Sonntag, 22. März 2026

Wunschgewicht: KW 12 - 2026

[Dieser Beitrag kann indirekt Werbung ohne Auftrag enthalten, durch Markennennung, Ortsnennung oder Verlinkung]


 
 
Samstag war ich schon um 7:30 Uhr wach. Allerdings war ich - weil ich am Freitag nach dem langen, stressigen Tag so platt war, auch recht früh im Bett.

Weil Wochenende war und ich den MBW - der sein Zimmer direkt gegenüber der Küche hat - noch nicht wecken wollte, habe ich mich auf die Couch verzogen und ganz in Ruhe meinen Blog hochgeladen.
Nach dem Frühstück hab ich dann losgehäkelt. Zwölf Reihen waren noch übrig. Der MBW war nachmittags wieder bei seiner Mutter und so konnte ich ungestört werkeln. Und tatsächlich war ich am Abend - gegen 17 Uhr - dann ENDLICH fertig mit dem Schal für den Geburtstag der Nichte :-D Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen. Die nächsten Häkelprojekte stehen schon in den Startlöchern. Aber die sind ganz ohne Termindruck, da nur für mich :-) Die kann ich dann machen, wenn mir der Sinn danach steht und nicht weil ich "muss".
Die Garfield-Decke für die Große ist auch schon 3 Jahre her!
Da es am Samstag mit 4 Grad, Wind und Regen eh total ungemütlich draußen war, war der letzte Häkelmarathon definitiv eine passende Sache für das usselige Wetter.

Zum Abendessen hat der MBW tatsächlich mal gekocht. Tortellini Auflauf. War gut, muss ich sagen. Aber dafür war auch kein Kochtalent nötig ;-)
Und später haben wir uns noch die restlichen Nachos vom Tacco-Salat letzten Montag geteilt. Das hat mein Kalorienbudget mehr als gesprengt. Aber immerhin sind die jetzt auch weg :-)
 
Sonntag... ich war am Samstag gegen 23 Uhr im Bett. Dann hab ich geschlafen bis ca. 2 Uhr, krampfhaft versucht, wieder einzuschlafen und das um ca. 3 Uhr aufgegeben, denn da war ich tatsächlich ganz plötzlich hellwach. Und gleichzeitig unendlich müde. Zwischen 4 und 5 Uhr morgens, war ich so fertig, dass ich angefangen habe zu heulen. Und um kurz vor 6 Uhr bin ich aufgestanden. Was soll ich im Bett liegen und mich langweilen? Ich hab versucht zu lesen, konnte mich aber irgendwann nicht mehr genug konzentrieren.

Und weil der Regen aufgehört hatte, hab ich mich angezogen und bin raus. Ich wollte etwas spazieren gehen. Körperliche Bewegung, in der Hoffnung, dass ich dann bis Mittag wieder müde genug für ein Mittagsschläfchen bin.

Ich lief etwas die Straße runter und an der Haltestelle sah ich, dass bald eine Bahn käme. Wieso an der öden Straße langlaufen, wenn die Bahn direkt zum Park fährt? Also fuhr ich mit der Bahn. Da ich am Wochenende NIE so früh unterwegs bin, war ich überrascht, dass doch so viele Menschen unterwegs waren. Party People, die auf dem Heimweg waren. Es roch entsprechend nach abgestandenem Alkohol ;-) Aber auch ein paar wenige, die auf dem Weg zur Arbeit waren.

Am Park angekommen, liefen da ein paar komische Gestalten herum und es war noch dunkel. Das war mir nicht ganz geheuer - nicht in dem Zustand und alleine. Also nahm ich die nächste Bahn zum Seepark.

Der Seepark - ein ehemaliges Bundesgartenschau Gelände - ist der größte Park in Freiburg. Da ist es bei gutem Wetter immer brechend voll. Und am Sonntagmorgen, kurz vor Sonnenaufgang, hatte ich den Park fast für mich alleine :-) Naütrlich hab ich die dunklen und nicht übersichtlichen Ecken des Parks auch ausgespart.
Ich war früh genug da, um die Ramadan-Beleuchtung in den blühenden Bäumen zu sehen. Ganz ehrlich, ich wusste gar nicht, dass wir in Freibug sowas auch haben. Bisher kannte ich das nur aus den sozialen Medien aus anderen Großstädten. Ich bin Atheist, von daher rege ich mich über ein bisschen Beleuchtung nicht auf - wie so viele andere Menschen es scheinbar tun. Die bunten Lichter tun wirklich keinem weh und sahen in dem Blütenmeer dazu auch noch schön aus. Keine Ahnung, was die ganze Aufregung soll, die andere da verursachen (wollen).
Ich bin etwas durch die Baumalleen gestreift. Üppige rosa und weiße Blüten. Prächtige Magnolien am Rande des Japanischen Gartens. Leider hatte der um diese Uhrzeit noch nicht geöffnet :-/ 
Dann stand ich am Ufer des Sees und wartete auf den Sonnenaufgang. So ruhig. So friedlich. Außer einem Paar älterer - sehr laut kakelnder - Damen beim Nordic Walking, einem Jogger und 2-3 Hunde-Leuten ist mir niemand dort begegnet.
Das ich da so vor mich hin stand, erweckte die Aufmerksamkeit des Federviehs. Eine Taube scharwänzelte neugierig um mich herum - wohl in der Hoffnung, dass Futter abfällt. Ein Schwanen-Paar kam über den See direkt auf mich zu geschwommen und saß dann, direkt vor mir, im seichten Uferwasser und machte in aller Seelenruhe Gefiederpflege.
Das rief einen Erpel auf den Plan, der sich - etwas abseits der Schwäne - noch dazu gesellte. Am Ende komplettierte ein Blesshuhn die illustre Runde. Himmel, wenn kein Stimmengewirr im Park ist - wie sonst tagsüber - dann sind die kleinen schwarzen Federbälle echt extrem laut. Das war mir bisher nie so bewusst.
Als die Sonne über dem Berg stand (ich war inzwischen fast 2 Stunden unterwegs) machte ich mich auf den Rückweg. Zwischenzeitlich knurrte mein Magen wie verrückt und die Blase meldete sich ebenfalls zu Wort. Beim Bäcker hab ich mir Brötchen geholt. Als die vor ein paar Jahren raus kamen, waren das meine Lieblingsbrötchen. Sie schmeckten wir früher Zuhause, wenn Papa nach der Nachtschicht die (noch handgemachten) Brötchen direkt aus der Backstube des Bäckers holte, weil der Laden noch nicht offen hatte. Aber irgendwas machen sie jetzt anders. Denn im Gegensatz zum Anfang vor ein paar Jahren, platzt heute die eher pappige Kruste ab als gäbe es kein Morgen. So, wie man es sonst nur von den billigen "Industrie-Brötchen" kennt. Das war am Anfang nicht so. Ich mag sie nicht mehr :-(
Aufladen der zählenden Häkelnadel
Nach dem Frühstück hab ich mich auf die Couch verzogen. Ich war gespannt, wie lange ich durchhalte. Ob ich es überhaupt bis Mittag schaffe, bis ich vor Müdigkeit quasi umkippe. Aber irgendwann kurz vor Mittag hatte ich dann scheinbar den toten Punkt überschritten. Ich war müde, aber nicht müde genug, um einschlafen zu können. Ich hab etwas gehäkelt und als ich mich nach ein paar Runden nicht mehr konzentrieren konnte, habe ich ein paar dämliche Videos auf YouTube geschaut. 
Das bisschen Sonne beim Sonnenaufgang war so ziemlich das einzige Mal an diesem Tag, dass die Sonne geschienen hat. Denn, kurz nachdem ich wieder Zuhause war, bewölkte es sich wieder stark. Für das Bisschen Sonne und die schönen Bilder im Park hat es sich auf jeden Fall gelohnt. Aber freiwillig wäre ich an einem Sonntag nicht so früh unterwegs gewesen ;-)

Gegen 15 Uhr hab ich - weil wieder Hunger - einen Reissalat mit Hühnchen und Papaya aus dem uralten WW-Kochbuch gemacht. War echt lecker. Aber 6 EUR für eine angegammelte Papaya (konnte ich beim Kauf am Freitag nicht so genau sehen, weil dieses dicke weiße Netzt drum herum war), fand ich dann doch etwas zu viel. Etwa ein Viertel der Frucht, konnte ich nicht verwerten.
Und gegen 18 Uhr bin ich dann tatsächlich ins Bett gekippt. So ein ätzender Tag. Ich kann es kaum erwarten, bis die Erdbeerwoche endlich anfängt und alles wieder seine geregelten Bahnen geht. Zumindest für 2-3 Wochen.
 
Montag hatte ich ganz gut geschlafen. Aber der Sonntag hing mir dennoch noch etwas nach. Der Himmel war grau und drohte mit Regen, der am Ende aber ausblieb. Es war sehr windig und kühl.
Schaufenster in der Salzstraße
Im Büro begann der Arbeitstag recht gemächlich und steigerte sich zu ziemlich stressig. Und da ich zwischen 9 und 10 Uhr schon wieder leicht unkonzentriert wurde, war das sehr anstrengend. Am Nachmittag gesellten sich unnützerweise auch noch Kopfschmerzen hinzu. Die letzten 90 Minuten bis zum Feierabend waren wirklich ätzend.
 
Endlich Zuhause hab ich die übliche Taktik gegen Kopfweh probiert: Kaffee! Das Koffein hilft normalerweise bei mir innerhalb von 10-20 Minuten. Am Montag? Nichts. Naja, gut. Es wurde ein BISSCHEN besser. Aber weg gehen wollten sie nicht. Leichte Migräne? Keine Ahnung. 
Immerhin ging das Abendessen schnell. Buttergemüse und gefüllte Scholle (beides TK) mit Kartoffelpü und Röstzwiebeln. Geschmeckt hat es auch. 

