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Samstag haben wir ausgeschlafen. Der Tag begann trübe und mit einem leckeren Frühstück. Nach dem Frühstück habe ich unser Mittagessen vorbereitet und die Küche wieder auf Vordermann gebracht. Denn für den Nachmittag hatte sich ja S angemeldet, um uns vor Weihnachten nochmal zu besuchen.Als alles erledigt war, kam die Sonne etwas durch die Wolken und wir sind noch eine gute halbe Stunde spazieren gegangen, bevor es den leckeren Maultaschenauflauf gab.Und dann warteten wir auf S. Sie meinte letzte Woche, sie müsse bis 13 Uhr arbeiten und wäre gegen 15 Uhr bei uns. Da ja seit Samstag in BW die Ausgangbeschränkungen tagsüber und Ausgangssperre nachts gilt, hatten wir uns extra einen Handywecker gestellt, damit wir bloß nicht versäumen, sie gegen 19 Uhr wieder heim zu schicken, damit sie vor 20 Uhr (Beginn der nächtlichen Ausgangssperre!) wieder zuhause wäre. Wir hatten gelüftet und die Sitzgelegenheiten für uns drei so arrangiert, dass der bestmögliche Abstand zwischen uns gewesen wäre. Eine Kanne Tee stand auch schon bereit.
Wer hätte gedacht, dass ich in
meinem Alter noch einmal
Ärger bekomme, wenn ich nicht
um 20:00 Uhr zuhause bin.
Und dann warteten wir. Und warteten. Und warteten... keine S. Kein Anruf. Keine WhatsApp oder SMS. Nichts. Sie kam einfach nicht. Wir hatten schon rumgefeixt, dass sie wohl nach dem Frühdienst so müde war, dass sie beim Essen vielleicht eingeschlafen ist (wäre tatsächlich nicht das erste Mal gewesen). Das hätten wir ja sogar verstanden. Gegen 18 Uhr schickten wir ihr also eine WhatsApp, um ihr zu sagen, dass wir es schade fanden, dass sie es nicht zu uns geschafft hätte und dass wir uns freuen würden, sie im nächsten Jahr wieder zu sehen.Keine Minute später klingelte das Telefon. S war leicht irritiert. Sie hätte uns doch gar nicht zugesagt (Doch! Den Chatverlauf habe ich sogar noch). Und ob wir denn keine Nachrichten sehen würden? Sie dürfte uns doch gar nicht mehr besuchen. Es wäre doch totaler Lockdown. Man dürfte nur noch zum arbeiten raus. Ständig müsse sie die Bescheinigung vom Arbeitgeber vorzeigen, dass sie Schichtdienst macht und daher auch Nachts unterwegs sein muss. In der Stadt hätten sie am Samstag schon alle nach Hause geschickt (wahrscheinlich die Unbelehrbaren) und im Kaufland auch. Sie hätte den Nachmittag jedenfalls genutzt, um sich zu bevorraten, denn ab Montag müssten ja auch die Supermärkte für 4 Wochen schließen usw.... BITTE WAS?! Außerdem wollte sie uns ja nicht anstecken. S, die vor 8 Wochen noch der Meinung war, Corona sei nur eine harmlose Erkältung, will uns nicht anstecken? Als Schatz dann promt (wegen trockenem Hals) kurz husten musste, kam von ihr direkt ein: "Siehst du, du hast auch schon Corona!". Traurig, dass sie das nicht als Scherz meinte.
Sie hat noch ein paar andere Dinge vom Stapel gelassen, die wir völlig seltsam - eigentlich sogar verrückt - fanden, das würde hier jetzt aber in einen Roman ausarten. Ich hab mich so aufgeregt und war froh, dass Schatz das Telefon in der Hand hatte. Ich hätte wohl einfach rumgebrüllt oder aufgelegt. Am Ende waren wir nach diesem konfusen Wortschwall froh, dass sie nicht da war und uns persönlich vollsülzen konnte. Wahrscheinlich hat sie gerade wieder so eine "Phase". Das ist bei S ja leider auch nichts neues. Manchmal fragen wir uns, in was für einer Blase sie lebt und woher sie diese komischen Infos hat oder ob sie einfach grundsätzlich alles falsch versteht. Medienkompetenz ist heutzutage wichtig (wie meine Freundin AA anmerkte) und besteht halt nicht aus dem Wissen, wo gerade die millionste Wiederholung von Kommissar Rex läuft.
