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Samstag war mal wieder der große 14-Tage-Einkauf. Morgens war es noch herrlich draußen, ab Mittag bin ich wieder leicht geschmolzen. Für SchwieMu mussten wir dieses Mal nichts mitbringen - wir sind mit ihr direkt gegangen. So war ich also ziemlich überrascht, dass ich im Discounter unter 100 EUR geblieben bin - aber klar, wenn der Kram für SchwieMu nicht dabei ist...
Wieder daheim habe ich meinen Cheat-Day mit einem leckeren Frühstück eingeläutet. Unter der Woche vermisse ich das Frühstücken absolut nicht - ich hab ja vorher eh nur diesen winzigen Becher Joghurt runter gewürgt. An den Wochenenden bin ich mit dem tollen Frühstück alle 14 Tage wirklich zufrieden. Die Vorfreude darauf lässt die fehlenden drei Frühstücke an den Wochenenden nicht so dramatisch wirken :-)
Kurz nach Mittag sind wir dann nach SchwieMu gelaufen. Blöderweise waren wegen der Hitze meine Haxen wieder dermaßen angeschwollen, dass mir unterwegs die Sandalen zu eng wurden und ich mir eine kleine Blase gelaufen habe. Durch "rumeiern" konnte ich sie jedoch im Anfangsstadium halten. Denn eine Blase hätte mir am Samstag echt noch gefehlt, wo wir doch am Sonntag wandern wollten :-/
Mit SchwieMu sind wir dann auch noch einkaufen gegangen. Für uns ist es ein Mehraufwand. Wir müssen zweimal in ein Geschäft inkl. anstehen und Maske tragen. Außerdem müssen wir zu dritt los, wenn wir mit SchwieMu persönlich einkaufen gehen. Denn einer muss den Rollstuhl schieben, der andere den Einkaufswagen. Das ist nicht nur während Corona lästig, sondern eigentlich immer ;-) SchwieMu hingegen freut sich immer wie Bolle, wenn sie mal selbst wieder in einen Laden kommt und das Gewünschte selbst aussuchen kann.
Da wir in allen Cafés im Umkreis keinen freien Platz bekommen haben - Corona ist wahrlich nichts für spontane Leute! - gab es für jeden ein Stück Rhabarber-Käsekuchen, was wir bei SchwieMu daheim verdrückt haben.
Wie wir vor ein paar Wochen, bekam auch SchwieMu Post vom Energieanbieter, dass sie doch bitte wegen Corona ihren Stromzähler selbst ablesen sollte. Was bei uns kein Problem war, gestaltete sich bei SchwieMu als großes Drama. Denn SchwieMu wohnt in einem Hochhaus. In der 5. Etage. Blöderweise geht aber der Fahrstuhl nicht bis hinab in den Keller. Das heißt, für die schwer gehbehinderte Frau ist der Keller überhaupt nicht erreichbar. Klar, dass wir ihren Zähler fix ablesen. Wo hängt der denn? Da SchwieMu uns diese Frage auch nicht beantworten konnte, ging Schatz runter und suchte den Keller ab. Als er wieder hoch kam meinte er nur, ich müsse nochmal mit runter, die Tür aufhalten. Das Licht würde nämlich in dem Raum nicht gehen (Bewegungsmelder) und wenn die Tür zu wäre, wäre es Stockdunkel. Auf meinen Einwand, wieso er nicht die Taschenlampenfunktion seines Smartphones bemüht hätte, verdrehte der Mann nur die Augen. Also, zu zweit in die Katakomben. Was Schatz als Stromzählerkasten identifizierte entpuppte sich als Schaltkasten für Telefon- und Internetgedöns. Jedenfalls prangte groß und bunt das Logo des Telefonanbieters auf den grauen Kästen. Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Das Gefühl, dass der Liebste dringend mal sein Augenlicht überprüfenlassen sollte, wird von Monat zu Monat stärker. Und auch das Licht funktionierte. Er hätte nur mal einen Schritt weiter von der Tür weg machen müssen, damit der Bewegungsmelder auch merkt, dass einer rein kommt :-D Eine Bewohnerin, die wir dann zufällig im Keller trafen, half uns weiter. Aber viel weiter kamen wir dennoch nicht. In dem riesigen Gebäude sind die Stromzähler alle zusammen in einem separaten Raum untergebracht. An der Tür steht nicht etwa "Stromzähler", sondern "Vorsicht Hochspannung! Lebensgefahr!". Da hätte ich die Teile jetzt auch eher nicht vermutet sondern eher die Elektrik für den Fahrstuhl oder sowas. Den Schlüssel zu diesem Raum muss man allerdings beim Vermieter beantragen und abholen und später wieder hinbringen. Tolle Wurst!
