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Samstag hab ich lange geschlafen und nach dem Frühstück bin ich los, um den nicht passenden Badeanzug zurück zu schicken. Das hat bestens funktioniert und abends bekam ich schon eine Mail, dass mir die Kohle zurückerstattet wird :-) Läuft!
Direkt gegenüber vom Hermes-Futzi ist der Supermarkt, der letzte Woche umbenannt wurde. Da bin ich auch noch rüber spaziert. Aber außer der Beschilderung hat sich nichts geändert. Regale, Sortiment, Aufteilung... alles wie immer. Innendrin hat sich nichts geändert. Aber ich hab spontan noch ein Kräuteröl erstanden und Geschenke-Kleinigkeiten für die Nichten, die beide bald Geburtstag haben :-)Während der MBW bei seiner Mutter war, hab ich die Ruhe genutzt, um weiter zu häkeln. Endspurt. Viel fehlt echt nicht mehr. Aber die letzten Reihen sind nunmal die längsten und dauern. Im Hintergrund lief True Crime im Fernsehen. Ein richtig entspannter Nachmittag :-)Zum Abendessen hab ich Nudeln gemacht. Mit Garnelen, Artischocken und einer Weißwein-Sahne-Käse-Soße. Absolut lecker. Das Rezept hab ich schon ewig nicht mehr gekocht :-) Und Social Media hat mich an "Heute vor 10 Jahren" erinnert. Da war ich bei den Ehrlich Brothers. Kennt ihr die? Die zaubern ;-) Dieser Abend fiel für mich im Nachhinein aber eher in die Kategorie "Geldverschwendung". Denn das Ticket war schweineteuer, man saß aber trotzdem so weit hinten, dass man auf der Bühne fast nichts erkennen konnte und man alles nur auf den großen Leinwänden verfolgen konnte. Um etwas nur auf nem Bildschirm zu sehen, muss ich das Wohnzimmer nun wirklich nicht verlassen und nen Haufen Geld ausgeben :-/
| Geburtstagskuchen für die Mädchen :-) |
Sonntag hab ich nochmal lange geschlafen und nach dem Frühstück wurde der Blog hochgeladen. Anschließend ging es wieder an den Dreieckschal. Dieses Mal lief im Hintergrund Grondon Ramsay :-D Jetzt fehlen nur noch 2 Reihen und der Rand und ich hab fertig :-)
Der Tag war trübe und nasskalt bei um die 3 Grad und dichtem Nebel. Da war der Häkeltag wirklich sehr willkommen.
Zwischendrin hab ich mit der Schwägerin geschrieben. Am Geburtstag der Patenmaus gehen wir abends essen. Entweder Italienisch oder Chinesisch. Am Samstag drauf geht's um 10 Uhr ins Spaßbad - für ca. 4 Stunden (länger halten die Kinder eh nicht durch) und nachmittags sind wir bei meinen Eltern Kaffeetrinken. Sonntagmittag fahr ich schon wieder zurück nach Freiburg. Ich freu mich schon riesig auf das Wochenende, auch wenn ich jetzt schon weiß, dass es anstrengend wird. Genau deshalb, fahre ich nicht selber, sondern nehme die Bahn.Am späten Nachmittag hab ich mich unter die Dusche geworfen und anschließend die von der Nudelsuppe übriggebliebene Brühe aufgetaut und heiß gemacht. Dann hab ich ein paar Suppeneinlagen aus dem Kühlregal reingeworfen und fertig war ein leckeres Abendessen in nur 15 Minuten :-)
Montag war es wieder nebelig bei nasskalten 3 Grad. Und ich wusste wieder ganz genau, wieso ich deutlich früher losgehe, als ich eigentlich muss. Denn zum Start in die Woche fiel lustig die Bahn aus, die ich normalerweise nehme. Die danach war zusätzlich dermaßen verspätet, dass die Bahn DA NACH quasi (pünktlich) direkt hinten dran fuhr.