Wir hatten trotzdem einen schönen Tag, auch wenn er etwas irritierend geendet hat. Die Kanne Tee hab ich auch alleine geschafft :-D
Sonntag war dann wieder ausschlafen angesagt. Als gegen Mittag die Sonne rauskam, haben wir uns für eine gute Stunde an die frische Luft begeben.Als wir wieder heim kamen, stand ein Polizeiauto vor unserer Parkplatzeinfahrt und fuhr dauernd vor und zurück. Als wir näher kamen, sahen wir, dass die beiden Polizisten ENDLICH mal eine "Bauzaun-Kontrolle" gemacht haben. Auf dem Nachbargrundstück wird nämlich gerade ein neues Haus hochgezogen und da sich die Bauarbeiter wohl nicht mehr angaffen lassen wollen, wurde der Bauzaun mit "Plakaten" zu einer Sichtschutzwand verschönert.Da kann man jetzt zwar wunderbar drauf sehen, wie alles mal fertig aussehen soll und dass wieder nur Eigentumswohnungen für teuer Geld verkauft werden, aber eben nicht, ob von rechts ein Fahrrad oder Fußgänger kommt bzw. als Fahrrad oder Fußgänger nicht, ob von links ein Auto kommt. Ich wurde dort schon zweimal fast angefahren - was ich auch der Polizistin mitteilte, bevor wir wieder in unsere eigenen vier Wände verschwanden. Wir hofften, die Gefahrenquelle würde bald verschwinden (was sie bis zum Ende dieser Woche aber leider nicht tat).Zum Mittagessen gab es wieder unser 3-Gänge Advents-Menü. Zum 3. Advent bestand es aus Lachs in Blätterteig und Kroketten (beides TK). Dazu gab es einen frischen Gurkensalat. Amuse Gueule und Dessert wie die letzten Male :-)Den restlichen Tag verbrachten wir gemütlich daheim und freuten uns, dass der mittags verkündete Lockdown doch so ausfällt, dass wir dennoch meine Familie im Sauerland besuchen können :-D Mir fällt ein Stein vom Herzen. Nur davon, ob ich weiter arbeiten dürfte ab Mittwoch, wurde mal wieder nirgendwo etwas erwähnt. Wie schon im März-Lockdown kein Wort über "normale" Handwerker. Montag war mild und trocken. Das passte sich sehr gut für die eingeplanten Arbeiten. Die Jungs hatten nichts zu meckern :-D Zu meckern hatte nur SIE! Weil zu viele Werkstattstunden anfallen. Hallo? Wir haben keinen Sommer mehr, Lockdown und kurz vor Weihnachten. Was soll ich denn machen? Zu den Kunden rennen und alles kaputt kloppen, damit die anrufen und Reparaturaufträge einreichen? Mann.... Alle größeren Montagen sind - soweit Ware da ist, bis zum letzten Arbeitstag eingeplant und werden - so das Wetter einigermaßen mitspielt - auch ausgeführt. Wenn die Jungs schneller fertig werden als geplant, haben die halt Leerlauf. Denn so Kleinkram wie Reparaturen kommt immer noch sehr schleppend rein - oder ist schnell abgearbeitet, weil akutell immer mal irgendwo eine kleine Lücke klafft. Ich kann's doch nicht ändern.
Ich war eh den halben Tag damit beschäftigt, online irgendwelche Infos zu finden, ob wir denn am Mittwoch weiter arbeiten dürften und wenn ja, ob wir nur zu Kunden fahren oder diese auch weiter im Büro empfangen dürften. Es war nicht wirklich was zu finden und die Hotline der Handwerkskammer heillos überlastet.Die Kunden, die wegen der 3 % Steuererhöhung (zurück auf "normal") jetzt nerven, weil sie zu spät bestellt haben und ihr Zeug dieses Jahr nicht mehr bekommen, hat Chefe jetzt einen Rabatt eingeräumt, um die wieder "normale" Mehrwertsteuer auszugleichen. Da waren die auch beruhigt und wir hatten unsere Ruhe.