Wir also wieder rauf, SchwieMu die "frohe Botschaft" verkündet und sind dann mit einem ausgewachsenen Trotzanfall der alten Dame überrumpelt worden. Das sie ihrem Sohn nichts, aber auch gar nichts zutraut, das kennen wir ja schon. Egal wie alt der Mann auch wird und was er alles macht. Er wird der arme, kleine, kranke Junge bleiben, der er als Kind war. Dem kann man keine Aufgaben wie Stromzähler ablesen anvertrauen! Denn als Schatz vorschlug, ihr am Montag den Schlüssel zu besorgen, den Zähler abzulesen und auf dem Heimweg den Schlüssen wieder zurück zu geben - inkl. Fahrerei wohl keine Stunde Aufwand - ist SchwieMu völlig ausgetickt. Bevor das nicht mit B (Schatz' Schwester) besprochen wurde, passiert hier gar nichts! Basta! Wir wissen von B, dass sie sich freuen würde, etwas Entlastung in der Betreuung von SchwieMu zu erfahren, indem Schatz ein paar mehr Aufgaben übernehmen könnte. Wir wissen aber auch, dass das NIE passieren wird, weil SchwieMu in ihrem Kopf immer nur ein kleines, krankes Kind sieht, wenn sie ihren erwachsenen Sohn anschaut. Und so gern ich meine Schwiegermama auch habe, wenn sie so mit Schatz umspringt wie am Samstag, dann würde ich sie am liebsten ein paar Mal mit dem Kopf gegen die Wand klatschen :-/
Damit das Ganze nicht zu sehr eskalieren konnte (Schatz blieb nämlich erstaunlich lange ruhig!), sind wir schnell gegangen.
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| Das hab ich ja echt total verwackelt :-D |
Sonntag war ich dann wieder ganz brav im Intervallfasten - auch wenn mir das aktuell nicht viel bringt, weil ich immer noch zu viel ungesundes Zeug zwischendurch esse (der Stress!). Wir sind schon um 7 Uhr aufgestanden und dann mit dem Auto in den Schwarzwald hoch gefahren.
Hier wieder das Thema, dass Corona nichts für Spontane ist. Denn wir kamen an einer Tankstelle vorbei, wo das Benzin mal wieder unverschämt günstig war und weil der Tank eh nur noch zu einem Viertel voll war, haben wir spontan den Blinker gesetzt und haben getankt. Weil das nicht geplant war und Schatz versäumt hatte, die "Notfall-Masken" im Handschuhfach aufzufüllen, hat er sich kurzentschlossen das T-Shirt bis über die Nase gezogen und wollte fix bezahlen. Der Kassierer hat eine ewige Diskussion angefangen und Schatz erst bezahlen lassen, als dieser fragte, ob er dann jetzt einfach fahren solle ohne zu bezahlen oder ob er das bereits im Tank befindliche Benzin wieder absaugen solle? Dabei versteh ich das ganze Gezetere überhaupt nicht, war der Kassierer doch Corona-Sicher hinter einer Plexiglaswand untergebracht. Man kann sich wohl auch anstellen... Selbst im Pflegeheim sind Besuche ohne Maske erlaubt, wenn man an den Tisch mit Plexiglas geht!
