Freitag, 1. September 2017

Wunschgewicht: KW 35 - 2017

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Der Wiegesamstag barg eine kleine, aber feine, Überraschung: 500 g Abnahme (106 kg)! Ich freu mich total. Jetzt muss das nur nochmal klappen ;-)

Den Samstag haben wir gemütlich daheim verbracht. Wir haben etwas ferngesehen und ich konnte wieder etwas häkeln. Zum Wandern war es einfach zu heiß - sogar im Schwarzwald.

Mittags hatten wir wieder ein sehr altes, aber sehr leckers Rezept aus meinem Ordner. Auch eines von denen, die ich bei meiner Mutter abschrieb, bevor ich auszog. Es nennt sich Hähnchencurry mit Früchten. Und Früchte sind wirklich reichlich drin. Sehr lecker.
Am Sonntag waren wir nach dem Frühstück noch eine Runde spazieren. Aber nur 30 Minuten. Danach war ich schon so geschwitzt, dass ich mich fühlte, als müsse ich gleich nochmal duschen. Es war unheimlich schwül am Sonntag. Den Rest des Tages verbrachten wir dann wieder in der Wohnung und ich konnte noch weiter häkeln. Mein aktuelles Projekt hat leider auch einen festen Termin, an dem es fertig sein muss. Aber ich sollte es bis dahin fertig bekommen :-)

Mittags hatten wir Reibekuchen mit Apfelmus (ohne Foto).

Abends war ich dann wieder etwas in heller Aufregung, weil meine Mutter mir ein Bild via Facebook Messenger schickte: Pilze! Hat sie bei der Hunde-Runde gefunden, will sie jetzt essen. Äh...?!....seit wann kennt sie sich mit Pilzen aus? Gut, früher sind wir öfters mal in die Pilze gegangen. Allerdings ausschließlich Champignons - die gibt es dort heute gar nicht mehr! Und das ist auch schon weit über 20 Jahre her. Also, von einer geübten Pilzsammlerin mit viel Fachkenntnis kann man bei ihr jetzt nicht grad sprechen - und wie schnell hat man mal einen der "giftigen Zwillinge" gesammelt?! Google und die Nachfrage bei einer Freundin (und Pilzkennerin) waren nicht so ganz eindeutig. Könnte was leckeres sein, oder halt auch ungenießbar/giftig. Danke KK für die fixe Antwort per Mail :-) 

Montag war dann wieder arbeiten angesagt. Für mich ja schon die 2. Woche nach dem Urlaub. Schatz hatte seinen ersten Arbeitstag. Leider musste ich ab Montag ja auch wieder mit den Öffentlichen fahren, da Schatz das Auto für die Arbeit brauchte. Schade...aber so ist das halt. Immerhin waren die Bahnen noch leer, da noch Sommerferien in BW sind. Im Büro war es recht ruhig und der Tag ging trotzdem ziemlich schnell rum.

Meine Mutter war um 7 Uhr schon wieder bei Facebook aktiv und hat Zeug gepostet. Immerhin, die Pilze haben sie nicht umgehauen. Glück gehabt. Oder, nicht allein Glück. Denn das abendliche Telefonat mit meinem Vater brachte hervor, dass sie die Pilze nicht von sich aus gesammelt hat, sondern erst, nachdem mein Vater ihr einen Tag vorher sagte, die könne man wie Schnitzel braten (er kennt sich da nämlich auch etwas aus). Da war ich schon sehr erleichtert. Es ist furchtbar, wenn sie die Ratschläge und Ideen anderer als ihr eigenes Werk "verkauft" und man sich daraufhin dann sorgt. Schlimm, wenn ein Elternteil zum Sorgenkind mutiert.