Während ich morgens auf dem Weg zur Arbeit vom Fahrplanwechsel am Sonntag absolut gar nichts mitbekommen hatte, war ich auf dem Heimweg maßlos enttäuscht. Während bei der Straßenbahn alles so geblieben ist wie vorher, haben sie bei der S-Bahn die Zeiten behalten, aber die Fahrtrichtungen getauscht. Heißt, meine tolle fixe Verbindung nach Feierabend ist Geschichte :-( Jetzt muss ich wieder mit der Kirche ums Dorf fahren und das kostet mich wieder 15 Minuten meiner spärlichen Freizeit und das nur, wenn ich nicht noch ein Stückchen laufe, dann brauche ich nämlich noch länger).Zum Abendessen gab es nur ganz schnelle TK Jägerklöschen mit Reis.
Papa freut sich wie Bolle, dass wir Weihnachten tatsächlich kommen (dürfen) und ich freu mich, dass wir die Besuche und Feierlichkeiten alle im Rahmen der aktuell gültigen Regeln abhalten können. Ist alles etwas anders als sonst, aber es wird dennoch keiner zu kurz kommen. So besuchen wir meine Großeltern nicht zusammen an Weihnachten sondern mal separat nach den Feiertagen, wenn sich nicht mehr alle Tanten, Onkel und deren Kinder und Co. bei meinen Großeltern die Klinke in die Hand geben (denn so sieht es aktuell aus, dass es so kommt). Was mit der Oma im Pflegeheim wird, muss kurzfristig entschieden werden, denn dort stehen aktuell noch keine Infos auf der Homepage und im Netz steht, das entscheidet jede Einrichtung für sich. Von "alles wie sonst" bis hin zu "nur mit negativen Coronatest und FFP2 Maske" kann alles möglich sein. Auch, dass Oma uns gar nicht rein lässt, weil sie immer noch Angst hat. Nur am Rückreisetag müssen wir tunlichst darauf achten, dass wir vor der Ausgangssperre um 20 Uhr wieder in unserer Wohnung sind. Heißt: Wetter und Verkahr akribisch beobachten und zeitig aufbrechen.
Und weil wir gut vorausgeplant haben und nach unserer Rückkehr nicht mehr einkaufen müssen, können wir uns bis zum Urlaubsende noch brav in freiwillige Selbstisolation begeben - was ja vorab leider nicht möglich ist. Denn Schatz kloppt jetzt schon Überstunden (vom Arbeitgeber geplant war das erst ab Mitte der Woche). Dabei hatte die Woche ja erst angefangen. Das wird bis Weihnachten nicht besser :-( Am Montag kam er erst um kurz nach 21 Uhr (statt wie sonst um 20:30 Uhr).