Endlich im Schwarzwald angekommen, sind wir eine Runde von gut 8 km gewandert. Die sind wir im Herbst schonmal gelaufen und wollten sie gerne wiederholen, um dort auch den Stempel zu kassieren :-) Mein Körper hat sich inzwischen wirklich dran gewöhnt, dass er auch mal ohne Futter Leistung bringen muss. Die Wanderung hat gut geklappt und der Kreislauf blieb stabil. Ich habe die Tour sogar schneller geschafft als im Herbst und der Berg kam mir gar nicht so schweißtreibend vor wie vor ein paar Monaten. Seltsam, oder? Gut, die kürzere Zeit kann natürlich auch daran liegen, dass jetzt im Sommer nicht an jeder Ecke Pilze wuchsen, die bestaunt und geknipst werden wollten :-D Trotzdem scheint meine Kondition jetzt etwas besser zu sein als letzten Herbst.Zum Abendessen gab es dann einfach nur TK Pelmeni mit einem Klecks Schmand. Ich weiß nicht wieso, aber auf die hatte ich nach einer Ewigkeit mal wieder richtig Bock :-)
Montag war ein stressiger Arbeitstag (und es sollte nicht der einzige bleiben). Es wird von nun an jeden Tag immer etwas schlimmer werden und in der nächsten Woche in totaler Überlastung gipfeln. Woher ich das weiß? Es sind Chefes letzte zwei Wochen vor seinem Urlaub. Ich spreche da aus Erfahrung ;-) Da wird dann plötzlich alles aufgearbeitet, was die letzten 4 Wochen liegen geblieben ist.
Jedenfalls war ich heilfroh, als der Tag geschafft war und ich heim fahren konnte. Zum Abendessen gab es dann Nudelsalat Italia mit
einem Schweinesteak in Senf-Kräutermarinade. Letzteres sah zwar gut aus,
hat meinen Geschmack dann aber doch nicht so wirklich getroffen. Es war
nicht "unlecker", aber richtig gut war es auch nicht ;-) Ihr wisst, was
ich meine.
Das Montagstelefonat mit Papa brachte erste Einblicke in die Besuchssituation von Oma im Pfelgeheim. Man bemüht sich, die Corona-Regeln umzusetzen, aber alles ist irgendwie nicht so wirklich logisch. Wenn dann noch dazu kommt, dass nicht alle Mitarbeiter dort gescheit informiert sind, wird es chaotisch. Mein Vater hat Oma das erste Mal seit Corona im Pfelgeheim besucht/besuchen können. Er hatte den Hund dabei (Mama hatte Therapie). Die eine Schwester sagte, der Hund dürfe mit rein, die andere sagte, es sei verboten. Wenn man Oma in ihrem Zimmer besuchen möchte, muss man die ganze Zeit die Maske auflassen, ohne Maske geht nur im Foyer im "Pavillon" am Tisch mit Plexiglas Spuckschutz. Und draußen? Die Schwester verzog gequält das Gesicht. Scheinbar gilt auch draußen permanente Maskenpflicht oder der Mindestabstand, aber wirklich kontrollieren tut es da wohl keiner. Umarmung geht nur mit Maske und Desinfektion, aber lieber eher keinen Körperkontakt. Bei Besuchern wird vor dem Einlass noch ein Corona-Kurz-Screening gemacht. Was immer das auch heißen mag. Wahrscheinlich wird Fieber gemessen oder sowas. Das soll mir im August was werden...
Und: Der Hund muss operiert werden! Mama meint, diese komische Geschwulst am Bein wäre größer geworden. Das Labor wird zeigen, ob es was Gut- oder Bösartiges ist. Ich hoffe, es ist nur dieses Lipom, was wohl bei älteren weiblichen Hunden häufig vorkommt und recht harmlos ist. Mehr erfahren wir zum Monatsende. Meine Mutter wird sich die OP nicht leisten können, denn sie hat nur rund 500 EUR für sowas auf der hohen Kante. Mein Vater hat sich erdreistet, ihr diese Tatsache nochmal nett, aber deutlich zu sagen. Meine Ma hatte darauf hin nichts besseres zu tun, als Papa wieder bei allen schlecht zu machen (er wäre nur am meckern und es ginge immer nur ums Geld). Wieso, weiß der Teufel. Denn Papa wird freiwillig den Rest bezahlen, den Mama nicht aufbringen kann. Aber das ist meine Post-Schlaganfall Mutter, die da durchbricht. Und die ist manchmal halt eine echt blöde Kuh. Sie sollte echt froh sein, dass Papa nach all dem Mist den sie verzapft hat, noch immer so viel an ihr liegt, dass er sie ständig finanziell unterstützt. Andere Ex-Partner würden ihr da vielleicht den Vogel zeigen.