Das abendliche Telefonat mit meinem Vater hat auch nicht wirklich Neuigkeiten ergeben. Das Drama mit meiner Mutter geht bald in die 3. Woche. Der Hund ist immer noch bei Papa. Meine Mutter meldet sich bei niemandem und hat gefühlt alles was den Hund betrifft (Futter, Spielzeug und Co.) inzwischen zu meinem Vater geschlörrt. Wenn man versucht sie zu erreichen, nimmt sie nicht ab. Wir haben also keine Ahnung, wie es ihr geht und was sie so macht. Mein Vater und mein Bruder haben seit Tagen nichts von ihr gesehen oder gehört. Das einzige Lebenszeichen sind weitergeleitete Links, die sie gelegentlich mal kommentarlos in die Familiengruppe postet.
 
Sie fragt nichmal nach, wie es ihrem Hund geht. Papa meinte, es fühle sich an, als hätte sie die Fellnase schon "abgeschrieben". Dem Hund scheint es bei Papa jedenfalls zu gefallen. Immerhin etwas. Vor allem wird Papa so mehrmals täglich vor die Tür gezwungen. Leider nicht zufuß, was ihm ja gut tun würde. Er fährt weiterhin mit dem Hund raus auf's Feld, 50 m Leine dran und hockt dann im Kofferraum. Immerhin hängt er nicht mehr 100 % vor der Glotze. Ich werte das als kleinen Erfolg - und auch, dass der Hund jetzt automatisch abspeckt, weil Papa nicht soooo geduldig ist und den mäkeligen Hund dann einfach "hungern" lässt, wenn er das vorgesetzte Futter naserümpfend liegen lässt :-D Tut dem Hund dann auch wieder gut.
 
Dienstag hatte ich wieder ganz gut geschlafen. Noch 2-3 Tage bis zur Erdbeerwoche, wenn nichts schief geht. Ich freu mich schon fast drauf! Vielleicht ist das alles ja auch Frühjahrsmüdigkeit. Das kann ich aber nicht so genau sagen, wenn es mit der PMS zusammenfällt. Könnte zeitlich allerdings hinkommen.
Herrenstraße
Der Arbeitstag war nicht ganz so stressig wie am Montag. Obwohl ich mit immer noch leichten Kopfschmerzen aufgewacht bin, hab ich den Vormittag nichts weiter davon gemerkt. Dabei hatte ich dieses Mal extra Schmerztabletten eingepackt, falls es doch wieder schlimmer werden sollte. Gebraucht habe ich sie am Ende zum Glück nicht.
Nach der Arbeit wollte ich im Discounter, um Pilze für's Abendessen zu kaufen. Und Oster-Schoki für die Nichten. Denn ganz ehrlich? Die Markenschokolade mit dem Goldhasen kann ich mir tatsächlich nicht mehr leisten! Und so gut schmecken wie früher tut sie zudem auch nicht mehr. Rezeptur verschlimmbessern und dann mehr Kohle verlangen? Geht. Gar. Nicht. 5 EUR für ein kleines, hohles Schoko-Karnickel in Glitzerfolie?! Im Leben nicht. 
Blöd nur, dass die Bahn so voll war (und die anderen Mitfahrer etwas dämlich und/oder egoistisch), dass ich an der gewünschten Haltestelle gar nicht aus der Bahn kam. Selbst an der Heimat-Haltestelle war die Bahn noch so voll, dass es ewig dauerte, bis ich draußen war. Der Typ der neben mir hockte war tatsächlich weggepennt (hatte ich gar nicht bemerkt) und als ich ihm sagte, ich müsse hier raus, schreckte er richtig hoch. Verwirrtes umgucken: "Oh, Scheiße! Ich auch!". Er hat sich tausendmal bedankt, dass ich ihn geweckt habe. Aber ich musste ja auch raus und hätte im Leben nicht über ihn drüber klettern können :-D
 
Also, nichts Discounter. Der Supermarkt um die Ecke ist es geworden und dort auch nur Pilze und Bananen. Die Günstig-Schoki muss noch etwas warten.
Gekocht hab ich Boeuff Stroganoff mit Spätzle. Und die gingen dieses Mal echt schnell, weil ich tatsächlich kein Rindergulasch bekommen habe und daher auf Rinder-Minutensteaks (leider etwas teurer) ausgewichen bin. Aber die Kochzeit war grandios fix :-) Und geschmeckt hat es natürlich auch.
 
Mittwoch war wieder ein stressiger Arbeitstag. Immerhin das Wetter spielte mit. Es war zwar schon fast stürmisch, aber immerhin schien die Sonne.
Konviktskirche hinter dem Freiburger Münster
Gegen Nachmittag wieder leichte Kopfschmerzen. Aber kein Vergleich zum Montag. Ich war foh, als Feierabend war.

Zuhause ging es erstmal unter die Dusche und danach in die Küche. Ich hab allerdings nur schnell was aufgetaut. Kein Bock auf kochen.
Ein Osterpaket von der Bruderherz-Familie kam auch noch an. Drin eine liebe Karte, Oster-Schoki und eine "Emotional Support Möhre" zum selbst häkeln. Absolut klasse :-D
Ich hingegen jage immer noch einem passenden Karton für das Nichten-Geschenk nach. Langsam wird die Zeit knapp. Das muss nächste Woche bis spätestens Mittwoch raus. Ab sofort werden "unförmige" Geschenke einfach gestrichen ;-)
 
Donnerstag immer noch kühl und windig. Aber trocken mit Sonne und Wolken. Der Arbeitstag war vollgepackt, aber zum Glück nicht übermäßig stressig. Wir hatten alle gut zu tun und der Tag ging gefühlt sehr schnell rum.
Sonnenaufgang über der Dreisam
Ich hab sogar einen passenden Karton für das Nichten-Geschenk erspäht. Denn am Donnerstag wurde ein Markisenmotor geliefert. Der Karton müsste perfekt passen. Daher hab ich den Motor gleich ausgepackt, mit einem Post-It versehen, damit die Kollegen auch wissen, für welchen Kunden der Motor vorgesehen ist, und mir den Karton gesichert :-) Wenn ich am Freitag mit dem Auto da bin, werde ich ihn mitnehmen. 
Als ich Zuhause ankam, stand ein großer Karton von TooGoodToGo auf meinem Bett. Der MBW hat ein Tee-Paket gerettet. Für mich. Denn der Kerl trinkt ja keinen Tee. Fand ich voll nett. Und die 20 EUR kann ich ihm von seinen "Einkaufs-Schulden" abziehen :-)
Zum Abendessen gab es Eier-Gemüse-Ragout mit Garnelen. Keine Ahnung wieso, aber das hab ich schon ewig nicht mehr gekocht. Dabei geht es recht schnell und schmeckt super lecker. 
 
Die Erdbeerwoche hat am Donnerstag auch endlich angefangen. Ab jetzt wird es erstmal wieder besser. Ich freu mich total. Die letzten 2 Wochen waren wirklich mehr als anstrengend. 
 
Freitag konnte ich ein paar Minuten länger pennen, weil ich ja mit dem Auto gefahren bin. Und obwohl ich wie üblich wegen Parkplatz-Mangel mordsfrüh am Büro war, hab ich den vorletzten Parkplatz in der ganzen Straße erwischt. Unfassbar!
Den letzten Parkplatz sicherte sich dann ein paar Minuten später der Kollege. Der hat nämlich inzwischen auch mitbekommen, dass nach 7:30 Uhr keine Plätze mehr frei sind.
 
Der Arbeitstag war eine Mischung aus Stress und Langeweile. Eine bessere Arbeitsverteilung wäre wirklich wünschenswert gewesen. Aber ich kann das aufkreuzen der Kunden leider noch immer nicht beeinflussen.
 
Gekrönt wurde der Abschluss des Tages mit einem 5-Minuten-vor-Feierabend-Kunden (wie wir die hassen), der auch noch einen Zuschnitt brauchte. Grrrr... Wir waren alle schon mit einem Bein im Feierabend. Mein PC fuhr bereits runter und die Herren hatten auch schon alles dicht gemacht. Jetzt alles wieder hochfahren und die Kreissäge anwerfen. Kunde zufrieden und wir alle 10 Minuten später Feierabend. Gerade am Freitag ist das wirklich lästig. Aber der Kunde ist König :-/
 
Den Wocheneinkauf hab ich auch noch fix erledigt. Der Kofferraum war ziemlich voll, weil ja auch noch das große Paket drin lag, wo das Geschenk der Nichte drin verpackt werden sollte. 
 
Zuhause habe ich ein schnelles Abendessen zusammengeworfen. Gnocchi mit Tomaten, Mozzarella und Pesto. Lecker und in 15 Minuten fertig.
Auf der Waage war ich auch schnell. Ein fettes Plus von 600 g und aktuell 107,3 kg. Ärgerlich. Aber jetzt wo der PMS-Mist vorbei ist, wird das hoffentlich auch die nächsten Wochen wieder besser.
 
Das Telefonat mit Papa war kurz. Es ist die Woche über nicht viel passiert. Hundi ist tatsächlich seit Freitagnachmittag wieder bei Mama. Sie wollte ihn am Samstag wieder mitnehmen, hat ihn aber am Freitag schon geholt, weil Papa dringend mal wieder putzen musste. Das ging (angeblich) nicht, solange der Hund da war. Außerdem bekommt Papa am Samstag Besuch von Bruderherz mit Anhang. Die Essen alle bei ihm Mittag. 
 