Dienstag war ein gemütlicher Bürotag. Das Wetter passte wieder zu den ausgesuchten Arbeiten. Denn es schiffte den ganzen Tag und die Jungs hatten alle im Trockenen zu tun. Sowas freut mich ja immer :-)
Es war der letzte Tag vor dem richtigen Lockdown. Da ich ja nun wieder mit der Straßenbahn fahren muss, und mir - wie üblich - der Anschluss vor der Nase wegfuhr, hatte ich die tolle Idee, die paar Kleinigkeiten, die ich noch in der Drogerie brauchte, eben in der Stadt zu besorgen, während ich auf die nächste Bahn wartete. Blöde Idee! Die Stadt war voll. Brechend voll! So viele Leute habe ich dort seit dem Sommer nicht mehr gesehen. Überall lange Schlangen vor den Geschäften. Es war verrückt! Da wollte ich mich definitiv nicht einreihen.Weil es gerade mal aufgehört hatte zu regnen und die nächste Bahn noch lange hin war, bin ich zur nächsten Haltestelle spaziert. Wenn ich schon warten muss, dann immerhin dabei noch Schritte sammeln ;-)
An der nächsten Haltestelle angekommen, war immer noch Zeit genug. Also lief ich nochmal eine Haltestelle weiter. Unterwegs wunderte ich mich kurz, wieso die vielen Autos auf der Straße sich gar nicht bewegen. Stau! Und zwar so weit das Auge reichte. Nun fing mein Hirn an zu arbeiten. Gleich beginnt der Abschnitt, wo sich Tram und Autos die Fahrspur teilen. Wenn da alles mit Autos blockiert ist, kommt die Bahn ja auch nicht durch. Also lief ich einfach weiter.Der bunte Firmenwagen eines Malerbetriebs, den ich ganz am Anfang mal zufuß überholt hatte, holte mich auch tatsächlich erste ein, als ich schon fast Zuhause war. Ich wäre wirklich nicht schneller gewesen, wenn ich auf die nächste Bahn gewartet hätte und hatte nun sogar ordentlich Bewegung bekommen.
Der Wettergott hatte auch Mitleid mit mir und öffnete die Schleusen erst wieder, als ich aus der Drogerie bei uns im Stadtteil kam und nur noch 300 Meter bis zur Haustür hatte :-)Zum Abendessen habe ich uns nochmal den leckeren Fisch in Kokospanade mit Curryreis. Statt Pankomehl tat es auch normales Paniermehl und statt Seehecht schmeckte uns der Zander ;-)Nach dem Essen wartete ich auf Schatz. Der musste weit über eine Stunde länger arbeiten und kam erst gegen 22 Uhr nach Hause :-( Ich war gespannt, wie die nächsten Tage noch werden würden.
Mittwoch war es wieder trocken und mild. Ab sofort haben wir den harten Lockdown, was sich gleich mal in der Straßenbahn bemerkbar machte :-) Endlich wieder Platz!Im Büro lief es recht ruhig ab. Sie nervte nur zeitweilig, aber wegen lahmarschigem Internet doppelt so lange wie geplant. Chefe war den ganzen Tag nicht da. Der hat Ware in der Schweiz abgeholt.
Den Heimweg konnte ich pünktlich antreten. Extra Bewegung habe ich aber nicht bekommen, denn ich hatte daheim noch genug zu tun.Ich kam um 16:50 Uhr nach Hause und freute mich wie blöd, dass da eine Benachrichtigungskarte von DHL im Briefkasten lag. Den Fahrer hatte ich um 20 Minuten verpasst. Der trifft halt immer genau die zwei Stunden, wo bei uns gerade niemand da ist. In der Wohnung angekommen entdeckte ich eine Sendungsnummer auf der Karte und tippte diese im Smartphone ein. Durch den angezeigten Sendungsverlauf konnte ich erkennen, dass es sich wohl um das am Montag verschickte Paket (Nr. 2!) mit den restlichen Geschenken handelt, die ich vor fast 2 Wochen bestellt hatte (das erste Paket ist im Nirvana verschollen, daher wurde die Ware am Montag nochmal verschickt). Immer noch im Flur stehend schrieb ich gleich eine Mail an den Versender, dass das zweite Paket wohl da wäre, ich es aber erst Donnerstag in der Filiale abholen könne. Diese Mail ging raus um 17:06 Uhr. Während der ganzen Zeit stand ich direkt neben der Klingel!Als Schatz gegen 21 Uhr von der Arbeit kam, brachte er eine DHL Benachrichtigungskarte mit hoch. Noch eine?! Ja. Denn der Fahrer hat mich um 16:59 Uhr leider nicht angetroffen! Hä? Leute, ich glaub ich werde taub! Stand ich doch direkt neben der Klingel und hab nichts gehört :-/ Wieso kommt der überhaupt zweimal in 30 Minuten? Ich gehe jetzt mal stark davon aus, dass der einfach viel Stress hatte, das zweite Paket beim ersten Mal übersehen hat und Feierabend machen wollte und daher erst gar nicht nochmal geklingelt hat (immerhin war ja 30 Minuten zuvor auch keiner da). Für mich natürlich total blöd, denn ich bestelle schweres Zeug, damit ich es eben nicht selbst hochschleppen muss :-/ Ich war jedenfalls gespannt, was mich am Donnerstag in der Filiale erwarten würde.Nachdem die Hausarbeit erledigt war, habe ich mich ums Abendessen gekümmert. Weil von den Halloumi-Burgern ja Brötchen übrig geblieben waren, gab es am Mittwoch Cheeseburger mit Kartoffelecken und Knoblauchsoße - Aioli und Joghurt waren nämlich auch noch übrig. Jetzt sind alle Reste weg.