Außerdem wurden meine beiden Urlaubstage im Oktober genehmigt, so dass ich im Oktober gleich 2 lange Wochenenden hintereinander habe :-) Am ersten freien Freitag geht's zum Mädels-Treffen in die Pfalz und am zweiten freien Freitag hat mein Freund Geburtstag. Da können wir den Tag zusammen verbringen - und "arbeiten". Denn wir bekommen zum Feiern Übernachtungsbesuch, da will noch ein bisschen was vorbereitet werden ;-)

Auf dem Heimweg sah ich wieder einen Fall von "das gibt's doch gar nicht!". Zwei Teenager (ca. 14-16 Jahre) liefen mit einem ca. 4-5-jährigen Kind (Geschwister?) ein ganzes Stück vor mir. Und sie liefen einfach weiter, als die Fußgängerampel auf rot sprang. Gut, das ist an dieser Stelle erstmal nicht sooo schlimm, da die Grünphase extrem kurz ist und es aber dennoch länger dauert, bis die Autos wieder fahren dürfen (wenn man sich beeilt, kommt man noch heile rüber). Ein schlechtes Vorbild für das Kind war es trotzdem! ABER: Wenn ich schon noch bei rot rüber laufe, dann tue ich das schnell - gerade dort. Was machen die drei? Bleiben mitten auf der Fahrbahn stehen und packen für das Kind die Wundertüte (oder ähnliches) aus. Hallo?! Die Autos fuhren an, fingen an zu hupen, die Kids rührten sich nicht! Erst als das eine Auto direkt vor ihnen bremst und ausweicht, werden die jungen Leute wach - und schlendern gemütlich weiter zu anderen Straßenseite. Ich verstehe sowas echt nicht. Es schien ihnen völlig gleichgültig zu sein.
Am besten war dann noch der ältere Herr mit Fahrrad (auf der anderen Straßenseite), der die Kids zur Schnecke gemacht hat, als sie bei ihm ankamen. Auch das nahmen sie völlig gleichgültig hin und der ältere Herr - als ganz "tolles" Vorbild - fuhr mit seinem Rad als "Geisterradler", ohne Helm, von dannen als es wieder grün wurde - und ich musste ihm ausweichen, da er über den Gehweg fuhr, um nicht in die Gruppe Radler zu krachen, die richtig auf dem Radweg fuhr (alle mit Helm!).
Zum Abendessen gab es gefüllte Paprika.

Am Dienstag war es immer noch heiß. Über 30 Grad und Sonne satt - nachdem sich der morgendliche Nebel verzogen hatte. Im Büro klingelte vormittags fast ununterbrochen das Telefon. Dafür war es nachmittags etwas ruhiger.

Abends sollte es Bratkartoffeln und Tomatensalat geben. Aber ich stellte schnell einen Kartoffel-Notstand fest und musste spontan umplanen. Aus 3 Kartoffeln kriegt man nicht genug Bratkartoffeln, um den hungrigen Mann satt zu bekommen. So ein Mist! Also gab es stattdessen Reis mit einer TK Soße (Curry mit Huhn und Frucht).
Sieht nicht so toll aus wie das selbstgemachte Hühnchen-Obst-Curry
Mittwoch morgen in der Straßenbahn musste ich mich schwer zusammen nehmen. In den Freiburger Stadtbahnen ist das Essen und Trinken nicht gestattet. Die Leute kleckern, krümeln und schmieren alles voll, die Reinigungskosten müssten auf die Ticketpreise (die eh jedes Jahr steigen) umgelegt werden. Also, mal für ein paar Minuten nichts in die Futterluke schieben. Sollte doch nicht so schwer sein. Am Mittwoch stieg eine ältere Frau ein. Kaum das sie saß, packte sie diese trockenen Reiswaffeln aus und fing an zu essen. Sie krümelte den Boden und den benachbarten Sitz voll, verschluckte sich an den trockenen Dingern, hustete noch weitere Krümel quer durch den Gang. Ekelhaft, wenn man von sowas getroffen würde. Zum Glück war die Bahn nicht so voll, weil noch Ferien sind. Wegen des sich einstellenden Dauerhustens wurde prompt eine Flasche mit klebrigem Eistee ausgepackt. Natürlich musste der Straßenbahnfahrer grad jetzt stark bremsen und sie kleckerte auch noch Eistee daneben. Und genau aus dem Grund, ist das Essen und Trinken nicht gestattet. Dabei fuhr sie nur 5 Haltestellen! Muss man denn ausgerechnet in den 7 Minuten was essen? Kann man das nicht daheim oder später machen? Ich kapier es nicht. Sie war erwachsen. Bei kleinen Kindern versteh ich das ja noch, aber bei Erwachsenen?

