefe sich auch erst kurz vor der Mittagspause aus dem Homeoffice traute, blieb es wenigstens ruhig :-)

Nach der Arbeit bin ich in den großen Supermarkt etwas außerhalb gefahren. Denn wir wurden am Sonntag für kommenden Sonntag zum Essen eingeladen und gefragt, ob wir ein Dessert mitbringen würden. Klar doch! Während wir am Sonntag noch auf der Couch rumgegammelt haben, sind wir Ideen durchgegangen und Schatz fand, ich könnte mal wieder dieses kunterbunte Schicht-Dings machen. Also wollte ich am Montag noch Zutaten für mein Trifle einkaufen. Die Alternative wäre ein Banoffee Pie gewesen. Im Laden kam mir dann aber die grandiose Idee: Tiramisu!
 
Im Eingangsbereich rumlungernd also das Internet via Smartphone befragt und daraufhin die Zutaten besorgt. Also gibt es kommenden Sonntag nach Feldsalat und Blätterteig-Quiche ein kleines Tiramisu für jeden :-)
Wieder daheim hab ich mich direkt in die Küche begeben. Zum Abendessen gab es gefüllte Paprika aus dem Ofen. Ich mag sie lieber aus dem Ofen und überbacken als gekocht und mit Tomatensoße.

Dienstag sollte es den ganzen Tag Schneeregnen. Viel runtergekommen ist am Ende allerdings nicht. Zumindest nicht in den Stadtteilen, wo ich mich aufgehalten habe. Sowas ist mordsschlecht für die Arbeitseinteilung. Ich freu mich wie Bolle, wenn das Wetter wieder etwas stabiler wird.

Der Arbeitstag plätscherte gemächlich vor sich hin. Chefe tauchte erst gegen 11 Uhr am Schreibtisch auf. Er las kurz nach Mittag in irgendeinem Fachblatt. Darin hieß es, dass die durchschnittlichen Kranktage pro Jahr in Deutschlad bei 15 Tagen liegen und das die Krankheitstage im letzten Jahr zurückgegangen seien. Er meinte nur, das glaube er nicht, denn verglichen wurden nur die 2 Pandemie-Jahre und nicht der Zeitraum vor Corona. Dann machte er eine blöde Bemerkung von wegen, die haben sicherlich nicht unseren Herrn L mit in der Statistik. Ich hab dann aus Spaß gesagt, L hätte wohl einfach meine Kranktage mitübernommen. Darauf hin klickte Chefe ein paar Mal am Computer herum und meinte: "Tatsächlich! Er hat 32 und Sie haben Null.". Zweiunddreißig Kranktage im letzten Jahr? Kam mir gar nicht so viel vor.
 
Eine halbe Stunde vor Feierabend drehte Chefe allerdings erst richtig auf. Er breitete mehrere riesige Baupläne um sich herum aus, murmelte irgendwelches Zeugs in seinen Bart, guckte mich nach etwa 10 Minuten an und sagt: "Das ist alles Mist! Wir machen das jetzt anders."

Wir? Oh, Mann! Also erstellte ich auf sein Kommando fix eine Excel-Tabelle. Er ging die Baupläne und die Mängelliste des Architekten durch und diktierte mir dann, was ich wo in die Tabelle eintragen musste. Das ging ganz gut, nachdem ich kapiert hatte, was zum Geier er von mir wollte :-) Wenn es bei ihm schnell, schnell gehen muss, dann ist der Mann echt geizig mit Erklärungen und erwartet wohl hellseherische Fähigkeiten. Während er also diktierte hab ich gleichzeitig die Liste angepasst und geändert, damit am Ende auch die Monteure wissen, was sie wo zu tun haben. Wir dürfen nämlich demnächst den Baupfusch einer anderen Firma beseitigen. Das ganze nennt sich Ersatzvornahme - musste ich auch erst googeln :-D