Als erfahrene ÖPNV-Trulla hab ich also die erste Bahn, die nach dem "Ausfall" einfuhr gekonnt ignoriert - da brechend voll - und die Bahn genommen, die direkt hinten dran stand - die war nämlich fast leer. Und auf noch eine Minute später kommt es dann auch nicht mehr an ;-) Der gemeine Homosapiens stopft sich nämlich lieber in die erste, völlig überfüllte Bahn, statt die danach zu nehmen und völlig entspannt lediglich 60 Sekunden später anzukommen. Das gleiche Prinzip gibt es auch beim Auto, wo man völlig riskant von irgendwelchen Idioten überholt wird, nur damit sie an der nächsten Ampel wieder direkt vor dir stehen ;-)Ins Büro schafften es gleich zwei meiner Häkelwerke. Meine neue Falschenhülle - die ist klasse! Und mein Dreieckschal aus kuscheliger Alpaka-Wolle :-)
| Das Bonbon-Phantom arbeitet inzwischen im 7. Jahr!!! |
Mein Kollege kam reingeschlunzt um freie Tage zu erfragen bzw. die muss er bekommen. Einmal hat er nen längeren Zahnarzttermin mit kleiner OP. Da wird er den ganzen Tag weg sein - autsch :-/ Und dann gab es noch einen Todesfall in der Familie. Er hatte letzte Woche schon erzählt, dass es nicht gut aussah. Es ging dann jetzt doch sehr schnell. Fast wie vor 2 Jahren bei meinem Opa.
Mit leichtem Schrecken habe ich festgestellt, das meine einzig verbliebene Oma im Sommer auch schon 90 Jahre alt wird! So sie denn fit bleibt, natürlich. Einfach irre. Sie wird auch nicht mehr ewig da sein.
Das meine Eltern noch lange leben, da mache ich mir auch keine großen Hoffnungen. Mein Vater rentet sich zu tode und will von Verbesserung der Lebensqualität nicht wirklich was wissen - da mit "Arbeit" verbunden (Bewegung, ärztliche Untersuchungen) oder "unbequem" (Schlafmaske gegen seine Schlafapnoe). Und meine Mutter überschätzt sich mit ihrer Gesundheit regelmäßig selbst und sollte lieber einmal öfters zum Arzt gehen.
In der Nähe meiner aktuellen Bleibe war eine DG-Wohnung online. Aber leider ohne Küche. Und eine komplette Küche mit allen Geräten zu finanzieren, schaffe ich aktuell nicht. Also war die leider raus. Dann gab es noch ein freies Zimmer in einer 2er WG mit einem Mann in meinem Alter. Ganz ehrlich? Das hab ich ja jetzt schon und da bleib ich lieber bei dem Teufel, den ich schon kenne. Die Suche geht weiter. Was ich nicht verstehe ist, wieso mir - trotz gesetzter Filter - ständig Wohnungen angezeigt werden, die 500 EUR über meinem Budget liegen oder über 70 qm haben. Das hatte ich eigentlich rausgefiltert.
Am späten Nachmittag dann eine Nachricht von Frau J. Die fungiert ja u. a. auch als meine Wohnungs-Spionin und hat in ihrem Gemeindeblättle was passendes gesichtet und direkt weitergeleitet. 57 qm im DG - leider ohne Balkon, dafür mit EBK - in Buchheim. Da hab ich mir letztes Jahr ja schonmal eine Wohnung angesehen. Ich hab mich direkt beworben und bin gespannt, ob die Wohnung passt. Denn es war mal wieder nur die Kaltmiete angegeben. Wenn die Nebenkosten also mehr als 150 EUR betragen, kann ich sie mir schon wieder nicht mehr leisten. Bin gespannt, ob eine Antwort kommt und wie sie ausfällt. Immerhin wird eine Anzeige in einem kleinen Gemeindeblättchen sehr wahrscheinlich kein Scam sein.