Im Büro war am Mittwoch viel zu tun, so dass der Tag schnell rum ging. Es war schwül und über 30 Grad und ich war froh, als ich daheim war. Auf dem Heimweg wurde es allerdings schon ziemlich dunkel. Weltuntergangsstimmung kam dann so ab 20 Uhr auf. Aber man tat wieder nur so als ob. Außer ein bisschen Regen bekamen wir nichts ab.
Zum Abendessen gab es dann endlich die Bratkartoffeln mit Tomatensalat. Schatz hat vormittags unseren Kartoffel-Notstand behoben ;-D In die Bratkartoffeln hab ich noch 3 Mini-Nürnberger reingeschnippelt, die irgendwann mal übrig geblieben waren. Ich mag Resteverwertung - auch wenn sie bei uns nicht oft vorkommt :-)

Schatz wurde auf Arbeit von seinem Vorarbeiter angehauen, ob er die 2 Urlaubstage am Freitag und Montag denn wirklich noch brauche. Es seien noch viele im Urlaub und dem Betrieb fehle die Manpower. Schatz konnte sich an keinen Urlaub erinnern und rief mich in der Pause an, ob ich was von seinem Urlaub wüsste? Jahaaaa! Denn: Als K uns letzten Sommer in Leipzig die Idee um die Ohren schlug, zu SchwieMus 80. Geburtstag als Überraschungsgäste aufzutauchen, reichte Schatz kurzerhand 2 Tage Urlaub ein, um sie Freitag am Bahnhof abholen und Montag wieder hinbringen zu können. "Ach ja, stimmt. Da war was.". Die 2 Urlaubstage hat er gleich storniert. Die will er nicht "verschwenden", denn er hatte ja jetzt erst 3 Wochen Urlaub ;-) Von K, die sich melden wollte ob sie nun Freitag kommt oder nicht, hatten wir bis dato immer noch nichts gehört! Weder Ab- noch Zusage.

Donnerstag war es dann soweit. Das Ende vom Sommer. Es war den ganzen Tag dunkel, der Himmel traurig grau und immer wieder regnete es. Pünktlich zum meteorologischen Herbstanfang ;-) Morgens war es mit fast 20 Grad noch relativ warm, aber den Tag über kühlte es sich schon ordentlich ab.
Büroalltag wie immer - obwohl im Moment unglaublich viele Reparaturen reinkommen. Man könnte fast meinen, die halbe Stadt fällt auseinander. Ein kurzes Pläuschchen mit einer Hausverwaltung, die einen Auftrag reingab ergab, dass das wohl auch die anderen Gewerke betrifft. Jedenfalls hatte die Dame auch Probleme mit Klempnern, Fensterbauern und anderen Dienstleistern. Gut, das heißt ja Arbeit für uns ;-) Nicht gut: Unser Kalender platzt jetzt schon mit dem "Kleinkram" aus allen Nähten und JEDER der hier anruft ist natürlich ein "Notfall".
Zum Abendessen gab es den "Italienischen Eintopf" mit Reis, Hackfleisch und Paprika. Immer günstig, lecker und schnell gemacht :-) Außerdem in meinem Fall: Kindheitserinnerungen. Apropos Kindheitserinnerung. Mein Bruder schickte mir neulich ein Bild seines Abendessens per WhatsApp. Auch eine Kindheitserinnerung: Samstag bei Oma :-D Knöpfle mit Ketchup. Hmmmmm......die muss ich auch mal wieder machen.

