Sonntag, 28. Januar 2024

Wunschgewicht: KW 4 - 2024

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Samstag klingelte der Wecker um 6:30 Uhr. Einkaufen! Ich hab alles bekommen und war gegen 8:30 Uhr wieder daheim.

Wir haben gefrühstückt und etwas Haushalt erledigt und bevor wir zu SchwieMu aufbrachen, habe ich dann tatsächlich mein Bücherregal ausgemistet.
Und obwohl ich in meiner Familie als die Ausmist-Queen gelte, weil ich kein Problem damit habe, mich von altem Plunder zu trennen, muss ich zugeben, dass Bücher tatsächlich meine Schwachstelle sind.
Es viel mir unendlich schwer, mich zu trennen. Ich lese Bücher nicht nur ein einziges Mal sondern mehrfach. Und am liebsten hätte ich sie alle behalten...aber mein Platz ist begrenzt!
Und so habe ich erstmal alles das eingeräumt, was unbedingt bleiben muss. Meine Dean Koontz Bücher (mein absoluter Lieblingsauthor). Und die Bücher von Jim Butcher (die Codex Alera und Harry Dresden Reihen).
Die alten Jugendbücher, die inzwischen ganz unten, ganz hinten gelandet waren (Twilight, Eragnon und Tintenwelt) mussten hingegen ausziehen. Geschmäcker ändern sich und ich konnte mir nicht vorstellen, sie nochmal zu lesen. Also mussten sie gehen.
Endlich wieder Ordnung!
Der Schrank ist immer noch gut voll, aber wieder ordentlich und alles passt hinein. Den großen Karton von HelloFresh hab ich nun voll mit aussortierten Büchern. Was ich nicht im Freundes- und Bekanntenkreis verschenkt bekomme, werde ich über Momox verkaufen.
Ausschuss
Nachmittags ging's zu SchwieMu. Und natürlich hatten wir mal wieder verpasst uns zu informieren und standen eine viertel Stunde im Anreise-Stau des Fußballstadions :-/

Mit SchwieMu waren wir einkaufen und danach gab es bei Ihr Käsekuchen. Wir haben uns nett unterhalten und dann zugesehen, dass wir pünktlich wieder wegfuhren. Denn wir wollten nicht auch noch in den Abreise-Stau nach dem Heimspiel kommen.
Daheim hab ich direkt Abendessen gemacht. Es gab meine "Jäger-Käse-Spätzle". Satt und zufrieden haben wir den Abend auf der Couch ausklingen lassen.

Am Samstag waren meine Oma (mit der Danksagung) und mein Opa (mit der Traueranzeige) beide in der Zeitung. Das war schon ein sehr komisches Gefühl, beide in der Samstagsausgabe zu haben.
 
Sonntag haben wir ausgeschlafen. Es wurden zwei Maschinen Wäsche gewaschen und im Laufe des Tages stiegen die Temperaturen von -2 auf +9 Grad. Kein Wunder also, dass ich mich den ganzen Samstag mal wieder mit Kopfschmerzen rumplagen musste.

Ich hab ein bisschen im Bloggerland Zeit verbracht und ansonsten haben wir den Tag vor dem Fernseher verbracht. Als die Temperaturen endlich wieder milder waren, haben wir die Gelegenheit genutzt, mal die Wohnung ordentlich zu lüften. 

Mittags hab es die neue Brezel-Pizza. Die hatte ich schonmal irgendwo in der Werbung gesehen und wollte die unbedingt mal probieren. Dazu etwas Salat.
Geschmacklich war die Pizza 1 A mit Sternchen. Aber dieser Laugenbrezel-Teig wurde zur Mitte hin ziemlich gummiartig. Das war ja nicht so meins. 
Im Vorratsschrank fand ich noch zwei Brioche Burger Buns. Die waren schon ne Weile offen und sollten unbedingt weg. Daher hatte ich vom Einkaufen Fischfrikadellen mitgebracht und es gab zum Abendessen einen Fisch-Burger :-D

Montag war dann wieder Arbeiten angesagt. Der Arbeitstag war völlig unspektakulär aber stressig. SIE nervte wieder ein wenig. Meistens jedoch Chefe und nicht mich. Von daher will ich mal nichts sagen ;-) Aber bei Frau J gab's viel zu tun und da konnte ich erst Mittags anfangen.
 
Herr W hatte sich am Morgen gemeldet, dass er zuhause bliebe, um das kranke Kind zu hüten. Richtig blöd. Aber kann man nunmal nichts dran machen. Dem verbliebenem Monteur war daher ziemlich langweilig, weil ich nichts finden konnte, was er alleine machen konnte. Man merkt inzwischen, dass durch Chefes langen Ausfall keine neuen Aufträge mehr reinkommen. Es wird recht mau.

In der Pause hatte ich die vegane Leberwurst auf dem Brot, die Schatz versehentlich gekauft hatte. Ich muss sagen, sie war echt gut. Aber das Original ist mir dann doch lieber ;-) Die Textur ist eher wie ein sehr cremiger Frischkäse als wie Leberwurst.
Nach der Arbeit fuhr ich in die Apotheke und in die Drogerie und endlich daheim angekommen gab es Kartoffeln mit Sahne-Hering.
Die hatten wir jetzt schon gefühlt eine Ewigkeit nicht mehr und ich hatte mal wieder richtig Lust drauf.