Donnerstag war ich müde. Warum? Weil mein Wecker scheinbar gerade sein Leben
aushaucht. Irgendwann in der Nacht muss er sein Signal verloren haben
(ist ein Funkwecker, Batterien sind erst neu). Jedenfalls fing er an zu
klingeln. Uhrzeit war auch die richtige. Also bin ich aufgestanden, obwohl ich noch super müde war.
Im Flur warf ich dann einen Blick auf die Uhr... 2:20 Uhr. Im Wohnzimmer auch 2:20 Uhr. Mein Wecker behauptete, es sei 6:30 Uhr. Kein Wunder, dass ich noch soooo müde war. Nichts wie zurück ins Bett! Es dauerte ewig, bis ich wieder eingeschlafen war. Schatz war auch wach geworden und stellte seinen Wecker für mich :-)Der Bürotag zog sich daher ziemlich in die Länge. Ich hätte im Stehen einschlafen können. Ansonsten hab ich noch brav Rechnungen geschrieben und mich mit diesem riesigen Angebot rumgeärgert, an dem ich schon die ganze Woche saß.Kurz vor Feierabend fuhr dann der uralte Benz, der klingt wie ein Trecker, auf den Hof. Die Senior Chefs! Die hatte ich das letzte Mal kurz vor dem ersten Lockdown im März gesehen. Danach trauten sie sich kaum noch vor die Tür. Senior Chef blieb wie üblich im Auto, Senor Chefin kam ohne Maske reingeschneit, unterhielt sich kurz mit mir und überreichte ein kleines Weihnachtspräsent. Dann verschwand sie auch wieder.
Nach der Arbeit hab ich mich dann zum Supermarkt begeben und uns für Freitag eine Pizza besorgt. Da war erstaunlich wenig los. Außerdem haben sie ihre Öffnungszeiten geändert. Statt bis 22 Uhr haben sie jetzt nur noch bis 19:30 Uhr geöffnet - wegen der Ausgangssperre. Öffnen tun sie dafür aber schon um 7:00 Uhr statt erst um 8 Uhr :-D Ein Brot hab ich uns auch gleich noch mitgebracht.Auf dem Rückweg bin ich dann bei der Post vorbei, um die 2 Päckchen auszulösen. Die Schlange war ziemlich lang :-/ Und es ging nur sehr schleppend vorwärts. Kein Wunder, hat doch der übereifrige Mitarbeiter der Shop-In-Shop Filiale noch fleißig versucht, Strom- und Handyverträge an den Mann bzw. die Frau zu bringen, während die bloß schnell wieder weg wollten. Immerhin hab ich meine Pakete erhalten und durfte sie selbst heim schleppen.Eines war tatsächlich das, auf das ich gehofft hatte. Weihnachten ist gerettet. Es waren die letzten "Verschenke". Das andere war von der lieben Heidi.Das war zwar angekündigt, aber weil die Woche über so viel anderes in meinem Kopf war, hatte ich das schon wieder vergessen und somit war ich trotzdem freudig überrascht :-D
Neben einer schönen selbstgebastelten Karte gab es noch ein bisschen Heimat für's Herz, etwas Schoki für die Seele und eine toll duftende Körperlotion :-) Herzlichen Dank dafür! Wenn es mit dem ganzen Corona-Mist wieder etwas besser wird, sehen wir uns auch wieder :-)Dann lag schon wieder (!) eine Benachrichtigungskarte im Briefkasten. Immerhin musste ich das Paket nicht in der Filiale, sondern bei der Nachbarin abholen. Lautes Getrampel von oben verriet, dass sogar jemand Zuhause war. Also hoch und geklingelt...und gewartet...nichts. Ich hatte vergessen, dass "die Kurze" (ist ca. 12 Jahre alt) nicht aufmacht, wenn Mama nicht da ist.Also hab ich erstmal Abendessen gemacht. Es gab Spaghetti mit Tomatensoße. Während ich am essen war, klingelte