Meine Schwägerin wünscht sich ja schon ewig und drei Tage einen Garten - wie sie ihn früher im Münsterland hatte. Weil aber keine Schrebergärten im Ort sind, wurde das die letzten Jahre nichts. Inzwischen haben Bruderherz und seine Frau beschlossen: Sie beschlagnahmen Papas Garten! Die Schwägerin bekommt ihren eigenen Garten zum krosen und Papa muss die Gartenarbeit selbst nicht mehr machen und hat es trotzdem schön. Win-Win für alle :-D Als "Dankeschön" wird Papa die gesamte Bande mit Mittagessen versorgen. Meine Mutter ist NICHT eingeladen. Bin gespannt, was das gibt. 

Und am Wochenende? Mal sehen. Auf jeden Fall Geschenk für die Große verpacken. Dann kann ich das am Montag abschicken und es ist 100 % pünktlich zum Geburtstag da :-) Oster-Süßkram im Discounter erwerben - am besten verbunden mit einem schönen Spaziergang. Fotos für meine Wand ausdrucken, damit die Reihe über meinem Schreibtisch endlich gleichmäßig aussieht. Dazu fehlt aber noch ein Bild im Querformat. Ansonsten entscheide ich spontan, je nach Lust und Laune. 
  
 
 

Die KW 12 in kurz:
Samstag: 4.374/1.800 kcal, 1.917 Schritte
Sonntag: 3.203/1.800 kcal, 6.552 Schritte
Montag: 2.135/1.800 kcal, 4.562 Schritte
Dienstag: 3.325/1.800 kcal, 4.730 Schritte
Mittwoch: 2.575/1.800 kcal, 4.335 Schritte
Donnerstag: 2.402/1.800 kcal, 4.759 Schritte
Freitag: 2.994/1.800 kcal, 4.354 Schritte

Zunahme: +600 g

Samstag, 14. März 2026

Wunschgewicht: KW 11 - 2026

[Dieser Beitrag kann indirekt Werbung ohne Auftrag enthalten, durch Markennennung, Ortsnennung oder Verlinkung]


 
 
Samstag hab ich ausgeschlafen. Nach dem Frühstück begann der Häkelmarathon und ich hab echt verdammt viel geschafft. Aber ganz fertig war ich am Ende immer noch nicht.
Außer vielleicht mit den Nerven. Denn die Sache mit meiner undankbaren Mutter - zumindest bei meinem Bruder hatte sich sich zwischenzeitlich für die Hilfe bedankt - ging mir nicht aus dem Kopf. Kein Dank an meinen Vater, der sich auch weiterhin um den Hund kümmert, obwohl meine Mutter ja nun wieder Zuhause ist. Außerdem braucht sie - für die Wohnung - jetzt einen Rollator, wo sie Dinge drauf abstellen kann, um sie von A nach B zu bekommen. Mit der gefühllosen und eher immobilen rechten Körperhälfte könnte sie zum Beispiel keinen Wäschekorb mehr tragen, um die gewaschene Wäsche zur und von der Waschmaschine zu bekommen. Den Rollator bekommt sie wohl gratis, weil sie den alten meines verstorbenen Opas übernehmen kann.
 
Dankenswerterweise konnte ich mich etwas bei meinen Freundinnen auskotzen. Das tat gut. Meine Mutter wird sich eh nicht mehr ändern. Sie ist das komplette Gegenteil zu der Person, die sie vor den Schlaganfällen war. Und ich mag die neue Persönlichkeit meiner Mutter wirklich nicht. Auch nicht nach all den Jahren. Sie ist eine egoistische, kaltherzige Ziege, die alles besser weiß und jegliche Hilfe als selbstverständlich ansieht während sie gleichzeitig so tut, als bräuchte sie gar keine Hilfe und wir würden alle übertreiben. Sie hat rechtsradikale Tendenzen (die hatte sie früher nicht) und redet schlecht über alle und jeden, verbreitet teilweise sogar miese Gerüchte.
 
Früher hatten wir ein wirklich enges Verhältnis. Haben mehrmals die Woche stundenlang telefoniert und konnten uns alles erzählen. Heute ruft sie mich nicht an. Ich sie aber auch nicht. Ich hab keine Ahnung, was ich mit ihr reden soll. Denn es ist anstrengend, mit ihr zu reden, weil man ständig aufpassen muss, was man sagt und alles eigentlich nur noch oberflächliches Blabla ist. Persönliche Fragen blockt sie ja eher ab - oder lügt einen an. Sehen tue ich sie nur, wenn ich bei meinem Vater bin und sie grad eh dort rumhängt. Und obwohl sie zu allen ständig so mies ist, beschwert sie sich, dass sie nie jemand besucht. Selbst ihre Enkelkinder meiden sie, auch wenn sie im gleichen Raum sind. Von Selbstreflektion keine Spur.
 
Ich bin froh, dass es ihr soweit wieder gut geht und sie Zuhause ist. Gleichzeitig bin ich frustriert und wütend, weil sie sich so schäbig und undankbar verhält. Am liebsten würde ich sie packen und schütteln, bis sie wieder zur Vernunft kommt. Aber da sie ihr ganzes Verhalten ja selbst nicht so wahrnimmt wie es tatsächlich ist - in ihrer Welt ist sie ja das alleinige Opfer - wäre das ein eher müßiges Unterfangen und zum Scheitern verurteilt. Es wird sich nichts bei ihr ändern. Wir sitzen also nur weiter am Spielfeldrand und sehen zu, bis sie sich - aus welchen wirren Gründen auch immer - wieder irgendeine gesundheitliche Katastrophe einheimst, die vermeidbar gewesen wäre. Und das Spiel geht von vorne los.
 
Am späten Nachmittag klingelte mein Handy. Papa. Als ich abnahm platzte mir fast das Trommelfell, denn mein Patenkind kreischte in den Hörer: "Tante Nicooohooole! Wir malen! Wann kommst du?" Oh, mein Gott! Wie niedlich :-D Ich hab fast 30 Minuten mit meinen Nichten telefoniert, wobei die Große kaum eine Chance bekam, das Telefon von ihrer Schwester zu mopsen, die das Gerät lautstark verteidigte. Wir haben Fragen ausgetauscht, beantwortet und die Kurze hat bereits meinen kompletten Sommerurlaub verplant - ich hoffe, sie weiß das bis dahin nicht mehr ;-) Denn wir müssen Döner essen, malen, auf den Spielplatz, ins Schwimmbad, Blumen pflücken, Ziegen streicheln und das Baby (ihre Puppe) füttern.
 
Die Große meinte, sie würde gerne öfters mit mir telefonieren oder mal einen Videoanruf machen. Da hörte ich im Hintergrund meinen Bruder: "Kind, wenn du dich benehmen würdest und nicht ständig Handyverbot hättest, wäre das deutlich einfacher!" Ich hab mich vor lachen fast weggeworfen. Nach dem ganzen Chaos mit meiner Mutter war das ein echt benötigter Stimmungsaufheller :-)
Zum Abendessen gab es Käse-Jäger-Spätzle und einen Rübli-Muffin (vom Bäcker) zum Dessert. Super lecker. Und der Muffin war soooo fluffig!
Später rief Papa nochmal an und wollte wissen, ob meine Ohren noch dran wären. Aber die Kurze hätte ihn so lange genervt, bis er mich schließlich angerufen hat, damit sie mir eine Frikadelle ans Ohr klönen konnte :-D Sie versteht das Prinzip vom Telefon aber nocht nicht 100 %, denn sie wollte mir am Telefon ständig ihr Bild zeigen: "Ich hab einen Tiger gemalt. Hier. Guck!". Natürlich hat sie keinen Tiger gemalt sondern nur ausgemalt ;-) Mein Vater druckt den Kindern am PC ständig die tollsten Malvorlagen aus. 
 
Papa erzählte dann auch, dass meine Mutter den Nachmittag (Kaffee und Kuchen) ebenfalls dort mit allen zusammen verbracht hat. Mein Bruder hat sie extra abgeholt und wieder nach Hause gefahren. Aber wenn sie 5 Sätze gesprochen hätte, wäre das viel gewesen. Selbst ihr eigener Hund hat sie, als sie ankam, nur kurz beschnüffelt und sie dann links liegen lassen! Sie hat einfach nur stur auf ihrem Platz gesessen und vor sich hin geschwiegen. Während die Mädchen ständig um den Opa herum schwirrten, gab es so gut wie keine Interaktion mit der Oma. Und etwas mit den Mädels malen hätte sie auch noch hinbekommen. Aber sie scheint das gar nicht zu wollen. Das ist wirklich sehr schade.
 
Und der Hund blieb weiterhin bei Papa. Er hat sie nicht gefragt, ob sie den Hund jetzt wieder zurück nehmen wollte. Und sie hat auch kein Wort gesagt. Das finde ich voll merkwürdig, denn eigentlich ist der Hund ihr Ein und Alles. Wobei sie ihn in den letzten Wochen auch eher "schlecht" behandelt hat. Also, nicht dass sie Lucy geschlagen oder nicht gefüttert hätte. Das nicht. Aber sie war ungehalten, genervt und hat viel mit dem Hund rumgeschrien und unnötig heftig an der Leine geruckt. Ob das mit ihrem gesundheitlichen Zustand zu tun hatte, weiß ich natürlich nicht. Aber nach dem letzten Krankenhausaufenthalt wollte sie den Hund SOFORT wieder bei sich haben. Und jetzt lässt sie Lucy quasi links liegen.
 