Dienstag war es trübe, grau und sehr nass. Herr W konnte noch immer nicht kommen und blieb mit dem kranken Sohn daheim. Immerhin konnte ich ganze zwei Termine auftun, die der verbliebene Kollege alleine über die Bühne kriegen konnte.

Um kurz nach 8 Uhr kam der Heizungsmonteur zur Wartung der Anlage. Der war fast bis Mittag da und meldete, dass ihm leider bei der Wartung ein Schalter an irgendeinem Lüfter kaputt gebrochen sei und er keinen Ersatz auftreiben konnte, daher wurde einer bestellt. Ohne den Lüfter funktioniert aber die Heizung nicht und daher hätten wir halt bis Mittwochmorgen keine Heizung und kein warmes Wasser. Na klasse!

Und als wenn das nicht schon genug gewesen wäre, hatten wir den ganzen Tag auch mit IT-Problemen zu kämpfen. Mein Telefon war das einzige, das wirklich funktionierte (zumindest extern), denn das Netzwerk bekam keine Verbindung. Bedeutete, dass ich weder scannen noch drucken konnte, keine Anrufe intern verbinden und gelegentlich fiel auch das W-Lan aus, wenn die Herren an den Geräten herumfuhrwerkten. Ich hab schon lange nicht mehr so viel Ablage an einem Tag gemacht, um irgendwie die Zeit rum zu bekommen.
 
Von daher war ich froh, als der Tag endlich gelaufen war und auf dem Heimweg durfte ich direkt wieder in die Apotheke - die am Montag bestellten Medikamente für den Schatz abholen.
Zum Abendessen gab es Hackröllchen mit Ziegenfrischkäse gefüllt (TK), dazu Tomatensalat und Kartoffelpü :-) Lecker war's und schnell ging es auch.

Mittwoch war ein richtig ätzender Tag. Was vor allem daran lag, dass zwischen IHR und Chefe wieder richtig dicke Luft herrschte. Inklusive rumbrüllen und Türen knallen. 

Zwischen Ergo- und Physiotherapie fuhr Chefe dann noch mit Herrn W - der endlich wieder da war - zu einem Kunden, der seit einer Woche Stress machte, dass Maße aufgenommen werden sollten. Denn die Wohnung (frisch saniert) sollte zum ersten Februar übergeben werden und sein Bauleiter hätte alles ziemlich herausgezögert und nun würde es eng. Tägliche Anrufe, Gemeckere und Druck...und das Ende vom Lied war, dass Chefe und Herr W keine Maße nehmen konnten, weil noch kein Putz auf der Außenfassade war! Das Problem hatten wir bei dem Kunden im letzten Jahr schonmal. Da meinte er, es sei alles fertig, Chefe nahm die Maße, bestellte und als die Jungs zum montieren kamen, passte alles hinten und vorne nicht, weil doch noch Putz gemacht wurde. Chefe war verständlicherweise ziemlich angepisst. Ich auch. Denn ich musste mir ja tagelang das Gemotze des Kunden anhören. 
 
Der Heizungs-Typ kam auch wieder, machte wieder bis Mittag an der Heizung rum, rief ständig irgendeine Hotline an und hing in der Warteschleife. Immerhin wurde es am späten Nachmittag endlich mal wieder warm im Büro. Bei 16 Grad am Schreibtisch sitzen war jetzt nicht wirklich berauschend.
Nach der Arbeit ging es direkt nach Hause und zum Abendessen gab Frikadellen (Rind mit Gemüse, TK) mit Gemüse und Backofen-Kartoffeln.

Donnerstag bekam ich dann endlich etwas Arbeit auf den Schreibtisch. Die Herren hatten die Inventur beendet und ich konnte die Listen aktualisieren und direkt auch ein paar Bestellungen tätigen.
Chefe tauchte erst recht spät auf, lieh sich meine Fahrkarte und war dann fast den ganzen Tag verschwunden. Kontrolle im Krankenhaus und Physiotherapie. Drei Minuten vor Feierabend tauchte er erst wieder auf, gab mir meine Fahrkarte zurück und meinte, er wäre nochmal für 4 Wochen krankgeschrieben worden :-/ Na klasse!
 
Mittags rief der Juwelier an. Der Sternzeichen-Anhänger kam von der Gravur zurück. Das ging dieses Mal echt ratzfatz :-)
Nach der Arbeit fuhr ich also in die Stadt und holte das Schmuckstück direkt ab. Anschließend direkt nach Hause. Irgendwie war ich platt und hatte keine Lust zu kochen. Daher schmiss ich einfach eine TK Lachs-Lasagne in den Backofen. Hat echt gut geschmeckt.
Weil ich schon wusste, dass der Freitag sehr stressig werden würde, habe ich mich auch schonmal auf die Waage gestellt. Ich verkünde daher 100 g weniger und ein aktuelles Gewicht von 105 kg. Hätte besser laufen können, aber ich will mich nicht beklagen.