Nach der Arbeit war ich noch fix Speck kaufen. Den hatte ich letzte Woche beim Einkaufen irgendwie vergessen und daher gab es ja am Sonntag die Suppe, statt wie gewollt den Grünkohl. Die grüne Köstlichkeit wird es dann am Dienstag geben.
Denn für Montagabend hatte ich schon Fisch aufgetaut :-) Den gab es mit Buttergemüse und Kartoffelpü. Das Montagstelefonat mit Papa war mal wieder nicht sehr erbaulich. Am Freitag hat er sich aufgeregt, dass Mama ihre Schmerzen ignoriert hatte und - als es gar nicht mehr ander ging - Infusionen beim Doc kriegen musste. Und am Sonntag hat sie sich auch ordentlich auf die Fresse gelegt. Weil ein Päckchen Schmerzen ja noch nicht ausreicht, öffnen wir halt ein zweites :-/
Soweit ich es verstanden habe, ist sie nachmittags mit dem Hund los. Der hat eine Katze erblickt, der Jagdtrieb setzte ein, ein heftiger Ruck an der Leine und meine Mutter ist am Straßenrand - Gesicht voran - eine steile Böschung runter gesegelt. Sie hat es noch geschafft, Papa anzurufen. Allerdings hat sie ihm - so hat er es erzählt - nicht wirklich sagen können, WO sie gestürzt ist und mein Vater ist ewig ihre üblichen Wege abgefahren, um sie zu finden. Als er das nicht konnte, hat er sie nochmal angerufen, um nachzufragen und meine Mutter ist sauer geworden, weil er so lange braucht. Am Ende hatte sie (wieder) so starke Schmerzen, dass sie ihren montäglichen Strick-Club hat ausfallen lassen.
Genau die Situation, die ich schon lange befürchte. Sie fällt, liegt irgendwo und keiner weiß wo sie ist. Und selbst wenn sie noch Hilfe rufen kann, ist sie (nach den Schlaganfällen) kaum noch in der Lage, ihre Position durchzugeben. Sie weiß nämlich immer ganz genau wo sie ist, kann das aber nicht mehr richtig kommunizieren/erklären, so dass ein anderer es versteht.
Hier wäre jetzt natürlich wieder sehr vorteilhaft, wenn mein Vater sich der modernen Technik nicht verweigern würde. Dann könnten die beiden nämlich gegenseitig ihren Standort miteinander teilen und Mama könnte im Notfall schneller gefunden werden. Die hat nämlich ein Smartphone. Sie müsste es dann halt nur auch zum Gassigehen mitnehmen. Da hat sie aber - wieso auch immer - nur ihr uraltes Klapphandy dabei :-/
Mal im Ernst: Sind nur meine Eltern total Banane im Alter oder sind/waren eure auch so?!
Dienstag sah ich morgens im Status meines Onkels, dass das Heimatkaff in der letzten Nacht mit Aurora Borealis beschenkt wurde.
Die Polarlichter würde ich so gerne mal selbst sehen. Und obwohl sie es bis hier unten nach Freiburg geschafft haben, habe ich es nicht mitbekommen, weil wir noch immer unter einer fetten Nebelglocke stecken.
Ich hätte also stundenlang erstmal über den Nebel fahren müssen... das geht unter der Woche natürlich nicht :-/ Schon gar nicht während der PMS, wenn ich eh schon schlecht schlafe, ohne mir die halbe Nacht mit Polarlichtsuche um die Ohren zu hauen. Irgendwann hab ich vielleicht auch mal Glück...
