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Freitag war bereits der zweite Tag im neuen Jahr und ich hab gepflegt ausgeschlafen. Tatsächlich bin ich erst um kurz vor 10 Uhr aus dem Bett gefallen. Draußen war alles ganz leicht eingepudert. Die WhatsApp Statusse (heißt das so?!) meiner Familie zeigten Massen an Schnee im Heimatkaff. Was war ich froh, dass ich da schon weg war. Sonst hätte mein Vater mich wohl zum Schneeschüppen verdonnert. Alles richtig gemacht :-D
Nach dem Frühstück war ich total unmotiviert und hab den Einkauf sein lassen, obwohl der Kühlschrank bereits ziemlich leer war.Stattdessen hab ich meine Flaschenhülle mit der Wolle aus dem Krimskramskalender fertig gehäkelt. Ich musste dafür tatsächlich das zweite Knäuel anfangen. Aus dem Plan, pro Knäuel eine Hülle zu häkeln (damit ich eine zum Wechseln habe), wurde so natürlich nichts. Ich nehme an, dass zumindest ein Knäuel schon angefangen war, als ich es bekam, denn es war "seltam" aufgewickelt. Bei beiden Knäulen fehlte auch die Banderole. Die übriggebliebenen Reste habe ich dann direkt entsorgt. Denn die Google-Suche ergab, dass ich von diesem speziellen Bändchengarn nichts nachbekommen kann, solange ich nicht in den USA wohne. Ich hab absolut keine Ahnung, auf welchem Flohmarkt meine Schwäbin das Garn aufgetan hat. Immerhin habe ich den Großteil davon verwertet und das Ergebnis kann sich echt sehen lassen.
Als am Nachmittag der Magen knurrte, hab ich Kasseler mit Sauerkraut gemacht (offensichtlich Bild vergessen). Das Fleisch hatte ich noch eingefroren und Sauerkraut war das letzte "gescheite" Lebensmittel im Vorratsschrank. Ich muss echt wieder aufstocken.
Den Abend habe ich auf der Couch und vor dem Fernseher verbracht, bevor ich mit Buch ins Bett umgezogen bin.
Samstag hab ich nach 2 Wochen auch wieder angefangen, meine Kalorien zu verfolgen und werde mich ab sofort auch wieder regelmäßig wiegen. Drei Wochen Weihnachtsurlaub mit zu viel Essen und zu wenig Bewegung forderten ihren Tribut. Wobei mein Urlaub ja noch nicht rum ist. Die kommende Woche habe ich ja auch noch komplett frei :-) Sobald die ganzen Weihnachtssüßigkeiten vernichtet sind und ich wieder arbeiten gehe, wird das Gewicht auch wieder runter gehen.
Das ich bei meiner Periode ein paar Tage überfällig bin, wird (hoffentlich) auch mit ins Gewicht reinspielen. Sorgen mache ich mir diesbezüglich keine. Denn Schwangerschaft kann ich definitiv ausschließen. Mein BOB reproduziert sich nämlich nicht, ist sozusagen unfruchtbar ;-) Die Abkürzung hab ich tatsächlich aus einem meiner Schmuddelromane :-D Ich fand sie so genial, dass ich sie direkt übernommen habe. Wer ist BOB? BOB steht für Battery Operated Boyfriend, zu Deutsch: der Batteriebetriebene Freund ;-)
Am Samstag habe ich natürlich auch ausgeschlafen. Das ist auch der Plan für die ganze Woche, denn den Urlaub werde ich definitiv ausnutzen :-) Nach dem Frühstück habe ich meinen Wolle-Fundus durchwühlt und Wolle für die Wechsel-Flaschenhülle ausgegraben. Die zweite Hülle wird im Streifendesign gehäkelt und wenn beide Hüllen gewaschen sind, kann ich endlich die schrottige alte und kaputtgehende Neoprenhülle (die beim Kauf der Pulle dabei war) entsorgen. Die nervt mich schon länger und bietet - so dünn wie sie mittlerweile ist - auch keinen Schutz mehr für die Glasflasche.Gegen Mittag bin ich dann zur Garage geschlittert. Es hatte über Nacht nochmal einen halben Zentimeter geschneit und der plattgetrampelte und plattgefahrene Schnee war gut gefroren und mordsglatt. Nicht lustig! Zumal es zur Garage auch etwas bergab geht. Ich hatte teilweise echt Sorge, mich auf die Fresse zu legen.