Sonntag hab ich bis kurz vor halb 9 gepennt. Ich hab mich direkt im Bad fertig gemacht und angezogen und bin denn schnell rüber ins Wahllokal, meine beiden Kreuzchen für die Landtagswahl machen. So früh am Tag war noch nicht viel los und ich war schnell wieder draußen. Die 10 Minuten hin und 10 Minuten zurück nach Hause reichten, um meine Allergie zu befeuern. Trotz Tabletten bekam ich tränende, juckende Augen, eine absolute Rotznase und einen fiesen Hustenreiz. Nicht schön!
Der vorletzte Farbwechsel!
Wieder Zuhause hab ich gefrühstückt, den Blog hochgeladen und dann den Häkelmarathon fortgesetzt. Am Sonntag schaffte ich natürlich nicht so viel wie am Samstag. Aber ich denke, ich werde spätestens nächstes Wochenende fertig und dann hab ich noch 10 Tage, bis das Paket mit den Geschenken auf die Reise gehen muss.
Zum Abendessen gab es serbisches Reisfleisch und zum Dessert ein paar Quarkbällchen. Die Gebäckkugeln waren TK und schmeckten leider ein bisschen nach der Pappschachtel, in der sie verpackt waren.
Und schon war das Wochenende schon wieder gelaufen. Ich hab noch etwas gelesen, bevor ich das Licht ausgemacht habe. Aber richtig einschlafen konnte ich irgendwie nicht. Obwohl ich total müde. war.
 
Montag hatte ich eine echt ätzende Nacht hinter mir. Denn ich hab schätzungsweise nur ca. 3-4 Stunden geschlafen. Egal was ich versuchte habe, ich konnte einfach nicht einschlafen. Ich war müde und gleichzeitig hellwach. Voll ätzend. Wer braucht sowas? Um drei Uhr hab ich mir mein Buch aus dem Arbeitsrucksack zurück ins Bett geholt und bis 4 Uhr gelesen. Bis 6 Uhr hab ich dann noch etwas vor mich hin gedöst. Kurz drauf klingelte der Wecker. Aufstehen? Bitte nicht!
Aber nützt ja alles nichts. Ich hab meinen schwarzen Tee etwas länger ziehen lassen als üblich. Aber ich wusste, der Tag wird anstrengend. Auf dem Weg zur Arbeit habe ich eine schlafende Hummel auf einer Traubenhyazinthe entdeckt. Wenigstens einer, der ausschlafen konnte ;-)
Zum Glück war es im Büro recht ruhig. Chefe war ja auch noch im langen Wochenende. So konnte ich mich mit stupider Fleißarbeit beschäftigen. Denn wirklich aufnahmefähig war mein Hirn an diesem Tag nicht.

Ein Blick in die Zyklus App bestätigte meine Befürchtungen. Noch ca. 1,5 Wochen bis zur nächsten Erdbeerwoche. Die ätzende Nacht war zu 99 % eine Folge der beginnenden PMS :-/

Den Heimweg hab ich direkt angetreten. Eigentlich hätte ich noch zur Drogerie gewollt. Aber die Tour hab ich jetzt einfach verschoben. Das kann ich auch noch wann anders machen. Ist nicht so dringend. Lieber nach Hause.

Zum Abendessen habe ich einen Tacco-Salat gemacht. Den hatte ich schon ewig nicht mehr. Und weil ich nur etwas Hack und Zwiebeln anbraten musste, war die Chance auf Angebranntes deutlich kleiner als bei dem Essen, was ich eigentlich am Montag hätte machen wollen. Aber dazu hätte es mehr Hirnleistung bedurft.
Das abendliche Telefonat mit Papa ergab auch wieder ein paar neue Erkenntnisse bezüglich meiner Mutter. Mein Bruder hat sie rund gemacht wegen ihres unmöglichen Benehmens! Sie zeigte kurz Einsicht. Aber wirklich was bringen, wird es wohl nichts. Dazu ist sie zu sehr Drama Queen. Denn sie fing schon wieder an, alles zu "ihren Gunsten" hinzudrehen. So hat sie nun regelmäßige Nachsorgetermine beim Hausarzt (nicht im Krankenhaus, wie sie zuerst behauptet hat). Weil sie noch immer nicht so 100 % laufen kann (offene Wunde am Fuß nach mini OP), braucht sie jedes Mal einen Fahrer. Papa hatte sich angeboten. Sie suchte jemand anderen. Das hat sie schon öfters gemacht. Wir haben dann erst im Nachhinein erfahren, dass sie beim "Ersatz-Fahrer" dann behauptet hat, die Familie würde sich überhaupt nicht um sie kümmern, keiner hätte Zeit. Sie armes Opfer. Wahrscheinlich hatte sie eine Aktion dieser Art auch wieder vor. Nur blöd, dass sie niemand anderen finden konnte, der so kurzfristig Zeit hatte. Also fuhr Papa sie am Ende doch.
 
Auch die nächsten Termine hat sie einfach ausgemacht, ohne zu fragen, ob ihr "privater Taxi-Service" denn auch Zeit hat. Denn es geht ja nur um sie und alle anderen müssen sich verbiegen. Ich bin daher gespannt, was Mittwoch passiert. Denn da muss sie um 11 Uhr wieder beim Hausarzt sein und mein Vater hat zur gleichen Zeit einen eigenen Termin, den er schon vor 8 Wochen (!) ausgemacht hat und ums verrecken nicht wegen ihrer Zickerei verschieben will. Ich hoffe, er knickt nicht ein. Ursache der ganzen Fuß-Entzündungs-Eiter-Geschichte war tatsächlich (wie sich erst jetzt für den Rest der Familie offenbart hat) ein lächerliches Hühnerauge, was sie nicht rechtzeitig wegmachen/behandeln hat lassen. Das haben sie ihr im Krankenhaus gründlich rausgeschnitten.

Vom Krankenhaus hat sie so ein Fersen-Geh-Dings bekommen, was sie vorerst mit einer dicken Socke tragen soll. Vermutlich, weil sie ja vorne an der Fußsohle das Hühnerauge rausgemacht haben und die Stelle zum Abheilen entlastet werden soll. Jedes Mal, wenn meine Familie sie sieht, hat sie aber ihre Füße - inkl. Verband - in ihren viel zu engen Schuhen. Ob sie dieses Geh-Dings bisher überhaupt mal benutzt hat, wagen wir zu bezweifeln. Es bleibt spannend. Und der Hund ist immer noch bei meinem Vater, der bisher immer noch kein Danke von ihr gehört hat, sondern nur Gemaule :-(
 
Dienstag hatte ich eine Nacht hinter mir, in der ich geschlafen hab, wie ein Stein. Aber irgendwie war ich am Dienstag noch müder als am Montag.
Raus gehen ist für ich im Moment echt lästig. Es braucht keine 5 Minuten, bis der Heuschnupfen richtig zuschlägt. Brennende, tränende Augen, laufende Nase und kurz drauf dann dieser wirklich ätzende Hustenreiz, der teilweise auch durch trinken nicht verschwinden will. Ich will gar nicht wissen, wie schlimm es ohne die Tabletten wäre. Komisch ist nur, dass "mein" Allergie-Grünzeug aktuell als gar nicht so dramatisch im Pollenflugkalender gelistet ist. Ob da schon wieder ein neuer Kandidat dazu gekommen ist? Problem: Einen Hautarzt finden, um einen aktuellen Allergietest machen zu lassen. Fachärzte zu finden ist genauso eine Katastrophe wie die Wohnungssuche :-/

Es soll die nächsten Tage angeblich etwas regnen. Ich hoffe, wenn die Luft "gewaschen" ist, dass es dann kurzzeitig etwas besser wird mit Rotz und Wasser.

Der Arbeitstag an sich verging unspektakulär aber arbeitsintensiv. Gefühlt ist er einfach verflogen und ehe ich mich versah, war schon wieder Feierabend.
Nach der Arbeit war ich dann auch noch in der Drogerie. Seife, Tee und Magnesium waren schnell gekauft und wieder Zuhause gab es Fisch mit einem Rest Kroketten (die lagen auch schon länger im Tiefkühler) und Gurken-Feta-Salat.
 
Mittwoch begann trockener als angekündigt und im Büro war es ruhig. Zu ruhig für fast Mitte März. Chefe hatte ein paar Reklamationen bei einem unserer Lieferanten zu machen und während des Gesprächs mit dem Sachbearbeiter kam dann raus, dass es auch bei ihnen für die Jahreszeit viel zu ruhig wäre. Das ist einer von Deutschlands größten Sonnenschutzproduzenten! Ich hoffe, es wird besser, wenn das Wetter stabiler wird. Denn letzte Woche, wo die paar Tage Frühsommer-Feeling war, kam ja schon ordentlich was rein :-)

Selbstverständlich fing es pünktlich zum Feierabend mal wieder an zu regnen. Fünfzehn Minuten vor Schluss war es noch trocken. Ich hatte leichte Hoffnung, es trockenen Fußes nach Hause zu schaffen. Aber nö. 

Zum Abendessen gab es nur ganz schnell Nudeln mit einem Pilz-/Trüffel-Pesto. Das war beides ein Geschenk. Nudeln gehen ja immer. Und die halbe Tüte hatte ich ja schon verbraucht. Das Pesto (aus Italien, daher sämtliche Beschriftung auf italienisch) war okay. Es war jetzt nicht schlecht. Aber vom Hocker gerissen hat es mich auch nicht. Zum Glück war es geschenkt. Gekauft hätte ich es nicht :-) 
Das Schlimmste war, dass die Wohnung danach noch ewig nach diesem Pesto roch. Und je länger der Duft hing, desto unangenehmer wurde er :-/

Da Papa am Mittwoch nicht anrief, war ich gespannt auf das Telefonat am Freitag. Ob meine Mutter den Termin beim Doc nun doch verschoben hatte, weil Papa ja seinen eigenen Termin um die gleiche Uhrzeit hatte oder ob er eingeknickt ist? 