Wie schon gesagt: Tag drei unter dem Nebel. Ein weiterer trüber, dunkler und nasskalter Arbeitstag. Während ich am Montag die ganzen Ordner für den Jahreswechsel umgestellt, alte ins Archiv geräumt und neue beschriftet hatte, lag am Dienstag ein Tag Ablage an :-/ Nicht sehr spannend. Muss aber gemacht werden. Das Bad hab ich zwischendrin noch geputzt, denn während ich am Vortag Ordner geschleppt habe, hat Chefe fleißig den Staubsauger geschwungen. So langsam grooven wir uns beim Büro putzen ein.Nach der Arbeit ging es direkt nach Hause. Dort hab ich meinen heißgeliebten Grünkohl aufgesetzt. Mit dem fancy italienischen Speck, den ich am Montag käuflich erworben hatte, weil der kleine Markt um die Ecke keinen 0-8-15 Speck mehr da hatte :-/ Geschmeckt hat es natürlich trotzdem. Aber nicht "besser" durch den sauteuren Speck ;-) Und die Würstchen passten auch nicht so richtig. Nord- und Mitteldeutsche Leckerein kochen ist hier unten manchmal echt schwierig, mit den vorhandenen "Ersatzprodukten".
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| Bilder von meinem Onkel U (WhatsApp Status) |
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| Bilder von meinem Cousin S (Instagram Story) |
| Bilder von meinem Cousin D (Instagram Story) |
Mittwoch. Tag 4 unter dem Nebel. In der Nacht war es so kalt, dass der Nebel gefroren ist und sich als hauchfeiner Puder überall abgelagert hatte. Zum Glück steht das Auto in der Garage. Aber ich bin ja eh mit der Bahn gefahren. Ich hab sogar wieder die frühere erwischt und hatte noch Zeit, etwas durch die Stadt zu spazieren. Wenn es da so früh am Morgen noch leer ist, ist es richtig schön :-)Im Büro angekomen hat sich der Kollege G krank gemeldet. Der hat sich scheinbar einen richtig fiesen Magen-Darm-Keim eingefangen. So richtig mit Fieber und allem was dazu gehört. Das hatte ich in meinem Leben bisher nur ein oder zwei Mal. Und das reicht mir völlig. Ich möchte nicht mit ihm tauschen.
Der Arbeitstag war total unspektakulär. Die zwei verbliebenen Monteure haben aber alles hinbekommen. Jetzt hoffe ich nur, dass Herr W nicht noch diese Woche die freien Tage für die Beerdigung braucht. Dann wird's echt eng mit den geplanten Terminen. Aber das ist ja nicht seine Entscheidung. Ich hoffe auf das Beste und, dass Herr G das Krankenlager nächste Woche wieder verlassen kann.
Auf dem Heimweg hab ich noch fix Bananen gekauft. Irgendwas wollte ich noch besorgen. Aber, weil ich mir das klugerweise nicht direkt aufgeschrieben hatte, wusste ich natürlich im Laden nicht mehr, was ich noch wollte. Wahrscheinlich fällt es mir wieder ein, wenn ich das nächste Mal das benötigte Teil suche und feststelle: Ist alle, wolltest du noch kaufen!Zum Abendessen gab es einen Maultaschenauflauf mit Erbsen, Möhren und Schinken. Den hab ich jetzt schon so oft gemacht und ich finde ihn immer noch mega lecker.
Donnerstag. Tag 5 unter dem Nebel. Naja, in meinem Stadtteil hatten wir früh morgens sternenklaren Himmel. Da hatte sich der Nebel endlich verzogen. Und obwohl es deutlich kälter war als am Mittwoch, hat es sich viel wärmer angefühlt, einfach weil die Nebelfeuchtigkeit fehlte.
Anders sah es da ein paar Kilomenter weiter bei der Arbeitsstelle aus. Da war es immer noch nasskalt und nebelgrau. Leider kam der Nebel auch in meinem Stadtteil zurück, so dass ich abends auch in der trüben Suppe den Heimweg antrat.
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| Ein Schaufenster in der Freiburger Salzstraße |
Der Kollege mit dem Sterbefall hat die Tage durchgegeben, an denen der zur Beerdigung Richtung Ostsee (seiner Heimat) muss. Der Krankenfall fällt auch den Rest der Woche aus - damit hatte ich ja schon gerechnet.