es bei uns (typisch!). Die Nachbarin stand mit meinem Päckchen vor der Tür :-) Als Dankeschön hab ich ihr ein Tütchen von meinen Weihnachtsplätzchen geschenkt.Das Paket war aus Stuttgart von meiner Freundin. Ausgepackt wird es aber erst Weihnachten :-) Heißt, die erste Bestellung von den letzten Weihnachtsgeschenken bleibt weiterhin verschollen. Aber das juckt mich ja jetzt nicht mehr wirklich ;-)Schatz kam auch noch einigermaßen zeitig von der Arbeit. Der falsche Wecker in der Nacht hat ihm auch zugesetzt und auch er wäre zwischendurch fast im Stehen eingepennt. Immerhin konnte er ja am Morgen noch etwas weiter pennen, nachdem ich weg war.
Aktuell bin ich mal wieder sehr verunsichert wegen Weihnachten. Seit 2-3 Wochen schon habe ich diese gelegentlich kurz auftretenden "ich-krieg-eine-Erkältung-Symptome". Am Anfang dachte ich noch, der Heuschnupfen sei zurück, weil es plötzlich wieder so warm war. Meist waren sie nur morgens da. Verschwanden dann aber fix wieder und dann hatte ich entweder einen oder sogar mehrere Tage meine Ruhe. Nur dieses komische Kribbeln "hinter der Nase". Nase war aber frei und lief auch nicht.
Nur am Donnerstag begleitete mich dieses komische Gefühl fast den ganzen Tag. Abends hatte ich dann leichte Kreislaufprobleme und bin, nachdem Schatz da war, zügig ins Bett entschwunden.
Freitag ging es mir schon wieder etwas besser. Dieses Kribbeln hinter der Nase war eine Etage tiefer gerutscht und verursachte einen hauchzarten Frosch im Hals. Ich hab mir gleich mal einen Salbeitee zum Frühstück genehmigt, danach war es besser :-) Ansonsten fühlte ich mich weiterhin normal und nicht krank. Ich hoffe wirklich, das bleibt auch so. Denn auch einen harmlosen Schnupfen will ich dieser Tage nicht unbedingt mit zu meinen Eltern nehmen.
Allerdings war ich immer noch müde. Dass Schatz jetzt immer so spät kommt ist wirklich anstrengend. Denn während er ja morgens bis 9 Uhr schlafen kann, muss ich ja trotzdem um kurz nach 6 Uhr raus. Und ich werde halt immer wach, wenn er ins Bett kommt - oller Polterkopp :-) Naja, jetzt noch 2 Tage, dann ist es erstmal geschafft.
Der Arbeitstag ging recht gemächlich über die Bühne. Mit dem riesen Angebot lag ich in den letzten Zügen und schaffte es, es bis Mittag fertig zu bekommen. Ab Mittag bekam ich dann Kopfschmerzen und fühlte mich irgendwie komisch. Aber immer noch nicht krank. Vielleicht - HOFFENTLICH! - ist nur wieder alles auf einmal. PMS, Pseudo-Schnupfen, wenig Schlaf und der angekündigte Wetterumschwung. Ich weiß es nicht. Den Heimweg habe ich ohne Umwege angetreten, obwohl es den ganzen Tag herrlich sonnig und mild war.Zum Abendessen gab es die gestern besorgte Pizza und dann hab ich noch mit Papa telefoniert. Der hat mich nochmal daran erinnert, dass wir bloß an Heiligabend nicht vergessen, ein Baguette für's Abendessen mitzubringen. Außerdem hat er zwischenzeitlich einen Plan aufgeschrieben, was es wann zu essen geben soll, damit er nicht weiterhin alles umwirft und nachher zu viel einkauft :-D Toll, wenn Eltern auch mal auf den Rat ihrer Kinder hören ;-)
Gegen die Kopfschmerzen habe ich noch eine Tasse Kaffee getrunken. Koffein wirkt bei mir tatsächlich am besten.