Chefe war voll in seinem Element. Es ging auf 16 Uhr. Ich hab dann schonmal an meinem Telefon den AB angemacht. Es wurde nach 16 Uhr. Der letzte Kollege verließ das sinkende Schiff und Chefe diktierte fleißig weiter. Irgendwann wunderte er sich, wieso plötzlich nur noch sein Telefon klingelte. Als ich ihm sagte, ich hätte bei mir schon die Rufumleitung drin, meinte er nur, ich wäre ganz schön raffiniert. Und dann: "Mein scheiß Telefon klingelt ja immer nur 2mal bevor der AB rangeht. Mit 38 ist man nicht mehr so schnell!". Ich hätt mich fast weggeschmissen :-D

Um 16:30 Uhr haben wir dann auch Schluss gemacht. Ich hab nichts gegen Überstunden, denn ich muss sie nur extrem selten machen. Er achtet ziemlich pingelig darauf, dass wir Arbeits- und Pausenzeiten auch einhalten. Find ich gut. Kenne ich von früheren Arbeitgebern nämlich auch anders.

Pünktlich zum verspäteten Feierabend wieder ein Schauer von Schneeregen. Gelaufen bin ich - wie am Montag schon - nicht. Ich war froh, als ich daheim war. Unterwegs noch fix Salat gekauft und tatsächlich im Erwachsenen-Quengelregal eine mini Pulle Amaretto entdeckt! Amaretto brauche ich für das Tiramisu. Da ich das Zeugs ja nicht trinke, hätte ich niemals eine normalgroße Flasche (0,7 Liter) gekauft. Als Alternative hätte ich einfach etwas Bittermandelaroma in den Kaffee geschmissen.
Zum Abendessen gab es Lachsfilet und Kartoffeln mit Kräuterquark. Ich hatte sowohl auf Fisch als auch auf Kartoffeln und Quark mal wieder richtig Lust und wieso nicht beides zusammen auf den Teller bringen? Lecker!

Mittwoch war von dem am Wochenende noch angekündigten Kälteeinbruch nichts mehr zu spüren. Es war wieder relativ mild geworden.

Beim Frühstückstee dann eine WhatsApp von Herrn L. Sein Schnelltest sei positiv ausgefallen. Er ginge zum Arzt und würde mir dann das Ergebnis des PCR-Tests mitteilen, sobald er es hätte. Oh, Mann! Wenn es nun blöd läuft, innerhalb von 2 Wochen der 2. Coronafall im Betrieb. Bisher hatten wir ja wirklich Glück. Und irgendwie musste ich an Chefes Flachserei vom Vortag denken, bezüglich L's vieler Kranktage...

Da L am Dienstag ein paar mal zu mir ins Büro geschlichen kam, hab ich dort am Mittwoch früh erstmal alles mit Desinfektionsmittel abgewischt, was er womöglich angefasst hatte. Sicher ist sicher! Dreimal hatten wir für 30-60 Sekunden den Mindestabstand unterschritten. Einmal bei der Rückgabe der Arbeitsberichte, weil er mir noch was erklären musste. Einmal, als er ein leeres Schrauben-Tütchen bei mir am Schreibtisch im gelben Sack entsorgte. Und ein weiteres Mal, als er mir einen Auftragszettel hochbrachte, damit ich kurz den Kunden anrufe, ob dieser spontan Zeit hätte. Ich hoffe nicht, dass dieses Bisschen für eine Ansteckung bereits ausreicht. Zur Sicherheit wollte ich am Abend selbst noch einen Schnelltest durchführen.

Im Büro war ich fast alleine. Ich hatte nur SIE an der Backe, die sich aber weiterhin ziemlich zurückhaltend verhielt und nicht nervte. Die drei verbliebenen Männer (2 Monteure und Chefe) fuhren zusammen zur Baustelle.

Nach der Arbeit ging es direkt nach Hause. Ich hatte auf eine Regenpause gehofft und diese sogar bekommen. Eine halbe Stunde spazieren gehen geschafft. Und während des Spaziergangs wieder gemerkt, wieso ich mir in Freiburg das Radfahren abgewöhnt habe.
 