Ich hab Bär und Bärchen angeschrieben, wie es mit Treffen an Ostern aussieht. Bin gepsannt. Ich würde die beiden echt gerne mal wieder besuchen. Allerdings hab ich keine Ahnung, wie ich das mit dem MBW mache. Die sind ja immerhin auch befreundet. Er wird dann sicher mit wollen. Hotelzimmer teilen, kann er sich aber definitiv abschminken! Da zahl ich dann lieber mehr, jetzt wo ich mit dem D-Ticket die Fahrtkosten einsparen kann :-) Aber erstmal abwarten, ob die beiden nicht anderweitig verplant sind.
Der Arbeitstag war schon fast langweilig und ich war froh, als er vorbei war. Nach der Arbeit war ich noch in Sachen orientalischer Backwaren unterwegs. Über TooGoodToGo hab ich Baklava gerettet. Eine Box für 3,50 EUR. Seltsam war, dass in der App ein anderer Name angegeben war, als vor Ort. Das erwartete Café entpuppte sich nämlich als Bäckerei-Theke in einem orientalischen Supermarkt - der ganz anders heißt, als in der App angegeben.Bekommen habe ich eine kleine Box mit klebrig-süßen Baklava. Geschmeckt hat es gut. Über die "Auwahl" war ich etwas enttäuscht. Immerhin hab ich trotzdem ein Schnäppchen gemacht. Ein anderer Laden in der Nähe verkauft die für 1 EUR pro Stück. Ich hatte 11 Teile in der Box. Über etwas mehr Vielfalt hätte ich mich gefreut. Denn die Auswahl in der Theke war gigantisch!
Auf dem Rückweg dann massiv Polizei in der Stadt. Es war Europa League Heimspiel beim SC... gegen Tel Aviv. Wurde von den Behörden als Hochrisiko-Spiel eingestuft. Parallel lief ne Demo in der Stadtmitte gegen Israel. So viel Polizei auf einem Haufen hab ich hier selten gesehen. Und später stand in der Zeitung, dass es das größte Ereignis für die Rettungskräfte und die Polizei war, seit dem Papstbesuch 2011! Selbst aus dem nahen Elsass waren Einsatzkräfte zur Unterstützung da.Zuhause hab ich Lachs-Sahne-Gratin in den Ofen geschoben und nebenher Reis gekocht. Der ganz knapp gereicht hat, weil der MBW nach dem öffnen der letzten Packung keinen neuen aufgeschrieben hat.
Bärchen hatte sich zwischenzeitlich auch gemeldet und mitgeteilt, das Bär gerade in einer tiefen depressiven Episode steckt. Bär ist manisch-depressiv, in Behandlung und (normalerweise) gut eingestellt, aber seit dem Tod seiner Mutter im Herbst, geht es ihm wirklich mies. Das kann ich verstehen. Und wenn es ihm bis April nicht besser geht, verlegen wir das Treffen. Ich will mich auch nicht mit Bärchen alleine treffen. Das wäre nicht nett, vor allem weil Bär sich immer tierisch freut, wenn wir uns gemeinsam sehen. Dass er deswegen noch trauriger wird, weil er aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei sein kann, will ich auch nicht. Außerdem will Bär nicht, das der MBW mitkommt. Mir war bis dato nicht bewusst, dass es da (laut Bärchen) "Animositäten" gibt. Zumindest von Bär's Seite. Der MBW denkt nämlich immer noch, alles sei tutti. Was genau das Problem ist, konnte ich allerdings nicht erfahren. Ist ja auch nicht meine Baustelle. Die andere Sache ist, dass über Ostern auf der Strecke Schienenersatzverkehr angekündigt wird. Ob eine Fahrt auf der Strecke dann so dolle ist, wage ich zu bezweifeln :-/
Außerdem versucht unsere gemeinsame Bekannte S scheinbar, Bär - den sie bisher nur ein einziges Mal persönlich getroffen hat - per Ferndiagnose mit freiverkäuflichen Mittelchen, von seiner Depression zu "heilen". Laut ihr hat er nämlich nur eine Schilddrüsenunterfunktion und keine echte Depression. Ich wusste echt nicht, dass sie inzwischen Medizin studiert hat und bei fremden Menschen über WhatsApp und über Dritte (Bärchen) solche Ferndiagnosen stellen kann... es ist ein wahres Wunder! NICHT. Also, irgendwas stimmt mit ihr echt nicht. Da bin ich froh, dass ich von ihr nur sporadische guten Morgen Grüße, lustige Videos und meine persönliche Wettervorhersage erhalte :-D
Als ich mich kurz mit ihr über die Polarlichter anfang der Woche unterhalten hab, ist mein IQ wahrscheinlich um ein paar Punkte gefallen, denn sie hat versucht mich davon zu überzeugen, dass wir ja schon auf der Südhalbkugel sind und es hier nicht Aurora Borealis sondern Aurora Australis heißt. Autsch...