Freitag war dann der "große Tag". Ich fuhr morgens zur Arbeit. Als ich ankam ging Chefe. Der wollte zu einem Wellness-Wochenende nach Österreich. SIE nervte auch etwas rum. Leider bei mir, da er ja nicht da war.

Ich hab den Herren ihre Arbeit verteilt, meinen Kram so gut es ging erledigt und ehe ich mich versah, war schon Mittag und ich fuhr nach Hause. 

Praktischerweise haben wir einen Döner-Laden direkt an der Haltestelle und ich marschierte dort rein, um Mittagessen zu besorgen. 
Zuhause haben wir uns fix den Döner reingepfiffen, ich hab den Abwasch erledigt während Schatz den Müll runter brachte und dann schnappten wir unser Zeug und fuhren ins Sauerland.

Die Hinfahrt war absolut ätzend! Wir haben fast 6 Stunden gebraucht. Von Freiburg bis Heidelberg hatten wir Dauerregen mit annähernd Null Sicht. Als der Regen endlich vorbei war, reihte sich im Großraum Frankfurt ein Stau an den anderen. Bahnstreik, Rushhour am Freitag, Bauernstreik und Frankfurt hatte ein Heimspiel. Es war eine richtige Chaos-Fahrt und wir waren erst gegen 19:30 Uhr in Medebach - und total platt.

Zum Abendessen gab es Leberkäse im Brötchen. Meine Mutter und Hundi waren auch da. Als ich die beiden gegen 21 Uhr nach Hause gefahren hatte, gingen wir ohne Umwege ins Bett, denn am nächsten Morgen mussten wir schon um 6 Uhr aufstehen.




Die KW 4 in kurz:
Samstag: 4.020/1.800 kcal, 5.848 Schritte
Sonntag: 3.799/1.800 kcal, 3.460 Schritte
Montag: 2.085/1.800 kcal, 6.072 Schritte
Dienstag: 2.401/1.800 kcal, 7.583 Schritte
Mittwoch: 2.077/1.800 kcal, 7.775 Schritte
Donnerstag: 2.251/1.800 kcal, 5.137 Schritte
Freitag: 1.685/1.800 kcal, 5.476 Schritte

Abnahme: -100 g

Mittwoch, 24. Januar 2024

Urlaubserinnerungen 2023

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Eine kleine Reise ist genug, um uns und die Welt zu erneuern. (Kurt Tucholsky)
 
 
 
Jede Reise und jeder Urlaub hat ein Ende, aber die Erinnerung daran ist unvergänglich. In diesem Sinne dachten Heidi und ich uns, wäre es doch klasse, die vergangenen Reisen noch einmal Revue passieren zu lassen. Und damit herzlich Willkommen zu unseren Urlaubserinnerungen 2023. 
 
Das letzte Jahr war für mich sehr anstrengend. Vor allem eine emotionale und psychische Belastung mit wenig Ausgleich. Ich verlor eine sehr gute Freundin zu Jahresbeginn und meine Oma zum Ende des vergangenen Jahres. Im Hochsommer, mitten in der Hauptarbeitssaison und mitten in einer furchtbaren Hitzewelle, ließ Chefe uns für satte 3 Monate alleine in der Firma - ihr schafft das schon! Ja... aber es hinterließ Spuren. Ständig müde und gefrustet gab es auch wenig Ausgleich durch Wanderungen, weil Schatz gesundheitlich nicht so auf der Höhe war - oder es zu heiß, zu kalt, zu nass war, wenn wir mal Zeit hatten. Urlaub? Wir brauchen die Kohle dringender für eine neue Küche. 

Daher dachte ich, meine Urlaubserinnerungen würden extrem kurz ausfallen. Wo war ich denn schon gewesen? Die negativen Erinnerungen an das vergangene Jahr überwogen. Und dann guckte ich meine Fotos durch...
 
Mein Rückblick auf 2023 beginnt mit unserem Mädelswochenende im wunderschönen Trier. Kein richtiger Urlaub, aber trotzdem Balsam für die Seele. Hier waren wir vom 17. bis 19. März - ohne AF, die gesundheitlich angeschlagen war und kurz drauf verstarb, obwohl wir dachten, es ginge ihr endlich besser.
Hotel in Trier

Abendessen im Zum Domstein
Ich war zum ersten Mal in meinem Leben in Trier gewesen und die Stadt ist wirklikch eine Augenweide und ein MUSS für alle, die Geschichtsinteressiert sind. Die alten Römer haben da ziemlich viel hinterlassen ;-)
Konstantinbasilika

Kaisertherme
Bei Sonnenschein und recht milden Temperaturen haben wir ein Wochenende lang die Stadt erkundet. Sightseeing, Stadtführung, lustige Abende.
Trier

Trier und Porta Nigra
Geschlemmt haben wir natürlich auch. Typrisch Römisch im Zum Domstein und einmal rund um die Welt im Masons.
Abendessen im Masons
Ich hatte Trier gar nicht mehr so richtig auf dem Schirm und habe mich beim Durchsehen der Fotos gerne an dieses tolle Wochenende erinnert :-)

Trierer Dom
Am 14. April 2023 verstarb dann unsere liebe Freundin AF. Ihr Tod führte zu meiner zweiten Reise im vergangenen Jahr. Denn die Trauerfeier fand am 13. Mai in Darmstadt statt. Ich und KK reisten schon einen Tag früher an und hatten einen netten Abend mit mexikanischem Essen.
Abschied in Darmstadt
Am nächsten Tag fand dann die Trauerfeier statt...die mich noch immer zu Tränen rührt, wenn ich daran denke. Und zum Tagesabschluss haben wir gemeinsam in AF's Lieblingsrestaurant asiatisch gegessen. Mit CI im Auto habe ich dann die Heimreise angetreten und sie unterwegs in Baden-Baden am Bahnhof abgesetzt. So war ich nie wirklich alleine. Was gut war. Denn es war eine sehr emotionale Zeit.
 