Was mir bereits in den letzten Wochen beim telefonieren aufgefallen ist: Wenn der Hund bei Papa ist, macht er keinen "Blödsinn" wenn telefoniert wird. Er liegt brav in der Ecke und lauscht. Bei den seltenen Gelegenheiten, wo ich meine Mutter mal angerufen habe, hat sie immer Theater gemacht, als ob der Hund gleich die ganze Wohnung zerlegt. Jetzt frage ich mich natürlich: Benimmt sich der Hund bei ihr anders oder war das nur Schauspielerei, um mehr Aufmerksamkeit zu generieren?
 
Außerdem war diese eine "zu-gut-um-wahr-zu-sein" Wohnung bei der Uniklinik (der Scam, auf den ich auch schonmal reingefallen bin) zum dritten Mal online. Gleiche Adresse. Gleicher Text. Gleiche Bilder - wobei die Bilder dieses Mal das erste Mal aussahen, als wären sie sehr schlecht vom Bildschirm abfotografiert worden. Weiterer Unterschied: Zum ersten Mal stand bei "Vermieterangaben" irgendeine englische Fehelermeldung von wegen "Keine Infos Verfügbar" statt wie sonst irgendein real klingender Name. Und kaum 3 Stunden später, war die Anzeige auch schon wieder offline. Hoffentlich sind nicht wieder welche drauf reingefallen. Sonst sind aktuell wieder nur WG-Zimmer im Angebot. Das hab ich ja schon.
 
Donnerstag war es wieder deutlich kühler geworden. Dafür blieb es trocken und die Sonne ließ sich auch mal blicken. Nachmittags wurde es sogar richtig schön.

Bis auf die absolut schlaflose Nacht auf Montag hielten sich die PMS Symptome bzw. der Heißhunger bisher in Grenzen. 

Im Büro war mäßig zu tun. Die Herren waren immerhin gut ausgelastet. Mal sehen wie es die nächste Woche wird. Ein Teil der angekündigten Ware fehlt nämlich immer noch und die Woche ist ja so gut wie rum.
 
 Weil Chefe erst kurz vor Feierabend von seinem letzten Termin reinschneite und dann "noch eben schnell", hab ich die frühe Bahn mit dem guten Anschluss verpasst. Die nächste hat - wenn alles gut geht - Anschluss an die Bahn "hinten rum". Die hab ich auch bekommen.
Musste dann aber am Hauptfriedhof aussteigen. Die blühenden Bäume sind immer so schnell wieder verblüht und letztes Jahr hab ich zu lange gewartet und das ganze Schauspiel verpasst, weil es durch Sturm und Regen quasi vorzeitig beendet wurde.
Ein kleiner Spaziergang über den Hauptfriedhof ist es also noch geworden, bevor ich die nächste Bahn nach Hause genommen habe. Schön war's. Und friedlich.... bis auf die Polizisten an der Haltestelle, die mit einem offenbar stark alkoholisierten Mann rumdiskutiert haben. 
Solche spontanen Aktionen hätte ich früher eher nicht nach der Arbeit gemacht, weil ja der Freund Zuhause wartete. Ich fand's gut und werde das definitiv wieder machen :-)
Zum Abendessen gab es Bratkartoffeln mit Steaks. Da ich vom Tacco-Salat am Montag noch ein halbes Glas gegrille Peperoni übrig hatte, habe ich die einfach mit in die Bratkartoffeln geschmissen :-)
Und ich muss sagen, das war echt lecker. Falls ich mal wieder Peperoni von irgendwas übrig habe, werde ich die wieder so verwerten :-)
 
Freitag war ein absoluter Stress-Tag. Ich bin morgens mit dem Auto zur Arbeit, der Verkehr war nervig und im Büro saß Chefe auch schon um 9 Uhr am Schreibtisch. 
 
In seinem Kopf wieder zig Dinge gleichzeitig, die er dann auch zu mir rüber warf, während ich noch an den Dingen arbeitete, die er mir 4 Ansagen vorher übergeben hatte. Und als er dann plötzlich fragte, ob ich für den Kunden XY jetzt ne Mappe angelegt hätte, hab ich Nein gesagt. Da meinte er nur: "Aber das hab ich doch vorhin gesagt!" Jahaaaa....aber ich kann nicht alles gleichzeitig und zwischendrin noch das Telefon annehmen. Multitasking schön und gut, aber irgendwo ist auch ein Limit an Dingen, die man im Kopf jonglieren kann. Vor allem, wenn man ständig aus dem aktuellen Gedankengang herausgerissen wird mit neuen Aufgaben oder Terminverwaltung. 
 
So ging es quasi den ganzen Tag. Die Zeit verging wie im Fluge und plötzlich war Feierabend und ich rappel-fertig. Jetzt noch schnell einkaufen.
 
Im Laden war es voll. Und zwar so richtig. Das war vor der Renovierung des Ladens nicht so. Ob sich das mit der Zeit wieder gibt? Zumindest hab ich alles bekommen. Ich hab ewig an der Kasse angestanden und als ich gerade den halben Einkauf auf's Band geworfen hatte, machte dann doch noch eine weitere Kasse auf. Menno...
 
Zuhause fix die Einkäufe verräumt und ab auf die Waage. Zu meiner großen Überraschung zeigte diese eine Abnahme von 1,1 kg an. Ich hab noch zweimal nachkontrolliert - nicht das das Ding auf einmal kaputt ist. Aber das Ergebnis blieb: 106,7 kg! Wahrscheinlich bin ich jetzt endlich das ganze Wasser wieder los :-)  
 
Und nun: Hunger! Und zwar so richtig. PMS und Stress sind absolut keine Kombination die ich weiterempfehlen kann. Allerdings war ich echt zu müde zum kochen. Also, was tun? Ich hab eine TK Pfanne aufgetaut. Und weil das "so wenig" war, gab es als Vorspeise noch Sushi und Mini-Frikadellen (der Teller ist ein Kuchenteller).
Zum Dessert noch einen High Protein Pudding in der Geschmacksrichtung weiße Schokolade. Richtig lecker. Leider Limited Edition. Den wird es also nicht regulär geben. Und da die Variante Pistazie nicht so gut war und ich Vanillepudding wirklich nicht mag, bleibt fast immer nur (normale) Schokolade übrig :-/ Aber diese High Protein Puddings und Mousse haben sich bei PMS Gelüsten bei mir echt bewährt. Funktionieren fast noch besser als Erdnussbutter direkt aus dem Glas :-) Und haben deutlich weniger Kalorien als ein großer Löffel Erdnussbutter.
 
Und am Wochenende? Ich will unbedingt den Schal fertig bekommen! Viel fehlt ja nicht mehr. Samstag soll es eh den ganzen Tag wie aus Kübeln schiffen. Da passt sich das gut. Falls das Wetter Sonntag besser ist und ich den Schal tatsächlich am Samstag fertig bekomme, will ich gern in den botanischen Garten :-)  

 
 
 

Die KW 11 in kurz:
Samstag: 3.508/1.800 kcal, 1.729 Schritte
Sonntag: 2.961/1.800 kcal, 4.084 Schritte
Montag: 2.923/1.800 kcal, 4.392 Schritte
Dienstag: 2.166/1.800 kcal, 5.300 Schritte
Mittwoch: 2.411/1.800 kcal, 5.300 Schritte
Donnerstag: 2.759/1.800 kcal, 6.023 Schritte
Freitag: 2.825/1.800 kcal, 4.479 Schritte

Abnahme: -1,1 kg

Sonntag, 8. März 2026

Wunschgewicht: KW 10 - 2026

[Dieser Beitrag kann indirekt Werbung ohne Auftrag enthalten, durch Markennennung, Ortsnennung oder Verlinkung]

 
 
 
 
Samstag war ich leider schon gegen 7 Uhr wach. Bei meinem neuen Lesespaß bin ich gerade bei Band 5 von 8 und hab noch bis 8:30 Uhr gelesen. Es geht um einen umgedrehten Werwolf. Absolut witzig und spannend geschrieben. Ich bin gespannt, wie die Geschichte ausgeht :-) Daher klare Leseempfehlung für alle Fantasy-Krimi-Fans, die auch was zum Schmunzeln wollen: "Kane" von Dick Wybrow.
Nach dem Frühstück hab ich fix den Blog hochgeladen und dann direkt mein Häkelzeug bemüht. Ich will und muss fertig werden. Viel Zeit bleibt nicht mehr. Zum Ende hin werden die Reihen ja immer länger. Aktuell bin ich bei ca. 25 Minuten (ohne Ablenkungen) pro Reihe. Und noch 37 Reihen zu häkeln. Macht, wenn ich mit 30 Minuten pro Reihe überschlage, noch ca. 18-19 Stunden, bis der Schal für die Große fertig ist. Das wird sportlich, denn ich hab nur noch 3 Wochen(enden) Zeit, bis das Geschenk abgeschickt werden muss.
 
Der MBW machte sich gegen Mittag auf den Weg und ich hatte herrliche Ruhe und maximale Konzentration zum Arbeiten.
Abends gab es Kartoffeln mit Lachsfilet und Sour Cream zu essen. Noch etwas fernsehen, danach noch etwas lesen und der Samstag war gelaufen. 
 
Sonntag konnte ich etwas länger schlafen, bis ich von alleine wach geworden bin. Nach dem Frühstück hab ich mich direkt wieder zum häkeln auf der Couch niedergelassen.

