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Heiligabend hieß es für uns um 7 Uhr aufstehen. Wir haben nach dem Frühstück noch die letzten Handgriffe getan und kamen dann um etwa 10:20 Uhr los. Manchmal ist Schatz' Reisenervosität echt anstrengend ;-)Zwischen 12 und 13 Uhr hatten wir gut die halbe Strecke zurückgelegt. Die Autobahn war zwar sehr gut frei und wir haben nur einmal kurz im Stau gestanden (Baustelle), aber das Wetter war eher suboptimal und durch den teils heftigen Regen war die Reisegeschwindigkeit halt etwas unter unserem Durchschnitt.Wir haben uns einen "freien" Rastplatz gesucht. Da war deutlich weniger los als an den Serways Raststätten. Wir waren fast für uns alleine und fühlten uns dort deutlich wohler als auf den vollen Parkplätzen. Desinfektion haben wir ja seit Corona eh immer im Auto. Wir haben Pipipause gemacht und auch unser mitgenommenes Vesper (Saumagen im Brötchen und ein Ei) verputzt. Dann ging es weiter.Unterwegs haben wir dann sogar die Sonne gefunden. Rund um Frankfurt am Main war das herrlichste Wetter. Aber wir sahen uns schon wieder auf die nächste Regenfront zufahren.Kurz nach 15 Uhr kamen wir im Sauerland an. Wir hatten Papa schon kurz vor Frankenberg angerufen und so war der Heidelbeerkuchen schon fertig, als wir eintrudelten. Meine Mutter und Hundi waren auch kurz vor uns eingetroffen und so wurde von der Fellnase erstmal "Kofferkontrolle" gemacht, als wir ausluden.
Begrüßung auf Distanz, ohne Umarmung, ohne Händeschütteln. Meine Familie ist da zum Glück eh nicht so "herzig" ;-) Winken tut's auch :-D Am Esstisch und im Wohnzimmer alle mit dem größtmöglichen Abstand und trotzdem war es ein geselliges Beisammensein. Zum Abendessen waren wir auch noch zu viert. Papa machte eine Gulaschsuppe warm. Dazu gab es das Baguette, dass wir mitgebracht hatten.
Um 22 Uhr waren wir dann aber im Bett verschwunden. Der Tag war lang und anstrengend.
Am 1. Weihnachtstag haben wir lange geschlafen. Meine Nacht war dennoch sehr unruhig, denn Karlheinz hatte die tolle Idee, angestautes Wasser loszuwerden. So rannte ich gefühlt alle 20 Minuten zum Porzellanthron :-(
Nach dem Frühstück haben wir uns einen faulen Vormittag gemacht. Papa machte Fisch mit Kartoffelpüree und Gurkensalat zum Mittagessen. Als Dessert tischte er Rote Grütze mit Vanillesoße auf.
Nach dem Frühstück haben wir uns einen faulen Vormittag gemacht. Papa machte Fisch mit Kartoffelpüree und Gurkensalat zum Mittagessen. Als Dessert tischte er Rote Grütze mit Vanillesoße auf.
Und weil es nach dem Essen immer noch sonnig (aber saukalt) war, sind wir eine große Runde spazieren gegangen. Dabei entdeckten wir Medebachs allerersten Parkscheinautomat überhaupt!Unsere Runde führte uns hinauf auf den Aventura SpielBerg. Wir hatten auf Youtube gesehen, dass dort oben von einem Wanderweg gesprochen wurde. Den wollten wir uns mal ansehen.
Wir haben den ominösen Weg tatsächlich gefunden. Aber als Wanderweg würde ich ihn nicht bezeichnen. Es war ein Arbeitsweg für die Waldarbeiter, der etwas "gescheiter" ausgebaut wurde, als die normalen Rückewege. Er war extrem steil. Ein normaler Mensch wäre nie auf die Idee gekommen, dort hinauf zu klettern. Wir taten es.
Als wir oben ankamen, war selbst Schatz aus der Puste und total am Schwitzen - und das bei nur 0 Grad! Das soll schon was heißen :-DVon oben kommend ist der Weg sogar "gesperrt", da Wildschutzzone.
Den Spielberg hatten wir an diesem Weihnachtstag fast für uns alleine. Klar, der Center Parc musste ja auch schließen. Normalerweise ist der an den Weihnachtstagen ja auch immer voll.
Gute 10 km haben wir an dem Nachmittag gemacht. Meine 10.000 Schritte habe ich locker erreicht. Pünktlich zu Kaffee und Christstollen waren wir wieder zurück.Es war ein tolles Erlebnis, mal lange in der Natur zu spazieren, ohne alle paar Meter die Maske aufsetzen zu müssen, weil einem eine Horde anderer Menschen auf engen Wegen begegnet. Wir genießen die paar Tage hier oben sehr. In Freiburg werden wir uns beim Aufenthalt im Freien auch wieder etwas mehr einschränken müssen.
