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Am 17. Juli 2021 habe ich meine Freundinnen das erste Mal seit Dezember 2019 wieder im echten Leben getroffen.
Dazu hieß es um 6:30 Uhr aufstehen. Obwohl ich noch hundemüde war, war ich
auch voller Vorfreude :-)Um
kurz nach 7 Uhr hab ich die Straßenbahn zum Hauptbahnhof genommen und
der ICE ging um kurz vor 8 Uhr. Dank des 1. Klasse Tickets konnte ich in
Ruhe und bequem nach Mannheim reisen. Ich habe das erste Mal in einem
ICE der neuesten Generation gesessen - sieht ganz schön modern aus mit
all diesen digitalen Anzeigen - und wenn mal was kaputt geht, weiß
keiner, wo er sitzen darf, denn auch die Sitzplätze werden über ein
Display angezeigt. Passend dazu war natürlich das W-Lan nicht
funktionstüchtig. Zum Glück habe ich im Zug immer auch ein Buch dabei (analog, kein eBook)
:-DIn Mannheim konnte ich direkt am Gleis bleiben, denn auf der anderen Seite kam nur ein paar Minuten später CI an. Gemeinsam latschten wir dann durch den Bahnhof um AF auch am Gleis in Empfang zu nehmen und dann ging es zu Dritt weiter. Von
Mannheim ging es mit der S-Bahn hinüber nach Ludwigshafen, wo wir
auf die anderen beiden stießen. Leider waren wir an diesem Samstag nur zu fünft, denn AM hatte wegen einer starken Erkältung abgesagt. Ihre Sprachnachricht hätte keiner weiteren Erklärung bedurft. Nachdem sie sich zu Beginn geräuspert hatte, war schon klar, was los war. Sie klang gar nicht gut :-(Gemeinsam habe wir dann gefrühstückt - mein erstes Mal auswärts essen seit Corona! Es
war so toll. Aber auch ungewohnt. Das erste Mal konnte ich sogar diese Luca App testen - obwohl's eigentlich keine Sau interessiert hat. Kontrolliert hat's nämlich keiner, ob wir uns einchecken oder nicht. Und auch den Impfnachweis wollte keiner sehen. Das Buffet war super und wir sind alle gut satt geworden :-DAlle mal wieder im echten Leben zu sehen war so toll! So schön die
Überbrückung via Zoom auch war, so ein online Meeting ersetzt halt ein
reales Treffen nicht ganz. Wir
hatten auch einen schönen Nachmittag. Zuerst ging es in die Rheingalerie. Das ist ein riesiges Einkaufszentrum. Da ich keine Klamotten mehr brauchte im Moment und auch keinen Tinnef mit nach Hause schleppen wollte, habe ich lediglich zwei kleine, selbstaufblasende Ballons für den Geburtstag meiner Oma erstanden. Die kann sie sich dann als Deko auf den Tisch stellen :-DDer Rhein führte auch hier noch ordentlich Hochwasser. Die Uferpromenade war zwar weitestgehend trocken, aber hier und da lief das Wasser doch auch noch auf den Gehweg. Daher war die Promenade noch gesperrt. Etwas oberhalb haben wir den Tag dann in einer Art Bar ausklingen lassen. Auch hier wollte keiner einen Impfnachweis sehen und ob wir uns am Eingang mit der Luca App registriert hatten oder nicht, interessierte auch niemanden.Als der Nachmittag voran rückte, ließ ein Blick in die BahnApp mich kurz stutzen. "Zug fällt aus" stand da. Nee, oder? CI checkte ihre App und ihre beiden zur Auswahl stehenden Züge hatten auch mords Verspätung. Wir sind etwas früher zurück nach Mannheim gefahren, um uns vor Ort zu erkundigen und zu orientieren. Lediglich AF konnte direkt in ihren Regionalexpress einsteigen.
AA und KK hatten vorab in ihr Hotel eingecheckt und würden erst am Sonntag die Heimreise antreten.