Danach ging dann das 3-monatige Chaos im Büro los, weil Chefe sich spontan entschloss eine Auszeit zu nehmen. Von jetzt auf gleich war er quasi weg. Ohne lange Vorwarnung oder Vorbereitung. Mittendrin hatten wir 2 Wochen Betriebsferien und vom 7. bis 17. August fuhren wir zu meiner Familie ins Sauerland. Sommerurlaub! Tapetenwechsel. Mal raus kommen. Etwas erholen. Und mein im Feburar geschlüpftes Patenkind kennenlernen.
Bierbrau-Wunderweg
Dem Liebsten ging es gesundheitlich etwas besser und im Sauerland war es nicht so heiß. Wir konnten etwas wandern und haben den Bierbrau-Wunderweg in Grevenstein (bei Veltins) unsicher gemacht.
Maislabyrinth am Edersee
Wir hatten einen grandiosen Tag mit der Großen! Am Baumwipfelpfad am Edersee konnten wir viel lernen und weit gucken. Wir haben Burger gegessen im Zündstoff und waren anschließend auf Entdeckungsreise im Maislabyrinth.
Treetop Walk am Edersee
An einem Tag ging's an den Möhnesee, wo wir uns mit Heidi und Herrn Heidi getroffen haben. Vom Möhneseeturm hatten wir eine bombastische Aussicht.
Möhneseeturm mit Heidi
Im Torhaus gab es lecker Kaffee und Kuchen und spaßige Gespräche. Es war ein toller Tag und er fand seinen Ausklang in diesem riesigen Skulpturengarten am Torhaus.
Torhaus mit Heidi
In Willigen waren wir im Sommer auch. Da hatte kurz vorher die neue Hängebrücke "Skywalk" eröffnet und die wollten wir uns unbedingt ansehen.
Willingen
Am Hochheideturm waren wir auch und beides verbanden wir mit einer kleinen Wanderung. Auch die Krombacher Insel haben wir besucht...das war allerdings eher ein Schuss in den Ofen. Die Insel selbst war kaum als solche zu erkennen und der Wanderweg dort oben war eher unspektakulär.
Im Oktober war ich gleich zweimal auf Reisen - kurz hintereinander. Denn vom 16. bis 19. Oktober feierten wir unsere runden Geburtstage (ich 40 - er 50) mit einem Kurztrip nach Paris. 
Die Stadt der Liebe hat uns mega gut gefallen. Wir haben viel erlebt und viel gesehen - wenn auch nicht alles. Die Zeit war einfach zu kurz für die Fülle an Sehenswürdigkeiten. Und am letzten Tag hat uns der Regen unsere Pläne vermasselt.
Wir waren am Eiffelturm, Montmartre und Sacré Coeur, in der Galeries Lafayette, Notre Dame, am Louvre und in Versailles. Wir sind viel Métro gefahren und noch mehr gelaufen.
Paris von oben und bei Nacht gab es auf dem Tour Montparnasse auf der fast leeren Dachterrasse im 59. Stockwerk. Und wahnsinnig gut gegessen haben wir in der französischen Hauptstadt natürlich auch :-)
Wir kommen wieder - sobald wir wieder etwas mehr Geld haben. Das haben wir uns fest vorgenommen.

Und ein Wochenende nach Paris ging es noch einmal ins Sauerland, zur Taufe meines Patenkindes.
Taufe der Paten-Maus
Es war eine kurze, aber wirklich sehr schöne und auch erholsame Zeit im Kreise der Familie. Die Taufe war toll. Gut, der Pastor war etwas speziell und - nicht ganz knusper ;-) Aber die Feier an sich - im Restaurant - machte den doofen Gottesdienst mehr als wett.
Auch hier gab es viel leckeres Essen und schöne Stunden. Auf dem Heimweg machten wir noch einen Zwischenstopp im nordhessischen Frankenberg, um mit Heidi die Adventskaleder zu tauschen. Auch wenn es nur ein kurzes Treffen war, habe ich die Zeit sehr genossen.
Frankenberg an der Eder
Über die Weihnachtsfeiertage blieben wir in Freiburg. Dieses Jahr war Schatz' Familie bei Weihnachten an der Reihe. Daher fand meine nächste Reise - auch aus traurigem Anlass, erst wieder Anfang 2024 statt. 