Im Supermarkt dann wieder "gute Nachrichten". In zwei Wochen wird der Martkt für gute 4 Wochen geschlossen. Renovierungsarbeiten! Dann muss ich woanders hin ausweichen zum Einkaufen. Wenn der Markt dann wieder öffnet, hab ich noch ein paar Tage Zeit, bevor die nächste Straßenbahnbaustelle für mehrere Monate eröffnet wird und ich wieder SEV-Bus fahren darf. Sooo nervig.
Und weil im Supermarkt bereits Regale leergefegt und Kühltruhen abgebaut waren, hab ich dort nicht alles bekommen, was ich brauchte und musste nochmal ein Häuschen weiter ziehen, um die letzten drei Teile zu kaufen. Es war überall total voll. Lange Schlangen an den Kassen. Zum Glück waren im zweiten Supermarkt die SB-Kassen geöffnet und kaum einer davor. Da war ich mit meinen drei Teilen schnell wieder draußen.
Zuhause dann eine Werbung bei Facebook. Der Supermarkt, wo ich die fehlenden Teile besorgt habe, wird mitte Januar auch Geschichte sein. Also, zumindest der Name. Aus dem Marktkauf wird ein E-Center. Damit hatte wohl keiner gerechnet, da Luftlinie kaum 600 m entfernt bereits ein E-Center existiert. Im Markt war mir diese Info nicht aufgefallen, falls sie dort bereits existiert hat. Nachmittags hab ich den MBW zu seiner Mutter gefahren, danach das Auto wieder in der Garage deponiert und mir dann einen gemütlichen Nachmittag mit Zeichentricksendungen und häkeln gemacht. Und für zwischendurch hatte ich mir morgens beim Bäcker noch eine Nuss-Brezel mitgebracht :-DWeil ich abends keinen Bock auf kochen hatte, hab ich Toast Hawaii gemacht :-D
Sonntag hab ich nach dem Frühstück direkt die Küche okkupiert. Ich hab Bandnudeln gekocht, im restlichen Nudelwasser eine Stange Porree blanchiert und dann aus einer Beinscheibe und Markknochen eine Rinderbrühe aufgesetzt.Die hat zwei Stunden vor sich hin gesimmert, während ich häkelnd auf der Couch hockte. Als dann am frühen Abend der Hunger kam, musste ich nur die schon gekochten Nudeln mit Porree in die Brühe kippen, alles wieder warm machen und schon konnte ich lecker Nudelsuppe essen.
Ich hab zwei Liter Brühe gehabt. Einen Liter hab ich direkt eingefroren, da kann ich dann irgendwann später mal ein paar Suppenmaultaschen oder/und Griesklößchen reinwerfen und hab ein schnelles Abendessen :-)
Abends vorm Fernseher habe ich meine Wechsel-Flaschenhülle fertig gehäkelt und das Ergebnis gefällt mir total gut.Die Erdbeerwoche hat mit drei Tagen Verspätung dann auch endlich angefangen. Das passiert mir tatsächlich mega selten. Eigentlich ist sie pünktlich wie ein schweizer Uhrwerk. Wahrscheinlich waren das freundliche Grüße von der Perimenopause - von der mein Hausarzt meint, dafür sei ich noch zu jung :-/
Montag konnte ich nochmal ausschlafen. Ich hab ja noch Urlaub :-D Das bisschen Schnee war bereits wieder verschwunden. Aber es war immer noch saukalt in Freiburg. Dafür schien am Montag endlich mal wieder die Sonne.
Unser Nachbar der Dauerraucher sitzt auch bei -3 Grad auf dem Balkon und verpestet die Luft, während er dauertelefoniert. Wie das geht, habe ich mich lange gefragt. Als ich vor einiger Zeit mal vom Einkaufen kam, sah ich, dass der Typ sich einen Heizstrahler über sein Outdoor-Sofa gehängt hat. Kein Wunder, dass er es auch im Winter so lange draußen aushält :-/ Seine Stromrechnung will ich nicht haben. Und ob ein Heizgerät montiert auf brennbarer Isolierung eine gute Idee ist, weiß ich auch nicht.
Weil ich für den Geburtstag meiner Nichte auch was häkeln will, hab ich damit am Montag angefangen. Denn das muss ja pünktlich fertig werden. So hab ich den halben Montag auch wieder häkelnd verbracht.Gegessen hab ich - weil es schnell gehen sollte - Kartoffeln mit Sahnehering (aus dem Kühlregal).