CI und ich verabschiedeten uns dann auch direkt. Während mein Zug wohl das Zeitliche gesegnet hatte und daher komplett ersetzt wurde, hat es CI wohl geschafft, über Umwege einen Anschluss in Stuttgart noch zu bekommen, so dass sie "nur" eine Stunde später daheim war, als geplant. Mein Ersatz-Zug hatte auch nochmal gute 20 Minuten Verspätung, weil ein vorausfahrender Zug ebenfalls nicht in die Pötte kam - wohl wegen des Hochwassers oben zwischen Eifel und Rheinland :-( Zumindest schloss ich das aus den aufgeregten Gesprächen meiner Mitreisenden.
Der Ersatz-ICE war ein älteres Modell. Der Sitz ließ sich nicht aufrecht einstellen. Ich hatte also die ganze Zeit so eine halb liegende Position - auf Dauer eher unbequem. Dafür funktionierte das W-Lan tadellos :-D Man kann wohl nicht alles haben.
Um kurz vor 20 Uhr schlug ich Zuhause auf - und wunderte mich, wieso die Wohnungstür abgeschlossen war.
Nie im Leben hätte ich
damit gerechnet, dass ich trotz allem früher daheim wäre als Schatz. Wir hatten immerhin abgemacht, dass wir Pizza bestellen, wenn ich dann daheim wäre.
Er hat
den Nachmittag bei einem Kumpel verbracht und die beiden waren so mit
Gartenarbeit beschäftigt, dass der Liebste völlig die Zeit vergaß und
dann erst um kurz vor 21 Uhr zuhause aufschlug. In der Zeit hatte ich
natürlich schon ein Butterbrot gegessen (ich hatte echt Hunger!) und der Mann war zutiefst
beleidigt, weil wir um 21:15 Uhr nicht noch Pizza bestellten. Aber ehrlich?
Die wäre frühestens um 21:45 Uhr da gewesen. Für mich war es ein langer
Tag und ich war platt. Da wollte ich so spät keine Pizza mehr. Weil er
schmollte, schmierte ich ihm dann auch noch ein Brot ;-)
Es hat wirklich gut getan, die Mädels mal wieder zu sehen, zu quatschen und einfach das Leben zu genießen. Auch wenn es nur für einen Tag war. Ich hoffe, dass im Herbst nicht noch die 4. Welle auf uns zu rollt und wir uns vielleicht dann nochmal im Herbst oder Winter treffen können.









Ihr hattet einen schönen Tag und trotz den Widrigkeiten mit der Bahn war es ein erfolgreiches Treffen.
AntwortenLöschenLiebe Grüße von Ingrid, der Pfälzerin
Ich habe mich nach über 1,5 Jahren auch wieder mit den Nähmädels vor 2 Wochen getroffen. Das war schon echt klasse. Ich glaube so langsam könnte es wieder normal werden sich zu sehen.
AntwortenLöschenDas man nicht überprüft wird ob geimpft oder eingecheckt habe ich auch schon erlebt. Die Gastronomie vor Ort hat das bei unserem ersten Essen gehen letztens aber gemacht. Da hatte ich nicht einmal einen Ausweis dabei. Ich durfte trotzdem rein ....der Gatte hat für mich gebürgt ....*gg.
Züge die dann mal nicht kommen finde ich extrem nervig ....das kenne ich zu gut von den Heimfahrten. Hin ist nie ein Thema nur zurück .....
Hauptsache es war schön ;)
LG heidi
Hallo Nicky,
AntwortenLöschenschön dass ihr so einen tollen Tag habt.
Bei uns in NRW und auch in RP hat es 24 Stunden in einem Stück geregnet. Es sind sehr viele Strecken betroffen gewesen und sind noch immer gesperrt. Bahnhöfe standen komplett unter Wasser.
Wir selber haben Glück gehabt, aber in Opladen und Schlebusch waren ganze Straßen im Wasser, 3 Lebensmittelgeschäfte haben Hochwasserschäden und müssen jetzt renoviert werden. Selbst nach einer Woche stabelte sich der Sperrmüll noch auf der Straße. Viele hatten über eine Woche kein Strom.
Selbst kleine Bäche sind zu reißenden Flüsse geworden.
Nun wünsche ich dir eine schöne Woche.
Gruß
Hannelore
Das hört sich nach einem super gelungenen Tag an. Hoffentlich dauert es bis zu eurem nächsten Treffen nicht wieder eine halbe Ewigkeit.
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