So im Nachhinein war ich doch echt viel unterwegs in 2023 :-) Einige Kurztrips und zwei Urlaube sind es geworden. Und die schönen Erinnerungen nochmal ins Gedächtnis zu rufen tat wirklich gut. Das letzte Jahr war nicht gut...aber auch nicht soooo furchtbar. 

Bei Heidi kann ich mich hauptsächlich an den Dänemarkurlaub erinnern. Wohin sie sonst noch im letzten Jahr so gereist ist, hab ich leider schon wieder vergessen. Daher gehe ich mir jetzt mal ihre Urlaubserinnerungen ansehen :-) Ihr wollt mit? Sehr gerne! ⇒KLICK

Sonntag, 21. Januar 2024

Wunschgewicht: KW 3 - 2024

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Samstag hat uns der Wecker um 8:30 Uhr geweckt. Kaum 45 Minuten, nachdem wir aus dem Bett gepurzelt waren, klingelte der Paketdienst und brachte unsere Kochbox.

Wie gesagt, dort ist gerade Veganuary (Veganer Januar). Ich hab nicht nur das bestellte Lachsfilet-Imitat erhalten, sondern auch noch eine Probe: Veganer Milchreis auf Kokosbasis. Kokos mag ich. Daher freu ich mich drauf, den zu testen. Der vegane Fisch sieht optisch zumindest recht nah am Original aus. Mal gucken, wie sich der Geschmack am Ende entpuppt.

Leider fehlten auch mal wieder zwei Zutaten. Bei einem Gericht das Feigen-Chutney und beim anderen die Avocado. Avocado ist schnell gekauft. Und das Chutney lasse ich einfach weg. Bratwurst schmeckt auch mit 0-8-15 Senf.

Nach dem Frühstück hab ich abgewaschen und Schatz hat sich um die Wäsche gekümmert. Ich hab mich eine Weile im Bloggerland herumgetrieben, das Buch fertig gelesen (Teil zwei und drei auch direkt bestellt) und dann war es auch schon wieder fast Abend.
Zum Abendessen gab es Hackbällchen in Pilzrahm und dazu Kartoffel-Möhren-Püree mit Frühlingszwiebeln drin.
 
Sonntag haben wir ohne Wecker ausgeschlafen. Ich hab tatsächlich erst um 10 Uhr das Bett verlassen. Nach dem Duschen bekam Schatz gleich den Strubbel vom Kopf geschoren. Jetzt sieht er wieder gescheit aus :-D
Mittags gab es Bratwurst und Kartoffelpü mit Spinat drin. Dazu ein Sauerkraut mit Apfel und Zwiebeln was ich mega lecker fand. 

Den Nachmittag verbrachte ich häkelnd und der Weihnachtsbaum wurde auch endlich abgeschmückt und wieder verpackt. Unsere Wohnung ist nun komplett entweihnachtet. Der Vorteil vom Kunstbäumchen: Er kann stehen bleiben, bis es MIR passt ihn abzubauen ;-)
Abends haben wir dann das vegane Lachs-Imitat probiert. Auf einer Laugenstange wurde Guacamole verteilt, oben drauf der Fake-Fisch, Zwiebelringe und ein paar Kapern. Fertig. Es sah verdammt gut aus!
 
Ich hab ein Stück "Lachs" pur probiert. Wer den Geschmack von Lachsfilet erwartet, wird enttäuscht werden. Da wurde nichtmal ein Versuch unternommen, es ähnlich schmecken zu lassen. Irgendwie schade. Andererseits gut. Denn was hätte da alles zugesetzt werden müssen, um Pflanze nach Fisch schmecken zu lassen?
Der Fake-Lachs war aus Weizenprotein und selbst ohne alles durchaus lecker! Nach der Geschmackskatastrophe mit den Erbsenprotein-Bratwürstchen im letzten Jahr hat mich das tatsächlich positiv überrascht. Eines der besten veganen Ersatzprodukte, die ich bisher getestet habe :-) Und ja, das würde ich tatsächlich wieder kaufen. Auch das Gefühl im Mund beim Essen war durchaus vergleichbar mit echtem Fisch. Sogar der Mann fand's gut. Taste Test definitiv bestanden.

Aber dauerhaft werden solche Ersatzprodukte nicht bei uns einziehen. Man sollte auf diese hochverarbeiteten Alternativen/Lebensmittel weitestgehend verzichten und es ist schon komisch, dass man in der Zutatenliste tatsächlich ein "Ding" findet, das auch in Tapetenkleister zu finden ist :-/ Laut Verbraucherzentrale ist das Zeug (Methylcellulose / E461) nicht wirklich schädlich und von der EU in unbegrenzter Menge in Lebensmitteln sogar zugelassen. Aber ein zu viel davon hat offenbar abführende Wirkung ;-)

Montag las ich beim Frühstückstee die Nachricht, die Mama noch spät am Abend geschrieben hatte (da lag ich schon im Bett). Opa's Zustand hat sich seit Sonntag verschlechtert. Laut meines Onkels sollte man sich wohl auf die nächsten Tage einstellen. Also, keine Wochen mehr. 