Die Waage...ich habe keine Abnahme erwartet. Auf den Stillstand hatte ich gehofft. Am Ende waren es 1,4 kg mehr. Aber der errechnete Tag vom Beginn der Erdbeerwoche ist genau an Heiligabend. Ich stecke also mitten in der PMS und mein Körper ist aufgedunsen und lagert noch weiter Wasser ein. Schlafmangel und zu wenig Bewegung taten ihr Übriges. Ich bin gespannt, wie es nächste Woche aussieht.
Kommende Woche wiege ich mich schon am Donnerstag, also an Heiligabend. Freitag werden wir schon im Sauerland sein und Papas Waage hat mich letztes Mal ja gründlich "verarscht". Der trau ich nicht mehr über den Weg ;-) Das wird dann gleichzeitig auch der letzte Wiegetag in 2020 sein. Wir kommen ja - wenn alles läuft wie geplant - erst am 4. Januar zurück. Mein erster Wiegetag in 2021 wird dann der 8. Januar sein. Über alles was zwischen diesen beiden Tagen passiert, wird der Mantel des Schweigens gehüllt :-D Gewischt aktuell: 110,1 kg
Schatz kam gegen 21:15 Uhr zurück. Bis dahin habe ich weiter am Minz-Horn gebastelt. Das wollte ich ja ursprünglich schon im Sommer fertig haben. Jetzt zu Weihnachten MUSS es aber fertig werden, damit es verschenkt werden kann.Da die Kopfschmerzen zwar zwischenzeitlich vom Koffein vertrieben wurden, ich aber dennoch überaus hinüber war, habe ich noch gewartet, bis Schatz seine Pizza gemampft hat und war dann um 22 Uhr pünktlich im Bett.
Und am Wochenende? Morgen steht der letzte große Wocheneinkauf an. Ich harrte den ganzen Tag auf SchwieMu's Einkaufsliste, die dann pünktlich in der Mittagspause ankam :-) Wir hatten nicht viel zu besorgen, da wir ja immer noch davon ausgehen, gesund und munter an Heiligabend zu meiner Familie zu fahren. SchwieMus Liste war etwas umfangreicher, aber auch gut zu packen.
Den restlichen Tag und Sonntag Vormittag werde ich mir absolute Ruhe antun, um diese Pseudo-Erkältung oder was auch immer das für ein Mist ist, im Keim zu ersticken. Dann noch zwei Tage arbeiten und dann ist Urlaub. Wo ich mir solche Schnupfenbazillen eingefangen haben könnte, ist mir ein Rätsel. Ich bin so vorsichtig, trage viel Maske (auch draußen teilweise) und wasche regelmäßig meine Hände. Aber irgendwo muss ich doch ein bisschen was abbekommen haben. Vielleicht so wenig, dass der Schnupfen deshalb jetzt nicht richtig rauskommt?
Sonntag sind wir am Nachmittag zum Familienkaffee eingeladen. Wir werden SchwieMu abholen und ihr in diesem Zuge auch ihre Einkäufe vorbei bringen.