Freitag. Langsam wird es langweilig. Tag 6 unter dem Nebel :-/ Ich hatte voll mies geschlafen. Bis ca. 3 Uhr nur leicht vor mich hin gedöst. Dann bis 4:30 Uhr komplett wach. Und bis ich 2 Stunden später aufstehen musste wieder nur leicht gedöst.
Als der Wecker klingelte, hätte ich ihn am liebsten gegen die Wand geworfen. Aber er kann ja auch nix, gegen die PMS-bedingten Schlafstörungen. Die Erdbeerwoche sollte in ein paar Tagen starten. Dann ist der Spuk auch wieder vorbei.
Mit dem Auto ging es zur Arbeit. Und ich muss feststellen: Bei Nebel ist Autofahren inzwischen genauso ätzend (für mich) wie bei Regen. Gegenlicht blendet einfach nur :-/ Früher hatte ich damit nie Probleme. Alt werden nervt!
Beim Büro hab ich tatsächlich noch einen der wenigen freien Parkplätze gergattert. Gut, für den Fall das die Knöllchen-Fee wieder aufkreuzt. Die hat die Tage nämlich ordentlich Strafzettel verteilt in der Straße. Allein vorm Büro war sie den einen Tag fast 30 Minuten beschäftigt.
Der Arbeitstag war anstrengend - da müde und unkonzentriert. Chefes Laune war auch zum davonrennen. Trotzdem hab ich irgendwie alle Aufgaben bewältigt...wenn auch langsamer als üblich und mit einem Fehler, den ich nachträglich noch korrigieren musste. Immerhin ist er mir aufgefallen, bevor die Unterlagen per Mail rausgehauen habe.
Und im Anschluss an den ätzenden Arbeitstag, ging es noch ab in den Supermarkt. Das hätte ich gern schon in der Mittagspause erledigt, weil ich nicht viel brauchte - wollte aber auch meinen Parkplatz nicht verlieren. Also, doch nach der Arbeit.Zum Abendessen gab es eine fertige TK-Nudelpfanne. Ich war total platt und zu mehr war ich geistig auch nicht mehr in der Lage.
Auf der Waage war ich natürlich auch. Da hatte ich felsenfest mit einer fetten Zunahme gerechnet. Die Woche lief wirklich alles andere als gut. Zu viele Gelüste. Zu viele Snacks. Und die Wassereinlagerungen waren dieses Mal auch gefühlt mehr als sonst um diese Zeit. Stellt euch meine Verwirrung vor, als die Waage 100 g weniger anzeigte, als vor einer Woche! Aktuell 106,5 kg. Nehm ich jetzt einfach so :-D
Das Freitagstelefonat mit Papa offenbarte, dass meine Mutter den Sturz und die Ischias-Entzündung nicht so gut wegsteckt. Sie hat so starke Schmerzen, dass sie aktuell nicht mal mit dem Hund gassi gehen kann. Mein Bruder und ein Nachbar, wechseln sich damit jetzt immer ab. Sie geht aber auch nicht (nochmal) zum Arzt, weil sie absolut davon überzeugt ist, dass er ihr eh nicht helfen kann. Sicher würde er ihr ein passendes Schmerzmittel verschreiben oder ihr nochmal eine Infusion geben. Aber sie weigert sich standhaft. Denn wenn meine Mama behauptet, irgendwas ist Tatsache, DANN IST DAS AUCH GEFÄLLIGST SO! Wenn man sie drauf anspricht, wird sie sofort pampig. Sicher sind Prellungen schmerzhaft. Da sie Blutverdünner nimmt, sind ihre sicher auch viel schlimmer als bei jemand anderem. Aber sie sind jetzt auch schon eine Woche alt. Eigentlich müsste es besser werden.