Dienstag war ein grausiger Arbeitstag. Ich hab den ganzen Tag geschuftet wie eine Irre und am Ende habe ich nur 2 Angebote fertig bekommen! Wieso? Weil ich ständig unterbrochen wurde. Und das hauptsächlich von einem Kunden, der sich benahm wie der letzte Arsch.
Der Herr Unternehmensberater hat bei uns für viel Geld Ware bestellt und die haben wir am Montag montiert. Weil aber sein Architekt so ein "geiles" Haus geplant hat, sind dort die ganzen Elektroanschlüsse wohl völlig für den Allerwertetsten. Jedenfalls hat sich unser Elektriker maßlos über "diesen Scheiß" aufgeregt - und die Arbeiten am Montag nicht beenden können. Restarbeiten wurden also am Dienstag Nachmittag ausgeführt. Bereits am Vormittag regte sich der Herr Unternehmensberater darüber auf, dass wir nicht schon am Montag fertig geworden sind. Die Arbeiten ohne vorherige Absprache über mehrere Tage "zu stückeln" sein ein Unding. Und die Dokumentation der Arbeitszeiten des Elektrikers wären völlig undurchsichtig. Entschuldigung! An den verkorksten Leitungen sind wir nun wirklich nicht Schuld! Und die Dokumentation ist den Vorschriften entsprechend! Danach regte er sich über eine Fernbedienung auf. Die sei ja schwarz. Das ist sowas von unpassend und geht GAR NICHT!! Immerhin ist dort alles weiß (wieso musste ich da an Krankenhaus denken?) und eine schwarze Fernbedienung ist "absolut untragbar". Die muss sofort durch eine weiße ersetzt werden! Immerhin ist er der Kunde und zahlt viel Geld und da könnte er ja auch erwarten, dass alles so gemacht wird, wie er will. Er schickte sogar einen Link von besagter Fernbedienung in weiß.
Das aber der Link gar nicht zur Seite unseres Herstellers führte, sondern zu dessen Zulieferer in den Staaten, war dem Herrn Unternehmensberater völlig schnuppe. Also musste ich unseren Hersteller anrufen und ihm mein Dilemma darlegen. Der fiel aus allen Wolken. So einen Fall hatte er jetzt auch noch nicht. Die meisten Kunden wollten eh lieber schwarz (das ist wohl wieder In). Er müsste sich selbst erstmal schlau machen und würde sich dann wieder melden. Ich hatte noch keine 10 Minuten aufgelegt, da rief der Sachbearbeiter wieder an - das ging schnell, dachte ich noch -, nur um mir mitzuteilen, dass unser Kunde auch direkt bei ihm angerufen hat und eine weiße Fernbedienung verlangte. Geht's noch?! Bin ich echt so unglaubwürdig, wenn ich sage, ich kümmer mich drum, tu mein Bestes, kann aber nichts versprechen?!
Das Ende vom Lied ist: Die weißen Fernbedienungen sind auf dem europäischen Markt überhaupt gar nicht verfügbar. Die kann selbst unser Hersteller auch nicht so einfach von drüben bestellen/importieren. Blöd, wenn der Kunde einem das nicht glauben will und das ganze dann sogar schriftlich verlangt. Ich bin fast durchgedreht und jetzt schon froh, wenn ich die Akte vom Tisch habe!
Nach der Arbeit habe ich in der City noch schnell ein Hochzeitsgeschenk gekauft. Immerhin heiratet der eine Kollege ja am Freitag :-) SIE macht zwar eine Gemeinschaftskarte von allen Kollegen zusammen, aber nach dem ganzen Terror, den sie bzgl. des Kollegen veranstaltet hat die letzten Monate, will ich nicht (nur) Teil IHRER Grußkarte sein. Das hat irgendwie so einen komischen Beigeschmack. Daher habe ich - von mir persönlich - für den Kollegen, den ich echt mag, eine Kleinigkeit besorgt :-) Ich hoffe die beiden freuen sich drüber.