Die KW 51 in kurz:
Samstag: 3.566/1.800 kcal, 4.523 Schritte
Sonntag: 4.294/1.800 kcal, 7.674 Schritte
Montag: 2.230/1.800 kcal, 5.392 Schritte
Dienstag: 2.406/1.800 kcal, 8.620 Schritte
Mittwoch: 3.026/1.800 kcal, 5.350 Schritte
Donnerstag: 2.403/1.800 kcal, 6.419 Schritte
Freitag: bisher 2.021/1.800 kcal, 5.370 Schritte
















Samstag: Was du da in fett schreibst denke ich so oft: so auch heute morgen in der Frühschicht, wo mein Kollege S, Kollegin C und ich uns mit gehörig Abstand und Masken im Gesicht abstimmten…wer hätte gedacht dass…
AntwortenLöschenEure Freundin ist aber ein kleinwenig verpeilt :-) Die Supermärkte machen dicht, jaja…Und ist es nicht merkwürdig, wie seltsam manche Menschen, die man meinte gut zu kennen, plötzlich schräg daherkommen? So meinte eine langjährige Freundin von mir, Corona würde schon in der Bibel angekündigt, sie hat das herausgefunden…
Mittwoch: hachja, hatte ich neulich auch, war den ganzen Tag zuhause, nichts lautes gemacht oder so, trotzdem nachher Karte im BK, wir wären ja nicht dagewesen…
Donnerstag: das gibt’s ja nicht, dein Wecker spinnt auch? Und 2.20 Uhr? Ich werd nicht mehr, denn heute nacht bei mir, Wecker auf 5 Uhr gestellt, macht der um 2.20 Uhr (!) los wie Hölle mit einem nicht normalen Alarm, musste die Batterien rauszupfen, die ich vor ca. 3 Wochen neu erst rein getan hatte! Dann mitten in der Nacht auf dem Handy die Weckerfunktion gesucht…
Schlange vor der Post, bei uns dasselbe! Und drinnen ätzend langsames Arbeiten, irgendwie..
Die Schnupfensymptome – ich hoffe, es stellt sich als harmlos heraus und geht so schnell weg wie es kam!
Manche Leute kapieren die gesamte Situation nicht. Sie sind verunsichert und haben deshalb Angst. Es ist aber auch zum fürchten, wenn man täglich mit so viel Informationsflut überhäuft wird.
AntwortenLöschenBei uns in Rheinland-Pfalz gab es zum Glück keine Ausgangssperre. Aber auch dann könnten wir zum Spaziergang raus, halt nur mit der eigenen Familie.
Achte gut auf Symptome für eine Erkältung. Es sind fiese Bakterien unterwegs. Diese haben meinen Mann und mich über eine Woche ausgeknockt. Erst schwillt die Schleimhaut im Hals und in der Nase an, dann entzündet sie sich und man leidet sehr. Vor allem nachts, wenn man fast am Ersticken ist, weil man keine Luft bekommt. Ich habe mich mit Hausmitteln und einer Krankschreibung für einige Tage kuriert. Jetzt bin ich auf dem Wege der Besserung.
Euch wünsche ich eine halbwegs ruhige Weihnachtswoche und natürlich frohe, besinnliche Weihnachtsfeiertage. Wie schön, dass Ihr sie im Kreise der Familie feiern könnt.
Auch wir feiern mit den Kindern am zweiten Weihnachtstag. Ansonsten gehen wir viel raus an die frische Luft und erholen uns. Nichts läuft weg und wir sitzen den Lockdown einfach aus.
Liebe Grüße zum vierten Advent von Ingrid, der Pfälzerin
ich freu mich echt sehr das ich Dir eine kleine Freude machen konnte. Hin und wieder habe ich das auch das ich mir einbilde eine Erkältung zu bekommen. Und dann ist es irgendwie falscher Alarm.Aber besser so als anders.
AntwortenLöschenDas mit der Ausgangssperre ist schon ok, Aber 20 Uhr ist ja dann doch bisschen früh. Ich hoffe echt das hilft.
Aktuell empfinde ich das auch sehr komisch, wenn jemand ohne Mundmaske vor mir steht. Ich gehe dann echt schon aus Reflex 2 ,3 Schritte zurück.
Da haben wir gestern noch drüber geredet das ich gerne für ein langes We nach Freiburg kommen möchte. Ich hoffe das klappt 2021.
Daumen drück für den Besuch im Sauerland .
LG Heidi