Dienstag bin ich um 9:30 Uhr wach geworden, weil ich dringend wo hin musste. Eigentlich war ich aber noch ziemlich müde. Weil ich aber die Zeit zum häkeln nutzen wollte - wenn ich arbeite, geht das ja wieder nur an den Wochenenden in Ruhe - bin ich trotzdem aufgestanden.
Es hat ca. 1-2 cm geschneit in der Nacht. Also, eigentlich nichts. Die Hauptstraßen und Gehwege waren frei. Zum Glück musste ich aber am Dienstag nicht raus. Viel los war eh nicht, denn in BW war ja Feiertag.
Wegen Urlaub und Feiertagen bin ich eh zeitlich etwas neben der Spur. Ich hab am Montagabend vergessen Papa anzurufen - unser übliches Montagstelefonat. Ich hab ihm daher morgens schnell ne Mail geschickt. Viel passiert ist bei mir ja eh nichts. Den Großteil des Tages habe ich am Schal gearbeitet. Nachmittags habe ich angefangen zu kochen. Ich hatte nach Ewigkeiten mal wieder Bock auf Ossobuco. Das braucht aber auch gute 2 Stunden, bis es gar ist. Perfektes Essen für den Urlaub, wenn Frau massig Zeit hat.
Mittwoch hatte der MBW seinen ersten Arbeitstag im neuen Jahr und ich herrliche sturmfreie Bude am Vormittag. Ich hab bis 9 Uhr geschlafen, bin dann spontan duschen gegangen, hab die Spülmaschiene aus- und die Küche etwas aufgeräumt und war trotzdem gegen 10 Uhr mit dem Frühstück fertig. Herrlich, wenn man in seinem Tempo vor sich hinwerkeln kann, ohne das einer stört :-)Ich hab nach dem Frühstück eine Gesichtsmaske aufgelegt, gehäkelt und Fotos von meinem Tattoo gemacht. Am Mittwoch hatte nämlich auch mein Tattoostudio den ersten Arbeitstag im neuen Jahr und ich hab meine Tätowiererin wegen Nachstechen von 2-3 kleinen Ecken angeschrieben und die Bilder direkt angehängt.Sie hat sich auch nach ein paar Stunden zurück gemeldet. Ich kann am Freitag Mittag zum nachstechen vorbei kommen :-)
Nachmittags war ich kurz draußen, etwas frisches Obst nachkaufen. Und abends habe ich Nudeln mit Tomaten und Oliven gekocht (vegetarisch).Ich habe eine schöne Wohnung in Herbolzheim online gesehen. Bei näherer Betrachtung war sie aber gleich wieder draußen. Denn angegeben war die Kaltmiete mit etwas über 700 EUR. Warm waren es fast 900 EUR. Unglaublich. Das ist leider weit außerhalb meines montlichen Budgets :-( Aber die Suche geht weiter.
Donnerstag bin ich wieder gegen 9 Uhr wach geworden. Ich hab allerdings noch ein Kapitel gelesen, bevor ich wirklich aufgestanden bin. Urlaub kann so schön sein :-)Ich hab mich fertig gemacht und bin zum Rathaus aufgebrochen, um dort gelbe Säcke zu besorgen. Ich hatte vor Weihnachten vergeblich versucht, bei uns im Supermarkt (offizielle Ausgabestelle) welche zu bekommen. Aber die hatten wochenlang keine und die Dame an der Kasse meinte, sie bekämen auch keine mehr, weil die Stadt auf gelbe Tonnen umstellen würde.
Jetzt hab ich am Mittwoch unseren letzten gelben Sack "in Betrieb" genommen und keine Info über Umstellung auf gelbe Tonne irgendwo finden können. Also, auf zum Rathaus. Da hab ich direkt 3 Rollen ergattert. Die reichen erstmal wieder.
Wieder an der heimischen Haltestelle hab ich einen Umweg zum Supermarkt gemacht. Dort beim Bäcker hab ich mir "Spätstück" besorgt. Immerhin war ja schon fast Mittag und ich hatte nicht gefrühstückt ;-) Weil an der Kasse vom Supermarkt aber gerade nichts los war, hab ich ganz neugierig gefragt, ob sie vielleicht jetzt wieder gelbe Säcke hätten? "Ja, natürlich!" flötete mich die Kassiererin an und überreichte die begehrte Plastiktüte :-D Ich hab ihr die Story erzäht und wir haben uns kurz unterhalten. Sie haben neue, junge Mitarbeiter/innen, die im November/Dezember Chaos verursacht haben. Denn der Markt bekommt pro Monat eine bestimmtes Kontingent an gelben Säcken geliefert von der Stadtreinigung. Wenn das alle ist, müssen sie bis zur nächsten regulären Lieferung warten. Und daher gibt es pro Person immer nur eine Rolle.