Mit Unterbrechungen zum Essen machen, Wäsche waschen und aufhängen und duschen, habe ich immerhin 8 Reihen geschafft. Es wird, aber wegen der Länge der Reihen, leider nur noch langsam. Wahrscheinlich muss ich auch mal unter der Woche abends 1-2 Reihen machen - auch wenn es da mit der Konzentration auf's Muster wieder etwas schwieriger wird.
Nachmittags hab ich mir eine Apfeltasche gegönnt. Und zum Abendessen gab es nur einen großen Chefsalat (mit Radieschen, Tunfisch, Mais und Ei) und dazu etwas Fladenbrot.
Schon war das Wochenende schon wieder Geschichte. Ein Tag mehr Wochenende wäre manchmal echt nett.
 
Montag klingelte der Wecker wieder um kurz nach 6 Uhr. Und vorm Fenster im Baum sang Herr Amsel sein schönes Lied. Dieser Amsel-Herr wirkt besonders talentiert, denn jede "dritte Strophe" endete mit einem besonders schönen Trillern. Das hab ich beim Amselgesang so ausgeprägt noch nie bewusst wahrgenommen. Ich hoffe, er findet damit seine Angebetete :-) Ich jedenfalls finde es schön und würde mich freuen, wenn er jeden Morgen im Baum singt. Klingt auf jeden Fall deutlich schöner als das olle Gekrächze der Saatkrähen, die seit 2-3 Tagen auch wieder in Massen einfallen und die Nester vom letzten Jahr reparieren :-/
Der Tag begann verdammt frostig, wurde bis zum späten Nachmittag aber wieder frühsommerlich warm mit knapp 18 Grad. Der Himmel blieb wolkenfrei und die Sonne wurde nicht blockiert.

Im Büro war gut zu tun, auch wenn der eine Kunde direkt morgens den Termin schon wieder verschieben musste, weil ein anderer Handwerker nicht, wie versprochen, mit seinem Teil der Arbeit fertig wurde. Ohne den können wir aber nicht loslegen. Blöhöööd!

Nachmittags bekam ich die Meldung, was man der Großen noch zum Geburtstag schenken könnte. Da hatte ich extra nachgefragt, denn sie soll ja nicht nur den Schal (als Überraschung) bekommen, sondern auch ein Teil, was sie sich wirklich gewünscht hat. Das wird ein Notenständer! Denn zusätzlich zu DLRG, Taekwondo und Tennis, macht C seit neuestem auch Musik. Ich bin gespannt, wie lange sie das durchzieht. Bei mir waren es damals fast 15 Jahre, bevor mir zum Proben (wegen Schule und Ausbildung) einfach die Zeit fehlte. Und, wie ich damals, lernt die Große jetzt Klarinette - sogar im gleichen Orchester! :-) Von denen kenne ich ja nur noch die "alten Hasen", die mit mir schon da waren und im Ort geblieben sind. Sind nicht mehr viele.
Zum Abendessen gab es griechischen Kichererbsensalat mit griechisch gefüllten Hackröllchen. Letztere TK.
 
Dienstag war es morgens wieder knapp über 0 Grad und nachmittags etwa 15 Grad. Wieder diese Zeit, wo man nicht weiß, was man anziehen soll. Trotz Tabletten brennen die Augen und die Nase läuft. Hach! Frühling.
Auch der Amsel-Kerl trällerte wieder fröhlich vor sich hin, dieses Mal begleitet von einer echt lauten Meise. Passte nicht ganz zusammen, aber immer noch besser als die Krähen.

Der Arbeitstag verging wie im Fluge, denn im Büro war viel zu tun. Chefe hatte reichlich Termine, die hoffentlich auch zu reichlich Aufträgen werden und die Herren waren ebenfalls gut beschäftigt. So mag ich das.

Nach der Arbeit war ich fix im Supermarkt, denn mir waren die Bananen ausgegangen. Ich esse ja jeden Abend Obst und eine Banane ist immer dabei :-)

Zuhause hab ich vegetarisches Essen aus dem alten WW-Kochbuch zusammengeworfen. Asia-Gemüse mit Reis in Erdnusssoße. Sehr lecker und schnell gemacht. Die Reste aus dem alten, offenen Glas Erdnussbutter sind nun auch weg.
Auf dem Wohnungsmarkt tut sich immer noch nicht viel in meine Richtung. Entweder zu groß für mich alleine - ich brauche nicht über 70 m² und kann die auch nicht bezahlen - oder ein überteuerter Schuhkarton (20-30 m² für um die 800 EUR oder mehr). Die überteuerten Schuhkartons werden teilweise auch ausschließlich an Anzubis und Studenten vergeben. Ich nehme an, weil da staatliche Förderungen wie BaFög und Co. super abgegrast werden können. Denn wie soll sich denn sonst ein Azubi eine 23 m² Wohnung von 800-900 EUR warm leisten können? Das einzig passende die letzten Wochen war eine schöne, bezahlbare Wohnung. Aber die lag wieder mitten im Nirgendwo im Schwarzwald :-( Die Suche geht weiter. Irgendwann muss es doch mal klappen.

Was machen die ganzen "reichen" Leute, wenn die 0-8-15 arbeitende Bevölkerung nicht mehr in der Stadt wohnen kann, um die "Drecksarbeit" zu erledigen? Denn ganz ehrlich, weiter weg ziehen und dann jeden Tag 2 Stunden pendeln würde ich auch nicht wollen. Aber sich dann wundern, wenn die ganzen kleinen Betriebe keine Mitarbeiter mehr finden. Irgendwas läuft da echt schief.
 
Mittwoch begann sonnig und frostig. Es sollte aber wieder warm werden. Leider musste ich wieder Montagetermine absagen, weil sich gleich zwei Drittel der Herren Kollegen per WhatsApp krank meldeten, während ich  noch auf dem Weg zum Büro war. Beide mit starkem Husten. Super... 
Der letzte Mohikaner versuchte alleine, so viel vom Kleinkram zu erledigen, wie möglich. Chefe konnte auch nicht helfen, da der anderweitig auf Kundenterminen unterwegs war. Tja, blöd gelaufen. Da half der dumme Kommentar: "Aber, Karneval ist doch schon vorbei!" vom Architekten, dem ich absagen musste, auch nichts. Ich kann keine Man Power aus dem Ärmel schütteln, wo keine ist.

Die beiden Kollegen waren die letzten Wochen echt verdammt oft krank. Naja, die haben auch beide kleine Kinder und rauchen wie die Schlote. Wir, die "ständig gesund" sind, haben keine Kinder (mehr) und rauchen auch nicht. Andererseites geht gerade wieder (oder immer noch) irgendwas rum. Denn in der Bahn ist auch nur ein einziges Gerotze und Gehuste :-/ Nur wenig davon klingt wie Allergie.

Wir haben den Arbeitstag also irgendwie über die Bühne gebracht und ich hoffte, die beiden Kollegen würden nicht wieder längerfristig im Krankenlager verbringen müssen. Aber das würde sich noch rausstellen.

Auf dem Heimweg bin ich in einem von den drei Musikläden in Freiburg vorbei gegangen. Der, der am einfachsten auf dem Weg nach Hause zu erreichen war. Mission: Notenständer. Ich wurde sofort von einer eifrigen Verkäuferin angefallen, die mir eine recht große Auswahl an Notenständern präsentierte. Und da ich genau wusste, was ich wollte und was die Nichte brauchte, ließ ich meinen Blick nur einmal schweifen und zeigte auf das gewünschte Objekt. Die Dame verschwand im Lager und kam kurz drauf mit dem Teil wieder. Bezahlen. Fertig. Um es mit den Worten des großen Philosophen Colonel John "Hannibal" Smith zu sagen: Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert :-D
Mein Notenständer damals in den 90er Jahren hat um die 20 DM gekostet. Ich hatte preislich also mit ca. 30 EUR gerechnet. Geworden sind es am Ende knapp 41 EUR - das sind 82 DM!!! Puh...
 
Und ich hab ihn in der Variante matt-schwarz erworben. Der silber blanke wäre ein paar Euronen günstiger gewesen. Aber ich kann mich erinnern, dass mein innerer Monk damals immer sehr getobt hat, wenn man auf dem blanken Metall die ganzen Fingertapsen vom Auf- und Abbau sehen konnte. Das wird bei dem schwarzen nicht der Fall sein ;-) Außerdem weiß ich aus Erfahrung, dass wenn sie weiter macht und irgendwann auch mal Frühschoppen-Konzerte spielen muss (die finden meist draußen statt), der matt-schwarze Ständer nicht blenden wird, wenn die Sonne in einem blöden Winkel auf das Metall trifft. Das war wirklich ein Ärgernis für mich damals. Denn wenn auf einer Ecke die Sonne blendet, sieht man die Noten nicht mehr (richtig).

Zuhause angekommen gab es wieder was aus dem alten WW-Kochbuch. Dieses Mal aber nicht Veggie. Schnitzel-Spätzle-Pfanne mit grünen Bohnen. Beim Gemüse hätte ich gerne die Patenmaus dabei gehabt. Denn Bruderherz schickte die Tage ein Video von der Kurzen, wie sie fleißig half, bei den grünen Bohnen die Enden abzuschneiden (mit einem normalen und nicht wirklich scharfen "Butter-Brot-Alltagsmesser", wie auch immer die richtig heißen). Das macht sie mit ihren 3 Jahren schon sehr professionell :-) 
Allerdings wurde der schöne und erfolgreiche Tag auch wieder getrübt, denn ich bekam die Meldung, dass meine Mutter am Abend auf dem Weg ins Krankenhaus war :-( Sie war (schon wieder) gefallen. Und ich hoffte noch, dass sie sich nicht was gebrochen hat.
 