Opa sah ja vor 2 Wochen schon mehr tot als lebendig aus. Ich bin froh, dass ich mich verabschieden konnte. Und nun hoffe ich - für ihn und für uns alle - dass dieses Dahinsiechen bald beendet ist. Der Tod ist nicht so nett wie im Fernsehen immer gezeigt wird. Man hockt sich für gewöhnlich nicht einfach in den Sessel, macht die Augen zu und das war's dann. Das wünscht man sich. Aber meistens sieht es dann doch anders aus. Zumindest, wenn man ein hohes Alter erreicht hat.

Im Büro war es ruhig. Chefe hatte erst Mittags einen Termin für die Physio und hat sich daher den Vormittag über nicht wirklich blicken lassen. Vielleicht auch, weil SIE da war.

Es war wärmer geworden. Nur noch um die 0 Grad statt -6. Aber es war dunkel und grau und das Telefon blieb still.

Auf dem Heimweg war ich noch einkaufen. Bei dem Abendessen für Dienstag wurde die Avocado nicht mitgeliefert und Brot war auch aus.
Zum Abendessen gab es Fisch mit Süßkartoffelpüree, Brokkoli und Gurken-Kiwi-Salat. Gurkensalat mit Kiwi hätte ich im Leben nie selbst kombiniert und war daher super überrascht, wie saulecker das war. Süßkartoffelpü hab ich schon öfters gemacht. Bisher aber immer mit Zimt gewürzt. Dieses hier war mit Harissa und Limette verfeinert und schmeckte mir auch sehr gut. Das muss ich mir unbedingt merken!

Dienstag als ich aufstand und einen Blick auf's Handy warf, war da die Nachricht... Mein Onkel schrieb mir um 5:20 Uhr eine WhatsApp, dass Opa gerade gestorben war. Drei Wochen hat sein Sterben nun gedauert. Jetzt hat er es geschafft. Ich bin sowohl traurig, als auch erleichtert. Und ich bin froh, dass ich mich vor 2 Wochen noch verabschieden konnte.
Wenn das "Drumherum" bei ihm genauso schnell geht wie bei meiner Oma, dann fahren wir in gut zwei Wochen schon wieder ins Sauerland. Aber Opas Beerdigung wird definitiv was richtig Großes. Allein schon wegen der ganzen Vereine, in denen er drin war und... weil's bei der mütterlichen Seite der Familie schon immer etwas "pompöser" war. 

Sobald wir wissen, wann die Beerdigung stattfindet, müssen wir Urlaub beantragen. Für Schatz gibt es ja eh keinen Sonderurlaub für den "Schwieger-Opa" und für mich auch nicht. Großeltern sind Verwandte zweiten Grades. Da gibt es keinen gesetzlich geregelten Sonderurlaub. Also muss ich normalen Urlaub einreichen oder meinen Hausarzt bequatschen, dass er mich für die Tage krank schreibt.

Als ich im Büro angekommen war, hab ich den Jungs ihre Aufträge für den Tag gegeben und als sie weg waren, erstmal ne Runde geheult. Chefe ließ sich auch erst gegen Mittag blicken. Da hatte ich mich schon wieder gefangen.

Schatz hatte am Dienstag frei wegen Arzttermin. Der Termin war so blöd gelegt, dass sich vorher und nachher arbeiten nicht wirklich gelohnt hätte, daher hat er Urlaub genommen. Immerhin war er daheim fleißig und als ich nach Hause kam, konnte ich in der Küche direkt loslegen.
Zum Abendessen gab es Hühnchen-Avocado-Bowl mit Quinoa. Und noch während ich am Kochen war, klingelte mein Handy. Papa rief an, um mir den Beerdigungstermin durchzugeben. Bereits in zwei Wochen ist es soweit. Scheinbar hat mein Onkel (der Bestatter) ein paar Strippen gezogen.

Mittwoch war ich immer noch etwas neben der Spur. Ich hab meinem Urlaubszettel also noch einen weiteren Tag hinzugefügt und weil Chefe sich am Nachmittag endlich mal blicken ließ, hab ich ihm das direkt gesagt und schupps war der komplette Urlaubsantrag unterschrieben.

Ein halber Freitag für die Anreise zur Beerdigung, ein halber Freitag für die Anreise zum ersten Geburtstag meines Patenkindes und ein halber Tag für die Anreise zum Mädelswochenende. Ich war erleichtert...und gleichzeitig graut mir vor der vielen Fahrerei in so kurzer Zeit. Vor allem beim aktuellen Wetter. Gut, letzteres wird ja hoffentlich nicht so bleiben.

Denn am Mittwochmorgen hätte ich mich auf dem Weg zur Arbeit mehrmals fast auf die Fresse gelegt. Es war sauglatt! Zum Glück nicht durchgehend und so heftig wie vor einem Jahr. Aber es hat gereicht. Vorm Haus und bis zum Gemüsehändler war super gestreut. Da lief es sich normal. Danach bis zur Haltestelle war es eine einzige Rutschpartie und selbst auf dem Bahnsteig hätte ich mich fast lang gemacht.

In der Stadtmitte ist Kopfsteinpflaster. Das ist bei normaler Nässe schon tückisch. Also stieg ich woanders um. Aus der Bahn raus, zwei Schritte und in die nächste Bahn wieder rein. Fertig. Und an der Haltestelle waren sowohl Reste von Streusalz als auch Kies zu finden. Perfekt.