Freitag. Heute sollte K mit C anreisen, um die Oma zum Geburtstag zu überraschen. Bis heute keine gescheite Absage - mit einer Zusage rechneten wir ja eh nicht mehr. Das find ich nicht schön. Ehrlich gesagt bin ich deswegen sogar ziemlich sauer. Egal, aus welchem echten oder erfundenen Grund sie die Reise nicht antreten konnte oder wollte. Es ist doch das mindeste, dass man dem Gastgeber dann gescheit absagt, oder? Das hat was mit Benehmen zu tun! Selbst wenn wir nach dem letzten Kontakt eh nicht mehr mit ihr gerechnet hatten, wäre eine kurze Info: "Leute, es klappt nicht" doch das Mindeste gewesen. Zumal sie ja auch sagte, sie würde sich deswegen nochmal melden. Sowas macht man einfach nicht!
Schatz's Schwester B meinte, vielleicht würde K die Reise ja zu seinem Geburtstag in einem Monat nachholen. Klar, kann sie machen. Aber unser Gästezimmer ist da schon anderweitig belegt. Da wir ja bis vor 3 Wochen davon ausgingen, dass K und C dieses Wochenende kommen, haben wir für Oktober das Zimmer Schatz's Geburtstagsbesuch aus Stuttgart versprochen. Aber ich glaub auch nicht, dass sie im Oktober kommen würde. Die letzten Wochen ist der Kontakt mit ihr eher wieder schwieriger geworden. Telefonisch erreicht man sie fast gar nicht mehr und auf Antworten via WhatsApp wartet man auch eine halbe Ewigkeit. Ich hoffe, da ist nicht wieder was Größeres im Busch. Bisher lief es mit ihr ja immer ziemlich gut - bis auf kleinere Ausnahmen.

Im Büro war es wie üblich. Nur "Notfälle" (die keine waren). Etwas Halsweh hatte ich, nachdem ich die ältere Damen am Telefon regelrecht anbrüllen musste - und sie mich dennoch nicht verstand. Ich hoffe, sie ist am vereinbarten Termin jetzt auch daheim.

Zum Abendessen gab es Spaghetti mit Tomatensoße und Parmesan (ohne Bild).

Auf den Wiegetag morgen bin ich gespannt. Die Woche lief noch nicht ganz reibungslos. Ich bin öfters mit Käse und Weintrauben auf dem Sofa versackt, was mein Budget ordentlich sprengte. Und wenn es nicht das war, war es zu viel Süßkram. An einem einzigen Tag blitzte die 5 nach der 0 auf, aber sonst war es immer Stillstand bei 106 kg. Also, weiter dran arbeiten, den Urlaubsmodus los zu werden! Es klappt schon besser, aber es geht immer noch was ;-)

Im neuen Essensplan sind wieder mehr WW Gerichte eingeplant und weniger Convenience :-) Immerhin ein Anfang. Dringend arbeiten muss ich an der Süßigkeiten Zufuhr bzw. deren Verringerung. Also, Daumen drücken ;-)

5 Kommentare:

  1. Pilzeessende Verwandte, da hätte ich auch Bammel - ist ja schon einiges passiert die letzten Wochen, na ist ja nochmal gut gegangen. Über die dödeligen Jugendlichen und den Rad-Opa hätte ich mich auch aufgeregt - heute muss man ja aber auch aufpassen, falls man was sagt, dass man nix auf den Schädel bekommt...Und die nicht angereiste, unentschuldigte Dame samt Anhang ist wohl die, über die wir neulich schrieben - das war ja dann wohl nix als heiße Luft mit ihren Ankündigungen

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    1. Ja, ich überleg mir mittlerweile auch zweimal, ob ich den Mund aufmache oder lieber nicht. Vor allem, wenn ich allein unterwegs bin. Und ja, die unentschuldigt nicht angereiste Dame ist die, über die wir neulich geschrieben haben ;-)

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  2. Daumen waren gedrückt-hat`s geholfen?
    Was die Teenies angeht- kenne ich auch-als wenn sie allein auf der Welt wären...Und die ältere Frau. die in der Bahn ißt, paßt auch in`s Bild: keiner kann ohne Getränkeflasche überleben- permanent müssen die Leute an den Dingern nuckeln wie die Babies; als ob man nicht mal `ne Stunde oder weniger ohne was zu essen oder zu trinken auskommen kann. Da frage ich mich, wie früher die leute überlebt haben, wenn sie nur 3x am Tag gegessen u./o. getrunken haben...Aber so scheint der Zeitgeist zu sein... Über die Ex noch ein Wort zu verlieren, ist echt zu schade- abhaken und NICHT ärgern...

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    1. Jaaaaa, Daumen drücken hat geholfen. Widererwarten hatte ich 500 g weniger :-D

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  3. Prima-gratuliere! Bei mir geht`s im Moment eher in die andere Richtung...Aber ich schieb`s auf den unbändigen Appetit bei Cortison-Einnahmew...

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