Sie hatte ja seit vor Weihnachten mit einem entzündeten Ischiasnerv zu tun und hat den nie richtig wegbehandeln lassen. Sie war damit nur ein einziges Mal beim Hausarzt und behauptete danach, der könne eh nicht weiter helfen. Und er wolle, dass sie operiert wird. Laut Google - und meiner Freundin KK, die Ärztin ist - kann man einen entzündeten Ischias aber nicht operieren. Also wunderten wir uns weiter, mit den spärlich vorliegenden Informationen. Meine Mutter ist ja ganz groß im Geheimhalten und wird garstig, wenn man ihr zu viele persönliche Fragen stellt.

Weil sie wegen des entzündeten Ischias (das war ja unsere Info) nicht richtig laufen konnte, ist sie im Januar das erste Mal gestürzt. Kurz drauf ein weiteres Mal, weil sie den Hund nicht halten konnte. Und ein drittes Mal, kurz bevor ich zum Geburtstag der Patenmaus im Sauerland war. Und jetzt am Mittwoch das vierte Mal in nur 2 Monaten! Sie ist in der Nähe ihrer Wohnung gefallen (draußen) - während mein Papa gerade unterwegs war, den (mal wieder) entlaufenen Hund einzufangen. Die Schrauber-Nachbarn haben sie gefunden und in einen Gartenstuhl gesetzt, bis mein Vater mit Hundi zurückkehrte. 

Weil im Heimatkaff um die Zeit keine Ärzte mehr auf hatten und meine Mutter nicht mehr alleine in ihre Wohnung kam und sich auch sonst noch seltsamer als sonst benommen hat, hat Papa sie kurzerhand ins Auto verfrachtet und ins nächstgelegene Krankenhaus gefahren. Um sie ins Auto zu bekommen, musste mein Bruder anrücken, um zu helfen. Der war dann auch oben in der Wohnung und hat den immer parat stehenden Krankenhauskoffer, Geldbeutel und Versichertenkarte geholt.

Im Krankenhaus mussten zwei Schwestern sie vom Auto in einen Rollstuhl bugsieren, was gar nicht so einfach war, weil der Hund hinten drin hockte und sie sich quasi an den Hund klammerte und nicht wirklich aussteigen wollte. Dabei hat sie auch nur wirr vor sich hin gemurmelt. Endlich an der Anmeldung ging es auch nicht weiter, weil sie behauptete, sie hätte keine Versichertenkarte dabei - die mein Bruder ihr kaum 30 Minuten vorher ja noch übergeben hatte. Alles sehr merkwürdig. Als man mir die Story erzählte, hatte ich schon wieder Angst, es wäre der nächste Schlaganfall. Da war sie ja auch so bockig und verwirrt.
 
Am Ende war es aber das gleiche Problem wie letzten Sommer. Sie wird einfach nicht schlauer. Wie letztes Jahr wurde ihr Diabetikerfuß wieder schlimmer. Eigentlich geht sie damit regelmäßig zur medizinischen Fußpflege. Den letzten Termin hat sie aber - aus irgendwelchen fadenscheinigen Gründen - abgesagt und der nächste wäre erst in der kommenden Woche. Das ganze hat sich dann im laufe der Monate (!) richtig übel entzündet, so dass sie kaum noch laufen konnte. Zum Arzt ist sie aber auch nicht (der drohte ja mit OP). Im Krankenhaus haben sie festgestellt, dass der Fuß stark vereitert war, ihr Sturz an dem Tag war ein Schwächeanfall, denn eine Sepsis hat sich auch schon wieder entwickelt. Ganz genau so wie letzten Sommer, nur war dieses Mal die Sepsis noch nicht ganz so schlimm wie letztes Jahr. Damals ist sie nachts in ihrer Wohnung gefallen, lag 12 Stunden hilflos am Boden und wäre fast hops gegangen! Von daher hatten wir wohl dieses Mal Glück, dass sie tagsüber zusammengeklappt ist und Leute in der Nähe waren.

Keiner versteht, wie sie so mit ihrer Gesundheit spielen kann. Wieso sie so störrisch und unbelehrbar in dieser Hinsicht ist. Wieso sie nicht zum Arzt gegangen ist. Denn sie muss höllische Schmerzen gehabt haben. Und das über Monate! Das ist alles so unnötig. Ich kann mir nichtmal vorstellen, so zu leben und mit einem vereiterten Fuß mit dem Hund gehen zu müssen.
 
Donnerstag hatte ich eine eher schlaflose Nacht hinter mir. Ich hab gegrübelt. Wegen meiner Mutter. Ob sie die Fußpflege wohl abgesagt hat, weil sie bemerkt hat, dass der Fuß sich entzündet? Wenn man ihr gut gemeinte Ratschläge gibt, wird sie gleich ösig. Sie fasst alles negativ auf, nach dem Motto: alle wollen mir was/alle sind gegen mich. Deswegen hat sie auch die erste Hundeschule (mit dem ersten Hund) damals abgebrochen. Der Trainer hat sie zu oft korrigiert, weil sie die Kommandos nicht richtig gegeben hat. Darauf hin hat sie behauptet, der Trainer wäre ein Arsch und hätte keine Ahnung und ist nicht mehr hingegangen. Ob sie solche gut gemeinten Ratschläge zur Behandlung von der Podologin vermeiden wollte? Zuzutrauen wäre es ihr. Denn außer ihr hat ja eh keiner Ahnung von irgendwas.

Ob ihr Hausarzt den Fuß wohl doch gesehen hat? Denn ich weiß, dass sie einmal eine Infusion dort bekommen hat. Angeblich wegen des entzündeten Ischias. Ob das stimmt? Ob es nicht vielleicht doch eher den Fuß betraf? Denn wenn der schon entzündet war und sich das verschlimmern würde, könnte da der Kommentar des Arztes mit der OP eher zutreffen als beim Ischias. Und so wie sie drauf ist, ist sie dann nicht mehr hin gegangen, weil sie keinen Bock auf OP hatte? Aber gerade wenn doch schon eine OP "angedroht" wird, dann geht ein gescheiter Mensch doch erst recht wieder zum Arzt, um sich behandeln zu lassen, damit eben nicht alles so schlimm wird, dass operiert werden muss... oder denk ich da falsch?
 
Menno... es ist echt frustrierend. Meine Mutter ist seit ihren Schlaganfällen vor über einem Jahrzehnt, ein Buch mit sieben Siegeln. Sie meint, keiner außer ihr hat Ahnung und gibt nichts persönliches (mehr) preis. Das war früher ganz anders. Mit fehlenden Infos und Halbwahrheiten kann man ihr aber auch nicht richtig helfen. Man steht eigentlich nur da und sieht zu, wie sie sich sowas antut. Aus Scham? Falschem Stolz? Hirnschädigungen nach Schlaganfällen und über 30 Jahren Diabetes? Die Antwort werden wir wohl nie erfahren.

Der Arbeitstag war auch anstrengend. Die beiden Husten-Kollegen fallen den Rest der Woche aus und im Büro war auch super viel zu tun. Zwischendrin immer wieder Telefon. Der erste stressige Tag 2026 und das mit zu wenig Schlaf. Ich war froh, als ich heim konnte.

Zum Abendessen gab es nur ganz schnell Nudeln mit Bolognese. Ja, mit einem Tütchen. Ich hatte keinen Kopf zum gescheit kochen.
Nachfrage bei Bruderherz ergab auch nicht viel neues aus dem Krankenhaus. Er konnte nur mit Muttern sprechen. Nicht mit einem Arzt. Aktuell wissen wir also nur, was sie uns sagt. Und ob das alles (und wahr) ist, steht in den Sternen. Und viel war es auch nicht. Ob sie nicht mehr wusste, ihr Wissen nicht weitergeben konnte oder ob sie einfach lieber ihr Wissen (wie so oft) geheimhalten wollte...wir wissen es nicht. Wir wissen nur: Sie hat jetzt ne Bandage am Fuß und wird vor Mittwoch nicht raus kommen. Allerdings berichtete M, dass sie geistig und verbal schon wieder deutlich klarer war als am Mittwoch. Die Antibiotika schlagen also gut an. Letzten Sommer hat sie sich nach der "Pflichtwoche" selbst entlassen, obwohl die Klinik sie gerne noch ein paar Tage behalten hätte. Das soll in der heutigen Zeit schon was heißen, wo man ja gefühlt bei erster Gelegenheit wieder "rausgeworfen" wird. Ich hoffe, das läuft dieses Mal nicht wieder so, falls sie es nochmal anbieten.
 
Freitag hatte ich deutlich besser geschlafen. An der Situation ändern kann ich ja eh nichts. Antworten auf die vielen Fragen werde ich wohl auch keine erhalten. 

Temperaturmäßig war der Tag wie die ganze Woche - von Winter bis Frühsommer. Allerdings war es sehr trübe dabei. Die ersten Wolken vom angekündigten Saharastaub?

Ich bin mit dem Auto zur Arbeit und war später noch einkaufen. Der Arbeitstag war eher gemächlich. Mit Chefe hatte ich eigentlich gar nicht gerechnet, denn der hatte sich für Montag wieder frei eingetragen. Ich ging von langem Wochenende aus. Aber vormittags saß er tatsächlich noch am Schreibtisch. Nachmittags machte er sich aber tatsächlich auf dem Weg mit den Worten: "Ich bin wahrscheinlich Dienstag wieder da." Aha. Wahrscheinlich?