An der Haltestelle am Büro hab ich es kaum heil aus der Bahn geschafft. Zum Glück hab ich mich an der Tür festhalten können. Sonst wäre ich wieder geflogen. Die 200 m bis zum Büro waren eine einzige Katastrophe. Ich hab es irgendwie bis zum Grünstreifen hinter den Parkplätzen geschafft. Aber halb gefrorener Matsch ist genauso kacke wie Glatteis - für euch getestet ;-) Und um über den Parkplatz zu kommen, hab ich mich an den schon parkenden Autos entlang gehangelt.

Ansonsten lief der Tag völlig ereignislos ab. Besonders weil SIE sich auch nicht blicken ließ. Vielleicht war es ihr zu glatt. Der Heimweg war voll einfach, denn im Laufe des Tages hatte es sich auf satte 10 Grad erwärmt. Nix mehr mit Eis und Schnee. Ich war nach der Arbeit in der Stadt unterwegs, hab ein Geschenk für's Patenkind in Auftrag gegeben, war einkaufen und hab noch eine Geburtstagskarte besorgt.
Daheim gab es Spaghetti mit Tomatensoße und Basilikum-Frischkäse. War lecker und echt schnell gemacht.

Donnerstag hab ich den Mann morgens einfach im Flur stehen lassen. Wir hatten uns am Frühstückstisch unterhalten. Er hat wieder irgendwelchen egoistischen Müll vom Stapel gelassen und bevor ich anfangen konnte deswegen wieder in Tränen auszubrechen, bin ich zur Arbeit gegangen. Viel zu früh. So ein Arsch!
 
Ich hab im letzten dreiviertel Jahr gleich 3 Menschen verloren, dir mir wichtig waren. Zwei davon in den letzten 4 Wochen! Nur weil ich (die meiste Zeit) funktioniere, heißt das nicht, dass es mir gut geht. Die neue Küche wird teurer als ich gehofft und erwartet hatte, das Jugendamt sitzt uns weiter im Nacken und am Freitag kommt die fette Rechnung von der Autowerkstatt (sie schätzen so um die 1.300 EUR). Heißt: Die finanzielle Situation bleibt weiterhin sehr angespannt. Und irgendwie hab ich (zu oft) das Gefühl, das alles interessiert ihn einen Scheiß.
 
Aktuell bin ich emotional und seelisch einfach ziemlich durch und der Mann hat keine anderen Probleme, als dass wir im Sommerurlaub eine FeWo nehmen, statt nochmal bei meinem Vater zu pennen, nur weil sich die beiden BlödMÄNNER auf dem Porzellanthron immer ins Gehege kommen. Die FeWo würde aber auch rund 600 EUR kosten und ich hab - bis das mit der Küche und allem anderen geklärt ist, JETZT noch absolut keine Ahnung, ob wir uns dieses Manöver in diesem Sommer überhaupt schon leisten können. Ja, das war mal im Gespräch. Aber es war nie die Rede davon, das SOFORT in die Tat umzusetzen. In Anbetracht meiner seelischen Verfassung war ich daher am Donnerstagmorgen kurz davor einen Mord zu begehen.

Passend zur Stimmung wäre ich auf dem Weg ins Büro fast vom regionalen Linienbus umgenietet worden. Der Fahrer ist einfach bei rot über die Ampel gerauscht...hat nichtmal versucht zu bremsen. Ich hab mir vor Schreck fast in die Hose gemacht. Das war verdammt knapp, denn ich hatte schon einen Schritt auf die Straße gemacht. Ich weiß, wieso ich auch als Fußgänger nie Kopfhörer trage, wenn ich unterwegs bin. Denn dann hätte ich den schneller werdenden Bus wohl nicht gehört und wäre einfach weiter gegangen. Immerhin hatte ich ja schon ein paar Sekunden grün.

Mein Herz raste noch, als ich am Schreibtisch saß. Der Arbeitstag verging ereignislos. Ich kam morgens mit 12 Grad, Sturm und Dauerregen im Büro an, hatte recht wenig zu tun, Chefe ließ sich auch nicht blicken und zum Feierabend fuhr ich bei 0 Grad und Schneegestöber wieder nach Hause. Von den zwei heftigen Temperaturschwankungen innerhalb von 24 Stunden hatte ich Kreislaufprobleme und rasende Kopfschmerzen.
8 Stunden zuvor waren es noch +12 Grad!
Natürlich wollte der Mann daheim den Vorfall vom Morgen noch zu Ende diskutieren. Er wirkt eifersüchtig, wenn ich mir mal was gönne zwischendurch (auf das ich auch sparen muss) und vergisst dabei irgendwie ständig, dass ich besser sparen kann als er. Ich muss nämlich keinen Unterhalt zahlen. Wir verdienen fast gleich viel und teilen uns alle Kosten. Aber trotzdem stehen mir rund 300 EUR jeden Monat mehr zur Verfügung als ihm. Und das Meiste davon wird weggelegt - für wenn es mal eng wird!
 