Am Nachmittag riefen wir die Großeltern an. Die Oma im Pflegeheim war gut drauf und quatschte fast 5 Minuten mit uns. Besuchen werden wir sie leider nicht. Auch wenn von den Bewohnern dort keine Corona-Gefahr droht, wollen wir nicht irgendwelche Keime dort einschleppen. Selbst meine Tante K, die dort arbeitet, ist mit Onkel W nur sehr kurz bei Oma zu Besuch gewesen. Zu sich nach Hause geholt wie sonst immer, haben sie sie dieses Jahr aber auch nicht.
Wir haben den ominösen Weg tatsächlich gefunden. Aber als Wanderweg würde ich ihn nicht bezeichnen. Es war ein Arbeitsweg für die Waldarbeiter, der etwas "gescheiter" ausgebaut wurde, als die normalen Rückewege. Er war extrem steil. Ein normaler Mensch wäre nie auf die Idee gekommen, dort hinauf zu klettern. Wir taten es.
Als wir oben ankamen, war selbst Schatz aus der Puste und total am Schwitzen - und das bei nur 0 Grad! Das soll schon was heißen :-DVon oben kommend ist der Weg sogar "gesperrt", da Wildschutzzone.
Den Spielberg hatten wir an diesem Weihnachtstag fast für uns alleine. Klar, der Center Parc musste ja auch schließen. Normalerweise ist der an den Weihnachtstagen ja auch immer voll.
Gute 10 km haben wir an dem Nachmittag gemacht. Meine 10.000 Schritte habe ich locker erreicht. Pünktlich zu Kaffee und Christstollen waren wir wieder zurück.Es war ein tolles Erlebnis, mal lange in der Natur zu spazieren, ohne alle paar Meter die Maske aufsetzen zu müssen, weil einem eine Horde anderer Menschen auf engen Wegen begegnet. Wir genießen die paar Tage hier oben sehr. In Freiburg werden wir uns beim Aufenthalt im Freien auch wieder etwas mehr einschränken müssen.
Am Nachmittag riefen wir die Großeltern an. Die Oma im Pflegeheim war gut drauf und quatschte fast 5 Minuten mit uns. Besuchen werden wir sie leider nicht. Auch wenn von den Bewohnern dort keine Corona-Gefahr droht, wollen wir nicht irgendwelche Keime dort einschleppen. Selbst meine Tante K, die dort arbeitet, ist mit Onkel W nur sehr kurz bei Oma zu Besuch gewesen. Zu sich nach Hause geholt wie sonst immer, haben sie sie dieses Jahr aber auch nicht.
Die anderen Großeltern freuen sich auf einen kurzen Besuch nach den Feiertagen, wenn es "etwas ruhiger" ist. Die Masken werden wir bei ihnen aber sicherheitshalber auch aufbehalten.
Am 2. Weihnachtstag haben wir auch wieder lange geschlafen. Es gab wieder ein kleines Frühstück und ich freute mich den ganzen Vormittag, weil es in der Nacht ein klitzekleines Bisschen geschneit hatte.
Mittags kamen Mama und Sina zum Essen vorbei. Papa hat Ratsherrenpfanne aufgetaut und zum Nachtisch gab es nochmal Rote Grütze mit Vanillesoße für jeden. Wir haben danach noch eine Weile gemütlich auf der Couch gesessen bevor wir zu einem Spaziergang aufbrachen.
Meine Eltern fuhren mit dem Hund rauf auf den Berg, in der Hoffnung, dem Hund etwas Schneevergnügen zu bereiten.Wir spazierten eine Stunde unten durch das Gelängebachtal. Hier hielten wir uns allerdings an die asphaltierten Straßen, denn inzwischen hatte Tauwetter begonnen und die Waldwege waren unglaublich schlammig.
Als wir schon fast wieder Zuhause waren, kamen meine Eltern mit dem Auto angefahren. Auch auf dem Berg gab es keinen Schnee mehr. Die leckere Sauerländer Torte haben sie auch nicht mehr bekommen.
Mittags kamen Mama und Sina zum Essen vorbei. Papa hat Ratsherrenpfanne aufgetaut und zum Nachtisch gab es nochmal Rote Grütze mit Vanillesoße für jeden. Wir haben danach noch eine Weile gemütlich auf der Couch gesessen bevor wir zu einem Spaziergang aufbrachen.