Die Neuen haben das aber nicht so ganz überblickt und fröhlich bis zu 5 Rollen pro Nase verteilt, so dass nach nur 3 Tagen, keine Säcke mehr verfügbar waren und es wochenlang keine gab. Und anstatt das offen zu kommunizieren, haben sie irgendeinen Blödsinn erzählt, von wegen sie bekämen auch künftig keine Säcke mehr, weil die Stadt ja umstellen würde... blablabla. Unfassbar. Naja, ich hab jedenfalls jetzt wieder 4 Rollen gelbe Säcke Zuhause. Die werden laaaaange reichen :-D
Auf dem Weg nach Hause noch die Nachbarin getroffen und mit ihr auch noch ein kurzes Schwätzchen gehalten. Und wieder in der Wohnung habe ich die Weihnachtsdeko eingemottet und den Abwasch erledigt. Danach ging es mit meinem Häkelwerk auf die Couch, denn draußen war es sehr windig und regnerisch. Der in der Nacht gefallene Schnee war vormittags schon mehr Matsche als alles andere und wurde im Laufe des Tages durch über Null Grad und Regen zusehends weniger.Abends hab ich Grünkohl gekocht. Perfektes Winteressen. Außerdem hab ich mich noch auf eine Wohnung in der Nähe der Uniklinik beworben. Zwei Zimmer, 50 m² und 700 EUR warm. Ein Traum! Also, Daumen drücken.
Freitag hab ich nochmal ausgeschlafen. Ich hatte mir sicherheitshalber den Handywecker auf 10 Uhr gestellt, bin aber um kurz nach 9 Uhr von alleine wach geworden. Und nach dem Frühstück bin ich völlig mit der Zeit durcheinander gekommen. Ich hatte mich schon fast fertig angezogen und wollte die 10 Minuten - bis der "Du musst jetzt aber los"-Alarm erntönt - noch anfangen meine Wäsche abzunehmen. Und der Alarm kam und kam nicht. Hä? Blick auf die Uhr. Na klar lärmt da nichts rum. War ja erst 10:40 und nicht 11:40. Also hatte ich noch ne ganze Stunde Zeit, bis ich wirklich los musste. Wäsche fertig abnehmen und zurück auf die Couch - noch ne Reihe am Schal häkeln. Dann musste ich aber wirklich los.Ich war überpünktlich am Tattoostudio, hab noch kurz draußen gewartet und dann geklopft. Denn eigentlich machen die ja erst um 14 Uhr auf. Meine Tätowiererin war schon da und noch eine andere mit einer anderen Kundin. Vier Frauen im Studio, im Hintergrund liefen die Smashing Pumpkins und wir hatten einen Heidenspaß. Dreißig Minuten später waren meine blassen Linien nachgestochen und ich soooo froh, dass ich nochmal hin bin. Anfangs dachte ich, es wäre ja nicht so tragisch. Aber je öfter ich mein Tattoo angsehen habe, desto mehr haben mich die blassen Linien genervt. Also, musste das dringend behoben werden.
| Vorher-Nachher Gesamtbild |
In dem Studio arbeiten Profis, die wissen, dass Tattoos
beim ersten Abheilen blass und/oder fleckig werden können, weil kein
Körper gleich ist und häufig die Farbe mit der Wundflüssigkeit
ausgeschwemmt wird, bieten die gratis Nachstechen innerhalb der ersten 6
Monate an. Und ich hab tatsächlich nichts bezahlt.
| Vorher-Nachher Detail |
Ich hab am Freitag auch gleich zwei Rückmeldungen auf Wohnungsbewerbungen erhalten. Die erste von diesem Immobilien-Fritzen, bei dem ich mich vor Weihnachten auf eine Wohnung hier in Freiburg beworben hatte. Der Depp schrieb mir zurück, dass die Wohnung in KARLSRUHE leider anderweitig vergeben wurde. Schön für ihn. Interessiert mich aber nicht. Und weil ich so ein Chaos nicht wirklich vertrauenserweckend finde, habe ich nicht nochmal nachgehakt. Zumal die Wohnung, um die es eigentlich geht, zu 99 % ja auch bereits vom Markt sein wird :-(
Die andere Rückmeldung war von der Wohnung, auf die ich mich am Tag vorher beworben hatte. Die, in der Nähe der Uniklinik. Die Frau schrieb, wenn ich immer noch Interesse hätte, solle ich mich direkt an den Eigentümer XY unter der folgender E-Mail Adresse wenden. Gleichzeitig wurde die Anzeige gelöscht. Hä? Was soll das denn?