Dem einen arbeitenden Kollegen zeigte ich morgens ein Video vom Kunden. Ich hab da nicht wirklich was drauf erkannt, außer, dass der Rollladen sich nicht öffnen lassen wollte. Er wusste gleich, was Sache ist. Kleinigkeit! Gekonnt ist halt gekonnt :-D
 
Mittags die Meldung von Bruderherz: Entgegen aller vorherigen Behauptungen, würde Mama schon am Nachmittag entlassen. Sie hatte ihm lediglich ne WhatsApp geschickt, dass irgendwer kommen und sie abholen müsse. Keine weiteren Infos was jetzt war, wie es ihr geht und ob sie Zuhause noch irgendwas (pflegetechnisch) beachten muss. Wie gut, dass ich eh abends bei Papa anrufen wollte.

Im renovierten Supermarkt bin ich wieder etwas durch die Gänge geirrt. Ich hoffe noch 2-3 Mal und dann weiß ich wieder wo alles steht. Und ich hoffe, sie räumen dann nicht direkt wieder um.

Wegen des angekündigten Saharastaubs hab ich das Auto direkt wieder in der Garage deponiert. Aktuell ist der Tank noch halb voll. Ich hoffe, der hält noch ne Weile. Denn die Benzinpreise sind gerade wirklich zum davonlaufen :-/ Und wenn ich dann Politiker höre die sagen, dann soll man sich halt nen E-Auto kaufen... absolut realitätsfern. Wenn ich mir nichtmal die nächste Tankfüllung leisten kann, hab ich natürlich 40.000 EUR für ein neues E-Auto übrig. Ist klar! Sonntag ist Landtagswahl in BW. Ich hab keine Ahnung, wo ich mein Kreuzchen machen soll. Am liebsten würde ich gar nicht gehen. Aber das ist ja auch keine Lösung!

Zum Abendessen gab es Dreierlei aus der Tiefkühltruhe. Ich war irgendwie durch. Kochen? Nee. Buttergemüse mit Cordon Bleu und Rösti-Pfanne. 
Auf der Waage war ich auch. Die Woche lief relativ okay. Nicht so gut wie die letzte. Nicht so schlecht wie die 6 Wochen davor. Wegen des Mama-Chaos hatte ich seit Dienstag nicht mehr auf der Waage gestanden und musste mich überraschen lassen. Dazu die Pasta kurz vorm Wiegetag. Die Chancen standen nicht sooo gut. Und tatsächlich wurde ein kleines Plus von 200 g angezeigt. Aktuell 107,8 kg.
 
Als ich gegen 19 Uhr Papa anrief, nahm niemand ab. Ich hab dann überlegt, ob er wohl noch immer unterwegs ist und versuchte es auf dem Handy. Da ging er dann ran, völlig gestresst. Er war tatsächlich noch immer in Sachen "Mama vom Krankenhaus abholen" unterwegs. Von wegen, sie wird am Nachmittag entlassen. Er wollte zurückrufen, wenn er wieder Zuhause wäre.
 
Das war denn gegen 20 Uhr. Und er war komplett durch und fertig mit den Nerven. Meine Mutter stresste ja alle (Papa und Bruderherz) seit Mittag, dass sie nachmittags raus käme und abgeholt werden müsse. Keine weiteren Infos. Nachmittags ist eine recht lange Zeit und Papa hatte ja noch den Hund da, der raus musste und nicht ewig im Auto auf dem Krankenhausparkplatz warten sollte - darauf hatte mein Vater verständlicherweise auch keinen Bock. Von daher fragte er regelmäßig telefonisch an, ob er denn bald los fahren könne oder ob es eine genauere Zeit gäbe, wann sie gehen dürfe. Meine Mutter reagierte auf die völlig legitime Nachfragerei absolut garstig und ungehalten. Sie warte immer noch auf die Entlassungspapiere, war alles was es an Infos gab.
 
Als Papa dann endlich gegen 19:30 Uhr los fahren konnte (von wegen Nachmittag), hatte er quasi den halben Tag auf Abruf bereit gestanden und sich gleichzeitig um Mamas Hund gekümmert. Im Krankenhaus dann die Info, dass sie kurz vor der Entlassung noch ne Infusion bekommen hat. Daher die Verzögerung. Hätte sie das mal vorher gesagt, hätte man sich ja drauf einstellen können. Infusionen dauern ja eine gewisse Zeit. Aber nö. Sie hat die ganze Zeit nur rumgekeift und nicht ein einziges Wort darüber verloren, was jetzt genau Sache war, ob sie Zuhause noch irgendwas beachten muss oder nochmal zu irgendeinem Arzt muss. NICHTS! Und die ganze Fahrt vom Krankenhaus nach Hause hat sie kein einziges Wort zu meinem Vater gesagt. Er kümmert sich und macht und tut und bekommt dafür nichtmal ein Danke. Sowas undankbares! In der Klinik sagte eine Schwester noch zu ihr, sie hätte ja Glück, dass sie jemanden hätte, der sich kümmern würde. Darauf hin hat sie (im Beisein meines Vaters) nur völlig genervt: "Jaja..." gemurmelt. Ganz ehrlich? Wir sollten sie einfach mal links liegen lassen. Scheinbar will sie ja keine Hilfe :-/
 
Mein Bruder kam dann noch kurz, hat sie und ihre Plüdden in die Wohnung gebracht und versucht, die Infos von ihr zu bekommen, die meinem Vater verwährt wurden. M musste sie regelrecht verhöhren. Was zu ihrem üblichen dicht machen führte. Am Ende hatte er die Schnauze voll und als sie abgelenkt war, klaute er ihren Entlassungsbrief und las ihn. Da stand im wesentlichen drin, dass ihr Diabetes wohl völlig neben der Spur ist und man den Besuch bei einem Facharzt empfehle. Ach was? Mein Vater fährt alle drei Monate zu einem Diabetologen, um seinen eigenen Diabetes kontrollieren zu lassen. Er versucht seit Jahren, sie dazu zu bringen, mal einen Termin gemeinsam bzw. hintereinander zu machen, damit er sie dahin mitnehmen kann, wenn er eh hinfährt. Aber sie weigert sich. Denn sie könne das ja alles alleine! Ja... scheinbar ja nicht :-/ Ich bin echt gespannt, wie es hier demnächst noch weitergehen wird. Das Ende der Fahnenstange ist sicher noch lange nicht erreicht. 

Und am Wochenende? Häkelmarathon! Der Schal für die Große muss fertig werden. Und am Sonntag gehe ich natürlich wählen. Auch wenn ich immer noch keine Ahnung habe, wen.
 
 

Die KW 10 in kurz:
Samstag: 3.804/1.800 kcal, 1.783 Schritte
Sonntag: 2.725/1.800 kcal, 2.282 Schritte
Montag: 2.512/1.800 kcal, 5.685 Schritte
Dienstag: 3.016/1.800 kcal, 5.447 Schritte
Mittwoch: 2.614/1.800 kcal, 5.146 Schritte
Donnerstag: 2.692/1.800 kcal, 4.450 Schritte
Freitag: 2.447/1.800 kcal, 4.948 Schritte

Zunahme: +200 g

Mittwoch, 4. März 2026

Gruselig und/oder Genial? #75

[Dieser Beitrag kann indirekt Werbung ohne Auftrag enthalten, durch Markennennung, Ortsnennung oder Verlinkung]


 

Und da war der Februar schon wieder vorbei! Heute gibt es schon wieder die neueste Ausgabe von Gruselig und/oder Genial? von Heidi und mir :-)

Mein heutiges Fundstück habe ich beim einkaufen entdeckt und ich war erst verwirrt und dann doch etwas sprachlos. Echt jetzt?
 
Seit eingen Jahren werden diese Heißluftfritteusen/Air Fryer ja total gehypt. Sicher kann man damit tolle Sachen machen. Aber wirklich brauchen tut man sie nicht. Selbst wenn ich einen haben wollen würde, hätte ich keinen Platz dafür. Und ob man dafür jetzt spezielle Zutaten benötigt, wage ich zu bezweifeln. Dennoch findet sich seit geraumer Zeit - hab ich auch schon im Vorbeigehen gesehen - in den Regalen mit den Fix-Tütchen schon spezielles AirFryer-Fix.
Mein Fundstück ist aber keine Gewürzmischung sondern ein Gemüse. Ja, es gibt jetzt scheinbar AirFryer Kartoffeln! Und natürlich kosten die mal lustig deutlich mehr (pro Kilo) als 0-8-15 Kartoffeln. Und im Beutel ist zusätzlich auch noch ein ganzes Kilo weniger drin, als bei den "Normalos". Und ich wette, es gibt ein paar Leute, die das überteuerte Nachtschattengewächs kaufen, ohne drüber nachzudenken. Nur weil AirFryer drauf steht! 
 
An dem Tag hab ich die 0-8-15 vorwiegend festkochenden Knollen jedenfalls im Angebot erstanden und bekam 1 kg mehr für lediglich 10 Cent mehr. Selbst wenn die normale Knolle nicht im Angebot ist, bekomme ich mehr für weniger Geld. Wieso sollte ich also die anderen kaufen? Selbst wenn ich so eine tolle Heißluftfritteuse mein eigenen nennen würde, wäre ich dafür viel zu geizig. 
 
Habt ihr einen AirFryer? Und wenn ja, nutzt ihr dafür spezielle und möglicherweise teurere Zutaten? Und wenn ja, wieso? Ich bin da jetzt echt neugierig, weil ich damit ja so gar keine Erfahrung habe.
 
Die Spezial-Kartoffeln für die Heißluftfritteuse find ich persönlich eher gruselig, da meiner Meinung nach überteuert und unnötig. Was meint ihr? 
 
Und was Heidi gefunden hat, weiß ich auch nicht. Daher gehe ich jetzt mal kurz zu ihr rüber und schaue nach. Ihr wollt mit? Gerne! ⇒KLICK