Meine Eltern fuhren mit dem Hund rauf auf den Berg, in der Hoffnung, dem Hund etwas Schneevergnügen zu bereiten.Wir spazierten eine Stunde unten durch das Gelängebachtal. Hier hielten wir uns allerdings an die asphaltierten Straßen, denn inzwischen hatte Tauwetter begonnen und die Waldwege waren unglaublich schlammig.
Als wir schon fast wieder Zuhause waren, kamen meine Eltern mit dem Auto angefahren. Auch auf dem Berg gab es keinen Schnee mehr. Die leckere Sauerländer Torte haben sie auch nicht mehr bekommen.
Zum Kaffee gab es daher fertigen Marmorkuchen. Am Nachmittag kam meine Tante M noch (ohne Cousin D) vorbei. Sie blieb bis zum Abend und wir hatten viel Spaß. Bevor es Abendessen gab, sprang ich fix unter die Dusche und später vorm Fernseher haben wir uns noch die Plätzchen genehmigt, die Mama uns geschenkt hatte.Nachdem wir vom Binge-Watching müde waren, gingen wir gegen Mitternacht ins Bett.
Sonntag zählen wir dieses Jahr auch mal zu Weihnachten dazu. Denn kurz vor Mittag kam mein Bruder mit seiner Freundin KB. Papa stand den halben Vormittag in der Küche, um uns seine Saunudeln zu kochen. Meine Mutter und Sina schneiten dann auch püntklich zum Mittagessen rein.
Für diesen einen Tag - eigentlich waren es ja nur ein paar Stunden - mussten wir die gültigen Corona-Regeln ein kleines Bisschen dehnen. Wir waren 1 Person und 1 Haushalt zu viel. Allerdings hatten die zwei sich auch vorab so gut es ging freiwillig isoliert und wirklich nur das Nötigste an Kontakten gehabt. Alle unsere Corona-Apps zeigten 0 Risikobegegnungen an. Wir fühlten uns nicht, als würden wir unsere Eltern auf irgendeine Weise gefährden. Nur die Großeltern haben Bruder und Freundin auch sicherheitshalber nicht besucht und sich auf einen Anruf beschränkt.
Mein Bruder und KB sind schon seit 1,5 Jahren zusammen. Am Sonntag habe ich sie allerdings das erste Mal persönlich kennengelernt. Im Sommer hatte es ja leider nicht geklappt. KB brachte selbstgebackenen Kuchen mit und wir hatten richtig tolle Familienzeit zusammen. Sie ist super nett. Ich mag sie gerne.
Raus gehen konnten wir eh nicht. Das Wetter war zum Abgewöhnen. In der Nacht hatte es wieder leicht geschneit. Aber wir hatten Sturmböen bei -2 Grad. Das ist wirklich extrem ungemütlich. Den Tag über schneite es auch immer mal wieder ziemlich heftig.
Gegen 17 Uhr machten sich M und KB wieder auf den Heimweg. Es war so schön, meinen Bruder nach über einem Jahr mal wieder persönlich sehen und sprechen zu können :-)
Und so lief unser Corona-Weihnachten im Sauerland - bis auf ein paar wenige Stunden - unter Einhaltung sämtlicher Regeln nur ein klitzekleines Bisschen anders als sonst ab. Ein paar Tage genießen wir noch die relative Freiheit auf dem Lande, bevor es in die überfüllte Großstadt zurück geht, nach BW mit seinen viel strengeren Regeln samt Ausgangssperre.











Hier hat es die Feiertage fast nur geregnet. Mit raus gehen war da nicht. Von daher genieße ich es auch immer wenn es passt.
AntwortenLöschenSo steile Wege erinnern mich gerne an unsere letzten Urlaube in Tirol.Da bist Du in Null Komma nichts nass geschwitzt. Allerdings sind diese Wege dann nicht so hübsch breit und aufgeräumt...*gg wie hier bei uns . Aber das Panorama entschädigt für all die Mühe . Und Deine Bilder zeigen das es sich gelohnt hat :))
LG und noch ein paar schöne Tage in der Heimat wünscht euch Heidi
Ich wünsche Euch eine schöne Zeit im Sauerland und einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2021.
AntwortenLöschenLiebe Grüße von Ingrid, der Pfälzerin
Was hast du für einen tollen Schal an da ungefähr in der Mitte des Beitrags! Und euer Aufenthalt war ja dann trotz Corona schön familiär, trotzdem ist es schon extrem, wie tief dieses Virus sich praktisch in alle Bereiche unseres Lebens einmischt - hoffentlich ist das bald Geschichte! Und nur dieses Kreuz wird ab und zu daran erinnern...
AntwortenLöschenDer Schal ist dieser hier:
Löschenhttps://nickybloggt.blogspot.com/2019/03/ich-hakel-mir-ein-virus-tuch-vol-2.html