Egal, weil es ja noch nicht nervig genug ist, sich hier nach einer bezahlbaren Bleibe umzusehen, habe ich direkt eine Mail an den Eigentümer geschickt und meine Bewerbermappe auch als PDF angehängt. Frau muss ja am Ball bleiben und die Wohnung wäre einfach zu gut. Jetzt bin ich echt gespannt, ob sich überhaupt nochmal einer meldet.
Und gerade am Freitag hab ich gedacht, was wäre das ein schöner Tag gewesen, wenn ich schon meine eigenen vier Wände hätte. Denn der MBW hatte wieder einen Furz quer sitzen und ist mir dermaßen auf den Senkel gegangen. Das könnt ihr euch nicht vorstellen.
Als ich aus dem Weihnachtsurlaub wieder in Freiburg war, hatten wir ein Gespräch darüber, dass er sich gerne mehr beim Abendessen beteiligen und gleichzeitig besser kochen lernen wollte. Ja, ich weiß. Das Thema hatten wir schon öfters. Früchte getragen hat es bisher nie. Mir persönlich ja wurscht. ICH kann ja kochen ;-)
Freitag hat er dann rumgemeckert, dass ich ihm nie sage, wenn ich Hilfe brauche. Naja, ich brauche auch selten Hilfe, weil ich gerne unkomplizierte Sachen koche. Und wenn er - wie er sagte - durch zusehen auch was lernen wollen würde, dann müsste er halt mal seinen Arsch in die Küche bequemen, wenn ich koche. Da sein Zimmer direkt gegenüber ist, kann er mir nicht erzählen, dass er nicht mitbekommt, wenn ich anfange zu kochen. Die drei Schritte über den Flur wird er sicher auch noch schaffen. Und ihn daran erinnern, dass er ja zusehen wollte, werde ich um's Verrecken nicht. Das ist nicht meine Aufgabe und erst recht nicht mein Problem! Er will ja was von mir und nicht umgekehrt.
Als nächstes echauffierte er sich darüber, dass er keine Chance bekommen hätte, sich am Essenplan und dem Einkaufszettel zu beteiligen. Ich musste mich arg zusammenreißen, ihn nicht anzuschreien. Er darf sich echt gerne ums Abendessen kümmern und sich was zu futtern ausdenken und das in den Plan schreiben. Wenn er es nicht macht, ist das auch nicht mein Problem. Und wenn Freitagabend noch nichts im Plan steht und ich Samstagmorgen einkaufen fahren will, dann fülle ich halt die Lücken selbst aus. Er hatte ne ganze Woche Zeit. Wenn er nicht aktiv wird, ist das auch sein Problem. Nicht meines.
Nachmittags gab es (seinerseits) ein großes Theater, weil Futterneid aufkam. Als ich vom Tattoostudio kam, war ich nochmal im Supermarkt - ne Kleinigkeit für den Nachmittag organisieren. Ich hab mir Schokoriegel mitgebracht - weil es beim Bäcker keine Teilchen bzw. Kuchen gab, der mich angesprochen hätte. Besagte Schoki habe ich nachmittags - statt Kuchen - verputzt. Was daran so schlimm ist? Für mich: Nichts. Ich kann in meinen Körper hineinstopfen, was mir beliebt. Ich bin für mich selbst verantwortlich und mir war einfach danach. So. Für ihn: Katastrope! Ich hab nicht mit ihm geteilt.
Und schon waren wir wieder bei dem leidigen Thema, dass er nicht in den Kopf kriegt, dass wir eben NICHT mehr zusammen sind. Bla bla bla. Ich hab es schon so oft geschrieben. Ich hab da sowas von kein Bock mehr drauf. Das Schlimmste ist, wenn er dann anfängt mit seinen Guilt Trips. Und ja, auf die bin ich - total peinlich - füher echt reingefallen. Glaubt es oder nicht. Aber jetzt?! NEIN!