Ich stand mit anderen Leuten an der Fußgängerampel und wir warteten auf Grün. Als wir dann losgingen kam eine Radfahrerin angeschossen und wäre fast in uns reingerauscht! Die Frau hatte rot! Ampeln und Verkehrsregeln gelten auch für Radfahrer, verdammt! Sie konnte gerade noch so bremsen, hat dabei aber eine ziemliche Spur auf dem Asphalt hinterlassen und wäre sogar beinahe noch gestürzt, weil ihr Rad beim Bremsen ziemlich in Schieflage geriet. Unglaublich... Sie hat sich nichtmal entschuldigt und ist - trotz dass sie immernoch rot hatte, einfach um uns herumgekurvt und in einem Affenzahn weitergeradelt.
Zum Abendessen gab es Spätzle mit Wildscheingulasch (aus der Dose) und einem frischen Salat.
Dieses Gulasch war eine Empfehlung von Papa. Er hatte mir eine Dose zum probieren mitgegeben, als ich nach Weihnachten im Sauerland war.

Donnerstag meldete sich am Vormittag Herr L telefonisch. Der Schnelltest war wohl falsch-positiv. Der PCR-Test und ein weiterer Schnelltest seien aber negativ ausgefallen. Er sollte am Freitag früh nochmal einen Schnelltest machen. Wenn der auch negativ wäre, dürfte er direkt weiter zur Arbeit. Schwein gehabt, würde ich sagen :-)