Und immer wenn ich ihm dann sage, dass das nicht mein Problem ist, weil ich mich ja nicht ungewollt fortgepflanzt habe, dann meint er nur: "Da kann man ja jetzt auch nichts mehr dran ändern!". Ja. Sicher kann man das nicht. Aber darum muss er trotzdem Unterhalt zahlen und sich halt "Privatvergnügen" verkneifen. Ich habe keine Lust, ihm sein Hobby zu finanzieren. Ihn finanziell zu unterstützen, wenn es notwendig ist: JA! Aber nicht für "unnötigen Scheiß". Irgendwie kapiert er's nicht. Ich habe keine Ahnung, wie oft wir diese Diskussion schon geführt haben. Das Ende ist immer das Gleiche. Er ist eingeschnappt, weil er sich nichts leisten kann was nicht mit Lebenshaltung zu tun hat. Das hätte er sich vielleicht vor 17 Jahren genauer überlegen müssen.
Zum Abendessen gab es libanesischen Brotsalat. Und Mann, war der lecker! Außerdem hat er erstaunlich gut satt gemacht. Der Salat wird quasi lauwarm gegessen, weil ein Teil kalt und ein Teil aus Pfanne und Backofen zusammengewürfelt wird. Ich fand's klasse.

Abends habe ich kurz mit Oma telefoniert. Sie hält sich tapfer. Dabei hab ich erfahren, dass mein Cousins M und der Orgel-Cousin auch kommen werden. Denn der Orgel-Cousin will unbedingt die Orgel spielen. Die Reste des vor 2 Jahren aufgelösten Männergesangsvereins werden auch was singen... ich bin schon leicht vorgenervt. Das wird ewig dauern. Und mit beidem kann ich leider nicht viel anfangen. Ich mag weder Orgelmusik noch diesen Gesangverein. So ein richtig guter gemischter Chor. Ja! Aber die alten Herren waren jetzt nicht so meins ;-) Und dann befahl Oma noch: "Hör mal, wenn das Wetter nächste Woche genau so ein Mist ist wie im Moment, dann bleibt ihr gefälligst mit dem Arsch zuhause! Ich will nicht, dass ihr nur wegen einer Beerdigung noch einen Unfall habt und bin auch nicht böse, wenn ihr nicht kommen könnt.". Wir werden sehen. Aber aktuell sieht es so aus, als würde das Wetter sich wieder etwas "normalisieren".

Freitag war ein netter Wintertag. Bäume und Grünflächen waren leicht eingepudert. Ab und an lugte ein Fetzen blauer Himmel hervor, die Straßen waren frei und glatt war es auch nicht.

Im Büro ist immer noch tote Hose. Ich hätte noch gut was zum Wegarbeiten für die Herren, aber nicht bei Sturm und Regen oder Schnee und Eis. Und im Moment haben wir beides im Wechsel...ohne mal trocken und frostfrei dazwischen.

Da Chefe sich kaum blicken lässt, kommen auch keine neuen Aufträge rein. Das macht das Arbeiten schon fast etwas öde. 
Zum Abendessen gab es vegane Cordon-Bleu (war eine Empfehlung von einem lieben Bekannten) und dazu Kartoffelpü und Schwarzwurzeln.
Mein Bekannter ist von den veganen Cordon-Bleu total begeistert gewesen und meinte, die mag er inzwischen fast lieber als die echten. Ich persönlich fand sie auch richtig gut, aber "nur" gleichwertig. Nicht unbedingt besser als das Original. Aber eine gute Alternative, geschmacklich top und daher eine klare Empfehlung von mir :-D

Auf der Waage war ich auch. Es ist ja Freitag! Am Donnerstag blitze die 4 schon kurz auf. Daher war ich auf das offizielle Ergebnis schon total gespannt. Natürlich war die 4 nicht zu sehen. Knapp daneben ist halt doch vorbei ;-) Dennoch verkünde ich 900 g weniger und damit aktuell 105,1 kg.

Und am Wochenende? Nach laaaaaanger Zeit, ist mal wieder Einkaufen angesagt. Schade. Ans nicht einkaufen müssen könnte ich mich glatt gewöhnen ;-) Danach geht's zu SchwieMu.
 
Sonntag wollte ich gerne mein Bücherregal mal ausmisten. Das quillt nämlich schon länger über und ich hab in den letzten Wochen verdammt viel gelesen, um aus dem Gedankenkarussell herauszukommen. Leichte Lektüre. Keine Thriller oder Krimis. Tatsächlich hab ich in den letzten Wochen einen Faible für düstere (und lustige) Liebesschmonzetten entwickelt. Das hätte ich mir ja selbst nicht zugetraut. Aber etwas Schnulz und Aktion mit garantiertem Happy End war für mich tatsächlich eine gute Ablenkung.




Die KW 3 in kurz:
Samstag: 3.707/1.800 kcal, 2.707 Schritte
Sonntag: 3.375/1.800 kcal, 3.862 Schritte
Montag: 2.105/1.800 kcal, 5.357 Schritte
Dienstag: 2.126/1.800 kcal, 4.986 Schritte
Mittwoch: 2.146/1.800 kcal, 6.814 Schritte
Donnerstag: 1.887/1.800 kcal, 4.936 Schritte
Freitag: 2.157/1.800 kcal, 5.118 Schritte

Abnahme: -900 g