Am Mittwoch kamen wir gegen 19 Uhr wieder in Freiburg an. Die Fahrt verlief, bis auf einen Unfall zwischen Karlsruhe und Rastatt, völlig problemlos. Zum Glück lag das Stauende direkt an einer Ausfahrt, so dass wir den Unfall auf der Bundesstraße umfahren konnten.
Ich hab Abends gleich noch eine Maschine Wäsche angestellt, damit ich für den ersten Arbeitstag am Montag gerüstet bin. Aber das war auch schon alles an "Aktivität" für Mittwoch.
Am Donnerstag haben wir ausgeschlafen, Schatz holte Brötchen zum Frühstück und gegen Mittag sind wir mal einkaufen gefahren, um unseren Kühlschrank wieder aufzufüllen. Vorher haben wir das Auto noch durch die Waschstraße geschickt. Als wir unsere Einkäufe verstaut hatten, sind wir gleich nochmal ins Auto und zum Möbelhaus gefahren. Dort haben wir - dank Coupon - für Lau Mittag gegessen (Schni-Po-Sa).
Den schwül-heißen Nachmittag verbrachten wir gemütlich daheim, fernsehend auf dem Sofa.
Für den "Familienabend" gestern sollten wir ja Essen mitbringen. Ich hatte eine Packung Gemüsefrikadellen, light Frikadellen und eine Dose Aioli (Knoblauch-Tomaten-Creme) gekauft. Kurz bevor wir los mussten haben wir noch ein Baguette gekauft. So hatten wir was dabei und ich musste nicht in der Küche wurschteln.
Campinggeschirr und -besteck hatten wir Donnerstag Abend schon zusammen gesucht. Nur die Klappstühle haben wir erst Freitag morgen vom Dachboden geschleppt. Da wären wir am Donnerstag nachmittag bei der Hitze kaputt gegangen.
Den Besuch bei SchwieMu haben wir auch noch gemacht, diesen aber auf eine Stunde "gekürzt". So konnten wir über Mittag und am Nachmittag noch etwas daheim verbrigen. Die Zeit hat auch locker gereicht.
Um kurz nach 16 Uhr sind wir dann los. Auf dem Weg in SchwieMus und Tantes Stadtteil fuhren wir auf eine schwarze Wand zu. Blitze zuckten heftig am Himmel und unsere Lust auf einen Geburtstag "im Garten" schwand sekündlich. Als dann noch ein heftiger Platzregen auf uns hernieder ging, und wir trotz Vollgas der Scheibenwischer kaum die Straße erkennen konnten, hatten wir so richtig Lust, unsere Klappstühle im Garten aufzustellen.
Eigentlich wollten wir das Auto ja bei Tante H abstellen und dann nach SchwieMu laufen. Aber bei dem Regen 15 Minuten durch den Stadtteil zu latschen kam gar nicht in die Tüte. Also sind wir direkt nach SchwieMu gefahren und haben das Auto nahe dem Haus geparkt. Die knapp 100 m vom Parkplatz zu SchwieMu haben wir dank Regenjacken - und weil der Regen etwas nachgelassen hatte - relativ trocken überstanden.
Bei SchwieMu wurde dann ihr Geburtstag in gut 2 Wochen besprochen und noch einiges anderes geregelt. Der große Geburtstagsausflug in die Vogesen ist vom Tisch. Die Großveranstaltung schreckt ab und die Gesundheit macht auch nicht mit. Also: Brunch. Ist auch OK. Gefällt mir sogar besser als 4 Stunden Auto fahren. Bei SchwieMu haben wir noch versucht den Regen auszusitzen. Als es dann aufhörte, ging es los. Bis zum Parkplatz bei der Tante sind wir noch trocken geblieben. Aber als wir vom Auto zur Haustür wollten, fing es wieder richtig fest an zu regnen und wir waren - trotz Regenjacken - pitschnass.
Zum Glück hatte auch die Gastgeberin ein Einsehen und hat doch in der Wohnung gefeiert und nicht im Garten. Biertischgarnituren waren zwar unter einem Vordach aufgestellt, aber dank des Windes wären wir da auch nicht trocken geblieben.
Nach dem Motto "Platz ist in der kleinsten Hütte" wurde fix die Wohnung umgeräumt, eine Biertischgarnitur in den 7. Stock bugsiert und so hatten alle (ca. 20) Gäste, verteilt in 3 Räumen, einen Platz.
Am Ende war es doch ein netter Abend. Auch wenn ich, außer dem engsten Familienkreis, keinen einzigen von den Gästen kannte. Wir haben uns mit einigen trotzdem nett unterhalten. Wegen der Enge sind wir aber kaum von unserem Platz weggekommen. Daher haben wir uns auch essenstechnisch eher an das halten müssen, was wir und andere an unserem Tisch, mitbrachten. Es war lecker und am Ende waren wir mehr als satt :-)
Als der Regen dann gegen 21 Uhr doch mal aufhörte, wurden wir alle aus der Wohnung "geworfen", damit endlich das Geburtstagsständchen auf der Drehorgel abgehalten werden konnte. Das fand dann unter dem Vordach statt, wo eigentlich die Feier geplant war. Inzwischen hatte es sich um ca. 15 Grad abgekühlt und weil die älteren Semester fröstelig wurden, ging das Ständchen auch nicht allzu lang.
Die ersten Gäste gingen dann auch schon. Wir sind dann nochmal für knapp 1 Stunde mit hoch gegangen. Um kurz vor 22 Uhr spielte Tante H dann ihren "Rausschmeißer" auf der Mundharmonika und die Feier war damit beendet.
| Sonnenuntergang zwischen 2 Regenfronten |
| Die nächste Regenfront rollt an |
Jetzt noch ein schönes Wochenende und mein Urlaub ist leider schon wieder vorbei.
Na das klingt doch besser als befürchtet :-)) Und dass Ihr einigermaßen glimpflich davongekommen seid, ist doch prima! Genießt das Wochenende noch ein bißchen, und dann guten Start in die neue (Arbeits-)woche!
AntwortenLöschenDarüber das wir so glimpflich davon kamen (vom Wetter her), bin ich auch heilfroh! Wenn ich mir die Bilder in der Zeitung so ansehe, hätte das auch ganz anders enden können :-( Oder wenn wir echt hätten draußen feiern müssen :-D
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