Außerdem habe ich am Donnerstag mit Hilfe der Tabelle, die Chefe und ich am Dienstag und Mittwoch erstellt hatten, das Angebot für den Bauherrn grob angefertigt. Ein paar Details musste Chefe noch ergänzen und dann könnten wir es abschicken. Waren ja nur 6 Seiten geworden... wenn wir den Auftrag bekämen wäre das richtig cool für die ruhigere Wintersaison. Aber das scheint auch eine richtige Chaosbaustelle zu sein.
Die zweite Avocado aus dem Netz gab's als Dessert
Nach der Arbeit war ich - mal wieder - einkaufen. Mir war für das Abendessen eine Avocado schlecht geworden. Zum Glück hatte ich das am Morgen direkt bemerkt. Und weil ich eh unterwegs war, hab ich auch noch ein paar Teile vom Samstags-Einkaufszettel mitgebracht. Dann geht es am Samstag ein kleines bisschen schneller :-)
Zum Abendessen gab es Chorizo-Gemüse-Pfanne mit Limetten-Reis und Tomaten-Avocado-Salat. Das hab ich jetzt schon ein paar Mal gekocht und finde es immer wieder lecker :-)
Freitag war es frühlingshaft mild, etwas windig und trocken. Herr L war wieder da. Dafür meldete sich Herr W mit fiesen Halsschmerzen krank. Kein toller Start in den Freitag, zumal die eine Kundin außerhalb trotz vereinbarten Termins ewig nicht ans Telefon ging. Wenn die Jungs jetzt ganz normal hingefahren wären, wäre es vielleicht eine klassische Metzgerfahrt geworden. Bezahlen will die vergeudete Arbeits- und Lebenszeit natürlich keiner. 
Irgendwann erreichte ich die Dame dann doch und wir machten den Termin für später am Tag aus. Einen weiteren musste ich allerdings komplett absagen. Immerhin Verständnis am anderen Ende der Leitung. Das hat man tatsächlich in den letzten Monaten nicht sehr häufig.
Im Büro war es ruhig - zumindest anfangs. SIE nervte kaum und hatte ausnehmend gute Laune. Das kam mir ziemlich gelegen, denn ich hatte in der Nacht nicht sonderlich gut geschlafen. Die Nase ging immer wieder zu. Vielleicht sollte ich doch langsam mal anfangen, wieder meine Allergietabletten zu nehmen. Dabei hatte ich gehofft, das noch ein bisschen rauszögern zu können.
Als die Monteure kurz vor Mittag wieder reinkamen, wurde Herr L direkt in ihr Büro zitiert. Keine Ahnung um was es ging. Aber sie hat ihn ziemlich angekeift. Er ist nicht auf den Mund gefallen und hat direkt zurück gekeift. Chefe wurde "als Zeuge" dazu geholt. Irgendwann ist L dann ziemlich wütend in die Pause gegangen und danach hat Chefe SIE angekeift. Aber so richtig! Ergebnis: Dicke Luft und ich durfte die Pause am Schreibtisch verbringen :-/
Als sie dann kurz nach 14 Uhr endlich heim ging, wurde Chefes Laune minütlich besser. Am Ende hat er sogar wieder rumgeflachst und wir konnten dieses riesige Angebot samt zweiseitigem Begleitschreiben endlich rausschicken. Wenn das schneller gegangen wäre, hätte ich schon ne halbe Stunde früher Feierabend machen können. Zumindest hatte er das so geplant, weil ich den einen Abend länger gemacht hatte. Aber immerhin wurden es am Ende noch 15 Minuten früher :-) Ich hab mich trotzdem gefreut.
Nach der Arbeit ging es direkt nach Hause. Keine Bewegung. Die kam diese Woche tatsächlich deutlich zu kurz und auch beim Essen gab es zu viele Ausrutscher. Aber ich erwartete am Abend einen Telefonmarathon - wie jedes Jahr an meinem Geburtstag ;-)
Immerhin hab ich mit der Zeit dazu gelernt und lasse den AB an, bis ich in Ruhe gegessen habe :-D
Zum Abendessen gab es nochmal ein fertiges TK-Pfannengericht. Irgendwas mit Reis und mini Cevapcici. War echt gut.
Zum Dessert gab es Geburtstagskuchen! Den hatte ich von unterwegs noch mitgebracht. Ja, ZWEI Stücke! Ich konnte mich einfach nicht entscheiden...
Der Essensplan für die kommenden 2 Wochen steht auch. Ich werde ein paar neue Rezepte ausprobieren - unter anderem eine japanische Suppe. Bis auf Katsuobushi hab ich sogar schon alles dafür bekommen. Wenn ich das Zeugs aber auch nicht im Real bekomme (Edeka und Rewe waren schonmal Fehlanzeige), werde ich in der kommenden Woche mal dem Asiamarkt einen Besuch abstatten :-) Oder ich probiere es auch mal im Kaufland... da geh ich aber irgendwie nicht so gerne hin. Keine Ahnung wieso nicht.
Auf der Waage war ich mir unsicher über das Ergebnis. Von Plus 500 g bis Minus 1 kg war die Woche schon alles dabei gewesen. Am Ende wurde es es leider das Plus. Fünfhundert Gramm mehr und somit leider wieder die 113 kg. Aber die Woche war nicht so gut und die PMS steht quasi in den Startlöchern. Ich hoffe, ich krieg das nächste Woche einigermaßen in den Griff.
Geburtstagspost aus Down Under
Und am Wochenende? Samstag ist großer Einkaufstag. Ich bin gespannt, denn ich muss mit dem schweinchenrosa Leihwagen einkaufen fahren. Unser Auto musste am Freitag in die Inspektion und Rückgabe ist Samstag ab 9 Uhr.
Schatz schickte ein Bild vom Rennschweinchen :-D
Am Nachmittag werden wir nur fix die Einkäufe bei SchwieMu abladen und direkt wieder heim fahren. Denn ich hab da noch so einiges zu tun - unter anderem muss ich noch das Dessert für Sonntag zubereiten.
Super tolle Kleinigkeiten aus Stuttgart
Denn am Sonntag sind wir bei den Schwägers zum Mittagessen eingeladen. B und T werden Blätterteig-Quiche und Feldsalat kredenzen und wir bringen für jeden ein Gläschen Tiramisu mit :-)
noch mehr Kleinigkeiten aus Stuggi :-D

Meine Freundin aus Stuttgart ist ein echtes Schlitzohr :-D

Das gab's von den Kollegen (also, eigentlich von IHR)