Daheim war ich dann um 18:30 Uhr - und ich war völlig platt. Zum Glück ging das Abendessen schnell: Kartoffeln, Gemüse und ein Rumpsteak. Notiz an mich: nächstes Mal drauf achten, dass die Steaks breiter und flacher sind, damit sie (auch nach 15 Minuten) nicht mehr komplett roh sind in der Mitte :-D Ich mags zwar auch Rare, aber Englisch muss dann doch nicht sein :-DWeil ich geistig an dem Abend zu nichts mehr zu gebrauchen war, habe ich mich einfach von der Glotze berieseln lassen. Ich habe meinen ersten koreanischen Horrorfilm ever angeschaut - ein Zombie-Film - und ich muss sagen, er war gar nicht so übel :-)
Als Schatz von der Arbeit kam, konnte ich kaum noch die Augen aufhalten.
Mittwoch hatte ich schon die leise Hoffnung, dass SIE vielleicht nicht kommen würde. Aber sie kam nur ziemlich spät :-( Immerhin ließ sie mich die meiste Zeit in Frieden. Arbeiten klappte auch mit nur mäßig vielen Unterbrechungen. Trotzdem war ich am Ende des Tages ziemlich kaputt.
Mein Hochzeitsgeschenk ist nun auch nicht (nur) persönlich von mir. Die anderen Kollegen wollten sich auch dran beteiligen und es ist jetzt von uns allen (Kollegen) zusammen (ohne Führungsetage) ;-)Zum Abendessen gab es einen Sommersalat - zumindest heißt das Rezept so - und dazu die "Test-Bratwürstchen", die ich im WW Shop erstanden habe. Und ich muss sagen, die waren echt lecker.
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| Grillido Classic, Beef, Italiano, Spinat |
Übrigens bekomme ich da auch das zuviel abgebuchte Geld zurück :-) Das ging völlig unkompliziert.
Donnerstag begann echt gut, wurde aber schnell richtig übel. Ich hab 9 Stunden ohne Pause durchgearbeitet und meine Fastenzeit erst nach 14 Uhr beendet - 18 Stunden ohne Futter und das bei dem Arbeitspensum und der Hitze - kein Wunder, dass mir am Schluss die Hände zitterten.
Immerhin das Hochzeitsgeschenk für den Kollegen bin ich losgeworden. Leider hab ich nur ein Bild von der Mini-Rose gemacht. Die sah so nett aus, in der alten Straßenbahn (die hat nämlich noch so Tischchen an den Sitzen). Sowas könnte man eigentlich als Dauereinrichtung machen :-DZusätzlich gab es aber noch das Buch "Bucket List für Paare - 250 Dinge, die man als Paar unbedingt machen sollte" und einen Gutschein für's Thermalbad (das hat ja auch seit Anfang des Monats wieder geöffnet). Ein bisschen Zeit zu Zweit für die jungen Eltern :-D Die Zwei haben sich jedenfalls total drüber gefreut.
Zuhause war ich völlig hinüber. Zum Abendessen die geilere Version von Toast Hawaii: Nudelauflauf Hawaii :-DDas Rezept habe ich schon ewig in meinem Kochbuch, aber ich glaube, ich habe es nicht mehr gemacht, seit ich nach Freiburg gezogen bin. Schande! Denn es ist wirklich saulecker :-)
Den krönenden Abschluss eines lausigen Tages bildete dann der Anruf von Papa. Er teilte mit, dass er am Donnerstag Abend erfahren hatte, dass mein Opa seit Dienstag mit Magenbluten im Krankenhaus liegt. Was er hatte, wusste am Donnerstag aber noch keiner, weil er die anberaumte Magenspiegelung abgebrochen werden musste. Irgendwas hatte Opa da nicht vertragen. Mein Vater hat das auch nur zufällig erfahren, weil er meine Tante I beim einkaufen traf. Meine Tante M wusste allerdings auch bescheid, die hatte er am Mittwoch schon getroffen, sie hat aber kein Sterbenswörtchen erzählt. Das ist echt ätzend an meiner Familie - wenn was passiert, erfährt man es immer erst sehr spät - oder zu spät, im Falle meines Großonkels.