Mein Papa vermutet daher, dass sie auch viel simuliert, einfach weil sie gerne im Mittelpunkt steht und Aufmerksamkeit braucht. So hat sie beispielsweise ewig (erzählend) in der Apotheke verbracht, nur um ein bestelltes Medikament abzuholen. Mit dem Ergebnis, dass ihr die Apothekerin auf dem Weg raus, die Tür aufgehalten hat. Fünf Meter weiter ist der behindertengerechte Eingang mit Automatiktür ;-)
Und am Wochenende? Ausschlafen. Häkeln - es fehlen ja immer noch 2 Reihen und der Rand am Schal! Wäsche waschen muss ich auch noch.
Der MBW ist mir die Tage schon wieder leicht auf den Keks gegangen mit "Wir müssten mal wieder..." NEIN! Es gibt kein WIR mehr. Und müssen muss ich schonmal gar nicht. Ich glaube, das WG-Leben wäre so viel angenehmer, wenn er das endlich auch mal in seinen Kopf bekommen würde. Denn wohnungstechnisch tut sich leider noch immer nicht wirklich was :-(
Die KW 4 in kurz:
Samstag: 3.919/1.800 kcal 4.979 Schritte
Sonntag: 3.350/1.800 kcal, 2.070 Schritte
Montag: 2.233/1.800 kcal, 5.235 Schritte
Dienstag: 3.045/1.800 kcal, 5.024 Schritte
Mittwoch: 2.665/1.800 kcal, 5.254 Schritte
Donnerstag: 2.786/1.800 kcal, 6.708 Schritte
Freitag: 2.603/1.800 kcal, 4.706 Schritte.jpg)
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Der Anblick der Polarlichter (egal, wie man sie bezeichnen mag) ist grandios. Ich wünschte, ich hätte auch mal zum Himmel geschaut. Nachts schlafe ich tief und fest und es ist mir auch zu kalt, um mich auf den Balkon zu stellen.
AntwortenLöschenEinen schönen Sonntag und morgen einen guten Start in eine neue, aufregende Woche wünscht Dir Ingrid, die Pfälzerin
Bei uns waren die Polarlichter auch zu sehen, habe jedoch keine Fotos gemacht.
AntwortenLöschenIch war lange nicht hier liebe Nicky und möchte mich herzlich für deine Karte zu Weihnachten bedanken. Schnief...ganz schön spät...
Ich wünsche dir einen guten Start in die neue Woche.
Liebe Grüße
Christine
Die Lichter am Himmel habe ich erst zu spät von gehört
AntwortenLöschenund dafür wäre ich nicht aufgeblieben.
Eltern können echt anstrengend sein. Ich hoffe sie besinnen sich noch. Und jetzt sehe ich auch Deine Teller ....*gg
Danke für´s nicht zeigen :)))
LG heidi
Hallo Nicki,
AntwortenLöschenda hast du aber eine abwechslungsreiche Woche gehabt und die Polarlichter sind der Höhepunkt. Ja, die Abnehmerei, das ist eine sensible Sache, ich feile auch immer dran rum, ich kann es wenigstens halten, mein Traumgewicht ist es nicht, dazu müssten es noch ein paar weniger Pfunde sein. Ja, mit dem Wetter haben wir es hier bei uns, du in Freiburg, ich am Kaiserstuhl, gerade nicht so toll. Halt dich fit und bleib wie du bist, liebe Grüße
Edith