Die KW 5 in kurz:
Samstag: 3.736/1.800 kcal, 7.658 Schritte
Sonntag: 3.265/1.800 kcal, 9.172 Schritte
Montag: 3.195/1.800 kcal, 6.396 Schritte
Dienstag: 2.784/1.800 kcal, 6.127 Schritte
Mittwoch: 2.443/1.800 kcal, 7.691 Schritte
Donnerstag: 2.904/1.800 kcal, 6.665 Schritte
Freitag: 2.924/1.800 kcal, 5.527 Schritte

Zunahme: +500 g

Mittwoch, 2. Februar 2022

Gruselig und/oder Genial? #28

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Hallo und herzlich Willkommen zu Gruselig und/oder Genial von Heidi und mir :-) Hier zeigen wir euch immer am ersten Mittwoch im Monat ein gruseliges und/oder geniales Fundstück.
 
Mein heutiges Fundstück ist dieses Mal kein Fundstück im klassischen Sinne, welches ich von mir aus gefunden hätte. Es ist eher eine Erkenntnis, die mir durch jemand anderes offenbart wurde.
 
Wer auf gesunde Ernährung achtet, Zusatzstoffe und E-Nummern vermeiden möchte oder einfach nur an einer Lebensmittelunverträglichkeit leidet, wird sich zwangsläufig auch mit diesen unsäglich kleingedruckten Zutatenlisten auf diversen Produkten befassen.

Ich persönlich checke Zutatenlisten regelmäßig, seit ich einen laktoseintolleranten Partner habe - und ich hasse es auch nach fast 15 Jahren noch. Ihr glaubt gar nicht, wo Milchzucker überall als Geschmacksverstärker oder billiger Füllstoff Verwendung findet. Was einem da alles als "Gesund" und "Natürlich" untergejubelt wird, ist manchmal nicht zu glauben. Und wie klein der Rotz oftmals  gedruckt ist (damit man bloß nicht zu genau hinschaut?), lässt einen regelmäßig verzweifeln.

Das die Lebensmittelindustrie hier zu allen möglichen Tricks greift, ist inzwischen hinlänglich bekannt. Als Kunde fühle ich mich regelmäßig ziemlich verarscht. Was hat das nun mit meinem Fundstück zu tun? Aufgepasst:

Als nach Weihnachten der Hund meiner Mutter eingeschläfert werden musste, hat man mir alle angebrochenen Leckerlis mitgegeben, damit ich unserem Büro-Hund damit eine Freude machen kann.

Da ich weiß, dass Freddys Frauchen ganz besonders auf artgerechte Ernährung achtet, damit der Fellball lange gesund und munter bleibt, hab ich ihr die große Tüte Leckerlis einfach überreicht und ihr gesagt, sie soll mal in Ruhe durchschauen und rausnehmen, was sie gebrauchen kann und was der Hund auch mag.

Als sie mir anschließend die Reste zurück gab, meinte sie, diese eine Sorte (Sinas Lieblingsleckerlis!) würde sie dem Hund nicht füttern, denn...
..."da ist zu viel Zucker drin.". Äh...Zucker? In Hundefutter? Ernsthaft? Wer würde seinem Tier denn bewusst ZUCKER füttern?! Die Antwort ist wohl: NIEMAND! Daher steht es auch nicht auf der Leckerli-Tüte. Zumindest nicht da, wo jeder Hundebesitzer als erstes hinschaut.

Diese speziellen Leckerlis werden beworben mit...
Und wenn man dann auf die Zutatenliste schaut, entdeckt man Zucker direkt an dritter Stelle. Und von Menschen-Futter wissen wir ja bereits: Je weiter vorne es in der Liste steht, desto größer der Anteil im Produkt.