Freitag hatte ich eine grausige Nacht hinter mir. Die Sache mit Opa hat mich lange beschäftigt und ich hab höchstens 2-3 Stunden geschlafen. Entsprechend am Arsch war ich am Morgen. Und mir stand ein weiterer stressiger Tag bevor. Ich lief wie auf Autopilot. Nach der Mittagspause wäre ich am Schreibtisch fast eingepennt. Immerhin habe ich den Arbeitstag ohne größere Fehler überstanden und war froh, als ich endlich gehen konnte.
| Besucher im Büro-Flur |
Ich bin jetzt schon gespannt, wie ätzend die nächste - Chefes letzte Arbeitswoche vorm Urlaub - wird.
Zuhause habe ich dann - ich hab keine Ahnung, was mich da geritten hat! - Kartoffelgratin mit Gurken-Feta-Salat gemacht.
Ich war erst spät daheim, das Gratin hat eine gefühlte Ewigkeit gebraucht und zwischendrin dann noch das Freitagstelefonat mit Papa. Immerhin da gab es einigermaßen gute Nachrichten: Opa wurde heute operiert. Darmverschluss durch eine Art "Knick" im Darm. Um 16 Uhr hatte er alles ganz gut überstanden, er muss aber noch ein paar Tage auf der Intensivstation bleiben. Mir fiel eine ganze Gerölllawine vom Herzen und ich hoffe, er erholt sich schnell.
Termine für den Besuch bei der Oma hab ich auch schon gemacht. Jetzt kann die Urlaubsplanung so langsam beginnen. Noch 4 Wochen!
Die Waage hat mich heute total überrascht. Nach der ganzen Stressfresserei während der Tage vor den Tagen (mal wieder eine uncolle Kombination) und während dieser Hitze hier unten, hatte ich mit einer fetten Zunahme gerechnet. Bekommen habe ich aber eine putzige 500 g Abnahme und somit stehe ich aktuell bei 111,5 kg :-D
Und am Wochenende? Morgen geht's nochmal zum Wandern. Am ausgewählten Ort soll es morgen nur 17 Grad werden - endlich mal ein Tag ohne Schwitzen! Ich freu mich wie Bolle, auch wenn wir dafür zeitig aufgestehen müssen. Was wir Sonntag machen, weiß ich noch nicht. Lassen wir uns einfach überraschen :-)
Die KW 28 in kurz:
nichts aufgeschrieben und Stressessen vom Feinsten, dazu keine Bewegung außer der Wanderung am Sonntag.










AntwortenLöschenDas Du abgenommen hast ist doch super. Um ein Kilo an Gewicht zu verlieren musst Du 7000 Kalorien verbrennen . Oder eben nicht mehr zu Dir nehmen . Du hast also 3500 Kalorien vernichtet
Ich hatte ja so gar keine Ahnung was ich wiege wenn ich aus dem Urlaub komme. Und ich weiß auch gar nicht ob ich überrascht bin und nach 2 Wochen zum ersten mal wieder auf die Waage steige. Denn viel mehr als sonst habe ich nicht gegessen. Vielleicht ein wenig gehaltvoller. Allerdings habe ich mich auch echt angestrengt, und reichlich geschwitzt. Der Gatte meinte nur vermutlich hast Du jetzt mehr Muskeln als vorher und hast deshalb das gleiche Gewicht wie vor dem Urlaub. Das wüsste ich zu gerne ob das stimmt.
LG Heidi
Das so in Zahlen zu sehen, ist schon mega! Das ist so als hätte ich einen ganzen Tag (vor 2012) einfach gar nichts gegessen. Dann damals (als das mit den Schlaganfällen meiner Ma gerade war) waren 3.500 kcal am TAG, für mich der Normalfall.
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