Ich hab genug für die Beziehung gekämpft und vor fast einem Jahr einen Schlussstrich gezogen. Ich lasse mir nicht mehr die Schuld dafür einreden, dass wir getrennt sind oder das sein Wohlbefinden unter der Situation leidet. Es ist mir egal, wie schlecht er sich damit fühlt. Es ist nicht meine Schuld. Nicht mein Problem. Ich hab genug getan und versucht und jetzt ist der Ofen einfach aus. Von meiner Seite aus wird sich daran auch NIE was ändern. Denn tatsächlich habe ich schnell angefangen, nach vorne zu sehen. Ich wünschte, er würde das auch endlich mal machen. Dann müsste ich mir nicht immer wieder die gleiche Rotze anhören.
Denn wenn Sätze schon anfangen mit "DIR scheint es ja egal zu sein, wie schlecht es MIR geht..." Ja! Ist mir tatsächlich egal! Es drehte sich ja die letzten Jahre immer alles nur um ihn. Ihm war es auch scheißegal, wie schlecht es mir ging. Jetzt ernetet er halt, was er gesäht hat. Ich wünsche mir so sehr auch räumliche Distanz. Ich hoffe, es klappt im Laufe diesen Jahres. Muss es einfach! Ich bin es so leid.Zum Abendessen gab es die Low Carb Big Mac Rolle, die ich schon ewig nicht mehr gemacht habe. Leider ist sie beim Umladen vom Backblech auf den Teller etwas verunfallt. Aber die miese Optik hat am guten Geschmack zum Glück nichts geändert :-)
Mein Endgewicht 2025 und gleichzeitig offizielles Startgewicht 2026 waren 105,6 kg. Da ich definitiv im Weihnachtsurlaub (und bei der Familie) viel zu viel gutes Essen, Kuchen und Kekse verdrückt habe und gleichzeitig viel zu faul auf der Couch gesessen und mich kaum bewegt habe, habe ich über die Feiertage definitiv nichts abgenommen.
Dass ich pünktlich zu Beginn des neuen Jahres auch noch meine Periode (mit Verspätung) bekommen habe, war bei der Gewichtsentwicklung sicherlich auch nicht hilfreich. Von daher war ich auf das Ergebnis schon sehr gespannt. Gewicht aktuell 106,9 kg. Das macht nochmal ein fettes Plus von 1,3 kg. Sobald ich nächste Woche wieder im Alltag bin, weniger futtere und mich wieder mehr bewege, geht das hoffentlich schnell wieder runter.
Und am Wochenende? Sturm und Regen sind angekündigt. Samstag fahre ich einkaufen. Ansonsten werde ich meine beiden letzten freien Tage nochmal so richtig genießen. Denn am Montag ist das Lotterleben vorbei und der Alltag hat mich nach drei Wochen wieder :-) Irgendwie freue ich mich auch schon wieder drauf. Dauerhaft nichts tun ist einfach nichts für mich.
Die KW 2 in kurz:
Samstag: 3.790/1.800 kcal, 4.927 Schritte
Sonntag: 3.230/1.800 kcal, 1.843 Schritte
Montag: 2.780/1.800 kcal, 2.020 Schritte
Dienstag: 3.569/1.800 kcal, 1.594 Schritte
Mittwoch: 3.059/1.800 kcal, 3.452 Schritte
Donnerstag: 3.336/1.800 kcal, 3.883 Schritte
Freitag: 3.081/1.800 kcal, 5.094 Schritte
Daumen für die Wohnung sind gedrückt, ✊✊✊wird Zeit!
AntwortenLöschenLG Ana
Kannst Du nicht in unsere Region ziehen? Hier stehen viele bezahlbare Wohnungen leer. 😉
AntwortenLöschenAllerdings sind Arbeitsplätze rar und die Verkehrsanbindungen spärlich.
Auch ich drücke Dir die Daumen dafür, dass es endlich mit einer eigenen Wohnung klappt.
Liebe Grüße von Ingrid, der Pfälzerin
Leider der gleiche Grund, wieso ich mich scheue, in die alte Heimat zurück zu ziehen. Bezahlbarer Wohnraum, aber schlechte Infrastruktur und wenig Arbeitsplätze
LöschenIch wäre ja dafür das du wieder ins Sauerland ziehst :))
AntwortenLöschenDa einfach vor Anker gehst ;) Vielleicht nicht so ganz auf´s Dorf eher Stadtnähe .
LG heidi