Wenn man also seinem Tier zu viel Zucker füttert, hat das auf den Vierbeiner sehr ähnliche Auswirkungen, wie auf den Menschen. Hundi wird fett und entwickelt - wenn es richtig blöd läuft - sogar eine Diabetes.
Bestimmte andere Zusätze und "billige Füllstoffe" können beim Tier Allergien auslösen. Und ganz generell ist erschreckend oft billiges Zeugs verarbeitet, das das Futter nach mehr aussehen lässt, für die hündische Verdauung aber eher unnütz oder sogar kontraproduktiv ist (zu viele Kohlehydrate = Hundi mit Durchfall!). Ich hab mich dann selbst etwas schlau gemacht und was von Farbstoffen gelesen (irgendeine E-Nummer), die das Futter für Herrchen und Frauchen (!) besser und frischer aussehen lassen, beim Hund aber ggf. auf den Magen schlagen können, wenn er empfindlich ist. Der Fellnase hingegen ist die Farbe des Futters total hupe.

Jetzt hab ich im Netz eine Liste mit 5 Inhaltsstoffen gefunden, die kein Hund braucht. Und drei dieser fünf unnützen Dinge stehen bei diesen Leckerlis gleich an allererster Stelle der Zutatenliste!
Da glaubt man, als naiver Hunde-Mensch, man tut seinem Fellknäuel was Gutes und macht es unter Umständen eher krank.

Ich hab keinen Hund. Mein Kater damals bekam nie Leckerlis (das war damals nicht so üblich). Außerdem war mein Kater ein Freigänger und sorgte so für einen großen Teil seines Futters quasi selbst. Ansonsten bekam er "frisches Fleisch", was damals aussah wie grau-bräunlicher Fleischbrei in ein Alu-Schälchen gepresst, stank wie die Hölle und den Kater dennoch vor Freude frohlocken lies.

Nie im Leben hätte ich gedacht, dass irgendjemand auf die Idee kommt, Zusatzstoffe und ZUCKER in Tierfutter zu packen. Wie immer in der Weltwirtschaft geht es hier wohl auch ums liebe Geld. 
 
Zusatzstoffe, billige Füller und Zucker kosten nicht viel, pumpen das Produkt auf und sorgen dafür, dass der Vierbeiner nach mehr verlangt (Stichwort: Aroma- und Lockstoffe sowie Appetitanreger, auch alles E-Nummern!). Das gestreckte Futter wird dann für viel Geld an die Tierliebhaber verhökert - denn die wollen ja nur das Beste für ihre Vierbeiner. Die Gewinnmarge muss beträchtlich sein. Ich finde es gruselig.

Natürlich hab ich meine Eltern gefragt, warum sie diese Leckerlis gekauft haben. Antwort: "Da ist ja nur Rind und Käse drin. Das steht auf der Packung. Und der Hund war ganz wild darauf." Von wegen! Laut Zutatenliste sind da effektiv 2 % Rind drin. Bei 100 g sind das magere 2 g!!! Eine ähnlich geringe Menge Geflügel. Kein "echter" Käse. Das meiste an diesen Leckerlis ist SCHROTT.
 
Weil die zwei auch nie gedacht hätten, dass sich Zucker in Hundefutter verstecken könnte, kam keiner auf die Idee, mal die Zutatenliste genauer anzusehen. Von wegen nur Rind und Käse! Und dass der Hund auf das Zuckerzeugs so wild gewesen ist, ist dann ja auch verständlich. Wir mögen Süßes ja auch unheimlich gerne.

Sind Tierbesitzer unter euch? Wusstet ihr das schon? Habt ihr euch darüber schon Gedanken gemacht? Oder sind meine Eltern einfach nur besonders unbedarft in dieser Sache?
 
Da ich kein Haustier habe, habe ich mich natürlich nie intensiv damit auseinander gesetzt und kann ehrlich nicht sagen, ob ich das tun würde, wenn ich eins hätte. Damals war ich zu Jung dazu und es gab auch nicht so massig Auswahl an Futter wie heute. Tatsächlich hab ich es bisher nicht für möglich gehalten, das die Industrie nicht nur Verbraucher, sondern auch deren Haustiere vereimert.

So, genug aufgeregt. Lasst uns doch einfach fix bei Heidi vorbeischauen. Ich bin schon sehr gespannt, was sie entdeckt hat :-)